Info-01-2018

 

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Schwaneyer Schützenzeitung 2018

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Schwaneyer Ausgabe 11 Dezember 2018 SchützenZeitung www.schuetzen-schwaney.de

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Bataillon Grußwort Werte Schützenbrüder, liebe Schützenfamilie, liebe Schwaneyer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ein Blick zum Kalender verrät uns, dass unser Schützenjahr sich schon wieder dem Ende neigt, ein Jahr mit wunderschönen Festen und Veranstaltungen. Ein Jahr Schützenwesen in Schwaney. Auf den folgenden Seiten können wir nur einen kleinen Einblick vermitteln, wie Schützenwesen in Schwaney erlebt und gelebt wird. Wie kann es anders sein, der Höhepunkte in unserem Schützenjahr ist und bleibt unser Vogelschießen zu Christi Himmelfahrt und Schützenfest zu Pfingsten. Mit unserem diesjährigen Königspaar Andreas und Theresa samt Ihrem Hofstaat stand unserer Bruderschaft ein Königspaar vor, das in seiner Feierlaune kaum zu übertreffen waren. Ihnen und unserem Jungschützenkönig Christian Schäfers mit seinen beiden Prinzen Niklas und Fabian Koch nochmals die herzlichsten Glückwünsche und ein unvergessliches Schützenjahr. Traditionen im Schützenwesen bedeutet auch das Überlieferte zu pflegen und weiter zu führen. In diesem Jahr haben wir einige Dinge weitergeführt die uns durch unsere ältere Generation überlassen wurden. Die Schießräume wurden renoviert und die bisherigen Seilzuganlagen durch acht moderne elektronische Anlagen ersetzt. Unsere Jungschützen riefen nach neun Jahren das Seifenkistenrennen sehr erfolgreich wieder ins Leben. In und um unsere Schützenhalle wurde repariert und renoviert. Um all diese Maßnahmen durchführen zu können standen diese Themen auf der Tagesordnung der Generalversammlung im Januar 2018. Nachdem die Ampel auf Grün sprang ging es ans Werk, planen, bestellen, und umsetzen. Unsere Schießsportabteilung machte den Anfang und legte wie geplant ein perfektes Ergebnis vor. Die Jungschützen organisierten eine Veranstaltung oder besser gesagt eine Großveranstaltung die seines Gleichen sucht. In unserer Schützenhalle mussten 700 qm Decke entfernt und eine neue Decke wieder eingebaut werden. Zuvor wurde aber die Führung der Heizungsrohre geändert und eine Isolierung im Deckenbereich eingebracht. Die in die Jahre gekommene Beleuchtung wurde durch moderne LED Panels ersetzt und als Sichtdecke wurde eine schallabsorbierende Holzwolle- Akustikplatte verbaut. All dies lässt sich nur realisieren, wenn viele helfende Hände dabei sind. Es fand sich eine Gruppe von insgesamt 45 Schützenbrüdern, die nahezu jeden Abend in wechselnder Zusammensetzung in der Halle zu den vielen verschiedenen Bauabschnitten vertreten waren. Tagsüber sorgte unsere Dienstagstruppe wieder für Ordnung oder bereiteten die nächsten Arbeitsschritte vor. Nebenbei sorgte diese nicht mehr wegzudenkende Truppe dafür, dass unser Abwassersystem im Erdreich freigelegt und von ein- wachsenden Baumwurzeln befreit wurde, hierfür ein ganz herzliches Dankeschön. Nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Helfern, die unsere Bruderschaft das ganz Jahr über unterstützt haben. Bedanken möchten wir uns auch bei allen Schützen die z.Z. im Vorstand tätig sind oder in der Vergangenheit waren. Ein herzliches Willkommen auch unseren Neuschützen – nehmt teil an allen Veranstaltungen und fühlt euch wohl in unseren Reihen. Hier habt Ihr die Möglichkeit zu einem Gegengewicht zur Arbeitswelt, aber auch ein Mittel gegen das Alleinsein zu erfahren. Unsere Bruderschaft biete einen guten Mix aus Jung und Alt. Oberst & Brudermeister Hermann & Elmar Baumaßnahme Hallendecke Nach dem Beschluss in der Jahreshauptversammlung im Januar 2018 setzte sich der Bataillonsvorstand mit der Planung der beschlossenen Renovierungsarbeiten auseinander. Die Ziele wurden definiert mit Erneuerung der elektrischen Anlage, Umstellung auf LED-Technik, Optimierung des Verlaufs der Lüftungsschächte der Heizung in der Hallendecke, Verringerung des Wärmeverlustes durch die Hallendecke, Reduzierung der Lärm-Emissionen nach außen durch das Hallendach sowie die optische Aufhellung der Halle. Verschiedene Materialien wurden diskutiert, Angebote eingeholt, Berechnungen angestellt, um den Umfang der Arbeiten und der möglichen Kosten einschätzen zu können. Besichtigungen bereits in anderen Örtlichkeiten verbauter Materialien gehörten ebenso dazu, wie die Befragung in den einzelnen Kompanien und Abteilungen. Schließlich fiel die Entscheidung nach einer umfassenden Beratung und intensiver Besprechungen zugunsten der Heradesign-Platten. Im Anschluss der Entscheidung musste ein Zeitraum bestimmt werden, der ein Zeitfenster von 5-6 Wochen für die Montage ermöglichte. So konnte der Zeitraum vom 09. September bis zum 2

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Bataillon 20.10.2018 als Montagezeitraum festgelegt werden. Unmittelbar nach einer Veranstaltung bis drei Tage vor der nächsten Veranstaltung lag dieses zur Verfügung stehende Zeitfenster. Es musste eine Punktlandung werden. Dass es eine Punktlandung wurde, war zu wesentlichen Teilen der absolut perfekten Vorplanung, für die unser Oberst Hermann Bergmann verantwortlich war, und der Tatsache zu verdanken, dass sich eine Gruppe von insgesamt 45 Schützenbrüdern nahezu jeden Abend in wechselnder Zusammensetzung in der Halle zu den vielen Arbeitsschritten trafen. Viele Vorbereitungsund Montagearbeiten wurden darüber hinaus durch die Dienstags-Truppe übernommen. CHRONOLOGIE DER HALLENDECKENSANIERUNG 2018 HINTERGRUND UND VORBEREITUNG Dem eigentlichen Umbau der Hallendecke sind zahlreiche Abstimmungen und Vorbereitungsmaßnamen des Bataillonsvorstands vorausgegangen. Dieser Prozess lässt sich reduziert und verdichtet in folgender Chronologie nachzeichnen: ▪ 04.08.2017: Der Bataillonsvorstand berät darüber, sinnvolle und zukunftsorientierte Investitionen für die Bruderschaft vorzunehmen. Im Zuge dieser Überlegung reift erstmals die Idee, die Hallendecke aufgrund der veralteten ▪ 13.09.2017: ▪ 11.10.2017: ▪ 08.12.2017: ▪ 06.01.2018: Lichttechnik zu erneuern. Auf einer Vorstandssitzung des Bataillons werden erste Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt, diskutiert und beraten. Vorstellung verschiedener Angebote und erster Konzepte im Rahmen einer Bataillonssitzung. Der Vorstand des Bataillon konkretisiert die Planungen und Finanzierungsmöglichkeiten des Hallendeckenumbaus und beschließt, die Pläne der Generalversammlung vorzustellen und über diese abstimmen zu lassen. Die geplante Maßnahme der Hallendeckensanierung wird der Generalversammlung vorgestellt. Neben der bisherigen Holzvertäfelung wird hier erstmals über die Heraklithplatte als zukünftig zu verbauende Materialvariante diskutiert, durch die auch eine Verbesserung der Akustik realisiert werden könnte. Die Baumaßnahme wird nach der Plenumsdiskussion zur Abstimmung gestellt und durch die Versammlung mehrheitlich ▪ 23.01.2018: ▪ 21.03.2018: beschlossen. Die Entscheidung über die zu verbauende Materialausführung wird dem Bataillonsvorstand überlassen. Diskussion und Beratung über das zu verbauende Material hinsichtlich der Kriterien Kosten, Optik und Funktion in einer Bataillonssitzung. Nach einer Besichtigung der Schützenhalle in Henglarn, in welcher bereits Heraklithplatten als Deckenmaterial verbaut worden sind, wird in der Vorstandssitzung des Bataillons weiterhin über das zu verbauende Material diskutiert und beraten. ▪ 27.04.2018: Die Mitglieder des Bataillonsvorstands treten in eine letzte Diskussionsrunde über die Materialauswahl, ehe in der anschließenden Abstimmung der mehrheitliche Beschluss gefasst wird, die Heraklithplatten als neues Deckenmaterial zu verbauen. ▪ 15.06.2018: Oberst Hermann Bergmann, dem federführend die Projektplanung obliegt, stellt den finalen Sanierungsplan der Hallendecke vor und erklärt in der Bataillonssitzung das Vorgehen. Ebenso wird der Zeitplan festgelegt, wobei beschlossen wird, mit der „Kleinen Halle“ Mitte Juli zu beginnen. ZIELSETZUNG Erneuerung der Lichttechnik Verbesserung der Akustik Anpassung der Um- und Heizungsluftsteuerung HALLENDECKENUMBAU DER „KLEINEN HALLE“ 17.07.2018 – 25.07.2018 1. BAUPHASE 17.07.2018: Anlieferung des Materials 18.07.2018: Demontage der alten Deckenplatten, Lüftungsabdeckungen und der Beleuchtung 18.07.2018: Verlegung neuer Elektroleitungen 2. BAUPHASE 18.07.2018: Beginn mit der Montage der neuen Heraklithplatten, inklusive 40er Dämmung 21.07.2018: Beendigung der Montage der neuen Heraklithplatten 3. BAUPHASE 23.07.2018: Montage der Lüftungsabdeckungen und der neuen LED-Beleuchtung 24.07.2018: Feinarbeiten und Abschluss der Deckensanierung in der „Kleinen Halle“ HALLENDECKENUMBAU DER „GROßEN HALLE“ 09.09.2018 – 16.10.2018 1. BAUPHASE 09.09.2018: Beginn mit der Demontage der alten Verbretterung, Dämmung und Isolierung 15.09.2018: Beendigung der Demontage und Entsorgung des abgerissenen Materials 2. BAUPHASE 17.09.2018: Beginn mit der Montage und Isolierung neuer Lüftungs- und Heizungskanäle sowie Verlegung neuer Elektroleitungen und Steuerungselemente 28.09.2018: Beginn mit dem Einsetzen der 140er Isolierung und Anbringen der Dampfsperre 3. BAUPHASE 06.10:2018: Beginn mit der Montage einer Lattenkonstruktion für die Anbringung der neuen Heraklithplatten 08.10.2018: Beginn mit der Montage der neuen Heraklithplatten, inklusive 40er Dämmung und der LED-Beleuchtung 16.10.2018: „Decke zu!“ – Beendigung der Montage der Heraklithplatten (lediglich die Montage der Querbalken fehlt) 3

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Bataillon Nachdem am 09.09.18 die Arbeiten mit der Demontage der Decke und des Heizungskanals oberhalb der Theke begonnen hatten, setzte ab Mittwoch eine Fachfirma die Freilegung der Deckenkonstruktion und die Entsorgung des Dämm-Materials um. Nach einer Woche war die Decke frei zugänglich und die Montage der neu zu verlegenden Heizungskanäle auf beiden Längsseiten der Halle konnte starten. Nach deren Montage folgte die Isolierung, um Wärmeverluste nach oben zu vermeiden. Parallel dazu wurden die Kabel für die elektrische Versorgung der Anlagen in der Hallendecke verlegt. Nicht nur der Einbau von LED-Leuchtmitteln, auch das Ausstatten der Decke mit ausreichend Steckdosen musste bis ins Detail vorbereitet und umgesetzt werden. Mit großem Aufwand folgte die Dämmung der Decke, bevor die Dampfsperre den Abschluss nach unten bildete. Nachdem die Hallendecke komplett mit der Dampfsperre ausgestattet war, konnte die Unterlattung für die Heradesign-Platten angebracht werden. Mit der Montage der ersten Platten war die Grundlage für die gesamte Decke gelegt. Teilweise kamen vier Gerüste gleichzeitig zum Einsatz, um die Platten zu verlegen, elektrische Anschlüsse vorzubereiten, Mikrofananschlüsse zu positionieren und die Unterlattung zu vervollständigen. Am 16.10.2018 schallte es durch die Halle: „Decke zu!“ Es folgte die Montage der Lüftungs- und Heizungsabdeckungen. Die Decke bekam ihr Gesamtbild. Nun folgte der Anstrich der Hallenwände, bevor Oberst Hermann Bergmann und Brudermeister Elmar Rüther am 19.10.2018 einen Großteil der Helfer zum Dankesabend begrüßen konnten. Das wurde erreicht: - ca. 500 m² Hallendecke wurden in der großen Halle isoliert, gedämmt und verkleidet - ca. 190 m² Hallendecke in der kleinen Halle optimiert - die Akustik ist deutlich verbessert - die Lärm-Emission nach außen durch das Dach ist verringert - die Heizanlage strömt nun über zwei Stränge Warmluft in die Halle - die elektrische Anlage ist modernisiert - die Leuchtelemente sind durch steuerbare LED-Panel ersetz worden - die gesamte Halle bekam einen Neuanstrich - das Bühnenfachwerk auf der Heizraumseite ist komplettiert - in den Deckenbalken sind flexible Halterungen angebracht, die ein individuelles Schmücken ermöglichen Der Bataillonsvorstand bedankt sich auf diesem Wege ausdrücklich bei allen Helfern, die zum Gelingen des Gesamtprojekts beigetragen haben. Besonders erfreulich sind die positiven Rückmeldungen von den drei bereits in der Halle durchgeführten Veranstaltungen. Bataillonswandertag am 07.04.2018 Unser Oberstleutnant Julian Wiethaup hatte wieder eine perfekte Veranstaltung organisiert: Bei herrlichstem Wetter startete der diesjährige Bataillonswandertag. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken beim Brudermeister Elmar Rüther startete die Runde über den Saul in Richtung Panoramaweg. Mit wunderbarer Aussicht auf unser schönes Schwaney wurde eine kurze Rast eingelegt, bevor der Weg zurück in Richtung Schützenhalle führte. Dort erwartete die fröhliche Wandergruppe ein geselliger Abschluss bei bester Verpflegung. Großer Dank geht an alle, die mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Speisen zum Gelingen beigetragen haben. Bei netten Gesprächen konnte man einen schönen Tag ausklingen lassen. Begleitung der Kommunionkinder Am Weißen Sonntag begleitete eine Abordnung der Schützenbruderschaft in bewährter Tradition die Kommunionkinder auf dem Weg zur ersten heiligen Kommunion und zurück zum Pfarrheim. Es ist immer wieder eine Freude, in die erwartungsfrohen und glücklichen Gesichter der Kinder zu schauen. 4 4

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Bataillon Patronatsfest der St. Sebastian Schützenbruderschaft 1733 Schwaney e.V. Mit einem Festhochamt startete die St. Sebastian Schützenbruderschaft 1733 Schwaney e.V. in das diesjährige Patronatsfest. Bezirkspräses Pastor Bernhard Henneke stellte in seiner Predigt die Werte der Schützenbruderschaften der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung und deren Folgen gegenüber. Nach dem gemeinsamen Marsch zur Schützenhalle begrüßte Brudermeister Elmar Rüther das amtierende Königspaar Ellen und Jürgen Geldmacher mit seinem Hofstaat, den Jungschützenkönig Yannic Stangier mit seinen Prinzen, die Bataillonsprinzen sowie Gäste und Schützen und bedankte sich für die musikalische Unterstützung durch das Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney. Im Anschluss an die Begrüßung verliehen Oberst Hermann Bergmann und Brudermeister Elmar Rüther die Treueorden: 25 Jahre: Carsten Lüke, Markus Pamme, Alexander Stendke, Harald Sawatzki, Werner Ahlemeyer, Johannes Becker, Markus Knoke, Hans-Hermann Kleinhans, Markus Bentler, Stefan Goeken, Dieter Schmidt, Michael Füchtjohann, Stefan Böddeker, Michael Bölte, Olaf Stiewe, Willibert Dunsche, Dirk Kirchenberg. 40 Jahre: Hans-Werner Striewe, Josef Striewe, Bernhard Striewe, Friedhalm Weber, Johannes Eikel, Erich Altmeyer, Quito Biondi, Reinhard Schnitz, Bernd Spier, Thomas Meilwes, Heinrich Hillebrand, Dieter Schröder. 50 Jahre: Wilhelm Koch, Heinz Striewe, Josef Potthast, KarlHeinz Schenk . 60 Jahre: Hans Hüllwegen, Heinrich Breker, Heinrich Striewe, Heinrich Küting, Werner Striewe. 70 Jahre: Josef Lütkemeyer. Unter dem Applaus der Schützen nahmen die anwesenden lang- jährigen Schützenbrüder ihre Auszeichnungen entgegen. Termine 2019 05.01.2019 JHV Schützenbruderschaft 19.01.2019 Patronatsfest Schützenbruderschaft Schwaney 02.02.2019 Königinball Altenbeken 22.02.2019 Frauenkarneval KFD in der Schützenhalle 02.03.2019 Karnevalssitzung 03.03.2019 Karneval Büttennachmittag 04.03.2019 Kinderkarneval (Rosenmontag) 08.03.2019 Obristentag in Marienloh 21.04.2019 Osterfeuer Jungschützen (Disco Garde Halle) 28.04.2019 Weißer Sonntag, Begleitung Kommunionkinder 30.04.2019 (Di) Tanz in den Mai, Westkompanie 6. /10. /13. /17. Mai 2019 Bataillonsschießen 30.05.2019 Vogelschießen 09.06.- 11.06.2019 Schützenfest 01.07.2019 Teilnahme am Schützenfrühstück Buke 06.07.2019 Jubiläumswandertag 14.07.2019 Teilnahme Umzug Schützenfest Paderborn 15.07.2019 Teilnahme Schützenfrühstück Paderborn 22.07.2019 Teilnahme am Schützenfrühstück Altenbeken 10.08.2019 Sommerfest der Buker Schützen 08.09.2019 Bundesfest in Schloss Neuhaus 28.09.2019 Oktoberfest 11.10.2019 Bruderratssitzung Westenholz 16.10.2019 Treffen der Vorstände EGGE-Schützen in Altenbeken 08.11.2019 Einkehrtag der Eggeschützen in Buke in 11.2019 Klönnachmittag Senioren/Witwen 23.11.2019 Bezirksverbandstag Westenholz 06.12.2019 Nikolausfeier Um 20.00 Uhr startete der Festball mit dem Einmarsch der Hofstaate der Schützenbruderschaften Altenbeken, Buke und Schwaney sowie den Ehrenkönigspaaren, Sylvia und Andreas Jolen (Königspaar 2008) und Anneliese und Johannes Urban (Königspaar 1998). Oberst Hermann Bergmann begrüßte die Abordnungen der befreundeten Bruderschaften, reichte ihnen Blumenpräsente und gratulierte den Jubelkönigspaaren. Anneliese Urban nahm unter dem Applaus der Festgesellschaft ihren Königinnenorden für ihr 20-jähriges Jubiläum entgegen. Nach dem Eröffnungstanz der Hofstaate unter toller musikalischer Begleitung der Partyband „Genial Live“ entwickelte sich ein unterhaltsamer und bis in die Morgenstunden andauernder Start in das Schützenjahr 2018. 5 5

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Bataillon Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 1733 e.V. stellt nach 6 Jahren wieder den Eggekönig Ein gelungener und für die St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney äußerst erfolgreicher Abend war das Eggekönigschießen am 31.08.2018 im Driburger Grund, Altenbeken. Einkehrtag am 09.11.2018 Turnusmäßig fand der diesjährige Einkehrtag der Schützenbruderschaften aus Altenbeken, Buke und Schwaney in Schwaney statt. Nach einer gemeinsamen Messe, trafen sich die Vertreter der drei Bruderschaften in unserem Pfarrheim. Dieser alljährliche Termin bietet einen gemütlichen Rahmen, einen Blick in das zurückliegende Schützenjahr, aktuelle Geschehnisse und auf zukünftige Herausforderungen zu werfen. Andreas Bölte, aktueller König der Schützenbruderschaft Schwaney, schoss den Vogel von der Stange, holte nach 6 Jahren den Eggekönig wieder nach Schwaney und löste mit seinem Schuss großen Jubel unter den mitgereisten Schwaneyern aus. Zuvor hatten bereits die beiden Könige der Jahre 2016 und 2017 unter Beweis gestellt, dass sie nichts verlernt hatten: Michael Elwart (König 2016) wurde Zepterprinz, nachdem Jürgen Geldmacher (König 2017) als Apfelprinz jubelte. Als Kronprinz konnte sich Steven Walton aus Buke feiern lassen. Auch bei den Jungschützen zeichnete sich ein spannender Wettbewerb ab. Yannic Stangier (Jungschützenkönig 2017) wurde Zepterprinz. Dennis Kröger (2016) und Christian Schäfers (2018) war es trotz guter Schießleistungen nicht vergönnt, eine der Insignien zu erringen. In diesem Jahr war es Jonas Leineweber vorbehalten, mit seinem kurzweiligen Vortrag einen ersten Einblick in das Forschungsprojekt „Tradition im Wandel“ zu geben. Wie sehen die unterschiedlichen Altersgruppen und Geschlechter, aktive Schützen und Nichtmitglieder das Schützenwesen selbst, die Übernahme von Ehrenämtern und die zukünftige Ausrichtung? Die teilweise überraschenden Ergebnisse dieser Forschungsarbeit waren Grundlage für die anschließende Diskussion. Zu Beginn des Jahres 2019 werden die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes veröffentlicht. Sie können den Schützenbruderschaften hilfreiche Erkenntnisse über die „Tradition im Wandel“ mit all seinen Auswirkungen auf das Schützenwesen liefern. Totengedenken Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen. Denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen. (Hl. Hieronymus) Wir trauern um unsere verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres und werden noch oft an sie denken. 6 6

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Bataillon Klönnachmittag am 18.11.2018 Passend zum alljährlichen Klönnachmittag präsentierte sich die Schützenhalle mit nahezu abgeschlossenen Arbeiten an der Hallendecke in neuem Glanz. Mehr als 140 Anmeldungen lagen zur diesjährigen Veranstaltung vor. Ein klares Signal, dass diese Veranstaltung gerne besucht und zu netten Gesprächen genutzt wird. Oberst Hermann Bergmann und Brudermeister Elmar Rüther begrüßten die Teilnehmer in der rustikal dekorierten Halle. Ein besonderer Gruß ging an den diesjährigen Hofstaat um unseren König Andreas und seine Königin Theresa. Ein beeindruckendes Bild bot sich den Besuchern, als die von vielen hilfreichen Händen gebackenen Torten und zubereiteten Schnittchen vom Hofstaat und weiteren Helfern in die Halle getragen wurden. Es war nicht einfach, bei diesem reichhaltigen Angebot die richtige Auswahl zu treffen. Oberst Hermann Bergmann nutzte die Gelegenheit, mit Fotos unterstützt, die einzelnen Bauabschnitte darzustellen und zu erläutern. Dass sich die Akustik und die Wirkung der Heizung durch die Baumaßnahme deutlich verbessert haben, konnten die Teilnehmer sofort nach Betreten der Halle verspüren. In seinem Die „Dienstagstruppe“ – oder gibt es doch Heinzelmännchen? Wie selbstverständlich wird oft vorausgesetzt, dass die Halle immer „in Schuss“ ist. Ohne unsere „Dienstagstruppe“ und unsere Platzmajore wäre diese Erwartungshaltung nicht zu erfüllen! Ob nachträgliche Reinigungsarbeiten nach Veranstaltungen, die Pflege der Außenanlagen, die Reparatur kleiner Farbschäden und, und, und… Sie sind einfach immer schon da und das nicht nur dienstags. Beim aktuellen Umbau der Halle sorgten sie tagsüber mit Räumarbeiten, Ausbau der Deckenelemente in der kleinen Halle und vielen weiteren Schritten dafür, dass die abends anrückenden Montage-Teams eine bestens sortierte Baustelle vorfanden. Aber selbst diese Belastung hielt sie nicht davon ab, bei der Verstopfung der Schmutzwasseranlage der Damentoilette im wahrsten Sinne des Wortes „die Wurzel des Übels“ anzupacken! Kurzfristig setzten sie vorhandenes großes Arbeitsgerät ein, um auf dem Schießplatz den Boden auszuheben und die Rohrleitungen freizulegen. Und siehe da: eine Baumwurzel hatte sich über die Jahre in das Rohrsystem gebohrt und den Abfluss blockiert! Schnell wurde Ersatz geordert und wieder verbaut. Der Abfluss funktionierte wieder einwandfrei! Bodenaushub drauf – und als wäre nichts geschehen, ist auch außen die Optik wiederhergestellt. An dieser Stelle soll das Engagement unserer „Dienstagstruppe“ besonders betont und gelobt werden: Ohne euch geht es einfach nicht! Ein ganz großes Dankeschön dafür! Vortrag danke unser Oberst insbesondere den vielen hilfreichen Händen, die zum Gelingen dieser umfassenden baulichen Veränderungen beigetragen haben. Der Applaus der Zuhörer bestätigte, dass Arbeit und Ergebnis von den Anwesenden honoriert wurden. Brudermeister Elmar Rüther machte anschließend deutlich, dass die Detailplanungen von Oberst Hermann Bergmann wesentlich dazu beigetragen haben, dass das Vorhaben in dem zur Verfügung stehenden Zeitfenster realisiert werden konnte. Die Jungschützen überreichten unter dem Applaus der Anwesenden ein eigens für die Darstellung der einzelnen Bauschritte erstelltes Plakat als Erinnerung an Oberst Hermann Bergmann. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Bernhard GroßeCoosmann, der mit bekannten Liedern zum Mitsingen animierte, bevor der gemütliche und unterhaltsame Nachmittag zum Abend hin in geselliger Runde ausklang. IMPRESSUM Ausgabe 11/Dezember-2018 Herausgeber: St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 1733 e. V. Paderborner Straße 7, 33184 Altenbeken-Schwaney Oberst: Hermann Bergmann E-Mail: vorstand@schuetzen-schwaney.de Internet: www.schuetzen-schwaney.de Redaktion: Michael Auffenberg, Burkhard Freff, Matthias Fieseler, Hans Josef Knoke, Jonas Leineweber, Jürgen Geldmacher Satz und Druck: mertens mediaservice, Salzkotten-Thüle 7 7

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West-Kompanie Patenschaft Antonius Im April übernahm der Vorstand die Patenschaft für den Antonius-Bildstock. Die Außenhülle musste von Rotalgen, Moos und Flechten befreit werden, anschließend erfolgte ein neuer Anstrich. Im Innenraum wurden Ruß und sonstige Beläge von den Wänden und Fenstern entfernt, bevor auch dort ein neuer Anstrich erfolgen konnte. Die Gitter wurden aufwendig restauriert, eine fehlende Tür wieder repariert und eingebaut. Abschließend erfolgte die Pflege der Außenanlagen und der Weg wurde vom Unkraut befreit. Für das kommende Jahr sind die grundlegenden Erneuerungen des Zuweges und des Zaunes geplant. Vorstandsfahrt zu den Quax Hangartagen am Flughafen Paderborn Seit 2011 besteht die Möglichkeit am Paderborn-Lippstadt Airport den neuen Quax-Hangar mit seiner gläsernen Werkstatt im Rahmen der Hangartage zu besichtigen. Hier kann man hinter den Kulissen in die Werkstätten schauen, die Oldtimer-Flugzeuge sind frei zugänglich, wenn das Wetter passt wird geflogen und man kommt in direkten Kontakt mit den Piloten sowie Mechanikern bei Quax. Die Vorstandskollegen mit ihren Familien nutzen diese Möglichkeit am 05. Mai, die Oldtimer aus der Nähe zu betrachten und ihre Geschichte kennenzulernen. Die Flugzeuge und Ausrüstungen wurden im Detail erklärt, Fragen umfangreich beantwortet. Hier waren wir ganz nah dran am Fluggeschehen. Bei bestem Wetter genossen wir anschließend den Ausblick von der Panorama-Terrasse des Panolo auf die Start- und Landebahn. Die gesammelten Eindrücke machten unseren Tag zu einem unvergesslichen Ereignis. Tanz in den Mai Am 30. April richtete die Westkompanie zum 11. Mal den „Tanz in den Mai“ aus. Wie auch schon in den vorherigen Jahren durften viele Gäste aus Nah und Fern in der liebevoll geschmückten Schützenhalle begrüßt werden. Zu der Musik, die DJ Noffz auflegte, wurde das Tanzbein geschwungen und bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert. Die bunte Mischung aus Tanzmusik und der Gelegenheit zur Unterhaltung macht immer wieder die besondere Atmosphäre dieser Veranstaltung aus. Schmücken für Theresa und Andreas Westkompanie auch in 2018 wieder Königskompanie Wie im letzten Jahr, zog auch in diesem Jahr ein Trupp Vorstandsmitglieder mit Nachwuchs unter Führung von Wilfried Kröger in den Emder Wald. Ein ganzer Kipper wollte mit edlem Grün 10

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West-Kompanie gefüllt werden, damit genügend Material für Samstagmorgen bereitgestellt werden konnte. Auf der Deele von Familie Andreas Heinemann zeigte eine eingespielte Mannschaft von Jung und Alt, wie man in Rekordzeit einen Bogen, diverse Kronen und Girlanden wickelt. Da Wimpelstangen und Fähnchen bereits tags zuvor aufgestellt waren, konnte sich die Mannschaft in Ruhe um das Aufstellen des überbreiten Bogens und der Königskrone kümmern. Mit Stecken der letzten Fähnchen erhielt die Königsallee ihren Feinschliff und war bereit für die kommenden Tage. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die bereitwilligen Helfer. Unter dem Motto „Ist die Kartoffel noch so klein, passen umso mehr in den Topf hinein“ wurden ca. 480 Portionen Ofenkartoffeln mit Dipp unter den Zuschauern verteilt. Die Vorstandfrauen verteilten unter anderem auch Kartoffeln in flüssiger Form: den Kartoffelschnaps! Als zweites Gespann wurden ein altes Vielfachgerät und ein alter Kartoffelroder gezeigt. Seifenkistenrennen Die Westkompanie nahm mit 4 Teams mit einer von Matthias Heinemann gebauten Seifenkiste am Mega-Event der Jungschützen teil. Nach neun Jahren Pause waren alle gespannt, wie sich der Renner auf der Piste behaupten würde. Das 1. Team West, mit Fahrer Matthias Fieseler und Beifahrer Thorsten Rustemeier, belegte mit einem Rückstand von lediglich einer neunhundertstel Sekunde Platz 4. Das zweite Team West, mit Leon Fieseler als Pilot und Franz-Josef Stiewe als Copilot, kam auf Platz 7. Aber auch die Damen zeigten ihr Können. Das erste Damenteam, mit Lea Finke als Pilotin und Copilotin Chiara Parsch, belegte den 4. Platz. Das 2. Damenteam, mit Kathy Haase und Beifahrerin Stefanie Fieseler kam auf Platz 13. Getreu dem Motto: „Dabei sein ist alles und unten heile ankommen“ freuten sich alle Beteiligten über eine sehr gelungene Veranstaltung. Wo MANIAC ist, steigt die Party! Schon im Frühjahr gelang es der Westkompanie, die Gruppe MANIAC mit ihrer ultimativen Rockparty für einen Auftritt in der Schwaneyer Schützenhalle zu gewinnen! MANIAC covern das Beste aus 40 Jahren Rock und Pop - und nicht einfach nur das: Gerade da, wo andere die Songs einfach nachspielen, bringen MANIAC ihre eigene Note ein. Ihre Interpretation und Improvisation machen jedes Stück zu einem Erlebnis für die Zuhörer. Passend zu ihrer Musik lieferten sie eine perfekte Bühnenshow. Das Konzert wurde zur Party und durch ansprechendes Licht- und Tondesign nicht nur akustisch, sondern auch visuell zu einem besonderen Erlebnis. Die neue Akustikdecke der Schützenhalle trug sicherlich ihren Teil dazu bei. So konnten die schwaneyer Fans ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden feiern. Erntedankumzug In diesem Jahr nahm die Westkompanie mit zwei Gespannen am Erntedankumzug teil. Schon einige Wochen vorher waren viele fleißige Hände damit beschäftigt aus einem Anhänger eine Kartoffelschmiede werden zu lassen. Geräte und Traktoren wurden auf Hochglanz poliert und kurz vor dem Umzug noch mit Blumen geschmückt. 11

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Ost-Kompanie Schützenverein sucht historische Schützenbilder Für die Erstellung einer Festzeitschrift zum 50-jährigen Bestehen der Schwaneyer Kompanien sucht die Schützenbruderschaft historische Bilder rund um das Vereinsleben vergangener Jahre. Interessant sind Bilder von alten Veranstaltungen wie Herbstfeste, Vereinsausflüge (Weindorf Koblenz u.a.) Teilnahmen an/ Ausrichtung von Turnieren (Tauziehen, Spiel ohne Grenzen, Preisskat, Preisknobeln…) Wandertage uvm, aber natürlich auch Bilder von Schützenumzügen und Majestäten. Digitale Bilder (auch eingescannte Papierbilder oder Dias) können unter Angabe der dargestellten Veranstaltung, des Jahres bzw. der dargestellten Personen (soweit bekannt) an die Adresse schuetzenbilder-schwaney@gmx.de gemailt oder bei Michael Auffenberg (Agathastr. 6) abgegeben werden. Abgegebene Originalbilder werden nach der Digitalisierung zurückgegeben. Herzlichen Dank für die Mithilfe! Das Festkomitee Jubelfest 2019 Familienwandertag 2018 Auch ein Jahrhundertsommer hat unbeständige Tage. So trafen sich nach einem morgendlichen Regenschauer rund zwei Dutzend Wanderer, um den Familienwandertag rund um Schwaney zu begehen. An einem der schönsten Aussichtspunkte auf das Heimatdorf – der Bank an der ehemaligen Mergelkuhle – wurde Rast gemacht, um sich vom Anstieg ein wenig zu erholen. Nach dem Rückweg über den Koksberg wartete im Zelt am Ententeich wieder ein reichhaltiges von den Vorstandsfrauen organisiertes Kuchenbuffet auf die Wandersleute und die vielen weiteren Gäste, die im Laufe des Nachmittags eintrafen. Auch wurde im Rahmen dieses Tages wieder ein Kindervogelschießen mit der Armbrust durchgeführt. Hierbei setzte sich Viktoria Auffenberg als Kinderkönigin durch. Kronprinzessin wurde ihre ältere Schwester Catharina. Apfelprinzessin wurde Marie-Liz Rustemeier, Zepterprinz ihr jüngerer Bruder Finn-Pepe. Aber nicht nur die Kinder durften vor Ort einen Regenten ausschießen. Alle Erwachsenen waren eingeladen, um sich mit der Zwille über eine von den Vorstandskindern gestaltete Styroporente herzumachen. Nach einem spannenden Finale setzte sich Alexander Kamp als neuer Entenkönig durch. Schnabelprinz wurde Hendrik Hillebrand, Bürzelprinz Martin Görmann und Watschelprinz Janik Koch. Am Abend waren alle Schwaneyer zum Public Viewing des Spiels Deutschland – Schweden eingeladen. Rund 100 Zuschauer bejubelten das späte Siegtor von Toni Kroos in der Nachspielzeit und feierten anschließend ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Weitere Bilder auf http://www.foto-schwaney.de/schuetzen/ostkompanie/2018 Verleihung Kompanieverdienstorden 2018 Zu Vogelschießen traten bei bedecktem Himmel aber angenehmen Temperaturen zahlreiche Schützen auf dem Gemeindeplatz an, um im Laufe des Nachmittages einen neuen Regenten auszuschießen. Zuvor stand jedoch die Ehrung verdienter Kompaniemitglieder auf dem Programm. Mit Niklas Falke wurde ein ehemaliger Unteroffizier und Fähnrich mit dem Kompanieverdienstorden ausgezeichnet, den es beruflich ins schwäbische Ulm verschlagen hat, der aber dennoch, wann immer es seine Zeit erlaubt, anstehende Vorbereitungen zu Kompanieveranstaltungen und Zeltaufbauten tatkräftig unterstützt. 12

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Ost-Kompanie Erntedank in Schwaney – die Ostkompanie ist natürlich auch dabei Alle drei Jahre findet in Schwaney der Erntedankumzug statt. Natürlich ließ es sich die Ostkompanie auch nicht nehmen, den Umzug mit einem eigenen Wagen zu bereichern. Von Engelbert Evers aus Dahl konnte, wie seit vielen Jahren, ein Tieflader als Wagengrundlage ausgeliehen werden. Als Überraschung wurde die Zugmaschine für das Gefährt - ein frisch renovierter MB-Truck 1300 - gleich mitgegeben. Schnell war als Thema die Konstruktion eines Biergartens unter dem Motto „Geld alleine macht nicht glücklich – du musst schon Bier dafür kaufen“ festgelegt. An zwei arbeitsreichen Tagen wurde eine Hütte auf dem Wagen konstruiert, eine Theke errichtet und der Wagen als herbstlicher Biergarten dekoriert. Am herrlichen Umzugstag wurden bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen 600 Becher Bier an die extrem zahlreich am Straßenrand wartenden Zuschauer verteilt. Weitere Bilder auf http://www.foto-schwaney.de/schuetzen/ostkompanie/2018 Hahn in das erste Fass geschlagen hat und das anschließende Freibier selbst ausschenkte. Das Bundesschützen Garde Musikkorps, in „Wiesnuniform“ zahlreich angetreten, spielt auf und erzeugt sofort eine Atmosphäre im Festzelt, die auf der Theresienwiese nicht besser sein könnte. An verschiedenen Stellen in den Zelten und davor sind Spielstationen wie Hau-den-Lukas, Baumstammsägen oder Nageln aufgebaut, an denen sich Buam wie Madeln gegenseitig messen und wetteifern können. Zu späterer Stunde - die Garde ist mittlerweile vom DJ Markus Berends abgelöst, das Zelt zum Bersten voll und die Tanzfläche frei gegeben - folgt einer der Höhepunkte des Abends. Auf die Tanzfläche werden einige von der Jury vorausgewählte Damen gebeten, um das schönste Dirndl per Applausometer zu bestimmen. Hierbei wird nach knappen Entscheidungen der Vorjahre eindeutig Rebbeka Miks gekürt. Anschließend erfolgt die Ehrung aller Sieger der verschiedenen Spiele. Mit reichlich hellem und dunklem Bier, viel Tanz und ausgelassener Stimmung klingt der Abend erst in den frühen Morgenstunden aus. Oktoberfest in Schwaney Zeltparty mit ausgelassener Stimmung in der Ortsmitte Festplatz und Zelte sind geschmückt, die Tische gedeckt und alles, drinnen wie draußen ist vorbereitet, da verfinstert sich der Himmel und öffnet seine Schleusen mit dem eigentlich lange ersehnten Regen, der den ganzen Abend bis zum nächsten Nachmittag anhält. Blauweiß wie der bayerische Himmel sind leider nur die Fahnen und Servietten in den Zelten und golden wie die Abendsonne das Bier in den Krügen. Das schlechte Wetter hat jedoch keinen Einfluss auf das von der Ostkompanie auf dem Schwaneyer Gemeindeplatz geplante Fest. Menschen jeglichen Alters, zumeist in bayerischer Tracht strömen in die Ortsmitte um die magischen Worte „O´Zapft is“ aus dem Munde des amtierenden Königs Andreas Bölte zu hören, der mit drei gezielten Schlägen souverän den goldenen Vorstandsmitglieder mit Siegern: Von links: Michael Auffenberg (Schriftführer), Juliane Göke (Siegerin Maßkrugstemmen), Nilkas Falke (Sieger Nageln), Ann-Julie Sinnaeve und Michaela Völkel (Finalisten beim Dirndlwettbewerb) Rebekka Miks (Siegerin Dirndlwettbewerb), Stefan Lütkemeier (Hauptmann), Andreas Bölte (Schützenkönig), Fabian Koch (Sieger Hau-den-Lukas und Maßkrugstemmen), Bernhard Striewe (Sieger Baumstammsägen), 13

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Schießsport Schießsportabteilung freut sich über die neue elektronische Anlage Mit über 1500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und einem Investitionsvolumen von ca. 25.000 Euro hat sich die Schießsportabteilung der St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney ihre Schießanlage mit 8 Ständen auf den allerneuesten technischen Stand gebracht. Die alte Scheibenanlage mit Seilzugbetrieb war in die Jahre gekommen und der Trend zur modernen elektronischen Anlage im Wettkampfgebiet ist mit über 50% bereits umgerüsteter Anlagen nicht mehr aufzuhalten. Allein, um im Wettkampf keinen Nachteil durch die doch etwas anderen Schießbedingungen zu bekommen und nicht zuletzt auch dem Nachwuchs Anreiz zum Mitmachen zu bieten, war diese Umrüstung schon fast überfällig. Umso mehr hat es die Schießsportler auch gefreut, dass der Schwaneyer Bataillonsvorstand einschließlich der Kompanien und der Jungschützenabteilung von Anfang an voll hinter diesem Projekt standen. Auch die Räumlichkeiten, im Keller des Anbaus der Schützenhalle gelegen, wurden von den Schießsportlern komplett renoviert und die Schießstände selbst optisch und technisch aufgewertet. Der 1. Schießmeister der Schießsportabteilung Leon Schönfeld bedankte sich daher nach der Begrüßung der Gäste und anwesenden Spender zuerst bei den Mitgliedern, die über 5 Monate an dem Umbau und Aufbau gearbeitet hatten und auch im Vorfeld für die Finanzierung und technische Klärung gesorgt hatten. Dank ging auch an den Geschäftsführer des Bataillons Dirk Drewes und Bataillonsschatzmeister Jürgen Striewe für die tatkräftige administrative Unterstützung. Aber ganz besonders bedankte sich Schönfeld namentlich bei allen Spendern, die den größten Teil zu der Finanzierung beigetragen haben und dadurch die Anlage überhaupt erst beschaffbar gemacht hatten. Die 4 Hauptspender, die mit ihrem Spendenbetrag jeweils einen kompletten Schießstand finanziert haben, wurden aber besonders hervorgehoben: Fa. Finke Formenbau und Anwendungs- Schießstände 1 bis 4 der neuen elektronischen Schießanlage technik, die Sparkassenstiftung für den Kreis Paderborn, das Bataillon der St. Sebastian Schützenbruderschaft und last, but not least, die beiden Kompanien und die Jungschützenabteilung. Insbesondere hat es die Schießsportler sehr gefreut, dass aus dem Schützenverein selbst nicht nur eine ideelle Unterstützung, sondern auch eine große finanzielle Unterstützung vom Bataillon, der Ost- und Westkompanie und von den Jungschützen, erfolgte. Als besonderes Dankeschön wurden am Eingang zur Schießsportanlage, sowie in der Anlage selbst, Tafeln angebracht, die die Namen und Firmenlogos aller Spender, die genannt werden wollten, auflisten bzw. darstellen. Dank ging natürlich auch an die Verwaltung und den Rat der Gemeinde Altenbeken, die mit einem Zuschuss aus dem Sportförderungstopf ebenfalls einen nicht unerheblichen Beitrag zur Finanzierung geleistet hatten. Nach einigen Grußworten und Glückwünschen zu der neuen Anlage von einigen Ehrengästen, Spendern und dem 2. Bürgermeister wurde den Gästen die neue Anlage und die renovierten Räume präsentiert. Alle Besucher zeigten sich überrascht und beeindruckt von der neuen Technik und lobten ausdrücklich die Gestaltung der Anlage und der Räumlichkeiten. Manfred Korupka und Hans Josef Knoke erklären die Visualisierungsanzeige im Gruppenraum. Präsentation der neuen Anlage durch Bernd Ahlemeyer 14

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Schießsport Festzelt hinter der Schützenhalle - im Vordergrund der Schießstand zum Ehrenscheibenschießen Im Anschluss daran fand ein diesem Ereignis extra gewidmetes Ehrenscheibenschießen auf der Vogelstange statt. Auf drei Scheiben konnten die ca. 40 Schützen ihre Schießkunst unter Beweis stellen. 2 Scheiben waren dem Eröffnungstag gewidmet und eine noch nachträglich dem 30-jährigen Jubiläum, das 2017 bereits gefeiert wurde. Die Veranstaltung klang aus bei Würstchen vom Grill, reichlich Getränken und mit hervorragender Unterhaltung durch die ‚Bigband‘ des Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney. Weitere Bilder siehe http://www.foto-schwaney.de/schuetzen/schiesssport/2018 Schießtraining ab sofort auch für Schüler unter 12 Jahren Zusammen mit der neuen Schießanlage wurde auch eine Laserschießstation, bestehend aus einem Lasergewehr und einem speziellen Messrahmen, dem sogenannten „Red-Dot“ (roter Punkt) angeschafft, der vor einem normalen Messrahmen aufgestellt wird. Das Lasergewehr, auch Lichtpunktgewehr genannt, ist besonders für die jungen Schützen konzipiert. Mit einem Leichtgewicht von 1,9 kg. lässt es sich gut von den Jungen Schützen/ innen handhaben. Die Technik läuft genauso ab, wie bei den normalen Luftgewehrständen, da im Prinzip nur im Zielbereich der normale Messrahmen mit Kugelfang gegen das Red-Dot Zielgerät getauscht und an die Anlage angeschlossen wird. Die Ergebnisanzeige findet, wie auf den anderen Ständen üblich, auf den Tablets statt und kann auch im zentralen Server registriert werden. Ein Wettkampf zwischen „Klein“ und „Groß“ ist mit dieser Technik leicht realisierbar. Die Schießsportabteilung bietet daher ab sofort die Möglichkeit an, dass sich 10-12-jährige bei Interesse zum Schießtraining anmelden können. Die Kurse / Trainingseinheiten mit einem externen, professionellen Ausbilder werden dann je nach Anmeldungen zusammengestellt und aller Wahrscheinlichkeit nach jeden Montag ab 18 Uhr stattfinden. Näheres ist dem abgebildeten Handzettel zu entnehmen. Die Schießsportler freuen sich jetzt schon auf eine rege Teilnahme. 15

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