Schulmagazin 75

 

Embed or link this publication

Description

... die Schülerzeitung der NMS / Praxisschule Salzburg

Popular Pages


p. 1

SCHULMAGAZIN 75 NMS-PRAXISSCHULE SALZBURG 9 10 Dezember 2018 35 PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE SALZBURG NMS-PRAXISSCHULE

[close]

p. 2



[close]

p. 3

Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler! Liebe Leserinnen und Leser! VORWORT D ie ersten vier Schulmonate sind bereits vergangen und neben der intensiven Unterrichtsarbeit gab es vielfältige Aktivitäten der einzelnen Klassen. Das Redaktionsteam sammelte diese und stellt in der neuen Ausgabe unseres Schulmagazins einen informativen, bunten Auszug aus unserem Schulleben vor. Was müssen wir unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln? Inwiefern ist der Fächerkanon noch aktuHOO" :LH N|QQHQ ZLU XQVHUH -XJHQG ]XNXQIWV¿W PDchen? Informationen und Wissen sind allgegenwärtig und wachsen rasant. Neben den traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen kommen mit der digitalen Grundbildung und der Gemeinschaftsbildung wichtige Aspekte hinzu. Jugendliche von heute leben neben der realen auch in der digitalen Welt. Gerade zu Weihnachten bekommen viele die neuesten Geräte und alle sind jederzeit und überall online. Der Schule kommt hier eine zentrale Rolle zu, zum einen, den Schüler/innen den kompetenten Umgang mit diesen Medien zu lernen, zum andern – jedoch noch wichtiger – sie zu befähigen, diese Inhalte auch ]X EHZHUWHQ XQG ]X ¿OWHUQ :LU PVVHQ VLH KLHU EHgleiten und fachlich, nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen. Der zweite wichtige Aspekt betrifft die Teamfähigkeit, das gemeinsame, kooperative Arbeiten. In den meisten Bereichen unserer komplexen Welt braucht es Teams, die gemeinsam nach neuen Lösungen suchen, lernfähig sind und sich auf die ständig ändernden Verhältnisse einstellen. Viele in der Schule vermittelten Grundlagen helfen uns eine Basiskompetenz entwickeln, die in Zukunft gebraucht wird. Zu guter Letzt gratuliere ich Lorenz Schönleiter und Gabriel Sommeregger ganz herzlich zu ihrer Wahl als Schulsprecher und Stellvertreter. Demokratische Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten sind Teil unserer Leitvorstellungen und ich freue mich auch heuer wieder sehr auf ein Zusammenarbeiten mit ihnen. So wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Ferien und ein lern- und erfahrungsreiches Jahr 2019. Josef Wimmer Leiter der Praxis NMS der PH Salzburg „Ligthpaining“ - Kunstwerk (Maker Days, 3c) schulmagazin 75 3 dezember 2018

[close]

p. 4

INHALT Ernte und Genuss Lavendelsackerl 0DNHU'D\V 7 33 38 AKTIVITÄTEN IM HERBST 06 Schulgarten 08 KlassensprecherInnen Camp 09 Salzachauen & Radtour 10 Wandertage 12 Teamtraining LITERARISCHES 13 Literaturhaus 2. & 4. Klassen 14 Literaturhaus 1. Klassen 15 Wunderbaum INTERESSANTES 32 English in Action 33 Ernährung und Haushalt 34 Neue Schule, neue Klassen & neue Räume 35 GZ - Spiele & Katapulte 36 Besuch im ORFF & Masterstudent 37 Lavendelsackerl & Mozarteum 38 Weltkindertag 39 Insel 40 KlassensprecherInnen- wahl 41 SoL 42 0DNHU'D\V 0XVLN AKTUELLES 16 Beanies & Apfel SPORT 17 Schulmilch 43 Schwimmen 18 Rumänienaktion 43 Eislaufen 19 Urgeschichte Workshop 43 Schülerliga 20 Talente Check & BIM 24 Schülerlotsen 25 Schulsprecherin/ Schulsprecher Wahl 26 Berufspraktische Tage 4B RUBRIKEN 28 Berufspraktische Tage 4C 03 Vorwort 30 Berufspraktische Tage 4A 04 Inhalt 05 Redaktionsteam IMPRESSUM: Praxis-Neue-Mittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Schulmagazin - Medieninhaber und Herausgeber: Praxis-Neue-Mittelschule Salzburg, Erentrudisstraße 4, 5020 Salzburg, Tel.: 0662-6388-4031 - Redaktionsleitung: Karin Außerlechner, )ORULDQ*HLHU)RWRV1063UD[LVVFKXOH6DO]EXUJ)UHHSLNFRP*HVWDOWXQJ6DW])ORULDQ*HLHU'UXFNÀ\HUDODUPDW schulmagazin 75 4 dezember 2018

[close]

p. 5

INFORMATIONEN Das Redaktionsteam stellt sich vor Viel Freude und gute Unterhaltung mit der 75. Ausgabe des Praxis-NMS Schulmagazins. Wir freuen uns über Lob und hilfreiche Tipps zur Weiterentwicklung. Einfach in den „von uns für euch“ Briefkasten werIHQRGHUSHU(0DLODQNDULQDXVVHUOHFKQHU#SKVDO]EXUJDWRGHUÀRULDQJHLHU#SKVDO]EXUJDW äLYNRYLF Leon, 1B Aita Tommaso, 1C Eckl Noah, 1C Hufnagl Valentin, 1C Strasser Alejandro Raul, 1B .KH\UQHVDHL Helia, 2A Kurzreiter Giuliana, 2A Loch Matteo, 2A Gaderer Noah, 2B Schausberger Severin, 2B Bakar Feride, 3C Buabantao Arisara, 3C 'UH\HU Talisa, 3C Krestic Dalila, 3C Wallner Jennifer, 3C Friedberg Jasmin, 4B Reimpell Leonhard, 4B Krenn Michael, 4C Yasikoff Maria, 4C 75. Ausgabe Karin Außerlechner Florian Geier schulmagazin 75 5 dezember 2018

[close]

p. 6

AKTIVITÄTEN IM HERBST Im Schulgarten V or ein paar Tagen waren wieder ein paar Kinder mit Frau Außerlechner im Garten. Es gab wieder einmal viel zu tun. Ich habe zum Beispiel eine sehr coole Aufgabe bekommen: Ich musste mit zwei anderen Kindern den kaputten Teich reparieren. Als Erstes mussten wir die alte Plane herausnehmen und dann tief graben, denn dieses Mal hat Frau Außerlechner ein Teichbecken besorgt und das musste tief rein. Als es endlich fertig war, mussten wir rundherum die Grube mit Sand und Steinen aufschütten. Im nächsWHQ 6FKULWW PXVVWHQ ZLU GDV .RSIVWHLQSÀDVWHU YHUOHgen und die Fugen mit Sand verdichten. Wir sind aber noch nicht fertig geworden, da das Verlegen viel Zeit beansprucht hat. Autor: Noah 2B Garteln im Atrium W ir, ein paar Kinder aus der 4. Klasse und ein paar aus der 2. Klasse, trafen uns nach der Schule im Atrium, um an Frau Außerlechners „GartenKurs“ teilzunehmen. Wir haben das alte Biotop, das als Boden eine Teichfolie hatte, durch ein Teichbecken ersetzt. Noah arbeitete im „Noah Stil“ und wir mussten zehn Meter Sicherheitsabstand von ihm halten. Wir haben zuerst die Grube tiefer ausgegraben, dann das Becken eingesetzt, den Sand und die Steine zur Befestigung rundherum wieder hineingeschauIHOW'DQDFKPXVVWHQZLUGLHJDQ]HQ3ÀDVWHUVWHLQHLQ mühsamer Handarbeit wieder verlegen. Dazu waren zwei Arbeitstermine nötig. Dann haben wir noch viele Nadeln beiseite geräumt. Jetzt fehlt nur mehr der Fugensand, der verteilt werden muss, wenn es an einem Nachmittag nicht regnet oder schneit. Autor: Thomas 4B schulmagazin 75 6 dezember 2018

[close]

p. 7

AKTIVITÄTEN IM HERBST Garten - Ernte und Genuss! L etzte Woche war Frau Außerlechner wieder einmal mit ein paar Kindern im Schulgarten. Dieses Mal stand die Ernte an: Kartoffeln, Radieschen-Samen, Maiskolben und Kürbisse wollten aus der Erde. Die Radieschen hatten wir ja eigentlich schon letztes Jahr geerntet, DEHUZLUKDEHQHLQSDDUYHUJHVVHQ'LH3ÀDQ]HQVLQG schon so groß gewesen, dass sie bereits Samen trugen. Meine Aufgabe bestand darin, die Körner von dem Gewächs zu lösen. Währenddessen arbeiteten zwei in der Küche und machten aus unseren Kartoffeln Potato Wedges. Diese konnten wir mit einer SchnittlauchJoghurtsoße bei Sonnenschein im Innenhof genießen. Mmmhhh! Das war ein netter Nachmittag im Garten. Autor: Noah 2B schulmagazin 75 7 dezember 2018

[close]

p. 8

AKTIVITÄTEN IM HERBST KlassensprecherInnen Camp A m 04.10.2018 sind wir von NMS Herrnau mit dem Bus nach Berndorf gefahren. Fast alle Klassensprecher waren da. Wir waren ab 9:00 unterwegs. Das Erste, was wir getan haben, war unser Zimmer suchen. ,FK KDEH QDFK 6WHFNGRVHQ JHVXFKW XP PHLQ +DQG\ aufzuladen. Wir haben selbst gekocht, die vierte Klasse hat das Mittagessen zubereitet. Es gab Nudeln mit Soße. Magdalena hat Geburtstag gehabt. Dann haben ZLUIUVLH+DSS\%LUWKGD\JHVXQJHQ'LHGULWWH.ODVVH versorgte uns mit dem Abendessen, Burritos mit Soße, Fleisch und Gemüse. Wir haben am Abend ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows mit Keksen und Schokolade gegessen. Später habe ich meine ganze Freizeit (1h30min ungefähr) genutzt, um Fortnite zu zocken. Wir (die erste Klasse) haben das Frühstück am nächsten Morgen hergerichtet. Es gab Palatschinken, Semmeln mit Butter und Marmelade. Dazu tranken wir Kakao, Milch, Kaffee oder Tee. Die zweite Klasse kochte das Essen, bevor wir heimfuhren. Wir haben auch Fußball und Basketball gespielt. Es war toll, die Klassensprecher und ihre Stellvertreter aus den anderen Klassen näher kennen zu lernen. Autor: Alejandro 1C KlassensprecherInnen Fahrt A m 04.10.2018 fuhren alle Klassensprecher und Vertreter der NMS Herrnau nach Berndorf und übernachteten eine Nacht dort, also von Donnerstag auf Freitag. Mit dem 160 fuhren wir dann ungefähr eine Stunde, bis wir am Ziel ankamen. Zuerst wurde uns das Gebäude gezeigt und dann durften wir uns unsere Zimmer aussuchen und die Mädels entschieden sich, alle zusammen in einem Zimmer zu sein. Doch die Jungs verteilten sich. Nachdem jeder seine Sachen eingerichtet hatte, gab es eine Sitzung im sogenannten „Gemeinschaftsraum“. Da wurden die Hausregeln besprochen. Wir waren auch für das Essen zuständig, also teilten wir uns so auf: Das Mittagessen machte die 4. Klasse, das Abendessen die 3. (meiner Meinung schmeckte das am besten), das Frühstück bereitete die 1. und das Abschiedsessen die 2. zu. Die Zutaten kauften die Lehrer und die Schüler mussten nur noch das Essen zubereiten. Nach all den Spielen am Abend gab es ein Lagerfeuer und Marshmallows. Danach spielten wir Flaschendrehen und dann vorm Schlafen wurden XQVHUH+DQG\VHLQJHVDPPHOW$PQlFKVWHQ7DJQDFK dem Frühstuck kümmerten wir uns um Hausregeln im Schulplaner. Das dauerte ungefähr zwei Stunden. Danach gab es Mittagessen Dann war es Zeit aufzuräumen. In der Zwischenzeit kauften Magdalena aus der 4A und ich ein Geschenk für Frau Hintzsche. Wir kauften Rosen und Schokolade. Wir gaben es ihr als ein kleines Dankeschön von uns allen. Wir bedankten uns auch bei Herrn Fuchsberger, der uns die Idee für das Geschenk überhaupt gegeben hat. Bevor wir dann wegfuhren, machten wir noch ein paar gemeinsame Fotos. So verbrachten wir die zwei Tage mit Spaß und Arbeit. schulmagazin 75 8 dezember 2018 Autorin: Dalila 3C

[close]

p. 9

Workshop Salzachauen W ir, die 3A, fuhren im September mit dem Zug nach Weitwörth. Nachdem wir ausgestiegen waren, mussten wir einen Feldweg entlang zu einem Container gehen. Dort trafen wir zwei nette Damen, die uns viel vom Moor erzählten. Es lagen auch schon Bilder auf dem Boden, wo sich jeder eins aussuchen durfte und erklären musste, wieso man es genommen hatte. Als alle den Grund gesagt hatten, gab es eine kleine Pause. Danach erklärten uns die Damen, wie das Moor eigentlich aufgebaut ist. Anschließend gingen wir los und kamen an einem kleinen Bach vorbei, in dem jeGHU HWZDV ¿QGHQ VROOWH (V ZXUGHQ ZLUNOLFK LQWHUHVsante Dinge gefunden, z.B. Muscheln, Knochen, …. Natürlich haben wir die Sachen wieder in den Bach getan. Wir gingen weiter und lernten viel über Biber und fanden auch Biberrutschen. Die Damen erklärten uns, dass unser Jausenplatz eigentlich nicht dafür vorgesehen ist, aber wir haben eine Genehmigung bekommen. Da blieben wir dann noch die restliche Zeit. Dann gingen wir die Runde fertig, verabschiedeten uns und fuhren auch schon wieder nach Hause. Autorin: Julia St. 3A, überarbeitet von Arisara 3C AKTIVITÄTEN IM HERBST Radtour der 4A D ie Route führte von unserer Schule bis nach Hallein und wieder zurück. Die Hälfte der Klasse hat sich um 8:00 Uhr vor der Schule getroffen. Zusammen sind wir dann an der Salzach entlanggefahren. Um ca. 8:30 sind wir beim Wasserkraftwerk Puch-Urstein angekommen. Dort hat schon die andere Hälfte gewartet. Nach einiger Zeit sind wir noch einmal stehen geblieben und haben ein Gruppenfoto gemacht. Endlich in Hallein angekommen, haben wir unsere Fahrräder abgestellt und unsere Lehrer haben uns erklärt, was wir nun machen PVVHQ:LUPXVVWHQEHVWLPPWH2UWHVXFKHQXQGGDQQHLQ6HO¿HPLWGHPMHZHLOLJHQ2UWLP+LQWHUJUXQGPDFKHQ'DVZDUDOVRHLQH$UW6WDGWUDOO\H'D]XZXUGHQZLULQ9LHUHU*UXSSHQDXIJHWHLOW:LUKDWWHQHLQH6WXQGH Zeit, um alle Fotos zu schießen. Wenn wir früher fertig waren, durften wir uns frei bewegen. Nach dieser Stunde haben wir uns wieder bei den Fahrrädern getroffen und haben unsere Bilder an unsere Lehrerin geschickt. Dann sind wir auch schon zurückgefahren und die meisten sind direkt nach Hause abgebogen, da sie eine Erlaubnis dafür gebracht haben. Die Letzten sind noch mit zur Schule gekommen und sind dann von dort nach Hause gefahren. Created by Freepik Autorinnen: Anastasia M. & Lotte F. 4A schulmagazin 75 9 dezember 2018

[close]

p. 10

AKTIVITÄTEN IM HERBST .ODVVHQDXVÀXJQDFK Innsbruck A m Freitagmorgen trafen wir, die 4B, uns am Salzburger Hauptbahnhof, um gemeinsam nach Innsbruck zu fahren. Nach einer äußerst angenehmen Zugfahrt machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur +XQJHUEXUJEDKQ %HLP Ä.DXIKDXV 7\URO³ PDFKWHQ wir dann einen kurzen Stopp, um in Kleingruppen etwas zum Essen zu kaufen. Nach einem weiteren Halt beim Goldenen Dachl, dem Wahrzeichen von Innsbruck, setzten wir unsere Tour zur Hungerburgbahn fort, um mit dieser dann anschließend zum Alpenzoo zu fahren. In diesem konnte man die unterschiedlichsten Tiere, die in den Alpen vorkommen, beobachten. Als wir uns dann auf den Rückweg zum Bahnhof begaben, kamen wir direkt an der Strecke der Rad-WM vorbei. Später beim Bahnhof wollten wir in den Zug einsteigen, da erfuhren wir, dass dieser durch die RadWM überfüllt sei und wir auf den nächsten Zug in einer Stunde warten müssten. Nach einer Stunde, in der wir netterweise in einen Jugendwarteraum gelassen wurden, wollte man uns auch nicht in den nächsten Zug lassen. Nachdem wir trotzdem in den Zug eingestiegen sind und es der Schaffner nicht geschafft hat, uns aus dem Zug zu schmeißen, fuhr der Zug dann doch mit uns los, wir saßen allerdings auf drei Waggons aufgeteilt und mit zum Teil zwei Leuten auf einem Sitzplatz. In Salzburg angekommen, gestresst von der unbequemen Zugfahrt, fuhren wir dann nach Hause. Wandertag Autor: Leonhard 4B A m Freitag, den 28.9.2018 ist die 3C auf den Gaisberg gewandert. Um 7:45 Uhr sind wir von der Schule losgegangen. Als wir von Parsch aus den Gaisberg bestiegen, stellten wir fest, dass der Weg hinauf recht steil war. Nachdem wir die Hälfte geschafft hatten, genossen wir den schönen Ausblick. Wir durften Fotos mit unseren +DQG\VPDFKHQ'LHNOHLQH3DXVHPLWHLQHU-DXVHKDWten wir uns wirklich verdient. Nach der Pause sind wir dann weitergegangen. schulmagazin 75 10 dezember 2018

[close]

p. 11

AKTIVITÄTEN IM HERBST Am Ziel, der Spitze des Gaisbergs, durften wir unsere Flaschen auffüllen und auf dem Spielplatz spielen. Wir hatten sehr viel Spaß. Die Jungs haben am Spielpatz die Rutsche verstopft, weil sie sich alle drinnen festgehalten haben. So konnte niemand mehr rutschen. Nach einiger Zeit haben wir den Rückweg angetreten. Wir fanden das Runtergehen angenehmer als das Raufgehen. Uns kam es auch so vor, dass wir schneller unten waren als oben. Um ca.14:00 Uhr sind dann mit dem Bus wieder zurück zur Schule gefahren. Das war unser Wandertag, der uns gut gefallen hat. Zweitägiger Wandertag I n der 3. Schulwoche waren wir, die 4C, Donnerstag und Freitag auf Wandertag. Unser Ziel war die Oberhütte am Obersee. Mit dem Bus fuhren wir in den Lungau. Anfangs gingen wir eine Forststraße entlang, doch dann wanderten wir einen guten und sehr schönen Wanderweg hinauf. Nach beinahe vier Stunden kamen wir endlich bei der Hütte an. Dort bekamen wir von der Wirtin drei große Pfannen Kaiserschmarrn vorgesetzt. Der schmeckte allen ausgezeichnet. Anschließend bezogen wir unsere Zimmer. Wir Mädchen belegten zusammen ein Zimmer. Zum Abendessen gab es köstliche „Kasspatzln“. Wer wollte, konnte danach noch in die Gaststube kommen, um sich dort mit verschiedenen Spielen zu unterhalten. Dann ¿HOHQ DOOH PGH LQV Bett. Am nächsten Morgen verspeisten wir zum Frühstück Brot mit verschiedenen Aufstrichen. Wir verabschiedeten uns von der Wirtin und dem See und wanderten wieder ins Tal. Ich fand, das war ein guter $XVÀXJ Autorinnen: Talisa & Arisara 3C Autorin: Maria Y. 4C schulmagazin 75 11 dezember 2018

[close]

p. 12

AKTIVITÄTEN IM HERBST TEAMTRAINING der 2A W ir haben in der ersten Schulwoche mit unserem Klassenvorstand Fr. Pemberger und Fr. Karl Teamtraining gemacht. Die Lehrerinnen haben die Tische zusammengeschoben, damit an zwei Tischen jeweils fünf Kinder sitzen können. Im Turnsaal haben wir eine ganz spezielle Übung gemacht. Alle 25 Kinder haben sich in eine Ecke gestellt hinter ein Seil. Wir haben versuchen müssen, darüber zu kommen, ohne das Seil zu berühren. Unser Klassenvorstand hat einen Timer auf 10 Minuten eingestellt. Wir haben am Anfang vieles probiert und es hat ein paar „Tote“ gegeben, weil sie das Seil berührt haben. Nur wenige haben es geschafft, über das Seil in die Freiheit zu gelangen. Aber die Meisten sind von den Aliens gegessen worden. Bei dieser Übung haben wir als Team leider nicht gut zusammengearbeitet. Danach haben uns die Lehrer in Fünfergruppen aufgeteilt. Es gab fünf Gruppen, jede Gruppe konnte sich einen Team Namen und ein Logo aussuchen. Mein Team KLH‰GLH&KLOL.|QLJH6LHDQGHUHQKLH‰HQ9ROOH:LQGHO7KH%ODFN1LQMDV7HDP/D]\XQG7HDP6PLOH\:LUPXVVten versuchen, einen Turm mit Holzklötzen zu bauen, was wir unterschiedlich erfolgreich umsetzten. Almkanal, 1B Autor: Matteo 2A schulmagazin 75 12 dezember 2018

[close]

p. 13

LITERARISCHES Lesung im Literaturhaus A m Freitag, den 5.10. 2018 gingen alle zweiten Klassen ins Literaturhaus. Nachdem wir im Literaturhaus angekommen waren, mussten wir auch nicht lange warten und es ging los. Tobias Elsäßer stellte uns sein neuestes Buch „Eden Park - Nur mal kurz die Welt retten …“ vor. Vincent hat ein schreckliches Problem: Wenn er zu lange auf einen Bildschirm schaut, fällt er kurzerhand in Ohnmacht, er leidet nämlich an einer schlimmen Form von Bildschirmallergie. Das wird zu einem besonderen Problem, als seine Familie in die modernste Stadt der Welt, nach Eden Park, umzieht. Hier sind sogar die Lehrer in der Schule nur virtuell anwesend und gute Noten gibt es fürs „Keine-Fragen6WHOOHQ³ IU ÀHL‰LJHV 2QOLQH6KRSSHQ XQG P|JOLFKVW YLHOH Online-Freunde. Absolut alles wird hier digital geregelt. So abgeschirmt von der Außenwelt bemerkt niemand in Eden Park, dass die Erde kurz vor dem Untergang steht. Überall graben sich bereits tiefe Risse durch die Straßen … Doch dann bekam Vincent plötzlich ein sonderbares Paket und der Postbote, der das Paket übereichte, sagte zu ihm, dass er mit dem Inhalt die Welt retten soll. Über den Autor: Tobias Elsäßer ist ein deutscher Kinder- und Jugendbuchautor, Sänger und Songwriter. Er wuchs in Leinfelden-Echterdingen auf und lebt in Bietigheim-Bissingen. Geboren wurde er 1973. Autor: Noah 2B Lesung im Literaturhaus U m 10:30 sind wir zusammen mit den anderen 4. Klassen zum Literaturhaus gegangen. Als wir dort angekommen sind, mussten wir kurz draußen warten. Wir sind dann hineingegangen und haben uns in die Reihen gesetzt. Ein freundlicher Mann hat uns begrüßt und erklärt, was jetzt auf uns zukommt. Der Autor, Tobias Elsäßer, hat sich vorgestellt und uns erzählt, wie seine Kariere angefangen hat. Er hat uns auch gesagt, was sein erstes Buch war und wie es dazu gekommen ist. Es war interessant, wie er erzählt hat, dass er ein Buch neu verfassen musste und wie er das gemacht hat. Wir fanden es sehr spannend. Er hat uns aus seinem ersten Buch „Wie ich einmal fast berühmt wurde“ vorgelesen. Darin geht es um seine Erfahrungen in der Musikbranche. Als die Lesung vorbei war, sind wir mit dem Bus wieder zurück zur Schule gefahren und wurden dort entlassen. Autorinnen: Anastasia M. & Lotte F. 4A schulmagazin 75 13 dezember 2018

[close]

p. 14

/,7(5$5,6&+(6 Literaturhaus A m Donnerstag waren wir - die 1C mit den anderen ersten Klassen - im Literaturhaus und hatten eine Lesung von Susa Hämmerle. Sie stellte uns das Buch „Das Korallentor“ vor. Es handelt von einem Jungen, der 1LHPDQGKHL‰W(ULVWYRQHLQHU,QVHOJHÀFKWHWXQGGXUFKHLQH$UWYRQ7RUJHÀXWVFKWXQGQDFK$ODVNDJHNRPPHQ'LH$XWRULQKDWDXVGHQHUVWHQYLHU.DSLWHOQYRUJHOHVHQ'DV%XFKLVWVHKUVSDQQHQGDEHUHVZXUGHQLFKW EHVRQGHUVLQWHUHVVDQWYRUJHOHVHQ'LH$XWRULQKDWDXFKEHULKU/HEHQHU]lKOW6LHVDJWHGDVVVLHPHKUDOV %FKHUJHVFKULHEHQKDEH6LHKDWMHGHPYRQXQVHLQH 0XVFKHO JHVFKHQNW GLH VLH LQ HLQHP 8UODXE JHVDPPHOWKDW*DQ]]XP6FKOXVVKDEHQZLUHLQ$XWRJUDPP EHNRPPHQ :LU KDEHQ DXFK HLQ %XFK SUR .ODVVH JHNULHJW GLHVHV ZXUGH YRQ LKU VLJQLHUW 6LH ZROOWH XQV QDWUOLFKQLFKWDOOHVEHUGDV%XFKYHUUDWHQGDPLWZLU VHOEVWZHLWHUOHVHQ Autor: Tommaso 1C schulmagazin 75 14 dezember 2018

[close]

p. 15

LITERARISCHES Der Wunderbaum E s war einmal vor langer Zeit ein Baum. Er war sehr einsam. Der Baum war sehr schwer krank. Leider hat er bei dieser Krankheit alle seine Blätter verloren. Es hat ihn jeder sehr geärgert, weil er so kahl aussah. Darüber war der Baum sehr traurig. In der Nacht schaute er hinauf zu den Sternen. Plötzlich sah entdeckte er eine Sternschnuppe, und er wünschte sich, dass er wieder ein wunderschöner Baum mit all seinen Blättern ist. Am nächsten Tag erwachte das kahle Gewächs langsam. Er schaute nach oben und es wuchsen viele, viele Knospen, aber nicht nur eine Art von Knospen, sondern vie- le verschiedene. Sein Wunsch war in Erfüllung ge- gangen. Der Baum war wieder fröhlich und im Laufe der Zeit wuchsen immer neue Blätter, bis er wieder ganz dicht war. Jeder staunte über seine schönen verschiedenen Blätter, wie Ahorn-, Eichen-, Ulmen-, Buchen-, Pap- pel-, Birkenblätter und viele andere. Man gab ihm den Namen Wunderbaum. Autor: Fabian 2B, bearbeitet von Helia 2A Der Baum der Artenvielfalt E s war einmal vor langer, langer Zeit ein Händler, der mit Baumsamen handelte. Das brachte aber nicht viel Geld ein und er konnte sich gerade noch sein tägliches Brot leisten. Eines Tages ging er wieder einmal auf den Markt, um seine Samen zu verkaufen, als plötzlich eine alte Frau ihn beim Vorbeigehen anrempelte und seine ganzen *HIl‰HPLWGHQ6DPHQDXIGHQ%RGHQ¿HOHQXQGVLFK vermischten. Das regte den armen Mann furchtbar auf. Denn das Einzige, das er noch besaß und das einen Wert hatte, war zerstört worden. Dann kam wieder eine alte Frau vorbei und lachte ihn aus. Sie schüttete einen Krug Wasser auf die Samen und Scherben. Der Mann war verzweifelt. Da er aber eine unbedeutende Person war, blieb ihm nichts anderes übrig, als die gemischten nassen Samen in seine Ho- sentaschen zu stecken. Eines Nachts, auf einer Wiese ¿HOHQLKPGLH]XVDPPHQJHZDFKVHQ.|UQHULP6FKODI aus der Tasche. Er ging am nächsten Tag in der Früh weg und starb irgendwann. Doch was zurückblieb, war erstaunlich: Die zusammengewach- senen Samen wuchsen und wuchsen und wuchsen. Nachdem 100 Jahre verstrichen waren, stand da, wo einst der Mann genächtigt hatte, ein Baum, der aus  YHUVFKLHGHQHQ %lXPHQ EHVWDQG ,P +HUEVW ¿HOHQ Tausende verschiedene bunte Blätter herab. Die Leu- te staunten über diesen einzigartigen Baum. Es gab in den nächsten Jahren viele Holzfäller, die versuch- ten, den magischen Baum zu fällen, doch niemand schaffte es. Und wenn er nicht von selbst umgefallen ist, dann steht er noch heute. Autor: Noah 2B schulmagazin 75 15 dezember 2018

[close]

Comments

no comments yet