Die ARO - eine Chronik

 

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Description

Assoziation Rheuma-Orthopädie

Popular Pages


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Spezial Die A R 0 - Eine Chronik Herausgeber: Frank-W. Hagena R. Müller-Gesser

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Rheumatologie Orthopädie Spezial

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Spezial Die A R 0 - Eine Chronik Assoziation für Orthopädische Rheumatologie e.V. Herausgeber: Frank-W. Hagena R. Müller-Gesser Novartis Pharma Verlag Nürnberg 1999

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Alle Rechte auch die des Nachdmcks, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung in Wort, Bild und Schrift sowie der Übersetzung sind demVerlag vorbehalten. O 1999,Novartis Pharma Verlag, 90429 Nürnberg Satz und Lithos: Fotosatz H. Strütt und D. Rünzi, 79650 Schopfheim Druck: Druckerei Rünzi GmbH, 79650 Schopfheim ISBN 3-933 185-32-7

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Widmung Die » A R 0 - eine Chronik« wird Herrn Professor Dr. Norbert Gschwend gewidmet, dem Begründer, dem ersten Obmann und dem Ehrenmitglied der jetzigen Assoziation für orthopädische Rheumatologie e.V., Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie.

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Laudatio für Norbert Gschwend Vor bereits mehr als 27 Jahren fragte Professor Dr. H. ROSSLER, damaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie, den Privatdozenten Dr. Norbert GSCHWEND aus Zürich, ob er gewillt sei, einen Arheitskreis für Rheumatologie in der DGOT zu gründen. N. Gschwend hatte 1962als ehemaliger Oberarzt am Balgrist in Zürich die Leitung der WilhelmSchulthess-Klinik übernommen und zunächst mit einem einzigen Assistenten die Geschicke der Klinik in die Hand genommen.Beeintlußt durch die Begegnungen mit M.L.CLAYTONausDenver, USA sowieS.JAKUBOWSKI,Warschau,und K.VAINIO,Heinola,und auch mit LA.PAHLE, Oslo, war N. GSCHWEND stimuliert, eine »Rheuma-unit* an der Züricher Klinik zu gestalten und die Rheuma-Orthopädie für den deutschsprachigenRaum zu entwickeln-folglich sagte er kurzfristig zu und wurde erster Obmann des von ihm am 20.4.71 gegründeten Arbeitskreises. Im Dezember 1972 organisierte N. GSCHWEND in Zürich die erste hocherfolgreiche Tagung des Arbeitskreises, Grund genug für die Folgegeneration, die diesjährige Tagung zu einem und zu seinem Jubiläum zu gestalten. »Die operative Behandlung der chronischen Polyarthritis« von N. GSCHWEND herausgegeben, ist, obwohl seit langer Zeit vergriffen, das Standardwerk für jeden, der sich mit diesem Spezialgebiet der Orthopädie beschäftigt. Lediglich eine Ausnahme ließ er zu, daß ein spezialisierter Handchirurg, G. STELLBRINK in die Rheumaorthopädie integriert wurde. Wesentliche Voraussetzung war, daß er in die >>Rheuma-Einheit.in Hamburg mit dem gemeinsamen Freund K. TILLMANN verbunden war. In besonderem Maße war das klinische und wissenschaftlicheArbeiten von N. GSCHWEND davon geprägt, Operationstechniken und vorrangig Alloarthroplastiken zu entwickeln, die den Rheumapatienten zu einer Bewältigung ihrer Krankheitsbedingten Reduziemng ihrer AlltagsAktivitäten verhelfen sollten. Weltweit wurde das Signum »GSB« zu einem Begriff für die »Schweizerischen Markenartikel*. Hierin verbargen sich die Namen GSCHWEND, SCHEIER und BÄHLER. Prof. Dr. H. Scheier war der wohlbekannte Wirbelsäulenchirurg, mit dem N. GSCHWEND im Kollegialsystem die Klinik leitete, und G. BÄHLER der erfinderische Orthopädietechniker in der Schulthess-Klinik. International wurde die GSB-Kniegelenksprothese zu einem Meilenstein in der operativen Behandlung der Polyarthritiker. Intensivst hat N. GSCHWEND sich mit den Möglichkeiten der Synovektomien bei Rheumapatienten in seinem Lebenswerk in der festen Überzeugung auseinandergesetzt, daß diese Operationstechniken präventiv durchzuführen sind. Mit der routinemäßig etablierten arthroskopischen Operationsmöglichkeit hat er in Kombination mit einer Synoviorthese erst in den letzten Jahren einen neuen Anstoß für die frühzeitige chirurgische Behandlung der destruierenden Synovitis gegeben. Die differenzierten Prioritäten und Möglichkeiten der operativen Behandlung der schwerst betroffenen Rheumapatientinnen und -patienten stellte eine der größten Herausforderungen für N. GSCHWEND dar, indem er den Rheumaorthopäden mit dem Feuerwehrmann vor dem brennenden Haus verglich.

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Die A R 0 war und ist das innig geliebte Kind von N. GSCHWEND. Da3 er darüberhinaus mit seinen Freunden 1979die ERASS gründete und die SECEC war nie eine Entscheidung gegen die deutschen Freunde. Frühzeilig hatte N. Gschwend erkannt, daß nur mit einer Beteiligung der deutschsprachigen »orthopädischenChirurgen* in europäischen Gesellschaften international eine entsprechende Weiterentwicklung und Sicherung der operativen Qualität gewährleistet sein würde. Gleichzeitigsetzte er ein Signa1,daß international eine Gelenkbezogene Subspezialisierung zunahm, der sich auch die Rbeumaorthopäden stellen sollten. Die Zahl der Freunde, die N. GSCHWEND im deutschen Sprachraum und international gewonnen hat, bleibt beispiellos. Die Zahl seiner Bewunderer ist unermeßlich. Die Zahl seiner Ehmngen ist bewundernswert. Die Zahl seiner »Lehrlinge« ist unüberschauhar. Die Zahl der von ihm erfolgreich behandelten und dankbaren Patientinnen und Patienten ist grenzenlos.Die Zahl seiner Vorträge und Publikationen ist noch nicht abgeschlossen. N. GSCHWEND hat das Haus der A R 0 wohlbestellt in die Hände jüngerer Kollegen übergeben. Welch großartiger Architekt er ist,mag seine Schulthess-Klinikbeweisen, die er mit einem Assistenten an der Neumünsterallee übernommen und nun als >>Juwel

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Inhaltsverzeichnis Seite 3.Die Gründung desArbeitskreises »Rheuma-Orthopädie« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 7 3.1.Die DGOT-Definition der Arbeitskreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.7 3.2. Der Gründungsablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19 3.3.Die Teilnehmer der Gründungssitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21 3.4. Die Tagesordnungder Gründungssitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.2 4.Die Satzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4 4.1. Die Entwicklung der Mitgliederzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4. 4.2. Die Satzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.5. 4.3.Die Verhandlungen mit der DGOT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.6. 4.4. Neuorganisation und Neugründung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28 5.Die Dokumentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31 5.1. Baden-Baden . . . . . .(30.April 1971) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1 5.2. Bonn . . . . . . . . . . . . . .(20.September 1971) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. 1 5.3. Baden-Baden . . . . . . (29.April 1972) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32 5.4. Zürich . . . . . . . . . . . . (02.Dezember 1972) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.6 5.5. Baden bei Wien . . . . .(23.Juni 1973) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.6 5.6. Aachen . . . . . . . . . . . .(19.September 1973) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.6 5.7. Bad Bramstedt . . . . .(04.April 1974) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.9 5.8. Augsburg . . . . . . . . . . (19.April 1975) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.0 5.9. Lund . . . . . . . . . . . . . .(14.Juni 1977) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1 5.10. Basel . . . . . . . . . . . . . .(07.Juli 1978) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2 5.11.Wien . . . . . . . . . . . . . .(12.Juni 1979) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.3 5.12.Essen . . . . . . . . . . . . . (22.September 1983) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.3 5.13. Freiburg . . . . . . . . . . .(03.Oktober 1986) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44 5.14.Bad Abbach . . . . . . . . (11.Mai 1988) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.4 5.15.Aachen . . . . . . . . . . . .(14.September 1988) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.8 5.16. Baden-Baden . . . . . .(29.April 1989) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49 5.17. Interlaken . . . . . . . . . (18.Mai 1990) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49 5.18. Wien . . . . . . . . . . . . . .(23.Mai 1992) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.9 5.19.Wiesbaden . . . . . . . . .(12.Mai 1994) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.0

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6.Alle bisherigenTagungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1 6.1. Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1 6.1.1.Tagungsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 6.1.2.Themen der Klausurtagungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52 6.2. Baden-Baden . . . . . . (30 .April 1971) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .53 6.3. Bonn . . . . . . . . . . . . .(20 .September 1971) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .53 6.4. Baden-Baden . . . . . (29 .April 1972) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .53 6.5. Zürich . . . . . . . . . . . (30 .November bis 02.Dezember 1972) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 6.6. Baden bei Wien . . . .(23 .Juni 1973) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 6.7. Aachen . . . . . . . . . . . .(l9. September 1973) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 6.8. Bad Bramstedt . . . . .(O4. bis 06.April 1974) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .56 6.9. Baden-Baden ..... .(l3. September 1974) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 6.10.Augsburg . . . . . . . . . .(l7. bis 19.April 1975) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 6.11. Salzburg . . . . . . . . . .(01 .bis 03.April 1976) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 6.12. Lund . . . . . . . . . . . . . .(l3. bis 15.Juni 1977) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58 6.13. Basel . . . . . . . . . . . . .(07 .bis 08.Juli 1978) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59 6.14.Wien . . . . . . . . . . . . ..(I1.bis 13.Juni 1979) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.0 6.15.0~10 . . . . . . . . . . . . ..(O3. bis 05.Juli 1980) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 6.16. Konstanz . . . . . . . . . .(01 .bis 04.Oktober 1980) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .62 6.17.Wien . . . . . . . . . . . . .(23 .April 1981) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64 6.18. Basel . . . . . . . . . . . . . .(08.bis 09.Oktober 1982) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64 6.19. Essen . . . . . . . . . . . .(22 .September 1983) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 6.20. Bad Ragaz . . . . . . . . .(I2.bis 14.April 1984) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .65 6.21. München . . . . . . . . . . (29 .bis 31.Mai 1986) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.5 6.22. Freiburg . . . . . . . . . .(03 . Oktober 1986) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .66 6.23. Bad Abbach . . . . . . ..(I1.bis 14.Mai 1988) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .67 6.24.Aachen . . . . . . . . . . ..(I4.September 1988) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .68 6.25.~ a d e n - ~ a d e .n. . . .(29 .April 1989) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .69 6.26.Interlaken . . . . . . . . .(l7. bis 19.Mai 1990) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70 6.27.Hamburg . . . . . . . . . .(21 .September 1991) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 6.28.Wien . . . . . . . . . . . . .(21 .bis 23.Mai 1992) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72 6.29. Mannheim . . . . . . . . .(I8.September 1992) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73 6.30. Baden-Baden . . . . . (30 .April 1993) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.4 6.31. Eisenach . . . . . . . . . .(I5. Oktober 1993) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .75 6.32.Wiesbaden . . . . . . . . .(I2.bis 14.Mai 1994) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .75 6.33.Wiesbaden . . . . . . . . .(I5. Oktober 1994) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .76 6.34.München . . . . . . . . . .(O4. Juli 1995) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77 6.35. Mannheim . . . . . . . . .(l6. bis 18.Mai 1996) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77 6.36.Nagoya . . . . . . . . . . . (09 .bis 10. Oktober 1996) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78 6.37.Wien . . . . . . . . . . . . ..(I8.September 1997) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78

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7. Obmänner und Präsident . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.9. 7.1. Obmänner des Arbeitskreises »Rheuma-Orthopädie« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7.9 7.1.1.Bis zur Sektionsgründung 1982 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80 7.1.2.Von der Sektionsgründung bis zur Vereinsgründung 1992 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 7.2. Präsident der »Assoziation für Orthopädische Rheumatologie« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 8.Ehrenmitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.1 8.1.Wartburg I Eisenach 1993 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.1. 8.2.Wiesbaden 1994 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.1. 8.3. Mannheim 1996 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8. 1. 9.Korrespondierende Mitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.2 9.1. England . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.2 9.2.Japan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.2 9.3.Tschechien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.2 10.Interviews . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.1.Erläuterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.2.Norbert GSCHWEND . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.2.1.Lebenslauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.2.2.Eigene Entwicklung zum Rheuma-Orthopäden . . 10.2.3.Der Arbeitskreis »Rheuma-Orthopädie« . . . . . . . . 10.2.4.Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.2.5.Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.2.6.Die Rheuma-Orthopädie in Nordamerika . . . . . . . I 10.2.7.Zukunft der Rheuma-Orthopädie . . . . . . . . . . . . . . 10.3.Walter MOHING . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.3.1.Lebenslauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.3.2.Kontakte zu Rheuma-Orthopäden . . . . . . . . . . . . . 10.3.3.Der Arbeitskreis »Rheuma-Orthopädie« . . . . . . . . 10.3.4.Eigene Entwicklung zum Rheuma-Orthopäden . . 10.3.5.Mißerfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.3.6.Zukunft der Rheuma-Orthopädie . . . . . . . . . . . . . . 10.4.Kar1TILLMANN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.4.1.Lebenslauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.4.2.Die Entwicklung der Rheuma-Orthopädie . . . . . . . 10.4.3.Eigene Entwicklung zum Rheuma-Orthopäden . . 10.4.4.Forschungsprojekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.4.5.Prothetik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.4.6.Arthrodese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.4.7.Synovektomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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10.4.8.Mißerfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.0.2 10.4.9.Die Zukunft der Rheuma-Orthopädie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 02 11.Vorschlag zur Statuserhebung der Rheuma-Orthopädie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103 11.1.Erläuterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.03 11.2.Der Fragebogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.04 12.Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 10 13.Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .112 14.Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 15.Literatur- und Quellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.16 16.Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.24 16.1.Geschäftsordnung 1982 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.24 16.2.Satzung 1992 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1. 28 ARO-Dokumentationsbogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .140

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Geleitwort Zielsetzungen einer medizinisch-wissenschaftlichenVereinigungzu verfolgen, Sinn und Zweck des Vereinslebens für die Zukunft zu gestalten ist das natürliche Anliegen aller Vereinsmitglieder und ihrer gewählten Repräsentanten. Hilfreich,sinnvollund geradezu unerläßlich ist es,sich immer wieder auf bereits vollzogeneProzesse und ihre gedanklichen Grundlagen zurückzubesinnen. Das heißt, Rückschau in die Vergangenheit mit der Arbeit für die Zukunft zu verbinden. Nur allzu schnell - dies wird jeder einzelne im arbeitsreichen und hektischen Alltagsleben feststellen - geht das Vergangene und die Kenntnis über die Hintergründe verloren. Vorgänge verwischen sich, es kommt zu Verwechslungen, Mißinterpretationen, zu »Erkenntnissen«, die manchmal ganz der korrekten Grundlage entbehren. Mit allen ARO-Mitgliedern schätze ich mich sehr glücklich,daß nunmehr eine von Frank-W. HAGENA im Rahmen einer Dissertation gemeinsam mit Herrn Ralph MÜLLER-GESSER erarbeitete Dokumentation vorliegt, die allen Interessierten Auskunft über Grundlagen, Hintergründe und bisherigen Entwicklungen in der A R 0 seit ihrem Bestehen vermittelt. In akribischer Arbeit ist es gelungen, eine Zusammenschau aller relevanten Vorgänge zustandezubringen, die es mehr als wert ist, interessiert aufgenommen zu werden, wenn man sich über unsere Vereinigung einen Überblick verschaffen möchte. Selbst der »Eingeweihte« wird viele interessante und nützliche Details aus der Vergangenheit des Vereins finden und damit den roten Faden im Vereinsleben neu erkennen. Die mit den Männern der ersten Stunde Norbert GSCHWEND, Walter MOHING und Kar1 TILLMANN geführten Interviews und die Darstellung ihres Wirkens vermitteln überdies hochinteressante Einblicke und machen manche Hintergründe deutlich. Auch die enormen Schwierigkeiten, wie beispielsweise das Ringen um eine gemeinsame Dokumentation in der orthopädischen Rheumatologie, werden in dem vorliegenden Werk deutlich. Exemplarisch sind aus solchen Prozessen wiederum die Aufträge für die Zukunft abzuleiten. F.-W. HAGENA hat sich dankenswerterweise der großen Mühe der Erstellung der vorliegenden Dokumentation als Sekretär der A R 0 nach ihrer Umwandlung und Neugründung von 1992 bis 1996unterzogen. Neben seiner hervorragenden Arbeit in seinem Amt hat er damit ein besonderes »Highlight« gesetzt. Allen ARO-Mitgliedern wünsche ich eine interessante, Freude bereitende und zum Nachdenken anregende Lektüre. R.K. Miehlke Präsident der AR0 1992-1998

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Vorwort Ein 25jährigesJubiläum gilt es zu feiern,da 1972die erste Tagung des ~ArbeitskreisesRheumaOrthopädie der DGOT« in Zürich stattgefunden hatte. Dieses ein gewichtigerAnlaß der Rückbesinnung. Viele Freunde hat der von N.Gschwend gegründete Kreis in seinen Bann gezogen.Diejenigen, die schon immer dabei waren, werden sich noch an die vielen gemeinsamen Stunden und Tage erinnern.Während diese Vergangenheit jetzt noch wach ist,soll einiges von diesen Zeiten in einer Chronik zusammengetragen und festgehalten werden. Da sich diese geschichtliche Aufarbeitung insbesondere mit der Entwicklung der A R 0 zu beschäftigen hat, kommt die Entwicklung der »Rheuma-Orthopädie« ein wenig zu kurz. So lebendig wie der mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Kampf um die Etablierung dieses Schwerpunktes sich darstellt, so hat sich auch die operative Behandlung mit ihren Möglichkeiten, Indikationen und Ergebnissen gewandelt. Die rasante Verbesserung der zur Verfügung stehenden Implantate und vor allem die so überaus positiven Resultate mit den Alloarthroplastiken der Gelenke an den oberen Extremitäten hat zu einer wesentlichenTherapiesicherheit beigetragen. Hierzu werden wir noch ein weiteres Kapitel für die A R 0 schreiben. Der vorliegende Band stellt drei Bereiche in den Mittelpunkt. Erstens war von der Geburtsstunde der A R 0 an klar, daß ohne eine adäquate Dokumentation keine wissenschaftlichverläßlichen und vergleichbaren Ergebnisse möglich sein würden. Es bleibt daher festzuhalten, daß wir dieses angestrebte Ziel auch zum heutigen Zeitpunkt nicht befriedigend für die Rheumaorthopädie vorweisen können. Zweitens hat sich die A R 0 insbesondere in ihren Tagungen und Klausurtagungen mit den verschiedenen Themenkomplexen der Rheumaorthopädie befaßt. Die hierzu erfolgten Publikationen sind im deutschsprachigen Raum nicht immer in zitatfähigen Organen erfolgt. Die Erhaltung dieser deutschsprachigen Grundlage wird in einer gesonderten Dokumentation erarbeitet. Drittens war es'den Autoren ein besonderes Anliegen, die Exponenten aus der Gründerzeit der A R 0 zu Wort kommen zu lassen. Daher führten wir »Interviews«, die in aktualisierter Form die Geschichte der A R 0 wachrufen helfen.Dieses ist nicht eine Zurücksetzung derer, die nicht befragt wurden. Einige von den uns zur Verfügung gestellten Dokumenten konnten wir auf Grund der Struktur dieser Arbeit nicht in angemessener Form darstellen. Auch hierfür bitten wir um Verständnis. Die A R 0 - eine Chronik kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Wir haben uns bemüht, das »Essentielle« zu erfassen und damit für alle zu überliefern. Der Dank gilt denjenigen, die uns in unserer Arbeit geholfen haben. Insbesondere danken wir Herrn H.J. Riedel, Fa. Novartis, für die großzügige Unterstützung der ARO, indem er den Druck ermöglicht hat. Frank-W Hagena

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Einleitung Heute sind internistische und orthopädische Therapie von Rheumakranken eng miteinander verbunden. Doch bis es soweit war, hat es Jahrzehnte gedauert. Bis in die 50er Jahre dominierte die internistische Rheumatologie. Bis dahin kümmerte man sich in Deutschland vor allem in Kurkliniken um rheumatische Patienten. Dabei hatte es schon gegen Ende des vorigen Jahrhunderts vielversprechende chirurgische Ansätze gegeben: VOLKMANN führte 1877 die erste Synovektomie am Knie eines Tuberkulosekranken durch. SCHÜLLER (1893) und MÜLLER (1894) synovektomierten dann schon Rheumapatienten. Der Wiener ALBERT entwickelte 1878 die Arthrodese.Und schon 1894verwendete HELFERICHWeichteile als Interponate. Doch diese Entwicklungen führten ein Mauerblümchendasein. Aus Angst vor Infektionen wurden nur vereinzelt klinische oder experimentelle Arbeiten durchgeführt. Und wenn, dann in den Vereinigten Staaten. Es scheint nicht übertrieben, wenn man sagt, daß mit der Entdeckung des Rheumafaktors die moderne Zeitrechnung der Rheumatologie begann. Erst dann, in den frühen 40er Jahren,war es möglich,anhand von Laborparametern rheumatische Erkrankungen differenziert zu betrachten. Für die Rheumatologie wiederentdeckt wurden die Errungenschaften der Chirurgie erst 1952 in Finnland. Da holte der Internist LAINE den Chirurgen VAINIO in seine Rheumaklinik nach Heinola. Zum ersten Mal standen internistische und orthopädische Therapiemöglichkeiten unter einem gemeinsamen Dach zur Verfügung. Von Heinola schwappte die Idee nach Kontinentaleuropa. Zuerst nach Polen, wo JAKUBOWSKI in Warschau ein Staatliches Rheuma-Institut aufbaute, dann zu Beginn der 60er Jahre in die Schweiz.Dort integrierte GSCHWEND die RheumaOrthopädie an der Klinik Wilhelm Schulthessin Zürich. Mehr als ein Jahrzehnt nach den Anfängen in Heinola konnte die finnische Idee auch in Deutschland umgesetzt werden: Fast 70 Jahre nach der Gründung der Rheumaheilstätte Bad Bramstedt richtete TILLMANN 1968in der Klinik eine orthopädische Abteilung ein, und als Walter MOHING 1970 Chefarzt der Hessing-Klinik in Göggingen bei Augsburg wurde, konnte sich dort ein zweites deutsches rheuma-orthopädisches Zentrum entwickeln. Der Arbeitskreis »Rheuma-Orthopädie« der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (DGOT) hatte entscheidenden Anteil daran, daß die Rheuma-Orthopädie im deutschsprachigen Raum seit den 70er Jahren einen stetigen Aufschwung erlebte. 1971 von GSCHWEND ins Leben gerufen,war die Arbeitsgruppe vom ersten Augenblick anTreffpunkt der erfahrensten deutschsprachigen Rheuma-Orthopäden, wie TILLMANN, MOHING und GSCHWEND. Im folgenden sei die Entwicklung dieser wichtigen rheuma-orthopädischen Vereinigung dargestellt.

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