KreuzlingerZeitung

 

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GZA/AZA 8280 Kreuzlingen KreuzlingerZeitung Auflage: 24 800 Exemplare 13.7. 2018 Nr. 28 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL Licht und Schatten der Sommerzeit Bild: Andreas Klausmann Seit Wochen erfreut sich die Bevölkerung am Bodensee eines traumhaften Wetters. In der Natur zeigt die anhaltende Trockenheit jedoch Auswirkungen. Bäche plät- schern immer zaghafter und der Bodensee liegt derzeit 60 Zentimeter unter seiner Norm. Die Jagd- und Fischereiverwaltung musste bereits 22 Kilometer Gewässer abfischen. Der Kanton Thurgau hat nun ein Wasserentnahmeverbot erlassen, damit sich die Situation nicht weiter verschärft. Seite 3 99,)) Büros – Praxen – Schulungsräume Atelier – Gewerbe – Lager – Startup Für innovative Persönlichkeiten, zukunftsorientierte Firmen, hervorragende Praxen, kreative Macher, top Institutionen Beste Lage und Infrastruktur, umfassender Startup Support Büros und Praxen: 10m², 23m2, 30m2, 50m2 Schulungsräume: 20m² bis 100m² Gewerbe und Start-up: ab Fr 99,– Lager und Archive: ab Fr 59,– Helle Künstlerateliers: 15m² bis 80m² ZU VERKAUFEN grosse, helle Wohnungen mit gehobenem Standard in Ermatingen in Seenähe an der Hofackerstr. 33 3.5 Zi-Wohnung ab CHF 540’000.- 4.5 Zi-Wohnung ab CHF 740’000.- Weitere Infos: www.newhome.ch / Immocode: M5R5, 438U und MAGE Gerne zeigen wir Ihnen die Wohnungen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: Benz Immo Treuhand GmbH Daniel Benz 071 688 59 93 info@benzimmo.ch …bequem Entsorgen. Renergie-Zentrale – Ihr Partner für Transporte und Recycling Buchenhölzlistrasse 6, 8580 Amriswil Mo–Fr: 07.00–12.00 / 13.15–17.30 Uhr Sa: 09.00–12.00 Uhr Telefon 071 414 33 33 www.muldenzentrale-otg.ch +41 (0)71 672 10 23 am Hauptbahnhof Kreuzlingen am Hafenbahnhof Kreuzlingen info@BTTC.ch Kreuzlingen 071 677 99 88 immokanzlei® AG Sicherheit durch Partnerschaft

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KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 DRITTE SEITE 3 Trockenheit führt zu Wasserentnahmeverbot Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gilt ab heute ein Wasserentnahmeverbot im Kanton Thurgau. Bäche, Flüsse oder Weiher sind ab sofort Tabu. Der Bodensee ist davon ausgenommen, obwohl sein Pegel derzeit 60 Zentimer unter der Norm liegt. Kreuzlingen. Seit Beginn des Jahres hat es zu wenig geregnet und in den vergangenen Wochen hat sich das Wasserdefizit im Kanton Thurgau verschärft. Deshalb hat das Departement für Bau und Umwelt entschieden, Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern zu verbieten. Ausgenommen sind der Bodensee, der Rhein sowie das Grund- und Quellwasser. Das Verbot tritt ab heute Freitag, 13. Juli, mit Publikation im Amtsblatt in Kraft und gilt bis auf Widerruf im selben Publikationsorgan. Regen ist im Kanton Thurgau seit drei Monaten Mangelware. Trotz einiger Gewitter in der ersten Monatshälfte blieben die Niederschläge im Juni in einigen Gebieten deutlich unter dem Durchschnitt. Seit Beginn des Jahres besteht ein Niederschlagsdefizit und es gab vornehmlich hohe Temperaturen. Deshalb führen die Thurgauer Fliessgewässer wenig Wasser. Im Juli ist die Situation kaum anders. Die Wärme der vergangenen Wochen, die hohe Verdunstung, der Wind und das Ausbleiben von ergiebigen Niederschlägen haben das Wasserdefizit im Kanton Thurgau verschärft. Die Wasserführung der Bäche und Flüsse sowie der Quellerträge sind zurückgegangen. Der Wasserstand des Bodensees liegt 60 Zentimeter unter der Norm und auch an- Die Thurgauer Bäche führen nur noch wenig Wasser. Bild: C. Näger/pixelio.de dere Seen und Weiher haben tiefe Wasserstände. Die lokalen Niederschläge in den vergangenen Wochen haben keine lang anhaltenden Auswirkungen auf die Pegelstände gebracht. Auch künstliche Weiher betroffen Dieses Verbot gilt nicht nur für Bäche, Flüsse und natürliche Weiher, son- dern auch für künstliche und bewirt- schaftete Weiher wie Mühleweiher, Fischaufzuchtsteiche und der Wasser- kraftnutzung dienenden Kanäle. Vom Verbot ausgenommen sind diejenigen Wasserentnahmen für Be- wässerungen, die Wasser aus Ober- flächengewässern beziehen, die noch über genügend Wasserreserven ver- fügen. Dies sind zurzeit der Bodensee (Obersee, Untersee, Seerhein) und der Rhein. Ebenfalls können Wasser- entnahmen aus dem Grundwasser oder aus Quellen bis auf weiteres zu- gelassen werden. Zur Normalisie- rung der Abflussver- hältnisse in den Ober- flächengewässern sind ausgiebige und lang andauernde Nieder- schläge in den kom- menden Wochen not- wendig. ID TG Markus Brüllmann hat sich als Gemeinderat in der Vergangenheit bereits de- zidiert zu Kreuzlinger Verkehrsthemen geäussert. Bild: archiv Brüllmann will in den Stadtrat Mit Barbara Kerns bereits angekündigtem Rücktritt wird in der kommenden Erneuerungswahl mindestens ein Sitz im Kreuzlinger Stadtrat frei. Die SP geht mit ihrem Mitglied und derzeitigen Gemeinderat Markus Brüllmann ins Rennen. Kreuzlingen. Wie die Findungskommission und der Vorstand der SP Kreuzlingen mitteilt, hat sich Markus Brüllmann als überzeugender und aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Stadträtin Barbara Kern präsentiert. Kern hat schon vor längerer Zeit angekündigt, dass sie bei den Gesamterneuerungswahlen des Stadtrates in diesem Herbst nicht mehr antreten wird, da sie das Pensionsalter erreicht hat. Die SP möchte ihren Sitz verteidigen und hat eine Findungskommission eingesetzt, um den Stimmberechtigten eine überzeugende Nachfolgerin oder einen überzeugenden Nachfolger präsentieren zu können. Die Wahl ist dabei auf Markus Brüllmann gefallen. Der abschliessende Entscheid über die Nomination obliegt der Parteiversammlung von Mitte August.ek Anzeige KORRIGENDA In den vergangenen Ausgaben hat sich ein Fehler in der Berichterstat- tung zum Teilerlass des Darlehens der Stiftung «International School Kreuzlingen-Konstanz» eingeschlichen. Der Gemeinderat hat zwar an seiner Sitzung vom 5. Juli der Stiftung den offenen Kredit über 275000 Franken erlassen. Fälschlicherweise haben wir geschrieben, dass die übrig gebliebenen 25000 Franken einer Bildungsinstitution im Kanton Thurgau gespendet werden. Das Geld geht jedoch vollumfäng- lich zurück in die Kassen der Stadtverwaltung. Für ihre Liquidation hat die Stiftung ISKK noch Vermögenswerte in Höhe von 5000 Franken als Reserve behalten. Sollte von diesen Mitteln nach der Auflösung der Stiftung noch etwas übrig bleiben, dann kommt dieses Geld einer Bil- dungseinrichtung im Kanton Thurgau zugute. Redaktion KLZ

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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 Glocken läuten einstweilig weiter Den Viertelstundenschlag der Stadtkirche in der Nacht probeweise abzustellen gestaltete sich als zu aufwändig und teuer. Wenn, dann soll es gleich eine bleibende Änderung geben. Die Kirchgemeindeversammlung wird frühestens im Januar über die neue Läutordnung entscheiden. Kreuzlingen. Die Kirchglocken der Stadtkirche läuten erst mal weiter wie bisher. Dies ist das Ergebnis eines Schlichtungsgesprächs vom Dienstag, das Lärmkläger aus der Nachbarschaft, den evangelischen Kirchenpräsidenten, eine Vertreterin des Denkmalschutzes und Stadtrat Ernst Zülle an einen Tisch brachten. Somit entfällt die von den Beschwerdeführern seit dem Rückzug ihrer Klage geforderte Probephase. Dabei war diese von Seiten der evangelische Kirchbehörde im August 2017 zugesichert worden. Die katholischen Kirchen hatten damals ihre Läutordnung probeweise umgestellt und dies später in der Kirchgemeindeversammlung zementiert (wir berichteten). Die evangelische Stadtkirche hingegen hatte nur das morgendliche Geläut wie versprochen von 6 auf 7 Uhr verschoben. Den nächtlichen Glockenschlag umzustellen gestaltete sich weitaus komplizierter. Denn das Uhr- und Schaltwerk aus dem Jahre 1898 ist einerseits mechanisch, andererseits denkmalgeschützt. Es arbeitet mit Gewichten – ein historisch wie hand- Die evangelische Stadtkirche in Kreuzlingen hat ihren nächtlichen Glockenschlag trotz Klagen und einer Unterschriftensammlung beibehalten. Bild: sb werklich bedeutsames Werk. Darum gab die Kirchenbehörde eine Offerte in Auftrag. Diese rechnet mit rund 10 000 Franken, um die Umstellung zu ermöglichen. Stadt vermittelte Die Kläger sammelten daraufhin Unterschriften, weil sie sich hintergangen fühlten. Mehr als 50 Personen hätten die Flugblätter unterschrieben, welche sie im Quartier verteilten, sagen sie. Aber es gab auch Anfeindungen. Vielen Menschen ist der Glockenschlag lieb gewonnene Tradition. Besonders in den Sozialen Netzwerken kochte der Volkszorn hoch. Die Lärmgeplagten auf den Mond zu wünschen, gehörte noch zu den harmloseren Aussagen. «Am runden Tisch war das Gesprächskli- ma dafür anständig und sachlich», berichtet Stadtrat Ernst Zülle. «Man zeigte gegenseitiges Verständnis. Aber es wurde auch klar, dass die Lärmkläger nicht zufrieden sind mit der Situation.» Der Kirchenvorstand auf der anderen Seite will erst ein Ja der Stimmberechtigten haben, bevor so viel Geld in die Hand genommen wird. Grundlage der Gespräche war ein ausführlicher Bericht über die Machbarkeit der Rüetschi AG aus Aarau. Diesen hatte die Stadt Kreuzlingen in Auftrag gegeben. Er bestätigt den Aufwand, der betrieben werden müsste, um den Mechanismus des Schlagwerks zu ändern. Die Firma, die zu den wenigen noch tätigen Spezialisten in der Schweiz auf diesem Gebiet zählt, kennt die Stadtkirche bereits: Sie erstellte schon die besagte Offerte; sie goss sogar die Glocken. «Der Bericht beweist aber auch: die Umstellung ist machbar», interpretiert Zülle. «Wir hoffen nun auf Zustimmung von der Kirchgemeinde.» Sollten sich die Evangelischen gegen eine neue Läutordnung sperren, können die Beschwerdeführer erneut klagen. Lärm oder Wohlklang? Auch die Lautstärke der Kirchenglocken wird von den Klägern moniert. Sollte sich hier ein zweites Streitfeld auftun, muss ein Lärmgutachten angefertigt werden. Den Kirchturm baulich zu isolieren oder das Schlagwerk durch ein elektronisches zu ersetzen, ginge nicht ohne Weiteres und riefe zudem sofort die Denkmalpflege auf den Plan. «Wir hoffen, dass es im Januar zu einer Einigung kommt und dann die Sache mit der Lautstärke ebenfalls vom Tisch ist», so Zülle. Er persönlich würde es als grosses Entgegenkommen werten, sollte die Kirche ihren nächtlichen Viertelstundenschlag abstellen. Er habe aber auch Verständnis für deren Befürchtungen, einen Präzedenzfall zu schaffen oder Traditionen aufzulösen. «Im Glockenstreit müssen sich beide Parteien einen Schritt entgegenkommen, sonst geht es nicht», ist sich Stadtrat Zülle sicher. Ob die evangelische Kirchgemeindeversammlung dies zulässt, steht allerdings in den Sternen. Eine neue Läutordnung war schon einmal traktandiert, im Januar 2014. Damals wurde sie mit nur wenigen Stimmen Unterschied bachab geschickt. sb S-Bahn-Idee wird weiter verfolgt Eine Projektgruppe hat eine Machbarkeitsstudie zu einer Agglo-S-Bahn KreuzlingenKonstanz in Auftrag gegeben. Die Studie zeigt, dass eine SBahn den Öffentlichen Verkehr im Raum KreuzlingenKonstanz markant stärken würde, daher wird die Idee weiterverfolgt Kreuzlingen/Frauenfeld. Die Machbarkeitsstudie wurde im Zusammenhang mit dem Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz der zweiten Generation in Auftrag gegeben. Daran beteiligt waren nebst dem Kanton Thurgau auch Vertreterinnen und Vertreter der beiden Städte Kreuzlingen und Konstanz sowie Vertreter der SBB und der Deutschen Bahn. Das Ziel war es, zu untersuchen, wie der Öffentliche Verkehr in der Agglomeration Kreuzlingen-Konstanz verbessert werden kann und welches Verkehrssystem sich dazu am besten eignen würde. Seilbahn scheidet aus Nebst dem Ausbau der S-Bahn wurden auch Varianten mit einer Stadtbahn oder einem Tram sowie einer Seilbahn untersucht. Sowohl eine Stadtbahn als auch ein Tram brächten zwar einen höheren Nutzen, würden aber auch zu massiv höheren Investitionskosten und damit zu einem deutlich schlechteren Kosten-Nut- zen-Verhältnis führen. Eine grenzüberschreitende Seilbahn, auf Korridoren der Bahnlinien oder möglicher Bild: Klicker/pixelio.de Tram-/Stadtbahnlinien, wäre aus übergeordneten Gründen – zum Beispiel aus denkmalschutzrechtlichen Gründen – nicht machbar. Die Studie zeigt nun, dass der Ausbau des S-Bahn-Systems die beste Variante wäre, deshalb wird diese in einem weiteren Modul vertieft. In diesem Modul sollen nun detaillierte Fahrplanvarianten und Kostenschätzungen ausgearbeitet werden. ID Neue Mitglieder Kreuzlingen. Der Ausländerbeirat (ABR) ist nach fünf Rücktritten wieder komplett. Drei Neuzugänge gab es im Januar. Mit Franziska Müller und Rad- mila Blickenstorfer konnten nun zwei neue Mitglieder gewonnen werden, die vom Stadtrat per 11. Juli für den Rest der Amtsperiode bis 31. Mai 2019 gewählt sind. Die Mindestanzahl von 15 Personen ist wieder erreicht. Der ABR soll ausländischen Mit- bürgerinnen und Mitbürgern Mitbe- stimmung ermöglichen, denn in Kreuzlingen darf trotz hohem Auslän- derausteil nur wählen, wer einen Schweizer Pass besitzt. Der ABR wird bei wichtigen Fragen in beratender Form hinzugezogen. IDK/sb

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KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 KREUZLINGEN 5 Alfredo Sanfilippo blickt mit Sorge auf das Jahr für Jahr grösser werdende Feuerwerk am Fantastical. Feuerwerk unter Beobachtung Bilder: ek/zvg Nicht nur Gewitter erhellen im August das Seeufer, immer öfter sind auch Feuerwerke dafür verantwortlich. Die mit Abstand grösste und über die Jahre immer ausgefallenere Pyroshow wird am Fantastical geboten. Alfredo Sanfilippo gibt die Umweltbelastung durch Chemikalien und Abfall zu denken. Kreuzlingen. «Ich weiss, das Feuerwerk ist eine heilige Kuh.» Alfredo Sanfilippo will die Bedeutung der jährlichen Pyroshow am Fantastical nicht in Frage stellen. Auch dieses Jahr erwarten die Veranstalter am Wochenende vom Seenachtsfest auf Kreuzlinger Seite rund 50000 Besucher. Doch von der Anziehungskraft eines Feuerwerks haben über die vergangenen Jahre immer mehr Veranstaltungen am See Gebrauch gemacht. Dieses Jahr sind von Berlingen über Bottighofen bis nach Romanshorn Bewilligungsanfragen bei der Seepolizei eingegangen. Sanfilippo, welcher selbst bei der Schifffahrtskontrolle arbeitet, beunruhigt diese Tendenz. Und präsentiert eine Liste mit Gefahrenstoffen, die bei einem Feuerwerk in die Luft geschossen werden. Diese reicht von gefährlich klingenden Namen wie Bleinitrat über Bohrsäure bis hin zu Kaliumdichromat. Dass diese Stoffe alle unhinterfragt im See landen, findet er bedenklich. Im See versenkt Urs von Arx, stellvertretender Sektionschef für Industriechemikalien beim Bundesamt für Umwelt, gibt be- züglich der Umweltbelastung Entwarnung. Er hat 2014 eine wissenschaftliche Arbeit zu den Umweltauswirkungen und Sicherheitsaspekten von Feuerwerkskörpern verfasst. «Selbst in unseren Wort-Case-Szenarien lag die Belastung durch Chemikalien im Wasser weit unter den Grenzwerten», so von Arx. Die meisten Chemikalien würden in der Luft verbrennen und gar nie im Wasser landen. Und selbst wenn, seien diese so schnell verdünnt, dass sie keine Gefahr mehr darstellen. Gleichzeitig gibt von Arx jedoch zu bedenken, dass die Faktenlage zu diesem Thema sehr dünn ist. Genaue Untersuchungen in Schweizer Gewässern gibt es nicht. Nach seiner Recherche ist sich von Arx dennoch sicher: «Für Flora und Faune besteht keine Gefahr.» Abfall biologisch abbaubar Ein Punkt, welche der angefressene Angler Sanfilippo anders erlebt hat: «Nach dem Feuerwerk muss man erstmals eine Woche warten, bis man wieder etwas fängt», weiss der Präsident der Kreuzlinger Sportfischer. Bei Hunden sei der Fall klar, aber die Schallwellen seien sicher auch nicht gut für die Fische. Abgesehen vom Geld, dass beim Seenachtsfest innert kürzester Zeit verpulvert wird (allein die Kreuzlinger Seite spricht von 80000 Franken), landen neben Chemikalien noch andere Restprodukte im Wasser. «Das treibt am nächsten Tag alles den Rhein runter», weiss Sanfilippo. Zwar ist bei einem professionellen Feuerwerk wesentlich weniger Verpackungsmaterial wie bei ladenüblichen Knallkörpern im Gebrauch. Abfall entsteht aber dennoch. Die Veranstalter des Kreuzlinger Fantasticals schreiben dazu auf ihrem Blog: Die verwendeten Feuerwerkskörper bestehen neben den Sprengmaterialien, die verbrennen, aus Pappe und damit aus Zellulose. Diese ist biologisch abbaubar und daher keine direkte Belastung für die Umwelt. Da das Wasser des Sees die Fasern der verwendeten Pappe löst, sieht der See direkt nach dem Feuerwerk verschmutzt aus. Dies legt sich allerdings in kurzer Zeit wieder. «Das ist dann aber eher ein Fall von Littering für meine Kollegen von der Entsorgung», gibt von Arx zu Bedenken. Genau hier setzt CVP-Gemeinderat Sanfilippo seine Kritik an: «Wenn jemand einen Zigarettenstummel in den See wirft, wird er mit 50 Franken gebüsst. Beim Feuerwerk darf man jedoch alles im See versenken.» Er plädiert deshalb dafür, die Feuerwerksshow nicht ausufern zu lassen, sondern das Spektakel lieber kurz und knapp zu halten. Feinstaub en masse Eine Forderung, die wahrscheinlich bei wenigen Bürgerinnen und Bürgern auf Anklang stossen wird. Denn Feuerwerkskörper erfreuen sich grosser Beliebtheit in der Schweiz. Es wird geschätzt, dass in der Schweiz 500 bis 600 unterschiedliche Produkte auf dem Markt sind. Im Durchschnitt liegt der Schweizer Bedarf bei 2000 Tonnen im Jahr. Total unbedenklich für die Gesundheit ist der Abbrand von so vielen Chemikalien nicht. Gerade die Feinstaubbelastung steigt dabei markant an. So kamen von Arx und seine Kollegen in ihrer Untersuchung zum Schluss, dass die Grenzwerte bei feu- erwerksintensiven Tagen wie dem 1. August regelmässig überschritten werden. Das hat für gesunde Personen vernachlässigbare Auswirkungen. Dies gilt jedoch nicht für empfindliche Personen. Um Beschwerden zu vermeiden, empfiehlt von Arx Personen mit Atemwegs- und Kreislauferkrankungen, die unmittelbare Nähe von Feuerwerken zu meiden. Emil Keller SOMMER- NACHTSFEST Steckborn. Am Samstag, 14. Juli, 18.30 Uhr, eröffnet die Stadtmusik Steckborn mit einem Konzert das Sommernachtsfest am Seeplatz. Später sorgt die Band «Late Passion» mit internationalen Hits aus Pop, Rock und Country bis hin zum Schlager für Unterhaltung. Nach dem Feuerwerk bringt die Band «The Lost Keys» das Publikum wie schon letztes Jahr zum Rocken. Die WokBühne auf dem Seeschulhausplatz ist Auftrittsort für Mathieu Unterberger/ Sabotage, der bis zum Sonnenuntergang auflegt. Ab Mitternacht wird das Mischpult von zwei Überraschung-Künstlern bedient. Sie werden das Publikum zum Wippen bringen. Die «Mütterliwirtschaft» bietet kulinarische Höhenflüge. Das grösste Feuerwerk am Untersee Ein wunderschönes Feuerwerk, welches auch pyrotechnische Weltpremieren zeigt, wird auch dieses Jahr begeistern. Auch dieses Jahr wird es am Seeschul- hausplatz ab 17 Uhr einen Nachtfloh- markt geben. eingesandt

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6 ANZEIGEN DIE GOLDENE AUSSTELLUNG VOM - 28. JULI BIS 15. SEPTEMBER - VERNISSAGE AM 27. JULI 2018 AB 19:00 - DESIGNER MICHAEL ZOBEL IST 50 JAHRE IN KONSTANZ! KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 Biedermann Braundndie dstifter von Max Frisch 12. Juli – 9. August 2018 Seebühne Seeburgpark Kreuzlingen 20.30 Uhr Regie Leopold Huber www.see-burgtheater.ch Weil besseres Hören Lebensfreude bedeutet. Neuroth wird zu Ihrem treuen Begleiter auf dem Weg zum besseren Hören und bietet Ihnen: > kostenlosen Hörtest > unverbindliche Beratung zu den neuesten Hörgeräte-Technologien > persönlichen & umfassenden Service Hörcenterleiterin Grit Heyer Neuroth-Hörcenter Kreuzlingen Hauptstrasse 68 • Tel 071 672 60 22 Mo – Fr 8.30 – 12.00 & 13.00 – 17.30 Uhr Sa 9.00 – 12.00 Uhr www.neuroth.ch HÖRKOMPETENZ SEIT 1907

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KreuzlingerZeitung Nr. 28 14. Juli 2018 KREUZLINGEN 7 Unkraut vergeht nicht Der bekannte Schweizer Holocaustleugner Bernhard Schaub hat jahrelang in Deutschland gelebt und seine politischen Ansichten verbreitet. Jetzt ist er wieder zurück in Kreuzlingen – um die deutsche Justiz in die Irre zu führen oder hierzulande seine Umtriebe weiterzuführen, bleibt dahingestellt. Kreuzlingen. Bernhard Schaub ist 64 Jahre alt und vorzeitiger AHV-Bezüger, schreibt die Wochenzeitung WOZ. Per Mail habe er seine Anhängerschaft um Spenden gebeten. Der Grund: Das Amtsgericht Dresden hat dem gebürtigen Berner eine Geldstrafe von rund 5500 Franken wegen Volksverhetzung an einer Veranstaltung 2017 aufgebrummt. Weil er «das systematische Völkerrechtsverbrechen der Nationalsozialisten an den Juden» in Abrede 2005 an einer Demo der kurzlebigen «Nationalen Ausserparlamentari- schen Aktion» in Aarau Bild: zvg gestellt und zweitens zum Hass «gegenüber den in der Bundesrepublik lebenden Juden» aufgerufen habe. In Deutschland sehen sich Juden derzeit vermehrt Anfeindungen ausgesetzt. So wurde Ende Juni ein 19Jähriger verurteilt, der einen Israeli in Berlin mit seiner Gürtelschnalle verprügelt und beleidigt hatte, weil dieser eine Kippa trug. Ein israelischer Restaurantbesitzer erhielt nach Medienberichten beinahe täglich Hassbriefe und Morddrohungen. Diese Klima heizt Schaub mit seinen Aussagen weiter an. Gegen den Strafbefehl hat der Mann nun Einspruch eingelegt, mit Adresse in Kreuzlingen, schreibt die WOZ. Tatsächlich ist sein Name auch auf Klingelschild und Briefkasten eines Hauses an der Bahnhofstrasse zu finden. Das Kreuzlinger Einwohneramt bestätigt, dass Bernhard Schaub in der Stadt gemeldet ist. Pferde und völkische Ideologie Dabei soll Schaub eigentlich in Mecklenburg-Vorpommern leben, wie auf auf antifaschistischen Internetportalen zu lesen ist. Lange war es um den Rückkehr-Kreuzlinger eher ruhig geworden. Videos seiner Reden auf Youtube bekamen nur wenige hundert Klicks. Sein im Juni veröffentlichtes Interview durch einen in der völkischen Szene beliebten Video-Blogger jedoch wurde fast 40 000 Mal angeschaut. Darin stilisiert sich der laut Eigenaussage freischaffende «Vortragsredner, Buchautor und rechte Aktivist» als Kämpfer für das Deutschtum, welches auch für ihn als Schweizer «kulturelle Heimat» sei. Diese Heimat werde aber durch einen übermächti- gen Feind bedroht, un- ter anderem durch die «Rothschild- S o r o s - C l i - Bernhard Schaub (r.) wurde erst im Juni auf seinem Hof in quenbande», Mecklenburg-Vorpommern interviewt. Bild: Screenshot Youtube durch nach Weltherrschaft strebende Juden oder ner-Schule in Adliswil entlassen, weil klipp und klar: durch Einwanderer, er unter anderem die Massenvernich- welche die «weisse Leistungsschicht» tung der Juden als «angloamerika- zerstören. Klar ist für Schaub, dass nisch-zionistische Lüge» in Frage dieser Kulturkrieg nicht mit demokra- stellte. Die Migros Klubschule in Frau- tischen Mitteln zu gewinnen ist. Die enfeld trennte sich dann im Jahre Bundesrepublik Deutschland sei ein 1999 von ihm, nach der Veröffentli- «Trick der Sieger». Schaub ist sich si- chung seines Buches «Adler und cher: Wenn die Deutschen den Zwei- Rose» im Selbstverlag. Einer Lohnar- ten Weltkrieg gewonnen hätten, wür- beit ging er seitdem nicht mehr nach. de es «der weissen Rasse, dem Kultur- träger der europäischen Tradition», Verfassungsschutz ermittelte besser gehen. Deswegen will Schaub Schaub ist ausserdem Gründer der Widerstand aufbauen und ein «Auf- «Europäischen Aktion». Die EA streb- bäumen der Volksseele» befördern. te ein homogenes Europa von Men- Verpöntes soll wieder geehrt werden: schen weisser Hautfarbe an. Ausser- «Disziplin, der aristokratische und der europäische Einwanderer sollen ab- soldatische Gedanke, das eigene Volk, geschoben werden, ebenso ihre die eigene Rasse» – um am Schluss ei- Lebensgefährten. Ziel war eine «Eu- nen neuen Adel einzuführen, der «far- ropäische Eidgenossenschaft», die bige, bräunlich eingefärbte Heloten» «aussen- und verteidigungspolitisch» unterwirft, damit diese ihm dienstbar als Grossmacht auftritt, ansonsten die sind. Macht den einzelnen Nationalstaaten Starker Tobak. Dabei ist Rechts- überlässt – nicht als Demokratien, aussen Schaub selbst bekannt als ei- sondern als Diktaturen. Nach einer ner, der gern die Hand aufmacht. Verhaftung, Hausdurchsuchungen Die Kreuzlinger Zeitung hat be- und Ermittlungen in Österreich, reits 2003 über ihn berichtet. Der Arti- Deutschland und Südtirol löste sich kel zitiert den damaligen Sozialhilfe- die EA kürzlich auf. empfänger mit Wohnsitz Kreuzlingen Welche Aktionen Schaub nun in als «staatlich bezahlten Rechtsextre- Kreuzlingen ausheckt, bleibt abzu- men». 1993 hatte ihn die Rudolf-Stei- warten. Stefan Böker Einmal Hü und einmal Har! Boulevard wohin? Wie schön, kann man Altpräsi Netzles nach Osten führende Stadtausfahrt Brückenstrasse, die doch eher einem automobilsportlichen Gymkhana gleicht und uns dauernd daran erinnert, wie wichtig der Rechtsvortritt von unbedeutenden Nebenstrassen auch auf solchen Routen ist, beim Thema Boulevard glatt vergessen. Nein, die unglücklichen und überforderten Verkehrsplaner greifen zu oft in den falschen Topf und schaffen es nicht, was in Hundert andern Städten ohne vernichtende Graben- kämpfe gelungen ist, nämlich: eine verkehrsfreie Zone ins Leben zu rufen. Als Gegner einer zukunftsgerichteten Stadt lassen sich unschwer einerseits ein paar offenbar einflussreiche Hausbesitzer im Stadtkern ausmachen, die sich in der 20 000Einwohner-Stadt über etwas zunehmendes Verkehrsaufkommen in ihrem Quartie grämen und lieber die Zustände des 19. Jahrhunderts bewahren möchten. Man stelle sich vor, die Bewohner der Sonneggstrasse in Zürich würden sich gerne vom Verkehr befreit fühlen? Andrerseits bildet eine Gruppe Ladenbesitzer am Boulevard eine starke Phalanx gegen die Stadtoberen. Da darf man nur sagen, dass es solche und solche gibt, ohne ausfällig zu werden (Noch zur Blütezeit des Einkaufstourismus' hat mir ein Inhaber eines Verkaufsgewerbes, der von übermässigen Konkurrenz umgeben ist, erklärt, dass es ihm recht gut gehe). Man kann auch mit den sich als benachteiligt sehenden Gewerblern mitfühlen, für die als Ursache des schleppenden Geschäftsgangs die mangelnden Verkehrsmöglichkeiten zur Debatte stehen. Sie entpuppen sich jedoch als Sündenbock-Sucher, denen es wohl hauptsächlich an Weitblick fehlt, denn man weiss schon längstens, dass 97 Prozent der auf dem Boulevard anzutreffenden Autos nur die Durchfahrt benutzen. Nein, es ist doch der Euro-Wind, der aus Konstanz weht, der vor allem die Schieflage verursacht. Die Berner Autorin Livia Anne Richard lässt in ihrem neuen Stück eine Person sagen «Du kannst den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen!» Könnte man – Kreativität wäre gefragt –, aber ich begegne eher dem Gegenteil, der Resignation und der Beschränkung. Was ist es anderes, wenn eine Buchhandlung ein ganzes Genre aus dem Verkauf nimmt, oder eine Geschäftsfrau ihr Angebot in einem bestimmten Bereich an Farben und Grössen reduziert und so mit einem nicht mehr befriedigendem Angebot vermeintlich spart? Der Stadtrat bläst ins gleiche Horn, wenn er unsicher und wankelmütig vorzeitig jeder Pressure-Group nachgibt. Das mag auch bedeuten, dass er ein gewähltes Konzept nicht vertritt, folglich auch nicht bereit ist, argumentierend für etwas einzustehen. Jürg W. Schoop, Kreuzlingen

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8 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 DDDIEIEIEGGRGRÖRÖSÖSSTSSETSOETPEOEPNOE-APNIER-AN-PI-RAA-RPITRAY-RPDTAEYRDTRYEEGRDIORENER!GRIOENG!ION! S11a8549m../s/11t29a650g...J/JSJuuoullinil2ni2t020a10g151,87240./21. Juli 2013 wwwwww.Rwwh..RRehihneefieninsfefte.scsth.tc.hch •–●HHHereerlrirclrhicleihrcFeherseFtprelaFstztepdsliarteptkztlaadmitrzeRkhdteiianremkRt haemin Rh●eFinr•isAcnhkee–rbFAaernlmckhiteDrnJb,fiSlaeurrtsfemrismiBtaBrDieJrteSigoni, Surfer’s Bar ●●●●●●●B•ÖS••••–––––●●●●●●MTGCSaeHBDSMPWFPAPSKMSBMSDCaCUhtHrmiuoiaeJeFouanelüaeetiusAzuveiohlJulrnrshsNkmiulNsepnhlLluRwrikssfbrvmveaielettajiDnemkteLLisiaUuobaeekcdiderlYrHtne–SnTmieeueb’gahuzblfiNr’sdkorrdunfSryutraatenh,eCTmeeueFA–nGUzTPgPB’cuMrard1olsiaribbaehdonAT’hwma7nmSFsF–anortlutUlBaRcaa.PebrlzztlUee0DnfZasdctFThrifLoun–rnütayh,tsau0–nitYeyEudieitkSabnDdrtvzrzhseBUMntDi–polearcaIPetaetgAr–Jd–TuNnhlb–ywu0nWuhurnanba–NniPrshEeSteb4sUaLantadarrgoDtPueszamBit-i..liNenolnratcnk:ysadntv01laleturdaCbunt–drmeten–a0uuCreCrunfihoiibrrtn,dnbdudorBvgsuoCeUyaahirdSeeugss:miknernormanalhnkciuitaktgBatdhuluBeerrutraaneuyuunffüduT/nemnfRhMntddyeseSdrrnhdggury‘inlNeRosyeHeksrsntreMienifmhh.ikB1otiBmnuesuaunütieesrnasnh1iigcknH6,e0i1nt00s●●●●●●.R0SLGFSPS0u●●●●●●●irtoch•••••vreeb–ohmueAPGFSSHFSHFSFia.s2elt3reahtrrnoathmktaÜrsee2rieellufogskcmseuiafeeeiabt.eEeh–––––csekenett-0rmuletkesnsSThskreirrlE0nnHSSSGesbnnr-ekouHuueeieEFIfSttne-andinnmrUcthruarlsnnreSiTtroiFedairpeversnhrotinoWtfuihbteddevtgeFitWslemiateecdtwpmizsrrortaulmcrliaü/icseükvnmetkiiPSstelWunuttmbriathleirstesockefezzofgsBDmoBae,Stiusideüuenthtd-izulTpmunSJeeaWBairPSvetPaeerzsolffsPnc,aotiSzevPseureltmMoFdirhmimSaedekapoigoeorganiFFtPprlcseminHvsenvekrsWFttlbteehääaosoigioptis,iittsliFoollrcsnnemmHezemlzlücSkätlennbekeaiäFlgsoephnotuarinusilBsezHerelrlhtsduezrztäd,bsieilrgfl,enoteätueketsPnepuSneezedSglronprzidofterlecSs’PohdueäiiiksevelnhnsBlll.enaionegsoBsB1itdhdursgteeo7amklenserenSs.rnpdin0glsBilui0lmrSuebäBinlUnBlrutddzshBBdeprieneiertsesieg Exklusive Fahrzeugaufbereitung Hauptstrasse 131 CH-8274 Tägerwilen Telefon: +41 78 904 95 81 E-mail: info@carglanz.ch Ö–FCFoNuUnNtGrySZSEtIeTwEN– www.carglanz.chSaE1i7n.0m0a–li0g4e.00CUohurn/Stroy-1M0.0u0s–ic22.00 Uhr zweifelhafter Witterung Telefon 1600 Rub. 3 / BePAiounf t–ihornFAPeiroeunenrfBeitieoheDrnrseiiEueenscirnBeshteeDfrnrsiiethuetusocaeshfenuefnnfrsehidcuoahefes:nnFsiecsht:gelände Weitere Informationen unter ÖFFNUNGSZEITEN NeueröffnungSa, Herzliche Einladung zumBei 16.00 – 04.00 zweifelhafter WUhitrte/rSuCono,gi1Tf0feu.l0er0feo–sna212l6o.00n00,|URhFurob/t.o3studioAPou|nf tiNohnreäienhreBaeDtsieuecslhiseefnrrehuoefennsich: 14. Juli 2018 ab 15:00 Uhr mit Apéro Werkstatt mit Herz & Stil Jessy Bachmeier 079 295 13 90 www.jessybachmeier.com jessy@bachmeier.ch Buure-Brunch à discretion 1. August 2018 9.30 Uhr –13.30 Uhr MyHaircut inspired by nature Tanja Behrendt 076 406 27 03 myhaircut@gmx.ch Glaserstrasse 1 | 8274 Tägerwilen Reservationen nehmen wir gerne ab sofort entgegen unter  071 666 67 97 Café / Restaurant Rebhüsli Im Bindersgarten 3 8274 Tägerwilen www.bindersgarten.ch '+,)8  FOHYHUH7HFKQRORJLH I¼U+DXWVWUDIIXQJXQG)DOWHQJO¤WWXQJ WIR BRAUCHEN PLATZ FÜR NEUES! MARKENBRILLEN bis zu 50% REDUZIERT! Ray Ban – Eschenbach – Porsche Design (nur in Singen) Berlin Eyewear – Freundeskreis – Dilem und viele mehr Sonnenbrillen Shades – Berlin Eyewear und viele Einzelstücke namhafter Designer 50 %bisausNgaecshulcahstseaBurfillen! *DO\VD .UHX]JDVVH 0DUNGRUI 7HO   ZZZNRVPHWLNVWXGLRJDO\VDGH Abschied nehmen. Anzeige oder Danksagung 1/4 Seite (103,3 x 136 mm) Fr. 495.– exkl. MWST Anzeige und Danksagung 1/4 Seite (103,3 x 136 mm) Fr. 955.– exkl. MWST Annahmeschluss Donnerstagmorgen! SINGEN | Scheffelstraße 1 | +497731.67572 KONSTANZ | Salmannsweilergasse 10 | +49 7531.91 96 56 Mit einer Anzeige in der KreuzlingerZeitung. 071 678 80 30 Ihr Schweizer Gewerbe in-der-Schweiz-gekauft.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 KREUZLINGEN 9 Barfusspfad im Seeburgpark Die Venenklinik Bellevue in Kreuzlingen schenkt der Bevölkerung anlässlich ihres 35Jahr-Jubiläums einen Barfusspfad im Seeburgpark. Die Stadtverwaltung hat das Projekt vorgängig eingehend geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass es eine attraktive Ergänzung zum bestehenden Erholungs- und Freizeitangebot des Parks ist. Kreuzlingen. Der Barfusspfad wird auf einer Rasenfläche zwischen dem bestehenden Spielplatz und der grossen Ackerfläche im Seeburgpark erstellt. Dieser Bereich ist im Richtplan für Erholungs- und Freizeitanlagen vorgesehen. Zusammen mit der angrenzenden Bocciabahn und den Schachbrettern stellt der Barfusspfad an diesem Ort eine ideale Übergangsnutzung zwischen dem intensiv genutzten Spielplatz und der ruhigen, offenen Landwirtschaftsfläche dar. Der Stadtrat hat vor diesem Hintergrund dem Barfusspfad auf der städtischen Parzelle zugestimmt. Am 2. Juli hat auch die Baukommission das Projekt genehmigt und damit die Baufreigabe erteilt. Der Pfad wird durch die Venenklinik erstellt und vorerst für die Dauer Auf einem Barfusspfad lassen sich auf verschiedenen Untergründen unter- schiedliche Sinneseindrücke barfuss erleben. Bild: erysipel/pixelio.de von fünf Jahren betrieben. Darüber hinaus bleibt der Pfad bestehen, solange er von der Bevölkerung genutzt und geschätzt wird. In einem Vertrag zwischen der Stadt und der Venenklinik sind die Rahmenbedingungen inklusive einem allfälligen Rückbau geregelt. Die Venenklinik ist für den Unterhalt des Barfusspfades zuständig, während die Stadtgärtnerei die umgebenden Pflanzrabatten pflegt und wie bis anhin die Rasenfläche mäht. Am Montag, 6. August, 10 Uhr, lädt die Venenklinik Bellevue Kreuz- lingen, zur Eröffnung des neuen Bar- fusspfades sowie zum Schenkungs- Anlass ein, an dem auch Stadtpräsi- dent Thomas Niederberger teilneh- men wird. So wird pünktlich zum See- nachtsfest der Kreuzlinger Seeburg- park mit dieser passenden Ergän- zung des bisherigen Erholungs- und Freizeitangebotes aufwarten. Der Stadtrat dankt der Venenklinik Bellevue und hofft auf eine rege Nut- zung des Pfades durch die Bevölke- rung. IDK Lebensretter feiern 50-Jahr-Jubiläum Kreuzlingen. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) LRG Sektion Kreuzlingen feiert ihren Geburtstag, und zwar nicht irgendeinen, sondern ihr 50-Jahr-Jubiläum. Die Feier findet statt am kommenden Samstag, 14. Juli, von 13 bis 18 Uhr, innerhalb des Schwimmbads Hörnli. Der Eintritt gilt als normaler Badbesuch und ist somit kostenpflichtig. Die Lebensretter haben einige Aktivitäten an diesem Tag der offenen Tür geplant: So führen sie die gängigsten Rettungstechniken in Becken und See vor (im Becken ab etwa 14.30 Uhr, im See zirka 16 Uhr). Zusätzlich darf das Publikum alle Rettungsmittel selbst ausprobieren und mit den Beatmungspuppen sowie dem Übungsdefibrilator arbeiten oder den Club- raum anschauen. Fürs leibliche Wohl der Gäste sorgt eine kleine, aber feine Fest- wirtschaft mit Kaffee, Kuchen und Softdrinks. Der Erlös dient dazu, die Vereinskas- se aufzubessern. SLRG AMTLICHE PUBLIKATIONEN DER STADT KREUZLINGEN Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen ist folgendes Baugesuch eingegangen: 2018-0113 Anbau Produktionsgebäude, Bündtstrasse 12 Chocolat Bernrain AG, Bündtstrasse 12, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 17. Juli 2018 bis 6. August 2018 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutz- würdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Baubewilligungen erteilt (Woche 27) – Ausbau Gewerbefläche Erdgeschoss + Gartenwirtschaft / Verkaufsfläche aussen, Sonnenstrasse 13a – Erstellen freistehende Pergola, Mittelalpstrasse 4 BAUVERWALTUNG KREUZLINGEN LESERBRIEF Die Verhandlungen laufen Viele Menschen – Lehrpersonen, Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Kreuzlingen – haben die letzten Tage ihre Solidarität und Unterstützung kundgetan. Das hat mich sehr gefreut und zeigt mir, Einiges richtig gemacht zu haben. Doch nicht zuletzt auf Grund der jüngsten Vorkommnisse und des Verhaltens der Schulbehörden muss ich erkennen, dass das Vertrauensverhältnis massiv gestört ist und so die Grundvoraussetzungen für eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Schulen Kreuzlingen in Zukunft nicht mehr gegeben sind. Ich erachte daher weiterhin einen Rücktritt meinerseits als wohl unausweichlich. Ich bedaure dies ausserordentlich, blicken die Schulen Kreuzlingen doch auf eine erfolgreiche Zeit unter meiner Präsidentschaft zurück. Für die vielen motivierenden und anerkennenden Zeichen der letzten Tage möchte ich mich bei allen bedanken. Es kursieren Gerüchte über meine Erkrankung nach der Rückkehr von meiner Abwesenheit und nach meinem siegreichen Kampf gegen den Krebs. Die hohe Belastung – vorerst in einem Teilzeitpensum – durch die mit Nachdruck gestellten Erwartungen und – für mich in Art und Umfang gänzlich neuen – Vorwürfe zu meiner Amtsführung durch die Behörden führten zu Burn-out Symptomen. Gleichzeitig konnten die unterschiedlichen Auffassungen zwischen mir und den Behördenmitgliedern über die Organisation und Führung der Schulverwaltung auch in dieser Phase nicht ausgeräumt werden. Meine Erfahrung als Schulpräsident von Kreuzlingen und der Vergleich mit Schulgemeinden ähnlicher Grösse im Kanton brachten mich zur Überzeugung, dass gewisse Aufgaben in der Verwaltung mit einer zusätzlichen Kaderstelle erfüllt werden müssen. Es geht mir heute gesundheitlich gut. Gleichzeitig kann ich bestätigen, dass die Verhandlungen auch seitens der Schulbehörden vor wenigen Tagen wieder aufgenommen worden sind. Ich erwarte hier eine für mich und meine Familie sozialverträgliche Lösung. Ich habe meine Verhandlungsbereitschaft zum Wohle der Schulen Kreuzlingen mehrfach signalisiert.» René Zweifel, Kreuzlingen Leserbriefe geben ausschliesslich die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Kürzen vor. Leserbriefe werden nur in digitaler Form angenommen. Einen Anspruch auf Veröffentlichung gibt es nicht.

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Chriesifäscht Salenstein, Sa. 14. Juli Samstag, 14. Juli 2018 ab 11 Uhr (bei jeder Witterung) Chriesifäscht Mehrzweckhalle Salenstein ‹ Chriesimarkt mit Produkten aus der regionalen Landwirtschaft ‹ Besichtigung einer Chriesi-Anlage ‹ Chriesibähnli ‹ Kunst aus Holz mit Anatol Stäheli (16 - 18 Uhr) ‹ Live Schnapsbrennerei mit Thomas Burren ‹ 6. Ostschweizer Chriesistei-Spuckmeisterschaft (Teilnahme kostenlos) ‹ Livemusik und Unterhaltung mit: Freibiermusik Allensbach (14 -16 Uhr) Musikapostel (19 -23 Uhr) ‹ Festwirtschaft mit Chriesispezialitäten ‹ Barbetrieb ab 17.00 Uhr Eintritt frei www.chriesifaescht.ch JUL 28 www.ermatinger-buuremarkt.ch ERMATINGER BUUREMARKT 8.30–12.30 Uhr bei der «Landi» Ermatingen (Bahnhof) «Buurezmorge für die daheim gebliebenen» Elly Hilzinger, Gachnang Konfitüren, Sirup, Gewürze, Trockenfrüchte guets-fleisch.ch, Elvira Bachmann, Langrickenbach Diverse Wurstwaren und Trockenfleisch Ab 8.30–11.00 Uhr Buurezmorge à Diskretion: CHF 20.00 p.P. Anmeldung erwünscht: 071 664 16 64 rihs.chaes@bluewin.ch Weitere Infos unter: ermatinger-buuremarkt.ch Ein Fest mitten im Chriesiland In der Bodenseeregion werden jährlich über 500 Tonnen Kirschen produziert und mit 100 Hektaren steht ein Fünftel der Schweizer Süsskirschenkulturen am Bodensee. Zu Ehren der süssen Frucht findet seit 2012 in Salenstein alljährlich ein grosses Chriesifest statt. Dieses Jahr ist es am Samstag, 14. Juli wieder so weit. reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken angeboten wird. Als Spezialitäten können Chriesibier vom Kloster Fischingen und die feine Thurgauer Chriesiwurst aus Basadingen probiert werden. Am Abend und in der Nacht verwöhnt die Crew der Outdoor-Chriesibar die Besucher wie gewohnt mit feinen Drinks und chilligem Sound. Den Besuchern wird auch dieses Mal wieder einiges geboten rund um das Chriesi. Am Chriesimarkt werden die lokalen Produzenten Chriesi in Reinform, aber auch allerhand andere Chriesiprodukte anbieten. Die Landfrauen verwöhnen die Besucher mit einer grossen Auswahl an Süssem in Form von Kuchen und Torten. Ebenfalls am Markt zu bestaunen sind unter anderem Drechslerarbeiten und Möbel aus Chriesiholz. Als besondere Attraktion kann am Nachmittag Anatol Stäheli zugeschaut werden. «Bewaffnet» mit Kettensäge und Schnitzmessern wird er aus einem Stück Holz eine Skulptur herstellten, welche anschliessend auf dem Festplatz zum Verkauf angeboten wird. Mit seiner mobilen Schnapsbrennerei wird Obstbauer Thomas Burren vor Ort auf dem Festplatz feine Destillate herstellen. In Fruthwilen kann eine Chriesianlage vom lokalen Chriesiproduzenten Ralph Gilg besichtigt werden und es werden spannende Informationen rund um den Anbau des Chriesis vermittelt. Interessierte Personen erreichen die Plantage bequem mit dem Chriesibähnli, welches extra für das Fest konzipiert wurde. Unterhaltung und das leibliche Wohl kommen nicht zu kurz Die turnenden Vereine Salenstein betreiben ab 11 Uhr eine leistungsfähige Festwirtschaft, an der eine Für die musikalische Unterhaltung sorgt ab 14 Uhr die Freibiermusik aus Allensbach und für Tanzbegeisterte sorgen ab 19 Uhr die Musikapostel auf der Chriesifäscht-Bühne für garantiert gute Stimmung. 6. Ostschweizer Meisterschaft im Chriesistein-Weitspucken. Das Chriesisteinweitspucken gehört seit der ersten Auflage zum festen Bestandteil des Festes. Auch dieses Jahr wird in den Kategorien Männer, Frauen und Schüler der jeweilige Ostschweizer Meister gekürt. Während des ganzen Tages kann man sich für das grosse Finale qualifizieren, welches am Abend stattfindet. Den Gewinnern winkt, nebst attraktiven Preisen, ein grosser Siegerpokal! Ausserdem gilt es, den im letzten Jahr aufgestellten Chriesifäscht-Rekord von 18.33 Metern zu knacken. Alle Informationen zum Salensteiner Chriesifäscht werden laufend auf www.chriesifaescht.ch und auf Facebook publiziert. Die turnenden Vereine Salenstein freuen sich bereits jetzt auf Ihren Besuch! Mathias Vetsch OK Chriesifäscht Arenenberg ZU GAST BEIM KAISER Gastlichkeit am Arenenberg hat Tradition. Bereits zu Napoleons Zeiten wurden die Gäste fürstlich beherbergt und verköstigt. Heute ist der Kraftort beliebt für Events und Ausflüge. Besuchen Sie die Gartenwelt mit dem frei zugänglichen Rundweg zu 24 interessanten Stationen. Danach erwartet Sie das Bistro Louis Napoléon. CDhFfaürrsüriceBfheisGtsientiunercotsvKhibosueumtctbhreieeeeciknbgah.emnneniett!n www.arenenberg.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 KREUZLINGEN 11 Vom Romance Scam bis zu Darknet-Drogen Die dritten Klassen der pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen setzten sich in der Rechtswoche auch mit Cyberkriminalität auseinander. Kreuzlingen. «Daten sind wie Schmuckstücke. Sie gehören in den Tresor.» Stephan Walder, Co-Leiter des Kompetenzzentrums Cybercrime und stellvertretender leitender Staatsanwalt in Zürich, sagt den 135 Drittklässlern mit diesem Satz nicht wirklich etwas Neues. Die 18- bis 19-Jährigen sind sogenannte «digital natives», also mit den Chancen und Risiken des Internets aufgewachsen. Während Phishing oder Cyber-Mobbing für sie bekannte Phänomene sind, kann der 33-jährige Jurist ihnen auf anderen Gebieten die Augen öffnen. «Wir wissen, dass heute in einigen Regionen jeder Computer zehnmal pro Tag angegriffen wird», erklärt er. Oft seien harmlos scheinende Attacken auf die Prozessoren von elektrischen Zahnbürsten oder Hightech-Kaffeemaschinen dabei. «Die Kriminellen machen sich die Rechnerleistung zunutze. Sie wollen fremde Server mit so vielen Botschaften überschwemmen, dass sie zusammenbrechen.» Dieses «DDoS» (Distributed Denial of Service) genannte Vorgehen diene der Schutzgeld-Erpressung. Nur wenn das Opfer zahlt, verzichten die Täter darauf, die Infrastruktur lahmzulegen. Rechtliche Grauzonen Die Ermittlung von Straftatbeständen im Internet bringe unterschiedliche Herausforderungen mit sich, referiert der erfahrene Staatsanwalt. «Die Opfer befinden sich in der Schweiz, doch die Täter können überall in der Welt sein.» Ausserdem ist es offenkundig gar nicht so leicht, Spuren im Internet zu sichern. Die Daten gehören ja meist international agierenden Unternehmen. Die rechtliche Würdigung der angezeigten Fälle ist die nächste Schwierigkeit. Wenn ein Herzschrittmacher mit Wifi-Schnittstelle gehackt wird und der Täter in der Lage ist, einen tödlichen Stromstoss auszulösen, dann kann aus einer Erpressung ein Mord werden. Auch wenn ein Tesla per Fernsteuerung einen Unfall verursacht, kann Cyber-Kriminalität bis zum Tötungsdelikt reichen. Grauzonen gibt es bei den Kommentaren in Diskussionsforen: Was ist Verleumdung, wo fängt die Ehrverletzung oder die Rassendiskriminierung an? Die Grenzen sind fliessend. Einen Flash- Stephan Walder, Co-Leiter des Kompetenzzentrums Cybercrime, referierte von Schülern der PMS. Bild: zvg Mob zu organisieren kann lustig sein, aber auch Anstiftung zum Landfriedensbruch. Single-Börsen mögen bei der Partnersuche helfen, ermöglichen aber auch den Romance Scam – das Vortäuschen von Verliebtheit, um Geld zu betrügen. Einen Fall von gestohlener Identität hat der Jurist selbst erlebt. Er liess eine Frau in den Niederlanden festnehmen, musste aber feststellen, dass die Betrügerin, der er auf die Spur gekommen war, zusätzlich auch noch den Namen und die Geburtsdaten der Betreffenden gestohlen hatte. Trotz vieler negativer Erlebnisse ist Stephan Walder nicht zum Gegner des Internets geworden. «Social Media sind für mich als Strafrechtler durchaus von Vorteil: Auch Täter hinterlassen dort Spuren. Die Fotosuche von Google zum Beispiel ist ein gewaltiges Ermittlungsinstrument.» Nachhaltige Wirkung Die Geschichtslehrerin Natalie Gunsch hatte die Woche so organisiert, dass die Schülerinnen und Schüler Einblicke in das Strafrecht, das Völkerrecht, die Rechtsräume Gemeinde und Kanton, die Menschenrechte und das Spannungsfeld «Recht und persönliche Verantwortung» bekommen. «Es ist nicht nur eine Pflichtaufgabe, um das Thema Recht maturitätskonform abzuarbeiten, sondern auch ein Zückerli in der letzten Schulwoche vor den Ferien», sagt sie. «Wir sensibilisieren für Themen, die sonst im Unterricht mitunter zu kurz kommen.» Bei den Drittklässlern kommt das gut an. Es sei spannend, sich mit Sachen zu befassen, mit denen man sonst kaum in Berührung komme, war die Rückmeldung aus den Klassen. Inka Grabowsky Beim Capoeira-Tanz wirbelten die Ferienpassbesucher im Takt der «Berim- bau» umeinander herum. Bilder: ek Brasilianische Akrobatik Kreuzlingen. Dschinga, Crucifixo, Cocorinha – schnell müssen die Ferienpassbesucherinnen und -besucher auf die Befehle von ihrem Lehrer Vinicius Baxo reagieren. Mal braucht es einen Ausfallschritt nach hinten, mal muss man sich ducken und mal einen Fusstritt ausführen. Die Kinder verinnerlichen die Begriffe schnell, nach kurzer Zeit sind ganze Abfolgen an Bewegungen möglich. «Jogo», das Spiel, macht den Buben und Mädchen dabei sichtlich Spass. Sie tollen herum, schlagen ein Rad oder versuchen sich am Handstand. Von einem Kampf ist wenig zu spüren, viel mehr nutzen sie das Miteinander, um sich auszutoben. «Capoeira verbindet Tanz, Musik und Sport auf eine einzigartige Weise», zeigt sich Kai Kopp fasziniert von dem brasilianischen Kampftanz. Der Leiter der Jugendmusikschule Kreuzlingen ist überzeugt, dass damit musikalische Früherziehung noch leichter vonstattengehen kann und versucht derzeit, Capoeira mit ins Programm zu nehmen. Beim Ferienpass von vergangener Woche konnten interessierte Schülern schon einmal in die Sportart reinschnuppern. Am Ende des Unterrichts kommen dann alle im Kreis – der «Roda» – zusammen. Jeweils zwei Kinder tanzen gemeinsam in der Mitte. Begleitet werden sie vom Klatschen und Singsang ihrer Kolleginnen. Meister Baxo zupft dabei am «Berimbau», einem Bogen mit einer Seite, welche durch einen hohlen Kürbis verstärkt wird. Damit gibt er den Takt vor und singt auf Portugiesisch. Gar nicht so ein- fach, die Bewegungen auf seinen Partner und den Takt abzustimmen. Doch die Kinder sind mit Feuereifer dabei und wirbeln durch die Luft. Am Ende bedankt man sich bei seinem Gegenüber – «obrigado». Wer selbst einmal brasilianische Kampfeslust schnuppern möchte, kann sich melden unter musikschu- le@jmkreuzlingen.ch. Geplant sind Gruppen für Kinder, Erwachsene und Eltern-/Kind-Kurse. Emil Keller «GEMEINSAMES SPIEL» KLZ: Ist Capoeira für Sie eher ein Tanz oder ein Kampfsport? Baxo: Es ist ein Spiel. Dabei gibt es keinen Gewinner oder Verlierer, sondern es ist ein Miteinander. Es gibt aber Bestrebungen, aus Capoeira einen Wettkampf zu machen. Wie sind Sie dazu gekommen? Mit zwölf habe ich Capoeira in meinem Heimatland Brasilien kennengelernt. Dort ist es eine richtige Strassenkultur. Später habe ich viel mit Strassenkindern zusammengearbeitet. Dabei habe ich gemischte Klassen aus armen und reichen Kindern gebildet. Nicht nur die Kleinen, auch die Eltern konnten so Menschen aus anderen Gesellschaftsschichten treffen. Es war eine gute Möglichkeit, um gegenseitige Vorurteile abzubauen. Vinicius Baxo hat Sportwissenschaft studiert und ist Capoeira-Lehrer.

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12 EINGESANDT KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 Gitarren-Legende rockt Kula Der gefeierte US-Gitarren-Virtuose Ritchie Kotzen kommt am kommenden Mittwoch, 18. Juli, in den Konstanzer Kulturladen. Im Gepäck hat er seine neue Platte. Ein Muss für Freunde des Rock, Blues, Funk und Soul. Konstanz. Nach seiner nahezu ausverkauften Tour im August/September 2017 kommt Gitarrenwunderkind Richie Kotzen ein weiteres Mal solo nach Deutschland. Eine der vier Shows findet in Konstanz statt. Kotzen ist dem Instrument schon mit sieben Jahren vefallen. Seit 1989, mit knapp 20 Jahren, veröffentlicht der US-Amerikaner regelmässig SoloAlben. Von 1991 bis 1993 spielt er bei den US-Glamrockern Poison («Every Rose Has Its Thorn»), von 1999 bis 2002 bei den Hardrockern Mr. Big («To Be With You»). Kotzens Bandbreite wird dabei nicht nur durch Rock definiert, er ist auch im Blues, Rhythm and Blues, Funk, Fusion und Jazz zuhause. Diese Zutaten kombiniert er mit seiner soullastigen Stimme, die ein wenig an Soundgardens Chris Cornell erinnert. Freunde handgemachter LiveMusik dürfen sich den Auftritt nicht entgehen lassen. Der Musiker selbst kann es kaum erwarten, den Kulturladen zu rocken: «Meine wahre Leidenschaft ist das Touren — so viel live zu GEWINNEN! 2x2 Karten für das Konzert am 18. Juli verlosung@kreuzlingerzeitung.ch Gehört zu den besten Gitarristen der Welt: Ritchie Kotzen. Bild: zvg spielen, wie ich kann, wo ich kann und wann ich kann. Das ist nämlich eines der wenigen Dinge, die man nicht kopieren, stehlen oder downloaden kann. Es ist eine fesseln- de Erfahrung, dieses Geben und Neh- men zwischen Künstler und Publi- kum, es gibt wirklich nichts Schöne- res auf der Welt.» eingesandt www. kulturladen.de Weniger Geburten Thurgau. In den vergangenen Jahren waren die Geburtenzahlen im Kanton Thurgau wieder gestiegen. Der Aufwärtstrend setzte sich im Jahr 2017 nicht fort. Dies geht aus der soeben erschienenen Ausgabe des elektronischen Newsletters der Dienststelle für Statistik hervor. Im Jahr 2017 kamen 2809 Babys mit Wohnsitz im Kanton Thurgau auf die Welt. Dies sind etwas weniger Neugeborene als im Vorjahr (minus zwei Prozent bzw. -57 Kinder). Damit setzte sich der Trend steigender Geburtenzahlen, der seit gut zehn Jahren beobachtet wird, zumindest vorübergehend nicht weiter fort. Mütter werden älter Der Anteil Spätgebärender ist in den vergangenen Jahren deutlich gestie- gen. 2017 war die Mutter bei 23 Pro- zentder Neugeborenen 35-jährig oder älter. Bis 2004 hatte dieser Anteil bei weniger als 20 Prozent gelegen. Die Erstgebärenden waren 2017 im Schnitt 29,6 Jahre alt. Vor dreissig Jah- ren waren Thurgauer Frauen mit 26 Jahren erstmals Mutter geworden. 27 Prozent der im Jahr 2017 gebo- renen Kinder haben eine ausländi- sche Nationalität. Am häufigsten hat- ten sie eine deutsche (218 Kinder), mazedonische (109), portugiesische (67) oder italienische (61) Staatsange- hörigkeit. ID Gartentag auch 2019 Friedliches Open-Air Der dritte Gartentag vom 28. April war aus Sicht der Aussteller und des OKs ein voller Erfolg. 2019 findet der Anlass am 27. April statt. Kreuzlingen. Über den vergangenen Anlass zog das OK Gartentag eine überaus positive Bilanz. Und zwar in jeder Beziehung: Mehr Anmeldungen als im Vorjahr, zufriedene Aussteller der grünen Branche und der Detaillisten im Boulevard, die mit ihrem Ideenreichtum, Shows und Präsentation bei wunderbarem Wetter die Besucherinnen und Besucher begeisterten. Diese Bilanz belegt die Auswertung bei den Ausstellern, die mit 40 Meldungen einer Rücklaufquote von 80 Prozent entspricht. Ebenfalls grossen Anklang fanden die beiden Sonderausstellungen «Natur auf der Spur – Tipps für mehr Leben vor der Haus- türe» von der Stadt Kreuzlingen, sowie «Läbesruum» von «JardinSuisse Thurgau». Beide Ausstellungen hatten zum Ziel, die Bevölkerung für die Vernetzung der vielseitigen Grünräume im Siedlungsraum zu sensibilisieren, sinnlich erlebbar zu machen und praktische Tipps für die Schaffung neuer Lebensräume in Gärten und auf Terrassen zu vermitteln. Das OK wird seine Arbeit im Herbst für den Gartentag 2019 fortsetzen. Das Konzept soll weitergeführt werden; eine erneute Beteiligung des Berufsverbands JardinSuisse Thurgau ist derzeit noch in Abklärung. Zur Belebung des Boulevards Ursprünglich wurde der Gartentag zur Belebung des Boulevards erstmals 2016 durchgeführt. Auch die Spielstrasse3 gehört zur Belebung der Begegnungszone. Sie findet statt am Samstag, 22. September, 10 Uhr bis 18 Uhr. IDK Positive Open Air-Bilanz: Das Festival verlief ruhig und mehrheitlich friedlich. Es sind keine Anzeigen wegen sexueller Belästigung eingegangen. Frauenfeld. Gemäss Angaben des Veranstalters waren am ausverkauften Open-Air Frauenfeld insgesamt zirka 180 000 Menschen. Die Kantonspolizei war von Mittwoch bis Sonntag vor Ort. Dort wurden bis Sonntagvormittag rund 60 Diebstähle angezeigt. Meist wurden Wertsachen aus Zelten gestohlen. Erfreulicherweise gab es bislang keine Anzeigen wegen sexueller Belästigung. Insgesamt wurden sieben Personen festgenommen, davon kam einer in polizeilichen Gewahrsam. Am Freitagmorgen konnte der Sicherheitsdienst auf dem Gelände im Bereich der Schliessfächer zwei verdächtige Männer beobachten. Bei der Personenkontrolle durch die Polizis- ten wurde diverses Deliktsgut festge- stellt. Die beiden Eritreer, im Alter von 21 und 22 Jahren, wurden inhaftiert. Ein 21-Jähriger wurde am Samstag mit mehreren gefälschten Tickets ange- halten. Der Schweizer wurde für wei- tere Abklärungen inhaftiert. Rund 70 Personen wurden wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeigt. Mit dem bewährten Konzept war die Feuerwehr Frauenfeld am Festival im Einsatz und musste einmal wegen eines kleinen Brandes ausrücken. Die Sanität zählte knapp 1300 Konsultationen, 220 Personen muss- ten ärztlich behandelt werden. In 58 Fällen verfügten die Ärzte eine Spital- einweisung zur Weiterbehandlung. Zumeist handelte es sich um Alkohol- oder Drogenvergiftungen. Am Freitag- nachmittag wurde eine 36-Jährige mit- telschwer am Rücken verletzt. Ein Un- bekannter sprang im Camping B auf ihr Zelt. Kapo TG

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KreuzlingerZeitung Nr. 28 13. Juli 2018 SPORT 13 Rotsee wurde zum Silbersee Am vergangenen Wochenende hat die Schweizer Rudernation auf dem Göttersee in Luzern um Meistertitel und Medaillen gekämpft. Der Ruderclub Kreuzlingen war mit einer Delegation von elf Jugendlichen sowie Nico Stahlberg als Elite-Athlet und einem Masters-Team vertreten. Kreuzlingen. Bereits am Freitagabend fanden bei den Junioren U15 die ersten Vorläufe im Doppelzweier statt. Hierbei ging es um die Qualifikation für den Halbfinal vom Samstag. Qurin de Reuver und Maurice Meier meisterten diese Hürde souverän und waren schlussendlich am Sonntag im B-Final mit von der Partie. Dieses Rennen gewannen die beiden mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor dem Seeclub Sempach und sicherten sich damit in einem grossen Teilnehmerfeld den ausgezeichneten 7. Schlussrang. Im Doppelvierer hatten sie gemeinsam mit Gianni Tunesi und Niels Genovese schon um den Einzug in den Final hart zu kämpfen, denn nur jeweils die zwei schnellsten Boote des Vorlaufs hatten die Chance, um Medaillen mitzufahren. Das Quartett zeigte aber wie gewohnt eine starke Leistung und konnte das Rennen mit knapp einer halben Sekunde Vorsprung für sich entscheiden. Am Sonntag bewiesen die vier Jugendlichen nochmals ihren Kampfgeist und Siegeswillen und sicherten sich hinter dem Top-Boot aus Lausanne mit Alle Mitglieder vom Kreuzlinger Ruderclub leisteten ihren Anteil für den be- achtlichen Medaillenspiegel. Bild: zvg einem perfekten Rennen und fulminanten Endspurt vor dem Seeclub Sempach die Silbermedaille bei den Junioren U15! Nico Stahlberg war im Gegensatz zu seinen Einsätzen am Weltcup im Einer am Start und hatte ebenfalls gegen den Seeclub Sempach und damit seinen Kollegen aus dem Doppelzweier im Nationalkader anzutreten. Die beiden lieferten sich ein sehr schnelles Rennen, wobei sich Nico Stahlberg klar die Silbermedaille sicherte und den drittplatzierten Scott Bärlocher vom Ruderclub Baden deutlich hinter sich liess. Am kommenden Wochenende werden Nico Stahlberg und Roman Röösli wieder gemeinsam im Boot sitzen und am Rotsee beim Weltcupfinale nochmals um Podestplätze kämpfen. Nach dem erfolgreichen Auftakt vor drei Wochen in Österreich mit der Bronzemedaille hat das starke Duo eine gute Ausgangslage geschaffen. Spannende Rennen und tolle Stimmung vor heimischem Publikum sind also garantiert! Vereinspräsident rudert mit Zum Abschluss starteten die Kreuz- linger Masters mit Präsident Markus Meile, Paul Stahlberg, Herbert Rapp und Georg Tintor im Doppelvierer. Nachdem Paul Stahlberg am Samstag im Mix Doppelzweier mit Franziska Schönborn vom Ruderclub Reuss Lu- zern bereits Gold gewonnen hat, sorgten die Herren mit Bronze für den vierten Podestplatz der Kreuzlin- ger Ruderer an den Schweizermeis- terschaften 2018. Priska Keller 13 MAL EDELMETALL Am ersten Ferienwochenende nahmen acht der jüngsten Wettkämpfer des Karate Centers Reto Kern am diesjährigen zwölften Internationalen Konstanz Karate-Cup teil. Das höchste Treppchen und somit Gold gewannen Philipp Satzinger, Marius Müller und Max Wetzstein. Insgesamt holten die zwei Mädchen und sechs Jungs 13 mal Edelmetall nach Kreuzlingen. www.karatecenter.ch Bild: zvg Bild: Gaccioli Wasserballer mit Matchball Die Kreuzlinger Wasserballer duellierten sich vergangene Woche mit Horgen um den Einzug in den Final der Schweizermeisterschaft. Wasserball. Die NLA-Wasserballer des Schwimmclubs Kreuzlingen konnten am Dienstagabend im dritten Spiel der Best-of-Five Serie gegen den SC Horgen wieder vorlegen. In tadelloser Manier gelang es ihnen, den Rekordmeister mit 8:3 Toren zu besiegen. In der Serie konnte der SCK damit auf 2:1 vorlegen. Ähnlich wie in den ersten beiden Begegnungen klappte bei den Ostschweizern defensiv schon sehr vieles sehr gut. Sie liessen die gefährlichen Situationen gar nicht erst zu, wussten die Horgener Spielzüge stets in ihrem Keim zu ersticken. Ungeahnt einseitig gestaltete sich dann auch der Spielverlauf. Nachdem die grosse Halbzeitpause mit einem 3:1 Vorsprung für den SCK endete, brach der Rekordmeister vom Zürichsee mehr und mehr zusammen. So konnte ein ungefährdeten 8:3 Heimsieg ins Trockene gebracht werden. Längerer Atem Die kräftezehrenden Playoffs, in de- nen jeweils wöchentlich drei Spiele ausgetragen werden, bieten nur we- nig Zeit für die Regeneration. Umso mehr ist ein Kader von Vorteil, in dem die Spielzeit und damit Belas- tung auf viele Schultern verteilt wer- den kann, genauso natürlich eine gute physische Fitness. Beides haben sich die Wasserballer vom Bodensee in den vergangenen Jahren mit konti- nuierlichem und hartem Training er- arbeitet. Angesichts dieses konditio- nellen Vorteils geben sich die Athle- ten zuversichtlich, den Finaleinzug zu schaffen. «Wir sind fitter als sie, das ist jedem Zuschauer heute klar geworden. Sie schiessen in jedem Spiel weniger Tore, brechen früher ein», lautete die Einschätzung eines Torschützen. Gestern Abend fand das vierte Spiel gegen Horgen statt. Das Resultat und damit der Ent- scheid, ob Kreuzlingen ins Finale einzieht, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest. Philipp Herzog

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A Sommerevents N Sommerrätsel Machen Sie mit beim KreuzlingerZeitungs-Sommerrätsel und gewinnen Sie: Ein Wohlfühlwochenende für 2 Personen im Hotel Hirschen in Wildhaus Das Lösungswort finden Sie versteckt in unserem Sommer-Spezial. Auf jedem Puzzleteil befindet sich ein Buchstabe. Richtig eingefügt, von links nach rechts und von oben nach unten, ergibt sich das richtige Lösungswort. Senden Sie dieses mit Ihrer Adresse bis Freitag, 10. August, per Post an KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch FAST SO WUNDERBAR WIE ÜBERS WASSER ZU GEHEN ➙ Nur in Konstanz! ➙ Entspanntes Einkaufen ➙ Kostenlose Parkplätze ➙ D-MwSt zu 100% zurück! Für Schweizer Kunden ➙ MEHR DAZU AUF www.casamobile-fretz.de Dotty BY CASAMOBILE € 279,– reddot award 2018 winner CASA mobile by Fretz GmbH | Max-Stromeyer-Str. 174 | D-78467 Konstanz | www.casamobile-fretz.de | Tel. +49 (0)7531 94 23 49-0

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S o m m e r e v en Bock ts auf Tiere! Wild- und Freizeitpark Allensbach Tiere hautnah erleben und dazu jede Menge Spiel und Spass am Bodensee In den Freigehegen der 75 Hektar grossen Parkanlage kann man über 300 Wildtiere hautnah erleben. Wisente, Bären und Damwild aber auch Steinböcke und Luchse können aus nächster Nähe betrachtet werden. Beim Besuch der Falknerei erfährt man viel Wissenswertes über Seeadler, Uhu, Falken und andere Vögel. Grosse und kleine Tierforscher können spannende Entdeckungsreisen und Streifzüge durch den Park unternehmen und immer wieder Neues erleben. Wer mehr über die heimatliche Natur erfahren möchte ist im Wild- und Freizeitpark Allensbach genau richtig. Auf stillen Pfaden lässt sich die Flora und Fauna spielerisch erkunden. Mehr als 600 Pflanzen, ein Wildbienenhotel sowie eine grosse Kräuterspirale können im über 1000 m2 grossen grünen Klassenzimmer bestaunt werden. Blumen, Blüten, Wiesen und Wald laden zum naturnahen Erlebnis ein. Das Ausflugsziel für die ganze Familie! Riesenrutsche | grünes Klassenzimmer | Bärenfreigehege Falknerei | über 300 Tiere | Grillplätze und vieles mehr... Gemeinmärk 7 | 78476 Allensbach | +49 (0)7533 931619 Infos unter www.wildundfreizeitpark.de Grosses Spielvergnügen und ausreichend Action bereitet zum Beispiel das rund 1200 m2 grosse Klettercamp mit Schaukelnetz, Hangelwald und Kletterturm oder die Wasserspringboote Nautic-Jet. Im Wild- und Freizeitpark Allensbach können Kinder in freier Natur ordentlich Gas geben. Mit seiner nahezu einzigartigen Kombination aus Naturerlebnis und Spielspass ist der Wild- und Freizeitpark Allensbach ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Und weil schöne Erlebnisse hungrig und durstig machen, stillt die Wildparkgastronomie mit SB-Snacks in der Wildparkhalle oder gutbürgerlicher Küche im Landgasthaus Mindelsee grossen und kleinen Hunger. Wer eigenen Proviant mitbringt, findet zudem sicher ein schönes Plätzchen für eine Rast oder nutzt die Grillplätze im Park. Öffnungszeiten Ganzjährig geöffnet! Mai – September täglich 9:00 bis 17:00 Uhr Oktober – April täglich 10:00 bis 17:00 Uhr Parkaufenthalt nach Kassenschluss bis 19:30 Uhr möglich. Wild- und Freizeitpark Gemeinmärk 7, D-78476 Allensbach Tel.: +49(0) 7533 – 93 16 19 www.wildundfreizeitpark.de/ T Weinfest auf dem Stediplatz 25 Jahre Lassen Sie sich verwöhnen mit Weiss- und Rotweinen aus dem Weingebiet Ermatingen. Diverse kulinarische Leckerbissen wie Fischknusperli, Grilladen, Mah-Meh, Poulet ügeli etc. Samstag 21. Juli ab 17.00 Uhr Sonntag 22. Juli ab 10.30 Uhr Frühschoppenkonzert mit der Freibiermusik Allensbach auf dem Schif ändeplatz Auf Ihren Besuch freuen sich: Frauenturnverein + Männerturnverein, Musikgesellschaft, Ju Jutsu-Club, Panikorchester und SLRG Ermatingen

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