Das Magazin "Grünzeit" rund um Garten und Balkon im Landkreis Göppingen, 2018

 

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Das Magazin "Grünzeit" rund um Garten und Balkon im Landkreis Göppingen

Popular Pages


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AUSGABE 1 - 2018 KOSTENLOS Was kommt auf den Grill? AB SEITE 10 Viele Düfte rund um Filseck SEITE 4 Mit der Kraft des Mondes SEITE 8 GewinnsMiptiel

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Garten, Bäume, Pflege Baumpflege / Obstbaumpflege Baumfällungen / Gartenpflege / Gartenmöbel Uwe Dittmar Molkereiweg 2 73079 Süssen Tel. 07162 / 97 48 88 Fax: 07162 / 97 48 89 bug-pflege@gmx.de www.baum-und-gehoelzpflege.de Baggerarbeiten ▪ Hofeinfahrten ▪ Fliesenlegearbeiten ▪ Garagen Teichreinigung ▪ Haussanierungen ▪ Alles rund um den Garten Obstbäume und Hecken fällen / schneiden Garten- und Landschaftsbau Angelo Spataro Telefon 07332 / 308947 Hauptstraße 76 Telefax 07332 / 308862 73111 Nenningen Mobil 0171 / 1994158 Foto: AlinaMD/Shutterstock ▪ Planung + Ausführung von Außenanlagen ▪ Pflasterarbeiten ▪ Natursteinmauern ▪ Baum- + Strauchschnitt Markus Scholl Bahnhofstraße 1/2 73092 Heiningen Telefon Fax Mobil 07161 / 44 860 07161 / 40 18 22 0 0175 / 54 18 03 1 scholl-gartenbau@web.de

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Ten points, please Liebe Leserin, lieber Leser, Ebersbach rückt den Blumenschmuck in privaten Gärten und Balkonen in den Fokus. Mit dem jährlichen Blumenschmuckwettbewerb will die Stadt im unteren Filstal wieder das Engagement ihrer Bürger um Blüten und Grün belohnen, wie Standortförderer Thomas Müller erklärt. Die Arbeitsgemeinschaft „Ebersbach blüht“ und die beteiligten Obst- und Gartenbauvereine Ebersbach und Roßwälden sowie der Dorfgemeinschaft Sulpach (Abteilung Obst- und Gartenbau) zeichnen für die Vorbereitung und Organisation des Wettbewerbs verantwortlich. Bürgermeister Eberhard Keller unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Wir wollen, dass Ebersbach und seine Stadtteile noch schöner werden.“ Bis zu zehn Punkte können die Juroren für Balkon, Vorgarten und Garten, sowie den Außenbereich (bei Gewerbebetrieben) jeweils vergeben. Benotet wird am Ende auch noch der Gesamteindruck. Ist alles ausgewertet, steht der Siegerehrung auf dem örtlichen Herbstfest nichts mehr im Wege. Blühende Gärten und bunt bepflanzte Kästen und Kübel auf den Balkonen haben uns zu unserem neuen Magazin „Grünzeit“ inspiriert, dessen erste Ausgabe Sie in den Händen halten. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf dem Streifzug durch die Gartenlandschaft im Landkreis Göppingen begleiten und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. Herzliche Grüße, Ihre „Grünzeit“-Redaktion AUS DEM INHALT Düfte beim Schloss Idylle an der Fils Mit der Kraft des Mondes Sonderteil Grillen Grillen und Chillen Wurst auf den Grill Auf die Kohle – fertig – los Rezepte für die Grillparty Oase der Sinne Querbeet Edel und frisch Garten-Tage Große Schau in drei Parks Service: Wohin mitden Gartenabfällen 04 06 08 10 12 14 15 17 18 19 20 21 22 IMPRESSUM Grünzeit – das Magazin rund um Garten und Balkon für den Landkreis Göppingen Herausgeber: Maitis-Media GbR, Fasanenstraße 15, 73035 Göppingen Tel. 07161/ 944521, Mail: info@maitis-media.de Redaktion: Rüdiger Gramsch (v.i.S.d.P.) Ulrike Luthmer-Lechner Layout: Anna Kopp Anzeigen: Helmut Gärtner Druck: Print24, Friedrich List-Str. 3, 01445 Radebeul 3

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Düfte beim Schloss TEXT: RÜDIGER GRAMSCH Naherholung in geschichtsträchtiger Umgebung – das ist in Uhingen möglich. Bei Schloss Filseck entstand in den letzten beiden Jahren eine großzügige Grünanlage, in der es viel zu entdecken gibt. Im Mittelpunkt steht dabei der wiederhergestellte alte Schlossgarten. Hoch über dem Filstal dominiert seit Jahrhunderten Schloss Filseck die Landschaft. Der geschlossene Vierflügelbau im Renaissancestil mit einem Gewölbekeller aus der Stauferzeit ist aus einer Burg hervorgegangen, die wohl um 1230 vom Aichelberger Grafen Egino erbaut wurde. Das Schloss erlebte eine wechselvolle Geschichte und war schließlich ein landwirtschaftliches Gut, das von 1906 bis 1968 an die Familie Waggershauser verpachtet war. 1971 brannte ein Teil der leerstehenden Gebäude ab. Schließlich kaufte der Landkreis die Immobilie und baute das Schloss wieder auf. 2002 übernahm die Schloss-Filseck-Stiftung des Kreissparkasse die Anlage. Vor wenigen Jahren reiften Pläne, die verwilderten Außenanlagen rund um das Schloss herzurichten und in einen Landschaftspark einzubetten. Filseck, das sich durch sein Sommermusikfestival, Konzerte und Ausstellungen, sowie sein gastronomisches Angebot in der Region einen Namen gemacht hat, punktet nun auch mit den gepflegten Anlagen rund ums Schloss. Im Mittelpunkt steht dabei der alte Schlossgarten, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Friedrich von Münch angelegt worden war. 2013 wurde der inzwischen total verwilderte Bereich geophysikalisch untersucht. Das alte Wegenetz konnte nachgewiesen werden und bildete die Grundlage für eine Sanierung und Weiterentwicklung des Schlossgartens. Dabei wurde auf den alten Baumbe- 4

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stand ebenso Rücksicht genommen wie auf die Vorgaben des Denkmalamtes. Knut Deeg, zuständig für Kunst und Kommunikation bei der Schloss-Filseck-Stiftung, verweist auch auf das wiederhergestellte Natursteinrondell im westlichen Teil des Schlossgartens, das vom Münch-Denkmal geziert wird. Das Denkmal hatte Friedrich von Münch als Erinnerung an seinen 1851 gestorbenen Sohn August aufstellen lassen. Der umzäunte Schlossgarten ist aber nur ein Teil der weitläufigen Außenanlagen des Schlosses. Dazu zählt auch der Kräuter- und Staudengarten. Gärten mit Gemüse, Kräutern und Obst hat es beim Schloss wohl schon immer gegeben. Als die Familie Waggershauser das Gut bewirtschaftete, befand sich der Gemüsegarten an der Ostseite des Schlosses, weiß Knut Deeg aus den Unterlagen. „Der Kräuter- und Staudengarten wurde an der Westseite des Schlosses in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen neu angelegt. Die Auswahl der Pflanzen erfolgte und historischen, ökologischen, ästhetischen und pflegetechnischen Gesichtspunkten,“ berichtet Deeg. So seien bunte, duftende Beete entstanden. Die Kräuter, darunter klassische wie ebenso fast schon vergessene, ernten die Köche vom Schloss-Restaurant, um die dort angebotenen Speisen zu verfeinern. Über Kräuter und Stauden in den verschiedenen Beeten informieren im Garten kleine Täfelchen. Zu Zeiten, als die Familie Waggershauser Schloss Filseck gepachtet hatten, wuchsen ums Schloss mehr als 2000 Obstbäume. Geerntet werden konnten aber nicht nur Äpfel, sondern auch Kirschen, Birnen, Zwetschgen, Quitten oder Nüsse. Überliefert ist, dass in den Nachkriegsjahren Einwohner aus Sparwiesen, Uhingen und Faurndau bei der Ernte halfen und dafür mit Obst belohnt wurden. Im Schloss wurden wohl Zimmer für die Apfellagerung geräumt. Schloss Filseck mit den neu gestalteten Außenanlagen, die vom Schlossgarten (oben rechts) dominiert werden. Fotos: Schloss-Filseck-Stiftung Dadurch konnten die Früchte bis zum Frühjahr auf den Märkten in der Umgebung verkauft werden. Die meisten Obstbäume wurden nach dem Auszug der Pächter gefällt. 2015 ließ die Schloss-Filseck-Stiftung neue Obstbäume mit den früher auf Filseck vorhandenen Sorten pflanzen. Die Pomologie ergänzt seither die Schlossanlagen. Die Gartenanlagen von Schloss Filseck, sowie deren Umgebung bieten Themen, die im „Grünen Klassenzimmer“ behandelt werden können. In Kooperation mit dem Naturschutzbund Göppingen beschäftigen sich die Schüler hier mit Natur, Umwelt und Landwirtschaft. Die Vorzüge des Grüns um Schloss Filseck haben auch die Bienen für sich entdeckt, um die sich ein Hobbyimker kümmert TIPPS „WAS BLÜHT DENN DA?“ Kurs zur Bestimmung heimischer Blütenpflanzen am 10. April, 8. Mai, 5. Juni und 3. Juli 2018 und der seinen „Schlosshonig“ im Infozentrum des Schlosses anbietet. Wildbienen und Hummeln summen ebenfalls rund um das geschichtsträchtige Ensemble und freuen sich mit über die Vielfalt an Wiesenblumen bei den Parkplätzen und die rund 60 dort gepflanzten Bäume. jeweils von 18 bis 20.30 Uhr mit Dr. Dirk Lederbogen Anmeldung: Volkshochschule Göppingen Telefon 07161/650-800 NATURSTEINE FESTIVAL MUSIK auf Schloss Filseck vom 21. bis 29. Juli 2018 Karten-Telefon: 07161/14771 AUSSTELLUNG MIT BILDERN von Veronika Gräfin von Degenfeld vom 13. Juli bis 2. September täglich 10 bis 17 Uhr Schloss Filseck, Moser-Saal FLEDERMAUS-EXKURSION um Schloss Filseck am 8. September 2018 um 19.30 Uhr ab Parkplatz vor dem Schloss keine Anmeldung erforderlich Schüttgüter ONLINE ordern... 07162/ 93 30-150 Riesige Auswahl auf über 16.000 m Natursteine Betonwaren Pflastersteine Steinfiguren AHouducemhr uRhsio,ncSdheuwnbemsrtrtuiaglcteehr erhältlich. LBailiesgfeSBrcauhgnüsgttoignduet.r *Bei SaoOmdeFsrOeSRlbeTleIbGnsEtTaaLbgihe*of.el.u.rnugng Bestelleingang bis 11.00 Uhr www.kaelberer-gruppe.de Helmut Kälberer GmbH • Geyrenwald 6 •73113 Ottenbach 5

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Idylle an der Fils TEXT: ULRIKE LUTHMER-LECHNER Zum Wohnzimmer im Grünen wird im Sommer der Garten von Luis Lechner. Das liebevoll gestaltete Paradies mit nostalgischem Charme liegt abschüssig direkt zur Fils in Salach und bietet zauberhafte Natur pur mitten im Ort. Handwerkliches Geschick und den sprichwörtlich grünen Daumen vereint der Frischluftfanatiker. Es blüht in Weiß und Rosé - auch rund um den kleinen Brunnen Behäbig fließt die Fils in ihrem Bett, die Entenmama mit ihren Jungen zieht gemächlich im Wasser vorbei, die Vögel zwitschern fröhlich und die Forellen flitzen durch das vom Sonnenlicht silbern glitzernde Nass. Diese Momente liebt Luis Lechner, der viel Zeit und Kraft in sein kleines Gartenglück investiert hat. „Das ist Lebensfreude.“ Aus der ehemaligen Lehmboden-Wiese, die abschüssig zur Fils führt, wurde im Laufe derJahre ein üppig blühendes Kleinod mit harmonischem Farbkonzept. „Statt kunterbuntem Sammelsurium, dominieren fein abgestufte Blütenfarben“, berichtet der 60jährige. Der alte Apfelbaum am Ufer sorgt durch seine Baumkrone für ein reizvolles Wechselspiel von Sonne und Schatten. Pflanzen mit unterschiedlichen Lichtbedürfnissen finden dadurch den richtigen Standort. Doch ohne Dekoration wäre der Garten nicht komplett. Unschwer ist sein Faible für Ausrangiertes zu entdecken. Etwa der gusseisernen 6

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Nähmaschine, die einem prächtig blühenden Topf Geranien einen Sonnenplatz bietet, dem emaillierten Salatsieb, das mit gepflanzten Solanum-Ranken besticht oder der verzinkte Waschzuber, der, mit Blüten und Schwimmkerzen gefüllt, für einen fröhlichen Blickfang sorgt. Kurzum: Originelle Accessoires im Wandel der Jahreszeiten fangen das Auge des Betrachters ein. Auch mit alten Werkstoffen zauberte der begeisterte Hobby-Gärtner nostalgische Akzente. Wenn die ersten Frühlingsboten ihre zarten Köpfchen aus dem Boden recken, beginnt für Luis Lechner die Outdoor Saison. Mit Leidenschaft greift er zu Spaten, Rechen und Rebenschere, um den Pflanzen das kraftvolle Austreiben bei besten Voraussetzungen zu ermöglichen. „Altes Laub muss jetzt weg, im Herbst bleibt das bewusst für die Igel liegen.“ Das Stärken der Umgebung sei wichtig, damit die Pflanzen widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten sind. Wenn Tulpen und Narzissen verblüht sind, haben die Rosen ihren großen Auftritt. Ob Busch-, Kletter- oder Edelrosen, alle sind vertreten. Mit opulenten Blütenwolken in Weiß rahmtdie Blumenkönigin die Terrasse ein. Für eine langlebige, anmutige Blüte muss man einiges beachten: „Der richtige Schnitt ist dabei ebenso wichtig wie eine aufmerksame Pflege.“ Vom Hochsommer bis in den Spätherbst hinein werden Dahlien in Rosé- und Weißtönen im Beet von der Sonne geküsst, bevor sich das Jahr mit einem bunten Feuerwerk der Zinnien, Lampionblumen, Fetthenne und Hortensien zu Ende neigt.Wenn sich der Salacher nach Pflanzen, Säen, Düngen und natürlich auch dem leidigen Unkraut jäten eine Auszeit gönnt, genießt er mit einem guten Tropfen auf der selbstgebauten Terrasse die Idylle Ein Plätzchen mit südländischem Flair lädt zum Verweilen ein. Fotos: Ulrike Luthmer-Lechner an der Fils. In warmen Sommernächten funkeln dazu überall kleine Lichter zwischen sattem Grün. Die zauberhaft-romantische Illumination ist ein weiteres Steckenpferd des Hausherrn. Neben Laternen in allen Variationen, schmücken zahlreiche Feuerkörbe mit eigenwilliger Rostpatina den Garten. Wo es die Hingucker zu kaufen gibt? „Kaufen? Die macht man selbst“, lacht der Tüftler, der natürlich auch die dazu gehörigen dicken Kerzen aus Wachsresten eigenhändig gießt.   Ralf Gross Göppingen ‐ Tel. 07165‐200288   www.insektenschutz‐gross.de    gesunde Baumschulpflanzen Blumen Bäume Hecken Baumschule Clement ▪ Riedstr. 28 ▪ 73079 Süßen ▪ Telefon: 07162 / 42683 7

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Mit der Kraft des Mondes TEXT: ULRIKE LUTHMER-LECHNER Robert und Erika Florin aus Eislingen widmen sich mit Hingabe ihren Blumen und dem Gemüse auf dem Balkon und im Hausgarten. Obwohl es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, dass der Mond Einfluss auf das Pflanzenwachstum nimmt, richten sie sich seit Jahren danach – mit Erfolg. 8

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Geranien in einheitlichem Apricot-Orange zieren die Balkonkästen im Hause Florin. „Unsere Möhren waren kerzengerade gewachsen, weil ich sie nach dem Mondkalender gepflanzt habe.“ Auch über die Kornblumen, Zinnien und Mininelken freut sich Hobby-Gärtnerin Erika Florin aus Eislingen. Fotos: Privat Unkraut jäten bei Jungfraumond, Pflanzen und Säen bei abnehmendem Fischemond und steht der Erdbegleiter im Zeichen Stier, wird umgetopft, denn der Himmelskörper entfaltet dann einen starken Fruchtbarkeitsaspekt. Robert Florin kennt den Zusammenhang und die Auswirkungen des Mondes auf Blumen und Gemüse im Garten ganz genau. Schließlich hat das Ehepaar 38 Jahre lang einen Schrebergarten am Galgenberg In Göppingen bewirtschaftet. „Das war jeden Tag Programm“, erklärt der gelernte Bäcker und Konditor. Nach der Arbeit fuhr er sofort in den Garten, wo Ehefrau Erika ihn bereits erwartete. „Ich war immer für das Rasenmähen und Unkraut zupfen zuständig“, lacht sie. Beide haben nach getaner Arbeit stets mit Begeisterung gemeinsam gevespert. „Wir suchten uns unser Abendbrot einfach zusammen“, erinnert sie sich. Radieschen, Tomaten und Kopfsalat kamen als Salat in die Schüssel und Kartoffeln auf den Grill. „Frischer geht es nicht.“ Vitamine und Nährstoffe gingen nicht durch lange Wege verloren. „Unsere Möhren waren kerzengerade gewachsen, weil ich sie nach dem Mondkalender gepflanzt habe“, erzählt Robert Florin. So wie er glauben viele Menschen an die Anziehungskraft des Mondes, die durch die vier Elemente wirksam werden sollen, die die entsprechenden Pflanzenorgane positiv fördern. So gedeiht in den Phasen „Wärme“ alles Fruchttragende, wie Tomaten, Zucchini, Paprika oder Bohnen, das Element „Erde“ wirkt sich günstig für die Wurzelbildung aus (Sellerie, Zwiebel, Kartoffeln) „Licht“ steht für Blüten und Samentage, denn sie sind günstig für die Blütenbildung im Garten und auch bei Zimmerpflanzen.„Wenn Salate aller Art, Spinat und Kohl besonders gut wachsen sollen, muss man sie bei Blatttagen setzen“, so Robert Florin. Er weiß, dass an diesen Tagen das Element „Wasser“ greift. Ob die Kraft von Frau Luna tatsächlich Auswirkungen hat? Spöttische Bemerkungen ließen das Ehepaar Florin kalt, denn ihre guten Ernte-Ergebnisse zählten. Der Schrebergarten ist aus gesundheitlichen Gründen Geschichte, die gemeinsame Freude am Gärtnern jedoch blieb, ebenso wie das Vertrauen auf die Kraft des Trabanten. Für die Balkonbepflanzung zieht und überwintert der 78jährige seine blühende Pracht selbst. „Wir kaufen wenig Neues“, gesteht er, denn „Selberziehen macht mehr Freude.“ Ganz genau beobachtet der Pflanzenfreund täglich das Wunder auf seiner Fensterbank: Wenn sich aus winzig kleinen Samen langsam ein grünes Etwas aus dem Boden schiebt, wächst und größer wird bis es dann zu einer stattlichen Pflanze heranwächst.Im Hausgarten gedeiht alles in Kübeln. Ob es die Geranien in vielen Farben und Sonderformen sind, oder Gemüse. „Wunderbare Gurken gedeihen im Topf und auch mit Pfefferoni sind wir das ganze Jahr über gut versorgt.“ Die über zwei Meter hohen Geranienbüsche in leuchtendem Rot auf der Terrasse sind sein ganzer Stolz. Aber auch Calla, Hibiskus und Sonnenblumen blühen um die Wette. „Wir stecken immer wieder neue Sonnenblumenkerne in den Kübel und so blüht es den ganzen Sommer über“, freut sich Erika Florin. Gedüngt wird auch, aber umweltbewusst. „Wir verzichten weitgehend auf schädliche Chemie.“ 9

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Chillen und Grillen TEXT: ULRIKE LUTHMER-LECHNER Wenn der Wetterbericht einen warmen Sommerabend verspricht, greift Tanja Frey morgens in die Tiefkühltruhe und holt das Grillgut für den Feierabend heraus. Grillmeister Reiner Frey legt gerne saftige Büffelsteaks von seinen eigenen Wasserbüffeln oder ein Putenschnitzel, ebenfalls von den eigenen Laufvögeln, auf den Grillrost. Er kennt sich aus und weiß: „Je besser durchwachsen, also von Fettadern durchzogen die Fleischstücke sind, desto zarter und saftiger wird das Fleisch nach dem Grillen sein.“ Fett schützt vor Austrocknung und sorgt für Geschmack. Fleisch enthält Vitamin B12, Eiweiß und Eisen und alle drei sind wichtig für den Muskelaufbau. Chillen und Grillen, für die Bärenbacher gehört das zum Sommer, ganz egal ob spontan oder geplante Grillparty, dann dreht sich auch schon mal ein ganzes Spanferkel dem Garpunkt entgegen. Laut und lustig wird‘s, wenn die Kinder mit ihren Freunden kommen, dann wird die Musik ordentlich aufgedreht, aber niemand stört es, weil keine unmittelbaren Nachbarn angrenzen“, so Tanja Frey. Reiner Frey feuert oft und gerne den Gasgrill an. „Früher hatten wir Holzkohle, aber das dauert immer so lange, erzeugt Rauchschwaden und ist insgesamt nicht so sauber wie Gas“. Wenn es um die Wurst geht, sieht sich Tanja Frey beim Metzger in der Wursttheke um: Ob es die klassische, pralle Bratwurst, Käsegriller oder Berner Würstchen sein sollen, die Vielfalt ist groß, ebenso wie die Geschmäcker. „Manche mögen die Wurst schön dunkel und kross, andere nur zart gebräunt“, berichtet der 47jährige. Dazu wird knackfrisches Gemüse aus dem Hausgarten serviert. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt „Zucchini, Kartoffeln oder bunte Spieße mit Mais, Paprika, Zwiebeln und Cocktailtomaten, alles lässt sich prima auf den Rost legen“, weiß Tanja Frey. Außerdem bringt das frisch Geerntete Farbtupfer auf die Teller. Mit einem Büschel Rosmarin, in Öl getaucht, bepinselt sie vor dem Garen das Gemüse und bald schon verbreitet sich ein verführerischer Duft. Selbstgemachte Kräuterbutter mit frischem Grün, würzig abgeschmeckt und mit einem Hauch Knoblauch verfeinert, so wird die Butter zum Genuss. Diverse Salate („was die Saison hergibt“) und ein frisches Baguette gehören dazu. Die Gaumenfreuden werden mit einem kühlen Bier oder einem erfrischenden Mixgetränk abgerundet. Endlich wieder grillen! Auch bei Tanja und Reiner Frey in Bärenbach wird oft und gerne der Grill angeworfen. Ob im Hof oder im Garten, umgeben von Natur pur, zu Zweit, mit der Familie oder gleich mit einer ganzen Schar Freunde, die begeisterten Grillfans wissen: „So schmeckt der Sommer.“ Grillen für ihr Leben gerne: Tanja und Reiner Frey aus Bärenbach. Foto: Ulrike Luthmer-Lechner 10

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Zum Grillkohle-Anzünden dürfen weder Brennspiritus, Benzin und andere hochentzündliche Flüssigkeiten verwendet werden. Besser sind Anzündepasten oder-würfel. Bei starkem Wind und Funkenflug sollte man das Grillfeuer sofort löschen. Kinder dürfen niemals alleine grillen, es kann ein Schadensersatz wegen unterlassener Aufsichtspflicht drohen. Grill-Rauch und -Qualm kann Nachbarwohnungen beschädigen. Funkenschlag kann Menschen in Gefahr bringen. Gesundes Grillen geht ohne Alu-Folie. Durch die starke Hitze löst sich das Aluminium aus der Folie und lagert sich auf den Lebensmitteln ab. Grillplatten aus Keramik oder Gusseisen sind besser. TIPPS FÜRS GRILLVERGNÜGEN Grillspaß im Garten. Foto: Alexander Raths/Shutterstock DKlaesine DORFBRÄU Export www.gruibinger.de 11

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Wurst auf den Grill Wenn in Gärten und auf Balko- nen gegrillt wird, dann liegen vor allem Würste auf dem Rost. Vegetarische Spezialitäten wie Tofu sind nicht so der Renner. Knackig und schön braun gebrannt: Die Bratwurst ist die Nummer Eins auf dem Grill! Fast 90 Prozent der Deutschen legen regelmäßig Würste auf den heißen Rost. Neben der Bratwurst erfreuen sich auch saftige Steaks großer Beliebtheit, so das Ergebnis einer Studie. Fast die Hälfte der Deutschen verzehrt sie regelmäßig beim Grillen. Spieße und Bauchscheiben landen ebenfalls häufig auf dem Rost. Kein Wunder also, dass das Schweinefleisch beim Grillen am meisten verwendet wird. Geflügelfleisch darf bei zwei Drittel der Befragten nicht fehlen und nimmt damit den zweiten Platz ein. Und auch Gemüse ist auf dem Grill noch sehr beliebt. Ebenso oft wird Rindfleisch gegrillt. Fisch, Lamm und vegetarische Spezialitäten wie Tofu sind hingegen nur sehr vereinzelt auf deutschen Grills zu finden. Wenn es darum geht den Teller zu füllen, achten die Deutschen auf eine ausgewogene Ernährung. Zwar nimmt - wie beim Grillen zu erwarten - das Fleisch den größten Platz ein, aber auch Gemüse, Salat und Brot dürfen nicht fehlen. Deutliche Unterschiede zeigen sich bei den Präferenzen von Mann und Frau. Während die Männer über die Hälfte Ihres Tellers mit Fleisch füllen, lassen die Frauen deutlich mehr Platz für Salat und Gemüse. Experimente machen aber beide Geschlechter eher ungern: Über zwei Drittel der Männer und Frauen setzen beim Grillen meistens auf das Bewährte und probieren nur ab und an neue Beilagen oder Saucen aus. Egal ob Sonnenschein oder ein bisschen Regen: Die Deutschen lieben das Grillvergnügen im Freien und lassen sich auch von schlechtem Wetter nicht davon abhalten. 90 Prozent der Deutschen grillen gerne, im Schnitt werfen die Deutschen 13 Mal im Jahr den Grill an. Dabei raucht und glüht es ordentlich in deutschen Gärten, denn über zwei Drittel der Deutschen nutzen – ganz klassisch - den Holzkohlegrill. Weit abgeschlagen folgen der Elektrogrill mit nur 19 Prozent und der Gasgrill mit 9 Prozent. Alle Grills stehen in der Regel im eigenen Garten oder auf der Terrasse: 74 Prozent der Befragten grillen am meisten zu Hause. Jeweils 11 Prozent grillen meistens bei Freunden oder der Familie. Öffentliche Wiesen und Grillplätze hingegen werden fast gar nicht (jeweils nur von zwei Prozent) genutzt. Rendezvous mit Wild-Genuss! Die Wildmanufaktur Gosbach liegt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb am Rande des kleinen Ortes Gosbach. Die Philosophie unseres erfahrenen und engagierten Teams ist die traditionelle, handwerkliche sowie nachhaltige Verarbeitung von Wild. Wir bieten ein vielfältiges Angebot an Dam-, Reh-, Rot- und Schwarzwild aus heimischen Revieren! Gams und Mufflon auf Anfrage. Das besondere Grillerlebnis mit Wild Wildfleisch eignet sich ausgezeichnet zum Grillen. Es gibt eine ganze Vielzahl an hervorragenden Grillrezepten mit Wild. Dabei ist die Auswahl der vielen heimischen Wildfleischsorten ein Genuss für jeden Grillfreund. Probieren Sie es aus und entdecken Sie den Wild-Grill-Genuss in Rosmarinmarinade. Wildmanufaktur Gosbach . Eselsteige 1 . 73342 Gosbach . Andreas König Telefon +49 174 3338425 . info@wildmanufaktur-gosbach.de . wildmanufaktur-gosbach.de EU-zertifizierter Wildverarbeitungsbetrieb DE BW 12032 EG WildManu_Anz_187x130_M2_END.indd 1 12 22.03.18 11:50

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Blumen, Deko und Geschenke Blütenträume & Deko Inh.: Martina Frey Ulmer Str. 6 73066 Uhingen Telefon: 07161 / 3 72 40 Wir können den Tag nicht verlängern, aber wir können ihn verschönern! Blumen- und Geschenkstube Heidi Swoboda Hauptstr. 71 73072 Donzdorf Foto: That is me / Shutterstock Tel.: 07162 / 27346 blumen-geschenkstube-swoboda@gmx.de Bühlstraße 24 - 73079 Süßen Tel.: 07162 9499688 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Nachf. Georg Mendrok GmbH Ihr Fachgeschäft für zeitgemäße Floristik in Göppingen am neuen Friedhof Telefon 07161 / 7 40 90 Hohenstaufenstraße 91 • 73033 Göppingen Blumenlädle Inh.: Isolde Gölz Schlater Str. 21 73037 Göppingen 13 Tel./Fax: 07161 / 81 22 34 Mail: isigoelz@web.de Foto: Epiximages/Shutterstock

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Auf die Kohle – fertig - los Grillen gehört zum Sommer. Darin sind sich alle Liebhaber des Freiluft-Bruzzelns einig. Doch ob mit Holzkohle, Gas oder Strom das Grillgut am besten gelingt, darüber gehen die Meinungen weit ausein- ander. Die Mehrheit der Deutschen grillt auf Holzkohle. Das ist urig, romantisch, aber auch zeitaufwändig. Denn die Kohle braucht mindestens eine halbe Stunde, bis der Grillspaß beginnen kann. Holzkohlegrills gibt es in unterschiedlichen Größen, Materialien und Ausführungen. Doch bis die Kohle von einer hellgrauen Ascheschicht überzogen ist und die richtige Hitze entwickelt hat, müssen sich die Griller in Geduld üben. Ist die Grillparty zu Ende, muss der Grillrost gut gereinigt werden. Mit einem Gasgrill lässt es sich da sehr viel einfacher grillen als mit dem Holzkohlegrill. Gasgrills sind technisch anspruchsvoller und deshalb leichter störanfällig. Beim Kauf sollte man daher auf das DVGW/ GS-Zeichen achten. Oft werden Gasgrills komplett im Grillwagen angeboten. Man erhält hierdurch zusätzlich Warmhalteroste, Unterschränke, abnehmbare Arbeitsflächen, Klapptische, Besteckhalter und vieles mehr. Ein Hauch Asien schwing mit, wer auf Keramik-Grills, auch Kamado-Grills genannt, sein Grillgut zubereitet. Die ursprünglich aus Japan kommenden Grills fallen durch ihre Eiform auf. Konstruktionsbedingt sind sie sehr schwer, gelten aber als hervorragende Allrounder und als äußerst effizient. Als einer der größten Vorteile gilt die über die Keramik stabilisierte gleichmäßige Hitze. Letztlich gibt es noch die Elektrogrills. Sie bieten ein optimales Grillvergnügen überall dort, wo der Platz für einen Gas- oder Holzkohlegrill fehlt. Wer sich für einen Elektrogrill entscheidet, hat es deutlich einfacher. Weder Holzkohle noch Gasflaschen müssen gekauft werden. Auch das Reinigen der Grillplatten geht schnell und einfach. Grillspezialitäten z.B. Dry Age T-Bone marinierte Steaks, Salsicca, Rote, Scharfe & Majoran-Bratwürste Salate Landgasthof/Metzgerei Zum Bürgerstüble www.landgasthof-buergerstueble.de - Partyservice - Kegelbahnen - Gästezimmer - Biergarten - Terrasse Hans Geiger Donzdorf-Reichenbach Telefon 07162 / 29539 14

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Rezepte für die Grillparty DIP FÜR DIE GRILLPARTY Während der warmen Jahreszeit ist das Grillen für viele eine der Lieblingsbeschäftigungen. Und wenn der Grill Betriebstemperatur erreicht hat, dürfen Steak, Würstchen, Maiskolben oder Grillkäse natürlich nicht fehlen. Jedoch spielen auch die Beilagen eine wichtige Rolle, wie leckere Salate oder hausgemachte Dips. Wer sich und seinen Gästen eine besondere Freude machen will, verwendet dafür Zutaten direkt aus eigenem Anbau. Zum Beispiel frische Würzkräuter, die sich mit der Wildgärtner-Genuss Samen-Mischung (von Neudorff) ganz leicht ziehen lassen. Foto: Neudorff/txn-p Für den leckeren Grilldip werden 200 g Magerquark mit 100 g Frischkäse und 2 EL Vollmilch-Joghurt zu einer cremigen Masse verrührt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, anschließend 4 EL gehackte Würzkräuter unterrühren. Ganz nach Geschmack kann der Dip mit gewürfelten Tomaten, Gurkenwürfeln oder gehackten Haseloder Walnüssen aufgepeppt werden. txn Foto: Alexander Raths / Shutterstock Für unsere Kunden nur das Beste! Die Metzgerei Lang steht seit drei Generationen und mehr als 100 Jahren für Qualität und Service. Darauf sind wir stolz, denn wir verbinden Tradition mit Innovation. Unsere vielfach ausgezeichneten Produkte werden von mehr als 20 Mitarbeitern täglich frisch für Sie hergestellt. Wir beziehen unser Fleisch von Bauern aus der Region! Wir schlachten selber und sind Hersteller von schwäbischen Wurstspezialitäten und Hausmacher Konserven. Unser Grillsortiment 3er SB ~ Bärlauch Rote ~ Schäldarm Rote ~ Rote ~ Meerrettichgriller ~ Pizza Rote ~ Scharfe Rote ~ Käseknacker ~ Rindswürstchen (rein Rind) Rabatt C O U P O N Gültig bis 31.05.2018 Beim Kauf von 2 Pack 3er SB Grillwurst aus unserem Grillsortiment Sparen Sie 0,50 € Einzulösen in allen E STAUFERS MÄRKTEN und in unserem Geschäft in Lauterstein - Nenningen und den Filialen Wißgoldingen und Ottenbach 15

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