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Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien Nr. 2/2018 Auflage: 65.000 Park&Ride Beratung & Verkauf: Montag: 9 - 18 Uhr Dienstag: 13 - 18 Uhr Mittwoch: 13 - 18 Uhr Donnerstag: 13 - 18 Uhr Freitag: 9 - 18 Uhr Samstag: 9 - 13 Uhr www.pools.at an der Stadtgrenze? Parkplatz in Niederösterreich soll Verkehr entlasten S. 6 FAHRSCHULE Wir bringen Dich in Fahrt!

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2 Unsere Jubilare Goldene Hochzeit (50 Ehejahre) Bauer Adolf und Elfriede Gänsdorfer Karl und AnnelieseKaiblinger Ludwig und Brigitte Lutnik Heinrich und Margarete Mörth Albin und Christine Nevrla Walter und Herta Ondrovic Herbert und Maria Sehnal Josef und Maria Sladkovsky Peter und Martha Traxler Werner und Irmgard Völker Richard und Herta Diamantene Hochzeit (60 Ehejahre) Binder Gottfried und Eva Fasching Leopold und Charlotte Pölzl Peter und Katharina Roth Reinfried und Gertraud Smigoc Stefan und Elfriede Tihlar Johann und Elfriede Wallner Karl und Maria Eiserne Hochzeit (65 Ehejahre) Brandlhofer Karl und Hilda Gnadenhochzeit (70 Ehejahre) Weismayer Karl und Anna Die dbz gratuliert herzlich! Walter Bastel Der Kaisermühlner Lokalhistoriker Walter Bastel verstarb am 3. April im 77. Lebensjahr nach langer, schwerer Krankheit. Walter Bastel entstammt einer eingesessenen Kaisermühlner Familie. Sein Großvater Jahann Bastel (1873 - 1963) führte ein Warenhaus und verfasste im Alter von 84 Jahren eine umfassende Kaisermühlen-Chronik mit vielen berührenden Geschichten und Details über diesen Bezirksteil. Sein Vater Karl Bastel machte sich als Liedtexter und Komponist einen Namen. Aus seiner Feder entstammt unter anderem das “Kaisermühlen-Lied”. Walter Bastel, geboren 1942 bewahrte das Erbe seines Vaters und Großvaters. Er besaß nicht nur zahlreiche Exponate und Unikate aus der älteren und jüngeren Geschichte Kaisermühlens, sondern brachte allen Interessierten in unterhaltsamen und interessanten Vorträgen sein Kaisermühlen näher. Außerdem war er ein ausgezeichneter Sänger, was er nicht nur als Mitglied des Kirchenchors – wie die Bastels seit Generationen – sondern auch solo bei Veranstaltungen unter Beweis stellte. Sein Repertoire umfasste neben klassischer Musik auch die Lieder, die sein Vater komponiert und getextet hatte. Die heilige Messe wird in der Herz-Jesu Kirche Kaisermühlen am Freitag, den 4. Mai 2018, um 18 Uhr gelesen. In memoriam Walter Bastel hält der Lokalhistoriker Nobert Kainc am 23. April ab 18 Uhr 30 im Plaudertascherl, Schiffmühlenstrasse 80, einen Vortrag, der Eintritt ist frei, bitte um Reservierung unter Tel. 01/263 36 43 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 Impressum: dbz Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Mag. Claudia Rois Redaktion: Mag.a Claudia Rois Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung Alle: 1220 Wien, Postfach 65 Tel. 282 71 34, E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Internet: www.dbz-donaustadt.at Auflage: 65.000 Exemplare Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG, 1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16 Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“ oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Schlussredaktion: 16. April. Eventuell später eintreffende Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Anzeigenannahme: 282 71 34 od. o680/ 317 85 01 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Renate Gassler www.dbz-donaustadt.com 01/282 71 34 Die nächste dbz erscheint am 12. Juni 2018 LiebeismgeKslcuhbicht´nSie sind im besten Alter, wollen ihre Tage aber lieber zu zweit verbringen? Nun können auch in der Donaustadt reifere Damen und Herren ihren Herzbuben oder ihre Herzdame bei einem Speed-Dating finden. Am 14. Juni findet im Pensionisten-Wohnhaus “Tamariske” erstmals ein Speed-Dating in unserem Bezirk statt. Kommen Sie vorbei, machen Sie mit und vielleicht ist ja auch für Sie die ganz große späte Liebe dabei? Für Speis und Trank ist gesorgt. Und wer sich noch einmal für die künftige Dame oder den Herren seines Herzens schön ma- chen will, kann sich vor Ort professionell stylen lassen (Unkos- tenbeitrag: 5,- ) Datum: Donnerstag, 14. Juni 2018 Zeit: 15 Uhr 40 Ort: Pensionisten-Wohnhaus “Tamariske”, Zschokkegasse 89 Anmeldung bitte unter der Tel. 0676/83250126 oder 31399/170112

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 3 Neues Leben für alte Bühne In Kaisermühlen schlummert eine Wasserarena seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf © Uschi & Dieter Schreiber nicht allzu sehr gestört werden. Möglich wäre aber auch eine Überdachung. Mit ein bisschen gutem Wil- len könnte man ein innovatives Projekt wieder auferstehen las- sen! Die Vorteile für diesen Standort liegen auf der Hand: Sollte man sich für die Wasser- arena entscheiden, könnte das Geld für eine neue Bühne ge- spart und die Wasserarena end- lich bespielt werden. Und auch eine gute Anbindung an das öf- fentliche Verkehrsnetz ist vor- handen. Das letzte Mal wurde die Wasserarena 2004 bespielt – mit großem Erfolg. Ein Projekt von Kulturnetz, im Rahmen von "50 Jahre Donaustadt". Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit St. Balbach Art Produktion Apropos: Auch in der Seestadt könnte – zusätzlich zur Donaubühne – eine weitere Veranstaltungsstätte wesent- Der künftige Bürgermeister reits ein Konzept für eine Be- ter begrünte, zugewachsene) lich zum kulturellen Auf- Michael Ludwig ließ vor einigen spielung für die Kulturkommis- Lärmschutzwand, könnte dafür schwung in unserer Bezirk bei- Wochen mit einem geplanten sion ausgearbeitet, erinnert sorgen, dass die Kaisermühlner tragen. Projekt aufhorchen: In der Do- sich der ehemalige Bezirksrat naustadt soll eine Sommerbüh- und dbz-Serienautor Robert Eine am Wasser errichtet wer- cher: “Die gesamte Kulturkomden. – Ein solches Projekt wäre mission war 1998 auch vor Ort 6 leicht zu verwirklichen: Denn bei einem Lokalaugenschein, diese Bühne gibt es bereits. Al- ich war als Kulturkommissions- lerdings dämmert sie seit Jahr- Mitglied auch dabei. Da ist dann zehnten in einem Dornröschenschlaf vor sich hin. Im Zuge der Ausgestaltung der Donauinsel wurde in Kaiser- plötzlich ein aufgeregter, herumfuchtelnder etwas lauter Kaisermühlner SPÖ-Funktionär auf uns zugestürmt, hat uns alle etwas oberlehrerhaft abgekan- Qusaeliittät 100 Jahren mühlen nahe der Kaisermühlen- zelt, auch seinen Parteikollegen brücke eine Wasserarena errich- Kulturkommissionsvorsitzen- tet. Bespielt wurde diese aller- den Otto Affenzeller, und uns dings äußerst selten. Zuletzt seine Ansichten zu diesem Pro- wurde vor 20 Jahren versucht, jekt etwas rotzig überbracht, die Arena zum Leben zu erwe- ungefähr so: 'Des geht do si- cken. Um 1998 gab es den cher net, des woll ma do sicher- Wunsch und den Vorstoß der lich net in Kaisermühlen...!' Und Kulturkommission Donaustadt, seither ging dort auch bis auf unter der Leitung des leider viel ein Event nichts über die Büh- zu früh verstorbenen Vorsitzen- ne!" den BR Affenzeller, eine Bespie- “Eine sanfte Bespielung bis lung der Wasserarena Donau- 22 Uhr, sicherlich keine Rock- / (1,%# "3, +'/!&# # + #.2 .0#0 '# stadt auszuloten, das heiß sie konzerte, ist hier bei gutem Wil- sollte mit sanften, leiseren, kul- len durchaus möglich”, ist auch turellen Veranstaltungen be- Eichert überzeugt. spielt werden. Es gab hier dann Natürlich müsste man für den auch einige Veranstaltungen Schutz der Kaisermühlner sor- #1# 5$$,1,%/4#'0#, ' &. !&700 1/0. '#, z.b. die “Wassermusik” von gen. So könnte man Lautspre- ' -. &. Händel usw. cher von Kaisermühlen weg auf &. St. Balbach Art Produktion die Sitzreihen Richtung Wasser und das Kulturnetz hatten be- richten und eine erhöhte (spä- - - %#/!&*-//#, -$$'!# $'/!&# ) '/#.+1#&*#, 0

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4 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 Bildungswerkstatt Barbenhäufel – Ein Ort für Ihre Bildungsideen Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster ©Michael Graner Die Bildungswerkstatt bietet viel Platz und Möglichkeiten für Ihre Wissensweitergabe oder Bildungsideen. Wissen und Weisheiten über einen nachhaltigen Lebensstil wachsen, wenn wir sie teilen. In der neuen Bildungswerkstatt Barbenhäufel gibt es Raum und Möglichkeiten für ganz unterschiedliche Bildungsangebote. Es ist ein Ort, an dem Menschen kostenlos oder zu sehr niedrigen Beträgen voneinander lernen können. Die AgendaDonaustadt und die kleine Stadtfarm laden Sie ein: Füllen Sie die Bildungswerkstatt in der Neuen Lobau mit Ihren Angeboten und Ihrem Wissen! Am Naufahrtweg in der neuen Lobau liegt eine Stadt-Oase. Sie wird von engagierten Menschen belebt, die hier gärtnern, handwerken und den Ort in vielerlei Hinsicht zum Blühen bringen. Einer von ihnen, Mike Graner, hat hier vor einigen Jahren mit dem Selbstversorgerprojekt „Opera- tion Grüner Daumen“ begonnen. Er hat nicht nur einen grünen Daumen, sondern auch bunte Ideen und trägt manchmal eine kleine rosarote Brille. Denn Mike ist ein Träumer, der gemeinsam mit vielen anderen engagierten Menschen schon viele Träume wahr werden ließ. Das Selbstversorgerprojekt ist über sich hinausgewachsen, hat sich mit anderen Gruppen zur „kleinen Stadtfarm“ verbunden. Am Gemeinschaftshof der kleinen Stadtfarm gibt es mittlerweile 16 Initiativen – von Selbstversorgerflächen und Schule am Bauernhof bis zum sozialökonomischen Gastronomiebetrieb. Vor Kurzem haben Mike und einige andere „kleinen StadtfarmerInnen“ ein neues Projekt gestartet: Die Bildungswerkstatt Barbenhäufel. „Die Idee ist eine Bildungswerkstatt für ein gutes Leben.“, sagt Mike Graner. „Wir wollen einen Rahmen schaffen, in dem Menschen Wissen teilen können und zeigen können, was für sie zu einem guten Leben dazu gehört. Wir suchen Leute, die Ideen für ein gutes Zusammenleben miteinander und mit der Natur haben. Es gibt sicher Menschen, die etwas einbringen können und wollen. Ihnen wollen wir durch die Bildungswerkstatt den passenden Ort bieten. Und dann können wir daran arbeiten, diese Ideen zu verwirklichen.“ Mike, die kleine Stadtfarm und die AgendaDonaustadt laden Sie ein, Ihre Bildungsideen zu verwirklichen. Hier können Sie das eigene Wissen, die eigenen Erfahrungen an andere Menschen weitergeben. In Form von Workshops, Seminaren, Vorträgen, Austauschrunden oder jeg- lichem Setting, das dafür passt. Sie können verschiedenste Themen einbringen: Alles, was ein nachhaltiges, gutes Zusammenleben im weitesten Sinne oder den guten Umgang mit der Natur fördert, passt hier hinein – von Baumschnitt-Technik bis Sing-Workshop, vom EinkochWorkshop bis zum Natur-Gedichte-Abend ist hier alles willkommen. Der Ort bietet sich wunderbar für all das an: • Ein Garten 3.500 m2 beherbergt einen Folientunnel, eine inspirierende Gartenlaube, Hühner und viiiel Platz • Eine Jurte und ein Veranstaltungsraum geben Seminaren und Workshops den passenden Rahmen • Indoor- und eine Outdoorküche mit allem was das Koch- und Köchin-Herz begehrt sind vorhanden • Die Bildungswerkstatt ist öffentlich gut erreichbar: zB von der U2 Donaustadtbrücke mit dem 93A-Bus. Sie haben eine BildungsprojektIdee oder Wissen, das hier hinpasst und für andere nützlich sein könnte? Dann sind Sie am Barbenhäufel genau richtig! Wir unterstützen Sie mit Infrastruktur vor Ort und Bewerbung Ihres Angebots! Wenden Sie sich an uns: info@agendadonaustadt.at oder 01/ 585 33 90 24 Wir freuen uns auf Ihr Bildungsangebot! Unter www.agendadonaustadt.at bleiben Sie über alle unsere Projekte am Laufenden. Weitere Termine der Agenda DonaustadtPlus finden Sie auf unseren dbz-Veranstaltungsseiten.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 5 Vortrag: „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen” Gemeinsam.Sicher: BV Nevrivy, NRin Ruth Becher und Stadtpolizeikommandant Oberst Peter Filipsky Die Nationalratsabgeordnete Ruth Becher und ich laden herzlich alle interessierten Frauen und Mädchen ab 14 Jahren zu einem kostenlosen Vortrag der Kriminalprävention zum Thema „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen – Sicherheit im öffentlichen Raum“ am Mittwoch, dem 2. Mai 2018 um 18 Uhr in das Sitzungszimmer der Bezirksvorstehung Donaustadt ein. Mit dem Ziel das Sicherheitsgefühl von Frauen in Österreich zu verbessern wurde unter der Leitung der Generaldirektorin für die Öffentliche Sicherheit, Dr. Michaela Kardeis im Bundesministerium für Inneres die Arbeitsgruppe des Projektes „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen“ im Herbst 2016 eingerichtet. Obwohl Österreich eines der sichersten Länder der Welt ist, kann es dennoch vorkommen in Gefahrensituationen zu geraten. Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit zu wissen, wie in solchen Situationen entsprechend zu reagieren ist. Zusammen mit ausgebildeten Präventionsbeamtinnen und Präventionsbeamten, die eine entsprechende rechtliche, psychologische und verhaltensorientierte Ausbildung haben, wird in Vorträgen Fachwissen und Verhaltenstipps vermittelt. Dieser Vortrag bietet Frauen und Mädchen die Möglichkeit sich über Selbstbehauptung undMöglichkeiten des Selbstschutzes zu informieren. Die hilfreichen Tipps sollen zum persönlichen Sicherheitsgefühl beitragen. Die Vortragsinhalte beinhalten ein sicheres Auftreten und lernen auf das eigene Gefühl zu hören. Das sind wichtige Bestandteile um sich in einer stark ver- änderten Gesellschaft sicher zu fühlen. Je mehr man sich seiner persönlichen Verhaltensmuster bewusst wird, desto reflektierter reagiert man in den unterschiedlichsten Situationen. Neben diesen Themen wird auch das richtige Verhalten in unangenehmen Situationen im öffentlichen Raum diskutiert. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter der E-Mail Adresse post@bv22.wien.gv.at erforderlich. Liebe Grüße Ernst Nevrivy UKGNLAÄSOUERSSRTTEEENRN- Mobiler Hofladen beim Marchfeldcen (Parkplatz Merkur) MO-FR: 9:00 – 18:00 Uhr SA: 9:00 – 13:00 Uhr www.schottenobst.at Gutsbetriebe des Stiftes Schotten +43-1-734 44 45 Hofladen Breitenleer Straße 247 1220 Wien FR: 9:00 – 18:00 Uhr SA: 9:00 – 13:00 Uhr % % $)$ * ' $ )$!% $ ! (% + $ %'! - $ ( . ( % $ ( ' !$' ' - $ ! (%' ' *!$%' -( )$ 0 ( %' $ ' %% %' ' ' )$! ' ! $ %' $ ' ' $. ' % $ $ %'$( '($ $ $ ' %" ' % *! ! #( - $' " - %' ( % %'( )$ ' $ ! ('$ $0 $% ( ( $( #( - $' ' $ ' $ )$ ' % $ $ ' '($. ( . ' ' . (%' ( $! ' '( 0 $' * $ '+!$'( %*! ( %!+ $ %' $( $%" ' * ! $ ($ )$!0 '' $ + $ ( %( ' $ / m zt 0% $ 3 % ! $ " $ !%' / 0' Dr. Ronald Mischek ZT GmbH -0 0 $ ( $ % $ ! (2 ',2 '$ & 41 70 4665  

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6 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 Park& Ride an der Stadtgrenze? Parkplatz für Pendler soll Entlastung für unseren Bezirk, aber auch Groß Enzersdorf bringen Täglich wälzen sich vor allem zu den Spitzenzeiten Kolonnen von Fahrzeugen durch Essling und weiter über die ErzherzogKarl-Straße in Richtung Innenstadt. Das könnte nun besser werden. In Groß Enzersdorf wird über die Errichtung einer Park&Ride-Anlage nachgedacht. Derzeit wird von der FPÖ Gänserndorf das ehemalige Autokino Groß-Enzersdorf als Pendlerparkplatz favoritisiert. Das Gelände könnte zum Parkplatz für 800 Fahrzeuge werden. Nach dem Aus für das Autokino (die dbz berichtete) wird hier jeden Sonntag ein Flohmarkt am Gelände veranstaltet. Ein Parkplatz könnte ein Drittel weniger Fahrzeuge auf der Das Autokino anno dazumal. den, so die Idee der FPÖ. Bis zum Herbst 2018 soll ja die Elektrifizierung der Bahnlinie S80 bis Aspern Nord abgeschlossen sein, am Ausbau der lage würde sich dann nach GroßEnzersdorf befinden. Das bringt keine Entlastung für Groß Enzersdorf. Sinnvoller wäre es, breits vor Groß Enzersdorf einen Parkplatz zu errichten und dann zu versuchen, den öffentlichen Verkehr dorthin zu bringen.” Diesbezügliche Gespräche finden bereits u.a. mit den Wiener Linien und BV Ernst Nevrivy statt. Auch andere Standorte habe man schon im Auge, man müsse da noch viel im Detail arbeiten, so die Bürgermeisterin gegenüber der dbz. Auch BV Nevrivy kann der Idee eines Parkplatzes vor Wien naturgemäß etwas abgewinnen: “Prinzipiell begrüße ich eine Park&Ride-Anlage, dies würde die Donaustadt entlasten. Allerdings halte ich diesen Standort für nicht realisierbar, weil dadurch Groß Enzersdorf nicht entlastet werden würde. “ Täglich wälzen sich zu den Verkehrsspitzen Autokolonnen über die Erzherzog-Karl-Straße. Eßlinger Haupstraße bedeuten. Mit Öffis wäre man – so die FPÖ Gänserndorf – in 45 Minuten von Groß-Enzersdorf am Wiener Stephansplatz. Ein Shuttlebus soll die Pendler innerhalb von 12 Minuten – abseits von Staus und Wohngebieten – zur U2-Station Aspern Nord bringen. Auch könnte die bestehende Buslinie 88 A bis zum Parkplatz verlängert wer- Marchegger Ostbahn wird derzeit gearbeitet, Aspern Nord wird damit zum Verkehrsknotenpunkt. Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec begrüßt den Anstoß zur Errichtung einer Park&Ride-Anlage. Allerdings ist sie nicht überzeugt, dass der Standort Autokino die beste Lösung wäre: “Die Park&Ride-An-

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 ! " %%$ # #' && &$ # #& $ #! $ 7 * #! & *+,* ++ & ') $& ... $(+, && , -* +, $( * , ' $& $(+, & +, $( * )( , *)0 (/ *+ )*! Frühjahrsaktion!Tguaenugdescnshi2ceh0enaie%nurSefFisKemBrooüImrdhheernpjrealnnnehwettrseta,sarlbttugseospnecnarhäurKsts!aemsseels **$ * !* $ -+ # ( '$, $(, "*$ *, * $,/ (% & & # $& " !# # ! &! !' '% ! $ ### ! ! & $ (# #!) $ #

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8 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 Neue ÖVP-Bezirkschefin Die Abg.z.NR Dr. Gudrun Kugler wurde neue ÖVP-Obfrau in der Donaustadt Die ÖVP Donaustadt hat nun eine Frau an ihrer Spitze. Beim Bezirksparteitag am 5. April wurde Gudrun Kugler mit 97 Prozent zur neuen Obfrau der ÖVP Donaustadt gewählt. Sie löst damit Wolfgang Vosko ab, der seit 2011 dieses Amt bekleidet hatte. bei der Nationalratswahl 2017 das Grundmandat im Wahlkreis Wien Nord durch einen erfolgreichen Persönlichkeitswahlkampf erreicht hat. Seither ist sie als Nationalrätin tätig und engagiert sich für Menschenrechte. Die vierfache Mutter sieht sich vor allem den Menschen in Wien Nord verpflichtet. “Das ist mein stärkster Auftrag”, versichert die neue Bezirksobfrau gegenüber der dbz. Unter dem Motto „PräsentSein – Zuhören – Erklären – Dranbleiben“ möchte sie gemeinsam mit ihrem Team für den Bezirk und dessen Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten. Die promovierte Juristin und Theologiestudentin war zunächst Gemeinderätin, bis sie HÄNWDEEG vWonildjutinegreenn! Ein Jungtier allein im Wald? Hände weg – das Muttertier, das meist gerade auf Futtersuche ist, verstößt es sonst. Ihre gut gemeinte Hilfe wird so zum Todesurteil. WILDTIERHOTLINE: +43 1 4000 49090

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 9 Verwirrung um Bodenmarkierung Neue Bodenmarkierung sorgt für Verwirrung unter Autofahrern Nur eine kleine Veränderung kann bereits große Wirkung haben. So etwa im Bereich Breitenleerstraße / Ziegelhofstraße, berichten dbz-Leser. Vor dem Kreuzungsbereich Breitenleerstraße (stadtauswärts) und-Ziegelholfstraße befindet sich eine Bushaltestelle der Linie 24A. Bis vor wenigen Monaten war der Haltestellenbereich durch die Bodenmarkierung "BUS" gekennzeichnet, was dazu führte, dass der überwiegende Teil der Autofahrer beim Rechtsabbiegen in die Ziegelhofstraße die links danebenliegende Fahrspur zum Abbiegen verwendete und sich dementsprechend eingeordnet haben. Vor einiger Zeit wurde die Bodenmarkierung von "BUS" auf "H" abgeändert. Nun benutzt der Großteil der Eine neue Bodenmarkierung auf der Breitenleer Straße / Ziegelhofstraße sorgt für Verwirrung. Lenker weiter die Fahrspur neben dem Haltestellenbereich zum Einbiegen, andere aber reihen sich auf der Spur des Haltestellenbereichs ein. Fazit: die neue Situation führt zu Verwir- rung und immer öfter auch zu Konflikten. “Laut ÖAMTC wäre es sogar verpflichtend, die äußerst rechte Spur zum Rechtsabbiegen zu verwenden, dies wissen aber offensichtlich die wenigsten. Vielleicht kann man ja in diesem Bereich zur Klarheit eine Rechtsabbiegespur mit entsprechender Bodenmarkierung errichten. Eventuell mit dem Zusatz 'ausgenommen Linienbus'. Dies könnte meiner Meinung nach die Konfliktsituation mit relativ einfachen Mitteln entschärfen”, so der Vorschlag eines dbz-Lesers. Die dbz hat für Sie in der Bezirksvorstehung nachgefragt: “Die Rechtssituation ist hier eundeutig”, bestätigt die Bezirksvorstehung. “Wir haben nun aber die MA 46 gebeten, eine Ortsverhandlung durchzuführen, um die Situation für Verkehrsteilnehmer zu verdeutlichen.” Man darf gespannt sein. Fischerauto.at Wagramer Straße 36A 1220 Wien Preis beinhaltet € 800,- Vorteilsbonus und € 1.000,- Finanzierungsbonus. Finanzierungsbonus gilt bei Leasing über die Denzel Leasing GmbH: Kaufpreis € 16.990,-, monatliche Rate € 169,90. 60 Monate Laufzeit, € 3.398,- Anzahlung, € 5.876,23 Restwert, 15.000 km p.a., Rechtsgeschäftsgebühr € 149,51, Bearbeitungsgebühr € 169,90, Bereitstellungsgebühr € 169,90, Bonitätsprüfungsgebühr € 90,-, effektiver Jahreszins 5,93%, Sollzinsen variabel 4,30%, Gesamtleasingbetrag € 13.931,80, Gesamtbetrag € 19.827,75. Alle Beträge inkl. NoVA und MwSt. PartnerCO 2: 98 - 136 g/km, Verbrauch: 5,0 - 5,8 l Benzin/100 km; 3,8 l Diesel/100 km. * Angebot gültig solange der Vorrat reicht. Symbolabbildung. ** Finanzierungsdetails auf www.fischerauto.at.

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10 Bezirksrundschau Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 der dbz BuchTipp! Essling Streit unter Arbeitern eskalierte Am Samstag, den 7. April gerieten mehrere rumänische Arbeiter während ihrer Tätigkeit in der Speierlinggasse in Essling in Streit. Gegen 15 Uhr eskalierte dieser völlig. Dabei soll ein 24Jähriger nach seiner Aussage nach Arbeitsende von seinen Kollegen geprügelt worden sein. Ein 23-Jähriger verletzte zudem einen anderen Arbeiter mit einem Elektroschocker, bevor er versuchte, seinen Kontrahenten mit einem Auto zu überfahren. Dieser konnte sich jedoch in Sicherheit bringen. Der Angreifer wurde angezeigt. Kaisermühlen Schwimmer gerettet Am Donnerstag, den 5. April gegen 10 Uhr alarmierte ein Spaziergänger an der neuen Donau die Feuerwehr. Er hatte eine Person auf der Höhe der Reichsbrücke im Wasser treiben gesehen. Die Wiener Feuerwehr rückte aus zum Rettungseinsatz. Doch wegen eines weiteren Notrufs war der exakte Ort zunächst unklar, weshalb die Feuerwehrtaucher das linke Ufer der neuen Donau als auch die Donauinsel auf Seite des Donaustroms ansteuerten. Vorsorglich wurde – wie bei solchen Einsätzen üblich – auch der Wiener Rettungshubschrauber alarmiert. Der Schwimmer, ein 20-jähriger Mann konnte schließlich lebend geborgen werden. Tod in der Kaisergruft der dbz -Buchtipp Eine schockierende Nachricht erschüttert das idyllische, sommerliche Wien: Ein Unbekannter hat in der weltberühmten Kaisergruft mehrere Geiseln genommen. Sarah Pauli, Journalistin beim Wiener Boten, befürchtet Schlimmes, als sie vor Ort berichtet. Und ihr Gefühl trügt sie nicht. Der Täter erschießt ohne erkennbaren Grund zwei Menschen, dann sich selbst. Sarah findet heraus, dass eine der Toten eine prominente Wiener Modezarin war. War die Tat etwa ein gezielter Mordanschlag auf die Frau? Und was hat es mit dem rätselhaften Totenkopf auf sich, der auf einem der Särge in der Gruft gefunden wird? Seit 2011 ist dies der achte Band der Wien-Krimi Reihe um Sarah Pauli. Im ersten Band noch freiberufliche Assistentin, ist sie nun fix angestellte Journalistin beim “Wiener Bote” (Ähnlichkeiten mit Wiener Zeitungen sind bestimmt zufällig!). Auch ihr persönliches Umfeld ist eifrigen LeserInnen vertraut und die privaten Entwicklungen werden gerne verfolgt. Es sind angenehm zu lesende Krimis oft mit unerwarteten Wendungen ohne Blutfontänen und zerfetzte Eingeweide. Die Wiener Schauplätze sind gut beschrieben und das Flair der Stadt ist bestens getroffen. Aber aufgefallen ist: Als Sarah Pauli sich zu Recherchezwecken verdeckt mit einem illegalen Waffenhändler trifft findet sich das Wort “Buffen” - auf gut Wienerisch heißt das doch immer noch “Puff´n”! Beate Maxian: Tod in der Kaisergruft (Sarah Pauli Reihe Band. 8) Goldmann, März 2018 Taschenbuch, 352 Seiten, Euro 10,30 (auch als e-book) ISBN: 978-3-442-48472-0 Fußballfans aufgepasst! Im Restaurant Schinakl am Laberlweg 19 an der Alten Donau kann man jetzt kleine Fußball-Juwelen besichtigen. Hier wurden aus dem Nachlass des verstorbenen Kaisermühlners Hans Schwödt Alben von historischen Kaisermühlner Fußballvereinen und vieles mehr hinterlegt. Einfach hingehen und anschauen! Foto: Der verstorbene Kaisermühlner Hans Schwödt mit seinen Fußballschätzen. R. Hödl-Bau GmbH Baumeister N Dachdeckermeister 1220 Wien, Schillingstraße 7 N Sämtliche Baumeisterarbeiten N Rost- und Holzschutzanstriche N Fassaden aller Art N Eternitbeschichtungen N Terrassen und Gartenwege N Kamine N Holzriegel und Innenausbauten N Gartenzäune und Einfriedungen N Isolierungen N Dachdeckungen aller Art N Zu- und Umbauten N Spenglerarbeiten N Rigipsarbeiten N u.v.m. Rufen Sie uns an, unser Team ist für Sie da! Tel.: 20 20 777 Fax: 20 20 788

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 11 BETREUBARES WOHNEN FAIRliving 22., Seestadt Aspern, Bpl. D 14, Maria-Trapp-Platz 2 Projektbeschreibung: In dieser Wohnhausanlage entstanden 72 Mietwohnungen und 36 betreubare 1- und 2-Zimmer-Seniorenwohnungen mit einer Wohnfläche von 51 bis 58 m² zuzüglich 12 bis 18 m² große hof- und südseitige Loggia-/Balkonkombinationen, von denen nur noch wenige zur Verfügung stehen. Die betreubaren Wohneinheiten bieten durch Betreuungsverträge mit der Caritas vertraglich gesicherte Leistungen. Ausstattung der Wohnungen: Einbauküche mit diversen Geräten, rutschfeste Verfliesung, diverse altersgerechte Zusatzausstattung. Besonderer Wert wird auf die Umsetzung von Barrierefreiheit und Alltagstauglichkeit auch außerhalb der Wohnungen gelegt. So sind z.B. die Stiegenhäuser und die Allgemeinflächen hell und übersichtlich gestaltet, Gemeinschaftseinrichtungen barrierefrei erreichbar und Lifte mit verglasten Türen ausgestattet. Gemeinschaftseinrichtungen: Exklusiv für Senioren steht ein 60 m2 großer Allgemeinraum zur Verfügung. Gemeinschaftssauna im Dachgeschoss mit Ruheraum und Dachterrassen. Kinderwagen- und Fahrradabstellräume im EG, Kinderspielraum, Gemeinschaftsraum, Waschküchen im 1. Stock. Gemeinsam mit dem Wohnprojekt hat auf diesem Bauplatz auch der integrative Dienstleister Wien Work einen Firmensitz erhalten. Die Bewohner und Bewohnerinnen können daher auch auf ein umfangreiches Serviceangebot zurückgreifen: z.B. die Möglichkeit, sich Essen liefern zu lassen und ein Wäscheservice in Anspruch zu nehmen (entgeltlich). Kosten: Diese Wohnhausanlage wurde frei finanziert errichtet. Finanzierungsbeispiel: Stiege 1, TOP 103 - 59,88 m2 Wohnnutzfläche Finanzierungsbeitrag für Baukosten: € 9.047,00, monatliche Miete inkl. Betreuungsentgelt, Betriebskosten und USt. € 678,64. Verkehrsanbindung: U2 Endstation Seestadt Aspern, Autobus 88A, 88B, Straßenbahnlinie 25 (künftig). Die Wohnungen sind bezugsfertig! Nähere Informationen erhalten Sie in unserer Kundenabteilung von Herrn Kratochvil, Telefon 01/53477/621. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Änderungen vorbehalten. Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft, 1020 Wien, Marathonweg 22, Telefon: 01-53477-0, E-Mail: office@gesiba.at, www.gesiba.at

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12 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 Seestadt: “Geisterbusse” unterwegs Wiener Linien testen selbstfahrende E-Busse Klein, aber oho: Der neue selbstfahrende Bus. Ein bisschen gespenstisch ist es schon: Am 11. April “geisterte” erstmals ein fahrerloser Bus durch die Seestadt. An den Anblick werden sich die BewohnerInnen des neuen Stadtteils wohl gewöhnen. Ab 2019 soll der "auto.Bus - Seestadt" unter realen Bedingungen mit Haltestellen, Fahrplan und echten Fahrgästen betrieben werden. Bis dahin testen die Wiener Linien das autonom fahrende Fahrzeug. Ziel ist die Erhöhung der Effizienz und der Sicherheit. Maximal elf Fahrgästen bieten die 4,75 Meter lngen und 2,65 Meter hohen Kleinbusse der ersten vollautomatischen Buslinie Platz. Mit an Bord wird auch immer ein Operator – sprich ein Aufpasser – sein. Und auch die Höchstgeschwindigkeit im automatisierten Betrieb soll sich in Grenzen halten. Die selbstfahrenden Busse sollen mit maximal 20 km/h durch die Straßen der Seestadt “düsen”. Bei dem Projekt "auto.Bus Seestadt" arbeiten die Wiener Linien, das Austrian Institute of Technology (AIT), das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), der TÜV AUSTRIA sowie die SIEMENS AG Österreich und der französische Bushersteller NAVYA gemeinsam an der technologischen Weiterentwicklung von autonomen Kleinbussen. Es wird mit Mitteln des Verkehrsministeriums gefördert. Bevor die Busse 2019 den geplanten Linientestbetrieb in der Seestadt Aspern mit Fahrgästen aufnehmen können, stehen in den kommenden Monaten umfangreiche Tests sowohl in der Garage in Floridsdorf als auch – voraussichtlich ab Herbst 2018 – auf der Straße in der Seestadt mit einem BusOperator auf dem Programm. Die gesamte Projektlaufzeit unter Gesamtleitung der Wiener Linien und wissenschaftlicher Leitung des AIT ist bis Sommer 2020 angesetzt. Erfolgreiche EM-Teilnahme Qwan Ki Do Austria holte 12 Medaillen Am 13. und 14. April fand in Gandia, Spanien, die bereits 11. Europameisterschaft in Qwan Ki Do (vietnamesisches Kung Fu) statt. Von den insgesamt 265 Teilnehmers aus 12 Nationen reiste Österreich mit 12 TeilnehmerInnen an. Am Freitag standen die Bewerbe in der Disziplin Thao Quyen (gesprochen “Kwen”), dem Technikbewerb, bei dem einstudierte Choreografien vorgezeigt werden an. Hier bewährte sich das monatelange Training – zum Teil drei bis vier Mal wöchentlich – und so konnte sich Nino Mozga im Quen über den großartigen 1. Platz freuen. Bei den Damen erreichten Verena Kappel und Valerie Wiesner Bronze. Im erstmals ausgetragenen Synchron-Bewerb konnte das Team Yusuf Kabbani, Mu- Das erfolgreiche EM-Team mit dem Begründer und Großmeister Pham Xuan Tong (Mitte) und dessen Familie hammad Kabbani und Florian Huber ebenfalls den großartigen 3. Platz erreichen. Am Samstag im Kampfbewerb „Giao Dao“, konnten sich N. Mozga und David Karafiat über einen weiteren dritten Platz freuen, ebenso wie das Team M. Kabbani, Y. Kabbani, Lorenz Hinterberger und Taha Radwan. Und der Medaillenregen ging weiter: Weitere 3 Bronzemedaillen im Kampf. Mit insgesamt 12 Medaillen war das die erfolgreichste WM-Teilnahme von Qwank Ki Do Austria. “Ich bin so stolz auf mein Team und die großartigen Leistungen”, freut sich Trainer Tao Su Florin Fraga. “Wir sind ja ein sehr junges Team, für die meisten war es das erste Antreten bei den Erwachsenen. Umso größer ist der Erfolg.” Sollten Sie jetzt neugierig geworden sein, besuchen Sie doch einfach einmal eine Schnupperstunde! Geeignet für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene jeden Alters! Das Training findet in der Volksschule Wulzendorfstraße und im Schulcampus Seestadt Aspern statt. Aber auch in Deutsch Wagram und Wiener Neustadt. Genaue Infos zu Trainingszeit und -Ort finden Sie auf www.qwankido.at bzw. unter Tel. 0699 11 3214 08.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 13 Zwei Jubiläen beim “Selitsch” Der Seniorchef feierte seinen 70er und das Vorstadtbeisl Selitsch gibt es seit 120 Jahren Feierten mit Poldi Selitsch: BV Nevrivy und Gattin Sabine pold Selitsch, Familie Nothhacksberger. Seinerzeit befand es sich in der Klostergasse (heute Gemeindeaugasse), vis-à-vis vom derzeitigen Gasthaus, erst 1922 übersiedelte das Wirtshaus auf den jetzigen Standort Ecke Gemeindeaugasse / Konstanziagasse. “Poldi” Selitsch übernahm gemeinsam mit seiner Christine 1978 das Tradtionsgasthaus. Seither bildet das Paar die Seele des Vorstadtbeisls – eines der letzten echten Wiener Wirtshäuser, in dem nicht nur ausgezeichnete Hausmannkost zu leistbaren Preisen serviert wird, sondern auch persönliche Bedienung mit Herz inbegriffen ist. Gleich zweifach Grund zum Feiern hatte das Vorstadtbeisl Seltisch in Stadlau am 13. März. Zum einen gibt es das weitum bekannte Vorstadtbeisel seit nunmehr 120 Jahren, zum anderen wurde der Senior-Wirt Leopold Selitsch unglaubliche 70 Jahre. Kein Wunder, dass die Gratulanten Schlange standen. Rund 200 geladene Gäste, unter ihnen zahlreiche Prominenz aus Politik und Kultur ließen es sich nicht nehmen dem “Poldi” zu gratulieren. Und Musiker wie “Die Weltpartie und der lustige Hermann, die Edlseer, die Stehaufmandln, die Stoakogler u.a. brachten dem Geburtstagskind, dem man seine 70 Lenze so gar nicht ansieht, ein Ständchen. Gegründet wurde die Stadlauer Institution im Jahr 1898 von den Urgroßeltern von Leo- Auch die Stoakogler brachten ein Ständchen. VHaiteerr k&ocSheonhn % %# !" " $% #! ( $>$ ?" # #;-191:+0- "16,.4-1:+0 '7+0-6 =76 ,-9 $-1+0)45 )9+0.-4,:8)9/-4 (-1; #7 164):: & " #$ $% %09 727 4<-: )6, 9@0:+0788-6 %09 16;91;; A 1634 '1-6-9 <..-; #7 %09 1- '-4;8)9;1- < , 4<:;1/- -95)66 164):: )* %09 16;91;; A #7 %09 -9*-9; 9-1 =76 19@0:+0788-6 51; <:;97 !78 1;: 164):: )* %09 16;91;; A 1634 <..-; #! ( $>$ %% % #<9. $<9. -*9);-6-: "16,-9.14-; 51; "1-:-6/)96-4-6 #)4); <6, #)<+- 744)6,)1:- <5 6<9 A &!"#$ $ # # $# $ ! "$ " !$ % $

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14 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 Lobau-Museum ohne Museum Ein Verein führt auch ohne Museum die Idee des verstorbenen Gründers Anton Klein weiter In der Oberen Lobau ist das „Lobaumuseum“ bis heute ein wichtiger Orientierungspunkt – obwohl es 2009 geschlossen wurde. Viele Spaziergänger und Radfahrer sind nach wie vor irritiert. Kein Wunder, das Museum war immerhin 34 Jahre lang geöffnet, zumindest an Wochenenden und an Feiertagen. Zuletzt waren die Räumlichkeiten bereits so desolat, dass das historische Gebäude dem Betrieb nicht mehr standhalten konnte. 2013 ist dann auch der Begründer und Direktor des Museums, der Umweltaktivist Anton Klein, verstorben. Der gemeinnützige Trägerverein existiert jedoch bis heute – und er wurde revitalisiert: Einige von Anton Kleins alten Weggefährten und neue Sympathisanten führen das Museum und sein Bestreben im Internet fort. Der aktuelle Name: „Lobaumuseum – Verein für Umweltgeschichte“. “Den Mitgliedern geht es zum einen darum, die wechselvolle Geschichte der Lobau für jedermann öffentlich zu dokumentie- Anton Klein vor seinem Lobaumuseum ren, zum anderen tun sie alles, um die zauberhafte Landschaft vor dem Verdursten zu retten. “Denn die Verlandung und Austrocknung der Augewässer hat ein Ausmaß erreicht, das ohne Zweifel die Vorgaben und Ziele des Nationalparks untergräbt”, klagt Lobau-Museum Mitglied Robert Eichert. “Sämtliche, in den vergangenen zwanzig Jahren in Aussicht gestellten Bewässerungsprojekte für die besonders heikle Untere Lobau wurden von der Stadt Wien wieder gestoppt; trotz Planungs- und Studienkosten in Millionenhöhe. Für den Konflikt zwischen den Interessen der Wasserwerke und den Interessen des Naturschutzes hat die Politik bis heute keine Lösung gefunden. ” Anton Kleins 1970 begründete Aktion „Lobau darf nicht sterben!“, gilt zeitgleich mit dem Widerstand gegen eine damals geplante Brücke über den Neusiedlersee als erste österreichische Bürgerinitiative. Klein forderte mit zehntausenden Unterschriften im Handgepäck schon 1974 in aller Öffentlichkeit einen Nationalpark – und war am Ende damit erfolgreich. Nun ist die Lobau gewissermaßen erneut am Sterben, ist Eichert überzeugt: “ Im Verein Lobaumuseum haben sich Zoologen, Botaniker, Naturfotografen, Lehrer, Historiker und Journalisten zusammengefunden, um dies im Geiste Anton Kleins erneut in letzter Sekunde zu verhindern”, so Eichert. Und vielleicht gibt es ja auch eines Tages für das Lobaumuseum “ein zweites Leben”. %& & & $ % & $'(& # # "" + & '' , # &! )' #* "

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2018 15 bezahlte Anzeige % # (&') ? # +& ')& &++& *+ += A * . ) %2 *+ * ) # 9 +2+8 %% ) ? ** #&% $ . %'# +1= . ) * % )34+ %, "+,) * $+ )9 . #+,% $ % , % + ++ # $ &) &*+ % %* )3 % %8 ) % $ %* % + % &)+ $ . %'# +1 # + * # *+- )9 *+2% # ) #+ %8 ECDJ . ) * )& ,"+ &% , ),% ) ## &% % *", #% ?$ 0 ** #&% $ . %'# +1= *+ )% ,% % $$ ) . + ) . * % ) %+ # -&% % ) *+ + ) *+ ##+8 ? % ) %% %*+ + #+ $ ) 5) $ % % . * % % +) % ) # +1=6 )"#2)+ #- & &# %9 ) #6 * ) %&$9 $ )+ % ? ** #&%* $ . 9 %'# +1= ,% ) % %*') 9 ) ) 3*+ )) * % ** 9 #&%* % ) )+* +*" $$ )8 ? % ) *+ + % . ) &'+ 9 ? ) ) , % ,%*6 $ + > * $ . %'# +1< % % )*+ % + +) .&%% % 1, 9 %=6 )"#2)+ # / % ) &' 9 "6 &)*+ % ) % FGEC *9 ' )% - #&'$ %+ 8 ? 9 .,**+ )%2 ),% ,% ,# % ) " ## $ % * % . + ) % * ,%* ) ) +8 5) * % , 9 .&## % . ) %9 %&- + - %*$ ++ #')& ,9 1 %+ % . %% %6 *, 9 ) %% % ,% *, )% , )9 % % # " % ) ) + .2 9 ) %=6 ,$) 4+ &' " # * &) %*8 #! $ % %+ ) ** )+ % %+ )% $ )% *+ + )+ % * " -&% ) % FGEC ,%+ ) ) ,$$ ) )& ,"+ &% * )5 $+ % ) ) 9 %9 2 * % 5) CD@HHGCEHG9FC & ) ' ) 9 # * * # - - ) &# % "3%% %8 ,9 + )+ + '' * % , % 9 ,%+ ) $8 * "B. %FGEC8 + 4 ) $ . ) * 5 ),% % ,% * ) * )- )+8 1,) ) 5 ,% 8 &)"* &'* 5) % ) % ,% % % /+) ) ,$6 ) * ) # % !2 ) % )$ % 9 SICHER. * + . $ +8 Ihr Standort im GENUSSQUARTIER. +MH4ea3urt1tien7n7Ho4ecs0hi2kk7o4nt–ak3t0ieren! www.aspern-seestadt.at D20 D21 # " $ # % ,% % -&) ,%9 %7 )&4 )& ,"+ &%* #2 %6 $ ) * ## ). + )+ . )9 % "3%% %6 - # ' #) ,$ % ) ,* *+ #+,% ) %, "9 +,))2,$ ,% % ,+ % %9 ,% ,) 9 %=6 *& ) *')& ,1 %+8 $ ), ) )9 &# + ) ' + %*+ 5) % , )& ,"+ &%**+2++ 8 )& ,"+ &%*)2,$ . ) % 1,$ # - ) # *+6 *& ** 2*+ *')& ,"+ &% &# %9 ) 9 # %"#,* - "# % ) )# % *9 . #+ *+ * )*+ %+ )% $ %6 * * $ %,% 9 *' )% % )#2**+8 ) . ) % 1,9 "5% + % + %,) %*$ ++ # ')& ,1 )+ A ) . ) % 9 %,** * + % )12 #+8 . )&4 , # ) % ,%$ ++ # 9 *' )% *+ + %* + * % ) % )*+ % ) % 1, % $ # % % + ++ # %+. " #+8 + $ ? 8 ,8 )8 *+ +8 )* +* , += *&## * '&* + - %+. "9 #,% . + ) *+2)"+ . ) %8 ) # % % ,% ) + % % %* % . ** % $ *+ %6 . * * ) , +6 ,$ * + % %9 ) $ + ++ # 1, *+2)" % ,% %*(, # +2+ % ) $ $9 # %& . + ) 1, ) 3 %8 % % 15% % 5) )* +6 $ + ) * + % % ) % ) *+ + "+ - 3) )% $3 + %; %3+ % %+ )*+5+1,% ) $* +1,% ; * + ++ #$ 9 % $ %+ + + % % )*+$ #* % * $ ) $ + $ 9 )* +* , + 3 # " +6 ) 5) % ,+ * + 9 % % ) 1, ,%+ )*+5+1 %8 % $ + ,% ) % * FD8 ECDI %: * %) &)$,# ) ,% $ ) % &* 1,$ )* +*9 , + % % ,%+ ) ++'*7@@...8 *' )%9* *+ +8 +@# 9 %*. #+@% )* +@% )* +* , +

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