Dokumentation 2017

 

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Description

Ab in die Mitte

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Dokumentation 2017 „Unsere Stadt: Alte Räume - neue Nutzung“

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WIR DANKEN ALLEN SPONSOREN UND INITIATOREN! Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium des Innern Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Landesverband Sachsen 2

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INHALT An die sächsischen Städte und Gemeinden Unsere Hauptsponsoren Neue Partner im Wettbewerb Prolog Teilnehmerstädte Übersichtskarte 4 6 10 12 20 21 Preisträger Rodewisch / Neue Mitte – selbst gemacht 22 Lugau / KREATIV SCHIENE ERFAHREN 26 Radeberg / Grünes, lebendiges und 800 Jahre junges Radeberg 30 Görlitz / GÜTER.WERK.SCHULE – Neues Lernen im alten Bahnhof 34 Delitzsch / Generation Delitzsch 38 Kamenz / Unternehmerwürstchen und Würstchen(T)räume – Spezialitätenladen „Erdgeschoss“ & 1. Kamenzer Würstchen- und Regionalmarkt 42 Mügeln / Museumshof mitten in Mügeln – erleben, begreifen und verstehen - gan(s) nah an der Geschichte 46 Kirchberg / Das Meisterhaus zu Kirchberg – Ort der Begegnung – Offen für Jedermann 50 Stollberg, Erzgebirge / Stollberg erSTRAHLT 54 Stolpen / EIN HAUS FÜR STOLPEN 58 Die Wettbewerbsbeiträge der Teilnehmer 2017 62 Der Sonderpreis LICHT: Was kann Licht für die Stadt leisten? Der Sonderpreis WLAN: Wie wichtig wird Digitalisierung in der Stadt? Aus den anderen Bundesländern 83 85 86 Meilensteine 2018 Impressum 90 91 3

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AN DIE SÄCHSISCHEN STÄDTE UND GEMEINDEN Liebe Akteure und Interessenten von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“, dies ist nun schon die 14. Ausgabe unserer Dokumentation zum sächsischen Innenstadt-Wettbewerb. Jedes Jahr unserer Initiative wurde damit auch ausführlich schriftlich festgehalten. An dieser Stelle ist traditionell das Grußwort des Schirmherrn zu finden. Der langjährige sächsische Innenminister Markus Ulbig begleitet jedoch seit kurzem dieses Amt nicht mehr, so dass eine andere Form der Begrüßung erfolgt. Es sei uns aber erlaubt, Herrn Markus Ulbig für seine Präsenz, seine Beiträge zu den „Ab in die Mitte!“-Veranstaltungen und überhaupt sein Engagement für die Entwicklung der Innenstädte herzlich zu danken. Für die Akzeptanz und Kontinuität eines jährlich neu zu initiierenden Wettbewerbs ist eine solche Präsenz und Vorbildrolle sehr wertvoll. In unserem Prolog zum Überblick des vergangenen Wettbewerbsjahres wird dies sicher auch deutlich. Natürlich ist der Wettbewerb nur so erfolgreich, wie dessen Teilnehmer, die Initiatoren und Sponsoren und viele Helfer zu verschiedensten Anlässen sich dafür einsetzen. Es ist immer wieder zu spüren, dass man in diesem Projekt nicht allen voran das „Geschäft“ sieht, sondern sich tatsächlich für ein wertvolles „Gut“ einsetzt: der Erhaltung und die Stärkung der Attraktivität in den zentralen Orten unserer über Jahrhunderte gewachsenen mitteleuropäischen Städte und Gemeinden. Ganz nebenbei haben sich so auch Partner gefunden, die sich mit ihren übereinstimmenden Interessen in diesen Fragen als Netzwerk austauschen, voneinander lernen und profitieren. So sollte es uns auch weitere Jahre motivieren, diesen Wettbewerb als ein Instrument, als eine Plattform des gedanklichen und tatkräftigen Austauschs für einen wertvollen Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens zu erhalten und weiterzuentwickeln. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wie jedes Jahr viel Spaß und steigendes Interesse beim Lesen der Beiträge und vieler weiterer Informationen rund um den „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb! Ihr Dr. Eddy Donat Projektleiter der Initiative 4

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AN DIE SÄCHSISCHEN STÄDTE UND GEMEINDEN Die Dokumentationen der letzten 14 Jahre. 5

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UNSERE HAUPTSPONSOREN Warum ist die Partnerschaft mit „Ab in die Mitte!“ für Sie ein Erfolgsmodell? Nicht erst seit 2017 ist der Wettbewerb in den Planungen von Kommunen, Gewerbevereinen und anderen Innenstadtakteuren präsent. Wer in Sachsen ein Projekt in der City plant, weiß um die Möglichkeit, sich bei „Ab in die Mitte!“ zu beteiligen und einen Preis gewinnen zu können. Deshalb beteiligen sich viele Kommunen regelmäßig am Wettbewerb. Die eingereichten Projekte sind keine Luftgebilde, sondern fügen sich harmonisch ins Zentrum ein und werden unverzüglich umgesetzt. Thomas Ott, stellv. Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden „Ab in die Mitte!“ hat seit 2004 dazu beigetragen, dass durch viele kleine und große Maßnahmen unsere Innenstädte attraktiver geworden sind. Für die Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist es schon immer eine „Herzens-“ Angelegenheit, Projekte in Sachsen zu unterstützen. Die Initiative „Ab in die Mitte“ ist letztlich für alle ein Erfolgsmodell, weil die eigene Region, die eigene Mitte gestärkt, verschönert und belebt wird. Christoph Grundmann, Prokurist / Geschäftsbereichsleiter Expansion und Immobilien der EDEKA GmbH Karl-Heinz König, Leiter Business Development Deutschland der MK Illumination Handels GmbH Unser Unternehmen unterstützt mit seinen Produkten die Aufwertung der Innenstädte, vor allem – wenn auch nicht ausschließlich – in der Weihnachtszeit. Dies passt 100%-ig zu den Zielen von „Ab in die Mitte!“. Als Partner der Initiative über nun schon mehrere Jahre hinweg sehen wir unsere Hoffnung bestätigt, die sächsischen Städte und Gemeinden noch besser kennenzulernen und individuell mit dem Know-How von MK Illumination attraktive, passende Beleuchtungskonzepte anzubieten. Aus vielen Kontakten und Gesprächen mit Vertretern von Kommunen, Unternehmen und Verbänden oder Vereinen spüren wir das große Interesse für unsere Produkte und unsere Fachkenntnisse. 6

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UNSERE HAUPTSPONSOREN Dr. Uwe Teichert, Geschäftsführer der NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig GmbH Ein Ziel der Initiative „Ab in die Mitte“ ist die Belebung sächsischer Innenstädte. Wir sind fest davon überzeugt, dass jede Gemeinde, mag sie noch so klein sein, bzw. jedes Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Mit dem breiten Leistungsspektrum von NEL unterstützen wir sie dabei, dieses Alleinstellungsmerkmal optimal darzustellen. z.B. über LED- und Lichtwerbung, Neonkunst, Festliche Beleuchtung zur Winterund Weihnachtszeit, Architekturbeleuchtung oder mit unseren Leit- und Orientierungssystemen. Daher sind wir sehr gerne Unterstützer von „Ab in die Mitte!“. Dirk Einert, Betriebsleiter Dresden der Emil Reimann GmbH Hinter dem Wettbewerb von „Ab in die Mitte!“ steht ein Netzwerk von unterschiedlichen Akteuren aus der Privatwirtschaft, von Institutionen sowie auch der Landesregierung, die sich für die Zentrenentwicklung in unseren Städten aktiv engagieren. Schon hierüber haben wir Interessensübereinstimmungen erfahren, die nicht nur bei dem Wettbewerb zu neuen, gemeinsamen Aufgaben führen. Unsere Produkte werden schließlich in unseren und anderen Geschäften der Innenstädte angeboten. Wenn sich dessen Umfeld verbessert, verbessert dies auch unser Geschäft. So haben sich sogar aus neuen Kontakten mit Wettbewerbsteilnehmern auch neue Geschäftsbeziehungen ergeben. Torsten Gneuß, Geschäftsführer der w3work Gesellschaft für Kommunikation und Medien Die Digitalisierung beeinflusst mittlerweile zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens. Nicht nur die Kommunikation zwischen den Menschen hat sich geändert, sondern viele gewohnte Prozesse sind schneller, komplexer und effektiver geworden. Als Agentur für Online-Marketing sehen wir in diesen Veränderungen für die sächsischen Kommunen einerseits große Herausforderungen. Aber andererseits besteht auch ein enormes Potential, die Städte damit attraktiver zu gestalten. Die Initiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ bietet den Städten und Gemeinden die Möglichkeit, die sich aus dem digitalen Wandel ergebenden Chancen zu nutzen. Im Rahmen des Wettbewerbs sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an innovativen Ideen entstanden, um die Menschen in den Städten auf verschiedene Weise miteinander zu verbinden, aber auch wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie soziale Strukturen in der Stadt nachhaltig zu beleben. 7

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UNSERE HAUPTSPONSOREN Wie hoch schätzen Sie die „Trefferquote“ in der Auswahl der Preisträger ein – trifft es nach Ihrer Meinung immer die „Richtigen“? Die Jury war in den 14 Jahren des Wettbewerbs stets ausgewogen besetzt. Das führte dazu, dass überwiegend umsetzbare Projekte prämiert wurden. Die meisten sind heute keine Projekte mehr, sondern Realität und Teil attraktiver sächsischer Innenstädte. Thomas Ott, Industrie- und Handelskammer Dresden Der Wettbewerb bietet die Basis für kreative und vor allem nachhaltige Ideen, die durch den Anreiz der Preisgelder eine Prämierung erhalten. Leider sind die zu vergebenden Preise begrenzt, so dass nicht alle guten Wettbewerbsbeiträge ihre Anerkennung in dieser Form finden können. Das tägliche Miteinander hat allerdings gezeigt, dass die Mehrheit der Ideen auch ohne Prämierung alle Beteiligten begeistern kann, so dass diese Projekte erfolgreich umgesetzt wurden. Christoph Grundmann, EDEKA GmbH Karl-Heinz König, MK Illumination Handels GmbH Als Mitglied der Jury wissen wir um die Qual der Wahl. Aus vielen individuellen Meinungen ergibt sich aber doch eine Bewertung, die im Vergleich aller Projekte auf die Beiträge setzt, die mit kreativen Ideen, mit viel Engagement und Motivation zur Umsetzung aufwarten und sich hervorheben. Natürlich bleibt immer das Gefühl, es nicht allen recht zu machen. Schließlich bleibt die Gewissheit, dass sich kaum einer als Verlierer sieht, denn die oft wiederholte Teilnahme und auch die vielen Projektumsetzungen zeigen, dass man die Teilnahme nicht nur nach dem Preisgeld beurteilt. 8

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NEUE PARTNER Es ist wie bei den Olympischen Spielen: Dabei sein ist alles! Der Wettbewerb soll motivieren und Mut machen, sich auch mit schwierigen Themen auseinander zu setzen. Daher sind die Preisgelder oder auch Sachpreise, wie der NEL-Sonderpreis „Licht“, wichtig. Falls man bisher nicht zu den Preisträgern gehörte, empfehle ich einen erneuten Versuch, denn allein die Teilnahme ist ein großer Gewinn. Dr. Uwe Teichert, NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig GmbH Dirk Einert, Emil Reimann GmbH Der allgemein bekannten Erkenntnis, dass die Auswahl der „Besten“ nicht leicht fällt bei einer Vielzahl unterschiedlicher Konzepte, kann ich mich nur anschließen. Das Auswahlverfahren beruht auf intensiver Diskussion, gemeinsamer Abwägung der Besonderheiten, der Erfüllung der mit dem Wettbewerb gestellten Anforderungen und Ziele und einer großen Portion persönlicher Bewertung. Auch wenn so einige an einem Preis „vorbeirutschen“, sollte dies nicht den Mut nehmen, die Projekte anzufassen und umzusetzen. Vielleicht hilft dazu künftig auch eine Juryeinschätzung für „Nicht-Preisträger“, denn die meisten Projekte beinhalten trotzdem interessante, kreative Ideen mit viel Engagement. Torsten Gneuß, w3work Als Jurymitglieder sind wir Jahr für Jahr begeistert, mit welchen kreativen und innovativen Beiträgen sich die sächsischen Kommunen in den Wettbewerb einbringen. Die treffsichere Auswahl der Preisträger ist oft schon deshalb schwer, weil die einzelnen Einreichungen aufgrund ihrer Vielfalt nur bedingt vergleichbar sind. Trotzdem prüfen wir jeden Beitrag gewissenhaft auf Umsetzbarkeit und absehbare Effekte für die Innenstandbelebung. Und entscheiden uns auch entsprechend dieser Maßgabe. Zusätzlich trägt die Verleihung der verschiedenen Sonderpreise dazu bei, dass unkonventionelle aber vielversprechende Beiträge, z.B. zu wichtigen Themen wie „Digitalisierung“, auch ihre berechtigte Chance auf eine Prämierung erhalten. Grundsätzlich muss es immer die richtigen treffen, da sich 1. alle Städte mit entsprechend großem Engagement beteiligt haben und 2. die Jury mit großer Sorgfalt arbeitet. Gunnar Hoffmann, Geschäftsführer der Dresdner Lüning Ladenbau GmbH 9

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NEUE PARTNER Gründungsjahr: Mitarbeiteranzahl: Standorte: Walter Innerebner, Geschäftsführer IT Innerebner GmbH 1999 ca. 21 Angestellte & zwei externe Unternehmen, die free-key zusätzlich unterstützen Innsbruck, Stuttgart Weshalb unterstützen Sie/Ihr Unternehmen den „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Mit dem Ziel der Initiative, Städte und Gemeinden neu zu beleben, können wir uns sehr gut identifizieren! Auch uns ist es ein Anliegen, mit unseren Produkten, dazu zählen free-key WLan, eine CityApp sowie ein QR-Code-Shoppingsystem, zur Innenstadtbelebung beizutragen. Außerdem soll dadurch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum für Einheimische und Touristen verbessert werden. Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Es ist schön zu sehen, dass sich etliche Städte und Gemeinden Gedanken darüber machen, wie neues Leben in den Heimatort gebracht und die Besucheranzahl gesteigert werden kann. Da auch wir uns verstärkt mit diesem Thema beschäftigen, möchten wir gerne dabei unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass die eingereichten Projekte auch realisiert werden können. 10

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NEUE PARTNER Landesverband Sachsen Haus & Grund Sachsen Landesverband Sächsischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e. V. Gründungsjahr: Mitgliederzahl des Verbandes: Standorte: 1990 (Wiedergründung) Mitgliederzahl: ca. 10.000 14 Ortsvereine René Hobusch, Präsident Weshalb unterstützt Ihr Verband den „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Als Interessenvertretung sächsischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer liegt Haus & Grund die Attraktivität der Innenstädte im Freistaat besonders am Herzen. Unsere Innenstädte drohen mit dem Wandel gerade im Einzelhandel und dem Kaufverhalten zunehmend zu Geisterstädten zu verkommen. Attraktive Städte und Gemeinden sind dagegen Garant für eine gute Vermietbarkeit von Gewerbeeinheiten und Wohnungen gerade in den Stadtzentren. Geht es den Städten und Gemeinden und ihren Zentren gut, geht es auch den Mitgliedern unserer Ortsvereine gut, die mit ihren Immobilien ein prägender Bestandteil sind. Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Den Erhalt unserer historischen Zentren erreichen wir nur gemeinsam. Eigentümer, Händler, Mieter, Wirtschaft und Politik vor Ort müssen dafür an einem Strang ziehen. Als Lobbyverband sächsischer Hauseigentümer unterstützen wir daher gern die Initiative „Ab in die Mitte!“ und hoffen auf eine gute Partnerschaft aller Akteure und eine gute Vernetzung. Ganz nach dem Motto „Tue gutes und rede darüber. 11

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PROLOG Stadtrundgang in Heidenau Begrüßung durch den Bürgermeister Zeitreise… Das 14. Wettbewerbsjahr von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ hat wiederum interessante Veranstaltungen und insbesondere Projekte hervorgebracht. Im Jahr 2017 haben sich 21 Städte am Wettbewerb beteiligt. Das Jahresmotto „Unsere Stadt: alte Räume – neue Nutzung“ hat zu interessanten und kreativen Projekten geführt. Schon in der Auftaktveranstaltung am 31. März 2017 in Heidenau wurden die Teilnehmer inspiriert zu neuen „Taten“: Im schon traditionellen Stadtrundgang vor der Auftaktveranstaltung konnte die gastgebende Stadt Heidenau zeigen, wie einzelne Projekte aus mehreren Wettbewerben umgesetzt wurden und werden. Bürgermeister Jürgen Opitz nahm die Gelegenheit wahr, gemeinsam mit dem Maskottchen „Kater Schlau“ seine Stadt mit dem Engagement für „Ab in die Mitte!“ vorzustellen. Mit Spannung wurde die Verkündung des Jahresmottos durch den Schirmherrn, Innenminister a.D. Markus Ulbig, erwar- Grußwort des Schirmherren 12

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PROLOG Podiumsdiskussion Auftaktveranstaltung // v.l.n.r.: Gunter Engelmann-Merkel, Geschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen e. V., Jörg Röglin, Oberbürgermeister der Stadt Wurzen, René Hobusch, Präsident des Landesverbandes sächsischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e. V., Prof. Ronald Scherzer-Heidenberger, HTWK Leipzig, Gunnar Hoffmann, Geschäftsführer der Dresdner Lüning Ladenbau GmbH tet. Seine Hinweise, sich unter „alten Räumen“ auch einmal schwierigerer Objekte anzunehmen und für diese neue Nutzungen zu entwickeln, halfen sicherlich mehreren Gebäuden aus dem Schlummerdasein. Viele außergewöhnliche, kreative Ideen vermittelte Claudia Muntschick. Sie ist geschäftsführender Vorstand der Stiftung Haus Schminke in Löbau und konnte als Vorstandsmitglied im Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V. selbst aus bester Erfahrung Beispiele spannend vermitteln. Schließlich diskutierten Vertreter von Initiatoren gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wurzen, Jörg Röglin, nicht nur über den bevorstehenden Wettbewerb, sondern viele Fragen der Stadtentwicklung. Vortrag von Claudia Muntschick 13

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PROLOG Initiativkreissitzung in Mügeln In den Monaten vom Auftakt bis zur Abgabe von Wettbewerbsprojekten Ende September sind die Initiatoren nicht untätig. In Initiativkreissitzungen wird über die nächsten Schritte und insbesondere die Meilensteine zur Weiterentwicklung des Wettbewerbs diskutiert. Dabei trifft sich der Initiativkreis in Städten, die selbst zum Teil mehrfach am Wettbewerb teilgenommen haben. So sind auch jeweils umgesetzte Wettbewerbsprojekte zu finden und die Erfahrungen damit zu vermitteln. Die Initiatoren tagten 2017 im Frühjahr bei einem der Sponsoren, der NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig GmbH. So haben die Mitglieder des Initiativkreises auch einmal Gelegenheit, die Arbeitswelt einzelner Vertreter kennenzulernen. Geschäftsführer Dr. Uwe Teichert erläuterte u.a. die individuelle Herstellung von Leuchtschriftzügen. Initiativkreissitzung bei NEL 14

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PROLOG Sommerabend mit dem Schirmherrn Nun schon als traditionell darf der Sommerabend mit allen Initiatoren und Sponsoren sowie dem Schirmherrn des Wettbewerbs angesehen werden. Dieser fand im Anschluss an eine Initiativkreissitzung Schloßcafé des Schlosses Sonnenstein in Pirna statt. Nach einem Stadtrundgang tauschten sich die Teilnehmer bei einem eigens durch die EDEKA Grundstücksgesellschaft mbH und die MK Illumination Handels GmbH finanzierten kleinen Menü über Erfolgsrezepte des Wettbewerbs und Maßnahmen der Stadtentwicklung aus. Im Jahr 2017 konnten wiederum neue Partner zur Unterstützung des Wettbewerbs gewonnen werden. So vereinbarten die IT-Innerebner GmbH aus Innsbruck (neuer Sonderpreis) und der Landesverband sächsischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e. V. eine Unterstützung des Wettbewerbs. In der Verbandstagung der Haus-und Grundeigentümer in Sachsen im Juni 2017 konnte der Projektleiter der Initiative, Dr. Sommerabend mit dem Schirmherrn Partnerschaft mit Haus und Grund, René Hobusch, Präsident des sächsischen Landesverbandes Haus & Grund, Rita Fleischer, stellv. Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Leipzig und Leiterin des Organi- sationsbüros von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ 15

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