DOPO 137

 

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Langendreerer kostenlos Dorfpostille Jahrgang 37 Ausgabe 137 Frühjahr 2018

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Für IDhrach...hverständiger für das Bauhandwerk uhandwerk Sachve egaloodberstfelialch Sachverständiger für das Bauhandwerk • D•äDchäcehre+r +FaFsasssaaddeenn •• KKlleemmppnnereerie•iA•bAdibcdhtiucnhgteunng• en • Te•rrTaesrrsaesnse•nP• hPohtootovvooltltaaiikk ••SSoolalartrhtehremrime •ieD•acDhabceghrbüengunrügn•ung 44892 Bochum 99 -- 44894 Bochum 34 927 88 44 8 34 927 88 44 6 578 27 27 707 Neu! ww.dagobert-mueller.de ero@mueller-dach-bo.de Büro: Urbanusstr. 38 - 44892 Bochum Lager: Wallbaumweg 97-99 - 44894 Bo. Telefon: 0234-927 88 44-8 Telefax: 0234-927 88 44-6 Büro: Urbanusstr. 38 -- 4489 Lager: Wallbaumweg 97 - 99 Mobil: 01578 27 27 707 Telefon Telefax 0234 9 0234 9 Internet: www.dagobert-mueMlolebril.de01578 www.mueller-dachEI-nb-tMeora.nidleet bwuwewro.d@ Email: buero@mueller-dach-bo.de Büro: Urbanusstraße 38 - 44892 Bochum Mobil 01578 27 27 707 Lager: Wallbaumweg 97-99 - 44894 Bochum Telefon 0234-927 88 44-8 E-Mail: buero@mueller-dach-bo.de Telefax 0234-927 88 44-6 www.dagobert-mueller.de www.mueller-dach-bo.de Seit 1957 in Bochum-Langendreer Dorfpostille 137

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Liebe Leserinnen, liebe Leser! Sie sind durch – die Koalitionäre von CDU, SPD und CSU. Und jetzt noch die Abstimmung durch die SPD-Mitgliedschaft. Auch unter Dopo-Freundinnen und -Freunden scheiden sich die Geister: Die einen sind für die GroKo, andere für Neuwahlen, andere für eine Minderheitsregierung. Sei‘s drum! Achten wir darauf in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren, dass Politik gemacht wird für mehr Gerechtigkeit, gegen die Armut, für mehr Menschlichkeit, gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus, für den Erhalt unserer Umwelt – und das global. Vergessen wir nicht: Es gibt auch politische Bewegungen außerhalb der Parteien. Und ein bisschen Bewegung soll auch diese Dopo auslösen in ihrem überschaubaren Einflussbereich – mit Informationen zur Stadtentwicklung (z.B. WLAB-Soziale Stadt), zur Bildung (z.B. Waldorf-Schule), zum Verkehr (z.B. Straßenbahntagebuch), zur Kultur (z.B. Kulturhaus 205), zur Natur (z.B. Glyphosat), zu Sport (z.B. Langendreer 04) und Begegnung (z.B. Termine etlicher Kreise und Vereine), zu Menschen, die sich engagieren für ihre Mitmenschen (z.B. Dhinesh). Wir wünschen Ihnen nicht nur gute Unterhaltung mit dieser Dopo, sondern auch Mut zur politischen Teilnahme – da, wo Sie die Möglichkeit dazu haben. Viel Glück dabei! Ihre Redaktion Das Titelfoto stammt von Julia Heinemann, bei der wir uns herzlich bedanken. Es zeigt einen Sonnenuntergang im Frühling, der in Langendreer in der Dürener Schweiz fotografiert wurde.. Wir trauern um Uli Birk Am Vormittag des 7. Februar - kurz vor Redaktionsschluss - erreichte uns die traurige Nachricht, dass Uli Birk gestorben ist. Uli war nicht nur ein überaus aktiver Christ in seiner Evang. Kirchengemeinde, sondern engagierte sich auch gern in anderen Initiativen und Vereinen Langendreers. So war er u.a. auch Mitinitiator des Weihnachtsmarkts im Dorf. Gern trat er jahrelang als Knecht Ruprecht an der Seite des großen Nikolaus auf und verteilte Süßigkeiten an die kleinen Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarkts. Und Uli war ein großer Freund der Dorfpostille. Wir sind sehr traurig darüber, dass wir nicht länger mit Uli in Langendreer zusammenleben können. Danke, Uli, dass wir eine gemeinsame Zeit mit dir hatten. Das Vorbereitungsteam vom „Weihnachtsmarkt im Dorf“ und die Redaktion der Dorfpostille Frühjahr 2018 Impressum: Herausgeber: Laden e. V. V. i. S. d. P.: Paul W. Möller Redaktion und Mitarbeiter Barbara Crombach, Daniel Händel, Karsten Höser, Gabriele Köchling, Erdmann Linde, P. W. Möller, Wilfried Reit, Andreas Schmitt, Rolf Schubeius, Rafael Zawada Druck: Bonifatius Druck, Paderborn Redaktionsadresse: DOPO, Oberstraße 100, 44892 Bochum Internet: www.dorfpostille.de E–Mail: redaktion@dopo–online.de Redaktionstermine für die nächste Ausgabe: Mo. 26.3., Mo.23.4., Mo. 7.5. 2018 Nr. 138 erscheint ab dem 4.6. 2018. Rektionsschluss ist der 14.5. 2018. Die DOPO erscheint dreimal im Jahr. (Alle Fotos ohne Quellenangabe aus der Redaktion oder von den Artikelautoren) Alle namentlich gekennzeichneten Artikel müssen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion entsprechen. 3

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„Alles, was genäht werden muss“ INHALT - DORFPOSTILLE 137 Atelier Erika Lammek Wittenbergstraße 3 44892 Bochum – Langendreer Tel.: 0234/295934 Mo – Frei 9.00 – 18.00 Anzeigenformate und -preise Alle Preise inkl. 19% Mehrwertsteuer Nr. Preis Breite x Höhe 1 29,75 € 90 x 58 mm 2 53,55 € 90 x 120 mm 3 29,75 € 58 x 90 mm 4 35,70 € 58 x 120 mm 5 47,60 € 58 x 182 mm 6 53,55 € 58 x 260 mm 7 47,60 € 120 x74 mm 8 53,55 € 120 x 90 mm 9 59,50 € 120 x 120 mm 10 71,40 € 120 x 168 mm 11 101,15 € 120 x 260 mm 12 47,60 € 182 x 58 mm 13 71,40 € 182 x 90 mm 14 89,25 € 182 x 120 mm 15 154,70 € 210 x 297 mm 4 Das musste gefeiert werden: 5 Jahre „Cafe im Dorf“, S. 79 DOPO intern 3 Liebe Leserinnen, liebe Leser 3 Impressum 4 Anzeigenformate / Preise 115 Hier gibt‘s die DOPO Langendreer usw. 6 „Langendreer hat‘s!“ 6 Wir über uns 8 Neues aus der Stadterneuerung 10 Bo-Marketing fördert Projekte in Langendreer 12 Rosanna in Daressalam 16 Neues Klettergerüst für Bunte Schule 19 Volksbank eröffnet „KompetenzCenter“ und bedankt sich Termin 20 Langendreer traf sich beim Weihnachtsmarkt 22 Angebote der VHS in Langendreer ! 22 Neue Termine Sportgruppe Jungs ! 22 Leserbrief an die Dopo Termin 24 Mit der WAB für Langendreer Adventszeit, Bänke raus, Einkaufsführer !27 Fotoausstellung „Forum für Fotografie“ Termin 27 „Helping Hands“ 28 Neues vom Seniorenbüro Aus Pferdeställen ein Kulturhaus, S. 88 Termin 28 „Prinzessin Kröte“ ! 29 Was ist los !beim Mittwochstreff„Ü50“? 30 Senioren Aktiv Bochum Ost Termin Termin 32 Mit singender Säge ins neue Jahr !34 Termine: LaKulTurm 36 Stratabu: Apropos Variobahn 38 Leserbrief und Stellungnahme 40 Karl streift mit Heinz die Haltestelle„Langendreer Markt“ 40 Anmerkungen zur Situation am Markt 40 „Wer will schon mit der Bimmelbahn...“ 42 Alte Barock-Grabsteine sollen neuen Glanz bekommen Termin !44 Termine: Verkehrs- und Geschichtsverein 43 Ausstellungen:„Lebens-Orte“, Jürgen K. Große 46 Neues vom Netzwerk Flüchtlinge Langendreer 47 „Es wollte nur befreit werden“ Arnold Radzewitz im Dopo-Gespräch 50 Schläppchen und Euros 51 Gerne helfend unterwegs: Dhinesh aus Werne 52 Langendreerer Tennis-Club 56 Wer macht mit bei der Müllvermeidung? 57 „KoNap“ unterstützt Dorfpostille 137

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DORFPOSTILLE 137 - INHALT Kunst von Arnold Radzewitz, S. 47 58 Grandioser Erfolg in Hannover: Junioren des Turnzentrums 60 Was für ein Tag! Volles Programm beim VdK Termin 61 Offene Lutherkirche „Treffen und Tauschen“ 63 Die bekannte Unbekannte - !60 Jahre Waldorf Schule in Langendreer/Termine Termin 66 Siedler spenden 250 € !66 „Langendreer - Der Film“ 68 Für die Erhaltung des Werner Felds 70 Werner Feld trifft Christian und Walli 70 „optimiert“ und Mai- !wanderung - die FeG lädt ein 72 Collage: Und wieder ging ein Fachwerkhaus verloren 74 Kultur und Soziales 74 Der 3. Sammelband der Dopo Termin 76 Fahrradrahmen aus Langendreer 78 Strickkurse im Dorf ! 79 5 Jahre„Cafe im Dorf“ 80 „Haus mit Geschichte“ Termin 82 Schalke 04 zu Gast bei Langendreer 04 ! 83 Dorffest 83 Stadtteilspaziergang ! 84 Langendreerer Leseabend Termin Frühjahr 2018 Termin 60 Jahre Waldorf Schule in Langendreer, S.63 Termin !86 Bahnsozialwerk / Ludwig-Steil-Haus-Verein Termin !88 Ehemalige Pferdeställe jetzt Kulturhaus -„Eintritt frei“ 90 Honig aus Langendreer !92 Langendreerer Termine 94 Der ständig seinen eigenen Namen ruft Termin Termin 96 Ein Kampfclub in Langendreer !98 Kurskalender Figurentheaterkolleg Termin 100 Filmvorstellung „Endlich so leben...“ 101 „Werner Wahnsinn“ ! 102 Aus meiner Grubenzeit 104 Angebote der Stadtteilbücherei Termin 104 „Grüne Lunge“ lädt ein ! 106 Gefahr für Insekten und Vögel: Glyphosat 108 Geheimniskrämerei um CETA Termin !110 Volksbühne Witten lädt ein 110 Bahnhofsprogramm 113 Neue Texte von Helmut Schönigh 114 Die Dopo-Bibliothek Zur Kontaktpflege: Vorschläge, Kritik und Artikel bitte an redaktion@dopo-online.de Auch digitale Lektüre der DOPO möglich unter dorfpostille.de 5

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Zur Jahreshauptversammlung traf sich der Stadtteilverein„Langendreer hat‘s!“ am 6. Februar in der Gaststätte„Zur alten Zeit“. Zentrale Punkte der Tagesordnung waren der Bericht des Vorstands und die Vorstandswahlen. Vorsitzender Karsten Höser verwies auf 8 Vorstandssitzungen im Jahr 2017, auf das Filmprojekt („Langendreer – der Film“), die Unterstützung der„Initiative Ümminger Kirchhof“, die Förderung des„Repair-Cafes“ und der„Urban Gardening Langendreer“- Initiative, auf die Änderung der Vereinssatzung – der Verein ist nun gemeinnützig – und die vier Stadtteilkonferenzen, die 2017 durchgeführt wurden, Themen: 7.3. Seniorenbüro/Initiative Ümminger Kirchhof, 22.6. Soziale Stadt – WLAB, 5.9. Urban Gardening/Pro Urban/Repair Cafe/Tauschnetz, 4.11. Plan B. Der Verein organisierte zwei Trödelmärkte am Ümminger See (5.5.,1.9.), unterstützte und nahm teil an„Bänke raus“, am„Herbstmarkt“, am„LutherLab“ und am „Weihnachtsmarkt im Dorf“. Ältere Projekte wurden und werden weiter verfolgt bzw. betreut: offene Bücherschränke, Fahrradschaukästen,„Haus mit Geschichte“, Tunnelreinigung, Internetauftritt Schließlich wurden die Termine für 2018 aufgelistet: Trödelmärkte am 4.5. und 7.9., Stadtteilkonferenzen am 6.3.,21.6.,18.9.,8.11.,„Bänke raus“ am 10.6., Herbstmarkt am 6.10.,„Weihnachtsmarkt im Dorf“ am 8.12. Die Vorstandswahlen brachten folgende Ergebnisse: 1. Vors. Karsten Höser, 2. Vors. Frank-Dagobert Müller, Kassiererin Rosemarie Kubsch, 5 Beisitzer/innen: Hans-Hermann Brunholt, Paul Möller, Wilfried Reit, Saskia Schöfer, Katharina Schubert-Loy. Der Verein zählt zur Zeit 96 Mitglieder. haarmoden & trends FÜR SIE & IHN Wir über uns Der Stadtteilverein„Langendreer hat’s!“ ist ein Bündnis aus Vertretern von Einrichtungen und Vereinen, von Initiativen und Gruppen des Stadtteils und auch von engagierten Geschäftsleuten und interessierten Einzelpersonen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Stärken von Langendreer auch über unsere Region hinaus bekannt zu machen und weiter an der positiven Entwicklung unseres Stadtteils zu arbeiten. Der Verein ist offen für neue Mitglieder, die diese Initiative gern unterstützen und mit neuen Ideen unsere Ziele fördern wollen. Der von der Dorfpostille vor fünf Jahren initiierte Verein hat mittlerweile 96 Mitglieder, die auch mit ihren Jahresbeiträgen von 12€ die Arbeit des Vereins unterstützen. Die jährlichen Mitgliederversammlungen und die Stadtteilkonferenzen sind die Plattformen für die Kommunikation der Mitglieder untereinander und für Kontakte mit Interessierten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Internetseite: www.langendreer-hats.de E-Mail: kontakt@langendreer-hats.de Post: Langendreer hat’s!, 44892 Bochum, AmLeithenhaus 14 Birgit Friese Alte Bahnhofstraße 3 - 44892 Bochum Telefon 0234 / 28 67 04 Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 9.00 - 18.00 Uhr Samstag 8.00 - 13.00 6 Dorfpostille 137

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Neues aus der Stadterneuerung WLAB: Werne – Langendreer-Alter Bahnhof Erster Spatenstich für neuen Spielplatz an der Heinrich-Gustav-Straße Liebe Leserinnen und Leser der Dorfpostille, in den letzten Ausgaben der Dorfpostille wurde bereits über die ersten Schritte des Stadtteilmanagements WLAB berichtet: von der Eröffnung des neuen Stadtteilbüros am Werner Hellweg 499, dem Fassaden- und Hofflächenprogramm, das Eigentümerinnen und Eigentümer mit finanziellen Zuschüssen bei der Erneuerung ihrer Fassaden oder Höfe unterstützt, bis hin zur Vorstellung der Stadtteiljury, die über Zuschüsse für bewohnerschaftliche Projekte entscheidet. In Zukunft werden wir Ihnen regelmäßig in der Dorfpostille über den Fortschritt der Erneuerung der Stadtteile Werne und Langendreer-Alter Bahnhof berichten. Für die aktuelle Ausgabe möchten wir Ihnen vom Startschuss des ersten Bauprojekts im Rahmen der Stadterneuerung berichten sowie von den Stadtteilhausmeistern, die seit Ende des letzten Jahres im Fördergebiet der Sozialen Stadt WLAB unterwegs sind. Wir freuen uns auch, Sie bereits auf die kommenden baulichen Projekte in WLAB hinweisen zu können: Weiter geht es jetzt ab dem Frühjahr mit den Kinderspielplätzen Hölterheide und Am Koppstück in Werne. Zudem werden die Schulhöfe der Von-Waldthausen-Schule und Willy-Brandt-Gesamtschule erneuert. Außerdem werden wir Ihnen bald die Pläne zum Thema wassersensible Stadtentwicklung im Bereich Oleanderweg vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Voraussichtlich im Sommer wird der Volkspark in Langendreer ein Thema werden. Es wird viel passieren in den Stadtteilen und Sie sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Sobald die Termine zu den Themen feststehen, werden wir Sie informieren. Wenn Sie regelmäßige News zur Stadterneuerung WLAB sowie zu Veranstaltungen erhalten möchten, melden Sie sich zu unserem Newsletter an, indem Sie uns eine E-Mail mit „Anmeldung Newsletter“ schicken! Das Team vom Stadtteilmanagement WLAB wünscht eine spannende Lektüre und steht Ihnen über die angegebenen Kontaktdaten gern für Fragen und Anregungen rund um die Stadtteile zur Verfügung. Ihr Stadtteilmanagement WLAB, Helga Beckmann, Karsten Höser, Sabra Khatal, Christoph Schedler Die Stadterneuerung Werne – Langendreer-Alter Bahnhof (WLAB) ist mit der Neugestaltung des Kinderspielplatzes Heinrich-Gustav-Straße, Ecke Wittekindstraße in die bauliche Erneuerung der Stadtteile gestartet. Am 11. Januar 2018 hat der erste Spatenstich mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche stattgefunden. Im April 2017 begann das Stadtteilmanagement WLAB zusammen mit Andrea Baltussen vom Umwelt- und Grünflächenamt und dem Jugendamt mit der Beteiligung der kleinen und großen Spielplatzexperten rund um die Heinrich-Gustav-Straße, um herauszufinden, wie der Spielplatz am besten zu erneuern sei. Dabei wurden Schulen und Kindergärten bereits im Vorfeld mit einbezogen, bei einer offenen Beteiligungsaktion konnten Kinder, Eltern und Anwohner ihre Wünsche und Anregungen für den neuen Spielplatz einfließen lassen. Das Landschaftsarchitekturbüro Teschner übersetzte diese in ein Planwerk, das bereits im September von der Bezirksvertretung Bochum-Ost beschlossen wurde und von der Firma Ahrens, Garten- und Landschaftsbau, bis zum Frühjahr 2018 umgesetzt wird. Der Grünschnitt hat bereits im Dezember stattgefunden, die Abbrucharbeiten sind erfolgt, jetzt wird gebaut! Mitte April wird der Spielplatz fertiggestellt und zum Spielen freigegeben. Wir freuen uns schon auf das Eröffnungsfest im April! Entstehen wird ein Spielplatz für verschiedene Altersgruppen, ein Aspekt, der in der Beteiligung vielen Kinder besonders wichtig war. Der Spielplatz gliedert sich daher in verschiedene Bereiche: von einem Sandspielbereich für die Jüngeren, und Schaukeln sowie einem Trampolin bis zu einem Kletterbereich, der an einen Kometenschweif und eine Achterbahn erinnert, für die Älteren. Hinzugekommen ist zudem ein Multifunktionsbereich im westlichen Teil, der Raum bietet zum Streetballspielen, Skaten und Longboardfahren. Abgetrennt vom Verkehrsgeschehen kann die geschützte Fläche auch zum Lernen des Radfahrens genutzt werden und erhält gleichzeitig die Verbindung zum Sportplatz. Aufenthaltsbereiche für Jugendliche mit Jugendbänken, aber auch Sitzgelegenheiten für Eltern sind vorgesehen. Besonderen Wert legten in der Planung gerade die Eltern auf eine verbesserte Einsehbarkeit des Spielplatzes. Dies wird erreicht durch die Anlage einer Sichtbeziehung zu der angrenzenden Wohnbebauung. Die Erneuerung des Spielplatzes ist Teil des Maßnahmenpaketes der Sozialen Stadt WLAB und wird finanziert über die Städtebauförderung mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Bochum. 8 Dorfpostille 137

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Sechs Arme für den Stadtteil Stadtteilhausmeister packen mit an Foto oben: Entwurfsplanung Spielplatz Heinrich-Gustav-Straße in Werne mit vielfältigen Spiel- und Freizeit angeboten für Kinder und Jugendliche Foto unten: Stehen bereit für Hilfen jeder Art im WLAB-Gebiet die drei Stadtteilhausmeister, von links: Franco Bertin, Wolfgang Wilmes, Thomas Bleicher Werne und Langendreer-Alter Bahnhof haben zum Ende des letzten Jahres weitere Verstärkung bekommen: Seit Ende November sind drei Stadtteilhausmeister im Einsatz. Im Rahmen eines Projektes der Gewerkstatt Bochum unterstützen die Stadtteilhausmeister vor Ort in WLAB. Zuständig sein, wo oftmals niemand zuständig ist. Dies ist das Motto der Herren Bertin, Bleicher und Wilmes, die mit kleineren Aufräumaktionen, der Aufnahme von Missständen und Präsenz vor Ort für mehr Sicherheit und Sauberkeit in WLAB sorgen. Besonders an Orten, an denen Kinder spielen, in Parks und Grünanlagen, aber auch im Bereich der Gehwege und Straßen sehen sie genau hin, um Verschmutzungen, Müll oder andere Mängel zu erkennen. Auf Spielplätzen werden die Mitarbeiter selbst aktiv, um gefährliche Gegenstände wie Scherben oder Abfälle zu beseitigen. Ansonsten arbeiten die Hausmeister eng mit den zuständigen Stellen der Stadt Bochum zusammen, denen sie Verschmutzung, wilde Kippen oder Schäden und Gefahren im öffentlichen Raum melden. Dies erledigen sie bei ihren täglichen Rundgängen durch die Stadtteile. Auf Wunsch packen die Stadtteilhausmeister mit an. Älteren Bürgern greifen sie beim Tragen von Einkäufen unter die Arme und gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaften unterstützt das Team bei vielfältigen Tätigkeiten für den Stadtteil. Das kann die Verteilung von Werbung für eine Veranstaltung sein oder die Unterstützung bei Festen und Aktionen. Anfragen zur Unterstützung durch die Stadtteilhausmeister richten Sie bitte an das Stadtteilmanagement. Hier haben die Hausmeister ihre tägliche Anlaufstelle und erhalten die Anfragen. STADTTEILMANAGEMENT WLAB - Werne - Langendreer-Alter Bahnhof,; Team: Helga Beckmann, Karsten Höser, Sabra Khatal, Christoph Schedler; Stadtteilbüro: Werner Hellweg 499, 44894 Bochum Sprechzeiten: Mo 12 bis 14 Uhr Di 14 bis 16 Uhr Do 17 bis 19 Uhr Sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Seniorenbüro Hohe Eiche 12, Am Stern in Langendreer-Alter Bahnhof Kontakt: 0234 - 29705550 , stadtteilbuero@bo-wlab.de Frühjahr 2018 9

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Bo-Marketing fördert Projekte in Langendreer Bo-Marketing unterstützt Aktivitäten in den Stadtteilen durch Stadtteilwettbewerb Erstmalig schrieb Bo-Marketing den Stadtteilwettbewerb 2008 aus. Durch den Wettbewerb werden Ideen aus den Stadtteilen prämiert und anschließend finanziell unterstützt. In Langendreer sind dadurch schon einige nachhaltige Projekte umgesetzt worden. Dank der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof konnte der Stadtteilhausmeister André Lipinsky für mehrere Jahre angestellt werden. Seitdem beteiligt er sich aktiv an verschiedenen Veranstaltungen, wie z. B. Bänke raus, dem Weihnachtsmarkt oder den Flohmärkten in Langendreer. Nicht zuletzt hat er auch eine lange Zeit die Dorfpostille am Alten Bahnhof verteilt. Auch die Einsetzung des Stadtteilmanagers Karsten Höser, der mittlerweile vier Jahre im Amt ist, ist auf die Teilnahme der Werbegemeinschaft an dem Wettbewerb zurückzuführen. Seit vier Jahren beteiligt sich auch der Stadtteilverein„Langendreer hat’s!“ Auch gefördert durch Bo-Marketing die zwei Bücherschränke an der Christuskirche im Dorf an der Ausschreibung. Beim ersten Projekt„Haus mit Geschichte“ wurden und werden besonders erwähnenswerte Gebäude am Alten Bahnhof ausgezeichnet (siehe auch S.80), im Jahr darauf wurden vier Bücherschränke aufgestellt. Im letzten Jahr drehten zwei engagierte Langendreerer den Film über Langendreer. Dieser wurde erstmalig während des Weihnachtsmarktes aufgeführt. Zahlreiche Be- sucher füllten die Christuskirche und brachten ihre Begeisterung über den Film mit einem langen Applaus zum Ausdruck. Auf dem Weihnachtsmarkt wurden noch aktuelle Szenen gedreht, die anschließend in den Film eingebaut wurden. Die endgültige Fassung wird auf der Stadtteilkonferenz am 06. März vorgestellt und kann anschließend erworben werden. Im letzten Jahr gründete sich eine Initiative zur Erhaltung des Ümminger Kirchhofs (siehe Seite 42). Von Anbeginn hat sich„Langendreer hat’s!“ an der Umsetzung beteiligt. Beim aktuellen Stadtteilwettbewerb bewarb sich„Langendreer hat’s!“ mit der Errichtung einer Info-Ecke, bestehend aus Sitzgelegenheiten und Informationstafeln zur Geschichte der mittelalterlichen Kirche und des Kirchhofs. Diese Info-Ecke soll Bewohnern und Besuchern Langendreers die Geschichte der Kirche und des Kirchhofes anschaulich nahe bringen. Und auch dieses Projekt wurde durch die Jury von Bo-Marketinggewürdigt und wir können gespannt auf die Umsetzung sein. KH Neueröffnung im Dorf:„Café Ana“ Haben Sie schon davon gehört, es gesehen oder sind Sie bereits dort gewesen? Als gelernte Krankenschwester hat sich Karoline Thomas mit der Eröffnung des Cafés einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Sicherlich kennen einige sie aus dem Gartencenter Augsburg, wo sie das dort ansässige Café anderthalb Jahre geführt hat. Beim letzten Weihnachtsmarkt im Dorf bot Frau Thomas in einem Pavillon einige Kostproben ihrer Leckereien an. Ich bekam an diesem Tag vorab einen Einblick von den Räumlichkeiten, ehemals Back-Treff, in der Alten Bahnhofstraße 7. Die Wände wurden hell gestrichen, Tische und Stühle aus Omas Zeiten in Pastellfarben lackiert. Mit seiner ausgefallenen und gemütlichen Einrichtung Neuer Treffpunkt im Dorf „Cafe Ana“ an der Alten Bahnhofstr.7 lädt das Café zum Verweilen ein. Nicht nur für die Damen wird es bestimmt ein Ort, wo man sich zum Plaudern und Klönen trifft. Zu der Namensgebung„Café Ana“ kam es, da Mutter und Schwiegermutter von Frau Thomas beide diesen Vornamen tragen. Außer Kaffee, frisch gebackenem Kuchen und Cupcakes wird morgens Frühstück angeboten. Die Mittagspause kann man zum Beispiel mit einer Suppe, Quiche oder Panini dort verbringen. Die barrierefreien Räumlichkeiten bieten Platz für ca. 30 Personen. Anmieten kann man das Café auch für verschiedene Anlässe, wie Geburtstag, Beerdigungskaffee oder sonstige Feierlichkeiten und Veranstaltungen Frau Thomas freut sich auf Ihren Besuch am Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr, am Montag ist Ruhetag. Telefon 0234 68737552 Dagmar Schmitt 10 Dorfpostille 137

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HIER HILFT MAN SICH. hageFbLaOuRmAaLrAktN· Dba· uzsotoocfef ndtreivr e-in Bochum Fritz Ziesak GmbH & Co.KG Hauptstraße 90 (B 235) 44894 Bochum Telefon: 02 34/92 66-0 www.ziesak.de

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Rosanna in Daressalam Junge Frau aus Langendreer im Entwicklungshilfedienst Klassenfoto mit der Form 1 (entspricht 7. Klasse), der Bethsaida Secondary School, der Rosanna Hoffmann (im Foto in der letzten Reihe) Englischunterricht erteilt Im Sommer letzten Jahres erreichte uns vom Laden e.V./ Dorfpostille eine Anfrage von der Langendreererin Rosanna Hoffmann, die nach ihrem Abitur ein Entwicklungshilfejahr im afrikanischen Land Tansania absolvieren wollte. Viele Menschen. Chaotischer Straßenverkehr. Überall unvertraute Geräusche. Ungewohntes Essen, Schlafmangel und viele neue Projekte. Und das alles gerne und freiwillig: Mit der Erwartung in einem Kindergarten zu arbeiten, flog ich Ende August nach Daressalam, Tansania. Die Küstenstadt ist mit ca. 5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Tansanias. Noch in Deutschland fiel mir die Vorstellung, hier in Daressalam zu wohnen und zu arbeiten, sehr schwer. Ich wusste nicht, was genau meine Aufgaben sein würden, wie ich mich in dieser neuen Kultur zurecht finden würde und welche Herausforderungen auf mich warteten. Rosanna schrieb unter anderem:„ Mein Entwicklungshilfejahr wird von der Organisation VIA e.V. getragen. Anfallende Kosten, wie pädagogische Vor- und Nachbereitungsseminare, Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung, Versicherungen, Taschengeld und individuelle Betreuung während des Dienstes im Gastland durch VIA und Mitarbeitende vor Ort, werden teilweise vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Förderprogramm„Westwärts“ übernommen. Die verbleibenden Kosten werden durch meinen Förderkreis aufgebracht. Mein Ziel ist es, einen Förderkreis aufzubauen und 2800 € an Spenden zu erhalten. Diese Spenden werden nicht für mich persönlich angelegt, sondern für alle Freiwilligen, die das Engagement haben, einen Entwicklungshilfedienst im Ausland und im Inland zu absolvieren. Mit den Spenden bleibt die Organisation erhalten und es ist für junge Menschen auch in Zukunft möglich, an der Freiwilligenarbeit zu wachsen und anderen Menschen zu helfen.“ Rosannas Aufnahmeorganisation in Tansania ist die„Renaissance Education for Development“ (RED).„Ihr Fokus liegt darauf, ein besseres Bewusstsein für Bildung und nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Das RED House hat einen Klassenraum, einen Garten und ein Spielgelände. Morgens ist das RED House ein Kindergarten, der sich nachmittags in eine Einrichtung umwandelt, in der Kinder und Jugendliche kostenfreie Kurse angeboten bekommen.“ Schnell waren wir uns vom Laden e.V./Dorfpostille einig, Rosanna zu unterstützen. Wir schlossen uns dem Förderkreis an und überwiesen 300 € an VIA, mit der Bitte an Rosanna, uns doch ab und zu von ihrem Einsatz in Tansania zu berichten. Nun schickte sie uns ihren ersten Bericht mit Fotos, den wir gern an unsere Leserinnen und Leser weitergeben. Hier angekommen, bekam ich erst einmal einen Kulturschock. Die vielen Menschen, der Straßenverkehr, der Lärm, das ungewohnte Essen, die Unternehmungen, der Schlafmangel und dazu die vielen Projekte, die auf mich und meine Mitfreiwillige Nele warteten, führten zu einer großen Überforderung. Doch bekanntlich heilt die Zeit alle Wunden und auch die Gespräche mit meinem Koordinator vor Ort haben sehr geholfen. Nele und ich arbeiten gemeinsam in 5 verschiedenen Projekten und dadurch mit fast jeder Altersgruppe. Unsere drei Hauptprojekte werde ich im folgenden vorstellen. Mein Lieblingsprojekt ist die Bethsaida Secondary School. Die Mädchenschule mit ihren 160 Waisenkindern kann man sich wie ein Internat vorstellen. Die Mädchen gehen nur in den Ferien zu ihren ,,Guardians“. Nele und ich unterrichten dort gemeinsam die Form I (entsprechend der siebten Klasse in Deutschland). Auch hier waren wir zunächst stark gefordert. Wir wurden unvorbereitet vor eine Klasse mit 37 Schülerinnen gestellt, mit dem Auftrag, Englisch zu unterrichten. Dies war schwerer als gedacht, da die Mädchen nicht nur unterschiedlich alt sind (13-19 Jahre), sondern auch alle in Englisch auf einem unterschiedlichen Niveau. Manche sprechen flüssig Englisch, andere verstehen nicht einmal die einfachsten Arbeitsaufträge wie zum Beispiel ,,Copy this“ (schreib das ab). Inzwischen fällt mir das Unterrichten leichter, vor allem, da ich nicht alleine vor der Klasse stehe, sondern ich von meiner Mitfreiwilligen unterstützt werde. Zusammen können wir die Mädchen differenzierter unterrichten und die Schwächeren besonders fördern. Schon anfangs machte ich mir oft darüber Gedanken, ob ich das Richtige tue. Schließlich habe ich weder eine Ausbildung noch eine Qualifizierung und entscheide trotzdem mit über die Zukunft der Mädchen. Bis heute bin ich mir nicht darüber im Klaren. Ein weiteres Projekt ist der RED House Kindergarten, das Projekt, auf das ich mich ursprünglich beworben habe. Die 12 Dorfpostille 137

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Gruppenarbeit im Klassenraum der Form 1 in der Bethsaida Secondary School Gute Laune während der Freizeit im RED House Kindergarten 3-6 jährigen Kinder kommen fünfmal die Woche. Vergleichbar mit einem deutschen Kindergarten sind die Kindergärten, ist der RED House Kindergarten nicht. Ich würde den Kindergarten eher als Vorschule betiteln, da die Kinder von klein auf bereits das Alphabet, Schreiben, Rechnen, Lesen und Englisch lernen. Anfangs war ich sehr geschockt darüber, da ich der Meinung bin, dass Kinder in diesem Alter draußen spielen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen sollten, statt sich stundenlang konzentrieren zu müssen. Dazu sind die Kinder oftmals auch nicht in der Lage. Bei vielen lässt die Konzentration schnell nach. Auf der anderen Seite bin ich immer wieder fasziniert davon, wenn eine Fünfjährige vor mir steht und selbstsicher im Zahlenbereich bis fünfzig addiert und subtrahiert. Im Kindergarten kommen meine Swahili-Kenntnisse, die sich noch sehr beschränken, am meisten zum Einsatz. Die Erzieherinnen sprechen zwar die Hälfte der Zeit Englisch, doch trotzdem hatte ich immer wieder Schwierigkeiten, mit den Kindern zu kommunizieren. Ich begleite die Kinder vor allem bei ihren Schreib- und Rechenaufgaben, spiele jedoch auch Spiele mit ihnen und betreue sie beim Mittagessen. Nachmittags kommen Nachhilfeschüler im Alter von ca. 13-16 Jahren, die von uns Englischnachhilfe bekommen. Zudem haben wir einen Deutschsprachkurs zweimal die Woche, den wir jungen Erwachsenen geben. In der English Primary School in Matsapa übernehme ich jeden zweiten Freitag den Sportunterricht, indem ich verschiedene Spiele mit den Kindern spiele. Ich betreue Frühjahr 2018 Dr. Diana Ryll Fachpraxis für Kieferorthopädie Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und Master of Sience Kieferorthopädie (MSc) Unsere neue innovative Fachpraxis mitten in Bochum-Langendreer bietet individuelle und ganzheitliche zahn- und kieferkorrigierende Behandlungen der modernen sowie zeitgemäßen Kieferorthopädie für die ganze Familie. Alte Bahnhofstr. 26 | 44892 Bochum | Fon: 0234 - 913 888 48 E-Mail: praxis@bochumer-kfo.de | Web: www.bochumer-kfo.de 13

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Kinder kommen morgens zum RED House Kidnergarten entweder die 3. und / oder die 5. Klasse. Anfangs fiel es mir sehr schwer, die Klassen einschätzen zu können. Ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Spiele in welchem Alter, bei welchem Wetter und mit welcher Klassengröße möglich sind, war schwieriger als gedacht. Mit der 5.Klasse bekomme ich das inzwischen sehr gut hin. Die Kinder machen gut mit und haben Spaß. Dies gibt eine positive Rückmeldung. Mit der 3. Klasse hingegen bin ich immer noch überfordert. Ich werde öfter von Verwandten und Freunden gefragt, wie es denn nun in ,,Afrika“ sei. Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, zumal ich auf keinen Fall über ganz Afrika oder ganz Tansania oder sogar Daressalam sprechen kann. Ich kann immer nur meine eigene Sichtweise erklären und meine eigene Geschichte erzählen. Mir ist allerdings bewusst, wie stark meine Berichte das ,,Afrikabild“ meines Umfeldes prägen. Ich bin mir im Klaren darüber, dass dies eine große Verantwortung ist, und ich bin stets bemüht ein vielfältiges differenziertes Bild von meinen Erfahrungen zu vermitteln. Zum Beispiel musste ich oft erklären, dass ich in einer Stadt lebe, in der es Hochhäuser und große Einkaufszentren gibt, in denen man alles bekommt, was das Herz begehrt. Natürlich treffe ich auch immer wieder auf das Klischee von Afrika, von Armut, Hunger, Dreck und fehlender Bildung. Doch dies ist nur ein Teil der Wahrheit. Wie es weiter geht, meine Eindrücke und wie sich meine Einstellungen entwickeln, werde ich im nächsten Bericht erzählen. Rosanna Hoffmann Sportunterricht der 5. Klasse der Matsapa Primary School Immer gute Stimmung im RED House Kindergarten Die Reisende Küche Der mobile Imbisswagen auf dem Gebrauchtwagenplatz bei Tiemeyer gegenüber von Kaufland mit der Originalen DÖNNINGHAUS Bratwurst. Angebot Currywurst, Pommes, Majo jetzt für unschlagbare 3,50 Euro. Hanna & Daniel Kroynowski Am Glockenturm 15 44892 Bochum Telefon 0234 29 818 95 0174 900 678 6 die-reisende-kueche@web.de www.die-reisende-kueche.com Besuchen Sie uns auch auf Facebook. Buchen Sie uns!! Wir sind für jedem Anlass für Sie da! 14 Dorfpostille 137

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