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Blau im Blick März bis Mai 2018

Popular Pages


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BLAUes Kreuz IM BLICK Selig sind, die nicht sehen ... ... und doch glauben Johannes 20, 29 Blaues Kreuz Ansbach e. V. Suchthilfe Beratung PLUS Christliche Gemeinde Ausgabe 1/2018 März bis Mai

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Diesmal im „BLAUes Kreuz IM BLICK“ Editorial zur Jahreslosung 2018 .......................................... Seite 3 Weihnachts- und Silvesterfeier............................................ Seite 4 Besuch aus Finnland............................................................. Seite 6 Dank an unsere Bastelfee .................................................... Seite 7 Auszeichnung für Gerhard Roth........................................... Seite 8 Einladung zum Filmabend für Paare.................................... Seite 9 Einladung zur Osterkonferenz .............................................. Seite 10 Veranstaltungen Blaue Tage – 10 Jahre reef....................... Seite 11 Einladung zum FamilienActionWandertag .......................... Seite 17 Einladung zur Jungscharfreizeit ........................................... Seite 18 Einladung zur Besinnungswoche Rojachhof Kärnten........... Seite 20 Einladung Tiefgänger........................................................... Seite 22 Unsere Geburtstagskinder.................................................... Seite 23 Unsere Freizeiten/Tagungen/Termine................................. Seite 24 Unsere Gottesdienst-Termine .............................................. Seite 26 Unsere Predigtreihen im März/April/Mai............................ Seite 27 Vorgestellt – Tim Werner..................................................... Seite 30 Vorgestellt – Gottfried Wiblishauser.................................... Seite 31 Resümee Praktikum von Rosanna Brendel .......................... Seite 32 Suchtprävention an Schulen ................................................ Seite 34 Der Führerscheinkurs im Blauen Kreuz ................................ Seite 35 Durchblick(e)........................................................................ Seite 41 Unsere Hauskreise ............................................................... Seite 44 Hauptamtliche Ansprechpartner in der Suchthilfe ............. Seite 45 Hauptamtliche Ansprechpartner in der Gemeinde ............. Seite 46 Wer wir sind / Impressum ................................................... Seite 47 2

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Jahreslosung für’s Blaue Kreuz Ansbach 2018 Johannes 20, 29 Dieser Vers aus der „Thomasgeschichte“ wurde an Silvester als Jahreslosung 2018 für unser Blaues Kreuz Ansbach gezogen. „Begeistert, erfreut, fröhlich, glücklich, heiter, voll Freude, im siebten Himmel“, das sind andere Wörter für das Wort „selig“. Das alles „bin ich“, wenn ich Glaube. Es heißt nicht „ich könnte sein“ oder „ich werde vielleicht“. Es heißt „Selig sind“, nicht „vielleicht“ und nicht „eventuell“! „Nicht sehen und doch glauben“ ist für mich eine elementare Aussage! Warum? Ich wäre der größte Heuchler und Lügner, wenn ich zu einer Person, meiner Frau oder mir selbst sagen würde: „Das wird wieder gut, du wirst wieder gesund, du wirst das schaffen“ und es nicht selbst glauben würde. Wenn ich an Jesus glaube und ihm vertraue, kann ich nicht in die Zukunft sehen, wie jeder andere Mensch übrigens auch nicht. Manches werde ich auch nur schemenhaft erkennen können. So wie den Mann auf dem Bild. Aber ich bin mir sicher, dass Jesus hindurchhilft, trägt und mein Leben zu einem guten Ende bringt. Vielleicht nicht immer so wie ich es mir vorstelle oder wünsche. Meistens auch nicht sofort oder über Nacht. Aber ER wird mir ganz gewiss beistehen und alles wird zu meinem Besten sein (Römer 8,28). Darum sind wir selig, weil wir (trotzdem) glauben, auch wenn wir es (noch) nicht sehen. Noch ein Synonym für das Wort „selig“: erlöst, im Himmel. Diese Perspektive wünsche Ich Dir. Liebe Grüße Markus Haase 3

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Weihnachtsfeier 4

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Silvesterfeier 5

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Besuch aus Finnland „Kippis“ – Das war ironischerweise das erste Wort, das mir die finnischen Jugendlichen der Suchthilfe des Internationalen Blauen Kreuzes in ihrer Sprache beibrachten, was so viel wie „Prost“ bedeutet. Vom 27. bis zum 29. November 2017 besuchte uns nämlich eine Reisegruppe aus Finnland im Rahmen eines Austauschprogramms zwischen dem deutschen und dem finnischen Blauen Kreuz, bestehend aus neun Suchtberatern und neun Klienten. Diese zwei Tage, die sie in Ansbach verbrachten, versuchten sie so intensiv wie möglich zu nutzen, indem das Tagesprogramm gut durch organisiert aus Informationsveranstaltungen, Fragerunden, gemeinsamem Essen und vielem mehr bestand. Trotz der Reisemüdigkeit zeigten sich die meisten Teilnehmer sehr interessiert und stellten haufenweise Fragen zum deutschen Suchthilfesystem. Trotz kurzzeitiger Verwirrungen durch die dreifache Übersetzung zwischen finnisch, englisch und deutsch klappte die Kommunikation ausgezeichnet. Die Jugendlichen zeigten sich mir gegenüber recht offen, teilten mit mir ihre Geschichten, Bedenken bezüglich einiger negativer Einflüsse ihres Landes (wie das triste Wetter oder die unumgängliche ständige Alkoholwerbung) oder sogar teilweise ihre Probleme und Gedanken im Kampf gegen ihre Sucht oder andere Krankheiten. Dadurch kamen wir sowohl in lockere Gespräche, in denen sie mir vor allem durch ihren unkomplizierten und liebenswürdigen Humor sofort ans Herz wuchsen, als auch zu tiefgründigen Diskussionen über unterschiedliche Weltanschauungen, Philosophien und Glaubensfragen. Alles in allem glaube ich, dass alle, die in diesen Tagen dabei waren, vielfältige und interessante Eindrücke mitnehmen konnten, so wie auch ich von diesen besonderen Menschen durchaus inspiriert wurde und jedem einzelnen von ihnen nur das Beste für den weiteren Weg wünschen möchte. Bis dahin: Näkemiin! 6

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Dank an unsere Bastelfee Christa Kühn – unsere Bastelfee Christa Kühn hat die Gabe des Bastelns und vor allem die Gabe, andere Menschen zu begeistern, unter ihrer Anleitung zu basteln. Sie hat schon viel für unsere Weihnachtsbude in Weihenzell gebastelt. Nichtverkauftes wurde an unserer Weihnachtsfeier angeboten. So kam Christa vor fast einem Vierteljahrhundert der Gedanke, speziell für unseren Blaukreuz-Verein Weihnachts- und Advents-Dekorationen zu herzustellen. Christa hat seit dieser Zeit die Leitung für das Basarteam inne. Als Termin wurde der Sonntag vor dem ersten Advent ausgewählt. Wir haben neben Dekorationsartikeln Kränze, Türkränze und Gestecke angefertigt und ausgeschmückt. Und natürlich gab es immer etwas zu Essen und nachmittags Kaffee und Kuchen. Dankbar denke ich an die vielen Bastel- und Kranzbindetreffen bei Familie Kühn im „Gartenhüttla“ zurück. Einer hat Grüngut geschnitten – der andere hat die Kränze gebunden. Jürgen Kühn hat uns den Ofen angeschürt; auch hat er uns mit Kaffee, Kuchen und Plätzchen verwöhnt und es spielte immer „Bayern eins“. Aber alles hat seine Zeit und bei dem Umzug in unser Haus an der Triesdorfer Straße hat Christa einen Kellerraum als Lager für das Bastelmaterial eingerichtet. Die Termine zum Kränze-Binden hat sie hier organisiert und geleitet. Zum Jahresende ist Christa aus dem Team als Verantwortliche ausgeschieden. Das Team vom Adventsbasar dankt Christa für alles planen und tragen der Verantwortung. Die Organisation des Adventsbasars fällt in den Bereich der Suchtarbeit. Erna Scheiderer-Fremuth hat deshalb bei der letzten Sitzung der Suchtmitarbeiter Christa eine Blume zum Dank für all ihre Mühe überreicht. Ich darf aber heute verraten: Wir freuen uns schon auf ein gemeinsames Basteln für den Basar 2018. Heike (i m Namen der Suchtmitarbeiter) 7

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Interview mit Gerhard Roth Gerhard Roth als „Weißer Engel“ ausgezeichnet Gerhard, du hattest vor einiger Zeit ein Treffen mit der Ministerin Melanie Hummel! Wie kommt man zu so einer Einladung? Unser Bürgermeister Biegel aus Großhabersdorf wusste natürlich, dass ich schon jahrelang ehrenamtlich für das Blaue Kreuz tätig bin und so hat er mich beim bayrischen Gesundheitsministerium für die Auszeichnung „Weißer Engel“ vorgeschlagen. Von der ganzen Sache hatte ich nichts gewusst, deshalb kam diese Ehrung für mich auch völlig überraschend. Den Preis erhieltest du für dein Ehrenamt im Blauen Kreuz! Wie und wo bringst du dich ein? Seit nun schon fast 18 Jahren bin ich beim „Blauen“ und habe viele Jahre in Ansbach mit unserer Heike die Motivationsgruppe geleitet, auch im Bezirksklinikum war ich lange aktiv. Seit nun knapp 5 Jahren leite ich mit Ingo die Gruppe Roßtal. Warum machst du diese Arbeit? Mit Leuten zu arbeiten, die das gleiche Schicksal mit mir teilen, macht mir unglaublich Spaß, und wenn man dann noch Erfolg in seinem Tun sieht, gibt einem seine Arbeit den richtigen Sinn. Dem Blauen Kreuz habe ich viel zu verdanken und das werde ich nicht vergessen. Was gibt dir das Ehrenamt? Wenn man in seiner Arbeit als „Ehrenamtlicher“ bestätigt und gewürdigt wird, gibt es einem das Gefühl, man tut etwas, das auch in der Öffentlichkeit anerkannt wird. Hiermit möchte ich auch andere ermutigen, ein Ehrenamt zu begleiten und Anderen zu helfen. Danke, dass wir viele solche Menschen wie dich haben. Ohne die Ehrenamtlichen wäre die Blau Kreuz Arbeit überhaupt nicht möglich. Vielen herzlichen Dank an alle, die sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten, aber vor allem mit ihrem Herzblut bei uns einbringen. 8

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Einladung zum Filmabend für Ehepaare und Paare Besser als du denkst … sind die Möglichkeiten für jede Beziehung, egal ob sie sich in der Sackgasse befindet oder rund läuft. Herzliche Einladung zu einem heiter-besinnlichen Filmabend für Ehepaare und Paare im Blaukreuzhaus am Samstag, 17. März 2018, 20:00 Uhr Unser humorvoller und trotzdem tiefgründiger Film vermittelt verschiedene Perspektiven, die ein wertvoller Beitrag für jede Beziehung sein können. Eintritt frei! Freie Platzwahl! Kein Kartenvorverkauf! 9

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Einladung zur Osterkonferenz 2018 10

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20.-22. APRIL BLAUE TAGE – Tage der Hoffnung 10 Jahre reeF!!! ... im Blauen Kreuz Ansbach Zehn Jahre „Fels“ („reef“) in der Brandung des Lebens, ein Ort der Orientierung, ein Platz in der Strömung, zum Festhalten. ist eine Anlaufstelle für junge Erwachsene, um sich in einem sicheren Umfeld mit den Fragen nach Sucht und Leben auseinander zu setzen. Unser vielseitiges Programm an den Blauen Tagen findest du auf den nächsten Seiten. Wir wollen feiern, weil wir befreit leben lernen 11

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20. bis 22. April BLAUE TAGE - Infoabend Sucht Uli Borowka, ehemaliger Fußballnationalspieler, von Jupp Heynkes bei Borussia Mönchengladbach entdeckt und bei Werder Bremen mit Fußballtiteln dekoriert (2 x Meister, 1 x DFB-Pokalsieger, 1992 Europapokal der Pokalsieger) erzählt von seinen Erfahrungen. Neben seinen sportlichen Erfolgen machte er eine folgenschwere Erfahrung, die er in seinem 2012 erschienen Buch „Volle Pulle - Mein Leben als Alkoholiker und Fußballprofi“ beschreibt. Sein Leben geriet durch den Alkoholkonsum aus der Bahn und er litt unter dem Doppelleben als Alkoholiker und Fußballprofi. Doch er wurde frei und diese Erfahrung hat sein Leben verändert. Seitdem wirbt Uli Borowka in Talkshows, Lesungen und Diskussionen in Vereinen, Vollzugsanstalten und Kliniken für einen schonungslosen Umgang mit der Suchterkrankung. Deshalb gründete Uli Borowka mit seiner Frau Claudia und fünf weiteren Gründungsmitgliedern den Verein „Uli Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e. V.“. Er engagiert sich heute für einen sensiblen und bewussten Umgang mit Alkohol und den Folgen und möchte durch sein Beispiel ein Vorbild sein. 12

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20. bis 22. April BLAUE TAGE – Samstag: Tag der offenen Tür Aktionen | Essen | Infos | Miniseminare  Menschen-Kicker  Infos zum Blauen  Essen vom Grill  Kaffee & Kuchen  Getränke  Alkoholfreie Cocktails (Aktion) - Teehaus  Bastelangebot (Schmuck) für Kinder  Mini-Seminare 14:30 / 15:30 / 16:30Uhr  „Wege aus der Sucht” – Manni Kramer  „Depressionen” – Dr. Gerhard Grohe  „Socialmedia, Handys, Kinder stärken” HipHop Konzert mit fil_da_elephant anschließend Mittagessen HOFFNUNG ist die Fähigkeit, die Musik der ZUKUNFT zu hören, GLAUBE ist der Mut in der GEGENWART danach zu tanzen. Peter Kuzmic 13

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Laufen lernen Ein Konzert-Gottesdienst mit Andi Weiss Andi Weiss erzählt in einem Inter- view, warum er sein aktuelles Pro- Programm „laufen lernen“ genannt hat: „In der Auseinan- dersetzung mit mir und der Be- gleitung anderer Menschen erlebe ich oft, wie Men- schen voller Angst erstarren, anstatt mutig ihre Wege zu gehen. Ich möchte mit mei- nen Liedern Men- schen die Angst nehmen. Nicht durch ober- Konzert - Gottesdienst flächliche „Rosarote Brille“-Songs, sondern Sonntag, 6. Mai, 18:00 Uhr Eintritt frei - Spende erbeten mit tiefgründigen Zusprüchen und lebensnahen Worten, die aufrichten und nicht hinrichten.“ Ich wünsche mir und uns allen eine gesunde Kultur des Scheiterns. Wenn ich mir überlege, in welchen Momenten des Lebens ich reifen und mich weiter entwickeln durfte, dann sind das die Momente, in de- nen ich gescheitert bin, versagt habe, anderen Menschen und mir 14

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Laufen lernen Ein Konzert-Gottesdienst mit Andi Weiss selbst nichts Gutes getan habe. Doch ohne diese scheinbar „unschönen“ Momente wäre ich nicht der Andi Weiss, der ich heute bin. Ich könnte nicht die Lieder schreiben, nicht die Geschichten erzählen, nicht Menschen in dem Maß ernst nehmen wie ich es in meinem aktuellen Dasein als Künstler und Lebensbegleiter darf. Ich glaube, jede schwierige Erfahrung des Lebens stellt die große entscheidende Frage: Lasse ich mich gehen – oder lerne ich jeden Tag wieder neu laufen. Dafür brauchen wir gute Wegbegleiter, Ermutiger, Menschen die sich nicht daran ergötzen, dass andere scheitern, sondern einem aufhelfen, stärken, an einen glauben. Nur so kann man selbst zum Ermutiger für andere werden. Der Singer-Songwriter Andi Weiss ist ein Geschichtenerzähler und ein inspirierendes Gesamt-Konzept. Er schreibt eigene Lieder – gewürzt mit Geschichten, die zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen anregen. Mit ihnen gibt er den flüchtigen Momenten des Lebens ein Gesicht. Für seine Kunst wurde er von der renommierten Hanns-Seidel-Stiftung mit dem „Nachwuchspreis für Songpoeten“ und mit dem Musikpreis DAVID in der Kategorie „Bester nationaler Künstler“ ausgezeichnet. Neben seinen Konzerten hat der evangelische Diakon und Logotherapeut zahlreiche Bücher veröffentlicht. Andi Weiss lebt mit seiner Frau Martina und seinem kleinen Sohn in München. 15

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