Newsletter 15

 

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Flüchtlingshelfer

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!Newsletter 15! !!Liebe Flüchtlingshelfer!! !!Jetzt ist der erste Monat im neuen Jahr vorbei, und viel Arbeit liegt vor uns.! !Personalien! !Ich hatte es in meiner Mail zum Jahresende schon geschrieben:! Unser Arbeitsintegrator, Herr Langreder, der sich nun zwei Jahre bemüht hat, gerade Menschen ohne hohe Bleibeperspektive bzw. ohne Anerkennung ihres Asylantrags in Arbeit zu bringen, wird gegen Ende Februar ausscheiden. Seine Arbeit sollen dann die Sozialarbeiterinnen in den einzelnen Unterkünften übernehmen. Zum Nachlesen => ! !http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2018/02/langreder.html! Im Netzwerk Arbeit wird Rebecca Rastetter seinen Posten übernehmen, die seit längerem an seiner Seite gearbeitet hat. Das Netzwerk Arbeit wird demnächst neu zusammengesetzt. Frau Rastetters Kontaktdaten: ! Mail: Rebecca.Rastetter@Baden-Baden.de! !Tel.: 07221 93-147403! Auch beim Jobcenter gibt es Neuigkeiten. Herr Klehr ist nicht mehr alleinig für die Flüchtlinge zuständig, sondern man hat die Flüchtlinge zum Beginn des Jahres nun in den Arbeitsalltag integriert, das heißt: Alle Sachbearbeiter sind nun für alle Kunden nach dem Alphabet zuständig.! Britta Händel wird künftig als „interkulturelle Botschafterin“ beim Jobcenter tätig sein und Mitarbeiter !qualifizieren, das Ehrenamt bei Bedarf schulen und zwischen Arbeitgebern und Ehrenamt netzwerken. ! Und auch bei der Betreuung des Ehrenamtes ist der Wechsel nun vollzogen:! Katharina Thomas ist ab sofort für die Eingliederung in die Kitas zuständig, Frau Bojcetic übernimmt ihre Aufgabe als Ehrenamtskoordinatorin und Hanna Panther kehrte nach dem Mutterschutz auf ihre alte Stelle !!als Integrationsbeauftragte zurück.! !Ehrenamtstreffen! Zur Erinnerung: Das nächste Ehrenamtstreffen unter der neuen Leitung von Frau Bojcetic findet bereits diesen Donnerstag, 8. Februar, um 18 Uhr im Scherer Familienzentrum in der Breisgaustraße in der Cité statt. Bitte melden Sie hierfür kurz an. Wenn Sie für dieses Treffen bisher keine Einladung erhalten haben, dann schreiben Sie Frau Bojcetic bitte eine kurze Mail, damit sie Sie in den Verteiler aufnehmen kann.! !!Mail: Svetlana.Bojcetic@Baden-Baden.de! !Aktivbrücke! Das alte Jahr endete mit einer unschönen Sache, zu der das ehrenamtliche Netzwerk Asyl deutlich Stellung bezogen hat. Bei der Aktivbrücke wurden offenbar Spenden um der Spenden Willen gesammelt, ohne dass man eine konkrete Verwendung für sie hatte… Jetzt liegt es am Registergericht und am Finanzamt, die Vorgehensweise zu prüfen. Für uns Ehrenamtliche im Netzwerk Asyl ist es in zweierlei Hinsicht ärgerlich: Es entsteht in der Öffentlichkeit der Eindruck, als sei unsere Arbeit inzwischen überflüssig geworden - dabei fängt die harte Integrationsarbeit gerade erst an. Und es könnte der Eindruck entstehen, dass wir keine Spenden brauchen. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade der Arbeitskreis Asyl hat durch vermehrte Verfahrensbegleitungen Spenden dringender denn je nötig. Hier hat der Geldfluss im vergangenen Jahr deutlich nachgelassen. Zum Nachlesen =>! !!!https://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2017/12/aktivbrucke.html!

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!Flüchtlingszahlen! In der Sitzung des Gemeinderats wurden letzte Woche die neuen Zahlen bekanntgegeben: Demnach leben derzeit 882 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften. ! Die Unterkünfte sind zu 80 Prozent belegt, und immer mehr Gemeinschaftsunterkünfte werden zu Anschlussunterbringungen. So auch ganz neu die Westliche Industriestraße, auch wenn diese Gebäude nicht in einem Wohngebiet liegen. Die WI, wie sie kurz genannt ist, ist und bleibt ein sozialer Brennpunkt, gerade auch in der Gemengelage mit der angrenzenden Obdachlosensiedlung. Aber die Stadtverwaltung hat nun ein geschärftes Auge darauf. Die WI wird demnächst auf Vordermann gebracht, und danach werden „nur noch“ 78 Personen dort leben - damit ist die Unterkunft zu 100 Prozent belegt.! Weitere Anschlussunterbringungen sind die Schussbach, Wohnungen im Briegelacker, das Hotel Adler in Oos, das Abarin, die Gebäude Rollfeld 25 b und c , in denen Arbeitnehmer und Auszubildende wohnen, die mehr Ruhe brauchen, sowie die Aumattstraße. Außerdem sind in der ganzen Stadt verstreut weitere 70 Plätze in diversen Wohnungen belegt. 51 freie Plätze für Anschlussunterbringung gibt es derzeit noch, diese Kapazitäten werden sicher schnell schmelzen, weil immer mehr Menschen eine AU-Berechtigung erhalten, sei es durch Zeitablauf (nach zwei Jahren haben sie einen Anspruch auf etwas mehr Platz), als auch durch !Verfahrensanerkennung.! Es gibt seitens der Stadt Überlegungen, wie man künftig mit unmotivierten Bewohner/innen in den städtischen Unterkünften umgehen sollte oder könnte. Dazu wird es demnächst eine genauere Befragung !dieser Personen vor Ort geben.! Der Waldseeplatz wird auf Dauer Gemeinschaftsunterkunft bleiben. Hier sind derzeit nur 65 Prozent belegt, was daran liegt, dass die Gebäude bereits jetzt saniert werden müssen, da die Dächer undicht sind. Im Gemeinderat wurde bekannt, dass die Stadt derzeit in Verhandlungen steht, ob die zuständige Baufirma die !Kosten hierfür übernehmen wird. ! Aufenthaltstitel:! Von den 882 in städtischen Unterkünften lebenden Flüchtlingen hatten! 454 eine Aufenthaltsgestattung (d.h. sie sind im laufenden Asylverfahren)! 400 eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Duldung! !28 Frauen gehörten zum Sonderkontingent Nordirak.! Leistungsberechtigung:! 477 Personen hatten einen Anspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz! !405 Personen hatten einen Leistungsanspruch beim Jobcenter, bzw. bereits eigenes Einkommen.! In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch auf die Webseite der Stadtverwaltung aufmerksam machen, auf der im Download-Bereich weitere Informationen zu finden sind. => ! https://www.baden-baden.de/buergerservice/service/migration-und-integration/fluechtlinge/fluechtlinge-und- !asylbewerber/! Andere Seiten der Stadtverwaltung sind leider etwas veraltet, z.B. die Informationen über den Runden Tisch.! Der neueste Stand: Am Runden Tisch Asyl sitzen ab sofort 15 Personen, und zwar: 2 Vertreter/innen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, 1 Vertreter des Caritas-Verbandes, 1 Vertreter des Arbeitskreises Asyl, 1 Vertreter des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Steinbach, 3 Vertreter des Netzwerks Asyl, 1 Vertreter der ehrenamtlichen Sprachkurse, 1 Vertreterin „in Via“, 1 Vertreterin des Flüchtlingshilfe-Blogs, 1 Vertreter/in der Stadtverwaltung, die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt, das Jobcenter und die !!Integrationsbeauftragte der Stadt. ! !Jobcenter-Zahlen! Auch das Jobcenter ist in seinem Jahresbericht auf die Situation unserer Schützlinge eingegangen. Auch hier verdichtet sich, was Stephan Langreder gesagt hat und was wir alle ja selber erfahren: Je enger sich ein Ehrenamtlicher um einen Flüchtling kümmert, umso höher sind dessen Erfolgsaussichten. Die eins-zu-einsBetreuung wird also immer wichtiger. Bitte denken Sie in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Caritas noch Interessierte für das Patenprojekt sucht!! !Mail: struch@Caritas-Baden-Baden.de!

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! !Berufsberatung! In diesem Zusammenhang sei auf eine Kuriosität aufmerksam zu machen: Eine Berufsberatung gibt es offiziell nur für Personen bis 25 Jahren. So wird es einem am Telefon gesagt, wenn man sich erkundigt und einen Termin ausmachen möchte. (IHK, BIZ, Arbeitsagentur.) Ich habe nachgehakt und kann Ihnen raten: Lassen Sie sich bei der zuständigen Arbeitsagentur in Rastatt nicht abwimmeln! Die 25-Jahre-Begrenzung gilt NICHT für die Flüchtlinge, sie erhalten selbstverständlich eine qualifizierte Berufsberatung, wenn sie wissen möchten, was sie mit ihrer in der Heimat erworbenen Ausbildung hier in Deutschland anfangen können. Zur Not - wenn man bei den Sachbearbeitern nicht weiterkommt oder bei der Telefonzentrale !!aufläuft - an den Chef, Herrn Faust, wenden. ! !Fortbildung! Die Caritas bietet im März noch einmal eine Fortbildung für Ehrenamtliche mit dem beliebten Referenten und interkulturellen Trainer Dr. Jörg Sieger vom Projekt „Nah an Menschen von weit weg“ der Erzdiözese Freiburg an: Samstag, den 17. März 2018 von 08.30 bis ca. 17.00 Uhr. Der Titel der Veranstaltung lautet: „Vorsicht kulturelle Falle – Flüchtlinge achtsam begleiten“. Genauere Informationen können Sie angehängtem Flyer entnehmen.Da die Teilnehmerzahl auf max. 20 Personen festgelegt ist, melden Sie sich bitte baldmöglichst an. ! Mail: struch@caritas-baden-baden.de! !!!Tel. 07221 - 183525.! !Informationen! Ich habe meiner Mail einige pdfs angeheftet und bitte um Beachtung. Gerade das Formular für die Vollmacht !ist extrem hilfreich bei den Behörden!! !1.) Fortbildung unterkulturelle Falle! !2.) Integrationskonzept Landkreis Rastatt! !3.) Infoblatt zur Ausbildungsduldung! !4.) Trauma nach Flucht! !5.) Einen Artikel zumThema „Wie wird man deutsch“! !!!6.) Und noch einmal das Formular für eine Vollmacht! !Mit freundlichen Grüßen, Rita Hampp! Baden-Baden, 5. Februar 2018

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