Sodalenblatt 3_17

 

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Mitgliederzeitschrift der Marianischen Männerkonregation Altötting

Popular Pages


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105. Jahrgang 3/2017

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Tragende Figuren Weihnachtsgruß des Präses Zu jeder Krippe gehören Ochs und Esel. Gerade Christkindlmärkte gewinnen an Attraktivität, wenn in einer lebenden Krippe Schafe und ein Esel auftauchen. Ochsen sind eher Mangelware. Aber in der Bibel kommen Ochs und Esel in der Krippe gar nicht vor. In der Entwicklung der Krippendarstellung – der hl. Franziskus ist einer der ersten – haben Menschen diese beiden Tiere mit der Heiligen Nacht der Menschwerdung Gottes verbunden. Warum gerade sie? Diese beiden Tiere sind in den Augen vieler recht dumme Geschöpfe, dumm, weil sie sich einspannen und schwere Lasten auflegen lassen. Jedoch sind Esel in Wahrheit gar nicht dumm. Im Gegenteil haben sie ein Gespür für das, wofür unsere Sinne in ihrer Wahrnehmung sehr geschwächt sind. Die beiden Tiere werden gerade durch das Lastentragen zu wichtigen Helfern des Menschen, der den Karren nicht allein ziehen und die schweren Säcke nicht allein tragen kann. Und so werden sie zu Symbolfiguren auch für Menschen, denen viele Lasten auferlegt werden. Vielleicht kommt sich mancher von uns auch bisweilen in dieser Rolle vor, fühlt sich als Ochs oder Esel für andere und lässt sich zum Dummen machen. Dabei sind aber gerade diese beiden Geschöpfe ganz nahe beim Kind in der Krippe. Gott nahe zu sein, ist das Glück der Beladenen und Bedrückten, auch wenn sie es nicht immer so fühlen. Das sei allen zum Trost und zur Ermutigung gesagt, die ein Mehr an Verantwortung auf sich nehmen und Aufgaben anpacken, die der Gemeinschaft dienen, gerade auch in den Pfarrgruppen in der Leitung und im Hochhalten der Fahnen und Standarten. Allen Sodalen und ihren Familien wünsche ich frohe, gesegnete Weihnachten und Gottes Kraft und Segen für das neue Jahr 2018. Einkehrtage Thema: Von Bruder Konrad lernen, Bruder Konrad – 200 Jahre in unserer Mitte Johannes Birndorfer ist vor 200 Jahren in ein außergewöhnliches Jahrhundert hineingeboren. Seine besondere religiöse Begabung formt ihn zu einem besonderen Zeitgenossen. Sein geistlicher Begleiter eröffnet ihm den Weg in den Kapuzinerorden. Eine unerwartete Aufgabe im Kloster lässt ihn weiter reifen und bildet ihn zu einem Heiligen mit einem zeitlosen Charisma, das auch für unsere Zeit beispielgebend wirken kann. Der 200. Geburtstag lädt uns ein, in die Schule des heiligen Kapuziners Bruder Konrad zu gehen. Termine: 13. / 20. / 27. Januar / 03. Februar 2018 9.00 Uhr Beginn, 12.00 Uhr Mittagessen, 13.15 Film, 14.00 Uhr Kaffeepause, 14.30 Uhr Beichtgelegenheit in St. Magdalena, 15.00 Uhr Rosenkranz in der Gnadenkapelle, 15.30 Uhr Eucharistiefeier in St. Magdalena – Abschluss. Verpflegung (Mittagessen, Kaffee und Kuchen): 20,-- Euro. Änderung am 3. Einkehrtag, 27. Jan. Nachmittag: 13.15 Kurzfilm, 13.45 Uhr Kaffeepause, 14.30 Uhr Rosenkranz in der Gnadenkapelle und Beichtgelegenheit in St. Magdalena, 15.00 Uhr Eucharistiefeier in St. Magdalena, 16.00 Uhr Vorstellung des neuen Bruder Konradbuches in der Stiftspfarrkirche und Eröffnung der Bruder Konradausstellung – Abschluss. Herausgeber und Verlag: Marianische Männerkongregation e. V. Altötting, Postf. 12 40, Tel. 086 71/ 67 40, Fax 52 43, e-mail: mc-altoetting@web.de, Raiffeisen-Volksbank Altötting: IBAN DE97 7106 1009 0000 0029 41, BIC GENODEF1AOE; Redakteur: Br. Georg Greimel, Bezugspreis ist im Jahresopfer enthalten. Titelbild: Br. Georg, Bilder: privat, MC Hohenwart

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3 Märtyrer des Gewissens Seligsprechung Franz Jägerstätters vor 10 Jahren Am Tag vor der Präsidesta- gung, dem 26. Oktober, hat sich die Seligsprechung Franz Jägerstätters zum zehnten Mal gejährt. Präses Br. Georg geht bei der Hl. Messe auf den seligen Franz ein. Er war Mitglied der Ma- rianischen Männerkongrega- tion und des Öfteren in Altöt- ting zu Einkehrtagen. Im Johannesevangelium kommt Maria an zwei präg- nanten Stellen vor. Sie halten das ganze Johannesevange- Grabinschrift in St. Radegund lium wie eine Klammer zusammen. An diesen beiden Stellen ist das Stichwort „seine Stunde“. Bei der Erzählung vom Weinwunder auf der Hochzeit zu Kana ist seine Stunde noch nicht gekommen. Maria nimmt das Wort Jesu an und gibt den Dienern den guten Rat: „Was er euch sagt, das tut“. (Joh. 2,5) Die zweite Stelle ist das Sterben Jesu am Kreuz. Auch hier ist seine Mutter bei ihm. Jesus vertraut Maria den Lieblingsjünger Johannes an. Damit vertraut er ihr die Kir- che und damit alle Menschen an: „Frau, siehe dein Sohn!“ Und dem Lieblingsjünger vertraut Jesus seine Mutter an: „Siehe deine Mutter!“ (Joh. 19, 26) So wird Maria die Mutter der Kirche. Im Johannesevangelium stirbt Jesus am Kreuz mit den Worten: „Es ist vollbracht!“ Jetzt ist seine Stunde da, jetzt ist der Menschensohn verherrlicht. Die Menschen haben ihn verworfen, aber nach drei Tagen ist er auferstanden. Das ist das endgültige Zeichen; das gilt für die Ewigkeit. Wir dürfen an den sel. Franz Jägerstätter denken. Gestern vor zehn Jahren wurde er im Linzer Mariendom selig gesprochen. Ich konnte damals dabei sein. Unter den vielen anwesenden Pfarrern saß neben mir im Altarraum der Pfarrer von Brandenburg an der Havel. Dort ist Franz Jägerstätter am 9. August 1943 wegen Wehrkraftzersetzung enthauptet worden. An diesem Sommertag war seine Stunde gekommen. Er schreibt im Abschiedsbrief: „Habe in der letzten Woche die Himmelmutter noch öfter gebeten, wenn es Gottes Wille ist, dass ich bald sterbe, dass ich das Fest Maria Himmelfahrt schon im Himmel mitfeiern darf. ... Jesu Herz, Maria Herz und mein Herz seien ein Herz verbunden für Zeit und Ewigkeit. Maria mit dem Kinde lieb, uns noch allen deinen Segen gibt!“ Im „Gebet um Fürsprache“ wird das Wesen dieses aufrechten Mannes in klaren Worten deutlich beschrieben. „Guter Gott, du hast dem seligen Märtyrer und Fa-

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4 milienvater Franz Jägerstätter mit großer Liebe zu dir, zu seiner Familie und zu allen Menschen erfüllt.“ Seine Frau Franziska hat ihn zu einem größeren Interesse an Glaubensfragen geführt. So hat er mehr und mehr gesucht, Gott und seinen Willen zu erken- nen. Seine Frau und seine drei Kinder hat er innig geliebt. Dort heißt es weiter: „In einer Zeit menschenverachtender Po- litik und Gewalt hat er sich ein unbestechliches und klares Ur- teil gebildet.“ Franz Jägerstätter hatte die Gabe der „Unterscheidung der Geister“. Es ist die Fä- Der neue Zelebrationsaltar mit Urne und Asche in der Kirche von St. Radegund. higkeit, Entwicklungen bereits im Ansatz zu erkennen und vorauszuspüren, was noch kommen wird. Diese Fähigkeit schaut hinter die Masken der Propaganda und Verführer, sie schaut auf das Ende einer Entwicklung. Sie erkennt die Zerstörungs- kraft des Bösen, das sich hinter dem Schein des Guten und Faszinierenden ver- steckt. Dieses Frühwarnsystem, dieses wache Gewissen zeichnet Franz Jägerstät- ter aus. Und: „Du hast ihm die Gnade geschenkt, dem Bösen zu widerstehen.“ Jägerstätter konnte in sich die Widerstandskraft des Glaubens wachrufen und für sich mobili- sieren gegenüber einem System, das dem Bösen uneingeschränkten Raum gab. „Aus der Verbundenheit mit seinem Sohn und in der Treue zu seinem Gewissen hat er entschieden Nein gesagt zur Verleugnung deiner Gegenwart, zur Missachtung der menschlichen Würde und zum ungerechten Krieg.“ Hier werden die drei Haupt- gründe angesprochen für sein entschiedenes Nein zur braunen Diktatur. Er hat deut- lich gesehen, wie sich dieses Regime mehr und mehr von Gott entfernt. Er hatte erfahren, dass Geisteskranke ermordet werden. Er sieht, wie die menschliche Wür- de mit Füßen getreten wird. Jägerstätter bringt das auch in Verbindung mit dem Gebot „Du sollst nicht töten!“ Das Lebensrecht bringt er auch im Zusammenhang mit der Abtreibung zur Sprache. Er frägt, ob die Ermordung des eigenen unschul- digen Kindes weniger grausam sei, als was die Russen im Krieg treiben. Den dritten Grund sieht er in dem Krieg der Nazis, den er als ungerechten Angriffs- krieg erkennt und der vielen Menschen nur Leid und Unglück bringt. Diesen unge- rechten Krieg kann er nicht unterstützen. „Im Vertrauen auf dich hat er sein Leben hingegeben, weil er dich über alles liebte.“ Die Liebe zu Gott, die heute vielen Menschen abhanden kommt, hat ihn in einsamen Stunden getragen. Die Bitte um die Fürsprache des seligen Franz Jägerstätter soll einem jeden von uns eine Stärkung im Glauben und in der Menschlichkeit bringen. „Mit der Kraft deines Geistes und auf seine Fürsprache stärke in uns die Liebe zu dir und den Mitmenschen. Hilf uns einzutreten für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenwürde.“

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5 Zur Förderung der Friedensbotschaft Fatimakapelle in Margarethenberg Das marianische Jahr 1987/1988 stand im Zusammenhang mit dem 70. Jubiläum des Marienwallfahrtsortes Fatima und der Enzyklika Redemptoris mater („Die Mutter des Erlösers“) vom 25. März 1987. Dieses marianische Jahr sollte die Aussagen des II. Vatikanischen Konzils über die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria im Geheimnis Christi und der Kirche neu bedenken und vertiefen. Das marianische Jahr stellte zugleich den Auftakt zum zweitausendjährigen Jubiläum der Geburt Christi dar. Das vorausgehende marianische Jahr 1953/1954 galt der Vorbereitung auf das Jubiläum der hundertsten Wiederkehr der Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis. Es wurde von Papst Pius XII. ausgerufen. Dazu veröffentlichte er am Fest Mariä Geburt 1953 die Enzyklika Fulgens corona („die strahlende Krone“). Im Zeitraum dieses marianischen Jahres wurde die Fatimakapelle in Margarethenberg erbaut. Die beiden Marmortafeln an der Eingangsseite erinnern mit folgenden Inschriften daran: „Im Jahre MCMLIII 1953 haben mit Gottes Hilfe zur Verherrlichung der Rosenkranzkönigin und zur Förderung ihrer Friedensbotschaft in Fatima MCMXVII 1917 opferbereite Marienverehrer diese Kapelle erbaut. Am 15. August MCMLIV 1954 im Marienjahr wurde sie feierlich eingeweiht.“ „Am Fest Mariä Himmelfahrt MCMLVI 1956 hat Bischof Simon Konrad die Statue gekrönt und Papst Pius XII Eugenio Pacelli verlieh am 3. September MCMLVII 1957 einen vollkommenen Ablass für jeden 13. des Monats und einmal im Jahr an einem beliebigen Tag unter den gleichen Bedingungen.“ Inschrift auf den beiden Steintafeln in der Fatimakapelle: „’Mein Kind, ich werde dich nie verlassen! Mein unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führt!’ Maria zu Lucia, 13. Juni 1917.“ „Die Menschen müssen ihr Leben ändern und um Verzeihung für ihre Sünden bitten! Man soll den Herrn nicht mehr beleidigen! 13. Oktober 1917.“ Das Titelbild zeigt die Statue der Muttergottes von Fatima in der Kapelle in Margarethenberg. Medaillon: Drei Hirtenkinder Fatimakapelle in Margarethenberg, Pfarrei Burgkirchen a. d. Alz.

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6 Mariazell - Wachau - Mostviertel Mehrtagesfahrt in die neue Partnerstadt Altöttings Die Mehrtagesfahrt führt diesmal in den größten Marienwallfahrtsort Österreichs in der nordwestlichen Steiermark. Nach einer gemütlichen Anreise erreicht die knapp vierzigköpfige Reisegruppe Mariazell. Für einen Großteil ist es das erste Mal. Im Hotel Drei Hasen gibt es ein stärkendes Mittagessen. Der Nachmittag gehört der Stadt. Gleich zu Beginn dürfen wir staunen über die reich ausgestatteten Schatzkammern in der Basilika mit wertvollsten Kunstgegenständen und einer reichen Beziehungsgeschichte der Habsburger zu Mariazell. Anschließend erfahren wir in zwei Gruppen viel Wissenswertes über Geschichte und Gegenwart des Wallfahrtsortes. Einzigartig ist die Basilika mit einem gotischen und zwei barocken Türmen. Die erste Zelle mit der Marienstatue geht zurück auf das Jahr 1157. – Im Kirchenwirt nächtigen wir und nehmen das Abendessen ein. Die Fahrt in die Wachau wird vom Regen begleitet. In der Nacht beginnt er und hört zwei Tage und drei Nächte kaum mehr auf. An Ybbs vorbei geht es hinauf zur Wallfahrtsbasilika Maria Taferl, dem Landesheiligtum Niederösterreichs. Leider ist der Blick über das Donautal durch Regen und Wolken schwer eingeschränkt. Die Entstehung der Wallfahrt verdankt sich der Heilung eines Viehhirten. Beeindruckt von der wunderbaren Barockkirche, erbaut 1660 bis 1724, geht es bei Regen weiter zum Stift Melk. Sehr beeindruckend ist die Ausstellung voller Kunst und Geschichte, sowie die wertvolle Bibliothek. Die Führerin erzählt ebenso Wissenswertes über die Klosterkirche mit den vielen Innenhöfen drum herum. Nach der Heimfahrt über St. Pölten ist nach dem Abendessen freie Zeit. Ein Höhepunkt ist am nächsten Tag die Hl. Messe am Gnadenaltar der Basilika mit der Gnadenstatue aus Lindenholz. Die Tagesfahrt führt zum Sonntagsberg in Niederösterreich. Der Bau der ersten Kapelle zu Ehren der Hlgst. Dreifaltigkeit geht auf eine Legende aus dem Jahr 1440 zurück, nach der ein Bauer beim Viehhüten eingeschlafen ist und seine Herde verloren hat. Nach Anrufung der Hlgst. Dreifaltigkeit habe er sie wieder gefunden. Die jetzige Kirche ist 1706-1732 erbaut. Nach der Fahrt zur Benediktinerabtei Seitenstetten mit Klosterführung ist der Besuch bei einem Mostbauern mit Verkosten der verschiedenen Produkte Pflicht. Den Tag rundet das Abendessen in der Wirtshausbrauerei in Mariazell ab. Beim Abschied von Mariazell weint der Himmel immer noch. Erst als wir Oberösterreich erreichen, lässt der Regen nach. Bei der Schifffahrt auf dem Inn bei Schärding mit einem Brat´l aus der Rein können die Eindrücke der eindrucksvollen Fahrt nachklingen.

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7 Zum 200. Geburtstag 2018 Renovierung der St. Konrad-Kirche Seit dem 19. Juni 2017 ist die Renovierung der Konradkirche voll im Gang. Der zeitliche Verlauf der Arbeiten ist planmäßig. Wenn die Kirchenmaler Ende November ihr Werk abgeschlossen haben, wird das Innengerüst abgebaut. Im Übrigen sind verschiedene Firmen und Handwerksbetriebe wie Bildhauer, Schreiner, Maurer, Schlosser und Elektriker mit ihren Gewerken und Vorbereitungen Renovierungsarbeiten im Innern der St. Konrad-Kirche beschäftigt. Die Bruder Konradfenster sind restauriert und bereits wieder eingebaut. Auch die Außenfassade der Kirche ist einmal geweißelt worden, damit es zum gesamten Ensemble passt. Anlass für die umfassende Innenrenovierung ist das 200. Geburtsjahr des hl. Bruders Konrad 2018. Die liturgischen Orte wie Altar, Ambo und Tabernakel und ein veränderter Schrein des Heiligen werden neu positioniert. Die Bruder Konrad-Kirche ist als Franziskanerkirche erbaut worden mit einer Eigenart: Der Chorraum und das Kirchenschiff sind praktisch gleich lang. Bei der Umgestaltung Ende der 1950er Jahre ist der Altar mit dem Bruder Konrad-Schrein ins Kirchenschiff verschoben worden. Jetzt wird die immer wieder zurückgestellte Neugestaltung als liturgische Verbesserung und Vollendung und bauliche Abrundung des Ortes gesehen, an dem der heilige Bruder Konrad 41 Jahre als Pförtner gewirkt hat. Die Bruder Konrad-Kirche als am zweit häufigsten besuchte Kirche in Altötting soll dem Anspruch der Besucher und Wallfahrer und dem Jubiläum gerecht werden. Die Feier des Geburtsjubiläums liegt ebenso der Diözese Passau am Herzen. Der hl. Bruder Konrad als dritter Patron des Bistums ist in der Diözese ge- boren und hat darin gewirkt. Dem- entsprechend werden verschiede- ne Aktivitäten und Feiern vorberei- tet. Am 27. Januar wird beim 3. Einkehrtag der MC um 16.00 Uhr das neue Bruder Konradbuch vor- gestellt, die Ausstellungen in der Romanischen Vorhalle der Stifts- pfarrkirche und in den Gängen des Bruder Konradklosters wer- den eröffnet. Kirchenmaler im Kirchenschiff

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8 Aus dem Kongregationsleben Präses und Vizepräses informieren über aktuelle kirchliche Ereignisse und aus dem MC-Leben. Die marianischen Jubiläen 100 Jahre Marienerscheinungen in Fatima und 100 Jahre Schutzfrau Bayerns mit der Feier in München sind Themen. 500 Jahre Reformation kommen vor. Wie steht`s um die Ökumene? Hohe Jubiläen von Pfarrgruppen werden nachbesprochen, neue Vorstände gewählt; eine Gruppe wird neu gegründet. Es werden mehr Sodalen aufgenommen als im Vorjahr. Wie steht es mit der Renovierung der Bruder Konrad-Kirche anlässlich des 200. Geburtstages des Heiligen 2018? Ein wenig Ordensgeschichte u.v.a. mehr. Rieden, 16.06.2017. Aus verschiedenen Umständen sind die Nachbarpfarrgruppen nicht eingeladen worden. Nur die Edlinger kommen. Pfr. Franz X. Finkenzeller konzelebriert am Tag des hl. Benno. Br. Georg predigt marianisch. Obmann Stefan Huber erzählt von der Wahl der Dreierspitze im Frühjahr. Obmann ist Stefan Huber, stellv. Obmann Josef Schechtl und Beirat Georg Huber. Zwei Jubilare werden geehrt für 60 und 65 Jahre. Der Präses berichtet das Übliche, dankt und wünscht der Dreierspitze alles Gute. Simbach b. Landau, 28.06.2017. Beim Treffen der dreizehn Pfarrgruppen stehen sechs Priester und ein Diakon am Altar. Der Präses predigt über den hl. Irenäus und erinnert an die Worte eines Landpfarrers. Drei Sodalen legen die Lebensweihe ab. Br. Georg dankt für den freundlichen Empfang in Niederhausen bei der Tagesfahrt der MC Altötting. Die üblichen Infos werden ergänzt durch Bemerkungen zur Entscheidung des Bundestages für die sog. Ehe für alle. Obmann Markus Gruber dankt und gratuliert Peter und Paul zum morgigen Namenstag. Br. Georg fährt früher heim zur Begutachtung neuer Lampen in der Bruder Konradkirche, die renoviert wird. Halsbach, 03.07.2017. Zusammen mit Margarethenberg wird die Hl. Messe am Fest des Apostels Thomas gefeiert. Beim Mitterwirt berichtet Obmann Georg Glonegger von der Teilnahme an vielen Aktivitäten und Festen. Georg Schindlauer berichtet kurz für Margarethenberg. Florian Müller und Franz Obereisenbuchner geben die jeweiligen Kassenberichte. Obmann Franz Huber berichtet von der Fahrt der Pfarrei mit vielen Auswärtigen nach Medjugorje. Der Präses leitet die Wahl für Margarethenberg auf fünf Jahre. Martin Vorbuchner und Georg Schindlauer werden zu gleichberechtigten Obmännern gewählt, Ansprechpartner ist M. Vorbuchner. Franz Obereisenbuchner wird zum Kassier gewählt. Br. Georg geht noch mal auf das Schreiben Amoris Laetitia ein und die sog. Ehe für alle. Halsbach hat drei 60 jährige Jubilare. Andreas Buchner bekommt einen Geschenkkorb für seine langjährige Fahnenbegleitung. In Margarethenberg sind Jubilare mit 30, 50 und 65 Jahren zu beglückwünschen. Nöham, 15.08.2017. Ein Großereignis des Glaubens stellen die MC-Feierlichkeiten in Nöham dar. Am Festtag Mariä Himmelfahrt versammeln sich Sodalen aus der gesamten Region. Nach der Festmesse, in der Vizepräses Br. Ludwig über das Dogma der Aufnahme Mariens in den Himmel predigt, nehmen über 60 Sodalen und Gäste am Konvent teil. Nöhams Obmann Franz Grübl lässt ein Abendessen im Pfarrsaal reichen und

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freut sich darüber, dass ein paar Gruppen sogar zu Fuß nach Maria Wald gepilgert seien. Br. Ludwig zeigt einen Film über Martin Luther und diskutiert mit den Anwesenden, was wahr ist und was nicht an den Geschichten über den Kirchenspalter. Traunwalchen, 07.09.2017. Am Priesterdonnerstag wird vor der Hl. Messe der Rosenkranz gebetet. Br. Georg spricht über die Berufung der ersten Jünger und den „hoit a Glauben“. Obmann Alois Thaler lädt zum Herbsthauptfest mit Bischof Stefan Oster ein und weist auf den Marsch für das Leben in Berlin hin. Br. Georg fasst die Inhalte der Marienerscheinungen in Fatima zusammen. Was wird aus der angesagten Erscheinung in Flossing? Sodalen diskutieren eifrig mit. Erlbach 10.09.2017. Zum 170-jährigen Jubiläum kommt eine Fahnenabordnung aus Altötting mit Sekretär in die gefüllte Kirche mit den MC Gruppen des Pfarrverbandes und den Vereinen. Pfr. Samereier konzelebriert. Br. Georg predigt über den missionarischen Auftrag der Kirche vor Ort. Der Männerchor singt, acht Sodalen werden aufgenommen. Zwei Jubilare werden beglückwünscht. Am Missionskreuz betet der Ortspräses für die verstorbenen Sodalen. Im Gasthaus Prostmeier spricht Pfr. Samereier den Dank an alle Beteiligten aus. Br. Georg schaut auf die Zeit rund um 1847. Die Kongregation soll heute den geistlichen Grundwasserspiegel erhalten. Bgm. Franz Watzinger gratuliert zum Jubiläum. Kirchdorf, 14.09.2017. Gemischtes Kirchenvolk und viele Sodalen feiern die Hl. Messe, in der neun Sodalen aufgenommen werden. Der Präses spricht zum berühmten Philipperhymnus des 9 Paulus. Im Gasthaus Hacklthal begrüßt Obmann Simon Huber vor den fast hundert Teilnehmern der Nachbarn die jungen Neusodalen namentlich. In der JHV sind Gerhard Reuß und Josef Binsteiner mit dem Obmann gewählt worden. Simon Huber berichtet vom MC-Leben. Br. Georg stellt seine Gedanken vor allem an die Neusodalen unter die Frage „Derf`s a bisserl mehr sei?“ Die Bilderschau über 30 Jahre Fahnenweihe findet reges Interesse. Bei guter Stimmung klingt der Abend aus. Erharting, 05.10.2017. Wegen der Baustellen kommt der Präses etwas zu spät. Pfr. A. Lang konzelebriert. In der Predigt über die Aussendung der Jünger baut Br. Georg Luther und Franziskus ein. Am Ende der Hl. Messe wird ein Sodale kirchlich aufgenommen. Im Pfarrheim gibt es neben warmem Leberkäse einen guten Rückblick mit den vielen Aufnahmen. Die Pfarrgruppe hat mit dem Präses die Basilika besichtigt. Nach dem Bericht des Präses findet der Film über die 450-Jahrfeier der MC in München reges Interesse. Der Ausflug 2018 soll nach Parzham gehen. Heiligkreuz / Feichten, 07.10.2017. In Konzelebration von Pfr. Witti nimmt der Präses zwei Sodalen in die MC auf. Ohne Sorgen, geht das? ist Thema der Predigt. In Purkering sind 21 Sodalen aus Hl. Kreuz und zwei aus Feichten. Der Rest ist bei der Verabschiedung von Bürgermeister Hans Aicher nach 36 Jahren im Amt. Im Bericht von Obmann Günther Wiesmaier ragen heraus die Altarweihe in Feichten und der Ausflug nach Höglwörth und Salzburg mit Pfarrer Witti. Nach Ausscheiden von Josef Hurnaus aus der Dreierspitze wird Stefan Helmberger als Kassier einstimmig nachgewählt. In die Ausführungen des Präses über Reformation und Ökumene

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10 Pfarrverbandsgruppe stärkt die MC Sie freuten sich gleichermaßen: MCPräses Br. Georg Greimel und Pfarrer Thomas Steinberger, gab es doch zwei Gründe zu feiern: Das Patrozinium des Hl. Martin in der Pfarrei Mehring und die feierliche Gründung der neuen Pfarrverbandsgruppe Hohenwart der Marianischen Männerkongregation Altötting. Der Anfang markierte zugleich den Höhepunkt des Festtages am vergangenen Sonntag, 12. November. Dem feierlichen Gottesdienst stand Br. Georg Greimel vor, der vom Mehringer Männerchor sowie Bläsern feierlich umrahmt wurde. Bis auf den letzten Platz war die Pfarrkirche besetzt, als Zelebrant Br. Georg in seiner Predigt auf die historische Entwicklung der Marianischen Männerkongregation hinwies. 1599 sei sie von 30 Männern in Altötting gegründet und von Jesuiten geführt worden. Schließlich sei auch überall, wo Klöster errichtet worden seien, auch die MC hinzugekommen. So habe es sich ergeben, dass die Kongregation seit dem 17. Jahrhundert zur größten Laienorganisation der Katholischen Kirche herangewachsen sei. Für den so menschennahen und unprätentiösen Kapuzinerpater scheint klar, dass sich die geschichtliche Tradition fortsetze, auch hier und heute würden sich junge Männer dankenswerterweise an eine solche Gemeinschaft binden. Im Anschluss an die Predigt konnte der MCPräses gemeinsam mit Sekretär Michael Reiser und im Beisein von Pfarrer Steinberger 17 Männer kirchlich als Sodalen in die MC aufnehmen. Zusätzlich erklärten weitere 17 Personen ihren Beitritt in die fast 11.000 Sodalen umfassende Altöttinger Kongregation. Bei der darauf folgenden Versammlung im Gasthaus Schwarz in Hohenwart wurden schließlich Nägel mit Köpfen gemacht. Einig waren sich die etwa 40 Teilnehmer, die Sodalen aus Emmerting, Mehring und Hohenwart unter dem Dach der Pfarrverbandsgruppe „Hohenwart“ zu bündeln und sie auch so zu benennen. Die Wahl der für fünf Jahre amtierenden Vorstandschaft, die Pfarrer Steinberger engagiert leitete, brachte folgendes Ergebnis: Obmann ist Thomas Ertl, als Stellvertreter begleitet ihn Michael Kattner. Für eine ausgeglichene Finanzlage sorgt Albert Ober und Schriftführer ist Reinhold Sterflinger. Präses Br. Georg Greimel und Sekretär Michael Reiser gratulierten der neu installierten Viererspitze und gaben einen Überblick über die Veranstaltungen der Kongregation im Jahresverlauf. Ertl und Kattner erklärten nach ihrer Wahl, sie wollten gleich richtig anpacken. Neben der obligatorischen Jahreshauptversammlung könnten sie sich eine Maiandacht, einen Ausflug oder eine Messe in Altötting vorstellen. Am Schluss bedankte sich die Versammlung bei Johann Ober, der die Sodalen in Mehring viele Jahre lang betreut und sie mit allen Neuigkeiten seitens der MC Altötting versorgt hat.

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11 Termine 200. Geburtsjahr Hl. Bruder Konrad 2018 in Altötting Samstag, 27. Januar 16.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche: Buchvorstellung des neuen Bruder Konrad Buches durch den Autor Kapuzinerbruder Prof. Dr. Niklaus Kuster aus CH-Olten – anschließend: Eröffnung der Ausstellung „Bruder Konrad – sein Leben“ in der Romanischen Eingangshalle der Stiftspfarrkirche und der Sonderausstellung „Bruder Konrad – Geburt und Taufe“ im Bruder-Konrad-Kloster. Sonntag, 11. März, Bischöfliche Administration Haus Papst Benedikt XVI.: Eröffnung der Ausstellung „Bruder Konrad – Kunst und Schriften“ Samstag, 17. / Sonntag, 18. Februar in St. Magdalena: Eucharistisches Stundengebet Prediger: P. Norbert Schlenker zum Thema: Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad, orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi Sa. 10.00 Uhr: Das Evangelium leben Sa. 16.00 Uhr: Das Zeugnis der Demut So. 9.30 Uhr: Abschied nehmen können So. 15.00 Uhr: Kreuzesfrömmigkeit Donnerstage der Fastenzeit, 19.00 Uhr Stiftspfarrkirche: Fastenpredigten zum Thema: Die Kreuzesnachfolge von Bruder Konrad orientiert an seinem Ordensvater Franz von Assisi 22. Februar: „Bote des Friedens“, Prediger: Domdekan Dr. Hans Bauernfeind, Passau 1. März: „Aus der Dunkelheit ins Licht“, Prediger: Domkapitular Manfred Ertl, Passau 8. März: „Bereit sein zum Sterben“, Prediger: Generalvikar Dr. Klaus Metzl, Passau 15. März in St. Josef AÖ-Süd: „Nachfolgen und Leben finden“, Prediger: Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Altötting. Ganzjährig im Altöttinger Marienwerk: Filmvorfü̈ hrung „Br. Konrad“ Dauer 45 Minuten Werktags täglich 14.00 Uhr, Sa./So. u. feiertags 11.15 Uhr und 14.00 Uhr (31. März – 31. Oktober und während des Christkindlmarktes), ferner nach persönlicher Vereinbarung z. B. für Gruppen Tel.: 08671-6827; info@altoettinger-marienwerk.de

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12 mischen sich Sodalen sehr kritisch ein. Sie erwarten schnellere Schritte zur Einheit. Die Anwesenden sammeln 260 Euro für die Renovierung der Bruder Konrad-Kirche. Haag, 14.10.2017. Sieben Nachbarpfarrgruppen feiern mit den Haagern ihren Konvent. Nach der Predigt über das Gleichnis vom Gastmahl wird der JU-Vorsitzende in die MC aufgenommen. Zum Bericht gehören u a. Anbetung, Bittgang und Teilnahme an Jubiläen, aber auch die Putzarbeiten in der Lourdesgrotte. Der neue Obmann Christian Rassmann dankt Obmann Walter Glück für 34 Jahre Amtszeit, die mit 30 Aufnahmen begonnen hat. Für die Mithilfe bei der Gründung der MC Oberndorf dankt Obmann Ernst Greger mit einer Kerze und einem Auszug aus der Chronik von 2012. Rassmann überreicht Walter Glück einen Geschenkkorb. Der Präses dankt für die großen Verdienste und überreicht eine Urkunde und die Goldene Ehrennadel. Neben den Berichten kann die Chronik eingesehen werden. Tann, 15.10.2017. Über Berufene und Erwählte predigt Vizepräses Br. Ludwig beim Gottesdienst am Sonntag Vormittag. Beim Konvent in der MarktplatzGaststätte berichtet der Geistliche über die Renovierung der Altöttinger KonradKirche. Obmann Rolf Fischer bedauert, dass schon viele Jahre keine Neuaufnahme mehr war und bittet alle, bei der Mitgliederwerbung mitzuhelfen. An Weihnachten soll das neue Jahresprogramm vorgestellt werden. Petting, 15.10.2017. Bei goldenem Oktoberwetter wird zusammen mit dem 151-jährigen Jubiläum der Pfarrgruppe das 10-jährige Priesterjubiläum von P. Francisco Abfalter gefeiert, Hauptzelebrant in Konzelebration mit Pfr. Ludwig Westermeier und Präses. Viel Volk hört die Predigt von Br. Georg über das Gleichnis vom Gastmahl und die Bedeutung von Fatima. Präfekt Stefan Burghart ist mit einer Fahnenabordnung dabei. Obmann Rudolf Rehrl erklärt, was die MC bedeutet und verteilt Rosenkränze an den Jubilar, seine Schwester Sr. Priscilla, Pfr. Westermeier, Präses und Präfekt. Stefan Burghart schließt sich den Ausführungen an und gratuliert zum Jubiläum. Bgm. K. Lanzinger und der Altbürgermeister folgen mit ihren Glückwünschen, ebenso Pfr. Westermeier. Die Vereinsvorstände erhalten je eine Flasche Wein. Die Kirchensammlung soll der Renovierung der Basilika zugute kommen. Alle sind zufrieden über das gelungene Fest. St. Wolfgang, 19.10.2017. Vor der Hl. Messe wird gebeichtet und der Andrang ist so groß, dass die Beichtzeit kaum ausreicht. Passend dazu greift Br. Ludwig das Predigt-Thema „Jesus lädt uns ein, uns zu besinnen“ auf. Zwei Männer, darunter auch der Bürgermeister, lassen sich in die Kongregation aufnehmen. Obmann Anton Wandinger berichtet im Gasthaus Faltermeier vor etwa 30 Sodalen über die Aktivitäten seiner Pfarrgruppe und lobt dabei besonders den Ausflug nach Laufen und St. Radegund. Br. Ludwig wiederum bittet, die Renovierung von St. Konrad in Altötting finanziell zu unterstützen. Malgersdorf, 20.10.2017. Die vielen Nachbarpfarrgruppen aus dem Koll-

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bachtal und viele andere füllen die Kirche, die Chormitglieder den Altarraum. Die Beichte vor der Hl. Messe wird genutzt. Vier Geistliche konzelebrieren, Pfr. Didic, Pfr. Obermaier, die Pfarrvikare Robert und Moses. Nach der Predigt über eine Stelle aus dem Römerbrief, die für Martin Luther eine große Bedeutung hatte, nimmt der Präses vier Sodalen auf, zwei legen die Lebensweihe ab. Im Gasthof zur Post spricht der Präses vor den vielen Sodalen über das Bruder Konradjubiläum und die Kirchenrenovierung. Die Kirchensammlung soll dieser zugute kommen. Rechtmehring, 21.10.2017. Ein nicht alltägliches Fest feiert die Kongregation Rechtmehring mit der Weihe der neuen Standarte. Neun MC-Gruppen und viele Vereinsabordnungen ziehen in einem langen Festzug vom Pfarrheim zur Kirche. In der Festpredigt geht der Präses auf die Rede von Papst Benedikt vor dem Deutschen Bundestag und die Aufschrift auf der Fahne ein: „Gott suchen und finden“. Hans Anzengruber begrüßt alle Gäste und moderiert das Fest. Ausführlich beschreibt er den Werdegang der Standarte und dankt besonders den Spendern. Schirmherr Stefan Burghart zeigt Respekt vor einem so großen Fest, erläutert, was die MC ist, und gratuliert. Bgm. Sebastian Linner freut sich über die Bereicherung des kulturellen Lebens durch die Standarte. Pfr. Kalinka geht noch mal auf das Evangelium und die 13 Steuerfrage ein. Br. Georg zielt in einem längeren Grußwort auf die Wichtigkeit ab, den Glauben weiterzugeben und den geistlichen Grundwasserspiegel zu erhalten. Die Mehringer Blechblosn spielt im Gasthaus zünftig auf. Edling, 22.10.2017. Hier steht der Sonntag im Zeichen der Weltmission. „Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen?“ fragt der Vizepräses Br. Ludwig in seiner Predigt beinahe provokant. Feierlich wird die Hl. Messe gestaltet, Bläser, ein Organist und der Diakon feiern mit. Mehr Menschen als die Pfarrgruppe Sodalen fasst, kommen zum Konvent ins Schützenheim nach Reitmehring. Obmann Ludwig Ganslmaier ist es besonders wichtig, dass viele Sodalen die MC-Feste in Altötting besuchen. Vizepräses Br. Ludwig gibt einen historischen Überblick über den Werdegang der Kapuziner in Altötting. Obertrennbach, 24.10.2017. Der „Obertrennbacher Hof“ ist dieses Jahr geschlossen worden. So sind die Sodalen wieder im Pfarrheim. Frauen bereiten zur Stärkung Wiener vor. Der Jahresbericht bringt die normalen Termine, aber auch Teilnahme an Jubiläen wie 175 Jahre MC Kollbach und 40 Jahre Frauenbund. Das Herbsthauptfest mit Bischof Dr. Stefan Oster hat begeistert. Acht Mann haben beim Einkehrtag in Altötting teilgenommen. Die Beichte vor der Hl. Messe zu Ehren Marias, der Mutter der Kirche, wird genutzt.

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14 Failnbach, 25.10.2017. Beichtgelegenheit, Rosenkranz und Hl. Messe – gute MC-Tradition in der Pfarrgruppe von Obmann Michael Huber. Er blickt beim Konvent im Wirtshaus auf das vergangene Jahr zurück, bedankt sich insbesondere bei all seinen Helfern und Mitstreitern, die an MC-Veranstaltungen teilnehmen und sie auch mit organisieren. Br. Ludwig führt durch eine angeregte Diskussion, in der er viele Fragen zur Renovierung der Bruder Konrad-Kirche klärt. Dem Konvent geht ein gut besuchter Gottesdienst voraus, in dem Pfarrer Dr. Theodore Nzarba konzelebriert. Zeilarn, 26.10.2017. Die Wahl der Dreierspitze im Gasthaus Heilmeier ändert personell nichts. Dafür werden in der Hl. Messe zu Ehren Marias zwei Sodalen aufgenommen, darunter Pfr. Josef Olimparambil, Leiter eines Pfarrverbandes mit vier Pfarreien. Beim Herbsthauptfest haben zwei die Lebensweihe abgelegt. Der Rückblick des wiedergewählten Obmanns Peter Hautz berichtet u. a. von der Teilnahme am Obmännertag in Eggenfelden, am Jubiläum 100 Jahre Mütterverein, von einer Marienmesse in Schildthurn, der Teilnahme am Herz-Jesu-Fest in Tann u.a.m. Br. Georg erzählt von den vielen Jubiläen dieses Jahres. Kollbach, 28.10.2017. Die Vorabendmesse ist recht gut besucht. Sodalen aus Haberskirchen und Unterrohrbach feiern mit. Das Hauptgebot der Liebe steht im Mittelpunkt. Ein Sodale legt die Lebensweihe ab. Das Treffen im Gasthaus steht neben dem normalen Bericht unter dem Eindruck der Feier des 175jährigen Gründungsfestes im Mai. Obmann Robert Schachtner nennt die fünfzehn Neusodalen vom Fest namentlich. Hauptaufgabe sei, Maria zu verehren und den Glauben nach außen zu tragen. Fünfzehn MC-Gruppen und 250 Gäste haben das Fest beehrt. Sein Dank gilt noch mal allen, die mitgewirkt haben. Br. Georg würdigt ebenso die Jubiläumsfeier mit den vielen Neuaufnahmen als Ereignis mit Zukunftspotential. Kassier Ludwig Huber hat Fotos mitgebracht. Der Obmann rundet die Erinnerung an die Feier im Mai mit einer Diaschau ab. Vor der Zeitumstellung spielt der Präses wieder eine ausgiebige Schafkopfrunde. Einsatz und Erlös bekommt er für die Bruder Konradkirche. Schönbrunn, 29.10.2017. Die Fahrt zum Konvent ist wegen des orkanartigen Windes nicht ungefährlich. Im Beichtstuhl und während der Hl. Messe fällt der Strom aus, ebenso bei der Versammlung im Feuerwehrhaus. Mit Notstromaggregat werden die Weißwürste heiß gemacht. Obmann Johann Brand berichtet u. a. von der Fahrt mit St. Wolfgang nach Laufen, Oberndorf, Maria Bühel und St. Radegund. Die Versammlung billigt einstimmig den Überlassungsvertrag für den Neubau des Bürgerhauses. Unter der Leitung des Präses wird die Wahl wegen einer Übergangszeit für nur zwei Jahre getätigt: Obmann Johann Brand wird bestätigt, Michael Göschl wird einstimmig gewählt, Johann Reitmaier und Thomas Brandstetter werden einstimmig wiedergewählt. Nach dem Bericht des Präses gibt es Nachfragen zu Medjugorje und den angeblichen Marienerscheinungen in Unterflossing.

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Babensham, 04.11.2017. Nach dem zu spät Kommen des Präses werden drei Sodalen in der Behelfskirche kirchlich aufgenommen. Die Predigt geht ein auf die Übereinstimmung von Wort und Tat, sowie auf 100 Jahre Fatima. Beim Konvent in Schambach bedankt sich Obmann Martin Manhart für das Mariensingen. Als Mittel gegen eine zu starke Islamisierung empfiehlt er, den eigenen Glauben zu leben und als Christen Präsenz zu zeigen. Br. Georg ergänzt zum Thema Ökumene nach der Diskussion im Frühjahr und konzentriert sich auf die marianischen Jubiläen. Pfr. Weiß bittet um Bereitschaft mitzumachen bei den anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen. Die Innenrenovierung der Pfarrkirche soll am 22. April mit der Altarweihe beendet sein. Dietersburg, 04.11.2017. Vier Lebensweihen und eine Neuaufnahme – beeindruckende Zahlen, die aus der Pfarrgruppe im Niederbayerischen kommen. „Tut, was sie sagen, aber seid nicht so wie sie!“ predigt Vizepräses Br. Ludwig prägnant. Viele Sodalen finden sich nicht nur zur Hl. Messe, sondern auch zum Konvent im Landgasthof ein. Der rührige Obmann Josef Haider gibt bekannt, dass die Planungen für das kommende Jahr aus MC-Sicht bereits laufen. Der Kassenbericht und der Dank an alle Helfer und Mitstreiter bilden weitere Punkte. Schwindkirchen, 05.11.2017. Viele Nachbarpfarrgruppen feiern die Hl. Messe mit. Der Vorwurf der Heuchelei und die Botschaft von Fatima bestimmen die Predigt des Präses. Sodalen füllen die Wirtsstube beim „Feckl“. Obmann Martin Daumoser gibt bekannt, es gibt einen Ersatz für den Austräger Sepp Reger. Das Thema Ökumene und die Marianischen Jubiläen führt Br. Georg aus. 15 Stefanskirchen, 10.11.2017. Ziel des Christen ist es, Christus ähnlich zu werden. Maria führt hin zu Jesus, ihrem Sohn, so die Predigt des Präses. Der Rosenkranz, der vor der Hl. Messe gebetet wird, beinhaltet gerade das. Obmann Johann Baumgartner berichtet u. a. von der Primiz von Stefan Graf in Vaduz und dessen Nachprimiz, der Maiandacht mit Diakon Breiteneicher, den Geburtstagen und zwei Jubilaren. Der Kassier verliest das Protokoll der letzten Versammlung. Br. Georg geht auf Gestalten ein, die die Geschichte prägen oder worunter wir heute noch zu tragen haben. Er ermutigt die Pfarrgruppe zum Zusammenhalt von Jung und Alt. Oberdietfurt, 11.11.2017. Vier junge Männer wollen sich am Martinstag der Muttergottes weihen und lassen sich von Vizepräses Br. Ludwig aus Altötting aufnehmen. Viele Kirchenbesucher begleiten die Neusodalen auf ihrem Weg. „Seid wachsam“ gibt Br. Ludwig den Gläubigen in der Predigt mit auf den Weg. Beim Konvent begrüßt Obmann Otto Stummer Nachbarpfarrgruppen aus Massing, Staudach und Huldsessen und bittet darum, dass er weiterhin von seinen Sodalen kräftig unterstützt wird. Vizepräses Br. Ludwig referiert über die Wallfahrt in Altötting und die Renovierung der Konrad-Kirche. Kirchberg/Eggf., 13.11.2017. Ein Sodale lässt sich durch die Lebensweihe voll und ganz der Muttergottes weihen. Obmann Josef Huber begrüßt die Anwesenden, Pfarrer Egon Dirscherl und die Delegation aus Taufkirchen. Er blickt u.a. auf Kreuzwege, Maiandachten und die Teilnahme an den Hauptfesten zurück. Kapuziner Ludwig Wörle überbringt die Grüße von Präses Br. Georg und zeigt den Film zur Denkmalenthüllung für Papst em. Benedikt XVI. in Altötting. Zu-

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