Schulmagazin 72

 

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... die Schülerzeitung der NMS / Praxisschule Salzburg

Popular Pages


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von uns für euch SCHULMAGAZIN 72 NMS-PRAXISSCHULE SALZBURG 22 20 Dezember 2017 23 PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE SALZBURG NMS-PRAXISSCHULE

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VORWORT Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler! Liebe Leserinnen und Leser! D ie erste Schulzeitung in diesem Schuljahr bringt einen interessanten, abwechslungsreichen Einblick in unser Schulleben. Es ist für uns alle sehr erfreulich, dass sich mit dem Beginn des neuen Schuljahres wieder ein Redaktionsteam gebildet hat und sich Schülerinnen und Schüler gefunden haben, die mit Freude unser Magazin gestalten. Frau Karin Außerlechner und neu im Team Herr Florian Geier betreuen diese Gruppe. Vielen Dank den vielen altbewährten und neuen Autorinnen und Autoren! Unsere Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen möchte ich besonders begrüßen. Mit dem Übertritt in die Sekundarstufe beginnt ein Abschnitt mit besonderen Herausforderungen, geändertem Fächerkanon, neuen Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern. Die NMS will mit der„lernseitigen Orientierung“ einen Blick auf das Lernen der Kinder werfen und geht von der Kernidee aus, dass das Lehren nicht automatisch Lernen erzeugt. Lernen ist viel komplexer und bedarf bedeutsamer, verständnisvoller Beziehungen, Motivation und Begeisterung. Ich hoffe, dass sich bereits alle in unserer Schulgemeinschaft eingelebt haben und zurechtfinden und es dem Lehrerteam wieder gelingt, diese wertschätzende Lernatmosphäre aufzubauen. In den letzten Wochen war Lesen ein Schwerpunkt des Schulalltags. Lesen ist eine Basiskompetenz unserer Gesellschaft, bildet und beflügelt die Fantasie – gleich auszuprobieren beim Lesen dieses Schulmagazins. Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr. Allen Schülerinnen und Schülern erholsame Ferien. „Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens“ Novalis Josef Wimmer Leiter der Praxis NMS der PH Salzburg schulmagazin 3 dezember 2017

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RI NUHBAR ILKT Ars Electronica Center 24 LITERARISCHES 06 Geräuschgeschichten 08 Gedankenfluss 09 Gesundheitskabarett 10 Besuch im Literaturhaus 11 Milla und das erfundene Glück Ernteertrag 21 INTERESSANTES 26 Großes Müllproblem 26 Safer Internet 27 Pharaonen und Mumien 27 Ärzte ohne Grenzen 28 Tigerenten Club 30 Schule im Freien 32 Mein Lieblingplatz 34 Aktivwoche Graz 17 Wahl Ein schönes Geschenk für Ihr Kind – Ein Platz auf der RUBRIKEN 03 Vorwort 04 Inhalt 05 Redaktionsteam AKTUELLES 12 Berufspraktische Tage Steckbriefe 14 BPT: Im Kindergarten 16 Talentecheck 17 Schulsprecher/innen Wahl 2017 18 Selbst organisiertes Lernen 19 Workshop Urgeschichte 20 Besuch auf der Schranne 21 Biologie im Garten 22 Ugly Dolls 22 Halloween 23 Weihnachtsaktion für Kinder in Rumänien 24 Ars Electronica SPORT 36 Sportwoche am Wörthersee 38 1. Wandertag 40 Wandertag der 3B 41 Hochpürglhütte 42 Dürrnberg 42 Hockey 43 Weltkindertag IMPRESSUM: Praxis-Neue-Mittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Schulmagazin - Medieninhaber und Herausgeber: Praxis-Neue-Mittelschule Salzburg, Erentrudisstraße 4, 5020 Salzburg, Tel.: 0662-6388-4031 - Redaktionsleitung: Karin Außerlechner, Florian GeDieierIn,sFelotos: NMS-Praxisschule Salzburg, Freepik.com - Gestaltung/Satz: Florian Geier - Druck: flyeralarm.at reuungseinrichtung mit einem sinnvollen, offenen Freizeitangebot, welche nicht nur iteinrichtungen zur Verfügung stellt, sondern auch freizeit- und lernpädagogisch dete Betreuer, die ein abwechslungsreiches Lern- und Freizeitprogramm gestalten. Ganztägige Betreuung für 5 – 15jährige! Immer Montag bis Freitag. Die Ziele rstützung: Lernbetreuung, Nachhilfe bei schulischen Problemen, NLP – unterstützte schulmagazin 4 dezember 2017amme, Lernen und Spielen am PC, Bastelwerkstatt, Theaterwerkstatt, Projektnachmittage u.v.m. ertheit: Gesundheitsorientierte Küche, 1,5 ha Grünflächen, Märchenwaggon, Lagerfeuer, us, Indianerzelt, Musik- und Malzimmer, Erlebnishügel, Amphitheater, Freibad, Kurse,

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INFORMATIONEN Das Redaktionsteam stellt sich vor V ielFreudeundguteUnterhaltungmitder72.AusgabedesPraxis-NMSSchulmagazins.WirfreuenunsüberLobund hilfreiche Tipps zur Weiterentwicklung. Einfach in den „von uns für euch“ Briefkasten werfen oder per E-Mail an karin.ausserlechner@phsalzburg.at oder florian.geier@phsalzburg.at. von uns für euch Kurzreiter Giuliana, 1A Mustafa Erik, 1A Staudinger Matteo, 1A Gaderer Noah, 1B Schausberger Severin, 1B Zlatanovic Sara, 1B Cosic Katarina, 1C Yusupkhazhieva Zerina, 1C Türkeli Emir, 2B Bakar Feride, 2C Buabantao Arisara, 2C Krestic Dalila, 2C Morun Anna-Maria, 2C Zweibrot Jennifer, 2C Baranyay Livia, 3B Friedberg Jasmin, 3B Zlatanovic Emilija, 3B Bieber Maria, 3C Yasikoff Maria, 3C Manhart Clara, 4A Wörndl Viola-Olivia, 4A Bielko Laura, 4B Zunzer Stefanie, 4B schulmagazin 5 Karin Außerlechner dezember 2017 Florian Geier

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LITERARISCHES Geräuschgeschichte: Perfektes Weihnachten B ei der Familie Grasinger weihnachtet es schon sehr. Die Mutter macht die letzten heimlichen Einkäufe, doch ihr Schlüssel raschelt und man hört die Tür auf- und zugehen. Sie geht in ihr Zimmer und packt die restlichen Geschenke ein. Damit die Kinder das raschelnde Geschenkpapier nicht hören, dreht der Vater das Radio auf. Die beiden Kinder wachen auf und ziehen den Vorhang ihres Zimmers auf. Sie sehen, dass es schneit, machen das Fenster auf und lassen Schneeflocken auf ihre Hände fallen. Nach dem Frühstück treffen sich die Kinder mit Freunden und die Eltern können endlich den Weihnachtsbaum schmücken. Als es Abend wird und die Kinder schon zuhause sind, müssen sie in ihr Zimmer gehen und dürfen erst wieder kommen, wenn sie ein Glöckchen hören. Der Vater zündet mit seinem Feuerzeug die Kerzen an und die Mutter läutet mit ihrem Glöckchen. Die Kinder kommen herein und staunen. Sie essen den Weihnachtsschinken und das selbst gemachte Brot. Als sie fertig sind, singen sie Lieder und dürfen die Geschenke auspacken. Die Kinder schenken ihren Eltern auch etwas. Das ist ja ein wunderbarer Weihnachtsabend. Geräuschgeschichte E s gab einmal einen Musiker, er ist durch die Welt gezogen und hat mit seiner Melodika gespielt. Es kam auf einmal ein Mann vorbei, der Glöckchen verkaufte. Er hatte das Ohr auf die Musik gelegt, die ich spielte. Nachdem der Musiker obdachlos war, lud er ihn ein in sein Haus ein. Der Musiker war begeistert, weil er noch nie ein Haus mit Fenstern, Tür und Vorhang gesehen hatte. Der Mann, der Glocken verkaufte, hatte dem Musiker eine Wasserflasche zum Trinken gegeben. Aber was keiner wusste, der Glockenverkäufer war ein Mann, der Musik produziert. So fragte der Produzent, ob er das Lied aufnehmen könnte, das der Musiker gespielt hatte. Er stimmte zu und so lief das Lied im Radio. Autor: Philipp S. 3C 16/17, bearbeitet von Katarina 1C Autorin: Lisa-Marie 3C 16/17, bearbeitet von Erik 1A schulmagazin 6 dezember 2017

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LITERARISCHES Weihnachten im Rudolfland E ines Tages im Rudolfland, das ist ein Land, wo Rentiere leben und wo den ganzen Tag das Rudolfland-Lied mit der „Zugin“ gespielt wird. A ls eines Tages Rudolf Wolfram Junior aus dem Fenster sah, glaubte er, es habe geschneit und er schrie vor Begeisterung. Aber als Rudolf Wolfram Junior zur Tür hereinkam, sagte der Kleine, dass sein Bruder nur den weißen Vorhang anstarrt. Als der Ältere verlegen den Vorhang beiseite zog, sah er, dass es doch nicht geschneit hatte. Vor lauter Wut fackelte er mithilfe eines Feuerzeugs den Vorhang ab. Der Feueralarm begann zu klingeln. Er hörte sich an wie die Glocke, die am Heiligen Abend klingelt. Deshalb rannte der Kleine nach draußen und suchte Geschenke. Das Einzige, das er fand, aber war eine Gabel in einem Glas. Mit Hilfe einer Folie baute der Kleine sich ein Schlagzeug. Das raschelte so laut, dass man den Feueralarm fast überhören konnte. Der Größere kam ins Zimmer und wollte ein Glas Wasser holen. Doch das Glas Wasser war gerade in das Schlagzeug eingebaut, also nahm er einfach die Flasche mit Wasser. Als er in sein Zimmer mit dem brennenden Vorhang zurückkam, sah er, dass die Stapel mit seinen Papieren zu brennen begonnen hatten. Als Wolfram aufwachte, erkannte er, das alles nur ein Traum gewesen war. Autorin: Karolina 3C 16/17, bearbeitet von: Zerina 1C Reizwortgeschichte Weihnachtsgeschichte E ines Tages saß ich im Zimmer am Dachboden. Ich zündete mit einem Feuerzeug eine rote Kerze an. Plötzlich wurde es unheimlich. Das Fenster ging auf und die Vorhänge flogen herum. Ein Lied erklang. Auf einmal rasselte etwas. Ich wusste nicht, was es war, ich bekam große Angst. Ich schrie nach meiner Oma, die dann sofort zur Tür hereinkam. Wir beide wussten selbst nicht, was es war. Meine Oma hörte auch auf einmal ein Schütteln einer Flasche. Dabei wollte ich nur etwas Ruhe zum Nachdenken alleine im Dachboden. Uns reichte es mit den Geräuschen und wir gingen runter ins Wohnzimmer. Wir waren sehr überrascht, unter dem Weihnachtsbaum, den wir vor Kurzem aufgestellt hatten, lagen viele Geschenke. Keiner wusste, wer die Geschenke da hingelegt hatte. Wir waren sehr dankbar. Mein Vater ist gekommen, der lange im Krieg war. Ich freute mich sehr und sah aus dem Fenster zu den Sternen und bedankte mich für das alles hier. Wir feierten den ganzen Abend. Meine Oma und ich machten uns keine Gedanken mehr über die Geräusche am Dachboden. Das Geschenk, das ich bekommen habe, habe ich mir schon immer gewünscht: Es war ein Instrument. A lles passierte in meinem Zimmer. Die Tür ging auf und plötzlich auch das Fenster. Der Vorhang fing an sich zu bewegen. Plötzlich läutete eine Glocke und ein Musikinstrument fing an zu spielen. Auf einmal ertönte ein Lied und Geschenkpapier raschelte. Jemand betätigte ein Feuerzeug und eine Wasserflasche wurde geschüttelt. Ich bemerkte, dass es alles nur der Wind gewesen war. Autorin: Sandra R. 3C 16/17 Autor: Philipp W. 3C 16/17 schulmagazin 7 dezember 2017 Hintergrund: Designed by Freepik

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LITERARISCHES Free writing – Gedankenfluss W as soll ich denn schreiben…? Wieso muss ich jetzt 10 Minuten lang meine Gedanken aufschreiben… Wie spät ist es… erst 08:09 Uhr!? Mir fällt nichts mehr ein… Wie kann Laura so viel schreiben? Heute haben wir Talente Check und jeder muss für sich dort hinfahren, ich hoffe Laura kennt den Weg… noch ungefähr eine halbe Stunde, dann ist die Deutschstunde aus. Was haben wir eigentlich in der 2. … ach ja, Turnen! Ich hoffe, wir machen nichts Anstrengendes – aber bei Frau Quick spielen wir sowieso nur Spiele - vielleicht heute wieder Merkball mit diesem riesigen Gymnastikball.… meine Haare nerven, dauernd fallen mir ein paar Strähnen ins Gesicht - ich habe sie doch zusammengebunden! Blöder Talente Check, ich kann heute Nachmittag nicht reiten… wegen diesem Talente Check, der bis 5 Uhr am Nachmittag dauert!!! Mist… ich muss noch Mathe lernen! Jetzt muss ich mir wieder bis 9 Uhr am Abend irgendwelche Formeln einprägen… blöde Mathe-Schularbeit! Wie lange muss ich denn noch meine Gedanken aufschreiben…? Nur noch eine Minute… meine Hand tut schon weh… Wie viel Laura wohl geschrieben hat… Autorin: Stefanie 4C Gedanken fließen 4C W as mache ich hier… die Lea schnieft die ganze Zeit, ich hoffe, es geht ihr gut… mann, ob ich die Zeit schaffe… upps und da hab ich mich schon verschrieben… es tut mir jetzt schon leid, dass meine Schrift so eaww ist… gestern hab ich mit der Karo geschrieben, ist mir grad so eingefallen… ich wusste gar nicht, dass ich so hässliche Bilder machen kann… ich wünsche mir ein Doppelbett… Boa, meine Haare nerven, aber wie… hätte ich mir nur einen Zopf gemacht… mein Arm tut schon ganz weh... Karo sieht heute mega gut aus, dieser „Pudel Style“ passt ihr total gut… Leas Hollister Pulli ist sehr schön… kann ich mir aber nicht leisten… Boa, jetzt reden die hinter mir wie… bäh, das auf meiner Hand, ist das mein Schweiß, ich zieh mal den Schal aus… toll, jetzt sind meine Haare ganz elektrisch… Karo ist cool… die Lea atmet voll laut… das ist voll lustig… Auaaa! Meine Hand… Ich verschreibe mich ununterbrochen… sogar kleine Schüttelpause hilft nicht! ... Oha, das ist schwerer, als ich gedacht hab´… Oh, voll… lautes Flugzeug. „Pfff“ oha Bombenangriff… also, wo war… Oh, voll cool, wie ich das mache… Boa, hoffentlich sieht das niemand… Ohhh, ein Fussel… der ist ja beeindruckend. Dieser Glanz… so so glänzt Tee auch. Boa, Tee mein gute Laune Tee mit Nelke & Zitrone, das wäre cool… (Nina) Innerer Monolog Bearbeitet von: Livia 3B M ir fällt nix ein – Auf dem Deutscharbeitsbuch sitzt irgendein Typ… - Mir fällt nix ein… - Jetzt schaue ich auf die Uhr und es sind erst 3 Minuten vergangen… - Mir ist langweilig – Ich habe Kopfweh… - Fr. Benedik ist gerade reingekommen und hat sich hingesetzt… - Mir fällt nichts ein… - Halbzeit – Mein Arm tut weh, weil ich gestern eine Spritze bekommen habe und die Spritze war ungefähr 20 min in meinen Arm, während ich eine MRT (Magnet Resonanz Tomographie) erduldet habe… - Danach sind meine Adern extrem herausgekommen… - Jetzt kann man die Adern noch immer sehen… - Ach ja, und morgen ist THANKS GIVING ... (Fin M.) Bearbeitet von: Maria Y. 3C Hintergrund: Created by Kotkoa Freepik.com schulmagazin 8 dezember 2017

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LITERARISCHES D as Deutschheft liegt vor mir und glänzt. Was wohl die Lea oder die Steffi schreien? Bin ich die Einzige, die so einen Blödsinn schreibt? Gestern habe ich mir meine Haare gewaschen, bin ins Bett gegangen und habe Class Royal gespielt. Boah, meine Nägel sind aber heute schön. Die Frau Benedikt ist am Computer und drückt irgendwas herum. Es wäre lustig, wenn sie jetzt etwas am Computer spielen würde. Auf meiner linken Hand habe ich habe ich mich am Sonntag verbrannt und es sieht nicht sehr schön aus. Ich freue mich schon auf Wien. Die Steffi wackelt andauernd mit dem Tisch und das nervt. Der Her Kücher ist reingekommen. Wie lange soll ich denn noch schreiben? Was haben wir eigentlich in der nächsten Stunde? Ich lese heute noch ein bisschen ,,Tschick“. Ich hoffe, meine Betreuerin ist da, damit ich sie fragen kann, ob sie für unsere Klasse einen Adventskranz bastelt. Schon wieder frage ich mich, wieso ich so einen Blödsinn schreibe. Heute muss ich unbedingt noch einmal meinen Papi anrufen! Ich habe ihn so doll lieb! Vielleicht fahren wir nach Mauerkirchen. Wenn ich diesen Satz schreibe, vergehen bestimmt 10 Sek.,…11…12…13. Warum hängt die Biomülltonne schief? Innerer Monolog Ä m, es ist heute kein schönes Wetter und ich habe mir vorgenommen, etwas anderes zu tun… hä, was denke ich eigentlich, des ergibt überhaupt keinen Sinn…Ich habe Angst, dass meine Hand abfällt, wenn ich 10 lange Minuten nicht aufhören darf zu schreiben. Oh nein, mein Handgelenk tut jetzt schon weh…Ok, was könnte ich denken...ich werde in der heutigen Englisch-Schularbeit so was von meine Note vermiesen. Dieser Satz hat wieder einmal keinen Sinn ergeben. Mm, was könnte ich jetzt schreiben... oh, es ist schon Halbzeit... was die anderen wohl gerade schreiben? Ich muss aber selber schreiben… Mann, 10 Minuten sind lange!... Was soll ich jetzt schreiben oder denken…Ich glaube, trotz wehtuendem Handgelenk ist das ein coole Aufgabe… Was, wenn ich meins vorlesen muss? Naja, egal. Au, ich muss meine Arme ausschütteln! (Lisa-Marie) Autorin: Laura 4B Bearbeitet von: Livia 3B Gesundheitskabarett A m 1.12 hatten die 4. Klassen ein Gesundheitskabarett. In diesem Programm geht es um alles, was Spaß macht: “Rauchen, Saufen, Sex und Drogen”, sozusagen das kleine Wochenend-Paket! Daniela Meschtscherjakov, so heißt die Dame, die uns die Themen vorstellte, machte das sehr professionell. Das Kabarett hat bei beiden Klassen einen sehr positiven Anklang gefunden. Als Erstes besprachen wir das Thema “Sex“, wir lernten, wie man ein Kondom verwendet, usw. Bei den Drogen erstaunte mich, wie viele sich im Bereich Drogen gut auskannten. Und “Saufen“ war auch ein sehr interessantes Thema. Meiner Meinung nach waren es zwei sehr lehrreiche Stunden und wir hatten alle viel Spaß. Autorinnen: Clara & Lilia 4A schulmagazin 9 dezember 2017

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LITERARISCHES Besuch im Literaturhaus A m 8.11.2017 waren die Kinder der 1A,1B,1C zur Lesung des Buches „Milla und das erfundene Glück“ im Literaturhaus in Lehen. Es war aber sehr anstrengend, denn wir mussten innerhalb einer Stunde von der Josefiau bis nach Lehen schnell gehen. Aber es hat sich gelohnt. Man hat schon beim Begrüßen bemerkt, dass Herr Rüdiger Bertram nett und humorvoll ist. Ich kann euch sogar verraten, wovon das Buch handelt. Es geht um ein Mädchen mit dem Namen Milla, deren Vater Wahrsager ist. Sie mag das aber das nicht.Milla findet einen Freund. Dessen Mutter hört, dass es hier einen Wahrsager gibt und geht zu ihm.Millas Vater sagt ihr, dass sie zu viel Geld kommen werde und ihren Traummann auf einem Pferd treffen werde. Leider glaubte sie das, aber so viel möchte ich auch nicht verraten. Lest selbst, wie die Geschichte weitergeht. Jede Klasse hat ein vom Autor signiertes Buch bekommen. D ie Lesung war spannend. Uns hat Rüdiger Bertram aus dem Buch „Milla und das erfundene Glück“ vorgelesen. Wir haben alle gut zugehört. Millas Vater ist ein Wahrsager. Er hat immer in seine Zauberkugel reingeschaut und gesagt, was später passiert. Dann kommt Millas Freund Henry mit seiner Mutter. Sie will wissen, was in der Zukunft passiert. Millas Vater hat gesagt, dass sie einen Ritter kennen lernen wird und dann nach Amerika fliegen wird…. Und am Schluss öffnen Milla und Henry Henrys Mutter die Augen. Bei der Lesung hatten wir sehr Spaß und bekamen ein Autogramm. Autorin: Katarina 1C Autor: Erik 1A schulmagazin 10 dezember 2017

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LITERARISCHES D er Autor heißt Bertram, er kommt aus Köln und ich fand, er hat es sehr gut gemacht. Im Buch ist es um ein Mädchen gegangen, dessen Vater Wahrsager ist, und das gefällt ihr nicht. Seine Nachbarin will wissen, wie es ihrem Mann in der toten Welt so geht. Millas Vater erzählt ihr nur Unsinn, wie z.B. „dass er mit einem Segelboot um die tote Welt reist.“Und das weiß er nur, weil sie auf ihrem Pullover ein großes Segelschiff aufgedruckt hat. Milla geht zum Fechtunterricht mit einem Klassenkameraden, aber das weiß sie anfangs nicht, denn beim Fechten hat man einen Anzug an und eine Maske vor dem Gesicht.Die beiden verabreden sich. Milla versucht schon lange einen Zaubertrick. Der geht so: Man springt mit verschlossenen Händen ins Wasser und entfesselt sich im Wasser. Sie möchte das so gut können wie der große Magier Houdini. Das versucht sie immer in der Badewanne, aber es klappt einfach nicht… Und weiter hat er nicht erzählt. Das müsst ihr selber lesen. Autor: Matteo 1A Milla und das erfundene Glück (Rüdiger Bertram) A m 8.11.2017 waren alle 1. Klassen im Literaturhaus in Lehen. Dadurch, dass der Weg so anstrengend war, haben die Lehrer gesagt, dass wir zurück mit dem Bus fahren. Dort haben wir den Schriftsteller Rüdiger Bertram kennen gelernt. Er hat schon 52 Bücher geschrieben und das war seine erste Lesung aus dem neuen Buch. In dem Buch geht es um Milla und ihren Vater, der für Geld anderen Leuten die Zukunft vorhergesagt hat und Geister beschworen hat. Seine Tochter, also Milla, muss ihm immer helfen und das passt ihr sowas von gar nicht. Aber ihr Vater hat immer den guten Einwand, dass sie doch zu ihrer Mutter nach Südafrika fliegen will und dafür muss er Geld verdienen, denn ihre Eltern sind geschieden. Doch eines Tages lernt Milla einen Jungen namens Henry beim Fechten kennen und findet dann heraus, dass er der Neue in ihrer Schule ist. Aber dummerweise hat die Mutter von Henry Millas Vater gefragt, ob er ihr die Zukunft vorhersagen kann und natürlich hat er nicht nein gesagt. Er hat ihr vorhergesagt, dass sie bald viel Geld bekommen wird und dass sie einen Ritter auf einem weißen Ross sehen wird. Am Tag darauf findet die Mutter von Henry wirklich 50€ und sieht einen Ritter auf einem weißen Ross und sagt zu Milla, dass ihr Vater wirklich Recht gehabt hat. Wer wissen will, wie es weiter geht, muss das Buch selber lesen. Autorin: Giuliana 1A schulmagazin 11 dezember 2017

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AKTUELLES Berufspraktische Tage schulmagazin 12 dezember 2017

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AKTUELLES schulmagazin 13 dezember 2017

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AKTUELLES Berufspraktische Tage „Ohne Nerven geht es nicht.“ I ch war sehr aufgeregt, denn ich habe seit acht Jahren meine Kindergartenpädagogin, die ich selber gehabt habe, als ich drei Jahre alt war, zum ersten Mal wiedergesehen. Ich kam im Kindergarten an und da begrüßte mich meine Kinderpädagogin. Das war sehr lustig, denn nun war ich größer als sie. Im Kindergarten habe ich viel Spaß gehabt. Ich war in der Bärengruppe, in der ich selber schon gewesen bin. Bei diesem Kindergarten gibt es nämlich eine Besonderheit: Jede Gruppe hat einen Tiernahmen, z.B. Bärengruppe, Schmetterlingsgruppe, Papageiengruppe und Dinosauriergruppe. Das ist so toll, wenn alle Kinder zu einem laufen, wenn man hineinkommt. Ich habe mit den Kindern gespielt, zugeschaut, wie die Schlangenfänger im Zahlenland waren und durfte dort dann den Zahlenteufel spielen, der alle Zahlen vertauscht. Etwas vorgelesen habe ich ihnen auch und ich habe mit ihnen gegessen. So durfte ich erfahren, wie toll der Beruf einer Kindergartenpädagogin ist. Wir waren auch spazieren, das war ganz schön, denn da wurden alle Kinder müde. Danach wurde es ruhiger im Kindergarten. Alle Kinder waren so nett und lieb. Ich wollte gar nicht mehr weg, so gut gefiel es mir dort. Autorin: Viola 4A Vom 6. bis 8. November war ich von 8 bis 16 Uhr im Kindergarten Leopoldskron Moos. Am ersten Tag haben mir die Kindergartenkinder erklärt, wo was ist und was man wo und wann machen darf. Dann war es für die ersten Kinder Jausenzeit. Danach wurde ich gleich fürs Spielen eingeteilt. Es war wirklich lustig. Zu Mittag gab es drei Gruppen beim Essen: 1. …die, die als Erstes beginnen und ein Mittagsschläfchen machen (12:00) 2. …dann die, die später beginnen mit dem Mittagsschläfchen (12:30) 3. …und dann noch die, die überhaupt kein Mittagsschläfchen machen (13:00) Ich habe mit den Wachkindern gegessen. Das Essen dort war einwandfrei. Am liebsten hätte ich mir 10-mal nachgeholt, aber ich konnte ja nicht so viel essen! Als ich am Abend des ersten Tages nach Hause kam, war ich überhaupt nicht müde. Es hat mir dort wahnsinnig gut gefallen. Am Dienstag war ich wieder pünktlich im Kindergarten und habe mich schon sehr darauf gefreut, wieder mit den Kleinen zu spielen. Es gab wieder eine kleine Jause und dann ging es schon wieder weiter mit dem Spielen. „Laura spielst du mit mir das?“, hörte ich es von allen Richtungen in mein Ohr schreien. Natürlich spielte ich mit jedem, was er wollte. Nachher wurde ich von einer der Kindergärtnerinnen aufgefordert, ein Lichterglas mit den Kindern zu basteln. Ich war sofort Feuer und Flamme. Am Nachmittag waren dann wieder neue Kinder aus den verschiedenen Gruppen beim Basteln. Am Mittwoch haben wir wie jeden Tag eine kleine Jause gemacht und danach gespielt. Später haben wir uns zusammengesetzt und verschiedene Lieder gesungen, die ich sogar noch aus meiner Kindergartenzeit kannte. Als ich dann um 16 Uhr nach Hause gehen musste, wollte ich zuerst gar nicht, weil es sehr lustig war und ich mit kleinen Kindern sehr gut umgehen kann, da ich sehr sozial bin. Mein Tipp (an alle 1., 2. und 3. Klassen): Wenn ihr eure berufspraktischen Tage habt, dann probiert euren Traumjob aus, denn es ist wichtig, eigene Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel ich möchte jetzt auf jeden Fall Kindergärtnerin werden. Manche sagen danach vielleicht, so hätten sie sich das nicht vorgestellt, und deshalb wollen sie diesen Beruf doch nicht ausüben. schulmagazin 14 dezember 2017 Autorin. Laura 4B

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AKTUELLES Drei Tage im Kindergarten D ie drei berufspraktische Tage habe ich im Kindergarten Grödig verbracht. Jeden Tag um halb 8 habe ich begonnen und arbeitete bis 4 Uhr nachmittags. Am ersten Tag, als ich in der Früh kam, waren erst zwei Mädchen da. Ich las ihnen aus einem Buch vor, doch das interessierte sie bald nicht mehr und die beiden spielten in der Puppenecke. Später, als mehr Kinder da waren, hatte ich ziemlich viel zu tun. Kaum spielte ich mit einem Kind ein Spiel, wollte ein anderes auch mitspielen. Es gab natürlich auch ein paar Streitereien um z.B. ein Spiel oder welches Spiel gespielt wird und so weiter. Um ca. 11 Uhr setzten wir uns in einen Sesselkreis. Wir sangen ein paar Lieder und es wurde eine Geschichte vorgelesen. Gegen 12 Uhr wurden die ersten Kinder abgeholt, ein paar aßen im Kindergarten zu Mittag und hielten danach Mittagsschläfchen bzw. die Vorschulkinder (also die Kinder, die nächstes Jahr in die Schule kommen) bekamen eine kleine Aufgabe, z.B. vorgezeichnete Buchstaben oder Zahlen nachmalen. Nachdem jeder zwei solcher Aufgaben erledigt hatte, durften sie spielen oder ich las aus einem Buch vor. Am zweiten Tag lief der Vormittag ähnlich ab wie am ersten Tag. An diesem Tag gingen wir um ca. 12 Uhr in den Garten und die Eltern holten die Kinder dort ab. Am Nachmittag waren weniger Kinder hier und es wurden die 3 Gruppen zusammengelegt. Ich lernte ein Mädchen aus der NMS-Grödig kennen, die die berufspraktischen Tage auch im Kindergarten machte. V on 6.11.2017 bis 9.11.2017 waren die berufspraktischen – Tage. Ich habe den Beruf der Kindergartenpädagogin ausprobiert. In meinem Kindergarten. Montag: Die Kindergartenkinder wollten am Anfang, dass ich ihnen etwas vorlese. Danach wurde ich in den Bewegungsraum eingeteilt. Später ging ich mit einem Teil der Kinder und ein paar anderen Kindergärtner/innen in den Garten. Als dann alle wieder drinnen waren, hatte ich Mittagspause. Danach musste ich Staub wischen und Weihnachts-Deko aufhängen. Geschafft ging ich nach dem ersten Tag nach Hause. Dienstag: Ich las den Kindern wieder etwas vor, dann wurde ich in die Leseecke eingeteilt, wo ich mit den Kindern Bücher ansah. Später ging es in den Garten. Nach meiner Mittagspause ging es erneut in den Garten, in dem sich die Kleinen frei bewegen durften. Mittwoch: Ich las den Kindern etwas vom Hl. Martin vor. Später ging es wieder in den Garten. Manche brauchten ewig, bis sie fertig umgezogen waren. Erst wenn die Hälfte der Kinder fertig angezogen ist, gehen sie hinaus. Dem Rest helfen die Kindergärtnerinnen, sich fertig zu machen. Mir haben die drei Tage sehr gut gefallen, aber man muss gute Nerven haben und viel Geduld. Ich könnte mir gut vorstellen, dort zu arbeiten. Ich muss, damit ich Kindergartenpädagogin werden kann, nach der NMS die Kindergartenschule besuchen. Autorin: Clara 4A Am dritten Tag feierten wir am Vormittag den Geburtstag eines Mädchens und gingen danach wieder in den Garten. Autorin: Stefanie 4B schulmagazin 15 dezember 2017

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