Albeins-Magazin-Nummer3-Winter-2017

 
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Albeins-Magazin-Nummer3-Winter-2017

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albeinsNummer3 Winter/2017 Das Magazin für ein genussvolles Leben Bäckerstreit im Kino: Do goht dr Doig Die Alb ist total vernudelt Bauen & Wohnen: Im Winter planen

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Liebe Freunde der Schwäbischen Alb, der Tourismus auf der Schwäbischen Alb nimmt weiter an Fahrt auf. Das wurde bei den Zahlen deutlich, die bei der Mitgliederversammlung des Verbandes Schwäbische Alb Tourismus in Neuhausen ob Eck /Kreis Tuttlingen) vorgelegt wurden. Vorsitzender Mike Münzing (Münsingen) sieht auch in den Investitionen von Kommunen und Landkreisen in die touristische Infrastruktur einen Beleg dafür, dass sich die Bedeutung dieses Wirtschaftsfaktor für die Alb im Bewusstsein der Verantwortlichen niederschlägt. „Das macht mich stolz und das zahlt sich aus, denn wir werden national und international als aufgehender Stern wahrgenommen“, so Münzing. Wie hell dieser Stern leuchtet, wird man dann auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart sehen, auf der sich die Schwäbische Alb vermutlich wieder allumfassend präsentieren wird. Einmal mehr wird im Januar dann wieder die Frage diskutiert, ob das Messekonzept der Alb das Richtige ist oder den Besucher nicht eher überfordert. Sterne stehen aber nicht nur touristisch über der Alb, sondern auch kulinarisch. Im jüngst veröffentlichten Michelin-Führer 2018 sind erfreulicherweise auch wieder Lokale dabei, deren Köche die Restaurant-Tester überzeugt haben. Damit tragen die Gastronomen aus der Region mit dazu bei, dass Baden-Württemberg seinen Spitzenplatz mit den meisten Sternelokalen in Deutschland behauptet. Die gute Küche unterstreicht den Stellenwert der Kulinarik in der Region. 2018 soll das Thema nach stärker in den Fokus gerückt werden. Das Ministerium Ländlicher Raum will mit seiner Kampagne „Von daheim“ deutlich und erlebbar machen, dass hinter jedem Lebensmittel eine Familie steckt und jedes Produkt seine Geschichte hat. Die Verbraucher sollen beim Einkauf gezielt zu Produkten aus dem Ländle greifen, weil sie damit mehr kaufen als einen Apfel oder ein Stück Fleisch. Für uns von Albeins ist die Initiative des Ministeriums auch eine Bestätigung für unser inhaltliches Konzept. Denn wir stellen ja in jedem Heft Produkte aus der Region vor und die Familien, die sie herstellen. Das soll in dieser Ausgabe nicht anders sein. Die Schwäbische Alb gilt als „vernudelt“. Namhafte Teigwaren-Hersteller haben hier ihren Sitz. Wir haben einige von ihnen besucht. Ergänzend hierzu verraten Köche aus der Region ihre LieblingNudelgerichte - als Anregung zum Nachkochen. Herzlichst, Ihr Rüdiger Gramsch Chefredakteur „Albeins“ Zum Titelbild: Winfried Wagner, Schauspieler und Schriftsteller aus Dettingen/Erms, spielt in dem Kinofilm „Do goht dr Doig“ den Bäckermeister Walter Laible. Foto: Pascal Rémon/Schwabenlandfilm Mehr zum Film auf Seite 15. albeins Inhalt 04 Total vernudelt 07 Direkt vom Jäger Themenschwerpunkt Bauen & Wohnen 08 Hausbau für viele ein Lebenstraum 10 Familie im Blick 11 Fensteraustausch schell und sauber 12 Jedes Haus ein Unikat 14 Ganz schön kuschelig 15 Bäckerstreit im Kino 16 Das Geheimnis der inneren Wärme 17 Bärige Weihnachten 17 Albeins-Gewinnspiel 18 Spiel und Spaß für die ganze Familie Impressum albeins – das Magazin für ein genussvolles Leben Herausgeber: Maitis-MediaVerlagsgesellschaft mbH, Kuhnbergstr. 16, 73037 Göppingen,Telefon: 07161/651557-0 Web: www.maitis-media.de, Geschäftsführung: Thomas Kießling Redaktion: Rüdiger Gramsch (v. i. S. d. P.), Kuhnbergstr. 16, 73037 Göppingen, Andrea Maier, Kirsten Oechsner, Oskana Neumann (Online) Anzeigen: Helmut Gärtner,Andreas Marcus, Iris Prokein Grafik und Layout: Christine Dangel Druck: Flyeralarm GmbH,Alfred-Nobel-Straße 18, 97080Würzburg Mehr zu albeins: www.albeins.de

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TOTAL VERNUDELT Markus Tress: „Hart umkämpfter Markt“. „In der Region für die Region“, ist die Devise im Familienbetrieb Schaut. Rezept Garnelentortellini mit Kürbis und Spinat 374 Gramm Semola Grieß, 7 Eigelb, 12 Gramm Salz zu einem festen Nudelteig verarbeiten, etwa eine Stunde kühl stellen.Teig dünn ausrollen, Kreise ausstechen. Die Teigplatten mit Eigelb bestreichen und mit der Füllung belegen. Zuerst einen Halbkreis formen, wobei die Nahtstellen fest angedrückt werden müssen. Dann die äußeren Enden miteinander verbinden und so einen Tortellini formen. Für die Füllung 12 Riesengarnelen würfeln und mit 150 Gramm blanchiertem und gut ausgedrückten Spinat vermengen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen sowie je nach Belieben roten oder gelben Thai-Curry und mit 30 Gramm zerlassener Butter zu einer glatten Masse vermengen. Für die Kürbis-Sauce je eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein schneiden und in Butter dünsten. Roter oder gelber Thai-Curry und 150 Gramm gewürfelten Hokaido-Kürbis dazugeben du mit 1/8 Liter Weißwein ablöschen. Mit je ¼ Liter Geflügelbrühe und Sahne auffüllen, um die Hälfte einkochen lassen. Danach die Sauce mit einem Stabmixer aufmontieren und abpassieren. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Michael Bischoff „Altbewährtes neu interpretiert“ heißt das Motto im Restaurant „Wilder Mann“ in Bad Urach, das Inhaber Michael Bischoff konsequent umsetzt. Seine Kochlehre im Hotel Bareiss in Baiersbronn hatte er als bester Nachwuchskoch Deutschlands abgeschlossen, dann bewährte sich der gebürtige Uracher in der Sterneküche des Landhauses Scherrer in Hamburg. Mit seiner Ehefrau Anja kehrte er in seine Geburtsstadt zurück. Für die Küche im „Wilden Mann“ wurde Bischoff neben dem „Feinschmecker“ auch mehrere Mal mit dem „bibGourmand“ ausgezeichnet. Im Bistro Kesselhaus gibt es kleine, aber feine, bodenständige Gerichte. Irmgard Freidler führt mit ihren Söhnen Oliver und André das Unternehmen Alb-Gold. Der Schwabe ist ein ausgesprochener Teigwaren-Fan. Im Jahresverbrauch steht er den PastaFans aus Italien kaum nach: Dort werden durchschnittlich etwa 30 Kilo pro Person gegessen, im Ländle sind’s 25. Kein Wunder, dass auch die Nudelhersteller vorwiegend im Südwesten von Deutschland angesiedelt sind. Von Kirsten Oechsner Die Teigwaren von der Alb stehen den Italienischen in nichts nach. Dieser Überzeugung ist jedenfalls Markus Tress: „Klar können wir qualitativ gegen sie bestehen.“ Er ist Geschäftsführer von Tress-Nudeln, 1969 von Vater Franz Tress gegründet 90 Mitarbeiter produzieren in Münsingen (Kreis Reutlingen) jährlich 11 000 Tonnen Teigwaren. Hauptabsatzgebiet ist BadenWürttemberg, gekauft werden die Teigwaren in ganz Deutschland. Ein hart umkämpfter Markt, zumal Spätzle und Nudeln nicht neu erfunden werden können. Aber es gibt Möglichkeiten, innovative Wege einzuschlagen: „Man muss sich nach den Ernährungstrends auch außerhalb der Nudelsparte und in anderen Kulturen umschauen“, erklärt Markus Tress. So werden Haushalte kleiner – der Entwicklung wird

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Tress mit „Original Hausmacher“-Nudeln in der 250-Gramm-Packung gerecht. One-Pot-Gerichte boomen derzeit regelrecht, bei Tress gibt’s seit neustem das schwäbische Leibgericht Linsen und Spätzle in einer Packung. Großes Thema ist die gesunde Ernährung: Um Nudelprodukte aus Dinkel kommt in diesem Zusammenhang kaum noch ein Hersteller herum. Ein regelrechten Hype existiert laut Matthias Klumpp, Marketing-Chef von Alb-Gold in Trochtelfingen (Kreis Reutlingen) derzeit bei Produkten aus alternativen Rohstoffen: „Es geht um proteinreiche und möglichst weizenarme beziehungsweise kohlenhydratreduzierte Kost“. Die entsprechenden Neuheiten hat das von Irmgard Freidler gemeinsam mit den Söhnen Oliver undAndré geführte Familienunternehmen aus Trochtelfingen auf derAnuga, der weltgrößten Food Messe vorgestellt. „Asia-Küche mit heimatlicher Note“ heißt das Motto bei den Bio-Mie-Noodles, die aus Dinkel und Buchweizen bestehen – sie lassen sich schnell und einfach zubereiten und sind sehr vielseitig verwendbar. In der Unternehmensgruppe sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt und es wird ein Jahresumsatz von rund 90 Millionen Euro erwirtschaftet. Rezept Kässpätzle Rezept Grundteig Spätzle (für vier Personen): 500 Gramm Mehl, 5 Eier, Salz, je nach Bedarf 150 bis 250 Milliliter Wasser – Jochen Demel verwendet keines. Je 0,1 Liter Milch und Sahne in Pfanne aufkochen, mit Prise Muskat, Salz und Pfeffer würzen, fertige Spätzle und etwas später 200 Gramm geriebenen Bauernkäse vom Biolandbetrieb Rauscher dazugeben, alles mischen und mit gebräunten Pfannenzwiebeln anrichten. Jochen Demel Jochen Demel ist in Mittelfranken aufgewachsen, seine Kochlehre absolvierte er im Ländle. Für den „Neigschmeckten“ ist seither eines selbstverständlich: Die Spätzle werden von ihm grundsätzlich handgeschabt. 1997 ist er gemeinsam mit Ehefrau Anita als Pächter des Gasthauses „Hirsch“ in Bad Urach in die Selbstständigkeit gestartet, seit 2014 führen die beiden als Inhaber das Gasthaus „Traube“ mitten in der Innenstadt. Die Speisenkarte ist regional geprägt, verwendet werden regionale Zutaten aus kontrollierter Erzeugung und Fleischprodukte aus artgerechter Tierhaltung. Das Gasthaus „Traube“ gehört zu den „Schmeck-den-Süden“Gastronomen. Die Nudelmacher-Familie Schaut aus Andelfingen (Kreis Biberach) verkauft die eigenen hochwertige Teigwaren vor allem im eigenen Ladengeschäft, ausgewählten Hofläden und Feinkostgeschäften vorwiegend im süddeutschen Raum, aber inzwi- albeins Anzeigenschluss für die Sommerausgabe ist am 1. März 2018 Wir beraten Sie gerne: 07161/651557-3 Gepflegte Gastronomie seit über 100 Jahren Schwäbische Küche mit regionalen Gerichten Fangfrische Forellen, Wildgerichte, Schnecken 5 Gasthof & Gästehäuser für gesunde Erholung Flair Hotel Gasthof Hirsch Wannenweg 2 72534 Hayingen-Indelhausen Telefon: 07386 9778-0, Telefax: 07386 9778-99 E-Mail: info@hirsch-indelhausen.de

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Rezept Kürbisravioli Rezept Nudelteig: 1 Ei, 100 Gramm Mehl. Salz, Olivenöl – je nach Bedarf die Menge angleichen. Die Zutaten gut kneten und mindestens drei Stunden in Folie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen. Masse für die Füllung: 2,5 Kilo Hokaido-Kürbis würfeln, 2 Zimtstangen, 2 Nelken, 1/4 Liter Gemüsebrühe, 4 italienische Senffrüchte (Mostarda), zwei Esslöffel Sennfrüchte-Sirup, 3 Esslöffel Amarettibrösel, 4 Esslöffel Biscottibrösel, 40 Gramm geriebener Parmesan. Die Masse im Topf aufkochen und zehn Minuten ziehen lassen. Den Teig ausrollen – mit der Nagelmaschine oder dem Wellholz. Für die Herstellung der Ravioli, kleinen Maultaschen oder anderen gefüllten Nudeln gibt e viele Möglichkeiten. Die fertigen Nudeln etwa drei Minuten in kochendem Salzwasser garen. In diesem Rezept werden sie mit kurz in Olivenöl geschwenkten Pfifferlingen und Saitlingen serviert. Stephan Schlecht Das Gasthaus „Rössle“ in Dettingen/ Erms (Kreis Reutlingen) ist seit seiner Gründung vor 153 Jahren in Familienbesitz. Als Küchenmeister wirkt dort Stephan Schlecht, der auch Metzgermeister ist. In dem Traditions-Gasthaus seiner Familie verarbeitet der 54-Jährige ausschließlich Fleisch aus der angegliederten Feinkost-Metzgerei. Acht Mitarbeiter sind in der Küche für den kulinarischen Genuss der Gäste verantwortlich. Basis ist die schwäbische Küche, entsprechend finden sich deren Klassiker wie Linsen und Spätzle oder Saure Kutteln auf der Speisenkarte. Es wird laut Stephan Schlecht aber auch altbewährtes mit Neuem verbunden, werden regionale Produkte in eine leichte und gesunde Küche eingebunden. schen auch in Hessen. Die Produkte aus der eigenen Landwirtschaft werden so eng wie möglich mit der Nudelmanufaktur verzahnt, das Leitbild „Zeit für das B’sondere“ zieht sich vom Anbau der Rohstoffe bis zur handwerklichen Nudelherstellung hin. So werden die Eier aus dem Kloster Obermarchtal mit der Hand aufgeschlagen, die Spaghetti luftgetrocknet und die Produkte ebenfalls in Handarbeit verpackt. „In der Region für die Region“, beschreibt Sabine Schaut die Philosophie des Familienunternehmens. Spitzenqualität und Regionalität, ein direkter Bezug zu den Produzenten der erlesenen Rohstoffe und Nachhaltigkeit sind Werte, die den Nudelherstellern aus der Region wichtig sind. Kein Wunder, gilt die Schwäbische Alb doch als Heimat des deutschen Nudelhandwerks. Inf�mation Die Nudelhersteller bieten eine breite Palette an Teigwaren und dazu passenden Produkten an. Gläserne Produktion, Kundencenter, Werksführungen, Einkaufsmöglichkeiten oder Kochkurse sind nur wenige der vielen weiteren Angebote. Informationen gibt es unter www.tress.de, www.alb-gold.de und www.schauts.de. • Familienbrauerei seit 1728 • WINTERBIER Die bernsteinfarbene Bierspezialität www.gruibinger.de

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DIREKT VOM JÄGER „Mehr Bio geht nicht“, sagt Karl Göbel und zählt die Vorzüge heimischen Wildfleisches auf: „Wildbret ist fettarm und reich an Nähr- und Mineralstoffen. Da die wildlebenden Tiere nur natürliches Futter aufnehmen, ist ihr Fleisch frei von Medikamenten und künstlich zugeführten Hormonen. Von Andrea Maier Ende der 1980er Jahre verknüpfte der gelernte Metzger Karl Göbel seinen Beruf mit seinem Hobby, der Jagd, und füllte damit eine damals noch enge Nische im Lebensmittelmarkt. „Was ich gejagt habe, war nicht nur bei mir zu Hause willkommen“, auch Nachbarn und Freunde waren begeisterte Abnehmer von frisch erlegtem Reh und Wildschwein. Der Sohn aus einer Gastwirtsfamilie traute sich und startete die professionelle Vermarktung von Wildbret aus heimischen Wäldern. „Damals galt ich als Exot“, erinnert er sich lachend. Die rasch wachsende Zahl seiner Kunden bestärkten seinen Unternehmergeist, Küchenchefs namhafter Restaurants und immer mehr Privatleute wünschten das frische Fleisch aus den Wäldern der Region. Jedes Stück Wild wurde - und wird - von einem Amtstierarzt untersucht. Nach der Freigabe wird das geschossene Tier fachmännisch zerlegt und in Göbels Wurstküche in Wäschenbeuren (Kreis Göppingen) weiter verarbeitet und „veredelt“. Das bedeutet, dass Fachkräfte das Fleisch in Portionen teilen,Wurst, Pasteten, Sülzen, aber auch Soßen und sogar Gulasch, Ragout und Chili con Carne produzieren. Geräuchert, vakuumverpackt oder in Dosen werden die Produkte auf Märkten und Veranstaltungen verkauft, im Frische-Automaten bereit gelegt und in Präsentkörbe und Postpakete verpackt. Der Betrieb „Göbel Gourmet Wildspezialitäten“ ist zertifiziert. „Selbstverständlich“ sei der jeweils lückenlose Herkunftsnachweis, der genau nachvollziehen lässt, wer wann wo welches Tier erlegt hat, sowie die exakt dokumentierte Qualitätssicherung der Verarbeitung, denn „Wildfleisch ist Vertrauenssache.“ Darüber hinaus garantiert Karl Göbel, dass er ausschließlich wild lebende Tiere aus regionalen Revieren verarbeitet und keinesfalls Gatterwild, also in Gefangenschaft lebende Rehe oder Hirsche, anbietet. Jagdgebiete sind, neben dem Kreis Göppingen, die Schwäbische Alb, insbesondere das Biosphä- Karl Göbel muss den Automaten in Bartenbach mit den Wildspezialitäten oft nachfüllen. Foto: Andrea Maier rengebiet rund um Münsingen, aber auch der Alb-Donau- und der Ostalbkreis. Rot- und Damwild gibt es hier hier nicht, dieses Fleisch bekommt Göbel von Vertragspartnern in der Pfalz. Zwar locken klassische Wildgerichte vor allem im Herbst und Winter in Restaurants und an den heimischen Esstisch, doch Göbel hat das ganze Jahr über Saison. Wildschwein- oder Hirschschinken harmonieren vorzüglich mit frischem Spargel, im Sommer gibt es marinierte Nacken-, Rücken- und Filetsteaks oder eine knusprige Wildschwein-Rote auf den Grill, mehrere Sorten Wild-Salami, Reh-Knacker, Sülzen und Pasteten munden eh das ganze Jahr über. Inf�mation Karl Göbel Gourmet Wildspezialitäten Lorcher Str. 122 73035 Göppingen Telefon 07161/9519655 www.direkt-vom-jaeger.de 7 Verschenken Sie sorgfältig ausgewählte Produkte aus dem Stauferland. Überraschen Sie mit dem Stauferkischtle Freunde, Mitarbeiter oder Geschäftspartner! www.stauferkischtle.de Stauferkischtle DAS GESCHENK AUS DER REGION

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HAUSBAU FÜR VIELE EIN LEBENSTRAUM und ob es besondere Wünsche zu berücksichtigen gilt. Der Architekt weiß, was mit den geltenden Vorschriften und anerkannter Regeln der Technik vereinbar ist. Das helle Holz und die großzügigen Glasflächen auf der Gartenseite sind bei diesem Wohnhaus in Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) von wohltuender Klarheit, Ruhe und durchgängiger Materialität.Architekt war Fernando Vaccaro (Karlsruhe). Foto: René Lamb Im Unterschied zum Kauf eines Autos ist der Bau eines Hauses eine Investition in die Zukunft. Nach der grundsätzlichen Entscheidung für ein Eigenheim kommt die Frage nach dem passenden Baupartner. Mit der Beauftragung eines freien Architekten steht dem Bauherrn von Anfang an ein unabhängiger Berater zur Seite, der seine Interessen gegenüber Behörden und Firmen vertritt. Seine Vergütung ist durch die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) gesetzlich geregelt. Bei der Entwurfsplanung geht es zunächst darum, die Grundlagen zu definieren:Bauherr und Planer überlegen sich gemeinsam, wie viel Fläche benötigt wird, wie die Räume zusammenhängen sollen Darüber hinaus erkennt er die Möglichkeiten und Grenzen eines Baugrundstücks. Er kann behördliche Vorgaben wie den Bebauungsplan einordnen und individuelle, funktional und gestalterisch überzeugende Antworten auf vermeintliche Zwänge finden: Ein unattraktiv wirkendes Grundstück zu einem guten Preis kann bei einem geschickten Konzept ungeahnte Perspektiven eröffnen. Die Einflussmöglichkeiten sind zu Beginn der Planung am größten.So haben grundsätzliche Festlegungen wie die Lage der Räume oder die Fassadengestaltung weitreichende Auswirkungen auf die spätere Nutzung. Architekten können aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung Varianten oder denkbare Alternativen aufzeigen. Infrarot Wärmekabinen 8 Wichtiger Bestandteil der Planung ist die Abschätzung der Baukosten. Diese Kostenangaben werden entsprechend der fortschreitenden Planung laufend konkretisiert. Bei der Abnahme kann der Architekt beurteilen, ob bei Beanstandungen mit Folgeschäden zu rechnen ist, und weiß, welcheToleranzen akzeptabel sind. Oberstes Ziel ist für ihn ein Gebäude, das den Bedürfnissen des Auftraggebers entspricht – ein Traumhaus auf Dauer. Die beste Idee für Ihr Wohlbefinden: Wärmekabinen mit der einzigartigen TRIO-Sol Kombination von TPI. Gerne beraten wir Sie persönlich in unser Ausstellung in Albershausen bezüglich Hölzer, Licht, Aroma, Klang. Höfle Schreinerei und Saunabau • Uhinger Str. 51/1 73095 Albershausen • 07161.31388 • www.hoefle.de Inf�mation Geeignete Planer finden sich unter www.akbw.de/planer-finden.htm. Eine Broschüre für Bauherren kann kostenlos angefordert werden bei der Architektenkammer Baden-Württemberg, Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart, Telefon 0711/2196-116, architektur@akbw.de.

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ANZEIGE MIT GERINGEM AUFWAND HEIZKOSTEN SPAREN Die meisten Eigentümer sind immer aufs Neue verwundert, wenn ihnen Frank Grupp, Inhaber der gleichnamigen Firma aus Donzdorf, von seinen langjährigen Erfahrungen mit Heizungswasser erzählt. Was wissen Sie über Ihr Wasser in der Heizungsanlage? Es ist schwarz, riecht übel und wenn es ausläuft, bekommen Sie die Flecken weder aus dem Teppich, noch aus dem Parkett. Und diesem Medium trauen Sie Ihr Geld an? Das Heizungswasser muss die gekaufte Energie vom Wärmeerzeuger zum Heizkörper transportieren. Haben Sie sich schon mal Gedanken über die Effizienz des Trägermittels gemacht? Diese schwarze Brühe, meist über 20 Jahre alt, ist aggressiv, voller Korrosionsbestandteile, blockiert die Pumpenmotoren und verstopft die Heizkörperventile. eine Spülung der Rohre vorzunehmen. Dadurch wird der Wirkungsgrad wieder erhöht. Je nach Alter der Heizkörper kann auch der Austausch der Heizkörper sinnvoll sein. Hierbei sind Hygieneheizkörper aus Aluminium erste Wahl. Diese lassen sich auch sehr gut mit Fußbodenheizungen kombinieren, da sie auch mit Niedertemperatur angesteuert werden können. Die erzielten Energieeinsparungen amortisieren die Investition in der Regel sehr schnell. Zweistellige Einsparungen sind durchaus möglich. Lassen Sie sich von dem Experten Frank Grupp beraten. Vereinbaren Sie einen Termin unter Telefon 07162/929790 oder www.frank-grupp.de. Mit geringem Aufwand tauscht die Firma Frank Grupp die Brühe gegen ein Heizungswasser, das den VDI Richtlinien entspricht und den Wirkungsgrad Ihrer Anlage erhöht. Damit die Raumtemperatur richtig regelbar ist, muss der Volumenstrom in den Heizkörpern stimmen. Dazu sind der hydraulische Abgleich und neue Thermostatventile unabdingbar. Beim hydraulischen Abgleich verteilen Hocheffizienzpumpen nach einer vorgegebenen Regelung gleichmäßig die Wärme im ganzen Haus. Nur so ist die Raumtemperatur tatsächlich regelbar. Für Fußbodenheizungen bieten sich Steuerungen der einzelnen Heizkreise mit Funkthermostaten an. Je nach Alter der Fußbodenheizung ist es sinnvoll, Die Firma Frank Grupp hat schon viele Jahre Erfahrung mit Pelletheizungen. Über 100 solcher Anlagen wurden von ihr seit 2002 geplant und gebaut. Die Vorzüge liegen für Firmenchef Frank Grupp auf der Hand: Pellets sind umweltfreundlich, der Preis für Pellets obliegt nicht politischen Einflüssen und der Stadt fördert den Einbau von Pelletheizungen, die kinderleicht zu bedienen sind. Firmenfoto Tel. 07162 / 92 97 90 . Hermann-Schwarz-Str. 2 . 73072 Donzdorf www.frank-grupp.de 9

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FAMILIEN IM BLICK Wohnen auf der Schwäbischen Alb oder vom Wohnzimmer aus den Blick auf den Albtrauf genießen? In den Städten und Gemeinden der Region entstehen von privaten wie von kommunalen Bauträgern attraktive Wohnprojekte, wie die hier aufgeführten Beispiele zeigen. Zentral im Herzen von Pfullingen (Kreis Reutlingen) und zugleich ruhig gelegen entsteht ein neuesWohngebiet: das Pfullinger Kaiserviertel. Ein besonderes Stadtquartier, in dem viel mehr als nur eine moderneWohnanlage verwirklicht wird: hier entsteht ein Zuhause. Der zweite Bauabschnitt umfasst vier Wohn- und Geschäftshäuser mit 41 großzügigen und offen geschnittenen Zwei- bis Vier-Zimmer Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten, die zum Ende des ersten Quartals 2018 fertiggestellt werden sollen. Die vier Wohn- und Geschäftshäuser sind über eine gemeinsameTiefgarage miteinander verbunden. Mit dem Aufzug geht es von der Tiefgarage bis vor die Wohnungstüre. Die umweltfreundliche Solarthermieanlage trägt gemeinsam mit der Fußbodenheizung dazu bei, den modernsten Anforderungen gerecht zu werden. Die Außenanlage verfügt über einen kleinen Spielplatz und großzügig angelegte Grünflächen. Im Neubaugebiet Hilb in Stetten (Zollern-Alb-Kreis) sollen insgesamt 115 Wohneinheiten und 55 Stellplätze entstehen. Die Bebauung wird in drei Abschnitte aufgeteilt.Abschnitt 1 enthält 41Wohneinheiten und 22 Stellplätze, Abschnitt zwei umfasst 50 Wohneinheiten und 22 Stellplätze,Abschnitt drei enthält 24 Wohneinheiten und acht Stellplätze. Im Göppinger Stadtviertel Bodenfeld (Kreis Göppingen) erstellt die städtische Wohnbaugesellschaft (WGG) derzeit 59 moderne Wohnungen in unterschiedlichen Größen und Grundrisslösungen in einem familienfreundlichenWohnumfeld. Ein Drittel derWohnungen verfügt über vier oder fünf Zimmer.Aber auch an die Großeltern ist mit großzügigen Zwei- bis DreiZimmer-Wohnungen gedacht. Mitten in Göppingen entstehen,verteilt auf zwei Baukörper, auf dem Dach eines neuen Lebensmittelmarktes insgesamt 37 moderne, Stadtwohnungen in unterschiedlichen Größen.Die Fertigstellung ist für Juni 2018 geplant. Lage Durch die Nähe Westerheims zur A8 erreichen sie in kurzer Zeit Stuttgart oder Ulm. Der zukünftige Bahnanschluss in Merklingen ist mit öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen. Der Neubau befindet sich nur wenige Meter vom Ortskern entfernt. Sie erreichen alle wichtigen Einrichtungen in Laufweite. Ob Lebensmittelläden, Ärzte, Apotheke, Banken, Gastronomie, Schule und Kindergärten Wohnen, • wo andere Urlaub machen Ausstattungsmerkmale Ihr neues Zuhause im Luftkurort Westerheim • Massive, wertbeständige Bauweise • Energieeffizienzhaus - KfW 55 • Barrierefreie Zugänge ins Gebäude Wohnungen von 52 m² - 135 m² • Großzügiger Aufzug in alle Geschosse • Fußbodenheizung mit Luft-Wärmepumpe • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung • Separate Warmwasserbereitung in jeder Wohnung, somit keine Legionellengefahr • exklusive Dachterrassen • Abstellraum in Wohnung und Keller • Wäsche-und Trockenraum • Raum für Fahrräder und Kinderwagen Interesse? Sie erreichen uns unter 07333 950591 oder info@immo-service-woelfle.de Auf Wusch senden wir ihnen gerne Infomaterial zu.

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Fenstertausch schnell und sauber Mit 15 Jahren sind viele Fenster heute bereits veraltet. Der Grund: In den letzten Jahren hat die Produktion von hochwertigen Kunststoffprofilen große Fortschritte gemacht, Wärme- und Schallschutz haben sich sehr deutlich verbessert. Trotzdem schieben viele Eigenheimbesitzer den Austausch ihrer in die Jahre gekommenen Fenster auf, da sie sich vor einer wochenlangen Baustelle in den eigenen vier Wänden, vor beschädigten Fensterbänken und vor Schmutz fürchten. Allerdings ist diese Angst unbegründet: Fachleute tauschen Fenster heute schnell, routiniert und sauber aus, ohne dass anschließend neu tapeziert werden muss. Die alten Profile werden millimetergenau aus den Laibungen herausgeschnitten, ebenso exakt werden die neuen Kunststoffprofile eingebaut und in der Wand verankert.Txn Der Tausch von Fenstern geht heute Foto: txn schnell und sauber. Einen Platz für die Sauna gibt es immer Für eine Sauna gibt es in der Wohnung oder im Haus immer einen Platz, auch wenn das auf den ersten Blick nicht ausschauen mag. Die meisten Hersteller haben sich mit dem Problem der häuslichen Enge auseinandergesetzt und sorgen mit pfiffigen Ideen und ansprechenden Designs dafür, dass sich die Sauna ins Wohnambiente einfügt. Wer eine Sauna nach Maß anfertigen lässt, hat noch größere Chancen, sie in seinen Wohnbereich zu integrieren zum Beispiel unter der Dachschräge. Eine Heimsauna benötigt Anschlüsse für Wasser und Strom. Zudem muss die Sauna auf einem glatten, geraden und wasserfesten, am besten gefliesten, Untergrund gestellt werden. Auch für die Belüftung sollte gesorgt sein. Für die Stromversorgung benötigt eine Sauna meist 400-Volt-Zuleitungen. Mehr über die Schwäbische Alb www.albeins.de Haustechnik Sicherheit + Komfort + Energieeffizienz Wir verbinden traditionelles Handwerk mit einem modernen kundenorientierten Dienstleistungsangebot. Auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, bieten wir individuelle Lösungen in allen ET-Bereichen. Haustechnik ... im Strom der Zeit 11 Inhaber Oliver Wolfrum e.K. + + Sicherheitstechnik + Haustechnik + Industrietechnik + + Ortsstr. 46/1+ 73061 Ebersbach Tel. (0 71 63) 5 32 39-79 +Fax -80 info@elektro-wolfrum.de www.elektro-wolfrum.de

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JEDES HAUS EIN UNIKAT Das Bild von uniformen Fertighäusern ist längst überholt – modern und innovativ, geprägt von designorientierter Architektur und vor allem individuell präsentieren sich Fertighäuser. Bei Schwörer Haus in Hohenstein (Kreis Reutlingen), einem Pionier der Branche, gleicht jedenfalls kein Eigenheim dem anderen. Von Kirsten Oechsner Rund 1000 Fertighäuser verlassen im Jahr die Fertigungsstraße im Werk Oberstetten und werden von dem kleinen Hohensteiner Teilort vor allem an Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch in andere europäische Länder gefahren und vor Ort schlüsselfertig errichtet. Jeder Bauherr drückt seinem Haus seinen ganz eigenen Stempel auf, plant nach seinen Bedürfnissen und den Gegebenheiten vor Ort, setzt individuelle Akzente und stattet sein Eigenheim vor allem auch nach seinen finanziellen Möglichkeiten aus. Dank einer eigenen Kellerfertigung und einer Designerschreinerei bilden alle Entwürfe vom Fundament bis zum Dach je nach Ausbauwunsch des Kunden eine maßgeschneiderte Einheit. Den Wünschen sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt, in intensiven Beratungsgesprächen werden sie in eine Planung umgesetzt und dabei haben die auf ganz Deutschland verteilten 100 Bauberater vor allem eines im Blick: die Wohngesundheit. Und die steht auch bei den künftigen Bauherren von den energieeffizienten Ein-, Zwei-, und Dreifamilienhäusern in Holztafelbauweise ebenso wie bei den Käufern von den als „FlyingSpaces“ genannten Raummodule ganz oben auf der Wunschliste. Dazu gehören die ausreichende Versorgung mit Tageslicht, ein guter Schallschutz, geprüfte schadstoffarme Ausbaumaterialien und gute Raumluft. Innovativ und recht neu auf dem Markt: die „ FlyingSpaces“, ein von Schwörer Haus entwickeltes Raummodul. Werkfoto Ein Anspruch, den Schwörer Haus seit jeher erfüllt: Das familiengeführte Unternehmen wurde 1950 gegründet, das erste Kundenhaus wurde 1964 gebaut. Bis heute wurden über 39 0000 Häuser realisiert, Schwörer Haus nimmt damit eine führende Position in der Hausbaubranche ein. Hergestellt werden die Schwörer-Häuser in den Werkshallen auf dem 50 Hektar großen Betriebsgelände in Oberstetten. Der natürliche Rohstoff Holz stammt aus regionaler, nachhaltiger Forstwirtschaft. Er wird im eigenen Sägewerk ohne chemischen Holzschutz zu hochwertigen, wohngesunden Bau- und Werkstoffen weiterverarbeitet. Zahlreiche Patente für Baulösungen und Baustoffe unterstreichen die Innovationskraft des Unternehmens. Darüber hinaus beteiligt sich Schwörer Haus regelmäßig an Forschungsobjekten zum Thema zukunftsweisendes Wohnen mit der Überzeugung, dass die Ergebnisse letztlich der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen, so das Unternehmen. 12 Wer neugierig darauf ist, wie aus Holzbrettern ein Fertighaus wird, kann sich in Oberstetten zu Werksführungen anmelden. Ein Service, den nicht nur inter- essierte Bauherren in Anspruch nehmen können, sondern auch Vereine, Schulklassen, Betriebe oder andere Gruppen. Inf�mation Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Straße 8 72531 Hohenstein-Oberstetten Telefon 07387/160 www.schwoererhaus.de

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ANZEIGE SCHAFFEN SIE SICH IHR PERSÖNLICHES ZUHAUSE Und genau diese Informationen bekommen Sie von uns. Haben Sie einen schönen ersten Eindruck bekommen? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf und fordern Sie uns. Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen rund ums Bauen ist Matthias Heilemann. Sie erreichen Ihn telefonisch unter 07162/949 258-0 oder per Email unter heilemann@holzbau-moser.de Wie schön ist es doch nach getaner Arbeit die eigenen vier Wände zu betreten, einfach nach Hause zu kommen. Aus der Küche duftet es verführerisch und leise spielt die Musik im Hintergrund. Sie hören die Kinder in ihren Zimmern spielen und freuen sich nun auf den Abend im Kreise Ihrer Familie. Damit IhrWunsch nach dem Eigenheim Realität wird, helfen wir Ihnen von MOSER Haus. Also, wie geht es nun los? Wie kommen Sie so schnell wie möglich raus aus der Miete in Ihr ganz persönliches Eigenheim? So, dass die Doppelbelastung Miete/Eigenheim nicht groß zu Buche schlägt. Worin liegen die Vorteile eines Holzfertighauses gegenüber einem Haus aus Stein oder Beton? Die 10 Vorteile beim Hausbau in Holzrahmenbauweise: • Gesundes Raumklima durch den Baustoff Holz • Frei von Schadstoffen • Kurze Bauzeit • Raumgewinnung durch optimalen Wandauf- bau • Optimale Wärmedämmung • Beste Energieeffizienz, minimaler Energiebe- darf • Als Bausatz oder Schlüsselfertig • Einfacher Innenausbau, Holz ist einfach leichter zu bearbeiten • Fassade individuell gestaltbar Möglichkeiten umfangreicher Eigenleistungen. Dieser Frage liegt eine grundsätzliche Entscheidung zu Grunde:Wir wollen mit unserer Familie gesund leben. Eins vorneweg: Im offenen und ehrlichen Dialog erfahren wir ganz viel von Ihren Wünschen und Vorstellungen. Im Gegenzug erfahren Sie alles über uns. Daher ist ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht so wichtig. Uns ist klar, dass die Bauherrschaft vor allem eins braucht: Informationen, Informationen und nochmals Informationen. 13

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GANZ SCHÖN KUSCHELIG Immer mehr Menschen wünschen wieder mehr Naturfasern am eigenen Leib. Statt so genannter Funktionswäsche aus 100 Prozent Kunstfaser ist vor allem Wolle sehr gefragt. Schurwolle von Schafen macht dabei den größten Anteil aus. Doch nicht nur ältere Menschen wissen um die unvergleichlich kuschelige Wärme, die Wolle von Angora-Kaninchen bewirkt. Von Andrea Maier Schon in den 1920er Jahren züchtete Großvater Alfred Bauer Angora-Kaninchen und sammelte deren Wolle. Sein Sohn, Ulrich Bauer sen., begann mit dem Handel von Angoraprodukten, erweiterte die Annahme von Rohwolle von Hobbyzüchtern auf ganz Deutschland. Die Bauers heute halten es ebenso. „Wir verarbeiten ausschließlich Wolle aus Deutschland und kennen die meisten Züchter persönlich. So können wir davon ausgehen, dass die Kaninchen, die Wolle für unsere Produkte liefern, sorgfältig - und mit Liebe - gehalten werden.“ Ulrich Bauer hatte in jungen Jahren selbst einige der zierlichen Kaninchen, denen durch Zuchtaus- wahl ein langes dichtes Haarkleid wächst. Angora- kaninchen haben ein besonders dichtes Fell und müssen deshalb unbedingt regelmäßig geschoren werden. „Mindestens fünf Mal im Jahr“, hat Ulrich Bauer seine Tiere vom sechs- bis 20 Zentimeter langen Wollkleid befreit. „Sonst fühlen sie sich nicht 14 wohl.“ So hat es ihm sein Opa Alfred beigebracht und so hat es auch sein Vater, Ulrich sen., gehalten. Rund 450 Gramm feinste Wolle lässt ein Kaninchen pro Schur auf dem Tisch. Das feine Haar der Junge Kaninchen nach der ersten Schur. Foto: Ulrich Bauer Ulrich Bauer erläutert interessierten Kunden die Verarbeitung Foto: Andrea der Angora-Garne. Maier von sich aus sehr reinlichen Tiere braucht wegen seiner besonderen Struktur weder aufgebrochen noch gewaschen zu werden. In der Firma der Familie Bauer wird die kostbare Rohwolle sortiert, in große Säcke verpackt und zu Spinnereien nach Nordrhein-Westfalen und Italien versendet. Je nach Fadenstärke werden 20 000 bis 50 000 Meter Garn aus einem Kilogramm Kaninchenwolle gewonnen. Die fertigen Garnkonen kommen zurück nach Deizisau, wo Mitarbeiterinnen an den teils urtümlich anmutenden Strickmaschinen Rund- und Flachstoffe herstellen. Jetzt erst wird das Material gewaschen, um Reste von Spinnfett herauszulösen und den Einlauffaktor vorweg zu nehmen. „So bleiben unsere Produkte in ihrer Form stabil.“ Seit das Ehepaar Ines und Ulrich jr. Bauer zu Beginn der 1980er Jahre in die Geschäftsführung eingetreten sind, werden die Stoffe neben dem vorherrschenden Naturweiß und Beige in mehreren Farben produziert. Das schätzen insbesondere modebewusste, aber auch sportlich aktive Kunden. Wer Angora-Produkte nur als Leib - oder Gelenkwärmer kennt, wird staunen, wie umfangreich das Sortiment der vergleichsweise kleinen Firma Angora-Moden ist. Pullover, Jacken, Mützen, Schals, Wohndecken und vieles mehr ergänzen die klassischen Wäscheprodukte. All das wird vor Ort, in Deizisau genäht. Die 25 Angestellten kommen aus der unmittelbaren Umgebung und arbeiten meist in flexibler Teilzeit. „Wir sind halt ein Familienbetrieb“, lacht Ulrich Bauer, dem es wichtig ist, dass die Kinder seiner Angestellten in Kindergarten oder Schule gut untergebracht sind, bevor die Frauen zur Arbeit kommen. Inf�mation Angora-Moden Plochinger Straße 30/ Eingang Blumenstraße (Fabrikverkauf) 73779 Deizisau Telefon 07153/23071 www.angora-moden.de

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BÄCKERSTREIT IM KINO Es ist soweit: Zum Jahresende läuft der Film „Do goht dr Doig“ in den Kinos an. Der Streifen, eine muntere Fortsetzung der erfolgreichen Fernsehserie „Laible und Frisch“ (Südwestfernsehen), rückt den Bäckerstreit im schwäbischen Schafferdingen wieder in den Blickpunkt. Kleinbäcker Walter Laible (Winfried Wagner) kehrt verfrüht von einem Klinikaufenthalt zurück in seinen Heimatort. Hier müssen seine Frau Marga und sein Sohn Florian dem Vater mitteilen, dass sie Bäckerei und Heim verkaufen mussten - und zwar ausgerechnet an Walters größten Konkurrenten, den Industriebäcker Manfred Frisch (Simon Licht). Den humorvollen Familienzwist zwischen dem norddeutschen Großbäcker Manfred Frisch und dem schwäbischen Kleibäcker Walter Laible verfolgten im SWR Fernsehen bis zu 900 000 Zuschauer je Folge. Den Konkurrenten Laible ausgeschaltet, wähnt sich Manfred endgültig als Sieger in dem andauernden Bäckerstreit. Doch auf den Höhenflug folgt jäh der Absturz: Vater Heinrich Frisch teilt seinem ungeliebten Sohn mit, dass er die Frisch AG an Rasso von Ohndorf verkaufen wird. Manfred fällt aus allen Wolken. Hat Rasso die Chance ergriffen, um eine alte Rechnung mit Manfred zu begleichen? Die Kinobesucher werden es erfahren. Das Drehbuch zum Film schrieb Sebastian Feld, für die Produktion zeichnet der Reutlinger Frieder Scheiffele verantwortlich. An dem Film waren Schwabenlandfilm, Südwestdeutscher Rundfunk (SWR), Kinostar Filmverleih GmbH, sowie die Filmförderung Baden-Württemberg beteiligt – und viele Leible-und-Frisch-Fans, die mit ihrer Spende das Leinwandabenteuer möglich machten. „Do goht dr Doig“: Hauptdarsteller Winfried Wagner (links), Ulrike Barthruff (Mitte) und Simon Licht (Zweiter von rechts) mit Filmproduzent Frieder Scheiffele (Zweiter von links) und Drehbuchautor Sebastian Feld (rechts). Foto: Pascal Rémon/Schwabenlandfilm EHRELIMEBATEN! WWW.STAUFERS-EDEKA.DE HRALEOBCCEHHRBDSEOHRRGAFUH.SAJEUENSBE.ENDN.OHUNARUZSDSEOENNRWF.A.MNDAGÜR.RKWNTÄAHSUACL.HLEEEBNGEBÖREPSUBPRAIENCNGHEN

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