Limmat Verlag Vorschau Frühjahr 2018

 

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Vorschau auf die Neuerscheinungen im ersten Halbjahr 2018 aus dem Limmat Verlag

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2 Limmat Verlag Pietro De Marchi Das Orangenpapier / La carta ­delle arance Gedichte italienisch und deutsch Aus dem Italienischen von Christoph Ferber ca. 120 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag sFr. 38.– / € 38.– isbn 978-3-85791-798-1 März «Die Stiftung ehrt ein Werk, das in die Tiefen der jahrhundertealten italienischen Poesie greift und dabei weltläufig in der Gegenwart angesiedelt ist.» Gottfried Keller-Preis, Martin Bodmer-Stiftung Pietro De Marchi Das Orangenpapier La carta delle arance Limmat GAoutstmgferiziPteedrdieeciKhmsnelelter- Pietro De Marchi, geboren 1958 in Seregno (Mailand), lebt seit 1984 in Zürich und lehrt dort italienische Literatur an der Universität. Er schreibt Gedichte und Kurzprosa. 1999 ­erschien der Gedichtband ­«Parabole smorzate e altri versi» mit einem Vorwort von Giorgio Orelli. Für seinen Band mit Gedichten und Prosastücken «Replica» erhielt er den Schillerpreis und eine kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich. Im Limmat Verlag ist «Der Schwan und die Schaukel / Il cigno e l’altalena» lieferbar. Foto Alexander Jaquemet Pietro De Marchis dritter Lyrikband lehrt uns wie die Vor- gängerbände präzises Sehen auf Nahes und Entferntes, auf Hell und Dunkel, auf Alltägliches und Entlegenes. In sei- nem Zentrum stehen Menschen, deren Stimmen, Aussa- gen und Geschichten der Autor liebevoll nachzeichnet, mit Grazie und jener oft trügerischen Leichtigkeit, die den Blick ins Tiefe – ja ins Tragische – offen lässt und uns so veranlasst, die Worte zu hinterfragen, ihnen jenen Sinn zu geben, der ihnen zukommt und der sich hinter ihren schlichten, exakt gefügten Rhythmen verbirgt.   «Er rührt auch an die grossen Fragen, macht sie mit der Sprache selbst da fassbar, wo Fassungslosigkeit vorherrscht. Mit Pietro De Marchis Gedichten schaut der Leser in eine Welt der Wider- sprüche, die, ins menschliche Mass verwandelt, nichts von ihrem Schrecken und nichts von ihrem Zauber verliert.» Neue Zürcher Zeitung Christoph Ferber, geboren 1954, aufgewachsen in ­Sachseln ow. Studium der Slawistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Lausanne, Zürich und Venedig, dort Promotion über den russischen Symbolismus. Wohnt als freier Übersetzer auf Sizilien. Übersetzungen fast a­ usschliesslich lyrischer Texte, u. a. von Montale, Orelli, Quasimodo, Lermontow, M­ allarmé u. v. a. 2014 erhielt er den Spezialpreis Übersetzung des Schweizerischen Bundesamts für Kultur, 2016 den Paul Scheerbart-Preis.

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3 Limmat Verlag Leben und Bühne – von, mit und über den grossen Schauspieler Robert Hunger-Bühler. Robert Hunger­-Bühler ist einer der ganz grossen Schau­ spiel­er der Gegenwart, der mit allen wichtigen Regisseuren zusammengearbeitet hat, mit Christoph Marthaler, Frank Castorf, Barbara Frey, Peter Stein, Milo Rau u. a.  ­  Dieses Buch ist ein vielschichtiges Porträt des Menschen und Künstlers. Es zeichnet den Weg Hunger-Bühlers nach, der in Sommeri am Bodensee geboren ist, die Kindheit in Aarau verbracht hat, ins Theater und in die Welt aufge­ brochen und über Wien, Bonn, Freiburg und Berlin wieder nach Zürich zurückgekommen ist, wo er ein Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus ist.   Neben Notaten, Haikus und Zeichnungen von Robert Hunger-­ Bühler enthält das Buch Gespräche und Texte über Herkunft, Fussball, Schauspiel, Bob Dylan oder Klaus-Michael Grüber, über Hunger-Bühlers Werdegang und seine Arbeiten auf der Bühne, in Film und Performance. Längere und kürzere Wür- digungen von Peter von Matt bis Milo Rau erweisen dem grossen Schweizer Schauspieler persönliche Reverenz. ROBERT HUNGERBÜHLER DEN MENSCHEN SPIELEN L IM M AT Robert Hunger-Bühler Den Menschen spielen Herausgegeben von Klaus Dermutz Mit Beiträgen von Barbara Frey, Alexandra Kedves, Christine Repond, Anna Viebrock, Mathias Balzer, Klaus Dermutz, Thomas M. Gehring, Hans Peter Hungerbühler, Robert Hunger-Bühler, Peter Kümmel, Christoph Marthaler, Stefan Mayer, Peter von Matt, Haralampi G. Oroschakoff, Arnaud des Pallières, Milo Rau, Alfred Rubatschek, Martin Schäfer, Lothar Schreiner und Stefan Zweifel ca. 320 Seiten, zahlreiche Fotografien, Dokumente und Abbildungen, gebunden, bedrucktes Leinen ca. sFr. 46.– / € 39.90 isbn 978-3-85791-847-6 April Robert Hunger-Bühler, geboren 1953 in Sommeri tg, a­ ufgewachsen in Aarau. Er spielte bis zu den Inter-Junioren für den fc Aarau am linken Flügel. 1974 brach er nach Wien auf, gründete dort das Studenten-Theater Gruppe 85 und erhielt sein erstes Engagement als Schauspieler-­ Regisseur und Platzanweiser am Theater am Belvedere. D­ anach war er als Schauspieler und Regisseur in Wien, Bonn, ­Düssel­dorf, Freiburg und Berlin tätig, seit 2002 ist er im Ensemble des ­Schaupielhaus Zürich. 2012 ist sein Haiku-Band «Herz- schlag – Zeit» ­erschienen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 2015 mit dem Schweizer Theaterpreis. Foto Elena Zaucke Klaus Dermutz, geboren 1960 in Judenburg, 1992 ­Promotion über Tadeusz Kantor. Von 2001 bis 2009 mit D­ irektor Klaus Bachler Herausgeber der Edition Burg­ theater. Buchveröffentlichungen über Andrea Breth, Klaus Michael Grüber, Christoph Marthaler, Gert Voss, Peter Zadek u. a. 2010 Publikation des Anselm KieferGesprächsbandes «Die Kunst geht knapp nicht unter». 2015 ­erschien der Debütroman ­«Sepsis».

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4 Limmat Verlag Limmat Ein Roman über das Erzählen, das Leben in einer Kleinstadt und die Wege der Kinder. Der Icherzähler ist Schriftsteller und reist in ein Schweizer Städtchen, um eine Schulklasse eine Woche lang in kreati- vem Schreiben zu unterrichten. Im einzigen Kebabladen des Orts trifft er Safir, den Wirt. Die zwei pflegen ihre Sehnsucht nach dem Dorf, erzählen sich Geschichten, und allmählich erfährt der Erzähler Safirs Geschichte. Safir und seine Frau Narin hatten einst die Homosexualität ihres Sohnes Beyto nicht akzeptieren wollen und ihn im Heimatdorf überra- schend mit einer Cousine verheiratet. Aber Beyto hat sich aus dem für ihn vorgesehenen Leben abgesetzt und lebt heute in London.   Verschiedene Erzählebenen flechten sich ineinander. Geduldig hört der Erzähler zu, wie Safir ge- lernt hat, mit der Homosexualität seines Sohnes zu leben, und er hat ein Ohr für seine emanzipierte b&b-Gastgeberin Regine Dalcher, die ihr Leben ganz auf ihren behinderten Bruder ausgerichtet hat. Behutsam begleitet er die Schüler in ihren Versuchen, mit ersten Texten dem eigenen Leben Ausdruck zu geben.   Als der Erzähler wieder nach Yusuf Ye¸silöz Die Wunschplatane Hause reist, schickt ihm Safir eine sms nach: «Wenn du meine Geschichte schreiben willst, stell sie so dar, als wäre sie auch deine eigene.» Yusuf Ye¸silöz Die auDs «iveHoGnoecerdhszeczänhehiEicltthlstfteleurng», Wunschplatane Roman ca. 200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag ca. sFr. 28.– / € 24.– isbn 978-3-85791-848-3 März Yusuf Yes¸ ilöz, geboren 1964 in einem kurdischen Dorf in ­Mittelanatolien, kam 1987 in die Schweiz. Heute lebt er mit seiner Familie in Winterthur und arbeitet als freier Autor, Übersetzer und Filmemacher. Seine Bücher ­wurden mehrfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen die Romane «Hochzeitsflug» und «Soraja» sowie der Geschichtenband «Kebab zum Bankgeheimnis».

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5 Limmat Verlag Fanny Wobmann Am Meer dieses Licht Roman Aus dem Französischen von Lis Künzli Titel der Originalausgabe: «Nues dans un verre d’eau» ca. 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag ca. sFr. 28.– / € 24.– isbn 978-3-85791-846-9 März «Kein Wort ist zu viel in diesem grossartigen Roman mit seiner schlichten Leichtigkeit und seiner poetischen Klarheit.» Schweizerische Schillerstiftung FANNY WOBMANN AM MEER DIESES LICHT dLeSirctSherciTahleltwerurrersaiptzNirefetroiuisvsnac2gh0e1n7 Die Erzählerin Laura sitzt im Krankenhaus am Bett ihrer Grossmutter. Die Grossmutter sieht ihrem Ende entgegen, da machen sich die beiden nichts vor. Auf sanfte und über- raschende Weise verschworen, gehen die beiden diesen Weg gemeinsam.    Tag für Tag fährt Laura nach der Arbeit ins Krankenhaus, setzt sich an Grossmutters Bett, geht ein paar Schritte mit ihr, liest ihr vor, hört ihr zu, wenn sie die wichtigen kleinen Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Ihr Leben lang hat sie gearbeitet, sich gefügt, bloss nicht lästig- fallen, nichts aufrühren. Am Ende wird sie zu einer sanften Rebellin.    Wenn Grossmutter schweigt, erzählt Laura von England. Sie wurde von ihrem Chef dahin geschickt, er hat was vor mit ihr. Sie hat Englisch gelernt und die Liebe ausprobiert.    In leichter und poetischer Sprache erzählt Fanny Wobmann von zwei Frauen, die sich in einer zwischen Leben und Tod schwebenden Zeit einander öffnen und an die wesentlichen Dinge rühren. LIMMAT Fanny Wobmann, geboren 1984 in La Chaux-d­ eFonds, studierte Soziologie an der Universität N­ euchâtel. Sie ist Gründungsmitglied des Autorenkollektivs Ajar und der Theaterkompanie Princesse Léopold, für die sie schreibt, spielt und Regie führt. «Am Meer dieses Licht» ist ihr zweiter R­ oman. Lis Künzli, geboren in Willisau, studierte G­ ermanistik und Philosophie in Berlin und lebt heute in Toulouse. Die Übersetzerin von Amin Maalouf, Atiq Rahimi, Camille Laurens, Pierre ­Bayard, Pascale Hugues, Marivaux, S. Corinna Bille u.  a. wurde 2009 mit dem Eugen-HelmléÜbersetzerpreis ausgezeichnet. Foto Ays· e Yavas· Foto Bernard Bonnefon

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6 Limmat Verlag Aline Valangin Tessiner Erzählungen ca. 320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag ca. sFr. 36.– / € 36.– isbn 978-3-85791-849-0 März «Fasziniert von der dörflichen Kultur ihrer Umgebung, sind Aline Valangin Bilder von seltener Leuchtkraft gelungen.» Deutschlandfunk Aline Valangin Tessiner Erzählungen Limmat Viele dieser Erzählungen hat Aline Valangin in Comolog- no im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen, zu denen etwa auch Ignazio Silone gehörte, vorzulesen und Abwechslung in die langen Abende im abgelegenen Berg- dorf zu bringen.   Die Erzählungen spielen denn auch in einem engen Tessiner Bergtal. Aline Valangin ist eine genaue Beobachterin des Dorfs und seiner Bewohner, und ihre Geschichten erzählen von Schlaumeiern und Revol­uz­ zern, von Trinkern und Auss­ enseitern, aber auch von Frauen, die den Unbill und die Härten des Lebens am direktesten zu spüren bekamen und zu ertragen hatten. Sie sucht in den Erzählungen nicht das idyllische, verklärte Tessin, sondern die urtümlichen, wilden Leidenschaften, ihre ­Figuren sind wahr, intensiv und lebendig.    Als Ganzes bilden die Erzählungen ein packendes Sittenbild des Tessins der Dreissiger- und Vierzigerjahre, unbeschönigt, realistisch, virtuos. Dieser Band versammelt erstmals sämtliche «Tessi- ner Geschichten». 8E0r0z0äBhvielsbrhkäeanrudfete Aline Valangin (1889–1986), aufgewachsen in Bern. ­Ausb­ ildung als Pianistin. Verheiratet mit dem Anwalt ­Wladimir Rosenbaum. Im Zürich der Dreissigerjahre ­empfing und betreute sie in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Tätigkeit als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit ­Ignazio S­ ilone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel. Ab 1936 lebte sie im Tessin in Comologno und Ascona.

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7 Limmat Verlag «Zwei eindrucksvolle Charakterstudien und ein Zeitgemälde des Zürich der Zwanziger- und Dreissigerjahre.» Neue Zürcher Zeitung Das Haus von Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin galt im Zürich der Dreissigerjahre als Salon der künstle­ rischen Avantgarde und Zufluchtsort für Verfolgte. Die schweizerisch-faschistischen Zeitung «Die Front» machte aus Wladimir Rosenbaum eine Zielscheibe ihrer Hetze. Mäzen, Antifaschist und Lebemann, hatte er als Kind vor den zaristischen Pogromen fliehen müssen und wurde einer der berühmtesten Schweizer Anwälte. Aline Valangin, Pianistin und nach einer Psychoanalyse Schriftstellerin, war Vertraute vieler Autorenkollegen. James Joyce erzählte ihr seine Träume, und Ignazio Silone gehörte zu ihren Geliebten.   Geprägt vom Wunsch nach Freiheit, erlebten Rosenbaum und Valangin ihre offene Ehe als erregende Her­ausforderung der Moderne, nicht als chronique scandaleuse.   Die Doppelbiografie zweier aussergewöhnlicher Menschen – mit Originalstellen aus Tagebüchern, Archivakten und Tonbandprotokollen – liest sich wie ein Roman. Peter Kamber Geschichte zweier Leben Wladimir Rosenbaum & Aline Valangin Limmat 15 06E0. Ax0euvmfelrpaklgaaeurefte Peter Kamber Geschichte zweier Leben – Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin Ergänzte Neuauflage ca. 340 Seiten, etwa 40 Fotografien, gebunden mit Schutzumschlag ca. sFr. 48.– / € 48.– isbn 978-3-85791-850-6 März Peter Kamber, geboren 1953 in Zürich, lebt als freier Autor in Berlin. Nach «Geschichte zweier ­Leben», das in erster Auflage 1990 erschien, publizierte er die Biografie «Charles Ferdinand Vaucher», die Buchreportage «Die ‹Luftguerilla› der Schweiz gegen die Alliierten» und den Essay «Ach, die Schweiz … Über einen Kleinstaat in Erklärungsnöten». 2010 folgte der historische Roman «Geheime ­Agentin» über die Geheimdienst­dreh­scheibe Schweiz im Zweiten ­Weltkrieg. Foto Ule Mägdefrau

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8 Limmat Verlag Die Stadt als Spielplatz – ein Handbuch der anderen Art. Mehr als zwei Jahre lang haben die beiden Väter Rainer Brenner und Florian Streit Freunde und Fremde nach ihren ganz persönlichen Lieblingsorten gefragt, an denen sie und ihre Familie gerne die Freizeit verbringen. Herausgekommen ist eine verblüffende Übersicht über die Orte in Zürich, an denen gespielt wird – und zwar abseits der offiziellen Spielplätze.    «Viel Spass» stellt versteckte, seltsame, lustige und aussergewöhnliche «Spielplätze» in der Stadt Zürich vor, einen bunten Mix aus kreativen Inputs von Kindern und Erwachsenen, der sich von der pet-Entsorgungsstelle am Röntgenplatz über versteckte Uetliberg-Festungen bis hin zur Autowaschanlage über die ganze Stadt Zürich erstreckt und fernab bekannter Spielplätze bewegt. Mit seiner skurrilen Auswahl an Tipps sowie der unverschnörkelten Gestaltungs-, Text- und Bildsprache schickt dieses Buch Eltern, Kinder, Göttis, Tanten und Kindsköpfe auf eine Forschungsreise durch die eigene Stadt – und bringt sie ihnen Ent­ deckung für Entdeckung näher. Viel SpassRainer Brenner & Florian Streit Zürich mit Kindern. Aber lustig. 120 Seiten, 63 Fotografien und Illustrationen, Fadenheftung, offener Rücken ca. sFr. 19.90 / € 24.– isbn 978-3-85791-851-3 April Rainer Brenner, geboren 1981, studierte G­ ermanistik in Zürich und Theaterwissenschaften in Bern. Seit 2014 ist ­er als Mitinhaber der Agentur Wessinger und Peng als Redakteur, ­Texter und Konzepter tätig. E­ r lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Zürich Wipkingen. Florian Streit, geboren 1975, wuchs in New York und Zürich auf, wo er als selbständiger Grafiker mit einer Teilzeitanstellung beim Opernhaus Zürich lebt. Dank seiner einstigen Anstellung beim ­Kurierbetrieb Veloblitz kennt er die Stadt wie ­seine ­Westentasche. Er wohnt mit seiner Frau und T­ ochter in Zürich Unterstrass.

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9 Limmat Verlag Leonard von Matt Fotografien 1936–1946 Herausgegeben von Brigitt Flüeler und Jos Näpflin Mit Beiträgen von Peter von Matt, Sabine Münzenmaier, Patrizia Keller und Brigitt Flüeler ca. 180 Seiten, etwa 150 Fotografien duplex, gebunden, Fadenheftung ca. sFr. 58.– / € 64.– isbn 978-3-85791-852-0 Juni bisEi1nn4uAgS.nue tOldsabsknBtetesreoglr(lb1,lu6ieAnnr.r gJ2luee0nns1i8), FotograFien 1936–1946 Leonard von Mat t Ein feinfühliger Gestalter von Menschen und Landschaften. Leonard von Matt war von 1950 bis Mitte der 1970er-Jahre einer der erfolgreichsten und bekanntesten Schweizer Foto­ grafen. In seinem Frühwerk, das zwischen 1936 und 1946 entstand, befindet sich unter anderem das eindringlicheigenwillige Porträt von Nidwal­den und dessen Volkskultur.   Seine fotografische Ausbildung begann er mit 29 Jahren als Autodidakt, seine Frau Brigitte hatte ihn ermutigt, den ungewissen Weg des Fotografen zu wagen. Er lernte aus Büchern und Broschüren und verfolgte das Schaffen von Paul Senn, Jakob Tuggener, Gotthard Schuh oder Man Ray. Vom Kleinen ausgehend hat sich von Matt mit seiner fotografischen Auseinandersetzung in Nidwalden für die «grosse» Welt gewappnet. Die so entstandenen Arbeiten – er nannte sie «Trainigsaufnahmen» – sind aller- LiMMat dings mehr als Etuden auf seinem Weg zum Berufsfotografen. Seine Bilder aus der engeren Heimat zeugen von grossem Können, von einem einzigartigen Blick für den Alltag, und sie sind eine fesselnde Dokumentation einer längst untergegangenen Welt. Brigitt Flüeler, geboren und aufge­ wachsen in Stans, Studium der Allgemeinen ­Geschichte, Europäischen Volksliteratur und Volkskunde in Zürich, Redaktorin und Redaktionsleiterin beim Schweizer ­Radio srf in ­Zürich von 1988 bis 2015. Heute f­ reischaffende Historikerin und Journa­ listin in Stans. Jos Näpflin, geboren und aufgewachsen in Wolfenschiessen nw. Lebt als Kunst­­ schaf­f end­ er in Zürich. Für verschiedene Museen – Nationalbibliothek Bern, Kunstmuseum Bern, Nidwaldner Museum, ­Bruder Klaus Museum Sachseln, Glasi H­ ergiswil, u. a. – realisierte er Ausstellungen und Szenografien. Leonard von Matt (1909–1988), war Buchhändler und führte von 1932 bis 1936 mit seinem Bruder Josef ­Buchhandlung, Verlag und Antiquariat von Matt in Stans. Nach einer Assistenz im Atelier von Hermann Eidenbenz in Basel leistete er Aktivdienst und foto­ grafierte ab 1946 in Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich, er publ­ iz­ ierte über fünfzig Bildbände. Für sein Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet.

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10 Limmat Verlag Neue Postkarten Verkaufseinheit à 10 Karten pro Sujet, A6-Format Nettopreis pro Karte (inkl. MwSt) sFr. –.90 / € –.50 Jules Decrauzat Februar Nr. 2490 Nr. 2491 Nr. 2492 Nr. 2493 Nr. 2496 Nr. 2494 Nr. 2495 Jules Decrauzat (1879–1960), geboren in Biel, ist der erste bedeutende Fotoreporter der Schweiz. Er fotog­ rafierte im Burenkrieg in Südafrika sowie in Südamerika, bevor ihn 1906 die Pariser Tageszeitung «Le Journal» als Fotoreporter engagierte. 1910 kehrte er, dem Ruf der G­ enfer Zeitung «La Suisse Sportive» folgend, in die Schweiz zurück. In der Folge ent­ wickelte er sich zum Sportfotografen, ­der ­alle Dis­ziplinen meisterte. Technisch und ä­ sthetisch erwies er sich als Meister des Genres. Die Postkarten stammen aus einem Bestand von über 1000 Glasnegativen im B­ esitz der ­Bildagentur Keystone. Foto keystone/photopressarchiv/Alain Gassmann

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11 Limmat Verlag Gesamtverzeichnis www.limmatverlag.ch/postkarten Karlheinz Weinberger Februar Nr. 2497 Nr. 2498 Nr. 2499 Nr. 2500 Nr. 2501 Nr. 2502 Nr. 2503 Karlheinz Weinberger (1921–2006) war ein Schweizer ­Fotograf, auch unter dem Pseudonym «Jim» bekannt. Seit den späten Fünfzigerjahren fotografierte er die sogenannten Halbstarken, später Biker, Rocker, Tätowierte usw. Insgesamt bildete Weinberger in den über sechzig J­ahren seines fotog­ ra­ fischen Schaffens Rückseiten der bürger­ lichen Welt in der Schweiz ab. Internatio­ nale B­ eachtung erhielt der zeitlebens als Amateur arbeitende ­Fotokünstler erst im Jahr 2000 mit einer grossen Ausstellung und einem ersten Buch.

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Limmat Verlag Quellenstrasse 25 8031 Zürich Telefon 044 445 80 80 Telefax 044 445 80 88 vertrieb@limmatverlag.ch presse@limmatverlag.ch lektorat@limmatverlag.ch www.limmatverlag.ch Auslieferungen Schweiz ava Verlagsauslieferung Centralweg 16 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 762 42 50 Telefax 044 762 42 10 avainfo@ava.ch Deutschland, Österreich & übrige Länder gva Gemeinsame Verlags­auslieferung Postfach 2021 37010 Göttingen Telefon 0551 48 71 77 Telefax 0551 4 13 92 bestellung@gva-verlage.de i(sStwwMLiwPisimustwgbIm.nlsliiwDadesdtehieppVervsereo.nsrcn)lhdasewgnitps Vertreter Schweiz Markus Wieser Kasinostrasse 18 8032 Zürich Telefon 044 260 36 05 Telefax 044 260 36 06 wieser@bluewin.ch Deutschland & Österreich Hans Frieden c/o g.v.v Groner Strasse 20 37073 Göttingen Telefon 0551 797 73 90 Telefax 0551 797 73 91 g.v.v@t-online.de Bildnachweis Auf den beiden Umschlagseiten wurden Fotografien von Leonard von Matt verwendet: Katharina Josepha Angelika Lussi («s’Ängeli»), Nidwalden 1940er-Jahre, und die Aussetzung einer Steingeiss, Trübsee 1954. Von August Macke stammt das ­Ölbild «Weisser Krug mit Blumen und Früchten», 1910, auf dem Umschlag von Pietro De Marchis Buch. Für den Umschlag von Robert Hunger-Bühler wurde eine Fotografie vom bak / Geoffrey Cottenceau & Romain Rousset verwendet. Das Gemälde «Fuchsia», 1975, auf dem Umschlag des Buches von Yusuf Ye¸silöz ist von Otto Tschumi. Laura Jurt steuerte den Papierschnittdruck zum Umschlag von Fanny Wobmanns Buch bei. F­ ür den Umschlag von Aline Valangins Buch wurde ein Linolschnitt von Clément ­Moreau / Carl Meffert, «Frau am Brunnen», um 1934, verwendet.

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