Willich erleben - Ausgabe 06/2017

 

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Willich erleben - Ausgabe 06/2017

Popular Pages


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12 6 | 2017 Jetzt kostenlos mitnehmen! WILLIeCrlHebenWillich, Anrath, Schiefbahn & Neersen

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// Willich erleben Liebe Leserinnen und Leser, Wir haben einmal überlegt: Wie ist es uns vorgekommen? -schnell, hurtig, geschwind, blitzartig, kometenhaft, rapide, rasch, in Windeseile, im Flug, eilig, flott, zügig, flink, fix, flugs, rasant, mit hoher Geschwindigkeit, mit Karacho, ruckzuck, in einem Saus oder im einfach nur im Handumdrehen? Wie auch immer: Es ist auf jeden Fall bald schon wieder um - das Jahr 2017. Dazu ein kurzer Spruch: Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht. Obwohl die Zeit so schnell herumging, möchten wir eines nicht vergessen: Ein herzliches „Danke schön“ an die Leser, User und Follower von „Willich erleben“ auf Papier und im PC. Wir hoffen und wünschen uns, dass Sie uns auch im neuen Jahr treu bleiben. Danke auch an alle, die uns durch konstruktive Kritik unterstützt haben. Für das neue Jahr versprechen wir Ihnen, dass unserer Magazin wieder sechs Mal erscheint und wir an einer Ausweitung arbeiten. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen den Verein „Stalltür-auf e.V“ vor, das Bundesjugendballett tanzt mit „besonderen Kindern“, Stadt-Archivar Udo Holzenthal berichtet über die Kapelle am St. Bernhard Gymnasium und dazu haben wir auf Seite 29 alle Gottesdienst-Termine an Heiligabend für Sie zusammengestellt. Natürlich gibt es wieder Neuigkeiten aus Kultur- und Sportvereinen sowie die beliebten Tipps von unseren Partner-Unternehmen. Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen und besuchen Sie uns im Internet unter www.willicherleben.de. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes Weihnachtfest und ein gutes, gesundes neues Jahr. Nadia Joppen & Wolfgang Dille Herausgeber Inhaltsverzeichnis // Willicher Leben 5 // Willicher Leben 7 8// Geschichte erleben 17// Willicher Leben 25. Krippenspiel 19// Kultur erleben Bundesjugendballett beim TVS Geschichte der Klosterkirche Aktionen des Rotary Club 28// Willich erleben 29// Willicher Leben 32// Willicher Leben Kultur-Programm 2018 Weihnachtsmarkt am Schloss Weihnachts-Gottesdienste Termine in Willich 3

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‚Frieden auf Erden" 25 Jahre Krippenspiel aus Schiefbahn „Es begab sich aber zu der Zeit…“ - jeder kennt den Anfang dieser Geschichte und auch deren Ende. Bereits seit 25 Jahren wird die Geschichte aus dem Lukas-Evangelium im Forum des St. Bernhard Gymnasiums in Schiefbahn dargestellt. Die Premiere hatte das Schiefbahner Krippenspiel vor 25 Jahren im heutigen Heimatmuseum „Kamps Pitter“. Die Idee dazu entstand den Eltern und der Leitung nach der Eröffnung des städtischen Kindergartens in den Räumen des St. Berhhard Gymnasiums. „Das Ziel dieses Krippenspiels war, den Kindern im Rahmen der internen Weihnachtsfeier christliche Traditionen näherzubringen”, so Christa Röhrscheid, die von Beginn an aktiv dabei ist und neben Doris Breugelmans und Petra Langenbrinck zu den Initiatoren zählt. Die alte Schreinerei „Kamps Pitter“; genannt nach dem langjährigen Schreiner und Hausmeister der Hünfelder Oblaten, Bruder Kamps, diente damals als idealer Aufführungsort. Die Atmosphäre und die Nähe zum Kindergarten stimmten. Kurzfristig fanden sich elf Mütter zusammen, die in ihre Rollen schlüpften. Die Rolle des Josefs blieb erst unbesetzt und wurde schließlich auch von einer Mutter übernommen, ebenso wie die Rollen der Heiligen drei Könige. Die Väter ließen auf sich warten und stießen erst später dazu. Das 1. Krippenspiel hatte am 18. Dezember 1992 seine Premiere. Die Schreinerei wurde festlich geschmückt und auf der provisorischen Bühne war liebevoll der Stall von Bethlehem dargestellt. Die Engel spielten die größeren Geschwister der Kindergartenkinder und es gab auch eine musikalische Untermalung. Viele Großeltern, Eltern und Kinder folgten fasziniert dieser frohen Botschaft. Die Begeisterung war so riesig, dass man bald entschied, das Krippenspiel auch am Heiligen Abend aufzuführen. 4 //  Willicher Leben Jan Hartfiel Gärtnermeister UMnesinereeLLeeisisttuunnggeennffüürrSSieie:: • Individuelle Beratung • Kreative Neugestaltung • Bestandserhaltende Umgestaltung • Fachkundiger Gehölzschnitt • Ganzheitliche Gartenpflege • Informieren von Gartentrends Post Telefon Mail Web Unterbruch 40 • 47877 Willich 0160 • 3632054 info@werde-gruen.de www.werde-gruen.de

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// Willicher Leben So wurde das Krippenspiel in den darauf folgenden Jahren im „Kamps Pitter“ immer zweimal aufgeführt. Diese stimmungsvolle Aufführung wurde so beliebt, dass man schon bald über neue größere Räumlichkeiten nachdenken musste. Als dann 1996 die Kapelle des Gymnasiums entwidmet und vom Gymnasium als Forum genutzt wurde, entstanden unerwartet die optimalen Bedingungen - zum Glück gleich neben dem Kindergarten. Dort gab es eine große Bühne und viele Sitzplätze für die Besucher. Mit den neuen Möglichkeiten wurden auch die Väter aktiv, denn mit dem Umzug in die neuen Räume wurden plötzlich auch Tontechniker, Beleuchter und auch ein Josef benötigt. Nach und nach wurden die Aufführungen immer professioneller und der Zuspruch immer größer. Viele Jahre lang begleitete und organisierte Petra Langenbrinck, die Leiterin des städtischen Kindergarten / St. Bernhard mit ihrem Team, die Fortführung dieser Tradition. Nach dem Umzug des Kindergartens in die Räume der ehemaligen Pestalozzischule wurde nach einer Lösung für die Fortführung dieses mittlerweile über die Stadtgrenze Willichs bekannten Krippenspiels gesucht. Allen war klar, es musste weitergehen, aber wie? Die Lösung war die Gründung eines Vereins unter dem Namen „Stalltür-auf e.V“. Erster Vorstandvorsitzender wurde Roman Lieutenant. Dem Vorstand gehören weiter Uta Brüggemann und Eva Hoff-Langemeyer an. Letztere spielt aktuell die Maria. So sorgt heute der Verein „Stalltür-auf e.V." zum vierten Mal dafür, dass diese Tradition lebendig bleibt. Und so werden Heilig Abend wieder einige Kinder des Blauland-Kindergartens und der in diesem Jahr eingeschulten Erstklässler in die Rollen der goldglänzenden Engel, der Hirten und eines Sternenträgers schlüpfen und Marias (Eva Hoff-Langemeyer, spielt seit sieben Jahren die Maria) und Josefs (Waldemar-Peter Kaiser, spielt seit acht Jahren den Josef) Weg zur Volkszählung nach Bethlehem begleiten, wo auch Jesus geboren wird. Es wird ein Abend der Freude und Besinnlichkeit, mit Erinnerungen und strahlenden Kinderaugen. Auch in diesem Jahr wird Stefanie Herzberg die erzählten Worte direkt in Gebärdensprache übersetzen und so die Geschichte für die gehörlosen Besucher noch verständlicher gestalten. Melanie Berrisch an der Geige und Christiane Wagener an der Orgel werden ein Weihnachtslieder-Potpourri anstimmen, dann kehrt Stille ein, bevor es dunkel wird und im Forum das warme Licht der Weihnacht erstrahlt. „Das ist ein klassisches Krippenspiel und Weihnachten ist ein Fest der christlichen Kirchen, aber das Kind in der Krippe ist für alle Menschen zur Welt gekommen“, so der Vorstandvorsitzende Roman Lieutenant. Die immer größer werdende Krippenspielgemeinde, bestehend aus den Eltern der heranwachsenden Kinder, freut sich schon jetzt auf eine stimmungsvolle Aufführung. Wer den Wortgottesdienst und das Krippenspiel am Heiligen Abend miterleben möchte, ist herzlich eingeladen. Das Forum des St. Bernhard Gymnasiums wird ab 16.00 Uhr geöffnet. Beginn ist um 16.30 Uhr. Aufgrund eines begrenzten Platzangebotes wird um ein rechtzeitiges Erscheinen gebeten. Die Kollekte am Ausgang dieser Aufführung wird wieder einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. Was vor 25 Jahren als Elterninitiative begann, ist heute eine feste Größe geworden. Die Darsteller von damals sind heute mit ihren eigenen Kindern im Forum und lauschen dieser frohen Botschaft. Die Botschaft lautet: „Frieden auf Erden" – und ist aktueller denn je. Bildquelle: Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ 5

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Hans Brocker KG · Im Fließ 14 · 47877 Willich Tel. 02154 9566-0 · Fax 02154 9566-49 · www.brocker-moehren.de Junges sucht Gemüse Liebhaber! 6 //  Willicher Leben

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// Willicher Leben Bundesjugendballett tanzt mit den „besonderen Kindern“ des TV Schiefbahn „Unsere Kinder waren wieder begeistert von dem Training mit den Tanz-Profis, die extra für diesen Tag aus Hamburg nach Schiefbahn gekommen waren“ – Stephan Adomeitis, Betreuer der Integrativen Gruppen des TV Schiefbahn, freut sich über diese zweite Aktion mit dem Bundesjugendballett aus Hamburg. Die jungen Profi-Tänzer hatten unter Leitung von Johann Stegli (organisatorischer Leiter) und Raymond Hilbert (Choreograph) mit 32 behinderten und nicht-behinderten Kindern einen Tag lang eine Tanz-Vorführung einstudiert und zum Abschluss des Tages den Familien vorgeführt. Das Training war für beide Seiten eine spannende Angelegenheit: „Wir haben hier eine sehr gemischte Gruppe mit sehr unterschiedlichen geistigen und körperlichen Behinderungen – oder eben auch gar keinen Einschränkungen. Es geht uns darum, in der Gruppe alle in eine Einheit mit den Tänzern und über die Körper in Bewegung zu bringen“, schilderte Raymond Hilbert das Konzept für das Training. Dazu gehe es darum, Vertrauen und Respekt aufzubringen. Diese Gruppe der Kinder und Jugendlichen habe ein sehr großes Bedürfnis nach Körperkontakt und Aufmerksamkeit. Mit den Tänzern übten die Kinder zuerst verschiedene Bewegungen wie Krabbeln, Rollen, Springen und dann die Schaffung von rhythmischen Strukturen in der Improvisation. So wurden etwa tänzerisch Bewegung und Laute eines Pferdes nachgeahmt – um nur ein Tanzelement zu nennen. „Wir haben zwei Kinder dabei, die fast blind sind. Andere haben das down-Syndrom, sind Spastiker oder haben Epilepsie. Was die heute leisten, ist großartig“, meinte Stephan Adomeitis – denn in nur einem Tag studierten sie mit den Tänzern eine etwa 45 Minuten dauernde Vorführung mit den unterschiedlichsten Elementen ein. Nur ein Beispiel: Eines der Mädchen mit einem Down-Syndrom überzeugte nicht nur mit einer fantastischen Stimme, sondern erwies sich im Zusammenspiel mit dem Profi Ricarco Uribe auch als Naturtalent in Sachen Beatboxen… Für Raymond Hilbert hatte der Tag aber auch einen großen Effekt auf die Tänzer: „Die Profi-Tänzer werden sich bewusst, wie wichtig es ist, dass der Körper gesund ist. Sie lernen, diesen Wert zu schätzen, denn tanzen ist eine körperliche Bewegung.“ Außerdem erlebten sie das Bewusstsein, dass man mit kleinen Gesten jemanden glücklich machen könne, „das ist ein Wert, der einem im Leben bleibt.“ Stephan Adomeitis war noch ein anderer Aspekt wichtig: „Wir haben hier die verschiedensten Menschen und Nationalitäten. Alles läuft friedlich und alle verstehen sich – das ist das Schöne!“ Außerdem sei dieses zweite gemeinsame Projekt ein großes Zeichen der Freundschaft zwischen dem Bundesjugendballett und dem Willicher Verein. 7

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GESCHICHTeErleben ST. BERNHARD Teil 1 „Die Klosterkirche“ 1961/1962 errichteter Stahlbeton-Skelettbau auf dem Gelände des St.Bernhard-Gymnasiums. Die Geschichte der Zeltkirche ist auch die Geschichte der Missionsschule St. Bernhard. Am 1. September 1945 zog Pater Mehren vom Orden der Hünfelder Oblaten in der ehemaligen Oetker-Villa ein - mit einem Leiterwagen voller alter Möbel und einer Vision: der Errichtung einer Missionsschule im niederrheinischen Schiefbahn. Am 15. Oktober fand der erste Gottesdienst in der Villa statt. In der Folgezeit kamen weitere Patres und Brüder nach Schiefbahn, um Pater Mehren beim Aufbau der Schule zu unterstützen. Genau ein Jahr nach dem ersten Gottesdienst, am 15. Oktober 1946, öffnete die Missionsschule St. Bernhard mit angeschlossenem Internat. Die ersten 21 Schüler kamen, sozusagen als Aufbauhilfe, aus der Missionsschule in Burlo/Westfalen. Viele weitere Schüler kamen hinzu, und bald reichte kein Raum der Oetker-Villa mehr aus, um alle Besucher des Gottesdienstes aufzunehmen. Pater Franz Schwarz, seines Zeichens erster Superior der neuen Missionsschule, reagierte und ließ 1948 eine Barackenkirche errichten - ungefähr dort, wo heute der Eingangsbereich des Gymnasiums ist. In den nächsten Jahren wuchs die Schule stetig - 1953 wurde das Kloster- und Internatsgebäude errichtet, in dem sich heute Stadtverwaltung und Kindergarten befinden, 1960 die Gebäude „Schule 1" und „Schule 4". Nun reichte auch die Barackenkirche nicht mehr aus, eine neue Lösung musste her. Mit dem Bau der neuen Kirche wurde der Architekt Josef Bieling aus Kassel beauftragt. Im Vordergrund seines Entwurfsgedankens stand die „Schaffung eines Zentralbaues, wodurch eine aktivere Teilnahme am Gottesdienst und eine stärkere Betonung der Gemeinschaft erreicht wird". Der von zwölf Säulen getragene, zeltartige Stahlbeton-Skelettbau symbolisiert das von den zwölf Ferienwohnung / Wohnen auf Zeit für Messebesucher, Urlauber, Mitarbeiter oder Ihre Gäste www.bort-lodging.de | &()&#% %(%&# ") (&) % (# )')")$$$)&((& )")(%#)! ' ')) '$)")%&()!'$') )') ! Buchbar bei: www.bort-lodging.de oder www.booking.com 8 //  Geschichte erleben

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// Geschichte erleben Aposteln getragene Zelt Gottes über den Menschen, also das Verständnis christlicher Arbeit. Der von zwölf Säulen getragene, zeltartige StahlbetonSkelettbau symbolisiert das von den zwölf Aposteln getragene Zelt Gottes über den Menschen. Das vorgelagerte Atrium und die Eingangshalle dienen als Ort der Ruhe und Besinnung. Sie sollen auf das Betreten der Kirche vorbereiten und zugleich einen Kontrast zu der Höhe des Kirchenraumes bilden, die den Eintretenden überwältigen und dem Geheimnis der Opferfeier näher bringen soll. Die Kirchentüren führen nicht unmittelbar in den Kirchenraum. Man betritt die Kirche durch die Eingangshalle und steht dann in dem nach oben geöffneten Atrium, vollständig abgeschlossen von der Umwelt, ein ruhiger Ort der Besinnung und Vorbereitung. Hier steht auch die Statue des heiligen Bernhard als Schutzpatron der Kirche. Im kleinen Glockenturm wurde das Antoniusglöckchen aus der alten Schiefbahner Pfarrkirche aufgehängt. Architekt Bieling gelang mit seiner Kirche ein wahrlich großer Wurf. Sie wurde in der Fachwelt als das „originellste und kühnste Neubauprojekt der näheren und weiteren Umgebung" gerühmt. In den folgenden Jahrzehnten wurden hier zahllose Gottesdienste gefeiert und die Zeltkirche zog immer mehr Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung an. Doch mit dem Entschluss der Hünfelder Oblaten, das Haus Schiefbahn als eigenständiges Kloster aufzulösen und damit auch die Patres aus der Oetker-Villa abzuziehen, stand auch die Nutzung der Kirche zur Disposition – zumal das St. Bernhard-Gymnasium dringend einen großen Saal für schulische Veranstaltungen benötigte. Schon bald nach der Auflösung des Klosters im Jahre 1993 begannen die Planungen, die Kirche in ein „Forum" umzubauen. Ende der 90er Jahre wurde die Kirche offiziell entwidmet, für Gottesdienste wurde fortan die benachbarte „Schneekapelle" genutzt. 2008 wurde die Zeltkirche mir den beiden Seitenkapellen unter Denkmalschutz gestellt. Teil 2 (St. Bernhard, „Die Villa“) veröffentlichen wir in Ausgabe 13 im Februar 2018. Text und Fotos wurden uns freundlicherweise vom Archivar der Stadt Willich, Udo Holzenthal zur Verfügung gestellt. GmbH Walzwerkstraße 10 · 47877 Willich Tel.: 0 21 54/41 44 50 · Fax: 0 21 54/41 44 30 www.elektro-luecke.de 9

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// Willicher Leben MarzenfestFestspiele erleben erleben mit Kult-DJane & Wies´n-Botschafterin Am Samstag und Sonntag (9. und 10. Dezember) findet von 11 bis 13 Uhr in der Gaststätte Krücken (Hintereingang) die Karten-Ausgabe der vorbestellten Eintrittskarten für das Märzenfest statt. Das Fest am 17. März 2018 in bayrischer Tradition - mit Dirndl und Lederhose - das eigentliche Märzenfest mit der Original Wies’n-Band „Münchner Zwietracht“ ist seit Wochen durch Kartenvorbestellungen ausverkauft. „Wenn überhaupt, gibt es nur noch vereinzelte Karten-Rückläufer oder Karten, die am 9. und 10. nicht abgeholt werden“, erklärt ASV-Organisator Siggi Gaubitz. Aber der ASV bietet noch mehr beim Märzenfest im historischen Gewerbepark an: 90ER JAHRE PARTY 2018 MIT DEUTSCHLANDS KULT-DJANE Erstmalig hat der ASV eine Fachfrau für den Abend verpflichtet: DJane Ingrid Häfner aus München ist Expertin für die Musik der 90er und präsentiert die Hits von ABBA, Ace of Base, Dr. Alban, Haddaway oder von Rockröhre Tina Turner bei der 80er & 90er Jahre Party am Freitag (16. März 2018) ab 19 Uhr im Festzelt im an der Wasserachse. Sängerin, DJane und Entertainerin Ingrid Häfner ist eine musikalische Unterhaltungskünstlerin. Mit einem ausgesprochenen Faible für Musik und Fußball lebt sie ihre Passion für beide Themen seit drei Jahrzehnten und schafft es immer wieder, sie geschickt zu verknüpfen. Als Entertainerin überzeugt sie das Publikum bei großen 80er & 90er Jahre Partys in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei Abendveranstaltungen überrascht sie mit selbst gesungenen Live-Acts und als STADION-DJANE BEIM FC BAYERN MÜNCHEN sorgt sie neben dem Fußballfeld nicht nur in Spielpausen für beste Stimmung. Unter dem Künstlernamen Cosi startete Ingrid Häfner ihre Karriere als Sängerin und verfügt als Profi über enorme Bühnenerfahrung. Der TV-Auftritt beim deutschen Vorentscheid zum ESC (Eurovision Song Contest), saalfüllende Coverkonzerte mit ihrer Band Sydney oder von ihr moderierte Abendveranstaltungen mit Gesangseinlagen: Die Kult-DJane erfasst stets die Emotionen der Gäste und versteht, diese mit den vielfältigen Registern der Musik zu unterstreichen und das Publikum zu begeistern. Internationale Buchungen und ein dicht gefüllter Terminkalender sprechen für sich. K A R T E N V O R V E R K A U FFaüE(br1rKr,re1d-en1iEef.eua9lDrdom0eeezVrreVMmJSKaatbh.rreraAkerßtn-ePidmu)a.enrrtdVSyAoiegabrvinebekntroddkeskeastraeuasnfAsuebrsnare7elui-,ir-ScSthEca5heutnrrioeoEdniu.bKrwoaBrautrzdeezdngnel. INFOS Das erste Märzenfest hat im Jahr 1735 im Tiroler Land stattgefunden – seither gibt es solche Feste in der Regel um den Joseph-Tag (19. März), der heute noch in vielen Regionen der Alpenländer gesetzlicher Feiertag ist. Neben dem Märzenbier (kurz Märzen), das zum Mittags-Läuten (Brotzeit) frisch gebraut ausgeschenkt wurde, fanden in der Regel vor den Orten im Schatten der Alpen kleine Jahrmärkte statt. Der ASV hat das bayrische Traditionsfest vor drei Jahren aufgegriffen und so die Grundlage für das erste „Märzenfest“ am Niederrhein geschaffen – jetzt folgt immer am dritten Wochenende im März die Fortsetzung. SONNTAG WIEDER KINDERTRÖDELMARKT IM FESTZELT Am Samstag und Sonntag ist im Gründerzentrum eine weitere Ausstellung mit Fotos aus der 132-jährigen Geschichte des ASV zu sehen, die Archivar Peter Wynands zusammengestellt hat. Im Festzelt findet nach der ASV-Generalversammlung der „ASV–Familientag“ statt. Neben Vorführungen auf der Bühne, angefangen vom Zauberer bis hin zu Tanz-Aufführungen, findet im Festzelt wieder der beliebte Kindertrödelmarkt statt. „Wir waren in diesem Jahr von der Resonanz so überrascht, dass wir im nächsten Jahr den Kindertrödelmarkt im Festzelt noch ausweiten“, erklärt Siggi Gaubitz: „Natürlich haben wieder Kinder, Mütter oder Väter die Möglichkeit im Festzelt ausgediente Spiel- oder Anziehsachen beim Kindertrödelmarkt anzubieten.“ Wer beim Kindertrödelmarkt mitmachen möchte, muss sich allerdings anmelden, da nur begrenzter Platz zur Verfügung steht. Telefonisch unter 021 54 / 48 67 0 oder per E-Mail an info@asv-willich.de 11

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// Kultur erleben WE: Welche Gründe hatten Sie für die Auswahl der beiden anderen Hauptstücke – das „Dschungelbuch“ für die Kinder und „Charleys Tante“ als zweites Abendstück? JB: Das „Dschungelbuch“? Zeitlos, herrliche Charaktere und die Botschaft von ewiger Freundschaft! Ich liebe dieses Stück und bin mir sicher, die Kids und Erwachsenen werden es mir gleich tun. Und „Charleys Tante“? Ein Klassiker! Als ich mit vor ein paar Jahren mit Kalle Pohl zusammengesetzt habe und wir uns fragten, was wir uns für ein gemeinsames Projekt in Neersen vorstellen könnten, kamen wir sehr schnell auf diese unterhaltsame Komödie und ich wusste sehr bald: Kalle Pohl ist die ideale „Tante“. Hier werden die Lachmuskeln strapaziert. WE: Blicken wir auf das begleitende Programm – immer eine etwas schwierige Frage: Welche Angebote sind aus Ihrer Sicht besonders gut oder besonders gut für Willich geeignet? JB: Die Antwort ist einfach: Alle! Sonst hätte ich sie nicht ausgewählt. Wir haben neben tollen neuen Abenden in diesem Jahr auch so etwas wie ein „Best of Neersen“, in deren Rahmen wir viele erfolgreiche Abende noch einmal bringen, zu denen viele Zuschauer in den letzten Jahren leider auf Grund der großen Nachfrage keine Karten mehr bekommen haben. Hier empfehle ich: Bitte frühzeitig buchen! Wenn ich muss, hebe ich aus den neuen Projekten eines hervor: Seit Jahren möchte ich einen Hüsch-Abend veranstalten, jetzt habe ich mit Hans Joachim Henn einen tollen Hüsch-Interpreten gefunden. Hüsch gehört zum Niederrhein, Hüsch ist Niederrhein! WE: Sie haben zum Ende der vorigen Spielzeit von „offizieller“ Seite aus der örtlichen Politik, aber auch vom Publikum die bislang höchste Anerkennung erhalten, die einem Intendanten in Neersen ausgesprochen wurde – wie wirkt das auf Sie? Macht es nervös, spornt es an, ist es einfach nur schön…? JB: Immer ein bisschen von Allem: Vor allem aber motiviert es unglaublich, weiter hart an unseren Festspielen zu arbeiten. Für Erfolg gibt es keine Garantie. Erfolg besteht zu zehn Prozent aus Inspiration und zu neunzig Prozent aus Transpiration. Denn nach den Festspielen ist vor den Festspielen und so spielen sich in meinem Kopf bereits Szenarien kommender Sommer ab. Doch erst mal zu unserer Jubiläumsspielzeit 2018, auf die ich mich unbändig freue. Infos zu allen Stücken und zum Kartenvorverkauf auf www.festspiele-neersen.de 13

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Anzeige VIEL INTERESSE UND SACHKUNDIGE GESPRÄCHE: 3.Willicher Praxistage Geothermie FUNDIERTE INFORMATIONEN ZUR NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIEN Bernd Bremerich-Ranft, Diplom-Geologe und Leiter des Energiezentrums Willich (EZ:W), ist hochzufrieden mit dem Ablauf der 3. Willicher Praxistage Geothermie: „Wir hatten zwei sehr gute Veranstaltungstage, die zeigen, dass unser Konzept von beiden Zielgruppen sehr gut angenommen wird.“ Die Besucherzahlen an beiden Tagen „sind eine sehr gute Basis für weitere Veranstaltungen“, meint er. Der erste Tag der diesjährigen Willicher Praxistage Geothermie sprach die Vertreter der Unteren Wasserbehörden in NRW an. Diese kamen aus allen Landesteilen – wie etwa den Kreisen Warendorf, Recklinghausen, Ennepe-Ruhr, Bonn, Heinsberg und natürlich Viersen. Schwerpunkt-Thema für die Behörden war der „Thermal Response Test“. Das Verfahren gibt bei größeren Bauvorhaben wie Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien Planungssicherheit für den nachhaltigen Einsatz von Geothermie und Erdwärmepumpen. Auch der zweite Tag, der sich wieder an Architekten, Planungsbüros und interessierte Haus- oder Grundstückseigentümer richtete, war gut besucht. Vormittags, am Tag der offenen Tür, stellten sich die Partner des EZ:W vor. Gezeigt wurde außerdem die Schrägbohrtechnik für den Einsatz von Erdwärme bei Bestandsbauten und auf kleineren Flächen. Auch für Gudrun Klinke von SPOT ENERGY West, Photovoltaik-Beraterin im EZ:W, war es eine gelungene Veranstaltung: „Das Publikum war sehr qualifiziert. Viele hatten sich schon mit einigen der Themen befasst und somit eine gute Wissensbasis für eine vertiefende Beratung.“ Am Nachmittag vermittelten Referenten – vorwiegend EZ:W-Partner – bei Vorträgen praktisches Wissen, etwa zu geothermischen Heizlösungen (GC Kam) und zur Gebäude-Automatisation (Idomy). So wurde das EZ:W erneut einem seiner selbstgesteckten Ziele, der Vermittlung fundierter Informationen zur Nutzung Erneuerbarer Energien, gerecht. „Wir haben uns über diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur NRW in Fachkreisen einen guten Namen gemacht. Das EZ:W ist ein Alleinstellungsmerkmal für Willich im Vergleich zu anderen NRWKommunen“, ist auch Willy Kerbusch, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Willich (GSG), überzeugt. Die GSG ist mit den Stadtwerken Willich und der GEOBIT Ingenieurgesellschaft Träger der Einrichtung. EZ:W – BERATUNG IN THEORIE UND PRAXIS Ausgangspunkt des EZ:W war bei der Gründung die Information über die Nutzung von Geothermie – vor dem Hintergrund, dass der Untergrund im Raum Willich eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit besitzt und somit eine gute Voraussetzung für den Einsatz dieser umweltfreundlichen Technologie bietet. Vor dem Gründerzentrum im Stahlwerk Becker verfolgen die Besucher die Demonstration der Schrägbohrtechnik mit großem Interesse. 14 //  Willich erleben

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// Willich erleben „Test-E-Auto” BMW i3 (von FABA –Autowelt in Mönchengladbach) bei der Aufladung im Solar-Carport am Energiezentrum Willich. Mit dem EZ:W stellt die Stadt Willich Bürgern und Unternehmern aus Willich und umliegenden Kommunen eine kostenlose Beratungseinrichtung zur Verfügung. Es bietet eine unabhängige Informationsmöglichkeit über verschiedene Aspekte der regenerativen Energien – mit dem Schwerpunkt auf Geothermie, Photovoltaik und neuerdings Smart Home. Wichtig ist es allen beteiligten Partnern, die Besucher möglichst praxisnah zu informieren. Darum erweitert das EZ:W ständig seine Ausstellung um Anlagen-Einheiten, die praktische Anschauungen ermöglichen. IN BETRIEB BEFINDLICHE AUSSTELLUNGSSTÜCKE So ist mittlerweile ein „Erdwärmesonden-Testfeld“ mit drei Vergleichsanlagen entstanden. Hier werden die Effektivität verschiedener Sonden und Verpressmittel im direkten Vergleich getestet und ausgewertet. Die Anlage sorgt darüber hinaus für die Heizung im Raum des EZ:W: Die 18 kW Wärmepumpenleistung stellt eine angenehme Raumtemperatur in der Ausstellung des EZ:W sicher. Auf dem Parkplatz am Gründerzentrum, in dem das EZ:W angesiedelt ist, wurden zwei Solar-Carports errichtet. Beide arbeiten auf der Basis der Energiegewinnung durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Die PV-Anlage des einen Carports speichert den erzeugten Strom in einem Hauskraftwerk, einer Kombination aus Wechselrichter und Stromspeicher, das im EZ:W zu besichtigen ist und hier auch Strom für die Wärmepumpen bereitstellt. Zusätzlich versorgt sie die kostenlose „Strom-Tankstelle“ für Elektroautos im Carport, die seit einem Jahr in Betrieb ist. Bernd Bremerich-Ranft überzeugte sich im Rahmen einer Testfahrt mit einem E-Auto von der Effektivität der Ladestation. Fazit seines Tests: „Mit dieser Technologie sind umweltbewusstes Verhalten und Freude am Autofahren absolut vereinbar!“ Neu ist jetzt eine „Elektrofahrrad-Tankstelle“ am zweiten Solar-Carport. Die Photovoltaikanlage, die als Inselanlage in Verbindung mit einem Speicher komplett autark arbeitet, sichert den benötigten Energiebedarf. Der erzeugte Strom wird in der Batterie gespeichert, und kann z.B. zum Aufladen von E-Bikes verwendet werden. „Für diese Speicherform wird eine Blei-GelSpeichertechnik verwendet, die frost-unempfindlicher ist“, erklärt Gudrun Klinke. Ein weiteres Demonstrations-Element im EZ:W ist eine „offene FußbodenHeizung“, die in diesem Fall an der Wand montiert ist und das Innenleben einer Flächenheizung anschaulich macht. Neu sind zwei NiedertemperaturHeizkörper, die ebenfalls an die Erdwärme-Anlage angeschlossen sind. „Wir zeigen, dass es möglich ist, mit niedrigen Vorlauftemperaturen und einer Wärmepumpe auch Häuser älterer Baujahre angenehm warm zu betreiben.“ Die Firma Idomy – seit kurzem ein Partner im EZ:W – hat jetzt eine Demonstrations-Wand zur Haus-Automatisation installiert. Sie zeigt neben Wegen zur Senkung des Stromverbrauchs im smart home ein breites Spektrum weiterer Anwendungsmöglichkeiten. FORSCHUNG Zusätzlich zum Wunsch, alle Interessierten möglichst gut zu informieren und zu beraten, ist den Partnern des Energiezentrums die Erweiterung ihres eigenen Wissens wichtig. Dies hat letztlich zum Bau des Erdwärmesonden-Testfelds geführt, das durch Materialspenden und Arbeitseinsatz der Projektpartner ermöglicht wurde. Der Aufbau des Testfeldes ermöglicht es, einer Vielzahl von drängenden Fragestellungen auf den Grund zu gehen. Auch dabei waren sich die Projektpartner einig: Alle gewonnenen Daten sollen frei zugänglich sein – keinesfalls selbstverständlich in der Branche. Überdies steht das Testfeld anderen Institutionen zu Forschungszwecken offen. Die Messdaten der aktuellen Heizperiode werden durch zwei Studenten der Hochschule Niederrhein und der Technischen Universität Darmstadt im Rahmen einer Bachelor- und einer Masterarbeit ausgewertet. Zusätzlich wird eine betriebswirtschaftliche Analyse der Anlage durchgeführt. Momentan arbeitet das Team im EZ:W an der Vorbereitung für die Geotherm 2018 in Offenburg – der europäischen Geothermie-Fachmesse schlechthin: Dort stellt sich das EZ:W vor, um neue Partner für die Forschung zu gewinnen. INFO Energiezentrum im Gründerzentrum Willich Stahlwerk Becker Gießerallee 19, 47877 Willich Tel.: 02154 / 81 44 82 www.energiezentrum-willich.de 15

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