Sender November-Februar 2018

 

Embed or link this publication

Description

Gemeindebrief evangelische Kirche Traunstein November-Februar 2018

Popular Pages


p. 1

Chieming Traunstein Sender Waging Gemeindebrief für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Der Mensch ist, was er isst November 2017 - Februar 2018

[close]

p. 2

Wir sind für Sie da Pfarramtssekretariat: •Susanne Hansen Tel: 0861/989 67-10 Fax: 0861/989 67-23 Bürozeiten: siehe links unten pfarramt.traunstein@elkb.de Pfarrer: •Peter Bertram, Dekan Martin-Luther-Platz 2 83278 Traunstein Tel: 0861/98967-14 peter.bertram@elkb.de •Dr. Manuél Ceglarek, Pfarrer Pfarramtsführung Herzog-Friedrich-Str. 8a Tel. 0861-98967-11 manuel.ceglarek@elkb.de •Barthel Pichlmeier, Pfarrer Herzog-Friedrich-Str. 8a 0157/87 92 84 68 barthel.pichlmeier@t-online.de Diakon: •Edwin Stegmann, Diakon (0.75 Gemeinde) 83278 Traunstein Tel: 0861/989 67-13 oder 0160/94 61 62 28 edwin.stegmann@elkb.de Öffnungszeiten im Pfarramt Mo. Di. Mi. Do. Fr. 09.30 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr geschlossen 09.30 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr Kirchenmusikerin: •Ulrike Ruf Dekanatskantorin Herzog-Friedrich-Str. 8a 83278 Traunstein Tel: 0861/989 67-16 ulrike.ruf@elkb.de Vertrauensmann des Kirchenvorstands: •Alexander Fietz Kraimoos 34 83355 Grabenstätt Mesner u. Hausmeister: •Steffen Hein Tel: 0861/989 67-10 oder 0170 / 59 21 452 Dekanatsssekretariat: •Maria Hofmann-Laveuve •Susanne Hansen Tel: 0861/989 67-14 Fax: 0861/989 67-24 ev-dekanat-traunstein@ elkb.de Krankenhausseelsorge (0,5 - Stelle) • Thomas Seitz, Pfarrer Pfarrer • Edwin Stegmann, Diakon (0,25 -Stelle) Klinikum Traunstein Tel: 0861/7050 oder 0861/705-1471 Altenheimseelsorge: •Markus Sellner, Diakon Tel: 08651 – 7 17 49 37 Seelsorge in der JVA Bernhard Blum, Pfarrer Kontakt über das Pfarramt Fachstelle geg. sexuelle Gewalt: •Birgit Berwanger Diakonie Traunstein Tel: 0170/92 75 899 Diakoniestation des Diakonischen Werks: •Verena Pieper Crailsheimstr. 3a 83278 Traunstein Tel: 0861/8005 Sozialdienst und Beratung des Diakonischen Werks: Tel: 0861/98 98 216 Briefseelsorge: Postfach 600306 81203 München briefseelsorge@elkb.de Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 gebührenfrei Kinder-/Jugendtelefon: 0800/111 0 333 gebührenfrei Elterntelefon: 0800/111 0 550 gebührenfrei Wenn Sie Ihrer Gemeinde durch Ihre Spende helfen möchten: Kto.Nr. 3731 Kreissparkasse Traunstein BLZ 710 520 50 IBAN DE46 710520500000003731 BIC BYLADEM1TST 2

[close]

p. 3

Grüß Gott Liebe Leserinnen und liebe Leser! Mancher mag vielleicht gestutzt haben über den Titel dieses Senders. Der Satz „Der Mensch ist, was er isst“ stammt vom deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach. Mit diesem Satz wollte er ein für alle Mal abrechnen mit den idealistischen Spekulationen über die Natur des Menschen; in Wirklichkeit aber brachte er, ohne es zu wissen, gerade die religiöse Idee des Menschen zum Ausdruck. Um zu leben, muss der Mensch essen. Tatsächlich ist er, was er isst. Und die ganze Welt wird in der Bibel gezeigt als ein Festmahl, das für ihn aufgetragen ist. Und dieses Bild des Mahles durchzieht die ganze Bibel wie ein roter Faden. In Ps. 104 heißt es: Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, dass der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz glänze vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke. Unser aller Bedürfnis nach Sättigung hat seine Berechtigung. Und das verbietet eine Trennung von „Weltlichem“ und von „Geistlichem“. In der Bibel finden wir diese Gegenüberstellung nicht; in der Bibel ist die Speise, die der Mensch isst, die Welt, von der er sich nähren muss, um zu leben, ihm von Gott gegeben und zwar als Mittel der Gemeinschaft auch mit Gott. Und das gebietet auch die Satten den Blick auf diejenigen, die hungern müssen. Ich wünsche Ihnen eine gute Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest. Ihr Pfarrer Barthel Pichlmeier Brot mehr als ein Lebensmittel 4 Traunsteiner Tafel 5 Brot für die Welt 7 Seelsorge 9 Wußten Sie schon 11 Veranstaltungen 12 Gottesdienstliches Leben 14 Gottesdienstplan 16 Chieming 18 Waging 19 Diakonie aktuell 20 Kirchenmusik 22 Jugend/Konfirmanden 24 Kinder 25 Jahreslosung 26 Rückblick Fahrten 28 Rückblick in Bildern 30 Bücherflohmarkt 32 3

[close]

p. 4

Brot - mehr als ein Lebensmittel „Mein Leben war immer mit Brot“ Gespräch mit Rosemarie Kotter Ich traf sie bei der Arbeit im Verkaufsraum und man merkte Frau Kotter ihre 86 Jahre überhaupt nicht an. Ich wollte ihr für die Tafelspenden danken, die sie schon seit über 20 Jahren tätigt und es entwickelte sich ein berührendes Gespräch. Ich spürte, dass sie ein ganz besonderes Empfinden für Brot hatte. Vielen gehe der Wert für das Brot verloren, meinte sie, alles müsse billig sein - „da ist kein Gefühl mehr dahinter“. Schon bei der Produktion von Brot müsse das Gefühl dabei sein, damit man es schätze. Das Brot, das in den noch bestehenden Bäckerläden hergestellt wird sei „anständig produziert mit Sauerteig und hiesigem Mehl. Anders als in den Backshops, wo gefrorene Teiglinge von weit hergefahren und aufgebacken werden oder alle möglichen Zusatzstoffe beigefügt werden“. Menschen, die noch in den Bäckerladen gingen, würden Brot noch mehr schätzen als andere. Das tiefe Empfinden für Brot geht wohl in die Nachkriegszeit zurück, wo Frau Kotter erlebte, dass die Leute vor dem Laden ihres Vaters hungrig Schlange standen und zuletzt das Brot nicht für alle reichte. Eine Zeit, als man sogar noch Kartoffelschalen mit verarbeiten mußte. Die Zeit der Entbehrung ist wohl auch mit der Grund, dass Frau Kotter veranlasst, dass das übrig gebliebene Brot „ordentlich aufbereitet“ aus den Filialen zurückgebracht wird, damit es drei mal in der Woche bei der Tafel an Bedürftige ausgegeben wird. Brot sollte nie weggeworfen werden. „Es ist so eine Kathastrophe dass so viele Menschen auf der Welt hungern - das müsste nicht sein.“ Ich wurde bei dem Gespräch daran erinnert, Nahrungsmittel als Lebensmittel, also als Mittel zum Leben, wahrzunehmen. Und diesem Mittel zum Leben begegnet man mit Respekt, mit Behutsamkeit und Achtsamkeit. Und es ist gut, Gott dafür zu danken, dass er uns damit so reich beschenkt. Ordentlich bereitet Frau Kotter das nicht verkaufte Brot für die Tafelausgabe vor. Barthel Pichlmeier 4

[close]

p. 5

Die Traunsteiner Tafel Zwischen Segen und Scham Was es bedeutet, auf Lebensmittel der Tafel angewiesen zu sein Die Traunsteiner Tafel ist für Menschen mit sehr geringem Einkommen wichtig. Doch wie empfinden es die Betroffenen selbst? Sozialpädagogin Christine Bohl, von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA), hat sie gefragt. Frau M., 28 Jahre, bekommt ALG II. Frau M. kommt nicht zur Tafel, weil sie sich schämt. Menschen, die zur Tafel kommen, kennen sich untereinander. Frau M. möchte Frau H., 84 Jahre, erhält eine geringe Rente und Grundsicherung. Frau H. spricht mich gerne an, wenn wir uns an der Tafel- ausgabe treffen. Für sie sind die Lebensmittel, die sie hier bekommt, ein Segen. Nur so kann sie das ihr zur Verfügung stehende wenige Geld für Me- dikamente ausgeben, die nicht verschreibungspflichtig sind, die sie jedoch braucht. Da sie Vor der Ausgabe werden die Lebensmittel nochmal sortiert, gerne kocht, freut sie sich, wenn geordnet und wenn nötig in Portionen vorbereitet. es auch manchmal exotischere Lebensmittel gibt, die sie sich nie kaufen dort von keinem Bekannten gesehen wer- würde. den. Sie fühlt sich dann wie abgestempelt. Darauf steht: „Soweit ist es schon mit Dir.“ Herr K., 52 Jahre, bekommt ALG II und hat einen Minijob. Frau L., 32 Jahre, hat einen Lebens- Mit einigen Lebensmitteln kann Herr K. gefährten und 5 Kinder unter 10 nichts anfangen, weil er nur rudimen- Jahren. Sie bekommen ALG II. tär kochen kann. Oft weiß er nicht, wie Frau L. ist sehr glücklich, dass es die Tafel er sie zubereiten soll. Deshalb ärgert er gibt. Lebensmittel, die sie hier bekommt, sich, wenn es von den Dingen, die er sich erleichtern ihr das Leben. Ihre Kinder müs- wünscht, nicht ausreichend viel gibt. Im- sen ohnehin schon auf viele materiellen mer wieder sprechen wir über die Zusätz- Dinge verzichten. lichkeit der Tafel. 5

[close]

p. 6

Die Traunsteiner Tafel Herr G., 52 Jahre, bekommt EU-Rente und Grundsicherung. Herr G. freut sich über die Lebensmittel der Tafel. Manchmal fällt ihm das Warten aufgrund seines körperlichen Zustands schwer. Er ist jedoch immer freundlich, geht auf die ehrenamtlichen Helfer der Tafel zu und macht auch mal einen Scherz. Weiterhin nutzt er am grünen Markt die Nähe zur Beratungsstelle KASA, um sich hier Unterstützung und Beratung zu holen. Allgemein: Wer zur Tafel kommt, ist über dieses Angebot meistens sehr froh. Besondere Lebensmittel, wie Spargel oder Brokkoli, werden seltener mitgenommen als Paprika, Kartoffeln und Tomaten. In Gesprächen erfuhren wir den Grund dafür. Zum einen haben viele der Tafelnutzer oft nur eine sogenannte Zweier-Kochplatte zu Hause. Zum anderen können einige nur sehr rudimentär kochen. Fertiggerichte sind daher besonders beliebt und heiß begehrt. Was macht die Tafel? Sie sammelt alle Lebensmittel, die zum Verzehr geeignet sind und die übrig sind. Metzgereien, Bäckereien, Lebensmittelbetriebe und -hersteller, Supermärkte, Discounter, Lebensmitteleinzelhändler und andere versorgen die Lebensmittelbörse. Die Lebensmittel stammen z.B. aus Überproduktion, weisen kleine Fehler auf, sind nahe am Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht mehr verkäuflich - aber bestens zum Verzehr geeignet; oder aber werden eigens für die Tafel gespendet. Und so können Sie Helfen: ...durch Lebensmittelspenden - am besten haltbare Lebensmittel, wie Nudeln, Reis, Konserven … durch Geldspenden Auch wir haben Kosten, die mit Geld bezahlt werden müssen. … durch Ihren Rat Haben Sie Kontakte zu weiteren Unternehmen oder Personen, die uns unterstützen könnten? ... als ehrenamtliche Helferin, als ehrenamtlicher Helfer als Fahrer zum Abholen der Waren, Vorbereiten und Verteilen der Lebensmittel, Entsorgung des Abfalls etc. ... durch Ihre Mitgliedschaft bei Traunsteiner Tafel e.V. Vorsitzende: Claudia Haider Email: vorstand@traunsteiner-tafel.de 6

[close]

p. 7

Brot für die Welt Aufruf zur 59. Aktion Brot für die Welt Wasser für alle ! Ohne Wasser gibt es kein Leben und kein Wachstum. Kaum vorstellbar, dass fast 700 Millionen Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. In vielen Städten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Arme von der städtischen Versorgung abgeschnitten. Noch schlimmer ist die Situation auf dem Land: Wasser muss oft von weit entfernten Quellen geholt werden. Frauen und Mädchen müssen das kostbare Gut häufig kilometerweit schleppen - Liter für Liter. Vor der Schule oder statt Schule. Und dabei handelt es sich noch nicht einmal unbedingt um trinkbares Wasser. Aber wer keine Wahl hat, trinkt auch verunreinigtes Wasser, nutzt es zur Essenszubereitung und zur Hygiene. Mehrere Millionen Kinder und Erwachsene sterben jährlich an den Folgen von verseuchtem Wasser. Und an den Folgen nicht vorhandener Toiletten. Jeder Dritte lebt ohne sanitäre Einrichtungen. Wenn der Regen infolge des Klimawandels immer häufiger ausbleibt, wenn Konflikte die Wasserversorgung verhindern, bekommen auch Ackerböden und Vieh nicht mehr ausreichend Wasser. Tiere sterben, Ernten fallen dürftig aus und Hunger ist die Folge. Ernährung und Entwicklung hängen an einer ausreichenden Wasserversorgung. Wenn wir mit den Christen rund um den Erdball um das tägliche Brot beten, dann gehört das Wasser dazu. So hat Martin Luther diese Vaterunser- Bitte ausgelegt. Aber Wasser ist eine Gabe Gottes an alle Menschen - nicht nur an uns. Deshalb unterstützt Brot für die Welt mit seinen Partnerorganisationen rund um die Welt Menschen beim Bau von Brunnen, Leitungssystemen, Wasserspeichern- ja, auch von Toiletten - und klärt über Hygiene auf. „Wasser für alle!“ lautet das Motto unserer 59. Aktion. Unterstützen Sie die Aktion mit Ihrer Spende und Ihrem Gebet! Tragen auch Sie dazu bei, armen Familien zu ihrem täglichen Wasser neben dem Brot zu verhelfen! Benutzen Sie die beiliegenden Zahlkarte oder unser Konto auf Seite 2 7

[close]

p. 8

Angedacht Beileid Wer einmal schon eine Beileidskarte schreiben musste, der weiß vielleicht, wie schwer das ist, das „Richtige“ zu schreiben. Da sitzt man dann vor der leeren Karte und nicht selten fehlen einem die Worte. Als Pfarrer fragt man sich dann schnell: Müsste nicht gerade ich da eine Antwort haben, irgendein Wort, das mehr ist als das standardisierte „Herzliche Beileid“? Tja, denke ich mir. Wenn alles so einfach wäre. Natürlich gibt es, gerade in christlichen Gefilden, Menschen, die da immer eine Antwort parat haben, die nicht nur wissen, warum, sondern auch gleich noch wozu. Mich befremdet das! Der Schriftsteller Elias Canetti beschreibt einen solchen Besserwisser. Er nennt ihn den „Gottprotz“. „Der Gottprotz muss sich nie fragen, was richtig ist, er schlägt es nach im Buch der Bücher. Da findet er alles, was er braucht. Da hat er eine Rückenstütze. Da lehnt er sich beflissen und kräftig an. Was immer er unternehmen will, Gott unterschreibt es. Es soll ihm einer eine Frage sagen, auf die er keine passende Antwort fände. Der Gottprotz führt ein geregeltes Leben und verliert keine Zeit. Wenn die Welt um ihn einstürzt, er hat keine Zweifel.“ So extrem sind wir sicher nicht. Was bleibt also: Vielleicht sich ganz banaler Dinge erinnern. Manchmal die eigene Überforderung eingestehen, Zweifel zulassen, zuhören, Kaffee machen, schweigen, weinen, beten, das Leid mit aushalten ohne schnelle Vertröstung. Mit – Mensch sein. Ganz und wahrhaftig. Dekan Peter Bertram 8

[close]

p. 9

Briefseelsorge Schreiben öffnet Räume „Man muss nicht immer über alles reden -schreiben tut‘s auch“ „Schreiben tut der Seele gut‘ oder ,,Schreiben befreit“- ähnliche Formulierungen begegnen uns häufig. Daneben aber hören wir ebenso vermehrt die Frage: Wer schreibt denn heute noch Briefe? Man könnte sie in der Tat für unzeitgemäß halten, für eine aussterbende Art: Briefe handgeschrieben und mit der Post verschickt. Wir von der Evangelischen Briefseelsorge in München erleben es anders. Es gibt sie einfach, jene Menschen, die über etwas, was sie bewegt oder quält, besser schreiben als reden können. Die Evangelische Briefseelsorge ist eine Einrichtung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern; in ihrer Konzeption die einzige in Deutschland. Wir bekommen Anfragen aus ganz Deutschland und seine Grenzen hinaus. Wir fragen nicht nach Konfession oder Zugehörigkeit zu einer Kirche. Menschen jeglichen Alters wenden sich mit ganz verschiedenen Problemen an uns. Wir erheben kein Monopol auf Seelsorge, verstehen uns nicht in Konkurrenz zu Einrichtungen vor Ort oder den Seelsorgern in den Gemeinden. Aber da es der Kirche eher fernstehende Menschen sind, die sich an uns wenden, die aber dennoch nach Orientierung und Antworten vom christlichen Menschenbild her suchen, sehen wir uns als eine Ergänzung zu den örtlichen Einrichtungen. Adressieren Sie Ihren Brief an... Michael Thoma, Kirchenrat Referent für Seelsorge und Beratung Evangelische Briefseelsorge. Postfach 600306 81203 München Seit 1976 besteht die Briefseelsorge in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. 23 ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger beantworten jährlich 1500 Briefe. Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Seelsorge-Auftrag der Kirche. 9

[close]

p. 10

Aus dem Pfarramt Liebe Spenderinnen und Spender, herzlichen Dank für Ihre Glockenspende. Ohne Ihre Mithilfe wären die drei Glocken im Jahre 2005 und die vierte Glocke im Jahre 2017 niemals möglich gewesen. Ihre Spenden waren so zahlreich, dass nach der Vervollständigung ein Rest übrig bleibt. Der Kirchenvorstand hat auf seiner Sitzung im April beschlossen, dieses Geld für die Renovierung der Auferstehungskirche zu verwenden. Das Glockenprojekt ist abgeschlossen. Die Glocken gehören fest zu unserer Auferstehungskirche und der Kirche kämen einzelne Renovierungsmaßnahmen sehr zugute. Der Kirchenvorstand hofft somit, dass diese Verwendung in Ihrem Interesse ist. Falls Sie der Umwidmung widersprechen möchten, wenden Sie sich bitte bis zum 31. Dezember 2017 an unser Pfarramt. Es wäre schön, wenn wir im Rahmen der Gebäudekonzeption des Campus auch Baumaßnahmen an der Kirche angehen könnten. Hier werden wir jeden Euro benötigen. Mit freundlichen Grüßen Pfarrer Dr. Manuél Ceglarek im Namen des Kirchenvorstandes Impressum Herausgeber: Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Traunstein, Herzog-Friedrich-Str. 8a, 83278 Traunstein Redaktion: Pfarrer Barthel Pichlmeier (verantwortlich und DTP), Sonja Buchholz, Helga Schulz, Doreen Hönicke-Rettstadt, Gesine Krüger, Klaus Rieder E-Mail der Redaktion: sender.traunstein@gmail.com Auflage: 3.500, Fa. Miller & Sohn, Traunstein gedruckt auf umweltzertifiziertem Papier Daten, die im Gemeindebrief erscheinen, dürfen ausschließlich für innerkirchliche Zwecke verwendet werden. Ca. 75 Ehrenamtliche tragen den Gemeindebrief aus. Bildnachweis: Titel: N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de, Pichlmeier S 2,10;11, 22,19,22, 30-32; Tafel Traunstein S.5; Gemeindebrief.de S. 8; Gemeindebriefdruckerei S. 9; Ceglarek S.24; Rieder S. 20,21; Strauch S. 25; Surkau S. 26 10

[close]

p. 11

Wussten Sie schon, dass . . . …dass Herr Michael Strauch ab 1. Oktober unser neuer Kirchenpfleger ist? Das Amt des Kirchenpflegers ist eines der wichtigsten Ehrenämter in unserer Kirchengemeinde. Der Kirchenpfleger plant zusammen mit dem geschäftsführenden Pfarrer die Finanzen. Er übt eine wichtige Kontrollfunktion aus. Bis Ende September war Herr Florian Borges Kirchenpfleger. Beiden sei an dieser Stelle für Ihr Engagement herzlich gedankt. …dass unser Flohmarktteam erneut wieder einen tollen Betrag von 13045,55 Euro beim Juli-Flohmarkt eingenommen hat? Der Erlös kommt erneut sozialen und karitativen Zwecken der Diakonie und Kirchengemeinde zugute. …dass der Kirchenvorstand beschlossen hat, Herrn Michael Hiemke zum Lektor beim Gottesdienst Institut Nürnberg auszubilden? Herr Hiemke wird nach erfolgreicher Prüfung und erneutem Beschluss des Kirchenvorstands in unserer Gemeinde Lesepredigten halten. …dass unsere Kirchengemeinde in diesem Jahr den gemeinsamen Jahresempfang der Stadt und der katholischen Kirchengemeinde austragen werden? Er beginnt am 12. Januar um 18:00 Uhr mit einer Andacht in der Auferstehungskirche. ... zum Gottesdienst am Freitagabend in der Kapelle im Klinikum nicht nur Patienten oder deren Angehörige eingeladen sind, sondern alle Menschen herzlich will kommen sind. Also ein Tages- und Wochenausklang für jeden. Aktuelle Termine findet man immer auf unserer Homepage: www.traunstein-evangelisch.de 11

[close]

p. 12

Veranstaltungen Neu! Biographiearbeit In einer offenen Gruppe (für Erwachsene) begeben wir uns auf den Weg. Im Blick auf unsere Lebenserinnerungen erfahren wir Stärkung und Ermutigung für unsere Zukunft. Es gibt keine Voraussetzungen, einfach die Offenheit und Freude, sich mit der eigenen Geschichte und der anderer Menschen zu beschäftigen (begleitet und angeleitet von Karin Engele, Pfarrerin i.R.). 4 Nachmittage jeweils am 3. Mittwoch im Monat von 15.30 – 17.00 Uhr 17.Januar; 21. Februar, 21. März, 18. April Kleiner Gemeindesaal Dankesabend für alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch alle, die es einmal werden möchten. am Freitag, den 2. Februar um 17.30 Uhr im Großen Gemeindesaal Neben einem bunten Programm ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Anmeldung bitte bis zum 29.1. im Pfarramt (0861-9896710) Café International jeweils von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr im großen Gemeindesaal Nächste Termine: 26. November, 28. Januar Das Café International ist ein Ort der Begegnung und Verständigung mit Flüchtlingen. Kuchenspenden werden dabei gerne entgegen genommen. Näheres erfährt man hier: www.traunsteiner-netz.de 12 Beim Cafe International treffen sich in zwangloser Atmosphäre Flüchtlinge aus aller Welt und andere Interessierte.

[close]

p. 13

Veranstaltungen Seniorentreff in Traunstein 9. Nov.: „ Das Altern und der neue Mensch – theologische und philosophische Überlegungen.“ Impuls und Gespräch mit Pfarrer Dr. Manuel Ceglarek. 23. Nov.: „ Alte Rezepte“ Wir sammeln diese und tauschen uns darüber aus. Ein Nachmittag mit Karin und Michael Strauch und Diakon Edwin Stegmann. 7. Dez.: „Der irdische Jesus ? – Klassische und neuere Forschungen in der Bibelwissenschaft“ Informationen von Pfarrer Dr. Manuel Ceglarek 21. Dez.: „Vorbereitung auf Weihnachten“ Ein besinnlicher Adventsnachmittag mit Diakon Edwin Stegmann 11. Jan.: „Gedanken und Gespräche zur Jahreslosung 2018“ Mit Diakon Edwin Stegmann 25. Jan.: „Die Freiwilligenagentur und ihre Angebote“ Ein informativer Nachmittag mit einem Vertreter dieser Einrichtung 8. Feb.: „Gedächtnistraining mit Quizfragen und kleinen Spielen“ Ein fröhlicher Nachmittag mit Diakon Edwin Stegmann 22. Feb.: „Begegnung ist wichtig und bereichernd“ Es ist der Seniorenkreis der Kath. Pfarrei Haslach bei uns zu Gast. Wenn Abholdienst gewünscht ist, bitte im Pfarramt oder bei Diakon Stegman melden! Bibelkreis Der Bibelkreis findet jeweils am 2. + 3. Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Auferstehungskirche Traunstein, im 1. Raum gleich rechts neben dem Eingang statt. Zur Zeit sind wir eine Gruppe von ca. 10 Christen, die sich mit dem Wort Gottes und den Auswirkungen auf unser Leben beschäftigen. Ansprechpartner Wulf Düx, über das Pfarramt Hauskreis in Traunstein Bibellesen - Persönlicher Austausch Singen und Beten. - In der Gemeinschaft untereinander etwas von der Gemeinde Jesu Christi erleben. Kontakt: Familie Römer, Traunstein, Tel. 0861-2092646 Familie Kroll, Traunstein Familie Schneider, Chieming Literaturkreis Lesen, reden und kennenlernen. jeweils 1. Montag im Monat um 19.00 Uhr Martin-Luther-Platz 2 in Traunstein. 6.November, 4. Dezember, 5. Februar Am 6. November sprechen wir über das Buch „Familienleben“ von Viola Roggenkamp Info.: (0861) 234 88 111 Gerd Kuhlmann 13

[close]

p. 14

Gottesdienstliches Leben Neu! Herzliche Einladung zum Kleine-LeuteGottesdienst in der Auferstehungskirche „Ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!“ (Röm 8,15) Liebe junge Familien aus Traunstein und der Umgebung! Wir freuen uns, ab sofort mit Euch und Euren Kindern am Sonntagnachmittag Gottesdienst für kleine Leute zu feiern. Wir wollen im Gesang und Gebet, im gemeinsamen Lauschen und gemeinsamen Spielen Gottes Wort hören und sein Lob Singen. Wir wollen gemeinsam die Geschichten der Bibel entdecken und wir wollen Zeit finden, gemeinsam zu feiern. Dazu laden wir alle Familien mit (ganz) kleinen Kindern herzlich ein. Zum ersten Mal kommen wir zusammen am Sonntag, 17. Dezember 2017, um 16.00 Uhr. Wir beginnen um den Altar in der Auferstehungskirche und gehen im Anschluss (ungefähr eine halbe Stunde später) zum gemeinsamen Picknick ins Gemeindehaus, zu dem jeder eingeladen ist, etwas beizusteuern. Bitte bringt zum Gottesdienst eine Krabbeldecke mit, damit es uns auf dem Kirchenboden nicht zu kalt wird. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Vormerken! Die Kleine-Leute-Gottesdienste sind immer am 3. Sonntag im Monat: Zum zweiten Mal am 21.1.18 und zum dritten Mal am 18.02.18! 14

[close]

p. 15

Abendgottesdienst im Klinikum mit Abendmahl jeden Freitag, 18.30 Uhr Gottesdienstliches Leben Evang. Altenheim Wartberghöhe Gottesdienst jeden 2. Samstag (mit Abendmahl) und jeden 4. Samstag (ohne Abend- mahl) jeweils um 16.00 Uhr Ökumenisches Taizégebet ...beten, singen, in die Stille gehen, Kraft schöpfen. Mittwoch, 10. Januar 19.00 Uhr bei der Freikirche im Wasserwerk Mittwoch 14. März 19.00 Uhr in Heilig Kreuz „Wanderung in den Advent“ Samstag, den 2. Dezember um 18.00 Uhr Beginn in der Simeonkirche in Waging. In Stationen werden wir den Weg zur Gadener Kirche zurücklegen und dort um c.a.18.45 Uhr unsere Abschlussandacht feiern. Danch werden wir noch Punsch und Glühwein genießen. Holzlaternen können am Treffpunkt an der Simeonkirche ausgeliehen werden. Sollte es regnen oder stürmen, entfällt die Veranstaltung. in TraunsteDinie, rCehgieelmmiänßgiguennd GWoatgteinsdgiefinnsdteeninsiuenasuefrednenKinrcähcehnsten Seiten AM = mit Abendmahl = Paralleler Kindergottesdienst oder Familiengottesdienst = mit anschließendem Kirchenkaffee = Gottesdienst mit besonderer Kirchenmusik Bitte beachten Sie die Information in der Tagespresse! 15

[close]

Comments

no comments yet