Willich erleben - Ausgabe 05/2017

 

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Willich erleben - Ausgabe 05/2017

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11 5 | 2017 Jetzt kostenlos mitnehmen! WILLIeCrlHebenWillich, Anrath, Schiefbahn & Neersen

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Ihre Krankenkasse unterstützt Sie! KNuärcshstsatretr: Nov0em8.ber Präventionskurs „Präventives Rücken- und Gelenktraining“ Ein 4 Wochen Kurs – der Sie wieder aufrichtet, als Gegenpol zum Alltag wirkt und Ihre Beweglichkeit fördert – für alle Altersgruppen geeignet. Ihre Krankenkasse unterstützt Sie mit mindestens 75,- € der Kursgebühr von 129,- €. Kursleitung: Andreas Breetzmann, staatl. gepr. Diplomsportlehrer Vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch telefonisch unter: 02154-88 66 0 Rücken- & Gelenkzentrum Halle 22 Fitness & Gesundheit e.K. • Schmelzerstr. 5 • 47877 Willich • Telefon: (02154)88660 • www.halle22.de

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// Willich erleben Liebe Leserinnen und Leser, Der Herbst mit dem Wechsel aus typischen Niederrheinischen „Schmuddelwetter“ und sonnigen Tagen zeigt sich von seiner besten Seite, aber so langsam können wir uns auf den Winter vorbereiten. Das heißt aber auch: Bald ist das Jahr 2017 schon wieder Geschichte. Wir freuen uns jetzt schon auf 2018, denn mit dem Städtemagazin „Willich erleben“ kommt etwas Neues auf uns zu: Seit zwei Jahren erscheint nun unser Magazin „Willich erleben“ sechs Mal im Jahr und die Nachfrage wird immer größer. Bisher wurde das Magazin an vielen Punkten, in Geschäften oder in öffentlichen Gebäuden ausgelegt und war meistens schnell vergriffen. Ab Januar 2018 werden wir die Auflage deutlich erhöhen und das Magazin wird an die Haushalte in unserer Stadt verteilt. Also: Sie erhalten das Magazin kostenlos in Ihren Briefkasten. Selbstverständlich werden wir zusätzlich auch in jedem Stadtteil noch an verschiedenen Auslagestellen unser Magazin zum kostenlosen Mitnehmen anbieten. In dieser Ausgabe informieren wir Sie über den Reformationstag, das Programm der Schlossfestspiele 2018 und dazu haben wir die Termine der St. Martinszüge zusammen getragen. Unser inhaltliches Ziel bleibt wie es ist: „Willich erleben – Das Magazin“ zeigt stadtteilübergreifend alles, was in unserer Stadt – in Willich, Anrath, Schiefbahn und Neersen - interessant, informativ, spannend, unterhaltsam und vielleicht manchmal ein bisschen skurril ist: Vereinsleben, ehrenamtliches Engagement, spannende Unternehmensideen, städtische Aktivitäten, witzige Anlässe, Initiativen aller Glaubensgemeinschaften… Wir präsentieren in „Willich erleben – Das Magazin“ das „Willicher Leben“ in all‘ seinen Facetten! Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Magazins und empfehlen Ihnen einen Internet-Besuch auf www.willicherleben.de. Nadia Joppen & Wolfgang Dille Herausgeber Inhaltsverzeichnis // Willicher Leben 4 // Heimat erleben 7 // Kultur erleben 8 13// Willicher Leben Reformationstag 18// Geschichte erleben Das Unterbruch Schlossfestspiele 2018 40 Jahre unter Strom 20// Sport erleben 23// Willicher Leben 32// Willich erleben Evangelische Kirche Anrath World Team Cup in Willich Sankt Martins Züge ziehen Termine in Willich 3

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Die Reformation in den Willicher Alt-­Gemeinden – eine Geschichte mit vielen Aspekten 2017 ist das „Luther-Jahr“ – am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Dieser „Thesenanschlag in Wittenberg“ gilt als Beginn der Reformation. 500 Jahre später ist dieses Datum nicht einfach nur der Anlass für ein Jahr mit einem zusätzlichen Feiertag, sondern ein Anlass, sich auch heute noch mit vielen Fragen zu Konfession, Glauben und Toleranz auseinander zu setzen. Christa und Bernd-Dieter Röhrscheid aus Willich haben sich mit der Geschichte der Reformation in den vier Willicher Alt-Gemeinden befasst – und dabei viele interessante Details herausgefunden, die Bernd-Dieter Röhrscheid zu einem Vortrag zusammen gestellt hat. Oekumenischer Kreis Beachtenswert ist die Ausgangslage: Willich, Anrath, Schiefbahn und Neersen gehörten im 16. Jahrhundert zu „curcöln“ – also zum Herrschaftsgebiet des katholischen Kölner Erzbischof. Eine Karte aus dem Jahr 1566 zeigt allerdings, dass unsere Region auf beiden Seiten von reformatorisch geprägten Herrschaftsgebieten umgeben war. Es bleibt also die Frage: Wie machten sich Luther und die Reformation in unserem curcölnischen Gebiet bemerkbar? Oder spielten beide damals keine Rolle und die ev. Gemeinden entwickelten sich tatsächlich erst nach dem zweiten Weltkrieg, als Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland nach Willich kamen? (Nur eine Anmerkung: Diese Gruppe ist allerdings auch differenziert zu sehen. Ein anderes Willicher Forschungsprojekt zeigt, dass lediglich etwa zwei Drittel der eintreffenden Menschen tatsächlich auch evangelischen Glaubens waren.) Ausgangspunkt für die Recherche: Christa Röhrscheid war durch Zufall auf den Maler Kurt Beyerlein aufmerksam geworden, der im „Eschert“ mit seiner Frau Lore Beyerlein-Stockburger gewohnt hatte. Der Maler war 1945 als Soldat bei einem Bombenangriff tödlich verletzt worden. Seine Frau hatte nach seinem Tod den Briefverkehr mit ihrem Mann als Buch herausgegeben. In einem Brief vom 24. Dezember 1941 schreibt Lore an ihren Mann: „Morgens war Gottesdienst in der großen Küche von Frau Müller. Es sind ja nur neun Evangelische im Dorf. Mir gefallen (Pfarrer) Remanns Predigten.“ Das, so Bernd-Dieter Röhrscheid, „war der Beginn unseres Wissens über die Evangelischen vor dem Zweiten Weltkrieg in Schiefbahn.“ Ein weiterer Hinweis war der auf einen „oekumenischen Kreis“ in Schiefbahn aus dem Jahr 1942: Dazu gehörte das Ehepaar Beyerlein als protestantische Christen, aber auch das katholische Ehepaar Macke, bei denen diese „ökumenischen Treffen“ stattfanden. Eine Karte aus dem Jahr 1566 zeigt, dass das katholische, curcölnische Gebiet, in dem die vier Alt-Gemeinden Willichs lagen, von reformatorisch geprägten Regionen umgeben war. Streiflichter der Geschichte Die Recherche Röhrscheids ging aber in viel frühere Zeiten zurück. So hat er sich etwa mit dem Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg beschäftigt, der aber in wilder Ehe mit der Gerresheimer Stiftsdame Agnes von Mansfeld lebte und 1582 zum protestantischen Glauben übertrat. Nichts- 4 //  Willicher Leben

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// Willicher Leben destotrotz war es immer das Bestreben, dass Kurköln katholisch blieb – denn so blieben bei der Bestimmung des deutschen Kaisers die katholischen Kurfürsten in der Überzahl. Gebhard Truchsess wurde vom Papst exkommuniziert und verlor den Kölnischen Krieg gegen katholische Truppen aus Bayern. „Es blieb aber die Frage, wo es reformatorische Strömungen in den AltGemeinden gab“, so Röhrscheid – und beim genauen Hinsehen gibt es einige. Beispielhaft seien genannt: 1554 wurden die Anrather vom Erzbischof vor „heimlichen Winkelpredigten“ gewarnt. 1554 wird berichtet, dass der Neersener Vogt Johann von Virmond der neuen Lehre zugetan gewesen sei und Anrather Bürger in Bonn Poppelsdorf verteidigt habe. Sein Sohn Ambrosius habe sich offen zum Calvinismus bekannt und erst dessen Sohn Johann kehrte wieder zum katholischen Glauben zurück. 1561 kam es zu einer Beschwerde aus Anrath über „neugläubige Umtriebe“. 1569 ist ein Eintrag in den „Visitations-Protokollen“ zu finden, nach dem einige Untertanen im Verdacht standen, der ev. Lehre zugetan zu seien. Der Anrather Pfarrrektor Johann ter Gathen von Hüls habe drei Kinder gezeugt und teile das Sakrament „in beiderlei Gestalt“ aus – so ein anderer Hinweis. Über den Schiefbahner Pastor Paul Emporius wird 1569 berichtet, er missachte das Zölibat und sei „Konkubianer“. Von seinen rund 600 Kommunikanden seien 150 Anhänger des neuen Glaubens… Die Moderne und das Ziel des Vortrags Im weiteren Verlauf des Vortrags berichtet Röhrscheid, welche Folgen die Industrialisierung im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehabt hat und wie bzw. wann die ev. Kirchen in den vier Stadtteilen gebaut wurden. Sein Vortragsziel sei es, zu zeigen, dass wir heute viel weiter gekommen sind und die Pfarrer in Willich ökumenisch aufeinander zu gehen. Ein markantes Indiz: Obwohl 1995 der „Buß- und Bettag“ als Feiertag abgeschafft worden ist, wird in Schiefbahn immer noch an diesem Tag eine gemeinsame Veranstaltung evangelischer und katholischer Christen abgehalten – inkl. Lichterzug von einer Kirche zur anderen, berichtet Christa Röhrscheid. „Heute gibt es mehr Toleranz an der Basis“, lobt sie. Diese ökumenische Bewegung sollte dringend weiter ausgebaut werden, so Röhrscheid – wobei sich die Situation entscheidend verbessert habe und die Konfession im Alltag keine entscheidende Rolle mehr spiele. . Infos zum Luther-Jahr auf www.luther2017.de REFORMATIONSTAG Der Reformationstag, das Reformationsfest oder der Gedenktag der Reformation wird von evangelischen Christen in Deutschland und Österreich am 31. Oktober im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert. Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Abend vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen in lateinischer Sprache zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein. Zum 500. Jahrestag ist daher in diesem Jahr der 31. Oktober einmalig ein gesamtdeutscher gesetzlicher Feiertag. Bildquelle: Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ 5

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Hans Brocker KG · Im Fließ 14 · 47877 Willich Tel. 02154 9566-0 · Fax 02154 9566-49 · www.brocker-moehren.de Junges Gemüse sucht Liebhaber! 6 //  Willicher Leben

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// Willicher Leben Heimat erleben – Wussten Sie das? Römer, Franken, Karl der Große und sogar Napoleon waren im Schiefbahner Unterbruch Vom Wasser zum Wohngebiet – das ist in vier Worten die Entwicklung des Unterbruch: Das gesamte Gebiet lag an einem Rheinarm, der mehr und mehr versumpfte, vermoderte und vertorfte. Das Unterbruch hat eine große Geschichte. Römische Gräber, Baureste und Scherben aus dem 2. Jahr­ hundert nach Christus beweisen die Anwesenheit römischer Legionäre. In Neuss sollen sie bereits 12 vor Christus ein Lager errichtet haben. Von Neuss verlief damals ein uralter Weg über Kaarst, Schiefbahn (Römerstraße, Tupsheide, Hochstraße, Alte Poststraße) bis hin zur Maas. Im 3. Jahrhundert wurde dann die römische Macht am Rhein von den vereinigten germanischen Stämmen – den Franken - vertrieben. Rund 1000 nach Christus gehörte das „Underbroich“ – lateinisch „Palus inferior“ zum Amt Liedberg. Der Name Underbroich wurde aber ab 1430 mehr und mehr von dem späteren Ortsnamen Schiefbahn verdrängt. Im Underbroich stand eine dem heiligen Hubertus geweihte Kapelle, die 1458 erstmals erwähnt wird. Der Sage nach soll diese schon um 800 n. Chr. von Karl dem Großen erbaut worden sein. In der Nähe der Kapelle war auch ein Schießstand der Schützenbruderschaft, eine so genannte „Scheibenbahn“ oder plattdeutsch „Schyftban“, heute Schiefbahn. Am 9. Oktober 1794 wurde Schiefbahn von den Franzosen besetzt. Der französische Kaiser Napoleon I. ordnete den Bau eines schiffbaren Kanals an, der den Rhein mit der Maas verbinden sollte. Dieser so genannte „Nordkanal“ war von Neuss über Schiefbahn und Venlo bis zur Schelde geplant. Napoleon war so an diesem Projekt interessiert, dass er mehrmals den Niederrhein besuchte und am 12. September 1804 soll er im Hellingshof, einer alten Fuhrmannsherberge im Unterbruch, übernachtet haben. Rund zwei Drittel des Kanals waren bereits fertig, als Napoleon 1810 Holland seinem Kaiserreich einverleibte; der Kanal war für ihn plötzlich ohne Interesse. Mit dem Wiener Kongress kam Schiefbahn nach neunzehnjähriger Zugehörigkeit zu Frankreich an Preußen und wurde 1816 dem Kreise Gladbach im Regierungsbezirk Düsseldorf zugeteilt. Unter der preußischen Regierung wurde der Nordkanal dennoch im Jahre 1823 von Neuss bis Neersen für Schiffe bis zu 15 t schiffbar gemacht. 1876 verkehrte sogar zweimal täglich ein Personenschiff, eine sogenannte Eil-Yacht. Die Schiffe wurden von Pferden gezogen. Bis 1856 fuhr auch noch ein Kohlenschiff, danach diente der Nordkanal lediglich als Entwässerungsgraben. Einige Fundstücke aus dem Schiefbahner Unterbruch sind auch im Heimatmuseum ausgestellt. Das Museum hat jeden zweiten Sonntag im Monat von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Um 15:00 Uhr ist jeweils ein Vortrag oder eine Filmvorführung geplant. Für Schulklassen und interessierte Gruppen werden auch geschichtliche Führungen angeboten. Heimatmuseum „KampsPitter“ im Park des St. Bernhard Gymnasiums, Albert-Oetker-Str.108 in Schiefbahn. (Der Beschilderung folgen) Geschäftsstelle Heimat – und Geschichtsfreunde Willich e.V. Straterhofweg 3, Tel. 021 54 / 7996. Weitere Informationen unter www.heimatverein-willich.de Die Fotos wurden uns freundlicherweise vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellt und zeigen die Alte Römerstraße sowie den Nordkanal am Schiefbahner Bahnhof. 7

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Festspiele erleben „FEST – SPIELE – FEIERN“ vom 17. Juni bis zum 19. August 2018 „DAS DSCHUNGELBUCH“ Kinderstück nach Rudyard Kipling Wer kennt sie nicht: Die wunderbare Geschichte von Mowgli, dem kleinen Menschenkind aus dem Dschungel. Der kleine Mowgli wächst unter Wölfen auf, frei und wohl behütet. Der Dschungel ist sein Zuhause, die Tiere sind seine Freunde. Von seinen Freunden Baloo, dem Bären, und Bagheera, dem klugen Panther, lernt er die Gesetze des Dschungels kennen und schätzen. Das Dschungelbuch handelt von Freundschaft, Mut, Gemeinschaft und der Frage danach, wohin man eigentlich gehört und wurde uns allen nicht zuletzt durch die wunderbare Verfilmung von Walt Disney näher gebracht. Kinder und Erwachsene lieben die lebendigen, lebensfrohen Gestalten des Dschungels, und so können wir auch hier in Neersen endlich wieder teilh­ aben an Mowglis Abenteuer im Dschungel. Freuen wir uns zusammen auf ein lebendiges, humorvolles und spannendes Theatererlebnis für Jung und Alt. „CHARLEYS TANTE“ Komödie von Brandon Thomas Charles und Jack, zwei junge Studenten im England des beginnenden 20. Jahr­hunderts, haben ein Problem: Sie sind schwer verliebt in Amy und Kitty, dürfen die beiden jungen Mädchen aber ohne Anstandsdame nicht treffen. Die reiche Tante aus Südamerika lässt auf sich warten, und so muss der Gärtner Brassett in die Rolle der Tante schlüpfen. Da dieser ohnehin gerade sein Kostüm vorführt, „35 Jahre Schlossfestspiele in Neersen. 35 Jahre erfolgreiches Theater in der Region, für die Stadt Willich aber auch immer mehr in der überregionalen Wahrnehmung verankert. Hunderte von begabten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im Schloss, vor dem Schloss, in der Verwaltung und in allen Gewerken. Unterstützung durch die Politik, die Stadt. Dutzende von Stücken in allen Farben und Variationen und vor allem: Hunderttausende von Zuschauerinnen und Zuschauern, Jung und Alt, die von nah und fern zu uns nach Neersen kommen, ja, man kann schon fast sagen: pilgern! Das muss gefeiert werden! Und zwar feste! Auf die nächsten 35 Jahre!“ Mit diesen Worten begrüßte Intendant Jan Bodinus die Gäste bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit im nächsten Jahr. Auf der Schlossbühne werden gezeigt: in welchem er die Rolle einer älteren Lady in einem Amateurtheater geben möchte, wird der lustige und dem Alkohol keineswegs abgeneigte Gärtner mit sanfter Gewalt zu Charleys Tante gemacht. Als Brassett immer mehr Gefallen an dieser Rolle findet und dann noch von dem skurrilen Colonel Sir Francis, Jacks Vater, heftig angeflirtet wird, ist das Chaos perfekt. Zu guter Letzt findet sich natürlich auch noch Charleys echte Tante ein. In Neersen sehen die Zuschauer eine rasante und überaus witzige Fassung dieses Komödienklassikers. Ein amüsanter Abend für die ganze Familie, in der Hauptrolle der sympathische Kalle Pohl. „IM WEISSEN RÖSSL“ Operette von Hans Müller und Erik Charell Musik Ralph Benatzky Das Leben des pfiffigen Oberkellners Leopold im „Weißen Rössl“ am Wolfgangsee könnte so schön sein, würde ihn die hübsche Wirtin Josepha endlich erhören. Leider will diese nichts von ihm wissen, weil sie in den Berliner Rechtsanwalt Dr. Siedler verliebt ist. Der wiederum macht ausgerechnet der Tochter des Fabrikanten Giesecke schöne Augen, gegen den er einen Rechtsstreit führen muss. Giesecke würde sein Töchterchen aber lieber in den Armen des schönen Sigismunds sehen. Und die Komödie nimmt ihren wunderbaren Ver­lauf: Weitere Liebes­ verwicklungen und andere Wirrungen und Irrungen sind hier die Grundlage für einen 8 //  Festspiele erleben

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// Festspiele erleben Sabine Mroch (Vorsitzende des Verein Festspiele Schloss Neersen), Intendant Jan Bodinus und Geschäftsführerin Doris Thiel freuen sich auf die 35. Schlossfestspiele vom 17. Juni bis 19. August 2018 in Neersen. großartigen Abend mit dem Operetten-Klassiker der deutschen Sprache. Erstmals in Neersen wird das gesamte Ensemble unter Mitwirkung von Live-­ Musikern eine aufwändige Operette auf die Bühne bringen, um den Besuchern einen großartigen Sommerabend zu bescheren. Die durch das Fernsehen bekannte Tanja Schumann ist in der Rolle der Rössl-Wirtin zu sehen. Das Rahmenprogramm: „BEST OF NEERSEN“ Im den Rahmenprogrammen wird man, so der Intendant, neuen und bekannten Gesichtern unter dem Motto: „Best of Neersen“ begegnen: Es ist das Hohenloher Figurentheater mit „Aladin und die Wunderlampe“ zu sehen. Schauspieler Heinz-Hermann Hoff wird einen Abend: THEATER – THEATER – oder „Vergnügliche Plaudereien über das Theater und andere Katastrophen“ präsentieren. Das Puppentheater „Con Cuore“ spielt die Geschichte von „Käpt´n Sharky“ und in der Gartenlesung gibt es „Es ist angerichtet“: ein kulturelles Buffet für jeden Geschmack. Nach seinem großen Erfolg 2017 tritt der portugiesische Fado-Sänger Telmo Pires mit seinen Musikern auch 2018 wieder auf. Inez Timmer erzählt und singt noch einmal die Geschichte der berühmten „Coco Chanel“ und erstmals wird Chris Pichler mit ihrem Abend: „Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau“ zu erleben sein. Auch ein Heinz Rühmann-Abend ist wieder im Programm – seine beliebten Schlager und Filmrollen lässt Michael J. Westphal lebendig werden. Erstmals in Neersen: Joachim Henn mit seinem Programm: „Hüsch und die Verwandten“ – Typen und Texte von Hanns Dieter Hüsch. Kabarettist und Autor Stefan Keim wird noch einmal in die wunderbare Welt von Heinz Erhardt entführen, und selbstverständlich, so Bodinus, wird „uns­ere Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein wieder die Fests­piele abschließen“. Darüber hinaus kündigt der Intendant eine Neuerung an: Von beiden Abendstücken wird es jeweils eine „Seniorenvorstellung“ an zwei Sonntagen um 17:00 Uhr geben: „Dies soll die An- und Abreise erleichtern und den Spaß am Theater noch einmal steigern“. Der Karten-Vorverkauf beginnt am 01. Dezember 2017 unter www.festspiele-neersen.de 9

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// Festspiele erleben Festspiele erleben „TERROR“ von Ferdinand von Schirach als Gastspiel der Burgfestspiele Mayen Michael Mann Am 22. Juli 2018 findet in Neersen auf der Hauptbühne eine Gerichtsverhandlung statt, bei der das Publikum zu Schöffen wird. Erst die Abstimmung am Ende des Abends entscheidet jedes Mal neu über den Ausgang des Stücks. Schuldig oder nicht schuldig? Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? War es richtig, eine von Terroristen entführte Lufthansa-Maschine abzuschießen um zu verhindern, dass diese möglicherweise in ein vollbesetztes Stadion stürzt? Weil es keinen Befehl gab und er sich über geltendes Recht hinwegsetzte, muss sich Major Lars Koch vor Gericht verantworten. Die realen Anschläge haben auch in Deutschland auf schrecklichste Weise gezeigt, wie hoch der Preis sein kann, den wir für unsere Freiheit zahlen müssen. Das Stück stellt uns die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen und wie wir als Gemeinschaft unsere Würde definieren. Seit „Die zwölf Geschworenen” bewegt kein Gerichtsdrama die Theaterbesucher so stark wie das erste Theaterstück des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach. Nahezu 350.000 Theater-Zuschauer haben es bislang gesehen und die ARD verfilmte den Stoff in Starbesetzung für das Fernsehen. Damit führt das Ensemble der Schlossfestspiele eine alte Tradition fort, denn schon in vergangenen Spielzeiten waren die Burgfestspiele in Neersen. Im Austausch führen die Neersener in Mayen „Charleys Tante“ auf. BUCH-AUTOR: Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt »Verbrechen« gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor. »Terror« ist das erste Theaterstück des Autors. Für ein Willich, in dem wir gut und gerne leben. UWE SCHUMMER Danke für Ihr Vertrauen. Mitentscheiden - Mitgestalten - Mitmachen Sie interessieren sich für unsere Arbeit? Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Ihren Besuch unserer Bürgerrunden. Alle Termine und Ansprechpartner finden Sie auf facebook.com/cduwillich cdu-willich.de AZ_Danke Willich erleben052017 186x128mm.indd 1 12.10.2017 13:04:32 11

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Festspiele erleben Junge Schlossfestspiele Neersen mit „IM P R O-BA T T L ES“ und „K I DZ-CL UB“ Wichtiger Bestandteil bei den Festspielen werden wieder die „Jungen Schlossfestspiele Neersen" sein, in deren Rahmen der in Neersen bekannte Schauspieler und Schauspiellehrer Sven Post wie im letzten Jahr die Leitung eines Jugendklubs übernimmt, in dem Jugendliche verschiedener Altersgruppen aus der Region durch aktive, künstlerische Teilnahme selbst Teil unserer Schlossfestspiele werden können. „IMPRO-BATTLES“ In diesem Rahmen werden nach dem riesigen Erfolg der letzten Spielzeit im Rahmen der Festspiele ImproBattles veranstaltet, bei denen sich die Jugendlichen im Rahmen der Festspiele öffentlich messen und präsentieren können. Dabei zeigen sie Ergebnisse ihrer Arbeit mit Sven Post, die sie über das ganze Jahr in einem Kurs mit ihm erarbeitet haben. „KIDZ-CLUB“ Darüber hinaus wird für die kleineren Kinder von sechs bis zehn Jahren der Kidz Club weitergeführt, in dem die erfahrene Schauspielerin und Theaterpädagogin Reinhild Köhncke ihre Arbeit mit Schülern aus den unteren Schulklassen, welche sie seit Jahren erfolgreich in NRW gestaltet, auch zu den Schlossfestspielen Neersen bringt. Das Thema „Das Dschungelbuch“ wird in den teilnehmenden Klassen spielerisch und mit viel Spaß schauspielerisch und improvisatorisch erarbeitet und an einem Spieltag der Festspiele am „Kidz-Club-Tag“ vor Mitschülern, den anderen Klassen, Lehrern, Eltern und Zuschauern vorgeführt. Eine tolle Sache, um die ganz ju8n5gxe1n8M6Wenesrclehbeennd2e.rqRxpeg_iLoanyaonudt a1s 0Th4e.0a4te.1r 7he1ra2n:0z2u fSüherieten.1 „JUNGE SCHLOSSFESTSPIELE MOBIL“ Auch wieder im Programm der jungen Schlossfestspiele wird die Reihe „Junge Schlossfestspiele mobil“ sein, in deren Rahmen der Regisseur Sven Post zusammen mit der Schauspielerin Reinhild Köhncke Oberstufen der umliegenden Schulen mit ihrer szenischen Lesung zum Thema „Die weiße Rose – Der Widerstand der Geschwister Scholl" bereisen, um dort den Schülern vor Ort dieses wichtige Thema nahe zu bringen. Ein weiteres Highlight für Kinder ab sechs Jahren ist das Hohenloher Figurentheater mit „Aladin und die Wunderlampe". Kunstvoll geschnitzte große Stabfiguren, vor märchenhafter Kulisse und orientalische Klänge entführen den Zuschauer in die Welt des Orients von 1001 Nacht. Und natürlich wird es wieder am Schloss ein Kinderfest im Rahmen einer Kinderstückaufführung geben. Infos unter www.festspiele-neersen.de Bort Lodging Ferienwohnung / Wohnen auf Zeit für Messebesucher, Urlauber, Mitarbeiter oder Ihre Gäste www.bort-lodging.de | E-Mail: info@bort-lodging.de | Claudius Bort PBluancchkbstarr. 4b1e|i:4w78w77wW.bilolircth-l|oTdegleifnogn.:d0e21o5d4e/r81w3w5 9w1.7b|ooMkoibnilg: .0c1o7m1 26 15 230 12 //  Festspiele erleben

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Anzeige // Willich erleben 40 JAHRE UNTER STROM: Elektro Lucke feiert Jubilaum Es begann mit einem Elektro-Meister und einem Azubi: Vor 40 Jahren gründete Paul Lücke „Elektro Lücke“. Heute hat das Unter­ nehmen 38 Mitarbeiter und wird in zweiter Generation geführt von Elektromeister Bernt Lücke, dem Sohn des Firmengründers. Die Arbeitsanforderungen haben sich heute deutlich er- weitert, schildert Bernt Lücke anlässlich des Jubiläums im Oktober 2017: Ging es früher darum, ein Privathaus oder ein Unternehmensgebäude „nur“ mit Strom, Licht und Steckdosen auszurüsten, müssen heute ganzheitliche Kon- zepte entwickelt werden, „die Nützlichkeit, Sicherheit und Komfort gleichermaßen berücksichtigen“, sagt er. Um den Kunden eine gute und sorgfältige handwerkliche Arbeit zu bieten, sind verschiedene Dinge wichtig – als erstes die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. „Wir achten darauf, unsere jungen Leute sorgfältig auszubilden und führen immer wieder Weiterbildungen für alle Mit­ arbeiter durch, zum Teil auch im eigenen Seminarraum hier bei uns im Haus“, beschreibt der Chef. Der zweite Aspekt ist die Verwendung modernster Arbeits- materialien und Maschinen – hochwertige Strom- und Netzwerkkabel der Kategorie CAT.7, leistungsfähige An- schlussdosen und intelligente BUS-Systeme, die ein Ge- bäude effizient, sparsam und sicher steuern. Als Beispiel nennt Bernt Lücke ein durchdachtes Brandmelder- Der moderne Lichtschalter im Wohnhaus oder die Starkstrom-Versorgung im Gewerbe-U­ nternehmen: Bernt System: „Wenn der Rauchmelder ausgelöst wird, Lücke und sein Team kümmern sich um alle Wünsche. werden sofort auch die Fluchtwege im Gebäude geöffnet. Im Privathaus kann man die Systeme so programmieren, dass sie einen gen für ortsveränderliche Geräte und Maschinen im Gewerbe-Objekt durch normalen Tagesablauf der Bewohner simulieren und so potentielle Ein­ oder bieten einen E-Check an.“ brecher gar nicht erst merken, dass das Haus leer steht“. Ein anderes Thema Neben der Ausstattung von Neubauten bietet das Unternehmen auch Moder- sind etwa Türsysteme mit Zutrittskontrolle, die genau regeln, welche Per­ nisierungen im Bestand an, „die Kunden sagen uns ihre Wünsche und wir sonen welchen Bereich eines Unternehmens betreten dürfen. beraten sie dann auf Basis unserer Erfahrung“, so Lücke. Seit Dezember 2006 Elektro ist immer auch mit Fragen der Sicherheit verbunden, betont er: „Wir ist das Familien-Unternehmen im Neubau im Stahlwerk Becker ansässig. messen jede EDV-Anlage ein, führen die jährlich vorgeschriebenen Messun- Infos auf www.elektro-luecke.de Elektro-Lücke_186x85mm.indd 1 GmbH Walzwerkstraße 10 · 47877 Willich Tel.: 0 21 54/41 44 50 · Fax: 0 21 54/41 44 30 www.elektro-luecke.de 13 04.02.17 21:40

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3.Willicher Praxistage Geothermie im November Das bewährte Konzept wird weiter fortgesetzt: Am 8. und 9. November 2017 finden die „3. Willicher Praxistage Geothermie“ als kostenlose Weiterbildungsveranstaltung für Privatleute, Fachleute aus Wirtschaft und Handwerk sowie Genehmigungsbehörden im Energiezentrum Willich EZ:W statt. TAG DER OFFENEN TÜR AM DONNERSTAG Während der Mittwoch wieder für Vertreter/-innen der Genehmigungsbehörden / Unteren Wasserbehörden reserviert ist, haben die Veranstalter die Themen für Donnerstag so gewählt, dass sie alle ansprechen, die sich privat oder beruflich für das Thema energieeffizient Bauen und Sanieren interessieren – Architekten, Planer, Heizungsbauer, Bauherren und Hause­ igentümer. Am Vormittag lädt das EZ:W zu einem Tag der offenen Tür ein – von 11:00 bis 13:00 Uhr. In diesem Jahr wird unter anderem das Verfahren der „Schräg­ bohrtechnik“ gezeigt. Es eignet sich vor allem dann, wenn eine Erdwärme-­ Anlage nachträglich eingebaut wird oder es Tiefenbeschränkungen für die Bohrung gibt. Außerdem können die Besucher einen Blick unter die Erd­ oberfläche werfen und das Testfeld für Erdwärmesonden am EZ:W besichtigen. Die Firma idomy – seit diesem Jahr ein weiteres Partner-Unternehmen des EZ:W – demonstriert die Möglichkeiten über smart home-Elemente den Stromverbrauch eines Hauses zu senken und ggf. zum Beispiel auch die Sicherheit der Eigentümer zu erhöhen. Weitere Themen sind etwa Strom­ speicher und Solarstromnutzung – die Firma SPOT ENERGY West zeigt, wie eine Anlage so genau überwacht werden kann, dass der Eigentümer tages­ aktuell sieht, wieviel Strom in seinem Haus gerade verbraucht wird, wieviel für die Aufladung des Stromspeichers zur Verfügung steht und wieviel als vergütete Einspeisung in das öffentliche Stromnetz geleitet wird. Die Firma STÜWA zeigt, welche Materialien für die Erdwärme-Erschließung verwendet werden. „Neu im EZ:W sind jetzt auch zwei Niedertemperatur-Heizkörper, die an die Erdwärme-Anlage angeschlossen sind. Wir zeigen, dass es auch möglich ist, mit niedrigen Vorlauftemperaturen und einer Wärmepumpe ein Haus angenehm warm zu betreiben“, so Bernd Bremerich-Ranft, der Leiter des EZ:W. Das Team im EZ:W bietet den Besuchern zudem eine grundstücksgenaue Betrachtung des Untergrunds über die Homepage des Geologischen Dienstes NRW an. „So kann der Grundstückseigentümer direkt sehen, wie die Experten die Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes auf seinem Grundstück einschätzen“, so Bremerich-Ranft. Der Nachmittag bietet wieder ein breit aufgestelltes Vortragsprogramm – Schwerpunkt ist die zeitgemäße Gebäudetechnik. Die Referenten beschäftigen sich u.a. mit den Themen • Wärmebedarfsberechnung • Wärmepumpe und Trinkwassererwärmung • Wärmeübergabesysteme bei niedrigen Vorlauf-Rücklauf-Temperaturen • Gebäudeautomatisation • Erdwärmesonden in der Praxis: Erkenntnisse vom EWS-Testfeld Dieser Tag wird von der dena (Deutsche Energie Agentur) als Fortbildung anerkannt, ebenso von IK Bau und Architektenkammer. EXPERTEN-FORUM AM MITTWOCH „Der erste Praxistag ist auch dieses Jahr für Vertreter/-innen der Genehmigungsbehörden / Unteren Wasserbehörden reserviert. Ein Schwerpunkt-­ Thema wird die Erkundung des Untergrunds mit dem Thermal Response Test sein“; erklärt Bernd Bremerich-Ranft. Dieser Test ist ein anerkanntes Verfahren zum Nachweis der thermophysikalischen Parameter im Untergrund – vor allem der effektiven Wärmeleitfähigkeit der am Mess-Standort vorherrschenden geologischen Schichten. Diese Kenntnisse sind wichtig für die Planung und Leistungsberechnung – ins­ besondere von mittleren bis großen Anlagen zur Nutzung der oberflächen­ nahen Geothermie. Die Schrägbohrtechnik der Fa. Erdwärmebohrtechnik — Jürgen Schwittek eignet sich u.a. bei nachträglicher Installation von Erdwärmepumpen im Bestand. 14 //  Willich erleben

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Anzeige // Willich erleben Das EZ:W präsentiert erste Auswertungsergebnisse aus dem Test verschiedener Erdwärmesonden, verschiedener Verfüllbaustoffe und verschiedener Wärmepumpen im direkten Vergleich. „Wir denken, dass wir mit diesem Programm wieder eine Grundlage für einen qualifizierten Austausch der Experten untereinander schaffen. Die vergangenen beiden Veranstaltungen haben gezeigt, dass sich auf dieser Basis gute Gespräche entwickeln“, meint Marcel Gellißen, der Klimam­ anager der Stadt Willich. Die Fachveranstaltung ist aus Sicht der Veranstalter eine gute Begleitung der sonstigen Tätigkeiten im EZ:W, die primär darauf abzielen, den Willicher Bürgern eine kostenlose und fundierte Beratung zu verschiedenen Themen von Energie­ effizienz, Geothermie und Solarenergie zu bieten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Infos gibt es auf www.energiezentrum-willich.de EZ:W BIETET KOSTENLOSE BERATUNG Das EZ:W ist eine kostenlose Beratungs-Einrichtung der Stadt Willich: Damit die Bürger und Unternehmer in der Stadt und in Nachbargemeinden eine unabhängige Information über regenerative Energien erhalten, bietet sie dort eine kostenlose Beratung zu technischen und finanziellen Fragen rund um Geothermie, Photovoltaik und den Bereich SMART HOME – z. B. Energie­ einsparung über eine intelligente Programmierung der Haustechnik- und Elektro-Geräte – an. Träger des Beratungsangebotes sind die Grundstücksgesellschaft (GSG), die Stadtwerke Willich und die GEOBIT Ingenieurgesellschaft aus Aachen. An­ gebunden ist zudem ein Netzwerk aus Fachfirmen als Partnerunternehmen. Das Beratungsangebot gehört zum Klimaschutz-Konzept der Stadt. Es wird zum größten Teil über die Dachmieten der „Bürger Solar Willich e.G.“ finanziert. Die Firmen beteiligen sich über Mitgliedsbeiträge oder Sachleistungen und unterstützen das Beraterteam des EZW. Wöchentlich gibt es Sprechstunden, in denen die Beratungsschwerpunkte Geothermie / Wärmepumpen, Photovoltaik und Speichertechnik behandelt werden. Diese Beratung ist unabhängig und kostenlos. Die Beratungen finden in Einzelterminen immer Donnerstagnachmittag statt. Dazu bietet das EZ:W ergänzende Beratungen etwa durch die Verbraucherzentrale NRW. INFO: ENERGIEZENTRUM WILLICH im Gründerzentrum Willich Gießerallee 19; Stahlwerk Becker, 47877 Willich Termine gibt es unter Tel.: 02154 / 81 44 82 E-Mail: beratung@energiezentrum-willich.de www.energiezentrum-willich.de 15

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