Wegweiser 11-2017

 

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Pfarrbereich Braunsbedra, Wegweiser November 2017

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Nov | 2017

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KIRCHE IM MDR

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1 Nr: November 170 2017 Friedensdekade Erntfeedsatnek- Kirchengemeindeverband Braunsbedra Kirchspiel Roßbach - Gröst Kirchengemeinde Frankleben

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2 Hallo Wer war eigentlich Sankt Martin? Was hat eigentlich den Heiligen Martin von Tours (+316/17-+397) so berühmt werden lassen? Er war als junger Mann Soldat und schlug später eine geistliche Laufbahn ein. Diese ließ ihn zum dritten Bischof der Loire -Stadt Tours werden. Kirchenpolitisch war er äußerst erfolgreich. Er war bereits zu Lebzeiten populär und als Heiliger wird er bis auf den heutigen Tag verehrt. In Zeiten, da fast alle ein Smartphone oder einen Computer haben, möchte ich Ihnen einmal nahe legen, nach Sankt Martin zu forschen. Er ist eine sehr interessante Figur in der Geschichte der Kirche. Berühmt ist die Geschichte, wie er mit dem Bettler seinen Mantel teilte, alljährlich spielen Kinder und Erwachsene diese Geschichte nach. Als er nachts träumte, sah er im Traum Jesus, wie der seinen Mantel trug. Martin sah hier sein eigenes barmherziges Werk. Und er entdeckte, wie er damit direkt an Gottes Sohn gehandelt hatte. Es ist ganz, wie Jesus es in seiner Endzeitrede im Matthäusevangelium sagt: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt 25, 40). Vielleicht war es diese Verknüpfung zwischen dem Leben und dem Glauben des berühmten Heiligen, die ihn uns so sympathisch macht. Vor allem aber zeigt sie uns bis auf den heutigen Tag: so wie wir miteinander umgehen, so gehen wir mit Gott um. Und das beginnt nicht erst im Verzicht darauf, unserem Mitmenschen den Schädel einzuschlagen. Das beginnt bereits in einem wohlwollenden Blick. Und es zeigt sich täglich darin, wie jeder von uns über andere Menschen und Geschöpfe denkt, ob sie es hören können oder nicht. Wenn wir uns hier bewusst machen, dass das jedes Mal unseren Umgang mit Gott selbst wiederspiegelt, dann beginnt hier bereits das Heilige. Benjamin Neubert

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Termine 3 Mittwoch, 1. November 2017 14:30 Uhr Gemeindenachmittag im GH Großkayna 18:00 Uhr Redaktionskreis im Gemeindehaus Bedra Donnerstag 2. November 2017 17:00 Uhr Konfi-Kurs im Pfarrhaus Bedra Freitag 3. November 2017 19:00 Uhr Frauengesprächskreis im Bungalow in Leiha Montag, 6. November 2017 14:30 Uhr Offener Gesprächskreis im GH Gröst 16:00 – 17:00 Uhr Kinderkirche im Pfarrhaus Bedra Dienstag, 7. November 2017 15:00 Uhr Frauenhilfe im Gemeindehaus Frankleben 15:00 Uhr Bibelstunde in Krumpa (bei Fam. Weyrowski) 16:00 – 17:00 Uhr Kinderkirche im GH Roßbach Mittwoch, 8. November 2017 15:00 Uhr Frauengesprächskreis Bedra Donnerstag 9. November 2017 17:00 Uhr Konfi-Kurs im Pfarrhaus Bedra Montag, 13. November 2017 14:30 Uhr Seniorenkreis im Gemeindehaus Roßbach mit anschließendem Friedensgebet 16:00 – 17:00 Uhr Kinderkirche im Pfarrhaus Bedra Dienstag, 14. November 2017 14:30 Uhr Nachmittag für Ältere im Pflegeheím „Am Stadtpark“ 16:00 – 17:00 Uhr Kinderkirche im GH Roßbach Donnerstag 16. November 2017 17:00 Uhr Konfi-Kurs im Pfarrhaus Bedra mit anschließendem Friedensgebet Samstag, 18. November 2017 18:30 Uhr „Treff ab 18“ im Gemeindehaus Bedra Sonntag, 19. November 2017 15:00 Uhr Bibelstunde im GH Frankleben Montag, 20. November 2017 16:00 – 17:00 Uhr Projekt Krippenspiel im Pfarrhaus Bedra Dienstag, 21. November 2017 09:00 Uhr Gottesdienst im Pflegeheim „Am Stadtpark“ 10:00 Uhr Gottesdienst im Seniorenhaus „Geiselblick“ 15:00 Uhr Bibelstunde in Krumpa (bei Fam. Weyrowski) 16:00 - 17:00 Uhr Projekt Krippenspiel im Gemeindehaus Roßbach Montag, 27. November 2017 14:30 Uhr Frauenhilfe im Bungalow Leiha 16:00 – 17:00 Uhr Projekt Krippenspiel im Pfarrhaus Bedra Dienstag, 28. November 2017 16:00 - 17:00 Uhr Projekt Krippenspiel im Gemeindehaus Roßbach Donnerstag 30. November 2017 17:00 Uhr Konfi-Kurs im Pfarrhaus Bedra montags, 19:30 Uhr montags, 19:30 Uhr dienstags, 14:30 Uhr Bastelkreis im GH Gröst mit Frau Rüb Vereinigte Chöre Braunsbedra und Mücheln im GH Mücheln „Schwatzkreis“ im Pfarrhaus Braunsbedra Der Konfirmandenkurs wird nach den Herbstferien beginnen. Die Junge Gemeinde trifft sich wieder im Pfarrhaus in Braunsbedra. Termine bitte erfragen bei Roswitha Meisgeier Tel. 0152 27151875. (Bitte teilen Sie die Termine bis zum 1. des Vormonats dem Pfarrer mit, am besten per E-Mail.)

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4 Rückblick Benefizveranstaltung mit dem Bergmannschor Geiseltal e.V. in Frankleben Der über die Grenzen des Gei- seltales hinaus bekannte „Bergmannschor Geiseltal e.V.“, unter der Leitung von Gerhard Draber, gastierte am 24. September in der St. Mar- tini Kirche zu Frankleben. Un- ter dem Motto „Die Kraft des Liedes“, kamen geistliche, moderne, volkstümliche und jahreszeitliche Lieder zur Auf- führung. Es wurden aber auch Bergmannslieder, wie z.B. „Glück auf, der Steiger kommt“ oder aus der Rubrik Liebeslieder u.a. „Heiderös- lein“ und „Barcarole“, gesun- gen. Alles wurde perfekt vor- getragen. Den absoluten Höhepunkt bil- dete der Gospel-Song „Oh Happy Day“ mit Solist Kevin Ziller. Locker und kompetent führte der Chorleiter, Herr Draber, durch das Programm. Unserer Einladung waren sehr viele Zuschauer gefolgt, die mit Applaus nicht geizten. Der Bergmannschor hat zu Gunsten der St. Martini Kirche auf eine Gage verzichtet. Die eingenommen Spendengelder werden für die Restaurierung unserer Beyer Orgel verwendet. An dieser Stelle nochmals ein ganz großes Lob und Dankeschön an den Bergmannschor Geiseltal e.V. Birgit Bromberger, Vorsitzende Gemeindekirchenrat Frankleben.

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Rückblick 5 Zwischen Anfang und Ende das Universum Als ich meine George Benson Platte auflege, erlebe ich die Bestätigung. „Am Anfang und am Ende hören Sie die Melodie. Und dazwischen öffnet sich das Universum,“ mit diesem Satz erklärte Andres Böhmer am 30. September in Krumpa seine Musik, den Jazz. Und tatsächlich, das Universum scheint überall zu Hause: in den Chorälen Martin Luthers wie in schwedischen oder deutschen Volksliedern. Und das Universum hat viele Facetten: mal kommt es ganz pulsierend und quirlig daher, und manchmal zeigt es mir Klangbilder des Friedens und gelassener Harmonie. Und das alles dargeboten mit einer Gitarre, einem Kontrabass und einem Schlagzeug. Andres Böhmer und Nypon Syskon begeisterten knapp sechzig Besucher mit Musik, welche nur unzureichend mit dem Wörtchen Jazz bezeichnet wird. Der Heimat- und Feuerwehrverein Krumpa e.V. sowie Steffen Schneider und Steffi Grau haben das Konzert möglich gemacht. Und wenn es gut läuft, dann müssen Sie nicht erst drei Jahre warten, um Nypon Syskon wieder einmal zu erleben. www.andresboehmer.de Benjamin Neubert

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6 Rückblick „Mit meinem Gott spring ich über Mauern…“ Kindervormittag in Gröst am 30. September Mauern begegnen und umgeben uns fast überall in unserem täglichen Leben. Im Kindergarten und der Schule verhindern sie, dass kein Kind unerlaubt hinaus und kein Fremder hinein kommt. Mauern werden um Grundstücke gezogen, um das Eigentum zu schützen, sich zu isolieren und Fremde fern zu halten. Nicht zuletzt werden Mauern um ganze Länder errichtet. Mauern, die aufgrund von Streit, Vorurteilen, Armut, Behinderung, Angst oder Fremdenfeindlichkeit entstehen und wachsen. Sie sind da, sichtbar und unsichtbar. Und inwieweit behindern diese Mauern unser Leben? Zum Kindervormittag in Gröst haben Jennifer und ich gemeinsam mit den Kindern überlegt, was Mauern zwischen Menschen errichtet. Diese Wörter haben wir auf Pappkartons geschrieben und schnell entstand eine große Mauer. Als Kind allein hinter dieser zu sitzen, während die anderen dahinter zusammen sind, das fühlte sich nicht gut an. Wie also diese Trennung überwinden? Mut dazu gibt ein Vers aus Psalm 18: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ Ja, Gott um Mut bitten, Mauern zu überwinden. Sich vertragen, sich etwas trauen, sich offen, respektvoll und mit Nachsicht begegnen. Schnell wurden von den Kindern zu unseren Mauersteinen Gegensätze gefunden, die Mauern überwinden können. Auf die Rückseite der Kartons geschrieben entstand ein Tor, durch welches man hindurch gehen konnte. Ein Tor, durch welches man aufeinander zu- gehen und sich die Hände reichen kann. Macht nicht das erst das Leben bunt? Stellt euch vor, ihr wohnt in einem Land, in dem alles grün ist. So wie Grüni, den wir in der Geschichte vom Vier-FarbenLand kennengelernt haben. Grüni wohnt in Grünland, wo alles grün ist. Zum Mittag gibt es lecker Erbsen und Brokkoli, die Grünländer züchten am liebsten Kakteen, haben ihre eigene Nationalhymne, den Spinatblues und nachts, da träumen sie grün, den etwas anderes kennen sie ja nicht. Das Land in dem Grünland liegt ist rund wie ein Pfannkuchen und in vier Viertel aufgeteilt. Neben Grünland gibt es noch Blau-, Rot- und Gelbland. Alle Bewohner wachsen nach Farben getrennt auf. Getrennt durch eine Grenze und jede Gruppe glaubt, dass nur ihre Farbe die Beste sei. Grüni war es aber auf Dauer langweilig immer nur grün zu sehen. Er träumte von einem roten Punkt. So machte er sich auf den Weg zur Grenze und stellte fest, dass es den anderen Kindern genauso geht. Sie trafen sich heimlich und träumten von einer bunten Welt. Sie verwischten die Grenzen und je länger sie miteinander spielten, desto bunter wurden sie. Nach und nach trauten sich dann auch die Erwachsenen über die Grenzen und bekamen allmählich bunte Flecken. Ja, bunt zu sein ist doch viel interessanter und macht mehr Spaß. So malten wir uns in Gröst nach dieser Geschichte die Hände mit Fingerfarbe bunt und verschönerten unser Tor mit vielen bunten Handabdrücken. Nach herbstlichen Basteleien und dem Mittagessen im Pfarrhaus ging es dann noch mit einer Schnipseljagd durchs Dorf. Den nächsten Kindervormittag gibt es zum Martinstag am 11.11.17 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Gemeindehaus in Gröst. Gemeindepädagogin R. Meisgeier

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Rückblick 7 In der Branderodaer Kirche tut sich was Im letzten Winter wurden an und in der Dorfkirche zu Branderoda umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Darüber sind wir sehr froh. Durch diese Arbeiten entstanden naturgemäß sehr viel Schmutz und Staub. Mitglieder unseres hiesigen Heimatvereins und weitere Einwohner aus Branderoda haben die Kirche wieder in eine behagliche Atmosphäre gebracht. Das war beim Putzen in großer Höhe nicht ganz einfach (s. Foto). So war es möglich, dass der Erntedankgottesdienst und das Konzert in einer sauberen Kirche gefeiert werden konnten. Das Konzert mit dem Duo Armonioso war ein voller Erfolg. Besonders beeindruckt haben uns das Kunstlied “Die Forelle” von Franz Schubert und die Arie “Habanera” aus Georges Bizets Oper “Carmen”. Aber sicher war für jeden Geschmack etwas dabei. Wir sind erfreut, dass so viele Besucher die ansprechenden und abwechslungsreichen Darbietungen genießen konnten. Nicht vergessen wollen wir, dass viele Bereitwillige zu diesem Erfolg beigetragen haben: Die Sponsoren, die dieses Konzert ermöglichten, die Verantwortlichen für Werbung und viele ungenannte Helfer. Sehr willkommen war der leckere, warme Imbiss nach dem Konzert. Uns ist angenehm aufgefallen, dass im Außenbereich Rasen gemäht und die Außenleuchte wieder angebracht wurde, sogar Bäume wurden verschnitten. Wir wünschen uns, dass der Duft der Branderodaer Rosen in der Kirche verbleibt und die Klänge der Musik noch lange in unser aller Herzen nachhallen. Großer Dank auch an alle, die für den Erhalt unserer romanischen Kirche gespendet haben. Melitta & Helmut Klettke

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8 Rückblick „Unser tägliches Brot ….“ Einmal im Jahr kommt Frau Pampel in unseren Frauenkreis, um mit uns ein interessantes Thema zu besprechen. Dieses Mal ging es, wie sollte es auch anders in der Erntedankzeit sein, um das Brot. Das Brot, eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel, wird in der Bibel sehr oft erwähnt (über 300 mal). Vor allem geht es dort meistens um das Teilen. Aber nicht immer ist das Brot als Nahrungsmittel gemeint, sondern es steht für die elementarischen Bedürfnisse der Menschen, wie zum Beispiel „Broterwerb“ oder „Lohn und Brot“. Frau Pampel, in ihrer stets lebendigen, gut zu verstehenden Darstellungsweise, hat uns das Thema Brot und dessen Wichtigkeit und Bedeutung für uns Menschen wieder in Erinnerung gebracht. Ein ganz großes Dankeschön gilt Frau Pampel für ihre Ausführungen. Ich freue mich auf den nächsten Frauenkreis am 08.11.um 14:30 Uhr. Die neue Müchelner Pfarrerin, Frau Eggert, wird zu uns kommen. (Heike Fina) Ein Bank-Rockkonzert in einer Kirche? Wie paßt das zusammen? Die ca. 100 Besucher, die in unsere Kirche kamen und blieben, bestätigten, dass dies wohl sehr gut zusammen paßt. Zumal es sich um ein echtes BankRockkonzert handelte, also der Erlös dieses Konzertes der Sanierung unserer reparaturbedürftigen Kirchenbänke zukommt. Ob nun die Musiker so wunderbar spielten, dass die Zuhörer in so begeisterte Stimmung versetzte und sich dadurch so großzügig zeigten oder unsere Bänke so sanierungsbedürftig, sei dahin gestellt, jedenfalls kam die für Lunstädter Verhältnisse so unglaubliche Summe von 1.250 € zusammen! Dafür sei allen Spendern ein ganz herzliches Dankeschön gesagt. Doch besonders den Musikern, die dies aus Verbundenheit mit ihrem Dorf durch ihr Konzert ermöglichten und sich selber und allen Beteiligten dieses tolle Erlebnis und einen bleibenden Eindruck schenkten. Und weil wir am nächsten Tag Erntedank feierten, möchte ich an dieser Stelle das größte Dankeschön nach Oben aussprechen, an die Schöpferkraft, die Menschen zum Musikmachen und zum Musikhören befähigt und für diese guten Zweck zusammenführte. Anke Thürer

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Rückblick 9 Dankeschön Wie in den letzten Jahren, so auch in diesem Jahr, hat unsere Kirchengemeinde das Erntedankfest in der wunderschön mit vielen, vielen Erntegaben und herrlichen Blumengestecken ausgestalteten Schortauer Kirche gefeiert. Wie heißt es doch im Lukasevangelium: „Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keines hat. Und wer etwas zu essen hat, soll es mit jemand teilen, der hungert.“ Es wird in diesem Bibeltext nicht geschrieben, dass man etwas abgibt, wenn man zu viel hat. Gott erwartet jedoch, dass man immer etwas abgibt, auch wenn es noch so wenig ist. Ja, es gibt für alle genug auf dieser unserer Erde; aber es ist eben nicht gleichmäßig verteilt. So war es doch erfreulich zu sehen, wie viele Erntegaben besonders von den Schortauer Einwohnern abgegeben wurden. Diese und auch einige Braunsbedraer haben das Wort „teilen“ in die Tat umgesetzt. Ein ganz großes Dankeschön gilt wieder den Frauen Deutloff, Gerth, Kalzendorf und Liebsch mit Tochter Kathrin, die wieder viel Zeit und Mühe aufgewendet haben, um die Kirche zu putzen, zu schmücken und die Außenanlage ansehnlich zu gestalten. Natürlich hat Herr Deutloff auch mitgeholfen. Ein besonderer Dank gilt Frau Liebsch und Tochter Kathrin, die ein großes, leckeres Kräuterbrot gebacken haben, sowie der kleinen Selina, die beim Schneiden des Brotes mithalf. Die Erntegaben erhält in diesem Jahr wieder die „Tafel“ in Weißenfels. (H. Fina)

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10 Gottesdienste Datum KGV Braunsbedra KG 5. November 2017 21. So. nach Trinitatis 10:30 Uhr Braunsdorf (K) mit Gratulation der Geburtstagskinder des Monats Oktober 11. November 2017 Samstag 16:30 Uhr Bedra (GH) (vor der Gnadenkirche) Martinsumzug zum Pflegeheim, dort Andacht und Martinsfest 12. November 2017 Drittletzter So. im Kirchenjahr 19. November 2017 Vorletzter So. im Kirchenjahr 17:00 Uhr Braunsdorf (K) Hubertusmesse 9:00 Uhr Großkayna (GH) 10:30 Uhr Krumpa (K) Mit dem Gedenken der Entschlafenen Fr Eröffnun 22. November 2017 Buß– und Bettag 18:00 Uhr Braunsdorf (K) Beichtgottesdienst zum Abschluss der Friedensdekade 26. November 2017 Ewigkeitssonntag 10:30 Uhr Bedra (GH) Mit dem Gedenken der Entschlafenen Fr Mit 3. Dezember 2017 1. So. im Advent 10:30 Gottesdienst Hoch F - d Abkürzungen: GH = Gemeindehaus; K = Kirche; WK = Winterkirche; GD

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Gottesdienste 11 G Frankleben KSP Roßbach - Gröst Kollektenzweck 14:00 Roßbach (K) Friedensandacht zum Gedenken der Schlacht bei Roßbach EKD: Wechselnde Vielfalt 14:00 Uhr rankleben (K) ng der Friedensdekade 16:00 Uhr Gröst (K) Andacht zum Martinstag mit anschließendem Umzug Kirchenkreis: TansaniaPatenschaft EKM Diakonie: Friedensarbeit Eigene Gemeinde 10:00 Uhr rankleben (K) dem Gedenken der Entschlafenen 9:00 Uhr Lunstädt (K) 10:30 Uhr Gröst (K) 14:00 Uhr Leiha (K) 14:00 Uhr Roßbach (K) Mit dem Gedenken der Entschlafenen Uhr Bedra (GH) der familienfreundliche Gottesdienst EKM: Posaunenwerk Bund Ev. Jugend in Mitteldeutschland D mit Taufe; GD mit Hl. Abendmahl; musik. Gottesdienst

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12 Rückblick Kirchweihfest und Erntedankgottesdienst in Frankleben Erntedankbräuche und Erntedankfeste gibt es in vielen verschiedenen Kulturen und Religionen. Das Feiern des Erntedankfestes hat eine jahrhundertlange Tradition. Schon im dritten Jahrhundert nach Christus sollen zum Beispiel die Römer dieses Fest gefeiert haben. Traditionell dankt man mit dieser Feier Gott am Ende der Erntezeit dafür, dass er die Früchte, das Gemüse und das Getreide hat gedeihen lassen. Heute lässt uns das Fest auch daran erinnern, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir so viel Nahrung auf unseren Tellern haben. Auf der ganzen Welt bedanken sich die Menschen für ihre Ernten. Am 01. Oktober feierte die Kirchengemeinde Frankleben Erntedank und Kirchweih – zwei Feste auf einmal. Eingeleitet wurde die Veranstaltung in der mit Feldfrüchten, Getreide, Erntekrone und Obst geschmückten Kirche von Herrn Pfarrer Neubert mit einer sehr schönen Predigt. Der Gottesdienst fand mit einer musikalischen Einlage auf der Viola, vorgetragen von Ulrich von Wrochem, einen gebührenden Abschluss. Danach fanden sich die Gäste zu einem Plauderstündchen, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, im Pfarrhaus ein. Es bestand dann noch die Möglichkeit, das Franklebener Schloss zu besichtigen, was regen Zuspruch fand. Kompetent mit entsprechendem Fachwissen, führte Karla Müller durch das Schloss. Ein herzliches Dankeschön geht an die fleißigen Helfer und Kuchenbäcker aus der Franklebener Kirchengemeinde.

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Rückblick 150 Jahre Erfolgsautorin 13 Vom Geheimtipp, die Kirche Gröst am 14. Oktober zu besuchen, kann man bezüglich mehrerer ausführlicher Ankündigungen nicht sprechen, vom Tipp aber schon. Die zahlreichen Gäste, die der Einladung gefolgt waren, erlebten einen kurzweiligen Abend mit viel Wissenswertem zur Erfolgsautorin Hedwig Courths-Mahler. Wenn auch das Erfolgsrezept der Autorin, armes Dienstmädchen findet reichen Herrn aus der Oberschicht, recht banal klingt, und man nach wenigen Seiten ahnte, wie das Ende aussehen wird, verstand sie es doch in ihren 207 Romanen, die Leser an das Gute im Leben glauben zu lassen und mit ihren Werken die Schwierigkeiten des Alltages auszublenden. Die Anglistin Julia Semmer und der Schriftsteller Wolfgang Rüb unter Mitwirkung von seiner Frau Dorothea ver- standen es, den Gästen nicht nur einen heiteren Abend zu bescheren, sondern auch umfangreiches Wissen über diese Zeit zu vermitteln. Dazu trug auch ein selbst verfasster Artikel von „Wolfgang Courths-Mahler“ (von Wolfgang Rüb nach dem Schreibstil der Hedwig CourthsMahler) bei, der vor allem das einheimische Publikum schmunzeln ließ. Dem Abend zu etwas Besonderem werden zu lassen trug auch bei, dass nach dem Koch- und Backbuch der Autorin leckere Suppen sowie Kuchen und Plätzchen von den Vereinsmitgliedern zubereitet und ausgereicht wurden. Die Gäste waren voll des Lobes. So war auch dieser Abend mit viel Liebe bis ins Kleinste vorbereitet und durchorganisiert. Mein Dank gilt allen Mitwirkenden. Gudrun Engel

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