gemeinsam unterwegs 3-2017

 

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Pfarrbrief des Seelsorgebereichs Rotbach-Erftaue

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GEMEINSAM UNTERWEGS ROTBACH E R F T A U E Kath.Pfarreiengemeinschaft AUSGABE 3-2017

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INHALTSVERZEICHNIS GEISTLICseHelsoErgSebeWORT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 reic tbac THEMA Glauben – ro h Liebehn-e–rftaHuoeffen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 ST. KILIAN Eine Ära geht zu Ende – und „die Chöre singen für dich…” . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Pfarrwanderung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 500 Jahre falscher Glaube. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Martinsspiel auf dem Marktplatz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Gebetshäuschen in Lechenich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Geschichte der Protestanten in Köln. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Jupp Hammerschmidt: „Da hammer die Bescherung” . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Lesen macht Spaß!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Faire Woche 2017 – „Fairer Handel schafft Perspektiven”. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Fair-Trade-Stadt Erftstadt – Einladung zur Feier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 FAMILIENZENTREN Neues Programmheft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 ST. KUNIBERT kfd: Anna-Kapelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 kfd: Die nächsten Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Kinderbetreuungstag im Advent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Malwettbewerb: „Der Herbst macht alles bunt”. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Mitspieler für Krippenspiel gesucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Förderverein Geburtshaus Pater Josef Kentenich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Gerecht – ungerecht?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Kräuter- & Blumensammlung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Religionsunterricht heute. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 AUS DEM SEELSORGEBEREICH Ortsausschuss- und Pfarrgemeinderatswahlen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Kandidatenlisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 TALITA KUMI E.V. Adventskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Filmfenster. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Talita-Tag und Chorkonzert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 TERMINE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 SCHÜTZENVEREINE St. Kunibertus-Schützengesellschaft Gymnich: Diözesanjungschützentag. . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Bruderschaft Gymnich: Ein Rückblick auf unser B­ ruderschaftsfest. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 St. Sebastianus Schützenb­ ruderschaft Lechenich: Hans Teller ist neuer S­ chützen- und Bezirkskönig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 AUS DEN FAMILIENBÜCHERN.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 2 WIE ERREICHE ICH WEN?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

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GEISTLICHES WORT LIEBE GEMEINDEMITGLIEDER! I n diesen Herbstwochen stehen zwei wichtige Entscheidungen an In diesen Tagen wird der neue Bundestag gewählt, der für unsere Gesellschaft wichtige, zukunftsweisende Entscheidungen treffen muss Wenige Wochen später sind wir eingeladen, in unseren Gemeinden einen neuen Pfarrgemeinderat zu wählen In der Vergangenheit hat sich der Pfarrgemeinderat lange mit Strukturfragen und der Entwicklung eines Pastoralkonzepts beschäftigen müssen und die praktische Gestaltung des Gemeindelebens vor Ort oft den Ortsausschüssen überlassen Für die neue Legislaturperiode sollen nun weniger Strukturfragen im Vordergrund stehen, sondern es geht darum, den von Kardinal Woelki skizzierten „Pastoralen Zukunftsweg“ in den Gemeinden zu gehen Unter dem Leitgedanken „Ich bin nicht der Herr der Kirche, sondern Christus ist der Herr“ müssen wir überlegen, was Christus heute von den Christen, also von uns, will Pfarrer Unfried aus Oberursel, der vor fünf Jahren mit seiner Gemeinde diesen Weg begann, betont in einer Diskussion die Dynamik des Prozesses: „Wir brauchen den Weg am Anfang nicht zu kennen, wir brauchen aber den Mut, ihn zu gehen “ Auf alle, die sich in den Gremien als Kandidaten zur Verfügung stellen, kommt eine große Verantwortung zu Sie brauchen für ihre Aufgabe unser aller Unterstützung und die Bereitschaft, diesen Weg miteinander zu gehen Deshalb meine herzliche Bitte an sie alle: Nehmen Sie an der Wahl teil Briefwahl ist auch möglich Informationen hierzu erhalten sie über die Pastoralbüros in Lechenich und Gymnich Allen aber, die sich in den vergangenen vier Jahren im Pfarrgemeinderat und in den Ortsausschüssen für unsere Gemeinden engagiert haben, gilt es ganz herzlich zu danken Ortsausschuss-Wahlen 11./12. November 2017 Mit herzlichen Grüßen Am 11./12. November 2017 sind alle Katholikinnen und Katholiken des Seelsorgebereichs Rotbach-Erftaue, mit den DiPefsaerrgEemntewinidceknlung hat im Pfarrgemeinderat zu dem E-- SSnttt..sKJcoilhhiaalnnu,nsLeesscBhgaepneticifshüt,/hASrhttr.,eCmlbemeiensd,iHeesrerigr Wahl, mit Zustim-- SSmtt..uRKnuemngibigediurtes,,sGDyiErmmrnezicrbhzhiesicmh, ofs, nur die Ortsausschauüfsgseerufwenä, hihlreenVezrturetlears/sinennen iDn ideie OMrtistagulsisecdheüsrsedzeus newuäehnlePn.farrgemeinderates werden nun von diesen delegiert So wird eine enge Verknüpfung deWdraäGsh1rlee4nm. dLiaeerbfnejnegsdajearrha/rjnevtdioeel,lredtnedre/tdiheaat.m Wahltag Josef Recker Die auf Gemeindeebene arbeitenden Ortsausschüsse, sollen aus Personen bestehen, die bereit sind, sich für die Dauer von vier Jahren für die Aufgaben und Entwicklung ihrer Pfarrgemeinden zu engagieren. IMPRESSUM Herausgeber: Pfarrgemeinderat Rotbach-Erftaue, Schloßstraße 3, 50374 Erftstadt Redaktion: Manfred Büschel, Martina Firmenich, Michaela Lohmann, Brigitte Peglow, Michael Pies, Christoph Rader, Agnes Recker, Norbert Ruhnau, Petra Trimborn V.i.S.d.P.: Christoph Rader Auflage: 7000 Stück E­Mail: redaktion@rotbach-erftaue de Layout und Herstellung: Michael Pies Die hier abgedruckten Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion Für den Inhalt ist der jeweilige Autor verantwortlich Wir sehen uns aber als Organ der Kirchengemeinden, in dem jeder grundsätzlich seine Meinung sagen kann Die Redaktion behält sich allerdings vor, Artikel, die rassistisch, sexistisch, extremistisch o Ä sind, nicht zu veröffentlichen Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 13 Oktober 2017 GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 3

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THEMA GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 4 GLAUBENseelsorgebe – LIEBEN – HOFFEN ro h reic tbac AKZENTWANDLUhN-erGftaEuNe IM VERSTÄNDNIS DES CHRISTSEINS J ahrhunderte lang wurde das Glaubensverständnis unserer Vorfahren von den Bildern des Rosenkranzes geprägt. In je fünf Bildern betrachteten sie das Leben Jesu, gespiegelt in der Freude, in dem Leiden und in der Verherrlichung Mariens. Bevor sie die Bilder betrachteten, beteten sie zu Jesus, „der den Glauben in uns vermehren wolle – der die Hoffnung in uns stärken wolle – der die Liebe ins uns entzünden wolle“. Könnten diese drei Worte auch Grundworte des Christseins sein, wie wir es heute verstehen? EINLEITUNG Eine der wesentlichen Forderung an christliche Glaubensverkündigung steht im ersten Petrusbrief (3,15): Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von Euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die Euch erfüllt“. Nun hört und liest man allerorten, dass der christliche Glauben immer mehr schwindet. Gründe dafür werden viele genannt. Ein wichtiger scheint mir auch die Un- „In biblischen Geschichten geht es kaum um verständlichkeit der Bilder und der Sprache eine Lehre, sondern eher um Begegnungen, um bei Verkündigungen. Mit besseren Lautspre- Einladungen zu einem Weg, um die Bereitschaft, chern ist es da nicht getan! Der nachfolgen- sich darauf einzulassen und den Weg mitzugehen de Artikel von Prof. Franz-Josef Nocke zeigt – und um die guten Erfahrungen, die Menschen eindrucksvoll, wie es besser gehen könnte. auf diesem Weg machen.“ (Franz-Josef Nocke) Gestützt auf die Hl. Schrift und eingebettet in In unserer Generation wurde „Hoffnung“ ein unsere heutige Lebenswirklichkeit. epochales Stichwort. Davon zeugen die Auf- bruchsbewegungen der Achtundsechziger, Ernst Blochs philosophisches Werk „Das Prinzip Hoffnung“, Jürgen Moltmanns „Theologie der Hoffnung“, Karl Rahners Schriften „Zur Theologie der Zukunft“, das Zweite Vatikanische Konzil, mung zur kirchlichen Lehre als heilsentscheidend? Hat sich inzwischen das Verständnis dieser Worte verschoben? das die „Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute“ wohlüberlegt mit den Wor- GLAUBEN ten „Gaudium et spes“ („Freude und Hoffnung“) begann, und, noch etwas pointierter, das Glaubensbekenntnis, das die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland erarbeitete: „Unsere Hoffnung. Ein Bekenntnis zum Glauben in dieser Zeit“. Die Hoffnung steht hier nicht wie eine kleine Schwester neben der großen Tugend des Glaubens, sondern der Glaube selbst steht unter der Überschrift der Hoffnung. Ferdinand Kerstiens sprach von der „Hoffnungsstruktur des Glaubens“. Bevor ich etwas zum Begriff des Glaubens sage, muss ich eine Vorstellung beim Namen nennen, die man das instruktionstheoretische Modell von Offenbarung und Glaube nennen könnte. Der sogenannte Einheitskatechismus (1925), der dem Religionsunterricht meiner Kindheit zugrunde lag, formulierte es so: „Glauben heißt etwas fest für wahr halten, weil Gott es gesagt hat“. Und die anschließende Frage „Wer lehrt uns, was Gott geoffenbart hat?“ wurde eindeutig beantwortet: „Was Gott uns geoffenbart hat, lehrt uns die ka- Für manche meiner Altersgenossen mag das tholische Kirche.“ Das hört sich an, als wäre Of- befremdlich erscheinen: Hatten wir nicht – im fenbarung so etwas wie eine Unterrichtung (wir vorkonziliaren Religionsunterricht – gelernt, würden „instruiert“) über eine Lehre – und wer die drei „göttlichen Tugenden“ zu unterschei- diese Lehre akzeptiert, wäre ein Glaubender. den: Glaube, Hoffnung und Liebe? Bedeutete Glauben nicht die Zustimmung zu geoffenbarten Wahrheiten (Schöpfung, Erlösung, Kirche, Heutigem Nachdenken bereiten solche Formulierungen mehrere Schwierigkeiten: usw.), bezog sich dagegen die Hoffnung nicht „Fest für wahr halten?“ Sind etwa die vielen vor allem auf die Zukunft nach dem Tod? Und Menschen, die nicht so fest überzeugt sind, die wirkte die Liebe nicht eher wie eine freundliche sich vielmehr trotz innerer Unsicherheit und mit Zutat? Galt nicht vor allem die gläubige Zustim- erheblichen Zweifeln bemühen, Christen zu sein

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– wie es offenbar auch Mutter Teresa erging – wegen dieser Unsicherheit nicht oder weniger zu den Glaubenden zu zählen? „Was uns die katholische Kirche lehrt“? Was man nach den vielen päpstlichen Lehrverurteilungen im 19. und 20. Jahrhundert, denen die heute älteren Priester noch im „Antimodernisten-Eid“ zustimmen sollten, nach den moralischen Verurteilungen der Empfängnisregelung im 20. Jahrhundert, die ungezählte Eheleute von der Kommunion ausschloss, - kann man heute noch davon ausgehen, dass alles, was das Lehramt der katholischen Kirche als sichere Lehre verkündet hat, wirklich von Gott geoffenbart ist? Ist, wer das akzeptiert, ein Ungläubiger? „Abraham gilt in der Bibel aus klassisches Beispiel des Glaubens. Worin bestand sein Glaube? Er hatte einen Ruf vernommen, seine Heimatstadt zu verlassen und das verheißene Land zu suchen. Darauf hat er sich eingelassen.“ Trifft es überhaupt den Kern der großen biblischen Glaubensgeschichten, wenn wir beim Begriff des Glaubens vor allem an die Zustimmung zu einer Lehre denken? Abraham gilt in der Bibel als klassisches Beispiel des Glaubens. Worin bestand sein Glaube? Er hatte einen Ruf vernommen, seine Heimatstadt zu verlassen und das verheißene Land zu suchen. Darauf hatte er sich eingelassen, diesem Ruf war er gefolgt, diese Suche bestimmte dann seinen ganzen Lebensweg, und das nennt die Bibel – vom Buch Genesis bis zum Römerbrief – „Glauben“ (Gen 15,6; vgl. Röm 4,1-22). Von Maria, der Mutter Jesu, heißt es im Lukas-Evangelium: „Selig ist die, die geglaubt hat“ (Lk 1,45) – und wieder bestand ihr Glauben nicht in der Bejahung einer allgemeingültigen Lehre, sondern darin, dass sie sich auf die Botschaft des Engels eingelassen hatte, übrigens im deutlichen Kontrast zu dem alten Priester Zacharias, der zu einer solchen Wende in seinem Leben kaum noch fähig zu sein schien (vgl. Lk 1,20). Und die Jünger Jesu, von denen der Evangelist Johannes am Ende seiner Erzählung von der Hochzeit zu Kana sagt: „und seine Jünger glaubten an ihn“, – worin bestand ihr Glaube? Sie gingen mit ihm (Joh 2,11 f). Wiederum geht es we- niger um seine allgemeingültige Lehre, sondern um konkret-personales Vertrauen und Mitgehen. Und die ausländische Frau im Grenzland zu Syrien, die für das Leben ihrer Tochter bettelte und nicht locker ließ, als Jesus sich nicht darauf einlassen wollte, bis er schließlich nachgab, - was war ihr Glaube? Keinerlei Bekenntnis zu irgendwelchen Glaubenssätzen, eher im Gegenteil: Sie ließ sich durch die gängige Lehre (in der Ausländer nur als „Hunde“ vorkamen) nicht abschrecken, nahm sie sogar auf und bettelte weiter um das Leben ihres Kindes. Und das nennt Jesus staunend: „Frau, dein Glaube ist groß!“ (Mt 15,26). In diesen biblischen Geschichten geht es kaum um eine Lehre, sondern eher um Begegnungen, um Einladungen zu einem Weg, um die Bereitschaft, sich darauf einzulassen und den Weg mitzugehen – und um die guten Erfahrungen, die Menschen auf diesem Weg machen. Deshalb übersetze ich das Wort „glauben“ gern mit „sich einlassen auf“. In diesem Wort spielen „Beziehung“ und „Vertrauen“ eine Rolle. Irgendwo schwingt auch etwas von Überzeugung darin mit; aber dies ist nicht die Grundbedeutung dessen, was mit Glauben gemeint ist: Es geht nicht (oder wenigstens nicht primär) um Information, Unterricht, Lehre und das Verstehen dieser Lehre, sondern um Wegweisung und die Erfahrung des Weges. Das meine ich, wenn ich sage: Glauben bedeutet „sich einlassen auf“. Prof. Franz-Josef Nocke Der Artikel wird demnächst fortgesetzt. Er erscheint wegen der Länge in vier Teilen. Wir haben von der Redaktion der Zeitschrift „Hirschberg“ die Erlaubnis, den Artikel im „­ gemeinsam unterwegs“ zu veröffentlichen. (aus: Hirschberg 07-08/17) GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 5

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EINE ÄRAseelsorgebe GEHT ZU ENDE – UND reic tbac „DIE CHÖREro h h- er f taue SINGEN FÜR DICH…” ST. KILIAN INTERVIEW MIT ORGANIST THEO BALKHAUSEN, DER NACH 41 DIENSTJAHREN IN DEN „UNRUHESTAND” WECHSELT GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 6 Lieber Theo, schildere bitte kurz deinen beruflichen Werdegang. Ich habe an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln Kirchenmusik und Musikpädagogik studiert. Ab dem 1. November 1976 war ich in St Kilian als Organist und Chorleiter angestellt. Worin siehst du die Schwerpunkte deiner Arbeit, wenn du auf die 41 Jahre berufli­ cher Tätigkeit zurückblickst? Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf der Chorarbeit. Die hat etwas mit Singen zu tun und ich singe gerne und höre gerne Gesang und versuche immer, aus den Chören das Beste raus zu holen. Für mich war wichtig, dass die Leute gerne zum Proben kommen, Freude am Singen haben und gewillt sind sich zu engagieren, damit letztendlich ein gutes Klangbild entsteht. Wie hat deine Familie deine berufliche Tätigkeit aufgenommen, die dich ja auch an den Wochenenden sehr gefordert hat? Meine Frau hat dies so akzeptiert. Meistens war ja trotzdem die Gelegenheit gegeben, gemeinsam sonntags Mittag zu essen. Aber meine Frau und unser Sohn sind gut damit klar gekommen. Jeder Beruf hat ja seine Vor- und Nachteile. Welche Chöre hast du geleitet? Einige davon sind Vergangenheit – ich will jetzt nicht alle aufzeigen. Aber da war der „Quartett-Verein Kendenich“, der „Fleischerchor Köln“, der Lechenicher Kirchenchor, der Ahremer Kirchenchor und seit 2000 der „Chor 2000“. Gegenwärtig arbeite ich noch mit den drei zuletzt genannten Chören. Welche Ereignisse haben dich in deiner beruflichen Laufbahn besonders beein­ druckt? Innerkirchlich damals, als wir die neue Pfeifenorgel in St. Kilian bekamen, eine historische Orgel, altes Material, das neu bearbeitet wurde und das zum Teil mit neuen Registern ergänzt wurde; das war eine großartige Sache. Die Orgel ist eine gewisse Leidenschaft von mir, wobei ich aber mindestens genauso gerne Klavier spiele, weil das Klavier noch viel einfühlsamer ist als eine Orgel. Und es gab sehr viele schöne Ereignisse mit den Chören. Was hat dich dabei besonders berührt? Die Musik berührt mich intensiv. Ich reagiere sehr sensibel darauf. Einmal auf das, was da vom Chor „produziert“ wird und wenn ich etwas höre, z.B. einen meiner Lieblingskomponisten, Rachmaninov, und ganz oben rangiert natürlich Bach, um zwei der vielen großartigen Komponisten zu nennen. Deren Musik begeistert mich. Ich höre aber auch gerne moderne Popmusik, Jazz oder Filmmusik, also: ich verschließe mich keiner Richtung, wobei mir sog. „konstruierte“ Musik nicht viel sagt. Nichts gegen Herrn Stockhausen, aber es sagt mir einfach nichts. Musik muss mich einfach berühren. Was mich auch berührt: Wenn ein Chor nach gutem Einstudieren sein Letztes gibt oder, wenn ich spüre: die sind so gut drauf, die wollen ihr Letztes geben. Bist Du dann zufrieden? Natürlich, dann trägt das Ganze Früchte. Gab es in den 41 Jahren auch Enttäu­ schungen? Also ich muss sagen: nicht wirklich. Ich kann sagen, dass es weder in den Gottesdiensten noch bei Aufführungen einen wirklichen „Flop“ gegeben hat, bei dem ich im Erdboden hätte versinken können. Ich bin schon mal enttäuscht, wenn eine Probe nicht so toll besucht ist, obwohl es wichtig wäre, wenn ein Termin ansteht. Letztlich habe ich dann als Chorleiter ja die Verantwortung. Bist Du nicht enttäuscht, wenn die Got­ tesdienstbesucher am Ende des Gottes­ dienstes fluchtartig die Kirche verlassen, obwohl der Organist noch ein Orgelnach­ spiel zu Gehör bringt? Ich war das lange Zeit, bin es aber nicht mehr, weil ich mir denke: Wenn jemand das nicht mehr hören will, dann ist das für mich in Ordnung. Was mich aber richtig stört, ist, wenn die Leute beim Verlassen der Kirche während des Orgelspiels laut lachen oder reden. Das stört nicht nur mich, sondern auch die, die in den Bänken sitzen bleiben und zuhören wollen.

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Es gibt aber auch Leute, die sich sagen: Jetzt ist die Messe zu Ende, wir können gehen. Du blickst auf eine sehr lange Zeit berufli­ cher musikalischer Tätigkeit zurück. Wie hat sich die Kirchenmusik in dieser Zeit entwickelt oder verändert? Wir haben heute moderne Kirchenlieder, was ich sehr begrüße, wobei das neue „Gotteslob“ nicht in allem gelungen ist. Wie kann man z.B. einem Lied wie „O heilge Seelenspeise“, dessen Melodie seit Jahrzehnten im Kopf ist, Text und Töne verändern! Das kriegt man nicht aus den Köpfen raus. Da haben die für das „Gotteslob“ Verantwortlichen zum Teil keine gute Arbeit gemacht. Zur Chormusik: Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der Begriff „Kirchenchor“ heute nicht mehr so richtig ankommt. Johannes Speckamp hat da eine gute Lösung gefunden mit dem Chor „Neue Wege“ – die Idee ist wirklich sehr gut. Sie singen moderne Kirchenmusik. Die älteren Herrschaften in meinem Chor sagen dazu: Das ist nicht unbedingt mein Ding. Ich will auch mal einen Bach-Choral singen, eine Haydn-Messe oder etwas in dieser Richtung. Das ist aber dann ein Generationenproblem. Ich kann nur hoffen, dass die Kirchenmusik von den Verantwortlichen weiterhin hoch geschätzt wird und das nicht nur verbal, sondern auch in Bezug auf die Bezahlung der Kirchenmusiker. Wie zufrieden bist du mit der Resonanz auf die unter dem Titel „Erftstädter Orgel­ sommer“ seit einigen Jahren angebotenen Orgelkonzerte im Seelsorgebereich? Sehr zufrieden. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Zuhörer dahin. Es gibt mittlerweile sogar „Fans“, die immer kommen und es spielen auch immer mehr mit. Die Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen läuft sehr gut. Kann man sagen, dass es dir gelungen ist, Hobby und Beruf miteinander in Einklang zu bringen? Das kann man sagen. Das ist bei mir ja fast eine Sucht, eine Leidenschaft. Ich liebe ja Musikinstrumente, wie man in meinem Studio sehen kann, nicht diejenigen, die am besten aussehen, sondern die, die am besten klingen. Diese Leidenschaft kann man auch mein Hobby nennen. Gab es auch schon einmal ein besonders lustiges Ereignis bei Deiner Arbeit? Ich habe mal aus Spaß gesagt: Die Mimik bei den Proben ist manchmal himmelschreiend! Wie meinst du das? Ich schau den Leuten ja ins Gesicht. Und ich kenne ja meine „Pappenheimer“! Ich weiß auch, wie einer das Gesicht verziehen kann. So muss ich manchmal sagen: Auch das spielt eine Rolle, nicht nur, dass ihr gut singt, sondern wie ihr rüberkommt. Euer Gesichtsausdruck ist wahnsinnig wichtig, versucht, entspannt und freundlich zu gucken. Diese Dinge, besonders die Mimik, haben mich manchmal zum Lachen gebracht. Was wünschst du dir für die Zukunft im Raum der Kirche und persönlich? Dass die Kirchenmusik immer hoch gehalten wird als ein wichtiges Instrument in den Gottesdiensten und dass sie in Zukunft immer noch Anhänger findet für Chöre. Man darf nicht tatenlos zusehen, wenn es um den Nachwuchs geht, sondern man muss dafür kämpfen. Das würde ja bedeuten, dass man sich ver­ stärkt um Nachwuchs kümmern muss? Ja, aber ich weiß, wie schwierig das ist. In den letzten Jahren mussten bereits viele Chöre aufgeben, weil es keinen Nachwuchs gegeben hat. Wenn man nach den Gründen fragt, dann muss man feststellen, dass es auch mit dem Zeitgeist zu tun hat. Alles kommt und geht. Auch in der Musik hatten wir den großen Wandel. Wir hatten die große Ära E-Orgel, dann kam die Ära Keyboard, mittlerweile hat das alles sehr nachgelassen, „in“ sind Schlagzeug und Gitarre. Auch das Liedgut, das gesungen wird, muss dem heutigen Geschmack entgegenkommen, sonst kann man keine jungen Leute gewinnen. Dann ist ja dein Nachfolger Johannes Speckamp mit dem Chor „Neue Wege“ auf dem richtigen Weg! Absolut! ST. KILIAN GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 7

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ST. KILIAN Was Amt mmöitcahseuteeflssodtrgedenbueWdeeignegmebeNna?chfolger im Johannes ist nircoht nuhr mein Nachfolger Ich reic tbac kenne ihn seit mir den ersten Kselianvehim-eerruf9tanuteLererbicehntsbjaehkromEmr henat bei Ich habe ihn betreut auf dem Weg zur Musikhoch- schule, auch auf dem Weg seines Studiums Er ist ein exzellenter Musiker – er ist auch mein Freund geworden Er hat mir auch einmal ge- sagt: Wäre schön, wenn du mich nach deiner of- fiziellen Berufszeit weiterhin unterstützen wür- dest Das habe ich ihm versprochen Bei uns ist Bedarf für eine Mitarbeit Dann weißt du dein Amt mit diesem Nach­ folger in guten Händen? Ganz bestimmt! Im Kölner Stadtanzeiger hatte ich dazu bereits Folgendes gesagt: „Ein ehemaliger Schüler, Johannes Speckamp, wird mir im Amt folgen Das wird ein nahtloser Übergang “ Lieber Theo, wir bedanken uns für dieses Gespräch. So ganz bist Du ja nicht weg, da Du ja noch einige Wochenstunden in unserem Seelsorgebereich musikalisch arbeiten wirst. Wir wünschen Dir eine gute Zeit, viel Freude an und mit Deinen Chören und Gottes Segen! Das Interview führte Christoph Rader GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 8

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AUGUST BIS DEZEMBER 2017 FAMILIENZENTREN PROGRAMMHEFT NEUES PROGRAMMHEFT A uch für das zweite Halbjahr haben die Familienzentren im Seelsorgebereich ein gemeinsames Programmheft erstellt Darin finden Sie zahlreiche Termine und Veranstaltungen zu verschiedensten Themen Es liegt in allen Familienzentren, Kirchen, Pfarrbüros und Pfarrzentren für Sie bereit Ebenso finden Sie es im Internet auf www rotbach-erftaue de in Zusammenarbeit mit KFD ST. KUNIBERT ANNA-KAPELLE D ie Anna-Kapelle an der Kohlstraße, für die die kfd bereits vor vielen Jahrzehnten die Patenschaft übernommen hat, wurde rechtzeitig zur Anna-Oktav renoviert An der Finanzierung waren sowohl der Gymnicher Heimatverein als auch die Kath Frauengemeinschaft beteiligt Eine Holz-Madonna mit Kind, die die ehemalige Vorsitzende Cilly Robens der kfd überlassen hatte, wurde bei dieser Gelegenheit in der Anna-Kapelle aufgestellt DIE NÄCHSTEN TERMINE • Mittwoch, 27. September, 18 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit anschl Federweißer-Abend für katholische und evangelische Frauen • Montag, 9. Oktober, 8.30 Uhr Frauenmesse, anschl gemeinsames Frühstück im Pfarrzentrum • Dienstag, 7. November Einkehrtag in Maria Rast, Abfahrt: 9 30 Uhr am Pater-Kentenich-Platz, Ankunft in Gymnich: ca 18 Uhr Kostenbeitrag für Mitglieder: 26 Euro Andere Interessierte zahlen 30 Euro Anmeldungen nehmen Thea Selonke und die anderen kfd-Vorstandsmitglieder entgegen GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 9

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ST. KUNIBERT reic tbac KINDseelEsorgeRbe BETREUUNGSTAG IM ADVENTro h h- er f taue D er Arbeitskreis Familienpastoral von St Kunibert bietet in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Familienzentrum St Kunibert am Samstag, dem 9. Dezember von 10 bis 17 30 Uhr für alle Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren einen kostenlosen Betreuungstag an Wir haben uns ein buntes Programm mit vielen Spiel-, Mal-, Back- und Bastelaktionen ausgedacht Auch für ein kostenloses Mittagessen ist gesorgt! Das Angebot findet in den Räumen des Pfarrzentrums St Kunibert in Gymnich statt Anmeldungen bis zum 1 Dezember: • Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren: Katholisches Familienzentrum St Kunibert • Telefon 6640 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren: Pfarrbüro St Kunibert, Telefon 5328 Die Anzahl der Kinder ist begrenzt! Im Januar 2018 möchten wir alle Helfer und Helferinnen, die bereit sind, bei der Durchführung des Nachmittags zu helfen, herzlich zu einem Dankeschön-Abend einladen Bei Interesse bitte melden! Wir freuen uns über jede Unterstützung! Arbeitskreis Familienpastoral, Manuela Althausen KiEnidnleadrubnigbzeulmtag „Jesus auf der Spur!“ VUeWnrdbaeasiwnniadessstKmhisriatüetdrcekarwiseao!hlhiulenr?d passiert? GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 10 Zum 2. bis K4.inSdcherubljiabherlteaghesrinzldicahlleeinKgienldaderend!er VerschiedSenekeileWeinionerrkJIsmheobspiussss,,-rGeDleigetr.täeInmkkpetiuvls!e, Lieder, KWZWoeoaist:tn:ePnn1f:4:aS.r20ra,z00me0Unst€htraurgmb, ,i1sP41f.a9Or.0rke0rto-UWbheerriß(2Ke0ni1nfd7eelrdm-Sestsre.,uGmy1m8.n00icUhhr) Anmeldung bei Frank Axer, Tel.: 76873 oder Pfarrbüro

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ST. KUNIBERT MALWETTBEWERB: „DER HERBST MACHT ALLES BUNT” D ie Sommerferien sind vorüber und nun dauert es nicht mehr lange, dann färben sich die Blätter herbstlich bunt. Der Arbeitskreis Familienpastoral von St. Kunibert und die Katholische Kindertagesstätte St. Kunibert laden alle Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zu unserem diesjährigen Malwettbewerb unter dem Motto „Der Herbst macht alles bunt“ ein. Egal ob mit dem Pinsel, mit Stiften oder den eigenen Händen, Aufgabe ist es ein Bild zu malen, das uns zeigt, wie sich die Kinder ihren „kunterbunten Herbst“ vorstellen. Mit-Mach-Kriterien: • Teilnehmen können alle Kinder aus Erftstadt • im Alter von drei bis zwölf Jahren Das Format sollte mindestens DIN A4 und maximal DIN A3 sein • Das Bild sollte farbig sein • Um die Bilder zuordnen zu können, bitten wir darum, auf der Rückseite jedes Bildes Name und Alter des Kindes sowie den Namen und Ort der Kindereinrichtung anzuge- • ben. Einsendeschluss ist der 25. September Die Bilder können an folgende Adresse abgegeben werden: Pfarrbüro St. Kunibert, Gymnicher Hauptstr. 1, 50374 Erftstadt Alle eingegangenen Bilder werden in St. Kunibert ausgehängt und die sechs besten Bilder erwarten tolle Preise. Die Bekanntgabe der Gewinner sowie die Vergabe der Preise erfolgt auf dem Erntedankfest am Sonntag, dem 1. Oktober um 11 Uhr in St. Kunibert. Wir freuen uns auf viele schöne Bilder! Arbeitskreis Familienpastoral, Manuela Althausen MITSPIELER FÜR KRIPPENSPIEL GESUCHT F ür unser diesjähriges Krippenspiel in St. Kunibert suchen wir wieder Kinder, die mitspielen wollen. Wenn Du Lust hast, in eine andere Rolle zu schlüpfen und Dich zu verkleiden, dann melde Dich im Pfarrbüro St. Kunibert unter der Telefonnummer 5328. Anmeldeschluss ist der 15. November. Ab Ende November wollen wir das Krippenspiel proben und am 24. Dezember um 15 Uhr in der Kirche St. Kunibert aufführen. Du brauchst keinen Text auswendig lernen! Wir freuen uns, wenn du kommst! Manuela Althausen, Silvia Panter und Ute Scheutwinkel, Familienmesskreis St. Kunibert GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 11

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reic tbac ORTSseelsAorgebUe SSCHUSS- UND PFARRro Gh-erfhtaEueMEINDERATSWAHLEN AUS DEM SEELSORGEBEREICH GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 12 Ortsausschuss-Wahlen 11./12. November 2017 AKmath1o1l.i/k1en2.dNeosvSeemeblseorrg2e0b1e7rseiinchdsaRlloetKbaatchho-lEirkfitnanueen, und mit den Pfarrgemeinden - St. Johannes Baptist, Ahrem - St. Kilian, Lechenich / St. Clemens, Herrig - St. Kunibert, Gymnich - St. Remigius, Dirmerzheim, aufgerufen, ihre Vertreter/innen in die Ortsausschüsse zu wählen. Wählen darf jeder/jede, der/die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat. DaJauiehsraPeuenrffsüGornedemnieebiAneusdftgeeaehbbeenen,ndueineadrbbEeneretiwtiteicnskidnluedn,ngsOiichrhrtesfüraruPdfsaisercrhgDeüamusseeerin,vdsoeonnllvezinuer engagieren.

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AUS DEM SEELSORGEBEREICH KANDIDATENLISTEN ST. JOHANNES BAPTIST AHREM • Buxel, Elisabeth, 67 Jahre, Hausfrau • Giesen, Inge, 66 Jahre, Hausfrau • Hoffsümmer, Claudia, 42 Jahre, Steuerfachangestellte • Loth, Dr. Berthold, 61 Jahre, Dipl.-Ing. agr. • Roeske, Maria, 65 Jahre, Rentnerin • Zilleken, Gustl, 64 Jahre, Hausfrau • Zimmermann, Katharina, 64 Jahre, Hausfrau Der Ortsausschuss in Ahrem wird 8 Mitglieder zählen, davon werden 7 Mitglieder gewählt. ST. KILIAN LECHENICH/HERRIG • Aragione-Krey, Steffi, 39 Jahre, Kirchenm­ usikerin • Bausch, Bärbel, 44 Jahre, • Groß- und Außenhandelskauffrau Bodenbenner, Stefan, 58 Jahre, • Versicherungsangestellter Buchbinder, Doris, 60 Jahre, • Erzieherin/Hausfrau Büschel, Manfred, 66 Jahre, Logistik-Manager i.R./Teilzeit-Busfahrer • Dördelmann, Daniel, 40 Jahre, Finanzmakler • von Fürstenberg, Tina, 37 Jahre, Lehrerin in Elternzeit • Grimberg, Christoph, 29 Jahre, Rettungsassistent • Grimberg, Elisabeth, 55 Jahre, Tagesmutter • Heinen, Karl, 26 Jahre, Elektroingenieur • Ohrner, Günter, 71 Jahre, Rentner • Pies, Michael, 46 Jahre, selbstständig (Veranstaltungstechnik) • Rader, Christoph, 71 Jahre, Pensionär • Schech, Uschi, 70 Jahre, Rentnerin • Schröder, Hubert, 54 Jahre, Controller • Speckamp, Martina, 39 Jahre, Bankkauffrau • Stürmer, Dr. Andreas, 59 Jahre, Kunsth­ istoriker Der Ortsausschuss in Lechenich wird 20 Mitglieder zählen, davon werden 18 Mitglieder gewählt. ST. KUNIBERT GYMNICH • Althausen, Günter, 52 Jahre, • Straßenbahnfahrer Althausen, Manuela, 42 Jahre, Altenpflegerin/Theologie-Studium • Axer, Frank, 52 Jahre, Lehrer • Bastin, Stefanie, 32 Jahre, Kauffrau • Beckers, Silke, 44 Jahre, • Erzieherin/K­ ita-Leitung Beckers, Stephan, 47 Jahre, • Fachgesundheitspfleger/OP-Leitung Berger, Hans-Jürgen, 60 Jahre, • Kfm. Angestellter Gemein, Marlies, 64 Jahre, • Verwaltungsfachangestellte Nießen, Monika, 54 Jahre, Lerncoach/Lerntrainerin • Panter, Silvia, 43 Jahre, Sparkassenkauffrau • Scheutwinkel, Ute, 66 Jahre, • Rentnerin/V­ ersicherungskauffrau Steinmann, Helmut, 70 Jahre, Jurist Der Ortsausschuss in Gymnich wird 14 Mit­ glieder zählen, davon werden 12 Mitglieder gewählt. ST. REMIGIUS DIRMERZHEIM • Berzborn, Claudia, 53 Jahre, • kaufm. Angestellte Bierther, Barbara, 41 Jahre, Physiotherapeutin • Bunde, Ute, 57 Jahre, Sekretärin • Dedie, Heinrich, 87 Jahre, Beamter a.D. • Firmenich, Martina, 53 Jahre, staatl. gepr. Betriebswirtin • Peglow, Brigitte, 67 Jahre, Rentnerin • Renzl, Karl-Josef, 72 Jahre, Rentner • Strack, Eva, 47 Jahre, • Bankkauffrau/Hausfrau Wiechert, Uwe, 59 Jahre, Beamter Der Ortsausschuss in Dirmerzheim wird 10 Mitglieder zählen, davon werden 9 Mitglieder gewählt. GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 13

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ST. KILIAN 500 JAHREseelsorgebe FALSCHER GLAUBE reic tbac ro h PROGRAMM ZUMh-erfLtaUuTeHERJUBILÄUM VON KONRAD BEIKIRCHER A m 31. Oktober 1517, was ein Samstag war, hat Martin Luther in Wittenberg seine Thesen angeschlagen, vermutlich ohne zu ahnen, was er da lostritt. Nun ist aus viel Wut und einem Stück Papier „ein ganzer Glauben“ geworden, was unsereinem vom „normalen Glauben“ mehr fuchst, als wir zugeben. Es ist Zeit, endlich mal ein offenes Wort miteinander zu wechseln und die Abtrünnigen darauf hinzu- weisen, was sie an uns alles verloren haben: das fängt bei der Beichte an und hört bei den Re- liquien auf, die „der Protestant“ nicht hat. Man sieht ja, wie der Protestant danach lechzt, wieder von unserer fröhlichen Gemeinschaft aufgenommen zu werden, hier kann er sündigen, wie er will, weil er ja am Samstag beichten gehen kann, hier kann er endlich wieder lachen, wie es der Katholik ständig tut, es bleibt ihm ja nix ande- res, hier kann er der Mutter Kirche an der Brust liegen und einfach chillen. Raus aus dem evangelischen Hamsterrad, rein in die Beschaulichkeit vom normalen Glauben. Dazu erzähle ich Ihnen, wie es gewesen wäre, wenn Luther seine Thesen im Rheinland angeschlagen hätte, ich erzähle vom rheinischen Protestanten, der ja nicht unbedingt lutherkompatibel ist, wie auch: er ist Rheinländer. Der Ökumene-Ausschuss der evang. und kath. Kirchengemeinden Lechenich lädt herzlich ein zum Kabarettabend mit Konrad Beikircher am Mittwoch, dem 4. Oktober, 20 Uhr, in der „Kirche der Versöhnung“, An der Vogelrute 8, Lechenich. Eintrittskarten zum Preis von 18 Euro sind im Schreibshop Marschalleck, in der Buchhandlung Köhl und im Pfarrbüro St. Kilian erhältlich. Christoph Rader MARTINSSPIEL AUF DEM MARKTPLATZ GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 14 A m Sonntag, dem 12. November, um 17 Uhr lädt die Pfarrgemeinde St. Kilian wieder alle Kinder zum Martinsspiel auf dem Marktplatz und zum Fackelzug durch die Altstadt ein. Abschließend erhält jedes Kind im Rahmen einer kleinen Martinsfeier in unserer Pfarrkirche einen Wecken. Um die Kosten dieser Veranstaltung decken zu können, werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Verlosung durchführen, bei der es neben mehreren Martinsgänsen auch wieder Produkte aus dem Lechenicher Pfarrgarten und dem Drit- te-Welt-Laden, Bücher, Buchgutscheine, den Talita-Film und weitere Preise zu gewinnen gibt. Die Lose werden an den Samstagen auf dem Marktplatz und an den Wochenenden vor und nach den Gottesdiensten sowie im Pfarrbüro St. Kilian zum Preis von einem Euro angeboten. Ortsausschuss St. Kilian-Lechenich

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TALITA KUMI E.V. ADVENTSKALENDER A b 8 Oktober gibt es wieder den beliebten Adventskalender, dieses Jahr bereits in der 13 Auflage Das Titelbild wurde von Valentina Bravo, einem 15-jährigen Mädchen aus Quito, das seit einigen Monaten in der Talita Kumi 2 lebt, genäht und bestickt Mit 5 Euro sind Sie wieder dabei und haben die Chance auf 400 Gewinne bei maximal 4000 Kalendern Daniel Dördelmann 17 20 1 21 14 23 11 13 19 4 10 Adventskalender 2017 22 3 24 18 2 12 6 5 16 15 8 9 7 TALITA KUMI präsentiert: Filmfenster im Katholischen Pfarrzentrum St. Kilian Franz-Busbach Str. 9 in Erftstadt Lechenich Im Rahmen von Filmabenden zu Gunsten "Talita Kumi" möchten wir Ihnen besondere Filme vorstellen. Donnerstag, den 07. September 2017 zeigen wir " 4 Minuten " Donnerstag, den 05. Oktober 2017 zeigen wir " Toni Erdmann " Donnerstag, den 02. November zeigen wir " Der Neunte Tag" Einlass: ab 19:00 Uhr Beginn: 19:45 Uhr Eintrittspreis: 7,00 € Abendkasse: 8,00 € Für Getränke und musikalische Zu jedem Film erhalten Sie kurz Unterhaltung ist gesorgt. vor Beginn eine Einführung. Vorverkaufsstellen: KSEacvhtahrne.giPb.fG-aSrehrmboüperiMnodLaeerzscechnhetanrluliecmhckLechenich GEMEINSAM UNTERWEGS 3-2017 15

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