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Blau im Blick September bis November 2017

Popular Pages


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BLAUes Kreuz IM BLICK Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg Die Bibel, Psalm 109, 105 Blaues Kreuz Ansbach e. V. Suchthilfe Beratung PLUS Christliche Gemeinde Ausgabe 3/2017 September bis November

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Diesmal im „BLAUes Kreuz IM BLICK“ Editorial „Bibelworte“.............................................................Seite 3 Rückschau „Offene Haustür 2017“.........................................Seite 6 Rückschau „Landesverbandstag in Weiltingen“.....................Seite 8 Rückschau „Jungscharfreizeit in Haag“ ..................................Seite 10 Rückschau „Seniorenfreizeit in Zavelstein“ ............................Seite 12 Rückschau „BlauKreuzWochenende in Rot am See“ ..............Seite 14 Rückschau „Neue Sporthalle für´s Haus Immanuel“ ..............Seite 18 Rückschau „Thomas-Messe“ ..................................................Seite 20 Rückschau „Grillen in der Atempause“...................................Seite 22 Großspende für das Blaue Kreuz.............................................Seite 23 Suchtprojekt Schule startet.....................................................Seite 24 Gutschein – ein besonderes Geschenk....................................Seite 26 Termine: Gottesdienste...........................................................Seite 27 Termine: Höhepunkte / Freizeiten / Tagungen.......................Seite 28 Weitere Termine.....................................................................Seite 29 Geburtstage ............................................................................Seite 30 Jubilare 2017...........................................................................Seite 31 TripleX - Bericht in der Fränkischen Landeszeitung ...............Seite 32 Vorgestellt – Elena Mocanu....................................................Seite 35 Gemeindebüro – ab September besetzt .................................Seite 36 eMail-Adressen der Strukturbereiche .....................................Seite 37 Galadinner – eine Ära geht zu Ende .......................................Seite 38 Predigtreihen von September bis November..........................Seite 39 Einladungen ............................................................................Seite 42 Durchblick(e)...........................................................................Seite 49 Unsere Hauskreise .................................................................Seite 52 Hauptamtliche Ansprechpartner in der Suchthilfe ................Seite 53 Hauptamtliche Ansprechpartner in der Gemeinde ...............Seite 54 Wer wir sind / Impressum ......................................................Seite 55

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Editorial: Wie die Bibel Leben bewegt und prägt Worte berühren und beeinflussen mein Leben. Die Worte meiner Oma trage ich immer noch im Herzen: „Such dir was aus …“. Ich war etwa sieben Jahre, saß mit ihr vor dem Quellekatalog und betrachtete die Spielwarenseiten. Diese Worte waren für mich eine Fahrkarte ins Paradies. Ganz so einfach ist das mit den Worten der Bibel nicht. Doch ich erlebe immer wieder, was in dem Vers aus dem Buch Jeremia steht: Jeremia 15,16 Gott redet gerne mit denen, die sich darauf einlassen, auf seine Gedanken, seinen Willen. Er zeigt uns seine Absichten und sein Wesen. Weil er uns liebt macht er sich verständlich und bleibt kein unberechenbarer, ferner Gott, der willkürlich handelt. Er redet (als der einzige Gott in allen Religionen, der direkt redet) mit uns Menschen, weil wir sein Abbild sind. Immer wieder haben Bibelworte Menschen so bewegt, dass ihr Leben dadurch eine völlig neue Richtung bekam. Oft unvermittelt, wie ein Blitz treffen diese Worte das Leben und verändern es. Ich weiß noch, wie ich an meinem zwanzigsten Geburtstag in der Losung las: Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und lernen von deinen Worten (5. Mos e 33,3). Verstehst du auch was du liest? (Apos tel ges chi chte 8,30) Ich beschäftigte mich gerade mit der Frage, ob ich nach „Tabor“, zur Theologischen Fachschule gehen sollte, oder nicht. Diese beiden kurzen Sätze wurden für mich zur Wegweisung für mein Leben als Pastor. Weitere Beispiele? Martin Luther las den Satz in Römer 1, 17: „Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ In seiner Suche nach Gerechtigkeit erlösten sie Martin von der schweren Last der Schuld, die sein Leben peinigte. 3

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Editorial: Wie die Bibel Leben bewegt und prägt Die Worte der Bibel gaben ihm die Standfestigkeit, vor Kaiser und Papst hin zu treten und zu bekennen: „Ich kann und will nicht widerrufen, weil weder sicher noch geraten ist, etwas wider das Gewissen zu tun. Es sei denn, dass ich mit Zeugnissen der Heiligen Schrift oder mit öffentlichen, klaren und hellen Gründen und Ursachen widerlegt werde.“ Grundlage seines Denkens und Handelns entnahm er aus der „Heiligen Schrift“, wie er die Bibel nannte. Daran richtete er sein Denken und Handeln aus. Augustinus (354-430), einer der großen Kirchenväter, lebte als Lehrer und Philosoph in Mailand. In einer persönlichen Krise mit 32Jahren hörte er die Worte: „Nimm, lies!“ Daraufhin nahm er eine Bibel und schlug eine Seite im Römerbriefauf, die ihn in Mark und Bein traf: „(Lass uns vorbildlich leben, wie es zum hellen Tag passt) nicht in Fressen und Saufen, nicht in Wollust und Unzucht, nicht in Hader und Neid, sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an und pflegt das Fleisch nicht zur Erregung eurer Lüste.“ (Römer 13, 13–14) Diese Worte entlarvten sein bisheriges Leben und bewegten ihn zur Umkehr. Außerdem erfuhr er dadurch Gewissheit des Glaubens und eine neue Richtung im Leben (s i ehe de.wikipedia.org und andere. Quellen). Jesus sagt von seinen Worten: (Markus 13,31) Die Bibel ist die größte Quelle, um Gott persönlich kennen zu lernen. Aber wie lese ich nun die Bibel? 1. Bitte um den Heiligen Geist Die Bibel hat rund 1600 Seiten. Aber wer leitet mich an? Gott selbst durch seinen Heiligen Geist. Der Heilige Geist übersetzt Gottes Worte in mein Leben. Erst dadurch wird das Wort lebendig. Dies scheint mir die wichtigste Voraussetzung beim Einstieg. Und mache es nicht wie in dem Comic: 4

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Editorial: Wie die Bibel Leben bewegt und prägt er: 2. Beginne mit dem Neuen Testa- ment, also im zweiten Drittel der Bibel. In Jesus stellt sich Gott am deutlichsten vor und du kannst ihn so am besten kennen lernen. Dabei tauchst du in die Welt des ersten Jahrhunderts nach Christus in Israel ein. Manches wird erst verständlich, wenn man Hintergründe und Situationen von damals versteht. Hilfreich sind deshalb Erklärungen (zum Beispiel in einem Bibelleseplan), in denen Worte und Situationen von damals erklärt werden. Mein Tipp: Wenn Du viermal die Evangelien (Matthäus bis Johannes) gelesen hast, kannst du zu anderen Büchern übergehen. 3. Nutze Bibelübersetzungen ins heutige Deutsch Um einen ersten Eindruck zu erhalten, darf die sprachliche Hürde nicht zu groß sein. Es ist besser, wenn du den Inhalt verstehst, als an unverständlichen Worten hängen zu bleiben. Für Fortgeschrittene: 4. Nutze verschiedene textgenaue Bibelübersetzungen und Nachschlagewerke Bei der Übertragung in verschiedene Sprachen gibt es Bedeutungsvarianten, weil sich Worte nicht exakt übersetzen lassen. So kommt es zu Verständnisnuancen, die sich aber ergänzen. Lasse dich dadurch nicht verwirren. 5. Rede mit anderen über deine Fragen und Erfahrungen Dadurch prägen die Worte dein Denken und deinen Alltag. 6. Lies mit anderen gemeinsam Kleingruppen (Hauskreise) sind ein hervorragender Ort, um Fragen zu klären und gemeinsam zu forschen. 7. Lasse dich nicht hetzen Bewege einzelne Sätze oder Worte immer wieder für dich und kaue sie wie ein Kaugummi. Das Interessante ist, dass der Geschmack immer intensiver wird. Gerne höre ich deine Geschichte oder Fragen, die sich bei deinem Forschen ergeben. Ich bin gespannt zu erfahren, wie Gott mit dir redet oder mit welchen Schwierigkeiten du zu kämpfen hast. Ganz herzlich grüßt Dich Siegfried Ulmer 5

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Aktion: offene Haustür 2017 - ein kleiner Rückblick Mehr als drei Monate gab es die Möglichkeit, Menschen aus dem „Blauen“ zu sich nach Hause oder an andere Orte einzuladen. Es gab viele Angebote der unterschiedlichsten Art. Oft ging es in die Natur, in den Garten, an den heimischen Tisch zum kreativ werden. Wir als Team wollen uns bei jedem Gastgeber ganz herzlich bedanken. Dank dir haben Menschen das „Blaue“ und dich etwas näher kennengelernt und Gemeinschaft erleben dürfen. Die Aktion offene Haustür ist damit jetzt offiziell für dieses Jahr beendet. Das soll euch aber nicht hindern, auch weiterhin noch Menschen zu euch und gemeinsamen Aktionen einzuladen. Euer FamilienActionSonntag-Team 6

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Aktion: offene Haustür 2017 7

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Landesverbandstag Markt Weiltingen Landesverbandstag Im malerischen Wörnitztal liegt der ruhige Markt Weiltingen. In diesem schönen, kleinen Ort fand am Sonntag, dem 21. Mai 2017 der Landesverbandstag statt. Die liebevoll hergerichtete Maschinenhalle der Familie Breitenbücher war gut besetzt mit vielen erwartungsvollen Blaukreuz-Freunden. Ein feierlicher Gottesdienst stimmte auf diesen festlichen Tag ein. Viele Besucher waren von weither angereist, um an diesem Tag Robert Göß - unseren Robert - aus seinem aktiven Arbeitsleben in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Er war 32 lange Jahre als hauptamtlicher Mitarbeiter für den Bayerischen Landes- verband des Blauen Kreuzes im Einsatz. Sein Rückblick machte deutlich, wieviel sich in dieser Zeit getan hat. Nicht nur Robert Göß galt der vielfältige, von Herzen kommende Dank aus den bayerischen Gruppen und Vereinen sowie dem Landesund Bundesverband, sondern auch seiner Frau Gisela, die in all den Jahren immer an seiner Seite war. Ein großer Dank ging auch an die Gastgeber-Familie Breitenbücher für den riesigen Einsatz und die uneigennützige Hilfe. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt mit fränkische Spezialitäten, leckeren Kuchen und Kaffee. Auf der folgenden Seite ein paar Eindrücke… (Heike Scholl) 8

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Landesverbandstag Markt Weiltingen Bilder: Manfred Kramer 9

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Jungscharfreizeit 2017 Jungscharfreizeit 2017 CVJM Ansbach & Blaues Kreuz Ansbach Die Reise deines Lebens In der ersten Pfingstferienwoche (3. bis 10. 6. 2017) starteten 24 Kinder und 12 Mitarbeiter in die Jungscharfreizeit. In diesem Jahr drehte sich alles um Zeitreisen! Gemeinsam mit den Kindern reisten wir zu mehr oder weniger bekannten biblischen Figuren, besuchten wunderschöne Königinnen, folgten der Spur von Propheten und versuchten uns im Kampf gegen die hinterhältigen Zeitpiraten. Ausgangspunkt unserer Reisen war, wie auch schon in den letzten Jahren, das CVJM Haus in Haag. Hier schritten wir täglich durch unser selbst gebautes Zeitportal und reisten so (symbolisch) mit den Kindern an all die Orte und Zeiten, von denen in den Bibelarbeiten die Rede war. So sollten die Kinder die Geschichte Gottes mit seiner Schöpfung vom Anfang an (Garten Eden und Sündenfall), über Esther, Hesekiel und schließlich zum verheißenen Paradies so lebendig wie möglich miterleben! Dazu durften sie des Öfteren die Geschichten selbst nachstellen oder Teile daraus vorspielen. Abschließend wurden in kleineren Gruppen noch tiefergehende Frage bearbeitet und mit kleinen Rätseln oder Spielen abgerundet und nach Antworten gesucht. Neben den Bibelarbeiten gab es natürlich auch wieder vielerlei andere Angebote für die Kinder: Geländespiele auf der Jagd nach Zeitteilchen, Schnitzeljagd nach Hinweisen von diebischen Außerirdischen, Quizduell, Fußballspiel, Workshops und vieles mehr. Besonders hervorzuheben ist natürlich der obligatorische Besuch im Freizeitland Geiselwind, der auch in diesem Jahr wieder zum Highlight für die Kinder wurde, ebenso wie der Bunte Abend, an dem sie in selbst gewählten Gruppen ihre wunderbaren Talente und unvergleichlichen Fähigkeiten bei Tanz, Theater, Comedy oder Akrobatik mit Fidget Spinner vorführen konnten. Natürlich ging das nur unter der fachlichen Kritik der weithin bekannten Jury aus lokalen Berühmtheiten und notwendiger Weise des Hausmeisters, alle gespielt von den Mitarbeitern, die sich vor Lachen und 10

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Jungscharfreizeit 2017 Bewunderung für die Kinder kaum für schlechte Noten entscheiden konnten. Auch der abschließende PartyAbend mit Diskoatmosphäre durfte natürlich nicht fehlen und rundete die Freizeit für alle perfekt ab. Nach einer viel zu kurzen Woche mit vielen unterschiedlichen und tollen Kindern galt es aber schon nach nur 7 Tagen, wieder heimzufahren. Wer sich im Laufe der Woche den Reise-Herausforderungen der Mitarbeiter gestellt hat, durfte sogar ein Andenken in Form eines Armbands von der Freizeit mit nach Hause nehmen. Gott sei Dank ging alles gut, von einigen verletzten Mitarbeitern mal abgesehen. Die Stimmung in der Gemeinschaft war sehr angenehm und es gab nur wenige Differenzen. Wir hoffen, die Kinder hatten mit uns, den Zeitreise-Experten (die Mitarbeiter), eine tolle Zeit und wer weiß - vielleicht begann in dieser Zeit für eines oder gar mehrere der Kinder die Reise ihres Lebens mit Gott! Das wäre die größte Belohnung für uns alle. Markus Ott 11

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Seniorenfreizeit im Schwarzwald Der Schwarzwald ließ manches Herz höher- schlagen Ja warum diese Überschrift und gerade bei den Bildern zur SeniorenFreizeit? Beim Anblick der Bilder kann man sich mitfreuen über die vielen Erlebnisse,die wir hatten. Wir waren diesmal in einem für uns neuen Haus, dem „Felsengrund“ in Zavelstein untergebracht. Mir kam das Haus immer vor wie das Wort „wer sein Haus auf festen Grund baut…“, denn so war das Haus angelegt. Ich konnte in jedem Raum, nicht nur in den Andachts- und Konferenzräumen, sondern auch im Speisesaal, ja überall die Nähe Gottes spüren. Zavelstein liegt im Nordschwarzwald und war ideal für Wanderungen, Spaziergänge in den nahen Wald oder für ausgedehnte Ausflüge. So konnten wir viele Ausflüge machen und sogar zur Landesgartenschau nach Bad Herrenalb fahren. Die Gemeinschaft und das Miteinander taten uns sehr gut. Wie schon in der Überschrift beschrieben hatten wir das Thema „Hör mal, ob dein Herz noch schlägt“ als Freizeitleifaden. Wir konnten mit dem zugehörigen Büchlein sehr wertvolle Erfahrungen machen. Vor allem hat der Lobpreis- und Zeugnisabend tiefe Eindrücke hinterlassen. Wir danken unserem himmlischen Vater, dass er uns so viel gemeinsam erleben ließ und wir so eine tolle Woche hatten. Ein großer Dank geht auch an unsere Leiter. Die Seniorenfreizeit ist jedes Jahr etwas Besonderes. Heike (im Namen der Freizeitteilnehmer) 12

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BK-Freizeit in Rot am See Ein Wochenende in Rot am See WERTVOLL Einige Male habe ich unter dieser Überschrift das Thema „WERT“ und die verlockenden geplanten Aktivitäten nachgelesen. Interesse kam auf… und verschwand: NEIN, ich habe Wichtigeres zu tun. Doch Gott sandte mir einen Boten, um mich hierfür einzuladen. Und ich lies mich auf diesen Weg ein. Ich wurde abgeholt von einer mir unbekannten, unglaublich liebenswürdigen Frau, mit der ich dann auch ein Zimmer teilte und die ich heute liebe Freundin nennen kann. Einchecken, ein paar bekannte Gesichter ... aber so viele Menschen, die ich nicht kenne. Was passiert denn jetzt hier? Ich sehe, wie sich begegnende Menschen aneinander freuen, liebevolle Umarmungen, kümmerndes Interesse bei angeregten Unterhaltungen, spüre ein so herzliches Miteinander und … fühle tief in mir, dass ich gern dazu gehören, dabei sein möchte. Nach gemeinsamem Abendessen: Als erste Vorbereitung zum Thema: „Selbst-WERT sein“ erhalten wir folgende Aufgabe: Bastele aus einer oder mehreren Klopapierrollen deinen per- sönlichen Briefkasten, gestalte ihn mit Farben, Bändern, Stickern nach deiner Fantasie und hänge ihn mit Bändern an die Briefkastenleine im Gruppenraum. Wozu denn das, frag ich mich? Na, um Post zu sammeln. Wünsche, Gedanken, Sprüche von Einem für den Anderen, so wie es sie im heutigen Leben in WhatsApp und anderer schneller, oft oberflächlicher Kommunikation leider nur noch selten gibt. Jedes beschriebene Stück Papier im Briefkasten ist eine Wertschätzung, ein Beweis meines und meiner Lieben, des WahrgenommenWerdens (weiß ich jetzt). Alle werden aktiv, das steckt mich an und macht mir nun auch Spaß in der Gemeinschaft, ganz besonders mit den lebhaften Kids an meinem Tisch. Die Eindrücke gemeinschaftlichen kreativen Schaffens begleiten mich in einen entspannten Schlaf. Die Andacht am folgenden Morgen erfrischt meine gestrigen Gedanken und Gefühle. Ich lobe und danke meinem Gott in stillem Gebet und mit Gesang. Nach dem Frühstück sitze ich wieder gespannt in der Runde. Viele, gestern noch fremde Menschen erscheinen mir nun schon bekannt, zumal ich von wirklich jedem Einzelnen inzwischen herzlich willkommen geheißen wurde (hat unglaublich gutgetan). Wir beschäftigen uns anschließend in Gruppen mit dem Thema: „Verlorene und wiederge- 14

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BK-Freizeit in Rot am See fundene Schätze“. Dazu fällt mir gleich so vieles ein und ich erzähle davon und ich entdecke: Wenn Gott mich sucht, dann muss ich wertvoll sein. Am Nachmittag darf ich mich nach Herzenslust vergnügen. Die vorgeschlagene Auswahl bietet für wirklich jeden etwas Passendes; ich hätte mich gern mindestens zweigeteilt, um mehr genießen zu können. Klettergarten, Spaziergang, Baden im See, Schlossbesichtigung, Workshop, Eis essen (cool), Freibad und Minigolf… Also Minigolf, das ist meins. Konzentration, Spiel, Spaß, Spannung in kleiner Gruppe, perfekt... und so habe ich es unglaublich genossen, unter der Sommersonne in lustiger Runde kleine Bälle mit mehr oder weniger Erfolg ins Ziel zu bugsieren. Nach dem Abendessen – an dieser Stelle mal ein dickes Lob für die Küche und die ganze Belegschaft der Pension, die mir ein kleines Zuhause-Gefühl vermittelte – gab es die große Quizshow. Wum und Wendelin hätten es nicht besser gekonnt, mit Fragen zu verschiedensten Themen die speziellen Kenntnisse jedes Einzelnen hervorzulocken und allen ungeahnte Fähigkeiten bei den gemeinsamen Aktionen abzuringen. Ein fantastischer Spaß mit wertvollen Erkenntnissen der Gemeinschaft, für mich und uns alle, denke ich. Vollmond begleitet mich in den Abend am Lagerfeuer, mit Stockbrot und ro- mantischen Gitarrenklängen. In dieser Nacht ging mein Herz vollends auf. Welch wunderbarer Schatz ist doch mein Leben, hier auf Gottes herrlicher Erde. Was kann wertvoller sein, als dem HERRN dafür durch Erkenntnis und Lobpreis zu danken? Unendlich beseelt und frei von allen Sorgen lege mich schlafen. Das letzte Frühstück, der letzte Tag. Wie schnell verging mir die Zeit. Ein miteinander gestalteter Gottesdienst ist geplant. Beim Thema „Zeugnis geben“ schnellt mein Arm zur Meldung nach oben, ganz ohne Nachzudenken. Tief in mir spüre ich das Bedürfnis, mich mit meiner Geschichte dieser herzlichen Gemeinschaft zu offenbaren. In kleiner Gruppe sprechen wir offen von unseren Erlebnissen und diskutieren unsere Erkenntnisse. Am Ende steht fest: Jeder einzelne Mensch auf dieser Welt ist ein Schatz und in Gottes Augen WERTVOLL … auch ich. Wie herrlich ist denn das! Nach dem Mittagessen verabschieden wir uns voneinander. ich umarme jeden Einzelnen in der Gewissheit auf ein baldiges, freudiges Wiedersehen. P.S. Mein Briefkasten enthielt einige WERTvolle Schätze. Sie tun mir so gut, wann immer ich an die Menschen denke und meine Briefe nachlese. 15

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