Mitteilungsblatt52

 

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Mitteilungsblatt Nr. 52 der Gemeinde Geiersthal (Ausgabe August 2017)

Popular Pages


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Postwurfsendung an sämtliche Haushalte der Gemeinde Geiersthal Nr. 52 Mitteilungsblatt der Gemeinde Geiersthal August 2017 Ansicht Fernsdorf Gemeinde Geiersthal - Rathausstr. 5 - 94244 Geiersthal Telefon: (09923) 8415-0 Internet: www.geiersthal.de Telefax: (09923) 8415-30 E-Mail: poststelle@geiersthal.de Foto: Oberberger Öffnungszeiten Rathaus: Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr sowie Montag und Donnerstag jeweils von 13.30 - 17.00 Uhr

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Wichtige Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten Gemeindebauhof Fernsdorfer Str. 1, 94244 Geiersthal Telefon: 09923/407710, Fax 407708 Mitarbeiter des Bauhofes: Englmeier Klaus, Bauhofleiter Stiglbauer Werner Hagengruber Karlheinz Meimer Franz Klunk Horst Deutsche Post AG – Poststelle Pointstr. 1a, 94244 Geiersthal (Container auf Parkplatz hinter dem Rathaus) Telefon: 0152/21587964 (zu den genannten Öffnungszeiten) Recyclinghof Geiersthal-Teisnach Berging, Im Gewerbegebiet 8 94244 Geiersthal Telefon: 09923/3669 oder Telefon: 09903/920-900 Montag bis Freitag Samstag 10.00– 12.00 Uhr 10.00 – 11.00 Uhr Mittwoch Freitag Samstag Sommer 13.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 14.00 Uhr Winter 13.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr Bauabfall-Recyclingzentrum Fernsdorf, Deponiestr. 1 94244 Geiersthal Montag-Donnerstag Tel.: 09923/3064 Freitag Sommer 7.00–17.00 Uhr 7.00–15.00 Uhr Winter Ab März wieder geöffnet. Auskünfte unter: 0991/289700-0, 0991/37130-18 oder 09942/9421-0 Müllabfuhr, Mülltonnenleerung: AWG Donau-Wald, Gerhard-Neumüller-Weg 1, 94532 Außernzell Tel.: 09903/920-0, Fax: 09903/920-950, E-Mail: info@awg.de, Internet: www.awg.de Stromversorgung Bayernwerk AG Technischer Kundenservice: 0941/28003311 Störungsnummer Strom: 0941/28003366 Störungsnummer Gas: 0941/28003355 Herausgeber: Gemeinde Geiersthal Rathausstr. 5, 94244 Geiersthal Tel.: 09923/8415-0 Fax: 09923/8415-30 Internet: www.geiersthal.de E-Mail: poststelle@geiersthal.de Impressum: V. i. S. d. P.: Anton Seidl Layout: Gemeinde Geiersthal Druck: Druckerei Schaffer, Regen „Unsere Gemeinde“ wird kostenlos an alle Haushalte im Gemeindegebiet Geiersthal verteilt.

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, der heurige Sommer macht seinem Namen wieder volle Ehre. Die vielen Schönwettertage freuen nicht nur die Landwirte, die ihre Silage-, Heu- und andere Ernten ohne Zeitdruck einbringen können, sondern alle anderen Menschen und vor allem auch die Vereine, die ihre Feste zuverlässig planen und durchführen können. Auch heuer ist diesbezüglich wieder viel in unserer Gemeinde und im ganzen Landkreis geboten. Die Vereine leisten ja Wertvolles für uns alle und so können sie mit vorbildlichem Einsatz ihrer Mitglieder Veranstaltungen durchführen, um die nötigen finanziellen Mittel für ihre Investitionen zu bekommen. Meine Bitte an Sie: besuchen Sie diese Veranstaltungen, die Vereine freuen sich und verdienen es. In seiner 44. Sitzung hat der Gemeinderat am 30.05.2017 den Haushalt für das Jahr 2017 beraten und verabschiedet. Er hat einen historisch großen Umfang, der v. a. durch hohe Investitionen gekennzeichnet ist, z. B. Hochwasserschutz in Höfing: 308.000 €, Dorfgemeinschaftshaus Altnußberg: 225.000 €, Feuerwehrauto für die FFW Altnußberg: 405.000 € und Grunderwerb: 450.000 €. Erfreulich ist auch, dass hierfür keine Kredite aufgenommen werden mussten und sogar die Verschuldung weiter abgebaut werden kann. Einen Überblick über die größten Einnahmen und Ausgaben sowohl im Verwaltungs- wie auch im Vermögenshaushalt sehen Sie auf den nachfolgenden Seiten sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten gemeindlichen Einrichtungen. Endlich ist auch der 1. Bauabschnitt beim Breitbandausbau abgeschlossen. Ein beträchtlicher Teil der Gemeindebürger hat nun einen schnellen Internetzugang, der bis zu 50 MBit/s betragen kann. Wir sind also absolut auf der „Höhe der Zeit“. Die 2. Ausbaustufe kann leider vom Vertragspartner Telekom erst 2018 begonnen werden. Dann werden viele Gebäude in Außenbereich z. T. sogar auch mit Glasfaser bis ins Haus erschlossen. Leider sind uns in Linden und im Bereich Altnußberg durch die vorhandene privatwirtschaftliche Funkanbindung durch die Fa. Amplus die Hände gebunden, auch dort den Glasfaserausbau zu forcieren. Aber ich bleibe dran, diese ungute Situation zu verbessern. Der Sozialausschuss hat wieder ein attraktives Ferienprogramm für unsere Kinder zusammengestellt. Den Vereinen und ihren Verantwortlichen, die bei der Durchführung durch ihr Engagement der Gemeinde helfen, möchte ich schon jetzt meinen herzlichen Dank sagen. Ich hoffe, dass die vielen Informationen in dieser Ausgabe für sie wieder lehrreich und interessant sind und ich wünsche Ihnen viel Freude beim Durchlesen. Für die weitere Sommer- und Urlaubszeit wünsche ich Ihnen viele sonnige und schöne Tage, einen erholsamen Urlaub und den Absolventen aller Schularten einen guten Start ins Berufs- und Studienleben. Allen unseren Urlaubsgästen wünsche ich einen erlebnisreichen und angenehmen Aufenthalt in unserer schönen Gemeinde. Herzlichst Ihr Bürgermeister

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Geburten Suchy Maximilian, Frankenried Eltern: Suchy Jasmin und Matthias Peter Milena, Unterberging Eltern: Peter Ramona und Gerhard Rankl Maya Elina, Altnußberg Eltern: Rankl Kerstin und Christian Eisner Jonas, Geiersthal Eltern: Eisner Susann und Sturm Stefan Bei weiteren Geburten waren die Eltern nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Den glücklichen Eltern unseren herzlichen Glückwunsch! Eheschließungen Silke Hain und Johann Fischer, Patersdorf Stefanie Schrimpf und Franz Hollmayr, Linden Maria Freimuth und Federico Schöpf, Kammersdorf Farina Tremml und Michael Ertl, Kammersdorf Claudia Ölhorn und Florian Kreutzer, Patersdorf Regina Vogl und Günther Gill, Berging Jasmin Wittenzellner und Thomas Geiger, Deggendorf Alexandra Hacker und Markus Kasparbauer, Geiersthal Teresa Pfeffer und Heinz Knolle, München Bei weiteren Eheschließungen waren die Brautpaare nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Wir wünschen den Frischvermählten viel Glück auf ihrem gemeinsamen Lebensweg! Bildquellen: Storch: Sebastian Spindler/pixelio.de, Ringe: Uwe Wagschal/pixelio.de Rentensprechtage Ab Januar 2017 befindet sich jeden 2. Donnerstag ein Rentensachbearbeiter der Deutschen Rentenversicherung am Landratsamt Regen. Termine können über die zentrale Hotline 0800-6789100 vereinbart werden. Außensprechtage Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) (früher Versorgungsamt) in Deggendorf, Neues Rathaus (Mehrzweckraum II + III), jeden 3. Montag im Monat, jeweils von 10.00 – 15.00 Uhr Montag, 18.09.2017 Montag, 20.11.2017 Hinweis: Ab 01.07.2017 Beratungen nur mehr in zwei-monatigem Turnus Beratung über Elterngeld, Erziehungsgeld, Betreuungsgeld. Tel. Nr. des ZBFS: 0871/829-0 oder 829-237, Handy-Nr.: 0171/2131145 (diese Handy-Nummer ist nur an den Außensprechtagen erreichbar). Sprechtage – Denkmalpflege Das Referat für praktische Denkmalpflege des Bayerischen Landesamtes führt Sprechstunden beim Landratsamt Regen durch. Diese finden jeweils ab 10.00 Uhr im Zimmer Nr. 242, 2. Stock, des Landratsamtes Regen, Poschetsrieder Str. 16, statt. Aktuelle Termine, August - Dezember 2017 betreffend, finden statt am: 21.08.2017 22.09.2017 23.10.2017 24.11.2017 25.12.2017 Gewerbeanmeldungen Bauer Helena, Altnußberg: Thermomixrepräsentantin Holzbauer Sandra, Linden: Dozentin, Mentaltrainerin, Coach für Hypnosetraining Franz Phoebe, Viertlweggrub: Onlinehandel mit Waren verschiedener Art, Übersetzungen Bei weiteren Gewerbeanmeldungen waren die Gewerbetreibenden nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Bauwerber, deren Bauanträge auch unter dem Gesichtspunkt der Denkmalpflege überprüft werden müssen, haben an diesen Sprechtagen Gelegenheit, mit dem zuständigen Referenten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege über ihr Vorhaben zu sprechen. Das Ziel dieser Sprechstunden ist ein möglichst unbürokratischer und zeitsparender Verfahrensablauf bei einschlägigen Bauanträgen. Zur Vereinbarung eines Termins bitten wir um Kontakt mit der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Regen unter Tel. Nr.: 09921/601-244.

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Wir gedenken in Ehrfurcht unserer verstorbenen Mitbürger Edelmann Rosa Fernsdorf 12.04.2017, 81 Jahre Mies Alois Geiersthal 12.04.2017, 63 Jahre Saurer Adolf Kammersdorf 22.05.2017, 80 Jahre Blüml Emma Geiersthal 11.06.2017, 88 Jahre Brem Anna Weging 08.07.2017, 79 Jahre Das schönste Geschenk ist gemeinsame Zeit. Denn keiner weiß, wie viel uns davon bleibt.

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Wissenswertes aus dem Rentenrecht Der Sozialverband VdK informiert - Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk macht aufmerksam „Wissenswertes für alle“ Seit Januar 2017 Rente für Pflege beantragen Angehörige haben schon ab zehn Wochenstunden Ansprüche Mit dem Pflegestärkungsgesetz II, das seit Januar 2017 umgesetzt wird, wird die häusliche Pflege neu geordnet. Waren es bisher mindestens 14 Stunden pro Woche, die pflegende Angehörige aufbringen mussten, um Rentenansprüche für die Pflege zu erwerben, so sind es seit 1. Januar nur noch zehn. Das heißt: Mehr Menschen als bisher erhalten Rentenpunkte für häusliche Pflege. Rentenpunkte sind die zentrale Werteinheit in der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie werden anhand des Arbeitsentgelts ermittelt. Ein Arbeitnehmer erwirbt genau einen Rentenpunkt, wenn er ein Jahr zum durchschnittlichen Bruttogehalt sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Seit 1995 bekommen pflegende Angehörige für die Pflege Rentenpunkte. Die Rentenbeiträge bezahlt die Pflegekasse des Pflegebedürftigen. Ob es sich bei dem pflegenden Angehörigen um eine Pflegeperson handelt, stellt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) bei der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit fest. Wer sich um einen Pflegebedürftigen nicht erwerbsmäßig kümmert, muss eine festgelegte Mindestanzahl an Wochenstunden aufbringen. Mit der Neuregelung ab 2017 lösen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen ab. Bereits pflegebedürftige Menschen wurden ohne neuerliche Begutachtung von der bisherigen Pflegestufe in den entsprechenden Pflegegrad übergeleitet. Für die Pflegebedürftigen gilt bzw. galt Bestandsschutz, sie wurden nicht schlechter gestellt. Auch Angehörige, die sich bereits um ein hilfsbedürftiges Familienmitglied kümmerten, behielten in vollem Umfang ihre Rentenansprüche. Die Neuordnung der häuslichen Pflege wirkt sich auch auf die Leistungen für die pflegenden Angehörigen aus. Für die Pflege einer Person mit dem neu eingeführten Pflegegrad 1 gibt es keine Rentenpunkte. Wer hingegen einen Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5 pflegt, erwirbt nun Rentenansprüche bereits ab zehn Wochenstunden häuslicher Pflege, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage pro Woche. Der Rentenanspruch besteht auch dann, wenn die Pflege kurzzeitig unterbrochen wird, beispielsweise durch einen Krankenhausaufenthalt. Nach wie vor gilt: Die oder der Pflegende darf nicht mehr als regelmäßig 30 Wochenstunden beruflich tätig sein. Die Höhe des Rentenanspruchs hängt vom Pflegegrad ab, aber auch davon, ob der Pflegebedürftige Pflegesachleistungen, Kombinationsleistungen oder Pflegegeld bezieht. Mit der Neuordnung der häuslichen Pflege werden auch Menschen mit demenziellen Erkrankungen und deren Angehörige berücksichtigt. Wer bisher Pflegestufe 0 hatte, erhält seit Januar 2017 den Pflegegrad 2. Angehörige, die einen Demenzkranken zehn Stunden oder mehr pflegen, sind seit dem 1. Januar 2017 ebenfalls rentenversichert. Der Rentenanspruch wird nicht unbedingt automatisch gewährt, sondern muss bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen beantragt werden. Für einen Neuantrag wird ein Fragebogen ausgefüllt, den es bei der Pflegekasse gibt. Daher empfiehlt der Geschäftsführer des VdKARBERLAND, Herr Helmut Plenk: frühzeitig informieren. Wenn ich jemanden ein Jahr Zuhause pflege und diese pflegebedürftige Person erhält nur das Pflegegeld, dann ergibt sich derzeit folgende mtl. Rentenleistung dafür: Beim Pflegegrad 2 beim Pflegegrad 3 beim Pflegegrad 4 beim Pflegegrad 5 mtl. Rente: mtl. Rente: mtl. Rente: mtl. Rente: 7,90 € 12,58 € 20,49 € 29,27 € Weitere Auskünfte erteilt die VdK-Geschäftsstelle ARBERLAND, Auwiesenweg 6, 94209 Regen Tel.: 09921/97001-12 Fax: 09921/97001-11 E-Mail: kv-arberland@vdk.de Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland steigt jeden Tag um 6 Stunden! Neues beim Personalausweis Seit dem 15. Juli kann bei der Aushändigung des Personalausweises die Online-Funktion nicht mehr deaktiviert werden, d. h. die Ausweise werden grundsätzlich mit eingeschalteter Funktion ausgehändigt. Bei der Gemeindeverwaltung liegt ein Infoheft mit Informationen über die Online-Funktion auf.

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Bürgerversammlung Wanderführer gesucht Am 27.04.2017 fand im Gasthaus Gierl in Hartmannsgrub eine Bürgerversammlung statt. An dieser Versammlung nahmen rund 70 Zuhörer einschließlich Gemeinderäten und Verwaltung teil. Nach einem kurzen Bericht des Bürgermeisters, fand eine Vorstellung des Projektes Gehweg Linden – Hartmannsgrub durch die Ingenieure Dankesreiter und Raith aus Kirchberg statt. Nach etlichen Fragen hierzu wurden auch noch allgemeine Fragen (u. a. zur „Dorfstraßen-Thematik“) gestellt. Am Schluss der Versammlung fand erstmalig eine Verlosung statt. Jeder Bürger erhielt beim Eintritt ein Los. Verlost wurde: 1 Gutschein (2 Essen im Gasthaus Gierl, Hartmannsgrub), 1 Geräuchertes sowie 1 Laib Bauernbrot. Nach rund 1 ¾ Stunden endete die Bürgerversammlung. Zum Ende dieses Jahres beendet unser Wanderführer Jürgen Rebel seine Tätigkeit. Auf diesem Weg bedanken wir uns ganz herzlich für seine jahrelangen treuen Dienste für die Gemeinde. Wer Interesse an einer Tätigkeit als Wanderführer/-in hat, kann sich gerne bei der Gemeindeverwaltung melden. Rauchmelder retten Leben Ing. Raith und Dankesreiter bei der Bürgerversammlung Fundsachen Aufgefunden wurde u. a.: ein Herren-Kapuzenpullover ein Schal ein Ladegerät Nähere Auskünfte bei der Gemeindeverwaltung unter Tel. 09923/841516. Bitte denken Sie daran, bei der Gemeinde nachzufragen, wenn Ihnen etwas abhanden gekommen ist. Seit Januar 2013 ist es in Bayern Pflicht, neu gebaute Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Nach einer Übergangsfrist bis Ende 2017 müssen auch alle bestehenden Wohnungen entsprechend nachgerüstet sein. Aus diesem Grund hat die Oberste Baubehörde im Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr das Faltblatt „Rauchmelder retten Leben – Alles schläft, einer wacht“ neu konzipiert und inhaltlich an die neue Rechtslage angepasst. Bei Interesse erhalten Sie das Faltblatt im Eingangsbereich des Rathauses. Vorgeschrieben ist laut Gesetz mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer, in jedem Schlafzimmer und in jedem Flur, der eine Verbindung zu Aufenthaltsräumen hat. Für den Einbau der Rauchmelder sind die Eigentümer der Wohnungen zuständig. Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchmelder ist hingegen der Besitzer (Mieter) der Wohnung zuständig. Es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst. Für diesen Fall kann er die anfallenden Kosten im Rahmen der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen.

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Breitbandausbau Der Großteil der Verbesserungen im Breitbandnetz in der Gemeinde wurde inzwischen fertiggestellt. Die Telekom hat dazu bisher 11 Schaltschänke, sogenannte Kabelverzweiger (KVZ) ergänzt bzw. neu aufgestellt: je 3 Stück in Kammersdorf und in Geiersthal, je 1 Schrank in Berging, Furthof, Frankenried, Fernsdorf und in Vorderpiflitz. Die KVZs wurden jeweils mit entsprechender Technik ausgestattet und jeder Kasten musste mit einem Stromanschluß versehen werden. Von der Ortsvermittlungstelle in Teisnach aus wurden Glasfaserleitungen zu den jeweiligen Schaltkästen hin verlegt. Das letzte Endstück der Telefonleitung bis ins Haus bleibt jedoch vorläufig als Kupferleitung bestehen. Nachdem noch Fördermittel zur Verfügung standen, hat die Gemeinde ein zweites Ausbauverfahren in die Wege geleitet, um auch noch die Außenbereiche mit schnellerem Internet zu versorgen. Dieser Restausbau wird innerhalb der nächsten 2 Jahre durchgeführt. Ein entsprechender Kooperationsvertrag mit der Telekom wurde bereits abgeschlossen und auch der Förderbescheid für diesen Restausbau liegt bereits vor. Probleme bereiten der Gemeinde die Bereiche Altnußberg und Linden. In diesen Gebieten hat die Firma amplus jeweils auf eigene Kosten Schaltkästen aufgestellt und beansprucht damit eine Art „Gebietsschutz“. Es ist deshalb nach den Förderrichtlinien ein weiterer geförderter Ausbau durch die Telekom in diesen Gebieten nicht mehr zulässig. Die Telekom hat uns darauf hingewiesen, dass wir die Telefonanschlußnehmer darauf hinweisen sollen, dass die Umstellung auf das schnellere Internet nicht automatisch erfolgt, sondern dass dazu ein Antrag seitens des jeweiligen Telefonanschlußnehmers notwendig ist, um das schnellere Internet nutzen zu können. Bundestags- und Landratswahl Die Gemeinde ist in zwei Stimmbezirke eingeteilt. Die Wahllokale befinden sich im Rathaus Geiersthal (Sitzungsraum) und im Gasthaus Gierl in Hartmannsgrub. Gewählt werden kann von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Stimme per Briefwahl abzugeben. Ab Zustellung der Wahlbenachrichtigungskarten können die Briefwahlunterlagen im Rathaus beantragt werden. Wer einen Wahlschein beantragt, kann im gesamten Stimmkreis (Bundestagswahl: Landkreise Regen und StraubingBogen, Landratswahl: Landkreis Regen) wählen. Briefwahlunterlagen können bis zum 22.09.2017 um 18:00 Uhr (Bundestagswahl) beantragt werden bzw. für die Landratswahl bis 15:00 Uhr. In besonderen Ausnahmefällen (z. B. plötzliche Erkrankung) kann am Wahltag bis 15:00 Uhr Briefwahl beantragt werden, allerdings nur mit Nachweis. Auf der Homepage der Gemeinde (www.geiersthal.de) wird ein Formular für die Beantragung der Briefwahlunterlagen zur Verfügung gestellt. Immer wieder gibt es Diskussionen über die Abholung von Wahlunterlagen mit Vollmacht: Wir dürfen niemanden für mehr als vier Personen die Briefwahlunterlagen aushändigen. Eine Besonderheit gibt es bei der Briefwahl (nur Bundestagswahl): Die Gemeinde Geiersthal wurde als Repräsentativbezirk bestimmt. Mit der repräsentativen Wahlstatistik wird das Wahlverhalten (Wahlbeteiligung und Stimmabgabe) nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppe analysiert. Sie gibt Informationen, in welchem Umfang sich die Wahlberechtigten nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen an der Wahl beteiligen und wie die Wählerinnen und Wähler gestimmt haben. Ein Beispiel für die Auswertung: Für welche Parteien haben die männlichen Wähler zwischen 18 und 24 Jahren gestimmt. Bedenken wegen des Wahlgeheimnisses braucht niemand zu haben, die Geburtsjahresgruppen umfassen im Durchschnitt 8 Jahrgänge, damit ist kein Rückschluss auf die Stimmabgabe eines einzelnen möglich. Die Auswertung erfolgt auch nicht bei der Gemeinde sondern im Statistischen Landesamt. Rama Dama Beim diesjährigen Rama Dama am 08.04.2017 nahmen neben Bürgermeister Anton Seidl und Bauhofleiter Klaus Englmeier erfreulich viele Helfer u. a. aus den Geiersthaler Ortsvereinen teil. Organisiert wurde die Aktion von Bauhofleiter Klaus Englmeier. Gesammelt wurden insgesamt ca. 3 m³ Müll. Herzlichen Dank an alle Helfer, die sich Zeit nahmen und bei der Rama Dama-Aktion mithalfen. Bgm. Seidl und die Teilnehmer des diesjährigen Rama Dama

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Sportehrenabend Im April 2017 wurden 80 Athleten und 49 Funktionäre beim Sportehrenabend des Landkreises in Bodenmais ausgezeichnet. Überreicht wurden ihnen ihre Auszeichnungen von Landrat Michael Adam. Dieses Jahr wurden 80 Sportler aus 25 Vereinen sowie 49 Ehrenamtliche aus 19 Vereinen geehrt. Aus der Gemeinde Geiersthal wurden Rudolf Ketzer und Ludwig Liebl für ihre über 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit beim SV Geiersthal geehrt. Für diese jahrelange Einsatzbereitschaft wurden sie mit der Ehrennadel „Gold mit großem Kranz“ ausgezeichnet. Ebenfalls aus der Gemeinde Geiersthal wurden Johann Krippner und Albert Weindl mit der Ehrennadel „Silber mit Gold“ (mind. 25 Jahre), Günter Iglhaut mit der Ehrennadel „Silber“ (mind. 20 Jahre) und Stefan Ketzer mit der Ehrennadel „Bronze“ (mind. 15 Jahre) für ihre Tätigkeit beim SV Geiersthal ausgezeichnet. Dieser Ehrenabend sei, laut Veranstalter, der ideale Rahmen, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie gut die Sportler des Landkreises sind und wie viel ehrenamtliches Engagement die Funktionäre leisten. v. l.: Albert Weindl, Johann Krippner, Günter Iglhaut, Stefan Ketzer, Landrat Michael Adam Rudolf Ketzer mit Landrat Michael Adam Fotos: Bietau Zoglauers „171“ zieht davon Beim 5. Wettflug im hessischen Pfungstadt wurden 7045 Tauben von 226 Züchtern aus den Reisevereinigungen Regen, Zwiesel, Freyung, Waldkirchen, Passau und Dreiburgenland aufgelassen. Die „RV Regen“ schickte 761 Tauben von 34 Züchtern ins Rennen. Die Tauben, die zu ihren nördlich gelegenen Schlägen zurück mussten, hatten einen kleinen Vorteil durch den von südwestlich bis südöstlich aufkommenden Winden. In der „RV Regen“ triumphierte Ernst Zoglauer aus Geiersthal. Seine schnellste Taube, die „171“, war mit einer respektablen Durchschnittsgeschwindigkeit von 77 km/h unterwegs und erreichte im Gesamtfeld den 17. Rang. Den 7. Rang konnte er sich beim „RV Regen“ sichern. Auch der Ehrenpreis beim 5. Wettflug ging an Ernst Zoglauer für seine Taube „171“. Ludwig Liebl mit Landrat Michael Adam Ernst Zoglauer mit seiner Taube „171“. Foto/Text: Weber

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Ehrenurkunde für Karl Maurer GmbH Ferienprogramm Mit einer Ehrenurkunde hat die IHK Niederbayern der Familie Maurer zum 25-jährigen Jubiläum ihres Unternehmens für Drehen, Fräsen und Feinmechanik gratuliert. IHK-Vizepräsident Franz-Xaver Birnbeck überreichte die Urkunde kürzlich bei einem Termin vor Ort in Fernsdorf der Karl Maurer GmbH. Als Dreherei im April 1991 gestartet, haben Seniorchef Karl Maurer und seine Frau Sieglinde das Unternehmen immer weiter aus- und umgebaut. Heute sind 13 Mitarbeiter im Gesamtteam des Unternehmens tätig, darunter Tochter Karin Maurer-Loibl und deren Mann Gottfried Loibl. Vielfältigkeit und Flexibilität sind die großen Stärken des Familienbetriebes. Die Firma fertigt Teile aus Metall und Kunststoff für die Medizin- und Luftfahrttechnik, die Elektroindustrie oder Automobilzulieferer – überwiegend in kleinen Serien und hochspezialisiert. Diese kommen etwa bei Geräten zu minimal-invasiven Operationen, in Hubschraubern, aber auch bei Geräten zur Pflege von Skiern und Snowboards zum Einsatz. Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, haben die Maurers vor kurzem eine moderne, voll automatisierte CNC-Anlage angeschafft. Zudem wappnet sich das Unternehmen mit eigener Ausbildung für die Zukunft, allerdings zeichnet sich auch in diesem Bereich der zunehmende Fachkräftemangel ab: „Wir würden gerne weitere Zerspanungsmechaniker für Dreh- und Frästechnik einstellen und wachsen“, sagt Karin Maurer-Loibl. Auch dieses Jahr warten wieder einige Tage voller Action auf die Kinder der Gemeinde Geiersthal. Unter anderem gibt es dieses Jahr: Schlauchbootfahren auf dem Regen Mit den Raftingbooten des Kreisjugendamtes wird auf dem Regen von Gumpenried nach Gstadt gefahren. Schwimmwesten und Helme werden gestellt. Kinder ab 8 Jahren können daran teilnehmen. Die erste Gruppe beginnt um 09:30 Uhr, die zweite Gruppe um 14:00 Uhr. Die Fahrt dauert jeweils ca. zwei Stunden. Bitte bringt die Kinder selbstständig nach Gumpenried, die Kinder werden nach der Tour nach Hause gebracht. Familienausflug in den Dinopark Über 60 lebensgroße Nachbildungen von verschiedenen Saurierarten erzählen von 400 Millionen Jahren Entwicklungsgeschichte. All diese Dinosaurier warten im Altmühltal darauf, entdeckt zu werden. Auch verschiedene Mitmachstationen und Spielplätze sind vorhanden. Nach der Besichtigung der Dinosaurier geht es weiter in einen Fossiliensteinbruch, dort darf man selbst mit Hammer und Meißel nach Fossilien suchen und diese dann selbstverständlich mit nach Hause nehmen. Das Werkzeug müsste selbst mitgebracht werden, da keine Ausleihe möglich ist. Abfahrt ist um 08:00 Uhr und Rückkunft ist ca. 18:00 Uhr. LandArt „LandArt“ bedeutet, Werke mit bloßen Händen aus dem gestalten, was in der freien Natur gefunden wird. Es ist eine bunte, erlebnisreiche Kunst. Von den einzelnen Arbeiten werden im Anschluss Bilder gemacht diese können als Postkarten zur Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Es beginnt um 13:00 Uhr in Gumpenried und dauert ca. 3 Stunden. (v. l.) Sieglinde Maurer, Gottfried Loibl, Karin Maurer-Loibl, Karl Maurer, IHKVizepräsident Franz Birnbeck (Text/Bild: IHK Niederbayern) Ein Nachmittag bei der Feuerwehr Altnußberg Die Kinder können Interessantes und Wissenswertes über die Arbeit der Feuerwehr lernen. Spiele und natürlich die Fahrt mit dem Feuerwehrauto nicht fehlen.

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Freiwilliger Dienst bei der Feuerwehr Auch dieses Jahr wurden in der Realschule in Regen wieder einige engagierte Feuerwehrmänner für ihren Dienst bei den Feuerwehren Altnußberg und Linden geehrt. Kickbox-Erfolge Bei der deutschen Meisterschaft im Karate (WKU) in Straubing konnte Sebastian Stadler aus Kammersdorf sensationelle Erfolge erzielen. Er erreichte in der Kategorie Kickboxen Leichtkontakt in der offenen Gewichtsklasse den 2. Platz. Johannes Hauptmann und Markus Klement wurden für jeweils 25 Jahre freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr Altnußberg geehrt. v. l.: Bgm. Anton Seidl, Kreisbrandmeister Michael Maimer, Hans Hauptmann, Markus Klement, Kommandant Helmut Peter, Kreisbrandmeister Alexander Iglhaut In der Mitte Vizemeister Sebastian Stadler Bei der Feuerwehr Linden wurden Josef Brandl für 25 Jahre und Ludwig Schmid für 40 Jahre freiwilligen Dienst ausgezeichnet. Ludwig Schmid konnte aus beruflichen Gründen die Verleihung leider nicht wahrnehmen. Verleihung der Ehrenamtskarte Die Ehrenamtskarte ist eine Möglichkeit, das ehrenamtliche Engagement zu würdigen. Die Inhaber der Ehrenamtskarten können bei sogenannten Akzeptanzpartnern Vorzüge, wie etwa Preisnachlässe, genießen. Zudem gibt es bayernweit Vergünstigungen, wie etwa Nachlässe bei Eintritten in staatliche Museen. Die Akzeptanzpartner dürfen im Gegenzug damit werben, dass sie das Ehrenamt unterstützen. v. l.: Kreisbrandmeister Michael Maimer, Bgm. Anton Seidl, Josef Brandl, Kommandant Anton Zitzelsberger Genauere Informationen zur Ehrenamtskarte gibt es auch unter: www.landkreisregen.de

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Das Altarblatt in der Geiersthaler Kirche Die zentrale Darstellung der Patronin unserer Pfarrgemeinde, der hl. Margareta auf dem Hochaltar in der Kirche von Geiersthal, dem sog. Altarblatt, ist in der heutigen Verbildlichung einem Geistlichen zu verdanken: dem damaligen Kaplan und späteren Pfarrer Peter Eckmann. Peter Eckmann, ein gebürtiger Regensburger kam 1970 als Kaplan in unsere Pfarrei. Zu dieser Zeit wurde die Mutterkirche in Geiersthal saniert, renoviert und erweitert. Seinerzeit prägte eine Margareta-Darstellung den Hochaltar in Geiersthal: eine mächtige, pompöse Heilige mit beträchtlichen Umfang. Sie entsprach damit in keiner Weise der Entstehungszeit des barocken Hochaltars, welcher im Jahr 1753 errichtet wurde (Quelle: Kloster Aldersbach). Es darf als gesichert gelten, dass das ursprüngliche Altarblatt ersetzt wurde. Zwei Gründe könnte es hierfür gegeben haben: das alte Gemälde war durch Umwelteinflüsse geschädigt und dadurch unansehnlich geworden oder: die Urdarstellung ist dem Einfluss des Historismus zum Opfer gefallen. Diese Epoche steht für das Lebens- und Kunstempfinden des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts. Besonders die Euphorie nach den 70er Kriegen zeitigte eine Rückbesinnung auf die Ideale der Klassik. Man huldigte dem vermeintlich Guten, dem Wahren, dem Schönen, der Gottesfurcht und der Vaterlandsliebe. Alles wurde ins Bombastische, Monumentale überhöht. Möglicherweise sind auch beide Faktoren zusammengekommen. Zurück zu Kaplan Eckmann: Rein zufällig entdeckte er auf dem Dachboden des Pfarrhauses in Teisnach ein zusammengerolltes Gemälde und stellte fest, dass es sich um die Darstellung der hl. Margareta handelt. Bei einer Baustellen-Nachschau des seinerzeit beauftragten Kirchenmaler Preis aus Parsberg präsentierte Kaplan Eckmann das Gemälde dem Restaurator. Dieser war begeistert und erkannte darin spontan das ursprüngliche Altarblatt aus der Zeit der Barockisierung. Nach näherer Betrachtung stellte er jedoch erhebliche Schäden am Bildwerk fest. Die Leinwand war teilweise zerstört, sehr brüchig; die Farbe war abgefallen, es war verdreckt usw. Dennoch konnte Preis Pfarrer Irsigler überreden, das Bild wieder herstellen zu lassen, trotz der zu erwartenden Kosten. Im Jahr des Abschlusses der Renovierung und Einweihung des Anbaus kam das Altarblatt wieder an den angestammten Platz und bietet nun seither wieder eine authentische Symbiose mit dem Hochaltar. Flankiert wird „unsere Gretl“ von den Figuren der hl. Barbara und der hl. Katharina. Somit sind drei heilige Frauen vereint, von denen ein Spruch sagt: „Margareta mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Katharina mit dem Radl: des san de heiligen drei Madl“. Das restaurierte Altarblatt in der Kirche Geiersthal Foto: Treml Hans

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Das vorherige Altarblatt wurde von Sachverständigen als wertlos eingeschätzt. In der Familie Altmann aus Kammersdorf fand es einen Interessenten. Auf deren Versprechen hin, dem Gemälde einen würdigen Platz in ihrem Haus zu geben, wurde es ihnen überlassen. Die Familie Altmann hat im Flur des Obergeschosses ihres Hauses einen angepassten, rahmenden Platz dafür geschaffen. Es präsentiert sich dort seither in würdiger Weise und wird geschätzt und geachtet. Das alte Altarblatt bei Familie Altmann Foto: Treml Hans Ein Blick auf unsere Pfarrpatronin: Margareta (= die Perle) von Antiochia (in der Ostkirche auch Marina genannt) lebte im 3. Jahrhundert n. Chr. und starb im Jahr 305 unter dem römischen Kaiser Dioketian den Martertod. Sie zählt u den 14 Nothelfern. Seit dem 12. Jahrhundert wird ihr Gedächtnis am 20. Juli begangen. Sie ist die Patronin des „Nährstandes“ und wird von Gebärenden und bei Unfruchtbarkeit angerufen. Die Reliquien der Heiligen ruhen im Dom von Montefiascone, einem Bergort nördlich von Rom. Dargestellt wird sie immer mit dem Drachen zu ihren Füßen, den sie mit einem Kreuzstab besiegt. Kaplan Peter Eckmann wurde nach seiner Zeit in unserer Gemeinde Pfarrer in Schamhaupten, dann Pfarrherr in Kirchdorf bei Siegenburg. Bei einem Ausflug mit Kindern in den Osterferien 1994 versagte ihm das Herz seinen Dienst; er starb am 8. April mit 47 Jahren. Im Jahr 2017 wäre er 70 Jahre alt geworden. Die Pfarrgemeinde, insbesondere die Filialgemeinde Geiersthal, sollte dem Entdecker über alle Zeiten hinweg dankbar sein und ihn nicht vergessen. Text: Paul Fleischmann für den Arbeitskreis Kultur & Heimat Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst da sterbe ich auch, da will auch ich begraben werden. Ruth 1,16

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Geschenkidee Suchen Sie ein passendes Geschenk, z. B. für einen Geburtstag oder ähnliches? Burgbuch Altnußberg Eine Burgruine im Bayerischen Wald Herausgegeben durch den Verein der Freunde und Gönner der Burgruine Altnußberg e. V. Preis: 10 € Diese Bücher sind im Rathaus, Zimmer 12 bei Frau Wenzl erhältlich Märchenbuch „Burggeist Willibald“ Erzählt und illustriert von Jürgen Rebel nach einer Idee von Maria Jäger Herausgegeben durch den Verein der Freunde und Gönner der Burgruine Altnußberg e.V. Preis: 6,50 € Jubiläumsbuch 800 Jahre Geiersthal 700 Jahre Pfarrei Geiersthal, 100 Jahre Pfarrei Geiersthal-Teisnach Herausgegeben vom Arbeitskreis Kultur und Heimat Geiersthal, Gemeinde Geiersthal Preis: 25 €

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Ferienausflug zur Edelwies Einige Kinder nutzten das Angebot, in den Pfingstferien einen Ausflug in den Freizeitpark Edelwies zu unternehmen, den der gemeindliche Jugendbeauftragte Daniel Hof organisiert hatte. Mit einem Tagesticket konnten die Kinder sämtliche Fahrgeschäfte beliebig oft benutzen. Ob eine gemütliche Bulldogfahrt, eine holprige Elchreitbahn oder ein Höhenausflug im „Maibaumflieger“, der Nachmittag bot Spaß und Abenteuer für die Geiersthaler. Natürlich durften auch rasante Fahrten im „Höllencoaster“ nicht fehlen, der längsten Sommer-Rodelbahn im Bayerischen Wald. Auch in den Sommerferien ist für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Geiersthal einiges geboten. Voranzeige Burgmarkt Altnußberg Vom 24.11.2017 bis 26.11.2017 findet wieder der Altnußberger Burgmarkt statt. Das außergewöhnliche Ambiente der Burganlage bietet einen einmaligen Rahmen für den Altnußberger Burgmarkt. Angeboten werden Dekoratives und Handwerkliches rund um die Advents- und Weihnachtszeit und für das leibliche Wohl ist natürlich auch bestens gesorgt. Foto/Text: Hof Praktikum in der „Heimat-Gmoa“ Vom 18. – 21.04.2017 absolvierte Annika Hof aus Höfing ein Praktikum in der Gemeindeverwaltung. Stellenausschreibung Die Gemeinde Geiersthal stellt zum Schuljahresbeginn 2017/18 einen/eine Schulbusfahrer/-in ein. Bewerbungen bitte an die Gemeindeverwaltung, die auch nähere Informationen erteilt. (poststelle@geiersthal.de, Tel. 09923/84150) Bgm. Seidl mit der Praktikantin und einigen Gemeindeangestellten.

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