gemeinsam unterwegs 2-2017

 

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Pfarrbrief des Seelsorgebereichs Rotbach-Erftaue

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ROTBACH E R F T A U E Kath.Pfarreiengemeinschaft GEMEINSAM UNTERWEGS Mit diesem Kreuzpartikel segnet Herr Pastor Pikos in der Reiterprozession des Gymnicher Ritts am Christi Himmelfahrtstag die Menschen,Tiere und Felder. Foto: Petra Trimborn AUSGABE 2-2017

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reic tbac GEISTLICseHelsoErgSebeWORT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 ST.RRemEiMgiuIsGkiIrmUroeSsh–-erEfhtainueFest für alle! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 INHALTSVERZEICHNIS PFARRGEMEINDERAT Wandern mit Bibel und Rucksack. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Danke-Schön-Abend für Ehrenamtler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 AUS DEM SEELSORGEBEREICH Neues Gesicht in der Gemeinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Ortsausschuss- und Pfarrgemeinderatswahlen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 ST. KUNIBERT Rund um den Zwiebelturm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Koki-Wochenende. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Aktion Saubere Erftstadt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Das Sonntagsgebot.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Familienwallfahrt nach Schönstatt-Vallendar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Pastor Joseph Pikos wird 60 Jahre.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Für Mama, von Herzen!.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Endlich wieder Pfarrfest // Kevelaer-Wallfahrt // Kommunionkinder 2018 . . . . . . . . . . . . . . . . 35 ST. KILIAN Pastor Hösen wird 80! – Einladung zum Mitfeiern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Steinbachtalsperre – Wir kommen!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Kinder der Kita St. Kilian läuten den Mai ein. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Tagesausflug der „Echten Fründe“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Jeden ersten Donnerstag… . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Fasten in den Religionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Entscheider beim Bundesamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Ausflug in den Brückenkopfpark.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Was wäre wenn … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Flüchtlingshilfe – Arbeitskreis Fahrräder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 ST. JOHANNES-BAPTIST Unsere Kirche bleibt im Dorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Grosser Umbau der Kita . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Bibliotheksführerscheine für die „Sonnenkäfer”.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 TERMINE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 TALITA KUMI E.V. Besuch in Ecuador. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 SCHÜTZENVEREINE Bruderschaft Gymnich: Spiel und Spass im Irrland // „Feuertaufe” bestanden . . . . . . . . . . . . . 36 St. Sebastianus Schützenb­ ruderschaft Lechenich: Schützen- & Volksfest . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 2 AUS DEN FAMILIENBÜCHERN.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 WIE ERREICHE ICH WEN?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

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GEISTLICHES WORT LIEBE GEMEINDEMITGLIEDER, U nser Seelsorgebereich ist durchaus ländlich geprägt. Einzelne Ortschaften, dazwischen Felder und Bauernhöfe im Ort oder als Aussiedlerhöfe, die diese Felder bewirtschaften. Wer früher einen solchen Bauernhof bewirtschaftet hat, wird das Wort „Freizeit“ nicht gekannt haben. Es gab den Feiertag und Sonntag, an dem man nicht gearbeitet hat. Es gab den Feierabend, d.h. das Ende des Arbeitstages mit Stunden der Erholung. Auch heute wird das wahrscheinlich nicht viel anders sein. Für die Angestellten gab es noch eine arbeitsfreie Zeit. Ich selbst lernte mit dem Begriff Freizeit erst umzugehen, als ich in der Schule war: da gab es Freizeit zwischen dem Schulunterricht, die so genannten Freistunden, in denen, wer wollte schon einmal die Hausaufgaben erledigen konnte. Freizeit war die Zeit, in der ich selber im Rahmen der Schule entscheiden konnte, was ich machen will: lesen, mit anderen spielen, im Hof herumlaufen, Sport machen oder sich einfach langweilen (heute spricht man neudeutsch vom „Chillen“) – und damit war ich zufrieden, ja darauf freute man sich sogar. Heute haben wir eine Freizeitindustrie, die damit beschäftigt ist, Dinge zu entwickeln, womit sich Menschen in ihrer arbeits- und pflichtfreien Zeit die Zeit vertreiben können. Es gibt Menschen, die fühlen sich von dem Freizeitangebot so bedrängt, dass man in manchen Situationen von Freizeitstress spricht. Ist es ein gewisser Druck aus der Arbeit, den man auf die Freizeit überträgt oder das Gefühl, ich versäume etwas in der Freizeit, das lebenswert wäre? In diesem Vorwort möchte ich auch das Verhältnis Freizeit und Ehrenamt ansprechen: Ehrenamt definiert man als Engagement neben der beruflichen Verpflichtung, und diese Tätigkeit vollzieht man außerhalb der beruflichen Arbeitszeit, also in der freien Zeit. Die Frage stellt sich aber, ob man diese ehrenamtliche Tätigkeit als Freizeit empfindet. Nachdem ich mit einem Ehrenamt auch eine gewisse Verpflichtung eingehe, erleben manche diese Tätigkeit nicht als Freizeit. Freizeit wird als die Zeit empfunden, in der ich ohne jede Verpflichtung spontan entscheiden kann, was ich jetzt tue; d.h., es ist eine nicht verplante Zeit. Und doch ist immer beim ehrenamtlichen Engagement zu fragen, ob genügend Aspekte dabei sind, die man als Freizeit erleben kann. Gerade das Ehrenamt braucht Freiraum, Freizeit, um dem nachzugehen, was mir am Herzen liegt, das gibt meinem Leben oft Sinn und Freude. Wenn Sie jetzt dieses Heft lesen oder durchblättern, dann hoffe ich, dass Sie diese Minuten als Freizeit erleben. Vielleicht gibt es Anregungen, Ideen oder Anstöße, denen Sie weiter nachgehen möchten und die die Freude an freier Zeit vergrößern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen in diesem Sommer wahre Freizeit, die Sie für sich persönlich gut genießen können! Ingo Krey IMPRESSUM Herausgeber: Pfarrgemeinderat Rotbach-Erftaue, Schloßstraße 3, 50374 Erftstadt Redaktion: Manfred Büschel, Martina ­Firmenich, Michaela Lohmann, Brigitte P­ eglow, M­ ichael Pies, ­Christoph ­Rader, Agnes Recker, ­Norbert Ruhnau, Petra Trimborn V.i.S.d.P.: Christoph Rader Auflage: 7000 Stück E-Mail: redaktion@rotbach-erftaue.de Layout und Herstellung: Michael Pies Die hier abgedruckten Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Für den Inhalt ist der jeweilige Autor verantwortlich. Wir sehen uns aber als Organ der Kirchengemeinden, in dem jeder grundsätzlich seine Meinung sagen kann. Die Redaktion behält sich allerdings vor, A­ rtikel, die rassistisch, sexistisch, extremistisch o.Ä. sind, nicht zu veröffentlichen. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. September 2017 GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 3

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PFARRGEMEINDERAT ST. REMIGIUS REMsIeeGlsorgebeIUSKIRMES – reic tbac EIN FEST FÜRro h h- er f taue ALLE! A uch in diesem Jahr wird es wieder ein gemeinsames Fest der Pfarrgemeinde und der Dorfgemeinschaft für alle Dirmerzheimer und Gäste rund ums Pfarrzentrum geben Am Sonntag, dem 10 September, beginnen wir dieses Fest mit der Heiligen Messe um 10 Uhr in der Kirche St Remigius Danach gibt es wieder ein buntes Treiben für Jung und Alt auf der Pfarrwiese Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt Bitte merken Sie sich schon jetzt den Termin vor Wir freuen uns über eine rege Teilnahme GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 4 Kapelle Heddinghoven Kirche Herrig Wandern mit Bibel und Rucksack DWStieiartPsiotfanarertrneeniseiunnmdgea1mn1edUinehsnrcKahbiarcfKthwaepanenilndleeHrHteewrrdiiegddinuegnrhdaoWmveiSsnsa,emBrslsehtsaesgiem,md, eedmrerL8iAc.b7hs.w2ce0hg1lu.7ss ist in der Kirche Pingsheim. Thema: „Reich Gottes suchen und finden“ An verschiedenen Stationen und auf dem Weg werden Texte und Bibeltexte gelesen, meditiert und Die Wanderung endet nach dem Lieder gesungen. gemeinsamen Kaffeetrinken gegen 16.30 Uhr. Die Gesamtwegstrecke Herzliche Einladung an der Pfarrbus bereit, mit beträgt ca. 10 km. jedermann, mit zu wandern. Für den Notfall steht dem auch der Rücktransfer vorgenommen wird. . Kirche Wissersheim Kirche Pingsheim

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DANKESCHÖN! FÜR UNSERE EHRENAMTLER IM SEELSORGEBEREICH AM 30. SEPTEMBER LADENWIR SIE UM 18 UHR ZU EINEM GEMÜTLICHEN ABEND EIN. S IE sind gemeint! Ja, genau SIE! Das Leben in unseren Gemeinden ist bunt und vielfältig. Unsere Gremien, kirchlichen Vereine und Gruppierungen leben einzig durch das Engagement vieler! Das ist nur möglich durch Ihren Einsatz! Sie planen Feste, Ausstellungen, Konzerte, Erntedankfeste, Ausflüge, Gesprächskreise, Prozessionen, Wallfahrten … Ortsausschüsse, KV, PGR, Kfd, Kolping, KAB, Schützen, KjG, Kevelaer Bruderschaft, Matthias-Pilger, Förderverein Pater Joseph Kentenich, Talita Kumi, … Sie begleiten unsere Kinder und Jugendlichen auf dem Weg zu den Sakramenten und gestalten die Feiern der Liturgie … Katecheten, Lektoren, Kommunionhelfer, Kollektanten, Betreuer Der Messdiener, ­Chöre, Brudermeister … In der Caritas arbeiten Sie als Ansprechpartner und Sammler, verteilen unsere Pfarrbriefe, engagieren sich beim Krankenhausbesuchsdienst oder besuchen alte und kranke Menschen vor Ort... Alle Helferinnen und Helfer an vorderster Front und die vielen helfenden Hände im Hintergrund sind herzlich eingeladen! Wir beginnen um 18 Uhr mit einer Messe in St. Kilian, die von der Gruppe „RUHAMA“ mitgestaltet wird. Anschließend bleiben wir zum gemütlichen Beisammensein mit Speisen und Getränken in der Kirche. Zwischendurch wird „RUHAMA“ noch ein Konzert für uns spielen. Anmeldung bitte bis 11. September in allen Pfarr­büros oder während der Messe ins Kollekten-Körbchen. Pfarrgemeinderat Rotbach-Erftaue PFARRGEMEINDERAT Hier bitte abtrennen ANMELDUNG  Hiermit melde ich mich/melden wir uns mit 30. September an. Personen zum Dankeschön-Abend am Vorname, Name Anschrift   Telefon GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 5

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AUS DEM SEELSORGEBEREICH NEUES GESICHTseelsorgebe IN DER GEMEINDE reic tbac ro h A ls neues möchte iGchesmhi-ceirhcftthaiunkeuIrhzrevmorSsteeelllesonr:gMeteeianme Name ist Katja Maria Daun und ich ar- beite als Pastoralreferentin mit einem Beschäf- tigungsumfang von acht Wochenstunden bei Ih- nen im Seelsorgebereich. Das Team werde ich vor allem im Bereich der Erstkommunionvorbe- reitung/Katechetenbegleitung in den Gemeinden unterstützen. Ich wohne mit meiner Familie, meinem Mann und unseren beiden Söhnen, im Hürther Stadtteil Efferen. Geboren und aufgewachsen bin ich jedoch in Ahrweiler – eine kleine Stadt an der Ahr, die dem einen oder anderen durch Rotweinwanderweg, Weinfeste und Regierungsbunker bekannt sein mag. Nach dem Abitur habe ich in Bonn, Regensburg und Trier Theologie auf Diplom und in Frankfurt am Main „Medien und öffentliche Kommunikation“ studiert. Nach Abschluss der Studiengänge 2003 habe ich mein erstes Ausbildungsjahr zur Pastoralreferentin im Pfarrverband Eller/Lierenfeld im Süden Düsseldorfs sowie am Erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasium Düsseldorf absolviert. Danach war ich sieben Jahre im Pfarrverband Efferen/Hermülheim in Hürth eingesetzt und habe zwischen meinen Elternzeiten in der Pfarrei St. Stephan/Köln-Lindenthal gearbeitet. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen haupt- und ehrenamtlich Tätigen hier im Seelsorgebereich! Hier bitte abtrennen SCHON DIE ANMELDUNG ZUM DANKESCHÖN-ABEND AUF DER RÜCKSEITE AUSGEFÜLLT? GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 6

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RUND UM DEN ZWIEBELTURM „AUF IHREN BESUCH FREUT SICH DER ORTSAUSSCHUSS ST. KUNIBERT” S icher haben Sie dies schon auf so manchem Plakat im Ort bzw. im Seelsorgebereich gelesen. Aber wer ist dieser Ortsauschuss (kurz OA) und was macht er? Seit der Zusammenlegung der Pfarrgemeinden St. Kilian, St. Kunibert, St. Remigius, St. Clemens und St. Johann Baptist wurde ein zentraler Pfarrgemeinderat für den gesamten Seelsorgebereich und statt der vorherigen Pfarrgemeinderäte für die einzelnen Pfarrgemeinden jeweils ein Ortsausschuss gewählt. Der Ortsausschuss St. Kunibert besteht zurzeit aus 14 Mitgliedern. Er hat die Aufgabe, das kirchliche Leben vor Ort rund um den Kirchturm zu entwickeln und zu organisieren.  DER ORTSAUSSCHUSS aller Senioren ab dem 75. Geburtstag. Außerdem organisieren sie zweimal im Jahr die Durchführung der Caritassammlung vor Ort TAUFKATECHESE Die Mitglieder des AK übernehmen gemeinsam mit Herrn Pastor Pikos die Vermittlung von wichtigen Aspekten der Taufe und den Ablauf der Tauffeier. Anmeldungen für die einmal pro Quartal stattfindenden Seminare nimmt das Pfarrbüro entgegen. Im Anschluss an die Katechese wird die eigene Tauffeier mit Texten und Liedern vorbereitet. ERSTKOMMUNION­ VORBEREITUNG Die OA-Mitglieder arbeiten in einem oder auch mehreren Arbeitskreisen (kurz AK). Neben den gewählten Mitgliedern kann jedes Gemeindemitglied in diesen Arbeitskreisen mitarbeiten. Die Themen und Aufgaben werden in den einzelnen AK besprochen, geplant und vorbereitet. Das Ergebnis wird dann in den Sitzungen des Ortsausschusses (in der Regel alle zwei Monate) vorgestellt, erläutert, zeitlich koordiniert und abschließend besprochen. Derzeit gibt es folgende Arbeitskreise: FESTE & FEIERN Die Mitglieder befassen sich, ggf. in Zusammenarbeit mit dem AK Ökumene, mit der Planung, Organisation und Durchführung aller Feste der Pfarrgemeinde im Jahreslauf. Hierzu gehören z.B. • der Neujahrsempfang • die Agapefeier in der Osternacht • der Kaffee nach dem Osterspaziergang • das Frühstück nach der Jubelkommunion • das Pfarrfest • das Erntedankfest auf einem Bauernhof und der Seniorennachmittag. Im Vordergrund steht natürlich die Vorbereitung der Kinder auf den Empfang der ersten Hl. Kommunion. Dazu zählen die Anleitung der Katecheten, die Vorbereitung und Durchführung der Koki-Nachmittage (einmal pro Monat), die Vorbereitung und Durchführung von Familiengottesdiensten und schließlich die Feier der Erstkommunion. FAMILIENPASTORAL Der AK hat sich zur Aufgabe gemacht, Anliegen von Familien in ihren vielfältigen Lebensformen und Situationen aufzugreifen, zu motivieren und somit den AK Familienpastoral aktiv mitzugestalten. Dazu gehören z.B. Familiengottesdienste, religiöse Themenangebote für Kinder, gemeinsame Ausflüge, z.B. Kräutersammelaktion, Geocaching u.a. Dies alles wird in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Katholischen Familienzentrum St. Kunibert angeboten. Hinzu kommen ggf. Sonderveranstaltungen wie Jubiläumsfeiern u.a. LITURGIE CARITAS Die Mitglieder des AK organisieren die Besuche aller Gemeindemitglieder zu deren 80. und 90. Geburtstagen und zu Weihnachten die Besuche Der AK in allen liturgischen Fragen und plant langfristig. Es werden auch Aufträge an andere Kreise weitergegeben, die an der Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdiensten beteiligt sind, so z.B. an ST. KUNIBERT GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 7

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ST. KUNIBERT • den • den KKilneidneskreigenlosdotretgeregsbdeoitetenssdtkierneisstkreis • den Familiengroottesdhienstkreis oder Messdie- reic tbac nergruppen h- er f taue Zu den Gottesdiensten gehören auch Medita- tionen in der Advent- und Fastenzeit, Versöh- nungsgottesdienste, Kreuzweg- und Rosen- kranzandachten Ein Liturgiekalender legt den Dienstplan für die Kommunionhelfer und Hel- ferinnen, die Lektoren und Lektorinnen und die Kollektanten fest ÖKUMENE Dieser AK kümmert sich um alle ökumenischen Aktivitäten, ggf in Zusammenarbeit mit dem AK Feste & Feiern Hierzu gehören: Einschulungs- und Abschlussgottesdienste der Grundschule, Seniorennachmittag, Ostermontagspaziergang, Neujahrsempfang, Bibelkreis, Bibelwoche, Paschamahl, Offene Türen im Advent, Weltgebetstag der Frauen, Abendgebete in Advent- und Fastenzeit, Arbeitstreffen (zweimal jährlich), Reise (alle zwei Jahre), Erntedankfest (alle zwei Jahre) ÖFFENTLICHKEITSARBEIT/ ZUSAMMENARBEIT MIT DEN KIRCHLICHEN VEREINEN Die Aufgabe des AK ist es, die Aktivitäten des Ortsauschusses und der christlichen Vereine und Gruppierungen innerhalb der Gemeinde und darüber hinaus allen Bürgern und Bürgerinnen nahe zu bringen Zur Veröffentlichung von Terminen, Veranstaltungen, Gottesdienstzeiten, Berichten, Rückblicken usw werden verschiedene Möglichkeiten genutzt Da gibt es die wöchentlichen „Pfarrnachrichten“ mit aktuellen Mitteilungen, die vom Pfarrbüro erstellt werden und in der Kirche am Schriftenstand ausliegen Einige Mitglieder des AK arbeiten in der Redaktion des Pfarrbriefes mit, der dreimal jährlich als „Gemeinsam unterwegs“ und einmal als „Miteinander“ von vielen Ehrenamtlichen an alle Haushalte verteilt wird Weitere Informationsmöglichkeiten bietet die Internetseite unseres Seelsorgebereichs www rotbach-erftaue de Darüber hinaus wird durch punktuelle Pressemitteilungen auf Aktivitäten und Veranstaltungen aufmerksam gemacht HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT? Nun haben Sie einen kleinen Einblick in die Arbeit des Ortsausschusses St Kunibert Gymnich erhalten Diese Arbeit ist wichtig für ein lebendiges und vielfältiges Gemeindeleben und zur Erhaltung bewährter Traditionen, wie z B der Gymnicher Ritt am Himmelfahrstag Um diese Arbeit auch in Zukunft leisten zu können, ist der OA St Kunibert auch auf Ihre Mithilfe angewiesen SIE MÖCHTEN DAS GEMEINDELEBEN AKTIV MITGESTALTEN? Dann können Sie sich Ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend in den einzelnen Arbeitskreisen engagieren Sie können uns punktuell bei einzelnen Projekten und/oder Festivitäten unterstützen oder Sie arbeiten direkt im Ortsausschuss Die nächsten Wahlen finden im November d J statt! Jeder der Lust und Zeit hat unsere ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen bzw sich an der Gestaltung unseres Gemeindelebens aktiv zu beteiligen ist herzlich willkommen TRAUEN SIE SICH und nehmen Sie Kontakt auf über das Pfarrbüro St Kunibert Petra Trimborn, Michaela Lohmann, für den Ortsausschuss St. Kunibert GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 8

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PASTOR HÖSEN WIRD 80! – EINLADUNG ZUM MITFEIERN ST. KILIAN E…INDEBNLIBCLKICZKURNÜACCKH…VORN Loben und Danken Wer denkt, dankt, und wer weiterdenkt, dankt immer öfter und findet dafür stets neue Gründe. Wer dankt, lobt, und wer lobt, dankt, weil letztlich gar nichts selbstverständlich ist. Wer dankt und lobt, ist ein lebendiger Mensch, mit Herz und Verstand, Gefühlen und Willenskraft. Wer Gott lobt und dankt, erinnert sich und seine Mitmenschen an den, der alles gibt und schenkt. »Talita Kumi« liegt mir immer noch am Herzen. Wer mir eine Freude machen will, kann das durch die Kollekte im Gottesdienst tun oder durch eine Spende: Talita Kumi e.V. Stichwort: Geburtstag Pastor Hösen Paul Weismantel VR-Bank Rhein-Erft eG DE23 3716 1289 1011 1111 10, GENODED1BRH Kreissparkasse Köln DE07 3705 0299 0191 2709 01, COKSDE33 MIR ICH GEHT’S GUT – GEH NUR SCHLECHT! Am 27. August werde ich 80 – für mich Grund genug für Lob und Dank. Wer mit mir feiern möchte, ist eingeladen zur Eucharistiefeier am Sonntag, dem 27. August um 11 Uhr in St. Kilian Lechenich. Anschließend feiern wir im Pfarrzentrum St. Kilian ein wenig weiter. Eurer/Ihr »alter« Pastor M IC Am für Da W ist So 80in An Pf w Eu EINL »Talita Kumi« liegt mir immer noch am Herzen Wer mir eine Freude machen will, kann das durch die Kollekte im Gottesdienst tun oder durch eine Spende: Talita Kumi e V , Stichwort: Geburtstag Pastor Hösen VR-Bank Rhein-Erft eG DE23 3716 1289 1011 1111 10, GENODED1BRH Kreissparkasse Köln DE07 3705 0299 0191 2709 01, COKSDE33 GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 9

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reic tbac ORTSseelsAorgebUe SSCHUSS- UND PFARRro Gh-erfhtaEueMEINDERATSWAHLEN AUS DEM SEELSORGEBEREICH Ortsausschuss-Wahlen 11./12. November 2017 GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 10 Am 11./12. November 2017 sind alle Katholikinnen und Katholiken des Seelsorgebereichs Rotbach-Erftaue, mit den Pfarrgemeinden - St. Johannes Baptist, Ahrem - St. Kilian, Lechenich / St. Clemens, Herrig - St. Kunibert, Gymnich - St. Remigius, Dirmerzheim, aufgerufen, ihre Vertreter/innen in die Ortsausschüsse zu wählen.

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AUS DEM SEELSORGEBEREICH ORTSAUSSCHUSS- UND PFARRGEMEINDERATSWAHLEN Wählen darf jeder/jede, der/die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat. Die auf Gemeindeebene arbeitenden Ortsausschüsse, sollen aus Personen bestehen, die bereit sind, sich für die Dauer von vier Jahren für die Aufgaben und Entwicklung ihrer Pfarrgemeinden zu engagieren. Jeder Wahlberechtigte aus dem Seelsorgebereich Rotbach-Erftaue über 16 Jahre hat aber darüber hinaus die Möglichkeit, sich selbst im Ortsauschuss zu engagieren. Wer sich selbst zur Wahl stellen will, kann sich bis zum 30. Juni 2017  im Pfarrbüro melden,  Kontakt mit amtierenden Ortsausschuss- oder Pfarrgemeinderatsmitgliedern aufnehmen oder sich  beim Wahlausschuss (Kontakt: Hubert Schröder, Tel. 73703, schroederlechenich@gmx.de) melden. Für die neuen Ortsausschüsse werden Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und Berufsgruppen gesucht, die sich mit dem kirchlichen Leben vor Ort und mit Sachthemen wie Arbeitswelt, Liturgie, Seniorenarbeit, Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und sozialen sowie karitativen Diensten auseinandersetzen. Es gibt viel zu tun! Mach‘ mit! Der gemeinsame Pfarrgemeinderat wird aus Vertreter/innen der Ortsausschüsse zusammengesetzt. Gib der Kirche Dein Gesicht – Not sehen und handeln GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 11

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ST. JOHANN-BAPTIST reic tbac UNSEREseelsorgebe KIRCHE BLEIBT IM DORF ro h ZEHN JAHRE FÖRh-eDrfEtaRuVe EREIN ST. JOHANNES BAPTIST IN AHREM A m 29. März 2007 haben Mitglieder der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist einen als gemeinnützig anerkannten und im Vereinsregister des Amtsgerichtes Köln eingetragenen Verein zur selbstlosen Förderung der kirchlichen Belange in Ahrem gegründet, weil die unvermeidlichen Sparmaßnahmen der Kirchenverwaltung das Beschreiten neuer Wege, die finanziellen Aufwendungen für Kirchengemeinden sicherzustellen, erforderten. Aufgabe des Vereins ist die Förderung kirchlicher Zwecke durch die Instandhaltung, Ausschmückung und Unterhaltung des Gotteshauses, des kirchlichen Gemeindehauses, des Kindergartens, deren Nebenräume und des dazugehörenden räumlichen Umfeldes (Pfarrgarten etc.) sowie die Förderung des Gemeindelebens in der Gemeinde St. Johannes Baptist in Erftstadt-Ahrem, die Unterhaltung der Kirchenorgel und die Förderung und Erhaltung der Kirchenmusik auf hohem Niveau. Dieser Aufgabe geht der Verein nunmehr seit zehn Jahren nach. Bis heute wurden rund 50.000 Euro vereinnahmt und davon rund 42.000 Euro investiert. Besonders herauszuheben sind dabei die Renovierung des Pfarrheims, der Kirche und zur Zeit der Kita sowie die Beteiligung an den Kosten für das neue Rosettenfenster, der Restaurierung des Kreuzweges und des Marienbildes. Anteilig wurden auch die Kosten für die Gestaltung des Kirchenvorplatzes übernommen. Wir haben die Prozessionsanlage, die Fahnenmasten sowie die Fahnen, die Profispülmaschine im Pfarrheim, ein E-Piano und die Altarglocken für die Kirche angeschafft. Den Kirchenchor und die Harmonie Ahrem konnten wir mit der Anschaffung von Noten unterstützen. Unsere Vorbeterinnen haben neue Andachtenbücher zum Gotteslob bekommen. des Straßenfestes Dreikönigenweg. Aber auch die VR Bank Rhein-Erft eG und die Ahremer Heide haben uns regelmäßig in unseren Aufgaben unterstützt. In der Gründungsphase haben der Ortsausschuss des Pfarrgemeinderates, die Leitung der Pfarrbücherei und der Theaterverein ihre Ersparnisse übertragen. Anlässlich des Adventskonzertes der Harmonie Ahrem wurde zu unseren Gunsten Glühwein verkauft. Allen Freunden und Förderern möchten wir auf diesem Wege einen herzlichen Dank sagen. Wir können alle auf das Geleistete Stolz sein. Vielleicht nimmt der Ein oder Andere auch die Gelegenheit wahr und wird jetzt Mitglied des Fördervereins. Das geht schon ab einem Beitrag von 12 Euro im Jahr. Aufnahmeanträge liegen im Pfarrbüro aus. Jeder kann die Zwecke des Vereins durch eine Spende unterstützen: Raiffeisenbank Rhein-Erft eG IBAN DE 66 371 612 89 1100 325 019 Der Vorstand Neben den Mitgliedsbeiträgen der zurzeit 44 Mitglieder bestehen die Einnahmen des Vereins aus Spenden, dem Überschuss aus dem jährlichen Adventsbazar der Frauengemeinschaft und GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 12

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GROSSER UMBAU DER KITA ST. JOHANN-BAPTIST U m in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, haben der Kirchenvorstand St. Johannes und die Kindergartenleitung vorgeschlagen, den Ahremer Kindergarten für Kinder unter drei Jahren zu qualifizieren. Es war der Wunsch die ehemalige Kindergärtnerinnenwohnung wieder einzubeziehen. Dieser Wunsch ließ sich weder beim Erzbistum Köln noch der Stadt Erftstadt durchsetzen. So wird die gewünschte Qualifizierung zu U3 in den bestehenden Räumlichkeiten umgesetzt. Die Planung der U3 Qualifizierungsmaßnahme im Zusammenhang mit den notwendigen Sanierungsmaßnahmen erforderte die Hinzuziehung mehrerer Fachplaner und die sorgfältige Untersuchung des gesamten Bauwerks, um sicherzustellen, dass sämtliche Mängel erkannt und abgestellt werden können. Das Bauwerk wurde schließlich bereits Mitte der 1960er Jahre er- richtet und seitdem nicht mehr grundlegend renoviert. Ziel ist es, das Gebäude in der Art und Weise zu qualifizieren, dass es den aktuellen Anforderungen an eine U3-qualifizierte Kita-Einrichtung gerecht wird sowie es grundlegend zu sanieren. Das Architektenbüro Ernst aus Zülpich hat die Planung übernommen und den Entwurf erstellt. Dabei ist ein neuer Grundriss der Räumlichkeiten entstanden. Da die Bauarbeiten im ersten Quartal 2017 begonnen werden sollten, wurde in den Weihnachtferien in das Ausweichquartier umgezogen, ohne den laufenden Betrieb zu stören. In der leerstehenden Kita wurden dann Mängel erkannt, die es erforderten, weitere Fachplaner für folgende Disziplinen heranzuziehen: Dachabdichtungen, Schadstoffanalyse, Gebäudetechnik und Bauphysik. Auf der Grundlage aller Berichte der Fachplaner wurde eine Kos- tenschätzung aufgestellt, die beim Kirchengemeindeverband und beim Erzbistum Köln eingereicht wurden. Mit Schreiben vom 10. März teilte das Erzbischöfliche Generalvikariat (EGV) Köln dem Kirchengemeindeverband mit, dass der Vermögensrat des EGV Köln am 22. Februar über das Projekt beraten habe und die Vollplanungsgenehmigung erteilt wird. Nach Erhalt dieses Schreibens und der Umsetzung der Vorgaben des EGV Köln wurden seitens der beteiligten Planer umgehend die Werkpläne und Leistungsverzeichnisse erarbeitet. Am 4. Mai war die Submission (Öffnung der Angebote). Die Vergabevorschläge wurden vom Kirchengemeindeverband in der Sitzung vom 9. Mai genehmigt. Wenn das Erzbistum Köln diesen Vorschlägen folgt, können die Arbeiten endlich beginnen. Nach aktueller Planung ist eine Fertigstellung der Baumaßnahme bis Dezember realistisch. Zwar wird die Geduld aller Beteiligten und Betroffenen belastet, aber wir sind überzeugt, dass das Ergebnis den Aufwand rechtfertigen wird. KV St. Johannes Baptist Ahrem GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 13

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ST. KILIAN reic tbac STEINseelsoBrgebAe CHTALSPERRE – WIR KOMMEN!ro h h- er f taue D er Höhepunkt unserer Kommunionsvorbereitung war das gemeinsame Wochenende an der Steinbachtalsperre. Mit 57 Kindern und 18 Erwachsenen ging es am Samstag, den 1. April nach dem Reisesegen von Pastor Kippels mit dem Reisebus Richtung Euskirchen. Endlich eine Auszeit von Mama, Papa und den Geschwistern. Mal nur unter Gleichaltrigen. Ziel: Party machen bis in die frühen Morgenstunden, Süßigkeiten essen bis einem schlecht wird und die ganze Zeit mit den Freunden abhängen. Nach gefühlter Ewigkeit sind wir endlich angekommen und freuten uns auf unsere Zimmer. Erste Aufgabe war, unser Bett zu beziehen. fen uns im Gemeinschaftsraum? Warum? Dort hatten wir uns zunächst mit allen Kindern und Katecheten getroffen, um die Hausordnung und Regeln des gemeinschaftlichen Zusammenseins zu klären. Nachdem wir anschließend in unsere Gruppen zurück fanden und neue Geschichten von Jesus kennenlernten, freuten wir uns auf das Mittagessen. Was gibt es zu Essen? Suppe? Was schwimmen da für Klöße in der Suppe? Nee, das mag ich nicht. Gott sei Dank gibt es noch Spaghetti mit Bolognese und Wackelpudding. Aber nach dem Essen können wir doch endlich aufs Zimmer? Wie schon wieder nicht? Aber wir wollten GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 14 Wie? Alleine? Ohne Hilfe? Naja, bei dem ein oder anderen hatte es geklappt. Andere hatten dieses Problem auf später verschoben. So, jetzt können wir endlich zusammen abhängen. Wie? Wir tref- doch endlich mal abhängen. Gegen Nachmittag startete eine Rally. Jede Gruppe musste einmal um den See und Fragen über Kirche, Jesus und Moses beantworten. Nach der Rally konnten wir endlich auf unsere Zimmer. Aber, was ist hier passiert. Wer war das? Irgendwelche Kinder hatten Zahnpasta auf die Türklinken der Jungenzimmer geschmiert und angelutschte Gummibären auf den Boden verteilt. Ganz klar, dass können ja nur die Mädchen gewesen sein. Das musste geklärt werden. Nach langem Abstreiten, hatten einzelne Mädchen den Streich zugegeben und geholfen sauber zu machen. Nach dem Brot backen und dem Abendessen wollten wir endlich wieder auf unsere Zimmer und die Süßigkeiten aufessen. Aber leider gab es wieder keine Zeit zum Abhängen. Nach den restlichen Jesusgeschichten der einzelnen Gruppen und der Siegerehrung ging es endlich zur Nachtwanderung. Oh, wo kommt denn jetzt Pastor

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ST. KILIAN Kippels her? Von der letzten Messe aus Erftstadt. Pastor Kippels begleite uns das restliche Wochenende. Während der Nachtwanderung fanden wir bunte Knicklichter, welche wir einsammeln und mitnehmen durften. Unterwegs bekamen doch einige Angst von uns und wollten die Taschenlampen benutzen. Unser Ziel war das Lagerfeuer an der Feuerstelle am Haus. Dort wartete die KJG auf uns und wir haben gemeinsam mit ihnen am Lagerfeuer gesessen und gesungen. Nach dem „Gute-Nacht“-Segen durch Pastor Kippels ging es endlich auf unsere Zimmer. Party!!! Wir nehmen die Süßigkeiten und treffen uns bei den Jungs. Och nee, da sitzen ja die Großen. Wir durften leider nicht die Jungen oder die Mädchen besuchen gehen. Jeder bleibt auf seinem Zimmer, lautete die Regel. Ok, dann machen wir eben eine interne Zimmerparty. Mit viel Chips und Gummibärchen im Bauch sind dann auch die Letzten um halb Zwei eingeschlafen. Am nächsten Morgen mussten wir noch vor dem Frühstück unsere Koffer packen und die Zimmer aufräumen. Nach dem Frühstück feierten wir gemeinsam die Messe. Anschließend Agape. In der Agape verzehrten wir dann unser selbstgebackenes Brot. Lecker. Vor dem Mittagessen hatten wir noch Zeit zum Spielen. Pastor Kippels ist mit uns Fußball spielen gegangen. Voll Cool. Der kann super schnell rennen und total gut Fußball spielen. Gegen 12 Uhr gab es schon wieder Essen. Zum Teil waren wir noch vom Frühstück satt und total müde. Egal, das Eis zum Nachtisch passte trotzdem rein. Nach Gruppenfoto, aufräumen und Proben für Palmsonntag ging es am Sonntagnachmittag bei Sonnenschein und 20°C wieder nach Hause. Nicole Moddé KINDER DER KITA ST. KILIAN LÄUTEN DEN MAI EIN A m 29. April begann in der Kita St. Kilian bereits der Mai. Gemeinsam schmückten Kinder mit ihren Eltern und Erzieherinnen einen Maibaum. Der acht Meter große Baum wurde im Außengelände der Kita aufgestellt und macht den Kindergartenalltag nun im Monat Mai mit seinen vielen farbenfrohen Bändern noch bunter. Das Maibaumfest wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vom Förderverein der Kita St. Kilian e.V. organisiert. Versüßt durch Kuchen, alkoholfreie Maibowle und diverse andere Leckereien war das Fest ein gelungener Nachmittag mit viel Spaß für Groß und Klein. Barbara Milde GEMEINSAM UNTERWEGS 2-2017 15

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