Schulmagazin 71

 

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... die Schülerzeitung der NMS / Praxisschule Salzburg

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von uns für euch SCHULMAGAZIN 71 NMS-PRAXISSCHULE SALZBURG Kleine Wilde Kleine Hunde Juli 2017 Kleine Drachen PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE SALZBURG NMS-PRAXISSCHULE

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VORWORT Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler! Liebe Leserinnen und Leser! „Wenn du veränderst, verändert sich nichts. Denn jede Veränderung muss Selbstveränderung sein.“ Helmut Willke D as Schuljahr 2016/17 ist zu Ende und wir alle freuen uns auf die Sommerferien. Das abgelaufene Schuljahr gab uns allen viele Gelegenheiten, um zu lernen und uns weiter zu entwickeln. Wie gelingt es uns, in Beziehung mit unserem Gegenüber zu treten, um damit Veränderungsprozesse in uns auszulösen und Kompetenzen aufzubauen? Es kommt auf jeden selbst an! Die Schule muss ein Umfeld schaffen, in dem sich Lehrende und Lernende wohl fühlen, damit Entwicklungen stattfinden und Lernen möglich wird. Bildung ist Entwicklung zur Selbststärkung. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist der wertschätzende Umgang miteinander und das Erkennen, dass in jedem von uns Potential steckt, das sich entwickeln darf. Ich wünsche allen Absolventinnen und Absolventen, die heuer unsere Schule verlassen, dass ihr diese Ich-Stärkung erfahren durftet und dass ihr eure Kompetenzen entwickeln konntet. Alles Gute für eure weitere Zukunft. Allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehr­ern wünsche ich schöne, erlebnisreiche Sommerferien. Danke dem Redaktionsteam unseres Schuljournals für ihre Arbeit und für die vielen Einblicke in den Schulalltag, die sie uns mit jeder neuen Ausgabe geben. Bedanken möchte ich mich auch beim Elternverein, der uns bei vielen Anliegen sehr entgegenkommt und uns die nötige Unterstützung gewährt. Allen Leserinnen und Lesern viel Vergnügen beim Durchlesen dieses Schulmagazins! Josef Wimmer Leiter der Praxis NMS der PH Salzburg Danke! Liebe Schülerinnen und Schüler! Sehr geehrte Eltern! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! M it der vorliegenden Ausgabe unseres Schulmagazins, darf ich mich von euch allen verabschieden. Es ist Zeit für mich, meine Schulsachen einzupacken, den Platz in der Redaktion zu räumen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Seit meiner Jugend war es mein Ziel, Lehrer zu werden. Beinahe wäre dieser Wunsch an einer einzigen Prüfung gescheitert! Schlussendlich konnte ich die Hürde doch meistern und mein großes Vorhaben verwirklichen. Und es hat sich mehr als ausgezahlt. Die vielen Jahre sind schnell vergangen und das Zusammensein mit euch, liebe Schülerinnen und Schüler, hat mein Leben bereichert und mit Freude erfüllt. Ich bedanke mich bei allen kleinen und großen Persönlichkeiten die mich auf meinem Weg durch die Schulwelt begleitet haben. Ich habe viel von euch gelernt! Hans-Peter Priller schulmagazin 3 juli 2017

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I N H A LT Projekttage 1ABC 16 21 Workshop Drachenbau LITERARISCHES INTERESSANTES 06 Praxis-NMS kompakt Ein Rückblick 09 Buchbeschreibungen Klassenlektüre 11 Nichts Theaterbesuch 11 Schule Zum Lachen AKTUELLES 12 Der singende Müll Musikalische Plastikflaschen 13 Mahlzeit Men and meat 14 Giftbags Völlig ungefährlich 15 Schulgarten Ohne Schweiß kein ... 16 Jakobs Zipfelmütze Projekttage 1A 17 Achtung - wir kommen! Projekttage 1B 18 Saalbach-Hinterglemm Projekttage 1C 20 Auf den Hund gekommen Tierliebe und Tierschutz 21 Drachen selbst gebaut Workshop 22 Müllberge Abfallbeseitigung konkret 23 Gesundheit Kabarett 24 Beatbox Coole Sache 25 Picture stories Test your English 32 Koch doch! Begeisterung am Herd SPORT 33 School and Kids Day Squash Einführungskurs 33 Trampolinspringen Hoch hinaus 34 Flag Football Turnier Spitzenplätze erreicht 35 Selbstverteidigung Mädchen ganz stark Gesundheitskabarett 23 Ein schönes Geschenk für Ihr Kind – Ein Platz auf der RUBRIKEN 03 Vorwort 04 Inhalt 05 Redaktionsteam IMPRESSUM: Praxis-Neue-Mittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Schulmagazin - Medieninhaber und Herausgeber: Praxis-Neue-Mittelschule Salzburg, Erentrudisstraße 4, 5020 Salzburg, Tel.: 0662-6388-4031 - Redaktionsleitung: Karin Außerlechner, Hans-PeteDriePIrnisleller, Fotos: NMS-Praxisschule Salzburg, Freepik.com, Wiki Commons - Gestaltung/Satz: Hans-Peter Priller - Druck: flyeralarm.at reuungseinrichtung mit einem sinnvollen, offenen Freizeitangebot, welche nicht nur iteinrichtungen zur Verfügung stellt, sondern auch freizeit- und lernpädagogisch dete Betreuer, die ein abwechslungsreiches Lern- und Freizeitprogramm gestalten. Ganztägige Betreuung für 5 – 15jährige! Immer Montag bis Freitag. Die Ziele rstützung: Lernbetreuung, Nachhilfe bei schulischen Problemen, NLP – unterstützte schulmagazin 4 juli 2017amme, Lernen und Spielen am PC, Bastelwerkstatt, Theaterwerkstatt, Projektnachmittage u.v.m. ertheit: Gesundheitsorientierte Küche, 1,5 ha Grünflächen, Märchenwaggon, Lagerfeuer, us, Indianerzelt, Musik- und Malzimmer, Erlebnishügel, Amphitheater, Freibad, Kurse,

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INFORMATIONEN Das Redaktionsteam stellt sich vor V iel Freude und gute Unterhaltung mit der 71. Ausgabe des Praxis-NMS Schulmagazins. Wir freuen uns über Lob und hilfreiche Tipps zur Weiterentwicklung. Einfach in den „von uns für euch“ Briefkasten werfen oder per E-Mail an karin.ausserlechner@phsalzburg.at. von uns für euch David Matijevic 1B Jakob Neff 1B Feride Bakar 1C Arisara Buabantao 1C Anna Maria Morun 1C Delila Krestic 1C Jasmin Friedberg 2B Dejna Ramic 2B Maria Bieber 2C Alina Mitterlechner 2C Maria Yasikoff 2C Clara Manhart 3A Laura Bielko 3B Melanie Bielko 4B Elisa Pergega 4B Leonie Tiefenbacher 4B Markus Frandl 4C Adriana Murkovic 4C Johannes Walkner 4C Karin Außerlechner schulmagazin 5 juli 2017

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LITERARISCHES Praxis-NMS kompakt – ein Rückblick 1.Klasse bücher bücher bücher binden hefte lehrer alles neu tolle freunde finden jeder am anfang scheu täglich schreiben ein protokoll für viele wirklich grauenvoll lernen lernen sol ist stress so ist es in saalbach angekommen viel gerutscht und geschwommen im hochseilgarten viel geklettert arda dabei gegen baum geschmettert erstes kel gespräch absolvieren beste werke und seiten präsentieren inselfest das war ein spaß….. ende der ersten klass` 2. Klasse achtung achtung lehrer da die überraschung für uns riesig war sinem sinem komm herein ivana will deine freundin sein koffer koffer bus erwarten kinder schon ungeduldig scharrten lehrer lehrer durchzählen schüler schüler nichts verstehen bus sitzen anschnallen schüler jetzt ruhe bewahren quatschen tratschen lachen in wagrain sie wollen viel machen auspacken zimmereinteilung warten warten gruppeneinteilug schifahren den hang hinuntersausen schneesturm ich hab` schon wieder fracksausen manchmal traurig manchmal glücklich dieses schuljahr war mehr als vergnüglich wir haben viel erlebt gelernt und erfahren diese schätze wollen wir uns bewahren nun können die ferien beginnen und wir werden sie zusammen verbringen 3. Klasse hackeln hackeln jeden Tag was hier wirklich keiner mag sol sol nms macht jetzt wirklich sehr viel stress hefte hefte stift und block darauf hat oft niemand bock mathe mathe pause pause das einzig gute ist die jause neu neu vieles neu deine freunde sind dir treu nach wie vor ein schweres jahr möchte das nicht machen na protokoll protokoll reinster schreck dies müsste eigentlich weg plötzlich kam es das protokoll das fand wirklich niemand toll sportwoche war wirklich geil trieb zwischen uns keinen keil zum glück ist der stress endlich vorbei jetzt haben alle frei 4. Klasse glockenläuten hefte raus sommerferien schon aus ewig ewig nicht gesehen nun auf neue plätze gehen erste woche stress beginnt so alles seinen lauf nun nimmt schulmagazin 6 juli 2017

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LITERARISCHES einer weg einer her lehrerwechsel fällt nicht schwer lernen lernen abschließen grad noch genügend lachen schniefen lesen lesen viel erleben präsentieren herzen beben freude lachen angst und schrecken versuchen den unterricht zu checken wissen wissen zuhören müde reden lehrer stören tagein tagaus lernen mädchen apfel essen entkernen jause pause streitereien manche sagen: „er ist gemein!“ schule arbeit schularbeiten hoffnungslose schockierende zeiten dieses jahr hart drangenommen oft fast nicht mehr nachgekommen singen singen musizieren rechnen rätseln addieren lesen schreiben diskutieren wissen können interessieren klassengemeinschaft weiterbilden mit hilfe von “castle on the hill“ und dessen silben anschauen betriebe arbeiten einander zum ziel leiten theater kino studenten projekt der ganze stress wird überdeckt klassenzeitung wienwoche in geschichte bei der letzten epoche in anderen schulen aufgenommen lehre und arbeiten vorgenommen bald auf ewig in der weiten welt verteilt doch nun wird noch ein „fettes DANKE!“ den lehrern mitgeteilt danke danke für die vielen stunden wir haben sie als (sehr) lehrreich empfunden nun wünschen wir noch eine schöne zeit mit viel respekt und freundlichkeit zum abschied wecker klingelt ausgeträumt schminken essen aufgebäumt schon wieder schule keine lust ich mach´ auf coole tasche packen handy an bin schon wieder mal spät dran. lehrer tafel schüler sitzen letzte schularbeit wir schwitzen später ist die pause - RAUS bald ist die nms zeit aus abschlussfeier steht bald an da ist noch viel arbeit dran vier jahre lang eine ewigkeit schnell verflogen diese zeit vorbereitungen für wien sind schon getan shoppen baden freizeit und kultur stehen an wir sind dem leben auf der spur wollen die woche genießen nur anfang juli ist´s soweit alle jubeln schon vor freud´ wenn wir auch getrennte wege gehen sagen wir doch auf wiedersehen Autorinnen: Leonie und Elisa 4B Autorinnen und Autoren: 1. Klasse: Jakob, Lorenz, Stefan und Tobias 2. Klasse: Ivana, Sinem, Moritz und Melli 3. Klasse: Kerim, Arda, Julian, ThomasD., Philipp, Georg und Manuel 4. Klasse: Anna, Thomas S. und Christina schulmagazin 7 juli 2017

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LITERARISCHES Auf Wiederseh’n Abschiedslied der 4. Klassen Vor vier Jahr’n kamt ihr nach hier. Es waren wunderschöne Jahre und wir danken euch dafür. Wenn ihr geht, heißt es nicht, dass wir uns verlier’n. Vielleicht seh’n wir uns mal wieder, doch es verschließen sich die Tür’n. Wenn ihr geht, geht nur ein Teil und der and’re bleibt uns treu. Es wird Zeit, Abschied zu nehmen. Doch wenn ihr geht, tut es weh, weil wir uns absolut nicht freu’n. Es ist so weit: Auf Wiederseh’n! I: Es ist normal, wenn Tränen fließen, denn Abschied nehmen fällt schwer, wenn die Türen sich schließen, heißt es nicht, es ist für immer. :I Und ich sag „Good Bye“ und ich sag „Auf Wiedersehen“ Und ich sag „Good Bye“ und ich sag „Auf Wiedersehen“ Wir hatten wieder einmal Glück, denn jede Stunde unsres Daseins habt ihr wunderschön bestückt. Vielen Dank, ihr seid noch nicht weg, doch fehlt schon jetzt. Wir wollen euch in Erinnerung bleiben, deswegen singen wir dieses Stück. Wenn ihr geht, bleibt dieses Lied und die Erinnerung an diese schöne Zeit in uns‘rem Leben. Doch wenn ihr geht und das geschieht, hoff ich, dass man sich wiedersieht. Es ist so weit: Auf Wiederseh’n! schulmagazin 8 juli 2017

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LITERARISCHES Benedikt und die Brückenbande Manchmal dreht das Leben einfach um D ie vorletzte Klassenlektüre der 2B ist das Buch „Benedikt und die Brückenbande“. In dem Buch geht es um einen Jungen namens Benedikt. Das Ganze spielt im Mittelalter. Ein geheimer Waffentransport führt auf die Spur ehrloser Verbrecher. Das Leben des Grafen, des Stadtherrn, ist bedroht. Benedikt muss handeln, vor allem auch wegen Adelgund, der schönen Tochter des Grafen. Dem Klosterschüler gelingt es, die Drahtzieher der Verschwörung auszuspionieren. Giselbert und seine Freunde von der Brückenbande helfen Benedikt. Am Markttag spitzen sich die Ereignisse zu.... I m Rahmen des Unterrichtes besuchten wir eine Lesung von Kathrin Steinberger in der Stadt Bibliothek. In ihrem Buch geht es um das hochbegabte Mädchen Ali. In das Nachbarhaus zieht ein Junge namens Kevin ein. Kevin konnte wirklich gut Skateboard fahren, doch wegen eines Unfalls musste er seine Karriere beenden. Die beiden lernen sich kennen und treffen sich zum Skifahren. Schlussendlich verlieben sie sich ineinander. Doch Kevin fängt nach einiger Zeit an, Abstand von ihr zu nehmen.... Wer Skateboard fahren und Liebesgeschichten toll findet, sollte dieses Buch lesen. Autorin: Dejna 2B Autorinnen: Elisa und Leonie 4B Die böse Familie T ja, wie man sagt, macht Lesen schlau, oder? Deshalb lesen wir auch ein tolles und spannendes Buch, das heißt ,,Allein unter Dieben‘‘. Es ist so, dass ein kleiner Junge namens Eduard einfach ein guter Mensch sein will und anderen helfen will. Doch bei seiner Familie ist das absolute Gegenteil der Fall, denn sie sind sozusagen Kriminelle! Aber als sie eines Tags bei der Familie Schönemann einbrechen und es sich in ihrer Wohnung gemütlich machen, geschieht das Unglaubliche: Die Familie Schönemann kommt mehr als 2 Wochen zu früh aus dem Urlaub zurück und merkt, dass jemand bei ihnen eingebrochen hat. Die Frau schreit so laut sie kann und ruft mit dem Handy die Polizei, vergebens, die Käsebiers können entkommen. Wenige Tage spä- ter geht Eduard zu Herrn Käsebier und entschuldigt sich. Aber Herr Käsebier will, dass Eduard ihm bei etwas hilft! Eduard ist einverstanden. Aber was von ihm verlangt wird, ist unfassbar: Eduard soll einen der berühmtesten Diamanten der Welt klauen! Eduard ist einverstanden. Daheim hört er, wie sich seine Mutter und sein Vater streiten. Am nächsten Tag geht Eduard zu Käsebier und sagt ihm, dass er 3000 Euro haben will oder er macht da nicht mehr mit. Schließlich bekommt er das Geld. Alles ist gut, nur das mit den Diamanten nicht. Er muss in den Baumarkt fahren und alles einkaufen, was er braucht für den Einbruch, nicht gerade leicht, wenn man 2km weit weg wohnt und man kein Auto hat... Ob Eduard gut aus dieser heiklen Sache kommt, kannst du nachlesen, wenn du dir das Buch in der Bibliothek ausleihst. Autorin: Anna-Maria 1C schulmagazin 9 juli 2017

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LITERARISCHES Paul, das Hauskind Superhenne Hanna E s geht um ein Kind namens Paul. Die Eltern haben für den Paul keine Zeit, weil sie auf Geschäftsreise sind und Paul muss bei seiner Oma übernachten. Paul hat auch eine Freundin, die heißt Helena. Er hat eine Sechs auf das Diktat bekommen. Dr. Schwarzhaupt wird die Lehrerin anrufen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Autor: David 1B Simpel I n diesem Buch geht es um den geistig behinderten Jungen Simpel und seinen jüngeren Bruder. Simpel spielt gerne mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: „Hier sind alle total blöd!“, wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, 13, tausend, hundert. Simpel ist 22 Jahre alt, doch mental auf der Stufe eines 3-jährigen Kindes. Gut, dass sich sein 17-jähriger Bruder Colbert um ihn kümmert. Dann ziehen die zwei Brüder in eine WG, in der mehrere Studenten wohnen! Simpel und seine Eigenheiten bedeuten im Zusammenleben der WG-Bewohner eine große Herausforderung. Meiner Meinung nach ist das Buch sehr interessant und man kann über Wut, Liebe und Humor mehr lernen, als man glaubt. Simpel zu lesen, machte mir sehr viel Spaß, weil auch ich manchmal in verzwickte Situationen gerate. W ir, die 2B, mussten das Buch „Superhenne Hanna“ lesen. In dem Buch geht es um eine Henne, die Menschensprache und auch Tiersprache sprechen kann. In Teil 1 geht es darum, dass sie von der Tierfabrik des Herrn Klotzinger erfährt. Hanna aber will nicht, dass ihre Schwestern so gehalten werden und entführt sie in eine Höhle. Dann baut Klotzinger seine Fabrik um, sodass die Hennen raus können. Wenn ihr mehr wissen wollt, lest es am besten selber. Im 2.Teil gehen Hanna und ihr Hahn Alex und die restlichen Hühner vom Hof zum Fluss. Dort hört Alex etwas rascheln und sagt zu den Hühnern, dass sie lieber zu ihm auf den Baum kommen sollen. Aus dem Gebüsch kommt Bartl, der Freund von Hanna. Er hat nur gesagt, dass er Hunger hat und ist dann wieder gegangen. Dann kommt ein Auto und zwei weiße Männer steigen aus. Herr Klotzinger steigt mit seinem Hund auch noch aus. Hanna will fliehen, doch mit ihrem Holzbein ist sie nicht sehr schnell gewesen. Sie haben Hanna in einem Käfig in eine Fabrik gebracht, wo gerupfte Hühner und so weiter sind. Eine Maus mit einem Ohr am Rücken, Arnold, hat ihr alle Tiere gezeigt. Auch die Tiere auf der Versuchs­ station. Bei den Tieren auf der Versuchsstation werden Medikamente getestet. Am nächsten Tag ist Hanna im Labor. Sie haben sie untersucht. Danach ist sie umgekippt und hat geträumt, dass sie Kinder hat. Hanna kann die Tiere schließlich aus der Versuchsstation befreien. Aber bis dahin erlebt sie viele Abenteuer. Autorin: Jasmin 2B Autorin: Melanie 4B schulmagazin 10 juli 2017

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LITERARISCHES Foto: Ernst Wukits Nichts I m Rahmen des Unterrichtes gingen alle vierten Klassen ins Theater, um das Theaterstück „Nichts“ anzusehen. In dieser Geschichte geht es um einen Jungen namens Pierre Anthon, der der festen Überzeugung ist, dass nichts einen Grund hat und nichts einen Wert. Seine Mitschüler wollen ihm beweisen, dass für jeden etwas eine Bedeutung hat. So fangen sie an, Dinge, die für sie sehr wichtig sind, auf einen selbstgebauten Berg der Bedeutung zu legen. Das gerät schnell außer Kontrolle, da die Jugendlichen dem anderen immer etwas Schlimmeres aufgeben. Am Anfang geht es nur um ein Paar Schuhe und zum Schluss müssen der Kopf eines Hundes und ein Menschenfinger abgetrennt werden. Pierre stirbt bei einem Brand. Schule Schule, Schule, Schule der Lehrer wie ein Bulle, schreibt an die Tafel, aber sind wir mal ehrlich, das ist nur Geschwafel. Die Kinder ächzen schon, denn sie lesen immer wieder „ächzend Sohn“, der Erlkönig gefällt mir nicht, und der Lehrer löscht die Tafel und schreibt die nächste Schicht. Der nächste Lehrer kommt rein, die Kinder seufzen „Heute haben wir kein Schwein‘‘, er ruft „Los, die Bücher raus!‘‘, die Kinder denken ,,Wann ist die Schule aus?‘‘ Die Klassenkollegen leben danach in ihren Rollen im Leben weiter. Leider arbeiteten die Schauspieler nur mit Metaphern, somit konnten wir nicht alles nachvollziehen. Nicht so gut fand ich, dass nur fünf Schauspieler alle Rollen von einer ganzen Schulklasse übernehmen mussten. Doch es sind wirklich gute Schauspieler, die alles sehr gut in Szene gesetzt haben. Der Lehrer merkt die Unruhe um sich herum, dreht sich um, macht den Rücken krumm, dreht sich noch einmal um und dann hat er einen Punkt auf seiner Nase, nun sind alle aufmerksam wie ein Hase, und alle lachen und lachen aus ihrem tiefsten Rachen. Autorinnen: Adriana 4C und Elisa 4B Autorin: Laura 3B schulmagazin 11 juli 2017

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AKTUELLES Der singende Müll A n einem Montag haben Feride, Anna und ich die Flaschen-Müllbehälter ausleeren müssen. Wir sollten alle drei Metallcontainer im Haus von den Plastikflaschen befreien. Erst hatten wir gar keine Lust. Aber dann hatten wir doch Spaß, weil Feride im Flaschenmüll im Erdgeschoss ein schräges Singen hörte. Feride dachte, es sei ein Handy, aber es war eine singende Spielzeugfigur! Mit dem „singenden“ Müll gingen wir raus zu den Containern, wo wir die ekligen Flaschen hineinwarfen. Auch die Deckel sammelten wir getrennt. Danach sahen wir noch in die Klassenzimmer und Kästen und räumten auch dort die Flaschen weg. Es war sehr anstrengend! Autorin: Clara 3A Flaschenentsorgung W ir gingen ganz normal zur Schule. Wir wussten aber noch nicht, dass wir unser blaues Wunder erleben werden. Wir hatten für die Schülerzeitung gerade nichts mehr zu schreiben. Da sagte unsere Lehrein, dass wir, wenn wir wollen, die Plastikflaschen alle einsammeln und entsorgen könnten. Da fiel mir ein: Wir sammeln doch die Flaschendeckel, um Geld zu kriegen und dann geben wir das den Schmetterlingskindern. Denn sie haben so eine dünne Haut, dass es auch schmerzhaft wehtut, wenn sie sich nur ein bisschen stoßen. Wir wollten dann alle Stöpsel einsammeln und in einer Kiste in unserem Klassenzimmer wegtragen. Aber zuerst mussten wir alle Flaschen einsammeln. Das taten wir auch. Später sind wir nach draußen gegangen und haben alle Flaschen entsorgt, nur die Stöpsel nicht. Als wir endlich fertig waren, hatten wir noch eine Aufgabe. Wir haben den Winterroggen aus der Kartoffelpyramide entsorgt, jetzt wachsen dort Kürbisse. Endlich waren die schweren Aufgaben erledigt. So ging ein arbeitsreicher Montag zu Ende. Autorin: Anna und Feride1C schulmagazin 12 juli 2017

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Mahlzeit – the story of men and meat AKTUELLES M ehrere Klassen an unserer Schule gingen am Montag zu einem Multimedia Vortrag. In diesem Vortrag ging es hauptsächlich um den verschwenderischen Umgang mit Fleisch bzw. generell dem Essen. Zuerst erzählte uns ein Mann, wie viel Fläche die ganzen Nutztiere (Schweine, Rinder, Hühner usw.) brauchen. Außerdem hat er erzählt, dass der Fleischkonsum reduziert werden sollte, da 80% der globalen Anbaufläche für die Produktion von Tierfutter verwendet werden. Alles, was an die Nutztiere verfüttert wird, würde mehr Gewinn für die Menschen bringen, als das Fleisch zu essen. Wir verschwenden das Fleisch so, als würden wir von einer Semmel einmal abbeißen und den Rest in den Müll schmeißen. So gehen wir mit dem Fleisch um. Der Vortrag war sehr informativ. Wir haben uns vorgenommen, weniger Fleisch zu essen und wenn wir eines essen, dann kein billiges aus dem Supermarkt, sondern ein qualitativ hochwertiges Fleisch. Autorinnen: Elisa und Leonie 4B A lle Klassen der Schule gingen in die Stadt zum Mozart Kino. Dort wurde uns eine Multivisionsshow gezeigt und erklärt. Die Grafiken und Diagramme waren schockierend, wir schaden unserer Umwelt und nehmen es nicht wahr! Am schlimmsten ist jedoch, dass die Tiere in den Zuchthöfen keinen Platz haben und es mitbekommen, wenn sie bald getötet werden. Billiges Fleisch ist nicht so gut wie Bio-Fleisch, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Es ist zwar teurer, Bio-Fleisch zu kaufen, dafür wurden die Tiere aber artgerecht gehalten. I m Mozartkino haben wir uns den Film „The story of man and meat“ angeschaut. Den meisten hat es gefallen. Es ging um die Menschheit und das Fleisch. Ein ungewöhnliches Thema, aber es brachte alle zum Nachdenken. Wofür würdet ihr euch entscheiden? Würdet ihr lieber weiter Fleisch essen oder Vegetarier sein? Also meiner Meinung nach sollten wir wenigstens versuchen, weniger Fleisch zu essen. Autorin: Dalila 1C Meiner Meinung nach gibt es auch gute pflanzliche Nahrungsmittel. Außerdem essen wir Menschen zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse und Obst. Ich hoffe, dass alle Menschen einmal darüber nachdenken! Autorin: Clara 3A schulmagazin 13 juli 2017

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AKTUELLES Giftbags A nfang Mai haben wir damit begonnen, unsere Giftbags herzustellen. Zuerst haben wir einen Zuschnitt aus Papier gemacht, den wir ausgeschnitten haben. Als nächsten Schritt haben wir zwei Stoffe zugeschnitten und einen Knopf angenäht. Ich habe aus Versehen an beiden Seiten einen Knopf angenäht. Danach haben wir mit der Nähmaschine den Stoff an beiden Seiten zusammengenäht. Am nächsten Montag haben wir weitergemacht. Ich bin als Erste fertig geworden. Jetzt habe ich eine Tasche, die ich z.B. ins Bad hängen oder verschenken kann. Mir hat das großen Spaß gemacht und ich finde, mein Giftbag ist sehr gut gelungen. Autorin: Natascha 2B Bearbeitet von Clara 3A Zeckenzeit Tablet-Dienst D ie Kinder, die sich für die Zeckenschutzimpfung angemeldet haben, wurden geimpft. Wie der Name schon sagt, war das eine Impfung gegen Zecken. Am Anfang hatten alle sehr viel Angst. Die Ärztin hatte gefragt, wer sich als Erster traut. Ein tapferes Mädchen hatte sich nach einiger Zeit gemeldet. Danach war Anna-Maria dran. Und dann ich. Zu guter Letzt waren ein paar Jungs dran. Alle hatten Angst, doch es hat gar nicht weh getan. Da wussten wir, dass wir uns umsonst gefürchtet hatten. Bei den Meisten war es eine Auffrischungsimpfung gewesen, die man alle fünf Jahre erneuern muss. Der Nachteil war, dass wir den ganzen Tag nicht turnen durften! I ch und meine beste Freundin Stefanie haben uns überlegt, dass wir einen Tablet-Dienst einrichten. Unsere Informatiklehrer haben uns erlaubt das zu machen. Jeden Freitag in der großen Pause räumen wir alle Tablets raus auf den Tisch und dann sortieren wir sie in das richtige Fach ein. Außerdem sorgen wir dafür, dass sie aufgeladen werden und dann wieder fertig für den Gebrauch sind. Da uns auffällt, dass die Tablets immer durcheinander sind, wollen wir alle Schüler bitten, dass man die Tablets so zurückräumt, wie man sie auffindet. Ich finde es sehr lustig, weil ich diese Aufgabe mit meiner besten Freundin machen kann. Autorin: Feride 1C Autorin: Laura 3B schulmagazin 14 juli 2017

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Im Garten AKTUELLES W ir haben vorletzte Woche Kürbisse, Paprika, Zucchini und Tomaten angesät und letzte Woche habe ich mit meinen Freundinnen die Paprika und Tomaten in große Töpfe eingesetzt. Während ein paar die Zucchini und Kürbisse in die Kartoffelpyramiden eingesetzt haben. Danach haben wir rund um die Katoffelpyramiden das Unkraut gezupft und die Ränder gesäubert. Drei Jungen haben versucht, den winzigen Teich vor der Kräuterschnecke zu reinigen. Es hat aber in einer Wasserschlacht geendet. Wir haben auch die kleinen Kartoffeln in das große Hochbeet und in die kleinen Beete eingesetzt. Das war sehr lustig. Das einzige Problem war, dass es viel zu heiß war und wir haben alle geschwitzt und sind am Ende nur noch im Schatten gesessen. Bei meinem Rundgang durch den Garten habe ich etwas entdeckt: Ich habe mich so gefreut, dass die Pflanzen in einer Pyramide schon so hoch sind, bis ich erfahren habe, dass die noch vom letzten Jahr sind. Bei den anderen Pyramiden sind sie kaum gewachsen. Leider sind ein paar Pflanzen von Schnecken zerfressen worden. Bei den Kartoffelbeeten sind jeweils zwei Kartoffelpflanzen schon rausgekommen. Die Paprika und vor allem die Tomaten sind sehr schnell gewachsen. Autorin: Maria 2C Interview mit einem Gartenfreund Was hat dir am besten gefallen? Mir haben am besten die Pyramiden gefallen, in denen verschiedene Arten von Gemüse wachsen. Was hat dich im Garten überrascht? Mich haben die Blumen, die in der Schubkarre gepflanzt wurden, überrascht, weil sie wunderschön aussehen und ich wusste nicht, dass man eine Schub- karre als ,,Blumentopf‘‘ verwenden kann. Die Tagetes in diesem besonderen Beet blühen nämlich schon. Was findest du einzigartig an unserem Schulgarten? Ich finde einzigartig, dass wir so viel Gemüse wie Kürbisse, Zucchini, Tomaten, Paprika, Kartoffeln angesetzt haben. Die ersten Erdbeeren haben bereits Farbe und können schon gegessen werden. Die Kinder sowie die Lehrer kümmern sich um unseren Garten. Das nenne ich Teamwork! Autorin: Laura 3B schulmagazin 15 juli 2017

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