Sender Juli-Oktober 2017

 

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Gemeindebrief evangelische Kirche Traunstein

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Chieming Traunstein Sender Waging Gemeindebrief für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Nachklang Juli - Oktober 2017

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Wir sind für Sie da Pfarramtssekretariat: •Susanne Hansen Tel: 0861/989 67-10 Fax: 0861/989 67-23 Bürozeiten: siehe links unten pfarramt.traunstein@elkb.de Pfarrer: •Peter Bertram, Dekan Martin-Luther-Platz 2 83278 Traunstein Tel: 0861/98967-14 peter.bertram@elkb.de •Dr. Manuél Ceglarek, Pfarrer Pfarramtsführung Herzog-Friedrich-Str. 8a Tel. 0861-98967-11 manuel.ceglarek@elkb.de •Barthel Pichlmeier, Pfarrer Herzog-Friedrich-Str. 8a 0157/87 92 84 68 barthel.pichlmeier@t-online.de Diakon: •Edwin Stegmann, Diakon (0.75 Gemeinde) 83278 Traunstein Tel: 0861/989 67-13 oder 0160/94 61 62 28 edwin.stegmann@elkb.de Öffnungszeiten im Pfarramt Mo. Di. Mi. Do. Fr. 09.30 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr geschlossen 09.30 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr 08.00 – 12.00 Uhr Kirchenmusikerin: •Ulrike Ruf Dekanatskantorin Herzog-Friedrich-Str. 8a 83278 Traunstein Tel: 0861/989 67-16 ulrike.ruf@elkb.de Vertrauensmann des Kirchenvorstands: •Alexander Fietz Kraimoos 34 83355 Grabenstätt Mesner u. Hausmeister: •Steffen Hein Tel: 0861/989 67-10 oder 0170 / 59 21 452 Dekanatsssekretariat: •Maria Hofmann-Laveuve •Susanne Hansen Tel: 0861/989 67-14 Fax: 0861/989 67-24 ev-dekanat-traunstein@ elkb.de Krankenhausseelsorge (0,5 - Stelle) • Thomas Seitz, Pfarrer Pfarrer • Edwin Stegmann, Diakon (0,25 -Stelle) Klinikum Traunstein Tel: 0861/7050 oder 0861/705-1471 Altenheimseelsorge: •Markus Sellner, Diakon Tel: 08651 – 7 17 49 37 Seelsorge in der JVA Bernhard Blum, Pfarrer Kontakt über das Pfarramt Fachstelle geg. sexuelle Gewalt: •Birgit Berwanger Diakonie Traunstein Tel: 0170/92 75 899 Diakoniestation des Diakonischen Werks: •Verena Pieper Crailsheimstr. 3a 83278 Traunstein Tel: 0861/8005 Sozialdienst und Beratung des Diakonischen Werks: Tel: 0861/98 98 216 Briefseelsorge: Postfach 600306 81203 München briefseelsorge@elkb.de Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 gebührenfrei Kinder-/Jugendtelefon: 0800/111 0 333 gebührenfrei Elterntelefon: 0800/111 0 550 gebührenfrei Wenn Sie Ihrer Gemeinde durch Ihre Spende helfen möchten: Kto.Nr. 3731 Kreissparkasse Traunstein BLZ 710 520 50 IBAN DE46 710520500000003731 BIC BYLADEM1TST 2

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Liebe Leserinnen und Leser, knapp 3 Minuten klingt unsere neue Auferstehungsglocke nach, wenn sie ordentlich angeschlagen ist. Das Lutherjahr, das voll im Gange ist wird noch sehr lange nachklingen. Hat es nicht dazu geführt, dass das Läutewerk unserer Auferstehungskirche nun vollkommen ist? Ja, es brachte viel in Bewegung, das Reformationsjubiläum. Eine Reise nach Coburg stand auf dem Programm und auch für Herbst ist eine Reise an den Bodensee geplant, um das Reformationsgeschehen besser verstehen zu lernen. Eine neue Luther-Bibelübersetzung liegt uns vor. Unübersehbar ist die Umwidmung unseres Kirchplatzes in „Martin Luther Platz“. Daneben gibt es auch noch einige besondere Veranstaltungen, die Sie nicht versäumen sollten. Nun gilt es, sich diese Bewegungen, die vom Reformationsgedanken ausgehen zu verinnerlichen. Ich wünsche Freude am Lesen dieser Senderausgabe. Ihr Pfarrer Barthel Pichlmeier Wer das Lutherplatzschild noch nicht gesehen hat, kann es spätestens beim Flohmarkt nachholen. Grüß Gott Geistliches Wort 4 Neue Glocke 6 Martin Luther Platz 8 Rückblick Coburg - Reise 9 Bodenseereise / Impressum 10 Veranstaltungen 12 Gottesdienstliches Leben 14 Gottesdienstplan 16 Chieming 18 Waging 20 Diakonie aktuell 22 Kirchenmusik 24 Herbstsammlung 20 Freud und Leid 27 Dakanatsjugend 28 Kinder/Familien 29 Rückblick Konfirmation 30 3

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Geistliches Wort Warum eigentlich eine neue Lutherübersetzung im Jubiläumsjahr 2017? Welche Pflanze spendete dem Propheten Jona Schatten? Ein Kürbis, ein Rizinus oder eine Staude? In den Lutherübersetzungen von 1532, 1912 und 1964 finden sich drei verschiedene Möglichkeiten. Luther war sich bewusst, dass Übersetzungen viel ausmachen, als er auf der Wartburg 1521 mit der Übersetzung des neuen Testamentes begann, die in der Übersetzung des Alten Testamentes ihre Vollendung fand. Jedoch schon bald war eine Revision der Übersetzung notwendig, weil neue Forschungserkenntnisse der hebräischen und griechischen Sprachen hinzukamen. Luther versammelte so beim Druck der ersten Vollbibel 1534 Kollegen zur Beratung um sich. Seit 1529 übersah der Reformator regelmäßig selbst die Bibelübersetzungen bis zur letzten Ausgabe 1545. Sie gilt als die „lutherischte“ aller Lutherübersetzungen. Die letzten Korrekturen flossen in die Bibelübersetzung von 1546 ein, die nach dem Tod des Reformators veröffentlicht wurde. für Luther bewusst im Alltag verständlich sein: „Man muss die Mutter im Haus, die Kinder auf der Gasse, den gemeinen Mann auf dem Markt fragen und ihnen auf den Mund sehen, wie sie reden, und danach entsprechend übersetzen“. Das wichtigste war die Verständlichkeit der Schrift für das Kirchenvolk. Ihm lag nicht an der Einfachheit der Worte, sondern daran, dass das Volk darüber nachdenken kann. Die Geheimnisse der Schrift sollten durch keine Übersetzung geschmälert werden. Entschied der Reformator nach Beratungen über Veränderungen in den Übersetzungen selbst, kam bei der Revision 2017 ein demokratisches Abstimmungsverfahren zum Zuge. Es benötigte eine 2/3 Mehrheit der versammelten Forscher, um eine Änderung „durchzubringen“. Der neueste Forschungsstand, aber auch die textliche „lutherische“ Sprachgestalt sollte berücksichtigt werden. Erstaunlicherweise kehrt man an nicht wenigen Stellen zu Übersetzungen der Lutherbibel von 1545 zurück. Das Überprüfen der Übersetzungen ist seit Anfang der Reformation nicht wegzudenken. Der Grund liegt in Luthers Übersetzungsverständnis. Übersetzungen sollten Gleiches gab es schon einmal in der Geschichte. Bis 1581 erschienen bei unterschiedlichen Verlagen immer mehr „echte“ Lutherübersetzungen, die sich auf den 4

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Geistliches Wort Reformator beriefen. Eine unüberschaubare Variationsbreite an möglichen lutherischen Übersetzungen schoss aus dem Boden. Schließlich forderte man eine einheitliche Bibel für alle. So wurde die letzte Lutherbibel von 1545 neu aufgelegt, Verfälschungen und Auslassungen wieder gestrichen. Die Revision 2017 kehrt daher zu Recht immer wieder zum „echten“ Luther von 1545 zurück. Die Bibelversionen des 20. Jahrhunderts sind dagegen immer moderner geworden und haben den Stil Luthers mehr und mehr hinter sich gelassen. Luther und seine Kollegen hatten jedoch ein gutes Gefühl für eine passende Übersetzung gefunden. In späteren Revisionen ging dieses Gefühl nicht selten verloren. Rückkehr zu den Wurzeln. Das Ringen um den richtigen Ausdruck und den passenden Wortlaut verbindet alle Anstrengungen um die Lutherbibel in den letzten 500 Jahren. Es gehört zu unserer lutherischen Tradition, stets die beste Übersetzung zu finden, die das Kirchenvolk versteht. Weil sich Sprache ändert, muss sich auch die Übersetzung stets mitändern. Die neue Übersetzung steht daher mitten im lutherischen Gedankengut und kehrt vielleicht nicht ohne Grund immer wieder zum „echten“ Luther zurück. Das Alte ist wohl doch nicht immer so alt wie es scheint. Und falls es von Interesse ist: Die Pflanze, unter der Jona saß, wird in der Übersetzung 2017 ein Rizinus sein. Ganz wie in der Übersetzung von 1912… Die neue Lutherbibel 2017 ist keine revolutionäre Neuerung, sondern eine Ihr Dr. Manuél Ceglarek, Pfarrer Während der Synode in Bad Reichenhall wurde allen Gemeinden des Dekanats feierlich eine neue Altarbibel mit der Lutherübersetzung 2017 überreicht. 5

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Nachklang Läutewerk der Auferstehungskirche komplett Am 23. April wurde die vierte Glocke der Auferstehungskirche bei einem Festgottesdienst mit Regionalbischöfin Breit-Keßler in Betrieb genommen. Die Glocke trägt die Funktion der Totenglocke, heißt „Auferstehungsglocke“ und wird jeden Tag den Abend einläuten. Die Inschrift „Siehe ich mache alles neu“ (Offb 21,5) erinnert an unsere Vergänglichkeit und die neue Hoffnung seit der Taufe. Auferstehungsglocke (cis) Siehe ich mache alles neu Taufglocke (h) Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn 318 kg 390 kg Sonntagsglocke (fis) Lobe den Herrn meine Seele Gebetsglocke (gis) Die auf den Herrn vertrauen schöpfen neue Kraft 750 kg Unter den Glocken 510 kg Die vierte Glocke kommt im Kirchturm auf unserem Campus an. Sie reiht sich ein in den Klang der bisherigen Glocken und vervollständigt sie. Die Geschichte der Glocken war nicht immer gut. Vor 100 Jahren wurden die ersten Bronzeglocken vom Kirchturm genommen und zu Kanonen umgegossen. Wenn Glocken schweigen müssen, werden häufig auch Menschen zum Schweigen gebracht. Glockengeläut will uns an Frieden und Sicherheit erinnern, an den Sonntag und an unser Erholungsbedürfnis, an besondere Ereignisse, an die Hoffnung auf bessere Zeiten und an die Nähe und Liebe Gottes. Direkt unter den Glocken, vor und im Eingangsbereich der Auferstehungskirche, am neu benannten Martin-Luther-Platz, gibt es zweimal wöchentlich einen besonderen Gottesdienst. An diesen beiden Tagen treffen sich Menschen, um Lebensmittel anzuliefern, zu verteilen und zu verwerten, damit nicht alles nutzlos entsorgt werden muss! Dort ist nicht immer alles schön, die Stimmung ist nicht immer gut, nicht alle sind Christen und nicht immer sind alle zufrieden. Trotzdem ist für manch einen gerade dort Gott zu spüren. Diakon Robert Münderlein 6

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Nachklang Seufzer der Engel über den Sieg des Lebens Auszug aus der Predigt von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler Unser Beitrag neben dem Gebet ist es, uns auf den Weg zu machen zu anderen hin, um aufeinander zu hören und miteinander zu reden oder auch ein Forum zu bieten, auf dem Konfliktpartner sich begegnen und akzeptieren lernen. Glocken versinnbildlichen, was Kirche ist: Raum und Ort für Erinnerungen an die Vergangenheit, für konstruktive Auseinandersetzung mit der Gegenwart und einer unbekümmerten Freude an ihr. Unsere Kirche bietet Raum und Ort für Hoffnung auf Zukunft und für den Mut, diese Zukunft voll Gottvertrauen anzupacken. Christen und Christinnen, wenn sie ihrem Herrn nachfolgen, zeichnet die Mischung aus klarem Realitätsbewusstsein und schwungvollen Visionen aus. Glockenklang ist Musik, „Nachklang aus einer entlegnen harmonischen Welt! Seufzer des Engels in uns“, wie Jean Paul sagt. Niemals würde ich wohnen wollen, wo ich keine Kirchenglocken höre. Ich möchte täglich die erleichterten Seufzer der Engel über den Sieg des Lebens ganz nah an meinem Ohr und an meinem Herzen vernehmen. (Die gesamte Predigt des Festgottesdienstes kann man auf der Homepage nachlesen) Liebe Spenderinnen und Spender, herzlichen Dank für Ihre Glockenspende. Ohne Ihre Mithilfe wären die drei Glocken im Jahre 2005 und die vierte Glocke im Jahre 2017 niemals möglich gewesen. Ihre Spenden waren so zahlreich, dass nach der Vervollständigung ein Rest übrig bleibt. Der Kirchenvorstand hat auf seiner Sitzung im April beschlossen, dieses Geld für die Renovierung der Auferstehungskirche zu verwenden. Das Glockenprojekt ist abgeschlossen. Die Glocken gehören fest zu unserer Auferstehungskirche und der Kirche kämen einzelne Renovierungsmaßnahmen sehr zugute. Der Kirchenvorstand hofft somit, dass diese Verwendung in Ihrem Interesse ist. Falls Sie der Umwidmung widersprechen möchten, wenden Sie sich bitte bis zum 31. Dezember 2017 an unser Pfarramt. Es wäre schön, wenn wir im Rahmen der Gebäudekonzeption des Campus auch Baumaßnahmen an der Kirche angehen könnten. Hier werden wir jeden Euro benötigen. Mit freundlichen Grüßen Pfarrer Dr. Manuél Ceglarek im Namen des Kirchenvorstandes 7

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Nachklang Martin Luther mitten in Traunstein Straßenschild des „Martin-Luther-Platzes“ feierlich enthüllt Am 31. März enthüllten Dekan Peter Bertram, Pfarrer Dr. Manuél Ceglarek und OB Christian Kegel feierlich das Straßenschild des MartinLuther-Platzes. Die Gebäude der Kirchengemeinde, des Dekanats und der diakonischen Dienste sind ab 1. April ebendort zu finden. In seiner Begrüßung blickte Bertram auf die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Traunstein zurück und betonte deren hervorgehobene Stellung als Dekanssitz. Ceglarek verwies in seiner Ansprache darauf, dass Martin Luther mit seinem Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 eine neue reformatorische Öffentlichkeit eröffnete. Jeder sollte sich in Glaubensfragen auf Grundlage der Bibel eine Meinung bilden und sich öffentlich in die Diskussion einbringen. Luther stehe in der heutigen Zeit klar dem politischen Populismus entgegen, wenn jeder ohne Wissen alles mitredet und Tatsachen verdreht werden. OB Kegel zeigte seine große Freude, dass Traunstein neben dem Benediktplatz nun auch einen Lutherplatz sein eigenen nennen könne. Der Stadtrat war im September dem Antrag der Kirchengemeinde auf Umbennennung der Crailsheimstr. 8, 8a und 10 in Martin-LutherPlatz 2, 4 und 6 gefolgt. Die Umbenennung ist der Beginn einer größeren Umgestaltung des Geländes der Kirchengemeinde. Manuél Ceglarek 8

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Nachklang Beim „Reichstag der Dohlen“ eine informative, angenehme, fröhliche Frankenfahrt In diesem Jahr widmete das Haus der Bayerischen Geschichte die Landesausstellung dem Thema „Ritter, Bauern, Lutheraner“, passend zum Jubiläum „500 Jahre Reformation.“ Volkshochschule, Historischer Verein und Evang.-Lutherisches Dekanat Traunstein luden deshalb auch gemeinsam zu einer „Frankenfahrt“ mit ökumenischem Programm ein. Die Coburger Ausstellung führte uns ins Jahr 1530 zurück. Damals fand ein für die „evangelische Sache“ entscheidender Reichstag in Augsburg statt. Martin Luther, Mitglied der kursächsischen Delegation, musste aus Sicherheitsgründen auf der Veste Coburg zurück bleiben. Sein Aufenthalt und Wirken in Coburg wird dargestellt, ebenso werden die Lebensverhältnisse von Bauern und Rittern geschildet, wie auch die Veränderungen in der christlichen Kirche seit dem Thesen-Anschlag von 1517 gegen den Ablasshandel. Ich empfinde die Ausstellung nicht nur als eine eindrucksvolle Information, sondern auch als eine einfühlsame Darstellung, um sich in die damaligen großen Umwälzungen/Veränderungen einfühlen zu können - auch in Luthers Stimmung. Viel lieber hätte er aktiv an den Verhandlungen in Augsburg mitgewirkt, als lediglich per Brief (er schrieb mehr als 100!) von der einsamen, von Dohlen umflogenen Festung aus Einfluss zu nehmen. Mein Fazit: Ausstellung, Stadt und Umgebung lohnen nicht nur den Weg, sie bereichern! Nach dem sonntäglichen evang. Predigtgottesdienst in St. Stephan, einer ehemals kath. Kirche Bambergs und einer fröhlichen Orgelmusik freuten wir uns, von dem guten ökumenischen Verhältnis in Bamberg zu hören. Auch zwei besondere Barockbauwerke Frankens standen auf dem Besuchsprogramm: die Wallfahrts-Basilika Vierzehnheiligen und die ehemalige Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe „Schloss Seehaus“. Stadtbesichtigungen in Coburg, Bamberg und Erlangen rundeten das Programm ab. Fritz Stahl 9

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Reise Kirchenreformen rund um den Bodensee Ökumenische Reise 2017 18. - 21. September Unsere Reise macht sich auf Spurensuche des Christentums und seiner Reformversuche. Eine Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, sondern heute noch fort wirkt. Wir machen uns gemeinsam in ökumenischer Neugier und Bereitschaft zur Versöhnung auf den Weg. Organistion und Reiseleitung: Pfarrvikar Christoph Nobs Pfarrer Barthel Pichlmeier Veranstalter: Marx Reisen, Strohhof 8, Fridolfing Unterkunft: Hotel St. Elisabeth in Hegne. Programmpunkte: 1. Tag: Konstanz. Führung mit Schwerpunkt Konstanzer Konzil. Hus Gedenkstein. 2. Tag: Zürich. Teilnahme an einer Führung „Reformation in Zürich“. 3. Tag: Schaffhausen. Führung „Reformation in Schaffhausen“. Rheinfall mit Spaziergang zum Rheinfallfelsen. Fahrt zum Wollmattinger Ried mit Wanderung. 4. Tag: Reichenau. Besichtigung der Kirche in Oberzell und Klostergarten. Anmeldung über Marx Reisen Fridolfing Tel: 08684 - 98 79 35 oder Pfr. Pichlmeier Preis: 376 € im Einzelzimmer. Es sind noch wenige Plätze frei! Impressum Herausgeber: Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Traunstein, Herzog-Friedrich-Str. 8a, 83278 Traunstein Redaktion: Pfarrer Barthel Pichlmeier (verantwortlich und DTP), Sonja Buchholz, Helga Schulz, Doreen Hönicke-Rettstadt, Gesine Krüger, Klaus Rieder E-Mail der Redaktion: sender.traunstein@gmail.com Auflage: 3.500, Fa. Miller & Sohn, Traunstein Daten, die im Gemeindebrief erscheinen, dürfen ausschließlich für innerkirchliche Zwecke verwendet werden. Ca. 75 Ehrenamtliche tragen den Gemeindebrief aus. 10

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Wussten Sie schon, dass . . . …Dr. Ulrich Römer am 26. März feierlich ins Amt des Prädikanten eingeführt wurde? …das Gelände rund um die Auferstehungskirche ab 1. April den Namen „Martin-Luther-Platz“ trägt? Die feierliche Straßenschildenthüllung durch Dekan Bertram, Pfarrer Dr. Ceglarek und OB Kegel fand am 31. März statt. Die Umbenennung ist der Startschuss für die komplette Umgestaltung und Renovierung des Geländes. …die Kirchengemeinde seit 1. April alleiniger Eigentümer des Gebäudes am Martin-Luther-Platz 4 (ehemals Crailsheimstr. 8a) ist? Die Kirchengemeinde kaufte der Diakonie ihren 35% Anteil ab. … dass knapp 3000€ Plus im Haushaltsjahr 2016 zu verzeichnen sind. Ein erfreuliches Ergebnis, immerhin mußten wir an dieser Stelle bereits mehr als 40000€ Minus vermelden. …im Kirchenvorstand Ulrich Bareiß für Doreen Hönicke-Rettstadt als stimmberechtigtes Mitglied nachberufen wurde? Wir danken beiden für deren Engagement ... 589 „Sender“ mit der Post verschickt werden, was natürlich hohe Kosten verursacht. Besonders in Waging, Chieming, Seebruck, Truchtlaching, Surberg und Nußdorf würden wir uns über weitere Austräger freuen. ... dass die offene Jahresausstellung des Kunstverein Traunstein in diesem Jahr nicht in etablierten Austellungsräumen statt findet, sondern im öffentlichen Raum der Stadt Traunstein an sechs verschiedenen Orten. Acht Arbeiten von sieben Künstlerinnen und Künstlern werden vom 5. - 30. Juli 2017 auch in der evangelischen Auferstehungskirche zu sehen sein. Aktuelle Termine findet man immer auf unserer Homepage: www.traunstein-evangelisch.de 11

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Veranstaltungen Lutherbilder oder wie Martin Luther (fast) zum Heiligen wurde Martin Luther wurde zu den unterschiedlichsten Zeiten auf Bildern dargestellt. Dies sind nicht nur Illus- trationen, sondern die Kunstwerke vermitteln einen Eindruck von verschiedenen Lutherbildern im Laufe der Zeit. Von Darstellungen der Künstlerfamilie Cranach, Kirchenfiguren mit dem Reformator im 17.Jhd., „Heiligenbildern“ und Statuen des 19. Jh. bis in die Jetztzeit reicht das spannende Spektrum und erläutert bildlich die Bedeutung des Reformators. Dienstag, 14. September 19.00 Uhr Referent: Christian Düfel Ort: Großer Gemeindesaal, Martin Lutherplatz 2 Der echte Reformator? – Johannes Calvin und der Calvinismus als reformatorische Bewegung Der lange in Genf wirkende Reformator Johannes Calvin (*1509) ist der Begrün- der der reformierten Theologie und Kirche. Er betrachtete Luther als „maßlos leidenschaftlich“, auch wenn er seine Leistung durchaus wert schätzte. Vielen gilt Calvin als der eigentliche Reformator. Wo Luther in den alten Formen stehen bleibt, versuchen Calvin und der Calvi- nismus das Leben in der Welt und ihre Ordnung zu verändern. An diesem Abend lernen wir gemeinsam Luthers Zeitgenossen kennen, blicken auf die Streitigkeiten zwischen beiden und lernen die verschiedenen Traditionen schätzen. Donnerstag, 5. Oktober 19.00 Uhr Referent: Pfr. Manuél Ceglarek Ort: Großer Gemeindesaal, Martin Lu- therplatz 2 Das Café International findet weiterhin einmal im Monat jeweils um 15.00 Uhr im großen Gemeindesaal statt. Nächste Termine: 16. Juli; 17. September; 22. Oktober Das Café International ist ein Ort der Begegnung und Verständigung mit Asylbewerbern. Kuchenspenden werden dabei gerne entgegen genommen. Näheres erfährt man hier: www.traunsteiner-netz.de 12

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Veranstaltungen Seniorentreff in Traunstein 13. Juli: „ Kirchliche Jugendarbeit damals und heute“ Austausch und Gespräch mit Diakon und Dekanatsjugendreferent Bernd Rohrbach 27. Juli: „Ambulante Pflege - Welche Angebote und Leistungen sind damit verbunden?“ Informationen von Frau Verena Pieper, Diakoniestation Traunstein Im August ist Sommerpause 14. Sept.: „ Heute packe ich meinen Koffer!“ Wertschätzende Biographiearbeit mit Frau Silvia Nett- Kleyboldt 28. Sept.: „Kirchenreformen rund um den Bodensee“ Karin und Michael Strauch berichten von der diesjährigen Ökumenischen Reise 12. Okt.: „Ausflug nach Burghausen“ Wir besuchen die Evangelische Kirche und machen einen Spaziergang über die beeindruckende Burganlage. Abfahrt 13.30 Uhr Rückkehr gegen 18.00 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung über Diakon Edwin Stegmann 26. Okt.: „Eindrücke aus Israel“Ein Reisebericht von Diakon Georg Kohler. Bibelkreis Der Bibelkreis findet jeweils am 2. + 3. Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Auferstehungskirche Traunstein, im 1. Raum gleich rechts neben dem Eingang statt. Zur Zeit sind wir eine Gruppe von ca. 10 Christen, die sich mit dem Wort Gottes und den Auswirkungen auf unser Leben beschäftigen. Ansprechpartner Wulf Düx, über das Pfarramt Hauskreis in Traunstein Bibellesen - Persönlicher Austausch Singen und Beten. - In der Gemeinschaft untereinander etwas von der Gemeinde Jesu Christi erleben. Kontakt: Familie Römer, Traunstein, Tel. 0861-2092646 Familie Kroll, Traunstein Familie Schneider, Chieming Wenn Abholdienst gewünscht ist, bitte im Pfarramt oder bei Diakon Stegman melden! Literaturkreis Lesen, reden und kennenlernen. jeweils 1. Montag im Monat um 19.00 Uhr Martin-Luther-Platz 2 (vorm.Crailsheimstr.) in Traunstein. 3. Juli, 4. Sept., 6. Nov., 4. Dez. Aktuelles Buch: „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez Info.: (0861) 234 88 111 Gerd Kuhlmann 13

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Gottesdienstliches Leben Den ganzen Tag stehen drei große Fahrzeuge, vollgeladen mit „Reformation“ auf dem Gelände vor der Schule. Im „Reformationsmobil“ gibt es z.B. eine Bibelausstellung und eine interessante Ausstellung über die Zeit der Reformation (u.a. eine Druckerpresse zum Ausprobieren). Neben der Nahrung für den Geist wird auch für den Leib gesorgt: Den ganzen Tag wird allerlei von deftig bis süß zu haben sein. Am Nachmittag und am Abend: In „Luthers Biergarten“ spielen Wolfgang Diem und andere bekannte Musiker auf. „Kreative Anfrage an die Kirche von heute“ mit Alois Glück und Dekan Peter Bertram. Herr Alois Glück aus Traunwalchen (Landtagspräsident a.D., ehemal. Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Katholiken) wird unser prominenter Gesprächspartner sein. Gegen 21.30 Uhr gibt es zum Abschluss noch einen Abendsegen. Man kann den ganzen Tag oder auch nur teilweise dabei sein. Wer sich für eine Mitfahrgelegenheit interessiert möge sich ab dem 26. Juni im Pfarramt in Traunstein melden, Tel. 0861- 9896710, Pfarramt.Traunstein@elkb.de „In Freiheit und Verantwortung“ – Luthers Erben Predigtreihe in der Auferstehungskirche Am 31. Oktober 1517 trat Luther eine Bewegung los, die die Welt veränderte. Seine Ideen finden Anklang und beeinflussen auch heute unser Zusammenleben: Wie leben wir als Christen in lutherischer Freiheit vor Gott, aber im Wissen auf unsere Verantwor- tung füreinander hier und jetzt gemeinsam? Im Rahmen des Reformationsjubiläums blicken wir auf Erben dieses Gedankengutes. Wir beginnen mit dem Lehrer der Reforma- tion, Philipp Melanchthon (16. Jahrhundert), fahren fort mit Luthers Lieddichtern Paul Gerhardt (17. Jahrhundert) und Johann Sebastian Bach (18. Jahrhundert), blicken auf den lutherischen Sozialreformer Johann Hinrich Wichern (19. Jahrhundert) und runden unser Bild mit dem lutherischen Widerständler im Nazi-Regime, Dietrich Bonhoeffer (20. Jahrhundert), ab. Die Reihe findet ihren Höhepunkt im Gottesdienst zu 500 Jahren Reformation am 31. Oktober 2017. 24.09.2017 Philipp Melanchthon (Dekan Peter Bertram) 01.10.2017 Paul Gerhardt (Dekan i.R. Gottfried Stritar) 15.10.2017 Johann Sebastian Bach (Pfarrer Manuél Ceglarek) 22.10.2017 Johann Hinrich Wichern (Diakon Edwin Stegmann) 29.10.2017 Deitrich Bonhoeffer (Pfarrer Barthel Pichlmeier) 31.10.2017 Reformationstag ( Dekan Bertram/Pfarrer Ceglarek) 14

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Krankenhaus Traunstein Gottesdienst mit Abendmahl jeden Freitag, 18.30 Uhr Gottesdienstliches Leben Evang. Altenheim Wartberghöhe Gottesdienst jeden 2. Samstag (mit Abendmahl) und jeden 4. Samstag (ohne Abend- mahl) jeweils um 16.00 Uhr Ökumenisches Taizegebet ...beten, singen, in die Stille gehen, Kraft schöpfen. Mittwoch, 12. Juli 19.00 Uhr im Ettendorfer Kircherl Mittwoch 18. Oktober 19.00 Uhr in der Kirche in Haslach Gemeindefest 9. Juli 10.00 Uhr Familiengottesdienst in der Simeonkirche. anschließend gemütliches Zusammensein rund um die Kirche mit Mittagessen und Kaffeetrinken. Für Kinderprogramm ist gesorgt. Ökumenischer Berggottesdienst mit Familien am Ettendorfer Kircherl Samstag, 22. Juli, 9:30 Uhr: Treffpunkt vor Salinenkirche 10:00 Uhr: Gottesdienst anschließend Picknick (Brotzeit mitbringen!) Die rCehgieelmmiänßgiguennd GWoattgeinsdgiefinnsdteeninsiuenasuefrednenKinrcähcehnstiennTSraeuitnesntein, 15

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