Sonderbeilage 2017

 

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Sonderbeilage Industrie-Empfang

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Dienstag, 13. JUni 2017 Spezial Industrieland OÖ Standort: Oberösterreichs Wechsel auf die Überholspur Seite 5 Jubiläum: 70 Jahre industriellenvereinigung Oberösterreich Seite 7 70 Jahre industrieller Fortschritt Die herausragende Entwicklung der oberösterreichischen Industrie in den letzten Jahrzehnten zeigt auf, wie der Weg für Oberösterreich in eine erfolgreiche Zukunft gestaltet werden muss. Export und internationaler Austausch, die Entwicklung neuer Technologien, Investitionen in Bildung, Forschung und neue Anlagen sowie Umwelt- und Ressourcenverantwortung sind jene Erfolgsfaktoren der Industrie, die umfassenden Nutzen für die gesamte Wirtschaft, die Menschen und die Lebensqualität in Oberösterreich haben. seite 2–7 Foto: shutterstock Die vorliegende Beilage zeigt ab Seite 8 einen umfassenden Überblick, wie vielfältig Oberösterreichs Industrielandschaft ist. • BRP-Rotax • ESIM Chemicals • Engel • AMAG • Eisenbeiss • Hochreiter • Fronius • Lenzing Plastics • TGW • KEBA • TANNPAPIER • Miba • Greiner • EREMA • LINZ AG • Lenze • Vetropack • Borealis Seite 8 Seite 8 Seite 9 Seite 9 Seite 10 Seite 10 Seite 10 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 12 Seite 13 Seite 13 Seite 14 Seite 14 Seite 15 Seite 15 Seite 16 • delfort Seite 16 • FACC Seite 17 • EBNER Industrieofenbau Seite 17 • VACE Seite 18 • Heinzel Seite 18 • Christof/FMT Seite 18 • Energie AG Seite 19 • Spitz Seite 19 • Resch&Frisch Seite 20 • Eternit Seite 20 • RÜBIG Seite 21 • HUECK FOLIEN Seite 21 • Pfahnl Seite 22 • Kremsmüller Seite 22 • STEyR MOTORS Seite 23 • NGR Seite 23 • LASKA Seite 24 • PORR Seite 24 • Bosch Rexroth Seite 24 • DyWIDAG Seite 25 • Schatzdorfer Seite 25 • TRUMPF Österreich Seite 26 • POLOPLAST Seite 26 • CNH Industrial Österreich Seite 27 • Kirchdorfer Zement Seite 27 • Stern&Hafferl Seite 27 • Ennskraftwerke AG Seite 27 • Primetals Seite 28 • VIVATIS Seite 28 • MAN Truck & Bus Österreich Seite 29 • RAG Seite 29 • KTM Seite 30 • Siemens Seite 30 • voestalpine Seite 31 • Wacker Neuson Seite 31

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2 InIdnudsutsrtireilealnanddOObbereöröstseterrereicichh DIEDNiSeTnAsGta, 1g3, .1J3U.NJIU2n0i 127017 Foto: voestalpine Die heimische industrie muss die Digitalisierung als klare Chance für die Zukunft begreifen. Damit geht zwar auch eine evolution, möglicherweise sogar Revolution, von traditionellen Berufsbildern einher, am ende bedeutet dies jedoch keine menschenleeren Werke, sondern Mitarbeiter, die nicht mehr so sehr Bediener von Maschinen, sondern entwickler und steuernde von Prozessen sind. Dafür muss ihnen schon jetzt durch gezielte aus- und Weiterbildung das entsprechende Rüstzeug mitgegeben werden.“ Wolfgang Eder, voestalpine Industrie erzeugt Zukunft! Die industrie manifestiert sich als Wirtschafts- und Wohlstandsmotor des Landes und ermöglicht eine positive Zukunftsperspektive für Oberösterreich und seine Menschen. Sie ist der Dreh- und angelpunkt für viele entwicklungen in Wirtschaft, technologie und gesellschaft. Menschen in allen Belangen“, bringt axel greiner, Präsident der industriellenvereinigung Oberösterreich (iV OÖ), die sa- lich. Länder mit einer hohen industriequote kamen wesentlich schneller aus der Krise als jene Länder, die davor jahre- schiedenen politischen Lagern aufgegriffen werden. Das Dreieck des Erfolgs Kurz gesagt, die industrie ist che auf den Punkt. lang die Dienstleistungsgesell- Die vor 70 Jahren gegründete der Wertschöpfungsmotor unserer Volkswirtschaft. gemeinsam mit ihren Mitarbeitern entwickeln und produzieren Oberösterreichs industriebetriebe innovative Produkte, schaffen und sichern Hunderttausende arbeitsplätze und sorgen mit ihren exporterfol- in den sieben Jahrzehnten seit dem ende des Zweiten Weltkriegs hat sich Oberösterreich von einer landwirtschaftlich geprägten und einer von der Krise der verstaatlichten industrie betroffenen Region zu einem starken industriestandort im Herzen europas schaft ausgerufen hatten. Reindustrialisierungsstrategien sind seit dieser Zeit wieder en vogue. Neue Angst vor alten Mythen Umso verwunderlicher ist es, dass nun auch in Oberöster- industriellenvereinigung Oberösterreich sieht es daher gerade in einer Zeit, in der Freihandelsabkommen, die globalisierung, der technologische Fortschritt oder zentrale infrastrukturprojekte ständig hinterfragt und zunehmend abgelehnt werden, als ihre aufgabe, nur Unternehmertum, Wettbewerb, innovation und letztendlich Leistung schaffen Wohlstand. Die Politik bzw. Regierung muss hierzu die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. es braucht in den Köpfen vieler ein Umdenken, um eine erfolgreiche Zukunft für unser Österreich zu schaffen.“ Stefan Pierer, KTM Foto: KTM Foto: Miba in der Digitalisierung liegen für die industrie und ihre Mitarbeiter große Zukunftschancen. es gibt aber schon heute zu wenig absolventen aus den Fächern rund um it, softwareentwicklung, Mechatronik oder Mathematik. Die Bildungspolitik muss hier neue angebote schaffen und zudem interesse und neugierde bei Kindern schon ab dem Kindergarten und der Volksschule wecken!“ F. Peter Mitterbauer, Miba Foto: AMAG Foto: Pöttinger Die sPÖ plakatiert ‚scheißjobs‘ und meint ‚s....Unternehmer’. es ist Zeit, dass wir uns dagegen wehren.“ Klaus Pöttinger, Pöttinger Landtechnik Zukunft bedeutet nachhaltiges Wirtschaften und damit Wachstum und erfolg auf internationalen Märkten. Dabei zählen Qualität, Zuverlässigkeit und effizienz. Die Basis dafür bilden kompetente und gut ausgebildete Mitarbeiter sowie hochautomatisierte industrieanlagen.“ Helmut Wieser, AMAG Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung OÖ Foto: IV OÖ/Eric Krügl gen für den Wohlstand in unserem Bundesland. Damit steht fest: „eine starke industrie nützt dem Wirtschaftsstandort, dem Land und seinen Eine starke Industrie nützt dem Wirtschaftsstandort, dem Land und seinen Menschen in allen Belangen – sie investiert in Bildung, Forschung und neue Anlagen, schafft und sichert damit hochwertige Arbeitsplätze!“ Dr. Axel Greiner, Präsident der industriellenvereinigung Oberösterreich entwickelt. Davon profitierte die gesamte Wirtschaft, es entstanden attraktive und gut bezahlte arbeitsplätze und die Politik konnte mit den stark steigenden steuereinnahmen umfangreiche Leistungen für das Land und seine Bevölkerung finanzieren. Erfolgsfaktoren stärken die Industrie Möglich wurde dieser aufstieg durch das aufkommen und die steigerung der exporte und des internationalen austauschs, die entwicklung neuer technologien, durch investitionen in Bildung, Forschung und neue anlagen sowie nicht zuletzt durch die kontinuierliche steigerung der Umwelt- und Ressourcenverantwortung. Diese erfolgsfaktoren führten zum erstarken der industrie und wurden wiederum durch diese selbst forciert. Der nutzen daraus wurde zuletzt bei der weltweiten Finanzmarktund Wirtschaftskrise ersicht- reich die entstehung eines weiteren Mythos forciert wird, der ebenso lange strapaziert wird, wie es den industriellen strukturwandel gibt: „erneut werden schreckensszenarien ausgerufen, wonach Computer und Roboter den Menschen die arbeit wegnehmen. Die Digitalisierung ist jedoch erstens keine neue entwicklung, sondern genau genommen seit Jahrzehnten im Laufen, und zweitens hat noch jeder strukturwandel in der industrie mehr arbeitsplätze entstehen lassen, als weggefallen sind“, erklärt greiner. Dass es zu einer kontinuierlichen Veränderung der arbeitswelt und mancher Berufsbilder kommt, stehe außer Frage, ebenso der Bedarf an zusätzlichen, gut ausgebildeten Mitarbeitern, die in vielfältiger Weise hinter den neuen technologien stehen. Doch die Mythen um die Digitalisierung sind bei Weitem nicht die einzigen, die an den stammtischen diskutiert und von ver- dieser besorgniserregenden gesellschaftspolitischen entwicklung mit umfangreicher sachinformation zu begegnen und die enormen effekte der heimischen industrie als Wirtschaftsmotor noch stärker hervorzuheben. „ein starker industrieller Kern ist von großem nutzen für die gesamte Bevölkerung“, meint dazu auch iVOÖ-geschäftsführer Joachim Haindl-grutsch. Umfangreiche Wirtschaftskompetenz, hohes industriebewusstsein und eine moderne standortpolitik bilden aus seiner sicht das Dreieck des erfolgs für ein industrieland wie Oberösterreich. Die industrie ist sich ihrer Verantwortung für den standort und ihre Menschen sehr bewusst und sieht es als eine ihrer gesellschaftspolitischen aufgaben, das Wissen um eine erfolgreiche wirtschaftliche entwicklung intensiv zu kommunizieren. Fünf Kernbotschaften stehen daher zum 70-Jahre-Jubiläum der iV OÖ

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DiDeInEsNtSaTgA,G1, 31.3J.UJUnNi 2I 2001177 IInndduussttrriieellaannddOObbeerröössteterrreeicichh 3 Foto: Greiner/Robert Maybach exporterfolge schaffen arbeitsplätze und stärken den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Wir müssen internationale Chancen erkennen und bestmöglich nutzen, um Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand auch in der Zukunft nachhaltig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen industrie in einem globalen Kontext zu erhalten.“ Axel Kühner, Greiner Gruppe Foto: Rosenbauer Die Partnerschaft zwischen Unternehmern und Mitarbeitern ist in den Betrieben Oberösterreichs vorbildlich. sie sorgt dafür, dass wir mit der Zeit gehen und dem internationalen Wettbewerb standhalten. Die organisierten sozialpartner sollten diesem guten Beispiel folgen, anstatt ihre energie für unseriöse Verunglimpfungen zu verbrauchen.“ Dieter Siegel, Rosenbauer Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung OÖ Foto: IV OÖ/Eric Krügl im Mittelpunkt, wie und warum Oberösterreich von seiner industrie profitiert. Exporterfolge bringen Wohlstand Mit Köpfchen und Qualität erzeugt die oö. industrie Produkte und Dienstleistungen, die weltweit gefragt sind. Diese internationalen erfolge sichern unsere arbeitsplätze, ermöglichen ein höheres einkommen und bringen dem staat steuereinnahmen in Rekordhöhe. „Ohne internationalen Handel und globalisierung ist ein kleines Land wie Österreich – und erst recht unser Bundesland – verloren“, so Haindl-grutsch. „Bei Verlust unserer exportstärke könnte der aktuelle Wohlstand nie und nimmer gehalten werden!“ Investitionen in Bildung und Forschung nur ideenfabriken sichern arbeitsplätze auf Dauer. Die oö. industrie investiert jährlich über 5 Milliarden euro (!) in Forschung, neue anlagen und in die ausbildung ihrer Mitarbeiter. nur so bleiben unsere Unternehmen erfolgreich eine idee voraus und sichern damit Oberösterreichs Zukunft und unsere arbeitsplätze. „Die industrie ist der maßgebliche treiber in der Lehrlingsausbildung und in der Kooperation mit HtLs, den Fachhochschulen und den Universitäten. Ohne diese fruchtbringende Zusammenarbeit und ohne die Forschungsausgaben der Unternehmen – sie steuern rund 80 Prozent zu den gesamten Forschungsausgaben in Oberösterreich bei – käme der gesam- te F&e-Bereich zum erliegen“, betont Haindl-grutsch. Arbeiten mit Knöpfchen und Köpfchen Die industrie ist ein hochattraktiver arbeitgeber im Land. seit 2008 wurden in Österreich durch die industrie 200.000 neue arbeitsplätze geschaffen, in Oberösterreich arbeiten heute mehr Menschen denn je in der industrie: 367.000 oder drei von fünf arbeitsplätzen werden direkt und indirekt gesichert. neue technologien und innovationen machen dabei die arbeit in der industrie sicher und abwechslungsreich, schwere und monotone arbeiten erledigen zunehmend Roboter und Maschinen. Was heute raucht, sind die Köpfe Umweltschutz und Ressourcenschonung sind nur mit neuen technologien, innovationen und entsprechenden investitionen möglich. Die oö. industrie beweist täglich ihre Verantwortung und ist Vorreiter bei neuen energie- und Umwelttechnologien. Bereits heute leistet sie die sauberste Produktion von stahl, Papier oder Zement weltweit. „in Oberösterreich gilt daher: Die industrie ist ein wichtiger teil der Lösung und nicht ein teil des Problems“, weist Haindlgrutsch darauf hin, dass Umweltschutz und Ressourcenschonung nur mit einer starken industrie möglich sind. Intelligente Mobilität kommt gut an schlussendlich machen neue technologien auch unsere Mo- bilität intelligenter, sicherer, schneller und sauberer. Die oö. industrie leistet hier mit ihrem erfindergeist wichtige Beiträge in allen Bereichen. „Das schafft hochwertige arbeitsplätze und schont die Umwelt nachhaltig“, betont der iV-OÖgeschäftsführer. „Mobilität ist das Zukunftsthema schlechthin. Ob es sich um selbstfahrende autos, um e-Mobilität oder auch um hochmoderne Dieselmotoren handelt, die oö. industrie bietet technologien in allen Bereichen der Mobilität und bietet wiederum der gesellschaft großen nutzen!“ insgesamt hat Oberösterreich heute eine größere Dichte an industriebetrieben als je zuvor. im netzwerk mit vielen Zulieferern und Dienstleistern bringt der servoindustrielle sektor bessere arbeitsplätze, höhere einkommen und mehr steuereinnahmen für den staat, der damit seine ausgaben und Leistungen bezahlt. erfreulicherweise ist die enorme Zugwirkung der industrie über alle Parteigrenzen hinaus bekannt, wie iV-OÖ-Präsident axel greiner resümiert: „Viele Persönlichkeiten – egal welchen politischen Couleurs – haben mittlerweile erkannt, wie die wirtschaftlichen Zu- Was heute in den oberösterreichischen Industriebetrieben raucht, sind die Köpfe! In Sachen Umweltschutz und Ressourcenschonung ist die heimische Industrie ein Teil der Lösung und nicht ein Teil des Problems.“ Joachim Haindl-Grutsch, geschäftsführer der industriellenvereinigung Oberösterreich sammenhänge in Oberösterreich funktionieren und wie eminent wichtig die industrie für unser Land und unsere gesellschaft ist.“ Dieses gemeinsame Commitment werde es auch brauchen, um mit der industrie das gesamte Land und seine Menschen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Impressum Herausgeber: ing. Rudolf andreas Cuturi, Mas, MiM, Promenade 23, a-4010 Linz, Medieninhaber: OÖn Redaktion gmbH & Co. Kg, Promenade 23, 4010 Linz, tel. 0732/7805-0, Hersteller: OÖn Druckzentrum gmbH & Co. Kg, Medienpark 1, 4061 Pasching, tel. 0732/7805-0, Redaktion: OÖnachrichten sonderthemenRedaktion, Fotos (wenn nicht anders angegeben): iV Oberösterreich, Anzeigen: Mag. Bernd Kirisits, Wimmer Medien gmbH & Co. Kg, Promenade 23, 4010 Linz, tel. 0732/7805-519 Es wurde ein Druckkostenbeitrag von der Industriellenvereinigung OÖ entrichtet. Es handelt sich somit gem. § 26 MedienG um „entgeltliche Einschaltungen“. Foto: Fill Foto: SKF Foto: Engel Digitalisierung und Vernetzung sind die schlüssel für mehr Produktivität und Qualität und damit für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit. Um die Chancen von industrie 4.0 optimal nutzen zu können, stellen wir bereits heute zusätzliche Mitarbeiter ein. Jetzt geht es darum, auch die standortbedingungen weiterzuentwickeln, damit wir in europa unsere technologisch führende Position dauerhaft behaupten können.“ Stefan Engleder, Engel Der erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit im globalen Business hängt äußerst stark davon ab, wie wir das bei uns gelebte Facharbeiterkonzept weiter fortsetzen können und wie es uns gelingt, die für einen hohen innovationsgrad erforderlichen ‚ingenieursleistungen‘ sicherzustellen. Mitarbeiter mit dieser Qualifizierung tragen wesentlich zu unserer technischen schlagkraft und innovationsstärke bei.“ Franz Hammelmüller, SKF Das Miteinander steht über dem gegeneinander, sinnstiftende Unternehmensphilosophie über verkrusteter und verstaubter Klassenkampfrhetorik.“ Andreas Fill, Fill

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4 InIdnudsutsrtireilealnanddOObbereöröstseterrereicichh Exporte sichern Wohlstand DIEDNiSeTnAsGta, 1g3, .1J3U.NJIU2n0i 127017 Produktion sorgt für Wachstum Digitalisierung schafft neue Jobs nützt dem Land und seinen Menschen. Industrie produziert sauber Leitbetriebe multiplizieren Arbeitsplätze Wer We ung fung 1 2,36tschöp rtschöpf EURO EURO Betriebe optimieren Energiemix Industrie erzeugt Zukunft

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DiDeInEsNtSaTgA,G1, 31.3J.UJUnNi 2I 2001177 IInndduussttrriieellaannddOObbeerröössteterrreeicichh 5 Wechsel auf die Überholspur! Die oö. industrie sieht im ausbau und in der stärkung des neuen standortressorts die Chance, das industrieland Oberösterreich an europas topregionen heranzuführen. Mit dem Wechsel an der spitze der Oö. Landesregierung kam es auch zur geplanten Änderung in der Ressortaufteilung: Michael strugl rückte zum Landeshauptmann-stellvertreter auf, sein bisheriges Ressort für Wirtschaft, arbeitsmarkt und energie wurde um die Forschungs- und Wissenschaftsagenden, das Beteiligungsmanagement des Landes und um die gemeinsame abstimmung der Finanzpolitik mit Landeshauptmann thomas stelzer erweitert. Mit dieser aufwer- Mit Thomas Stelzer als Landeshauptmann und Michael Strugl als Leiter des Standortressorts hat unser Bundesland die besten Voraussetzungen, im internationalen Wettbewerb der Standorte auf die Überholspur zu wechseln.“ Dr. Axel Greiner, Präsident der industriellenvereinigung Oberösterreich tung zu einem umfassenden und damit starken standortressort ging ein lang gehegter Wunsch der oö. industrie in erfüllung. Fundament industrieller Erfolge Bereits in den zwei Jahrzehnten vor diesem wirtschaftspolitisch so wichtigen schritt wurde das Fundament für den industriellen aufstieg Oberös- IV-OÖ-Präsident Axel Greiner begrüßt die angekündigte Neuausrichtung der Standort- politik: „Sie wird den Konjunkturzug weiter beschleunigen.“ Foto: IV OÖ/Eric Krügl terreichs gelegt. nach dem Fall des eisernen Vorhangs waren der eU-Beitritt Österreichs und die spätere eU-Osterweiterung Meilensteine in einer entwicklung, die dem Land vollständigen Zugang zum Binnenmarkt verschaffte und vom Rand europas in die Mitte rücken ließ. Der nunmehrige altlandeshauptmann Josef Pühringer war in diesen so entscheidenden Jahren mehr als nur politischer Landesvater, seine entscheidungen bildeten die Basis dafür, dass sich Oberösterreich nach der „Verstaatlichtenkrise“ zu einem global erfolgreichen industriestandort entwickeln konnte und tausende arbeitsplätze geschaffen und langfristig erhalten wurden. Beginn eines neuen Zeitalters Die Wahl thomas stelzers zum Landeshauptmann bedeutet nun den Beginn eines neuen Zeitalters für die oberösterreichische Landesregierung und auch für die oö. industrie. eine neue Prioritätensetzung und eine konsequente Umsetzung der standortthemen werde Oberösterreich auf die Überholspur im internationalen Wettbewerb der industrieregionen bringen, zeigt sich axel greiner, Präsident der industriellenvereinigung Oberösterreich (iV OÖ), optimistisch: „Die angekündigte neuausrichtung – wie beispielsweise ein ausgeglichener Landeshaushalt samt schuldenabbau und schuldenbremse oder stärkere investitionen in Forschung und Hochschulen mit dem Ziel einer 4-Prozent-F&e-Quote – werden den derzeit in Fahrt kommenden Konjunkturzug weiter beschleunigen.“ Attraktivierung des Standorts auch die erwarteten Verbes- serungen in der Bildungslandschaft und insbesondere im Mint-Bereich, ein internationales standortmarketing und investorenservice, der ausbau der infrastruktur inklusive Breitband sowie nicht zuletzt die Deregulierung und entschlackung von gesetzen und Verordnungen, gepaart mit Verschlankungen in der öffentlichen Verwaltung würden die attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit des standorts verbessern, zeigt sich greiner zuversichtlich: „Mit thomas stelzer als Landeshauptmann und Michael strugl als Leiter eines starken standortressorts hat unser Bundesland die besten Voraussetzungen, diesen anspruch in den nächsten Jahren Realität werden zu lassen!“ Mit der Fertigstellung einer gemeinsam erarbeiteten standortagenda steht der nächste wichtige schritt dazu unmittelbar bevor. Foto: KEBA Foto: TGW Foto: Tannpapier Foto: Polxtec Die sozialpartnerschaft war im vorigen Jahrhundert sicher sinnvoll und hilfreich, in den letzten Jahren hat sich diese jedoch in eine ‚sozialgegnerschaft‘ entwickelt. Die untergriffigen und unnötigen Videos der arbeiterkammer zeigen eindrucksvoll, dass die arbeiterkammer geld im Überfluss hat, da eine eigenwerbung nicht angebracht ist.“ Fritz Huemer, POLyTEC Die heimische industrie ist der Wirtschaftsmotor des Landes, der mit der internationalisierung der Unternehmen nicht nur Wachstum und Wohlstand, sondern auch arbeitsplätze schafft und sichert. Damit das auch so bleibt, müssen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Unternehmen geschaffen und internationale Wachstumsmärkte auch in Zukunft offen gehalten werden.“ Catharina Trierenberg-Wetzl, TANNPAPIER Die Digitalisierung verändert in ungeahnter geschwindigkeit unsere Prozesse und unser Leben – Robotik und smart glasses sind allgegenwärtig. eine erstklassige (aus-)Bildung unserer Jugend ist der schlüssel zum erfolg und unsere Lebensversicherung. Daher wäre es so wichtig, dass im Bildungsbereich endlich die Weichen richtiggestellt werden und es zu mehr Wettbewerb kommt.“ Georg Kirchmayr, TGW Logistics Group eine starke industrie ist Basis für unseren Wohlstand in Österreich. Hohe exportquoten zeigen, wie erfolgreich unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb sind. export hängt vom freien Handel ab und deshalb brauchen wir, um erfolgreich agieren zu können, entsprechende Handelsabkommen.“ Gerhard Luftensteiner, KEBA AG LH-Stellvertreter Michael Strugl und Landeshauptmann Thomas Stelzer wollen Oberösterreich an die industriellen Top- Regionen Europas heranführen. Foto: Volker Weihbold Foto: IFN-Holding Die größte gefahr der Digitalisierung ist, dass wir in Zukunft nicht genug Mitarbeiter finden! Weiterbildung der erwachsenen und Heranführen der Jugend an die arbeitswelt von morgen sind daher die wichtigsten aufgaben unserer Zeit!“ Stephan Kubinger, IFN-Holding

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6 InIdnudsutsrtireilealnanddOObbeeröröstseterrreeicichh Foto: Borealis Foto: Mark Lunabba, Laakirchen Papier AG Foto: Oberbank/Haslinger Foto: Neuson Foto: BMW Die BMW group investiert täglich 460.000 euro am standort Österreich – in neue technologien, in moderne Produktionsanlagen, in hochattraktive arbeitsplätze und in die ausbildung unserer Fachkräfte von morgen. Ungerechtfertigte Kritik an unserer modernen und sauberen Dieseltechnologie darf nicht dazu führen, dass die wirtschaftliche entwicklung beeinträchtigt oder arbeitsplätze gefährdet werden.“ Gerhard Wölfel, BMW Group Werk Steyr neue Zeiten brauchen neue Lösungen. nehmen wir einen neuen anlauf für Oberösterreich, die besten Köpfe aus Politik, Bildung und Wirtschaft zu zukunftsorientierten erfolgskonzepten zusammenzubringen. Wer Chancen erkennt, wird erfolge ernten.“ Hans Neunteufel, NEUSON Industries Die Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre und zwei Dinge sind sicher: Die Digitalisierung kommt, ob wir wollen oder nicht, und sie kommt mit einem enormen tempo. als industriebundesland nummer 1 muss sich Oberösterreich aktiv an die spitze dieser entwicklung stellen, um alle sich bietenden Chancen rechtzeitig zu ergreifen!“ Franz Gasselsberger, Oberbank Der standort Österreich benötigt dringend Reformen und wirtschaftsbelebende Maßnahmen, wie beispielsweise bei der arbeitszeitflexibilisierung. stattdessen herrscht zwischen den Koalitionspartnern immer wieder ein Verhältnis wie zwischen Regierung und Opposition. Die eigentliche aufgabe der Regierung, in staatspolitischer Verantwortung für Österreich zu arbeiten, tritt viel zu oft in den Hintergrund.“ Mark Lunabba, Laakirchen Papier AG ein industriefreundliches Umfeld mit den richtigen Rahmenbedingungen sichert arbeitsplätze und investitionen und damit den Wohlstand der Region. Um dieses Umfeld zu schaffen, müssen wettbewerbsfähige Kosten für energie und Ressourcen sowie faire Umweltauflagen im Fokus der politischen Bemühungen stehen.“ Jürgen Mader, Borealis Foto: Delfort Foto: Brau Union Foto: Reform-Werke Foto: RLB OÖ Foto: BRP-Powertrain eine gute Zusammenarbeit von sozialpartnern, Politik und industrie ist Voraussetzung für den erfolg. Das weltweite Umfeld ist dynamisch, innovation und Weiterentwicklung sind unsere wichtigsten Voraussetzungen am Weltmarkt. Jeder Beitrag, der die erfolgsstory weiterentwickelt, ist herzlich willkommen. Beiträge, die dies verschlechtern oder gar vergiften, werden mit sicherheit unsere internationale Konkurrenz freuen. Thomas Uhr, BRP-Powertrain Die industrie nimmt ihre Verantwortung in besonderer Weise wahr und leistet einen überaus gewichtigen Beitrag für arbeitsplätze und Wohlstand. sie zeigt, wie innovationsgeist und Zukunftsoffensive unser Land vorwärts bringen. Die Wettbewerbsfähigkeit des standortes verlangt darüber hinaus aber von allen verantwortlichen Kräften in Politik und sozialpartnerschaft ein gemeinsames, verantwortungsvolles arbeiten und einsatz für zukunftsorientierte Lösungen.“ Heinrich Schaller, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Die Zukunft findet mit oder ohne uns statt. Oberösterreichs industrieunternehmen gestalten die Zukunft mit: sie sind weltweit aktiv und oft an der spitze des Fortschritts. export, Forschung und Freihandel sind unsere Wohlstandsmotoren.“ Clemens Malina-Altzinger, Reform-Werke Den Brauereistandort in Zipf als wichtigen Wirtschaftsfaktor und arbeitgeber in der Region Oberösterreich zu erhalten, erfordert eine konsequente investitionsstrategie. Laufende innovationen und höchste Qualität bei den Produkten sowie Flexibilität und gut ausgebildete Mitarbeiter sind notwendig, um den standort für die Zukunft zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.“ Markus Liebl, Brau Union Österreich AG es muss in Österreich neben dem gewollten schutz der sozial schwachen auch ein Recht auf Leistung und einsatz eingeführt werden, das belohnt und nicht sanktioniert wird! es würde die investitionstätigkeit und die Unternehmensansiedelung in Österreich beschleunigen, wenn die gewinne daraus bis zum erreichen des Wertes des eingesetzten eigenkapitals steuerlich befreit würden.“ Martin Zahlbruckner, delfort Foto: Lenzing AG/Karl Michalski Foto: Sparkasse OÖ Foto: Energie AG Foto: Siemens Foto: EBNER DIEDNiSeTnAsGta, 1g3, .1J3U.NJIU2n0i127017 Die Welt wächst durch die Digitalisierung immer schneller zusammen. Und wenn man diese Herausforderungen frühzeitig erkennt, offenbaren sich viele Chancen, die auch arbeitsplätze in Österreich schaffen können – vorausgesetzt, die Bürokratie wird möglichst schnell reduziert und die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen.“ Robert Ebner, EBNER Industrieofenbau in Zeiten großer politischer Veränderungen kann sich die industrie keinen stillstand leisten. Durch einen neubeginn muss neuer schwung in die erhöhung der standortqualität kommen. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen, damit die Digitalisierung ihr volles Potenzial als Wachstums- und Jobmotor entfalten kann, sollte dabei auf der Prioritätenliste ganz oben stehen.“ Josef Kinast, Siemens AG Österreich Die Digitalisierung ist mit sicherheit die größte Herausforderung, damit die energie ag und Oberösterreich auch in Zukunft erfolgreich sein können. Das bedeutet, dass wir in Projekte wie den zügigen ausbau der intelligenten stromnetze oder die konsequente Umsetzung der Breitbandinitiative akzente setzen müssen. Das schafft neue, hochqualifizierte arbeitsplätze und macht unser Land zu einer Zukunftsregion!“ Werner Steinecker, Energie AG Oberösterreich Die oö. industrie leistet hervorragende arbeit, das Wirtschaftswachstum gewinnt an Fahrt. Die Politik ist aufgefordert, der Wirtschaft zusätzlichen Rückenwind zu verschaffen, denn überbordende Regularien und Vorschriften hemmen die Weiterentwicklung und die innovationsbereitschaft, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. ‚Volle Kraft voraus‘ muss das Motto sein – damit der Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter seiner Führungsrolle gerecht wird.“ Michael Rockenschaub, Sparkasse OÖ Jedes industrieunternehmen hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Unsere aufgabe ist es, diesen Fußabdruck verantwortungsvoll zu minimieren, um auch nachfolgenden generationen einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen. Das Modell der Kreislaufwirtschaft wird daher in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.“ Stefan Doboczky, Lenzing AG

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DiDeInEsNtSaTgA,G1, 31.3J.UJUnNi 2I 2001177 IInndduussttrriieellaannddOObbeerröössteterrreeicichh 7 Ideenfabrik für Zukunftsfragen seit ihrer gründung vor 70 Jahren ist der industriellenvereinigung Oberösterreich die Wettbewerbsfähigkeit des standorts und seiner Betriebe ein Hauptanliegen. Ob arbeitswelt, Bildung, energie und Umwelt, infrastruktur, Forschung oder Finanz-, technologie- und sozialpolitik: Die iV OÖ setzt sich als think tank erfolgreich im Umfeld wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fragen ein – und das seit 1947. Schwierige Gründung im Herbst 1945 taten sich engagierte industrielle zusammen, um den während der nsZeit aufgelösten industriellenverband neu ins Leben zu rufen. Zwei Jahre später wurde die industriellenvereinigung Oberösterreich gegründet. Unter den ehrengästen der Versammlung vom 11. März 1947 in Linz war auch der damalige Landeshauptmann Heinrich gleissner. Bereits an diesem tag konnte der erste Präsident, gustav Hack (1947–1953), in der Festschrift mit stolz festhalten: „Obwohl die Werbung und erfassung der oberösterreichischen industriebetriebe erst zum teil vollzogen ist, kann die Landesgruppe schon eine Zahl von über 300 Mitgliedern und Mitarbeitern in ihren Reihen begrüßen.“ Dieses wertvolle Dokument berichtet über die sicherung der ernährung sowie steigerung der Produktion und ausschaltung wirtschaftshemmender Faktoren als vordringliche aufgabengebiete der iV. „Besonders aber liegt uns am Herzen, eine zufriedene und werksverbundene Mitarbeiterschaft zu besitzen“, so gustav Hack. Motor der oö. Wirtschaft Die iV OÖ begleitete in den Folgejahrzehnten das erste österreichische Wirtschaftswunder von 1952 bis zur strukturkrise 1962. Oberösterreich war in diesen Jahren zu einem wichtigen Motor des exports geworden. in den 1970er Jahren erreichte die heimische industrie die größte Wertschöpfung aller Bundesländer. Und auch im Rahmen des zweiten österreichischen Wirtschaftswunders – im Umfeld der globalisierung in den 1990er und 2000er Jahren – sollten sich die erfolge der oberösterreichischen industrie bezahlt machen: Kaum ein anderes eU-Land konnte seit der Ostöffnung 1989 seine exporte, seine Direktinvestitionen im ausland sowie Forschungsausgaben in dem aus- maß steigern wie Österreich. „Anwältin“ des Standorts seit der gründungsphase der industriellenvereinigung Oberösterreich haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ständig verändert, die Ziele der iV OÖ sind aber im Wesentlichen dieselben geblieben. Die struktur wird aus ehrenamtlich agierenden Funktionären gebildet, allesamt Unternehmer und verdiente Manager. Mit 70-jähriger erfahrung unterstützt sie seit 1947 ihre Mitglieder, gestaltet die Rahmenbedingungen für den industriestandort mit einer modernen, offenen und leistungsorientierten gesellschaft und bringt ihre expertise als think tank und netzwerk bei Zukunftsthemen ein. Präsidenten seit der Gründung der Industriellenvereinigung Oberösterreich Dr. Axel Greiner Präsident seit 2013 Dipl.-Ing. Klaus Pöttinger Präsident von 2004 bis 2013 Dr. Karl Büche Präsident von 1996 bis 2004 Dipl.-Ing. DDr. Peter Mitterbauer Präsident 1988 bis 1996 Das Haus der Industrie in Oberösterreich Foto: IV OÖ/Eric Krügl Die Industriellenvereinigung Das Fundament und die stärke der parteipolitisch unabhängigen interessenvertretung bilden die Ehrenamtlichkeit aller Funktionäre sowie die Freiwilligkeit der Mitgliedschaft der industriebetriebe und industrienahen Dienstleister. Dazu zählen die Leitbetriebe und zahlreiche international orientierte Klein- und Mittelbetriebe. Komm.-Rat Eugen Malina-Altzinger Präsident 1974 bis 1988 Komm.-Rat Wilhelm Poeschl Präsident von 1953 bis 1974 Komm.-Rat Gustav Hack Präsident von 1947 bis 1953

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8 Industrieland Oberösterreich DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Hohe Exportquote durch Investitionen in Forschung und Entwicklung BRP-Rotax entwickelt und produziert innovative Antriebssysteme für Powersportfahrzeuge. Die Exportquote des Unternehmens liegt bei 99,7 Prozent. Fachwelt und Kunden waren bei der größten europäischen Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen vom Rotax 915 iS restlos begeistert. Der neue turbogeladene Flugmotor mit einer Leistung von 135 PS punktet vor allem mit dem besten Leistungsgewicht seiner Klasse und einer hohen Startleistung. BRP-Rotax errang mit dem Rotax 915 iS den ersten Platz des InnovationsAwards in der Kategorie „Motoren für die Zukunft“. „Wir freuen uns über die große Zustimmung unserer Kunden für unser neues Antriebsaggregat, das wir in der zweiten Jahres- hälfte auf den Markt bringen werden“, sagt DI Thomas Uhr, General Manager BRP-Rotax GmbH & Co KG and Vice President Powertrain BRP. Möglich werden solche internationalen Erfolge für den Motorenbauer aus Gunskirchen durch die laufende Evaluierung der Kundenbedürfnisse und hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. „Innovationen und technische Entwicklungen sind, nach der Qualifikation und dem Knowhow der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unser wesentlichster Erfolgsfaktor“, betont Thomas Uhr. Motor für die Zukunft: Der Rotax 915 iS  Fotos: BRP-Rotax BRP-Rotax produziert innovative Antriebssysteme für Produkte wie Ski-Doo und Lynx Motorschlitten, Sea-Doo Jetboote, Can-Am Gelände- und Side-by-Side-Fahrzeuge, CanAm Spyder Roadster sowie Motorräder, Karts und Leichtund Ultraleichtflugzeuge. In den vergangenen 50 Jahren wurden insgesamt 350 Motorenmodelle für Powersportfahrzeuge konzipiert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Innovationen, die umweltfreundlich sind und die Leistung der Antriebsaggregate optimieren. Die Hauptabsatzmärkte sind die USA, Kanada, Skandinavien und Mexiko. „Wir leben seit Jahrzehnten von positiven Entwicklungen auf den Weltmärkten. Alles, was den offenen Warenverkehr einschränkt, ist kontraproduktiv“, sagt Uhr und präzisiert seine Aussagen zu Standortsicherung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pointiert: „99,7 % unserer Motoren gehen ins Ausland. Nur wenn wir auf den internationalen Märkten mit unseren innovativen Produkten überzeugen, können wir uns weiterhin Produktion und Entwicklung leisten. Würden wir unsere Produkte nur in Österreich verkaufen, dann könnten wir uns Rotax Flugmotoren stehen für herausragende Leistung und Zuverlässigkeit. nur ein Pförtnerhäuschen leisten.“ Deshalb setzt BRP-Rotax auf die internationale Vernetzung und versucht verstärkt dort zu produzieren, wo die Produkte auch verkauft werden. „Komplexe Forschungsaufgaben und die Entwicklung sind in Österreich konzentriert, ebenso werden viele Hightech-Teile zentral in Österreich gefertigt und deshalb ist eine Internationalisierung eine Stärkung für unseren Standort. Andere Produktionsschritte verlagern wir in Länder, die mit niedrigen Lohnnebenkosten punkten“, erläutert Uhr. Die Politik müsse in Österreich bessere Rahmenbedingungen für eine praxisnahe und verschränkte Ausbildung der jungen Menschen schaffen. Die Zukunft liege in einem hohen fachlichen Know-how und der Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zeitweise auch Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie die Aus- und Wei- terbildung der Fachkräfte sollten mehr gefördert werden, um für Unternehmen Anreize zu schaffen, in den Ausbau ihrer Werke zu investieren und die Attraktivität von Österreich als Industriestandort zu erhöhen. Weitere Infos: www.rotax.com Innovative Chemie für die Welt kommt aus Linz Das einzigartige Know-how von ESIM Chemicals steckt in Produkten von Weltkonzernen, verwandelt Ideen in Innovationen und sorgt dafür, dass Chemie grüner wird. ESIM Chemicals ist ein hoch spezialisiertes Unternehmen auf dem Gebiet der Feinchemie. Mit der Erfahrung von über 75 Jahren in der internationalen Chemieindustrie entwickeln wir maßgeschneiderte Verfahren für individuelle Kundenbedürfnisse und produzieren ein breites Portfolio an eigenen chemischen Produkten zur Weiter- und Endverarbeitung in den unterschiedlichsten Industriebereichen. Diese Kombination ist in der Welt der Feinchemie einzigartig und macht ESIM Chemicals zu einem bevorzugten Partner in der Produktion großvolumiger Basischemie, wie auch für die Herstellung komplexer Spezialchemikalien. Beheimatet in Linz und beliefert die Welt ESIM Chemicals ist besonders stolz auf seine oberösterreichischen Wurzeln. Wir glauben an den Innovations- und Industriestandort Linz und haben daher alle Forschungs- und Produktionsaktivitäten hier am Standort gebündelt. Wir sind global bestens vernetzt und unsere Abnehmer befinden sich in aller Welt, was unsere Exportquote von nahezu 100 % beweist. Zu unseren Kunden gehören nicht nur Weltkonzerne wie BASF, Dow Chemicals oder Syngenta, sondern wir beliefern und beraten auch klein- und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups aus dem Bereich neue Technologien. Ausgezeichnet als innovativster Zulieferer Als global tätiges Chemieunternehmen stehen bei ESIM Chemicals Innovationskraft, Qualitätsbewusstsein und operative Exzellenz im Zentrum des Erfolges und bilden zugleich die Grundlage unserer Kundenorientierung. Auf Basis Foto: GettyImages der spezifischen Kundenanforderungen betreiben wir in unseren top-ausgestatteten Laboren und als aktives Mitglied internationaler Forschungsnetzwerke hoch spezialisierte Entwicklungsarbeit. Für diese kundenorientierte Innovationskraft wurde ESIM Chemicals unter 300 Zulieferern mit dem „Supplier Award for Innovation 2016“ ausgezeichnet, verliehen von der Syngenta AG, dem weltweit größten Pflanzenschutzmittelhersteller. Chemie und Umwelt sind kein Widerspruch Die Umweltverträglichkeit von chemischen Produkten gewinnt bei ESIM Chemicals immer mehr an Bedeutung und wir arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung nachhaltiger Chemikalien und biobasierten Prozessen. Wir verfolgen damit konsequent unsere Strategie, grüne Rohstoffe einzusetzen, um daraus nachhaltige Chemikalien zu fertigen. Ein gutes Beispiel dafür ist die großtechnische Herstellung und Vermarktung eines biobasierenden Produkts, das wir in kurzer und intensiver Entwicklungsarbeit fertigstellen konnten und unseren Kunden als Grundlage zur Pigmentherstellung dient. Besonders stolz sind wir auf unsere zahlreichen Kooperationen und großen Netzwerke, die wir mit Universitäten, internationalen Institutionen und chemisch-technischen Dienstleistern unterhalten. Mit unseren ständigen Innovationen erschließen wir neue Märkte und treiben die Internationali- sierung unseres Unternehmens voran. ESIM Chemicals wächst stetig weiter und wird als Bekenntnis zum Standort Linz die Kapazitäten am Unternehmenssitz auch in Zukunft weiter ausbauen.

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DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Industrieland Oberösterreich 9 ENGEL ist weiterhin auf Wachstumskurs und schafft am Stammsitz in Schwertberg Platz für neue Mitarbeiter Kundenspezifische Lösungen und digitale Produkte für die Fabrik der Zukunft sind für den Spritzgießmaschinenbauer und Systemexperten nach wie vor die stärksten Wachstumstreiber. Bereits zum dritten Mal in Folge konnte ENGEL seinen Jahresumsatz steigern. Die Unternehmensgruppe schloss das Geschäftsjahr 2016/17 Ende März mit einem Umsatz von 1,36 Mrd. Euro ab und erzielte damit ein Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ENGEL konnte seine sehr gute Marktposition in Europa weiter festigen und die Marktanteile in Asien und Amerika ausbauen. Die steigenden Absatzzahlen und sich verändernde Anforderungen in der Kunststoffindustrie tragen dieses Wachstum. „Wir brauchen für die Zukunft noch mehr hochqualifizierte Mitarbeiter“, sagt ENGEL-Chef Stefan Engleder. „Wir werden in Zukunft noch mehr hochqualifizierte und engagierte Mitarbeiter benötigen“, so Stefan Engleder, Vorsitzender der Geschäftsführung. Mit neun Fertigungswerken und 30 Vertriebs- und Serviceniederlassungen ist das 1945 gegründete Familienunternehmen heute der global größte Hersteller von Spritzgießmaschinen und Automatisierungslösungen für die Spritzgießindustrie. In allen Ländern der Erde produzieren Kunden von ENGEL mit Spritzgießmaschinen und Robotern aus österreichischer Entwicklung Kunststoffprodukte für unterschiedlichste Anwendungen, von Zahnbürsten, über Spielzeug und Haushaltswaren bis zu Smartphone-Gehäusen und Automobilkomponenten. Innovationsstärke, Qualität und Kundennähe sind der Schlüssel zum Erfolg. „Kundennähe bedeutet, dass wir die individuellen Anforderungen unserer Kunden verstehen und in maßgeschneiderte Lösungen umsetzen können“, sagt Engleder. Die individuell angepassten Systeme umfassen immer häufiger Produkte zur Lösung der Herausforderungen von Industrie 4.0 und tragen somit der wachsenden Bedeu- tung von digitalen Technologien Rechnung. Investitionen stärken den Standort Oberösterreich Pro Jahr investiert ENGEL aktu- ell mehr als 100 Mio. Euro in den Ausbau und die Moderni- sierung seiner Werke. Trotz des weltweiten Erfolgs be- kennt sich das Familienunter- nehmen zu seinen Wurzeln und investiert kontinuierlich in die heimischen Werke, insge- samt 55 Mio. Euro in den letz- ten drei Jahren alleine in Ober- österreich. Seit Sommer 2015 Der Stammsitz Schwertberg wird deutlich erweitert. Gerade fertiggestellt wurde das wird das Stammwerk in südliche Technologiezentrum, in dem ganz neu eine Krabbelstube inklusive Garten mit Schwertberg deutlich erwei- Hochbeeten für die Mitarbeiterkinder eingerichtet wurde.  Fotos: ENGEL tert. Im Süden des Werksge- ländes sind 10.000 Quadrat- nere Lehrwerkstätte eingerich- das Großmaschinenwerk in beschäftigte ENGEL zum Ende meter zusätzliche Nutzfläche tet. Im nächsten Schritt wird St. Valentin (NÖ) mehr Platz. des Geschäftsjahres 2016/17 entstanden. Es wurden Büros, eine Krabbelstube zur Betreuung der Mitarbeiterkinder und nun die 2013 errichtete Fertigungshalle Nord erweitert und ein neues Kundentechnikum Mitarbeiterzahl bald über 6.000 mehr als 5.900 Mitarbeiter, von denen über 3.000 in Österreich arbeiten. Noch im ers- eine noch größere und moder- gebaut. Gleichzeitig bekommt Mit den neuen Gebäuden legt ten Quartal des aktuellen Ge- ENGEL die Basis für weiteres schäftsjahres soll die 6.000er- personelles Wachstum. Das Marke überschritten werden. Unternehmen investiert stark Sowohl in Schwertberg, als in die Ausbildung und Weiter- auch in St. Valentin und bildung seiner Mitarbeiter. Al- Dietach ist ENGEL dabei, neue lein in Österreich stellt ENGEL Mitarbeiter einzustellen. jedes Jahr mehr als 40 neue Lehrlinge ein. Die Übernahme- Weitere Infos: quote liegt bei 98 Prozent. Für www.engelglobal.com Hochschulabsolventen bietet die Gruppe seit September Für die neue Lehrwerkstätte hat ENGEL in modernste Maschi- 2016 ein internationales Trai- nentechnik investiert. neeprogramm an. Weltweit AMAG auf strategischem Wachstumskurs Der Markt für Aluminiumwalzprodukte wird in den nächsten Jahren deutlich wachsen. Mit dem Werksausbau in Ranshofen wird die AMAG von dieser Dynamik profitieren. Aluminium ist industriegeschichtlich gesehen ein sehr junges Metall. Aufgrund seiner herausragenden Eigenschaften hat es sich aber innerhalb weniger Jahrzehnte zum zweitwichtigsten Metall in der Industrie entwickelt. Weltweit wird für die nächsten Jahre ein jährliches Wachstum für den Verbrauch an Aluminiumwalzprodukten von rund 4 % erwartet. Zu den Branchen, die den höchsten Zuwachs aufweisen, zählt der Transportbereich. Der wesentliche Treiber ist hier der zunehmende Bedarf an Leichtbaulösungen zur Senkung des Energiever- brauchs und der CO2-Emissionen von Autos sowie Nutzund Schienenfahrzeugen. Auch die Luftfahrtindustrie setzt auf Aluminium. Aluminium bietet Materialeigenschaften wie Korrosionsbeständigkeit und hohe Festigkeit bei geringem Gewicht – Vorteile, die hier gefragt sind. Im Branchenranking folgen die Komsumgüter-, Verpackungs-, Bauund Maschinenbauindustrie. AMAG-Werksausbau auf der Zielgeraden Mit dem Werksausbau, der Mitte Juni 2017 in der Eröffnung des neuen Kaltwalzwer- kes gipfelt, verfügt die AMAG zukünftig über modernste Produktionsanlagen für Aluminiumplatten, -bleche und -bänder. Rund 520 Millionen Euro werden im Zeitraum 2012 bis 2018 investiert – damit zählt die Werkserweiterung zu den bedeutendsten Investitionen der Aluminiumindustrie. Der Ausbau wurde im April 2012 gestartet und umfasste in der ersten Stufe ein zusätzliches Warmwalzwerk mit Plattenfertigung und eine Walzbarrengießerei, in der zweiten Phase, die kurz vor dem Abschluss steht, ein Kaltwalzwerk samt Finalanla- gen und nochmaliger Erweiterung der Walzbarrengießerei. Insgesamt wird die Kapazität für Walzprodukte um 50 Prozent auf über 300.000 Tonnen erhöht. Parallel dazu wird die Kernkompetenz im Recycling von Aluminiumschrotten ausgeweitet. Die AMAG stärkt damit ihre Position als attraktiver Wachstums- und Innovationspartner für Kunden aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie der Sport-, Elektronik-, Bau-, Maschinenbauund Verpackungsindustrie und investiert damit in die Zukunft. Denn mit den neuen Anlagen wird nicht nur Produktion und Qualität gesteigert, sondern auch das Abmessungsspektrum der Produkte hin zu größeren Breiten und Dicken erweitert. Bekenntnis zum Standort, Wirtschaftsimpuls für die Region Durch den Werksausbau werden 450 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zudem entsteht ein wesentlicher Wirtschaftsimpuls in der Region, denn durch den hohen Anteil an lokalen Vergaben (Anlagen, Bau, Infrastruktur, Elektrotechnik etc.) am Standort profitieren regionale Betriebe vom Wachstumskurs. So hat die AMAG im Zeitraum 2013–2016 Bestellungen im Wert von 347 Mio. EUR in Oberösterreich, davon 213 Mio. EUR im Innviertel, getätigt. Höchste Qualität in neuen Dimensionen: Mit dem Werksausbau bietet die AMAG ein wesentlich erweitertes Produktspektrum an hochwertigen Aluminiumwalzprodukten an. Der Standort Ranshofen bietet die optimalen Vorausset- zungen und ausreichend Platzreserven für die Erweiterung. Die Werke und Entwicklungsstätten zahlreicher Großkun- den aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Verpa- ckung befinden sich in unmittelbarer Nähe. Fotos: AMAG

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10 Industrieland Oberösterreich DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Wasserkraftgetriebe von Eisenbeiss, der Schritt in eine saubere Zukunft Eisenbeiss liefert Ihnen das richtige Getriebe, damit sich die Kraft des Wassers nicht in Wärme auflöst. Eisenbeiss ist Spezialgetriebehersteller für die Stahl-, Kunststoff-, Lebensmittelindustrie sowie die Energietechnik. Schon vor mehr als 50 Jahren realisierte Eisenbeiss erste Aufträge im Bereich der Wasserkraft für Francisturbinen. Diese Erfahrungen waren der Anfang für die Gründung eines eigenen Geschäftsbereiches 2010. Auch wenn man meint, dass Wasser kontinuierlich durch die Turbine fließt, gibt es Störfälle wie Kurzschluss, Netzausfall und Notstopp, wo beträchtlicher Schaden im Getriebe entstehen kann. Egal, ob es sich um PIT, Rohroder eine vertikale Wasserturbine handelt, Eisenbeiss hat die passende Getriebelösung, die sich nach der Fallhöhe, Durchflussmenge und Flügelzahl richtet. Darüber hinaus müssen die Baureihen besonderen Anforderungen in Bezug auf Platzbedarf, Einbauraum und optimaler Getriebeübersetzung gerecht werden. Die Einmaligkeit dieser selbstentwickelten Getriebe macht neben der robusten und kompakten Bauweise der extrem hohe Wirkungsgrad von über 99 % aus. Denn schließlich geht es um die Erzeugung von Strom und Verluste durch Abwärme reduzieren die Rentabilität der Wasserkraftanla- ge. Die hohe Effizienz der Getriebe wird durch doppelschrägverzahnte Teile, besondere Fertigungsmethoden und optimierte Lagerung erreicht. Ein angenehmer Nebeneffekt ist der geringe Lärmpegel, der so die Beeinträchtigung für Mensch und Natur minimiert. Eine zusätzliche Herausforderung für den Betreiber stellt die permanente Kontrolle bzw. Überwachung der zumeist mannlos betriebenen Anlagen dar. Durch ein digitales Überwachungstool (i:gear4.0®) kann die wasserreiche Zeit tat- Foto: Eisenbeiss sächlich zur Stromerzeugung voll genutzt werden, unvorhergesehene Stillstände bzw. Wartung sind kein Thema mehr. EINBAUEN UND VERGESSEN ist der Anspruch von Eisenbeiss für seine in- und ausländischen Kunden, damit diese sorgenfrei Strom erzeugen können. Weitere Infos: www.eisenbeiss.at Traditionelle Wurzeln mit innovativer Kraft Mit Schinken, Salami und Brühwurstprodukten ist die Firma Hochreiter Fleischwaren GmbH am internationalen Markt an vorderster Front. Das 1958 gegründete Unternehmen mit Sitz in Bad Leonfelden und weiteren Standorten in Reichenthal und Perg orientiert sich in allen Bereichen an hochgesteckten Qualitätskriterien. Für die Qualitätssicherung und die Einhaltung des stets gleichbleibend hohen Standards der Produkte zeichnet Geschäftsführer Gerhard Lanz verantwortlich. Unterstützt wird er dabei von seinem mittlerweile mehr als 30-köpfigen Team. Im hauseigenen, staatlich akkreditierten Labor werden umfassende chemische und mikrobiologische Analysen durchgeführt. Die Geschäftstätigkeit von Hochreiter Fleischwaren GmbH erstreckt sich weit über die österreichischen Grenzen hinaus: „Exportkunden steuern mittlerweile schon rund 90 Prozent zum Jahresumsatz von zuletzt rund 120 Mio. Euro bei“, so Geschäftsführer Wolfgang Hochreiter. Die Condeli GmbH ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Familienunternehmens Hochreiter Fleischwaren GmbH und beschäftigt sich ausschließlich mit der Produktion und dem Vertrieb von hochwertigen Convenience-Produkten. Durch den Einsatz modernster Produktionsverfahren und der ein- Gewerbepark Reichenthal zigartigen und geschützten SteamCon-Technologie steht Condeli nicht nur für beste Qualität, sondern auch für vollkommene Sicherheit und Transparenz. Im letzten Jahr ist das ehemalige „Manner-Werk“ in Perg übernommen worden, das noch im Laufe dieses Jahres in Betrieb genommen wird. Künftig werden an diesem Standort Toast und Convenience-Produkte erzeugt. Ein „Global Player“ als regionaler Arbeitgeber 350 Mitarbeiter garantieren Tag für Tag den reibungslosen Ablauf internationaler Geschäftsaktivitäten. Viele der Beschäftigten stammen aus der unmittelbaren Umgebung und auch aus dem Zentralraum (Linz) und haben bei Hochreiter einen optimal in staufreiem Gebiet gelegenen, sicheren Arbeitsplatz gefunden. Mit dem Kurhotel und der Konditorei Fotos: Hochreiter Kastner, die auch im Einflussbereich von Hochreiter stehen, zählt man rund 400 hochmotivierte Mitarbeiter. Durch die ständige Expansion der Hochreiter Fleischwaren GmbH sind immer wieder neue Mag. Gottfried & Wolfgang Hochreiter Mitarbeiter aus der Region gefragt. Herr Gerhard Freudenthaler (personal@hochreiter.cc), freut sich über Initiativbewerbungen in allen Bereichen der Unternehmensgruppe. Hochreiter Fleischwaren GmbH, Kommunestraße 1 4190 Bad Leonfelden Tel.: +43 (0) 7213 / 6328-14 E-Mail: office@hochreiter.cc www.hochreiter.cc Drei Sparten, ein Ziel: Technolo- Lenzing Plastics – so vielseitig, wie giesprünge, die Maßstäbe setzen das Material, mit dem wir arbeiten Fronius International ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz Lenzing Plastics ist der weltweit führende Hersteller von Produkten in Pettenbach und Standorten in Wels, Thalheim, Steinhaus & Sattledt. aus Polyolefinen und Fluorpolymeren. Mit global 3.817 Mitarbeitern ist das Unternehmen in den Bereichen Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik tätig. Den Exportanteil von rund 90 Prozent erreicht Fronius mit 28 internationalen Gesellschaften und Vertriebspartnern sowie Repräsentanten in mehr als 60 Ländern. 1.242 erteilte Patente für Produktentwicklungen machen den innovativen Geist im Unternehmen für den Weltmarkt deutlich. Neue Technologien entwickeln Fronius steht auf drei Standbeinen: Perfect Welding, Solar Energy und Perfect Charging. Das Schweißsystem TPS/i, das Fronius Energy Package oder der Ri-Ladeprozess in der Bat- terieladetechnik sind Beispiele dafür, dass Fronius in allen drei Sparten spannende Innovationen gelungen sind. Verantwortung tragen Fronius ist der nachhaltige Umgang mit Energie und Ressourcen sehr wichtig. Nachhaltige Entwicklung bei Fronius heißt, umweltrelevante und soziale Gesichtspunkte gleichberechtigt mit wirtschaftlichen Faktoren zu berücksichtigen. Mutig investieren Innovationen wie der „kalte“ Schweißprozess CMT sind keine selbstverständlichen Ergeb- Fotos: Fronius nisse von Zusammenarbeit und technischer Ausstattung. Es braucht Mut zum Risiko und eigenverantwortlichen Unternehmergeist, um Technologien wie CMT entwickeln zu können. CMT macht nicht nur in der Automobilbranche zuvor unbekannte Verbindungen möglich. Oder Technologien für Photovoltaik, wo Fronius mit www.24hoursofsun.com in der Branche weltweit Menschen, Energieunternehmen und Kunden inspiriert. Oder die neue Technologie des Batterieladens mit Ri-Prozess, die Energiekosten minimiert und die Lebensdauer der Batterie maximiert. Als Nischenplayer sind wir immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Eine unserer Kernkompetenzen liegt im monoaxialen Verstrecken von Folien und Fäden. Wir bieten Speziallösungen in den Bereichen Bau & Isolation, Medizin & Hygiene, Verpackung, Kabelindustrie, Automotive und technische Textilien. Herausragend sind auch unsere Lenzing PROFILEN® PTFE Produkte. PTFE ist einzigartig unter den Polymeren. Durch seine außergewöhnlichen Eigenschaften kommt es dort zum Einsatz, wo andere Garne in die Knie gehen. Es eignet sich als Ausgangsmaterial für technische Spezialtextilien genauso wie für chirurgisches Nahtmaterial. Uns bei Lenzing Plastics macht nichts mehr Spaß, als gemeinsam mit unseren Kunden die Grenzen von PTFE auszuloten und maßgeschneiderte Speziallösungen zu entwickeln. Unseren Kunden sichert dies entscheidende Vorteile. Weg vom Regalprodukt hin zum auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Produkt, lautet unser Motto. Wir fertigen Garne, Fasern und Folien aus 100 % reinem  PTFE. Egal, ob als Dichtung in der Pumpe, als Filterelement in der Prozessindustrie, als Hautschutzkleidung am Körper oder als permanentes Implantat in der Herzklappe, Lenzing PROFILEN® Produkte haben in vielen Anwendungsfällen ihre Stärken bewiesen. Aber nicht nur gute Performance ist uns ein Anliegen, auch die Nachhaltigkeit unserer Arbeit und unserer Produkte ist uns wichtig. PTFE ist ein extrem biokompatibles Material und wird daher auch in Herzklappen verbaut. Dies wurde nun auch von Greenpeace im Rahmen der Detox-Kampagne ausdrücklich Foto: Lenzing Plastics bestätigt und PTFE als ökologisch unbedenklich eingestuft. Da PTFE aufgrund seiner vielfältigen Beständigkeit einen aktiven Beitrag zur Langlebigkeit von Endprodukten liefert, trägt sein Einsatz wesentlich zur Schonung von Ressourcen durch über die Zeit geringeren Materialeinsatz bei. Weitere Infos: www.lenzing-plastics.com

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DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Industrieland Oberösterreich 11 Shopping Backstage Die technischen Wunder der TGW-Intralogistik Es sind technische Wunder, die sich aneinander reihen und uns letztendlich mit allem versorgen, was wir zum Leben brauchen. Alles, was wir einkaufen – ob online oder im Geschäft – hat zuvor schon eine Reise hinter sich. Um genau zu sein, eine logistische Reise. Die TGW Logistics Group sorgt weltweit für reibungslose Prozesse beim Einkaufen – backstage. Was passiert, wenn man den Button „Jetzt kaufen“ auf der Bildschirmoberfläche klickt? Eine ganze Menge. Denn dann setzt sich eine Kette von automatisierten Vorgängen in Bewegung. Die Waren, die zuvor über eine Logistiksoftware automatisch in ein Lager eingelagert wurden, werden nun im Bestellsystem erfasst. Je nach Lagertyp holt ein Regalbediengerät oder ein sogenanntes Shuttle die Waren automatisch aus dem Regal und die Fördertechnik transportiert sie zum Kommissionierplatz. Dort wartet bereits ein Mitarbeiter des Distributionszentrums auf die Waren, nimmt die bestellte Menge aus dem Behälter und packt sie in einen Versandkarton. Gleichzeitig wird das Paket mit einer Adresse versehen und schon wird es auf seine Reise geschickt. Nur wenige Handgriffe sind nötig, bis die bestellte Ware zu Hause ankommt. Der Rest funktioniert automatisiert. Die TGW Logistics Group mit Hauptsitz in Wels und Niederlassungen quer durch Europa, Amerika und Asien plant, designt und realisiert seit 1969 Lo- Branche. Von der Mechanik über die Mechatronik bis hin zur Steuerung, Software und Robotik entsteht das gesamte System im Hause TGW. Georg Kirchmayr, CEO der TGW Logistics Group: „Wir entwickeln, produzieren und realisieren unsere Lösungen selbst, der Kunde erhält alles aus einer Hand. Unsere Expansion auf drei Kontinenten hilft uns, unsere Kunden quer über den Globus zu erreichen und für sie die ideale Lösung zu erarbeiten. Mittlerweile haben wir mehr als 500 Mitarbeiter, die sich allein der Software unserer intelligenten Systeme widmen.“ Und die Teams wachsen weiter, denn auch die Lösungen für die unterschiedlichsten Kunden werden immer größer und komplexer. „Die Märkte ändern sich permanent, unsere Kunden müssen sich dem starken Wandel anpassen – und wir helfen ihnen dabei. Dafür suchen wir im laufenden Jahr über 400 neue Mitarbeiter weltweit“, erklärt Kirchmayr. Innovativ und modern für die Mitarbeiter TGW investiert sehr stark in den Bereich „People’s Development“. Mittels diverser Sponsoring-Programme betreibt der Logistikexperte Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen wie Schulen, FHs und Universitäten und bietet vielfältige Möglichkeiten für einen spannenden Berufseinstieg. Alleine in diesem Wirtschaftsjahr wird in den Bereich People’s Development mehr als eine Million Euro investiert. Roboterlösung von TGW gistiklösungen für erfolgreiche Unternehmen wie Playmobil, Coop, Jack Wolfskin, Thomann, Kärcher, Adidas oder Zalando. Ein Komplettpaket für starkes Wachstum Die TGW-Gruppe hat sich als Komplettanbieter von Intralogistiklösungen einen Namen gemacht und gehört weltweit zu den Top 5 der „Dazu gehört neben den Ausbildungsmaßnahmen vor der TGW-Karriere insbesondere die ‚TGW Academy’, die TGW-intern ein komplettes Aus- und Weiterbildungsprogramm für unsere bestehenden Mitarbeiter umfasst. Mit unserem Leadership Excellence Programm stärken wir unsere Führungskräfte, unser Talents Management fördert junge Talente und mit unserem Expatriation Programm Innovative Technologien tagtäglich bei TGW im Einsatz stellen wir sicher, dass ein permanenter Austausch zwischen unseren internationalen Units herrscht“, so Kirchmayr weiter. Täglich tüfteln die TGW-Experten an neuen Produkten, Systemen und Lösungen. Neue Technologien werden evaluiert und für die Nutzung in der Intralogistik getestet. Georg Kirchmayr ist überzeugt: „Unsere internationalen Teams sind der Zeit praktisch immer einen Schritt voraus. Eine Logistiklösung besteht aus vielen kleinen Teilbereichen, sie alle müssen gemeinsam funktionieren, um ein reibungsloses System bieten zu können.“ Neue Technologien wie Augmented Reality und Robotik halten mehr und mehr Einzug in die Intralogistik. Bei TGW werden von den Servicetechnikern bereits Smart Glasses im Servicebereich eingesetzt. Eine eigene TGW-Tochtergesellschaft beschäftigt sich mit den Themen rund um Robotik. „In der Intralogistik geht die Robotik weit über die bisher bekannte industrielle Robotik hinaus. Der Bereich der ‚kognitiven Robotik‘ hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Dabei stehen Fähigkeiten wie Sehen, Erkennen, Entscheiden und Reagieren im Vordergrund. Diese Fähigkeiten ermöglichen dem Roboter, einzelne Waren im Behälter zu erkennen, zu entscheiden, welche Waren entnommen werden müssen, und gezielt nach diesen zu greifen und sie aus dem Behälter zu entnehmen. Für uns ein klarer Benefit in der automatisierten Kommissioniertechnik“, so Kirchmayr. TGW Evolution Park in Marchtrenk Um den wachsenden Teams auch genügend Platz zu bieten, baut TGW aktuell in Marchtrenk ein neues Gebäude. Auf einer Fläche von 75.000 Quadratmetern entsteht das neue Headquarter mit über 500 Büroarbeitsplätzen und 200 Mitarbeitern in der Fertigung. „Wir legen großen Wert auf moderne Technologien, auch bei unserem Neubau. Wir bauen ein energieeffizientes Gebäude mit Photovoltaik, einem modernen Bürokonzept für flexibles Arbeiten und einem Mitarbeiterrestaurant mit gesunder Küche“, so Kirchmayr. Zudem werden den Mitarbeitern ein Fitnessstudio, ein Beachvolleyball-Platz, ein Multifunktionssportplatz sowie ein Motorik-Park für den Ausgleich vor, während oder nach der Arbeit geboGeorg Kirchmayr, CEO bei TGW Fotos: TGW ten. „Wir freuen uns auch, unseren Mitarbeitern einen eigenen TGWKindergarten und eine TGW-Krabbelstube anbieten zu können. Die Arbeiten schreiten zügig voran und wir freuen uns, Mitte 2018 einziehen zu können.“ Sie möchten mehr erfahren oder eines der über 400 neuen Teammitglieder werden? Dann besuchen Sie die TGW-Website: www.tgw-group.com ÜBER DIE TGW LOGISTICS GROUP Die TGW Logistics Group ist ein weltweit führender Systemanbieter von hochdynamischen, automatisierten und schlüsselfertigen Logistiklösungen. Seit 1969 realisiert das Unternehmen unterschiedlichste innerbetriebliche Logistiklösungen, von kleinen Fördertechnik-Anwendungen bis zu komplexen Logistikzentren. Mit rund 2.700 Mitarbeitern weltweit realisiert die Gruppe Logistiklösungen für führende Unternehmen in verschiedenen Branchen. Dadurch erzielt die TGW Logistics Group im Wirtschaftsjahr 2016/17 Umsatzerlöse in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro.

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12 Industrieland Oberösterreich DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Übergabeautomaten zur intelligenten und effizienten Verwaltung von Werkzeugen und Arbeitsmitteln Tochter des Automatisierungsexperten KEBA automatisiert Disposition und Übergabe von Werkzeugen und Arbeitsmitteln Egal, ob in Produktionsabteilungen oder Werkstätten – Werkzeuge, Messgeräte, Werkzeugkoffer, Notebooks und andere Arbeitsmittel sind unabdingbar für einen reibungslosen Arbeitsablauf bzw. die Instandhaltung von Maschinen. Die Verwaltung des Gerätebestands sowie die Organisation von Ausgabe und Rücknahme münden oft in zeitaufwendigen Prozessen. Werden Objekte nicht an den vorgesehenen Platz zurückgebracht, kann dies zu Behinderungen im Arbeitsablauf führen. Ebenso führen defekte Werkzeuge, die im Bedarfsfall nicht einsatzbereit sind, zu Störungen. Und auch die Wiederbeschaffungskosten durch Schwund sind nicht zu vernachlässigen. Intelligent verwalten Eine Automatisierung der Werkzeugverwaltung und des Übergabeprozesses schafft Transparenz, mehr Ordnung und verbessert die Verfügbarkeit. Hier setzen die Lösungen von KEMAS, einer Tochter des Linzer Automatisierungsexperten KEBA, an. Mit Hilfe von SBAutomaten werden Werkzeuge, Messgeräte oder z. B. Laptops sicher verwahrt, die Disposition und Übergabe automatisiert sowie Informationen über Bestand, Nutzung, Zu- Automatisierte Entnahmen und Rückgabe stand und Verfügbarkeit bereitgestellt. Eindeutig identifiziert Bei einer automatisierten Werkzeugverwaltung wird jedes Werkzeug, Messgerät oder Arbeitsmittel mit einer elektronischen Kennzeichnung – einem RFID-Label oder RFID-Chip – versehen. Die eindeutige ID Nummer wird mittels Lesestation in einer Verwaltungssoftware erfasst. Zusätzliche Merkmale werden hinterlegt und so die Basis für ein datenbankbasiertes Bestandsmanagement geschaffen. Definierter Nutzerkreis Je nach Aufgabenverteilung und Berufsgruppe werden personenbezogene Zugriffsberechtigungen auf die erfassten Werkzeuge und Arbeitsmittel erteilt. Ein Kollege im Wartungsbereich benötigt andere Gerätschaften als jemand, der Konferenzräume vorbereitet. Diese Nutzungsberechtigungen werden parallel auf dem Firmenausweis oder -chip hinterlegt. Buchungsplattform Nicht immer stehen allen Mitarbeitern personalisierte Arbeitsmittel zur Verfügung. Werden Arbeitsmittel und Werkzeuge „geshared“, müs- Werkzeuge, Messgeräte, Arbeitsmittel sind für definierten Nutzerkreis rund um die Uhr verfügbar. Fotos: KEBA sen sie zeitlich und aufgabenabhängig zur Verfügung stehen. Die Lösung der KEBATochter KEMAS verfügt über eine Buchungsplattform. Mitarbeiter können häufig erforderliche Werkzeuge und Geräte für einen bestimmten Zeitraum und Zweck reservieren; Servicemitarbeiter haben die Möglichkeit, Objekte für regelmäßige Wartungsintervalle zu buchen. Vorteile des automatisierten Prozesses Alle Objekte sind über ihre eindeutige RFID-ID einem Fach im Automaten zugeordnet und haben so einen festen Lager- platz. Die Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrem Firmenausweis oder -chip, um die reservierten Werkzeuge und Arbeitsmittel abzuholen. Bei Entnahme und Rückgabe der Arbeitsmittel werden am Automaten der Zustand der Objekte und mögliche Mängel und Defekte abgefragt, defekte Werkzeuge werden sofort gemeldet. Kurze Reaktionszeiten für Reparaturen sind die Folge. Durch die Erfassung aller Objekte ist immer eine aktuelle Bestandsübersicht vorhanden. Zudem befinden sich alle Geräte immer an einem zentralen Ort und sind rund um die Uhr zugänglich. Durch die erfassten Nutzungsdaten sind alle Übergaben elektronisch protokolliert. Mittels der intelligenten Logistik kann man auswerten, welche Geräte wie oft reserviert und welche tatsächlich genutzt wurden, sowie Einsparpotenziale identifizieren und Umlaufmengen reduzieren. Und durch die Transparenz steigt auch das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Werkzeugen und Arbeitsmitteln. www.keba.com Black Box-Arbeitgeber war gestern - TANNPAPIER positioniert sich heute breitenwirksam als attraktiver Arbeitgeber TANNPAPIER ist Mitglied der TANN GROUP und beschäftigt weltweit 1150 MitarbeiterInnen, davon rund 500 am Hauptstandort in Traun. Die TANN GROUP entwickelt sich stetig weiter, schafft spannende Arbeitsplätze und investiert in die Zukunft. Allein am Standort in OÖ wurde ein zweistelliger Millionenbetrag in Produktion und Forschung investiert. Für Catharina TrierenbergWetzl, Vorsitzende der Geschäftsführung TANN GROUP, ist dies oberste Prämisse, um am Weltmarkt weiterhin eine führende Rolle einnehmen zu können: „Dies geht aber nicht ohne qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die obendrein das Herz am rechten Fleck haben. Die Identifikation mit unserer Unternehmenskultur ist uns besonders wichtig“. ICH BIN TANNPAPIER-Kampagne mit MitarbeiterInnen Foto: TANNPAPIER Familienunternehmen und Global Player Die TANN GROUP ist ein Familienunternehmen und Global Player mit weltweit 8 Standorten in Europa, Russland, Nordund Südamerika sowie Asien. Das Unternehmen produziert Tipping Papier für die internationale Zigarettenindustrie. „TANNPAPIER ist bei vielen Menschen sehr wohl als Marke, nicht so sehr aber als Arbeitgeber bekannt. Wir sind ein werteorientiertes Familienunternehmen und gleichzeitig ein international agierender Global Player mit Karrieremöglichkeiten. Diese Möglichkeiten und Werte möchten wir auch nach außen transportieren. Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und wollen kommunizieren, welche Chancen wir motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten – vom Lehrling bis zum Manager.“ „Wir wollen zeigen, wer wir sind und was uns ausmacht – was uns bewegt! Ehrlich und echt!“, ergänzt Catharina Trierenberg-Wetzl. Eine Kampagne von und für MitarbeiterInnen „Es sind immer die Menschen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die ein Familienunternehmen, wie das unsere ausmachen und prägen! Mit diesen Menschen gestalten wir unsere Gegenwart und Zukunft!“ – dessen ist sich Catharina Trierenberg-Wetzl bewusst. Deshalb stehen hinter der neuen „ICH BIN TANNPAPIER“-Kampagne MitarbeiterInnen des Unternehmens, die ihre ganz eigene und persönliche Geschichte erzählen. Es geht dabei um Zusammengehörigkeit und ein Team, das sich mit dem Unternehmen identifiziert und verbunden fühlt, Unternehmenswerte lebt und eigene Wertvorstellungen einbringt. „Bei ‚ICH BIN TANNPAPIER‘ sollen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unsere Unternehmenskultur nach innen und außen tragen. Dies passiert in einer unglaublich authentischen Art und Weise, stärkt so- mit den Zusammenhalt und soll Catharina Trierenberg-Wetzl. uns als attraktiver Arbeitgeber bekannter machen.“, betont www.tanngroup.com TANN GROUP IM ÜBERBLICK Umsatz: 250 Mio. € Mitarbeiter weltweit: 1150 Mitarbeiter in Traun: rund 500 Standorte: Österreich, China, Philippinen, Russland, Deutschland, Kanada, Kolumbien Lieferungen: in über 90 Länder Märkte: Europa, Asien, Nord- und Südamerika

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DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Industrieland Oberösterreich 13 Miba: Innovationen für einen sauberen Planeten Mit Know-how und Technologien die Welt jeden Tag ein wenig sauberer zu machen – daran arbeitet die Laakirchner Technologiegruppe weltweit an 22 Produktionsstandorten Europa, Asien und Nord- und Südamerika. Die Miba ist einer der weltweit wichtigsten Anbieter bei der Entwicklung und Produktion von hocheffizienten Komponenten für mehr Energieeffizienz, mehr Umweltfreundlichkeit, mehr Präzision und höhere Leistung. Die Laakirchner Technologiegruppe entwickelt und produziert an 22 Standorten in Europa, Asien und Amerika Sinterformteile, Gleitlager, Reibbeläge, Leistungselektronik-Komponenten, Beschichtungen und Sondermaschinen. Klare Unternehmensmission Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer erklärt: „Wir leisten in allen unseren Geschäftsbereichen unseren Beitrag zur Reduktion von CO2Ausstoß, zur Effizienzsteigerung von bestehenden Antriebskonzepten sowie zu Innovationen rund um neue, alternative Mobilitätskonzepte und Energiequellen.“ In Baumaschinen und Traktoren tragen Miba Reibbeläge zur Reduktion von Treibstoff bei. Zudem wird weltweit jede zweite Windturbine mit Reibbelägen der Miba gebremst. Spezielle Miba Beschichtungen für Planetenradgetriebe – etwa in Turbinen – ermöglichen eine maßgebliche Reduktion von Kerosin und Geräu- schen. Miba Sinterformteile tragen durch Gewichtsreduktion, verminderte Vibrationen, Treibstoffeffizienz und Fahrkomfort zur besseren Umweltverträglichkeit bei. Und Leistungselektronik-Komponenten wie Widerstände und Kühlkörper stellen den Schlüssel für die effiziente Nutzung erneuerbarer Energiequellen dar. 4,7 Prozent Forschungsquote Auch der Innovationsschwerpunkt liegt auf Emissionsreduktion und Effizienzsteigerung. Im Automobilbereich arbeitet die Miba daher einerseits intensiv an der weiteren Optimierung des Benzin- und des Dieselmotors. In beiden steckt auch künftig noch viel an Optimierungspotenzial bei Effizienz, Sauberkeit und Geräuschreduktion. Daneben beschäftigt sich die Miba seit längerem mit neuen Antriebsformen wie der Hybrid-Technologie und dem reinen Elektroantrieb. Mehr als 250 Mitarbeiter sind bei der Miba in Forschung und Entwicklung tätig. Rund 35 Millionen EUR oder 4,7 Prozent des Umsatzes wurden im Vorjahr in die Forschung investiert. Kluge Köpfe gesucht! Die Miba nimmt laufend Lehrlinge, Facharbeiter und Ingeni- eure in den bestehenden Geschäftsbereichen auf. Zusätzlich werden Spezialisten für die Digitalisierung und die Elektrifizierung gesucht. Datenanalysten, Softwareentwickler, Mechatroniker, Elekt- roniker oder Mathematiker werden künftig bei der Miba viele und spannende Betätigungsmöglichkeiten finden. „Was wir unseren Mitarbeitern anbieten, sind einerseits ein spannendes Umfeld und eine sinnvolle Aufgabe bei der Entwicklung von Technologien, die unsere Welt ein wenig sauberer machen. Daneben die Sicherheit und die langfristige Ausrichtung eines oberösterreichischen Familienun- ternehmens“, schildert F. Peter Mitterbauer. Mehr Infos unter www.miba.com Die Miba arbeitet jeden Tag daran, mit Technologien unseren Planeten ein wenig sauberer zu machen. Foto: Miba AG Greiner Gruppe: Von Kremsmünster in die ganze Welt Die Greiner Gruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2016 erneut gesteigert. Globalisierung, Diversifikation und Innovation waren dafür die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Die Produkte der Greiner Gruppe, die zu den weltweit führenden Unternehmen in der Kunststoff- und Schaumstoffindustrie zählt, sind aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Von Joghurtbechern über Schaumstoffmatratzen, Blutentnahmeröhrchen und Sitzen in Autos oder Flugzeugen bis hin zu Anlagen für die Profilextrusion reicht die breite Palette. 2016 konnte die Greiner Gruppe ihren erfolgreichen Weg fortsetzen. 9.722 Mitarbeiter an 134 Standorten erzielten einen Umsatz von 1,475 Milliarden Euro. Ermög- licht wird dies durch die konsequente Fortführung der Globalisierungsstrategie, die weitere Stärkung der Innovationskraft und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktsegmente in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Globalisierung schreitet voran Europa ist mit rund 75 Prozent Umsatzanteil der Kernmarkt der Greiner Gruppe, gefolgt von Nordamerika und Asien mit je 10 Prozent. „Die Erschließung neuer Märkte bleibt ein zentrales Thema. Neben Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender, und Hannes Moser, Finanzvorstand.  Foto: Robert Maybach den USA liegt unser Fokus auf den BRICS-Staaten, da diese Märkte mittel- bis langfristig im Vergleich zu Europa ein stärkeres Wachstum verzeichnen werden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Axel Kühner. 2016 gründete Greiner Packaging ein Joint Venture mit einem indischen Verpackungsunternehmen. Damit brachte sich das Unternehmen mit Lebensmittelverpackungen für die Molkereiindustrie am indischen Markt in Stellung. Die Erweiterung des Greiner Bio-One Produktionsstandortes in Brasilien wurde planmäßig im Herbst 2016 abgeschlossen. Zudem wurde ein eigenes Vertriebsbüro in der Türkei gegründet. Um global zu bedienende Aufträge von großen Automobilherstellern auch in Zukunft optimal abwickeln zu können, gründete Greiner Foam International 2016 Joint Ventures in China und Mexiko. „Plastics for Life“ für den bewussten Umgang mit Kunststoff Mit der Implementierung der Plastics for Life-Nachhaltigkeitsstrategie macht die Greiner Gruppe einen wichtigen Schritt für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen stellt sich aktiv seiner Verantwor- Das Headquarter der Greiner Gruppe in Kremsmünster.  tung als Kunststoff-Verarbeiter. „Kunststoff erleichtert in vielen Bereichen unser tägliches Leben. Wir wissen aber auch, dass unsere Produkte zur Umweltverschmutzung beitragen können, wenn sie nicht richtig entsorgt werden. Daher wollen wir das Bewusstsein für den bestmöglichen Umgang mit Kunststoff steigern“, erklärt Axel Kühner. „Innovation ist ein wichtiger Hebel für Nachhaltigkeit. Wir erkennen großes Potential in innovativen und nachhaltigen Produktlösungen, die einen Mehrwert für unsere Kunden lie- fern“, ergänzt Finanzvorstand Hannes Moser. Kunststoff soll überall dort eingesetzt werden, wo der Werkstoff im Vergleich zu anderen Materialien Vorteile wie etwa die Einsparung von CO2 durch das geringe Gewicht beim Transport bietet. Auch Kunststoffabfall als Ressource zur Herstellung neuer Produkte ist ein zentrales Thema im Zusammenhang mit der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens. Investitionen in den Standort Österreich Die Greiner Gruppe steht klar Foto: Greiner Holding zum Standort Österreich. Im Herbst 2017 erfolgt der Spatenstich für die Erweiterung des Headquarters in Kremsmünster. Insgesamt werden 16 Millionen Euro in den Ausbau investiert. Neben einem neuen Lehrlingsausbildungszentrum entstehen am modernen Greiner Campus Büroflächen, Open Work Spaces sowie ein eigenes Bistro für die Mitarbeiter.

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14 Industrieland Oberösterreich DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Kunststoff-Industrie setzt auf Recycling Immer mehr globale Player setzen auf aufbereitete Kunststoffabfälle in ihren Produkten, auf sogenannte Rezyklate. EREMA, Hersteller von Kunststoffrecycling-Anlagen, gestaltet mit seinen Innovationen diesen Trend aktiv mit. Seit über 30 Jahren entwickelt und produziert EREMA am Standort Ansfelden bei Linz Kunststoffrecycling-Anlagen und -Technologien. Damit können alle thermoplastischen Kunststoffe in unterschiedlichsten Formen wie etwa Folien, Mahlgut, Hohlkörper, Schaum, Fasern oder Bändchen zu hochqualitativen Rezyklaten verarbeitet werden. Das Unternehmen in Familienbesitz kann sich aber nicht durch Tradition, sondern aufgrund von ständiger Innovation Weltmarktführer nennen. „Als EREMA die erste Anlage baute, war Kunststoffrecycling ein Nischenmarkt. Mittlerweile sind 5.000 EREMA-Anlagen weltweit im Einsatz und recyceln jährlich 14 Mio. Tonnen Kunststoff“, hält Manfred Hackl, CEO der EREMA Group, fest. Aufgrund des stark wachsenden Marktes hat sich die EREMA Group neben EREMA selbst mit ihren weiteren 3 Tochterunternehmen 3S, PURE LOOP und UMAC breit aufgestellt. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17 für einen Rekordumsatz von 138 Mio. Euro ge- sorgt. „Wesentlicher Erfolgsfaktor des positiven Umsatzergebnisses ist sicherlich unser breites Produktportfolio. Ob PET, verschmutzte Lebensmittelverpackungen oder saubere Produktionsabfälle – wir liefern genau die Anlage, die für die Anwendung unserer Kunden geeignet ist“, so Manfred Hackl. Unternehmenserfolg durch Kunststoffrecycling Mittlerweile setzen immer mehr Unternehmen auf Kunststoffrecycling. Rezyklat wird verstärkt als Sekundärrohstoff Die 500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der EREMA Gruppe sorgten im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17 für einen konsolidierten Rekordumsatz von 138 Mio. Euro. wahrgenommen, der auch in Produktlinien von globalen Playern, wie zum Beispiel von Unilever, Procter & Gamble oder Ikea, verwendet wird. Ein weiterer Hebel für Kunst- stoffrecycling sind die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, wie etwa die Anhebung der verpflichteten Recyclingquoten. „Die aktuellen Entwicklungen bedeuten für unsere Branche einen klaren Auftrieb. Mehr denn je bewährt sich unser Unternehmenskonzept, nämlich technisches Know-how mit einem ungebremsten Innovationssinn zu verbinden“, betont Manfred Hackl. Um die Kunden vor Ort optimal zu betreuen, hat EREMA mittlerweile Niederlassungen in den USA, in China und Russland sowie 50 Vertretungen weltweit. „Das Erfolgsrezept der EREMA Gruppe lautet auch weiterhin: Gemeinsam mit dem Kunden die für ihn geeignete Recyclinglösung zu definieren“, so Manfred Hackl, CEO der EREMA Group.  Die INTAREMA-Anlagengeneration von EREMA steht für höchste Produktivität und Flexibi- lität inklusive eines hohen Automatisierungsgrades. Mittlerweile sind 5.000 EREMA- Systeme weltweit im Einsatz.  Fotos: EREMA Weitere Infos: www.erema.com LINZ AG: regionaler Wirtschaftsmotor mit E-mobilem Antrieb Nachhaltigkeit ist für die LINZ AG ein Leitmotiv. Am Mobilitätssektor ist diese Motivation untrennbar mit E-Mobilität verbunden. „Die Zukunft fährt schwerpunktmäßig elektrisch – davon sind wir als LINZ AG überzeugt. Die Basis dafür bilden eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und kundenfreundliche Ladelösungen“, sagt LINZ AGGeneraldirektor Erich Haider. Mit dem öffentlichen Schnelllade- und E-Mobilitäts-Center direkt vor der Konzernzentrale habe man E-Mobilität auch praktisch stets im Fokus. „Die fortschreitende Elektrifizierung von Mobilität stärkt neben dem Umweltgedanken etwa den Unternehmergeist und die Innovationskraft. Damit ist unser E-mobiles Engagement auch eine Investition in den Wirtschaftsstandort Linz“, führt Generaldirektor Haider weiter aus. „Unsere Experten unterstützen Betriebe beim Aufbau einer firmeneigeLINZ AG-Generaldirektor DI Erich Haider, MBA nen Ladeinfrastruktur für Kunden und Belegschaft.“ Gut vernetzt und verfügbar Im Zusammenschluss mit elf Energieunternehmen im Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) bietet die LINZ AG seit Mitte Mai 2017 das größte öffentliche E-Ladenetz im Bundesgebiet. LINZ AG-Kunden profitieren von aktuell 1.300 vernetzten Ladepunkten zwischen Wien und Bregenz. Bis Jahresende sollen es 2.000 sein und auch die europaweite Anbindung ist geplant. Die neue LINZ AG-Ladekarte und die in Kürze verfügbare Lade-App machen das Netz zugänglich. Wer die Karte nutzt, profitiert von Tariftransparenz, komfortabler monatlicher Abrechnung sowie von Kostenvorteilen gegenüber der Direktbezahlung via Smartphone und Kreditkarte. Vier Jahre sorgenfreier E-Fahrspaß Parallel zur Ladethematik bringt die LINZ AG aktuell mit dem „E-mobil Super-Deal“ Schwung in die E-mobile Diskussion. Im „Super Deal“, ein „All in-Paket“ für vier Jahre Fahrspaß im vollelektrischen BMW-i3 zum Mietpreis von 669 Euro/Monat, stecken InklusivLeistungen wie Vollkaskoversicherung und 15.000 kW Lade- LINZ AG forciert E-Mobilität unter anderem mit Ladekarte und Schnelllade-Center. Strom jährlich. Die Aktion richtet sich an bestehende Stromkunden und wird vom LINZ STROM Vertrieb mit dem Energie AG Vertrieb im Rahmen der gemeinsamen Vertriebsfirma ENAMO GmbH durchgeführt. Detaillierte Infos dazu gibt es auf www.linzag.at/superdeal. Ökologisch und ökonomisch Auf der E-mobilen Produktebene ist die LINZ AG hochaktiv, aber auch die Servicekomponente ist stark. So bietet das Unternehmen auf www.strommobil.at einen selbst entwickelten E-Mobilitätsrechner für den direkten Kostenvergleich mit herkömmlich angetriebenen Autos. Der für die Kaufentscheidung hilfreiche Überblick ist kostenfrei und berücksichtigt etwa die Anschaffungskosten, die jährlichen Betriebskosten sowie den Kapitalwertverlauf über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Stellt ein Unternehmen seinen Fuhrpark auf elektrisch um, fließen steuerliche Vorteile in die Berechnung ein. Dazu kommen Förderungen sowohl von privaten als auch betrieblich genutzten E-Autos. Innovation denkt elektrisch Privat- und Firmenkunden finden in der LINZ AG beim Thema E-Mobilität eine fachlich kompetente Service- und Ladein- Fotos: LINZ AG frastrukturpartnerin. Auch ein Schwenk zum öffentlichen Verkehr zeigt die Innovationskraft der LINZ AG: Mit Ende des Jahres nimmt beispielsweise eine hochmoderne, vollelektrische O-Bus-Flotte den Fahrbetrieb auf. Man darf gespannt sein. Infos zu den E-mobilen Aktivitäten der LINZ AG bietet www.strommobil.at.

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DIENSTAG, 13. JUNI 2017 Industrieland Oberösterreich 15 Der Innovationspartner für Mehrwert in der Antriebs- und Automatisierungstechnik Ideen in Bewegung bringen – So einfach ist das. 70 Jahre ist es inzwischen her, dass der Grundstein des Unternehmens durch Hans Lenze gelegt wurde: 1947 übernahm der Kaufmann die Stahlkontor Weser GmbH in Hameln mit dem Vorsatz Motoren, Pumpen, Getriebe und Maschinenteile zu verkaufen. Jahrzehnte später hat sich das Unternehmen weiterentwickelt und der Name Lenze steht nun für einen weltweit agierenden Spezialisten für Antriebs- und Automationstechnik. Als ganzheitlicher Lösungspartner setzt Lenze sein Know-how in die Entwicklung von Gesamtlösungen und begleitet und unterLenze Asten stützt seine Kunden in allen Phasen des Engineering-Prozesses. Neben hochwertigen Produkten und innovativen Antriebslösungen bietet das Unternehmen komplette Automatisierungssysteme sowie umfassende EngineeringDienstleistungen und -Tools aus einer Hand. „Wir analysieren und optimieren Aufgabenstellungen mit unseren Kunden und begleiten den ganzen Entwicklungsprozess ihrer Maschine – von der Idee bis zum Aftersales, von der Visualisierung über die Steuerung bis zur Abtriebswelle“, erklärt Jörg Fuhrmann, Geschäftsführer der Fotos: Lenze Lenze Austria Holding GmbH die enge Zusammenarbeit mit den Kunden. Durchdachte Branchenlösungen, wie modulare Softwarebausteine und funktional passende Produkte erlauben den Kunden sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren und so die eigenen Wettbewerbsvorteile weiter herauszuarbeiten. „Made by Lenze“ auf der ganzen Welt Weltweit besteht die Lenze SE mit Hauptsitz in Aerzen, Deutschland aus 53 Gesellschaften und beschäftigt knapp 3.400 Mitarbeiter. Die Unternehmensgruppe ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Forschungs- und Entwicklungsstandorten, Produktionswerken und Logistikzentren sowie einem Netz von Vertriebs- und Servicepartnern in 60 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. Die Lenze Austria Holding, die zweitgrößte Tochter des Konzerns, zeichnet für die Märkte in Österreich und Osteuropa verantwortlich und bekleidet zahlreiche internationale Agenden. Der Standort Asten ist mit seinem vollautomatischen Lagersystem und einem Werk mit modernsten Montagestandards Logistik-Drehscheibe für den osteuropäischen und italienischen Markt. Lenze Easy Machine Der Mensch im Mittelpunkt Seit Anbeginn des Bestehens steht bei Lenze der Mensch im Mittelpunkt, denn schon früh wurde erkannt, dass engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das höchste Gut und die größte Stärke eines Unternehmens sind. Und so sind soziale Verantwortung und ein fairer und vertrauensvoller Umgang mit Kunden und Kollegium nicht nur die Basis der Unternehmensleitlinien, sondern auch gelebte Unternehmenskultur. „Unsere Belegschaft hat mit Begeisterung vieles im Ma- schinenbau einfach gemacht und so maßgeblich dazu beigetragen, was das Unternehmen heute ausmacht. Genau solche Menschen suchen wir, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit Begeisterung Ideen umsetzen und das Unternehmen prägen und voranbringen“, beschreibt Jörg Fuhrmann die Ausrichtung des Unternehmens in Zukunft. Die LenzeGruppe wächst weiter und ist stetig auf der Suche nach technikbegeisterten und lösungsorientierten Menschen, die Lust haben, die Welt weiterhin mit Innovationskraft voranzutreiben. „Wir suchen Leute, die sprichwörtlich über den Tellerrand hinausblicken wollen“, so Fuhrmann. Um fachlich up to date zu bleiben, stehen „Lenzianern“ interne Schulungen, internationale Trainee-Programme und zahlreiche Weiterbildungsangebote offen. Weitere Infos: www.lenze.com Vetropack Austria: Fit für die Zukunft durch eine nachhaltige Investitionsstrategie Österreichs führender Hersteller von Glasverpackungen geht neue Wege in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden und sichert mit nachhaltigen Investitionen den langfristigen Geschäftserfolg. Internes Know-how und modernste Ausbildungsansätze Mit der Errichtung eines Ausbildungszentrums in Österreich im vergangenen Jahr setzt die Vetropack-Gruppe einen wichtigen Schritt und bildet erstmals selbst hochqualifizierte Mitarbeitende für die eigenen Glaswerke aus. Gefördert werden insbesondere das glasspezifische Know-how, die Effizienz und Qualität sowie die Performance der Produktion. Im Trainingszentrum werden auch 24 Maschinenbautechnik-Lehrlinge, die Vetropack derzeit in Österreich ausbildet, geschult. Langfristig arbeitet Vetropack daran, den Lehrberufsabschluss „Verfahrensmechaniker Glastechnik“ Ing. Johann Reiter, Geschäftsführer Vetropack Austria in Österreich einzuführen. Vetropack Austria ist darüber hinaus Mitinitiator des Bachelor Studienlehrgangs Verpackungstechnologie an der FH Campus Wien. Der Studiengang ermöglicht erstmals einen akademischen Abschluss im Verpackungsbereich und wird den Veränderungen der Branche gerecht. Spezialisten von Vetropack sind als Dozierende aktiv in den Studienbetrieb eingebunden. Mit der fundierten internen Aus- und Weiterbildung und der engagierten Unterstützung des FH Lehrgangs schafft Vetropack die Voraussetzungen, den neuen Anforderungen an die Glasindustrie gerecht zu werden und den Qualitätsanspruch des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Innovationen garantieren den nachhaltigen Erfolg Die Herstellung von Glas ist zugleich innovativ und nachhaltig. Denn Glas verfügt über hervorragende Eigenschaften: Es lässt sich immer und immer wieder recyceln, ohne an Qualität zu verlieren. Für Vetropack ist Umweltschutz integraler Bestandteil der Firmenstrategie. Die Erhöhung des Altglasanteils in der Produktion, die Reduktion des Energie- und Wasserverbrauchs, des Materialeinsatzes und des Abfallvolumens sind die erklärten Ziele der Umweltpolitik der Vetropack. Mit Innovationen und Investitionen in die Produktionsanlagen minimiert Vetropack aktiv den eigenen ökologischen Fußabdruck und erhöht die Arbeitssicherheit. Der kontinuierliche Ausbau und die laufende Optimierung der Recyclinganlagen in den österreichischen Werken sind hierfür beispielgebend. Die technisch anspruchsvolle Leichtglastechnologie sorgt für deutliche Gewichtsreduktionen der Glasbehälter von bis zu 20 %. Die Verbraucher profitieren von den Vorteilen der innovativen Verpackung ebenso wie die Umwelt. Der deutlich geringere Materialverbrauch und der hohe Anteil an Recyclingmaterial in der Neuproduktion von Leichtglasflaschen sorgen für CO2-Einsparungen. Glas punktet als „gesunde“ Hülle für Lebensmittel und Getränke Dass Glas als Verpackungsmaterial einen hohen Stellenwert hat, zeigt die globale Entwicklung: Die wachsende Bevölkerung ist zunehmend aufgeklärter und Gesundheitskriterien gewinnen beim Kaufentscheid Vetropack Austria Glaswerk Kremsmünster Fotos: Vetropack an Bedeutung. Glas ist mit Blick auf die Gesundheit die sauberste Lösung. Glas ist inert und geht daher keinerlei Wechselwirkung mit dem verpackten Gut ein. Diese Eigenschaft macht es als Hülle für Lebensmittel und Getränke so „gesund“. Weitere Infos: www.vetropack.com VETROPACK IM ÜBERBLICK 2016 Umsatz:  Österreich: € 172 Mio. weltweit: € 552 Mio. Mitarbeiter: Österreich: 690 (Kremsmünster 322, Pöchlarn 368) weltweit:3.243 Standorte: Ö sterreich (Kremsmünster OÖ, Pöchlarn NÖ) Schweiz, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Ukraine, Italien

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