BREBAU – Tür an Tür 02-2017

 

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Kundenmagazin der BREBAU

Popular Pages


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Kundenmagazin | Juli 2017 Tür an Tür Neu in Marßel: Stadtteilhaus mit Bewohnertreff Gemeinschaftseigentum: Energetische Dachsanierung waveline in der Überseestadt: Eröffnung der Musterwohnung

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Wir für Sie Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Der Sommer verbindet – schnell kommt man mit seinen Nachbarn am Gartenzaun ins Gespräch, trifft sich auf Festen in der Stadt und im Quartier oder lädt zum gemeinsamen Grillen ein. Wir möchten diesen Zusammenhalt fördern und unterstützen deshalb verschiedene Veranstaltungen und soziale Einrichtungen wie das Stadtteilhaus in Marßel oder den Aktiv Bürgertreff in Arsten. Neben gemeinsamen Aktivitäten gehört auch gegenseitige Rücksichtnahme zu einer guten Nachbarschaft. Da gesellige Grillabende auf dem Balkon für Nachbarn schnell störend sein können, finden Sie in dieser Ausgabe unseres Kundenmagazins „Tür an Tür“ öffentliche Grillplätze in Bremen. Dazu liefern wir Ihnen auch gleich die passenden Rezepte. Bernd Botzenhardt Auf einen schönen Sommer und eine gute Nachbarschaft! Bernd Botzenhardt Vorsitzender der Geschäftsführung Erhaltenswerte Bausubstanz 100 neue Denkmäler im Bremer Süden Bisher hat Bremen 1.787 geschützte Kulturdenkmäler – bald könnten es 100 mehr sein. Die Kunsthistorikeri­n Marianne Ricci hat im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege in einem zweijährigen Projekt schützenswerte Objekte im Bremer Süden als unverzichtbare Kulturdenkmäler vorgeschlagen. Diese werden nun geprüft. Jakobi-Gemeinde am Kirchweg und die Schule Brakkämpe in Grolland. Rund 1.000 weitere Objekte wurden aufgrund ihrer historischen Bausubstanz als erhaltenswert eingeordnet. Für die Untersuchung studierte Marianne Ricci historische Karten, Baupläne und Fotos und stellte sie dem gegenwärtigen Zustand der Bauwerke gegenüber. „Wir legen viel Wert auf eine behutsame Stadtteilund Quartiers­entwicklung, bei der die Historie bewahrt und mit der Zukunft ver­bunden wird.“ Unter den schützenswerten Objekten befinden sich der Friedhof Huckelriede, die Kapelle auf dem Woltmershauser Friedhof, der Kohlenschuppen am Gaswerk in Woltmershausen, das Gemeindehaus der Die BREBAU hat dieses Projekt unterstützt. „Wir legen viel Wert auf eine behutsame Stadtteil- und Quartiersentwicklung, bei der die Historie bewahrt und mit der Zukunft verbunden wird“, so die Geschäftsführung. „Das Landesamt für Denkmalpflege ist für uns immer ein kompetenter Gesprächspartner, dessen Engagement wir sehr gerne unterstützen.“ 2

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Online-Plattform für zugewanderte Menschen Bremen heißt willkommen Wie finde ich Arbeit? Wo kann ich einen Deutschkurs besuchen und wie komme ich an eine Wohnung? Das Online-Portal welcometobremen.de hilft allen Neu-Bremern in Alltagsfragen – mehrsprachig, übersichtlich und verständlich. Mit jedem Neuanfang folgen unzählige Fragen – umso mehr, wenn neben der Stadt auch Land, Sprache und Kultur fremd sind. Die Online-Plattform möchte diese Fragen für Geflüchtete auflösen. Neben allgemeinen Infos zum Bildungs- oder Gesundheitssystem folgen deshalb konkrete Anlaufstellen wie Schulen, Kinderbetreuung und Ärzte. Entstanden ist das Projekt durch intensive Zusammenarbeit der Agentur vomhörensehen, der Jugendbildungsstätte Lidicehaus und dem Quartiersmanagement Kattenturm und Arsten. Über 100 Ehrenamtliche haben die Informationen zusammengetragen und übersichtlich aufgearbeitet. Die BREBAU durfte den Aufbau dieser Plattform unterstützen. www.welcometobremen.de www.welcometobremen.de 3

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Wir für Sie Steckbrief Jochen Hennies Seit 10 Jahren im Kaufmännischen Management beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehören: die Administration der kompletten IT. Ich warte und installiere Server und PCs, richte Kopier- und Drucksysteme, Telefonanlagen, Smartphones und Tablets ein und koordiniere die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern. Meinen Arbeitstag beginne ich mit: den eingegangenen E-Mails und Systemmeldungen und der Kont­rolle der nächtlichen Datensicherung. Ein unvergessener Moment bei der BREBAU: die Jubiläumsfeier im Jürgenshof anlässlich unseres 70-jährigen Bestehens und der komplette Systemausfall durch eine defekte Klimaanlage am Abend des 23. Dezembers. An meiner Arbeit gefällt mir: die abwechslungsreichen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen Abteilungen. Ich schätze den starken, fast schon familiären Zusammenhalt der Kollegen. Das sagt die Geschäftsführung: Herr Hennies ist unser Mann in Sachen IT. Zuverlässig und schnell sorgt er bei allen Aufgaben für intelligente Lösungen. Steckbrief Frauke Burfeind Seit 25 Jahren im Unternehmen und heute im Technischen Management beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehören: die kaufmännische Abwicklung für den Bereich Neubau: vom Schriftverkehr über die Rechnungsbearbeitung bis zur Abrechnung komplexer Bauobjekte. Meinen Arbeitstag beginne ich mit: einem fröhlichen „Guten Morgen“ an die Kollegen. Ein unvergessener Moment bei der BREBAU: da bin ich mir ganz sicher, der kommt noch. An meiner Arbeit gefällt mir: dass nie Stillstand ist. Es ist schön mitzuerleben, wie sich die BREBAU rundum entwickelt. Das sagt die Geschäftsführung: Bei Frau Burfeind weiß man, dass jede Aufgabe absolut zuverlässig und Bauabrechnungen bis auf den Cent genau durchgeführt werden. Steckbrief Stephan Oldag Seit 25 Jahren im Unternehmen und heute im Immobilienvertrieb beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehören: insbesondere die Organisation des Immobilienvertriebs. Außerdem unterstütze ich die Geschäftsführung aktiv bei der Projektierung von Bauträgermaßnahmen und im Immobilieneinkauf. Meinen Arbeitstag beginne ich mit: am Morgen beschäftige ich mich zunächst mit wichtigen Projektthemen, bevor die Überraschungen des Vertriebsalltages beginnen. Ein unvergessener Moment bei der BREBAU: eine Werksbesichtigung an der Flens­burger Förde mit einem Essen auf einem historischen Kutter. An meiner Arbeit gefällt mir: die Vielfältigkeit und der direkte Bezug zum Erfolg des Unternehmens. Außerdem arbeite ich gerne mit den Kollegen zusammen. Das sagt die Geschäftsführung: Von Haus aus Architekt ist Herr Oldag auch neben seiner Aufgabe als Vertriebsleiter vielseitiger Ansprechpartner. Jochen Hennies, Frauke Burfeind und Stephan Oldag 4

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Die Azubi-Ecke vocatium 2017 Orientierung im Ausbildungsdschungel Erstmals in der Unternehmens­ geschichte waren wir am 18. und 19. Mai auf der Ausbildungsmesse vocatium vertreten. Ausgerüstet mit reichlichen Informationen präsentierten Ausbilderinnen, Ausgelernte und Auszubildende rund 6.000 Schülerinnen und Schülern den Beruf der Immobilienkaufleute und die Ausbildung bei der BREBAU. Das gemischte Team konnte den Schülern langjährige Erfahrungen und frische Eindrücke gleichermaßen vermitteln. So entstanden viele positive Gespräche, die unsere Vorfreude auf die neuen Ausbildungskollegen steigen lassen. Azubis und Ausbilder informierten gemeinsam auf der vocatium 2017 Autoren dieses Artikels: Lennart Busch, Savas Burc und Süreyya Celik Zukunftstag 2017 „Heute bin ich Immobilienkaufmann“ Im April schlüpften 14 Jugendliche in die Rolle eines Immobilienexperten. Ihr erstes Ziel: die Musterwohnung auf dem Stadtwerder. Hier probten sie zusammen mit den Auszubildenden Süreyya Celik, Lennart Busch und Savas Burc eine Wohnungsbesichtigung. Nächste Station war der Sonnenplatz in Kattenturm. Gestärkt mit Brötchen und Kakao wurden die Nachwuchstalente durch Keller, Wohnungen und Dachböden geführt. Um 13 Uhr hieß es dann wieder Rollen wechseln und zurück in den Schulalltag – die Eindrücke und die neu gewonnen Freunde bleiben aber weiterhin. Was ist der Zukunftstag? Jedes Jahr schnuppern Schüler der 5. bis 10. Jahrgangsstufe für einen Tag in ihren Wunschberuf. Die BREBAU beteiligt sich seit mehreren Jahren und wird auch zum nächsten Termin am 26. April 2018 Plätze anbieten. 14 Schüler nahmen am Zukunftstag bei der BREBAU teil 5

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Vermietung Seit März geöffnet Neues Stadtteilhaus in Marßel Seit März dieses Jahres gibt es in der Helsingborger Straße 2 ein neues Angebot für die ganze Nachbarschaft. Zusammen mit der Bremer Heimstiftung wurde hier ein Stadtteilhaus eröffnet. Das „Herz des Hauses“ nennt Leiterin Dörte Fiedler die Tagespflege für 18 Personen. Zusammen mit der ambulanten Pflege der Bremer Heim- gegen allen Bewohnern offen. „Die Bremer Heimstiftung hätte das Projekt nicht alleine finanzieren können. Mit der BREBAU haben wir einen idealen Partner gefunden“, freut sich Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung. Für die neuen Räumlichkeiten wurden fünf Wohnungen und ein Hinterhof baulich zusammengefasst – rund 320 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Marßelern nun zur Verfügung. Dörte Fiedler und Pflegedienstleisterin Birgit de Wall streben eine enge Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Organisationen an. Für die rund 6.500 Menschen, die in dem Wohnquartier zu Hause sind, bedeutet das neue Angebot eine positive Ergänzung zu bisherigen Angeboten wie dem Nachbarschaftstreff. „Die Bremer Heimstiftung hätte das Projekt nicht alleine finanzieren können. Mit der BREBAU haben wir einen idealen Partner gefunden.“ stiftung und fünf Wohnungen aus dem Angebot „Wohnen mit Service“ finden Ältere und Pflegebedürftige ein weiteres Angebot für selbstbestimmtes Leben in Marßel. Der integrierte Nachbarschaftstreff steht hin- André Vater und Alexander Künzel (Bremer Heimstiftung), Dörte Fiedler (Leiterin des Stadtteilhauses), Thomas Tietje (Geschäftsführer der BREBAU), Birgit de Wall (Leiterin der Tagespflege und der ambulanten Pflege im Stadtteilhaus) und Ortsamtsleiter Florian Boehlke Ein neuer Anlaufpunkt in Marßel: der Bewohnertreff 6

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Interview Sicher zu Hause Keine Chance für Betrüger Enkeltrick, falsche Handwerker oder vorgetäuschte Not – Trickbetrüger sind kreativ, wenn sie in eine Wohnung möchten. Thomas Kothe ist Kontaktpolizist in Kattenturm und erklärt, wann Sie misstrauisch werden sollten und wie Sie sich schützen können. Was sind die häufigsten Tricks, um Zugang zur Wohnung zu bekommen? Kothe: Es gibt mittlerweile viele Varianten. Betrüger schildern zum Beispiel eine Notsituation und bitten um Hilfe, geben sich als Polizisten aus oder stellen sich als angeblicher neuer Nachbar vor. Sie erschleichen sich unser Vertrauen oder lenken uns so ab, dass sie unser Zuhause nach Wertsachen durchsuchen können. Häufig arbeiten die Täter dafür zu zweit. Wie kann man einen Betrüger erkennen? Kothe: Leider nur schwer. Meistens sind sie höflich, sympathisch und sehr sprachgewandt. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen eine Person zu freundlich erscheint. Lassen Sie sich einen Ausweis vorzeigen, erst recht, wenn Sie jemand unter Druck setzt. Oft wechseln die Täter auch ihre Geschichte, wenn der erste Trick nicht funktioniert. Polizisten oder andere seriöse Amtspersonen würden Ihnen außerdem nie Wertsachen, Bargeld oder Bankdaten abnehmen. Ruft jemand Fremdes an und gibt sich zum Beispiel als Polizist aus, vertrauen Sie nicht auf die angezeigte Telefonnummer. Betrüger können sie manipulieren. Wenn Sie sich unsicher sind, bitten Sie Nach- Thomas Kothe barn, Freunde oder Familie um ihre Meinung und brechen das Gespräch erst einmal ab. Wie kann man der Polizei helfen, die Betrüger zu überführen? Kothe: Informieren Sie immer und zeitnah den Polizeiruf 110 – auch dann, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Nur so können wir tätig werden. Pfadfindergruppe „Querflieger“ in Marßel Wild und frei „Ohne Abenteuer wäre das Leben langweilig“, sagte einst Pfadfindergründer Robert Baden-Powell. Sie im Alltag zu finden, nicht alles gleich zu können, aber immer zu versuchen – darum geht es beim Pfadfindern. Die Gruppe Querflieger aus Marßel macht es vor. Die Querflieger bei einem Zeltausflug „Gemeinsame Erfahrungen machen und etwas Neues entdecken, weg von Zuhause und rein in die Natur“ beschreibt Jacqueline Laske, Leiterin der Querflieger, die Besonderheiten des Pfadfindens. Zeltbau- und Lagertechniken gehören ebenso dazu wie jährliche Fahrten und La- Bei den jährlichen Fahrten haben die Pfadfinder immer Spaß ger. Hier wird gesungen, gespielt und gebaut – immer verbunden mit der Natur. Pfadfindergruppe Querflieger Wo: In der „Söderblomkirche“, Stockholmer Str. 46, 28719 Bremen Wann: Jeden Donnerstag von 17.00 – 18.30 Uhr (6 – 10 Jahre) und von 17.30 – 19.00 Uhr (10  – 13 Jahre) Anmeldung und weitere Infos: jacqueline.laske @ niedersachsen.vcp.de oder 0175 5 71 50 10 7

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Vermietung Gastbeitrag Aktiv Bürgertreff in Arsten „Unser erstes Jahr in neuen Räumen“ Sara Dahnken vom DRK ist Initia­torin des Aktiv Bürgertreffs in Arsten, für den neue Räumlich­ keiten geschaffen wurden. Ihr Fazit nach dem ersten Jahr: „Unser Bürgertreff existiert zwar schon seit 2013, aber erst mit den neuen Räumen in der Martin-Buber-Straße 7 können wir ein vielschichtiges Angebot bieten. Auf 131 Quadratmetern ist genug Platz für Eltern-Kind-Gruppen, Hausaufgabenhilfen oder Seniorennachmittage. Die Räume haben wir gemeinsam mit den Anwohnern und einer Künstlerin gestaltet. Hauptakteure sind die Zentrale für private Fürsorge mit Seniorenangeboten am Vormittag und das Deutsche Rote Kreuz, das unter anderem Familienhilfe, Müttertreffs und Jugendclubs anbietet. Die Angebote werden sehr gut genutzt und sind kostenfrei. Die Jungen- und Mädchengruppen zählen bis zu zwölf Kinder und der Müttertreff hat sich zu einer festen Gruppe aus 14 Frauen entwickelt. Unsere Ausflüge in den Fun Park, ins Weser-Stadion oder zum Werdersee sind ebenfalls sehr beliebt. Dieses Jahr haben wir mit 100 Personen den Erlebnis-Zoo Hannover besucht. Auch für Wünsche und Ideen haben wir ein offenes Ohr. So konnten wir bereits eine neue Gestaltung und Beleuchtung des Erbeerpflückerplatzes oder des Spielplatzes an der Hammarskjöldstraße durch Anregungen der Bewohner anstoßen. Zudem können bei uns die monatliche Sprechstunde der Polizei oder der Kulturlotsendienst HiNet genutzt werden. Auch beim Ausfüllen von Dokumenten helfen wir gerne weiter. Mit der Entwicklung des AKTIV Treffs und unserer Einbindung ins Quartier sind wir sehr zufrieden.“ Sara Dahnken Der Aktiv Treff ist ein beliebter Treffpunkt in Arsten 8

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Eigentum Wohnen in der Überseestadt Musterwohnung mit Gewinnerfotos Im Mai öffneten sich die Türen zur ersten von 124 Eigentumswohnungen des Projekts waveline an der Hafenkante. Normalerweise ist eine Baustelle grau und staubig. Am 14. Mai – Muttertag – staunten die Besucher deshalb nicht schlecht, als sie mit rotem Teppich, Sekt und Rosen für die Damen die Treppe zur Musterwohnung hochstiegen. In den möblierten Zimmern mit Parkettboden bekamen Käufer und Interessierte einen guten Eindruck von ihrem (möglichen) neuen Zuhause – und konnten die prämierten Fotos des im November ausgerufenen Fotowettbewerbs betrachten (mehr dazu auf Seite 11). Die Gäste wurden mit Sekt und Häppchen empfangen Wer mochte, ging auf Entdeckungstour durch die anderen Wohnungen und spazierte bis in die Tiefgarage mit Tageslicht. Überall gab es etwas zu entdecken: Ein gedeckter Tisch, die Baustelle im Zeitraffer, Häppchen und Getränke. Im dritten Quartal sind die restlichen 24 Wohnungen des ersten Gebäudes bezugsfertig. In der Musterwohnung machten es sich die Gäste gemütlich Im Kundengespräch Unschlagbar: der Blick zur Weser 9

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Eigentum Drei Fragen an Sabine Jacobsen „Mich reizt die Dynamik“ Sabine Jacobsen hat sich für eine Eigentumswohnung in der Überseestadt entschieden. Im September kann sie ihr neues Zuhause beziehen. Nun verrät sie, was sie zum Kauf animiert hat. Was gefällt Ihnen an der Überseestadt? Jacobsen: Mir gefällt die Dynamik im Vergleich zu alten Stadtteilen wie Schwachhausen. Es reizt mich, dort zu wohnen, wo etwas im Aufbruch ist und wo ich diese Entwicklung von Anfang an miterleben kann. Warum haben Sie sich für das Projekt waveline entschieden? Jacobsen: Ich mag die ungewöhnliche, fast anthroposophisch anmu- tende Architektur mit ihren runden Ecken und leicht diagonal verlaufenden Außenwänden. Die Bauweise macht insgesamt einen grundsoliden Eindruck. Im Vergleich zu den anderen Häusern sticht waveline deutlich positiv heraus. Was werden Sie als erstes tun, wenn Sie Ihr neues Zuhause beziehen? Jacobsen: Wenn ich mein neues Zuhause beziehe, werde ich mich ver- Sabine Jacobsen mutlich als erstes mit meinem Mann und einem Glas Sekt auf den Balkon setzen und den großzügigen weiten Blick auf die Weser genießen. Wohnen auf dem Stadtwerder Zwischen Weser und Innenstadt Der Vertriebsstart des ersten von drei Gebäuden steht kurz bevor. In 14 Eigentumswohnungen zwischen 56 und 110 Quadratmetern können zukünftige Besitzer die Vorzüge des Stadtwerders genießen: direkte Weserlage, grüne Umgebung und die City in Sichtweite. Auf drei Etagen befinden sich jeweils vier und auf der Penthouse-Ebene lediglich zwei Wohnungen. Zwischen Balkonen und Terrassen bleibt damit genügend Freiraum und Privatsphäre. Auch innen sprechen Fußbodenheizung, Parkettboden und großformatige Fliesen für Qualität. Weitere Infos erhalten Sie in Kürze auf der Website der BREBAU. In drei Gebäuden entstehen jeweils 14 Eigentumswohnungen 10

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FOTO WETT Gesucht, gefunden Die schönsten Fotos der Überseestadt BEWERB 143 Bilder vom Überseehafen bis zum Molenturm – so lautet das Ergebnis des Fotowettbewerbs. Drei Hobbyknipser haben das Motto „Ursprung und Vision – die Überseestadt im Wandel“ besonders gut getroffen und freuen sich über ihren Geldpreis von bis zu 200 Euro und einen Fotoworkshop. Profifotograf und Jurymitglied Michael Bley erklärt die Besonderheiten der Motive. Platz 1: Jörn Bellersen „Unser erster Platz verbindet Hafenindustrie und Natur, das Werk strahlt Ruhe aus ohne langweilig zu sein. Ein schmaler Grat, der perfekt gemeistert wurde.“ Platz 1 Platz 2 Platz 2: Sebastian Larisch „Auch das zweitplatzierte Foto arbeitet mit Gegensätzen. Die goldgelbe Reflexion der untergehenden Sonne in den Fensterscheiben und das Licht in den Gebäuden kon­ trastieren stark mit dem leuchtend blauen Himmel und dem fast violetten Wasser.“ Sonderpreis: Jörn Bellersen „Auch wenn das Motto hier nicht ganz getroffen wurde, so erzählt das Motiv doch seine eigene Geschichte. Die Perspektive erzeugt zusammen Platz 3 Sonderpreis mit dem Spiel von Licht und Schatten Spannung. Der Betrachter kann sich ausmalen, was der von Rost zerfressene Laster schon erlebt hat.“ Platz 3: Nicole Dreher „Die Hafensilhouette vor der untergehenden Sonne belegt unseren dritten Platz. Das Foto spielt mit dem Kontrast aus einer scherenschnitt­ artigen Silhouette des Krans und einem wolkenlosen Verlauf des Sonnenuntergangs.“ Eine Auswahl der eingesandten Fotos finden Interessierte unter www.brebau.de. 11

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Immobilienverwaltung Sanierung des Gemeinschaftseigentums Neues Dach mit KfW-Kredit Das niedrige Zinsniveau begünstigt auch Wohnungseigentümergemeinschaften in ihrer Entscheidung, mit einem gemeinsam aufgenommenen Darlehen notwenige Arbeiten am Haus umzusetzen. Ein positives Beispiel: die Gemeinschaft aus der Oberledinger Straße in Grolland, die mithilfe von KfW-Mitteln ihr Dach energetisch sanieren ließ. Innerhalb von drei Monaten wurden das Dach gedämmt, Schornsteine bekleidet, neue Dachfenster gesetzt und die Entwässerung erneuert. Durch großzügige Dachüberstände werden die Außenmauern vor Witterungseinflüssen geschützt und – im Falle einer späteren Fassadensanierung – der erforderliche obere Anschluss ermöglicht. Das Dach selbst wurde komplett neu eingedeckt. Natürlich bleiben bei solchen Arbeiten zeitweise Einschränkungen wie beengte Parkmöglichkeiten oder Straßensperrungen nicht aus. Mit einer gelungenen Organisation und Absprache zwischen Beirat, Verwalter und Handwerkern konnten die Unannehmlichkeiten aber so gering wie möglich gehalten und die gewünschte Sanierung schnell und effizient umgesetzt werden. Das Dach vor und während der Sanierung In drei Monaten zum neuen Dach 12

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Beiratsseminar Finanzen, Recht und Gemeinschaftseigentum Das erste Mal gemeinsam: Im Februar initiierten die BREBAU und die ORION Hausverwaltung einen Fachinformationstag für Verwaltungsbeiräte und Interessierte. In fünf Vorträgen referierten Experten über die aktuelle Gesetzeslage, Finanzierungsmöglichkeiten, Rechte von Mietern und Eigentümern, Schimmelbekämpfung und die Definition von gemeinschaftlichem Eigentum. Über 100 Gäste folgten der Einladung. Verbindliche Anmeldung Name Vorname Straße / Haus-Nr. PLZ Ort Telefon E-Mail An: beiratsseminar@brebau.de beiratsseminar@orion-hausverwaltung.de Fax 0421 2 05 54 50 Überweisung ist erfolgt an (unabhängig der Kundenzugehörigkeit): ORION Hausverwaltung GmbH IBAN: DE45 2919 0024 0066 0256 00 BIC: GENODEF1HB1 Alternativ für Kunden der BREBAU GmbH oder ORION Hausverwaltung GmbH: Belastung der Eigentümergemeinschaft als Fortbildungskosten Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Es besteht kein Anspruch auf Teilnahme. Datum, Unterschrift Die Gäste wurden herzlich empfangen Geschäftsführer Thomas Tietje und Abteilungsleiter Björn Schnautz Agenda Ab 14:00 Eintreffen der Teilnehmer 14:30 Begrüßung 14:45 Einer fällt aus beim Hausgeld – Wer zahlt nun die Zeche? Thorsten Woldenga, Hamburg Verwalter, Fachbuchautor, Coach 15:30 Hat der Mieter mehr Rechte als der Eigentümer? Dr. Ximena Sejas, Bremen Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht 16:15 Kaffeepause 16:45 Und was gehört jetzt noch mal genau zum Gemeinschaftseigentum? Marcus Greupner, Bremen Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht 17:30 Hilfe, Schimmel! Dr. Ernst Baumann Geschäftsführer Alltrosan, Mitglied Fachverband Sanierung und Umwelt e.V., Mitglied Netzwerk Schimmel 18:00 Aktuelles im Wohnungseigentumsund Mietrecht Dr. Olaf Riecke Richter am Amtsgericht HamburgBlankenese, Fachbuchautor 18:45 Verabschiedung, anschließend Gedankenaustausch bei Fingerfood 20:00 Ende der Veranstaltung Be E 13

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Immobilienverwaltung Hauswart Stefan Kehl Neuer Service für die WEG-Verwaltung Seit einem halben Jahr bietet die BREBAU ihren Wohnungseigentümergemeinschaften ein neues Angebot: Stefan Kehl ist erfahrener Hauswart mit handwerklicher Ausbildung und betreut derzeit 15 Objekte in Bremen. Nur kurz ist Kehl im Büro, die meiste Zeit verbringt er in den Beständen. Er achtet darauf, dass die Wohnanlagen sauber und ordentlich bleiben, ist Ansprechperson für Mieter und Eigentümer und beseitigt mögliche Gefahrenquellen wie versperrte Rettungswege und lose Gehwegplatten. Regelmäßig hält er Kontakt zu den Verwaltungsbeiräten und ist auch mal bei einer Versammlung dabei. „Anfangs waren die Eigentümer eher skeptisch, ob ein Hauswart überhaupt nötig sei. Mittlerweile wird das optionale Angebot aber sehr stark angenommen“, so Kehl. Er selbst schätzt vor allem die Zusammenarbeit mit anderen Hauswarten aus der Vermietung. „Hier bekomme ich Unterstützung, wenn Not am Mann ist.“ Als gelernter Tischler kann er viele kleinere Reparaturen aber oft auch direkt erledigen. Regelmäßige Sprechzeiten hat Kehl nicht, dafür aber sein Diensthandy. „Ich bin eigentlich immer erreichbar, sowieso vor Ort oder rufe schnellstmöglich zurück.“ Oder man trifft ihn einmal die Woche in der Nachbarschaft. „Anfangs waren die Eigentümer eher skeptisch, ob ein Hauswart überhaupt nötig sei. Mittlerweile wird das optionale Angebot aber sehr stark angenommen.“ Stefan Kehl betreut auf Wunsch Objekte in Bremen 14

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Service Die wohl schönste Nebensache der Welt Grillen geht auch ohne Garten Was gibt es schöneres, als an lauen Sommerabenden draußen Platz zu nehmen und gemeinsam mit Freunden und Familie zu speisen? Fisch, Fleisch und Gemüsespieße brutzeln auf dem Grill vor sich hin, auf dem Tisch stehen knackige Salate, knusp­ riges Brot und würzige Soßen. Wer keinen Garten hat, muss nicht traurig sein: In Bremen gibt es auch öffentliche Grillplätze. Bitte beachten: Einweggrills sind hier nicht erlaubt, da diese die Grünflächen beschädigen. Und die Natur freut sich, wenn es nach dem geselligen Grillen wieder aussieht wie vorher. Jetzt muss nur noch die Sonne mitspielen. Öffentliche Grillplätze Ò Unisee Ò Werdersee, bei der Liegewiese Ò Sodenmattsee Ò Rablinghauser Weseruferpark „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“ Virginia Woolf Rablinghauser Weseruferpark Neustadt Werdersee Horn-Lehe Unisee Huchting Sodenmattsee Grillen mit Freunden gehört zum Sommer 15

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