SG-10

 

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06/2017 Das Semestermagazin der Europäischen Mittelschule Schwadorf innen.ansichten Semesterspiegel Februar 2017 13. Semesterbeginn 16. Start Bewegte Klasse 1a/3b 22. Dschungel Wien „Skreek“, 1abc 22. Orientierungstag PTS Himberg, 3abc 22. Zivilschutzvortrag, 2abc 24. Orgelbesichtigung, 2abc 28. Faschingdienstag-Party 28. PANGEA Mathe-Wettbewerb März 2017 08. English Olympics, Purkersdorf 09. Präsentation Mittelalterbücher 2bc 12.-17. Wintersportwoche Hochkar, 2abc 13. Vortrag der Wirtschaftskammer 13. Diavortrag Himalaya 27. Top Talente Check, 3abc 29. Zeichenwettbewerb „Freundschaft“ 29. Vortrag Zoll / Suchtprävention 31. Räumungsübung mit FF Schwadorf April 2017 01. Flurreinigung Schwadorf 06. Start der KEL-Gespräche 06. math.space, MQ Wien, WPF-NAWI Gr 06. U13 Fußball Schülerliga, Schwechat 19. Wirtschaftsmuseum&Schinkenm., 2c 19. Leseabend Comics, 1abc 20. KET Prüfung, Mödling 21. U15 Fußball Schülerliga, Schwechat 24. ECDL Modulprüfung 24. Radfahrprüfung—ARBÖ 25. Big Challenge, E-Competition 26. Lehrausgang Geldinstitut Mai 2017 02. Überr. MINT-Gütesiegel, Haus d. Ind. 04. Bezirksjugendsingen, Höflein 10.-12. Kulturtage Venedig, 3abc 10. MatheBegreifen, math.space, 1abc 11. BISTA-Testung M8 15. NAWI-Projekt mit Kindergarten, 3c 23. Überr. Gütesiegel „Vokales Musizieren“ 29. Bogenschießen mit BGV Fischamend 31. Kunsthaus Wien, 1abc Juni 2017 01. Pfingstgottesdienst 06.-09. Projektwoche Lungau, 1abc 11.-16. Sportwoche Rovinj, 4ab 14. Potenzialanalyse WIFI Mödling, 3bc 19. Römerl. Carn. „Feuer und Flamme“, 2a 21. Schönbrunn „Maria Theresia“, 2abc 23. Schlussfest 29. Projekttag RED CROSS 30. Gottesdienst, Zeugnis Das Team der EMS wünscht einen wunderbaren Sommer! DIE GRÖSSTE SEHENSWÜRDIGKEIT IST DIE WELT - SIEH SIE DIR AN. Mit einer vergnüglichen Sportwoche in Rovinj und einem fulminanten Abschlussfest ließen unsere Absolventen ihre Mittelschulzeit harmonisch ausklingen. Acta est fabula. BEWEGTE SCHULE MINT SIEGEL GEWINNER PROJEKT VOKALES MUSIZIEREN TOP OF EMS ECDL KET Seite 3 Seite 15 Seite 23 Seite 25 Seite 40 Seite 43

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semester.start Närrisches Treiben Am 28.02. feierte der Fasching für dieses Jahr ein letztes Mal und die EMS war beim Narrentreiben mit Herzblut dabei. In der fünften Stunde stand unsere jährliche Faschingsdienstags-Party in der Aula am Programm. Es wurden zahlreiche tolle Kostüme gesichtet, vom Cowboy mit Pferd bis hin zum Mehlsack war alles vorhanden. Spezielles Highlight waren auch heuer wieder die köstlichen Faschingskrapfen vom Elternverein. Dafür ein herzliches Lei-Lei. KUUHHHL! Maskeraden Wintersportwoche der zweiten Klassen Sonnenschein, Schifahren lernen, ski like a pro, echter Schnee, Sternenhimmel, Fackelwanderung, 4 Turnsäle, Kegelbahnen, sehr gutes Buffet, gute Stimmung, Besuch von Fl. Koller, AUVA Sicherheitstraining mit Bernhard Brechvirus bei 14 Kindern und zwei Lehrern Wir hatten am Hochkar viel Spaß ! Seite 2

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bewegt.begeistert.ausgezeichnet Dieses Gütesiegel bewegt uns ... Die „Bewegte Schule Österreich“ vergibt an jene Schulen ein Gütesiegel, die vielfältige Aspekte der Gesundheit als wichtigen Bestandteil des schulischen Lebens in ihr Schulprofil und in den Regelbetrieb aufgenommen haben. Dieses Gütesiegel ist somit Ausdruck für permanente Schulentwicklung, die im Schulqualitätsprogramm verankert ist. Das Konzept ist vielschichtig und umfasst den gesamten Lern- und Lebensraum unseres Hauses, das Lehren und Lernen und die Organisation. Merkmale der Bewegten Schule: - kind-, lehrer/innen- und lerngerechte Rhythmisierung des Unterrichts - bewegtes und bewegendes sowie selbsttätiges Lernen mit Methodenvielfalt - Qualität und Quantität des Pflichtgegenstandes „Bewegung und Sport“ sind gewährleistet. - bewegte und bewegende Pausen - Gestaltung des Lebensraumes Schule für zeitgemäße Unterrichtsformen - Gestaltung des Lebensraums Schule für eine gelingende ganztägige Schule, die zur Bewegung anregt - Auflösung der starren 50min-Einheiten durch schulinterne Lösungen - Öffnung der Schule nach außen (Eltern, Gemeinde, Vereine, Umfeld) - Partizipation aller am Schulleben Beteiligten Endlich bewegt sich was…. Als Generalplaner wurde nach umfangreichen Ausschreibungen und Sitzungen der Bewertungskommission von der NMSGemeinde forum.architekten ausgewählt. Die Projektleitung liegt in den Händen von DI Heide Fritz. Somit liegt ein Planungskonzept auf dem Tisch. Bleibt nur zu hoffen, dass der anvisierte Fertigstellungstermin im Herbst 2018 Wirklichkeit wird. Wir freuen uns drauf! Bogenschießen Ein Schnupperkurs des BSC Fischamend in unserem Schulgarten ermöglichte den Kindern einen Einblick in diese spannende Sportart. Interesse und Begeisterung waren groß und eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr erwünscht. DANKE Hallenbad-Turnsaalsanierung In der Zwischenzeit steht AIR SWIMMING am Programm….. Seite 3

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das.tut.gut Bewegung in der Klasse 3b Unser Reporter aus dem Innenresort berichtet: „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, obwohl wir sehr viel denken mussten. Wir haben viele neue Bewegungen gelernt und selbst ausprobiert. Das Fadenspiel (cat’s cradle) war richtig toll! Ich kann die „Bewegte Klasse“ nur weiterempfehlen.“ (Marco, Schüler der 3b) Gemeinschaft-Motivation-Konzentration Die 1a nahm einigen Wochen am Projekt „Bewegte Klasse“ teil und es ist sehr schön zu beobachten, wie dieses unter anderem dazu beiträgt, das soziale Gefüge innerhalb der Klasse zu stärken, die Konzentrationsfähigkeit zu fördern und das geistige und körperliche Wohlbefinden durch Bewegungsspiele zu unterstützen. Nebenbei haben wir jede Menge Spaß und werden immer wieder neu motiviert. Die Idee dieses niederösterreichischen Langzeitprogramms mittlerweile sind es 20 Jahre - der Initiative >Tut gut!< ist ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheit aller und unterstützt unsere Lehr- und Lernatmosphäre. Gesundheitsförderung sehen wir als wesentliche Voraussetzung für eine positive körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Seite 4 Personal Fitnesscoaching Dank einer Förderung des ASKÖ hatten wir das Glück einige Tage lang frischen Wind in unseren kühlen Turnsaal zu bekommen. Da unterstützte uns nämlich Frau Susanne Vegericht, eine diplomierte Fitness-, Personal- und Gesundheitstrainerin. Dadurch war es uns möglich, wirklich schöne lange Gerätebahnen zur Begeisterung unserer Kinder aufzubauen.

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alles.läuft.bestens Frauenpower-Powerfrauen Mehr als 35 000 Frauen und Mädchen zeigten beim Frauenlauf am Sonntag, dem 21. Mai, dass Bewegung Spaß macht und Freude bringt. Mit dabei waren auch wieder die Mädchen der EMS Schwadorf. Bei kühlem und noch leicht regnerischem Wetter, aber guter Laune traf man sich bereits um 7:15 Uhr vor der Schule. Das schon bestens erprobte Lehrerinnen-Duo Fr. Hasenhütl/Fr. Puchinger wurde bereits zum zweiten Mal von Frau Titze unterstützt. Frau Hasenhütl feiert heuer ihr „10-jähriges Frauenlaufjubiläum“ . Der Wettergott hatte dann mit uns Einsehen und so gab es im Prater beste Laufbedingungen. Viele Schülerinnen verbesserten ihre vorjährige Laufzeit. Auch unsere „Erstklässlerinnen“ waren voll motiviert und erreichten alle das Ziel. Wir haben wieder ein großartiges Lauftalent an unserer Schule. Alina Vegericht erreichte mit beachtlichen 28:48 Minuten ziemlich entspannt das Ziel. 2. Lena Leinwather 34:10 3.Tiffany Auferbauer 35:09 Fazit der Veranstaltung: Es war wieder ein super Erlebnis, alle haben ihr Bestes gegeben und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. SPORT-KUNST: Körperstudie, 2c GESCHAFFT! Entspannung im Prater Seite 5

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train.your.brain Trinkpass Wasser ist eine wertvolle Ressource und lebensnotwendig! Eine Woche lang waren die Schülerinnen und Schüler der 1A aufgefordert, ihr Wassertrinkverhalten auf einer Trinktabelle zu dokumentieren. Dass Wasser mit Früchten und Kräutern auch “aufgepeppt” werden kann, war das Thema beim Kreieren von „Wassercocktails”. Klassenintern wählten sie dann einen Lieblingstrank, den wir auch gemeinsam gemixt haben, als Erdbeeren und Kirschen in Österreich reif wurden - regional, saisonal und gesund - das ist unser Motto. Fußball Schülerliga Unsere U13 und U15 Fußballmannschaften nahmen auch in diesem Semester an den Turnieren der Schülerliga in Schwechat teil. Beide Mannschaften spielten sehr motiviert und fair. Der Nachwuchs konnte mit zwei Kantersiegen am großen Feld den beachtenswerten 3.Platz—punktegleich mit dem Zweitplatzierten—erkämpfen. Die Profis erreichten nach vier spannenden Spielen den 4.Platz. Bewegt im Unterricht und in den Pausen Gesundes Frühstück bringt Energie Großen Spaß hatten die Kinder der 2b beim Ausprobieren der neuen Spielgeräte, die von der Schule gekauft wurden. „Cooooool!“ Neue Spiele, neuer Schwung! Gesund ist, was Freude macht und Freude macht gesund. Die Kinder der 2c durften sich in unserer Schulküche ein nahrhaftes gesundes Frühstück zusammenstellen. Milch, Dinkel, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, geriebene Haselnüsse und geschroteter Leinsamen standen zur Auswahl. Statt Zucker verwendeten wir nur die natürliche Süße der Bananen. Seite 6

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fantasie.reisen Himalaya Atemberaubende Landschaftsaufnahmen, extreme Bergtouren per Rad, TukTuk, Motorrad, Auto oder zu Fuß, chaotische Verkehrszustände und die Ärmsten der Armen wurden uns in einem äußerst spannenden Dia- und Filmvortrag des Gosauers Helmut Pichler präsentiert. Sehr interessant war auch die Situation am Ganges, wo die Menschen andächtig und begeistert im verschmutzten Wasser baden und überleben. Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert, dass Herr Pichler nicht nur das Abenteuer sucht, sondern auch ein großes Herz für die Armen und Bedürftigen hat. Er hat Tische, Sessel und Schuluniformen gekauft bzw. immer wieder Essen und Getränke für diese besorgt. Besonders toll fanden die Kinder die Kombination von Dia und Film. Wir freuen uns schon auf die „neuguineischen Erdzeitmenschen“ nächstes Jahr. KUNST ECKE Ozeanische Masken Ölkreide auf Naturpapier Klasse 2c Seite 7

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schau!.spiel.theater In Szene gesetzt ... … wurde die bekannte Programmmusik „Die Moldau“ im Musikunterricht der 2. Klassen. Durch tolle schauspielerische Leistungen der Schüler und Schülerinnen wurde der Flussverlauf der Moldau dargestellt. Mit großem Spaß und kreativen Kostümen konnte eine professionelle Aufführung bewundert werden. Is this really „the best restaurant in town“? The best way to practice speaking is to focus on learning dialogues and texts by heart. The kids of 2c had to study a quite long dialogue in groups of five and presented their sketches (plus props) in class. We’d just want to tell you: it’s about a pretty unusual kind of restaurant! Watch the amazing video: www.emsschwadorf.at Wundervolle Orgelklänge... …waren aus der Schwadorfer Kirche zu hören. Man könnte glauben, ein berühmter Konzertorganist sei am Werk. Aber NEIN, es waren Schülerinnen und Schü- ler, die im Rahmen des Musikunterrichtes „Die Königin“ der Instrumente besuchten. Prinzipal 4´, Mixtur 1 1/3, Subbass sind nur drei der Register, deren Klang von den Kindern bewundert werden konnten. Mit Händen auf den Manualen und Fü- ßen auf den Pedalen konnte die Orgel aus- probiert werden. Passiv Kochen Deutschunterricht in der Schulküche „Zu Beginn wird eine große Schüssel vorbereitet. Ein Kochlöffel zum Umrühren wird benötigt. Die frischen Kräuter werden gehackt. Topfen und Rahm werden gut miteinander vermischt. Eine Zwiebel wird geschält und geschnitten. Zum Würzen werden Salz, Pfeffer und Kümmel verwendet.“….. So wird von den 2. Klassen ein leckerer Kräuteraufstrich zubereitet! Seite 8

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kreative.köpfe Gibt es uns wirklich? Existieren wir? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Stücks “Skreek”, das die ersten Klassen im Dschungel Wien, gut vorbereitet durch einen Theaterworkshop im Unterricht, besuchten. In einer Mischung aus Film, Comic und Theater tauchten wir in die Welt des Comic-Helden Jean-Luck ein, der von seiner Schöpferin in seiner eigenen Welt gefangen gehalten wird. Die Comic-Figur möchte daraus ausbrechen und setzt alle Hebel in Bewegung, um in die reale Welt zu gelangen. Ob es ihr gelingt oder nicht, und wie die Geschichte ausgeht, verraten wir nicht, aber es war - soviel sei gesagt - einfach toll! Durch den anschließenden Blick hinter die Kulissen und den persönlichen Kontakt zu den Schauspielern wurden viele offenen Fragen geklärt und uns ein kleiner Teil moderner Theatertechnik erläutert. Im BE-Unterricht haben wir dann eifrig Comics gezeichnet und Onomatopoesie (lautmalerische Wörter) zu Papier gebracht. Seite 9

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geschichte.lebt Auf, auf nach Ägypten! Reflexionen und Eindrücke über den FIT-Tag der 1a/b zum Thema Ägypten Die Kinder arbeiteten zuerst an ihren Minibooks über Ägypten weiter und danach gab es verschiedene frei wählbare Aktivstationen: ein Würfelspiel, einen Sarkophag bauen und bemalen, eine Pyramide aus Würfelzucker herstellen, eine Papier-Pyramide bauen, eine Mumie basteln, Hieroglyphen stempeln und schreiben, ein Onlinequiz lösen .... Natürlich wurde auch gekostet, was die Ägypter damals aßen: Feigen, Datteln, Nüsse, Weintrauben, Melonen, Oliven… Nach der abschließenden Reflexion war der Wunsch der Schüler, einmal in der Woche einen Fit-Tag zu machen.  Heute habe ich Brot, eine getrocknete Feige, Weintrauben und Olivenöl gekostet.  Datteln, Oliven und Feigen haben mir nicht geschmeckt. Nüsse und Granatapfel möchte ich öfter essen.  Gekostet habe ich alles!  Ich habe heute gelernt, dass eine Pyramide sehr schwer zu bauen ist.  Mir hat heute besonders gut gefallen, dass wir eine Mumie gebastelt haben. Weil wir dabei Fehler gemacht haben, hat das, was herausgekommen ist, sehr lustig ausgeschaut.  Mit dem Online-Quiz bin ich nur sehr schwer zurecht gekommen, weil ich erst kapieren musste, wie es geht.  Es ist schön und lustig in einer Gruppe zu arbeiten.  Man soll alles probieren - das habe ich heute neu gelernt.  freue mich auf den nächsten FIT-Tag.  Mein Wunsch wäre, dass wir nächstes Mal noch mehr Zeit hätten. „Der Junge im gestreiften Pyjama“ Ein Projekt über den Holocaust Die vierten Klassen setzen sich im Rahmen des Geschichteunterrichts auch ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus und den Schrecken des Holocaust auseinander. Eigentlich ist es nicht möglich, das unfassbare Leid und den Schrecken dieser Zeit begreiflich und fassbar zu machen, aber der Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ bietet zumindest die Möglichkeit über dieses Kapitel der Geschichte nachzudenken und zu reflektieren. Der Film mischt Kindergeschichte, Familiengeschichte und die Geschichte des Holocaust in einer fiktiven Handlung. Die Grausamkeiten und Brutalitäten dieser Zeit und des nationalsozialistischen Regimes werden nur angedeutet, trotzdem ist es ein ergreifender und aufwühlender Film Es handelt sich um die Verfilmung des Bestsellerromans des irischen Autors John Boyne. Man sieht mit den Augen eines achtjährigen Jungen das ganze Grauen dieser Zeit. Der Film bietet den Anlass, intensiv und ausführlich auf die Mechanismen dieser Zeit einzugehen und Begriffe wie Gehorsam, Zivilcourage, Diskriminierung, Angepasstheit usw. näher zu erläutern. Seite 10

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los.lesen Zeigt her eure Bücher! Harte Arbeit, viel Recherche und künstlerisches Können mussten die Schüler und Schülerinnen der 2b/2c in drei Monate lang an den Tag legen. Sie arbeiteten an Mittelalterbüchern mit bis zu 12 Themen, die aufwendig gestaltet wurden. Um diese tolle Leistung vorzustellen, luden wir die 4. Klasse der Volksschule Schwadorf ein. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Fr. Pflug besuchten sie uns für eine Stunde, in der die Mittelalterprofis ihre Werke präsentierten. Die Freude war groß über das absolut gelungene Überraschungsplakat unserer jungen Gäste und die süßen Aufmerksamkeiten, die uns einige Tage später überreicht wurden. Zeitungsprojekt der 2. Klassen Schüler als Journalisten Ein ganzes Monat lang erhielten die Nachwuchsjournalisten der zweiten Klassen täglich ein Exemplar des Kuriers und lasen, recherchierten, wählten aus und gestalteten täglich eine eigene Zeitungsseite. Daraus entstand ein Zeitungsportfolio, das am Ende stolz präsentiert werden konnte Ein Dankeschön an ZIS (Zeitung in der Schule) für die kostenlose Bereitstellung. Projekt Litfaßsäulen Eine Litfaßsäule ist eine Anschlagsäule, an die Plakate geklebt werden. Sie wurde vom Drucker Ernst Litfaß erfunden. Die Schülerinnen und Schüler der 3a und 3b Klassen kreierten im Rahmen des Geschichteunterrichts eigene Säulen und beklebten diese mit Plakaten zum Thema „Österreichische Nobelpreisträger und Wissenschaftler“. Chapeau! Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Seite 11

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im.nawi.lab Wie arbeiten wir in NAWI? NAWI ist die Abkürzung für „Naturwissenschaftliches Arbeiten“ und soll Schülern und Schülerinnen das Arbeiten nach naturwissenschaftlichen Prinzipien näherbringen. Dazu gehören u. a. das Lesen (und Verstehen????) von Fachartikeln, das exakte Ausführen von Arbeitsanweisungen, die Ideensammlung für die Beweisführungen von Hypothesen, der Aufbau und die Durchführung von Versuchsanordnungen, die Interpretation von Versuchen, usw. Durch diese Vielfalt an Aufgaben werden Bereiche aus Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Technischem Werken verknüpft und geübt. Eigeninitiative bei der Lösungsfindung und Kreativität bei der Umsetzung sind dabei gefordert! Als Beispiele sollen hier zwei Themen dienen: Bei der Müsli - Analyse lautete zu Beginn die Fragestellung: „Wie kann man Müslisorten sinnvoll vergleichen?“ Es war sehr bald klar, dass man dazu die Bestandteile und ihre Mengen kennen musste! Also wurden verschiedene Müslisorten nach ihren Bestandteilen sortiert, die Ergebnisse mit Hilfe von Excel grafisch dargestellt und bei der Präsentation interpretiert. Als Einleitung zum Nudel - Brückenbau sahen wir einen Film zur Statik von Brücken. Wir diskutierten die Vorteile von verschiedenen Baumaterialien und versuchten herauszufinden, warum bei Brücken sehr häufig Scheiben bzw. Spannseile zum Einsatz kommen. An einem Modell mussten Schüler und Schülerinnen erklären, wozu Rolllager dienen. Beim praktischen “Nudel Brückenbau” lautete die Aufgabe: „Baue eine Brücke aus Teigwaren und mit Hilfe einer Heißklebepistole, sodass die Brücke mindestens 0,5 Meter überbrückt, die Brücke mindestens 2kg Last trägt und die Masse der Brücke möglichst gering bleibt!” Die Ergebnisse haben meine Erwartungen als Lehrer übertroffen! Die 3. Klassen haben im Rahmen des NAWI – Unterrichts relevante Wasserwerte (Temperatur, pHWert, Phosphor, Nitrat, Nitrit, Eisen, Sauerstoffgehalt) der Fischa untersucht und einen Bericht erstellt. Wasserwerte ok? Seite 12

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entdecken.staunen.ausprobieren Der Wald Einen ganzen Schultag widmeten die 2.Klassen dem Thema Wald. Themen, die zuerst in der Schule erarbeitet wurden, durften die Schüler und Schülerinnen später im nahegelegenen Auwald erforschen. Es war spannend zu beobachten, welche Tiere man im Waldboden finden kann und anhand einer Liste ihren Namen zu suchen. Ebenfalls bestimmten die einzelnen Gruppen, welche Baumarten sie finden konnten. Am Nachmittag wurde mittels Rollenspielen die Wichtigkeit unserer Wälder hervorgehoben. Es war ein sehr informativer und spannender Forscher - Schultag. Das Leben im Wassertropfen ... ... ist eine atemberaubende Vorstellung im Naturhistorischen Museum. Alle Kinder der 2a durften auch selbst mikroskopieren und die Lebewesen von verschiedenen Gewässern suchen, bestaunen und bewundern. Danach ging die Exkursion weiter zur Ringstraßenbahn, von der aus wir die berühmten Gebäude der Ringstraße bewundern konnten. Seite 13

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natur.wissen.schaften Museumsrundgang im Mathematikunterricht Damit der Mathematikunterricht für die Kinder laufend spannend bleibt, wurden die merkwürdigen Punkte im Dreieck in der 2c mittels eines Museumsrundgangs erarbeitet. Bei dieser Unterrichtsmethode steht das Tun des Kindes im Vordergrund und neben der Erarbeitung des Stoffs, stärken die Kids mit dem Arbeiten in der Gruppe zugleich auch ihre sozialen Kompetenzen. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in Expertengruppen aufgeteilt, in denen jedes Kind sein Plakat präsentieren durfte, an dem es mitgearbeitet hatte. Körper im Alltag Von der Länge der Zahnpastawurst über das Verliesdach der Ritterburg bis hin zur Suppe in der Leberknödeldose wurden im Mathematikunterricht der vierten Klassen verschiedene Körper auf Herz und Nieren – und auch ein bisschen auf Leber - geprüft. Zu Gast bei Professor Taschner eERiiennisSKkcöohrranncehrgnberebletetgletbgeutsntwedhetraduaefunsj.eA6du4efsFdeanlsadceehrrnfsotuelgnFednelsddoelwl dmirideit doppelte Anzahl. Wie viele Reiskörner werden insgesamt am Ende auf dem Schachbrett platziert sein? Diese Frage beschäftigte bereits einen Maharadscha vor vielen hundert Jahren in Indien. Hast du gewusst, dass in der Mathematik Fehler wichtig und sinnvoll sind? Ein guter Mathematiker rechnet mit Fehlern. Er muss sich der Dimension des Fehlers bewusst sein; mit dieser Einstellung gehen wir die nächste Schularbeit an ;-) PS.: Es sind übrigens 18 Trillionen Reiskörner (18 Nullen!). Das ist die tausendfache Jahresproduktion an Reis weltweit! Seite 14

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im.fokus MINT – Exzellente Schulen vor den Vorhang Das MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik)- Gütesiegel ist ein österreichweites Qualitätslabel, das innovative Schulen mit begeisterndem Unterricht in den naturwissenschaftlichen Disziplinen auszeichnet. Dieses ganz besondere Gütesiegel wurde im Rahmen einer Festveranstaltung im Haus der Industrie unter Beisein von Bildungsministerin Dr. Hammerschmied, dem Präsidenten der Industriellenvereinigung Mag. Kapsch, der Rektorin der PH Wien Mag. Petz und dem Präsidenten der Wissensfabrik Dr. Fouquet verliehen. Von einer Fachjury wurden im Vorfeld aus den Bewerbungen aus allen Bundesländern und quer über alle Bildungsstufen 113 besonders engagierte „Leuchtturmschulen“ ausgewählt. Qualifikationen in den MINT-Disziplinen sind zu gefragten Schlüsselkompetenzen einer modernen Gesellschaft geworden und eröffnen vielseitige berufliche und persönliche Chancen für junge Menschen. Ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung des Interesses an Naturwissenschaften und Technik kann der schulische Unterricht leisten. Für die Gestaltung eines begeisternden Unterrichts spielen Lehrerinnen und Lehrer die entscheidende Rolle, allerdings können sie diese herausfordernde Aufgabe nur dann optimal leisten, wenn sie durch entsprechende Rahmenbedingungen unterstützt werden. Das schulische Gesamtkonzept der EMS Schwadorf überzeugte die Jury durch den bewussten Ausbau von offenen, handlungsorientierten Lernmöglichkeiten im Regelunterricht, forschendes Lernen im NAWILAB, regelmäßigen fächerübergreifenden Projektunterricht, das Angebot an vielfältigen Seminaren zur Interessens-und Begabungsförderung, praxisnahes Lernen durch Betriebsbesuche und Exkursionen sowie eine optimierte Bildungs-und Berufsberatung in Zusammenarbeit mit Institutionen und Betrieben. Dabei spielt kollegiale Planung des Unterrichts durch das Lehrerinnen-und Lehrerteam und Begeisterung für das Fach eine Schlüsselrolle. Wir freuen uns über diese besondere Anerkennung und sehen es als Motivation für die Weiterarbeit. Seite 15

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