newsletter 7

 

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Flüchtlingshelfer

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!!Flüchtlingshilfe Newsletter 7! !Liebe Flüchtlingshelfer,! was für ein Jahr liegt hinter uns! Wir können alle stolz auf uns sein! Einen Jahresrückblick erspare ich uns, er würde uferlos werden, beginnend mit dem Bezug von Abarin, Frankenstraße, Haueneberstein, Rollfeld 1 und der großen Herausforderung Waldseeplatz über tolle Aktionen mit Fotos, Film, Gartenarbeit, Sport, kunterbunter Malaktion und viel Musik - bis hin zu unglaublich leckeren, vielseitigen kulinarischen Genüssen. Dank des Einsatzes der Ehrenamtlichen und unter großartiger Mitwirkung der Volkshochschule - und der Flüchtlinge selbst! können nun schon sehr viele unserer Schützlinge gutes Deutsch sprechen, was das Zusammenwachsen und die !!Integration doch erheblich erleichtert.! !Zusammenarbeit mit der Stadt:! Auch die Stadtverwaltung sieht und schätzt unser Wirken und bemüht sich nun, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern, vor allem was Informationsflüsse und Kompetenzabgrenzungen zwischen Verwaltung und Ehrenamt anbelangt. Hierzu demnächst mehr. !!Auch das Netzwerk Asyl arbeitet gerade ein Leitbild für die ehrenamtliche Arbeit aus. ! !Geldleistungen:! Ein Schock war für uns alle Anfang Dezember, als es hieß, die Leistungen des Bundes für die Asylbewerber würden um zehn Prozent, also um 21 Euro gekürzt. 299 Euro - noch dazu bei gestiegenen Bankgebühren - das hat uns mit Sorge erfüllt. Zum Glück hat der Bundesrat gegen !dieses Gesetz gestimmt. ! Eine Korrektur habe ich zum letzten Newsletter anzumerken: Erhalten Flüchtlinge ihre Anerkennung, ist der Übergang von Leistungen der Stadt (Asylbewerberleistungsgesetz) und dem Jobcenter (SGB II) fließend. Jobcenter und Stadtverwaltung sprechen sich ab, es gibt also keine !Deckungslücke.! Zum Thema Steuern: Ermuntern Sie bitte alle, die Arbeit haben, ihre Steuererklärung 2016 auszufüllen und einzureichen. Nach meinen Informationen erhalten zwar von denen, die das ganze Jahr 2016 durchgehend gearbeitet haben, die wenigsten etwas zurück, aber alle anderen, die nur einige Monate arbeiteten, haben eine Chance auf eine nennenswerte Erstattung. Ich sende Ihnen das entsprechende vereinfachte Formular als Mail-Anhang mit. Bitte geben Sie es gegebenenfalls !weiter.! Hier noch ein nützlicher Link für alle, die Arbeit suche. Man kann den Antrag für das Ausländeramt direkt bei der Stadtseite herunterladen, ausfüllen und wieder online zurücksenden => ! !!KLICK: Antrag auf Zulassung einer Beschäftigung! !Spenden:! Ungebrochen ist die großherzige Spendenbereitschaft in der Bevölkerung! Besonders großzügig fiel kürzlich die Unterstützung durch Filmstar Nastassja Kinski aus, die zum Jahresende einen Filmabend mit Diskussion im Cineplex initiierte. Hierbei konnten 800 Euro gesammelt werden, die die Volksbank spontan auf 1500 Euro aufstockte, und diese Summe hat Nastassja Kinski dann !noch einmal verdoppelt! Hierüber wird es Anfang der Woche auch einen Zeitungsbericht geben. ! Das Netzwerk Asyl wird sich über eine sinnvolle Verwendung des Geldes Gedanken machen.!

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1000 Euro aus Spenden während der interkulturellen Woche wurden zwischenzeitlich an die BikeDocs übergeben. Die Koordinator/innen der Ehrenamtlichen in den Unterkünften können jederzeit !!!und unkompliziert weitere Gelder abrufen.! !Bike-Docs:! Nachdem das alte Vincentiushaus in der Stephanienstraße Zug und Zug geräumt wird, haben auch die Bike-Doctors aus dem Vincentiushaus ihre Werkstatt verlegt und sind nun in die Westliche Industriestraße gezogen. Hier betreuen sie jeden Montag von 18 bis 20 Uhr Fahrräder hauptsächlich aus der Unterkunft im Rollfeld 1, da es dort keine Möglichkeit gibt, eine Werkstatt vor Ort einzurichten. Die Montagsgruppe darf hierfür den Gemeinschaftsraum nutzen.! Dienstags schraubt Herr Dorow weiterhin ab 9.30 Uhr in der Fahrradwerkstatt neben der Unterkunft an den Rädern der Bewohner der Westlichen Industriestraße.! Die Termine werden gut und dankbar angenommen. ! !!!Noch keine Lösung scheint es für eine Werkstatt in Haueneberstein zu geben. ! !Umzüge:! Die Umzüge innerhalb der Stadt sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. 300 Menschen mussten vor Weihnachten ihre Sachen packen - das war nicht immer einfach, auch nicht für die Ehrenamtlichen, die oftmals zu spät oder gar nicht informiert wurden. Gerade für die Sprachkurse !war dies ein großes Problem. Bis Ende des Monats sollte sich aber alles eingespielt haben.! Aus dem Abarin sind fast alle Asylbewerber ausgezogen, weil es Anschlussunterbringung werden soll, das alte Vincentiushaus wird geleert, weil es abgerissen wird. Das Café Kontakt des Vincentiushauses ist ins Rollfeld umgezogen, da nun ein Großteil der Vincentiushaus-Bewohner !dort lebt. ! Ein direkter Freundeskreis hat sich für das Rollfeld 1 noch nicht etabliert, im Augenblick werden die Leute von ihren gewohnten Helfern aus den alten Unterkünften weiter betreut. - Wenn Sie sich hier !!!engagieren wollen, wenden Sie sich am besten an Frau Thomas. ! !W-Lan:! Halleluja, möchte ich sagen - allmählich werden auch hier die Lücken geschlossen. W-Lan wird offenbar immer ein Luxus sein, es ist nicht vorgesehen, dass jedes Zimmer einen kostenlosen Internetzugang hat. Immerhin gibt es Hotspots, die die schlimmste Not lindern. ! Am Waldseeplatz wird demnächst jedes Haus einen solchen Verteilerpunkt haben, der allerdings nur einen geringen Radius abdeckt. ! Gleiches gilt für die Westliche Industriestraße, wo wenigstens im Neubau auf jeder Etage Hotspots !eingerichtet wurden. Im Altbau-Container scheint dies wohl nicht möglich zu sein.! !!!Das Rollfeld hat ebenfalls W-Lan erhalten, ebenso Haueneberstein nun auch im zweiten Gebäude. ! !Sozialarbeiter! Wie Sie vielleicht wissen, ist Hannah Fürst seit 1. Dezember Flüchtlingsbeauftrage der Stadt und hat ihren Posten als Sozialarbeiterin in der Westlichen Industriestraße aufgegeben. Ihre

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stundenweise Vertreterin Stephanie Maurer, die vom Vincentiushaus ins Rollfeld 1 gezogen war, hat zum 1. Januar die Sozialarbeit für die Obdachlosen übernommen. ! Das bedeutet, dass jenseits der Bahnlinie im Augenblick kein direkter Ansprechpartner für die !Sozialarbeit vor Ort ist. Stundenweise Vertretungen sind keine Dauerlösung!! Zumindest die Stelle für die Westliche Industriestraße ist ausgeschrieben - es bleibt zu hoffen, dass eine „zeitnahe“ Besetzung wirklich „zeitnah“ bedeutet. Gerade diese Unterkunft ist ja auch in !!!der Vergangenheit oft vernachlässigt worden. ! !Flüchtlingsbeiräte! Im neuen Jahr wird es eine Neuerung geben: ! Es werden in den Unterkünften (und zwar in den Gemeinschafts- UND in den Anschlussunterbringungen) zusammen mit Bewohnern (die gewählt werden) Beiräte gebildet, um zum Beispiel Regeln des Zusammenlebens und Wünsche zur Verbesserung der Gestaltung der Gemeinschaftsräume zu besprechen. - Alles weitere erfolgt demnächst über die Verwaltung/ !!Flüchtlingsbeauftragte.! !Gambia! In Gambia wurde ein neuer Präsident gewählt, aber so ganz klar sind die Verhältnisse noch nicht. Aus diesem Grund weise ich Sie auf den Gambia-Tag des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg hin, zu dem Sie sich - wegen des erwarteten Andrangs möglichst umgehend - anmelden können. Informieren Sie bitte auch Ihre Schützlinge aus Gambia (immerhin 167 Gambier leben in BadenBaden), vielleicht ist der eine oder andere daran interessiert. die Teilnahme ist kostenlos, die Vorträge werden simultan ins Englische übersetzt. ! => ! http://fluechtlingsrat-bw.de/veranstaltungen-ansicht/gambia-fachtag-quo-vadis-conference-gambia- !!!what-next.html! !Angekommen! Je länger „unsere“ Flüchtlinge nun in Baden-Baden leben, umso besser finden sie sich zurecht. Aus diesem Grund wurden einige Treffpunkte eingestellt: Das internationale Frauencafé, die Willkommensgottesdienste in der Dreieichenkapelle, ebenso die Trommelabende bei der Caritas. ! Andere, z. B. die Samstagsakademie, verändern sich.! ! Das Café international lädt nach einem konzertanten Auftakt zu einem Abend voller Poesie und Musik aus der arabischen Welt ein, und zwar am Freitag, 13. Januar um 19.30 Uhr im Bonhoeffersaal. Meine Empfehlung!! Näheres auf dem Blog =>! !!!http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2016/12/arabische-lyrik-und-musik.html! !Baden-Baden, 7. 1. 2017! Mit freundlichen Grüßen,! !Ihre Rita Hampp!

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