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Flüchtlingshelfer

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!Flüchtlingshilfe Newsletter 8! !Liebe Flüchtlingshelfer,! haben Sie auch den Eindruck, dass der Winter schon viel zu lang dauert und allmählich an unseren Nerven zerrt? Nun, das geht unseren neuen Mitbürgern nicht anders, nur kommen bei ihnen noch Unsicherheit über den Ausgang des Asylverfahren, Unzufriedenheit mit dem eigenen sprachlichen Fortschritt und beengte Wohnsituationen hinzu. Die ehrenamtlichen Sprachlehrer haben im Augenblick vor allem unter diesen !!Bedingungen zu leiden, viele Kurse lösen sich aufgrund vieler Umverlegungen auf.! 1.) Sprachlotsen! Umso wichtiger wäre es, wenn sich nun vermehrt auch Freiwillige zur Verfügung stellen würden, die unseren neuen Freunden mit Einzelgesprächen auf Deutsch auf die Sprünge helfen. Keine Angst - nicht Grammatikpauken steht hier an erster Stelle, sondern einfach nur ein Spaziergang an der frischen Luft, und das lockere Plaudern über alltägliche Themen. Viele Sprachschüler dürsten danach, das Erlernte in der Praxis anzuwenden. ! Wenn Sie Lust haben, es z. B. einmal mit einem unverbindlichen Gespräch über Krokusse in der Allee zu versuchen, dann melden Sie sich bitte, am besten unter der Sammel-Mail-Adresse! srachlehrer-baden-baden@outlook.de! !Auch ich stehe Ihnen natürlich immer gerne für Rückfragen zur Verfügung.! 2.) Patenschaften! Wenn Sie sich vorstellen können, für einen Flüchtling eine Patenschaft zu übernehmen (unter dem Dach der Caritas, mit vielen Hilfestellungen) dann melden Sie sich bitte bei Adrian Struch. Im Augenblick gibt es ca. 40 Patenschaften in der Stadt, aber viele Asylbewerber/Flüchtlinge haben einen Antrag auf Patenschaft gestellt und warten sehnsüchtig auf jemanden, der sie dabei unterstützt, in Baden-Baden und Deutschland anzukommen. ! Mail:! !!struch@caritas-baden-baden.de! 3.) Leitbild! Das ehrenamtliche Netzwerk Asyl hat sich ein Leitbild gegeben, das ich Ihnen als pdf anhänge. Bitte drucken Sie es aus. Viele wertvolle Tipps, auch für Anfänger, sind hier zusammengetragen worden. Unsere Leitlinien in Stichworten: ! Wir wissen um die unterschiedliche Arbeitsweise von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen! Wir fördern Selbständigkeit! Wir respektieren die Intimsphäre! Wir schützen die Vertraulichkeit! Wir achten auf Gleichberechtigung! Wir reflektieren die eigene Arbeit und achten eigene Grenzen! !Wir beachten die allgemeinen Gesetze! Ferner gibt es hier einen Überblick über die Struktur der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Baden-Baden und über unsere Aufgabenschwerpunkte wie Sprache, Arbeit, Asylverfahren, Wohnen, Gesundheit und gesellschaftlicher Orientierung.! Es gibt hierzu auch einen Eintrag auf dem Blog, später auch ganz oben zu finden auf der Seite „Für Einsteiger“ =>! !!http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2017/02/leitbild-ehrenamt.html! 4.) Führungszeugnis! Ferner hänge ich Ihnen eine pdf an, mit der Sie ein kostenloses erweitertes Führungszeugnis beantragen können. Dieses brauchen Sie unbedingt, wenn Sie sich um Flüchtlingskinder kümmern wollen! Im übrigen werden alle Ehrenamtlichen gebeten, sich bei der Ehrenamtskoordinatorin Katharina Thomas zu melden. Nur wenn Sie in einer Liste von Ehrenamtlichen auftauchen, sind Sie auch über die Gemeinde im Rahmen !ihrer Ehrenamtstätigkeit versichert.!

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! 5.) Flüchtlingsbeauftragte! Seit Dezember ist Hannah Fürst, wie berichtet, die neue Flüchtlingsbeauftragte der Stadt. Auf dem Flüchtlingshilfe-Blog gibt es eine kurze Vorstellung ihrer Aufgabenschwerpunkte => ! !!http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2017/01/fluchtlingsbeauftragte.html! 6.) Unterkunftsbeiräte! Eine der ersten Aufgaben der Flüchtlingsbeauftragten ist die Einführung / Wahl von Beiräten in den einzelnen Unterkünften. Die Beiräte sollen sich zusammensetzen aus! gewählten Bewohnern (einer pro Wohneinheit/Küche)! 1 Ehrenamtlichen (i.d.R. Koordinatorin der Unterkunft)! 1 Hausmeister! 1 Sozialarbeiter (abhängig von der Größe der Unterkunft)! der Flüchtlingsbeauftragten! !1 Leitungsperson aus der Verwaltung! Die Treffen sollen einmal im Monat stattfinden. Es soll vor allem um Regeln des Zusammenlebens gehen, hier besonders um Probleme, die die Bewohner vortragen. (Verbesserungsmöglichkeiten bezüglich des Zusammenlebens und Gestaltung der Gemeinschaftsräume etc)! Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Wahlen an, allerdings nur in den Unterkünften, in denen es !!Sozialarbeiter gibt.! 7.) Umzüge - Adresse ummelden!! Aus gegebenem Anlass noch einmal der dringende Hinweis: Bitte sagen Sie allen Schützlingen, dass sie bei Umzügen - auch solchen, die die Stadt verfügt - ALLEN Stellen selbständig ihre neue Adresse melden müssen, ganz besonders wichtig ist dies beim BamF (mit Angabe des Aktenzeichens). Wenn ein Brief des BamF jemanden aufgrund der neuen Adresse nicht erreicht und derjenige zum Beispiel seinen !!Anhörungstermin nicht wahrnimmt, kann ihn dies die Anerkennung kosten!! 8.) Nach der Anerkennung! Immer mehr Schützlinge bekommen derzeit ihre Anerkennung. So erfreulich das ist - es kommen jede Menge neuer Situationen auf sie zu, gleichzeitig stehen im Augenblick nicht mehr viele Sozialarbeiter für Ratschläge zur Verfügung. Und so sind wir Ehrenamtlichen gefragt! Auch beim Thema „eigene Wohnung“. (Hier zeigt es sich immer mehr, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen ist, um mögliche Vermieter zu überzeugen, dass sie sehr wohl auch an Flüchtlinge vermieten können! Wenn es gar nicht anders geht, kann man auch anbieten, selber als Hauptmieter einzuspringen und die Wohnung - immer nach Absprache mit dem Vermieter natürlich - unterzuvermieten. Bitte auch in diesem Fall den Mietvertrag ohne Unterschrift des !Flüchtlings erst dem Jobcenter zur Genehmigung vorlegen!) ! Ich habe daher mit dem Jobcenter gesprochen und eine neue Seite auf den Blog genommen. Auf ihr versuche ich, Ihnen Schritt für Schritt aufzuzeigen, auf was es nun ankommt. Bitte sehen Sie immer wieder mal nach, denn es kann sich noch das eine oder andere ändern oder wird ergänzt. Wenn Sie noch Fragestellungen haben, die hier nicht abgedeckt sind, dann sagen Sie es mir bitte. Ich werde die notwendigen Informationen gerne einholen. => ! !!http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/p/nach-der-anerkennung.html! 9.) Einkommensfragen für Asylbewerber! Wer noch keine Anerkennung hat, möchte dennoch gerne arbeiten, doch es gibt Unsicherheiten, wieviel man dazuverdienen „darf“, beziehungsweise was wohl unterm Strich übrig bleibt, wenn die Stadt ihre Leistungen mit dem Verdienst verrechnet hat. Der Arbeitskreis Asyl hat zusammen mit der Stadtverwaltung eine Übersicht erarbeitet, die ich ebenfalls auf Blog gestellt habe =>! !http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2017/02/einkommensanrechnung.html! !Außerdem hänge ich die Übersicht als pdf zum Ausdrucken an. !

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! 10.) Steuer! Womit wir beim Thema Steuer wäre. Hier gibt es eine vereinfachte Steuererklärung. Bitte geben Sie sie den arbeitenden Asylbewerbern beziehungsweise füllen Sie sie mit ihnen zusammen aus. Wer nicht das ganze Jahr durchgearbeitet hat, kann oftmals mit einer Nachzahlung rechnen. ! Auf der Blogseite Arbeit habe ich unter Punkt 10 einen Link zum Bundesfinanzministerium eingestellt, über den das Formular ebenfalls heruntergeladen werden kann. => ! !http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/p/blog-page_13.html! !!Das nötige Formular hänge ich hier als pdf zum Ausdrucken an. ! 11.) Ehrenamtliche für Spielgruppe gesucht! Haben Sie Mittwoch vormittags Zeit und Lust, eine Spielgruppe (Kinder ab 1 1/2 Jahren mit Eltern) der Caritas zu unterstützen? Dann melden Sie sich bitte bei Frau Lemcke. => ! !!http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2017/01/caritas-spielgruppe.html! Nun ist dies doch wieder ein umfangreicher Newsletter geworden. Ein Zeichen dafür, wie lebendig und wichtig unsere Arbeit immer noch ist! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude in Ihrem Ehrenamt und !!denken Sie auch ein wenig an sich, teilen Sie Ihre Kräfte ein und - haben Sie Spaß!! !Mit freundlichem Gruß,! !Rita Hampp! !!!Baden-Baden, 11. 2. 2017!

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