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Flüchtlingshelfer

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!Flüchtlingshilfe Newsletter 9! !Liebe Flüchtlingshelfer!! Allmählich habe ich das Gefühl, dass meine Hauptarbeit getan ist. Deshalb werde ich den FlüchtlingshilfeBlog nicht mehr in der Intensität „füttern“ wie bisher, aber Sie werden natürlich immer auf dem Laufenden !gehalten. Gerade auf der Seite „Termine“ steht alles Wichtige. ! Und auch die Stadtverwaltung will ihre Informationen demnächst besser online verbreiten. Im Moment ist die Seite allerdings noch ziemlich unübersichtlich und veraltet:! http://www.baden-baden.de/buergerservice/service/migration-und-integration/fluechtlinge/wohnraum-fuer- !asylsuchende/! Wenn Ihnen bei Ihrer Arbeit etwas auffällt, das man besser machen könnte, wofür Sie sich mehr Informationen wünschen oder wenn Sie Erfahrungen gemacht haben, die auch für andere Ehrenamtliche von Bedeutung sein könnten, dann melden Sie sich bitte bei mir. Ich stehe jederzeit zur Verfügung und berichte auf dem Blog oder schicke Informationen weiterhin möglichst einmal im Monat via Newsletter !!herum. ! !1.) Termine! !http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/p/blog-page.html! Ich möchte Sie besonders auf zwei Veranstaltungen aufmerksam machen, die die Integrationsbeauftragte !der Stadt, Svetlana Bojcetic, für die „Woche gegen den Rassismus“ organisiert hat: ! Filmabend! Am Dienstag, 21. März um 19 Uhr wird „Der Flüchtling in mir“ von Nilgün Tasman in der Stadtbibliothek gezeigt. Die Regisseurin steht persönlich für eine Diskussion zur Verfügung. In dem autobiografischen Dokumentarfilm zeigt Tasman ein Land, das nicht zum ersten Mal mit der Herausforderung konfrontiert ist, fremde Menschen zu Freunden zu machen. Sie begleitet vier Jugendliche, die völlig auf sich allein gestellt und unter Lebensgefahr nach Deutschland geflohen sind. Jedes dieser Schicksale ist einzigartig und doch seltsam bekannt. Ein Film, der Mut macht und Hoffnung auf eine gelingende gemeinsame Zukunft schenkt. Eintritt frei. ! Bitte reservieren Sie sich einen Platz direkt über Frau Bojcetic:! Mail: integration@baden-baden.de! !oder Tel. 07221- 93 14778! Vortrag! Am Freitag, den 24. März, wird Frau Bojcetic um 19.30 Uhr im Bonhoeffersaal im Rahmen des „Cafés !!International Plus“ einen Vortrag zu Theorie und Praxis in der „Integration“ halten. Eintritt frei.! Workshop! Bis einschließlich heute kann man sich auch noch beim Workshop der Caritas zum Thema „Kulturelle Falle“ anmelden. ! Hier gibt es nähere Informationen => ! !!http://fluechtlingshilfe-baden-baden.blogspot.de/2017/02/kulturelle-falle.html! Trommelgruppe ! Die Talking Drums sind zeitlich umgezogen. Sie trommeln nun jeden zweiten und vierten Freitag im Monat im Stadtteilzentrum Briegelacker, jeweils ab 20 Uhr. Bitte informieren Sie Interessierte darüber. Freitagabend ist !!!gerade auch für diejenigen perfekt, die unter der Woche arbeiten oder zur Schule gehen. !

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!2.) Freiwillige vor!! In der Unterkunft im Rollfeld 1 (nahe Grenke-Leasing und Decathlon) gibt es gerade Schwierigkeiten: Es fehlen schlicht Leute, die den dortigen Bewohnern helfen möchten. Viele der Bewohner sind aus dem Vincentiushaus in diese neue Unterkunft hinterm Bahndamm verlegt worden, aber manchen der ehemaligen Helfer ist nun verständlicherweise der Weg vor die Tore der Stadt zu beschwerlich. Die verbleibenden Helfer kämpfen sehr, um die sehr netten Bewohner (und hier vor allem die Frauen) weiterhin zu unterstützen. Im Augenblick bleibt die meiste Arbeit an einer einzigen Helferin hängen, die sich montags und mittwochs um die Schützlinge kümmert; sie ist extrem überlastet. Prüfen Sie sich doch bitte, ob Sie eine Stunde in der Woche erübrigen können für Einzelbetreuung, also Sprachunterstützung, Begleitung zu Arztbesuchen oder Behördengängen oder einfach ein wenig Spaß in der Freizeit. ! Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Koordinatorin des Café Kontakts, Gertrud Esslinger, die Sie gerne in eine Betreuungsstunde vermittelt, damit Sie - ganz unverbindlich - schnuppern und Kontakte knüpfen können.! Flüchtlingshilfe kann doch so erfüllend sein. Bitte sprechen Sie auch Freunde und Bekannte an.! Sie erreichen Gertrud Esslinger unter! !!Mail: ge.esslinger@freenet.de! !3.) Haftpflichtversicherung! Ein Tipp für alle, die mit bereits anerkannten Flüchtlingen zu tun haben: Spätestens, wenn sie eine Wohnung anmieten, sollten sie darauf aufmerksam gemacht werden, dass es sehr sinnvoll ist, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.! Wir haben gerade sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Vertreter der Hanse-Merkur-Versicherung, Patrick Bach, in Haueneberstein, der eine solche Versicherung für knapp 40 Euro im Jahr anbietet, und mit dem man alles schnell und unbürokratisch erledigen kann. ! Kontakt: Mail: patrick.bach@hansemerkur.de! Dies natürlich nur als unverbindlicher Tipp! Wenn Sie andere Erfahrungen oder Empfehlungen haben, !!!verteile ich diese auch sehr gerne.! !4.) Baumeister vor!! Und dann gibt es noch ein Problem mit der Fahrradwerkstatt in der Westlichen Industriestraße. Hierher haben sich nun nach Schließung des Vincentiushauses auch die Bike-Docs aus dem Vincentiushaus verzogen, da die meisten ihrer Schützlinge ins Rollfeld 1 umgesiedelt wurden, es dort aber keinen Platz für eine Werkstatt gibt. Nun schrauben und basteln die Bikedocs montags abends im Aufenthaltsraum der Westlichen Industriestraße, und dienstags ist Herr Dorow vor Ort in der kleinen Garagenwerkstatt neben dem Gebäude, wobei er von einem Bewohner unterstützt wird. Mittlerweile ist dies nun der Treffpunkt für viele Rad-Patienten, nicht nur aus der WI und dem Rollfeld, auch die Räder der Obdachlosen, aus der Schussbach und der Frankenstraße werden versorgt. Viel zu tun also. ! Im Sommer ziehen die Bike-Docs aus dem Aufenthaltsraum in die Werkstatt um, die natürlich für den Andrang viel zu klein ist. Nun steht neben der Garage noch eine weitere, die die Hausmeister nutzen, und dazwischen befindet sich ein „Frei-Raum“. Da liegt es nahe, diesen zu überdachen, damit die Bastler vor Wetter geschützt loslegen können.! Vorausgesetzt, dass die Stadt nichts dagegen hat (noch haben wir nicht das offizielle okay), würden wir diesen „Freiraum“ also gerne überdachen. Ein Ehrenamtlicher, von Beruf Architekt, hat bereits einen Plan gemacht, ein Angebot wurde eingeholt, aber die Kosten sind unerschwinglich! ! Aus diversen Spendenaktionen können 1000 Euro ausgegeben werden. Das würde wahrscheinlich bedeuten, dass wir selber Hand anlegen müssten, falls die Stadt nichts zuschießt. Gibt es denn Freiwillige, also handwerklich begabte Männer und Frauen hier, die helfen würden? Über Art und Weise und Zeitpunkt muss noch geredet werden, ich möchte nur schon mal abklopfen, ob wir überhaupt eine solche Möglichkeit in Erwägung ziehen könnten. Bitte melden Sie sich bei mir, ich werden das koordinieren, bzw. Ihr Interesse !!!!an einen möglichen Bauleiter weitergeben. !

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!5.) Öffentlichkeitsarbeit! Das Badische Tagblatt wird demnächst eine kleine Serie starten, in der die Arbeit der Ehrenamtlichen vorgestellt wird. Das Netzwerk Asyl, in dem unter anderem die Koordinatorinnen der Unterkünfte vertreten sind, hat folgende Themenschwerpunkt erarbeitet: Netzwerk als Dach, - Sprache, - Arbeit und Ausbildung, Café Kontakt, - Freundeskreise, - Bike-Docs, - Patenschaften, Begleitungen, Wohnungssuche, - Familien !!!und Willkommensaktivitäten, - Asylverfahren, - Traumatisierungen. ! !6.) Was tun bei Ablehnungen?! Wird ein Asylverfahren abgelehnt, muss schnell gehandelt werden (binnen 2 Wochen). ! Man kann beim Ausländeramt einen Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung zum Zwecke der Ausbildung stellen. Dies sollte schriftlich geschehen mit dem Zusatz, das Amt möge im Falle einer Ablehnung dieses !Antrags einen rechtsmittelfähigen Bescheid erlassen. Gegen diesen kann dann wiederum geklagt werden.! Bitte immer auch den AK Asyl um Rat fragen! Sprechzeiten jeden Dienstag: Um 15.45 bis 17.00 Uhr am Waldseeplatz und von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Westlichen Industriestraße, und natürlich jederzeit telefonisch unter 07221- 1885229 (Mailbox) oder per Mail: bb.akasyl@online.de oder über die zuständigen Sozialarbeiter.! !!! !7.) Ausblick! Und nun wünsche ich Ihnen allen einen guten Start in den Frühling. Übrigens: Wenn Sie bei dem schönen Wetter Ihr Fahrrad aus dem Keller holen und merken, dass Sie lieber ein neues kaufen möchten - denken !!!Sie bitte dran, dass sich die Bike-Docs immer über alte, noch gebrauchsfähige Räder freuen!! !Mit freundlichem Gruß,! !Rita Hampp! !Baden-Baden, den 17. 3. 2017!

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