Vereinszeitung 2-2017 SC Impuls e.V.

 

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Zeitschrift des sc im·puls erfurt e.V. Nummer 2-2017 Zeitreise mit dem Rad Im·puls-Männer mit neuer Bestzeit Erfolgreicher Start im Steiger Erfurter-Steiger-Triple gut gestartet Marcel Krieghoff siegt beim 45.Rennsteiglauf Radtouren zum Schneekopf und zur Wartburg

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sc im·puls – Nachrichten Der Kommentar Sport und Fairness Von Esther Goldberg Aus der Vorstandssitzung In der Vorstandssitzung Mai standen folgende Themen: - Auswertung der Durchführung der Frau- entagfeier - Auswertung der MTB-Schneekopftour - Info zum Erfurter Steiger-Triple nach 2 von 4 Läufen - Beratung zum Stand Vorbereitung/Durch- führung des 17. Thür. Frauenlauf/5. Erfurter Waldlauf - Beratung Stand Vorbereitung/Durchführung der Rennradtour „Wartburg-Schleife“ - Beratung Stand Vorbereitung/Durchführung der 16. Zweitages-Rennsteig-Radtour - Mitgliedsausweise/Homepage - Sommerfest am 19.08.2017 im Mittelpunkt. Die erforderlichen Beschlüsse zur Umsetzung wurden gefasst. September 2017 Hohberg, Matthias Jakstat, Ulrike Häßner, Julian „20“ Häßner, Phillipp „20“ Vollmann, Daniel Philippus, Udo Günsch, Lars „45“ Adler, Lothar Heimbürger, Egbert 07.09. 12.09. 12.09. 12.09. 13.09. 20.09. 22.09. 26.09. 29.09. Herzlichen Glückwunsch an Rainer Eberlein zur Bewältigung des 20. Fichkona im Juni 2017 Frauen- und Waldlauf, organisiert vom sc im·puls erfurt, waren wieder einmal ein richtiger Erfolg. Oder war es ein Sonntag, der mit rund 300 Aktiven nicht sonderlich effektiv war? Wann ist ein Lauf überhaupt effektiv? Geht man nur von der Anzahl der Aktiven aus, dürften es für eine erfolgreiche Veranstaltung gern mehr sein. Sehr gern sogar. Denn letztlich ist es beinahe derselbe Aufwand, ob 300 oder 600 Aktive in den Starterlisten stehen. Wenn aber, wie am 11. Juni, die Aktiven zufrieden waren und die Helfenden sich bei der Parkplatz-Einweisung, bei der Anmeldung, bei der Zeitnahme, als Streckenposten oder Radbegleiter, am Büffet, am Getränkestützpunkt, beim Auf- und Abbau fröhlich durch den halben Tag arbeiten, dann ist dieses Event tatsächlich ein Erfolg. Ein Erfolg, bei dem jene, die moderieren, stärker im Mittelpunkt stehen als die auf der Strecke oder bei der Getränkeausgabe. Aber ohne einander geht es nicht. Das Miteinander ist es, das den Verein an diesem Tag ausgemacht hat. Und das sich auch außerhalb solcher eigenen Läufe wieder stärker bilden sollte. Es gibt wohl keinen Verein, in dem es gänzlich ohne Auseinandersetzungen zugeht. Das hat vielleicht damit zu tun, dass man miteinander aus einem ganz konkreten Grund – in diesem Fall der Sport – verbunden ist. Und da kann es halt passieren, dass es im leichtesten Fall zu atmosphärischen Störungen kommt, die leicht zu beheben sind. Aber manchmal ist tatsächlich eine Debatte nötig, um im Miteinander zu bleiben. Solch eine Debatte muss niemand scheuen. Zumindest nicht in einem Sportverein. Debatten, die einen sportlich-fairen Disput hervorbringen, bringen vielleicht sogar weiter – immer mit achtungsvollem Ton und mit dem nötigen Respekt für das Gegenüber. Was so ein Miteinander bringt, haben Frauenund Waldlauf gezeigt. Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag Juli 2017 Gerbach, Ronny Münch, Heiko Dittrich, Maria Kuhnt, Birgit Möller, Karl-Heinz Philippus, Susanne Schilder, Karl-Heinz Hartmann, Silke Peschke, Steffen Nagel, Charlotte Fricke, Christina Ströhl, Hartwig August 2017 Wicht, Verena „55“ Krone, Heinz Sauerbrei, Dieter Linge, Johanna-Gabriele Barth, Sebastian Märten, Michael Kleinsteuber, Olaf „65“ Wenzel, Bruno Liedtke, Gerlinde Nessel, Torsten 02.07. 04.07. 06.07. 07.07. 13.07. 15.07. 15.07. 16.07. 19.07. 24.07. 30.07. 30.07. Innerhalb von 24 Stunden 601 Kilometer im Sattel absolvieren, das ist die Herausforderung. Vom Gipfel des zweithöchsten Berges des Erzgebirges zum Ostseestrand, dies gibt es nur bei der Fichkona, der längsten Fahrt mit dem Rennrad zum Ostseestrand. Jedes Jahr aufs Neue nehmen die Langstreckenfans diese Strecke unter ihre Pneus von Süd nach Nord. Über die Berge und Ausläufer des Erzgebirges, durch die Dübener Heide, durch Lutherstadt Wittenberg, nach Potsdam und mit Polizeieskorte durch die Innenstadt, weiter in der Nacht über die langen mecklenburgischen Alleen, bis das erste Mal die salzige Seeluft in Stralsund in die Nase kriecht. Weiter über den Rügendamm und über die erstaunlich hügelige Insel Rügen bis zum Ziel am Leuchtturm dem fast nördlichsten Punkt der Insel. All dies absolvierte unser Rainer Eberlein aus der Startgruppe 3 mit weiteren 59 Aktiven. 01.08. 05.08. 11.08. 15.08. 24.08. 26.08. 27.08. 28.08. 29.08. 29.08. 2 im·puls Nummer 2 - 2017

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sc im·puls – Bericht Die unendliche Straße oder Kahlert ist weit Der 45. Rennsteiglauf war für einige Vereinsmitglieder wieder ein Höhepunkt Geschafft. Sie sind geschafft. Es ist geschafft. Wieder einmal war für viele Im·pulserinnen und Im·pulser Schmiedefeld das schönste Ziel der Welt. Gestartet sind sie auf allen Strecken. Doch der Marathon ist immer noch die heimliche Königsdisziplin, wenngleich der Supermarathon noch ungleich härter und länger ist. Und den hat diesmal erneut Marcel Krieghoff gewonnen – in neuer Bestzeit 2:34:21. Irgendwie macht das stolz, dass so einer beim im·puls ist. Genau genommen beginnt der Marathon bereits morgens um sechs Uhr, wenn die Busse von der Thüringenhalle los fahren. Wer jetzt behauptet, nicht nervös zu sein, flunkert. Viele Wochen Vorbereitung und nun soll es gelingen. Mit Bestzeit oder mit Superzeit oder einfach mit Wohlgefühl, es wieder einmal geschafft zu haben. Natürlich wird endlos über die richtigen Shirts, Hosen und Jacken debattiert. Die Hitze an den Vortagen, der schlimme Regen in der Nacht… Es gibt immer einen Grund, an der Kleidung zu verzweifeln. Doch dann, im Startgarten von Neuhaus, ist wieder jene Stimmung, die für Gänsehaut sorgt. Diesmal ist Täve Schur der Starter. Doch vor dem Lauf kommt das Rennsteiglied – und Heiko Münchs große Stunde. Er hat tatsächlich den Text ausgedruckt, so dass wir frohgemut mitsingen konnten. Und selbstverständlich darf der Schneewalzer nicht fehlen… Jetzt. Jetzt gilt es. Was zählt jetzt noch all das, was vorher gesagt und behauptet wurde. Jetzt müssen alle ihren Rhythmus finden. Natürlich: ein Marcel Krieghoff flitzt vorneweg. Er ist im Ziel, da sind die Langsamsten noch nicht einmal bei der HalbmarathonMarke. Irgendwie ist es schön, dass einer aus dem eigenen Verein ganz oben steht. Aber auch die anderen kämpfen Kilometer um Kilometer. Und immer wieder ist es dasselbe: Jubel in Masserberg mit dem besten Büffet des Laufes. Da lässt sich noch einmal richtig gut verdrängen, dass der Marathon bald tatsächlich beginnt. An der Hohle nämlich. Die schmerzt richtig. Die Knie brennen. Bloß keinen Sturz. Und im Hinterkopf Bemerkungen von anderen, die meinen, in der Hohle könne nichts passieren. Ist dir die Hohle zu stark, bist du zu schwach. Und dennoch: Die zerrt die ersten Körner aus den Beinen. Jetzt, an der Triniusbaude, ein kurzes Aufatmen. Als ob man das nicht besser wüsste: die Straße nach Kahlert wird zum Synonym für Unendlichkeit. Und als ob das nicht genug wäre, folgt der Anstieg nach Neustadt. Aufatmen? Irgendwie schon, obwohl nun der 30. Kilometer erreicht ist. Aber ein wenig geht es bergab. Und nun, bei Kilometer 33, steht plötzlich die Verlockung: Hier aussteigen. Und dennoch eine Wertung bekommen. Nein, das geht nicht. Nicht jetzt. Nicht zehn Kilometer vor dem Ziel. Ignorieren und weiter. Dieser Ausstieg fühlt sich nicht gut an. Die Ausstiegsverlockung hat etwas Teuflisches. Du wirst ein Jahr lang darunter leiden. Musik. Endlich Musik. Das muss Frauenwald sein. Dort, hinter dem Berg. Es reicht langsam. Und doch: Das Schild „Nur noch 5 lumpige Kilometer“ lässt die Vorfreude wachsen. Es wird gelingen. Ein Blick zur Uhr bei den Schnellen: Sie könnten eine richtig gute Zeit schaffen. Das motiviert. Wenn nur nicht dieser elende Anstieg hinauf ins Ziel wäre. Muss das sein? Ja, es muss. Und oben, wo viele den Ankommenden zuschauen, da kommt ein Lächeln ins Gesicht. Die letzten 300 Meter sind wie eine Ehrenrunde. Geschafft. Zufriedene Gesichter. Heike Franke, die bereits in Neuhaus Freude an Zahlenspielereien hatte, schaffte diesen Tick sogar mit ihrer Zielzeit: 5:05:05. Esther Goldberg im·puls Nummer 2 - 2017 3

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sc im·puls – Bericht ASV Frühjahrscross Erfurt 1. Lauf zum Erfurter-Steiger-Triple geglückt Besser konnte das Wetter zum Start der neu gegründeten Laufserie nicht sein. Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen lockten 180 Aktive in den Erfurter Steigerwald, um auf Strecken zwischen 1km und 8km die Besten zu ermitteln. Trotz des kleinen Startgeldes schaffte der ASV Erfurt einen schönen zweckmäßigen Rahmen zu diesem Lauf. Unterstützt wurden sie in diesem Jahr vom sc im·puls erfurt, welcher die Zeitmessung und Auswertung mittels „sportident“ schnell und gewissenhaft übernahm. Ein großes Kompliment geht an Patrick Letsch. Wie so oft moderierte er die Veranstaltung fachlich kompetent mit Witz und Charme und hielt Aktive und Zuschauer stets auf dem Laufenden der Veranstaltung. Während auf den kürzeren Strecken erfahrungsgemäß viele Kinder aus den ortsansässigen Vereinen ihr Wettkampfglück versuchten, erfreute sich in diesem Jahr auch die 8km Strecke regen Zuspruchs. Das neu ins Leben gerufene Steiger-Triple lockte Aktive aus vielen benachbarten Kreisen in den Steiger. Dort erwartete sie eine steigertypische anspruchsvolle Strecke auf überwiegend befestigten Waldwegen. Es galt eine Runde von 2km viermal zu bewältigen, wobei pro Runde ca. 60 Höhenmeter zu meistern waren. Am besten gelang dieses Samsom Tesfazghi Hayaly (SV Sömmerda e.V.), er siegte nach starken 27:30min vor Philipp Heinz (LTV Erfurt) 31:51min und Measho Gebremeskel (SV Sömmerda e.V.) 31:59min. Bei den Frauen siegte Bianca Josten (Eisenach) 36:45min vor Sylwia Zakrzweski-Heiter (Team AR Sport) 38:15min und Laura Stichling (Triathlon Friedrichroda) 40:28min. Der sc im·puls erfurt war beim Lauf vor der eigenen Haustür mit 8 Vertretern am Start. Maik Herrmann (35:18min), Tobias Schramm (35:47min) und Christa Wegener (51:50min) siegten in ihren Altersklassen. Einen starken 2. Altersklassenplatz erkämpften sich Hannes Seelig (36:39min), Güther Münch (55:03min) und Heike Franke (56:29min). Michael Märten (51:37min) lief auf Platz 6. Auch im Nachwuchsbereich muss dem sc im·puls nicht bange sein, hier sorgte Laura Herrmann (Platz 2 AK WU8 /6:26min) über 1000m für ein hervorragendes Ergebnis. Kurzum kann man sagen: tolles Wetter, gute Organisation, super Stimmung und großartige Leistungen. Der Einstand in die neue Laufserie „Erfurter-Steiger-Triple“ ist geglückt. Tobias Schramm 4 im·puls Nummer 2 - 2017

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MTB-Tour zum Schneekopf sc im·puls – Bericht Auftakt der Radveranstaltungen des sc im·puls Am Samstag, den 8. April war es endlich soweit. Der offizielle Start in die Radsaison des sc im·puls erfolgte mit der MTB-Tour von der Thüringenhalle in Erfurt zum Schneekopf – dem mit 978 Metern zweithöchsten Gipfel im Thüringer Wald. Das eine oder andere individuelle Training wurde sicherlich schon vorher in den Wintermonaten absolviert, um die nötige Fitness für die gemeinsame Tagestour zu haben. 16 Radsportfreunde – darunter eine weibliche Teilnehmerin aus der „Ingerslebener Gruppe“ – machten sich um 9.00 Uhr auf den Weg über das Waldhaus und Möbisburg zum Gera-Radweg und dann weiter über Arnstadt Richtung Thüringer Wald. Der Wettergott hatte ein Einsehen, so dass es bei sogar einigen Sonnenstrahlen den ganzen Tag trocken blieb und die Temperaturen, auch auf den Höhen des Rennsteigs, erträglich bis gut waren.Auch eine erste Reifenpanne gleich hinter Möbisburg war in wenigen Minuten behoben und konnte die sportliche Euphorie nicht bremsen. In Molsdorf wurde die Erfurter Gruppe durch die Ingerslebener Radsportfreunde mit Heinz Krone komplettiert. Durch die Orts- kenntnis von Peter Goebel konnten wir von Rudisleben bis Plaue eine Alternativstrecke zum Geraradweg nehmen, die sowohl einige Höhenmeter brachte als auch etwas mehr Anspruch für MTB’s hatte.Nach einer kurzen Pause bei unserem Versorgungsfahrzeug in Geraberg, das von Günter Münch betreut und gefahren wurde, führte der durchaus kraftraubende Anstieg über den Mönchshof und die Schmücke zum Schneekopf. Bis zum Anstieg in Geraberg blieb das Teilnehmerfeld insgesamt recht geschlossen. Aber auch die dann entstandenen kleineren Gruppen kamen mit überschaubarer Zeitdifferenz am Gipfel an. In der Schneekopfhütte gab es eine Stärkung gegen Hunger und Durst, um dann die Rücktour nach Erfurt bzw. Ingersleben bewältigen zu können. Neben dem sportlichen Anspruch bestand damit auch Gelegenheit zum Fachsimpeln und zum Kennenlernen zwischen den „Im·pulsern“ und einigen „externen“ Mitfahrern. Auf dem Rückweg teilte sich die Gruppe in „Erfurter“ und „Ingerslebener“. Beide Gruppen kamen gegen 16.15 Uhr wieder an den Start- und Zielorten an. Hin und zurück wurden rund 108 km und etwa 1.100 hm absolviert – ein gutes Auftakttraining für die weitere Radsaison und die noch anstehenden Radveranstaltungen des sc im·puls! Text: Udo Philippus Bilder: Günther MÜNCH im·puls Nummer 2 - 2017 5

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sc im·puls – Bericht AUF DIE GURKE – FERTIG – LOS! Sportliches AprilWochenende im Spreewald Der Spreewald-Marathon ist bei vielen bereits ein fester Termin im Laufkalender und erfreut sich großer Beliebtheit. Die vielen tausend Teilnehmer in den unterschiedlichen Wettbewerben mussten in diesem Jahr allerdings wetterfest sein. Der April machte seinem Namen alle Ehre – Sonne, Wolken, Platzregen, Hagel, Wind im Wechsel – und so blieb wohl kaum ein Aktiver trocken. Nur den Wassersportlern wird es egal gewesen sein. Bereits am Samstag gingen die Radsportler des sc im·puls bei kühlen 7 Grad morgens auf die flachen und damit schnellen Strecken. Michael Herrmann, Jörg Braun, Torsten Schulz und Reiner Eberlein nahmen die Königsdisziplin mit 200 km von Lübben aus in Angriff, während Olaf Kleinsteuber und Udo Philippus ab Burg auf die 150 km-Runde starteten. Ein etwa 30iger Schnitt war bei dem Wind und den Bedingungen für die Biker vom sc im·puls, die alle schon in der Altersklasse unterwegs sind, ganz okay. Leider gab es bei Olaf und Udo einen gemeinsamen Sturz zu beklagen, der glücklicherweise mit kleineren Blessuren an Männern und Rädern überstanden wurde. Alle erreichten am späten Mittag das Ziel in Burg bzw. Lübben und konnten die obligatorischen Gurkenmedaillen in Empfang nehmen. Die Lauf-Aktiven des im·puls gingen in diesem Jahr nur am Sonntag in Burg zum Halbmarathon an den Start. Die Strecke in Burg ist im Gegensatz zum BiosphärenHalbmarathon, der am Vortag ausgetragen wurde, komplett flach und für schnelle Zeiten gut. Wenn nur das Wetter nicht wäre. Bereits auf dem ersten Kilometer ging der erste Hagelschauer auf die Sportler nieder und auch im weiteren Verlauf des Rennens war Regenfestigkeit gefragt. Trotz der Wetterkapriolen konnte sich Ingo Thurm zum wiederholten Male eine Platzierung auf dem Podest sichern. Als Gesamtzweiter sowie erster in der AK M45 in 01:17:17 stürmte er über die Ziellinie. Im Damenfeld liefen Birgit Münch und Susanne Philippus vorn mit und konnten sich über gute Platzierungen und jeweils persönliche Bestleistungen freu- en. In der AK50 schaffte Birgit als zwölfte Frau Platz 3 (1:44:51) und Susanne – als Spreewald-Debütantin – Platz 7 (1:48:41, 23. Gesamt). Fazit: ein toller, gut organisierter Sportevent in wunderschöner Landschaft für die ganze Familie. Susanne Philippus 6 im·puls Nummer 2 - 2017

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24. Gothaer Sparkassen-Citylauf sc im·puls – Bericht Vierfach-Erfolg für die Aktive des sc im·puls erfurt Traditionsgemäß fand auch die 24. Auflage des Gothaer Citylaufes zum Muttertag statt. Dies stellte für die 1345 Aktiven aber kein Hindernis dar. Während einige Mütter begeistert ihre Kinder an der Strecke anfeuerten, zogen es andere vor, aktiv am 11,1km langen Hauptlauf teilzunehmen. Neben vielzähligen Kinderläufen und Staffelwettbewerben, welche vor allem die Gothaer Kindergärten und Schulen mobilisierten, richtete sich der Fokus ab dem Mittag auf den Hauptlauf mit seinen 190 Startern. Die ungewohnt späte Startzeit von 13.15 Uhr stellte sich in diesem Jahr nicht unbedingt als Nachteil heraus. Während es am Vortag und in den Vormittagsstunden des Veranstaltungstages noch ergiebig geregnet hatte, zeigte sich das Wetter ab Mittag von seiner läuferfreundlichen Seite. Mit 17 Aktiven war der sc im·puls erwartungsgemäß stark vertreten, um Punkte in der Wertung für den Thüringer Klassiker Cup zu sammeln. Dabei scheuten sie auch nicht die bekannt giftigen Anstiege zum Schloß Friedenstein oder die terminliche Nähe zum bevorstehenden Rennsteiglauf. Nach 36:56min wurde Marcel Krieghoff seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich bereits zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg. Auf Platz zwei und drei folgten die Häßner-Zwillinge Julian (37:47min) und Philipp (37:48min). Platz 4 (Moritz Sparbrod 39:57min) und Platz 6 (Ingo Thurm 40:37min) blieben ebenfalls in roter Hand und unterstrichen die Dominanz des sc im·puls. Daniel Abraham (LG Ohra Energie 40:23min) lief als erster „Nicht-Im·pulser“ auf Platz 5 ein. Bei den Frauen siegte Maria Füldner (FSV 1950 Gotha 45:31min) vor Alice Stieber (SV Victoria Mechterstädt/Haina 46:13min) und Ina Oschmann (FSV 1950 Gotha 50:17min). Der sc im·puls zeigte sich nicht nur in der Spitze gut aufgestellt sondern konnte auch in der Breite mit sehr guten Ergebnissen aufwarten. In den Altersklassenwertungen standen sie gleich 12 mal auf dem Treppchen. Marcel Krieghoff, Julian Häßner, Moritz Sparbrod, Ingo Thurm und Christa Wegener durften sich über einen goldenen Gothefix-Pokal freuen. In Silber ging selbiger an Phillip Häßner und Michael Herrmann. Den Gothefix in Bronze nahmen Maik Herrmann, Heiko Münch, Dirk Bomberg, Juliane Groch, und Heike Franke mit nach Hause. Manfred Bäster (4), Odette Schirmbacher (5), Tobias Schramm (5), Jacqeline Schürings (6) und Günther Münch (6) verpassten das Podest nur knapp, freuten sich aber über wertvolle Punkte für Klassiker Cup Wertung. In der Teamwertung erzielte der sc im·puls 783 Punkte und übertraf sein Vorjahresergebnis (603 Punkte) deutlich. Alle Ergebnisse unter: www.Laufservice Jena Der Gothaer Citylauf zeigte sich wie auch schon in den Vorjahren sehr gut organisiert. Von der Anmeldung über Umkleide-/Duschmöglichkeiten, Streckenbeschaffenheit, Verpflegung bis hin zur Siegerehrung blieben kaum Wünsche offen. Wir freuen uns schon auf das 25jährige Laufjubiläum im kommenden Jahr zum Muttertag. Tobias Schramm im·puls Nummer 2 - 2017 7

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sc im·puls – Bericht Tolle Premiere in den Alpen 1. Stilfserjoch-Marathon in Italien Am 17.Juni 2017 fand der 1. StilfserlochMarathon statt. Es standen neben dem Marathon auch ein 26km-Lauf und ein 26km-Marsch zur Auswahl. Wir sind im Vorfeld im Internet zufällig auf diesen neuen Lauf aufmerksam geworden und hatten uns angemeldet. Wir haben schon viele Marathons in den Alpen gefinisht, aber dieser war einer der härtesten und zugleich landschaftlich schönsten Bergläufe. Nach einer flachen 16km Schleife im Tal bis in das mittelalterliche Glurns wurde es ernst: Auf den verbleibenden 26km bis ins Ziel waren ca. 2300 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecke führt über kleine Trails, Wiesen und später felsige Abschnitte oberhalb der Baumgrenze, oft mit direktem Blick auf den Ortler. Die letzten 7km ging es auf der eigens für den Lauf gesperrte Passstraße bis zum Ziel Stilfserjoch auf eine Höhe von 2757m. Hatte diese Veranstaltung zur ersten Ausgabe mit 750 Teilnehmern noch ein überschaubares Starterfeld, wird sich das in den nächsten Jahren auf jeden Fall ändern. Dagmar und Silvo Jesche 8 im·puls Nummer 2 - 2017

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sc im·puls – Bericht Unterwegs auf den Spuren der Zwerge 5. Nacht-Halbmarathon in Wrocław mit Im·pulsern Vor einem Jahr reifte die Idee zur Teilnahme an einem besonderen Lauf. Dabei fiel die Entscheidung zugunsten des 5. Halbmarathons zur Nachtzeit in Wrocław. Zwei Tage vor dem Lauf machten sich Gerlinde Liedtke und Helmut Goetz, Cordula Ratzlow, Annette Kleinschmidt und Andree Jeziorski auf den Weg. Sie hatten sich jeweils einen der begehrten 11861 Startplätze gesichert. Vor dem Lauf wurde bereits die schöne und historische Innenstadt erkundet. Eindrucksvoll sind der berühmte Marktplatz, die alte Universität, die Jahrhunderthalle und die Dominsel sowie zu später Stunde das Farb- und Klangspiel im Szczyticki Park. Die Füße konnten sich somit schon an das Pflaster gewöhnen. Nicht zu vergessen sind auch die gute Küche und das teilweise günstige shoppen. Ein besonderes Markenzeichen der Stadt sind die vielen kleinen Bronze-Zwerge, die an den verschiedensten Ecken zu finden sind. Streicheln der Zipfel soll viel Glück bedeuten. Deshalb streichelten wir teilweise die Zwerge bis die Zipfel glänzten. Am Lauftag wollte uns das Wetter mit seiner Kühle und Feuchtigkeit den Laufspaß verderben. Aber pünktlich um 18:00 Uhr legte sich der Wind und die Sonnen ließ sich blicken. Also los zum Start in der uns etwas fremden Umgebung. Wir waren gut vorbereitet. Gespannt warteten wir auf die Umsetzung des musikalischen Mottos in diesem Jahr – Filmmusik. Pünktlich um 22:00 Uhr fiel der Startschuss und los ging es durch die sehr schönen ausgeleuchtete Stadt. Das große Läuferfeld wurde an verschiedenen Stellen der Strecke mit Musik aus Filmen, die Titelmusik oder andere Ohrwürmer waren, beschallt. Leider jedoch nur vom Band. Beeindruckend war durchgängig die gute Organisation vom Start, auf der Strecke und die Versorgung aller 5 Km mit Zucker, Wasser und isotonischen Getränken. Der Zieleinlauf vor vielen Zuschauern im Olympiastadion von Breslau bildete den emotionalen Abschluss der 21 Km. Glücklich mit der Medaille um den Hals ging es zum Hotel zurück, denn der Körper verlangte schon nach Schlaf und nicht nach Rennen durch die Nacht. Leider war die Rückreise nicht so gut organisiert, sodass wir erst um 3:30 Uhr morgens im Hotel waren. Die Bar hatte geöffnet und so waren wir entschädigt für den kraftraubenden Rückweg. Unser Fazit: Nur das streicheln der Zwerge reicht für diesen Halbmarathon nicht aus. Es war eine gute Erfahrung und der Spaß kam nicht zu kurz. Jedoch ist die Werbung für den Lauf besser als deren Umsetzung. Andree Jeziorski im·puls Nummer 2 - 2017 9

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sc im·puls – Bericht Erfolgreicher Start im Steiger sc im·puls baut Mannschaftsvorsprung im 20. Klassikercup aus Frauenlauf, der 17. Und Waldlauf, der 5. Das war – nur drei Wochen nach dem Rennsteiglauf – die Kulisse des sc im·puls erfurt. Und auch Kinder waren zu diesem Fest der Bewegung in den Erfurter Steiger eingeladen. In diesem Jahr sorgte ein Wetter-Hoch zusätzlich für gute Stimmung. Während die Stadt bereits schwitzte, bot der Steiger ein wenig Kühle. Doch spätestens beim Einlaufen wurde klar, dass nur ausreichend Trinken den Wasserhaushalt würde wieder ausgleichen können. Bereits während der Gymnastik (Birgit Münch als erstklassig-schwungvolle Vorturnerin) gab es erste Schweißausbrüche. Vor allem aber sorgte diese Erwärmung für jene mentale Lockerheit, die dieses Laufevent alle Jahre wieder ausmacht „Klar starte ich hier, das ist Ehrensache und ist doch für meinen Verein“, versicherte denn auch Marcel Krieghoff (43:59) nach seinem souveränen Sieg über den 12-Kilometer- Waldlauf im Erfurter Steiger. Dabei hatte er erst einen Tag zuvor die Deutschen Meisterschaften in den Beinen, bei denen er Dritter wurde. Gefolgt wurde Krieghoff von Heinz Philipp LTV Erfurt, 45:11) und Justus Degenhardt (SSV Erfurt 02, 46:01). Doch bevor die Männer diesen Lauf im Rahmen des 20. Thüringer Klassikercups des sc im·puls starten konnten, machten sich knapp 100 Frauen für ihren 17. Thüringer Frauenlauf auf den Weg. Hier siegte souverän Johanna Schreier (SG Motor Arnstadt, 40:05) vor Maria Flutner (FSV 1950 Gotha, 41:10) und Andrea Gießmann (LTV Erfurt, 44:45). Den wohl größten Beifall bekam Geerlinde Lindner aus Erfurt. Sie brauchte für die 10 Kilometer 1:13:59, die Frau ist 81(!) Jahre alt. Im Ziel beklagte sie sich, dass sie im Alltag viel zu oft allein laufe. „Gemeinsam läuft es sich einfach besser“, war sie im Ziel sichtlich zufrieden. Ein kleiner Tipp für die Se- 10 im·puls Nummer 2 - 2017

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sc im·puls – Bericht kann – kann er nicht. Aber als Zeichen taugt er allemal. Die nächsten Läufe im 20.Thüringer Klassikercup sind der Zweitalsperrenlauf TambachDietharz und der Königseer Waldlauf. Das Finale bildet der Weimarer Stadtlauf im Oktober. Esther Goldberg niorin des Feldes: Es gibt dienstags eine Im·puls-Laufgruppe… Zufrieden war auch Manfred Baumann, der mit seinen 85 Jahren der älteste Teilnehmer des 300 Aktive zählenden Feldes der beiden Hauptläufe war. Ganz offensichtlich war der Zufriedenheitsfaktor bei vielen im Erfurter Steiger sehr hoch. Frauen- und Waldlauf behalten trotz der professionellen Vorbereitung ihren Charme eines familiären Volkslaufes. „Wir wollen beide Bereiche des Freizeitlaufs bedienen – wer schnell ist, soll beste Bedingungen vorfinden, aber wir heben jede sportliche Leistung hervor“, wiederholte Olaf Kleinsteuber auch in diesem Jahr gegenüber der TA und der TLZ. Weitere Wettbewerbe waren das Walking, Bambini- und Schülerläufe. Ihre sportliche Premiere hatte die kleine Martha Riese. Die Sechsjährige war erstmals bei einem solchen Lauf dabei und eifert damit ihrer achtjährigen Schwester Leni nach, die bereits bei den Schülern startet. Vater Bernhard, der eigentlich Orientierungsläufer ist, hatte damit an diesem Tag das Nachsehen. Er hat seinen Töchtern den sportlichen Vorrang gegeben und ist an diesem Tag nur Betreuer. Die Temperaturen und der teils schlammige Untergrund forderten den Aktiven einiges ab, vor allem für die beiden Hauptläufe. Deshalb war die Getränkestelle auf der Strecke vielen willkommen. Der Thüringer Frauenlauf wurde bereits das zweite Mal unter dem Motto „Frauen gegen Gewalt“ gestartet. Der Verein will damit ein Zeichen setzen, wie das auch in anderen Städten Deutschlands der Fall ist. Und natürlich lässt sich trefflich darüber streiten, ob ein Lauf Frauen gegen häusliche Gewalt schützen im·puls Nummer 2 - 2017 11

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sc im·puls – Bericht Volleyball-Seniorenturnier mit der neuen Sportgruppe des sc im·puls erfurt Team sc im·puls v.l.: Ebbe, Olli, Kerstin, Ralf, Karl-Heinz, Gundrun und unser Edelfan Gerd fotografiert von Mitspieler Lothar Am 28. April 2017 hat der Sportverein Gloriosa zu einem kleinen Volleyballturnier eingeladen. Hieran nahmen die Ilmtal-Volleys, der sc im·puls erfurt und der ausrichtende SV Gloriosa mit jeweils einem Mixteam teil. Mixteam hieß, dass mindestens 1-2 Frauen in den Teams spielen sollten. Dies war bei den Mannschaften kein Problem. Bei uns wurde das Team um unsere starken Frauen, Gudrun und Kerstin, mit den männlichen Ergänzungsspielern erfolgreich (wie sich später herausstellte) geformt. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit zwei Gewinnsätzen bis 25. Bei Satzgleichheit wurde dann ein Entscheidungssatz bis 15 ausgespielt. Der Altersdurchschnitt der Teams lag sicherlich jenseits der 65 Jahre und entsprach der Bezeichnung „Seniorenturnier“. Es wurde gekämpft, geblockt, geschmettert und mancher Ball wurde noch vor der Parkettberührung geholt. Jedes Team musste mindestens 5 Sätze spielen. Es war sehr ausgeglichen. Nach etwa 150 Minuten stand fest, dass der sc im·puls erfurt dieses Turnier siegreich gestalten konnte, was auch an der lautstarken Unterstützung durch unseren Edelfan Gerd lag. Platz 2 ging an das Ilmtal-Volley-Team. Wie sich das für einen guten Ausrichter gehört, lässt man seinen Gästen den Vortritt. Somit belegte das Gloriosa-Team Platz 3. Allen Aktiven der teilnehmenden Mannschaften gebührt ein Lob für die gezeigten Leistungen, wobei dem Ausrichter ein besonderes Lob zusteht für die Organisation, für die liebevolle Zubereitung der schmackhaften Verpflegung und Umsorgung der Aktiven. Dieses Turnier machte Lust auf mehr, denn ein Kräftemessen mit anderen Teams ist doch noch etwas anderes als nur der laufende Trainingsbetrieb. Ein nächstes Turnier steht schon auf der Agenda. Ralf Höhn Glasschaden? Entspannen Sie sich! HVEoorGrlse-OanRtrz&tAw-SBTaergriInevSignc:een junited AUTOGLAS Erfurt AGE Autoglas GmbH Mittelhäuser Str. 76-79 99089 Erfurt Telefon: 0361. 791 45 11 www.age-autoglas.de 12 im·puls Nummer 2 - 2017

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Nach dem Pech vom Glück verlassen Wartburgschleife mit Spaßcharakter sc im·puls – Bericht Der sc im·puls erfurt hatte am 27.Mai zu einer Rennrad-Trainingstour eingeladen. Das Ziel und somit auch die Route waren schnell ausgemacht. Wir besuchen einfach mal Herrn Luther, so der Einfall von Michael. Mal schnell zur Wartburg und zurück. Die Idee wurde öffentlich gemacht und im Ergebnis trafen sich 14 Radsportaktive um 09:00 Uhr an der Erfurter Thüringenhalle. Im Fahrerfeld auch eine Frau, die im Weiteren das Tempo mitbestimmte. Kurz nach dem Start schlug die Pannenhexe das erste Mal zu. Plattfuß bei mir! Die Gruppe, in der sich auch Robby Wilke (RAAM Racer Development e.V./ Sieger des Race Across America 2016 in der Kategorie 4 Person Mixed < 50 Jahre) sichtlich wohl fühlte, setzte die Fahrt fort. In Ingersleben konnte ich mich wieder im Feld einreihen. Aber wie heißt es doch so schön: Am Anfang hatte ich Pech und dann hat mich das Glück verlassen. Kurz vor Schwabhausen den zweiten Platten. Dank Heinz Krone, der mit dem PKW die Gruppe begleitete, konnten wir Rad-Art in Gotha ansteuern und den Schaden schnell beheben lassen. Danke nochmals. Allerdings stellten wir dabei fest, das der Kettenheber vorn gebrochen war, was ein Schalten vorn fast unmöglich machte. Egal wie, die Wartburg war das Ziel. In WuthaFarnroda konnte ich mich wieder einreihen und gemeinsam steuerten wir durch Eisenach hinauf zur Wartburg. Hier zeigte sich einmal mehr, wie sich Körpergewicht und Trainingszustand bemerkbar machen. Nach einem Gruppenfoto vor dem altehrwürdigen Gemäuer, was ja schon seit 1067 steht, sollte endlich der Spaßcharakter zum Tragen kommen. Nicht weit vom Lutherhaus und der Georgen-Kirche entfernt, gibt es auf dem Eisenacher Markt eine Eisdiele, die für ihre leckeren Spezialitäten bekannt ist. Nach einer kurzen Rast galt es bei sommerlichen Temperaturen den Eisbechern ade zu sagen und die Heimreise anzutreten. Und wie war das noch mit dem Glück? Hinter Waltershausen gab meine elektronische Schaltung, der Akku war leer, seinen Geist auf. Auch wenn sich für mich dadurch die letzten 50km härter gestalteten, so war es doch eine gelungene Schleife von 150km mit Spaßcharakter. Eine nächste Trainingsrunde wird am 23.09. nach Bad Sulza gehen. Olaf Kleinsteuber im·puls Nummer 2 - 2017 13

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sc im·puls – Bericht Begeisterung bei Deutschlands größtem Staffelrennen 19. Rennsteigstaffellauf für die Staffeln des sc im·puls wieder ein schönes Erlebnis Vorfreude, Aufregung, Begeisterung, Gänsehaut, und noch mehr Emotionen trugen die 2330 Läufer der verschiedenen Teams am 24. Juni vom Startort Blankenstein bis ins Ziel nach Hörschel. Dass der anspruchsvolle Mannschaftswettbewerb läuferische Qualitäten abverlangt, ist unumstritten. Mit Bravour meisterten dies neben den anderen vielen Läuferteams die Männerstaffel und auch die Mixstaffel unseres Vereins an diesem durchgängig wunderschönen heißen Sommertag. Die Männer liefen auf einen hervorragenden sechsten Platz. Die Mixstaffel hatte als Startläufer Tobias. Auf ihn ist Verlass. Wer steht schon gern 2 Uhr mitten in der Nacht auf, um pünktlich 5 Uhr am Start zu sein und dann vornehmlich bergan die erste Etappe zu meistern? Damit auch Carola und Jacqueline pünktlich an ihren Wechselorten sind, waren sie ebenfalls so früh dabei. Logistische und organisatorische Herausforderungen wollen jedes Jahr gemeistert sein… Carola und Eric glänzten als Ersatzläufer mit starken Zeiten und kompensierten unsere kurzfristigen Ausfälle vorbildlich. Dominik, Katrin und Margret bekamen die Mittagssonne ordentlich zu spüren, aber haben toll gekämpft. Susanne und Heiko, erfahrene Kenner des Rennsteiges per Fuß und Rad, verliefen sich ein wenig. Aber nicht schlimm, schnelle Beine kompensieren auch dies. So schreibt der Rennsteigstaffellauf auch immer seine eignen neuen Anekdoten. Dass ich an der Wechselstelle 8 am Kleinen Inselsberg unseren ehemaligen Spitzensportler, den Biathleten Sven Fischer traf, begeisterte mich. Für ein gemeinsames Foto und ein Autogramm auf meiner Startnummer war er gern bereit und motivierte mich für die letzte Etappe. Diese konnte ich diesmal unbeschwert und gesund absolvieren und wurde mit einem Runner’s High und dem gemeinsamen Zieleinlauf unseres im·puls power mix teams belohnt. Am Ende stand Platz 20 in einer Laufzeit von 15:14:46 h zu Buche, wir sind happy. Wahrlich aufgetrumpft hat die Männerstaffel unseres Vereins, die in neuem Vereinsrekord in einer Zeit von 11:35:41h ins Ziel kam. Der 6. Gesamtplatz ist ein extrem gutes Ergebnis. Als erste Mannschaft erreichte den Zielort Hörschel, wie schon im Vorjahr, die gemischte Mannschaft des RSLV/USV Erfurt und kann sich als Sieger der Kategorie Männer freuen. In der Damenwertung belegte Rang 1 zum wiederholten Male die „Oswald Skikas“. In der Mixwertung gab es in diesem Jahr einen Wechsel an der Spitze. Platz 1 belegte hier das Team Jena vor dem Laufteam Erfurt (weitere Ergebnisse bei sportident). Aber auch die Teams wie Muskelkater, Arthrose, Amtsschimmel oder die Kriechströme, die spät abends in beginnender Dunkelheit den Zieleinlauf glücklich erlebten, beleben das einmalige Flair des Rennsteigstaffellaufs. Mein größter Respekt gebührt diesmal einer „Blindenstaffel“ für das gemeinsame Bezwingen dieser Herausforderung. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten für ihr Engagement, den Organisatoren, dem Rennsteiglaufverein, allen Helfern, insbesondere unseren Autofahrern und der Radbegleitung Udo. Eine Premiere gab es diesmal für mich auch noch. Zum ersten Mal wagte ich im Ziel den Sprung in die erfrischende Werra – unter den ungläubigen Blicken meiner Mannschaft. Birgit Münch 14 im·puls Nummer 2 - 2017

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