Unsere Wärme Ausgabe 2/2017

 

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Unsere Wärme Ausgabe 2/2017

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Das österreichische Magazin für energieeffizientes Heizen mit Öl. IM VERGLEICH Heizen mit Öl ist am günstigsten PETITION Für freie Wahl der Heizform GREEN RIVER Billionen Barrel an Erdölreserven SDeÖarsvstibeceresret-eiTcEheisisl 2·2017 Österreichische Post AG, Firmenzeitung 12Z039355 F Retouren an Postfach 555, 1008 Wien www.heizenmitoel.at

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ARGUMENTE Öl-Brennwertheizungen werden überproportional häufig zusammen mit erneuerbaren Energieträgern genutzt. Das wird jetzt auch gefördert. Grafik: Heizen mit Öl GmbH Umwerfend modern! „Sauber, effizient, bequem, sparsam“ – zahlreiche Argumente sprechen für eine ­Ölheizung. Für Besitzer eines Öl-Brennwertgeräts der neuesten Generation gilt: Heizen mit Öl ist „umwerfend modern“. Bis zu 2.500 Euro gibt’s für die Erneue­ rung einer Heizungs­anlage in einem Einfamilienhaus, bis zu 3.000 Euro für Mehrfamilienhäuser mit drei bis zehn Wohneinheiten. Wer heute auf Heizöl setzt, investiert in einen zukunftssicheren und klimafreundlichen Wärmespender, der sich zudem besonders effizient einsetzen lässt. Brennwerttechnik nutzt nicht nur Wärme, die bei der Verbrennung von Öl entsteht, sondern zusätzlich auch jene Wärme, die bei herkömmlicher Heiztechnik ungenutzt durch den Rauchfang entweicht. Auch die in den Abgasen enthaltene Wärme wird somit nahezu vollständig entzogen und in Heizwärme umgesetzt. Mit dieser Technologie erreichen Brennwertkessel einen Jahres-Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent. Das spart wertvolle Energie und damit Geld. Durch die deutlich reduzierten CO2-Emissionen wird aber auch die Umwelt geschont. Gut für Umwelt und Geldbörse Notwendig ist dazu die Umrüstung auf ein Öl-Brennwertgerät. Neue Modelle, frisch von der Weltleitmesse ISH, werden auf den Seiten 24 und 25 vorgestellt. Das Beste dabei: Die Förderaktion der Heizen mit Öl GmbH wurde nicht nur um ein weiteres Jahr verlängert, sondern auch erweitert. Bis zu 2.500 Euro gibt’s für die Erneuerung einer Heizungsanlage in einem Einfamilienhaus, bis zu 3.000 Euro für Mehrfamilienhäuser mit drei bis zehn Wohn- einheiten. Zusätzliche 500 Euro sind zu lukrieren, wenn das Brennwertgerät mit Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage kombiniert wird. Zwei, die einander ergänzen Die gute Kombinierbarkeit mit erneuerbaren Energieformen nämlich ist ein weiterer Vorteil der Öl-Brennwerttechnik. Eine Solaranlage trägt dazu bei, den Heizölverbrauch zu senken. Umgekehrt springt die Ölheizung zuverlässig ein, um das Haus mit Wärme zu versorgen, wenn die Erneuerbaren nicht ausreichen. Hybridsysteme können mit Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepume oder Biomasse betrieben werden. Intensive Forschungen Dank Power-to-Heat-Technik wird die Ölheizung in Zukunft auch Ökostrom nutzen können – wenn an besonders windigen oder sonnigen Tagen zu viel davon im Netz ist. Weitere klimaschonende Perspektiven ergeben sich durch aktuelle Forschungen zu „erneuerbarem“ Heizöl. Längerfristig könnten dem fossilen Heizöl künstlich hergestellte Komponenten beigemengt werden. Vielversprechend sind etwa Versuche, aus Rest- und Abfallstoffen flüssige synthetische Kohlenwasserstoffe herzustellen.  2   unsere wärme 2·17

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INHALT · IMPRESSUM 08 © HMÖ, OMV, Thinkstock, Wikimedia Commons/Urdangaray 16 22 Im Fokus: Archäologen arbeiten mit BP-Technologie �������������� 04 Kurzmeldungen: Mehr Grün im Tank �������������������������������������� 06 Reportage: Ein „Pickerl“ für die OMV-Raffinerie �������������������� 08 Vergleich: Heizen mit Öl ist unschlagbar günstig �������������������� 11 Unterschriftenaktion: Freiheit für unsere Wärme! ���������������� 12 Service-Teil: Hier gibt’s das beste Eis Österreichs ������������������ 14 Hintergrund: Der Ölpreis bekommt einen Deckel ������������������ 16 Leserfrage: Wie arbeitet ein Pumpenbock? ���������������������������� 17 Technologie: Die Ölförderung der Zukunft ���������������������������� 18 Forschung: Die Stadt unter dem Meer ������������������������������������ 20 Studie: Kampf um Marktanteile ���������������������������������������������� 21 Reisen: Canyons und Felsenkunst �������������������������������������������� 22 Innovationen: Raus aus dem Keller ���������������������������������������� 24 Rätsel: 100 scharfe Gewinne ���������������������������������������������������� 26 Liebe Leserinnen und Leser, einzelne Politiker versuchen, sich mit dem Ruf nach einem Verbot von Ölheizungen zu profilieren. Sie haben die Rechnung ohne den Wähler gemacht: Mehr als 15.000 Personen unterstützen bereits unsere Petition für Freiheit bei der Heizungswahl. Sinnvoller als ein Verbot ist der f­inanziell geförderte Umtausch des alten Kessels gegen ein modernes ÖlBrennwertgerät. Das verbessert die CReOs2s-oBuilracnezn.uÖndl-Bscrhenonnwt neratttüerclhicnhiek eignet sich zudem optimal als Basis für ein Hybrid-Heizsystem. Verbote verzerren den Wettbewerb, wodurch andere Energieträger deutlich teurer würden. Die Familien würden so den gesamten Preis für die Energiewende bezahlen. Für eine leistbare Wende braucht es alle Heizformen. Martin Reichard IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Heizen mit Öl GmbH, 1020 Wien, Untere Donaustr. 13–15/3. OG, Tel.: 01/890 90 36, Fax: 01/890 90 36-50; Geschäftsführer: Mag. Martin Reichard; Unterneh- mensgegenstand: Förderung des Austausches von Ölheizungsanla- gen durch Anreizbildung für den umwelt- und klimafreundlichen Ersatz von alten Heizungs­anlagen durch moderne, sparsa- me und effiziente Ölheizungsanlagen. Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Tel.: (01) 546 64-0, E-Mail: office@wirtschaftsverlag.at Geschäftsführung: Thomas Zembacher Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Martin Reichard (HMÖ); Marketing: Elisabeth-Klara Betes-Kummer Redaktion: Mag. Reinhard Ebner Grafik/Layout: Make Media Mediendienstleistungen OG Titelbild: Thinkstock.com Druck: LEYKAM Let’s Print, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl Auflage: 111.924 Stück  unsere wärme 2·17 3

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IM FOKUS E ine Weltsensation war im Jahre 2000 die Entdeckung der antiken Städte Herakleion und Kanopus vor der Küste Ägyptens. Die Fundstücke – Statuen, Stelen und Schmuck – sind derzeit im Museum Rietberg in Zürich zu bewundern. Vieles davon war dem Osiris-Kult gewidmet, so wie die Statuette aus Bronze und das Votivboot aus Blei, die hier im trüben Wasser der Bucht von Abukir sichtbar werden. Gefunden wurden diese und weitere Schätze dank der Schallwellentechnologie von BP, die auch bei der Suche nach Ölvorkommen eingesetzt wird (mehr dazu auf Seite 20).  4   unsere wärme 2·17

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 unsere wärme 2·17 IM FOKUS 5 Foto: Christoph Gerigk/Franck Goddio / Hilti Foundation

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KURZMELDUNGEN Wussten Sie schon …? ... dass eines der Sieben Weltwunder ohne Erdöl gar nicht möglich gewesen wäre? In der Antike zählte man die Hängenden Gärten der Semiramis zu den Weltwundern. Es handelte sich dabei um aufwändige Gartenanlagen in Babylon (im heutigen Irak). Die Gärten hat es tatsächlich gegeben, sie werden von gleich mehreren Autoren beschrieben; Semiramis hingegen nicht – hinter dieser Sagengestalt wird die assyrische Königin Schammuramat vermutet. In den meisten Bauwerken Babylons wurde das Erdölprodukt Bitumen (auch Teer oder Pech genannt) verwendet. Das kommt im Nahen Osten in natürlicher Form an der Erdoberfläche vor. Der im sechsten vorchristlichen Jahrhundert regierende König Nebukadnezar hielt Bitumen sogar für den wichtigsten Stoff der Welt. Historiker gehen davon aus, dass die Pflanzenbecken und Wasserleitungen der Hängenden Gärten mit Bitumen abgedichtet wurden.  45,05 US$ ... betrug der durchschnittliche Preis e­ ines Barrels der Rohölsorte Brent im Jahr 2016. Zum Vergleich: 2015 lag der Jahresschnitt bei 53,33, 2014 bei 99,51 Dollar. 2011 bis 2013 blieb der Durchschnittspreis konstant über 100 Dollar. Grün im Autotank Grün findet sich heute in jedem Benzintank: Dem fossilen Brennstoff werden fünf Prozent Bio-Ethanol beigemischt. Das sorgt für eine jährliche Treibhausgas-Reduktion von 190.000 Tonnen. Bio-Ethanol nämlich enthält nur jenen Kohlenstoff, der zuvor von den verarbeiteten Pflanzen aus der Luft aufgenommen wurde. Die Verbrennung ist damit de facto CO2-neutral. Die Beimischung trägt auch zur Verringerung der Feinstaubemissionen bei. Das ergab nun eine Studie der Technischen Universität Wien. „Nicht nur die CO2-Bilanz, auch der Ausstoß von Feinstaubpartikeln lässt sich damit drastisch reduzieren“, kommentiert Agra- na-Chef Johann Marihart (rechts im Foto mit Uniprofessor Bernhard Geringer). Sein Unternehmen betreibt Österreichs einzige Bio-Ethanolanlage im niederösterreichischen Pischelsdorf.  6  Grün im Heiztank Jüngsten Forschungen des ÖlWärme-Instituts im deutschen Herzogenrath zufolge könnten Öltank und Ölheizung noch eine lange – und zudem immer stärker auch „grüne“ – Zukunft vor sich haben: Das Institut hat untersucht, inwieweit Heizöl durch pflanzliche Energieträger ergänzt werden könnte. Die Chancen stehen ausgezeichnet. Ein vielversprechender Kandidat fand sich in Hydriertem Pflanzenöl (HVO), das technisch für eine Beimischung zu Brennstoffen generell geeignet ist. Durch spezielle Verfahren (Hydro-Treating und Isomerisierung) konnte HVO in Versuchen nicht nur stabiler und haltbarer, sondern auch kältetauglicher gemacht werden. Die Pflanzenöle bleiben dadurch bis minus 35 °C flüssig! Ein weiterer Vorteil ergab sich im Praxistest: Die Oberfläche des Wärmetauschers blieb bei Verwendung des BioHeizöls frei von Ablagerungen und Rußrückständen. Das Fazit der Wissenschaftler: „Beim Einsatz von HVO ist ein gleichbleibend hoher Wirkungsgrad von Heizungsanlagen zu erwarten."   unsere wärme 2·17

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Fotos: Thinkstock, Wikimedia Commons/AndreasPraefcke, Agrana, OWI, FPÖ, IWO KURZMELDUNGEN • So können Sie Öl sparen Auf Erdöl kann der Mensch auch in Zukunft nicht verzichten. Umso wichtiger ist es, mit dieser wertvollen Ressource sorgsam umzugehen – im Interesse künftiger Generationen und der Umwelt. Bei Beherzigung einiger Tipps lässt sich der eigene Verbrauch drastisch reduzieren: 1. Die alte Ölheizung gegen ein neues Öl-Brennwertgerät austauschen. Unsere „IWO-Musterhäuser“ (Seite 7, unten) zeigen: Die Einsparungen liegen im hohen zweistelligen Prozentbereich. 2. Das Auto stehen lassen. Wer kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt, tut etwas für die Umwelt und seine Gesundheit. 3. Regionale Produkte kaufen. Lebensmittel aus dem Supermarkt wurden oft tausende Kilometer weit transportiert – nicht so bei Produkten vom Bauernmarkt. 4. Kunststoff zur Sammelstelle bringen. In einem Haushalt sammeln sich jede Menge Kunststoffverpackungen. Re­ cycling braucht weniger Energie als die Neuherstellung und spart Erdöl als Ausgangsstoff.  Newsticker • Ö sterreichs Ölfeldausrüster auf Shopping-Tour: Nach zwei schwierigen Jahren sucht SBO wieder nach Übernahme-Kandidaten. • 5 0 Millionen Euro für die Forschung – Viessmann, international führender Hersteller von Heizsystemen, eröffnet Forschungs- und Entwicklungszentrum „Technikum“. • Lichtblick: Einem Team des M­ assachusetts Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, mithilfe von Lichtstrahlen Erdöl von Wasser zu trennen. • K ooperation für Energiezukunft: OMV und Verbund arbeiten bei ­E-Mobilität und Maßnahmen zur Versorgungssicherheit zusammen. „Ich bin ein strikter G­ egner eines Verbots von ­Ölheizungen. Für mich ist das ein weiteres Z­ eichen der grassierenden Regulierungsw­ ut.“ Manfred Haimbuchner, oö. Landesrat für Naturschutz und Wohnbau (mehr dazu ab Seite 12)  unsere wärme 2·17 „Unsere Wärme“-Musterhaus: Familie Grabner (Vorarlberg) beheizte Nutzfläche: 140 m² Anzahl der Bewohner: 2 Kessel-Nennleistung der Altanlage: 22 kW Kessel-Nennleistung der Neuanlage: 18 kW Heizölverbrauch vor der Sanierung: 2.000 l Heizölverbrauch nach der Sanierung: 1.100 l Maßnahmen: Öl-Brennwertkessel Investition: 10.500 Euro Einsparung: 900 l Investitionskosten: 234 Euro je Prozent Einsparung Einsparung: 45 % Weitere MusterhausProjekte finden Sie im Folder der Heizen mit Öl GmbH (Bestell­ möglichkeit unter www.heizenmitoel.at). 7

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REPORTAGE Die zum Teil tonnenschweren Teile werden mit Hilfe eines Krans bewegt. Ein „Pickerl“ für die Raffinerie Der Turnaround ist geschafft: „Turnaround“, so heißt im Fachjargon die bis Mitte Juni mit dem TÜV durchgeführte Generalinspektion der OMV-Raffinerie Schwechat. Insgesamt 13.500 Objekte mussten dazu auf Herz und Nieren ü­ berprüft werden. „Um solche Arbeiten zu bewältigen, benötigt man Experten, die wir am gesamten euro­ päischen Markt z­ usammenholen.“ Harald Horvath, Turnaround-Manager U m 6 Uhr in der Früh beginnt während des Turnarounds in der Raffinerie Schwechat bereits die Rush Hour: Über drei Tore strömen die Teams mit Bussen, Pkw, Lkw und hunderten Fahrrädern auf das Gelände – und das geht hier wochenlang so. Mittendrin im Getümmel sieht man Stefan Hölbfer, wie er auf seinem Rad zur nächsten Anlage fährt. „Ohne den menschlichen Kontakt funktioniert so ein Projekt nicht“, erklärt der Department Manager für den Turn­around. „Zwar haben wir alles bis ins kleinste Detail geplant, es ist aber auch entscheidend, dass die Leute wissen, dass man für sie da ist. Das geht nur über den direkten Kontakt vor Ort.“ Für Hölbfer ist es bereits das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren, dass er zum Frühjahrsputz in einer der größten Binnenraffinerien Europas ausrückt. 2016 wurde jener Teil der Schwechater Anlagen inspiziert, der für die Kraftstofferzeugung verantwortlich ist. Diesmal war der Petrochemie-Bereich an der Reihe. Dieser befasst sich mit den Basisprodukten für die Kunststoffherstellung und arbeitet eng mit der benachbarten ­Borealis zusammen. Wer macht 400.000 Leberkäses­ emmeln? Warum jeweils nur die halbe Arbeit erledigt wird? Weil man sonst doppelt so lange dafür bräuchte oder doppelt so viele Menschen holen müsste. Doch einen Produktionsausfall von mehreren Monaten kann und will sich hier niemand vorstellen. Und 7.000 Mitarbeiter für die Revision zu holen, würde die Grenzen des Machbaren sprengen. Wo so viele Leute unterbringen? Wie das Verkehrsaufkommen bewältigen? Und vor allem: Wer macht die 400.000 Leberkäsesemmeln, womöglich sogar mit Gurkerl? Der Turnaround ist eine gesetzlich vorgeschriebene, routinemäßige Generalinspektion, die alle sechs Jahre gemeinsam mit dem TÜV Österreich durchgeführt wird, sozusa- 8   unsere wärme 2·17 Fotos: OMV Aktiengesellschaft

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 unsere wärme 2·17 REPORTAGE Oben: Gemeinsam machen sich OMV-Mitarbeiter und Externe auf den Weg zu den Anlagen, die inspiziert werden sollen. Links: Bereits vor dem Turnaround ändert sich das Erscheinungsbild der Raffinerie, die Anlagen werden mit riesigen Gerüsten umgeben. Info Mit einem Konzernumsatz von 19 Milliarden Euro und 22.500 Mitarbeitern ist die OMV eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Die jährliche Raffineriekapazität liegt bei 17,8 Millionen Tonnen. Die OMV betreibt 3.800 Tankstellen in elf Ländern. 9

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REPORTAGE Die Wärmetauscher werden genauestens inspiziert sowie Rohrleitungen und Steckscheiben überprüft. Ein Riesenprojekt wie dieses ist nur im Teamwork möglich. „Mit Investitionen von 110 Millionen Euro leistet die OMV einen wichtigen Beitrag für die langfristige Absicherung des Standorts Schwechat.“ Rainer Seele, CEO OMV gen das „Pickerl“ für den Raffineriebetrieb. Diese fand heuer von April bis Mitte Juni statt. Zunächst wurde die Zufuhr von Rohöl gestoppt, und die Anlagen wurden kohlenwasserstofffrei gemacht. Im Anschluss daran wurden alle vorhandenen Teile zerlegt, gereinigt, inspiziert und gegebenenfalls repariert bzw. erneuert. Dabei wurden an insgesamt 13.500 einzelnen „Equipments“ Revisionsarbeiten durchgeführt und Reparaturen vorgenommen, darunter ▶ vier Prozessöfen, ▶ 71 Kolonnen, ▶ 508 Wärmetauscher, ▶ 698 Behälter, ▶ 4.188 Armaturen und ▶ 1.485 Sicherheitsventile. Weiters wurden zwölf Kilometer Rohrleitungen überprüft und 220.000 Schrauben ausgetauscht. Von –200 bis +800 °C Wie man sieht: ein Megaprojekt. Um dieses durchzuführen, brauchte es zusätzlich zu 700 Mitarbeitern der OMV-Raffinerie weitere 3.500 Personen von 50 Partnerfirmen, die alles in allem rund 820.000 Arbeitsstunden zum Einsatz kamen. Die logistischen Herausforderungen waren enorm: 1.500 zusätzliche Parkplätze mussten geschaffen, die Verpflegung für mehr als 4.000 Personen musste sichergestellt werden. Das waren – wie schon angedeutet – unter anderem an die 200.000 Leberkäsesemmeln, aber auch 20.000 Liter Suppe und 300.000 Li- ter Limonade. „Das Projekt war schwieriger als 2016“, so Hölbfer, „weil um die Hälfte mehr Equipments überprüft werden mussten“. Auch die Bedingungen seien diesmal besonders fordernd gewesen: Der Turnaround betraf extrem kalte und extrem heiße Anlagen – von minus 200 bis plus 800 Grad Celsius. Training am Raffinerie-Simulator Klar, dass auch die Sicherheitsstandards höchsten Ansprüchen genügen mussten. „Wir haben im Vorfeld massive Anstrengungen unternommen, um bei eigenen Mitarbeitern wie auch bei jenen der Partnerfirmen Schulungen durchzuführen“, erzählt Security Manager Anton Bernhardt. Dazu zählten etwa 3D-Sicherheitstrainings und Übungen an einem Raffinerie-Simulator. Erst nach erfolgreich durchgeführten Druckproben und Dichtheitstests wurden die Bestandteile des Petrochemie-Sektors schrittweise wieder in Betrieb genommen, und die Produktion wurde neu gestartet. Die OMV beschränkte sich jedoch nicht auf eine Generalüberholung. Man nutzte die Gelegenheit, um eine Reihe von Projekten in den verschiedenen Produktionsbereichen umzusetzen. Dafür wurden 110 Millionen Euro neu in den Standort Schwechat investiert. „Die OMV leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Betriebssicherheit und die langfristige Absicherung des Standortes“, hält CEO Rainer Seele fest.  10   unsere wärme 2·17 Fotos: OMV Aktiengesellschaft

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KOSTEN- UND PREISVERGLEICH Unschlagbar günstig Heizen mit Öl ist die günstigste Alternative unter den Heizsystemen – berücksichtigt man die Vollkosten (inklusive Anschaffung, Betrieb und Verbrauch). Voraussetzung dafür ist der Umstieg auf ein modernes Öl-Brennwertgerät. Heizöl EL Erdgas Pellets Brennholz Flüssiggas Fernwärme Erdwärme Der Vollkostenvergleich für Mai 2017 (Stichtag: 15. 5.) gemäß ÖNORM basiert auf der beispielhaften Berechnung einer Modernisierung der Heizungsanlage in einem EinfamilienHaushalt. Angenommener B­ etrachtungszeitraum: 15 Jahre. Technik: Heizöl, Erdgas und Flüssiggas auf Brennwertbasis; Erdwärme (WP) mit Tiefenbohrung; Preise/Kosten: Preise inkl. aller Steuern. Quellen: WKÖ, propellets, AK, LWK, Handel, neun Landesenergieversorger, HmÖ; verbrauchsgebundene Kosten: Brennstoff­ kosten, Transport, Nebenkosten, Hilfsenergie; kapitalgebundene Kosten: Wärmeerzeuger, Umformerstation, Abgasanlage, Kleinmaterial, Installation, Anschlussgebühren, Grabarbeiten, Bohrungen, Entsorgung und Reinigung; betriebsgebundene Kosten: Instandhaltung, Wartung, Service und Reinigung der Anlage, Energiekostenabrechnung; Berechnungen: IWO-Österreich nach Modernisierung/Erneuerung einer bestehenden Ölheizung; Variantenberechnung mit verschiedenen Wärmeerzeugungssystemen nach ÖNORM M 7140; für die Berechnung wurde bei allen Energieformen der systembedingte Wirkungsgrad berücksichtigt; Grafiken: IWO  unsere wärme 2·17 Die längerfristige Preiskurve macht deutlich: Heizöl extra leicht (HEL) ist auf historisch niedrigem Niveau. 11

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HEIZEN MIT ÖL Freiheit für unsere Wärme! Niederösterreich hat ein Verbot von Ölheizungen in Neubauten ab 2019 ­beschlossen. Umweltpolitisch und in sozialer Hinsicht geht der Schuss nach ­hinten los. Vielfach wird die Initiative kritisch betrachtet. Kontra Das spricht gegen ein ­Verbot von Ölheizungen: ▶ Durch den fehlenden Wettbewerb wird Heizen allgemein teurer. ▶ Eine Umstellung des Heizsystems ist wesentlich kostspieliger als ein Kesseltausch oder oft gar nicht möglich. ▶ Nur ein ausgewogener Energiemix garantiert für Versorgungssicherheit. ▶ Die Importabhängigkeit Österreichs im Energiebereich steigt durch ein Verbot. ▶ Festbrennstoffe verursachen gesundheitsschädlichen Feinstaub. Ein ÖlBrennwertgerät arbeitet nahezu feinstaubfrei. ▶ Der Beitrag des Gebäudebereichs zum Klimaschutz ist schon jetzt beträchtlich: Alle EU- und Österreich-Ziele sind bereits oder werden demnächst erreicht. 12  „Ein Verbot von Ö­ lheizungen ­könnte Haus- besitzer ­davon abhalten, ­überhaupt etwas zu tun. Damit würde es mehr Schaden anrichten, als es tatsächlich bringt.“ Manfred Haimbuchner, Oberösterreichische Landesregierung I m Zuge der Debatte um die Energiewende forderten einzelne Politiker ein Verbot von Ölheizungen. In Niederö­ sterreich wurde nun ein Verbot in Neubauten durchgesetzt, das ab 2019 in Kraft tritt. Die zahlreichen Gegen­ argumente blieben unberücksichtigt. „Ein Verbot könnte mehr Schaden anrichten, als es bringt“, meinte Manfred Haimbuchner jüngst in den „Oberösterreichischen Nachrichten“. Der oberösterreichische Landesrat für Naturschutz und Wohnbau ist ein „strikter Gegner“ eines Verbots: „Ich sehe darin ein weiteres Zeichen der grassierenden Regulierungswut, die ich prinzipiell ablehne.“ Gefährlich würde es, sollte das Verbot auf den Kesseltausch ausgeweitet werden. „Das könnte Hausbesitzer davon abhalten, überhaupt etwas zu tun.“ Wenn der Besitzer einer Ölheizung den alten Kessel durch ein Brennwertgerät ersetze, bringe das etwas für die Umwelt. Vor dem Austausch gegen eine Biomasse-Anlage oder eine Wärmepumpe würden viele aufgrund der enormen Kosten zurückschrecken, so Haimbuchner. Ähnlich argumentierte Ingrid Korosec in der jüngsten Ausgabe von „Unsere Wärme“. „Für ältere Menschen stellen Ölkessel nicht selten eine unverzichtbare Energiequelle dar“, stellte die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes im Interview fest. Einkommensschwache Senioren könne ein Verbot sogar an den Rand der Existenz treiben. 15.176 Österreicher wollen Wärmefreiheit Der Argumentation schlossen sich bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe exakt 15.176 Österreicherinnen und Österreicher an, täglich werden es mehr. Diese Personen unterstützen mit ihrer Unterschrift die Petition des IWO (Institut für Wärme und Öltechnik) für Wahlfreiheit und gegen Zwang bei der Wahl der Heizform. „Die große Zahl an Unterstützungserklärungen zeigt, dass sich  unsere wärme 2·17 Fotos/Grafiken: Thinkstock, FPÖ, IWO

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HEIZEN MIT ÖL „Verbote verzerren den Wettbewerb am Energie­ markt, wodurch a­ ndere Energieträger deutlich ­teurer werden. Letztlich würden die Familien den gesamten Preis für die Energiew­ ende bezahlen.“ Martin Reichard, Geschäftsführer Heizen mit Öl GmbH NOicnhwulsitwcnnheslwär-ePe.nrfieerbg-teewieitnhriaoeueänitrnr-mutgfeuneeret.:raern-rt-! die Bürger nicht bevormunden lassen wollen“, erklärt Heizen mit Öl-Geschäftsführer Martin R­ eichard. In einer „Alt gegen Neu“Aktion fördert die HMÖ den Umstieg auf ein hocheffizientes Öl-Brennwertgerät mit bis zu 3.000 Euro. Seit Beginn der Aktivität im Jahr 2009 haben 45.000 Haushalte eine Förderung beantragt und ihren Ölkessel getauscht. Dadurch wurden bis Ende 2016 kumuliert 1.104.313 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen. Auch die Energieersparnis fiel mit 4.090 Gigawattstunden gewaltig aus. „Das entspricht in etwa der vierfachen Jahresproduktion des Kraftwerks Freudenau“, so Reichard. Unter anderem aufgrund der Umtauschförderung sind die vom Heizen verursachten CO2-Emissionen seit 1990 um 42 Prozent gesunken. Österreichs Klimaschutzziele für 2020 wurden im Gebäudebereich bereits 2014 erreicht. Geringe Investition, große Ersparnis Dennoch gibt es noch viel zu tun. In Österreich heizen rund 800.000 Haushalte mit Öl, darunter sind hunderttausende veraltete Heizanlagen. Wer den Ölkessel erneuert, kann den Heizölverbrauch deutlich senken – und das mit wenig Geld: „Bei keinem anderen Energieträger lässt sich mit so einer geringen Investition so viel Energie einsparen“, weiß der IWO-Chef. Seine Zielsetzung: Bis 2020 sollen mindestens 60.000 alte Ölheizungen durch neue Brennwertgeräte ersetzt werden. Dadurch würden insgesamt 9.000 GWh Energie bzw. 2,4 Tonnen CO2 eingespart.  Leserbrief Wir Verbraucher werden nicht gefragt bei der Diskussion über Heizsysteme. Die Politik schließt sich dem an, was sie als „in“ empfindet, und das ist aktuell das Heizen mit Holz, genauer: mit Holzpellets. Erneuerbare Energie? Was soll daran „erneuerbar“ sein? Das Holz kommt ja von lebenden Bäumen, die für uns Menschen wichtige Sauerstoffspender sind. Würde man nur Totholz verwenden, das gespeichertes CO2 auch beim Verfaulen wieder abgibt, könnte man den Vorgang noch am ehesten als „CO2-neutral“ bezeichnen. Umweltschützer wehren sich gegen das Abholzen der Regenwälder. Bei uns hinge- gen sollen großzügig Waldflächen vernichtet werden. Was ebenfalls nicht bedacht wird: Zur Herstellung von Holzpellets braucht es eine ganze Menge Energie, sei es zum Verkleinern des Holzes oder zum Pressvorgang. Holzpellets, die wir von unseren nördlichen und östlichen Nachbarn kaufen, wer- den dabei sogar mit Atomstrom gepresst. Auch frage ich mich, wohin die Rückstände des Verbrennungsprozesses der ­Pellets gelangen. Gemäß Herstellerangaben fällt ja fast keine Asche an. Demnach wären das Feinstauberzeuger ersten Grades. Gut Heiz! Rudolf Weber, 2724 Stollhof  unsere wärme 2·17 13

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SERVICE ZUM HERAUSNEHMEN Gelati! Darf es ein Stanitzel oder ein Becher sein? Klassische Vanille, BitterschokoladeChili oder gar Sojamilch-Eis mit schwarzem Sesam? Die Auswahl ist diesen ­Sommer w­ ieder riesig. „Unsere Wärme“ stellt die besten Eissalons Österreichs vor. Vorarlberg Eismanufaktur Kolibri (Wolfurt, Kreuz­stra­ ße 7): Geschäftsführerin Katarina Rankovic verwöhnt Gäste mit ausgefallenen Eiskreationen wie Aloe Vera oder Guave. Noch besser schmeckt’s aus der selbstgemachten Dinkelk­ nuspert­üte. Zita Gelato (Lochau, Am Kaiserstrand 4): Hand gemachtes Speiseeis ohne Geschmacksverstärker oder Industriepülverchen gibt’s bei Katharina und C­ armen, direkt am Ufer des Bodensees. Eiszeit (Hard, Kohlplatzstraße 12): Die Vorarlberger lieben klassisches italienisches Eis. Das „Eiszeit“ wurde bereits mehrfach zur beliebtesten Eisdiele im Ländle gewählt. Salzburg Café Tomaselli (Salzburg, Alter Markt 9): Kein Eissalon im eigentlichen Sinn, sondern ein Kaffee­ haus ist das Tomaselli. Den besten Eiskaffee Salz­ burgs mit wunderbar cremigem Vanilleeis sollte man sich nicht entgehen lassen. GelatOK (Hallein, Bayrhamerplatz 4): Die toll de­ korierten Eisbecher mit frischen Früchten sind nicht nur etwas fürs Auge, sondern vor allem auch für die Geschmacksknospen. Icezeit (Salzburg, Chiemseegasse 1): Eis aus Granderw­ asser und regionaler Bio-Vollmilch ge­ fällig? Darf’s zuckerreduziert, glutenfrei oder ve­ gan sein? Alles kein Problem für die Icezeit-Profis. Oberöste Buburuz F­ alstaffder Stey Geschäf selbst tä Eisdiele ­Jürgen B schwarze ein Som ­Lavende Dolce Co ­italienis eistest d Haussort Venezian 14  Tirol Konditorei Peintner (Innsbruck, Kranewitter­ straße 4): Das Peintner ist ja eigentlich für Lebkuchen bekannt, aber es bietet auch Eis, und was für eines! Italienische Produkte werden zu richtigem „Gelato“ verarbeitet. Iceworld Kasenbacher (Hall, Schmiedtorgasse 3–5): Seit Generationen verkauft die einstige Konditorei Kasenbacher und heutige Iceworld „Gefrorenes“. Zu den 20 Hauptsorten kommen immer wieder neue Geschmacksexperimente. Eisgrotte (Innsbruck, Burggraben 23): Die älteste Eisdiele Innsbrucks führt das wahrscheinlich beste Haselnusseis Österreichs. An den Eisbechern aus ech­ tem Silber merkt man die lange Tradition des Hauses. Kärnten Arcobaleno ( ­Inmitten de Arcobaleno m wahl an Eiss Gelateria It ße13): Exper Mendes. Von vieles probie secco gehöre Bergbauernh Eis mit natü stellt die Fa „Nockberge  unsere wärme 2·17

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SERVICE ZUM HERAUSNEHMEN Niederösterreich Isola Bella (Groß-Enzersdorf, Kaiser-Franz-­JosefStraße 4): Amaretto-Orange, Mizzy Minze, Moji­ to, Mozart, Cassis, Macadamia-Nuss, Honigmelone, Frozen Baklava – bei diesem exklusiven Eissortiment fällt die Auswahl schwer. erreich za (Steyr, Enge Gasse 16): Laut f-Community führt die kleine Diele in yrer Innenstadt das beste Eis Österreichs. ftsführer Andreas Resch macht sein Eis äglich frisch. Eispeter (Guntramsdorf, Triester Straße 6a): An Standor­ ten in Traiskirchen, Baden und Mödling offeriert Eis­ peter klassische Sorten wie Himbeer-Jogurt und Banane, aber auch Ausgefalleneres wie Apfel-Zimt oder HimbeerBalsamico. Eissalon Laxenburg (Laxenburg, Hofstraße 7): Vom Bio­ bauernhof Annahof der Familie Schabauer kauft Inhaber Maximilian Spitzer seine Rohstoffe. Seinen Betrieb unter­ zieht er regelmäßig einer freiwilligen Qualitätskontrolle. er (Linz, Promenade 9): Der Holländer Bleij hat Mut zu ausgefallener Farbgebung: e Stanitzel, graue Eissorten ... Frisch wie mmermorgen ist das Zitronen-Eis mit el. orso (Linz, Landstraße 95): Eine echt sche Gelateria ging als Sieger im Speise­ der Arbeiterkammer Oberösterreich hervor. te der Eisdiele von Antonio Salija ist das na (Schoko mit Orangenwürfeln). Wien Ferrari Gelato (1010 Wien, Krugerstraße 9): Hier kann man seinem Eis dabei zusehen, wie es ent­ steht – die Eismaschinen stehen in der Auslage. Bes­ seres Fiocco-Eis dürfte man weit und breit vergeblich suchen. Schelato (1080 Wien, Lerchenfelder Str. 34): Wenn ein Mode-Designer und ein Filmemacher einen Eissalon eröffnen, kann nur etwas Ausgeflipptes herauskom­ men. Das beweisen Kreationen wie Gurke-Wasabi oder Weichsel-Oregano. Steiermark Veganista (1050 Wien, Margaretenstraße 51): Die Schwestern C­ ecilia Havmöller und Susanna Paller set­ zen auf Eissorten aus Soja-, Reis- und Hafermilch. Ver­ kaufsschlager ist das Cookies-Eis auf Sojamilchbasis. Eis-Greißler (Graz, Sporgasse 10): Von A wie „­Apfel-Sellerie“ bis Z wie „Ziegenkäse“ – die Namen der Greißler-Eissorten sind gewöhnungsbedürftig (dabei war hier noch gar nicht die Rede von den „süßen Pferde­ äpfeln“) – der Geschmack ist es nicht. Burgenland Eissalon Sax (Graz, Sporgasse 13): Nur wenige ­Häuser vom Eis-Greißler entfernt wartet die nächste kühle G­ eschmacksexplosion in Gestalt eines Frozen Yogurt mit fruchtigem Topping oder eines Stanitzels mit Sesam-Honig und Topfen-Feige. Konditorei Heiling (Lockenhaus, Hauptstraße 11): Dass es sich bei Heiling um eine Traditionskon­ ditorei handelt, merkt man an Eiskreationen wie „Salzburger Nockerl“ (der Renner bei den Kunden) oder „Omis Apfelstrudel“. Eissalon Temmel (Puntigam, Mitterstraße 1): Das Stamm­ haus von Charly Temmel findet sich in Graz-Puntigam. Der erfolgreiche Qualitätseis-Produzent hat Standorte in ganz Österreich sowie in Los Angeles und Istanbul. Eissalon Statzinger (Neufeld, Eisenstädter Straße 11): Bekannt ist das Statzinger für sein Jogurt-HimbeerEis, für das nebst Naturjogurt eine selbstgemachte Himbeersoße verwendet wird. (Klagenfurt, Wiener Gasse 11): er Klagenfurter Innenstadt wartet das mit einer schier unüberschaubaren Aus­ sorten, Eisbecher und Shakes auf. Eiscafé Caorle (Eisenstadt, Matthias-Marckhl-­ Gasse 1): Im Sommer liegt Caorle in Eisenstadt – dort stellen Giulio Nespolo und Federica Paro seit 1978 Qualitätseis aus frischen Rohstoffen her. taliana by Luis (Villach, Italienerstra­ rimentierfreudig zeigt sich Chef Luis n Basilikum- bis Kernöleis hat er schon ert. 120 Sorten von Cheesecake bis Pro­ en zum Fixprogramm. hof Huber (Ebene Reichenau, Saureggen 4): ürlichen Zutaten und frischer Almmilch amilie Huber her – unter der Eigenmarke Bauernhof-Eis“.  unsere wärme 2·17 15

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