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Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien Nr. 6-7/2017 Auflage: 65.000 Exemplare Großbauprojekte in der Warteschleife Von Danube Flats bis Berresgasse Seite 9 Der neue e-Golf. Mit mehr Reichweite. Jetzt Probe fahren. Voller Schutz zum 1/2 Preis GLEICH BEITRETEN: 0800 120 112200 oder unter www.oeamtc.at oder bei jedem ÖAMTC Stützpunkt Angebot gültig ab 1. Juni 2017 für den Mitgliedsbeitrag 2017.In den Folgejahren gilt der reguläre Jahres-Mitgliedsbeitrag. | G 0897_17 | ÖAMTC ZVR 730335108 Stromverbrauch (kombiniert): 12,7 kWh/100 km. CO₂-Emission: 0 g/km (bezieht sich auf den CO₂-Ausstoß beim Fahren). Symbolfoto. 1220 Wien, Hirschstettnerstraße 38 Telefon +43 1 28855-0 www.porschedonaustadt.at

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2 Unsere Jubilare Goldene Hochzeit (50 Ehejahre) Diamantene Hochzeit (60 Ehejahre) Binder Friedrich undJohanna Berghofer Rudolf und Sylvia Freiberger Johann und Christine Hawelka Hans und Ingrid Koller Rudolf und Renate Lachhofer Helmut und Anna Regenfelder Ferdinand und Christine Diwisch Alfred und Elfriede Gruber Matthias und Katharina Jeriga Franz und Maria Schulz Hermann und Veronika Tremmel Alois und Gertrude Eiserne Hochzeit (65 Ehejahre) Nowak Otto und Elfriede Müller Franz und Ottilie Die dbz gratuliert herzlich! Die dbz übersiedelt! Wir sind aber weiterhin unter der Telefonnr. 01/282 71 34 oder unter der E-Mail-Adresse bz.donaustadt@aon.at für Sie und Ihre Anliegen da. Wozu Stopp? Für Ärger bei den AutofahrerInnen sorgt ein Stoppschild bei der Kreuzung Brockhausengasse/Saltenstraße. “Wozu ist das da, da ist ja eh kein Verkehr! Und überhaupt, seit wann ist das da, da war füher nur eine Nachrang Tafel! Und sehen kann man es auch nur schlecht!”, empört sich eine Leserin der dbz. Aus Richtung Lobau kämen nur sehr selten Fahrzeuge, allerdings sind hier Reiter und Fahrradfahrer unterwegs. Eine Anfrage bei der zuständigen MA 46 ergab, dass das StoppSchild bereits im vorigen Jahr aufgestellt wurde. Davor galt die allgemeine Rechtsregel. Da es sich hier um eine Stelle mit Unfallhäufung handelt, bestehe für die Behörde der gesetzliche Auftrag, Sanierungsmaßnahmen zu setzen. Aus diesem Grund wurde die Regelung durch das Verkehrszeichen vorgenommen. Die von der dbz bemängelte schlechte Sichtbarkeit der Stopptafeln wird von der MA 46 bestätigt und eine Überprüfung wurde nun in die Wege geleitet. Ein absolutes Stehenbleiben des Fahrzeuges an einer Stelle, die eine gute Übersicht gewährt, ist aber unbedingt notwendig! Es wird durch die Polizei kontrolliert und auch Strafmandate wurden bereits verhängt. Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Impressum: dbz Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Claudia Rois Redaktion: Mag.a Claudia Rois Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung Alle: 1220 Wien, Postfach 65 Tel. 01/ 282 71 34 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Internet: www.dbz-donaustadt.at Auflage: 60.500 Exemplare Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG, 1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16 Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“ oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Schlussredaktion: 19. Juni. Eventuell später eintreffende Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Anzeigenannahme: 282 71 34 od. o680/ 317 85 01 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Renate Gassler www.dbz-donaustadt.at NR a.D. Stephan Schemer  Trauer um NR a.D. Stephan Schemer. Der langjährige Vorsitzende der SPÖ-Donaustadt und Nationalratsabgeordneter i.R. Stephan Schemer ist in der Nacht von 6. auf 7. Juni 2017 im Alter von 88 Jahren entschlafen, nachdem er in den letzten Jahren mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen hatte. Schemer gehörte zwischen 1969 und 1975 dem Wiener Landtag und Gemeinderat an, danach vertrat er die SPÖ von November 1975 bis November 1990 im Nationalrat. Exemplarisch für sein Wirken, dessen Höhepunkt zeitlich sich mit der Ära unter Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky deckt, sei etwa das Engagement für ein Großkrankenhaus am linken Donauufer genannt, das mit dem Donauspital schließlich auch realisiert wurde. Schemer war Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien. Brünner Straße 9, 1210 Wien Donaufelder Straße 248/Kagraner Platz; 1220 Wien Rankgasse 27, 1160 Wien www.bestattungsunternehmen.co.at WIR SIND FÜR SIE DA! Rufen Sie uns rund um die Uhr an: Tel. 01/255 99 19

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 3 Sommerzeit - Baustellenzeit Behinderungen im Bereich Dr. Adolf-Schärf-Platz sowie im Stadlauer und Hirschstettner Tunnel Mitte Mai wurde mit den ersten Vorarbeiten für den Bau des Donaustadt-Forums begonnen. Wie die dbz schon mehrmals berichtete, muss der Parkplatz zwischen U1 Station Kagran Donauzentrum und der Albert Schultz-Halle dem DonaustadtForum weichen. Im Zuge des Neubaus wird auch der Bereich Siebeckstraße, Straße der Menschenrechte und der Busbahnhof beim Dr.-Adolf-Schärf-Platz neu gestaltet. Künftig darf der nördliche Dr.Adolf-SchärfPlatz nicht mehr vom motorisierten Individualverkehr befahren werden, dieser wird über die Siebeckstraße und die Straße der Menschenrechte zur Prandaugasse bzw. Attemsgasse umgeleitet. Deshalb wird in der Siebeckstraße vor der Kreuzung mit der Straße der Menschenrechte ein eigener Rechtsabbiegefahrstreifen in die Straße der Menschenrechte eingerichtet. Die bestehende Nebenfahrbahn wird somit funktionslos und daher aufgelassen. Weiters wird die Siebeckstraße zwischen Dr.-AdolfSchärf-Platz und Straße der Menschenrechte in Betonbauweise neu hergestellt. Und auch der Radweg wird auf die nördliche Straßenseite verlegt, um Konflikte in den Haltestellen zu vermeiden. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über eine Ersatzfahrbahn am Parkplatz geführt. Läuft alles nach Plan, wird dann 2019 der Umbau der Straße der Menschenrechte erfolgen. Der Dr.-Adolf-Schärf-Platz wird ab Baubeginn für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Der Rad- und Fußverkehr muss auf Baudauer örtlich ausweichen, die Bushaltestellen werden je nach Baufortschritt örtlich verlegt. In der Siebeckstraße wird auf Baudauer pro Fahrtrichtung zumindest ein Fahrstreifen freigehalten. Der bauliche, stadtauswärtige Radweg wird auf Baudauer aufgelassen und auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt. Die Arbeiten in diesem Bereich sollten im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein. Dann wird mit dem Bau des Gebäudekomplexes Donaustadt Forum begonnen. Tunnel Stadlau Nachdem im vergangenen Sommer der Kaisermühlentunnel saniert wurde, sind nun der Hirschstettner und der Stadlauer Tunnel an der Reihe. Zu Behinderungen kommt es von 10. Juli bis 13. September. Näheres dazu finden Sie auf Seite 32. 3 23 &- 6"&$ !'. &- 44 4 )'/ . '.+* ($* 0*# -$%'+* ($* ,$1' ('/5/$*

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4 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Wer steuert die AgendaDonaustadt? Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster selbst begibt sich gerne auf Reisen, denn jedes Treffen findet an einem anderen Ort in der Donaustadt statt. Im vergangen Jahr machte die Steuerungsgruppe Halt in der Oase 22 , in der Bildungswerkstatt am Barbenhäufel, in der Bezirksvorstehung, in der Donaucity und in der VHS Eibengasse. Und auch zukünftig steuert sie weitere Orte der Donaustadt an! www.agendadonaustadt.at @PlanSinn Termine: • Bauernmarkt Stadlauer Park, 30. Juni, 14 . & 28. Juli von 8 bis 13 Uhr Die Steuerungsgruppe zu Gast in der Bildungswerkstatt am Barbenhäufel • Bauernmarkt Piazza Star22, 23. Juni, 7. & 21. Juli von Die Segel sind gesetzt, der Wind Vier Mal im Jahr vernetzen sich 8 bis 13 Uhr dreht auf Nord-Ost und wir ma- diese Projekte und Initiativen in chen gut Fahrt. Seit 15 Jahren be- der STEUERUNGSGRUPPE und findet sich die AgendaDonau- drehen gemeinsam mit Vertre- stadt auf ihrer Reise durch eine terInnen der Politik das Ruder! vielfältige Donaustadt. Sie ankert Die Steuerungsgruppe ist ein an verschiedenen Orten, greift zentrales Organ der AgendaDo- Themen der Menschen in der Do- naustadt. VertreterInnen der naustadt auf und unterstützt sie politischen Parteien der Donau- im Sinne sozial, ökologisch und stadt arbeiten gleich gewichtet wirtschaftlich balancierter Ent- mit BürgerInnen an konkreten wicklung. Eine bunte Steuerungs- Umsetzungsfragen, geben gruppe lenkt die Geschicke der Tipps und Anregungen, unter- AgendaDonaustadt. stützen durch Beratung, Know How und Netzwerkwissen und Die AgendaDonaustadt ist ein tauschen sich über die Ausrich- Projekt für nachhaltige Entwick- tung und den weiteren Verlauf lung der Donaustadt, das von der Lokalen AgendaDonaustadt der Stadt Wien und dem Bezirk aus. Donaustadt finanziert wird. Un- ter dem Motto „Wir gestalten „Es ist eine Freude, wie viele unsere Stadt“ arbeiten Bürge- kreative, interessante und nach- Ihr Elektriker im Bezirk! rInnen gemeinsam mit Politik haltige Projekte von den Bürge- und Verwaltung an der Entwick- rInnen eingebracht werden. Ein lung und Verwirklichung vielfäl- noch größerer Genuss ist jedoch tiger Ideen – vom Gemein- die Begeisterung mit der an der schaftsgarten, über Bildungsan- Umsetzung gearbeitet wird!“ gebote, Nachbarschaftsteste, so Gemeinderat Joe Taucher Bauernmärkte bis hin zur Rad- (Agenda-Beauftragter der Do- routenentwicklung. Rund zehn naustadt). Wie produktiv diese Agenda-Gruppen, -Netzwerke Zusammenarbeit ist, zeigt sich und -Initiativen sind aktuell in daran, dass Entscheidungen so der Donaustadt aktiv – ver- gut wie immer konsensual ge- gleichbar mit einem Archipel troffen werden. kleiner Inseln, das sich über die www.hlawatschek.at elektro.hlawatschek@aon.at Donaustadt spannt. Auch die Steuerungsgruppe

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Der Lobautunnel und die 5 Stadtstraße müssen her – jetzt! Immer häufiger werde ich von tunnel angesprochen. Das The- dringend notwendig und längst den Donaustädterinnen und ma bewegt die Menschen, der überfällig. Es ist nicht einzuse- Donaustädtern auf den Lobau- Tunnel und die Stadtstraße sind hen, dass Verkehr, der gar nicht in die Donaustadt will, hier den- noch durchfahren muss. Unsere Infrastruktur muss mit unserem Wachstum Schritt halten. Der Lobautunnel stellt auch für un- sere Unternehmen einen wichti- gen Wirtschaftsfaktor dar. Da- Der Donaustädter Gebäudereiniger für: mit zählt er zu den wichtigsten Projekten für die Zukunft der Donaustadt sowie der gesamten ‡ Hausbetreuung Stadt. ‡ Fensterreinigung ‡ Ordinationsreinigung ‡ Büroreinigung ‡ Grundreinigung Dennoch sind die Auflagen für einen Baubeginn sehr komplex. Bei Bauprojekten, die eine gewisse Größe überschreiten, ISO 900Ze1rtifizQieurtanliatäcths:management muss das Gericht eine sogenannte Umweltverträglichkeitsprü- ‡ ‡ ‡ ‡ ISO 9001 ISO 14001 OHSAS 18001 SA 8000 fung (UVP-Verfahren) vornehmen. Dieses Verfahren läuft gerade, der UVP-Bescheid in erster ISO 14001lIanssstUeamnn.zwSweeuitlrtdzmewaeiminJaMahgärreeznm20ise1t5ndtears- www.da-ka.at Beschwerdeverfahren nun beim Bundesverwaltungsgericht an- hängig. Hier wird für Herbst 2017 ein endgültiges Ergebnis erwar- da-ka hausbetreuung GmbH I Polgarstraße 30 tet. Wien 22. I T: 01/280 88 94 I office@da-ka.at Sobald diese Schritte abge- schlossen sind, werden wir beginnen, uns über die Ortskernberuhigungen Gedanken zu machen und hier ein Konzept ausarbeiten. Besonders wichtig ist mir dabei, dass in den Wohngebieten der Donaustadt Ruhe gewährleistet wird. Aktuell kann mit einem Baubeginn 2019 gerechnet werden. Nicht nur der Verkehr würde entlastet, laut dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung würden allein im Nahbereich der neuen Stadtstraße mit dem Lobautunnel auch knapp 3000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Der Bau kann daher gar nicht früh genug fertig gestellt werden, und ich werde weiterhin alles in meiner Macht stehende tun, um eine Fertigstellung 2025 zu erreichen. Ihr Ernst Nevrivy ())' ! '(#)')'*(, & ! ()+# ! ! ! " !" $( # ! %

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6 „Vergessenes Mahnmal? Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 DC Tower 3 wird gebaut „Niemals vergessen!“, prangt in großen Lettern auf der Tafel vor dem Mahnmal beim Tanklager Lobau zum Gedenken an die Zwangsarbeiter, die während des 2. Weltkriegs in der Lobau ihr Leben lassen mussten. Seit 2010 gibt es das Mahnmal schon. Jetzt – sieben Jahre später – wirkt es selbst, als würde es in Vergessenheit geraten. Zwar findet jedes Jahr ein vom Bezirk initiierter „Geh-denkmarsch“ statt (siehe S. 23), doch das Mahnmal selbst ist in einem kläglichen Zustand, kritisiert Lobau-Experte Robert Eichert: „Mir wurde mitgeteilt, dass die Stadt Wien dieses zur Betreuung übernommen hat. Jetzt ist der Winter schon länger vorbei, aber das Mahnmal verdreckt weiter – wie jedes Jahr. Am Boden war ursprünglich ein Judenstern erkennbar (siehe Fotos), jetzt ist es mit Moos überwachsen und unkenntlich. Ich weiß, dass dieses Mahnmal etwas abseits liegt, jedoch zum Thema „Zwangsarbeit in Wien“ ist es ein wichtiges Erinnerungszeichen.“ Das Mahnmal selbst dürfte inzwischen vom Bezirk geeinigt worden sein, doch der Judenstern ist weiterhin so gut wie nicht sichtbar. Auf Anfrage wurde von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokornyn eine Weiterleitung an die zuständige MA 7 zugesagt. BENU Zentrum für Lebensfreude Neu ab 4. Juli! Unser Ziel ist es, unseren Klienten das Leben zu erleichtern. Beginnend mit dem Lese- Rechtschreibtraining für Kinder und Erwachsene, mit nur 15 Minuten täglichem Aufwand zum fabelhaften Rechtschreiber. Im Einzelcoaching bieten wir unter anderem Hilfe bei Prüfungs- oder Flugangst an. Hier werden bereits nach einer Sitzung sehr gute Ergebnisse erzielt. Ein verbessertes Körpergefühl, eine Veränderung bei den Essgewohnheiten und ein daraus resultierender Gewichtsverlust ist ein weiteres Angebot im Einzelcoaching. In der Schuldnerberatung liegt unser Angebot neben der Hilfestellung bei der Regulierung der Finanzen, bei der psychologischen Unterstützung unserer Klienten. Den Druck rausnehmen, wieder ruhig schlafen können, keine Angst haben müssen wenn es an der Türe klopft und das Sie gestärkt aus dieser Situation hinausgehen. Das alles und noch viel mehr sehen wir als unsere Mission. Wir freuen uns auf Ihren Anruf, ab 15.6.2017 sind bereits Terminvereinbarungen möglich! Ihr BENU Team 2014 wurde auf der Donauplatte Österreichs höchstes Gebäude, der 220 Meter hohe DC Tower , eröffnet. Nun soll ab kommenden Herbst ein weiterer Turm gebaut werden. Allerdings nicht, der ebenfalls von Dominique Perrault geplante, etwas kleinere „Zwilling“ des DC Tower (DC Tower 2), sondern der DC Tower 3. Und zwar auf der Wiese zwischen Wagramer Straße und U1-Trasse, als Visavis des Hochhauses Neue Donau. Vorgesehen ist eine Höhe von 120 Meter, Entwickler ist, wie auch bei den Danube Flats, die S+B Group. Der DC Tower3 muss jetzt gebaut werden, weil sonst die Flächenwidmung abläuft. Die vorhandene Widmung legt fest, dass DC 3 kein Wohn-, sondern ein Gewerbeturm wird. Hier sei alles offen, von Büro über Hotel bis zu Studentenheim, man führe derzeit Gespräche. Für das Projekt DC Tower 2 ist ein Baustart noch nicht in Sicht. -

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 7 Wildschwein, Reh, Fuchs & Co Richtiges Verhalten bei Begegnungen mit Wildtieren Süß sind sie, aber ganz bestimmt keine Kuscheltiere. In Bezug auf Wildtiere ist die Donaustadt noch immer ein sehr ländlicher Bezirk. Man würde nicht glauben, welche Begegnungen der „wilden Art“ man mitunter machen kann. Traurige Berühmtheit erlangte das Wildschwein in der Siebenbürgerstraße, das seinen Ausflug mit dem Leben bezahlte. Aber das kommt nur selten vor, die letzte Begegnung mit einem Wildschwein im Stadtgebiet gab es in den Achtzigerjahren. Achtung Autofahrer! LeserInnen warnen, dass sogar schon Hirsche und Rehe die Groß-Enzersdorferstraße überqueren! Das macht mitunter gefährliche Bremsmanöver erforderlich! Und erst kürzlich sichteten Spaziergänger in der Lobau eine Wildsau mit 11 Frischlingen. Größer ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, einem Fuchs oder einem Dachs zu begegnen, die sich beide hier wohlfühlen. Und mit Mardern und deren Appetit auf Kabel hat schon mancher Autobesitzer unliebsame Bekanntschaft gemacht. Doch wie verhält man sich am besten, wenn man unvermutet einem Wildtier gegenübersteht? Oberste Gebot ist: Ruhe bewahren! Nicht schreien und keine hastigen Bewegungen! Rehe oder Hirsche werden oft aufgeschreckt und flüchten schnell. Fuchs und Dachs sind sehr scheu und entfernen sich rasch. Sind Tiere aber besonders zutraulich ist Vorsicht geboten: sie könnten krank sein auf keinen Fall berühren! Bei Wildschweinen ruhig bleiben, in den meisten Fällen ziehen sie einfach weiter. Anders ist es wenn Jungtiere dabei sind: Man muss darauf achten nicht zwischen die Elterntiere und die Frischlinge zu geraten, da sonst der Schutzinstinkt der Muttertiere ausgelöst werden kann. Um Wildtiere von Siedlungen fern zu halten, empfiehlt es sich alle Müllbehälter fest verschlossen zu halten (keine Mistsackerl daneben stellen) und kein Haustierfutter im Freien aufzustellen. Und die beste Abwehr ist ein stabiler Zaun! FÜR SIE ERKÄMPFT: GANZTAGSSCHULEN UND BESSERE CHANCEN FÜR LEHRLINGE. Wer auf Bildung setzt, setzt auf Zukunft. Daher setzen wir auf die Ganztagsschule. Für bessere Förderung und weniger Nachhilfe. Und wir verbessern die Lehre, die jetzt 100.000 Jugendlichen Ausbildungen bietet.r Mehr Informationen: klub.spoe.at/mittelschicht entgeltliche Einschaltung Ihre SPÖ-Abgeordnete Mag.a Ruth Becher r Die SPÖ im Parlament. Die einzige Stimme für die Mittelschicht.

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8 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Seestadt: Startschuss für neues Viertel Spatenstich für Seeparkquartier südlich des Sees Spatenstich für ein weiteres Viertel in der Seestadt. Bis Anfang 2019 entstehen im Seeparkquartier südlich des Sees insgesamt 285 freifinanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen für Singles, Paare und Familien. In den insgesamt drei Projektteilen See See Home, See See Living und See See Tower sind unter anderem ein Kindergarten, Gastronomie und Geschäftslokale sowie eigene Tiefgaragen untergebracht. Insgesamt entstehen in diesem zentral gelegenen Areal südlich des Sees bis 2020 auf einer Bruttogrundfläche von 230.000 Quadratmetern insgesamt 13 Projekte, darunter fünf Hochhäuser, rund 700 freifinanzierte Eigentumswohnungen, Büro- und Gewerbeflächen für insgesamt bis v.l.n.r.: Gerhard Schuster (CEO wien3420 AG), BV Ernst Nevrivy, Daniel Riedl (CEO Buwog Group) nahmen den Spatenstich vor. zu 2.500 Arbeitsplätze, 140 Wohnungen für Gastprofessoren, 350 Heimplätze für Studierende, 120 Hotelzimmer und 900 PKW-Stellplätze. Und auch eine Fußgängerzone mit 80 Bäumen und fünf Granitbrunnen sollen zum Flanieren, Einkaufen, Kaffeetrinken u.v.m. einladen. Arbeiten und wohnen Seit 2014 leben über 6.000 Menschen in der Seestadt. Mittlerweile haben auch 1.500 Menschen hier einen Arbeitsplatz gefunden. Insgesamt 120 Betriebe von EinPersonen-Unternehmen über Österreichs erste Pilotfabrik 4.0 bis zu Wiens größtem Ausbildungsbetrieb Wien Work und dem internationalen Technologiekonzern Hörbiger – haben sich größten Stadtentwicklungsgebiet Österreichs niedergelassen. 14 Geschäfte – von der Apotheke über den Friseur bis zum Supermarkt – stehen gemeinsam mit einer Vielzahl von zusätzlichen Dienstleistungs- und Serviceangeboten rund um die Maria-Tusch-Straße für Besorgungen des täglichen Bedarfs zur Verfügung. Vollausbau 2028 Aktuell ist ein Viertel des Gesamtprojekts Seestadt realisiert. Bis zum Vollausbau im Jahr 2028 sollen hier mehr als 20.000 Menschen leben und bis zu 20.000 arbeiten.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 9 Großprojekte in der Warteschleife Von Danube Flats bis Dittelgasse Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie wurden schon vor geraumer Zeit groß angekündigt, aber die Realisierung lässt auf sich warten:  Die Danube Flats, das Großwohnbauprojekt, das auf dem Areal des ehemaligen Cineplexx bei der Reichsbrücke gebaut werden soll, wurde schon 1012 der Öffentlichkeit präsentiert. Von einer Fertigstellung 2016 war damals die Rede. Immerhin wurde vergangenen Sommer mit dem Abriss des Gebäudes, in dem u.a. das Cineplexx untergebracht war, begonnen.  Ebenfalls in der Warteschlange dürfte das neue Stadtviertel an der Berresgasse hängen. Hier war ursprünglich von einem Baubeginn 2016 die Rede, Warten auf das Wohnhaus am Genochplatz in Stadlau (li.) und die Danube Flats in Kaisermühlen nach Anrainerprotesten musste der Flächenwidmungsplan Ende 2014 überarbeitet werden. Seitdem ist es um das Riesenprojekt etwas stiller geworden.  Und auch das Wohnprojekt Dittelgasse lässt nach Einsprü- chen von AnrainerInnen auf sich warten. Mit dem Bau der Wohnanlage soll aber, versichert die Vorstandsvorsitzende der Siedlungsunion GRin Ingrid Schubert gegenüber der dbz, im heurigen August bzw. September begonnen werden.  Verhältnismäßig klein, aber dafür ein umso größeres Ärgernis ist das Projekt am Stadlauer Genochmarkt. Hier prangt seit 2010 ein Bauzaun, der mit zerfetzten Plakaten und zweifelhaften Beschmierungen „verziert wurde“. Ein wahrer Schandfleck meinen nicht nur AnrainerInnen. Hier sollte zunächst ein Hotel, später ein Wohnhaus für Menschen in Ausbildung und zuletzt ein Wohnhaus entstehen - geschehen ist bisher nichts. Die dbz hat dazu bei BV Nevrivy nachgefragt: „Mit den Grundstücken könnten jederzeit die Projekte realisiert werden. Wann dann wirklich gebaut wird, das liegt aber bei den jeweiligen Grundbesitzern und Bauträgern.“ &- % "* "&*" (&) *( $" !&" *& %/ *0- '4%("* .+*!"-* 0 % %"&2"* 0*! "*/#"0 %/"* ' ** +)#+-/ 0*! " "*.,0 (&/3/ #4- ! . $ *2" %- DIE LEISEN MIT GARANTIE &*'(0.&1" +*/ $" 0*! /"0"-* 5 " &# " " # '"# $ "% "%! " #"

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10 Bezirksrundschau der dbz BuchTipp! e Napoleon in Aspern Aspern Schon wieder Kriegsmaterial gefunden Das war Glück! Am 15. Juni fand ein Mann beim Urinieren in der Raffineriestraße eine Werfergranate aus dem Zweiten Weltkrieg. – zum Glück war sie nicht scharf. Der Mann verständigte selbst die Polizei, die das Areal absperrte. Der Blindgänger wurde vom Entminungsdienst des Bundesheeres abtransportiert. Auch ein sprengstoffkundiges Organ der Polizei war beteiligt. Nur wenige Tage später wurde weiteres Kriegsmaterial bei Gartenarbeiten und Grabarbeiten in unserem Bezirk gefunden. Kagran Ertappt: Einbrecher sprang aus dem Fenster Am 17. Juni gegen 21 Uhr beobachtete ein Zeuge einen Mann bei einem Einbruch in der Arminenstraße in Kagran. Der mutmaßliche Einbrecher stieg über ein Fenster in das Haus ein. Der Mann alarmierte die Polizei. als diese eintrafen, sprang der 44-jährige Verdächtige aus einem Fenster. Er konnte kurz danach festgenommen werden. Er befindet sich in Haft. Kaisermühlen Mann gerettet Ein etwa 25-Jähriger konnte am 15. Juni aus der Neuen Donau gerettet werden. Der Mann trieb gegen 15.30 Uhr leblos bei der Donaustadtbrücke. Er konnte geborgen, reanimiert undvon der Rettung erstversorgt werden, eher er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurde. der dbz -Buchtipp Mit dem Untertitel “Archäologische Spuren der Schlacht 1809". Diese neu erschienene Publikation der Stadtarchäologie Wien befasst sich mit der Schlacht von Aspern am 21. und 22. Mai 1809 und der Schlacht von Deutsch-Wagram. In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Seestadt Aspern archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt. Sie werden in diesem Buch erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert. Nicht nur für Historiker, auch für interessierte Laien wird der geschichtliche Hintergrund dargestellt und gezeigt “was von der Schlacht im Boden verblieb...”. Anhand gefundener Uniform- und Waffenbestandteile wird die Adjustierung und Bewaffnung der beiden Armeen rekonstruiert. Soldatenschicksale werden nachgezeichnet. Bei Untersuchungen der Knochen konnte der (schlechte) Gesundheitszustand der Soldaten rekonstruiert werden, die Zähne lassen Rückschlüsse auf Krankheiten und Mangelernährung zu. Wie alt waren die Soldaten, als sie gestorben sind? Wie geht man mit der Erinnerung an die Schlacht um? Wo findet man noch Gedenksteine und Denkmäler? Auch wenn das Schlachtfeld nach und nach dem Bedarf der wachsenden Stadt weichen muss, soll dieses mit vielen Bildern illustrierte Buch dazu beitragen, dass dieses bedeutende Ereignis im Werden des modernen Europa sowie die damit verbundenen Schicksale und Geschichten nicht völlig in Vergessenheit geraten. Christine Ranseder, Sylvia Sakl-Oberthaler, Martin Penz, Michaela Binder, Sigrid Czeika Wien Archäologisch, Band 13, Phoibos Verlag, 2017 152 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 21,90 Euro ISBN 978-3-85161-170-0 R. Hödl-Bau GmbH Baumeister N Dachdeckermeister 1220 Wien, Schillingstraße 7 N Sämtliche Baumeisterarbeiten N Rost- und Holzschutzanstriche N Fassaden aller Art N Eternitbeschichtungen N Terrassen und Gartenwege N Kamine N Holzriegel und Innenausbauten N Gartenzäune und Einfriedungen N Isolierungen N Dachdeckungen aller Art N Zu- und Umbauten N Spenglerarbeiten N Rigipsarbeiten N u.v.m. Rufen Sie uns an, unser Team ist für Sie da! Tel.: 20 20 777 Fax: 20 20 788

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 11 ) & , !) #+') ) '9 & ,*+ +6 )$ .')* # ) ,+ *! 6 & & * & , ,)*()'9 ) %% 5) !& & , ) & & '%% ) -')1,*+ $$ &: * *( && & ,& !&+ ) ** &+ &9 '+ $2**+ ' &+$! # !& 5&* ' &8 % ! ! *'%% )$! & %9 ( ) +,) & ,* % ,* 1, $'9 # &6 !*+ * $,& &6 - )* ! 9 & #+!-!+2+ & !% ) ! & 1, ')9 &!*! ) &7 & '+ !% 9 % & * * ) )+ &-! $ $+ =*! ! $ )% ,*. & 9 ),& ,&+ &>6 ,)* 5) & ) !9 .!$$! & ,& 5 )* !& 5) ,& 9 *!+1 ) && & ,& *'$9 6 ! * . ) & .'$$ &6 *'9 .! !& & %5* ,#,)* !& ) $ !& & + + )%8 $* ') ) !+,& , ! ), *9 ) ! ()5 ,& ! + & .!) 5) !9 + ) !$ ,& * ,& )! &! + &,) ) *+ .! ) ,&* ) 9 .2 )+ & ,)* &6 *'& )& 9 & ! #'*+ &$'* & ) +,& *9 & & , ,*) ! & $ 9 & !+6 *! 5 ) & )&. -') ,% ** & 1, !& ')%! 9 ) &8 , !& ! * % ) ()' !+! ) & -! $ 2$+! &+ ) **! )+ .! ) -'& & ')+ !$ & ) *,%9 % ) ) 7 ' * & $$ -') % )$ , () # &&+&!** , )!9 * & ' ) & , () & &+9 # &8 . !4+) ! & * ')#',+ %!+ ) !'9 '/ & ' ) ,% ' ) &+*( &&,& %!+ ' ,& *,& !+*+) !&!& %!+ !) $*2,$ & 0%& *+!#8 , !& $ *+- )+ ! ! ,& *9 #,)* *( 1! $$ 5) ) , & ,& 2 & .!) & '+ &8 &+ # & ! ) ) +!-!+2+ ! !& % 2 #,)*6 *+ $$ & ! +,)* ! & ) ,& $ )& & ! ' #+ !$* 1, %!/ &8 *+ $+ & ! %!+ ) ( ''#!& $! -'$$ *+ $+ ( )*3&$! )+ & ,& !&! ''#* 5) * 3& )9 $ , * )!&& ),& &8 5) 5$ ) && &6 ) & ,$9 " ) &! + '(+!% $ - )$ , & !*+ ,& *'$ 6 ! *! , * & , ,$" ) -') ) !+ & .'$9 $ &6 . ) & *'.' $ !$ 9 $* , ') ) !+,& *#,)* 5) - )* ! & ,$*+, & ,& &*+2& & '+ &8 5) !& ) ,& , & $! & .!) !& *'& ) * & '+ !& -! $ & - )* ! & & ) ! & 1,* %% & *+ $$+8 & ) )*+ & )! &.' !& + !& ''( ) 9 +!'& %!+ ) + '// .! ) * .2 )+ < ),%% ) %(; *+ ++6 !% , ,*+ ! + & .!) ) +!*$ )& !$ !& ,+* 6 + ,& & $!* !% % & ) 3) ),& B8@ 5) A@ !* AC9 2 )! &8 '%% & ! 1,) $ )% ,*9 & + !& 5** & ),&&8 ) 9 (,&#+ !*+ ,% B@8@@ ) , % )#($ +1 ! ) 9 + +!'& + ! 54 & ),&&8 * ) $ &! + $ , + + !*+6 .!) %( ' $ &6 !& * &9 ' ) +!)&$ %( %!+1,& % &8 &! 4 & ! & '%% ) %!+ % *( && & & ,& . *9 $,& *) ! & )' ) %% !& ) ) '$#* ' * ,$ '& ,*+ +: *+ $$ & ! * '%% )()'9 ) %% ,&+ ) $8 @AEFADCABB@@' ' ) '& ,*+ +?- *8 + bezahlte Anzeige $" #% " " % + ' ' $ "% %"# (% " # #% "$ $ *" %"# $ #% " " ! # $ #! %$" ''' & # $ #% " " %" )

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12 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Kleines „Dorf“ - tolle Geschäfte Moderne trifft Tradition in Aspern Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Die zahlreichen Unternehmen in Aspern bieten eine große Palette von Geschäften aller Art und das mit kompetenter Beratung und freundlicher Bedienung. Viele dieser Unternehmen sind Traditionsbetriebe, die schon seit Jahrzehnten ansässig sind und Teil der bewegten Geschichte des ehemaligen Marchfelddorfes wurden. Vom Dorf zur Stadt cher Schiffsmühlen. In der Reformationszeit dürf- ten einige Pfarrer von Marchfeldgemeinden, darunter auch jener von Aspern, eifrige Befürworter des lutherischen Glaubens gewesen sein; sie wurden aber bald zur Räson gebracht. Um 1670 hatte der Ort eine neue katholische Kirche, die sich bis heute, wenngleich nicht in ihrer ursprünglichen Form, an ihrem angestammten Platz behauptet hat. Das Gebiet von Aspern zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten Wiens. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1258 als Asparn. Die Bevölkerung fand in den fischrei- Aspern einst chen Gewässern der Lobau ches Zusatzeinkommen; dazu Möglichkeiten für ein beachtli- kam noch der Betrieb zahlrei- Fast hundert Jahre später ging die „Herrschaft Aspern“ in den Besitz des Stiftes Melk über. Der heutige Asperner Friedhof wurde 1892 ange- legt. Im Jahre 1904/05 wurde ! " ! # "# # #

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Aspern Teil des neuen 21. Wiener Gemeindebezirks, der den Namen Floridsdorf erhielt. Das ehemalige Dorf ist durch die Schlacht bei Aspern und Essling am 21. und 22. Mai 1809 in die Geschichte eingegangen, als die österreichische Armee unter Erzherzog Karl Napoleon I. erstmals seit dessen Machtergreifung eine empfindliche Niederlage zufügen konnte. Der Löwe von Aspern vor der Kirche St. Martin erinnert seit 1858 an diese Schlacht. Jedes Jahr wird zum Jahrestag mit einer Kranzniederlegung der in der Schlacht Gefallenen gedacht. Und das Museum Aspern und Essling 1809 neben der Kirche lädt zu einer kleinen Zeitreise ein. Hier finden BesucherInnen Relikte aus der berühmten Schlacht. Angerdorf Das Ortsbild entsprach bis lange Zeit der Form des im March- feld üblichen Angerdorfes. Der Anger, ein rechteckiger Weideplatz, war von Bauernhäusern flankiert, durch ihn führte die Straße von Stadlau nach Essling. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Gesicht von Aspern stark verändert. Doch noch heute ist Aspern landwirtschaftlich geprägt. Zahlreiche Gärtnereibetriebe sorgen dafür, dass Aspern zwar einen ländlichen Charme erhält, dennoch aber schon zu einem modernen Stadtteil gewachsen ist – mit einer Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten. "( & $!+ )# '( & (& " $!% ) # " %# 13 Aspern: vom Dorf zum Stadtteil ) )( $ ) )$ # )( $ " )$ (& & ($ '*#(" $$ $ & ( $ && & & $' %$ '( $ * & " ' $" & & ( $ *)$ && '' $ " '( &)$ $ ) " $( $(# $! &$ ! #" $ ' $ %& ! & " " $" 1* #'#!-'!+ * #, ' 1* '(.# *-'!+ * #, ' 1* #' ' - , *' &#, + 1* "+ "*# , ' 1* #' *' '!* 1* #' % "!* 1* #' * & #' ++-'! 1* #' * & #' - $ % -,/ ' # -'+ * ' -' *- ' # -'+ ' % #* # , ' )- %# #/# *, " * ,-'! &#, #, -' 2 2 2 2 2 2 2 2 *+,0' '#+

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14 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 Erfolg für Bürgerkraftwerke Auch neuestes Projekt am Hafen Wien war innerhalb von Stunden ausverkauft Vor fünf Jahren startete das erste Projekt in der Donaustadt eröffnete im Mai 2012 das erste Bürgersolarkraftwerk beim Kraftwerk Donaustadt. Fünf Jahre später kann eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Wien Energie hat mittlerweile 30 Bürgerkraftwerke realisiert, 26 im Solarbereich, vier mit Windrädern. 10.000 Personen haben seither mehr als 35 Millionen Euro investiert. Das Beteiligungsmodell erfreut sich ungebrochen großer Beliebtheit. In Wien startet ein Beteiligungsverfahren für die Photovoltaikanlage am Hafen Freudenau. Genau genommen am Mittwoch, 24. Mai 2017. Schlag 10 Uhr jeder Wien Energie-Kunde kann bis zu zehn Paneele für Das erste Solarkraftwerk in der Donaustadt je 950 Euro kaufen. Die jährliche Vergütung beträgt 1,75%. Verglichen mit aktuellen Bankzinsen ist das durchaus bemerkenswert. Die Eigentümer haben dabei jederzeit die Möglichkeit, “Ihr” Paneel für den Kaufpreis an Wien Energie zurückzugeben. Auch nach Ende der Laufzeit der Anlage wird die ursprüngliche Investition von Wien Energie an die Beteiligten zurückerstattet. Die Laufzeit beträgt mindestens fünf Jahre. Mit dem BürgerInnen Solarkraftwerken nutzen Sie die Chance, sich aktiv an der Zukunft unserer Stadt und unserer Umwelt zu beteiligen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und trägt zur Steigerung der Umwelt- und Lebensqualität in Wien bei. Das Solarkraftwerk ist zudem eine Finanzierungsform mit attraktiver Vergütung. Übrigens, das „Griss“ um die Paneele war groß: Zwei Stunden nach Beginn der Verkaufsaktion waren nur noch 40 Stück von 1.200 verfügbar! Sollten Sie diesmal nicht rechtzeitig dabei gewesen sein, machen Sie sich keine Sorgen: Die nächsten Bürgerkraftwerke sind bereits in Planung.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 6/2017 15 Oldie but Goldie - Franz Grieshofer Zweites Comeback mit 75 Jahren! In Gewichtheberkreisen ist der Donaustädter Franz Grieshofer seit Jahrzehnten kein Unbekannter. Und das seit fast 50 Jahren! Damals war Gewichtheben ein beliebter Freizeitsport, der oft in Gasthäusern ausgeübt wurde, in Wien gab es zeitweise bis zu 105 Gewichthebervereine! 1963 begann er mit dem Training, war dann gleich von 19681972 Staatsmeister und stellte in der Bantam-Gewichtsklasse bis 52 kg zahlreiche Rekorde auf. 1972 beendete er aus persönlichen Gründen seine Karriere. 1982 erlitt er einen schweren Unfall und begann anschließend wieder mit regelmäßigem Trainig zur Rückerlangung seiner Beweglichkeit. „Wenn ich schon trainiere, dann kann ich auch wieder auf Meisterschaften fahren“, habe ich mir gedacht, schmunzelt der drahtige Senior. Mit Erfolg: von 1985-1990 war er Senioren-Weltmeister und führte mehrmals die Weltrangliste an. Gesundheitliche Probleme hatten zur Folge, dass er nicht mehr weiter trainieren konnte, ein Nerv war eingeklemmt und keine Operation möglich. „Da hab ich dann zugenommen und es ist mir nicht gut gegengen.“ 2016, da war Franz Grieshoferfast 75 Jahre alt und Opa, erteilt ihm der Arzt die Erlaubnis wieder leichtes Training aufzunehmen. „Und seitdem trainiere ich 2-3 mal die Woche beim SV Post. Am Anfang war es mühsam, ich habe es mir leichter vorgestellt. Ich war ja immer ein guter Tech- niker, dann braucht man nicht so viel Kraft“. Mit dem Trainig kam der Ehrgeiz zurück und er trat im November bei den Wiener Landesmeisterschaften an, wo er Seniorenmeister und Landesmeister der allgemeine Klasse wurde und 8 neue Rekorde aufstellte! Am 11. Juni gewann er die österreichische Meisterschaft der Masters (so werden die Senioren genannt) und stellte 9 neue Rekorde auf. Aber er hat weitere Ziele: „Zuerst die Titelverteidigung im November, wo ich meine eigenen Rekorde einstellen will und 2018 findet in Barcelona die WM der Senioren statt, da wäre ich gerne dabei. Aber nur, wenn ich sicher bin, dass ich auch eine Medaille gewinne!“ Wir drücken die Daumen! Grüngebiete erhalten Erholungsräume schützen Betonburgen verhindern mit Lebensqualität! WWW.FPOE-WIEN.AT

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