Lichtblicke Innere Mission Northeim

 

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Hauszeitung "Lichtblicke" der Inneren Mission Northeim

Popular Pages


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Ausgabe 02/2017 Das Blatt für Bewohner, Mitarbeiter und Freunde des Altersheims der Inneren Mission in Northeim ALTEN- UND PFLEGEHEIM DER INNEREN MISSION NORTHEIM E.V.

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Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung bei

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Editorial Sehr geehrte Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses, sehr geehrte Angehörige und Betreuer unseres Hauses, sehr geehrte Leser unserer Lichtblicke. Am Anfang dieser Ausgabe informieren wir Sie über die Erfahrungen, die wir mit den Veränderungen gemacht haben, die durch das Pflegestärkungsgesetz 2 zum 01. Januar 2017 eingetreten sind. Der praktische Umgang mit den neuen Begutachtungsrichtlinien, die für die Ermittlung der Pflegegrade von pflegebedürftigen Menschen verbindlich festgelegt wurden, bestätigen, dass wir in der Zukunft in unserem Haus den Schwerpunkt in den Pflegegraden 3 und 4 erwarten. Dies bedeutet, dass Menschen mit den Pflegegraden 1 und 2, durch den sehr starken Ausbau der ambulanten und teilstationären Leistungsansprüche, in der Zukunft wesentlich später in unser Haus kommen werden. Diese Veränderung werden wir sehr genau verfolgen, um auch weiterhin eine hohe Lebensqualität durch das rege Leben und die vielen Angebote und Veranstaltungen in unserem Haus sicherstellen zu können. Durch die Kriterien in den Begutachtungsrichtlinien für an Demenz erkrankte Menschen, die durch ihre Erkrankung ein besonderes Verhalten zeigen, ist zu erwarten, dass nicht der Pflegegrad 5, vergleichbar mit der Pflegestufe 3 im alten System, vergeben wird, sondern nur ein geringerer Pflegegrad. Dies würde sich negativ auf die verhandelten Personalschlüssel auswirken. Unsere verantwortliche Pflegefachkraft ist im Augenblick in ein wissenschaftliches Projekt eingebunden, das diese Fragestellung genau untersucht und deutliche Signale an die Politik geben soll. Sie sehen, wir verfolgen die Auswirkungen der Veränderungen durch das Pflegestärkungsgesetz 2 sehr genau und werden versuchen, an den Verbesserungen für die Zukunft, die notwendig sind, aktiv mitzuwirken. Leider ist auch, wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, noch immer keine Fertigstellung des Landesrahmenvertrags nach § 75 SGB XI zu verzeichnen, der die Rahmenbedingungen für die Leistungen und die Personalausstattung der stationären Altenpflegeeinrichtungen festlegt. Dieser Rahmenvertrag sollte bereits ab 01. Januar 2017 gelten, doch können sich die beteiligten Parteien immer noch nicht einigen. Da wir uns durch diesen Rahmenvertrag Verbesserungen in der personellen Besetzung erhoffen, fordern wir über die Fachverbände und das Diakonische Werk in Niedersachsen, dass die Einigung und Umsetzung jetzt kurzfristig erfolgt. Mittlerweile ist auch das Pflegestärkungsgesetz 3 in Kraft getreten, das vor allem auch die Rolle der Kommunen bei der Planung und Umsetzung einer bestmöglichen Versorgung durch Pflege und Betreuung in ihrem Zuständigkeitsbereich regelt. Gerne informieren wir Sie auch persönlich über aktuellen Entwicklungen, sprechen Sie uns an. An dieser Stelle möchten wir Sie schon einmal ganz herzlich zu unserem diesjährigen Sommerfest am 08. Juli 2017 in unsere schöne Parkanlage einladen. An diesem Tag wollen wir wieder für die Bewohnerinnen und Bewohner, die Angehörigen und alle weiteren Gäste einen wunderschönen Nachmittag in der Inneren Mission anbieten. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer „Lichtblicke“. Robert Wehr, Einrichtungsleiter 3

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Zum Nachdenken Eure Rede sei allzeit freundlich und mit Salz gewürzt! I ch koche gern, gern und gut. Es macht mir einfach Spaß, wenn es bruzzelt und ein Essen entsteht, das schmeckt. Gestern habe ich zum ersten Mal eine Erdnusssoße gemacht. Das war spannend. Wichtig bei jedem Essen ist das Würzen. Eine verwürzte Mahlzeit ist fade oder zu scharf und gefällt niemandem, auch dem Koch nicht. Alfons Schuhbeck, ein bekannter Koch hat eine regelrechte Wissenschaft aus dem Würzen gemacht. keit ist die Folge. Andererseits werden oft böse Worte daher gesagt, weil man meint, doch ehrlich konfrontieren zu müssen. Da bleiben dann oft nur Scherben zurück. Auch in der Bibel spielen Gewürze eine wichtige Rolle. Koriander, schwarzer Senf, Zimt, Kapern, Kümmel, Dill, Safran, Minze und noch viele andere Gewürze findet man in der Bibel. Jesus hat einmal gesagt, dass wir das Salz der Erde sind. Er überträgt die Wirkung des Salzes auf unser Tun in der Welt. Paulus ermuntert uns zur Nachfolge. Eure Rede sei allzeit freundlich und mit Salz gewürzt! Das sagt er im Brief an die Gemeinde in Kolossä. Paulus wusste um unsere Probleme im Miteinander. Wir neigen ja zu Extremen. Entweder schweigen wir in Konflikten oder wir gehen aufeinander los. Beispiele haben wir genug in dieser Welt. Zu flau oder superscharf, wie beim Essen. Bei flauem Essen denke ich immer an Diät und bei superscharf an verrückte Esswettbewerbe. Paulus denkt an die richtige Mischung in unserm Reden und um unsere innere Haltung dabei. Viele schöne Worte werden in unserer Welt gesagt, doch sie sind leer, weil sie nicht ernst gemeint sind. Klare Worte werden vermieden, weil man niemandem auf die Füße treten will. Alles wird unter der Decke gehalten. Unehrlich- Was Paulus wohl meint, ist, dass es beim Kommunizieren auf die richtige Mischung ankommt, die richtige Würze. Salz hat eine gute Wirkung. Es reinigt, konserviert und vieles mehr. Manchmal müssen offene Worte sein, damit eine Situation bereinigt wird. Die Mischung zu finden ist eine Kunst, zweifellos, genau wie beim Kochen. Gut ist es, wenn wir uns in unserem Tun und Reden von Gott leiten lassen. Wie geht er mit uns um? Er liebt uns vorbehaltlos und ist freundlich zu uns. Er verschweigt aber auch nicht die Wahrheit und sagt sie uns auf den Kopf zu. Kürzlich las ich, dass Gottes Schärfe die Rückseite seiner Liebe sei und seine Klarheit der Spiegel seiner Liebe. (dm) 4

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Gesundheitsseite Sauer macht lustig – und gesund Die Vorteile, wenn man jeden Tag etwas Zitronenwasser zu sich nimmt, liegen auf der Hand, es wirkt basisch, es hemmt Entzündungen, fördert die Verdauung und hilft sogar beim Abnehmen. Zitronen und somit auch das Zitronenwasser hat eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung und kann dem Körper im Allgemeinen, sowie dem Immunsystem durch den hohen Vitamin C Wert gute Dienste leisten. D ie Zitrone ist eine Frucht mit allerlei Kompetenzen für eine körperliche Gesundheit und ein allgemeines Wohlbefinden. Am besten ist es, wenn Sie jeden Morgen ein Glas Zitronenwasser trinken. Rezept: Pressen Sie hierfür eine halbe Zitrone, wer mag auch eine ganz Zitrone, aus und vermengen Sie den Saft mit 250 ml Wasser. Am besten eignet sich hierfür Quell- oder qualitativ hochwertiges Leitungswasser. Mögen Sie es etwas süßer? Dann geben Sie ein paar Tropfen Stevia oder einen Schuss Süßstoff mit in das Glas. Da die meisten Menschen lieber etwas mit Geschmack trinken, regt das Zitronenwasser von ganz alleine an, mehr zu trinken, was bekanntlich im Sommer sehr wichtig ist. Allerdings kann der Saft einer ausgepressten Zitrone nicht nur innerlich eine Menge für ihr Wohlbefinden tun, sondern auch eine äußerliche Anwendung ist empfehlenswert. Der Saft einer Zitrone kann als Gesichtstinktur zur Bekämpfung von Pickeln und Mitessern wirken und strafft das Bindegewebe. So kann man sagen, es wirkt auch wie ein Anti-Aging Tonikum. Wenn Sie für Ihr Zitronenwasser unbehandelte Biozitronen verwenden, können Sie den Abrieb in Desserts oder über einen frischen Salat streuen und genießen. Die dann noch übergebliebenen Reste können kleingeschnitten in einem Dörrgerät, im Backofen, oder auch auf der Heizung getrocknet werden und können hinterher mit heißem Wasser zu einem wohltuend und gut schmeckenden Tee weiterverarbeitet werden. Sie sehen als, die Zitrone ist nicht nur sauer und macht lustig, sondern hat noch viele weitere gute Eigenschaften, die man sich zu Nutze machen kann. (js) 5

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Bilderseiten Kooperationskonzert in St. Sixti Finnissage der Bilderausstellung Seniorennachmittag in Apostel Seniorennachmittag im Stiemerling 6

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Sitzgymnastik Besuch von Schülern der Wartbergschule Zukunftstag 2017 Frau Schneider singt im großen Speisesaal Männerstammtisch 7

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Vernissage U nsere diesjährige Bilderausstellung mit der Künstlerin Carmen Wilke stand unter dem Motto: „Farben der Gefühle“. Die wunderschönen und sehr farbenfrohen Bilder konnte man sich in der Zeit vom 11. März bis zum 30. April in unserem Hause ansehen. Die Bilder regten zum Gespräch und entführten die Betrachtenden in eine andere Welt. Die Rückmeldungen an die Künstlerin waren sehr positiv. Wir möchten uns hiermit noch einmal bei allen Beteiligten und ganz besonders bei der Künstlerin Frau Wilke für die gelungenen Bilder und die schöne Ausstellung bedanken. (js) Zum Abschluss der Bilderausstellung fand am 03. Mai eine Finissage mit der Bewohnervertretung, der Einrichtungsleitung unseres Hauses und Herrn Rackowitz, dem Kunstverständigen aus Northeim statt. 8

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Frühjahrsmarkt A m 1. April 2017 fand wirklich und nicht als Aprilscherz der allseits bekannte und immer wieder gut besuchte Frühjahrsmarkt in unserem Hause statt. Bei bestem Wetter konnten die Gäste ihren Kuchen und sogar am Abend auch das Grillgut im schön eingedeckten Innenhof einnehmen. Im Haus tummelten sich viele verschiedene Aussteller, die handgemachte Karten, Gebasteltes, Stick- und Strickwaren sowie Patchwork-Artikel verkauften. Wie in den Jahren zuvor gab es zudem auch Schmuck, Blumen und frischen Imkerhonig, der sich bester Bekanntheit und Beliebtheit bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Angehörigen und Gästen des Hauses erfreut. Musikalisch wurde der Frühjahrsmarkt von der Gitarrengruppe der Apostelkirchengemeinde begleitet, die nicht nur Kirchenlieder vortrugen, sondern auch zum Mitsingen und Mitschunkeln die bekanntesten Frühjahrslieder spielten und somit für eine gute Umrahmung dieses schönen Marktes beitrugen. (js) 9

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Bastelanleitungen Drucken mit Zitronenscheiben I m Sommer werden viele Getränke mit einer Zitrone oder einer Orangenscheibe gereicht. Das ein oder andere Mal hat man dann etwas von dem Obst über. Wenn man es nicht für den nächsten Tag oder das nächste Getränk aufheben muss oder möchte, dann kann man auch ganz toll hiermit stempeln. Benutzen Sie hierzu Wasser- oder Acrylfarben. Schneiden Sie die Frucht in der Mitte durch, bringen Sie je nach ihrem Geschmack leuchtende, bunte Sommerfarben auf und drucken Sie auf Pappe, Papier, Postkarten oder auch auf Stoff. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. (js) Steine bemalen W er kennt das nicht: Man ist im Sommer viel draußen unterwegs, ob im Urlaub oder nur im Park oder Wald vor der Tür? Viele Naturmaterialien laden hier zum Basteln ein. Mit Stöckern oder Steinen kann man eine ganze Menge machen, z. B. Briefbeschwerer oder einfach nur eine nette Dekoration für den Tisch oder die Fensterbank. Nehmen Sie hierzu einfach Steine ihrer Wahl, diese können klein oder groß, flach oder uneben sein. Am besten zum Bemalen der Steine eignen sich Acryl- und Lackfarben, sowie Fingermalfarben. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf und gestalten Sie die Steine ganz nach Ihrem Empfinden. (js) 10

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Gedicht Ein Pflegeheim wird oft verpönt, obwohl man sich daran gewöhnt. Wenn man bereit ist anzuschauen, worauf die Buchstaben doch bauen. PDas ganz klar auf Partnerschaft, daraus zieht jeder seine Kraft. FDas für familiär hier steht, denn niemand geht allein den Weg. LDas bezeichnet Lebenslust, es gibt viele Angebote, wenig Frust. EDas ist hier die Empathie, gefühlvoll begleitet werden Sie. GDas zeigt die Geselligkeit, auch hier macht sich der Frohsinn breit. EDas steht hier für Eigenständigkeit, als Helfer stehen wir gern bereit. HDas soll Herzlichkeit versprechen, dieses wollen wir auch niemals brechen. EDas es schaut schon wieder rein, es soll eine Einladung für Sie sein. IDas es heißt hier individuell, der eine langsam, der andere schnell. MDas ist hier ganz ohne Frage, die Menschlichkeit an jedem Tage. Die Würde so steht`s im Gesetz, ist etwas, was man nie verletzt. Doch ein jeder von uns Fehler macht, manchmal es auch deswegen kracht. Ein offenes Wort sollt man dann sprechen, damit die Mauern endlich brechen. Denn jeder Mensch, er ist es wert, dass man ihn liebt und auch verehrt. Manuela Hentrich (Seniorenbegleiterin, Innere Mission) 11

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Fisch auf jeden Tisch G rüße von der See, so hieß unsere kulinarische Themenwoche vom 08. bis 14. Mai 2017. Am Mittwoch, den 10. Mai, gab es dazu ein bereichsübergreifendes Hauswirtschaftsangebot. An diesem Vormittag haben die Seniorenbegleiterinnen in allen Wohnbereichen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, die Spaß daran haben, in der Küche mitzuarbeiten, ein Heringssalat zubereitet. Es wurde sich angeregt unterhalten, viel gelacht und konzentriert gearbeitet. Für alle, die keine Lust hatten, selbst tätig zu werden, bestand allerdings die Möglichkeit, den Heringssalat auch einmal zu probieren. Das übergreifende Hauswirtschaftsangebot fand sehr guten Anklang und wird sicherlich in der ein oder anderen Form wiederholt. (js) 12

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Die neue Bewohnervertretung stellt sich vor A m 17. Mai 2017 standen die Wahlen zur neuen Bewohnervertretung an. Mit einer guten Wahlbeteiligung wurden diese 7 Kandidatinnen und Kandidaten von den Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Hauses gewählt. Liane Gellert Klaus Leonhardt Helga Schäfer Gerhard Auras Doris Weitzel Anneliese Seeger Ilsemarie Bartsch Wir sagen herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Die Bewohnervertretung, was wird dort eigentlich gemacht? D as gewählte Gremium der Bewohnervertretung kümmert sich um die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner, die in einer stationären Einrichtung leben. Bei uns treffen sie sich einmal im Monat mit der Einrichtungsleitung und besprechen aktuelle Themen sowie verschiedene Belange der hier Lebenden. Auch hausübergreifende Themen wie zum Beispiel die Umgestaltung der unterschiedlichen Bereiche oder die sichere Gestaltung der Wege kann dort zum Inhalt werden. Anliegen einzelner Bewohnerinnen und Bewohner können dort zur Sprache kommen und werden je nach Wunsch auch streng vertraulich behandelt. Eine Amtszeit der Bewohnervertretung dauert zwei Jahre und es kann sich jeder in der Einrichtung Wohnende aufstellen lassen. (js) 13

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Der Glaube gibt uns Kraft, tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können, und Enttäuschungen und Sorgen gelassen auf uns zu nehmen, ohne je die Hoffnung zu verlieren. Martin Luther King Wir nehmen Abschied von unseren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern: Frau Martha Dannemann Frau Gertrud Gebhardt Frau Karin Raymund Frau Ruth Hinze Frau Käte Roller Herr Karl Borchers Frau Marianne Meyer Herr Friedrich Bierwirth Frau Elisabeth Ellies Frau Maria Grüne Frau Marianne Heinrich Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Entschlafenen 14

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Neue Bewohnerinnen und Bewohner Frau Doris Kühnemundt Herr Oskar Püschel Frau Maria Bergmann Frau Wilma Schwanke Herr Werner Reiche Herr Karl- Heinz Winter Frau Christa Schwarz Herr Oskar Schwarz Herr Karl Martinetz Frau Gertrud Rohde Frau Irma Schwertfeger Frau Wilma Kohlhase Herr Erich Figelski Herr Friedrich Bierwirth 15

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