Beilage Kandelmarsch 2014

 

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Kandelmarsch 2014

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Die sechs Esslinger Studentenverbindungen präsentieren den 92.Kandelmarsch Von 1922 ... ... bis 2014 www.kandelmarsch.de

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2 Kandelmarsch „Die jungen Menschen übernehmen Traditionen dann, wenn ihr ursprünglicher Sinn und tiefere Bedeutung nachvollziehbar sind.“ Dr. Jürgen Zieger Dienstag, 29. Juli 2014 „Aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man die philosophische Dimension des Kandelmarschs. Es handelt sich dabei um eine dialektische Problemlösung in bester Hegelscher Tradition.“ Prof. Dr. Peter Väterlein „Es ist im Grunde ein Abschied, der keiner sein sollte.“ Dietmar Ness „Mit dem Kandelmarsch zeigen die Studierenden eben, dass sie neben dem vielen Wissen, das sie all die Jahre verarbeiten mussten, auch noch den Schalk im Nacken haben.“ Klaus Wiemer inhalt Kandelmarsch Seite 3 Verbindungen Seite 4 Marsch-Geschichten Seite 6 Damals und heute Seite 8 Lebenslanges Lernen Seite 9 + 10 Rat vom Gründerstall Seite 11 impressum Redaktion Marcus Mohr, Alfred Hans Feiler, Barbara Scherer, Andreas Kaier. Chefredakteur Dr. Alexander Marinos Anzeigen Oliver Vollmer (verantw.) Druck Bechtle Verlag&Druck Esslingen Dr. Jürgen Zieger Oberbürgermeister von Esslingen Oft hört man, dass Traditionen nicht mehr gepflegt werden. Dass die Jugend sich nicht mehr für Traditionen begeistern lässt und nur noch die Älteren die Traditionen pflegen. Man muss der Jugend zugestehen, dass es ihre Freiheit ist, Traditionen zu übernehmen oder es nicht zu tun. Die jungen Menschen übernehmen Traditionen dann, wenn ihr ursprünglicher Sinn und tiefere Bedeutung nachvollziehbar sind. In Esslingen wird der Kandelmarsch von den Absolventen der Hochschule aufrechterhalten, weil der Abschluss des Studiums früher und heute ein besonderer Tag für sie ist. Ein Tag, der ein außergewöhnliches Ritual verdient. Man hat nach den hohen Anforderungen des Studiums den Wunsch gemeinsam zu feiern und die Stadt an diesem Tag teilhaben zu lassen, sich voller Stolz als Absolvent der Hochschule zu zeigen. Und die Stadt nimmt daran teil. Der Anblick der Absolventen beim Kandelmarsch ist für die Esslinger ein Ausrufezeichen für die technologische und wirtschaftliche Zukunft ihrer Stadt und Region. Ohne das „Nachwachsen“ der Nachwuchskräfte könnten wir in einer Region ohne Rohstoffe nicht auf eine Zukunft mit gesunder Wirtschaft und den durch die Wirtschaft erzeugten Wohlstand rechnen. Die ausgebildeten jungen Frauen und Männer werden in ihren Disziplinen in die Berufswelt einsteigen und ihren wichtigen Beitrag leisten. Der Betrachter kann auch gut nachvollziehen, dass der Abschluss an der Hochschule Esslingen ein Grund zum Feiern ist. Damit ist der Kandelmarsch ein Zeichen für gepflegte Tradition, die positive berufliche Zukunft der Absolventen und im Ergebnis für die Zukunft der Wirtschaft in der Ingenieurstadt Esslingen. Ich beglückwünsche die Absolventen zum bestandenen Abschluss und gleichzeitig wünsche ich ihnen als Teilnehmer des Kandelmarschs eine schöne Feier bei gutem Wetter in unserer traditionellen und lebendigen Hochschulstadt Esslingen. Prof. Dr. Peter Väterlein Prorektor für Lehre und Weiterbildung Die Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen am Ende jedes Semesters ist der absolute Höhepunkt des akademischen Kalenders der Hochschule Esslingen. Selten wird deutlicher, welchem Ziel die Arbeit von Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eigentlich dient. Zweimal im Jahr entlässt die Hochschule Esslingen künftige Fach- und Führungskräfte in den Arbeitsmarkt. Aber auch für die Studierenden ist dieser Tag ein Meilenstein in ihrer Biografie. Vielfach markiert er nicht nur den Abschluss eines anspruchsvollen und oft mühsamen Studiums, sondern ist Endpunkt eines manchmal verschlungenen Wegs durch Schulen und Ausbildungsstätten. Mit Recht sind unsere Absolventinnen und Absolventen an diesem Tag stolz auf sich und ihre Leistung. Die feierliche Verabschiedung im Neckarforum gibt diesem denkwürdigen Ereignis den würdigen Rahmen. Im Sommersemester ist es aber der Kandelmarsch am Freitag Nachmittag, der den eigentlichen Abschluss des Studiums markiert. Diese Tradition, die nun schon in die 92. Runde geht, hat als Jux nicht mehr ganz nüchterner Studenten begonnen. Aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man die philosophische Dimension des Kandelmarschs. Es handelt sich dabei um eine dialektische Problemlösung in bester Hegelscher Tradition, die angehenden Akademikern durchaus würdig ist: Aus einer These – Fußgänger mit Leiter sind eine Art Fuhrwerk, das sich auf der Straße bewegen muss – und einer Antithese – Fußgänger bleibt Fußgänger und muss auf dem Gehsteig laufen – entsteht die Synthese: ein Fuß auf dem Gehsteig und einer auf der Straße. Die Hochschule Esslingen gratuliert den Absolventinnen und Absolventen zum Studienabschluss und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Wir hoffen, viele von ihnen als Alumni, Lehrbeauftragte oder im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme wiederzusehen. Dietmar Ness, Ehrensenator Vorsitzender Verein der Freunde Als „Kandel“ bezeichnet man im Schwäbischen den Bereich zwischen Bordstein und Straße, also den Rinnstein. Seit 1922 wird die Tradition des Kandelmarschs an der Hochschule gepflegt und von den Esslinger Verbindungen organisiert. Mit Frack und Zylinder, einer Leiter auf der Schulter, etwas zum Trinken dabei und im Gänsemarsch, im Wechsel ein Fuß auf dem Gehsteig und ein Fuß im Kandel, bewegt sich der Zug gut gelaunt durch die Esslinger Altstadt – das ist schon eine ganz besondere und einzigartige Art und Weise, die Studierenden aus dem Hochschulleben zu verabschieden. Eine solche Verabschiedung betont das formale Ende der Studienzeit. Es ist im Grunde ein Abschied, der keiner sein sollte. Denn sowohl die Esslinger Verbindungen, der Verein der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF) als auch die Alumniarbeit der Hochschule Esslingen fördern eine lebenslange Verbundenheit der Absolventinnen und Absolventen mit ihrer Hochschule – ähnlich wie das an den Universitäten in England und USA immer schon Brauch ist und ein spezielles Bekenntnis der Absolventen zu ihrer Hochschule verdeutlicht. Diese Verbundenheit wird mit dem Kandelmarsch der Esslinger Absolventen beeindruckend und lebendig vor Augen geführt. Kommen Sie am 1. August ab 13 Uhr in die Esslinger Altstadt und seien Sie dabei – der VDF freut sich auf Sie! Wall of Fame Verbundenheit können Sie mit der Hochschule auch zeigen, indem Sie sich auf der Wall of Fame registrieren lassen. Die Wall of Fame, am Standort Esslingen Stadtmitte, wurde erst dieses Jahr, anlässlich der 100-Jahr-Feier, eingeführt und findet einen sehr guten Zuspruch. Weitere Informationen zu „Wall of Fame“ können Sie anfordern unter alfred-hans.feiler@hsesslingen.de oder im Internet über http://www.vdf-he.de/ home/ suchen. Klaus Wiemer Vorsitzender der TV Arminia Die Studierenden der Hochschule Esslingen fühlen sich in der „Ingenieurstadt Esslingen“ wohl: Esslingen hat Atmosphäre, hat eine tolle Hochschule, und die Bevölkerung hat auch Verständnis für die Studierenden, auch wenn es wie beim Kandelmarsch lauter wird. Es passt eben alles zusammen. Das war schon zu meiner Studienzeit so. Auch wir haben uns 1960 per Kandelmarsch von der Hochschule und der Bevölkerung verabschiedet. Mit dem Kandelmarsch zeigen die Studierenden eben, dass sie neben dem vielen Wissen, das sie all die Jahre verarbeiten mussten, auch noch den Schalk im Nacken haben. Sie zeigen aber auch, dass sie für die Forderungen der damaligen Polizei Verständnis hatten und eine „gefundene“ Leiter wieder ordentlich an den ursprünglichen Ort zurück bringen wollten – nicht auf dem Gehweg, nicht auf der Straße, sondern eben im „Kandel“. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten! Es hat sich aber seit 1922 vieles geändert. Die sechs Esslinger Verbindungen haben sich seit dieser Zeit auch stark verändert. Auch wir haben uns der Zeit angepasst, pflegen aber trotzdem unsere Traditionen. Auch wir haben heute noch immer ein gutes Verhältnis zu der Esslinger Bevölkerung und vor allem zur Hochschule. Wir sind ein Teil dieser Hochschule, sind auch Alumni geworden und als „Alte Herren“ in der Industrie und in der gesamten Gesellschaft vertreten. Unsere Studierenden werden in ihrem Berufsleben in der ganzen Welt herumkommen. Aber sie werden die Zeit ihres Studiums in Esslingen nie vergessen und viele von ihnen werden auch gelegentlich wieder nach Esslingen zurückkommen. So erging es auch mir, und so wird es auch den künftigen Absolventen der Hochschule ergehen. Menschen ändern sich im Kern nur wenig. Und auch das ist Tradition. Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen und wünschen ihnen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.

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Dienstag, 29. Juli 2014 Kandelmarsch 3 Ein Pferdefuhrwerk geht voran 92. Kandelmarsch am 1. August – Hochschulabsolventen verabschieden sich Am Freitag, 1. August, zieht wieder der traditionelle Kandelmarsch durch die Esslinger Innenstadt. Viele Semester lang war die Hochschule Esslingen und die Stadt Esslingen Heimat für zahlreiche inländische und ausländische Studentinnen und Studenten. Die letzten Prüfungen sind geschrieben, und die Abschlussarbeiten der Bachelor und Masterstudenten sind fertiggestellt. Mit der Zeugnisausgabe am 1. August endet für 425 junge Leute das Studium. Für den Großteil der Absolventen steht nun der Einstieg in das Berufsleben an. Andere beginnen mit einem Aufbaustudium an der Hochschule Esslingen oder einer anderen Hochschule. Bevor aber der „Ernst des Lebens“ beginnt, pflegen die Absolventen noch eine in Deutschland einmalige Tradition: Gemeinsam mit den Absolventen des Wintersemesters 2013/14 begehen sie den 92. Kandelmarsch. Nach der Verabschiedung im Neckarforum und der Zeugnisausgabe versammeln sich die Absolventen mit ihren Vorgängern auf dem Campus der Hochschule. Nach der Krugausgabe, den Ansprachen der Hochschulleitung und eines Absolventen stellen sich die Teilnehmer auf. Angeführt von einem Pferdefuhrwerk mit der Hochschulleitung und den Fuhrwerken der sechs Esslinger Studentenverbindungen ziehen die Kandidaten im „Kan- delmarsch“ durch die Esslinger Altstadt. Traditionell gekleidet in Frank und Zylinder, die Leiter geschultert, den Krug in der Hand, einen Fuß auf dem Bürgersteig und einen auf der Straße. Der Zug führt vom Campus durchs Wolfstor in die Innenstadt und kehrt über die Innere Brücke, die Agnesprommenade, den Marktplatz, den Hafenmarkt und die Strohstraße zum Campus zurück, wo die Pep-Band der Hochschule die jungen Leute empfängt. Dort kann man sich bei einer Wurst vom Grill und einem kühlen Getränk von Kommilitonen, Lehrbeauftragten und Professoren verabschieden. Im Anschluss starten die Absolventen ihren Zug durch die Kneipen, Seit 92 Jahren ein bekanntes Bild in Esslingen: Der Kandelmarsch ist ein beliebtes Fotomotiv. die wieder ein gewisses Kon- stellen. Die Unermüdlichen treftingent an Freibier oder andere fen sich zum Abschluss in der Vergünstigungen zur Verfügung Diskothek One im Dick-Areal. Langer Atem ANZEIGE ANZEIGE Verbindungen pflegen die Marsch-Tradition THE POWER OF DELIVERY Sechs Esslinger Verbindungen organisieren Jahr für Jahr den in Deutschland einmaligen Kandelmarsch. Traditionen pflegen und erhalten: Seit mehr als 90 Jahren organisieren die sechs Esslinger Studentenverbindungen den Kandelmarsch. Ob sich die Handvoll Absolventen des Wintersemesters 1921/22 hätten vorstellen können, was aus ihrer Idee entstehen würde? Mehr als 90 Jahre später begehen Jahr für Jahr um die 400 Teilnehmer diese einzigartige Tradition. Organisiert wird dieses Ereignis von den Mitgliedern der sechs Esslinger Studentenverbindungen. Diese sind Teil des Rotenberger Vertreter-Convents (RVC). Dieser vereint als Dachverband insgesamt 13 studentische Verbindungen an vier Hochschulstandorten. Der Bierkrug ist ein wichtiges Utensil: Rund 400 Männer und Frauen nehmen am Kandelmarsch teil. Fotos: Hochschule Esslingen Auf der Suche nach Impulsen? Ihre Begeisterung, Ihr Engagement, Ihre Ideen und Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind bei uns gefragt. Wir sind ein modernes, in die Zukunft gerichtetes Familienunternehmen mit Sitz in Stuttgart, das Werte wie Mitarbeiterorientierung, Kundenfokussierung, Innovation, Sicherheit und Zuverlässigkeit täglich nachhaltig lebt. viastore zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Intralogistik-Systemen, Warehouse Management Software und SAP-Logistik-Lösungen. Wir begleiten unsere Kunden von der Beratung und Planung über die Realisierung bis zur Anlagenbetreuung und zum Retrofit. Praktikum? Abschlussarbeit? Berufseinstieg? Ihr Link zu uns: viastore.de/karriere

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4 Kandelmarsch Dienstag, 29. Juli 2014 Gestalter studentischen Lebens Ski-Meisterschaften oder Neujahrsempfang: Verbindungen organisieren Veranstaltungen Techn. Verbindung Arminia Eichendorfstr. 14 73734 Esslingen Tel: 07331 67691 info@tv-arminia.de www.tv-arminia.de Techn. Wissen. Bund Kephallenia-Württembergia Obertorstr. 38 73728 Esslingen Tel: 0711 3510295 Fax: 0711 3510297 info@kephallenia.de www.kephallenia.de Verbindung "Motor" Zollbergstr. 14 73734 Esslingen Tel: 0711 384616 Fax: 0711 9385650 info@verbindung-motor.de www.verbindung-motor.de Sportverbindung Hohenneuffen Rilkestraße 8 73728 Esslingen info@shme.de www.shme.de Techn. Verbindung Staufia Mülbergerstr. 41 73728 Esslingen Tel: 0711 311482 info@tvstaufia.de www.tvstaufia.de Seit dem Umzug der Abteilung Maschinenbau nach Esslingen gibt es auch hier studentische Verbindungen, die das Bild der Hochschule Esslingen und der Stadt Esslingen bereichern. Viele der Esslinger Verbindungen wurden in Stuttgart gegründet und folgten im Jahr 1914 der Abteilung Maschinenbau nach Esslingen. Andere wurden in Esslingen gegründet. Von Anfang an sind sie eng mit der Hochschule verbunden. Viele Einrichtungen wie das Hochschulorchester und der Verein der Freunde sind durch die Initia- tive von Verbindungsstudenten entstanden. Die sechs Esslinger Verbindungen sind Mitglied im Rotenberger Vertreter-Convent (RVC). Dieser vereint als Dachverband 13 Studentenverbindungen an den Hochschulstandorten Esslingen, Nürtingen, Reutlingen und Stuttgart. Veranstaltungen wie der RVCNeujahrsempfang, die SkiHochschulmeisterschaften und der Kandelmarsch bereichern das Leben an der Hochschule Esslingen und sind aus dem Hochschulkalender nicht mehr weg zu denken. Als Dachverband gleichgesinnter Korporationen an Hochschulen in Baden-Württemberg wahrt der RVC die Interessen seiner Mitgliedsverbindungen in Studien-, Standes- und Korporationfragen. Symbol dafür wurde die Grabkapelle auf dem Rotenberg, an der Strecke zwischen Esslingen und Stuttgart. Da dort die Stammburg der Württemberger stand, war es naheliegend, auch die Farben „SchwarzRot“ und den Wahlspruch „furchtlos und treu“ für den neuen Dachverband zu übernehmen. Die Verbindungen des RVC sind farbentragend, nicht schlagend und politisch neutral. Vorurteile gegen andere Religionen, Hautfarben oder Herkunft sind bei den Mitgliedsverbindungen nicht zu finden. Die Verbindungen des RVC stehen Studentinnen und Studenten aller Fakultäten offen. www.rvc-online.de www.tv-arminia.de www.kephallenia.de www.verbindung-motor.de www.shme.de www.verbindung-suevia.de www.tvstaufia.de Verbindung Suevia Zollbergstr. 43 73734 Esslingen Tel: 0711 41458507 Fax: 0711 41458500 info@verbindung-suevia.de www.verbindung-suevia.de Anschließend wird kräftig gefeiert Unterstützer: Gastronomen heißen Kandelmarsch-Teilnehmer willkommen Was wäre der Kandelmarsch, wenn nach dem Gang durch die Stadt nicht ausgiebig das Ende der Studienzeit gefeiert werden könnte. In den folgenden Locations geht es besonders ab: Das Restaurant Palmscher Bau ist ein Familienunternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Gastronomie sowie Par- tyservice. Das Restaurant hat eine Kapazität von bis zu 240 Plätzen. Der Palmsche Biergarten bietet zusätzlich bis zu 300 Gästen Platz unter den altehrwürdigen Kastanien mitten im Zentrum der Altstadt. Auf mehreren Floors wird in der Discothek One für jeden etwas geboten. Mit seinem ausgefallenen Lichtkonzept und einer 30 Quadratmeter LED-Wall, ist das One Kulisse für Urban Sound, Mixed Music und Hip Hop-Klänge. Samstags können sich die Freunde der elektronischen Musik auf einen Mix aus Dancecharts und feinstem House freuen. Die VIP-Lounges können für ein exklusives und persönliches Feiern gebucht werden. Immer Freitags gibt es die exklusivsten House Tunes zu hören, samstags die besten Black und Hip Hop-Beats gepaart mit R‘n‘B, Soul und Oldschool. Zwischen Wolfstor, FHTE, und Karmeliter-Passage, in der Esslinger Obertortstraße 8 steht die Gaststätte Karmeliter. Seit über 100 Jahren wird dort bewirtet und seit mehr als 20 Jahren ist Roger Bartl der Inhaber. Einst ein gutbürgerli- ches Speiselokal, wurde aus dem Karmeliter Mitte der 70er, bedingt durch die Nähe zur FHTE, eine Studentenkneipe mit gutbürgerlicher Küche.

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Technik im Fokus. Menschen im Blick. Denn wegweisende Ideen brauchen Menschen, die sie nach vorne bringen. Bis ins Ziel und darüber hinaus. Absolventen (m/w) wie Sie, die erste Auslandserfahrung mitbringen und mit uns die Zukunft gestalten möchten. Ob im kaufmännischen oder technischen Bereich – im Rahmen unseres Internationalen Traineeprogramms, das individuell mit Ihnen abgestimmt ist, starten Sie in Ihrem Fachgebiet durch. In anspruchsvoller Projektarbeit bringen Sie Ihre Ideen ein und durchlaufen dabei weitere Stationen im In- und Ausland – stets begleitet von Mentoren aus dem Personal- und Fachbereich. So können Sie sich bereits zu Anfang Ihrer Karriere ein internationales Netzwerk aufbauen. Gemeinsam mit unseren rund 64.000 Mitarbeitern an über 140 Standorten und in zehn großen Forschungs- und Entwicklungszentren weltweit arbeiten Sie an zukunftsorientierten Lösungen für unsere namhaften Kunden. Als weltweit führender Hersteller von Komponenten und Systemen für den Verbrennungsmotor und dessen Peripherie bieten wir ein Umfeld, das von kurzen Entscheidungswegen und viel Freiraum lebt – aber vor allem die Leistung eines jeden Einzelnen zu schätzen weiß. Ergreifen Sie Ihre Chance, und prägen Sie die Zukunft mit MAHLE. www.jobs.mahle.com Jetzt Fan werden MAHLEKarriereDE

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6 Kandelmarsch Dienstag, 29. Juli 2014 Ein Bein auf dem Bürgersteig, das andere im Rinnstein – das kommt dabei heraus, wenn sich die Ordnungshüter nicht entscheiden können, ob Studenten mit einer Leiter auf die Straße gehören oder auf den Gehweg. Fotos: Hochschule Esslingen „Was macht ihr wieder für einen Unfug?“ Mit der Leiter den Zollberg hinunter: Erster Kandelmarsch endet auf der Polizeiwache Die Hochschule Esslingen feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen am Standort Esslingen. Im Jahr 1914 wurde die damalige Königlich Württembergische Maschinenbauschule von Stuttgart in die Nachbarstadt Esslingen verlegt. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs nahm im Januar 1919 die Staatliche Württembergische Maschinenbauschule Esslingen den Lehrbetrieb zügig wieder auf. Der Kandelmarsch ist nicht ganz so alt: Die Kandidaten des Wintersemesters 1921/22 hatten beschlossen, den Schluss des Studiums besonders eindrucksvoll und originell zu feiern. Sie besorgten sich einen mit Pferden bespannten Leiterwagen, auf dem alle 28 Kandidaten Platz nahmen. Mit ihm fuhren sie durch die Straßen der Stadt. So wurde die erste „Kandidatenabfuhr“ in Esslingen geboren. Von einem Zeitzeugen ist ein Bericht aus dem Jahr 1922 zur Entstehung des Kandelmarschs überliefert: „Im gleichen Semester geschah es, dass gegen ein Uhr nachts im damaligen Kneip-Lokal, der Zollberg-Wirtschaft, eine feuchtfröhliche Kneipe zu Ende ging. Angesichts der guten Stimmung zogen aber die Beteiligten nun nicht nach Hause, sondern den Zollberg hinauf auf ein Baumgrundstück. Noch heute fahren die Absolventen der Hochschule beim Kandelmarsch mit dem Pferdefuhrwerk durch die Esslinger Straßen – ganz so, wie ihre Vorgänger im Jahr 1922. Dort holten sie eine etwa 30-sprossige Leiter, um sie in die Stadt hinunter zu nehmen. Zehn bis zwölf Studenten nahmen die Leiter auf die Schulter, drei Mann marschierten voraus, und so ging’s im Gleichschritt über die Pliensaubrücke, die damals noch sehr schmal war, starke seitliche Mauern besaß und links und rechts einen nur sehr schmalen Fußgängerweg für eine Person hatte. Es ging durch das Pliensautor, danach standen wir an den zugezogenen Rollschranken am Bahnübergang. Hinter uns kam ein Auto angerattert. Auf der anderen Seite erwarteten uns der Schrankenwärter und ein Polizist; nachdem ein Güterzug durchgefahren und die Schranke geöffnet war, setzten wir uns im Gleichschritt in Marsch. Da kam die Stimme des Gesetzeshüters: ,Was macht ihr wieder für einen Unfug, geht wenigstens auf dem Bürgersteig, damit die Straße frei ist.‘ Die drei Vorderen zogen ihre Mützen, und dann ging es schweigend auf dem Bürgersteig durch die Pliensaustraße. Auf der Inneren Brücke, von der Maille heraufkommend, stand Polizeiwachtmeister Eckart mit strenger Dienstmiene: ,Halt! Was macht ihr ANZEIGE JOBS & KARRIERE BEI MAHLE hier? Wo kommt ihr her?‘ Die drei Vorderen zeigten mit dem Daumen nach rückwärts. ,Wo wollt ihr hin?‘ Sie zeigten mit dem Zeigefinger nach vorne – sie blieben stumm, damit es keine Nachtruhestörung gab. ,Mit auf die Wache, aber runter vom Bürgersteig!‘ Und der Kandelmarsch war geboren – ein Fuß oben auf dem Bürgersteig, ein Fuß unten auf der Straße – das böse Gesicht des Polizisten änderte daran nichts. Der Schweigemarsch ging am Postmichelbrunnen vorbei, am Alten Rathaus hinauf und in die Heugasse hinein; in die Polizeiwache kamen wir mit der Leiter nicht, aber schon erschien Polizeikommissar Gerspacher vor der Tür: ,Was soll denn das wieder?‘ Als gebürtiger Esslinger war ich dem Polizeigewaltigen bekannt, und unsere Farben kannte er auch. In kurzen Worten erläuterte ich ihm den Sachverhalt. Die Dienstmiene schwand: ,Macht keinen Unfug und bringt die Leiter nach Hause!‘ So geschah es auch. Am kommenden Vormittag kam der Kommissar persönlich zum Leiterbesitzer und erkundigte sich, ob alles in Ordnung war. Beide lächelten verständnisvoll. Wir aber zogen in Zukunft von der Kneipe zurück in die Stadt über die Pliensaubrücke im Kandelmarsch.“ ANZEIGE EINSTEIGEN, ANSCHNALLEN, LOSLEGEN Wegweisende Ideen, in einem partnerschaftlichen Umfeld – das ist MAHLE. Als weltweit führender Hersteller von Komponenten und Systemen für den Verbrennungsmotor und dessen Peripherie sowie als Erstausrüstern im Bereich Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung bieten wir unseren namhaften Kunden zukunftsorientierte Lösungen. Und Ihnen den perfekten Karrierestart. Ob als Schüler, Student, Absolvent oder Fach- oder Führungskraft in der Forschung und Entwicklung, der Produk- tion, dem technischen Vertrieb, dem Einkauf oder dem Controlling – bei uns erwarten Sie vielfältige Einstiegsmöglichkeiten. Internationale Projekte, und eine individuelle Förderung. Bringen auch Sie Ihre Ideen ein und prägen Sie die Zukunft mit MAHLE.

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Dienstag, 29. Juli 2014 Kandelmarsch 7 Mit einem Fuß in der Rinne Programm des Kandelmarschs am 1. August: 9.30 bis 11 Uhr: Offizielle Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen im Neckarforum Esslingen 11.30 Uhr: Zeugnisausgabe 12.45 Uhr: Treffpunkt auf dem Campus Standort Stadtmitte 12.45 Uhr: Krugausgabe 13.15 Uhr: Ansprache von Prorektor Prof. Dr. Wilhelm-August Buckermann 13.30 Uhr: Ansprache des Absolventen Thomas Kopp (WIB) 13.45 Uhr: Aufstellung zum Umzug 14 Uhr: Kandidatenabfuhr und Kandelmarsch 15 Uhr: Rückkehr zum Campus der Hochschule mit gemütlichem Ausklang 17 Uhr: Unterwegs in Esslinger Kneipen Marsch verläuft durch die Innenstadt Der Kandelmarsch verläuft entlang der schwarz gepunkteten Linie. Plan: Stadt Esslingen am Neckar Engagierte Firmen ANZEIGE ANZEIGE Sponsoren unterstützen Kandelmarsch Die folgenden Firmen gehören zu den Sponsoren, ohne die der Kandelmarsch nicht stattfinden könnte. Ingenieurstadt Esslingen am Neckar: Niemand zweifelt an der engen Verbundenheit der Hochschule und ihrer Studenten zur Stadt Esslingen. Für viele wird Esslingen während des Studiums zur Heimat. Die Stadt Esslingen bezeugt diese Verbundenheit durch die erneute Unterstützung des Kandelmarschs durch die Wirtschaftsförderung. Horbach ist seit 1983 eine der Top-Adressen für ganzheitliche Finanzplanung. Insbesondere für Akademiker und anspruchsvolle Privatkunden. Unsere Stärke: Wir stellen die richtigen Fragen und hören zu. So erstellen wir für unsere Kunden persönliche Finanzpläne und individuelle Lösungsgutachten. Perfekt abgestimmt auf die aktuelle Lebenssituation, Träume und Ziele. VEREIN DER FREUNDE der Hochschule Esslingen e.V. Mit Galltec-Mela konnten wir abermals eine von einem Absolventen gegründete und geführte Firma für die Unterstützung des Kandelmarschs gewinnen. Dadurch wird deutlich, dass Absolventen der Hochschule Esslingen und ihrer Vorgängereinrichtungen auch weiterhin ihre Hochschule verbunden bleiben. Der gemeinnützige Verein VDF wurde im Jahr 1949 von Absolventen der Staatlichen Ingenieurschule Esslingen gegründet. Nach der Fusion der beiden Esslinger Fachhochschulen im Oktober 2006 fusionierten auch die Fördervereine Verein der Freunde der FHTE e.V. (VDF) und Verein der Freunde und Förderer der Hochschule für Sozialwesen e.V. (HfS) zum Verein der Freunde Hochschule Esslingen e. V.. WIR LEBEN WERTE Ein Unternehmen der HOMAG Group HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH Tel.: +49 7443 13-0 karriere@homag.de www.homag.com/karriere Willkommen beim Technologieführer. Als Unternehmen der HOMAG Group, dem weltweit führenden Hersteller von Maschinen, Systemen und Anlagen für die Holzbearbeitung, setzen wir Maßstäbe rund um den Globus. Unsere Mitarbeiter bewegen einiges – kreativ, begeistert, zielsicher. Wir vertrauen auf sie, denn ihre Ideen und Impulse bringen uns kontinuierlich weiter. Innovation ist der Motor unserer Zukunft und genau das, was auch Sie antreibt. Nutzen Sie jetzt Ihre Chancen und bauen Sie auf einen starken Partner für Ihre Karriere. Wir fordern und fördern Sie im Praktikum, beim Schreiben Ihrer Abschlussarbeit, als Absolvent/in oder Young Professional beim Start in spannende berufliche Herausforderungen. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten: www.homag.com/karriere

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8 Kandelmarsch Kandelmarsch damals ... Dienstag, 29. Juli 2014 ... und heute

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Dienstag, 29. Juli 2014 Kandelmarsch 9 Akademische Weiterbildung – auch für Unternehmen Im Interview: Prorektor Prof. Dr. Peter Väterlein Vor zwei Jahren wurde das Institut für Weiterbildung der Hochschule Esslingen (IWHE) gegründet. Prof. Dr. rer. nat. Peter Väterlein ist Prorektor für Lehre und Weiterbildung und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des IWHE. Im Gespräch erläutert er, welche Leistungsfelder die Einrichtung abdeckt und warum Unternehmen auf Fortbildungen großen Wert legen. Warum ist die Stärkung der Weiterbildung so wichtig? Hochschulen wurden durch das Landeshochschulgesetz vier zentrale Aufgaben zugewiesen: Lehre, Forschung, Transfer und die akademische Weiterbildung. Mit dem Institut wollen wir eine professionelle Basis für Weiterbildungsangebote in Kooperation mit Partnern aus Industrie und Verbänden schaffen. Die Geschäftsführerin Martina Schwytz ist dabei zentrale Ansprechpartnerin für interne und externe Partner. Hat das Institut also eine Brückenfunktion? Wir vernetzen durch unser Angebot an maßgeschneiderter Weiterbildung Unternehmen stärker mit der Hochschule. Und das auf mehreren Ebenen: Führungskräfte und Fachleute aus den Firmen werden als Lehrbeauftragte eingesetzt. Studierende bekommen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit in Betrieben zu absolvieren. Und ehemalige Studierende, die hier gute Erfahrungen gemacht haben, können zwecks Fort- und Weiterbildung an „ihre“ Hochschule zurückkehren. Weiterbildung von Mitarbeitern als Schlüssel zum langfristigen Unternehmenserfolg – was kann hier das IWHE beitragen? Der Bachelor-Abschluss ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, der es jungen Menschen erlaubt, schon früh in qualifizierte Berufe einzusteigen. Nach einigen Jahren Berufserfahrung ist es für Unternehmen und ihre Mitarbeiter gleichermaßen interessant, auf den gesammelten Erfahrungen aufzubauen. Ein berufsbegleitender Master-Studiengang ist dafür optimal, denn er ermöglicht einen anerkannten Abschluss, ohne dafür aus dem Learning Modulen, mit dem sich die Studieren- den selbstständig Fach- wissen aneignen. Die Prä- senzveranstaltungen um- fassen Seminare, Labor- übungen, Workshops und Exkursionen. Die Betreu- ung der Studierenden er- folgt sowohl elektronisch als auch persönlich vor Ort an der Hochschule. In der Präsenzphase werden zudem übergreifende Kompetenzen vermittelt: Interdisziplinäre Arbeits- weisen, wirtschaftliches Peter Väterlein ist stellvertretender Vor- Denken und Problemlö- sitzender des IWHE. Foto: HSE sung im Rahmen der Teamarbeit zählen bei- Beruf aussteigen zu müssen. spielsweise dazu. Wie sieht das konkret aus? Die Studierenden arbeiten tagsüber und besuchen üblicherweise freitagnachmittags und samstags die Lehrveranstaltungen. Dazu kommen Blockkurse, etwa einer bis zwei Wochen pro Jahr, in denen bestimmte Themenstellungen vertieft werden. Unser Konzept basiert auf „Blended Learning“, einer Mischung aus Online- und Präsenzlehre. Der Online-Anteil besteht aus E- Wer ist für die inhaltliche Ausrichtung der Weiterbildungsprogramme verantwortlich? Und wie wird das Leistungsangebot zusammengestellt? Das Angebot richtet sich zunächst einmal nach der Nachfrage. Immer wieder kommen Unternehmen auf uns zu und fragen nach Weiterbildungsangeboten zu bestimmten Themen. Unsere Studiengänge und deren Inhalte wer- den im engen Dialog mit der Wirtschaft konzipiert. So gewährleisten wir die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die letztendliche Verantwortung für die Inhalte der Studiengänge liegt aber bei der Hochschule Esslingen, die die akademischen Grade vergibt. Wie sichern Sie die Qualität der Weiterbildungsprogramme? Sämtliche Studiengänge werden durch externe Akkreditierungsagenturen zertifiziert – analog zum grundständigen Studium. Blick in die Zukunft: Was planen Sie in den nächsten Jahren? Wir wollen und werden das Angebot erweitern, zum Beispiel durch weitere Vor- und Kompaktkurse speziell für Studierende. Mehrere berufsbegleitende Studiengänge sind in Vorbereitung. Auch das Angebot an maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten für Unternehmen soll sukzessive erweitert werden. Herr Väterlein, vielen Dank für das Gespräch. Lebenslanges Lernen Weiterbildungsinstitut IWHE fungiert als Dienstleister – Enge Kooperation mit der Hochschule Vom berufsbegleitenden Studium bis zum Kompaktkurs, von Summer School bis Messe: Das Institut für Weiterbildung (IWHE) an der Hochschule Esslingen fungiert als Dienstleister mit professionellem Anspruch und kümmert sich zielgerichtet um Organisation, Durchführung und Vermarktung von Weiterbildungsprogrammen sowie Veranstaltungen wie Tagungen und Kongresse. Gegründet wurde das IWHE im Jahr 2012 mit dem Ziel, sämtliche privatwirtschaftlich organisierten Weiterbildungsaktivitäten der Hochschule aus einer Hand anzubieten und weiter zu entwickeln. Im Fokus steht das lebenslange Lernen als Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Um auf Kundenanfragen optimal reagieren zu können, ist das IWHE im Sinne eines nachfrageorientierten DreiSäulen-Modells aufgebaut: Das Angebot erstreckt sich von berufsbegleitenden Masterstudiengängen und Seminaren über Vor- und Kompaktkurse für Studienanfänger bis hin zu maßgeschneiderten Qualifikations- und Kooperationsprogrammen für Unternehmen. Die thematische Ausrichtung ist am Leistungsprofil der Hochschule Das Institut für Weiterbildung organisiert zielgenau Weiterbildungsangebote und bietet auch Unternehmen maßgeschneiderte Qualifizie- rungsangebote an. Foto: Hochschule Esslingen Esslingen mit ihren Schwerpunkten Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Sozial- und Pflegewissenschaften orientiert. Das Institut agiert als eigenständige Einheit mit Vereinsstatus und setzt auf enge Kooperation mit Hochschule, Unternehmen, auswärtigen Part- nern und den Alumni. Vorsitzender ist der Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Dr. rer. nat. Christian Maercker, stellvertretender Vorsitzender der Prorektor für Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. rer. nat. Peter Väterlein, und Geschäftsführerin Dipl.-Verw.Wiss. Martina Schwytz.

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10 Kandelmarsch Samstag, 26. Juli 2014 Vorlesungen am Wochenende Berufsbegleitendes Studium liegt im Trend – Neuer Masterstudiengang ab Herbst Die attraktive Alternative zum Vollzeitstudium heißt berufsbegleitendes Studium. Wer nach dem Bachelor erst Berufserfahrung sammeln will und später – neben Job und Familie – auf eine Weiterqualifikation in Form eines Masterstudiums setzt, für den sind die Angebote der Hochschule Esslingen optimal zugeschnitten. So wird die Studierbarkeit neben der beruflichen Tätigkeit realisierbar: Die Hochschule Esslingen hat effektive Methoden entwickelt, bei denen ELearning-Module mit geblockten Präsenzeinheiten kombiniert werden. Die hohe Lehrund Lernqualität durch den persönlichen Austausch der Professoren mit den Studierenden wird bei diesem Studienaufbau garantiert. Ein berufsbegleitender Masterstudiengang hat das Ziel, Karrierechancen durch Studiengänge auf aktuellem akademischem Niveau mit hohem Praxisbe- zug zu verbessern. Unternehmen können sich mit dem Angebot von wissenschaftlicher Weiterbildung als Personalentwicklungsmaßnahme im Wettbewerb besser positionieren und ihre Arbeitgeberattraktivität steigern. Verbessertes fachliches Know-How, gesteigerte wissenschaftlich-analytische Denkweise, neue Netzwerke: Vom Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis profitieren alle Beteiligten. Ab Herbst 2014 bietet die Hochschule Esslingen einen neuen berufsbegleitenden Master Bioprozesstechnik (M.Eng.) an. Darüber hinaus werden in Kooperation mit Partnern die berufsbegleitenden Studiengänge Master Elektromobilität (M.Eng.), Master Netztechnik und Netzbetriebe (Gas/Wasser) sowie Master Sozialwirtschaft angeboten. www.iwhe.de/studiengaenge, www.hs-esslingen.de/ weiterbildung Arbeiten und nebenbei studieren? Mit dem berufsbegleitenden Studium an der Hochschule für Technik kann man mit Learning-Modulen und Präsenzzeiten einen Masterabschluss machen. Mehr als Kopfrechnen für Neulinge Institut für Weiterbildung bereitet Studienanfänger jedes Jahr auf ihr Studium vor Gerade in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen haben Studienanfänger und Studierende großen Bedarf an zusätzlicher Unterstützung. Dabei gibt das Institut für Weiterbildung (IWHE) gezielt Hilfestellung: In der College-Stufe werden im Rahmen der prägradualen Bildung regelmäßig eine Reihe an Vorund Kompaktkursen angeboten. Alljährlich ist bereits vor offiziellem Semesterbeginn an der Hochschule Esslingen reger Betrieb. Wer seine Kenntnisse in den Bereichen Mathematik oder Physik aufzufrischen möchte, kann das in den Vor- und Kompaktkursen tun. Vor allem Studienanfänger nutzen dieses Angebot, um sich für ihr Studium der Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaft fit zu machen. Den Vorkurs Mathematik nutzen jährlich fast 1000 Studierende, die sich für einen der von der Hochschule für Technik angebotenen Studiengänge eingeschrieben haben. Und auch der etablierte Kompaktkurs Physik wird immer wieder gerne besucht. Zahlreiche Dozenten und Tutoren kümmern sich um die „Neulinge“ und erleichtern ihnen damit den Start ins Studium. www.iwhe.de/college Gerne nehmen die angehenden Studenten der Hochschule für Technik die Vorbereitungskurse in An- spruch, mit denen sie fit fürs Studium gemacht werden. Fotos: Hochschule Esslingen „Corporate Program“ IWHE mit maßgeschneiderter Fortbildung Unternehmen wollen, dass ihre Mitarbeiter Fortbildungen auf hohem akademischen Niveau absolvieren. Das IWHE mit seinem Zugriff auf moderne Labore und Einrichtungen ist der richtige Partner. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter fortbilden, sind besonders zukunftsfähig: Sie präsentieren sich als attraktiver Arbeitgeber und agieren mit einem Team am Markt, das sein Know-how auf dem neuesten Stand hält. Das Institut für Weiterbildung (IWHE) an der Hochschule Esslingen ist der ideale Partner, wenn es um die Weiterbildung geht. Unternehmen können sich maßgeschneiderte Fortbildungspakete schnüren lassen, die eine Fortbildung auf akademischem Niveau garantieren und ein individuelles Gesamtprogramm ergeben. Neben der Veranstaltungsorganisation kümmert sich das IWHE auf Wunsch auch um ein kulturelles Rahmenprogramm für die Teilnehmer. Die Ausgestaltung ist an den speziellen Anforderungen des Auftraggebers ausgerichtet. Dank diesem maßgeschneiderten „Corporate Program“ können Betriebe ihre Mitarbeiter passgenau auf dem aktuellen Stand der Forschung weiterbilden lassen – und das in modernen Laboren und Einrichtungen. http://www.iwhe.de/fortund-weiterbildungen

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Dienstag, 29. Juli 2014 Kandelmarsch 11 Guter Rat ist nicht teuer Der Gründerstall begleitet und berät Absolventen und Ehemalige auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit Die Mitarbeiter des Gründerstalls nutzen jede Gelegenheit, sich auch außerhalb der Hochschule einem breiten Publikum zu präsentieren. Fotos: Hochschule Esslingen Im Gründerstall gibt es jede Menge Informationen für Studenten, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. Wer ein Haus bauen will, hat in der Planungsphase oft ganz genaue Vorstellungen, wie das fertige Gebäude aussehen soll. Ohne die Hilfe von Dritten ist ein solches Projekt aber schwer zu realisieren, insbesondere, wenn man sich zum ersten Mal einer solchen Aufgabe stellt. Was für den „Häuslebauer“ zutrifft, gilt ebenso für diejenigen, die mit einer pfiffigen Geschäftsidee den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen. Der Gründerstall, als Stabstelle für Gründungsfragen direkt dem Rektorat der Hochschule Esslingen zugehörig, ist eine Serviceeinrichtung, die Gründungsmotivierte auf ihrem Weg begleiten will und diese bei ihren Planungen unterstützt. Dabei spricht der Gründerstall nicht nur derzeit Studierende und Beschäftigte für ihre zukünftigen Gründungsprojekte an, sondern hat gerade auch für Ehemalige – Alumni und Alumnae – ein offenes Ohr hinsichtlich aller Fragen, die bei der Umsetzung der eigenen Geschäftsidee auftauchen. Ähnlich einem Baumeister versucht der Gründerstall, durch ein vielfältiges Angebot die Planung in Richtung des eigenen Unternehmens zu erleichtern und Gründungswillige auf diesem Weg individuell zu begleiten. In einem kompakten Lehrprogramm, dem so genannten „UnternehmerAusbildungsProgramm“ (UAP), vermitteln Praktiker aus den Bereichen Wirtschaft, Recht und Soziales im Auftrag des Gründerstalls die Grundlagen für das zukünftige unternehmerische Handeln. Das UAP ermöglicht Studierenden, Ehemaligen und Beschäftigten, einen ersten intensiven Einblick in die Welt des Unternehmertums und bildet ein solides Fundament, das als Ausgangsbasis für den eigenen unternehmerischen Erfolg dient. Da jede Gründung anders ist, liegt das Hauptaugenmerk des Gründerstalls auf der individuellen Beratung und Begleitung jedes einzelnen Gründungsvorhabens. Büroplatz für Gründer Angefangen von einem Ideencheck über die Bewertung der Idee anhand eines eigens entwickelten Bewertungstools, der Zusammenführung von Gründungsteams aus verschiedenen Bereichen, über die Beratung zu spezifischen Detailthemen und juristischen Sachverhalten – beispielsweise über Schutzrechte und Rechtsform der künftigen Unternehmung – bis hin zur Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans und der Vermittlung finanzieller Förderungsmöglichkeiten durch die Netzwerkpartner des Gründerstalls reicht die Bandbreite der angebotenen Beratungsleistungen. Bei jedem Gründungsprojekt kommen dabei andere Instrumente zum Einsatz. Wer dann für seine Gründungsaktivitäten erste Räumlichkeiten sucht und keine „eigene Garage“ zur Verfügung hat, dem bietet der Gründerstall einen Büroarbeitsplatz in eigens für Grün- derinnen und Gründern vorgehaltenen Räumen auf dem Campus an. Ganz neu im Fokus der Aktivitäten des Gründerstalls ist das Thema Unternehmensnachfolge. Der Generationenwechsel eines familiengeführten Unternehmens, eines Familienverbands, steht dabei im Mittelpunkt. Drei von vier Unternehmen wünschen sich die innerfamiliäre Unternehmensnachfolge. Tipps zur Nachfolge Für die Studierenden an der Hochschule Esslingen sowie Ehemalige, die einem Familienunternehmen entstammen, bietet dies die Chance, die persönlichen Beweggründe fundiert zu reflektieren und in allen Facetten abzuwägen, um darauf aufbauend den eigenen Weg zur Unternehmensnachfolge zu entwickeln – oder sich bewusst dagegen zu entscheiden. Ist diese strategische Entscheidung getroffen, lassen sich die alternativen Varianten konsequent mit den Beteiligten planen und umsetzen. Die Übertragung des Unternehmens an ein oder mehrere Nicht-Familienmitglieder ist eine dieser Varianten. Auch die bedeutet „Gründung“. Der Gründerstall hat sich für dieses komplexe Thema Verstärkung geholt. Seit kurzem wird das Team durch eine Kollegin unterstützt, die mit viel Erfahrung am Markt in diesem Thema unterwegs ist. Regelmäßige Veranstaltungen Sichtbarkeit nach außen ist ein wichtiges Stichwort in der Arbeit des Gründerstalls. Zwar hat der Gründerstall auf dem Campus Stadtmitte der Hochschule Esslingen eigene Büroräume, wo regelmäßig die Be- ratungsgespräche mit den an einer Firmengründung Interessieren stattfinden. Mit Veranstaltungen wie dem „mobilen Ideencheck in der Mittagspause“, regelmäßigen Gründerstammtischen, dem „Gründergrillen“ im Sommer, „BestPractice“-Vorträgen von Männern und Frauen, die von ihren eigen ersten Schritten in die Selbstständigkeit berichten, Ideenwettbewerben, bis hin zum Tippspiel zur Fußballweltmeisterschaft pflegt der Gründerstall Kontakte und wirkt aktiv in die Hochschule hinein. Solide Planung möglich Die Webseite des Gründerstalls ist dabei eine Informationsplattform mit Checklisten, Hinweisen und Leitfäden mit Blick über den Tellerrand. Die eigene Gründung ist aus emotionaler Sicht eine Achterbahnfahrt. Gut ist es daher, verlässliche Baumeister wie das Team des Gründerstalls an seiner Seite zu wissen, das mit seinem Beratungsangebot für eine solide Planung sorgt. Die Hochschule Esslingen freut sich darauf, neue Gründer beraten zu können. Markus Dammler ist Projektmitarbeiter im Gründerstall und als Jurist zuständig für die Beratung zu rechtlichen Fragen. Der Gründerstall freut sich auf Besucher in seinen Büros in der Neckarstraße 71 in Esslingen (Gebäude 18, Campus Stadtmitte). Interessierte können die Einrichtung auch per E-Mail an gruenderstall@hs- esslingen.de oder per Telefon unter der Nummer 07 11/3 97-32 58 erreichen. Weiterführende Informationen finden sich im Internet auf der Webseite www.hs-esslingen. de/gruendung.

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www.hs-esslingen.de/100 Wir sind dabei VEREIN DER FREUNDE der Hochschule Esslingen e.V. Wir sagen Danke

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