Firmenzeitung Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH Juni 2017

 

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Firmenzeitung Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH Juni 2017

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Ausgabe Nr. 19 / Juni 2017 ZEIT FÜR ENERGIE Kundenzeitung der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Gasversorgung Frankenwald GmbH Wildes Badevergnügen in den Wellen Aquawell-Krokodil schwimmt mit treuem Sponsor Lesen Sie weiter auf Seite 10 Erdgas Energieträger als Standortfaktor 2/3 Markt Marktschorgast Die Gemeinde im Porträt 6/7 Erdgasnetzausbau Neuerschließungen und Erweiterungen geplant 12

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2 » Blick in die Zukunft Erdgas schafft und sichert Arbeitsplätze Klimaschonender Energieträger gewinnt weiter an Bedeutung als Standortfaktor Von einer guten Verkehrsinfrastruktur und schnellem Internet über Hochschulen bis hin zur Naherholung: Mit alldem und vielem mehr muss eine Region punkten, will sie Unternehmen anlocken beziehungsweise halten. Nicht zu vergessen bei der Auflistung der Standortfaktoren ist die Energieversorgung. Die sollte zuverlässig, günstig, klima- und umweltfreundlich sein. Aus diesen Gründen ist Erdgas als Energieträger immer beliebter – und für Oberfranken mit seinem gut ausgebauten Erdgasnetz zu einem wichtigen Argument im Wettbewerb unter den Industrie- und Gewerbe-Standorten. In Zeiten, in denen Betriebe weniger als früher aus Tradition an eine Region gebunden sind, überlegen es sich Unternehmen gut, wo sie investieren wollen. Oberfränkische Städte und Gemeinden haben dabei offenbar gute Karten, wie etwa der Konjunkturklima-Index der IHK Oberfranken belegt. Danach bezeichnet eine große Mehrheit der befragten Firmen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Es wird erwartet, dass die Auftragsvolumina im In- und Ausland solide zulegen und eine überwiegende Mehrheit meldet eine volle beziehungsweise befriedigende Auslastung. Auch der Blick in die Zukunft fällt sehr positiv aus. Gute Aussichten also für mehr Investitionen und Arbeitsplätze. Warum das so ist? Oberfranken bietet hervorragende Rahmenbedingungen für Unternehmen vieler Branchen. Immobilien und Grundstücke sind anders als in zahlreichen anderen Regionen Deutschlands erschwinglich, von den Gewerbegebieten gelangt man meist schnell auf die nächste Autobahn, die Kommunikations-Infrastruktur ist gut ausgebaut und wird permanent verbessert. Dazu kommen renommierte Fachhochschulen, Universitäten und Berufsschulen, die für hochqualifizierten akademischen und nicht-akademischen Nachwuchs sorgen. Zudem ist die Region für viele Arbeitssuchende attraktiv, denn Mieten und übrige Lebenshaltungskosten liegen auf vergleichsweise niedrigem Niveau und die Umgebung der Städte lockt mit intakter Natur, was zu einer hohen Lebensqualität beiträgt. Energieversorgung relevanter Faktor In dieser Aufzählung unbedingt zu ergänzen ist die Energieversorgung. Experten rechnen sie unter die wichtigsten Standortfaktoren – ähnlich bedeutend wie etwa das Arbeitskräftepotenzial oder die Verfügbarkeit von Grund und Boden. Als Energieträger besonders beliebt: Erdgas. Das natürliche Gas gelangt über eine Leitung ins Gebäude, muss also nicht immer wieder bestellt werden und benötigt keinen Lagerraum. Erdgas ist unter den fossilen Energien diejenige mit den geringsten Schadstoff- und Kohlendioxid-Emissionen. Zudem kann es mit Bio-Erdgas versetzt werden, das etwa aus organischen Abfällen gewonnen wird. Und nicht zuletzt sind die Technologien zum Heizen oder auch zur Erzeugung von Prozesswärme sowie – kälte mit Erdgas ausgereift und hocheffizient. Zwei Beispiele: Blockheizkraftwerke und Gas-Wärmepumpen. Verständlich also, dass sich so mancher Betrieb sich nur dort ansiedelt, wo ein Anschluss ans Erdgasnetz möglich ist. Die LuK investiert in das Erdgasnetz Im Versorgungsgebiet der LuK können sich Unternehmen sowohl auf eine sichere Belieferung mit Erdgas als auch auf kompetente Beratung und Full-Service aus einer Hand verlassen. Die LuK setzt ganz auf Erdgas und baut daher – ein seltener Fall unter den Regionalversorgern – ihr ohnehin bereits engmaschiges Erdgasnetz weiter aus und investiert damit auch in die Entwicklung der Region. Neben einer Verdichtung werden auch neue Orte und Industriegebiete angeschlossen. So leistet die LuK mit den aktuellen Baumaßnahmen, die schwerpunktmäßig in Thurnau, Kasendorf, Naila, Grafengehaig, Gefrees und Döhlau stattfinden, einen weiteren Beitrag zu einer starken und wachsenden Wirtschaft in Oberfranken. Das Engagement der LuK in Sachen Erdgas ist gerade für Unternehmen interessant, denn die Erdgasnetzgebiete verlaufen entlang der A9 und der A70 und befinden sich sogar in der Nähe der A93, umfassen also für Betriebe höchst interessante, weil verkehrstechnisch sehr gut erschlossene Regionen. Doch auch Haushalte profitieren von der Möglichkeit, wirtschaftlich und ökologisch zugleich zu heizen. Erdgas als Standortfaktor Werner Burger, 1. Bürgermeister von Markt Grafengehaig: „Ich bin froh, dass der Markt Grafengehaig bereits seit rund 20 Jahren über einen Erdgasanschluss verfügt und das in diesem Jahr auch der Ortsteil Eppenreuth mit angeschlossen werden kann. Die Initiative hierfür war natürlich das Interesse der Firma Erhardt. Auch der Markt Grafengehaig nutzt schon lange Erdgas. So erzeugt seit knapp 4 Jahren ein Blockheizkraftwerk in der Frankenwaldhalle klimaschonend Strom und Wärme.“ Hans-Martin Erhardt , Geschäftsführer der Firma J. Erhardt & Sohn GmbH & Co. KG aus Grafengehaig / Eppenreuth: „Für die Firma Erhardt sind Kosten- und Energieeffizienz enorm wichtig, um im hart umkämpften Textilmarkt weiterhin erfolgreich agieren zu können. Da eine Modernisierung der Heizungsanlage ansteht, möchten wir dies mit der Installation eines Erdgas-Blockheizkraftwerkes verbinden, um Energiekosten zu sparen, aber auch um die Umwelt zu entlasten“ Stefan Pöhlmann, 1. Bürgermeister der Stadt Helmbrechts: „Im Zuge der Ausweisung von neuen Gewerbegebieten haben wir die Erfahrungen gemacht, dass es enorm wichtig ist, dass diese über einen Erdgasanschluss verfügen. Sofern sich neue Industriebetriebe ansiedeln möchten, wird dies in der Regel sogar vorausgesetzt. So auch bei der damaligen Ansiedlung der Firma RAUMEDIC AG im gemeinsamen Gewerbegebiet A9 Mitte der Städte Münchberg und Helmbrechts oder auch bei Investitionen und Standorterweiterungen in unserem Stadtgebiet. Ein Erdgasanschluss ist heute ein unverzichtbarer Standortfaktor.“ Wolfram Brehm, Stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer der IKH für Oberfranken Bayreuth: „Die einzelnen Kommunen mit ihren Gewerbegebieten stehen im Wettbewerb zueinander. Ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor ist auch ein Gasanschluss. Nicht nur, weil Gas klimafreundlicher und effizienter ist als Heizöl, sondern auch, weil für die Unternehmen der Heizöltank vor Ort entfällt und seitens der Unternehmen kein Kapital gebunden wird, wenn für eine sechsstellige Summe Heizöl im Tank liegt. Außerdem ist ein Gasanschluss Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb eines Blockheizkraftwerkes.“

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Blick in die Zukunft » 3 „Power to Gas“ in Haßfurt Gas als Speicher für Ökostrom Mit dem Power-to-Gas-Verfahren lässt sich Strom via Elektrolyse in Gas verwandeln. Damit ist es möglich, überschüssigen Ökostrom im Erdgasnetz zwischenzuspeichern. Im fränkischen Haßfurt hat das Stadtwerk Haßfurt gemeinsam mit der Greenpeace Energy aus Hamburg im vergangenen Jahr eine solche Anlage in Betrieb genommen. Der Windgas-Elektrolyseur des Stadtwerkes Haßfurt und der Greenpeace Energy ist seit Herbst letzten Jahres in Betrieb. Wenn im Bürgerwindpark im Sailershäuser Wald bei Haßfurt zu viel Strom erzeugt wird, geht dieser nicht einfach verloren, sondern wird in der Power-to-Gas-Anlage mit dem chemischen Verfahren der Elektrolyse in Wasserstoff – ein geruchloses Gas – verwandelt. Seit Herbst 2016 ist der sogenannte Elektrolyseur nach einem mehrwöchigen erfolgreichen Testlauf in Betrieb. Pro Jahr soll er rund eine Million Kilowattstunden des Öko-Gases ins Erdgasnetz einspeisen. Kurz erklärt Power to Gas bedeutet übersetzt so viel wie Energie zu Gas. Dabei wird mittels Elektrolyse aus elektrischer Energie Wasserstoff gewonnen. Wird anschließend noch der chemische Prozess der Methanisierung vollzogen, entsteht Methan. Sowohl Wasserstoff als auch das künstlich hergestellte Methan können in das Erdgasnetz eingespeist werden – und dann zum Heizen, als Antrieb für Erdgasfahrzeuge oder auch zur kombinierten Wärme-Stromerzeugung in Blockheizkraftwerken genutzt werden. So kann letztlich Ökostrom zu Gas und wieder zurück in Strom verwandelt werden. Editorial Gerd Dilsch, Geschäftsführer Liebe Leserinnen und Leser, Sie halten unsere Sommerausgabe der „Zeit für Energie“ in den Händen – das Kundenmagazin der LuK und dem Tochterunternehmen GFW. Aktuell laufen jedoch die Vorbereitungen, dass aus beiden Energieversorgern ein Unternehmen wird. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 8. Das Thema Erdgas wird auch in dieser Ausgabe wieder eine große Rolle spielen. So beleuchten wir auf den ersten Seiten, wie wichtig Erdgas als Standortfaktor ist und stellen Ihnen auch die Technologie „Power to Gas“ vor, die derzeit in Haßfurt schon erfolgreich eingesetzt wird. Doch auch die restlichen Magazinseiten sind vollgepackt und das mit ganz verschiedenen Themen, so zum Beispiel mit einem Porträt der Firma Serag-Wiessner, einem Freizeittipp zum Kinosommer in Helmbrechts oder Wissenswertes zu Förderprogrammen & Co. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! Gerd Dilsch, Geschäftsführer der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Gasversorgung Frankenwald GmbH Blick in das Rohrleitungssystem der Anlage. Wichte Zukunftstechnologie „In Deutschland und auch weltweit sind bisher nur wenige solcher Anlagen in Betrieb, doch mit dem weiteren Ausbau der regenerativen Stromerzeugung dürfte sich das ändern“, sagt LuK-Geschäftsführer Gerd Dilsch. „Denn das Power-to-Gas-Verfahren bietet eine praktikable Lösung, um überschüssigen Ökostrom zu speichern und Überlastungen in den Stromnetzen auszugleichen. Das wiederum ist ein sehr wichtiger Faktor bei einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende.“ Das Erdgasnetz in Deutschland habe eine sehr große Kapazität und könne daher noch sehr viel Gas aus Power-to-Gas-Anlagen aufnehmen. Nicht zuletzt auch wegen der Bedeutung der Erdgasleitungen als Speicher baut die LuK – als einer der wenigen regionalen Versorger – ihr Netz weiter aus.

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4 » Unsere Kunden Zukunftsweisend ist bei Serag-Wiessner nicht nur die Entwicklung innovativer Produkte – auch bei der Energieversorgung setzt das Familienunternehmen auf moderne und vor allem klimaschonende Lösungen. So wurde im Oktober 2016 im Rahmen einer energetischen Sanierung des Nailaer Werks und nach einer Beratung durch die LuK die bestehende Dampfanlage um eine Warmwasser-Heizungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung erweitert. Dazu wurde durch die Sell GmbH aus Helmbrechts eine Mikrogasturbine mit 50 kW elektrischer Leistung eingesetzt, so dass seitdem eine Energieeinsparung von etwa 30 Prozent erzielt werden kann. Ein Spaziergang durch die Medizingeschichte Die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG im Porträt Chirurgisches Nahtmaterial, textile Implantate sowie Infusions- und Spüllösungen in höchster Qualität werden heute von Serag-Wiessner an den beiden Standorten Naila und Selbitz produziert. Die Wurzeln des ältesten deutschen Herstellers von chirurgischem Nahtmaterial liegen jedoch im Berliner Stadtteil Wedding und reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Kein Wunder, dass sich die Firmenhistorie von Serag-Wiessner wie ein Streifzug durch die Geschichte der Medizin liest.

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Unsere Kunden » 5 Neben seinem chirurgischen Nahtmaterial vertreibt Serag-Wiessner ab den 1960er Jahren Infusionslösungen, die ebenfalls in Naila hergestellt werden. Besonders wichtig ist der engagierte Außendienst. Enge Beziehungen zu Ärzten und Pflegepersonal, genaue Kenntnisse der Anforderungen im Krankenhausbetrieb – auf dieser Basis setzt sich Serag-Wiessner mit seinen Produkten durch. INNOVATIONEN UND HERAUSFORDERUNGEN Der Markt für Nahtmaterial wandelt sich, als US-amerikanische Hersteller in Deutschland aktiv werden und Nahtmaterialhersteller übernehmen. Rasch setzen sich neue Produkte durch: zum einen synthetische Fäden, die das aus Därmen hergestellte Catgut zu verdrängen beginnen, und zum anderen zugeschnittene, sterile Fäden samt Einwegnadel in Kleinpackungen. Mit einfachen Anlagen, großem Know-how und viel Einsatz gelingt es Dr. Friedrich Pfeiffer, im Wettbewerb mit den industriell produzierenden Herstellern zu bestehen. Serag-Wiessner hält an der Selbstständigkeit fest und bietet selbst Nahtmaterial in Kleinpackungen an. Die angestammten Kunden in den Krankenhäusern profitieren von der Innovation, die die Abläufe bei chirurgischen Eingriffen erleichtert. Unter der Führung von Dr. Friedrich Pfeiffer entwickelt sich das Unternehmen bis in die 1970er Jahre sehr positiv. Es wird gebaut, erweitert und modernisiert. Mit seinen knapp 150 Mitarbeitern behauptet sich Serag-Wiessner mit Lösungen und chirurgischem Nahtmaterial. Als Dr. Friedrich Pfeiffer 1978 überraschend stirbt, nimmt seine Witwe Ursula Pfeiffer die Herausforderung an: Sie will den erfolgreichen Weg des Unternehmens fortsetzen. 7 Die Produktion von sterilem Nahtmaterial für die Medizin, welches früher in Glasbehältern verpackt wurde und heute in kontrollierten Reinräumen unter Einsatz computergesteuerter Fertigungsautomaten stattfindet, war von Anfang an das Kerngeschäft des Unternehmens. Haar bei München, Reinhold Kretschmann, gründete Neumann 1949 schließlich ein gemeinsames Unternehmen zur Herstellung von medizinischem Nahtmaterial in einem alten Gebäude in Culmitz, rund fünf Kilometer außerhalb von Naila. Unter dem Markennamen „Serag“ wurden die Produkte in Süddeutschland vertrieben, unter dem Namen „Wiessner“ in Norddeutschland. 1866 – im gleichen Jahr, in dem die erste antiseptische Operation durchgeführt wurde und damit die Medizin revolutionierte – führte Carl Wiessner in Wedding die Tradition seiner Familie fort und gründete eine Darmsaiten-Fabrik. Aus gereinigten, gespaltenen, verdrehten und geschliffenen Schafdärmen hergestellte Saiten wurden für Musikinstrumente, als Treibriemen oder im Uhrenbau und schließlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend auch als medizinisches Nahtmaterial verwendet. In Kombination mit der neu entdeckten Sterilisation, die in den Krankenhäusern auch für Nahtmaterial angewendet wurde, ergab sich so ein ganz neues Einsatzgebiet mit enormem Potenzial. Carl Wiessner belieferte immer mehr Krankenhäuser und arbeitete schließlich auch mit Händlern zusammen, so dass seine Produkte weit über Berlin hinaus bekannt wurden. Wiessner wurde zu einem bedeutenden Markennamen der Branche und das Unternehmen zu einem der führenden Hersteller für hochqualitative Darmsaiten. Da ein leiblicher Nachfolger fehlte, wurde das Unternehmen 1890 an den Kaufmann Heinrich Fürle weiterverkauft, der den etablierten Markennamen Wiessner beibehielt. Aus Wiessner wird Serag-Wiessner Unter der Leitung von Heinrich Fürle und später dessen Sohn Max Fürle gedieh das Unternehmen und konzentrierte sich fast komplett auf medizinische Produkte. Ein Meilenstein war die Entwicklung von bereits steril produziertem Nahtmaterial um 1900, bevor 1936 ein erneuter Besitzerwechsel stattfand und Theodor Neumann, der bis dahin für einen Mitbewerber tätig war, das Unternehmen übernahm. 1943 erforderte das Kriegsgeschehen einen Umzug der Produktion an einen provisorischen Standort in der Nähe von Bamberg. Gemeinsam mit einem Mitbegründer der Süddeutschen Serum- und Arzneimittelwerk GmbH (Serag) in High-Tech trifft Traditionshandwerk Zu Beginn der 1950er Jahre wurde schließlich der Grundstein für den heutigen Standort Zum Kugelfang in Naila gelegt. Finanzielle Schwierigkeiten und persönliche Konflikte der beiden Unternehmer machten jedoch einen erneuten Verkauf erforderlich, so dass der Betrieb 1956 an die heutige Eigentümerfamilie Pfeiffer überging. Seitdem hat sich Serag-Wiessner – heute in zweiter Generation unter Leitung der beiden Söhne Stefan und Thomas Pfeiffer – zu einem zukunftsweisenden Traditionsunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern entwickelt, das jahrzehntelange Erfahrung mit modernstem medizinischem Know-how verbindet. Vor allem durch die Verbindung von präziser Handarbeit und hochtechnologischen, industriellen Fertigungsmethoden lassen sich bei der Herstellung von Kleinstserien, Sonderanfertigungen und Standardprodukten höchste Qualitätsanforderungen verwirklichen. Um textile Implantate, chirurgisches Nahtmaterial, Infusions- und Spüllösungen nach dem neuesten Stand von Forschung und Technik zu fertigen, setzt man bei Serag-Wiessner seit Jahrzehnten auf die enge Zusammenarbeit mit Chirurgen. Gleichzeitig entwickeln interdisziplinäre Teams aus externen und internen Ärzten, Apothekern, Biologen, Chemikern und Ingenieuren stets neue, bessere und verträglichere Materialien sowie neuartige Behandlungsmöglichkeiten. Als Partner der Medizin bietet Serag-Wiessner darüber hinaus ergänzende Dienstleistungen wie Hospitationszentren und Workshops, um den Einsatz der Implantate im klinischen Alltag zu schulen.

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6 » So schön ist unser Versorgungsgebiet Zwischen Biedermeier und Eisenbahnromantik Markt Marktschorgast im Porträt Mehr als 900 Jahre reicht die Geschichte von Marktschorgast zurück. Der Ort verfügt über einen wunderschönen Marktplatz mit einem denkmalgeschützten Häuserensemble im Biedermeierstil und ist Bergstation der ältesten Eisenbahn-Steilrampe Europas mit reinem Lokomotivbetrieb. Von dem ehemals slawischen Dorf Scoregast, zeugt beispielsweise die 1109 erstmals erwähnte Katholische Pfarrkirche St. Jakobus. Damals wurde der Ort dem Bamberger Kollegiatstifts zugeordnet, dessen Name die Pfarrkirche heute noch trägt. In den kommenden mehr als 500 Jahren sollte Marktschorgast zum Bistum Bamberg gehören. Mit der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts änderte sich das jedoch. 1802 wurde das Hochstift Bamberg, das bis dahin im Fränkischen Reichskreis lag, von Bayern besetzt. Zwischen 1807 und 1810 war Bamberg – und damit auch Marktschorgast – sogar preußisch. Im Rahmen des preußisch-bayerischen Landesausgleichs fiel der Ort an das Fürstentum Bayreuth. Erst als dieses im Rahmen des Friedens von Tilsit nach den Napoleonischen Kriegen an Bayern verkauft wurde, wurde auch Marktschorgast bayerisch. Die Pfarrkirche St. Jakobus hat die vielen Wandel von Marktschorgast überstanden. Die einstige Wehrkirche, die eine Schutzmauer umgab, verfügt noch über einen Mauerkern im Chor, der romanischen Ursprungs ist. In den kommenden Jahrhun- derten wurde die Kirche jedoch oft umgebaut. Zu den prägnantesten Änderungen zählt ein Wiederaufbau aus dem 13. Jahrhundert. Nach einem Feuer wurde die Kirche zu einem zweischiffigen Gotteshaus umgebaut, was bis heute sehr selten ist. Historischer Wappenstein Zwischen 1824 und 1840 wurde ein Großteil der historischen Bauten in Marktschorgast durch drei Feuer zerstört. Erhalten geblieben ist jedoch der Wappenstein, der einst im Torbogen neben dem Rathaus eingelassen war. Er zeigt bereits die Rose, die bis heute das Wappen von Marktschorgast ziert und stammt aus dem Jahr 1323, in dem der Ort laut Inschrift „begnadet“ wurde. Heute kann man den Wappenstein im neuen Rathaus besichtigen. Das Rathaus ist wunderschön gelegen am historischen Markt des Ortes. Sehenswert ist vor allem die unter Denkmalschutz stehende Häuserzeile dem Rathaus gegenüber. Die farbenfrohen Putzhäuser wurden nach den Bränden Mitte des 19. Jahrhunderts im Biedermeierstil erbaut. Zum historischen Marktplatz mit seinen Lindenbäumen ge- hört auch der Florianbrunnen aus dem Jahr 1685. Vor einigen Jahren wurde der Brunnen um Bronzeskulpturen erweitert. Die von Harro Frey gestalteten Figuren – ein Händler mit Bauchladen und ein Kind mit seinem Hund – sollen das Markttreiben bildlich darstellen. Älteste Steilrampe Europas Eisenbahnfreunden ist Marktschorgast ebenfalls ein Begriff. Schließlich ist der Bahnhof der Gemeinde die „Bergstation“ der Schiefen Ebene. Als die Ludwig-SüdNord-Bahn von Lindau nach Hof Mitte des 19. Jahrhunderts ausgebaut werden sollte, mussten zwischen Neuenmarkt und Marktschorgast auf nur sieben Kilometern Länge 158 Höhenmeter überwunden werden. Für damalige Zeiten eine große Herausforderung, zumal die Dampflokomotiven ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Pferdewagen oder Seilzüge den Berg erklimmen sollten. So entstand zwischen 1844 und 1848 die älteste Steilrampe Europas mit reinem Lokomotivbetrieb. Die sieben Kilometer lange Strecke wurde mit einer durchschnittlichen Neigung von 25% geplant und realisiert. Weil man gleichzeitig auf enge Kurven

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Markt Marktschorgast » 7 Mein persönlicher Ausflugstipp: Sommertage am Goldbergsee Traditionell beginnt zu Christi Himmelfahrt die Badesaison am Goldbergsee. Bei gutem Wetter lohnt sich ein Ausflug mit der Familie oder Freunden, denn der See gehört zu den schönsten in der Region. Vor rund 100 Jahren sorgte eine Sprengung im damaligen Steinbruch für einen Wassereinbruch, der den Goldbergsee entstehen ließ. Schon seit Jahrzehnten lockt das bis zu zehn Meter tiefe Naturfelsenbad begeisterte Schwimmer an. Als echtes Highlight haben sich die rund acht Meter langen Baumstämme erwiesen, die im Wasser zum Klettern einladen. Die Wasserwacht Ortsgruppe Marktschorgast sorgt dafür, dass dabei nichts passiert. Gerade an heißen Tagen wissen viele die Abkühlung zu schätzen, denn aufgrund seiner Tiefe und der hohen Felswände an den Ufern erreicht der See selten mehr als 21 Grad Wassertemperatur. Wem das zu frisch ist, der kann in das solarbeheizte Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche ausweichen. An Sonnentagen beträgt die Wassertemperatur 24 bis 25 Grad. Insbesondere für Kinder ist das Planschbecken ein kleines Paradies, während die Eltern von außen alles gut im Blick haben. Das gleiche gilt für den Kinderspielplatz mit zahlreichen Möglichkeiten für die Kleinen. Für den Hunger zwischendurch hält der Kiosk allerhand bereit. Viel Spaß wünscht Hans Tischhöfer, 1. Bürgermeister, Markt Marktschorgast setzte, mussten weder Tunnel noch große Viadukte gebaut werden. Stattdessen gibt es Straßen- und Bahnbrücken sowie sogenannte Kunstbauten. Zu diesen gehören zum Beispiel bis zu 32 Meter hohe Steindämme entlang mancher Hänge. Mit der Einweihung der Schiefen Ebene wurde ein Stück Eisenbahngeschichte geschrieben und die hier gewonnenen Erkenntnisse in viele andere Gebirgsstrecken eingebracht. Nur ein Vorhaben konnte nicht umgesetzt werden: Die Züge wurden schon bald nicht mehr von speziellen Lokomotiven nach Marktschorgast hinauf gezogen, sondern hinauf geschoben. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein kamen die sogenannten Schiebelokomotiven zum Einsatz. In den Hochzeiten waren bis zu vier Dampfloks dafür in Betrieb. Erst mit den moderneren Schnell- und Eilzügen wurden diese überflüssig. Auf Initiative der Gemeinde Marktschorgast wurde Anfang der 90er Jahre ein Lehrpfad an der Bahntrasse entlang angelegt. Vor drei Jahren wurde er grundlegend neu gestaltet und lockt jährlich zahlreiche Besucher. Auf einer neun Kilometer langen Wanderung können die wichtigsten Kunstbauten bestaunt werden. Die Strecke lässt das Herz von Eisenbahnfreunden höher schlagen und belohnt mit tollen Ausblicken. Wer noch mehr wissen möchte, ist im Informationszentrum „Schiefe Ebene“ im Bahnhof Marktschorgast genau richtig. Als Ergänzung zum Lehrpfad und Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt ist der Naturraum Frankenwald Ausstellungsschwerpunkt. Ein Muss für viele Familien ist außerdem der Dampfbetrieb. Unter anderem fährt traditionell an Pfingsten die Dampflok die Schiefe Ebene nach Marktschorgast hinauf. Der Marktplatz: Das Ensemble der farbenfrohen Häuser im Biedermeierstil wurde nach dem Brand von 1840 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Die Katholische Pfarrkirche wurde bereits 1109 das erste Mal erwähnt und hat in der mehr als 900-jährigen Ortsgeschichte schon einige Umbauten erlebt. Erdgasversorgung begann 1982 Heute leben in der oberfränkischen Gemeinde, die neun Ortsteile umfasst, rund 1.500 Menschen. Hinzu kommen Besucher aus der Region, die gerade im Sommer gern ein kühles Bad im Goldbergsee nehmen. Aber auch ein buntes Vereinsleben mit vielen Veranstaltungen und engagierte Unternehmen machen den Ort aus. Im Jahr 1982 wurde Marktschorgast durch die LuK-Tochter GFW an das Erdgasnetz angeschlossen. Inzwischen werden nicht nur das Rathaus, sondern auch zahlreiche Haushalte und Firmen mit Erdgas versorgt. Marktschorgast

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8 » LuK-News LuK und GFW werden eins Erwerb der GFW-Anteile sicherte rund 15 Arbeitsplätze Seit ihrer Gründung 1975 gehörte die Gasversorgung Frankenwald GmbH (GFW) zu 50 Prozent der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH (LuK). Bereits 2013 übernahm die LuK auch die andere Hälfte der GFW und will nun als alleiniger Anteilseigner beide Unternehmen zu einem verschmelzen. Ab 1. Januar 2018 wird es daher nur noch die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH (LuK) geben. Der FGN-Prokurist Roland Brütting (FGN), Notar Ulrich Schnabel und die beiden LuK/GFW-Geschäftsführer Jürgen Wolf und Gerd Dilsch (von links nach rechts) im Juni 2013 bei der notariellen Besiegelung des Kaufes der restlichen GFW-Anteile durch die LuK. Die Gasversorgung Frankenwald GmbH (GFW) wurde 1975 gemeinsam von der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH (LuK) und der Ferngas Nordbayern GmbH (FGN) gegründet, um die Erdgasversorgung zunächst in Richtung Frankenwald, ab dem Jahr 1983 in Richtung Fichtelgebirge und später auch im benachbarten Thüringen auszubauen. Nachdem beiden Gründerunternehmen jeweils 50 Prozent der GFW gehörten, konnte die LuK 2013 im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen bei der FGN die andere Hälfte der Anteile erwerben. Nun folgt Anfang 2018 die Verschmelzung von LuK und GFW. Ausschlaggebend für die Übernahme der restlichen Gesellschaftsanteile durch die LuK war vor allem die langfristige Sicherung von rund 15 Arbeitsplätzen. Da die GFW kein eigenes Personal beschäftigt, konnten Aufgaben im Bereich Verwaltung und technische Betriebsführung seit ein paar Jahren komplett durch die LuK übernommen und nun nahtlos weitergeführt werden. Für die Kunden und Geschäftspartner der GFW, die aktuell ein Gasleitungsnetz mit einer Länge von über 255 Kilometern betreibt und rund 2.900 Abnahmestellen mit Erdgas versorgt, hat die Verschmelzung so gut wie keine Auswirkungen. Ab dem 1. Januar 2018 werden das GFW-Netz und das LuK-Netz mit aktuell fast 430 Kilometern und rund 6.100 Abnahmestellen zu einem Gesamt-Erdgasnetz von mehr als 700 Kilometern – der Ausbau im Jahr 2017 ist dabei mit berücksichtigt – und fast 10.000 Abnahmestellen. Der gemeinsame Erdgasabsatz von aktuell über 750 Mio. kWh wird in den nächsten Jahren aufgrund der aktuell laufenden und zukünftig geplanten Netzerweiterungen noch ansteigen. Keine Änderungen für Kunden und Partner Die gewohnten Ansprechpartner seitens der LuK ändern sich nicht, da diese auch in der Vergangenheit für die GFW-Kunden und Geschäftspartner zuständig waren. Und auch die ErdgasTarife von LuK und GFW sind schon jetzt identisch und bleiben damit unverändert. Gleichzeitig ergeben sich durch die Verschmelzung von LuK und GFW einige Synergieeffekte. „Sowohl die LuK als auch die GFW haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich gut entwickelt. Daher ist die Verschmelzung zum Jahreswechsel und die Vorteile, die sich daraus ergeben, ein weiterer Baustein unserer Strategie, um auch in den nächsten Jahren erfolgreich am Markt agieren zu können“, betont LuK-Geschäftsführer Gerd Dilsch.

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Luk-News » 9 Erdgasleitungen im Ortsnetz werden überprüft Jedes Jahr sind die Gasmeister der LuK und der GFW, Hans Wagner und Detlef Mann, mit ihrem Team und Gasspürgeräten unterwegs, um die Erdgasleitungen der Ortsnetze im gesamten Versorgungsgebiet zu überprüfen. Schließlich hat eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Erdgas höchste Priorität. Ziel der jährlichen Kontrolle ist es, etwaige Schäden beziehungsweise Lecks aufzuspüren, die zum Beispiel durch die unsachgemäße Ausführung von Baumaßnahmen Dritter entstehen können. Auch die Gasnetzanschlüsse zwischen den Gasortsnetzleitungen und dem jeweiligen Hausanschlussraum, die in der Regel auch durch private Grundstücke führen, werden dabei überprüft. Die LuK und die GFW bitten die Grundstückseigentümer dafür um Verständnis. Auf Anfrage sind die Mitarbeiter der LuK gerne bereit, ihre Dienstausweise vorzulegen. Für dieses Jahr sind Kontrollen in den nachfolgenden Städten und Gemeinden geplant: Mai Juni Juli August September » Geplante Ortsnetzkontrollen im LuK-Gebiet Helmbrechts, Konradsreuth Konradsreuth, Ahornberg, Grafengehaig Grafengehaig, Marktleugast, Neuensorg, Marienweiher, Mannsflur Marxgrün, Thurnau Thurnau » Geplante Ortsnetzkontrollen im GFW-Gebiet Juni Geroldsgrün Übrigens: Bei geplanten Tiefbauarbeiten im Näherungsbereich der Versorgungsleitungen von LuK und GFW müssen unbedingt vorab Planauskünfte eingeholt und die Anweisung der LuK zum Schutz von Versorgungsanlagen beachtet werden – auch bei geplanten Grabungen oder Bohrungen auf Privatgrundstücken wie z. B. im Garten. In der Regel kümmert sich darum die beauftragte Baufirma. Ansprechpartner der LuK siehe rechts unter „Service und Kontakt“ Sparen mit LuK- und GFW-Gas Festpreistarif wird zum 1. Januar 2018 nochmals günstiger Nachdem der Festpreistarif für Erdgas bereits im Herbst 2016 gesenkt wurde, können die betreffenden Kunden von LuK und GFW ab Anfang 2018 noch mehr sparen – die Preise reduzieren sich dann nochmals ganz automatisch. Gestiegen ist dagegen die Nachfrage nach dem Erdgasprodukt mit dem attraktiven Festpreis. Auch immer mehr Kunden aus fremden Netzgebieten entscheiden sich für den günstigen Tarif. Mit ihrem Festpreistarif bieten LuK und GFW ein Produkt mit einem besonders fairen Preis-Leistungs-Verhältnis an – obwohl beide Firmen als sogenannte Flächenversorger strukturelle Nachteile gegenüber Stadtwerken mit kompakteren Versorgungsgebieten haben. Für LuK und GFW ist es jedoch selbstverständlich, Einsparungen an die Kunden weiterzugeben. Wer bisher noch keinen aktuellen Festpreistarif abgeschlossen hat, kann dies natürlich noch nachholen, um zukünftig Geld zu sparen. Die Mitarbeiter des Kundencenters stehen unter der Tel. Nr. 09252 704-400 bzw. persönlich in der Münchberger Str. 65 in Helmbrechts gerne für weitere Infos zur Verfügung. Service und Kontakt Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und Gasversorgung Frankenwald GmbH Münchberger Str. 65 95233 Helmbrechts Tel. 09252 704-0, Fax 09252 704-111 mail@luk-helmbrechts.de www.luk-helmbrechts.de www.gfw-helmbrechts.de Öffnungszeiten: Mo – Do: 7 – 12 Uhr u. 13 – 16.15 Uhr Fr: 7 – 12.15 Uhr Von Dezember bis einschließlich Februar ist am Donnerstag zusätzlich bis 18 Uhr geöffnet. Bereitschaftsdienst: Tel. 09252 704-0 (24 Stunden) Direkte Ansprechpartner: »Anmeldung und Vermittlung C hristine Schloth Tel. 704-0 Beratung rund um die Belieferung mit Erdgas, Strom, Trinkwasser und komDSL, Rückfragen zur Verbrauchsabrechnung, Mitteilung von Zählerständen. » K atherina Förtsch » Jörg Köppel » Carolin Strobel Tel. 704-161 Tel. 704-149 Tel. 704-141 Kunden- und Energieberatung, Verkauf von Gasnetzanschlüssen, Infos über Blockheizkraftwerke, Kundendienst. » U do Meister » H elmut Wolfrum Tel. 704-166 Tel. 704-137 Planauskünfte und Projektleitungen » S tefan Franz Tel. 704-157 » A ndreas Köbrich Tel. 704-156 » T orsten Vogel Tel. 704-153 Strom und DSL-Netz – technische Beratung » M arco Zuber » V olker Wolfrum » A ndré Hoyer Tel. 704-200 Tel. 704-201 Tel. 704-236 Erdgasnetz – technische Beratung » H ans Wagner Tel. 704-202 » D etlef Mann Tel. 704-205 » T homas Mertel Tel. 704-204 Wassernetz – technische Beratung » F rank Gausche Tel. 704-241 » Marcus Polgar Tel. 704-239 Tiefbauabteilung » Thomas Baderschneider Tel. 704-240 » Thomas Kraus Tel. 704-240

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10 » Aquawell Wildes Badevergnügen in den Wellen Aquawell-Krokodil schwimmt mit treuem Sponsor Das Helmbrechtser Aquawell ist im Winter wie Sommer ein Besuchermagnet und beliebt bei Jung und Alt. Das liegt auch am großen Sport- und Wellen-Becken, in dem sich an den Spielnachmittagen ein ganz besonderes Tier tummelt. tags ist es den ganzen Tag im Wasser. Als schwimmende Insel, auf der mehrere Personen Patz finden, ist es besonders während des Wellenbetriebs ein sehr begehrter Ort. Das Aquawell-Krokodil und seine Sponsoren. Im Bild von links: Udo Singer, Objektleiter der SF Gebäudereinigung, und Holger Fricke, der Geschäftsführer des Unternehmens, gemeinsam mit Rico Horlbeck, dem Leiter des Aquawells. „Wir freuen uns, dass unser Krokodil im Wellenbad zum Einsatz kommen kann“, sagt Rico Horlbeck, der Leiter des Aquawells, „das haben wir vor allem der SF Gebäudereinigung aus Hof zu verdanken, die bereits seit der Neueröffnung des Aquawells im Jahr 2002 als Sponsor sozusagen die Patenschaft für das große Schwimmtier übernommen hat und es auch immer wieder erneuert.“ Außenbecken mit Terrasse und Sonnenliegen Doch auch jenseits des Wellenspektakels samt Krokodil hat das Aquawell einiges zu bieten. Entspannungssuchende wissen die Terrasse mit bequemen Liegen am Außenbecken zu schätzen, die jetzt in den Sommermonaten zum Sonnenbaden einlädt. Für alle Sportbegeisterten sind die Aquajogging- und AquagymnastikKurse ein echter Geheimtipp und für Wellness-Fans hält das Aquawell die Salzkabine und eine Dampfsauna bereit. Hin und wieder teilen sich die Besucher des Hallenbads das Wasser mit einem Krokodil. Doch das ist trotz seiner enormen Größe völlig harmlos, denn es besteht aus Kunststoff und Luft statt aus Fleisch und Blut. Baden gehen darf es jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, freitags von 14 bis 21 Uhr und samstags sowie sonntags und feier- Sie wollen mehr zum Helmbrechtser Aquawell wissen? Alle Infos rund um das beliebte Bad finden Sie auf www.aquawell.info. Außerdem hat das Aquawell auch eine eigene Facebook-Seite auf der Fans regelmäßig über Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden.

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Betriebsbauhof » 11 Winter wie Sommer ist viel zu tun Baubetriebshof Helmbrechts informiert auf Facebook Der Baubetriebshof Helmbrechts hat eine ganze Menge Aufgaben und trägt damit einen hohen Anteil zur Lebensqualität in Helmbrechts bei. Was außer dem Winterdienst noch dazu gehört, können Interessierte auch auf Facebook nachverfolgen. Der Baubetriebshof Helmbrechts kümmert sich auch um den Winterdienst und räumt Straßen und Wege frei von Schnee. Foto Bernd Rohner Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes sind zu jeder Jahreszeit im Einsatz, wie hier im Mai bei einer Pflanzaktion in Helmbrechts. Ohne den Baubetriebshof Helmbrechts würde es im Winter recht chaotisch auf den Straßen in und um Helmbrechts zugehen, denn das Team kümmert sich um die Räumung der Straßen und Gehwege. Insbesondere den vergangenen Winter werden die Mitarbeiter nicht so schnell vergessen – denn von Ende Dezember bis Ende Januar waren sie fast rund um die Uhr im Einsatz. „Für milde Winter ist der Frankenwald nicht unbedingt bekannt, aber die Schneemassen, mit denen wir es im Januar zu tun hatten, sind selten“, sagt Bauhofleiter Ulli Schuberth. sowie die Spiel- und Turngeräte. Außerdem kümmern sie sich um die Reinigung der Straßen und Wege und leeren die städtischen Mülleimer aus. Eine wichtige Rolle kommt dem Baubetriebshof zudem während der Bade-Saison zu, die von Mitte Mai bis September andauert. Denn das Team pflegt die Anlagen der beiden Natur-Badeseen am Stadtrand von Helmbrechts und im Ortsteil Wüstenselbitz. Dazu gehört das Rasenmähen genauso wie das „Abfischen“ der Algen, die sich in einem Natursee bilden können. Positives Feedback als besondere Motivation Einen Eindruck dessen, was die Mitarbeiter in dieser Zeit geleistet haben, können sich Interessierte der Facebook-Seite des Baubetriebshofes machen. Die Schneeabfuhr mitten in der Nacht, meterhohe Schneeberge auf dem Freibad-Gelände oder der Abtransport von umgestürzten Bäumen sind nur einige Beispiele. „Wir haben auch über Facebook immer wieder ein Dankeschön erhalten“, erinnert sich Ulli Schuberth. „Das hat uns sehr gefreut und war eine zusätzliche Motivation, wenn wir bei der Kälte im Einsatz waren.“ Einsatz fürs Badevergnügen Natürlich haben die Baubetriebshof-Mitarbeiter auch in den Monaten ohne Schnee keine Zeit zum Däumchen drehen. Sie halten die Grünanlagen und Kinderspielplätze der Stadt in Schuss, beseitigen Laub, schneiden Bäume und Sträucher nach und pflegen Sitzbänke Info: Sie möchten regelmäßig über die Arbeit des Baubetriebshofs Helmbrechts auf dem Laufenden bleiben? Dann werden Sie Fan auf Facebook! Unter BBH Baubetriebshof Helmbrechts KU gibt das Team um Bauhofleiter Ulli Schuberth Einblicke in seine Tätigkeiten.

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12 » Erdgasnetz und komDSL Erdgasnetz wächst und wächst 2017 zahlreiche Neuerschließungen und Erweiterungen geplant Um rund 25 Kilometer wurde das Erdgasleitungsnetz in den Netzgebieten von LuK und GFW im vergangenen Jahr erweitert und es soll auch 2017 kontinuierlich weiter wachsen. Neben dem Netzausbau im Bereich Thurnau, Kasendorf und Döhlau werden mehrere Orte neu angeschlossen. Insgesamt sind rund 20 Kilometer neue Erdgasleitungen geplant. Bei der Verlegung der Ferngasleitung vom Kinderdorf Martinsberg bis nach Marlesreuth kam das sogenannte Pflugverfahren durch die Firma Föckersberger aus Aurachtal bei Erlangen zum Einsatz. Weitere Infos zu Erdgas und Erdgasanwendungen sind auf der Homepage der LuK unter www.luk-helmbrechts.de zu finden. Für Rückfragen oder für die Vereinbarung eines unverbindlichen Beratungsgespräches vor Ort steht Udo Meister unter der Tel. Nr. 09252 704-166 gerne zur Verfügung. Horst Thurn von der Firma ASK aus Kulmbach verschweißt die Anbindung an die Ferngasleitung der FGN für den Anschluss der Gasübergabestation Döhlau. Im vergangenen Jahr wurden über 300 neue Gasnetzanschlüsse verlegt. Zum Jahresanfang 2017 lagen bereits über 180 weitere Aufträge vor. Diese kamen überwiegend aus den Gebieten, die vor Kurzem komplett neu an das Erdgasleitungsnetz angeschlossen wurden, vor allem aus dem Bereich Thurnau, Kasendorf und Döhlau. In den letzten Jahren konnten alleine im Kulmbacher Unterland in Thurnau und Kasendorf über 600 Firmen, öffentliche Einrichtungen und Hauseigentümer in das Erdgasnetz der LuK aufgenommen werden – Tendenz steigend. Um die künftigen LuK-Kunden möglichst schnell mit Erdgas beliefern zu können, wird in diesem Jahr der Netzausbau im Thurnauer Ortsteil Limmersdorf fortgesetzt und ab Herbst wird mit der Erschließung von Berndorf, einem weiteren Ortsteil von Thurnau, begonnen. Auch in Thurnau selbst werden noch einige Baumaßnahmen durchgeführt. In Kasendorf wird der Ausbau des Leitungsnetzes in der Ortschaft selbst und in den Ortsteilen Heubsch und Döllnitz fortgesetzt. Die ersten Döhlauer Kunden im Landkreis Hof, wie z. B. der gemeindliche Bauhof, heizen bereits mit Erdgas, nachdem die Gasübergabestation nahe Kautendorf noch rechtzeitig vor dem Winter 2016 in Betrieb genommen werden konnte. 2017 sollen in Döhlau im Ortsteil Tauperlitz und eventuell bereits im Ortsteil Kautendorf rund acht bis neun Kilometer neue Erdgasleitungen verlegt werden. Kulmbacher Oberland wird angeschlossen Auch im „Kulmbacher Oberland“ geht die Erweiterung des Erdgasnetzes weiter, indem 2017 der Ortsteil Eppenreuth des Marktes Grafengehaig angeschlossen wird. Der entscheidende Impuls für diesen Ausbau kam von der Firma Erhardt & Sohn GmbH & Co. KG, die sich eine umweltschonende Erdgasversorgung in Verbindung mit der Installation eines Erdgas-Blockheizkraftwerkes wünscht. Dadurch können künftig nun auch die Anwohner von Eppenreuth von einer modernen Energieversorgung profitieren. In Marlesreuth, einem Ortsteil von Naila, wird der Erdgasnetzausbau ebenfalls fortgesetzt, nachdem im Herbst 2016 bereits der Anschluss an das Erdgasleitungsnetz der LuK stattfand. Gastrend hält an Nach wie vor ist Erdgas in Deutschland Wunschenergie Nr. 1, wenn es ums Heizen geht, wie die aktuellen Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) verraten. Im Gegensatz zu vielen anderen Gasversorgern, bauen LuK und GFW daher auch in Neubaugebieten kontinuierlich Erdgasleitungsnetze aus. Zwar ist bei Neubauten der Energiebedarf für die Raumheizung deutlich gesunken – mit erdgasbetriebenen Mikro-Blockheizkraftwerken und Brennstoffzellen-Heizgeräten stehen Bauherren jedoch aktuell sehr innovative und attraktive Heizsysteme zur Verfügung, für die ein Erdgasanschluss notwendig ist. So wurden im letzten Jahr in Neubaugebieten in Stammbach und Helmbrechts Erdgasleitungen verlegt und ganz aktuell werden beispielsweise die Neubaugebiete „Eckhardshof III“ in Konradsreuth und „Alte Allee“ in Thurnau an das Erdgasleitungsnetz angeschlossen. Ebenso ist der Erdgasanschluss des Ortsteiles Grünstein der Stadt Gefrees vorgesehen.

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Erdgasnetz und komDSL » 13 Schnelles Internet mit komDSL Glasfasernetz wird 2017 erweitert Nachdem 2016 mehrere in Sachen Breitbandanbindung unterversorgte Siedlungsgebiete in Helmbrechts mit komDSL an das schnelle Internet angeschlossen werden konnten, wird sich das Glasfasernetz der LuK auch in diesem Jahr vergrößern. Wie groß das Interesse an einer zukunftsfähigen Datenanbindung ist, zeigte sich zuletzt bei einer Infoveranstaltung in Wüstenselbitz. Beim Infoabend am 14. März in der Gaststätte Birkenhof in Wüstenselbitz wurde eines deutlich: Viele Anlieger, die bereits die neue Breitbandanbindung nutzen könnten, wissen noch gar nicht, dass sie mit komDSL wesentlich schneller im Internet surfen würden, als mit ihrem aktuellen Anbieter. Dies gilt beispielsweise auch für Bewohner in Teilbereichen der Pressecker Straße und in einigen angrenzenden Straßen, wo aktuell ein weiterer DSLAM mit Vectoringtechnik aufgestellt wurde. Dadurch können nun auch rund 150 Anlieger in einem weiteren Siedlungsgebiet mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s und darüber hinaus online gehen. Das betrifft natürlich auch andere Gebiete und Ortsteile von Helmbrechts, die dank komDSL bereits mit schnellem Internet erschlossen sind. 2017 will die LuK noch weitere Informationsveranstaltungen durchführen, um die Vorteile des schnellen Internets via komDSL vorzustellen. Anlieger der betreffenden Gebiete werden durch Flyer sowie über die Presse frühzeitig eingeladen. Wer möchte, kann aber auch jederzeit persönlich oder telefonisch mit Jörg Köppel (Tel. 09252 704-149) von der LuK in Kontakt treten, um beispielsweise zu erfahren, welche Bandbreiten bei einer Umstellung auf komDSL innerhalb von Helmbrechts und in 14 Ortsteilen möglich sind. Zudem beraten LuK-Projektleiter André Hoyer (Tel. 09252 704-236) und auch die Firma Radio Schramm (unser Kooperationspartner) Hauseigentümer vor Ort über die Möglichkeiten einer besseren Breitbandanbindung. Das Interesse an komDSL beim Infoabend Mitte März in Wüstenselbitz war groß. Prokurist Stefan Bußler referierte über die Vorteile von komDSL. Helfern helfen! Mit LuK FIRESTROM können Sie Ihrer Feuerwehr Gutes tun Alleine in den letzten Wochen waren die Freiwilligen Feuerwehren in der Region enorm gefordert. Bei mehreren Bränden hat sich gezeigt, wie wichtig die Arbeit der ehrenamtlichen Brandbekämpfer für die Sicherheit der Allgemeinheit ist. Mit dem Stromprodukt LuK FIRESTROM soll darum der große Einsatz und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort unterstützt werden. pro Jahr wäre dies bereits ein Spendenbetrag von rund 1.000 Euro – und das Jahr für Jahr. Im letzten Jahr konnte die LuK auf diesem Weg bereits über 3.000 Euro an verschiedene Feuerwehren in der Region spenden. Mit dem Bezug des günstigen Tarifs LuK FIRESTROM können Stromkunden der LuK also nicht nur Geld sparen, sondern gleichzeitig Gutes tun und ehrenamtliches Engagement vor Ort unterstützen. Für jede Kilowattstunde LuK FIRESTROM, die LuK-Kunden beziehen, erhält die betreffende Freiwillige Feuerwehr in der teilnehmenden Stadt bzw. Gemeinde einen Anteil von 1,12 Ct. Bei 25 Kunden mit einem haushaltsüblichen Strombedarf von 3.500 kWh Weitere Infos zu LuK FIRESTROM sind unter www.luk-helmbrechts.de bzw. auf der Facebookseite FIRESTROM zu finden. Auskunft gibt auch das Kundencenter während der Geschäftszeiten unter der Tel. Nr. 09252 704-112 oder auch persönlich.

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14 » Freizeittipp Film ab! Film Montag: Plötzlich Papa Dienstag: LaLaLand Mittwoch: Star Wars Rogue One Donnerstag: Männertag Freitag: Why him? Samstag: P hantastische Tierwesen Sonntag: Schweinskopf al dente Programm Eröffnungsfeier: Vorstellung des Kinoprogramms der ganzen Woche Ladies Night: Wellness, Kosmetik, Beauty – auch Männer sind willkommen Meet and Greet in Helmetz: Firmenpräsentationen und Ausbildungsmesse Men‘s World: Auto-und Motorradausstellung, Grillevent – auch die Ladys sind willkommen GSDF – Gott sei Dank Freitag-Party mit DJ Musik und Cocktails Family-Day: Vereine stellen sich vor Fränkischer Abend: Biergartenambiente Tolle Filme, laue Sommernächte – der Kinosommer 2017 vom 24. bis 30. Juli in Helmbrechts Kinogenuss unter freiem Himmel – das erwartet die Besucher des Kinosommers 2017. Vom 24. bis 30. Juli macht Radio Euroherz in Helmbrechts auf dem Gelände der Alten Weberei Station. Mit einer modernen Leinwand und rund 400 blauen „Kinosesseln“ im Gepäck präsentiert der lokale Radiosender aktuelle Kinoblockbuster unter freiem Himmel. Das Programm beginnt täglich bereits ab ca. 18 Uhr. Sobald dann die Sonne untergeht, starten die Filme: Gezeigt werden insgesamt sieben Filme für Jung und Alt, darunter Highlights wie LaLaLand, Star Wars Rogue One oder Phantastische Tierwesen. Und das Beste: Der Eintritt ist dank regionaler Sponsoren frei! Nach dem durchschlagenden Erfolg im Auftaktjahr mit zwei Stationen, hat Radio Euroherz 2017 das Event ausgeweitet und insgesamt sieben Städte auf dem Tourplan. Dritte Station ist Helmbrechts. Bürgermeister Stefan Pöhlmann freut sich riesig auf das Event: „Nach der Anfrage von Euroherz stand für uns sofort fest, dass wir dabei sein wollen. Das Gelände der alten Weberei bot sich dafür auch hervorragend an.“ Neben der entspannten Kinoatmosphäre ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, die Gastronomen vor Ort werden sich mit kleinen Snacks und Getränken um die Bewirtung der Gäste kümmern. Die LuK wird als Sponsor und natürlich auch als Stromlieferant den Kinosommer in Helmbrechts begleiten. Fast sieben Wochen lang vom 12. Juli bis 27. August ist Radio Euroherz im gesamten Sendegebiet mit dem Kinosommer unterwegs. Los geht es in Naila, danach weiter nach Rehau, Helmbrechts, Marktredwitz, Münchberg, Selbitz und Schwarzenbach an der Saale. In allen Städten und Orten werden natürlich ganz besondere Locations für das Open-Air Kino ausgewählt. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen – aber auch wenn’s mal frisch sein sollte, den Kinosommer unter freiem Himmel sollte man sich nicht entgehen lassen. Es lohnt sich vorbei zu kommen und sich einen der Kinosessel zu sichern. Nach dem Erfolg im letzten Jahr, als der Kinosommer in Münchberg und Marktredwitz (im Bild) stattfand, hat Radio Euroherz 2017 das Event auf insgesamt sieben Städte ausgeweitet. Eine davon ist Helmbrechts.

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Vorsicht vor unseriösen Beratungsanrufen Immer wieder werden Haushalte im Versorgungsgebiet der LuK und GFW durch unseriöse Beratungsanrufe belästigt, bei denen versucht wird, Strom- und Gasverträge zu verkaufen. Unter verschiedenen Firmennamen, wie beispielsweise stromistbillig, werden nicht selten angebliche Preiserhöhungen des regionalen Versorgers angekündigt, um zu einem Wechsel zu drängen. „Diese Infos entsprechen nicht der Wahrheit“, so Wolfgang Raithel, Vertriebsleiter der LuK, der ausdrücklich vor solchen dubiosen Anrufen warnt. Die LuK rät ihren Kunden außerdem dringend dazu, keine vertraulichen Daten herauszugeben. Verträge, die während eines Telefonats oder an der Haustüre geschlossen wurden, können übrigens in der Regel widerrufen werden. Die Widerrufsfrist beträgt in diesen Fällen 14 Tage. In Zweifelsfällen können Betroffene Verträge in einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale prüfen lassen. Auch bei der Nutzung von Preisvergleichsportalen rät die LuK zur Vorsicht. Oft tappen Verbraucher beim scheinbar günstigsten Strom- und Gasanbieter in spätere Preisfallen oder werden Opfer zweifelhafter Geschäftsmethoden. Verbrauchertipps » 15 Förderprogramme von LuK und Staat Energieeffizientes Heizen wird belohnt – sowohl von staatlicher Seite als auch von der LuK. Hier ein kleiner Überblick zu aktuellen Förderprogrammen: Förderangebote der LuK: » Jede Heizungsumstellung auf Erdgas wird mit bis zu 500 Euro unterstützt. » F ür die Installation eines erdgasbetriebenen Klein-Blockheizkraftwerks bzw. Brennstoffzellen-Heizgerätes gibt es 1.000 Euro bei Anlagen bis zu einer elektrischen Leistung von 6 kW bzw. 2.000 Euro bei Anlagen mit einer elektrischen Leistung zwischen 6 und 50 kW. Die Beträge beinhalten die Mehrwertsteuer. Es gelten die aktuellen Förderbedingungen gemäß den Antragsunterlagen, die auf der Internetseite www.luk-helmbrechts.de hinterlegt sind. Staatliche Förderangebote: Diese werden entweder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben. » Im Rahmen des KfW-Programms Nummer 151/152 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ können Hausbesitzer zinsgünstige Kredite bis zu einer Höhe von 100.000 Euro (im Programm 152 bis zu 50.000 Euro) für eine Reihe von Maßnahmen nutzen – wie zum Beispiel die Modernisierung der Heizung. Förderfähig sind neben den Kosten für eine neue Brennwert-Gasheizung auch weitere Kosten für Heizungskörper, hocheffiziente Pumpen, Nebenarbeiten oder Kosten für die Wärmedämmung der Heizungsrohre. » Beim KfW-Programm Nummer 430 „Ener- gieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ wird statt eines Kredits für verschiedene Maßnahmen ein Zuschuss gewährt. Dazu gehört unter anderem auch die Modernisierung der Heizungsanlage. Der Zuschuss wird sowohl für selbst genutztes als auch für vermietetes Wohneigentum gewährt und beträgt maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit. » V om BAFA erhalten Hauseigentümer einen sogenannten Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro, wenn sie eine förderfähige Solaranlage zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung einbauen und gleichzeitig auf eine Gasheizung mit Brennwerttechnik umsteigen. » D as BAFA fördert auch Optimierungsmaß- nahmen des Heizsystems, wie beispielsweise den Einbau von modernen, hocheffizienten Pumpen sowie die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der die Wärme im Haus optimal verteilt. Dafür gibt es einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten – allerdings maximal 25.000 Euro. ANFORDERUNG VON INFOS Bitte ankreuzen: Ich bin an einem Gas-Netzanschluss interessiert. Ich möchte meine Heizungsanlage auf Erdgas umstellen und mir den Förderbonus sichern.5 GUTE GRÜNDE FÜR komDSL BIIBIccciihhhtttteeiiinnnvüttteeeebrrrreeeeersssisnssseiiibeeenarrrdeeereemmmnn iiiSSccciihhhee fffmmüüürrriitr„eLmUuiHnKnierEtSleefrtedrirnlroganemganhse.-enBBleflüoerbanctek“urhnmkegoiizstmktLerDuarmKSftLwiFniIne.RrEHkS.eTlRmObMre.chts.ddDaDIvbceueeeaahrfrrnttaeeeeudornnnrbt.ekzeTmakfltäüoi.a,trrceEvnuehotranmkmtnnuelidäcnimrmchrgedhuirietjrengesdmggeedZaenlewimlzrswuruceziitntämheczheakitKtliDefwtnotgeaeovneen1tneht.rgekra2dGWnünoeosD.lkbmaekeotDens3dsaowtehDrafnar.nchamaüanSseksmasgWnbzt-h4.LcaDoeuebNebruhs.unupriemSendriunMelikcetu5dinsLk,s.sbedthvRDosetdzoW.isteDrtniistzbmueUS.imiokordnsnnsdkaeazetgLrRnnkopaugetuoDHDmrtidWfdülsneomtreedtempisüogSezeSeien,inzenngfkttrameiuislüLiäDLDrftrm.biebstdSncorrhrrukdioodbsSeBeSeiiegskrhitbnnsoiSudcaaerrsLgecLe’ltr,dcnsrnehaenuitmenteehinieeIhphoiiiaricDnssccufnLfnn:nnlrinsnessfhreKsntcthhtanofMsieetaonaeusuhitmemttkssccsdatoerslmlhnsioeieutnLhenh–ttlinröiguiennK:Gs:nueitnGutÜcngtdminuwncunbretenmhahelBdeilbghnindticaauncderbdimeeesKbanheuneswunhngousehfrrrsHbtfssärk.rrtetih:aediränemheamtochikaeisdiiscdnnzäubiehminwnneeregiegthdmzhnseegiprxuLurepeenerogierhBiiteeineiislnR,esnrrgechsiitesgrazegi.dclhtcaeseG:losieEmsllohDierhtIönrgdeltps-hsmalgkeuurueanaisditrouDhavanAnselsnanWseiznnIolpoeudcfofdndengauebdhnhseswigidfttwrrssuAeeüneebrnhteKdnnfeermrsrdsrrraülaebsuäelnabrrceoodaurnancooinnuenehuaifcShefdlterätvgiamttgdtmg-lltw-eains.heofczhei-rtotupeienso.gtghdksleIsnrßeä.mekoname:edutenn!znnnenekdrnerdb.ueiÜntgnSe:eeDdub.nznvaobrDoirigcuggüenehneebrntkmnnLtoeiwnTiamecaLhehKMrD9iüihtncrToe-nFü5rgSnhemonuhwn2aatlLapn-.inac3xweMetuihd.i3eiDslDrbw@tnbnee0taKHr0.dete9htelelr9iuebreruoi2raaaKgnr2klkn5mfinimeern-5t-A2aehttwuhrmg2bifenenSeS7erttci7tlgweltUr0smteem0ekecrdee4nh.re4bhbbevr-6nNr-ktwonr0irHn1se5ceewt1ececbdd1tHuhlhegGemeteetsreeismbltn.me.redrdrbieizebedHntcsruIhedBeepntceshneernGtefhsgmrgsoGimbetcmmHrLimbhgmmuHeeeeKneaimrbni,ttneeiu,oennnr.geenn Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH ERLEBEN SIE .G.S.5LUsA0RuSMFpFEAebNrSistEM/cRshI-TnINeBlTIlESeRsZNUET für Ihr ZUHAUSE

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