Location_Oberhausen_05_2017

 

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Oberhausener Location-Ausgabe für den Monat Juni.

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Oberhausen— Das Magazin für LebensArt Juni 2017 l Ausgabe 121

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– ANZEIGE – bare, das nach den Hochzeitstagen bleibt und an eine Veränderung im Leben erinnert. Ob mit individueller schöner Gravur, ob Ringe aus Gold oder Silber, mit Diamanten oder aus anderen Materialien, wie Silber und Platin: Sie werden überrascht sein, was das Team von Juwelier Halm für Sie alles bereithält. Juwelier Halm Das Trauring-Fachgeschäft in Oberhausen Ihre Trauringe werden in den von Ihnen gewählten Ringgrößen individuell für Sie angefertigt. Daher sind vielfältige Änderungsmöglichkeiten in Form und Aussehen gegeben. Sie können Ihre Trauringe bei Juwelier Halm anhand von Bildern, Vorlagen oder den vor Ort ausgestellten Ringen mitgestalten. Wir sind gerne für Sie da, unser Team berät Sie immer gewissenhaft und professionell hinsichtlich der Wahl Ihrer Trauringe. Sie suchen Ihre Verlobungsringe, Trauringe oder einen Ring für den Heiratsantrag? Bei einer so wichtigen Entscheidung, wie zum Beispiel der richtigen Auswahl der Trauringe, sollten Sie nichts dem Zufall überlassen, sondern eine professionelle Beratung vom Team Juwelier Halm in Anspruch nehmen. Trauringe sind mehr als nur ein Sym- bol der Verbundenheit zweier Menschen, denn sie spiegeln ein sichtbares Zeichen der Liebe und den Ausdruck von Stil und Geschmack wider. Bei Juwelier Halm in Sterkrade gibt es eine sehr große Auswahl an Ringen fürs Leben – in verschiedenen ausge- fallenen Designs, Formen und Materialien. Für das Brautpaar ist die Hochzeit mit vielen tollen Erin- Schmucknerungen verknüpft. Der Ring ist dann das einzig Sicht- & Uhren Schmuck & Uhren1T0o%lleaAunfgSecbhoItmCeEuvWcoknatuDcnhamdUeUhnrhsecrnhemanbuv2cok4m,u9n19d.1€H2.e–rre3n1u.1h2re.1n6 GGoollddaannkkaauuffGGoollddaannkkaauuff1T0o%llGe oaAludnfkgSuSerocbshofIntmCoaeEcruvshotWcoizfknoagwrtuDteecinghiaemJdBaUBheUhaarnrerhrseancrnauhewsumanzibaesuvhd2zcoleku4amrn,au9hgun19lfd.u1€HH2nö.ecg–rhrse3tnk1uu.1rhs2re.1n6 RepGaoraldtukSurerosnfnvoaocrnshJotJUuizfogwhwrwtreeiegieeneJBalB&hiaeareerSrrarncauHhwsHumziaeasauhdlzclelmukarmnauhgunlfduHPnöecrghlestnkkuerstten RaRmRegpaemsatrrgaaßeetsut4rra•eßBneah4vn,hoo4nf6st1rUa4ßh5er4Oe9nb•e4r&h61aS4u5cseOhnbm,erTuheaclueksfeonun•n:Td0el2ePf0oe8nr:/l60e23n058k0/e683t85te08n80 JwJuwwww.jeeuwlieeelirerr-HhHaalamllm.dme RamRgaemstrgaßeest4rDa•ßiBeeah4nG,hoe4f6sst1cra4hß5eeG4nO9bku•ei4rtdh6se1ac4euh5seOzenubi,enmrThealuFesfeeonsn•t:T0e-l2ef0o8n:/60230580/683850880 für eiwnewenwiMn.jaurGwkeuenlti-seBrca-ththeeariilenm-W.vdeeochnseul ns! Gegen Vorlage dieses Gutscheines erhalten Sie einen Batteriewechsel für 3.- € Die GescheGnkuitdsecehzeuinm Fest - für eineeniMnarGkeunt-sBcathteeriien-Wveochnseul ns!

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Editorial 3 MICHAEL KÖSTER Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, Junge, wie die Zeit vergeht! Diesen Ausspruch höre ich immer wieder, wenn entfernte Bekannte den heranwachsenden Sohn nach längerer Zeit mal wiedersehen. Der kleine Junge von damals ist groß geworden, und wie? Inzwischen überragt er seinen Vater bereits um eine halbe Haupteslänge und steuert schnurstracks auf die ZweiMeter-Marke zu. Aus Kindern werden Erwachsene, und wir schauen staunend zu. Junge, wie die Zeit vergeht! Ein Ausspruch, den in diesen Tagen allerdings auch diejenigen tätigen, die dem LOCATION-Magazin von Beginn an gewogen sind. Und von Beginn an heißt: seit nunmehr zwei Jahrzehnten. Im April 1997 wurde LOCATION aus der Taufe gehoben - damals noch in der Aufmachung einer Tageszeitung, obwohl bereits der Zusatz ,Magazin‘ auf dem Titel prangte. Seitdem haben wir in Mülheim (Ehre, wem Ehre gebührt, denn dort wurde die erste LOCATION-Ausgabe verteilt) und in Essen, später dann auch noch in Duisburg und Oberhausen über lokale Events, über Top-Veranstaltungen über Politik, Kultur und Sport sowie über andere schöne Seiten des Lebens berichtet, haben Prominente interviewt und ganz normale Leute vorgestellt. 20 Jahre LOCATION - eine Chronik mit den Titelseiten alter Ausgaben finden Sie in dieser Ausgabe, die allerdings weitaus mehr zu bieten hat. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Porträt einer Frau aus Essen-Bredeney, die immer wieder aufs Neue ein uraltes Männer-Klischee widerlegt. Heidrun Kuhlmann kann nämlich nicht nur Auto fahren, sie ist ,die beste Autofahrerin‘ Deutschlands. Da der Frühling in den ersten Wochen auf sich warten ließ, drängt es uns nun umso energischer in die Natur. Wir geben deshalb ein paar Tipps, und Sie können natürlich auch etwas gewinnen. Zum Beispiel einen Platz an der langen Tafel auf der Gourmetmeile ,Essen verwöhnt‘. Mehr dazu auf Seite 18. Viel Glück wünscht Sein einziger Makel: Bislang ist er ohne Sie gefahren. Die C- oder E-Klasse als junger Stern mit attraktiver Inzahlungnahme. 1.500 € Inzahlungnahme-Bonus1 • Angebot gültig für ausgewählte C- und E-Klassen • 24 Monate Fahrzeuggarantie • 12 Monate Mobilitätsgarantie • garantierte Kilometerlaufleistung • HU-Siegel jünger als 3 Monate • Wartungsfreiheit für 6 Monate (bis 7.500 km) 1.500 € Inzahlungnahme-B 1 Angebot gültig vom 01.02.–15.07.2017 für ausgewählte Junge Sterne der C-Klasse Limousine (W 205) sowie der E-Klasse Limousine (W 212) und des T-Modells (S 212); Eintauschprämie gemäß den Richtlinien der Mercedes-Benz GebrauchtwagenInzahlungnahme. Weiterführende Informationen bei allen teilnehmenden MercedesBenz Partnern. Die Garantiebedingungen finden Sie unter www.mercedes-benz.de/junge-sterne Duisburg — Das Magazin für LebensArt Juni 2017 l Ausgabe 131 TITEL 6/2017 LOCATION ist 20 Jahre alt geworden. 1997 wurde unser Magazin erstmals in Mülheim verteilt. Eine Jubiläumschronik finden Sie auf den Seiten 10 und 11. Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart Partner vor Ort: BECKERautomobile GmbH & Co. KG Autorisierter Mercedes-Benz Service und Vermittlung Max-Eyth-Straße 1 · 46149 Oberhausen E-Mail: info@beckerautomobile.de · Tel.: +49 208-99498-0 · Fax: +49 208-99898-81 http://www.beckerautomobile.de

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4 Meldungen 10 JAHRE INTERLADEN IN STERKRADE Ein Jubiläumswochenende für den guten Zweck. Teatro-Geschäftsführer Gezim Mexhuani (l.) beim Losverkauf. Bild: Teatro TEATRO OBERHAUSEN FEIERT 20-JÄHRIGES Vor zehn Jahren eröffnete Friedensdorf den zweiten Interladen in Oberhausen. Viele ehrenamtliche Freunde sind auch an dem Sterkrader Standort mit großer Freude und Engagement seit der ersten Stunde an der Seite der Kinderhilfsorganisation. Das gilt auch für den Interladen in der Oberhausener Stadtmitte an der Lothringerstraße, den es inzwischen bereits seit 21 Jahre gibt. Im März 2017 eröffnete zudem der dritte Shop des Friedensdorfes: „Friedas Welt“ am Buchenweg in Schmachtendorf. Besondere Werbe- und Geschenkartikel sind hier erhältlich, Events, Veranstaltungen sowie Workshops werden angeboten. Wer in den Interläden nicht nur nach Second-Hand Bekleidung, Haushaltsartikel oder Spielwaren stöbern möchte, sondern auch ehrenamtlich beim Verkauf oder kreativen Herstellen mithelfen möchte, ist herzlich Willkommen. „20 Jahre, das ist schon eine Zahl in der Gastronomie, auf die man schon stolz sein darf“, so Gezim Mexhuani, Geschäftsführer des Teatro Oberhausen, am Jubiläumswochenende. Schon am erste Jubiläumstag wurde nicht einfach nur gefeiert, sondern auch dem guten Zweck gewidmet. Und so wurde mit Hilfe von Moderator und Entertainers Peter Grimberg sowie den TV-Kollegen Patrick Keil (DSDS 2017), Tom Barcal, Shary Reeves, Claudelle Deckert (Unter Uns), Emil Kusmirek (Das Supertalent) kräftig gesammelt. In Kooperation mit der Bravehearts Charity wurde das Projekt „Bunter Kreis“ als Spendenempfänger ausgewählt. Bereits Anfang April hatte die Bravehearts Charity für dieses Herzensprojekt für Kinder und ihre Familien (www. bunterkreis.de) gesammelt, jetzt kam die stolze Summe von 2000 Euro dazu. Am Sonntag wurde dann weiter gefeiert, diesmal mit verschiedensten Aktionen für die Kleinen. So wurden viele Gesichter bunt verziert, Eiskugeln verschenkt und Ballonfiguren geknotet. Ein Zauberer begeisterte mit seinen Tricks. UNNÜTZES WISSEN Wussten Sie, dass es in Duisburger Bahnhöfen und Haltestellen täglich zu 15 Störungen bei Rolltreppen kommt? Oder dass das Haus der Technik in Essen das älteste technische Weiterbildungsinstitut Deutschlands ist? Oder dass man auf Gleis 4 und 5 am Oberhausener Hauptbahnhof nicht einsteigen kann, weil es geschlossene Museumsbahnsteige mit alten Ausstellungsstücken sind? Das neue Taschenbuch ,Unnützes Wissen Ruhrgebiet‘ vermittelt 711 ungewöhnliche, überraschende und bisweilen skurrile Fakten über das Revier. ,Unnützes Wissen‘ ist bei Emons erschienen und kostet 12,95 Euro. Mit Freude und Engagement sind die Mitarbeiter im Interladen in Sterkrade bei der Sache. Bild: Friedensdorf HORST REITERS ZWEITER KRIMINALFALL Dr. Helmut Richter hat einen neuen Roman herausbebracht. Vor kurzem erschien „Der Prinzipal“, der zweite Roman um den Schmachtendorfer Kriminalkommissar Horst Reiter. Der Polizist, der in seiner Freizeit gerne Konzertgitarre spielt und hört, hat diesmal einen Fall zu lösen, der sich im Bereich des Berufskollegs abspielt. Eine Einbruchsserie erschüttert das Vertrauen der Schmachtendorfer Bevölkerung in ihre Polizei. Doch noch während Horst Reiter und sein Team die Einbrüche aufklären können, müssen sie sich mit dem augenscheinlichen Selbstmord des Leiters eines Berufskollegs in Duisburg auseinandersetzen. Mit zum Buch gehört eine CD mit Gitarrenmusik, die in dem Romanvorkommt. Alle Erlöse aus dem Buchverkauf gehen an eine Schule in Kairo, in der Kinder beschult werden, die „auf dem Müll leben“ - das Mahaba-Projekt.

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5 ROTE VIELFALT BEI ,KUNST AM KASTEN‘ Es wird wieder bunt in Oberhausen: Schüler der weiterführenden Schulen bemalen zurzeit ausgewählte Kabelverteilerschränke der Energieversorgung Oberhausen (evo) im Rahmen des Malwettbewerbs ,Kunst am Kasten‘. Motto ist diesmal die Farbe Rot. In diesem Jahr haben sich sieben Schulen angemeldet, um insgesamt 51 Kästen zu bemalen. Mit dabei sind die Gymnasien Sophie-Scholl und Freiherr-vomStein, die Gesamtschulen Heinrich-Böll und Osterfeld, die Realschulen Friedrich-Ebert und Theodor-Heuss sowie die Hauptschule Alstaden. Der Malwettbewerb des Energieversorgers geht in seine 24. Runde. „Die Schüler sind auch außerhalb des Kunstunterrichts in der Schule kreativ, indem sie sich an der Gestaltung von Stadträumen beteiligen. Die von ihnen geschaffene Kunst im öffentlichen Raum verschönert das Stadtbild und ist so ein Gewinn für Oberhausen“, sagt evo-Sprecherin Birgit Konopatzki. Bei der Motivauswahl haben die Schulklassen grundsätzlich freie Hand. Bedingung ist, dass die Motive keine politischen Inhalte vermitteln und nicht diskriminierend sind. Die besten drei Kästen werden von einer unabhängigen Jury bestimmt, eine Schüler-Jury vergibt einen zusätzlichen Preis. Insgesamt werden Geldpreise in Höhe von 1.000 Euro verliehen, die in die Klassenkasse fließen. Darüber hinaus werden die Gewinner-Motive entweder als Anzeige, Plakat oder zum Beispiel im Rahmen einer Ausstellung gezeigt. Vor der Malaktion wird den Schulen zweckgebunden in jedem Jahr ein Betrag zum Kauf des Materials zur Verfügung gestellt. Die Kästen werden von der evo grundiert, sodass die Schüler immer nach den Osterferien mit der Bemalung beginnen können. Die Preisverleihung findet kurz vor den Sommerferien statt. Dankeschön: Der stellv. Friedensdorf-Leiter Wolfgang Mertens und die Kinder bedankten sich bei Dr. Jürgen Tobergte und Theo Gessmann vom Probus-Club Oberhausen. Bild: Peter Braczko PROBUS-CLUB SAMMELT FÜRS FRIEDENSDORF Das Friedensdorf in Oberhausen-Schmachtendorf erhält nicht einen Cent staatliche Unterstützung. Viele Ärzte, Pfleger, Therapeuten und Betreuer arbeiten ehrenamtlich. Deshalb freute sich der stellvertretende Leiter Wolfgang Mertens (links) umso mehr über eine Spende von 800 Euro vom Probus-Club Oberhausen. Nach der Übergabe informierten sich Probus-Schatzmeister Theo Gessmann (Mitte) und der Präsident Dr. Jürgen Tobergte über die Arbeit der bundesweit bekannten Einrichtung. Das Geld hatte der Probus-Club, ein Zusammenschluss der beiden Oberhausener Rotary-Clubs, während der 20. Charterfeier im Restaurant Albert`s gesammelt. Blau war 2016 Trumpf, diesmal werden die Kästen in Rot gestaltet. Bild: evo SPARGEL-GOURMET-FESTIVAL Bereits zum achten Mal präsentiert der Verein „Essen Geniessen“ am Pfingstwochenende das Spargel-Gourmet-Festival auf dem Hof Umberg in Bottrop-Kirchhellen nahe der Autobahn 31. Ob Spargel-Gourmet-Burger, Gefüllte Spargel-Ricotta-Pasta mit Gambas in Hummersauce oder Kalbsschnitzel mit feldfrischem Spargel und Trüffel-Hollandaise - der Kreativität der beteiligten Restaurants sind keine Grenzen gesetzt. Das Schlemmerfestival ist vom 3. bis 5. Juni täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.essen-geniessen.de. Hörgeräteakustik ??? In lauter Umgebung können Sie Gesprächen nur angestrengt folgen? Der Fernseher wird immer lauter? ? Selbst in ruhigen Gesprächen fragen Sie nach? Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit uns! Königshardter Hörgenuss Inh. Regina Fester Höhenweg 28, 46147 Oberhausen Tel. 0208 6293100 www.hoergenuss.info

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6 Exklusiver Gewinn MGITEMWUAINNCDNHEENN! Kallstadt an der Weinstraße wird von Liebhabern auch gerne die ,Toskana Deutschlands‘ genannt. Jochen Lampert führt hier gemeinsam mit GF Christian Jegensdorf mit Herzblut und Leidenschaft das Weinhaus Henninger - inklusive Hotel. Bild: Weinhaus Henninger WOHLFÜHLEN IN DER PFALZ Zum 20-jährigen Jubiläum verlost Location in Kooperation mit dem Weinhaus Henninger zwei Übernachtungen mit Halbpension in Kallstadt an der Weinstraße. Sommer in der Pfalz – das ist wie Sommer in der Toskana. Das weiß auch Christian Jegensdorf, Geschäftsführer des Weinhaus Henninger in Kallstadt: „Bereits seit einigen Jahren nennt man die Pfalz die Toskana Deutschlands. Und wenn die Pfälzer sagen, die Pfalz sei die Toskana Deutschlands, dann wollen sie damit das Gefühl von Urlaub in Italien, von Leben wie in Italien, von dolce vita transportieren.“ Und so ist es schließlich auch, denn überall trifft man auf Zypressen, Pinien, Feigenbäume und Zitronen. Es duftet nach Kräutern, wie Rosmarin, Lavendel, Thymian, Wiesensalbei und Zitronenmelisse. Während der Sommermonate werden zahlreiche Feste in der Pfalz gefeiert. Leidenschaftlich, ausgelassen, intensiv. Entlang der Weinstraße putzt sich nun jede Gemeinde heraus, wartet mit ihrem Fest, mit ihrer ,Kerwe‘ auf. Es werden der Wein gefeiert, Symposien zu Ehren des Sekts zelebriert, der pfälzischen Kulinarik gehuldigt und die Weinprinzessinnen gewürdigt. Wer nicht nur feiern möchte, der kann stundenlang wandern, denn es gibt viele Wanderwege unter schattenspendenden Bäumen, die sich mit sonnigen Abschnitten abwechseln. Und wenn die Kräfte nachlassen, warten zahlreiche Gasthäuser und Straußenwirtschaften, um richtig gut einzukehren. Die Gemarkung Kallstadt besitzt eine der berühmtesten Spitzenweine der Pfalz, den ,Saumagen‘. Und genau darum geht es im Weinhaus Henninger. Die Geschichte des Weinhauses ist lang, die Grundmauern stammen von 1615. Damals war das Weinhaus tatsächlich nur ein Weinhaus, das von der Familie Henninger geführt wurde. Schon Carl Benz und seine Frau Bertha waren hier Stammgäste, der 1. FC Kaiserslautern und die Brüder Fritz und Otmar Walter feierten ihre Meistertitel in dem Fachwerkgebäude. 2010 erwarb Jochen Lampert das Gebäude. Mit Erfolg, denn den Gast erwarten eine exzellente Küche, beste Weine und schöne Zimmer. Im Weinhaus Henninger hat Küchenchef Tommy Walter seine ganz eigene Jahreszeitenküche (13 Punkte im Gault Millau) entwickelt. Im Juni geht es bei ihm kaum regionaler. Denn neben Gemüse, Obst und Eiern, kommen auch die Charolais-Rinder aus der Region, aus Niederkirchen im Odinstal. Als ein ,Pfälzer Sommermärchen‘ beschreibt Walter sein liebstes Kalbslebergericht mit Süßkirschen in Balsamicoglace. Und im Juli hält bei Walter nicht nur der Markt viele frische Produkte parat. „Es sind auch Lebensmittel dabei, die ich im eigenen Garten von Baum, Strauch und Acker ernte. Zum Beispiel der Löwenzahn, der lange Zeit als Unkraut galt. Dabei schmecken seine Blätter leicht nussig und sind roh oder gedünstet ein Genuss.“ Eine Einkehr ins Viersterne-Hotel Weinhaus Henninger macht Spaß. Hier kann die Seele baumeln, hier kann neue Kraft getankt werden. Das freundliche und hilfsbereite Team, die kulinarischen Genüsse und die edlen Tropfen von mehr als 30 Weingütern machen die Tage in der Pfalz zu einem ganz besonderen Genuss. Das Henninger ermöglicht in Kooperation mit Location einem Gewinner samt Begleitung zwei Übernachtungen mit Halbpension im edlen Hotel Weinhaus Henninger in Kallstadt in der Pfalz. (eigene Anreise und Termin nach Absprache aller Beteiligten). Wer gewinnen möchte, ruft bitte bis zum 25. Juni unter dem Stichwort ,Pfalz‘ an, nennt seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer unter Telefon: 01378 78 64 30 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobiltarif höher). Viel Glück!

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Leute 7 HILFSPROJEKT IN MANILA Die Stiftung ,In Vino Caritas‘ aus Oberhausen engagiert sich seit 1998 in den Slums in Manila und fördert ausschließlich Bildungsprojekte. Das neue Projekt ermöglicht 132 jungen Frauen die Ausbildung zu Krankenpflegerinnen. 132 junge Frauen aus den Slums von Manila erhalten in sechs Gruppen zu jeweils 22 Schülerinnen eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin. Bild: privat Die Stiftung ,In Vino Caritas‘ realisiert dank Spenden (Location berichtete) ein neues Projekt: 132 junge Frauen aus den Slums von Manila erhalten in sechs Gruppen zu jeweils 22 Schülerinnen eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin. Diese sechsmonatige Ausbildung umfasst neben der Vermittlung von Grundlagen die Schwerpunkte Hygiene, Kinder- und Altenpflege sowie Ernährung. Die Ausbildung findet am privaten ,College Our Lady of Guadeloupe‘ in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz statt. Die jungen Frauen kommen alle aus Tondo, einem Stadtteil von Manila. Hier in der Nähe des Hafens liegen die stillgelegten Müllhalden der Metropole. Da alle im wahrsten Sinne des Wortes nur von der Hand in den Mund leben und kaum ihren eigenen Lebensunterhalt finanzieren können, ermöglicht das ,Global Grant‘ (GG), finanziert von den Rotary Foundations (RWAF), die Fahrt zur Ausbildungsstätte und ermöglicht zusätzlich eine Mahlzeit an den Schultagen. Da es keine direkte Verbindung mit öffentlichen Bussen gibt, wurde ein Kleinbus angemietet, der die Frauen morgens zur Schule und am Abend wieder sicher nach Hause bringt. Um die Kosten für Transport und das Essen geringer zu halten, hat die Schule die Ausbildung auf drei statt auf fünf Tage reduziert, dafür wurden die Stunden pro Tag erhöht. Die Kurse beginnen um 7 Uhr morgens und enden um 17 Uhr. Ein sehr langer und auch anstrengender Tag für die jungen Frauen. In der ersten Gruppe sind nur 15 Teilnehmerinnen, da die Frauen in Tondo nicht glauben wollen, dass Menschen ihnen ohne Hintergedanken helfen möchten, indem sie ihnen nicht nur die Ausbildung, sondern auch den Transport und die Mahlzeiten finanzieren. „Wir hatten ursprünglich geplant, im Rahmen des GG den besten Schülerinnen eine Ausbildung zur diplomierten Krankenschwester zu ermöglichen (vier Jahre Ausbildung). Dies ist leider im Rahmen des GG nicht möglich. RWAF möchte in Zusammenarbeit mit der Stiftung IN-VINO-CARITAS dennoch diese Ausbildung finanzieren. Aus den Absolventinnen sollen die Besten ausgewählt werden. Die Kosten für eine vierjährige Ausbildung belaufen sich auf 2.800 Euro pro Schülerin und Jahr“, fasst In Vino Caritas-VS Birgit Dreehsen aus Sterkrade, die sich seit Jahren für die Stiftung engagiert, die Bemühungen zusammen. Allein der Rotary Club Oberhausen hat die Ausbildung mit ei- ner Summe von rund 36.400 Euro finanziert. Eine weitere Spende kam vom Rotary Club Oberhauen-Antony-Hütte, der das Projekt mit 1.090 Dollar unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 138.000 Dollar. Die restliche Summe wurde von den Rotary Clubs weltweit zusammen getragen. Zur Info: Durch die Berufsausbildung setzt In Vino Caritas einen weiteren wichtigen Akzent um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Stiftung engagiert sich seit 1998 vor Ort und fördert Bildungsprojekte. Andrea Becker WednannKnüHchoer,stma n n!

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8 Oberhausen City EINRICHTUNG PLUS INNENARCHITEKTUR Wer als Besucher die Räume des Inneneinrichters Hülskemper auf der oberen Marktstraße betritt, fühlt sich in eine andere Welt versetzt: In rund 40 Räumen sind hier Möbel, Dekorationen und Kunstobjekte liebevoll in Szene gesetzt. Ob minimalistisches Design, zeitlose Klassik oder moderne Massivholzmöbel, bei Hülskemper finden sich ganz unterschiedliche Stilarten. Wer als Besucher die Räume des Inneneinrichters Hülskemper auf der oberen Marktstraße in der Oberhausener City betritt, fühlt sich in eine andere Welt versetzt: In rund 40 Räumen sind hier Möbel, Dekorationen und Kunstobjekte liebevoll in Szene gesetzt. Ob minimalistisches Design, zeitlose Klassik oder moderne Massivholzmöbel, bei Hülskemper finden sich ganz unterschiedliche Stilarten. „Wir präsentieren unsere Ausstellung bewusst anders als andere“, so Stephan Hülskemper, der als Geschäftsführer das Familienunternehmen in der dritten Generation leitet. „Große Flächen mit endlosen Sofalandschaften oder lieblos aneinandergereihte Schrankwände gibt es bei uns nicht!“ Stattdessen zählen neben Qualität und einem guten Preis-Leistungsverhältnis, dass die Möbel auch in die Räume der Kunden passen. Das Familienunternehmen, neben Stephan Hülskemper beraten seine Schwestern Andrea Schranz-Hülskemper und Anja Schröer-Hülskemper, setzt auf das Besondere und eine individuelle Planung. Zusammen mit der Architektin Vesna Janevska werden Kunden in ihren eigenen vier Wänden besucht, Kompetente Beratung durch Anja Schröer-Hülskemper, Anja Schranz-Hülskemper (beide vorne) mit Vesna Janevska und Stephan Hülskemper. Bilder: Peter Braczko um ein persönlich zugeschnittenes Raumkonzept zu entwickeln, auf Wunsch mit Licht- und Farbberatung. Zu den von Hand gezeichneteten Skizzen wird zusätzlich ein CAD-Programm zur 3-D-Visualisierung eingesetzt. So lässt sich das neue Wohnzimmer vorab am Computer begutachten. Eine kompetente Vor-Ort-Planung muss übrigens nicht teuer sein. Marktstraße 116 46045 Oberhausen Tel.: 208 22990 www.sportbehnert.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 09:30 - 18:30 Uhr Samstag 10:00 - 16:00 Uhr V1_Sport Behnert 90-50.indd 1 31.08.16 14:53

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9 Genießen Sie unsere frischen Spargelspezialitäten! Konrad-Adenauer-Allee 48 · 46049 Oberhausen Tel. 0208-29 02 20 · Fax 0208-29 02 21 Email: info@kaisergarten.de · www.Kaisergarten.de Ihr Partner für Privatund Geschäftsdrucksachen Rolandstraße 20 46045 Oberhausen Tel. 0208 86 63 69 www.richtscheid-druck.de PERSÖNLICH KOMPETENT ZUVERLÄSSIG Anja Schröer-Hülskemper präsentiert hier Damenmode. Hülskemper bietet eine innenarchitektonische Kurzberatung schon zum Aktionspreis von 100 Euro an, inklusive Verrechnung beim späteren Kauf. Neue Möbel werden nicht nur bei bekannten Designerlabels wie Cor, interlübke, Kettnaker, Bielefelder Werkstätten oder Schramm-Betten bestellt. Mit der Eigenmarke ,Möbel nach Maß - designed by Hülskemper‘ kann jedes Möbel nach Maß und in jeder Farbe angeboten werden, ganz gleich ob Kommode, Nachttisch oder Regalwand. Darüber hinaus bieten Stephan Hülskemper und sein Team auch für das kleinere Portemonnaie günsti- gere Designermöbel aus deutscher Fertigung an. Kein Geheimtipp mehr ist die kleine, feine Boutique Elsässer Straße 27 im Erdgeschoss des Hauses: Hier finden modebewusste Kundinnen Damenmode von OSKA und andere Lieblingsstücke. Besonderer 46045 Oberhausen Tel. 02 08 - 62 00 862 www.brillemo.de Schmuck sowie kleinere Geschen- www.brillemo.de Elsässer Str. 27 46045 Oberhausen Te.: 0208 6200862 kartikel ergänzen das Sortiment. Highlights sind die zweimal jährliKcrhaus 90-50.indd 1 www.brillemo.de Elsässer Str. 27 46045 Oberhausen Te.: 0208 6200862 01.03.16 13:50 stattfindenden Modeschauen im Frühjahr und Herbst. Den Kunden erwartet ein hochwertiges Angebot individueller Möbel in über 40 eingerichteten Räumen.

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10 Leute EINE LADY GIBT VOLLGAS Die Bredeneyerin Heidrun Kuhlmann ist Extremsportlerin und trägt seit zwei Jahren den Titel ,Deutschlands beste Autofahrerin‘. Auch 2017 will sie bei der Challenge einer großen deutschen Autozeitung die Konkurrentinnen wieder hinter sich lassen und die begehrte Auszeichnung gewinnen. Nicht nur der Sieg zählt für sie: Als beste Autofahrerin Deutschlands ist die Essenerin Heidrun Kuhlmann gleichzeitig Botschafterin für Mobilität und Sicherheit. Bild: Sebastian Konopka Die 47-jährige Unternehmensberaterin aus Essen freut sich nicht nur auf die hohen Anforderungen, die in den einzelnen Disziplinen an die Teilnehmer gestellt werden. „Ich treffe ganz viele Freunde wieder, wir sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinde. Und ich habe die rauschende Abschlussfeier in Berlin schon fest in meinem Terminkalender als Highlight eingeplant.“ Die Vorrunden des harten Wettbewerbs „Deutschlands bester Autofahrer/ beste Autofahrerin“ laufen bereits auf Hochtouren. Am Ende jedes Wettkampftages steht ein Tagessieger und eine Tagessiegerin fest, die sich damit direkt ein Ticket für das große Finale am 23. Oktober in Berlin sichern. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat das Bundesverkehrsministerium übernommen, als Hauptgewinn winkt auch in diesem Jahr ein Auto. Heidrun Kuhlmann aus Essen-Bredeney stand 2015 und 2016 ganz oben auf dem Podest. Was hat sie bewegt, überhaupt teilzunehmen, wie war ihr Weg dort hin und was schätzt sie an diesem Wettbewerb? Heidrun Kuhlmann war schon in ihrer Schulzeit Leistungs- sportlerin, in den Jahren 1987 und 1988 Mitglied der deutschen Leichtathletik-Junioren-Nationalmannschaft. Der sportliche Wettkampf ist immer Teil ihres Lebens geblieben, 2003 und 2006 nahm sie zum ersten Mal, mehr aus Spaß und Zufall, an der Land-Rover-G4Challenge, der Expeditions-Nachfolgeveranstaltung der Camel Trophy, teil. Auf insgesamt vier Kontinenten trugen die Kandidaten hintereinander Wettkämpfe im Mountainbiking, Paddeln und Fahren in extrem schwierigem Gelände aus. Bei dieser Gelegenheit knüpfte Heidrun Kuhlmann hat auch die Sicherheit im Blick. Für sie zählt nicht nur Geschwindigkeit auf der Straße, sondern vor allem Können. Privat fährt sie am liebsten Cabrio, den Wind in den Haaren. Bild: Sebastian Konopka sie viele Kontakte zu anderen Menschen, die Extremsport lieben und betreiben. „Am meisten haben mich die anderen Menschen fasziniert, die mit mir durch diesen Wettkampf gegangen sind, das hat uns Teilnehmer zusammengeschweißt.“ Die arktische Fulda-Challenge 2009 beispielsweise hat ihr drei Freundinnen beschert. „Aus ganz Deutschland kamen die Bewerber um den Titel, aber wir drei Frauen aus Witten, Bochum und Essen sind nach dem gewonnenen Vorentscheid gemeinsam für die Endwettkämpfe nach Kanada gereist. Noch heute sind wir eng verbunden, reisen und unternehmen viel gemeinsam“, spricht sie über die wichtigen menschlichen Begegnungen, die ihr diese Zeit in Yukon beim arktischen Zehnkampf geschenkt hat. Es ist schwer vorstellbar, dass sich ein Mensch überhaupt bei Temperaturen um minus 45 Grad Celsius draußen bewegt, ganz zu schweigen, dass er sich harte Wettkämpfe in Disziplinen wie Mountainbiken, Halbmarathon-Laufen liefert und nachts bei minus 35 Grad zeltet. Kuhlmann hat den Ex­tremsportBewerb der Fulda Challenge im Einzel sogar gewonnen, gemeinsam mit Joey Kelly bestritt sie im Team das Finale. Sie haben ein Flugzeug nur mit ihrer eigenen Körperkraft über das Eis gezogen. „Irgendwann habe ich für mich

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11 entschieden, mich auf das Autofahren zu konzentrieren und es damit auch ruhiger angehen zu lassen.“ Für das Finale des von einer großen deutschen Autozeitung ausgeschriebenen Wettbewerbs hatte sich Heidrun Kuhlm­ ann 2009 und 2014 auf Anhieb qualifizieren können. Im dritten Anlauf hat es dann mit dem Titel ,Beste Autofahrerin‘ geklappt. Lag es nur an der Übung? „Ich weiß nicht, ob es mir nicht doch geholfen hat, dass seit 2015 die beste Autofahrerin und der beste Autofahrer gekürt werden, Männer und Frauen haben ein ganz unterschiedliches Fahrverhalten, Männer sind zum Beispiel sehr viel risikobereiter auf der Straße“, berichtet sie über ihre Erfahrung. Der Wettkampf ist schon wieder in vollem Gange und Heidrun Kuhlmann brennt auch in diesem Jahr darauf, den Titel nach Bredeney zu holen. „Der Wettbewerb an sich reizt mich sehr, es ist doch schön, bei einer Sache, die man gut kann, als Beste hervorzugehen. Zudem liebe ich die Art der Disziplinen des Wettkampfes. Fahrsicherheit und Geschicklichkeit haben hier immer Priorität vor Schnelligkeit. Es ist beispielsweise ein Slalom aus Hütchen gesetzt, der so wenig Zwischenraum lässt, dass man das Fahrzeug sehr präzise um die Hindernisse lenken muss.“ Sie möchte mehr Menschen motivieren, an solchen Wettkämpfen teilzunehmen. „Seit ich mich so intensiv und präzise mit dem Fahren auseinandersetze, bin ich viel gelassener geworden. Das umfangreiche Training ermöglicht es mir, Situationen auf der Straße sowie meine eigenen Fähigkeiten als Autofahrerin viel realistischer einzuschätzen.“ 2009 wurde sie als Botschafterin für Mobilität und Sicherheit ausgezeichnet und empfiehlt alllen weniger Experimentierfreudigen und Sportlichen ein Fahrsicherheitstraining. „Auch meinen Eltern habe ich einen Gutschein vom ADAC geschenkt, der lag lange in der Ecke. Immer war etwas anderes wichtiger. Heute sagt mein Vater, dass ihm das Training schon aus mancher Situation im Straßenverkehr gerettet hat! Stolz wie Bolle waren meine Eltern am Schluss.“ Heidrun Kuhlmann ist aber auch abseits jeglicher Piste oder Strecke ein vielseitiger Mensch. Sie hat Biologie studiert, war damit aber so schnell fertig, dass sie einfach noch zwei weitere Studien­ abschlüsse anhängte. Über die Anstellung bei einem Weiterbildungsinstitut fand sie den Weg in die Personal- und Projektleitung großer Energiekonzerne. 2009 wagte sie den Schritt in die Joey Kelly war ihr prominenter Teamkollege bei der Fulda-Challenge. Am Ende konnten beide ihr schönstes Siegerlächeln aufsetzen. Bild: Heidrun Kuhlmann Selbstständigkeit, berät seitdem Unternehmen und übernimmt die Leitung großer Projekte wie zum Beispiel die leuchtenden Heißluftballons des ,Schachtzeichens‘ im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. „Inzwischen sehne ich mich wieder nach dauerhaften Projekten und Aufträgen, an denen man über längere Zeit dran bleiben kann. Als Unternehmensberaterin werde ich zumeist erst geholt, wenn der Karren schon in der Wand steckt“, bekennt sie. Bleibt bei soviel Verantwortung im Beruf und Verausgaben beim Sport noch Freizeit? „Darauf, dass ich mein ausgefallenes Hobby mit meinem Job vereinbaren kann, bin ich sehr stolz. Mir bleibt dennoch genug Zeit für meine Freunde und zum Reisen. Daraus kann ich viel Kraft schöpfen, vor allem, wenn sich auch mal mein Handy verabschiedet wie am zweiten Tag meiner dreimonatigen Tour durch Südamerika“, antwortet die Bredeneyer Globetrotterin. Vor allem ist sie dankbar, für die Chancen und die Freiheit, die das Leben bisher für sie parat gehalten hat. Sabine Beisken-Hengge Beim Extremsport in fernen Ländern, hier in Ecuador, verbindet die Unternehmensberaterin Höchstleistung mit Privatvergnügen und sieht, im Wasserfall hängend, sehr glücklich aus. Bild: Heidrun Kuhlmann

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12 Jubiläum 20 JAHRE LOCATION Am Anfang war Mülheim. Am 30. April 1997, als vor fast genau 20 Jahren, wurde die Erstproduktion von LOCATION ausgeliefert, das neue Monatsmagazin erstmals in ausgewählten Haushalten gelesen. Allerdings nicht in der Ruhrmetrople Essen, sondern in der eher beschaulichen Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr. LOCATION berichtete über das, was vor der Haustür des Lesers passierte. Über große und kleine lokale Events, über Top-Veranstaltungen, über Politik, Kultur und Sport. Und LOCATION lieferte aktuelle Trends Am 14. November 2003 erschien die erste Duisburger Ausgabe . zu Themen wie Gourmet, Auto oder Wohnen. LOCATION blieb allerdings kein Einzelkind, der andere Zwilling ließ nur wenige Tage auf sich warten. Am 28. Mai 1997 erblickte LOCATION in Essen das Licht der Magazin-Welt, zum Teil noch mit schwarz-weißen Bildern, obwohl auch schon große bunte Motive das Layout bestimmten. Das Erscheiningsbild ähnelte dem der großen Tageszeitungen: mit Aufmacher und Zweittext auf dem Titel, mit lokalen Themen aus den Stadtteilen, mit Sportberichten und mit Veranstaltungstipps, die damals unter dem Begriff ,Boulevard‘ zusammengefasst wurden. LOCATION berichtete über Dressurreiten in Stadtwald, befragten den Kapitän der MS Heisingen und präsentierten eine ungewöhnliche Bilderausstellung mit den berühmtesten ‘legal gefälschten’ Meisterwerken. Auffällig: Schicke orangefarbene Letter prangten im ersten Jahr auf dem Titel. Am 26. Juni 1998 gehörte das Orange jedoch schon wieder der Vergangenheit an, und die LOCATION-Leser sahen plötzlich Rot - zumindest, was den Die erste Oberhausener Ausgabe vom 20. Oktober 2006. Seitenkopf des Magazins anging. Bis heute dominiert das ‘LOCATION-Rot’. Schon damals kam die Prominenz im LOCATION-Magazin zu Wort. Wie der ehemalige Tennis-Daviscup-Held Eric Jelen in seiner damaligen Funktion als Sportwart des Tennis-Bundesligisten ETUF Essen. Ephraim Kischon war nicht der erste Prominente, der sich zum LOCATION-Interview bereit erklärte doch er war sicher einer der sympathischsten: Im Januar 2001 stöberte der berühmte israelische Satiriker in einer Buchhandlung auf der Kettwiger Straße. „Ich träume hebräisch mit ungarischem Untertitel“, verriet der Buchautor, der im Januar 2005 verstarb. Noch bunter wurde es im Oktober 2004: Ein Bilderbogen auf der Titelseite machte Lust auf den Inhalt, viel Farbe wurde mit bunten Hintergründen ins Spiel gebracht, und die Themen der Ausgabe waren klar strukturiert: Erst die Lokalseiten, dann die einzelnen Schauplätze und schließlich die ‘Themen-Specials’. LOCATION präsentierte sich einmal im Monat so prächtig bunt und facettenreich wie die angehende Kulturhauptstadt Ruhr. Ob Ballnacht in der Philharmonie, weltberühmte Musicals, das bunte Treiben bei Sommerfesten oder auch die oft diskutierte Zukunft des Flugplatzes Essen/Mülheim - viel hatte sich zwischenzeitlich verändert, und auch LOCATION hatte sein Antlitz in einer Dekade etwas gewandelt. Die erste Essener LOCATION-Ausgabe erschien am 28. Mai 1997.

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20 JAHRE LOCATION 13 Und vor allem war LOCATION nicht mehr nur zu zweit, sondern inzwischen zu viert. Am 14. November 2003 erschien das Magazin erstmals in Duisburg. Knapp drei Jahre später, am 20. Oktober 2006, erblickte LOCATION Oberhausen das Licht der Welt, und das neue Magazin nahm seine Leser mit auf einen Streifzug durch die Stadt, die beispielhaft den Strukturwandel vom Industrie- zum Dienstleistungszeitalter vollzogen hatte. War LOCATION bis 2007 im Zeitungsformat erschienen, so startete man mit einem neuen und fri- schen Erscheinungsbild in das Jahr 2008: halb so groß, aber doppelt so stark. Die Neugestaltung des Titels sollte den Charakter des Lifestyle-Magazins unterstreichen und als Blickfang auf LOCATION neugierig machen, die Veränderung war ein konsequenter Schritt der Weiterentwicklung, weg vom üblichen Zeitungsformat in Richtung Journal für die gehobene Leserschaft. LOCATION fühlt sich dem Außergewöhnlichen und Besonderen in Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen verbunden. In den vergangenen Jahren standen immer die Themen im Mittelpunkt der Berichterstattung, die die Leserinnen und Leser bewegen. Die bewährten Inhalte wurden ab Februar 2010 mit einem neuen, unverwechselbaren Erscheinungsbild versehen. Ein neues Logo und eine klare Gestaltung im Innenteil sowie eine neue Schrift heben das Wesentliche hervor, dienen der Übersichtlichkeit und erhöhen die Lesefreundlichkeit. Das neue LOCATION-Logo zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausgaben. Ein fester Bestandteil des Magazins sind die Veranstaltungstipps. Auf zwei Seiten werden die Top-Events aus den vier Städten, aber auch aus der Nachbarschaft vorgestellt. Seit 2012 gibt es sogar eine 13. Ausgabe des Monatsmagazins. In einem ,Best of...’ werden die besten Artikel aus den vorangegangenen zwölf Ausgaben zusammengefasst. Besonderheit: Erstmals bekommen die Leser in den vier Location-Städten Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen exakt dieselbe Ausgabe und nicht wie sonst üblich mit jeweils unterschiedlichen lokalen und sublokalen Themen. Nun ist LOCATION 20 Jahre alt geworden. Vor uns und dem Lifesty- le-Magazin liegen viele spannende Jahre und Themen. Das westliche Ruhrgebiet befindet sich im Wandel. Dies gilt es zu begleiten. Mit Bewährtem, aber durchaus auch mit neuen Ideen wollen wir die nächste Dekade angehen. Michael Köster

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14 Hinaus in die Natur SAUNA ZUM ANSTÖPSELN Saunaspaß für Ungeduldige und Sparfüchse: Wer schneller denn je im eigenen Saunahaus schwitzen will und keine Lust auf eine große Baustelle im eigenen Garten hat, der ist jetzt fein raus: Und zwar mit dem neuen „Plug & Play“-Saunahauskonzept eines Allgäuer Spezialanbieters. Die Häuser werden im Werk komplett montiert und müssen nur aufgestellt und angeschlossen werden. Bild: Hummel Der Clou: Die Saunahäuser werden bereits im Werk komplett montiert und müssen beim Kunden nur noch aufgestellt und angeschlossen werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld: knapp 30 Prozent der Montagekosten. Dank der platzsparenden Maße werden die „Plug & Play“-Modelle überall zur Wohlfühloase - egal, ob im eigenen Garten oder auch auf der Dachterrasse der Penthousewohnung, hoch über den Dächern der Stadt. Die Saunahausmodelle sind 2,40 Meter breit, seitlich 2,21 Meter hoch und wahlweise 2,00, 2,20 oder 2,50 Meter tief. Dank des platzsparenden Quaderformates kann man die smarte Sauna nahezu überall rund ums Haus aufstellen und besonders leicht transportieren - nicht nur auf dem herkömmlichen Weg per Tieflader. Die Sauna passt in einen Schiffscont- ainer oder kann auch per Hubschrauber in entlegene und schwer erreichbare Gegenden geflogen werden. Trotz der kompakten Bauweise ist ausreichend Platz vorhanden: Mit zwei Saunabänken oben und einer Liegefläche unten bieten die „Plug & Play“-Häuser genügend Raum für eine Familie. Bei der Gestaltung haben die Kunden freie Wahl: An der Frontseite können sie zwischen einer geschlossenen, einer komplett- oder auch einer teilverglasten Tür sowie einem Panoramafenster oder einem Lichtband wählen. Farbe und Dachabdeckung sind frei wählbar, und ob man sein Saunamodell als klassische finnische Sauna oder lieber als Bio-Sauna haben will, bei der weniger Hitze, dafür aber mehr Luftfeuchtigkeit eingesetzt wird, das kann jeder Besitzer frei entscheiden. SOMMERFEELING MIT OLEANDER UND LAVENDEL Ob Spanien, Frankreich, Italien, oder Griechenland - viele Deutsche verbringen ihren Sommerurlaub am Mittelmeer. Die Sehnsucht nach mediterraner Leichtigkeit und sommerlicher Wohlfühlatmosphäre wird umso größer, wenn hierzulande Grau und Regen den Sommer prägen. Doch es ist nicht die Sonne allein, es sind auch Blütendüfte, Farben und Formen der Landschaft. Kein Ersatz, aber zumindest eine große Annäherung gelingt mit Oleander, Zitronenbaum, Lavendel und vielen anderen mediterranen Pflanzen auf Balkon und Terrasse. Baumschulen bieten ein breites Sortiment - nicht nur heimische Baumschulen bieten auch viele südliche Gehölze an. Bild: BdB Bäume und Sträucher, sondern auch südliche Gehölze. Die Flora der Mittelmeerregionen liebt es sonnig-warm und toleriert ein gewisses Maß an Trockenheit. Da viele Balkone und Terrassen zur Sonnenseite zeigen, fühlen sich mediterrane Pflanzen hier sehr wohl. Allerdings sind die meisten nicht winterhart.

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15 PLATZSPARENDE FREIARMSCHIRME Nichts ist schöner als die Sonne im Schatten zu genießen. Ob großzügige Terrasse oder gemütliche Gartenlounge - wer die Outdoorfläche unter einem Sonnenschirm komplett ausnutzen möchte, ist mit einem Freiarmschirm gut beraten. Dank eines Seitenmasts, an dem das Schirmdach fixiert ist, beansprucht ein Freiarmschirm wenig Platz, steht nichts und niemandem im Weg und bietet größtmöglichen Schatten. Freiarmschirme sind nicht nur platzsparend, schützen vor Regen, Sonne, Wind und unliebsamen Blicken Dritter, sondern lassen sich auch näher an Hauswänden platzieren. Bild: Glatz Anders als bei klassischen Mittelstockschirmen ist hier der Mast nicht mittig am Schirmdach fixiert, sondern seitlich. Für einen sicheren Halt sorgt eine stabile Hängevorrichtung, die den Seitenmast mit dem Schirmdach verbindet. Somit lässt sich die Fläche unter dem Schirmdach bestmöglich nutzen, da hier weder ein Mittelmast noch ein Schirmsockel unnötig Platz wegnehmen. Viele Freiarm-Sonnenschirme lassen sich nicht nur komplett 360 Grad um die eigene Achse drehen. Auch ihr Schirmdach kann abhängig vom Schirmtyp bis zu einem gewissen Grad nach links oder rechts geneigt und in der gewünschten Position fixiert werden. Somit kann problemlos das Schirmdach nach dem Sonnen- verlauf und sogar gegen schräg fallende Sonnenstrahlen ausgerichtet werden, ohne die Position des Schirmmastes oder des Sitzmobiliars zu verändern. Tisch und Stühle bleiben beim Schirmöffnen und -schließen unberührt. NEU ODER GEBRAUCHT? Sind Wurst und Steak vertilgt, werden statt Holzkohle einfach nur Holzscheite aufgelegt. Bild: Buschbeck GENUSS UND ROMANTIK Bisher hieß es meist: entweder Grillen oder ein prasselndes Feuer entfachen. Beides auf einem Gerät war in den seltensten Fällen möglich. Dabei ist es seit Langem der Wunsch vieler Outdoorfans, einen gelungenen Grillabend mit einem stimmungsvollen Kaminfeuer ausklingen zu lassen. Mit einem Allround-Feuerplatz im heimischen Garten wird dies nun endlich ohne nennenswerten Aufwand realisierbar. Hochwertige Grillkamine eignen sich ideal für diese Art der Mehrfachnutzung. Durch ihre in der Regel doppelwandige Bauweise kommen ausschließlich die Feuerbeton-Bauteile mit den offenen Flammen in Berührung und die Luft zirkuliert pausenlos zwischen der Außenhaut und dem Feuerraumteil. So wird es bei den meisten Modellen nicht nur möglich, auf ihnen mit Holzkohle zu grillen, sondern sie auch jederzeit nach Lust und Laune mit Holzscheiten zu befeuern, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erzeugen. Sind Wurst und Steak erst einmal vertilgt, geht es zukünftig völlig übergangslos mit Kaminromantik weiter. Wer sich ein Fahrrad anschaffen möchte, sollte bereits vorher Zeit investieren und sich genau überlegen, ob nicht auch ein Gebrauchtrad infrage kommt. Braucht man ein alltagstaugliches Gefährt, beispielsweise für den täglichen Weg zur Arbeit; will man ins Gelände oder sich sportlich betätigen; möchte man Touren unternehmen? Für gebrauchte Fahrräder gilt nach Faustregel, dass sie nach zwei Jahren nicht mehr als die Hälfte des Neupreises kosten sollten. Neue Gebrauchte können bei öffentlichen Fahrradversteigerungen, beispielsweise der Fundbüros, im Kleinanzeigenteil von Zeitungen und Fachmagazinen oder online gefunden werden. Wer ein Fahrrad ins Auge gefasst hat, sollte auf ein paar Punkte achten. Ist das Rad beispielsweise schmutzig oder die Kette verrostet, spricht das nicht für gute Pflege. Sind die Kettenritzel abgefahren? Sind die Bremshebel schwergängig? Laufen die Räder unrund? Sind die Reifenmäntel rissig, die Bremsklötze abgenutzt? Das alles müssen keine endgültigen Ausschlusskriterien sein, wohl aber Argument genug, um den Preis herunterzuhandeln. Ist die Entscheidung zugunsten eines Fahrrads gefallen und handelseinig, sollte der Käufer auf einem Kaufvertrag bestehen. So ist es recht unwahrscheinlich, dass zum Beispiel Diebesgut erstanden wird. Und zu guter Letzt sollten eine private Haftpflicht- und Unfallversicherung nicht fehlen. Ein gebrauchter „Drahtesel“ kann untermständen eine gute Alternative sein. Bild: Signal Iduna

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