Location_Mülheim_05_2017

 

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Mülheimer Location-Ausgabe für den Monat Juni.

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Mülheim — Das Magazin für LebensArt Juni 2017 l Ausgabe 242

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Editorial 3 MICHAEL KÖSTER Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, Junge, wie die Zeit vergeht! Diesen Ausspruch höre ich immer wieder, wenn entfernte Bekannte den heranwachsenden Sohn nach längerer Zeit mal wiedersehen. Der kleine Junge von damals ist groß geworden, und wie? Inzwischen überragt er seinen Vater bereits um eine halbe Haupteslänge und steuert schnurstracks auf die ZweiMeter-Marke zu. Aus Kindern werden Erwachsene, und wir schauen staunend zu. Junge, wie die Zeit vergeht! Ein Ausspruch, den in diesen Tagen allerdings auch diejenigen tätigen, die dem LOCATION-Magazin von Beginn an gewogen sind. Und von Beginn an heißt: seit nunmehr zwei Jahrzehnten. Im April 1997 wurde LOCATION aus der Taufe gehoben - damals noch in der Aufmachung einer Tageszeitung, obwohl bereits der Zusatz ,Magazin‘ auf dem Titel prangte. Seitdem haben wir in Mülheim (Ehre, wem Ehre gebührt, denn dort wurde die erste LOCATION-Ausgabe verteilt) und in Essen, später dann auch noch in Duisburg und Oberhausen über lokale Events, über Top-Veranstaltungen über Politik, Kultur und Sport sowie über andere schöne Seiten des Lebens berichtet, haben Prominente interviewt und ganz normale Leute vorgestellt. 20 Jahre LOCATION - eine Chronik mit den Titelseiten alter Ausgaben finden Sie in dieser Ausgabe, die allerdings weitaus mehr zu bieten hat. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Porträt einer Frau aus Essen-Bredeney, die immer wieder aufs Neue ein uraltes Männer-Klischee widerlegt. Heidrun Kuhlmann kann nämlich nicht nur Auto fahren, sie ist ,die beste Autofahrerin‘ Deutschlands. Da der Frühling in den ersten Wochen auf sich warten ließ, drängt es uns nun umso energischer in die Natur. Wir geben deshalb ein paar Tipps, und Sie können natürlich auch etwas gewinnen. Zum Beispiel einen Platz an der langen Tafel auf der Gourmetmeile ,Essen verwöhnt‘. Mehr dazu auf Seite 18. Viel Glück wünscht Mülheim — Das Magazin für LebensArt Juni 2017 l Ausgabe 242 TITEL 6/2017 LOCATION ist 20 Jahre alt geworden. 1997 wurde unser Magazin erstmals in Mülheim verteilt. Eine Jubiläumschronik finden Sie auf den Seiten 12 und 13. Wir machen Mülheim FIT!  TOP-Ausstattung  TOP-Kurse  Probetraining möglich. INJOY Mülheim feiert 30 Jahre Jubiläum Anzeige ausschneiden und im INJOY Mülheim vorlegen - 30 % Rabatt auf eine Mitgliedschaft erhalten.* Gültig für 2 Personen bis zum 15. Juni 2017. Fühl Dich NEU Schultenhofstr. 15 -- 45475 Mülheim Tel. 0208 - 478028 -- www.injoy-muelheim.de * Laufzeit ab 12 Monate, gilt nur für Interessenten, die noch kein Mitglied bei uns sind.

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4 Meldungen BRINKHOFF’S ZEIGT DAS RUHRGEBIET Die Ruhrbühne zwischen den altehrwürdigen Mauern von Schloß Broich ist eines der großen sommerlichen Musikhighlights der Region. Bild: MST GLAM-ROCKER AUF DER RUHRBÜHNE Die Ruhrbühne auf Schloß Broich entführt am Samstag, 12. August, in die wilden Siebziger, die Zeit der glitzernden Bühnenoutfits und langen Mähnen. Zurückversetzt in die Zeit von Glitter und Gitarren: Sweet, eine der populärsten Bands der Siebziger und mit acht Nummer-Eins-Hits eine der erfolgreichsten Bands in Deutschland überhaupt, verwandelt den Schlosshof in eine Rock-Disco und spielen Hits wie ,Little Willy‘, ,Block Buster‘, ,Fox on the Run‘ oder ,The Ballroom Blitz‘Ebenso legendär ist die Vorgruppe The Equals (,Baby, Come Back‘) - vier Musiker einer goldenen Musikepoche als fabulöse Anheizer. Gerockt wird der Schlosshof aber schon am Freitag, 11. August, wenn die Heimathelden für Ruhm und Ehre aufspielen: Plasticin Porter überzeugt als echte Ruhrgebietsband mit einer dynamischen Mischung aus Rock, Funk und Jazz; bei den Mülheimern von Atlas kommen Fans von progressiv-psychedelischem Rock auf ihren Geschmack. Gar nicht ,gedämpft‘ rockt The Muted Kingdom aus Mülheim ihre Coverversionen wuchtiger Alternative-Rock-Hits in die Gitarren, während Czes&Smut ihr Publikum mit feinstem Ruhrgebiets-Rap zum Hüpfen bringen. Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www. muelheim-events.de. Was wären die Mülheimer ohne die Camera Obscura, das Hallenhaus oder den Bismarckturm? Es sind starke regionale Identifikationsobjekte, denen Brinkhoff’s eine neue Präsenz gibt. Denn jetzt legt die Dortmunder Brauerei seine limitierte Ruhrgebiet-Edition wieder neu auf. Wie vielfältig der größte Ballungsraum Deutschlands ist, zeigen 36 Etiketten. Darauf werden Industrie- und Baudenkmäler, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie bekannte Ausflugsziele des Ruhrgebiets kunstvoll in Szene gesetzt. Und auch Mülheim an der Ruhr ist mit einem Sonderetikett dabei. Ab der dritten Maiwoche ist die beliebte Sonderedition im Handel verfügbar, sehr zur Freude von Bierliebhabern und Sammlern. Denn Brinkhoff’s bringt die Camera Obscura, das Hallenhaus und den Bismarckturm aufs Etikett. Ein echter Hingucker in puncto Design sind die Ruhrgebiet-Collagen allemal. Alle 36 Motive stammen aus der Feder von Petra Baten. Ihr Kunststil? Das so genannte ,Digital Old School Painting‘. Die Bauchetiketten der Ruhrgebiet-Edition lassen sich einfach von den Flaschen abziehen. Auf deren Rückseiten befinden sich spannende Informationen zu den jeweiligen Motiven, Wahrzeichen und Landmarken, die in enger Zusammenarbeit mit der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zusammengestellt wurden. RTG-Geschäftsführer Axel Biermann: „Wie gut die Ruhrgebiet-Edition von Brinkhoff’s No.1 bei Bierliebhabern ankommt, zeigte sich bereits auf der Tourismusmesse ITB in Berlin. Dort sorgten die kunstvoll gestalteten Etiketten für großes Aufsehen.“ Auch in der Gastronomie werden die Revierstädte präsent sein. Alle 36 Motive werden auf Bierdeckeln abgebildet. WISSENSCHAFTLICHER EHRENGAST IN KRAKAU GESCHICHTSVEREIN VERLEIHT EHRENMITGLIEDSCHAFT Dr. Wilhelm Knabe, Mülheimer Wissenschaftler und Ehrenvorsitzender der Grünen, wurde von dem polnischen Veranstalter als Ehrengast zu einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz zu den gegenwärtigen Herausforderungen bei der forstlichen Rekultivierung von Bergbauflächen vom 4. bis 6. Juni in Krakau eingeladen. Prof. Wojciech Krzaklewski von der Universität Krakau versicherte, man werde alles tun, um seine Teilnahme zu ermöglichen. Bereits in den 1950er Jahren hatte Dr. Knabe als Pionier des Umweltschutzes im und mit dem Bergbau zusammen gearbeitet. Auf der Mitgliederversammlung des Mülheimer Geschichtsvereins im Wasserbahnhof wurde Heinz Hartling die Ehrenmitgliedschaft verliehen. „Heinz Hartling hat sich um den Geschichtsverein verdient gemacht“ betont der 1. Vorsitzende Dr. Kai Rawe. „Durch sein langjähriges Engagement insbe- sondere im und für das Historische Museum Schloss Broich hat er viel zur Vermittlung unsere Geschichte geleistet. Dies möchte der Verein ausdrücklich würdigen und Herrn Hartling mit der Ehrenmitgliedschaft ein Dankeschön aussprechen.“ Sichtlich gerührt nahm der Geehrte dieses Dankeschön an.

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5 MEDL BERÄT ZU SONNENSTROM Den Startschuss gaben (v.l.) Christian Winter, CEO Tengelmann Ventures, STARBUZZ-Projektleiter Thomas Müller, Prof. Oliver Koch, Vizepräsident Hochschule Ruhr West, Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub, Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer Mülheimer Wirtschaftsförderung. Bild: M&B BESCHLEUNIGER-PROGRAMM Führende Handels- und Logistikunternehmen haben mit der Hochschule Ruhr West sowie der Stadt Mülheim und der Wirtschaftsförderung ein unabhängiges Unterstützungsprogramm für Startups im digitalen Handel und der Logistik gestartet. Noch bis 30. Juni können sich Gründer aus dem In- und Ausland mit entsprechenden Geschäftsideen unter STARBUZZ.ruhr bewerben. „Die traditi- onsreiche Handelsstadt Mülheim wird damit zum wiederholten Mal in ihrer Geschichte zu einem innovativen Standort für bahnbrechende Entwicklungen in der deutschen Handelslandschaft“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten. Mülheim nicht nur Sitz der Unternehmensgruppen Tengelmann, Aldi-Süd und Brenntag (Chemiehandel), sondern auch die Stadt mit dem ersten Met- ro-Markt. „Als Unternehmen, das bereits seit vielen Jahren auf die Chancen der Digitalisierung setzt, unterstützen wir gern die Initiative von Mülheim & Business, erfolgversprechende Ideen aus dem Handels- und Logistikbereich zu fördern und Gründer in die Region zu holen“, erklärt Tengelmann-Chef Karl Erivan Haub. Weitere Informationen unter www.starbuzz.ruhr Mit dem neuen Produkt medl-Sonnenstrom ist der Mülheimer Energieversorger medl dem Ziel, die Energiewende voranzutreiben, einen weiteren Schritt nähergekommen. Kürzlich veranstaltete medl den ersten Sonnenstrom-Beratungsabend für alle interessierten Mülheimer im eigenen Haus. „Es war ein rundum gelungener Abend. Wir haben nicht damit gerechnet, dass das Angebot so gut angenommen wird, und konnten bereits viele interessante Gespräche führen“, freut sich Vertriebsleiter Jan Hoffmann. Nach einem einstündigen Fachvortrag in Kooperation mit der Baywa wurden individuelle Fragen beantwortet. „Nach der positiven Resonanz überlegen wir, den Beratungsabend noch einmal zu wiederholen.“, so Hoffmann. „Eine Idee ist es, den Mülheimern noch einmal einen Nachmittag oder Abend anzubieten, bei denen sich nach Informations- und Angebotsaustausch detailliertere und individuelle Fragen ergeben haben.“ Antworten auf Fragen zum Thema medl-Sonnenstrom erhalten Sie unter www. medl.de/sonnenstrom, per E-Mail an sonnenstrom@medl. de oder unter Tel. 0208/4501144. Die Organisatoren Rainer Bierwirth (l.) und Jörg Umberg. Foto: Braczko SPARGEL-GOURMET-FESTIVAL Bereits zum achten Mal präsentiert der Verein ,Essen Geniessen‘ am Pfingstwochenende das Spargel-Gourmet-Festival auf dem Hof Umberg in Bottrop-Kirchhellen nahe der Autobahn 31. Ob Spargel-Gourmet-Burger, Gefüllte Spargel-Ricotta-Pasta mit Gambas in Hummersauce oder Kalbsschnitzel mit feldfrischem Spargel und Trüffel-Hollandaise - der Kreativität der beteiligten Restaurants sind keine Grenzen gesetzt. Das Schlemmerfestival ist vom 3. bis 5. Juni täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.essen-geniessen.de. essen-geniessen.de Essen … verwöhnt Die Königin unter den Gourmetmeilen 28.06. – 02.07.2017 Essener Innenstadt Hochkarätige Kochkunst Frisch und live vor Ort zubereitet Größte Speisen-Auswahl Essener Innenstadt EV Anzeige Location 90x100 RZ.indd 1 11.05.17 12:30

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6 Exklusiver Gewinn MGITEMWUAINNCDNHEENN! Kallstadt an der Weinstraße wird von Liebhabern auch gerne die ,Toskana Deutschlands‘ genannt. Jochen Lampert führt hier gemeinsam mit GF Christian Jegensdorf mit Herzblut und Leidenschaft das Weinhaus Henninger - inklusive Hotel. Bild: Weinhaus Henninger WOHLFÜHLEN IN DER PFALZ Zum 20-jährigen Jubiläum verlost Location in Kooperation mit dem Weinhaus Henninger zwei Übernachtungen mit Halbpension in Kallstadt an der Weinstraße. Sommer in der Pfalz – das ist wie Sommer in der Toskana. Das weiß auch Christian Jegensdorf, Geschäftsführer des Weinhaus Henninger in Kallstadt: „Bereits seit einigen Jahren nennt man die Pfalz die Toskana Deutschlands. Und wenn die Pfälzer sagen, die Pfalz sei die Toskana Deutschlands, dann wollen sie damit das Gefühl von Urlaub in Italien, von Leben wie in Italien, von dolce vita transportieren.“ Und so ist es schließlich auch, denn überall trifft man auf Zypressen, Pinien, Feigenbäume und Zitronen. Es duftet nach Kräutern, wie Rosmarin, Lavendel, Thymian, Wiesensalbei und Zitronenmelisse. Während der Sommermonate werden zahlreiche Feste in der Pfalz gefeiert. Leidenschaftlich, ausgelassen, intensiv. Entlang der Weinstraße putzt sich nun jede Gemeinde heraus, wartet mit ihrem Fest, mit ihrer ,Kerwe‘ auf. Es werden der Wein gefeiert, Symposien zu Ehren des Sekts zelebriert, der pfälzischen Kulinarik gehuldigt und die Weinprinzessinnen gewürdigt. Wer nicht nur feiern möchte, der kann stundenlang wandern, denn es gibt viele Wanderwege unter schattenspendenden Bäumen, die sich mit sonnigen Abschnitten abwechseln. Und wenn die Kräfte nachlassen, warten zahlreiche Gasthäuser und Straußenwirtschaften, um richtig gut einzukehren. Die Gemarkung Kallstadt besitzt eine der berühmtesten Spitzenweine der Pfalz, den ,Saumagen‘. Und genau darum geht es im Weinhaus Henninger. Die Geschichte des Weinhauses ist lang, die Grundmauern stammen von 1615. Damals war das Weinhaus tatsächlich nur ein Weinhaus, das von der Familie Henninger geführt wurde. Schon Carl Benz und seine Frau Bertha waren hier Stammgäste, der 1. FC Kaiserslautern und die Brüder Fritz und Otmar Walter feierten ihre Meistertitel in dem Fachwerkgebäude. 2010 erwarb Jochen Lampert das Gebäude. Mit Erfolg, denn den Gast erwarten eine exzellente Küche, beste Weine und schöne Zimmer. Im Weinhaus Henninger hat Küchenchef Tommy Walter seine ganz eigene Jahreszeitenküche (13 Punkte im Gault Millau) entwickelt. Im Juni geht es bei ihm kaum regionaler. Denn neben Gemüse, Obst und Eiern, kommen auch die Charolais-Rinder aus der Region, aus Niederkirchen im Odinstal. Als ein ,Pfälzer Sommermärchen‘ beschreibt Walter sein liebstes Kalbslebergericht mit Süßkirschen in Balsamicoglace. Und im Juli hält bei Walter nicht nur der Markt viele frische Produkte parat. „Es sind auch Lebensmittel dabei, die ich im eigenen Garten von Baum, Strauch und Acker ernte. Zum Beispiel der Löwenzahn, der lange Zeit als Unkraut galt. Dabei schmecken seine Blätter leicht nussig und sind roh oder gedünstet ein Genuss.“ Eine Einkehr ins Viersterne-Hotel Weinhaus Henninger macht Spaß. Hier kann die Seele baumeln, hier kann neue Kraft getankt werden. Das freundliche und hilfsbereite Team, die kulinarischen Genüsse und die edlen Tropfen von mehr als 30 Weingütern machen die Tage in der Pfalz zu einem ganz besonderen Genuss. Das Henninger ermöglicht in Kooperation mit Location einem Gewinner samt Begleitung zwei Übernachtungen mit Halbpension im edlen Hotel Weinhaus Henninger in Kallstadt in der Pfalz. (eigene Anreise und Termin nach Absprache aller Beteiligten). Wer gewinnen möchte, ruft bitte bis zum 25. Juni unter dem Stichwort ,Pfalz‘ an, nennt seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer unter Telefon 01378 78 64 30 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobiltarif höher). Viel Glück!

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Rotary 7 20 JAHRE INNER WHEEL In der Stadthalle Mülheim feierte der Club ,Inner Wheel Mülheim-Oberhausen‘ sein 20-jähriges Bestehen. Freuten sich über einen gelungenen Abend: Der Inner-Wheel-Vorstand Mülheim-Oberhausen mit den Gastrednerinnen. Bild: Peter Braczko Am 10. Mai 1997 gründete sich der Club und wurde damit in die weltweite Gemeinschaft aufgenommen. Zwölf Gründungsmitglieder gehörten dazu. Heute sind 54 Damen aktiv, betreuen beispielsweise die Caféteria des Fliedner-Dorfes, unterstützen das Schulfrühstück und sammelten im Rahmen einer „amerikanischen Versteigerung“ während der 20-Jahrfeier 4.100 Euro für das Mülheimer Frauenhaus. Die drei Mülheimer Rotary-Clubs zeigten sich großzügig und stockten zu einer Gesamtsumme von 5.600 Euro auf. Die Leite- rin der Einrichtung – Gülsüm Erden - konnte es kaum fassen. Die Gewinnerinnen unter den 130 geladenen Gästen zeigten ebenfalls strahlende Gesichter. Esther Schäfers (im Bild mit Mirko-Jereb Fleck von VW Schultz) darf ein Wochenende ohne Kilometerbegrenzung ein Audi-Cabrio bewegen, andere IWC-Preisträgerinnen freuten sich über einen Kochkurs oder ein Wellness-Wochenende in Travemünde. Als oberste deutsche Repräsentatin sprach Margareta Momkvist in der Stadthalle, IWC-Präsidentin Dr. Ilse Haußmann stellte noch einmal alle Projekte der vergangenen zwei Jahrzehnte vor.  BEDACHUNGEN  BAUKLEMPNEREI  FASSADENBAU  WÄRMEDÄMMUNG  ABDICHTUNGEN  NOTDIENST Telefon (02 08) 42 19 47 www.wiesner-dachdecker.de

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8 Event Ganz viele gelbe Entchen - und ein kleiner roter Teufel mittendrin. Bilder: Jugendamt Mülheim QUIETSCHE-ENTEN-RENNEN Das große, internationale Quietsche-Enten-Rennen auf der Ruhr in Mülheim genießt längst Kultstatus. Am 10. Juni werden wieder 1000 Quietscheenten von der Flora-Brücke aus an den Start gehen. Einer drückt Gerlinde Buchholz die Daumen. Gerlinde Buchholz hat sich schon eingedeckt. Für drei Freundinnen und sich selbst hat sie beim Jugendamt eine Quietscheente erworben. „Bei einem gemeinsamen Wochenende in Wetzlar werden wir das Enten-Quartett künstlerisch noch etwas aufpeppen. Ich denke da an Flower-Power-Motive“, erzählt die 50-jährige Wahl-Mülheimerin. Obwohl sie schon 2008, der Liebe wegen, von Moers nach Mülheim gezogen war, entdeckte sie erst im vergangenen Juni das Jugendfestival ,Voll die Ruhr‘ und das Quietscheentenrennen für sich. Weil die gelernte Bürokauffrau auch gerne literarisch schreibt, hat sie dem Quietsche-Enten-Rennen jetzt sogar eine Kurzgeschichte gewidmet und das Spaß-Ereignis mit sozialem Hintergrund aus der Sicht ihrer Rennente beschrieben. „Ich habe mir ein kindliches Gemüt bewahrt und ich mag Tiere“, beschreibt sich die Hobbyautorin. Deshalb haben es ihr die 1000 Quietscheenten, die beim Jugendfestival ,Voll die Ruhr‘ am 10. Juni von der Flora-Brücke aus an den Start gehen, auch so angetan. Dass es sich in diesem Fall um Plastikenten handelt, stört Buchholz nicht. „Ich finde es toll, dass man hier einen großen Spaß mit einer guten Sache verbindet“, sagt sie. Denn die 1000 mal fünf Euro, die das Jugendamt der Stadt an die Frau und den Mann bringt, kom- men zu 100 Prozent einem guten Zweck zugute. Das Forum macht es als Enten-Sponsor möglich, dass sich der Kinderschutzbund und die im Frauenhaus lebenden Kinder über einen Geldsegen von jeweils 2500 Euro freuen können. „Da muss man einfach mitmachen“, findet Gerlinde Buch- Von der Ruhrbrücke werden die Enten zu Wasser gelassen. holz. Was ihr beim Quietsche-Enten-Rennen und dem Jungendfestival mit Spiel, Spaß, Musik und Leckereien besonders gut gefällt, „ist die entspannte, fröhliche und familiäre Atmosphäre, die man an diesem Tag an der Ruhr spürt.“ Auch diesmal wird sich Gerlinde Buchholz auf der Terrasse des Tee-

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9 Ausführung aller Malerarbeiten Moderne Raumgestaltung Dekorative Gestaltungstechniken Fassadengestaltung Tapezierarbeiten Laminatarbeiten Seniorenservice www.maler-kas.de Murat Kas Blumbergstr. 17 46049 Oberhausen Tel. : 0208-30-700 442 Fax : 0208-30-700 443 Mobil: 0157-83 040 728 E-Mail : info@maler-kas.de Malerbetrieb Kas Gerlinde Buchholz mit ihrer quietschgelben Ente. Bild: Emons hauses an der Dohne zusammen mit ihren Freundinnen eine Tasse Kaffee gönnen und den Start des Quietsche-Enten-Rennens beobachten. Die Ruhr und das grüne Ruhrtal haben es ihr angetan und dafür gesorgt, dass die Niederrheinerin weiterhin gerne in Mülheim an der Ruhr lebt, obwohl die Liebe, die sie in die Stadt am Fluss brachte, inzwischen schon wieder Vergangenheit ist. Geblieben ist ihr nicht nur die Liebe zu den landschaftlichen Reizen der Ruhrstadt, sondern auch ihre Liebe zu den Tieren und zu der Natur. Mit ihrem Kater Murphy lebt die Katzenmutter in ihrer kleinen Wohnung in Dümpten. Und wenn die zurzeit arbeitssuchende Bürokauffrau im grünen Mülheim spazieren geht, dann tut sie das zuweilen auch als ehrenamtliche Gassi-Geherin für das städtische Tierheim an der Horbeckstraße. „Obwohl ich eigentlich eine Katzenmutter bin, habe ich mich jetzt auch in einige der Hunde aus dem Tierheim verliebt. Aber da ich im Moment mit jedem Euro rechnen muss, ist die Fahrkarte zum Tierheim für mich ein Luxus, den ich mir nur selten leisten kann“, erzählt Buchholz. Kein Geld kosten dagegen die literarischen Phantasiereisen, auf die sie sich begibt, wenn sie sich mit ihrem Notebook auf ihre Couch setzt, um dort abwechselnd auf den Bildschirm ihres Laptops und ins Grüne vor ihrem Balkon zu schauen. Weil die Hobbyautorin, die ihre eigenen Erlebnisse beschreibt und literarisch aufhübscht, bisher jedoch noch keine ihrer Geschichten veröffentlicht oder öffentlich vorgetragen hat, eine Tierfreundin ist, treffen sich auf ihrem kleinen Balkon regelmäßig ein Eichhörnchen und ein Meisen-Pärchen, um sich dort über das von der Katzenmutter in einem Vogelhäuschen und auf dem Balkonboden drapierte Futter herzumachen. Und von ihrer Fensterbank aus schaut dann ihre Quietscheente aus dem Rennjahr 2016 zu. Weitere Informationen rund um das Jugendfestival ,Voll die Ruhr‘ und das Quietscheentenrennen unter www.muelheim-ruhr.de sowie bei Carsten Scharwei vom Jugendamt unter Tel. 455-4533 oder per E-Mail an carsten.scharwei@ muelheim-ruhr.de Thomas Emons WWW.KULTURGUT.RUHR Foto: Lucas Allen Ute Lemper Mi. 28.06.17 Stadthalle Veranstaltet vom Unterstützt durch die IM PULK DER ENTEN Die Sonne brennt vom Himmel. Einen schöneren Tag hätte man sich nicht aussuchen können; für das grosse, internationale Quietsche-Enten-Rennen auf der Ruhr. Ich bin Ente Nr. 941 und für mich wäre es das aller-allergrösste, wenn ich an diesem Wettkampf teilnehmen könnte. Ich bin das erste Mal hier in Mülheim an der Ruhr und es scheint eine lustige Veranstaltung zu werden... ,Im Pulk der Enten‘ lautet der Titel der Kurzgeschichte von Gerlinde Buchholz. Die komplette Kurzgeschichte können Sie ab sofort unter www. location-magazin.de nachlesen. Frau Rauen in ihrem neuen Badezimmer. Scheelen GmbH Mülheim Düsseldorfer Str. 179 45481 Mülheim-Saarn Telefon (0208) 99 89 22 90 Öffnungsz.: Mo. - Do. 9.30 - 19.00 Uhr www.scheelen-gmbh.de Fr. 9.30 - 16.00 Uhr . Sa. 9.30 - 14.00 Uhr

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10 Leute EINE LADY GIBT VOLLGAS Die Bredeneyerin Heidrun Kuhlmann ist Extremsportlerin und trägt seit zwei Jahren den Titel ,Deutschlands beste Autofahrerin‘. Auch 2017 will sie bei der Challenge einer großen deutschen Autozeitung die Konkurrentinnen wieder hinter sich lassen und die begehrte Auszeichnung gewinnen. Nicht nur der Sieg zählt für sie: Als beste Autofahrerin Deutschlands ist die Essenerin Heidrun Kuhlmann gleichzeitig Botschafterin für Mobilität und Sicherheit. Bild: Sebastian Konopka Die 47-jährige Unternehmensberaterin aus Essen freut sich nicht nur auf die hohen Anforderungen, die in den einzelnen Disziplinen an die Teilnehmer gestellt werden. „Ich treffe ganz viele Freunde wieder, wir sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinde. Und ich habe die rauschende Abschlussfeier in Berlin schon fest in meinem Terminkalender als Highlight eingeplant.“ Die Vorrunden des harten Wettbewerbs ,Deutschlands bester Autofahrer/beste Autofahrerin‘ laufen bereits auf Hochtouren. Am Ende jedes Wettkampftages steht ein Tagessieger und eine Tagessiegerin fest, die sich damit direkt ein Ticket für das große Finale am 23. Oktober in Berlin sichern. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat das Bundesverkehrsministerium übernommen, als Hauptgewinn winkt auch in diesem Jahr ein Auto. Heidrun Kuhlmann aus Essen-Bredeney stand 2015 und 2016 ganz oben auf dem Podest. Was hat sie bewegt, überhaupt teilzunehmen, wie war ihr Weg dort hin und was schätzt sie an diesem Wettbewerb? Heidrun Kuhlmann war schon in ihrer Schulzeit Leistungs- sportlerin, in den Jahren 1987 und 1988 Mitglied der deutschen Leichtathletik-Junioren-Nationalmannschaft. Der sportliche Wettkampf ist immer Teil ihres Lebens geblieben, 2003 und 2006 nahm sie zum ersten Mal, mehr aus Spaß und Zufall, an der Land-Rover-G4Challenge, der Expeditions-Nachfolgeveranstaltung der Camel Trophy, teil. Auf insgesamt vier Kontinenten trugen die Kandidaten hintereinander Wettkämpfe im Mountainbiking, Paddeln und Fahren in extrem schwierigem Gelände aus. Bei dieser Gelegenheit knüpfte Heidrun Kuhlmann hat auch die Sicherheit im Blick. Für sie zählt nicht nur Geschwindigkeit auf der Straße, sondern vor allem Können. Privat fährt sie am liebsten Cabrio, den Wind in den Haaren. Bild: Sebastian Konopka sie viele Kontakte zu anderen Menschen, die Extremsport lieben und betreiben. „Am meisten haben mich die anderen Menschen fasziniert, die mit mir durch diesen Wettkampf gegangen sind, das hat uns Teilnehmer zusammengeschweißt.“ Die arktische Fulda-Challenge 2009 beispielsweise hat ihr drei Freundinnen beschert. „Aus ganz Deutschland kamen die Bewerber um den Titel, aber wir drei Frauen aus Witten, Bochum und Essen sind nach dem gewonnenen Vorentscheid gemeinsam für die Endwettkämpfe nach Kanada gereist. Noch heute sind wir eng verbunden, reisen und unternehmen viel gemeinsam“, spricht sie über die wichtigen menschlichen Begegnungen, die ihr diese Zeit in Yukon beim arktischen Zehnkampf geschenkt hat. Es ist schwer vorstellbar, dass sich ein Mensch überhaupt bei Temperaturen um minus 45 Grad Celsius draußen bewegt, ganz zu schweigen, dass er sich harte Wettkämpfe in Disziplinen wie Mountainbiken, Halbmarathon-Laufen liefert und nachts bei minus 35 Grad zeltet. Kuhlmann hat den Ex­tremsportBewerb der Fulda Challenge im Einzel sogar gewonnen, gemeinsam mit Joey Kelly bestritt sie im Team das Finale. Sie haben ein Flugzeug nur mit ihrer eigenen Körperkraft über das Eis gezogen. „Irgendwann habe ich für mich

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11 entschieden, mich auf das Autofahren zu konzentrieren und es damit auch ruhiger angehen zu lassen.“ Für das Finale des von einer großen deutschen Autozeitung ausgeschriebenen Wettbewerbs hatte sich Heidrun Kuhlm­ ann 2009 und 2014 auf Anhieb qualifizieren können. Im dritten Anlauf hat es dann mit dem Titel ,Beste Autofahrerin‘ geklappt. Lag es nur an der Übung? „Ich weiß nicht, ob es mir nicht doch geholfen hat, dass seit 2015 die beste Autofahrerin und der beste Autofahrer gekürt werden, Männer und Frauen haben ein ganz unterschiedliches Fahrverhalten, Männer sind zum Beispiel sehr viel risikobereiter auf der Straße“, berichtet sie über ihre Erfahrung. Der Wettkampf ist schon wieder in vollem Gange und Heidrun Kuhlmann brennt auch in diesem Jahr darauf, den Titel nach Bredeney zu holen. „Der Wettbewerb an sich reizt mich sehr, es ist doch schön, bei einer Sache, die man gut kann, als Beste hervorzugehen. Zudem liebe ich die Art der Disziplinen des Wettkampfes. Fahrsicherheit und Geschicklichkeit haben hier immer Priorität vor Schnelligkeit. Es ist beispielsweise ein Slalom aus Hütchen gesetzt, der so wenig Zwischenraum lässt, dass man das Fahrzeug sehr präzise um die Hindernisse lenken muss.“ Sie möchte mehr Menschen motivieren, an solchen Wettkämpfen teilzunehmen. „Seit ich mich so intensiv und präzise mit dem Fahren auseinandersetze, bin ich viel gelassener geworden. Das umfangreiche Training ermöglicht es mir, Situationen auf der Straße sowie meine eigenen Fähigkeiten als Autofahrerin viel realistischer einzuschätzen.“ 2009 wurde sie als Botschafterin für Mobilität und Sicherheit ausgezeichnet und empfiehlt alllen weniger Experimentierfreudigen und Sportlichen ein Fahrsicherheitstraining. „Auch meinen Eltern habe ich einen Gutschein vom ADAC geschenkt, der lag lange in der Ecke. Immer war etwas anderes wichtiger. Heute sagt mein Vater, dass ihm das Training schon aus mancher Situation im Straßenverkehr gerettet hat! Stolz wie Bolle waren meine Eltern am Schluss.“ Heidrun Kuhlmann ist aber auch abseits jeglicher Piste oder Strecke ein vielseitiger Mensch. Sie hat Biologie studiert, war damit aber so schnell fertig, dass sie einfach noch zwei weitere Studien­ abschlüsse anhängte. Über die Anstellung bei einem Weiterbildungsinstitut fand sie den Weg in die Personal- und Projektleitung großer Energiekonzerne. 2009 wagte sie den Schritt in die Joey Kelly war ihr prominenter Teamkollege bei der Fulda-Challenge. Am Ende konnten beide ihr schönstes Siegerlächeln aufsetzen. Bild: Heidrun Kuhlmann Selbstständigkeit, berät seitdem Unternehmen und übernimmt die Leitung großer Projekte wie zum Beispiel die leuchtenden Heißluftballons des ,Schachtzeichens‘ im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. „Inzwischen sehne ich mich wieder nach dauerhaften Projekten und Aufträgen, an denen man über längere Zeit dran bleiben kann. Als Unternehmensberaterin werde ich zumeist erst geholt, wenn der Karren schon in der Wand steckt“, bekennt sie. Bleibt bei soviel Verantwortung im Beruf und Verausgaben beim Sport noch Freizeit? „Darauf, dass ich mein ausgefallenes Hobby mit meinem Job vereinbaren kann, bin ich sehr stolz. Mir bleibt dennoch genug Zeit für meine Freunde und zum Reisen. Daraus kann ich viel Kraft schöpfen, vor allem, wenn sich auch mal mein Handy verabschiedet wie am zweiten Tag meiner dreimonatigen Tour durch Südamerika“, antwortet die Bredeneyer Globetrotterin. Vor allem ist sie dankbar, für die Chancen und die Freiheit, die das Leben bisher für sie parat gehalten hat. Beim Extremsport in fernen Ländern, hier in Ecuador, verbindet die Unternehmensberaterin Höchstleistung mit Privatvergnügen und sieht, im Wasserfall hängend, sehr glücklich aus. Bild: privat Hauptuntersuchung fällig? Dann am besten gleich zu DEKRA – Ihrem Partner für Sicherheit und Service. Ohne Voranmeldung! DEKRA Automobil GmbH Saalestr. 8a, 45478 Mülheim, Tel. 0208.5943869 Öffnungszeiten: Mo – Fr: 8 –18 Uhr, Sa 9 –13 Uhr Hardenbergstr. 75, 45472 Mülheim, Tel. 0208.3018833 Öffnungszeiten: Mo – Fr: 8 –18 Uhr www.dekra.de DEKRA_AZ_HU_Muelhm_90x100mm.indd 1 19.04.16 16:50

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12 Jubiläum 20 JAHRE LOCATION Am Anfang war Mülheim. Am 30. April 1997, als vor fast genau 20 Jahren, wurde die Erstproduktion von LOCATION ausgeliefert, das neue Monatsmagazin erstmals in ausgewählten Haushalten gelesen. Allerdings nicht in der Ruhrmetrople Essen, sondern in der eher beschaulichen Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr. LOCATION berichtete über das, was vor der Haustür des Lesers passierte. Über große und kleine lokale Events, über Top-Veranstaltungen, über Politik, Kultur und Sport. Und LOCATION lieferte aktuelle Trends zu Themen wie Gourmet, Auto oder Wohnen. LOCATION blieb allerdings kein Einzelkind, der andere Zwilling ließ nur wenige Tage auf sich warten. Am 28. Mai 1997 erblickte LOCATION in Essen das Licht der Magazin-Welt, zum Teil noch mit schwarz-weißen Bildern, obwohl auch schon große bunte Motive das Layout bestimmten. Das Erscheiningsbild ähnelte dem der großen Tageszeitungen: mit Aufmacher und Zweittext auf dem Titel, mit lokalen Themen aus den Stadtteilen, mit Sportberichten und mit Veranstaltungstipps, die damals unter dem Begriff ,Boulevard‘ zusammengefasst wurden. LOCATION berichtete über Dressurreiten in Stadtwald, befragten den Kapitän der MS Heisingen und präsentierten eine ungewöhnliche Bilderausstellung mit den berühmtesten ‘legal gefälschten’ Meisterwerken. Auffällig: Schicke orangefarbene Letter prangten im ersten Jahr auf dem Titel. Am 26. Juni 1998 gehörte das Orange jedoch schon wieder der Vergangenheit an, und die LOCATION-Leser sahen plötzlich Rot - zumindest, was den Seitenkopf des Magazins anging. Bis heute dominiert das ‘LOCATION-Rot’. Schon damals kam die Prominenz im LOCATION-Magazin zu Wort. Wie der ehemalige Tennis-Daviscup-Held Eric Jelen in seiner damaligen Funktion als Sportwart des Tennis-Bundesligisten ETUF Essen. Ephraim Kishon war nicht der erste Prominente, der sich zum LOCATION-Interview bereit erklärte doch er war sicher einer der sympathischsten: Im Januar 2001 stöberte der berühmte israelische Satiriker in einer Buchhandlung auf der Kettwiger Straße. „Ich träume Die erste Essener LOCATION-Ausgabe erschien am 28. Mai 1997. hebräisch mit ungarischem Untertitel“, verriet der Buchautor, der im Januar 2005 verstarb. Noch bunter wurde es im Oktober 2004: Ein Bilderbogen auf der Titelseite machte Lust auf den Inhalt, viel Farbe wurde mit bunten Hintergründen ins Spiel gebracht, und die Themen der Ausgabe waren klar strukturiert: Erst die Lokalseiten, dann die einzelnen Schauplätze und schließlich die ,Themen-Specials’. LOCATION präsentierte sich einmal im Monat so prächtig-bunt und facettenreich wie die angehende Kulturhauptstadt Ruhr. Ob Ballnacht in der Philharmonie, weltberühmte Musicals, das bunte Treiben bei Sommerfesten oder auch die oft diskutierte Zukunft des Flugplatzes Essen/ Mülheim als Freizeitpark oder doch eher als Business-Aiport - viel hatte sich zwischenzeitlich verändert, und auch LOCATION hatte sein Antlitz in einer Dekade etwas gewandelt. Und vor allem war LOCATION nicht mehr nur zu zweit, sondern inzwischen zu viert. Am 14. November 2003 erschien das Magazin erstmals auch in Duisburg, das Interview mit der damaligen Oberbürgermeisterin Bärbel Zieling war quasi ein Muss. Knapp drei Jahre später, am 20. Oktober 2006, erblickte LOCATION Oberhausen das Licht der Welt, und das neue Magazin nahm seine Leser mit auf einen Streifzug durch die Stadt, die beispielhaft den Strukturwandel vom Industrie- zum Dienstleistungszeitalter vollzogen hatte. War LOCATION bis 2007 im Zeitungsformat erschienen, so startete man mit einem neuen und frischen Erscheinungsbild in das Jahr 2008: halb so groß, aber doppelt so stark. Die Neugestaltung des Titels sollte den Charakter des Lifestyle-Magazins unterstreichen und als Blickfang auf LOCATION neugierig machen, die Veränderung war ein konsequenter Schritt der Weiterentwicklung, weg vom üblichen Zeitungsformat in Richtung Journal für die gehobene Leserschaft.

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20 JAHRE LOCATION 13 Und vor allem war LOCATION nicht mehr nur zu zweit, sondern inzwischen zu viert. Am 14. November 2003 erschien das Magazin erstmals auch in Duisburg. Knapp drei Jahre später, am 20. Oktober 2006, erblickte LOCATION Oberhausen das Licht der Welt, und das neue Magazin nahm seine Leser mit auf einen Streifzug durch die Stadt, die beispielhaft den Strukturwandel vom Industrie- zum Dienstleistungszeitalter vollzogen hatte. War LOCATION bis 2007 im Zeitungsformat erschienen, so startete man mit einem neuen und fri- schen Erscheinungsbild in das Jahr 2008: halb so groß, aber doppelt so stark. Die Neugestaltung des Titels sollte den Charakter des Lifestyle-Magazins unterstreichen und als Blickfang auf LOCATION neugierig machen, die Veränderung war ein konsequenter Schritt der Weiterentwicklung, weg vom üblichen Zeitungsformat in Richtung Journal für die gehobene Leserschaft. LOCATION fühlt sich dem Außergewöhnlichen und Besonderen in Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen verbunden. In den vergangenen Jahren standen immer die Themen im Mittelpunkt der Berichterstattung, die die Leserinnen und Leser bewegen. Die bewährten Inhalte wurden ab Februar 2010 mit einem neuen, unverwechselbaren Erscheinungsbild versehen. Ein neues Logo und eine klare Gestaltung im Innenteil sowie eine neue Schrift heben das Wesentliche hervor, dienen der Übersichtlichkeit und erhöhen die Lesefreundlichkeit. Das neue LOCATION-Logo zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausgaben. Ein fester Bestandteil des Magazins sind die Veranstaltungstipps. Auf zwei Seiten werden die Top-Events aus den vier Städten, aber auch aus der Nachbarschaft vorgestellt. Seit 2012 gibt es sogar eine 13. Ausgabe des Monatsmagazins. In einem ,Best of...’ werden die besten Artikel aus den vorangegangenen zwölf Ausgaben zusammengefasst. Besonderheit: Erstmals bekommen die Leser in den vier Location-Städten Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen exakt dieselbe Ausgabe und nicht wie sonst üblich mit jeweils unterschiedlichen lokalen und sublokalen Themen. Nun ist LOCATION 20 Jahre alt geworden. Vor uns und dem Lifesty- le-Magazin liegen viele spannende Jahre und Themen. Das westliche Ruhrgebiet befindet sich im Wandel. Dies gilt es zu begleiten. Mit Bewährtem, aber durchaus auch mit neuen Ideen wollen wir die nächste Dekade angehen. Michael Köster Attraktive Betten mit hoher Funktionalität Burmeier-Bett Dali-Wash Die Pflege zuhause nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Für alle Beteiligten bringt das große Herausforderungen mit sich. Pflegende Angehörige müssen im Alltag so gut wie möglich unterstützt und entlastet werden. Für die zu Pflegenden ist es entscheidend, ihre Lebensqualität und Selbstständigkeit zu erhalten. Das richtige Pflegebett spielt dabei eine zentrale Rolle. Und keinem Modell vertrauen die Menschen in Deutschland stärker als der Dali-Serie. Das namensgebende Dali II 24 Volt ist das meistverkaufte Pflegebett im Land und überzeugt darüber hinaus Hunderttausende in Europa und weltweit. Die Dali-Pflegebetten von Burmeier verbinden höchste Sicherheit, Komfort und ein wirtschaftliches PreisLeistungsVerhältnis. Flexible Verstellfunktionen der Liegefläche ermöglichen dem Bewohner die Teilnahme am Alltag und der Pflegekraft ein rückenschonendes Arbeiten. Attraktive Zubehör-Optionen verwandeln die Dali-Modelle in individuelle Wunschbetten. Wie alle Burmeier-Produkte ist auch die DaliSerie in der Regel in kürzester Zeit lieferbar und mühelos aufzubauen. Wir beraten Sie sehr gerne: Ihr Sanitätshaus Wagener in Mülheim-Heißen . www.gbw-praxisbedarf.de Hardenbergstr. 4 . 45472 Mülheim an der Ruhr Telefon 0208 / 4 39 39 - 0 . Fax 4 39 39 39 E-Mail: doertewagener@aol.com Internet: www.gbw-praxisbedarf.de

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14 Hinaus in die Natur SAUNA ZUM ANSTÖPSELN Saunaspaß für Ungeduldige und Sparfüchse: Wer schneller denn je im eigenen Saunahaus schwitzen will und keine Lust auf eine große Baustelle im eigenen Garten hat, der ist jetzt fein raus: Und zwar mit dem neuen ,Plug & Play‘-Saunahauskonzept eines Allgäuer Spezialanbieters. Die Häuser werden im Werk komplett montiert und müssen nur aufgestellt und angeschlossen werden. Bild: Hummel Der Clou: Die Saunahäuser werden bereits im Werk komplett montiert und müssen beim Kunden nur noch aufgestellt und angeschlossen werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld: knapp 30 Prozent der Montagekosten. Dank der platzsparenden Maße werden die ,Plug & Play‘-Modelle überall zur Wohlfühloase - egal, ob im eigenen Garten oder auch auf der Dach­ terrasse der Penthousewohnung, hoch über den Dächern der Stadt. Die Saunahausmodelle sind 2,40 Meter breit, seitlich 2,21 Meter hoch und wahlweise 2,00, 2,20 oder 2,50 Meter tief. Dank des platzsparenden Quaderformates kann man die smarte Sauna nahezu überall rund ums Haus aufstellen und besonders leicht transportieren - nicht nur auf dem herkömmlichen Weg per Tieflader. Die Sauna passt in einen Schiffscontainer oder kann auch per Hubschrauber in entlegene und schwer erreichbare Gegenden geflogen werden. Trotz der kompakten Bauweise ist ausreichend Platz vorhanden: Mit zwei Saunabänken oben und einer Liegefläche unten bieten die ,Plug & Play‘-Häuser genügend Raum für eine Familie. Bei der Gestaltung haben die Kunden freie Wahl. An der Frontseite können sie zwischen einer geschlosse- nen, einer komplett- oder auch einer teilverglasten Tür sowie einem Panoramafenster oder einem Lichtband wählen. Farbe und Dachabdeckung sind frei wählbar, und ob man sein Saunamodell als klassische finnische Sauna oder lieber als Bio-Sauna haben will, bei der weniger Hitze, dafür aber mehr Luftfeuchtigkeit eingesetzt wird, das kann jeder Besitzer frei entscheiden. Petra Irmscher GartenDesign Gartenkonzepte Balkongestaltung Terrassenplanung für private und gewerbliche Kunden Raumerstraße 23 45144 Essen Tel.: (0201) 61 35 46 35 E-Mail: mail@irmschergartendesign.de Internet: www.irmschergartendesign.de

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15 PLATZSPARENDE FREIARMSCHIRME Nichts ist schöner als die Sonne im Schatten zu genießen. Ob großzügige Terrasse oder gemütliche Gartenlounge - wer die Outdoorfläche unter einem Sonnenschirm komplett ausnutzen möchte, ist mit einem Freiarmschirm gut beraten. Dank eines Seitenmasts, an dem das Schirmdach fixiert ist, beansprucht ein Freiarmschirm wenig Platz, steht nichts und niemandem im Weg und bietet größtmöglichen Schatten. Freiarmschirme sind nicht nur platzsparend, schützen vor Regen, Sonne, Wind und unliebsamen Blicken Dritter, sondern lassen sich auch näher an Hauswänden platzieren. Bild: Glatz Anders als bei klassischen Mittelstockschirmen ist hier der Mast nicht mittig am Schirmdach fixiert, sondern seitlich. Für einen sicheren Halt sorgt eine stabile Hängevorrichtung, die den Seitenmast mit dem Schirmdach verbindet. Somit lässt sich die Fläche unter dem Schirmdach bestmöglich nutzen, da hier weder ein Mittelmast noch ein Schirmsockel unnötig Platz wegnehmen. Viele Freiarm-Sonnenschirme lassen sich nicht nur komplett 360 Grad um die eigene Achse drehen. Auch ihr Schirmdach kann abhängig vom Schirmtyp bis zu einem gewissen Grad nach links oder rechts geneigt und in der gewünschten Position fixiert werden. Somit kann problemlos das Schirmdach nach dem Sonnen- verlauf und sogar gegen schräg fallende Sonnenstrahlen ausgerichtet werden, ohne die Position des Schirmmastes oder des Sitzmobiliars zu verändern. Tisch und Stühle bleiben beim Schirmöffnen und -schließen unberührt. Sind Wurst und Steak vertilgt, werden statt Holzkohle einfach nur Holzscheite aufgelegt. Bild: Buschbeck GENUSS UND ROMANTIK Bisher hieß es meist: entweder Grillen oder ein prasselndes Feuer entfachen. Beides auf einem Gerät war in den seltensten Fällen möglich. Dabei ist es seit Langem der Wunsch vieler Outdoorfans, einen gelungenen Grillabend mit einem stimmungsvollen Kaminfeuer ausklingen zu lassen. Mit einem Allround-Feuerplatz im heimischen Garten wird dies nun endlich ohne nennenswerten Aufwand realisierbar. Hochwertige Grillkamine eignen sich ideal für diese Art der Mehrfachnutzung. Durch ihre in der Regel doppelwandige Bauweise kommen ausschließlich die Feuerbeton-Bauteile mit den offenen Flammen in Berührung und die Luft zirkuliert pausenlos zwischen der Außenhaut und dem Feuerraumteil. So wird es bei den meisten Modellen nicht nur möglich, auf ihnen mit Holzkohle zu grillen, sondern sie auch jederzeit nach Lust und Laune mit Holzscheiten zu befeuern, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erzeugen. Sind Wurst und Steak erst einmal vertilgt, geht es zukünftig völlig übergangslos mit Kaminromantik weiter. Wir beraten Sie gerne Eisenwaren . Baubeschläge . Werkzeuge . Industriebedarf Forst- und Gartengeräte . Arbeitsschutz Öffnungszeiten: Montag -- Donnerstag 7.30 -- 17.00 Uhr . Freitag 7.30 -- 14.30

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