Location_Duisburg_05_2017

 

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Duisburger Location-Ausgabe für den Monat Juni.

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Duisburg — Das Magazin für LebensArt Juni 2017 l Ausgabe 131

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14. - 19. Juni 2017

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MICHAEL KÖSTER Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, Junge, wie die Zeit vergeht! Diesen Ausspruch höre ich immer wieder, wenn entfernte Bekannte den heranwachsenden Sohn nach längerer Zeit mal wiedersehen. Der kleine Junge von damals ist groß geworden, und wie? Inzwischen überragt er seinen Vater bereits um eine halbe Haupteslänge und steuert schnurstracks auf die ZweiMeter-Marke zu. Aus Kindern werden Erwachsene, und wir schauen staunend zu. Junge, wie die Zeit vergeht! Ein Ausspruch, den in diesen Tagen allerdings auch diejenigen tätigen, die dem LOCATION-Magazin von Beginn an gewogen sind. Und von Beginn an heißt: seit nunmehr zwei Jahrzehnten. Im April 1997 wurde LOCATION aus der Taufe gehoben - damals noch in der Aufmachung einer Tageszeitung, obwohl bereits der Zusatz ,Magazin‘ auf dem Titel prangte. Seitdem haben wir in Mülheim (Ehre, wem Ehre gebührt, denn dort wurde die erste LOCATION-Ausgabe verteilt) und in Essen, später dann auch noch in Duisburg und Oberhausen über lokale Events, über Top-Veranstaltungen über Politik, Kultur und Sport sowie über andere schöne Seiten des Lebens berichtet, haben Prominente interviewt und ganz normale Leute vorgestellt. 20 Jahre LOCATION - eine Chronik mit den Titelseiten alter Ausgaben finden Sie in dieser Ausgabe, die allerdings weitaus mehr zu bieten hat. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Porträt einer Frau aus Essen-Bredeney, die immer wieder aufs Neue ein uraltes Männer-Klischee widerlegt. Heidrun Kuhlmann kann nämlich nicht nur Auto fahren, sie ist ,die beste Autofahrerin‘ Deutschlands. Da der Frühling in den ersten Wochen auf sich warten ließ, drängt es uns nun umso energischer in die Natur. Wir geben deshalb ein paar Tipps, und Sie können natürlich auch etwas gewinnen. Zum Beispiel einen Platz an der langen Tafel auf der Gourmetmeile ,Essen verwöhnt‘. Mehr dazu auf Seite 18. Viel Glück wünscht Editorial 3 Duisburg — Das Magazin für LebensArt Juni 2017 l Ausgabe 131 TITEL 6/2017 LOCATION ist 20 Jahre alt geworden. 1997 wurde unser Magazin erstmals in Mülheim verteilt. Eine Jubiläumschronik finden Sie auf den Seiten 12 und 13.

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4 Meldungen FOTOGRAFIE, REISE, OUTDOOR Musik vor eindrucksvoller Industriekulisse: Die Bühne am Cowperplatz. Bild: Abdel Kasmi TRAUMZEIT IM NORDPARK Der Puls des Hüttenwerks schlägt wieder beim Traumzeit-Festival im Duisburger Landschaftspark Nord. Mehr als 30 verschiedene Künstler und Bands treten vom 16. bis 18. Juni auf vier Bühnen im still gelegten Hüttenwerk auf. Mit dabei ist unter anderem das Chartstürmer-Duo „Milky Chance“. Das ehemalige Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich war früher ein Moloch aus Dampf, Lärm, Hektik und Feuer. Eine gewaltige, moderne Stätte der Energie, deren Kraft sich in rotglühenden Abstichen des Roheisens entlud. Der einst gigantische Schmelztiegel ist ein einzigartiger Ort, wie geschaffen für ein Musikfestival, das verschiedene Elemente und Klänge zeitgenössischer Musik befeuert, verschmilzt und verdichtet. Das Traumzeit Festival bespielt diesen Ort jedes Jahr im Sommer mit einem herausragenden Musikprogramm. KUNSTSTOFFFENSTER  GARAGENTORE NEUE KUNSTSTOFFFENSTER MIT UMFANGREICHEM SICHERHEITSPAKET serienmäßig für HEIM & HAUS Fenstersysteme Qualitätsprodukte direkt ab Werk VORBAUROLLADEN  DACHFENSTERROLLADEN VORDÄCHER  TERRASSENDÄCHER Hochstraße 7 -- 9  47169 Duisburg HAUSTÜREN  DACHFENSTER Jahre Wie im letzten Jahr gibt es wieder vier Spielorte: die Bühne auf dem Cowperplatz, die Gießhalle, die Gebläsehalle und die frei zugängliche Bühne am Gasometer für die lokale und regionale Musikszene. Auf der ebenfalls frei zugänglichen Street Food Plaza wird es erneut frisch zubereitete Köstlichkeiten geben. Und der schön gelegene Campingplatz im Schatten der Hochöfen, direkt auf dem Festivalgelände gelegen, ist gefragt wie nie zuvor. Ambitionierte Popmusik, Singer/ Songwriter, Indie, HipHop, elektronische oder improvisierte Musik gehen beim Traumzeit Festival wie immer ein spannendes Miteinander ein. Etablierte Künstler und internationale Stars treffen auf aktuelle Newcomer, und Talente gibt es ebenfalls reichlich zu entdecken. Der Puls des Hüttenwerks schlägt an den drei Festivaltagen im Takt der Zeit. Ein Auszug aus der Gästeliste: Tom Odell, Milky Chance, Amanda Palmer & Edward Ka-Spel, Von wegen Lisbeth, Ry X, Bukahara, The Slow Show, Giant Rooks, Helgi Jonsson & Tina Dico, Jesper Munk, Kilians, WHY?, Fil Bo Riva, Honig (solo) & Freunde, Lubomyr Melnyk, Federico Albanese, Mario Batkovic, Gurr, Mammal Hands, Leif Vollebekk, The Lytics, Hollow Coves, Walking On Rivers, East Indian Elephant. Informationen unter www.traumzeit-festival.de Fotografie, Reise und Outdoor stehen wieder im Mittelpunkt, wenn die ,Photo+Adventure‘ am zweiten Juni-Wochenende im Landschaftspark Duisburg-Nord öffnet. Erwartet werden rund 150 Aussteller und Marken. Etablierte Branchengrößen wie der Premium-Partner Foto Leistenschneider und innovative Start-ups werden am 10. und 11. Juni ihre Neuheiten präsentieren. Die Sortimente der Anbieter aus der Foto-Branche reichen vom Selfie-Stick für Smartphone-Fotografen bis zum High-End-Objekiv für Profis. „Anfassen und Ausprobieren“ lautet zudem die Devise: Vielfach kann das Equipment ausgeliehen und auf dem Gelände des Parks ausgiebig getestet werden. Ergänzend dazu bieten die Aussteller aus dem Reise-Segment individuelle Touren an. Vom Trekking am Baikalsee bis zu Fotosafaris in Südafrika, dem Partnerland des Messe-Festivals, präsentieren sie geheimnisvolle Orte, intensive Natur, beeindruckende Städte und unentdeckte Kultur. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm mit Fach- und Reisevorträgen, Foto-Ausstellungen, Gereon Roemers Multivisionsshow „Norwegen“ sowie mehr als 50 Workshops, Seminaren und Fotowalks. Im Fokus steht die Tierwelt: Der Terrazoo Rheinberg zeigt einige seiner Echsen und Schlangen und bietet Gelegenheit für ganz spezielle Nahaufnahmen. Das Teleobjektiv ist das richtige Zubehör für alle, die am Sonntag den Flugshows der Greifvogelstation Hellenthal beiwohnen möchten. Weitere Informationen: http:// photoadventure.eu/

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5 UNNÜTZES WISSEN Wussten Sie, dass es in Duisburger Bahnhöfen und Haltestellen täglich zu 15 Störungen bei Rolltreppen kommt? Oder dass das Haus der Technik in Essen das älteste technische Weiterbildungsinstitut Deutschlands ist? Oder dass man auf Gleis 4 und 5 am Oberhausener Hauptbahnhof nicht einsteigen kann, weil es geschlossene Museumsbahnsteige sind? Das neue Taschenbuch ,Unnützes Wissen Ruhrbiet‘ vermittelt 711 überraschende und bisweilen skurrile Fakten über das Revier. UnnützesWissenistimEmons-Verlag erschienen und kostet 12,95 Euro. Das Duisburger ,Kochquintett‘. Bild: Veranstalter KULINARISCHE STÄDTEREISE Duisburg hat wieder ein ,Kochquintett‘. „5 Restaurants, 5 Menüs, 5 Monate“ lautet auch diesmal das Motto. Nach zwei erfolgreichen Saisons 2015 und 2016 haben sich auch in diesem Jahr wieder fünf Spitzenrestaurants zusammengetan, um ihren Gästen die gehobene Gastronomie auf eine neue,frische Weise nahezubringen. Den Anfang hat Roger Achterath, einst im „Seehaus“ an der Wedau, in seinem Restaurant in Neukirchen-Vluyn gemacht, im Juni ist Günter Rönner vom „Akaziehof“ an der Reihe, im Juli Thomas Tramp von der „Küppersmühle“, im August Tim Lellau („Fein-Restauration Schumachers“) und im September Mimo Trichi („Villa Patrizia“). Im monatlichen Wechsel bieten die Küchenchefs ein exklusives Menü an. Somit können die Feinschmecker ganz entspannt und ohne Zeitdruck unterschiedlichste Küchenstile genießen. Die gastronomische Bandbreite reicht von der neuinterpretierten Heimatküche über internationale Spezialitäten bis hin zu modern-mediterranen Klassikern. Im Vorzugspreis enthalten ist größtenteils sogar die passende Weinbegleitung. Als Sahnehäubchen lockt übrigens der Sammelpass im begleitenden Programmheft. Wer sich hierin den Genuss aller fünf Menüs bestätigen lässt, kann mit etwas Glück die Teilnahme an einem der besonderen Dinner-Events gewinnen, die das ,Kochquintett‘ regelmäßig veranstaltet. Weitere Informationen unter www.dein-kochquintett.de Unser Service: • Batteriewechsel • Reparatur & Reinigung von Schmuck und Uhren • Ohrloch stechen • Leder- und Metallarmbänder • Trauringe uvm. Goldankauf Fachgerechte Analyse ihrer Wertgegenstände Wir kaufen an: • Gold- und Silberschmuck • Bruchgold • Silberbesteck • Zinn und Platin • Bernsteine Oststraße 144 47057 Duisburg Tel. 02 03 -3518 63 www.juwelier-daval.de Mo. - Fr. 9.30 -18.00 Uhr · Sa. 10.00 -13.00 Uhr BRINKHOFF’S ZEIGT DAS RUHRGEBIET Die Dortmunder Brauerei Brinckhoff‘s legt ihre limitierte Ruhrgebiet-Edition wieder neu auf. Wie vielfältig der größte Ballungsraum Deutschlands ist, zeigen 36 Etiketten. Darauf werden Industrie- und Baudenkmäler, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie bekannte Ausflugsziele des Ruhrgebiets in Szene gesetzt. Und auch Duisburg ist mit einem Sonderetikett dabei. Ab der dritten Maiwoche ist die Sonderedition im Handel verfügbar, sehr zur Freude von Bierliebhabern und Sammlern. Denn Brinkhoff’s bringt Tiger & Turtle, das Jüdische Gemeindezentrum und Haus Hartenfels aufs Etikett. Ein echter Hingucker in puncto Design sind die Ruhrgebiet-Collagen allemal. Alle 36 Motive stammen aus der Feder von Petra Baten. Ihr Kunststil? Das so genannte ,Digital Old School Painting‘. Die Bauchetiketten der Ruhrgebiet-Edition lassen sich einfach von den Flaschen abziehen. Auf deren Rückseiten befinden sich Informationen zu den Motiven, Wahrzeichen und Landmarken.

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6 Exklusiver Gewinn MGITEMWUAINNCDNHEENN! Kallstadt an der Weinstraße wird von Liebhabern auch gerne die ,Toskana Deutschlands‘ genannt. Jochen Lampert führt hier gemeinsam mit GF Christian Jegensdorf mit Herzblut und Leidenschaft das Weinhaus Henninger - inklusive Hotel. Bild: Weinhaus Henninger WOHLFÜHLEN IN DER PFALZ Zum 20-jährigen Jubiläum verlost Location in Kooperation mit dem Weinhaus Henninger zwei Übernachtungen mit Halbpension in Kallstadt an der Weinstraße. Sommer in der Pfalz – das ist wie Sommer in der Toskana. Das weiß auch Christian Jegensdorf, Geschäftsführer des Weinhaus Henninger in Kallstadt: „Bereits seit einigen Jahren nennt man die Pfalz die Toskana Deutschlands. Und wenn die Pfälzer sagen, die Pfalz sei die Toskana Deutschlands, dann wollen sie damit das Gefühl von Urlaub in Italien, von Leben wie in Italien, von dolce vita transportieren.“ Und so ist es schließlich auch, denn überall trifft man auf Zypressen, Pinien, Feigenbäume und Zitronen. Es duftet nach Kräutern, wie Rosmarin, Lavendel, Thymian, Wiesensalbei und Zitronenmelisse. Während der Sommermonate werden zahlreiche Feste in der Pfalz gefeiert. Leidenschaftlich, ausgelassen, intensiv. Entlang der Weinstraße putzt sich nun jede Gemeinde heraus, wartet mit ihrem Fest, mit ihrer ,Kerwe‘ auf. Es werden der Wein gefeiert, Symposien zu Ehren des Sekts zelebriert, der pfälzischen Kulinarik gehuldigt und die Weinprinzessinnen gewürdigt. Wer nicht nur feiern möchte, der kann stundenlang wandern, denn es gibt viele Wanderwege unter schattenspendenden Bäumen, die sich mit sonnigen Abschnitten abwechseln. Und wenn die Kräfte nachlassen, warten zahlreiche Gasthäuser und Straußenwirtschaften, um richtig gut einzukehren. Die Gemarkung Kallstadt besitzt eine der berühmtesten Spitzenweine der Pfalz, den ,Saumagen‘. Und genau darum geht es im Weinhaus Henninger. Die Geschichte des Weinhauses ist lang, die Grundmauern stammen von 1615. Damals war das Weinhaus tatsächlich nur ein Weinhaus, das von der Familie Henninger geführt wurde. Schon Carl Benz und seine Frau Bertha waren hier Stammgäste, der 1. FC Kaiserslautern und die Brüder Fritz und Otmar Walter feierten ihre Meistertitel in dem Fachwerkgebäude. 2010 erwarb Jochen Lampert das Gebäude. Mit Erfolg, denn den Gast erwarten eine exzellente Küche, beste Weine und schöne Zimmer. Im Weinhaus Henninger hat Küchenchef Tommy Walter seine ganz eigene Jahreszeitenküche (13 Punkte im Gault Millau) entwickelt. Im Juni geht es bei ihm kaum regionaler. Denn neben Gemüse, Obst und Eiern, kommen auch die Charolais-Rinder aus der Region, aus Niederkirchen im Odinstal. Als ein ,Pfälzer Sommermärchen‘ beschreibt Walter sein liebstes Kalbslebergericht mit Süßkirschen in Balsamicoglace. Und im Juli hält bei Walter nicht nur der Markt viele frische Produkte parat. „Es sind auch Lebensmittel dabei, die ich im eigenen Garten von Baum, Strauch und Acker ernte. Zum Beispiel der Löwenzahn, der lange Zeit als Unkraut galt. Dabei schmecken seine Blätter leicht nussig und sind roh oder gedünstet ein Genuss.“ Eine Einkehr ins Viersterne-Hotel Weinhaus Henninger macht Spaß. Hier kann die Seele baumeln, hier kann neue Kraft getankt werden. Das freundliche und hilfsbereite Team, die kulinarischen Genüsse und die edlen Tropfen von mehr als 30 Weingütern machen die Tage in der Pfalz zu einem ganz besonderen Genuss. Das Henninger ermöglicht in Kooperation mit Location einem Gewinner samt Begleitung zwei Übernachtungen mit Halbpension im edlen Hotel Weinhaus Henninger in Kallstadt in der Pfalz. (eigene Anreise und Termin nach Absprache aller Beteiligten). Wer gewinnen möchte, ruft bitte bis zum 25. Juni unter dem Stichwort ,Pfalz‘ an, nennt seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer unter Telefon: 01378 78 64 30 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobiltarif höher). Viel Glück!

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VOM HERD AUFS PFERD Leute 7 Henri Bachs Herz gehört nicht nur seinem Herd, sondern auch seinem Pferd. Der passionierte Western-Reiter unternimmt Trails in die USA und lebt seinen Westerund Rodeo-Traum. Hoch zu Ross: Henri Bach in Aktion. Bild: privat Wer Henri Bach kennt, weiß, dass der gebürtige Bopparder wahrlich kein Meister vieler Worte ist. Der ehemalige Zwei-Sterne-Koch, der 25 Jahre die Gaumen der Gourmets im Kettwiger Restaurant ,Residence‘ verwöhnte, war stets der zurückhaltende, bescheidene Patron im Hintergrund. Doch wenn der 61-Jährige von seiner Leidenschaft, dem Western-Reiten, erzählt, sprudeln die Worte nur so raus. „25 Jahre habe ich kaum Urlaub gemacht“, sagt Bach und hat alles seinem Beruf untergeordnet. Heute lebt der Essener seine Freizeit auf den Rücken der Pferde. Bei seiner neuen Tätigkeit als Küchendirektor bei der Essener RGE bekocht er nicht nur OB Thomas Kufen und das komplette Rathaus-Team, auch die Philharmonie, RWE, Kitas und Schulen werden von ihm und seinem 60-köpfigen Team kulinarisch betreut. Und das alles bei geregelten Arbeitszeiten! „Früher stand ich von morgens bis nachts am Herd.“ Aus und vorbei: Fortan sattelt er bis zu drei Mal wöchentlich sein Quarter Horse ,Jack‘ in Hattingen und entflieht für drei bis vier Stunden dem lästigen Alltag. Stets im ,Gepäck‘: Hund Lotta, die Bach durch die Wiesen und Wälder rund um Hattingen begleitet. Das Dreiergespann trainiert momentan für den ,Horse & Dog Trail‘. Bei dieser Sportart meistert der Hund als treuer Begleiter gemeinsam mit dem Pferd und dem Reiter in einer guten und harmonischen Zusammenarbeit einen Trail- beziehungsweise Geschicklichkeitsparcours. Dabei hat der Hund auch eigene Aufgaben zu bewerkstelligen. „Lotta ist schon bereit, aber der fünfjährige Jack noch nicht, da müssen wir noch etwas üben. Ich plane aber 2018 den ersten Horse & Dog Trail“, ist der Western-Reiter zuversichtlich. Eher per Zufall ist der ehemalige Sternekoch wieder zum Reiten gekommen. „Mit 15 bin ich schon geritten und meine Brüder haben mich immer geneckt und gesagt: Du reitest ja nur, um Mädchen kennenzulernen ...“ Mit der Ausbildung gab der Essener sein Hobby auf, und erst im Jahr 2000, bei einem Urlaub mit seiner Familie in Mecklenburg-Vorpommern, saß er erneut im Sattel. Die Passion war sofort entbrannt. Kaum zu Hause, suchte sich Bach eine Reitbeteiligung. Der englische Reitstil wurde ihm jedoch irgendwann zu langweilig: „Immer Kopf hoch, Hacken runter und kein Lerneffekt.“ Durch seine Trainerin hatte er erstmals Kontakt zum Western-Reiten. Seine ersten Versuche startete er 2006 auf der Apajopi-Ranch in Mülheim. Mit Erfolg, bereits zwei Jahre später nahm er mit seinem Pferd ,Smarty‘ an Western-Turnieren teil, gewann direkt die Prüfungen und heimste drei Titel ein. Bald stellte sich Bach die Frage, wie es wohl wäre, in der Originalkulisse wie die alten Cowboys zu reiten. Um sich diese zu beantworten, buchte er 2011 seinen ersten Trail nach Kanada - und war enttäuscht. „Es war zwar schön, aber nicht der Wilde Westen.“ Danach ging es weiter nach Arizona an die mexikanische Grenze zum ,Apachen-Trail‘ mit echtem Old Shatterhand-Feeling! Im vergangenen Jahr bekam er dann von seiner Frau zum 60. Geburtstag einen Trail zum Grand Canyon geschenkt: 14 Tage mit Pferd und Zelt durch die Wüste. Begleitet wurde er von sechs weiteren Reitern und den Organisatoren. „Wer so was macht, muss schon einen Tick haben.“ Der Tross saß täglich rund sieben Stunden im Sattel und legte eine Distanz von bis zu 45 Kilometern zurück. „Beeindruckend war für mich die Weite: Du reitest sieben Stunden geradeaus und genießt die grandiose Landschaft.“ Übernachtet wurde in freier Prärie im Zelt. „Die Kojoten heulten, und es herrschte absolute Stille. Du kommst total entspannt zurück, du machst ja nichts anderes, als die Pferde zu füttern und tränken, zu quatschen und durch die Wüste zu reiten. Du denkst, gleich kommt John Wayne um die Ecke.“ In diesem Sommer nimmt Bach den Pyrenäen-Trail in Angriff. Dann geht es mit dem Pferd ins Hochgebirge auf 2.600 Meter. „Das ist schon anspruchsvoll. Ich bin mal gespannt, was mich dort erwartet. Auf jeden Fall wird das Essen besser sein als in Amerika, aber ich bin nicht verwöhnt.“ Und irgendwann erfüllt er sich seinen Traum: Einen Trail durch Yukon nur mit Pferd, Equipment und Ver- pflegung und ohne Auto. „Das ist hardcore.“ Andrea Becker Entfernung von Tattoos und Permanent Makeup Haarentfernung Cellulitebehandlung Hautbildverfeinerung Kryolipolyse Nutzen Sie unser aktuelles Sonderangebot: Anti-Aging-Behandlung bestehend aus: Laserbehandlung, prof. Gesichtsreinigung, (3 4 für 3 bezahlen – 4 erhalten) spez. Behandlung der Augenpartie, NEU: Mobiler Service Kavitation (zur Straffung d. Bindegewebes) für körperlich 85 €nur pro Sitzung benachteiligte Menschen Öffnungszeiten: Kosmetische Lasertherapie „punktgenau” Sternbuschweg 226 I 47057 Duisburg Fon: 0203/29651038 I Mobil: 0152/34126885 www.punktgenau-lasertherapie.de Mo.: Ruhetag Di. - Fr. 10 - 17 Uhr Sa.: 10 - 15 Uhr In den Sommermonaten: Do.: 13 - 22 Uhr

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8 Unternehmen WIR SPRECHEN KLARTEXT Netbox Building Experts aus Duisburg bringt Menschen der Bau- und Immobilienbranche auf Augenhöhe zusammen, um einen ehrlichen und fairen Dialog unter Fachkräften zu fördern. Doch auch das Engagement für wohltätige Projekte, die vor allem Kindern und Jugendlichen Perspektiven ermöglichen, stehen im Fokus des Experten-Netzwerks. Gründungsmitglied Andreas Selke nennt die Aufgabe der Building Experts „Steuerung von Zufällen, dass Leute sich kennenlernen“. Umgesetzt wurde die Idee eines Dienstleisters für Gebäudetechnik und Immobilien im Jahre 2010. Spezialisten des Bau- und Immobilienwesens werden Mitglied und haben für einen bestimmten Jahresbeitrag, der in der Satzung des Unternehmens festgelegt ist, die Chance, mit Fachpersonal und potentiellen Geschäftspartnern in Kontakt zu treten, um Synergien zu bewirken. Ingenieure, Architekten, Planungsbüros und Sachverständige treffen in einem Netzwerk aufeinander, um Insellösungen, das heißt aus den Bereichen Smarthome-Technik, Sicherheitst­echnik, Heizungstechnik und technische Gebäudeausrüstung verschmelzen zu können. Andreas Selke zeichnet für die Bereiche Netzwerkbildung und Kontaktmanagement verantwortlich, Rainer Münch für Projektmanagement und Entwicklung. Hersteller, Handwerker, Techniker, Ingenieure und Sachverständige begegnen sichauf Augenhöhe. „Zu uns gehören zusätzlich Fotografen, IT-Spezialisten, Juristen und Marketing-Experten, auf deren KnowHow vertraut und gebaut werden kann“, beschreibt Selke die Vielfalt der handverlesenen Mitglieder. Regelmäßig werden Netzwerk-, Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen organisiert, um den Informationsfluss über neueste Entwicklung im Bauwesen und den zugehörigen Bereichen, wie zum Beispiel Software-Lösungen, Technologien, Materialien, Baurecht und Versicherungen, anzukurbeln. Über all dem stehen immer moralische und soziale Werte, die das Handeln der Mitglieder unter- und miteinander bestimmen sollen, betont Andreas Selke mit Nachdruck. „Unsere Mitglieder sollen neben der fach- Drei der Gründungsmitglieder der Network Builing Experts ziehen die Fäden im Hintergrund und steuerndie Prozessabläufe von Projekten. Von links: Rainer Münch, Heinz-Ludwig Jansen vom Planungsbüro Jansen und Andreas Selke. Bilder: NetboxBuilding Experts lichen Qualifikation auch mensch- eine Anlaufstelle für Kinder, Ju- lich zu uns passen.“ Die Builiding gendliche und junge Volljährige Experts haben es sich zur Aufgabe in Duisburg-Mitte, deren Lebens- gemacht, dem Mangel an Fach- mittelpunkt die Straße ist. „Diese kräften entgegenzuwirken, indem Einrichtung fördern wir finanziell. sie die Aus- und Weiterbildung Das Café kommt in seiner Bedeu- in den Bereichen Technische Ge- tung einem Leuchtturm gleich, der bäudeausrüstung, Elektrotechnik Sinnbild unserer Unternehmens- und Handwerk gezielt fördern. Die philosophie ist. ,Pro Kids‘ zeigt Mitglieder sind ausdrücklich (auf-) Jugendlichen einen Weg ans Ufer, gefordert, Ausbildungsplätze und ist ein Fels in der Brandung, steht Praktikantenstellen anzubieten. für Vertrauen und Sicherheit.“ Mentoring hilft den jüngeren ,Building Ex- perts‘ , Erfahrung zu sammeln und selbst einmal zu ,alten Ha- sen‘ im Geschäft zu werden. Die sieben Gründungsmitglie- der sind überzeugte Lions Club-Brüder, soziales Engage- ment gehört deshalb auch bei den Building Experts zur Tages- ordnung. Sie unter- stützen Projekte, die vor allem benachtei- ligeten Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Das Street- work- und Kontaktcafé ,pro kids‘ der Diakonie Duisburg beispielsweise ist Der Leuchtturm versinnbildlicht die Grundsätze der Unternehmensphilosophie: Der Boden jeden Handelns ist das Vertrauen aller Mitwirkenden des Netzwerkes zueinander.

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MSV IN DER 2. LIGA Der MSV Duisburg hat es geschafft. Durch einen 3:0-Erfolg bei Fortuna Köln machten die Zebras am vorletzten Drittliga-Spieltag den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt. Jubelnde Zebras. Bild: MSV Duisburg Vor zwölf Monaten waren die Duisburger nach zwei Niederlagen in den Relegationsspielen gegen die Würzburger Kickers abgestiegen, nun gelang nach einer Saison mit Höhen und Tiefen die di- rekte Rückkehr. Den ersten , Matchball‘ hatten die Blau-Weißen noch vergeben: Gegen Aufsteiger Sportfreunde Lotte reichte es am drittletzten Spieltag im eigenen Stadion nur zu einem ma- geren 1:1. Im Kölner Südstadion ließ die Truppe von Trainer Ilia Gruev dann allerdings nichts mehr anbrennen, siegte souverän. Während sich Duisburger und Kölner Fans auf dem Rasen verbrüderten und gemeinsam feierten, atmete Ingo Wals spürbar auf: „Ich bin stolz, der Druck war in dieser Saison riesengroß“, so der MSV-Präsident. Bernard Dietz wurde deutlicher: „Der Aufstieg ist für uns überlebenswichtig“, betonte die MSV-Ikone mit Blick auf die immense Schuldenlast von rund sechs Millionen Euro, die den Verein drückt. Nur dank der Fernseh-Millionen in der Zweiten Liga sei das zu stemmen. Nach dem Abstieg im vergangenen Sommer wurden die Duisburger als Mitfavorit auf den Wiederaufstieg gehandelt. Und sie hatten sich frühzeitig auf den Aufstiegsrängen festgesetzt. Allerdings war es bis zum Schluss ein hartes Stück Arbeit. In der Rückrunde traten die Zebras nur selten souverän auf, ließen vor allem gegen Teams aus dem Mittelfeld wie Wehen Wiesbaden, Rostock oder Lotte reichlich Punkte liegen. Am Ende war zumindest auf Torjäger Kingsley Onuegbu Verlass, der fast in jedem Spiel traf. Nun wartet in den nächsten Wochen viel Arbeit auf die Verantwortlichen um Sportdirektor Ivica Grlic, eine einigermaßen schlagkräftige Zweitli- ga-Truppe auf die Beine zu stellen. „Ich werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten darum bemühen, das Beste aus der Mannschaft zu machen“, ver- sprach der Ex-Profi, als der Aufstieg unter Dach und Fach war. Vorbehaltlich der Lizenzvergabe durch die DFL sehen die MSV-Fans bald also wieder Zweitliga-Fußball. Michael Köster Sport 9

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10 Leute EINE LADY GIBT VOLLGAS Die Bredeneyerin Heidrun Kuhlmann ist Extremsportlerin und trägt seit zwei Jahren den Titel ,Deutschlands beste Autofahrerin‘. Auch 2017 will sie bei der Challenge einer großen deutschen Autozeitung die Konkurrentinnen wieder hinter sich lassen und die begehrte Auszeichnung gewinnen. Nicht nur der Sieg zählt für sie: Als beste Autofahrerin Deutschlands ist die Essenerin Heidrun Kuhlmann gleichzeitig Botschafterin für Mobilität und Sicherheit. Bild: Sebastian Konopka Die 47-jährige Unternehmensberaterin aus Essen freut sich nicht nur auf die hohen Anforderungen, die in den einzelnen Disziplinen an die Teilnehmer gestellt werden. „Ich treffe ganz viele Freunde wieder, wir sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinde. Und ich habe die rauschende Abschlussfeier in Berlin schon fest in meinem Terminkalender als Highlight eingeplant.“ Die Vorrunden des harten Wettbewerbs „Deutschlands bester Autofahrer/ beste Autofahrerin“ laufen bereits auf Hochtouren. Am Ende jedes Wettkampftages steht ein Tagessieger und eine Tagessiegerin fest, die sich damit direkt ein Ticket für das große Finale am 23. Oktober in Berlin sichern. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat das Bundesverkehrsministerium übernommen, als Hauptgewinn winkt auch in diesem Jahr ein Auto. Heidrun Kuhlmann aus Essen-Bredeney stand 2015 und 2016 ganz oben auf dem Podest. Was hat sie bewegt, überhaupt teilzunehmen, wie war ihr Weg dort hin und was schätzt sie an diesem Wettbewerb? Heidrun Kuhlmann war schon in ihrer Schulzeit Leistungs- sportlerin, in den Jahren 1987 und 1988 Mitglied der deutschen Leichtathletik-Junioren-Nationalmannschaft. Der sportliche Wettkampf ist immer Teil ihres Lebens geblieben, 2003 und 2006 nahm sie zum ersten Mal, mehr aus Spaß und Zufall, an der Land-Rover-G4Challenge, der Expeditions-Nachfolgeveranstaltung der Camel Trophy, teil. Auf insgesamt vier Kontinenten trugen die Kandidaten hintereinander Wettkämpfe im Mountainbiking, Paddeln und Fahren in extrem schwierigem Gelände aus. Bei dieser Gelegenheit knüpfte Heidrun Kuhlmann hat auch die Sicherheit im Blick. Für sie zählt nicht nur Geschwindigkeit auf der Straße, sondern vor allem Können. Privat fährt sie am liebsten Cabrio, den Wind in den Haaren. Bild: Sebastian Konopka sie viele Kontakte zu anderen Menschen, die Extremsport lieben und betreiben. „Am meisten haben mich die anderen Menschen fasziniert, die mit mir durch diesen Wettkampf gegangen sind, das hat uns Teilnehmer zusammengeschweißt.“ Die arktische Fulda-Challenge 2009 beispielsweise hat ihr drei Freundinnen beschert. „Aus ganz Deutschland kamen die Bewerber um den Titel, aber wir drei Frauen aus Witten, Bochum und Essen sind nach dem gewonnenen Vorentscheid gemeinsam für die Endwettkämpfe nach Kanada gereist. Noch heute sind wir eng verbunden, reisen und unternehmen viel gemeinsam“, spricht sie über die wichtigen menschlichen Begegnungen, die ihr diese Zeit in Yukon beim arktischen Zehnkampf geschenkt hat. Es ist schwer vorstellbar, dass sich ein Mensch überhaupt bei Temperaturen um minus 45 Grad Celsius draußen bewegt, ganz zu schweigen, dass er sich harte Wettkämpfe in Disziplinen wie Mountainbiken, Halbmarathon-Laufen liefert und nachts bei minus 35 Grad zeltet. Kuhlmann hat den Ex­tremsportBewerb der Fulda Challenge im Einzel sogar gewonnen, gemeinsam mit Joey Kelly bestritt sie im Team das Finale. Sie haben ein Flugzeug nur mit ihrer eigenen Körperkraft über das Eis gezogen. „Irgendwann habe ich für mich

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11 entschieden, mich auf das Autofahren zu konzentrieren und es damit auch ruhiger angehen zu lassen.“ Für das Finale des von einer großen deutschen Autozeitung ausgeschriebenen Wettbewerbs hatte sich Heidrun Kuhlmann 2009 und 2014 auf Anhieb qualifizieren können. Im dritten Anlauf hat es dann mit dem Titel ,Beste Autofahrerin‘ geklappt. Lag es nur an der Übung? „Ich weiß nicht, ob es mir nicht doch geholfen hat, dass seit 2015 die beste Autofahrerin und der beste Autofahrer gekürt werden, Männer und Frauen haben ein ganz unterschiedliches Fahrverhalten, Männer sind zum Beispiel sehr viel risikobereiter auf der Straße“, berichtet sie über ihre Erfahrung. Der Wettkampf ist schon wieder in vollem Gange und Heidrun Kuhlmann brennt auch in diesem Jahr darauf, den Titel nach Bredeney zu holen. „Der Wettbewerb an sich reizt mich sehr, es ist doch schön, bei einer Sache, die man gut kann, als Beste hervorzugehen. Zudem liebe ich die Art der Disziplinen des Wettkampfes. Fahrsicherheit und Geschicklichkeit haben hier immer Priorität vor Schnelligkeit. Es ist beispielsweise ein Slalom aus Hütchen gesetzt, der so wenig Zwischenraum lässt, dass man das Fahrzeug sehr präzise um die Hindernisse lenken muss.“ Sie möchte mehr Menschen motivieren, an solchen Wettkämpfen teilzunehmen. „Seit ich mich so intensiv und präzise mit dem Fahren auseinandersetze, bin ich viel gelassener geworden. Das umfangreiche Training ermöglicht es mir, Situationen auf der Straße sowie meine eigenen Fähigkeiten als Autofahrerin viel realistischer einzuschätzen.“ 2009 wurde sie als Botschafterin für Mobilität und Sicherheit ausgezeichnet und empfiehlt alllen weniger Experimentierfreudigen und Sportlichen ein Fahrsicherheitstraining. „Auch meinen Eltern habe ich einen Gutschein vom ADAC geschenkt, der lag lange in der Ecke. Immer war etwas anderes wichtiger. Heute sagt mein Vater, dass ihm das Training schon aus mancher Situation im Straßenverkehr gerettet hat! Stolz wie Bolle waren meine Eltern am Schluss.“ Heidrun Kuhlmann ist aber auch abseits jeglicher Piste oder Strecke ein vielseitiger Mensch. Sie hat Biologie studiert, war damit aber so schnell fertig, dass sie einfach noch zwei weitere Studienabschlüsse anhängte. Über die Anstellung bei einem Weiterbildungsinstitut fand sie den Weg in die Personal- und Projektleitung großer Energiekonzerne. 2009 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit, berät seitdem Unternehmen und übernimmt die Leitung großer Projekte wie zum Beispiel die leuchtenden Heißluftballons des ,Schachtzeichens‘ im Rahmen der Kulturhauptstadt Joey Kelly war ihr prominenter Teamkollege bei der Fulda-Challenge. Am Ende konnten beide ihr schönstes Siegerlächeln aufsetzen. Bild: Heidrun Kuhlmann Ruhr 2010. „Inzwischen sehne ich mich wieder nach dauerhaften Projekten und Aufträgen, an denen man über längere Zeit dran bleiben kann. Als Unternehmensberaterin werde ich zumeist erst geholt, wenn der Karren schon in der Wand steckt“, bekennt sie. Bleibt bei soviel Verantwortung im Beruf und Verausgaben beim Sport noch Freizeit? „Darauf, dass ich mein ausgefallenes Hobby mit meinem Job vereinbaren kann, bin ich sehr stolz. Mir bleibt dennoch genug Zeit für meine Freunde und zum Reisen. Daraus kann ich viel Kraft schöpfen, vor allem, wenn sich auch mal mein Handy verabschiedet wie am zweiten Tag meiner dreimonatigen Tour durch Südamerika“, antwortet die Bredeneyer Globetrotterin. Vor allem ist sie dankbar, für die Chancen und die Freiheit, die das Leben bisher für sie parat gehalten hat. S. Beisken-Hengge Mehr Heimvorteil pro m2 Beim Extremsport in fernen Ländern, hier in Ecuador, verbindet die Unternehmensberaterin Höchstleistung mit Privatvergnügen und sieht, im Wasserfall hängend, sehr glücklich aus. Bild: Heidrun Kuhlmann Mietwohnungen, bei denen jeder Tag zum echten Heimspiel wird, finden Sie nur auf www.gebag.de. Suchen Sie sich eine aus: 12.000 Wohnungen in Duisburg, individuell und bezahlbar. Volltreffer!

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12 Jubiläum 20 JAHRE LOCATION Am Anfang war Mülheim. Am 30. April 1997, als vor fast genau 20 Jahren, wurde die Erstproduktion von LOCATION ausgeliefert, das neue Monatsmagazin erstmals in ausgewählten Haushalten gelesen. Allerdings nicht in der Ruhrmetrople Essen, sondern in der eher beschaulichen Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr. LOCATION berichtete über das, was vor der Haustür des Lesers passierte. Über große und kleine lokale Events, über Top-Veranstaltungen, über Politik, Kultur und Sport. Und LOCATION lieferte aktuelle Trends zu Themen wie Gourmet, Auto oder Wohnen. LOCATION blieb allerdings kein Einzelkind, der andere Zwilling ließ nur wenige Tage auf sich warten. Am 28. Mai 1997 erblickte LOCATION in Essen das Licht der Magazin-Welt, zum Teil noch mit schwarz-weißen Bildern, obwohl auch schon große bunte Motive das Layout bestimmten. Das Erscheiningsbild ähnelte dem der großen Tageszeitungen: mit Aufmacher und Zweittext auf dem Titel, mit lokalen Themen aus den Stadtteilen, mit Sportberichten und mit Veranstaltungstipps, die damals unter dem Begriff ,Boule- Die erste Essener LOCATION-Ausgabe erschien am 28. Mai 1997. vard‘ zusammengefasst wurden. LOCATION berichtete über Dressurreiten in Stadtwald, befragten den Kapitän der MS Heisingen und präsentierten eine ungewöhnliche Bilderausstellung mit den berühmtesten ‘legal gefälschten’ Meisterwerken. Auffällig: Schicke orangefarbene Letter prangten im ersten Jahr auf dem Titel. Am 26. Juni 1998 gehörte das Orange jedoch schon wieder der Vergangenheit an, und die LOCATION-Leser sahen plötzlich Rot - zumindest, was den Seitenkopf des Magazins anging. Bis heute dominiert das ‘LOCATI- Am 14. November 2003 erschien die erste Duisburger Ausgabe . ON-Rot’. Schon damals kam die Prominenz im LOCATION-Magazin zu Wort. Wie der ehemalige Tennis-Daviscup-Held Eric Jelen in seiner damaligen Funktion als Sportwart des Tennis-Bundesligisten ETUF Essen. Ephraim Kischon war nicht der erste Prominente, der sich zum LOCATION-Interview bereit erklärte doch er war sicher einer der sympathischsten: Im Januar 2001 stöberte der berühmte israelische Satiriker in einer Buchhandlung auf der Kettwiger Straße. „Ich träume hebräisch mit ungarischem Untertitel“, verriet der Buchautor, der im Januar 2005 verstarb. Noch bunter wurde es im Oktober 2004: Ein Bilderbogen auf der Titelseite machte Lust auf den Inhalt, viel Farbe wurde mit bunten Hintergründen ins Spiel gebracht, und die Themen der Ausgabe waren klar strukturiert: Erst die Lokalseiten, dann die einzelnen Schauplätze und schließlich die ‘Themen-Specials’. LOCATION präsentierte sich einmal im Monat so prächtig-bunt und facettenreich wie die angehende Kulturhauptstadt Ruhr. Ob Ballnacht in der Philharmonie, weltberühmte Musicals, das bunte Treiben bei Sommerfesten oder auch die oft diskutierte Zukunft des Flugplatzes Essen/Mülheim als Freizeitpark oder doch eher als Business-Aiport - viel hatte sich zwischenzeitlich verändert, und auch LOCATION hatte sein Antlitz in einer Dekade etwas gewandelt. Und vor allem war LOCATION nicht mehr nur zu zweit, sondern inzwischen zu viert. Am 14. November 2003 erschien das Magazin erstmals auch in Duisburg. Knapp drei Jahre später, am 20. Oktober 2006, erblickte LOCATION Oberhausen das Licht der Welt, und das neue Magazin nahm seine Leser mit auf 184x100_05-2017_Niessing_final.indd 1 Inh. Anne Rohde Steinbrinkstraße 216 46145 Oberhausen-Sterkrade Tel. 02 08 / 66 61 49 www.juwelier-schuermeier.de 13.05.17 10:18

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13 20 JAHRE LOCATION Prominenz (v.l.): Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Duisburgs OB Sören Link und Bundespräsidenr Joachim Gauck im Dezember 2012. einen Streifzug durch die Stadt, die beispielhaft den Strukturwandel vom Industrie- zum Dienstleistungszeitalter vollzogen hatte. War LOCATION bis 2007 im Zeitungsformat erschienen, so startete man mit einem neuen und fri- schen Erscheinungsbild in das Jahr 2008: halb so groß, aber doppelt so stark. Die Neugestaltung des Titels sollte den Charakter des Lifestyle-Magazins unterstreichen und als Blickfang auf LOCATION neugierig machen, die Veränderung war ein konsequenter Schritt der Weiterentwicklung, weg vom üblichen Zeitungsformat in Richtung Journal für die gehobene Leserschaft. LOCATION fühlt sich dem Außergewöhnlichen und Besonderen in Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen verbunden. In den vergangenen Jahren standen immer die Themen im Mittelpunkt der Berichterstattung, die die Leserinnen und Leser bewegen. Die bewährten Inhalte wurden ab Februar 2010 mit einem neuen, unverwechselbaren Erscheinungsbild versehen. Ein neues Logo und eine klare Gestaltung im Innenteil sowie eine neue Schrift heben Seit 2012 gibt es zum Ende des Jahres immer ein „Best of “-Magazin von LOCATION. das Wesentliche hervor, dienen der Übersichtlichkeit und erhöhen die Lesefreundlichkeit. Das neue LOCATION-Logo zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausgaben. Ein fester Bestandteil des Magazins sind die Veranstaltungstipps. Auf zwei Seiten werden die Top-Events aus den vier Städten, aber auch aus der Nachbarschaft vorgestellt. Seit 2012 gibt es sogar eine 13. Ausgabe des Monatsmagazins. In einem ,Best of...’ werden die besten Artikel aus den vorangegangenen zwölf Ausgaben zusammengefasst. Besonderheit: Erstmals bekommen die Leser in den vier Location-Städten Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen exakt dieselbe Ausgabe und nicht wie sonst üblich mit jeweils unterschiedlichen lokalen und sublokalen Themen. Nun ist LOCATION 20 Jahre alt geworden. Vor uns und dem Lifestyle-Magazin liegen viele spannende Jahre und Themen. Das westliche Ruhrgebiet befindet sich im Wandel. Dies gilt es zu begleiten. Mit Bewährtem, aber durchaus auch mit neuen Ideen wollen wir die nächste Dekade angehen. Michael Köster BRINGT MEHR FARBE INS SPIEL. Die Weltneuheit von Sony mit OLED-Technologie. OLED TV KD 55/65 A1 BAEP Seitenansicht D_SA_DUI_2705WA1_01 1 15.05.17 12:39

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14 Hinaus in die Natur SAUNA ZUM ANSTÖPSELN Saunaspaß für Ungeduldige und Sparfüchse: Wer schneller denn je im eigenen Saunahaus schwitzen will und keine Lust auf eine große Baustelle im eigenen Garten hat, der ist jetzt fein raus: Und zwar mit dem neuen „Plug & Play“-Saunahauskonzept eines Allgäuer Spezialanbieters. Die Häuser werden im Werk komplett montiert und müssen nur aufgestellt und angeschlossen werden. Bild: Hummel Der Clou: Die Saunahäuser werden bereits im Werk komplett montiert und müssen beim Kunden nur noch aufgestellt und angeschlossen werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld: knapp 30 Prozent der Montagekosten. Dank der platzsparenden Maße werden die „Plug & Play“-Modelle überall zur Wohlfühloase - egal, ob im eigenen Garten oder auch auf der Dachterrasse der Penthousewohnung, hoch über den Dächern der Stadt. Die Saunahausmodelle sind 2,40 Meter breit, seitlich 2,21 Meter hoch und wahlweise 2,00, 2,20 oder 2,50 Meter tief. Dank des platzsparenden Quaderformates kann man die smarte Sauna nahezu überall rund ums Haus aufstellen und besonders leicht transportieren - nicht nur auf dem herkömmlichen Weg per Tieflader. Die Sauna passt in einen Schiffscont- ainer oder kann auch per Hubschrauber in entlegene und schwer erreichbare Gegenden geflogen werden. Trotz der kompakten Bauweise ist ausreichend Platz vorhanden: Mit zwei Saunabänken oben und einer Liegefläche unten bieten die „Plug & Play“-Häuser genügend Raum für eine Familie. Bei der Gestaltung haben die Kunden freie Wahl: An der Frontseite können sie zwischen einer geschlossenen, einer komplett- oder auch einer teilverglasten Tür sowie einem Panoramafenster oder einem Lichtband wählen. Farbe und Dachabdeckung sind frei wählbar, und ob man sein Saunamodell als klassische finnische Sauna oder lieber als Bio-Sauna haben will, bei der weniger Hitze, dafür aber mehr Luftfeuchtigkeit eingesetzt wird, das kann jeder Besitzer frei entscheiden. Elektroscooter 2.555,- € statt 2.990,- € (Bezuschussung durch die Kranken- kasse möglich) Einfach mal reinschauen und sich unverbindlich beraten lassen!

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15 PLATZSPARENDE SCHIRME RICHTIG WÄSSERN Freiarmschirme sind nicht nur platzsparend, schützen vor Regen, Sonne, Wind und unliebsamen Blicken Dritter, sondern lassen sich auch näher an Hauswänden platzieren. Bild: Glatz Nichts ist schöner, als die Sonne im Schatten zu genießen. Ob großzügige Terrasse oder gemütliche Gartenlounge - wer die Outdoorfläche unter einem Sonnenschirm komplett ausnutzen möchte, ist mit einem Freiarmschirm gut beraten. Dank eines Seitenmastes, an dem das Schirmdach fixiert ist, beansprucht ein Freiarmschirm wenig Platz, steht nichts und niemandem im Weg und bietet größtmöglichen Schatten. Anders als bei klassischen Mittelstockschirmen ist hier der Mast nicht mittig am Schirmdach fixiert, sondern seitlich. Für einen sicheren Halt sorgt eine stabile Hängevorrichtung, die den Seitenmast mit dem Schirmdach verbindet. Somit lässt sich die Fläche unter dem Schirmdach bestmöglich nutzen, da hier weder ein Mittelmast noch ein Schirmsockel unnötig Platz wegnehmen. Viele Freiarm-Sonnenschirme lassen sich nicht nur komplett 360 Grad um die eigene Achse drehen. Auch ihr Schirmdach kann abhängig vom Schirmtyp bis zu einem gewissen Grad nach links oder rechts geneigt und in der gewünschten Position fixiert werden. Somit kann problemlos das Schirmdach nach dem Sonnenverlauf und sogar gegen schräg fallende Sonnenstrahlen ausgerichtet werden, ohne die Position des Schirmmastes oder des Sitzmobiliars zu verändern. Tisch und Stühle bleiben beim Schirmöffnen und -schließen unberührt. Sonne, Luft, Erde und Wasser - ohne diese Grundlagen des Lebens wächst nichts im eigenen Garten. Das Gießen gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben eines Gartenbesitzers. Grundsätzlich gilt: Wer Wasser im Garten gezielt verwendet, spart Zeit und Mühe. Das fängt schon bei der Pflanzenauswahl an: Es gibt Arten und Sorten, die an trockene Standorte angepasst sind und vergleichsweise wenig Wasser benötigen - wie Lavendel, Bibernellrose, Heckenkirsche oder Silber-Ölweide. Besonders bei Topf- und Kübelpflanzen gibt es einiges zu beachten. Je mehr Raum die Gefäße bieten, desto weniger muss man sie wässern. Wichtig sind Abflusslöcher am Boden der Töpfe, damit keine Staunässe entsteht. Eine weitere Faustregel lautet: Besser die Pflanzen selten und dafür durchnässend gießen als häufig kleine Mengen Wasser zu geben. Denn so gelangt die Feuchtigkeit nur an die Oberfläche der Erde, und die Pflanzen werden nicht angeregt, in die Tiefe zu wurzeln. Der richtige Zeitpunkt zum Gießen sind die Morgen- und Abendstunden. • Duisburg • MESSE-FESTIVAL für Fotogra e, Reise und Outdoor 10. + 11. Juni 2017 Landschaftspark Duisburg-Nord www.photoadventure.eu Spektakuläres Rahmenprogramm GsNoroewrifwiveoemggeeelnhs-rcMhaalusult5i(v0SisoFio.o),tnoO(kSuuatrd.s)oe, onr.-Action

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