Die Welt ist verrückt geworden… und was machen wir?

 

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Description

Dokumentation einer Kunstaktion in Recklinghausen, 2017

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»Ach wie gut, dass niemand weiß…« Die Welt ist verrückt geworden… und was machen wir? Eine Kunstaktion. Edition kunst.raum 1

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Aus der Reihe »Ach wie gut, dass niemand weiß…« Die Welt ist verrückt geworden… und was machen wir? Eine Kunstaktion von: Guillermo Sanchez Recillas, Axel Schuch und Hasso Wendker Recklinghausen, März 2017 Edition kunst.raum 3

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Samstag 25. März 2017 Der Kubus hilft. Im Jahr 2017 ist uns der Zustand der Welt – Trumps Amerika, Krieg in Syrien, Krise mit Nordkorea, Flüchtlingskatastrophe und vermehrt aufkommender Nationalismus (Ungarn, Polen, Türkei u.v.a.) – Grund genug, eine Serie künstlerischer Aktionen als »Bewegungsimpuls« für die Menschen durchzuführen. In der Serie »Ach wie gut, dass niemand weiß…« lautet die hier dokumentierte Haupt-Aktion »Die Welt ist verrückt geworden… und was machen wir?« Zentrales Element ist ein auf einem offenen Platz aufzubauender weißer Kubus. Er ist Aktions- und Reaktionsobjekt. Zudem ist ein Pavillon vorhanden als Diskussions- und Mitwirkstandort. Dort findet sich – neben weiteren Assoziationsflächen – auch das Ursprungsplakat der Aktion. Nach einer Aktionsphase von Rezitationen und Malerei aus dem Kubus heraus geht es um die Reaktion der Betrachter. Zu sphärischen und repetitiven Klängen bekleben Mitmenschen den Kubus mit aktuellen Zeitungsseiten. Diese sind von ihnen mit gemalten Kommentaren versehen. Wiederholt finden Rezitationen statt. Diskussionen werden geführt und es gibt spontane Zuschauerreaktionen. In der weiterhin klanguntermalten Abbauphase wird der Kubus an einer Ecke vertikal geöffnet und das entstandene Bildwerk abgewickelt. Das Werk wird – für die Verwendung in späteren Aktionen – eingelagert. Konzept und Umsetzung: Guillermo Sanchez Recillas, Axel Schuch und Hasso Wendker Gast (Aufbau und tw. Rezitation): Jürgen Postert Eine gemeinsame Aktion von kunst.raum Recklinghausen und KUBUS. 4

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Erste Konzeptzeichnungen. 5

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10.00 Aufbau von Aktionsplakaten und Infostand. Erste Reaktionen. 6

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Eine Detailansicht des appellativen Ursprungsplakates »Die Welt ist verrückt… und was machen wir?« 7

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Mädchen und Jungen der 7. Klasse haben in einem Workshop Ausblicke für die Zukunft gegeben und jeweils ein geschlechterspezifisches Plakat erstellt. »Träume werden nicht wahr. Träume sind wahr« 8

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Der Einsatz von Materialien mit sozialem Gedächtnis verfehlt seine Wirkung nicht – Passanten und Besucher fühlen sich angesprochen und zum Dialog aufgefordert. 9

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10.30 10

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Der Aufbau des KUBUS ist ebenso bereits laufender Bestandteil der Aktion. Die Reflektionswelt wird erbaut. Unschuldig weiß und unberührt. 11

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11.00 Verspannt mit Nesseltuch wird der KUBUS zum Aktions- und Reaktionsobjekt. Er tritt bereits in dieser Phase in den Dialog mit dem Kirchplatz. 12

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Fragen und beginnende Diskussionen. 13

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Der Kubus ist errichtet. Er wird technisch ausgerüstet und für die Innenbemalung vorbereitet. Die Akteure (Rezitator und Maler) betreten das Kubus-Innere. Die Rezitation beginnt: der dadaistische Appell »Der Blutspucker« inspiriert die … 14

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