Tätigkeitsbericht 2016

 

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Tätigkeitsbericht 2016

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ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Tätigkeitsbericht 2016

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ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Hauptsitz mit den Bereichen Administration und Werkstätten, Textilwerkstatt, Lebensmittelabpackerei, Metallwerkstatt und Werkgruppe Neumünsterallee 10 8008 Zürich-Riesbach Tel. 044 388 49 01 Fax 044 382 49 03 sekretariat@ze-werkstaetten.ch www.vze.ch Schreinerei Forchstrasse 300 8008 Zürich-Hirslanden Tel. 044 272 58 49 Gruppe Exagon Räffelstrasse 10 8045 Zürich Tel. 043 817 03 60 Vier Linden Betriebe am Hottingerplatz Freiestrasse 50 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 22 info@vierlinden.ch www.vierlinden.ch Holzofenbäckerei / Imbiss-Café Freiestrasse 50 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 10 Reformhaus Gemeindestrasse 51 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 20 Traiteur Gemeindestrasse 51 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 14 Geschenkboutique Wilfriedstrasse 19 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 16 ab 1. Juni 2017: Gemeindestrasse 51 8032 Zürich-Hottingen Bäckerei-Filiale Goldbrunnenplatz Goldbrunnenstrasse 111 8055 Zürich-Wiedikon Tel. 044 463 83 33 Bauernhof Wagenburg Rutschbergstrasse 20 / 22 8607 Aathal-Seegräben Tel. 044 932 26 37 sekretariat@hof-wagenburg.ch www.vze.ch Triemenhof Höhenstrasse 111 8340 Hinwil-Girenbad Tel. 043 843 75 32 info@triemenhof.ch www.vze.ch Wohnheim Zürichberg Zürichbergstrasse 110 8044 Zürich-Fluntern Tel. 044 251 31 32 info@wohnheim-zuerichberg.ch www.vze.ch Dépendence/ Aussenwohngruppen Zürichbergstrasse 139 8044 Zürich-Fluntern Tel. 044 251 31 32 Stöckli Neumünsterallee 10 8008 Zürich-Riesbach Tel. 044 380 46 85 Zürcher Kerzenziehen am Bürkliplatz 8001 Zürich Tel. 044 211 26 00 www.zuercherkerzenziehen.ch Anfang November bis vor Weihnachten 2 ZÜRCHER EINGLIEDERUNG

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ZÜRCHER EINGLIEDERUNG I N H A LT Vorstand lic. iur. Claudio Zogg, Präsident Peter Appenzeller Vital Brodbeck Denise Hurschler Hans-Peter Kienast, bis 10. Mai 2016 Cornelie Lebzelter, seit 10. Mai 2016 Lucas Locher Geschäftsführung Jürgen Hinderer, Geschäftsführer bis 31. Juli 2016 Helen Baumann, seit 1. August 2016 Leiterkreis Helen Baumann Jürgen Hinderer, bis 31. Juli 2016 Michaela Müller, seit 1. Juli 2016 Andreas Ott Raphael Stadelmann Daniel Wullschleger, bis 31. März 2016 Sekretariat Rebekka Hüberli, bis 31. Dezember 2016 Marlis Stierli, seit 1. Dezember 2016 Buchhaltung Daniela Sidler Revisionsstelle Honold Treuhand AG Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Sempacherstrasse 15 8032 Zürich Arzt Dr. med. Peter Lauber Arzt für Allg. Medizin FMH Asylstrasse 19 8032 Zürich TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN WOHNHEIM ZÜRICHBERG WERKSTÄTTEN VIER LINDEN ZÜRCHER KERZENZIEHEN HOF WAGENBURG TRIEMENHOF PLATZANGEBOT ZÜRCHER EINGLIEDERUNG BERICHT DER REVISIONSSTELLE JAHRESRECHNUNG SPENDEN 2016 4 6 10 14 18 20 26 30 31 32 34 ZÜRCHER EINGLIEDERUNG 3

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TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN Das Jahr 2016 war für den Verein Zürcher Eingliederung geprägt durch die finanziell schwierige Situation des Vereins und seiner Betriebe. Doch alle haben sich dieser Herausforderung gestellt. Aus einer umfassenden Situationsanalyse – der hohe Verlust im Jahr 2015 hat die Verantwortlichen des Vereins herausgefordert – sind in allen Betrieben Massnahmen getroffen worden, die zu einer Ergebnisverbesserung beitragen. Die finanzielle Situation der Betriebe und des Vereins werden durch die operative Leitung und durch den Vorstand laufend begleitet und neu analysiert. Die finanziell herausfordernde Situation bietet aber auch Chancen, sich zu verbessern und für neue Ideen zu begeistern. Die Verantwortlichen des Vereins Zürcher Eingliederung bleiben stets am Thema dran. Nach wie vor bietet der Verein Zürcher Eingliederung als soziales Unternehmen ein vielfältiges Angebot an Arbeits-, Ausbildungs- und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit psychischen, intellektuellen und körperlichen Beeinträchtigungen. Die Betriebe Vier Linden, Wohnheim Zürichberg, Hof Wagenburg und Werkstätten verfügen über ein etabliertes Angebot, das laufend weiterentwickelt und den veränderten Gegebenheiten angepasst wird. Der Triemenhof hatte einen zaghaften Start, konnte sich aber im Jahr 2016 gut entwickeln. Nach langjähriger Tätigkeit für den Verein Zürcher Eingliederung hat der Geschäftsführer Jürgen Hinderer auf Ende Juli 2016 gekündigt. Der Vorstand war erfreut, dass Helen Baumann, die Leiterin des Wohnheims Zürichberg, sich bereit erklärt hat, zusätzlich die Geschäftsführung des Vereins zu übernehmen. Mit diesem Entscheid setzt der Verein Zürcher Eingliederung auf Kontinuität. Als Nachfolgerin für Jürgen Hinderer in seiner Aufgabe als Leiter der Werkstätten konnte der Vorstand Michaela Müller gewinnen. 4 TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN

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Auch in der Vorstandszusammensetzung gab es einen Wechsel. Nach 13 Jahren Vorstandstätigkeit hat HansPeter Kienast seinen Rücktritt erklärt. Für seine langjährige Mitarbeit und wertvolle Unterstützung sei an dieser Stelle ein spezieller Dank ausgesprochen. Als Nachfolgerin konnte Cornelie Lebzelter gewonnen werden, welche an der Mitgliederversammlung vom 10. Mai 2016 einstimmig gewählt wurde. Zum Schluss des Berichts gilt es allen, welche zum Gelingen des sozialen Unternehmens mitwirken, zu danken. Ein grosser Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit grossem Einsatz um die anvertrauten Menschen kümmern. Ein besonderer Dank gilt den Betriebsleitungen und den Mitgliedern des Vereinsvorstands! Wir sind glücklich, dass es viele Menschen gibt, welche den Verein Zürcher Eingliederung unterstützen, sei es als Kunden der Betriebe oder als Wohltäter mit finanziellen Spenden, mit Gratislieferungen von Baumaterialien, etc. Auch dafür vielen herzlichen Dank! Der Verein Zürcher Eingliederung und die ihm anvertrauten Menschen sind auf diese Unterstützung angewiesen! Claudio Zogg TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN 5

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WOHNHEIM ZÜRICHBERG Vor 25 Jahren wurde dem Verein Zürcher Eingliederung die Liegenschaft Zürichbergstrasse 110 mit dem dazugehörigen Gärtnerhaus als Geschenk übergeben, wir blicken also auf ein Jubiläumsjahr zurück. Die Tatsache, dass das Wohnheim Zürichberg seit einem Vierteljahrhundert besteht, nahmen wir als Anlass, die wunderbare Liegenschaft und das Leben und Arbeiten darin einer weiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So haben wir uns entschlossen, unseren Mittagstisch für Gäste zu öffnen. Gastgeber zu sein, diese Rolle wird in einem Wohnheim weniger gepflegt, doch stellten wir fest, dass unsere Bewohner hier bemerkenswerte Qualitäten einbringen können. Die finanziell schwierige Situation, in der wir nach wie vor stecken, hat uns ermutigt, uns auf unsere Ressourcen zu besinnen und Türen zu öffnen, um neue Angebote zu schaffen. Die Chance sich auf Ungewohntes einzulassen und die Fähigkeiten unserer Bewohner mit Interesse auf das Gegenüber zuzugehen, konnten wir anhand dreier Anlässe, die wir im Rahmen von «Food Zürich» im Wohnheim durchführten, erleben. Die gemachten Erfahrungen brachten ungeahnte Kompetenzen zum Vorschein und die Bestätigung, dass echtes Zutrauen viel ermöglicht, im Anderen wie in einem selbst. Im vergangenen Jahr hat sich der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter wie auch Bewohner gesenkt. Jungen Menschen traut man mehr zu, bei älteren steigen die Erwartungen. Zutrauen heisst ermöglichen, und dies haben wir bekräftigt, indem wir weitere Ausbildungsplätze in den Wohngruppen geschaffen haben. Zudem werden wir in der Küche wie im Betriebsunterhalt bereits bestehende Ausbildungsplätze neu aktivieren. Durch die Anbindung an Berufs- und höhere Fachschulen, wird der Alltag wie von selbst mit Aktualität und bewusstem Auseinandersetzen von Abläufen durchsetzt, was dazu auffordert, bestehende Strukturen und Werte auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Auf Fragen oder gestellte Herausforderungen die eigene Antwort zu finden, das ist die Aufgabe, die sich immer wieder von Neuem stellt. Gerade wenn eine Gemeinschaft über viele Jahre den Alltag prägt, sind Gewohnheit und Routine unumgänglich, sie schaffen Vertrauen und Beständigkeit. Um die Lebendigkeit zu erhalten, sind jedoch Freiräume, Veränderungen und die Bereitschaft neue Wege aufzuspüren unabdingbar. 6 WOHNHEIM ZÜRICHBERG

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Der Umgang mit Veränderungen stellt Anforderungen an alle Beteiligten, vor allem dann, wenn die Veränderungen nicht gesucht oder nicht gewünscht werden. Dasselbe gilt mit der Erfüllung von Erwartungen: Wenn man sie nicht kennt, ist man ihnen ausgeliefert. Die beiden Bewohner – ein Freundespaar – haben das Stöckli mitgeprägt, ihre Freundschaft ist ein Bestandteil der Stöckli-Geschichte. Sie ging ihm voraus, und am Grab versprach er ihr – auf eindrückliche Art und Weise – nachzukommen. Drei Monate später trat er seine Reise an. Die Aufmerksamkeit für das eigene Tun und die Handlungsfähigkeit zu lenken, zu erkennen, wo man sich selber als konstruktiv wirksam erlebt, waren zwei der Themenkreise, die uns im vergangenen Jahr beschäftigten. Die eigene Wirksamkeit in der Gemeinschaft einer Wohngruppe, im Team oder innerhalb des gesamten Betriebes; zu erkennen, ich bin Teil des Ganzen nicht nur Kostenfaktor, Leistungserbringer, Kunde oder Betreuter. Als Mensch gefragt und einbezogen zu sein, ist die schönste Anerkennung, ist echte Wertschätzung. Im Berichtsjahr mussten wir in unserem Stöckli von zwei Bewohnern Abschied nehmen. Die Begleitung über viele Jahre und die Gestaltung des Überganges konnten sorgfältig unterstützt werden. Ursprünglich wurde das Stöckli gegründet, um den älteren Bewohnern vom Wohnheim eine ihnen angemessene Atmosphäre und Pflege zu bieten. Dieser Ursprungsgedanke kam in diesem Jahr wieder zum Tragen. Zwei Bewohner haben im richtigen Moment den Umzug vom Zürichberg ins Seefeld vollzogen. Sie profitieren von der kleineren Wohngruppe und der für ihre Lebensphase angepassten Betreuung. Im Wohnheim konnten wir in den Sommermonaten sechs neue Bewohner willkommen heissen. Zwei kamen direkt von einem Sonderschulheim und drei von anderen Wohnheimen zu uns. Sie alle haben sich gut eingelebt und bereichern unseren Alltag. 8 WOHNHEIM ZÜRICHBERG

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Im Rückblick auf das Berichtsjahr ist das vorherrschende Gefühl die Dankbarkeit. Es wurde viel ermöglicht und zustande gebracht. Als Institution sind wir gut eingebettet und getragen. Mein Dank geht an die Bewohnerinnen und Bewohner, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch an all jene, die unseren Umkreis bilden, der uns als Institution trägt. Mit Freude blicken wir auf das Zukünftige, das uns erwartet. Helen Baumann-Müller

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WERKSTÄTTEN DER ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Ein Jahr mit vielen Veränderungen, die uns ermöglichen, Neues zuzulassen und doch auch wertvolle Gewohnheiten zu erhalten. Die Werkstätten der Zürcher Eingliederung bieten 62 Dauerarbeitsplätze und 10 Ausbildungsplätze in den Bereichen Schreinerei, Textil/Weberei, Industriemontage, Lebensmittelabpackerei, Metall, Parkpflege, Sekretariat und Tagesstätte. Neu sind die Bereiche Lager/Logistik und Hauswart/Betriebsunterhalt dazu gekommen. Ebenso bieten wir Schnupperpraktika, Vorbereitungsjahre sowie Belastungs- und Aufbautrainings in den genannten Bereichen an. Wir befinden uns an drei Standorten: an der Forchstrasse die Schreinerei, in der Binz der neue Dienstleistungsbereich und an der Neumünsterallee die anderen Werkstätten wie auch die Verwaltung. Im Juli 2016 durfte ich die Leitung der Werkstätten und die Aufgaben als Mitglied des Leitungsteams der Zürcher Eingliederung übernehmen. Jeder Wechsel bringt Veränderungen und bietet die Chance, Abläufe nochmals neu zu überdenken. Dies war besonders durch die wirtschaftlich angespannte Situation in den Werkstätten sinnvoll und notwendig. Mir war es von Anfang an wichtig, die Werte der jeweiligen Arbeitsplätze zu erkennen, Wertvolles zu bewahren und doch auch Neues zuzulassen. Ziel soll es sein, auch für neue Generationen ansprechende und vielfältige Angebote bereitzustellen, welche breite Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt bieten. Es werden keine harten Aufnahmekriterien für die Ausbildungsplätze gestellt. Wir stellen uns die Aufgabe, die Plätze so einzurichten, dass möglichst für alle Interessierten eine Ausbildung möglich wird. Das Angebot soll breit gefächert sein und möglichst auf allen Anforderungsniveaus sowohl den Auszubildenden als auch den Betreuten etwas bieten können. Die Nähe zum ersten Arbeitsmarkt wird von der IV immer klarer gefordert. Aus diesem Grund wollen wir unsere Auszubildenden durch ein neu geschaffenes Bewerbungsatelier und durch externe Praktika bei diesem Schritt unterstützen und ihnen so den Einstieg erleichtern. In der Binz soll deshalb ein Dienstleistungszentrum entstehen, das den Betreuten sowohl einfache Anlerntätigkeiten als auch Ausbildungen auf den Stufen PrA und EBA nahe dem ersten Arbeitsmarkt bieten wird. Dazu wird die Lebensmittelabteilung in die Binz umziehen und dort als eigenständige Gruppe weiterarbeiten. 10 WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG

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Durch die Miete neuer Lagerräumlichkeiten können wir ab Sommer 2017 in der Binz auch Ausbildungen im Logistikbereich anbieten. Ebenso sollen zwei neue Computerarbeitsplätze für Betreute geschaffen werden. Es ist mir ein Anliegen, all die begleitenden Angebote aus der Neumünsterallee auch in der Binz anbieten zu können. Wir planen die Anschaffung eines Klaviers und wollen auch in der Binz, Schule und Weiterbildungskurse ausschreiben. Unser Sportangebot am Mittwochnachmittag ist eine wertvolle Ergänzung zur Arbeit. Unsere drei Sportlehrer/innen bieten sowohl Sport als auch Schwimmen an. Im Juli haben wir es geschafft, eine Fussballmannschaft aufzustellen und zu trainieren, welche am Fussballturnier der Axpo beim PluSport-Tag in Magglingen teilnehmen konnte. Die Gruppe der Zürcher Eingliederung «Crazy Kickers» wurde von einer unserer Sportlehrerinnen trainiert. Die Mannschaft trat hochmotiviert beim Turnier an und hatte viel Freude an diesem Tag. WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG 11

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12 WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG An der Neumünsterallee befinden sich weiterhin die Bereiche Park, Metall, Hausdienst, Textil und die Tagesstätte. Hier sollen Betreute mit speziellem Betreuungsbedarf oder auch ältere Betreute ihren Platz haben. Die Arbeitszeiten der Betreuten wurden hier noch besser ihren Bedürfnissen angepasst und dies wird von ihnen sehr geschätzt. Ein weiteres Ziel wird es noch sein, unser Haus an der Neumünsterallee zu öffnen, um Verkaufsmöglichkeiten für unsere schönen Produkte zu haben. Michaela Müller

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Neue Küche auf Hof Wagenburg: Die Planung und die Ausführung lagen in den Händen der Schreinerei vom Verein Zürcher Eingliederung. WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG 13

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VIER LINDEN BETRIEBE Die Vielfalt der Vier Linden Betriebe ist nicht zu übersehen. Mit einer Holzofenbäckerei, in der Backwaren von hoher Qualität in weitestgehender Handarbeit hergestellt werden, einem Reformhaus mit einem grossen Sortiment an hochwertigen Lebensmittel- und Naturprodukten, einem ImbissKaffee mit täglich wechselndem vegetarischen Verpflegungsangebot, einem Traiteur-Geschäft mit einer breiten Palette an vegetarischen und veganen Fertiggerichten, Suppen, Take-Away-Produkten und einer Geschenkboutique mit kindergerechten, phantasieanregenden Spielsachen und einem ausgewählten Sortiment an pädagogisch wertvollen Kinder- und Jugendbüchern bieten wir unseren Kunden ein breites ökologischnachhaltiges Sortiment an. Ferner betreiben wir im Stadtquartier Wiedikon eine Verkaufsfiliale der Bäckerei mit einem ergänzenden Lebensmittelsortiment aus dem Reformhaus. In diesen Arbeitsbereichen werden insgesamt 25 Ausbildungsplätze, sowie Plätze für berufliche Abklärungen und Arbeitstrainings angeboten. Nicht viele, aber zum Teil grosse Veränderungen geben Anlass, hier erwähnt zu werden. Die im Jahr 2014 eingeleitete Sanierung der Holzfeuerung für die Bäckerei hat letzten August ihren Abschluss gefunden. Während sechs Wochen wurde vor dem Reformhaus ein grosses Loch ausgehoben, um einen Pellettank für 28 Tonnen Holzpellets unterirdisch zu platzieren. Damit konnte das störende Provisorium auf dem Trottoir der Gemeindestrasse entfernt werden. 14 VIER LINDEN BETRIEBE

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Im Bereich der IV-Massnahmen erweiterten wir unser Angebot. Nebst den Ausbildungen auf den Niveaus PrA (praktische Ausbildung), EBA (2-jährige Grundbildung) und EFZ (3-jährige Ausbildung mit eidg. Fähigkeitsausweis) boten wir den jungen Berufsleuten Unterstützung nach der Ausbildung an. Dies erfolgte mit einem Bewerbungsatelier und der Begleitung auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Erbringen Lernende nach Abschluss ihrer Ausbildung noch nicht eine volle Leistung oder weisen sie eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf, erhalten sie die Möglichkeit eines sechsmonatigen Arbeitstrainings in der freien Wirtschaft. Dieses kann als Probelauf für eine Anstellung angesehen werden, und im Idealfall erhält der oder die Lernende danach einen Arbeitsvertrag. Unser Job-Coach sucht einen entsprechenden Arbeitsplatz und begleitet Lernende und Arbeitgebende während des Prozesses. Bei einem Stellenantritt und während den ersten Anstellungsmonaten steht er als Ansprechpartner zur Verfügung. VIER LINDEN BETRIEBE 15

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