Willich erleben - Ausgabe 02/2017

 

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Willich erleben - Ausgabe 02/2017

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8 2 | 2017 Jetzt kostenlos mitnehmen! WILLIeCrlHebenWillich, Anrath, Schiefbahn & Neersen

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IHRE KRANKENKASSE UNTERSTÜTZT SIE! Der §20 - Das Präventions-Gesetz Die Kurse nächsten starten am: 26. April 07. Juni Vorbeugen ist besser als heilen! Seit 2000 sind wir auf Gesundheitskurse spezialisiert. Im Jahr 2016 haben wir unsere Angebote um zertifizierte Präventionskurse erweitert. Neuer Präventionskurs: Präventives Rücken- & Gelenktraining • 4 Wochen-Kurs – der Sie wieder aufrichtet und Ihre Beweglichkeit fördert • Ihre Krankenkasse unterstützt Sie mit mindestens 75,- €* (Kursgebühr 129,- €) • Kursleitung: Markus Janßen: Staatlich geprüfter Physiotherapeut • Vereinbaren Sie Ihr Beratungsgespräch unter Telefon: 02154-8866 0 Rücken- & Gelenkzentrum Halle 22 Fitness & Gesundheit e.K. • Schmelzerstr. 5 • 47877 Willich • Telefon: (02154)88660 • www.halle22.de

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// Willich erleben Liebe Leserinnen und Leser, Wie notierte der deutscher Bibliothekar Johann Christoph Adelung 1774 in seinem „Grammatisch-kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart“: „der Walpurgisabend, die Walpurgis-Nacht u. s. f. im gemeinen Leben, der Walper-Abend, die Walper-Nacht. Da sich das Jahr bey den Deutschen so wohl, als den übrigen Europäischen Völkern, in den ältesten Zeiten mit dem ßen Haufen noch herrschende Aberglaube vermuthlich ein Überrest davon, und der bey dem Jahreswechsel ehedem üblichem Gebräuche.“ Verfolgt man es weiter, war wohl der „Walper-Abend“ der Grundstein für den heutigen „Tanz in den Mai“ am Abend des 30. April. Und der wird ja bekanntlich bei uns in der Stadt gefeiert – von den Jungschützen an der Schiefbahner Schießanlage oder von den St. Sebastianern in Anrath auf dem Klümpen Hof. Dass die Schützen feiern können, beweisen sie jährlich bei den acht Schützenfesten in unserer Stadt. Start in die Schützenfest-Jahreszeit ist traditionell in Klein-Jerusalem, gefolgt von Schiefbahn und Clörath. Selbstverständlich berichten wir ausführlich über die Brauchtumsfeste in unser neuesten Ausgabe von „Willich erleben – Das Magazin“. Auf der Schiefbahner Siedlerallee wurde am 30. Juli 1938 groß gefeiert, ein Thema in unserer Rubrik „Dönnekes“, und am 24. Juni feiert der Willicher Turnverein seinen 125. Geburtstag. Ein ganz besonderer Hinweis noch auf unser Interview mit dem Intendanten der Neersener Schlossfestspiele. Wir meinen: Das alles sind interessante Geschichten aus unserer Stadt. Sollten Sie aber auch eine Geschichte in unserer Stadt erlebt haben, können Sie uns diese gerne aufschreiben oder erzählen. Wenn Sie auch ein Thema haben, treten Sie einfach mit uns in Kontakt. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail, denn wir präsentieren in „Willich erleben – Das Magazin“ das „Willicher Leben“ in all' seinen Facetten! Viel Spaß beim Lesen und ein Tipp: Besuchen Sie uns auf www.willicherleben.de. Nadia Joppen & Wolfgang Dille Herausgeber Inhaltsverzeichnis // Willicher Leben 5 11// Heimat erleben 13// Willich erleben 16// Vereine erleben Schützentraditionen 18// Kultur erleben Bordsteinparty SmartHome 125 Jahre WTV 20// Geschichte erleben 22// Willicher Leben 30// Essen erleben Festspiele Schule Clörath Tipps & Termine Willicher Kochtipp 3

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4 //  Willich erleben Das „Fliegerkarusselle“ von Schausteller Paul Müller ist immer ein beliebtes Highlight auf der Kirmes. Das Titelfoto und dieses Foto wurden uns freundlicherweise von Yamel photography zur Verfügung gestellt. Das Yamel Studio ist Mo-Sa für Shootings und Passbilder (nach Terminvereinbarung) geöffnet. Dienstag von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr und Freitag von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr offen für alle. Yamel photography – Anrather Str. 3-5 47877 Willich – Tel.: 02154/8967671 – www.yamel.de

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// Willicher Leben Heimat erleben Die Geschichte der Schützenfeste in Willich Die Entstehung des Schützenwesens reicht in unserer Stadt bis weit in das Mittelalter zurück. Die ältesten urkundlichen Erwähnungen von SchützenBruderschaften stammen aus dem 14. Jahrhundert – und sie entwickelten sich mit Neu-Gründungen bis in das vergangene Jahrhundert – ihre Chronologie: St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn 1449 St. Sebastianus Anrath 1463 St. Sebastianus Willich 1475 St. Sebastianus Neersen 1802 (erste Erwähnung 1639) St. Johannes Schützengesellschaft Clörath-Vennheide 1662 St. Johannes Bruderschaft Niederheide 1924 (erste Nennung 1717) Schützenverein Klein-Jerusalem 1854 (erster Nachweis 1656) St. Konrad-Schützengilde am Grenzweg 1958 In Willich entstand 1886 der „Allgemeine Schützenverein“ (ASV), der von den ursprünglich drei Bruderschaften in Willich gegründet wurde – den Sebastianern, der Bürger-Junggesellen-Bruderschaft (Höfer-JunggesellenBruderschaft) und der Ökonomen-Junggesellen-Bruderschaft (Bruderschaft des hl. Jakobus). Die Schützen-Bruderschaften hatten in den Gründungsjahren die Aufgabe, Haus und Hof in Kriegszeiten, bei Seuchengefahren und Glaubensstreitigkeiten zu schützen. In der Frühzeit ihres Bestehens waren sie reine Selbstschutzgemeinschaften. Die herrschenden Stände und Magistrate sahen dies natürlich sehr gerne, der Bevölkerung gegenüber abgenommen. Dadurch erfuhren diese Gemeinschaften und „Schützengilden“ eine große Unterstützung und erhielten weiteren Auftrieb. Es blieb im Laufe der Jahre jedoch nicht bei den Aufgaben Festlichkeiten teil. Hierbei traten sie nicht nur als Veranstalter in Erschei- nung, sondern auch als schützende oder ordnende Organisation, wie es ihre ursprüngliche Aufgabe war. Dies war besonders bei allen kirchlichen Veranstaltungen, Festen und Prozessionen der Fall. Ab dem 17. Jahrhundert jedoch wurden Verteidigung und Ordnung fast ausschließlich von bezahlten Söldnern übernommen. Dadurch verlor die militärische Funktion der Schützengilden immer mehr an Bedeutung. Um jedoch ihre bisherige Tätigkeit nicht einfach aufgeben zu müssen, gingen die Schützen dazu über, Feste mit Schießübungen und Wettbewerben zu veranstalten. Die ersten „Schützenfeste“ waren hiermit geboren. Die Schützenfeste 2017 in Willich: Klein-Jerusalem 20. – 25. Mai Clörath-Vennheide 15. – 19. Juni Schiefbahn 17. – 20. Juni Neersen 01. – 03. Juli Willich 07. – 11. Juli Grenzweg 15. – 18. Juli Niederheide 19. – 22. August Anrath 02. – 04. September INFO: „Für Glaube, Sitte und Heimat“ Was aus dem Mittelalter bis heute blieb, ist die starke Bindung zur Kirche. Neben dem Schutz bei kirchlichen Feiern und Prozessionen werden caritative Aufgaben übernommen. Durch diese Schwerpunkte – wehrhafter Schutz, verbunden mit Disziplin, Nächstenliebe und Gebet – entwickelte sich das eigentliche Wesen der Schützenbruderschaften. Aus diesem Geist heraus entstand die bis in die heutige Zeit bindende Parole „Für Glaube, Sitte und Heimat“. Während bei Schießclubs oft das sportliche Schießen im Vordergrund des Vereinslebens steht, spielt dies bei Schützenbruderschaften zwar auch eine wichtige Rolle, tritt aber hinter den caritativen und kirchlichen Traditionen zurück. Mensch, Willich ist ein Dorf... Auch während der Parade immer app-2-date mit uns! EINFACH CODE EINSCANNEN UND APP KOSTENLOS HERUNTERLADEN! 5

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Neuheiten beim Schutzenfest in Klein-Jerusalem Es ist das erste Schützenfest von acht in Willich – und in diesem Jahr hat der Vorstand des Schützenvereins Klein-Jerusalem einige Neuheiten im Programm – mit neuen Bands ist für Abwechslung im Festzelt gesorgt. Jung, aber Schützen-technisch erfahren ist das diesjährige Königshaus. König Sebastian Kivelip – der Nachname ist rund um die Kapelle schon gut bekannt – holte im vergangenen Jahr mit dem 444. Schuss den Vogel von der Stange. Er wird begleitet von seiner Partnerin Sarah Kowalewicz. Jungschützenkönighaus im Jahr 2011 zum „großen König“ aus dem Jägerzug seinen Eltern Ralf und Beate, dem Königspaar 2012, zur Seite. 2014 entschied er sich dazu, selbst das Königssilber des Jungschützenkönigs tragen zu wollen und setzte sich gegen viele Mitbewerber durch. Im Jahr 2015 war er dann mit seiner Gruppe Gröne Jonges im Wachzug unter König Heinz-Josef Deckers aktiv. Sebastian, ausgebildeter Kfz-Mechatroniker, geht auf die Meisterschule, sein Hobby neben dem Schützenverein ist Fußball in der ersten Mannschaft des SV Niersia Neersen und als Zuschauer bei der richtigen Borussia aus Mönchengladbach – alternativ guckt er die Footballspiele der San Fran- König schon seit 2011 bei allen Königshaus-Aktivitäten begleitet. Ihr Hobby ist sen eine große Leidenschaft. Das Königspaar bittet die Besucher beim Schützenfest darum, auf Geschenke zu verzichten und eine Spende zugunsten des „Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder Krefeld“ zu geben. Beide haben den Verein und seine Projekte – darunter das Elternhaus „Villa Sonnenschein“ – bei einem Besuch kennengelernt. 1. Ministerpaar Thomas Köffer & Nathalie Brandt gleitet, damals im Jungschützenkönigshaus. Der Minister begann mit vier Jahren seine Schützenkarriere in einer Pagenuniform, war 2004 eines der ersten Mitglieder des Schützenzuges Gröne Jonges und gibt seitdem als Willich. Seine Freundin Natalie macht derzeit ihre Ausbildung zur Notarfachangestellten in einem renommierten Düsseldorfer Notariat. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie und genießt ausgedehnte 6 //  

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Spaziergänge mit dem Familienhund Lutz. Desweiteren werden lustige Wochenenden mit den Kegelschwestern des Club's „Bei uns klappt es nimmer, einer steht immer“ verbracht und die Kegel von der Bahn geputzt. Bisher konnte Natalie noch keine Erfahrungen im Neersener Schützenwesen sammeln und ist gespannt auf die Zeit. 2. Ministerpaar Jan Heitling & Annika Köffer Idee ein konkreter Plan entstand… Jan arbeitet als Kaufmann für Versicherung und Finanzenbeim Niersverband und ist seit über zehn Jahren im Schützenverein Klein Jerusalem und Mitglied der Groene Jonges. Erfahrungen sammelte er bereits 2012 beim Königspaar Ralf & Beate Kivelip, sowie 2015 bei Heinz-Josef & Elke Deckers im Wachzug. In seiner Freizeit kickt Jan beim SV Niersia Neersen und hält sich beim Squash mit seinen Annika ist Ernährungswissenschaften und arbeitet bei der LSG Sky Chefs, 2016 nach Hannover gezogen, wo sie als Qualitätsmanagerin für die LSG Betriebe im Norden zuständig ist. Als Mitbegründerin der „Kappeler Mädels 2000“ ist Annika aktiv im Schützenverein tätig. Erste Schützenfest-Erfahrung sammelte sie als Dreijährige – als Blumenmädchen im Königshaus ihres dem reist sie gerne und viel. Königsoffizierspaar Peter Feldsches und Daniela Feldsches (geb. 1988) wohnt seit jeher in Neersen. Er ist Elektriker für Anlagen- und Gebäudetechnik, arbeitet seit der Ausbildung im selben Betrieb und feierte dort im August 2016 sein zehnjähriges Betriebsjubiläum. Auch nach der Arbeit spielt Strom eine große Rolle. Fernsehen, Smartphone, Laptop und Soundanlage verschönern seine Freizeit. Mit seinen Freunden und Schützenkollegen Zeit zu verbringen, ist ein weiteres Hobby. Außerdem schlägt sein Herz für die Borussia aus Mönchengladbach. Neben dem Schützenwesen ist er im Karneval aktiv. Begleitet wird Peter von seiner Schwester Daniela Feldsches (geb.1993). Sie che. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Freunden und Familie. Ihr Hobby, das Tanzen, übt sie seit Kindheitstagen mit Leidenschaft aus. Sie war Gründungs- Neersen e.V. Seit drei Jahren leitet Daniela in Zusammenarbeit mit ihrer Freundin eine Gruppe junger Mädchen des WTV, die auch Spaß am Tanzen haben. Neuheiten Vor allem bei der Musik gibt es in diesem Jahr Neuerungen: Der Schützen- tag- und Montagabend im Zelt. Das „Summer Opening“ am 24. Mai (am Abend vor Vatertag) wird in diesem Jahr von „Papa’z Finest“ und DJ Stefan Jopen begleitet. Das Band-Repertoire umfasst aktuelle Tophits und Klassiker der letzten Jahrzehnte. Alle haben mit Stars wie Sarah Connor, Adel Tawil, Rea Garvey oder auch Xavier Naidoo zusammen gearbeitet. Passend zum Summer Opening: leckere Cocktails!!! Am Vatertag geht es dann noch einmal rund im Festzelt am Schwarzen Pfuhl: Die Band „Vividd“ spielt für die Schützen – auch sie ist in diesem Jahr zum ersten Mal in Klein-Jerusalem auf der Bühne. beiden Tagen gute Stimmung im Zelt erleben. Mehr Infos: www.klein-jerusalem.de // Willicher Leben 7

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Vom Pagen zum Konig – Konig Patrick Wasser fuhrt die Schiefbahner Schutzen ser zum Minister erkennen wolle, meint der König: Christoph und Freundin Rebecca Tschöke sind das Finanzminister-Paar. Die Brüder sind froh, dass ihr Großvater Hans Hall mit ihnen das nächste Schützenfest verfolgen kann. Den gemeinsamen Zug „Lott-Jonn“ beschreibt der Minister als „eine chaotische aber wahnsinnig lustige Runde!“ Ziemlich frisch verheiratet und schon Ernährungsministerpaar sind Oliver und Melanie Stocker. Oliver ist Gründungsmitglied des Jägerzuges „Lott Jonn“ und bekleidet normalerweise den Posten des Zugführers. Sie marschieren vom 17. bis 20. Juni 2017 – die Schützen der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn – angeführt von König Patrick Wasser, der im Juni 2016 mit dem 186. Schuss den Vogel von der Stange holte. Der König hat als Page bei den Schiefbahner Schützen begonnen: Großvater Otto Wasser war 1961 König in Niederheide, sein Großvater Hans Hall war zwei Mal König in Schiefbahn und Onkel Ralf Hall führte das Regiment 2015 an. Der amtierende König war drei Jahre bei den „Flotten Jonges“ (Schützenzug seines Vaters), danach wechselte er mit seinem Bruder Christoph Wasser zum Jägerzug „Lott-Jonn“ – dort ist er heute Spieß. Er ist gelernter Zerspannungsmechaniker und sein zweites Hobby ist Fußball. Als Königin begleitet ihn eine gute Freundin, Marie-Christin Scherer – mit dem Spitznamen „Queen Mary“. Sie ist waschechte Schiefbahnerin, arbeitet Die Idee, König zu werden entstand „so richtig“ während des Schützenfestes 2016. Nach Albereien am Samstagabend hatte der König ernsthaft am Sonntag seinen Zug gefragt, ob der mitziehen werde – alle waren einverstanden. Von vornherein sei ihm klar gewesen, dass er seinen Bruder Christoph Was- detechnik in einem Krefelder Unternehmen tätig. Die „Führungsspitze“ der Schiefbahner Bruderschaft wird vervollständigt durch Schülerprinz Fabian Mankertz aus den Reihen der Tellschützen und Jungschützenprinz prinz und erreichte zudem den Titel „Bezirks-Schülerprinz“ im Rahmen der Bezirkswettbewerbe. Festfolge zum Schützen- und Heimatfest 2017 vom 17. bis 20. Juni 2017 in Schiefbahn Samstag, 17. Juni 2017 14:30 Uhr Platzkonzert im Innenhof des Hubertusstiftes 16:45 Uhr Errichten der Königsmaie am Wilhelm-Wirtz-Platz 17:30 Uhr Vorparade, Hochstraße – Paradeplatz 20:00 Uhr Ball der Zugkönige mit der Party-Band „Heavens Club” im Festzelt, Jahnplatz Sonntag, 19. Juni 2017 08:30 Uhr Feldgottesdienst mit Totenehrung auf dem Friedhof (Bruchstraße), Gedenkmesse für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der St.-Sebastianus-Bruderschaft 09:45 Uhr Morgenparade mit Präsentation der Zugkönige, Paradeplatz – Hochstraße 11:00 Uhr Ehrungskonzert im Festzelt, Jahnplatz mit dem Blasorchester „Stadtwerke Krefeld” 16:00 Uhr Wachparade, Paradeplatz – Hochstraße Musikpräsentation, Aufzug der Wache, Musikserenade, Aufmarsch der Füllhörner, anschließend Festumzug 20:00 Uhr Königs- und Schützenball mit der Party-Band „Heavens Club“ im Festzelt, Jahnplatz Montag, 20. Juni 2017 10:00 Uhr Frühschoppen mit dem Blasorchester „T.V. Jahn Bockum 01 e.V. und der Blaskapelle „6er Blech“ vom „Musikverein Osterath“ im Festzelt, Jahnplatz 11:00 Uhr Einzug der Jungschützenabteilung ins Festzelt 16:45 Uhr Königs-Galaparade mit Großem Zapfenstreich, Aufmarsch der Füllhörner, Hochstraße - Paradeplatz, anschließend Festumzug 20:00 Uhr Gala-Ball mit der Party-Band „California Blue“ im Festzelt, Jahnplatz Dienstag 21. Juni 2017 15:00 Uhr Königsvogelschuss, Schießstand – Schießsportanlage Bolzplatzweg 18:00 Uhr Abschlussparade, Paradeplatz - Hochstraße 20:00 Uhr Krönungsball, Ankerfest und Ausklang mit der Party-Band „California Blue“ im Festzelt, Jahnplatz 8 //  

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// Willicher Leben Clorath vom 15.bis wird 19.Juni wieder zur Monarchie – Während die Briten – oder zumindest manche – laut darüber nachdenken, ob die Monarchie noch zeitgemäß ist, freuen sich die Menschen in Clörath-Vennheide, dass sie in diesem Jahr eine Majestät haben – zumindest zeitweise und wenn auch „nur“ als Schützen-Majestät. Die St. Johannes Schützengesellschaft 1662 Clörath-Vennheide feiert ihr Schützenfest vom 15. bis 19. Juni wieder mit königlicher Führung. Die Schützen/Schützinnen in Clörath, Vennheide, Giesgesheide, Hagwinkel und Bökel werden von König Klaus-Dieter Altmayer (auch Kassierer der Gesellschaft) mit Königin Walburga, den Ministerpaaren Klaus-Dieter und Monika Will sowie Marcus Herold Der König holte mit dem 298. Schuss den Vogel von der Stange, er ist Mitglied der Bürgerwehr und im nicht-königlichen Leben techn. Angestellter. Die Geschichte der Bürgerwehr zeigt, dass es sich um eine feier-, koch- und essfeste sowie schießerfahrene Gruppe handelt. gleichzeitig den amtierenden Präsidenten der Gesellschaft an der Seite, Minister Klaus-Dieter Will ist Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Königsburg wird wieder am gewohnten Standort stehen: Nachdem das Vereinsmitglied Klaus Meier sein Grundstück bereits seit Jahren und auf Lebenszeit für die Schießanlage zur Verfügung stellt, bietet er jedem Schützen die Möglichkeit, dort auch die Königsburg zu stellen. Von diesem wirklich großzügigen Angebot macht auch der diesjährige König Gebrauch. Umbau der Schießanlage Eine erste Hürde muss die Gesellschaft in diesem Jahr bereits meistern. So sind umfangreiche Umbaumaßnahmen der Schießanlage „Am Kapellchen“, die für die traditionellen Pokalschießen und durch die Sportschützen genutzt Festfolge zum Schützen- und Heimatfest 2017 vom 15. bis 19. Juni 2017 in Clörath Donnerstag, 15. Juni 2017 15:00 Uhr Schüler- und Jugendprinzschießen, Schießanlage Meier, Reiherweg 5 Freitag, 16. Juni 2017 20:00 Uhr Zeltmai setzen am Festzelt 20:30 Uhr Party non-stop! Samstag, 17. Juni 2017 15:45 Uhr Kranzniederlegung am Missionskreuz Clörath 17:00 Uhr Festmesse in der St. Johannes Pfarrkirche Anrath 19:30 Uhr Tanzveranstaltung im Festzelt mit der Band Teamwork Sonntag, 18. Juni 2017 09:30 Uhr Parade mit Großem Zapfenstreich vor der Ehrentribüne in Vennheide 11:00 Uhr Musikalischer Frühschoppen im Festzelt 19:00 Uhr Abendparade vor der Ehrentribühne in Vennheide 19:45 Uhr Königsgalaball im Festzelt mit der Band Klangstadt Montag, 19. Juni 2017 15:00 Uhr Antreten am Bökel 16:30 Uhr Appell durch den Regimentsspieß, Schießanlage Meier Reiherweg 5 17:00 Uhr Königsvogelschuss 2018 20:30 Uhr Ausklang mit Königskrönung wird, notwendig geworden, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Der geplante nanziell durch die Sparkasse Krefeld unterstützt – eine Tatsache, für die die Gesellschaft sehr dankbar ist. Die Fertigstellung ist für Anfang Mai geplant. Ab Fronleichnam, sind Clörath, Vennheide, Giesgesheide, Hagwin- Party non-stop! DJ Norbert kel und Bökel für fünf Tage fest in Schützenhand. Ob nun Schießen Eintritt Frei an Fronleichnam, „Clörath brennt“ am Freitag, Parade oder Frühschoppen am Sonntag, die JohannesSchützen werden wie immer voller FestFzEerielntiltCaaslgös,r:1a26t0h.0:-0V60.e2nU0n1hh7reide Energie dabei sein. St. Johannes SchützenEgselsäedlltschhearfztli1c6h6e2inC:lörath-Vennheide e.V. SCHUMACHER-KIES GMBH47918 Tönisvorst · Tempelsweg 13 · Telefon 0 21 51 / 79 15 22-23 Feiern Sie ein berauschendes Schützenfest! Wir fahren! Rufen Sie uns an – wir sind da! 02154 3333 www.CC3333.de 9

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Hans Brocker KG · Im Fließ 14 · 47877 Willich Tel. 02154 9566-0 · Fax 02154 9566-49 · www.brocker-moehren.de Junges Gemüse sucht Liebhaber! 10 //  Willich erleben

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// Willicher Leben Heimat erleben Willicher Donekes „Bordsteinparty in der Schibbahner Siedlung“ „Tanz, Preisschießen und Kirmestrubel bildeten den Rahmen zu einem Fest, an dem ganz Schiefbahn teilnahm“ – berichtet eine Zeitung über den 30. und 31. Juli 1938. Damals wurde die Entstehung der „Siedlung“ gefeiert – ein neues Wohngebiet in einem Gelände, das etwa zwei Jahre zuvor noch als unbebaubar galt, wie der Historiker Dr. Ludwig Hügen weiß: „Das Baugebiet war für kinderreiche Familien gedacht, es entstand auf Veranlassung der Gemeinde Schiefbahn.“ Die Verantwortung hatte Bürgermeister Gustav Geldbach, der von den Nationalsozialisten in dieses Amt gesetzt worden war und es von 1936 bis 1945 innehatte. In die „Siedlung“ zogen damals überwiegend kinderreiche Familien, vielfach aus der Arbeitersiedlung „Kolonie“. Oft arbeiteten ein oder mehrere Familienmitglieder in der Verseidag (damals Deuß & Oetker). Dazu konnten andere Familien eines der rund 40 Grundstücke erwerben. Die Bau-Konditionen waren günstig: 0,45 Reichsmark für einen Quadratmeter Bauland, die Grundstücke waren rund 800 Quadratmeter groß. Die Häuser umfassten fünf Wohnräume und Stallung, sie kosteten insgesamt 360 Reichsmark, rechnet Hügen vor. Dazu mussten die Besitzer eine Bau-Eigenleistung im Wert von 170 Reichsmark erbringen, den Restbetrag zahlten sie ab: „Dabei durfte In den 60er und 70er Jahren erlebte die Siedlung dann einen Bau-Boom: Die einfachen Häuser wurden erweitert, das bot sich durch die großen Grund- und heute erinnert kaum noch etwas an den ersten Charakter der Siedlung. Und die Siedler konnten feiern: Immer am ersten Wochenende im August wurde die Straße gesperrt und die ganze Nachbarschaft feierte. Aber auch eine ältere Anwohnerin: „Wenn einer draußen stand, dann kam der nächste, dann hatte einer noch eine Flasche zu Hause und wir hatten eine Bordsteinparty.“ der heute 76-jährige die Tatsache, dass das Straßenfest ein Ende hatte, aber ren viele der älteren Bewohner gestorben, die Häuser seien verkauft worden, und die „jungen Leute haben andere Interessen.“ Daher wurde die alte Siedlergemeinschaft 2005 aufgelöst und die restlichen Gelder an den Elternverein krebskranker Kinder Krefeld gespendet. nach drei Jahren waren die Bewohner automatisch Eigentümer“, erzählt Hügen. Damit die Bewohner eine Grundlage für die selbstständige Versorgung mit Nahrungsmitteln hatten, erhielten sie je ein Schwein, eine Ziege, Kaninchen und Hühner. Dem Bau vorangegangen war seit Sommer 1937 eine große Entwässerungsaktion des Bruchgeländes mit Gräben und einem unterirdischen Kanal, der die Feuchtigkeit ableitete. Das Bruchgebiet, das zuvor nur von den heutigen Linselles- und Blumenstraße zu erreichen gewesen war, erhielt Schotterwege und wurde so zugänglich. Innerhalb kurzer Zeit entstand unter den „Siedlern“ ein gutes Nachbarschaftsverhältnis – auch unter den Kindern. Das äußerte sich unter anderem in kleinen Auseinandersetzungen mit den Kindern aus der älteren „Kolonie“ erinnert sich Hügen an seine Kindheit. Er wohnte in dieser ersten Arbeitersiedlung, die allerdings unter demselben Makel litt wie die neue: Die „richtigen“ Schiefbahner betrachteten die Bewohner der beiden Gebiete eher geringschätzig, so Hügen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1938 - kurz nach Fertigstellung der Siedlung (es handelte sich um eine nationalsozialistische Mustersiedlung) Wir suchen Dönekes aus Willich, Anrath, Schiefbahn und Neersen wahre Geschichten an Orten – selbst erlebt oder erzählt bekommen – von früher bis heute. Zum Beispiel was, wo, wie passiert ist auf Plätzen, Märkten, Veranstaltungen, im Beruf, beim Einkaufen, unterwegs mit Bus, Auto, Bahn usw. Wir würden Ihre Erlebnisse gerne hier im Magazin „Willich erleben“ veröffentlichen. Wenn Sie haben, auch gerne mit Bildern, natürlich unter Ihrem Namen. Ebenso suchen wir auch Bürger, die uns beim Sammeln und Aufschreiben von Geschichten helfen. Bitte schreiben Sie mit dem Betreff „Willicher Dönekes “ an: info@willicherleben.de 11

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Die Stadt Willich sucht FSJler „Es hat Mega-Spaß gemacht und mir nach dem Abitur eine gute Orientierung gebracht“ –Louisa Schinhofen hat als 18-Jährige nach dem Abi nicht sofort ein Studium oder eine Ausbildung begonnen, sondern ein „FSJ“ – ein Freiwilliges Soziales Jahr – bei der Stadt Willich gemacht. Dabei war sie zwölf Monate als Unterstützung der Lehrer an der Johannes-Schule in Anrath. Ihre Aufgaben: „Ich habe zum Beispiel mit den nicht-deutschsprechenden Kindern Vokabeln geübt oder in der Pause im Schüler-Café mitgeholfen. Außerdem habe ich die Lehrer beim Sport- und beim Hauswirtschaftsunterricht unterstützt“, beschreibt sie. Ihr Fazit: „Ich habe gelernt mich durchzusetzen und mit Menschen umzugehen. Es war etwas ganz anderes, die Schule so und nicht als Schülerin zu erleben.“ Wer so wie Louisa nach der Schule eine Orientierungspause einlegen möchte, hat in Willich dazu viel Gelegenheit: Die Stadt bietet im Bereich Schule derzeit 25 Stellen für ein FSJ oder den Bundesfreiwilligendienst an, dazu im Bereich der Kindertageseinrichtungen sechs Stellen. „Die jungen Menschen ergänzen die festen Mitarbeiter in Schulen oder KiTa bei der pädagogischen Arbeit mit den Kindern“, so Sandra Thull, Mitarbeiterin der Stadt Willich. Ihre Aufgaben terstützen die Abläufe in den Schul-AGs, können aber auch eigene Projekte mit den Kindern entwickeln. Hintergrund Für freiwilliges Engagement gibt es in Deutschland mehrere Formen: Das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr oder Tätigkeiten über den Bundesfreiwilligendienst (BuFDi – der Nachfolger des Zivildienstes). Alle Angebote laufen über zwölf Monate. Ein FSJ / FÖJ wird „nur“ für junge Leute von 16 bis 26 Jahren angeboten, im Bundesfreiwilligendienst gibt es keine Altersbeschränkung. Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Taschengeld als Aufwandsentschädigung. INFOS: Stadt Willich, Sandra Thull, Tel: 02154 / 949-637 oder E-Mail: sandra.thull@stadt-willich.de #NRWIR Hans Smolenaers SPD Landtagskandidat für Willich Zur Landtagswahl am 14.Mai 2017: 12 //   #einfachmachen Dietmar Winkels Vorsitzender SPD Willich Ihre Stimmen für die SPD.

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// Willich erleben Intelligenter ist effizienter – neuer Partner im Energiezentrum Willich Sie werden auch das Energiezentrum Willich „intelligenter“ machen – Willy Kerbusch, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Willich, und Bernd Bremerich-Ranft als Vertreter der Geobit Ingenieurgesellschaft freuen sich, dass es gelungen ist einen neuen Partner für das EZ:W zu gewinnen: die Firma IDOMY aus Neukirchen-Vluyn. Die Geschäftsführer Thomas Markwart und Mike Kremer sind Fachleute für das Thema „SmartHome“ – das intelligente Haus, in dem über eine zentrale Einheit zum Beispiel Heizungs- und Klimaanlage, Beleuchtung, Rollladen, Sicherheits-Einrichtungen… miteinander verbunden werden und so die Effizienz aller Einzelaspekte gesteigert wird. Mehr als eine App „Das Thema SmartHome ist hochinteressant. Unser Verständnis in diesem Bereich ist anders, unser Ansatz innovativ und vielfältig. Es ist zwar schön, wenn das Licht oder die Rollos via App bedient werden, smart ist dadurch ein Haus noch beim weiten nicht“, erklärt Thomas Markwart – denn mittlerweile geht technisch viel mehr. Ein Beispiel: Das System erkennt Situationen und leitet daraus selbstständig Konsequenzen ab: Wenn beispielsweise niemand im Haus ist, erledigt es viele Dinge selbständig: Deaktivieren/ Ausschalten von Stromfressern, Absenken der Heizungsleistung, Alarm bei Einbruch oder Brand,Senkung der Beschattungselemente bei Sonneneinstrahlung... IDOMY sehe die Hausautomation als ein Gewerk beim Hausbau und verstehe sich als Fachplaner mit höchsten Ansprüchen an die Qualität der einzelnen Produkte, innovativen Programmierlösungen, sorgfältige Montage und Serviceleistungen. Das Angebot ist auch im Bestandsbau als Nachrüstung umsetzbar. Wichtig: Eine kompetente Beratung und eine durchdachte Planung sind die wichtigsten Grundlagen eines jeden SmartHome – und genau diese Aspekte bringen die beiden jetzt in das EZ:W. Sie werden an den wöchentlichen kostenlosen Beratungs-Donnerstagen teilnehmen und den Bürgern das Thema vorstellen. Damit alles auch anschaulich wird, wird der neue EZ:W-Partner in den nächsten Wochen eine „Show-Ecke“ im EZ:W aufbauen, die schon vorhandenen Einrichtungen wie etwa die Erdwärmesonden-Testfeld mit den verschiedenen Wärmepumpen einbinden und die Informationen daraus anschaulicher machen. Ute Ranft (EZ:W) und die neuen Partner sehen die Wissens-Synergie als großen Bonus: Im EZ:W gebe es jetzt schon Fachleute für die Themen Photovoltaik und Geothermie – mit der Ergänzung Hausautomation könne ein Austausch untereinander den Nutzen des Beratungsangebotes für die Bürger deutlich Sicherheit sind eine nützliche Zusatzleistung“, betont Ute Ranft. Info Das Energiezentrum EZ:W ist ein kostenloses, unabhängiges Beratungsangebot der Stadt Willich an ihre Bürger und die Unternehmer in Willich sowie in den Nachbargemeinden. Träger sind die Grundstücks-Gesellschaft (GSG), die Stadtwerke und die GEOBIT Ingenieurgesellschaft aus Aachen. des EZ:W. Die Adresse: ENERGIEZENTRUM WILLICH im Gründerzentrum Willich Stahlwerk Becker, Gießerallee 19, 47877 Willich Tel.: 02154 / 814482 E-Mail: beratung@energiezentrum-willich.de www.energiezentrum-willich.de „Das IDOMY SmartHome macht ein Haus intelligenter, komfortabler, sicherer und energieeffizienter“, erklären Ute Ranft (EZ:W), Thomas Markwart und Mike Kremer (IDOMY) das neue Beratungsangebot im EZ:W 13

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Tim Korosec Sanitär - Heizung - Klima Frankenseite 13 c | 47877 Willich Tel. 02154 8959537 Meisterbetrieb ...weil Qualität einen Namen hat! 14 //  

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// Willich erleben 15

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