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Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien Nr. 4/2017 Auflage: 65.000 Exemplare Auszug der Gänseblümchen Nach Beschwerden ziehen die Stadtnomaden weiter Seite 7 RECONNECT. ! Der neue ŠKODA KODIAQ bereits ab 25.690,– Euro. Symbolfoto. Stand 04/2017. Details bei Ihrem ŠKODA Berater. Alle angegebenen Hirschstettnerstraße 38 Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20% MwSt. 1220 Wien, Tel. 01/28855 Verbrauch: 5,0–7,1 l/100 km. " www.porschedonaustadt.at CO2-Emission: 131–163 g/km. live im Bierstock "$(( #+ + $(-+$-- $,- !+ $ # " ( +1 &-)(, $'*!1 +$ ( , .,-+$ # +.,# + . + ) % )+$, $ "& + $0 )! ).& $,)( ( *- ' + /$ &% +

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2 Unsere Jubilare Goldene Hochzeit (50 Ehejahre) Bauer Heinz und Renate Cermak Gustav und Maria Fraberger Franz und Adele Hinterberger Johann und Christine Kovacevic Dragutin und Helene Schuckert Jean Gérard und Maria Diamantene Hochzeit (60 Ehejahre) Bauer Johann und Melanie Haider Heinz und Henriette Hudecek Rudolf und Elfriede Friess Rudolf und Elisabeth Die dbz gratuliert herzlich! Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 Impressum: dbz Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Claudia Rois Redaktion: Mag.a Claudia Rois Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung Alle: 1220 Wien, Gemeindeaugasse 10 Tel. 282 71 34, Fax 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Internet: www.dbz-donaustadt.at Auflage: 60.500 Exemplare Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG, 1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16 Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“ oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Schlussredaktion: 10. April. Eventuell später eintreffende Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Bisher konnte man auf allen Mistplätzen Kompost in bester Qualität, hergestellt aus den Wiener Bioabfällen, auch in größeren Mengen gratis abholen. Ein Angebot, das von der MA48 beworben und gerne genutzt wurde. Doch heuer erhalten viele Besucher die Auskunft: „Gibt es leider nicht!” Auf Nachfrage erfährt man, dass Kompost nur mehr auf größeren Mistplätzen, in der Donaustadt ist es der beim Rinterzelt in der Percostraße, erhältlich ist und auch nur mehr bis zu einem halben Kubikmeter. „Viele Gartenbesitzer im Bezirk müssen jetzt lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um an Kompost zu kommen”, beschwert sich ein Leser bei der dbz. Die dbz hat bei der MA48 nachgefragt und folgende Auskunft erhalten: Der Kompost wird auch zur Herstellung der Erde „Guter Grund” benötigt, die auf allen Mistplätzen verkauft wird. Von dieser Erde wurden laut MA48 im letzten Jahr über 40.000 Säcke über die Mistplätze verkauft. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs für die Erdenherstellung wurde die Abgabemenge reduziert und um die Abholung zu vereinfachen, gibt es Kompost nur mehr auf den großen Mistplätzen. „Warum soll ich jetzt Erde in Säcken kaufen, die nur wieder Müll machen, wenn ich nur Kompost haben will, das sind doch verschiedene Sachen für ganz verschiedene Verwendungsarten”, zeigen sich LeserInnen mit der Situation unzufrieden. Anzeigenannahme: 282 71 34 od. o680/ 317 85 01 Fax: 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Renate Gassler www.dbz-donaustadt.at Die nächste dbz erscheint am 9. Mai Die dbz übersiedelt! Wir sind aber weiterhin unter der Telefonnr. 01/282 71 34 oder unter der E-Mail-Adresse bz.donaustadt@aon.at für Sie und Ihre Anliegen da. mehr Wachzimmer im Bezirk mehr Funkwägen auf der Straße mehr Polizisten bei den Bürgern mit Sicherheit! WWW.FPOE-WIEN.AT

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 3 Endgültiges Aus für Polzer-Hof? Die Familie des verstorbenen Bio-Pioniers Alfred Polzer muss den Bauernhof verlassen milie Puk auch nicht einfach vor die Tür gesetzt, sondern ihnen eine ausreichende Frist einberaumt.” Für die Familie Puk bricht trotzdem eine Welt zusammen: „Auf dem Hof leben drei Generationen, wir wissen gar nicht wohin und die Stadt lässt nicht mit sich verhandeln“, klagt Gün- ter Puk. Und Schwiegertochter Bianca ergänzt: „Wir haben erst in unsere Ställe investiert und es hat alles gut ausgeschaut. Wo sollen wir denn nun hin mit unseren drei Pferden, dem Esel und Schafen?“ Vielleicht kann ja wenigstens hier eine Lösung gefunden werden. Müssen den Hof voraussichtlich verlassen: Günter Puk mit Schwiegertochter Bianca und Enkerl. Er galt als Agrar-Rebell und sein Bauernhof am Asperner Naufahrtweg war der 1. Biobauernhof Wiens und ein Aushängeschild für unseren Bezirk. Nach dem Tod des Bio-Pioniers Alfred Polzer 2009 ist es still geworden um seinen Hof. Auch wenn das Grundstück, das der Stadt Wien gehört, von seiner Tochter Gabriele und deren Mann Günter Puk weiter bewirtschaftet wurde. Erst vor drei Jahren erwachte der „Polzer“ zu neuem Leben. Die kleine Stadtfarm, ein Zusammenschluss einiger Initiativen bewirtschaftet nun den Hof und die umliegenden Felder. Zunächst kamen alle miteinander gut aus. Doch mit der Zeit kam es immer mehr zu Auseinandersetzungen zwischen den neuen Initiativen und den alleingelassenen Puks. Nun soll die Familie Puk / Polzer endgültig den Hof verlassen. Ihnen flatterte die Kündigung der Stadt ins Haus. baulichen Anlagen des Bio- Gärtnerhofes Polzer übernommen werden sollte. Dabei könne es sich nur, so Maresch damals, um einen „Liebhaberpreis" handeln, weil die Anlage schon längst kein Bio- Gärtnerhof mehr sei, sondern eher ein „versuchter Reitstall“. Wie auch immer, nach der Ablöse wurde der Familie Puk das Areal als so genanntes Prekarium (Bittleihe) überlassen. Zahlen musste sie – außer der Grundsteuer – daher nichts. Doch nun will die Stadt auch dieses nicht mehr, denn, so Forstdirektor DI Andreas Januskovecz gegenüber der dbz: „Wir wollen das Areal attraktivieren und für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt erlebbarer machen. Und wir haben die Fa- Schon 2004 hatte sich die Familie Polzer die Pacht ablösen lassen. Damals wetterte ausgerechnet der grüne Gemeinderat Rüdiger Maresch gegen die Höhe des Betrages, mit dem die "( & $!+ )# '( & (& " $!% ) # " %# # $ "! ! # # " # ) )( $ ) )$ # )( $ " )$ (& & ($ '*#(" $$ $ & ( $ && & & $' %$ '( $ * & " ' $" & & ( $ *)$ && '' $ " '( &)$ $

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4 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 VomSamenauf denTeler:BildungswerkstattBarbenhäufel Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster Ende März hievten und schraubten fleißige WienerInnen kürzere und längere Stangen zu einer mobilen Rankhilfe zusammen. Ja, am Barbenhäufel, im idyllischen Garten nahe der U2 Station Donaustadtbrücke, tut sich so einiges und die ersten Projekte nehmen Formen an. Die Wintermonate nutzte die AgendaGruppe „Bildungswerkstatt Barbenhäufel“ zur Organisation und Koordination mit den verschiedenen Magistratsabteilungen und Projektbeteiligten. Das Ergebnis lässt sich sehen: junge Pflänzchen ziehen bald in ihr neu gebautes Heim ein und das erste Bildungsangebot steht. Einem bunten und erfahrungsreichen Frühling steht also nichts mehr im Wege. „Es ist eine Freude zu beobachten, wie nicht nur die Natur aufblüht, sondern auch die Agendaprojekte mit BürgerInnenbeteiligung aufgehen und Wirklichkeit werden. Mit der Bildungswerkstatt am Barbenhäufl haben wir einen weiteren Baustein, neben der Plattform Nahrungsquelle Donaustadt, dem Nachhaltigkeitsbezirk, dem Radfahren am LiDO (Links der Donau), den Bauernmärkten und den Initiativen in Breitenlee und den Obstbäumen im Paradiesgartl Aspern, für ein gutes Leben im Bezirk. Ich freue mich schon auf die ersten offenen Bildungsangebote an diesem wunderbaren Platz am Mühlwasser!“ so Gemeinderat Joe Taucher (Agendabeauftragter der Donaustadt). So hat alles begonnen: Geboren wurde die Idee zur „Bildungswerkstatt Barbenhäufel“ bei der Agenda-Ideenplattform im Mai 2015. Dort fand der Wunsch nach Wissensaustausch über nachhaltige Lebensstile, Ernährung, Lebensmittel-Lagerung und Garteln besonderen Anklang. Was 2015 noch eine Idee war, besitzt mittlerweile eine mobile Rankhilfe mit temporä- müse? Burger zum Beispiel! Beim Workshop „Burger-Viel- falt“ am 2. Juni werden die eige- nen Burger-Brötchen gebacken und schmackhafte Füllungen kreiert. Verfeinert mit raffinier- ten selbstgemachten Saucen ist das kulinarische Vergnügen vor- @PlanSinn programmiert. Fragen und Anmeldungen zu den Kursen kön- nen unter folgender Mailadres- Gemeinderat Joe Taucher und Mike Graner beim se gestellt werden: Krautfunding-Fest am Barbenhäufel kontakt@kleinestadtfarm.at. Infos zu den Kursen finden Sie rem Dach und bald schon eine sind herzlich willkommen mitzu- auch hier: www.agendadonau- Outdoor-Kochstelle. Die Bar- machen! Und was machen wir stadt.at/blog-detail/jetzt-gehts- benhäuflerInnen arbeiten tat- mit dem frisch geernteten Ge- los.html kräftig am Aufbau der notwen- digen Infrastruktur. Eine Kom- posttoilette, ein Erdkeller, eine Sauna und eine Seminarjurte sind in Planung. Auch die Bildung kommt nicht zu kurz: „Vom Samen auf den Teller“ – unter diesem Motto Tinita finden ab Mai 2017 die ersten Bildungsangebote am Barben- häufel statt. Beim Gemüsebau- Kurs am 20. Mai und am 16. Sep- tember wird der Weg vom Sa- men bis zum Gemüse theore- tisch und praktisch vermittelt. GemüseliebhaberInnen, Einstei- gerInnen und Fortgeschrittene Die ÖVP Donaustadt ist für Sie da: Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien, Tel.: 01/51543 - 1220, donaustadt@wien.oevp.at, www.donaustadt.oevp.at DIE ÖVP DONAUSTADT WÜNSCHT EIN FROHES OSTERFEST. Mag. Wolfgang Vosko Bezirksparteiobmann & Klubobmann Thomas Huger Bezirksrat Gerda Müller Bezirksrätin Zoran Ilic Bezirksrat

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 Gemeinsamer Sport verbindet – mit und ohne Behinderung! 5 bin, dass Behindertensport nicht als getrennte Kategorie betrach- tet werden sollte. Es geht hier vor allem darum, gemeinsame Trainingsmöglichkeiten für be- hinderte und nichtbehinderte SportlerInnen zu schaffen. Ich möchte gemeinsame Trainings- möglichkeiten für behinderte und nichtbehinderte SportlerIn- nen schaffen. Unsere Sportver- Die Mannschaft des Para-Eishockeyvereins Vienna Warrios sind auf Erfolgskurs. eine sollen ermutigt werden, ihr Training barrierefrei zu gestal- ten um so auch Menschen mit Über 180.000 Menschen leben die Eissportvereinigung Favori- gesammelt, der Kunstwork- Behinderungen anzusprechen bereits in der Donaustadt. Es ten (EVF), die bei den Special shops für Kinder mit Behinde- und langfristig einzubinden. Ich liegt mir persönlich besonders Olympics bereits zahlreiche Prei- rung veranstaltet. Behinderte in bin sicher, diese Vernetzung am Herzen, sicherzustellen, se holen konnte, trainiert bei der Donaustadt finden bereits stärkt unseren gemeinsamen dass sich jedeR DonaustädterIn uns im Eissportzentrum Kagran. jetzt ein gutes Angebot vor, das Zusammenhalt. Denn am bei uns willkommen und einge- Außerdem laufen im September vom Rollstuhl-Basketball, Tisch- schönsten ist die Donaustadt schlossen fühlt. beim Socialman Run wieder tennis über Fußball bis hin zu Yo- wenn wir sie gemeinsam gestal- Menschen mit und ohne Behin- ga reicht. ten! Dazu gehören selbstverständ- derung gemeinsam durch den lich auch jene DonaustädterIn- Donaupark. Dabei werden Spen- Doch das genügt mir noch nicht Ihr nen mit Beeinträchtigungen den für den Verein „sowieso!“ ganz, weil ich der Überzeugung Ernst Nevrivy oder Behinderungen. Ich bin überzeugt, dass Sport hier ein effektiver Weg zur Gemein- schaftsbildung ist. Sport ist nicht nur aus gesundheitlicher Sicht wichtig, er verbindet auch Menschen unterschiedlichster Herkunft, Altersklassen, Religio- i1n5Wxien nen und Fähigkeiten miteinan- der. Im Rahmen unserer Sport- initiative „Sport im 22ten“ wer- den wir daher im laufenden Jahr einen Schwerpunkt auf die Ein- Kundenservice Donaustadt Kundenservice Stadlau bindung und Vernetzung von behinderten SportlerInnen mit bestehenden Vereinen legen. Im Behindertensport passiert in 22, Donauzentrum (Ärztezentrum) Donaustadtstraße 1, 5. Stock Telefon: (01) 501 95-28710 22, Langobardenstraße U2 Station Donauspital Telefon: (01) 501 95-28720 der Donaustadt schon einiges: mit den Vienna Warriors haben wir unseren eigenen Para-Eisho- Rat und Hilfe Rund um die Uhr erreichbar im Trauerfall Telefon: (01) 501 95-0 www.bestattungwien.at ckeyverein, dessen jüngstes Mit- glied erst elf Jahre jung ist. Auch Um Wartezeiten zu vermeiden, vereinbaren Sie bitte vorab einen Gesprächstermin.

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6 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 Die Donaustädter Polizei informiert Fahrzeugdiebe sind unterwegs Am 13. März gegen 14.15 Uhr beobachteten Polizisten der Polizeiinspektion Quadenstraße ein Fahrzeug ohne angebrachtes Kennzeichen. Als der Lenker des Fahrzeuges die Beamten bemerkte, scherte er plötzlich nach links aus und überholte zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge in Richtung Hirschstettner Straße. Die Beamten nahmen die Verfolgung mittels Verwendung von Blaulicht und Folgetonhorn auf. Der flüchtige Lenker lieferte sich daraufhin eine Verfolgungsjadt mit den Beamten, überhol- te mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h mehrmals andere Verkehrsteilnehmer, ignorierte Rotlichter und zwang entgegenkommende Fahrzeuge zum Ablenken und Abbremsen. Im Kreuzungsbereich der Hilde-Hannak Gasse mit der Marietta-Blau-Gasse gelang es den Polizisten den Flüchtenden zu überholen und zum Stillstand zu zwingen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Klein-LKW um ein gestohlenes Fahrzeug handelt. Der 20-Jährige wurde festgenommen und angezeigt. Das unbeschädigte Fahrzeug wurde an den Verantwortlichen ausgefolgt. Hier ein paar Präventionstipps zur Vorbeugung von Pkw-Diebstählen: •Fahrzeug immer versperren. •Wagen nie mit laufendem Motor stehen lassen; Autodieben reicht es, wenn das Fahrzeug nur kurz unversperrt abgestellt wird (Tankstelle). Fenster, Türen, das Schiebedach oder das Faltdach bei Cabrios schließen. •Reserveschlüssel nicht im Fahrzeug aufbewahren. •Sperrstock am Lenkrad montieren; ein Lenken ist nicht möglich. •Sperrstange zwischen Lenkrad und Bremspedal montieren. •Schalthebelsicherung; hier wird der Ganghebel mit einem Bügelschloss im Rückwärtsgang fixiert, bei Automatik-Schaltung in der Park-Stellung oder über einen in die Konsole eingebauten Sicherheitszylinder. •Schalter zur Stromunterbrechung anbringen 28. BIS 3 0. A PRIL 2017 – DON AUSTÄ D T ER MAIBAUMFESTE Ehrenschutz Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy FREITAG, 28.4.2017 KAGRAN 11 – 13 UHR Schrödingerplatz, Maibaumaufstellen: 11 Uhr SÜSSENBRUNN Süßenbrunner Platz, Maibaumaufstellen: 17 Uhr SAMSTAG, 29.4.2017 SONNTAG, 30.4.2017 BREITENLEE 11 – 14 UHR Breitenleer Anger, Maibaumaufstellen: 12 Uhr HIRSCHSTETTEN 10 – 18 UHR in den Blumengärten, Maibaumaufstellen: 14 Uhr ESSLING 14 – 18 UHR vor dem Jazz Stadl, Maibaumaufstellen: 16 Uhr ASPERN 15 – 22 UHR Zachgasse, Fest mit Wr. Wahnsinn Maibaumaufstellen am Freitag: 12 Uhr Bezahlte Anzeige www.donaustadt.wien.at

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 7 Keine Gänseblümchen in der Seestadt Wagenplatzbewohner ziehen weg Beliebt waren sie nicht, weder bei Anrainern noch bei einigen politischen Gruppierungen: Die Gänseblümchen am Rand der Seestadt. Nun dürften sie endgültig dem Stadtentwicklungsgebiet den Rücken gekehrt haben. Zur Erinnerung: 2012 siedelte eine Gruppe der Stadtnomaden in die Seestadt und waren damit unter den ersten „SeestädterInnen”. Von dort verbannt, schlugen sie am Straßenrand der Johann Kutscherer-Gasse ihre „Zelte“ auf, bis sie auch von dort vertrieben wurden. Seit 2013 „wohnten” sie in der Nähe der Lehenssiedlung in Essling. Mehrere Wohnwägen wurden ohne entsprechende Bewilligung aufgestellt, die den Siedlern eine alternative Wohnform Auch die letzten Bewohner machten sich auf den Weg. bieten. Seitdem rissen die Beschwerden der AnrainerInnen nicht ab. Lärm- und Geruchsbelästigunge waren die Hauptargumente - sogar die Volksanwaltschaft wurde eingeschaltet. Im Dezember wurde in der Bezirksvertretungssitzung eine Resolution eingebracht, den Wa- genplatz umgehend zu räumen und zu entfernen. Diese wurde mehrheitlich angenommen. Das Gelände gehört der Stadt Wien und ist als SSW-Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel gewidmet. Auf Nachfrage der dbz teilte die zuständige MA28 mit, dass ein Abzug der Wagen und ihrer BewohnerInnen mit Ende März vereinbart wurde, was auch die Gänseblümchen auf ihrer Homepage bekannt gaben. Die meisten Wagen sind bereits weg, die letzten sollten in diesen Tagen entfernt werden. Das Gelände wurde ordentlich hinterlassen und die befürchtete Bodenkontamination durch Öl und Benzin gibt es auch nicht. „Die MA 45 hatte mehrmals den Grund untersucht und keine Verunreinigung festgestellt!”, informierte die MA 28. Einige der Gänseblümchen werden auf den legalen Wagenplatz in der Primavesigasse ziehen, die anderen sind weiter auf der Suche nach einem möglichst dauerhaften Platz für ihr Lebensmodell. &- % "* "&*" (&) *( $" !&" *& %/ *0- '4%("* .+*!"-* 0 % %"&2"* 0*! "*/#"0 %/"* ' ** +)#+-/ 0*! " "*.,0 (&/3/ #4- ! . $ *2" %- DIE LEISEN MIT GARANTIE &*'(0.&1" +*/ $" 0*! /"0"-* 5 " &# " " # '"# $ "% "%! " #"

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8 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 Der 133 Oscar ging an einen Donaustädter Richard Weinhofer von der PI Kaisermühlen erhielt Award für sein Lebenswerk And the winner is ... Auch die Wiener Polizei vergibt alljährlich ihre Oscars, den 133 Award. Und zwar im Rahmen einer Gala, die seit 2009 jedes Jahr nicht zufällig am 13.3. im Wiener Rathaus stattfindet. Wiener Polizistinnen und Polizisten werden hierfür spektakuläre Amtshandlungen, herausragende Ermittlungstätigkeiten und sogar für ihr Lebenswerk geehrt – und letzteres ging heuer an einen Beamten in der Donaustadt. Chefinspektor Richard Weinhofer von der Polizeiinspektion (PI) Kaisermühlen in der PI Rudolf-Nurejew-Promenade erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Landespolizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl und Landtagspräsident Harry Kopietz. Weinhofer wurde ausgewählt, weil er, wie der Landtagspräsident bei der Verleihung betonte, sich stets für seine Mitarbeiter eingesetzt und sich durch Hilfsbereitschaft ausgezeichnet hatte. „Er lebt seinen Beruf im besten Sinn des Wortes, ein perfekter Polizist, der auf zahlreichen Belobigungen und Erfolge zurückblicken kann“, so Kopietz in seiner Laudatio. Seine gesamte dienstliche Laufbahn engagierte er sich über das übliche Maß als Vorgesetzter hinaus um das Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtpolizeikommandos Donaustadt. Besonders verdient machte er sich auch bei der Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität. Im Gespräch mit der dbz erzählt er über die große Ehre und seine Laufbahn im Dienst der Donaustädter Polizei. „Ohne die Unterstützung des gesamten Teams und meiner Vorgesetzen wäre das alles nicht möglich gewesen“, zeigt sich Weinhofer bescheiden. Wo sieht er die Höhepunkte seines beruflichen Lebens? „In sechs Wochen das Handtuch geworfen hat.“ Richard Weinhofer blieb und wurde mit Leib und Seele „Kie- berer“. Der Liebe wegen kehrte er schließlich auch seinem Hei- matort den Rücken und ließ sich in Wien nieder. Beruflich war der begeisterte Fußballfan und Austria-Anhän- ger von Anfang an in der Donau- stadt tätig. Zuerst im Wachzim- Oberst Peter Filipsky (Stadtpolizeikommandant Donaustadt) freut sich mit Richard Weinhofer (re.). mer in der Wimpffengasse, das gibt es schon lange nicht mehr, dann versah er am Rennbahn- weg seinen Dienst und seit 1988 meiner Arbeit erlebe ich täglich zur Wiener Polizei. „Ich habe ei- ist er in der Polizeiinspektion Höhepunkte, aber auch Tief- gentlich den Beruf eines Gas- Kaisermühlen, wo er 1983 zum punkte. Höhepunkte sind und Wasserleitungsinstallateurs Gruppeninspektor und 2001 selbstverständlich Festnahmen, erlernt und in einem Betrieb in zum Abteilungsinspektor er- wenn es gelingt, Straftäter meinem Heimatdorf Ullrichskir- nannt wurde. Seit 2005 ist er dingfest machen zu können. chen (bei Wolkersdorf) gearbei- Chefinspektor und führt in die- Tiefpunkte sind immer dann, tet. Die Idee, den Job zu wech- ser Funktion als stellvertreten- wenn Kinder involviert sind. Ich seln, kam von einem Freund: Ich der Polizeiinspektionskomman- bin selbst fünfacher Vater, mich weiß noch genau wie er mich dant die PI Rudolf-Nurejew-Pro- trifft es besonders, wenn Kin- gefragt hat, ob ich immer Instal- menade. „Als ich 1975 angefan- der misshandelt werden und lateur bleiben wolle. Ja warum, gen habe, war noch alles ganz wenn man einer Familie eine To- hab ich ihn gefragt. Weil ich letz- anders. Man muss bedenken, desnachricht überbringen tens in Wien zwei junge, fesche damals lebten ca. 80.000 Men- muss. Das ist etwas, das nagt Kieberer gesehen hab. Wär das schen in der Donaustadt. Mitt- immer an einem, daran ge- nicht was für uns?“ lerweile sind es fast 180.000“, wöhnt man sich nie.“ Nur zögernd meldete sich erzählt Weinhofer. Weinhofer an und schaffte auf Und was würde er jungen Kol- Anhieb die Aufnahmeprüfung. Mit 1. Juni wird er seine Uni- legInnen mit auf den Weg ge- „Ich hatte keine Ahnung, was form nach 42 Jahren für immer ben? „Immer motiviert zu blei- auf mich zukommt. Aber das an den Nagel hängen und sei- ben. Der Beruf ist nicht nur zum Lustigste war”, erinnert er sich nen wohlverdienten Ruhestand Geldverdienen, er ist auch so et- lachend, dass mein Freund nach antreten. was wie eine Berufung. Wir le- ben in einem schönen, sicheren Land, in einer schönen, sicheren R. Hödl-Bau GmbH Stadt. Unser Auftrag ist, dass es so bleibt.“ Ein großes Anliegen ist ihm daher auch, seine Kolle- Baumeister N Dachdeckermeister 1220 Wien, Schillingstraße 7 gen zu motivieren: „Ich versuche immer die Leistung meiner Kolleginnen und Kollegen anzu- N Sämtliche Baumeisterarbeiten N Rost- und Holzschutzanstriche N Fassaden aller Art N Eternitbeschichtungen erkennen. Der Mensch steht für N Terrassen und Gartenwege N Kamine mich immer im Mittelpunkt.“ N Holzriegel und Innenausbauten N Gartenzäune und Einfriedungen Dabei war dem 63-jährigen der Beruf eines Polizisten alles andere als in die Wiege gelegt. Mit 21 Jahren verschlug es den N Isolierungen N Zu- und Umbauten N Rigipsarbeiten N Dachdeckungen aller Art N Spenglerarbeiten N u.v.m. Rufen Sie uns an, unser Team ist für Sie da! gebürtigen Niederösterreicher Tel.: 20 20 777 Fax: 20 20 788

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 9 Mit dem 25er in die Seestadt ? Die Straßenbahnlinie 25 soll ausgebaut werden Pläne über eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 25 Richtung Essling gibt es ja schon lange. (Die dbz berichtete schon mehrmals.). Doch immer wieder verschwanden diese in den Schubladen. Derzeit hat der 25 seine Endstelle in der Asperner Oberndorferstraße. Nun könnte das Projekt doch noch realisiert werden: Laut Medienberichten – und von den Grünen bereits bestätigt – gibt es Verhandlungen, das Straßenbahnnetz in Wien auszubauen. Nutznießer des Ausbaus soll auch die Donaustadt sein. Die Straßenbahnlinie 25 soll demnach bis in die Seestadt verlängert werden. In der Seestadt gibt es zwar eine Station der U2 und auch ein paar Pläne den 25er weiter zu verlängern gab es viele – sie verschwanden bisher aber immer wieder in den Schubladen. Busse sind hier unterwegs – das serInnen gegenüber der dbz. sei aber viel zu wenig, beschwe- Zumal nach wie vor nur jede ren sich auch immer wieder Le- zweite Garnitur der U-Bahn bis zur Seestadt fährt. Ein wenig werden sich die ÖffiBenutzer aber noch gedulden müssen. Die Verlängerung soll erst ab 2022 umgesetzt werden. Ob die Straßenbahn auch wie ursprünglich angedacht künftig zum Krankenhaus Nord fahren soll, wird noch diskutiert. Fix ist aber nix Fix ist aber noch nichts: Denn offen bleibt noch immer die Finanzierung des Projektes. „Eine Verlängerung der Straßenbahnlinie ist im Plan“, bestätigt auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. „Und eine neue Straßenbahnlinie ist unbestritten notwendig, um das Gebiet weiter mit Öffis zu erschließen. Gespräche gab es aber darüber bisher noch nicht.“ GEIEGAWHEUANÄSUECMHS S- Erhinälutlnicsehraebn MHoitftleädAepnril www.schottenobst.at Gutsbetriebe des Stiftes Schotten A-1220 Wien Breitenleer Str. 247 +43-1-734 44 45 Marchfeldcenter (beim Merkur) Gewerbepark Stadlau (beim Toys ” ” Us) ) ))' ) )) ))) ' Brünner Straße 9, 1210 Wien Donaufelder Straße 248/Kagraner Platz; 1220 Wien Rankgasse 27, 1160 Wien www.bestattungsunternehmen.co.at WIR SIND FÜR SIE DA! Rufen Sie uns rund um die Uhr an: Tel. 01/255 99 19 ) ""%&) !( ) ) %)$# )' Tel. 01/ 77 42 425 Mobil 0664 181 21 26 www.kalch.com

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10 Bezirksrundschau Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 der dbz BuchTipp! Kaisermühlen Kran umgestürzt Das hätte auch ganz anders ausgehen können! Am 3. April stürzte ein Kran, der auf der Baustelle im Goethehof dabei war, eine beladene Mulde vom Dachboden herunter zu holen, auf ein parkendes Auto und touchierte zwei Fahrzeuge, die gerade vorbeifuhren. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Knapp 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz, der Verkehr musste für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden. Das Aufrichten des Schwerfahrzeugs wurde von der betroffenen Firma übernommen. Warum das meterhohe Gerät umgefallen war, ist noch Gegenstand von Untersuchungen. Kagran Gewehrgranate gefunden wieder wurde scharfe Munition aus dem letzten Jahrhundert gefunden (die dbz berichtete) Ein Gärtner entdeckte am .4 April bei der Pflege einer Grünfläche in der Siebenbürgerstraße eine russische Gewehrgranate und verständigte die Polizei. Die Beamten sicherten die unmittelbare Umgebung ab. Nach erfolgter Sicherung durch einen sprengstoffkundigen Polizisten und den Entminungsdienst des Bundesheeres wurde die ca. 25 Zentimeter lange Granate geborgen und abtransportiert. Bei der Aktion wurden, laut der Wiener Polizei, keine Personen verletzt oder gefährdet. Emma Roth & die schöne LeichDer Schauspieler Ronny Hein aus der Donaustadt hat gemein- sam mit der Lehrerin Diana Hörstlhofer ein Vorlese-Bilderbuch der dbz -Buchtipp Wien stöhnt unter der Sommerhitze, als eine unbekannte Tote an den Strand des Gänsehäufels gespült wird. Polizeimajorin Emma Roth muss trotz Liebeskummer und heftigem Kater die Ermittlungen übernehmen. Bald entdeckt sie einen Zusammenhang mit einer zwielichtigen Schönheitsklinik. Was hat der smarte Chefarzt zu verbergen? Zur selben Zeit meldet sich ein alter Bekannter zurück: Der Handkiller (der schon im ersten Band mit Emma Roth eine Rolle spielte) zieht erneut eine blutige Spur durch Wien... Viel Lokalkolorit, Schauplätze in ganz Wien und eine unkonventionelle Kommissarin. Emma Roth ist Anfang vierzig, raucht trinkt, ärgert sich mit intriganten Assistenten herum, die auf ihren Job scharf sind und bekommt einen spießigen neuen Kollegen, mit dem sie Ihren Aufgabenbereich teilen soll ... Manchmal habe ich eine rothaarige Bibi Fellner aus dem Tatort vor mir gesehen! Der Fall entwickelt sich spannend, obwohl das Buch nicht sehr lang ist und der allerletzte Satz lässt hoffen, dass es noch weitere Fälle mit Emma Roth geben wird. Erika Urban ist Wienerin, lebt aber mittlerweile in Bayern, was man merkt, als Emma in einer Bäckerei eine „Brotzeit” anstelle einer „Jause” kaufen will. Erika Urban Emma Roth & die schöne Leich Emons Verlag GmbH, 2017, 192 Seiten, € 10,90 ISBN/EAN: 9783740800840 Ihr Elektriker im Bezirk! www.hlawatschek.at elektro.hlawatschek@aon.at

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dbz-Veranstaltungskalender Matineen im Gartenbaumuseum Am 14. Mai um 10.30 Uhr und um 12 Uhr hören Sie einenMelodienstraß zum Muttertag unter dem Motto „Schöne Stimmen, Schöne Weisen”.Voranmeldung unter Tel. 01 40008042 ist erforderlich, Eintritt frei! Österr. Gartenbaumuseum, Siebeckstr. 14 Stadlauer Bauernmarkt jeden Freitag von 8-13 Uhr abwechselnd im Stadlauer Park zwischen altem Bahnhof und Post und auf der Piazza Star22, dem Innenhof vor dem Merkur. Die nächsten Termi- ! ne im Stadlauer Park sind der 221. April, der 5. und der 19. Mai die Termine auf der Piazza sind der 14. April, der 28. April und der 12. Mai Seniorenjause im Café Keller Falk am 24. April ab 15 Uhr unterhalten verschiedene Künstler mit Wienerlied und Schlager aus der guten alten Zeit. Café Falk, Kagraner Platz #" #" ! " Bücherflohmarkt der Donaustädter Bücherei am 28. April von 10-17 Uhr. Lesefutter für Leseratten! Angeboten werden wieder Bücher, CDs, DVDs und Zeitschriften! Bei Schönwetter vor der Bücherei, bei Schlechtwetter im Foyer im Erdgeschoß. Bernoullistraße 1 Kinderflohmarkt im evang. Gemeindezentrum am 13 Mai von 10-13 Uhr, Evangelische Kirche Donaustadt, Erzh.-Karl-Str. 145 bzw. Rittersporngasse 6-8 Präventionsbus der Polizei und GEMEINSAM.SICHER Sprechstunden am 19. April von 9-17 Uhr, wird der Präventionsbus in der Seestadt., Maria-Tusch-Straße 7 aufgestellt am 26. April, von 9-17 Uhr, wird der Präventionsbus in der Hirschstettner Straße 35, auf dem dortigen Parkplatz (Penny) aufgestellt. GEMEINSAM.SICHER Sprechstunden finden statt am 18. April von 12.30-14 Uhr, in der Esslinger Hauptstraße 73 bei Müller Gartner und am 24. April, von 11-12 Uhr, in der Viktor Kaplan Straße 11 bei der Trafik Müller. Gemüsebau-Kurs am Barbenhäufel am 20. Mai von 10-17 Uhr wird der Weg vom Samen bis zum Gemüse theoretisch und praktisch vermittelt. Barbenweg 1A (gut erreichbar mit Fahrrad und U2 Donaustadtbrücke) Maibaumfest in Breitenlee, am 30. April von 10.30 -15 Uhr, Am Breitenleer Anger ! " " Lust auf Tapetenwechsel? % $ !# !" Tapeten – Vorhänge – Böden – Polstermöbel – Sonnenschutz

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dbz-Veranstaltungskalender Der Kasperl kommt! zu allen kleinen und auch größeren Kindern: 23. April und am 15. Mai um 10.30 Uhr in der Donaufelderstraße 259 13. Mai um 10 Uhr in der Erzherzog-Karl-Str. 169 (neben WokHau)r ! % # #$ ! " 21. Blutspendeaktion Langobardenstraße am 22. April von 9-12 und von 13-16.30 Uhr stehen diesmal sogar zwei Blutspendebusse für Sie bereit. Spenden Sie Blut und helfen Sie Leben zu rettem Polizeistation Langobardenstr. 176 MUSEUM ASPERN ESSLING 1809 Einladung zur Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung anlässlich des 209. Jahrestages der Schlacht von Aspern und Essling am 21. Mai 2017 um 11 Uhr beim Löwen von Aspern. Anschließend Marsch zum ArtillerieDenkmal Heldenplatz und Kranzniederlegung. Asperner Heldensplatz 9 Lobauwanderung mit Robert Eichert am 30. April von 14-17 Uhr. „Von Lobau-Indianern, Wilderern und Umweltschützern!“ mit Lokalhistoriker und dbz-Serienautor Robert Eichert. Geschichte und Gschichtln der Lobau - Bei einem kulturhistorischen Streifzug durch die Obere Lobau begegnen uns die frühen Anhänger der FKK-Bewegung, illegale Siedler, der „Rote Hiasl“ und der „Zauberer von der Dechantlacke“ ebenso wie Wilderer, politisch Verfolgte, Aussteiger, Kriegsgefangene, ZwangsarbeiterInnen, erfolgreiche Naturschützer und noch einige mehr. Treffpunkt: nationalparkhaus wien-lobAU, Erwachsene zehn Euro, Kinder von 6 bis 15 Jahren fünf Euro Anmeldung bis Dienstag davor um 15 Uhr (Tel. 01 400049495, E-Mail: nh@ma49.wien.gv.at) erforderlich Veranstaltungen im Kulturfleckerl Essling Fatty George Clubabend am 22. April um 19 Uhr Fatty George hätte heuer am 24. April seinen 90er dieser wird mit einem Clubabend mit Filmmitschnitten aus dem ORF-Archiv gewürdigt. Stadelmarkt am 23. April von 14-18 Uhr nach dem Prinzip des Arche Noah Tauschmarktes zum Präsentieren und Tauschen selbstgemachter Dinge jeglicher Art. Standplätze nur für Mitglieder! Anmeldung bei Sissy 01 / 774 80 72 und Angela 0699 / 180 646 40 Blues aus Argentinien, am 29. April um 19 Uhr mit Federico Verteramo Trio + Jorge Costales! 18. Eßlinger Maibaumfest am 30. April von 14 bis 18 Uhr. Baumaufstellung mit BVr Ernst Nevrivy. Buntes Familienfest mit Straßenkunst, Gaukelei und einigen Kreativangeboten wie Schachtisch, Keramikertisch und einer Bastelecke für Kinder. Jazz, Blues, R&B, 40er, 50er am 7. Mai um 19 Uhr mit Tom & the Cats und als Gast: Lilli Kern Blues am 13. Mai um 19 Uhr mit der Vienna Blues Association "# Zählkarten für die Musikveranstaltungen erhalten Sie unter reservierung@kulturfleckerl.at oder 01 /774 80 72 abends (Fr. Helbling) Esslinger Hauptstraße 96. Osterzeit – Kräuterzeit in den Blumengärten von 15.-17. April 10–18 Uhr. Kräuter haben viel zu bieten – sie duften, sie schmecken und manche haben sogar eine heilende Wirkung. Am Ostermarkt werden regionale Schmankerln aller Art angeboten. Workshops für Klein und Groß. Quadenstr. 15 Kulturreise mit dem Kulturverein Donaustadt von 2. bis 5. Juni führt die Reise durch das böhmische Bäderdreieck Marienbad, Loket und Franzensbad. Busreisemit N/F. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel 0664 340 54 15 bei H. Sobotka oder www.kulturvereindonaustadt.at Nachbarschaftsfest Stadlau am 19. Mai von 15-19 Uhr, Nachbarschaftsfest mit vielfältigem und buntem Programm für alle. Auf der Wiese mit dem großen Hügel zwischen Langobardenstraße und Hausgrundweg. Klingende Kirchen Musik für Geist und Seele am 28. April um 19 Uhr in der Donaucity Kirche, mitdem Franz Schmidt Kammerorchester und Solisten der Universität für Musik. Freiwillige Spenden (15-20 Euro) erbeten, anschließend Ausklank mit flüssigem Violinschlüssel und Brot. Donaucity-Straße 2 Dampfmaschinenmuseum Breitstetten am 13. und 14. Mai ab 10 Uhr wird die neue Saison mit dem Andampffest eröffnet, mit verschiedenen Vorführungen, eine Fahrt mit der Diesellok, Schweinsbraten aus der Dampfmaschine und Livemusik. Leopoldsdorferstrasse 18, 2285 Breitstetten Miteinander Bio-Garteln am 5. Mai von 15-19 Uhr erfahren Sie, wie Sie Gemüse heranziehen und pflegen, ernten und lagern. Anmeldung per E‑Mail an kurse@bioforschung.at oder telefonisch unter +43 (0) 1‑4000 49 160. Kosten 42,- Euro. Bio-Forschung Austria. Esslinger Hauptstr. 132

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14 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 NMS Kagran: Lesesieger NMS Kagran stellt beide Sieger beim Bezirkslesewettbewerb und eröffnet neue Schulbibliothek Wenn das nicht ein Zeichen ist: Nur drei Tage, nachdem in der NMS Kagran feierlich eine neue Bibliothek eröffnet worden ist, gewannen zwei Schülerinnen der NMS in der Afritschgasse den Bezirks-Lesewettbewerb! Im Rahmen der Bezirkslesewoche wurde am 28. März feierlich die neue Schulbibliothek der NMS Kagran eröffnet. Mit dabei u.a. Amtsführende Präsident des Stadtschulrates, Heinrich Himmer, BV-Stv. Karl Gasta, der Leiter der MA56, Mag. Robert Oppenauer sowie der Pflichtschulinspektor der Donaustadt, OSR Rudolf Reiner. Der Raum zum Wohlfühlen, der auch die Kinder zum Lesen animieren soll, wurde in Zusammenarbeit mit der MA 56 als Schulerhalter gestaltet. Die Buchhandlung Seeseiten als Schulbuchhändler der NMS Kagran, der Elternverein sowie die beiden Bibliothekarinnen Eleonore Hobiger und Valentina Filipovic sorgten für die Bestückung und Inbetriebnahme. Bei der feierlichen Eröffnung sorgte die Integrationsklasse der Schule unter der Leitung von Nicole Neuhauser für den musikalischen Rahmen. Drei Tage später, am 31. April konnten die zwei SchülerInnen Aisha (5./6.Schulstufe) und Iljana (7./8.Schulstufe) gleich beim Finale des Bezirkslesewettbewerbs ihr Lesekönnen unter Be- weis stellen. Die Mädchen mussten eine Sequenz aus einem Buch vorlesen und danach drei Fragen zum Text beantworten. Souverän meisterten die beiden Schülerinnen diese Herausforderung und gewannen verdient in ihren Kategorien. Betreut wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Eleonore Hobiger, unserer Lesepatin Gerda Schöffmann und von Direktor Mario Matschl. „Die Ergebnisse des Bezirkslesewettbewerbs, den zwei Schülerinnen unserer Schule gewonnen haben, zeigen, wie großartig im Bereich Leseerziehung gearbeitet wird!“ zeigt Direktor Mario Matsch stolz auf die beiden Siegerinnen und auf die großartige Arbeit an seiner Schule.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 4/2017 15 10 Jahre Genderday an den Hertha Firnberg Schulen Am 22. März 2017 feierten die Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus das 10-jährige Jubiläum der Gendermania, eines schulinternen Wettbewerbs zum Thema Gender Mainstreaming. Direktorin Mag.a Maria Ettl konkretisierte in ihrer Eröffnungsansprache das Ziel der Veranstaltung: gemeinsam ein Zeichen gegen Diskriminierung und geschlechterspezifische Benachteiligungen zu setzen. Dieses Motto wurde am Nachmittag im Rahmen des Gendersymposions, bei dem SchülerInnen der fünften Jahrgänge ihre Maturaprojekte präsentierten, wiederaufgenommen. Die Gendermania ist eine speziell für die SchülerInnen der zweiten und dritten Jahrgänge konzipierte, jährlich stattfindende Veranstaltung, die von einer Gruppe von engagierten Mädchen und Burschen aus allen Klassen und Ausbildungszweigen, der sogenannten Gendersteuergruppe, unter der Leitung von Mag.a Verena Unger organisiert wird. Bei dem Event präsentieren alle teilnehmenden Klassen ein Projekt, das sie im Laufe des Schuljahres mit der Unterstützung ihrer sogenannten Genderbuddys – von Lehrkräften, die ihr großes Gender-Knowhow einflie- @ Paulina Schroeren & Jan Rosenberger ßen lassen – überwiegend in ihrer Freizeit erarbeitet haben. Die Projekte decken verschiedenste Themenbereiche ab, die einen Berührungspunkt mit Gender Mainstreaming haben. Auch heuer interpretierten die TeilnehmerInnen das Motto Geschlechtergerechtigkeit wieder auf sehr kreative Art und Weise, indem sie in Kurzfilmen, Sketches und Diskussionen eine breite Palette an Themen ansprachen: von sexualisierter Gewalt gegen Frauen über Benachteiligungen in der Arbeitswelt bis hin zur Terrorgruppierung „Boko Haram“. Dem Titel Gendermania entsprechend zeichnet sich diese Veranstaltung durch ihren Wettbewerbs- und Showcharakter aus. Eine Moderatorin und ein Moderator führten im Team durch den Vormittag und die Projekte wurden von einer Jury bestehend aus Lehrkräften, Eltern und der SchülerInnenvertretung bewertet. Auch das Publikum, das von den SchülerInnen der zweiten und dritten Jahrgänge gebildet wurde, durfte am Ende seinen Favoriten wählen. Nach der Stimmenauszählung wurde im Veranstaltungssaal die Siegerklasse bekannt gegeben, die sich nun ein Jahr lang „Genderstar“ nennen darf. Die meisten Stimmen erhielten im heuri- gen Schuljahr die SchülerInnen der 2HMB mit dem Projekt #HerthaAgainstHate, das sich mit verbaler Gewalt gegen Frauen im Netz beschäftigte. In einem ergreifenden Video rief die Klasse die gesamte SchülerInnenschaft zum respektvollen Umgang miteinander auf. Als symbolischer Preis wurde den SiegerInnen die Genderwaage überreicht, die das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern darstellen soll. Den Abschluss der Show bildete die Premiere des neuverfilmten „Gendersongs“, der mit dem eingängigen Refrain „Raise your voice“ zum Eintreten für Geschlechtergerechtigkeit auffordert. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Klassenprojekt, das vor einigen Jahren als Genderstar aus der Gendermania hervorging und seitdem zur Hymne der Veranstaltung geworden ist. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums wurde der Song unter der Leitung von Mag.a Nicole Spelz und Michael Podogil mit SängerInnen und SchauspielerInnen aus verschiedenen Klassen neu aufgenommen und verfilmt. Dieses Jahr freute sich das Organisationsteam der Gendermania nicht nur über eine rege SchülerInnenbeteiligung und ein großes Interesse von Seiten der El- tern, sondern auch über einen großen Andrang von externen Gästen. So durften die Hertha Firnberg Schulen u.a. Ernst Nevivry, den Bezirksvorsteher der Donaustadt, Mag. Gerhard Orth, den Leiter der Abteilung Humanberufliche Schulen im Bildungsministerium, Mag.a Karin Maurer, stellvertretende Leiterin der Abteilung Gleichstellungspolitische Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Mag.a Ulrike Gollonitsch-Gehmacher aus der Abteilung Bildungspolitik der Arbeiterkammer Wien sowie Mag.a Viktoria Kriehebauer, die ehemalige Direktorin der Schule, begrüßen. Am Nachmittag durften dann die SchülerInnen brillieren, die der Gendermania inzwischen entwachsen sind: Beim Gendersymposion, das Mag.a Ulrike Zwinger leitet, präsentierten SchülerInnen aus den fünften Jahrgängen vor externen Gästen und SchülerInnen aus den vierten Jahrgängen ihre Maturaprojekte und zeigten, dass sie die Thematik Geschlechtergerechtigkeit mit ihren vielfältigen Querverbindungen zu anderen Themen auf einem hohen Niveau diskutieren können. Mag.a Roswitha Tschenett, Leiterin der Abteilung Gender Mainstreaming – Gleichstellung und Schule im Bildungsministerium, würdigte in ihren Schlussworten am Ende des Genderdays das Engagement der Hertha Firnberg Schulen, das sie als einmalig in Österreich bezeichnete. Keine andere Schule lebe so qualitätsvoll und konsequent Gender Mainstreaming – zu Recht seien die Hertha Firnberg Schulen mit dem Österreichischen Schulpreis 2015 für Geschlechtergerechtigkeit ausgezeichnet worden. Mag.a Verena Unger & Kerstin Ullmann (3HCSA)

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