Pfarrblatt Naarn Nr. 191 - Ostern 2017

 

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Pfarrblatt Naarn

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PFARRBLATT Naarn - St. Michael OSTERN 2017 - NR. 191 Der neue Pfarrgemeinder at

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2 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 Aus der Mappe des Pfarrers Liebe Naarnerinnen und Naarner! Der neue Pfarrgemeinderat Am 19. März wurde der neue Pfarrgemeinderat vorgestellt. Von jedem der 22 Sprengel gibt es einen Vertreter oder eine Vertreterin, in jedem Sprengel hat sich auch ein Ersatzmitglied gefunden. Ich danke allen, die in den letzten fünf Jahren Verantwortung für die Pfarre übernommen haben, ich danke allen, die wieder für fünf Jahre bereit sind, als von der Pfarrbevölkerung gewählte Mitglieder bei den verschiedenen Aufgaben mitzuarbeiten und mitzuhelfen, dass Kirche in Naarn lebendig bleibt. Die Hälfte des Pfarrgemeinderates besteht aus Mitgliedern, die schon bisher vertreten waren, die zweite Hälfte aus neuen Mitgliedern. Für mich persönlich ist mit diesem Wechsel ein Abschied von Menschen verbunden, mit denen man oft beisammen war und zusammen gearbeitet hat und der mich immer etwas traurig stimmt. Auf der anderen Seite kommen mit den Neuen ein neuer Schwung, eine neue Begeisterung und Neuaufbruch. Dies ist ein notwendiger Wechsel, der sich auch in anderen Gruppen und Vereinen vollziehen muss, sonst kommt es zu einer Überalterung und Vergreisung. Die Art der Wahl als Urwahl besteht darin, dass sich jeder Christ in der Liste als Kandidat für die Wahl vorfindet und damit vorgeschlagen werden kann aufgrund seiner Berufung durch die Taufe. Für mich sehr erfreulich war die Beteiligung an der Wahl mit 77 %. Diese zeigt, dass der Glaube, die Kirche und die Pfarre hier vor Ort den Menschen wichtig ist, über 900 Personen, fast jeder zweite Christ in unserer Pfarre wurde als Kandidat vorgeschlagen. Dies ist ein Zeichen, dass jeder Christ ein von Gott Gerufener ist um für Christus Zeugnis zu geben und das Reich Gottes aufzubauen. Messen in Maria Laab Mit dem Osterfest beginnen auch wieder die Montagabendgottesdienste in Maria Laab. In Laab sind wir immer eine sehr lebendige, sangesfreudige Gottesdienstgemeinschaft, zu der auch immer Menschen aus den benachbarten Pfarren kommen. Für manche ist es auch eine Gelegenheit, den aus irgendwelchen Gründen versäumten Sonntagsgottesdienst nachzuholen. Maiandachten und Maibeten Ich lade ein, im Monat Mai wieder die Maiandachten und das Maibeten zu aktivieren, wie es in vielen Familien und Ortschaften in guter Tradition gemacht wird. In den Maiandachten werden wir heuer besonders die Botschaft Marias in Fatima bedenken. Vor 100 Jahren ist dort Maria drei Kindern jeweils am 13. des Monats von Mai bis Oktober 1917 erschienen. Heute ist Fatima einer der größten Marienwallfahrtsorte auf der Welt. Es gibt zahlreiche gute Behelfe, um eine schöne Maiandacht zu gestalten. Ostern feiern Die Karwoche mit dem Ostersonntag ist der Höhepunkt unseres kirchlichen Feierns im ganzen Jahr. Wir begleiten Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem, feiern mit ihm die Einsetzung der Eucharistie am Gründonnerstag, gehen mit ihm den Leidensweg bis zum Kreuz und feiern seinen Sieg über den Tod in seiner Auferstehung. Ein Geschehen, das die Welt und unser persönliches Leben verändert hat. Ich wünsche allen ein tiefes Erleben dieser Tage und Hoffnung und Freude für das persönliche Leben. Euer Pfarrer Öffnungzeiten Pfarrkanzlei: Dienstag bis Freitag 7:30 – 10:30 Uhr, Samstag 8:00 – 11:00 Uhr web: www.dioezese-linz.at/pfarren/naarn Erreichbarkeit von Pfarrer Johann Zauner: Tel. 0 72 62/582 53 (Pfarramt) oder Tel. 0676/87 76 52 42 Impressum: Kommunikationsorgan der Pfarre Naarn; Inhaber, Herausgeber und Redaktion: Pfarramt, 4331 Naarn Pfarrblatt-Team: Mag. Gottfried Dangl, Johannes Prinz, Horst Rauch, Irmgard Schatz, Msgr. KsR. Pfarrer Johann Zauner Das nächste Pfarrblatt erscheint Mitte Mai 2017. Redaktionsschluss: 21. April 2017. Beiträge und Rückmeldungen: johannes.prinz@live.at Nicht extra namentlich gekennzeichnete Fotos sind Eigentum der Pfarre Naarn oder in Privatbesitz. Die Redaktion behält sich aus Platzgründen Textkürzungen vor. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht. Druck: Graphik-Druck Neudorfhofer GmbH, Grein

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 3 Selig sind, die nicht sehen und doch glauben Joh. 20, 19-31 Gedanken zum Evangelium vom 2. Sonntag nach Ostern. Die Bibel berichtet uns von Menschen, die sich schwertun, an etwas zu glauben, das sie nicht sehen. Thomas, ein Jünger Jesu, konnte es nicht wahrhaben, dass Jesus wieder lebt nachdem er doch am Kreuz gestorben war. Nur wenn ich ihn persönlich sehe und ihn berühren kann, glaube ich, war seine Aussage. Vielen Menschen fällt es auch heute schwer an die frohe Botschaft der Bibel zu glauben. An Gott, der unser Leben begleitet und an seinen Geist, der uns stärkt in der Liebe und in der Hoffnung. Thomas durfte Jesus berühren und sehen, dennoch sagt Jesus: »Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.« Er mutet uns den Glauben zu, aufgrund der Erfahrungen, die wir mit ihm machen, auch wenn wir ihn nicht sehen. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht mit Gott? In welchen Situationen haben Sie auf Gott vertraut, ohne ihn gesehen zu haben? Glauben heißt vertrauen. Als Christen vertrauen wir auf seinen Segen. Wir vertrauen auf seine Hilfe und wir haben eine Hoffnung, die über den Tod hinausgeht. Die Kirche schafft immer wieder Räume in denen Gott erfahrbar wird, sei es in Gemeinschaftserlebnissen, bei Feiern, Liturgien, Aus- sprachen, persönlichen Begegnungen und im Einsatz für Benachteiligte, Kranke und Schwächere. Die folgende Geschichte vom kleinen Fisch Emil schildert uns, dass er eine persönliche Erfahrung machen musste, damit er an das für ihn lebensnotwendige Wasser glauben konnte. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich auf die Suche nach dem lebensspendenden Wasser machen, es spüren und sehen können und es Ihnen als Kraftquelle für ihr Leben dient. Frohe Ostern und ein lebendiges Gottvertrauen wünscht Ihnen Pauline Fröschl Pastoralassistentin Meine Kontaktdaten – Mobil: 0676 8776 5748 / Pfarramt: 07262 58 25 3-9 / E-Mail: pauline.froeschl@dioezese-linz.at Bürozeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 8:30 – 12:00 Uhr und Donnerstag 16:00 – 19:00 Uhr (Mein Büroeingang befindet sich 10 m links vom Haupteingang.) Eine Geschichte über glauben und vertrauen – nicht nur für Kinder Die Geschichte vom kleinen Fisch Emil, der nicht glaubte, dass es Wasser gibt, weil er es noch nie gesehen hatte. Der kleine Fisch Emil hatte von irgendwoher gehört, dass Fische zum Leben Wasser brauchen. Da er aber noch nie Wasser gesehen hatte, wollte er aufbrechen und das Wasser suchen, von dem alle Leute erzählen, dass es zum Leben notwendig sei. Alle Freunde, die er aufsuchte, vermochten Emil nicht zu überzeugen, dass er vom Wasser umgeben war. Emil glaubte die anderen wollten ihn zum Narren halten. Schließlich schickten sie ihn zum Wal Juno, der im letzten Ozean wohnte. Sieben Tage und sieben Nächte war Emil unterwegs, er schwamm durch viele Meeresschluchten, durch Wälder von Schlingpflanzen und über Sandbänke, bis er zum riesigen, grün bewachsenen Schloss kam, in dem Juno wohnte. Juno hatte schon auf ihn gewartet und sagte zum er- schreckten kleinen Emil: »Du bist also Emil, der kleine Fisch, der das Wasser sucht? Ich will dir zeigen, was Wasser ist, das die Fische so notwendig brauchen. Leg dich auf meinen Rücken und halte dich gut fest.« Emil legte sich auf den breiten Rücken des Wals. Darauf begann Juno, der Wal, aufzusteigen höher und höher und immer schneller, sodass es dem kleinen Fisch ganz schwindelig wurde, bis der Wal schließlich aufgetaucht war, und wie ein Berg aus dem Wasser ragte. So blieb er auf der Oberfläche liegen und rührte sich nicht. Dem kleinen Emil schien der Kopf zu zerspringen. Er zappelte auf dem Rücken des Wals, und es war ihm, als müsste er in der Sonne braten und sterben. »Oh wenn ich doch im Wasser geblieben wäre!«, zuckte es durch seinen kleinen Kopf – und dann wurde ihm schwarz vor Augen. Als er wieder aufwachte, lag er auf dem Grund des Meeres im großen Meeresschloss neben dem Wal Juno. »Na, weißt du jetzt, wo das Wasser ist, das die Fische so notwendig zum Leben brauchen?« fragte ihn der Wal und zwinkerte mit seinen Fischaugen. »Wenn du deinen Freunden geglaubt hättest, hättest du dir den weiten Weg sparen können!« »Das Wasser, das ich solange gesucht habe, hat mich immer umgeben«, sagte Emil etwas verschämt und schwamm zurück, woher er gekommen war. Das Wasser ist überall und ganz nahe bei mir. Ich brauche es zum Leben. Bild: Christian Schmitt In: Pfarrbriefservice.de

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4 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 Pfarrgemeinderatswahl 2017: »Ich bin da.für« – Das Ergebnis Urwahlmodell in Sprengeln Die Wahl wurde wieder nach dem Urwahlmodell in Sprengeln durchgeführt. Vorteil des Modells ist, dass jeder Sprengel seine Vertreter in den Pfarrgemeinderat selbst wählt und nicht mehr die ganze Pfarre, was früher doch zu Irritationen geführt hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass es keine Verlierer bei der Wahl gibt, da ja bekanntlich von 2 Kandidaten nur einer gewinnen kann. Ein klarer Nachteil ist, dass der tatsächliche Wahlvorgang, wie bisher gewohnt und aus der Politik bekannt, nicht mehr stattfindet. Als Beispiel: Die Bewohner von Schönau haben entschieden, wer die Ortschaft im PGR vertreten soll und nicht die gesamte Pfarre. Aufgrund der Einwohnerzahl wurde die Ortschaft Naarn in 5 und die Ortschaft Au in 4 Sprengel geteilt. 22 Pfarrgemeinderäte und deren Stellvertreter wurden so ermittelt. Zum Thema geheime Wahl Ein Kritikpunkt war, dass der Vorschlag zu unterschreiben war – wir halten das aus zwei Gründen für sinnvoll: 1. es kann dadurch nicht eine Person mehrere Wahlvorschläge einbringen 2. es ist sehr hilfreich, wenn sich der Unterzeichnete vorstellen kann in der Pfarre etwas zu tun Außerdem haben die Mitglieder des Wahlvorstandes absolute Vertraulichkeit zugesagt. Dafür verbürgen wir uns auch. Wir danken • den 1898 Christinnen und Christen unserer Pfarre, die sich Zeit genommen haben an ihre Mitmenschen zu denken, unter ihnen Talente zu suchen, Kandidaten vorzuschlagen und uns auch die Fragen zu beantworten. Die Wahlbeteiligung beträgt 77,03 %. In der Statistik über die Wahlbeteiligung können Sie nachlesen, wie es in Ihrem Sprengel gelaufen ist. • allen Frauen, Männern und Jugendlichen, die die Anfrage zur Mitarbeit in der Pfarre als Pfarrgemeinderat oder Stellvertreter überlegten, egal ob sie diese angenommen haben oder nicht. • dem Wahlvorstand und allen, die in der Vorbereitung mithalfen, sei es dem Pfarrblattteam, den Austrägern und Einsammlern der Wahlunterlagen bzw. Wahlzettel, den Mitgliedern des Wahlvorstandes für die Anfragen, ob die Vorgeschlagenen die Wahl auch annehmen. • den nunmehr gewählten Pfarrgemeinderäten und deren Stellvertretern für ihre Bereitschaft, sich in den nächsten fünf Jahren für unsere Pfarre einzusetzen. Gleichzeitig wünschen wir viel Freude bei der Arbeit . • allen Pfarrgemeinderäten und Stellvertretern, die ihre Tätigkeit nach 5, 10, 15 oder mehr Jahren beenden dürfen. Durch sie wurde Pfarrgeschichte geschrieben, sie haben die Pfarre mitgeprägt und mitgestaltet. • den Partnern und Kindern der ehemaligen und der neuen Pfarrgemeinderatsmitglieder. Sie verzichten auf manch familiären Abend. Ich danke für diese Bereitschaft zur Teilnahme und Mitarbeit im Hintergrund. Viele wollen mitarbeiten Ein herzliches Vergelt’s Gott sagen wir allen, die uns mitgeteilt haben, dass sie bereits etwas für die Pfarre tun, sich vorstellen können etwas zu tun oder ganz sicher etwas tun werden. Der neue Pfarrgemeinderat wird auf sie alle zugehen, sei es in persönlichen Gesprächen oder indem zu Treffen für einzelne Themenschwerpunkte eigene Einladungen erfolgen, damit gemeinsam die weitere Vorgangsweise erläutert, diskutiert und vereinbart werden kann. Zusammenfassung der ergänzenden Antworten auf unsere Fragen Vielen ist der Einsatz für Hilfsbedürftige ein so großes Anliegen, dass es extra noch einmal zu den Antworten geschrieben wurde. Es wird vorgeschlagen, an einem Sonntag nur Amtliche Mitglieder Kooptiertes Mitglied Johann Zauner (78) Pfarrer Pauline Fröschl (48) Pastoralassistentin Johann Leihbrunner (62) Obmann Finanzausschuss Veronika Schober (50) KFB

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 5 einen Gottesdienst zu halten, attraktivere Gottesdienste werden gefordert, mehr jugendliche Musik, z.B.: ein Gospelchor, mehr Aktivitäten für Jugendliche zu setzen und Familienund Kindermessen auch während des Jahres, sind auf der Liste. Zusammenhalt aufbauen und fördern, Sonntag als Feiertag leben, Schöpfungsverantwortung wahrnehmen, Familien und Kinderveranstaltungen in verschiedenen Ortsteilen von Naarn anbieten – alles Themen, die für Diskussionen in den nächsten Jahren sorgen werden. Integration der Neuzugezogenen wird gefordert, ebenso wie die Anonymität der Pfarrgemeinderatswahl. Ein Gemeindetreff wird vorgeschlagen, auch soll das Frühstück bei der Erstkommunion wieder von der Pfarre selbst gestaltet werden. Pfarrer Zauner soll noch lange in Naarn bleiben und andere wünschen sich Gottesdienste durch einen jungen Pfarrer. Viele Antworten bescheinigen unserer Pfarre ausgezeichnete Arbeit und andere sind sehr zufrieden mit dem, was passiert in Naarn und es soll alles so bleiben, nicht schlechter werden. Man erkennt aus dieser Zusammenfassung, dass das ganze Spektrum der Meinungen vorhanden ist und zu jedem Thema unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Einige statistische Zahlen dürfen nicht fehlen Die gewählten Pfarrgemeinderatsmitglieder für Ihren Sprengel werden einzeln vorgestellt ebenso die stellvertretenden Pfarrgemeinderatsmitglieder. Es gibt 11 neu gewählte und 11 wiedergewählte Mitglieder, das Durchschnittsalter ist 46,7 Jahre, 14 Frauen und 8 Männer wurden gewählt. Für jeden Sprengel hat sich auch ein Stellvertreter gefunden – von den 22 Personen, die diese Funktion übernommen haben sind 18 Frauen, das Durchschnittsalter ist exakt 46 Jahre, 17 neue Stellvertreter sind dabei. Neben diesen gewählten Pfarrgemeinderäten sind für jede Säule des Seelsorgeteams ein Vertreter, der Obmann des Finanzausschusses und natürlich unser Herr Pfarrer, sowie unsere Pastoralassistentin aufgrund ihrer Funktion im Pfarrgemeinderat vertreten. Aufgaben des Pfarrgemeinderates Die Wahl stand unter dem Motto – »Ich bin da.für«: Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sind in den nächsten fünf Jahren da.für: • die Mitgestaltung des Lebens in der Pfarre Naarn • die Mitarbeit in Ausschüssen, wie Jugend, Caritas, Liturgie, Kinderliturgie, Feste und Feiern, Mission, Spiritualität und weitere, eventuell auch neue wie Umwelt • für Kontakte in ihrem Sprengel • für die Teilnahme an der jährlichen Klausur • für ein gutes Miteinander zu sorgen Für all diese Aufgaben und die Arbeit in den kommenden fünf Jahren wünschen wir allen Pfarrgemeinderatsmitgliedern viel Freude und Gottes Segen. Das Wahlmotto »Ich bin da.für« gilt für alle Mitglieder unserer Pfarre. Darum bitten wir Sie: Seien auch wir alle, seien Sie da.für … Für den Wahlvorstand Gottfried Froschauer, Wahlleiter Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates (PGR) wurden folgende Funktionen gewählt: PGR Obfrau: Helga Kapl PGR Obfrau Stv.: Johannes Lehner, Robert Lehner Schriftführer: Heidemarie Derntl Schriftführer Stv.: Johannes Prinz Folgende Mitglieder wurden in den PGR-Vorstand berufen: Johann Zauner, Pauline Fröschl, Helga Kapl, Johannes Lehner, Robert Lehner, Johann Leihbrunner, Katharina Wahl, Leopold Holzmann und Heidemarie Derntl Amtliche Mitglieder Seelsorgeteam Katharina Wahl (42) Verkündigung Helga Kapl (59) Caritas (Diakonia) Leopold Holzmann (53) Liturgie Robert Lehner (53) Gemeinschaft (Koinonia)

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6 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 PGR Naarn 1 PGR-Stv. PGR Naarn 2 PGR-Stv. Johannes Prinz (42) Pfarrblatt, Öffentlichkeitsarbeit, Liturgie Josef Mairhofer (64) Mesnerdienst, Liturgie, Pfarrfest, mit Menschen reden PGR Naarn 3 PGR-Stv. Johannes Lehner (50) Kath. Bildungswerk, Feste und Feiern, Theater Gertrude Hader (55) KFB, Gottesdienst PGR Naarn 4 PGR-Stv. Margit Schmidtberger (55) Caritas, Spirituaität, Gemeinschaft Ursula Kamptner (45) Öffentlichkeitsarbeit, Feste und Feiern PGR Naarn 5 PGR-Stv. Josef Nußbaummüller (54) Feste und Feiern, Pilgern Manuela Weichselbaumer (45) Neuzugezogene, stellvertretend für Blumenschmuck PGR Au 1 PGR-Stv. Martina Pflügler (41) Kindergottesdienste, Ministrantenteam, Pfarrfest Christine Derntl (46) Feste und Feiern, Lektorendienst PGR Au 2 PGR-Stv. Christa Einfalt (50) Feste und Feiern Manuela Aichinger (46) Familien und Kinder, Liturgie PGR Au 3 PGR-Stv. Mag. Gottfried Dangl (61) Kirchenrechnung, Interviewseite im Pfarrblatt, Feste und Feiern Birgit Kaindl (38) Kinderliturgie, Zugezogene Familien Mag. Johanna Froschauer (37) Kinderliturgie Beatrix Buchinger (38) Ministrantenteam

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 PGR Au 4 PGR-Stv. PGR 7 Aist PGR-Stv. Heidemarie Derntl (55) Protokollführung, Katholisches Bildungswerk Elfriede Froschauer (45) Kinderliturgie, Ehe und Familie PGR Baumgarten PGR-Stv. Christian Raab (53) Feste und Feiern Manfred Holzer (61) Feste und Feiern, Helfe wo man mich braucht PGR Dirnwagram PGR-Stv. Hermine Froschauer (52) Caritas, Feste und Feiern, Weltgebetstag der Frauen Anneliese Gschosmann (49) Caritas, Pfarrfest PGR Holzleiten PGR-Stv. Stefan Lettner (30) Ehe und Familie, Christliches Brauchtum Silvia Buchmayr (34) Seelsorge PGR Laab PGR-Stv. Katrin Achleitner (26) Kirche als soz. Gemeinsch., Nutzen der Dorfkapelle, Feste und Feiern Elisabeth Schatz (32) Feste und Feiern PGR Neuhof PGR-Stv. Gertrude Peirlberger (35) Familien und Kinder Martina Stadlbauer (42) Gottesdienstgestaltung, Jugend PGR Oberwagram PGR-Stv. Michaela Hercog (51) Caritas, Neuzugezogene, Jugend Andrea Ullner (45) Caritas, Feste und Feiern Daniela Achleitner (36) Familien und Kinder, Brauchtum und kirchliche Feste Stefan Aistleitner (43) Feste und Feiern

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8 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 PGR Pratztrum PGR-Stv. PGR Ruprechtshofen/Starzing PGR-Stv. B.A. Josef Lichtenberger (24) Öffentlichkeitsarbeit, Berichterstattung Claudia Harrer (32) Kinder, Minis, Firmlinge PGR Schönau PGR-Stv. Anna Mascherbauer (60) Caritas, mit Menschen reden Anna Haslinger (49) Pfarrfest und Pfarrcafé PGR Sebern PGR-Stv. Sonja Rameder (41) Gottesdienstgestaltung, Arbeit mit Kindern Maria Lehner (51) Gemeinschaft, Pfarrfest, KFB PGR Staffling/Straß PGR-Stv. Anita Rippatha (38) Gottesdienstgestaltung, Feste und Feiern Anton Holzmann jun. (49) Feste und Feiern PGR Wimm PGR-Stv. Christa Schmiedberger (44) Erstkommunionfrühstückorganisation, Familien und Kinder Birgit Gruber (41) gemeinsames Glauben, Miteinander Wolfgang Viehböck (33) Feste und Feiern Maria Danhofer (56) KFB Statistik zur Wahl 2017 abgege- Wahl- Anzahl Wahl- bene beteili- verschiedene Ort/Sprengel berechtigte Stimmen gung in % Vorgeschlagene Naarn 1 Naarn 2 Naarn 3 Naarn 4 Naarn 5 Au 1 Au 2 Au 3 Au 4 Aist Baumgarten Dirnwagram Holzleiten Laab Neuhof Oberwagram Pratztrum Ruprechtshofen/Starzing Schönau Sebern Staffling/Straß Wimm GESAMT 196 148 132 218 267 112 159 134 133 58 97 56 87 107 66 81 44 107 57 59 87 59 2464 166 116 102 142 207 74 108 71 106 51 78 51 70 92 56 66 33 83 54 37 79 56 1898 84,69 % 78,38  % 77,27 % 65,14 % 77,53 % 66,07 % 67,92 % 52,99 % 79,70 % 87,93 % 80,41 % 91,07 % 80,46 % 85,98 % 84,85 % 81,48 % 75,00 % 77,57 % 94,74 % 62,71 % 90,80 % 94,92 % 77,03 % 78 66 56 82 88 40 46 59 54 26 37 36 49 39 29 37 16 41 20 26 35 22 982

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 9 Glauben heißt: In der Liebe Gottes leben Christine Schatz aus Laab, hat trotz schwerer Schicksalsschläge im Glauben Halt gefunden. Auf vielfältige Weise bringt sie sich in der Pfarre ein. tiefen konnte ich meinen Glauben auch bei den insgesamt sieben Wallfahrten nach Medjugorje. Wenn man da sieht, wie viele Menschen sich auf den Weg machen, um Gott und der Muttergottes zu begegnen, dann ist das sehr beeindruckend. Welche Dienste hatten Sie bereits in der Pfarre? Angefangen hat es 1981 mit dem Begleiten der Erstkommunionkinder als Tischmutter. Nachher habe ich mit Mühe versucht, neun Jahre die Firmlinge auf ihr großes Fest vorzubereiten (je Gruppe mit bis zu sechs Firmlingen). Ich war auch 20 Jahre als Pfarrgemeinderatsmitglied für die Ortschaft Laab zuständig. Außerdem durfte ich in verschiedenen Ausschüssen mitarbeiten und mitdenken. Auch als Wortgottesdienstleiterin und Kommunionspenderin durfte ich bzw. darf ich mich in das Leben der Pfarre einbringen. Das Gestalten von Totenwachen ist ebenso ein Teil meiner Dienste und seit einiger Zeit bin ich Mesnerin für die Gottesdienste am Mittwoch und Donnerstag. Frau Schatz, hat es in Ihrem bisherigen Leben Situationen gegeben, in denen der Glaube geholfen hat? So manche schweren Schicksalsschläge waren für mich eine große Herausforderung und haben mir viel Kraft gekostet: der Tod von Sohn Harald, der schwere Unfall von Sohn Franz, der plötzliche Tod meiner Mutter und der Tod meines Bruders, der mit 53 Jahren an Krebs verstorben ist. Da wird der Glaube auf den Prüfstand gestellt. Dabei halfen mir die Worte aus der Offenbarung sehr, wo es heißt, dass Gott alle Tränen von unseren Augen abwischen wird. Auch aus den Psalmen konnte ich Trost und Zuversicht schöpfen. Was waren Ihre ersten bewussten Kontakte zur Katholischen Kirche? Da meine Mutter, selbst eine fleißige Kirchengeherin, großen Wert darauf legte, die Sonntagsmesse zu besuchen, hatte ich auch schon als Kind die ersten Kontakte zur Kirche. Ver- Was bedeutet für Sie glauben? Glauben bedeutet für mich in der Liebe Gottes leben zu dürfen und Gemeinschaft zu haben mit meinen Mitmenschen. Glauben bedeutet für mich auch im Gebet mit Gott verbunden zu sein und Trost und Halt zu finden, wenn Schweres durchzustehen ist. Glauben ist immer wieder Gnade. Wie sehen Sie die Zukunft der Katholischen Kirche in Österreich bzw. in Naarn? Mit Papst Franziskus sehe ich die Kirche in der Zukunft auf einem guten Weg. Gottes Geist möge ihm viel Kraft und Ausdauer geben. Für die Diözese Linz mit Bischof Manfred Scheuer habe ich große Hoffnung, dass sich so manches zum Aufbau der Kirche ändern wird. Und bei uns in Naarn hoffe ich, dass die Samen, die unser Herr Pfarrer in all den Jahren so reichlich ausgesät hat, Früchte bringen werden. Persönlich möchte ich mich bei ihm für das große Vertrauen, welches er mir entgegengebracht hat und noch immer entgegenbringt, bedanken. Das Interview führte Gottfried Dangl. 550 Palmbuschen in 2 Tagen … diese Meisterleistung gelingt, wenn viele Frauen der kfb zusammen helfen. Wie am Fließband produzierten 38 Frauen die Palmbuschen. Viele von ihnen brachten Naturmaterial aus dem eigenen Garten mit. Unterstützung bekam die kfb auch von den Firmlingen. Verkauft wurden die Palmbuschen am 5. Fastensonntag beim Pfarrcafé. Dank Unterstützung der Familien Strasser, Wagner und der Bäckerei Hanl in Au können in den Geschäften ebenfalls die Palmbuschen der kfb-Frauen gekauft werden.

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10 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 Firmung – eine Liebeserklärung Gottes an uns Die Firmung soll den Jugendlichen stärken, bestärken und ihm Kraft geben. Ich möchte allen Firmlingen zusprechen »Es ist gut und schön, dass es dich gibt. Du bist etwas Besonderes, du bist einmalig. Lass dein inneres Feuer, deine positiven Kräfte, alle Begabungen in dir aufblühen.« Gott spricht in der Firmung zu dir: »Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, an dir habe ich Gefallen gefunden. Ich hab dich gern und ich halte dich in meiner Hand«. begeistern und versuchen wir, Jünger von Jesus zu werden, indem wir unseren Glauben gemeinsam teilen. In der Bibel heißt es »Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind da bin ich Mitten unter ihnen«. Mitte November starteten wir mit 37 Firmlingen die Firmvorbereitung. In mehrere Gruppen aufgeteilt, machte jeder sein Selbstporträt für den Vorstellungsgottesdienst. Projekt Besuch im Bezirksaltenheim Perg: Die Firmlinge unter der Leitung von Helga Killinger gestalteten eine Adventandacht für die Senioren und brachten ein selbstgemachtes Geschenk mit. Danach blieb noch Zeit zum Plaudern und Spielen. Als Symbol bei der Firmung gibt es die Taube für den Hl. Geist. Schon im alten Orient galt die Taube als Liebesbotin der Gottheit. Gott macht eine Liebeserklärung an uns und unsere Welt. Jeder von uns ist eingeladen, diese Liebeserklärung Gottes anzunehmen, aufzubauen und zu vertiefen. Ich lade besonders alle Eltern der Firmlinge ein, ihre Gottesbeziehung wachsen zu lassen. Jesus hat uns in der Bibel viele Ratschläge und Ideen hinterlassen. Lassen wir uns von seiner Botschaft Wir erarbeiteten Gruppenregeln für ein gutes Miteinander, machten verschiedene Spiele und ließen den Nachmittag mit der Kerzenweihe ausklingen, wo die selbst verzierten Kerzen gesegnet wurden. Projekt Patennachmittag: Das Ziel war, die Beziehung zwischen den Firmlingen und ihren Paten zu vertiefen. Mit verschiedenen Impulsen, Spielen und Aktionen führte das Team der Firmbegleiter durch den Nachmittag. Projekt Pfarrcafé: Die Firmlinge unter der Leitung von Katrin Schober, Susanne Mairhofer und Maria Lichtenberger verwöhnten die Pfarrcafebesucher mit selbstgemachten Mehlspeisen und Kaffee. Projekt »More than stones«: Mit allen Sinnen entdeckten wir die Naarner Pfarrkirche. Beim Sinn »Schmecken« teilten wir miteinander das Fladenbrot und beteten ein Tischgebet.

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 11 Rock im Haus: Mit Begeisterung wurden die Lieder für den Vorstellungsgottesdienst geprobt. Viele Firmlinge spielen ein Instrument. In den Wochen bis zur Firmung gibt es noch einige Projekte. Der Höhepunkt der Firmvorbereitung wird das Firmlingswochenende Ende April sein. Das Team der Firmbegleiter/innen (Helga Killinger, Herbert Kastner, Georg Prinz, Maria Lichtenberger, Susanne Mairhofer, Katrin Schober, David Froschauer, Johannes Ullner, Katharina Wahl) und Pfarrer Zauner wünschen ein gesegnetes frohes Auferstehungsfest und bitten um das Gebet für die Firmlinge und ihre Paten. Katharina Wahl 1.Reihe v.l.: Adrian Luftensteiner, Paul Pühringer, Dominik Lehner, Philipp Brunner, Tobias Schatz, Daniel Schober, Lea Hennerbichler, Nina Schmiedberger, Sara Kitzler, Magdalena Astleithner 2.Reihe: Lukas Stadlbauer, Erik Pühringer, Julian Luftensteiner, Fabian Derntl, Victoria Hofer, Nina Froschauer, Johanna Rippatha, Bianca Krendl, Antonia Dierneder 3. Reihe: Dominik Mühllehner, Silvano Winter, Simon Wahl, Maximilian Ebner, Tobias Bauernfeind, Christoph Tischlinger, Dominik Frey, Katharina Rafetseder, Johannes Mairhofer, Marlene Froschauer, Elisa Brenner, Isabella Radinger, Larissa Tritscher, Sophia Heindl 4. Reihe: Fabian Brunner, Stadlbauer Stefan, Markus Aigner (nicht am Foto: Sandra Steindl) Es ist super, wenn sich was tut Nina Schmiedberger aus Aist und Marlene Froschauer aus Laab haben sich gemeinsam mit anderen Firmlingen freiwillig für die Mithilfe beim Benefizsuppenessen zu Gunsten der Aktion Familienfasttag der kfb gemeldet. Beide haben von Firmlingen der Vorjahre gehört, dass das eine ganz lässige Aktion ist. Sie mögen den Umgang mit Menschen und sie mögen es, wenn sich was tut, denn dann können sie sich besonders engagieren. Die Mädels sind begeistert von der Firmvorbereitung. Von der Firmung erwarten sie sich, dass sie damit näher zu Gott kommen.

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12 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 Kinderliturgie gestaltete viele Familiengottesdienste Am Faschingssonntag und den folgenden Fastensonntagen gab es beim Gottesdienst um 9:30 Uhr jeweils ein besonderes Programm für Kinder. Der Kinderliturgiekreis gestaltete diese Familiengottesdienste. Mit dem Aschermittwoch begann die österliche Vorbereitungszeit, die Fastenzeit. Für Jesus, die Zeit der Vorbereitung auf sein Leiden und Sterben. Die Besinnung auf das Wesentliche in der Stille und der Einsamkeit in der Wüste standen im Vordergrund. Heuer haben wir ein Plakat gestaltet, auf dem wir Jesu Weg durch die 40-tägige Fastenzeit verfolgen können. Am ersten Fastensonntag hörten wir im Evangelium, wie Jesus vom Teufel in Versuchung geführt wurde. Nach den großen Entbehrungen, den kargen Mahlzeiten aus Heuschrecken, Hunger, Durst und Angst, waren die Versuchungen des Teufels natürlich umso gemeiner. Doch Jesus blieb standhaft. Am Faschingssonntag kamen viele Kinder verkleidet zum Familiengottesdienst in die Pfarrkirche. wir diese Zeit für das Wesentliche im Leben: für unsere Familie, Freunde, Hobbies, Natur und Gott. Wir können gemeinsam Karten oder »Mensch ärgere dich nicht« spielen, spazieren gehen, Rad fahren, Ball spielen, ins Hallenbad fahren, ein Museum besuchen, ein spannendes Buch lesen, Freunde besuchen, in die Kirche gehen und noch vieles andere mehr. Wer möchte, kann einen bildschirmfreien Tag pro Woche einhalten oder einen Familientag einführen, wo man gemeinsam etwas unternimmt. Somit gewinnen wir wertvolle Lebenszeit! In eigener Sache von Helene Astleithner, Leiterin der Kinderliturgie: Plakat von den Familiengottesdiensten: Den Jesu-Weg, durch die 40-tägige Fastenzeit, verfolgen. Auch in unserem Leben gibt es viele Versuchungen. In der Fastenzeit wollen wir bewusster leben und auf etwas verzichten, um unser Leben zu vertiefen und zu bereichern. Mehr vom Leben durch Verzicht – wie soll das gehen? Wenn wir zum Beispiel auf ein paar Stunden Fernseher, Computer oder Handy verzichten. Gewinnen Alles hat seine Zeit, so steht es schon im Buch Kohelet (geschrieben bereits im 3. Jahrhundert vor Christus – lesenswert, tiefsinnig und heute weiterhin aktuell). Für mich ist es Zeit das KILI-Team zu verlassen und mich neuen Aufgaben zu widmen. Aus diesem Anlass bedanke ich mich recht herzlich bei unserem Herrn Pfarrer, den Wortgottesdienstleitern, Mesnern, Musikern und Sängern, Lektoren, unserem Organisten, dem Pfarrblatt-Team und ganz besonders bei allen Kindern und Erwachsenen für das gemeinsame Feiern! Dem KILI-Team danke ich für das Engagement und die Ideen, mit denen ihr das Pfarrleben in Naarn bereichert habt. Ich wünsche euch viel Freude, Ideen, Gemeinschaftssinn, Spaß und viele Kinder, welche die Familiengottesdienste beleben. Alles Gute. Jede und jeder ist wichtig, damit unsere Kirche lebt!

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 13 Liebe Kinder! Gott liebt besonders euch Kinder und auch Jesus sprach einst: »Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.« (Evangelium nach Markus 10,13-15, auch bei Matthäus 19,13-15 und bei Lukas 18,15-17) Rund 600-mal kommen Kinder in der Bibel vor. So wichtig seid ihr! In diesem Sinne laden wir euch ein, in der Karwoche am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag jeweils um 15 Uhr mit uns zu feiern, zu beten und zu singen und so unsere Verbundenheit mit Jesus auszudrücken. Am zweiten Fastensonntag gab es gemeinsam mit dem Kindergarten den traditionellen Luftballonstart in der Pfarrhof-Arena. Neues Jungschar-Team Am ersten Samstag im April gab es einen »verrückten Tag« im Pfarrhof. Weitere Aktivitäten waren bereits eine Schatzsuche, Film schauen und Basteln. Das neue Jungschar-Team freut sich auf das Kommen vieler Kinder an Samstag Nachmittagen in den Pfarrhof. Genaue Termine werden noch bekanntgegeben! Theresa Mairhofer, Sara Lichtenberger, Victoria Kastner, Paul Hercog, Charlotte Öhlinger und Miriam Prinz Das Sozialgartl – jederzeit für jedermann geöffnet Das »Gartl« hat wieder Saison. Jeder kann Gemüse- und Blumenpflanzen bringen, oder sich gegen eine kleine Spende etwas mit nach Hause nehmen. Hinschauen lohnt sich immer! Sie tun dabei Gutes, denn die freiwilligen Geldspenden werden für soziale Projekte verwendet. So wurden für die Friedhofsbesucher zwei Bollerwagen zur Entlastung bei der Grabpflege angeschafft. Auch beim Jungscharlager und bei Schulfahrten unterstützen Sie Kinder mit dem gespendeten Geld. Wirken wir gemeinsam der Wegwerfgesellschaft entgegen und bringen Sie ihren Überschuss an Pflanzen, Gemüse und Obst zum Pflanztisch beim Nordeingang beim Pfarrhof.

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14 Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 Goldhauben bringen Kirchenglocken zum Klingen Auch im Jubiläumsjahr waren die Goldhauben-Frauen überaus fleißig und aktiv. Es wurde ausgiebig gefeiert, aber auch die Arbeit und Mitwirkung an den Kirchenfesten wurde nicht vernachlässigt. Die Frauen der Goldhauben-Gruppe verkauften nach der Kerzenweihe die beliebten Wetterkerzen. Beim Adventmarkt konnte die Naarner Bevölkerung weihnachtliche Basteleien und köstliche Kekse erwerben. Am Faschingssonntag gab es den traditionellen Pfarrcafé mit frischen Bauernkrapfen. Bei der Kräuterweihe im Herbst wurden die Kirchenbesucher mit Kräutersträußchen beschenkt. Mit dem Erlös aus diesen Aktionen finanzierten die Goldhauben-Frauen die Umstellung der letzten Kirchenglocken auf das elektrische Geläut und eine Reparatur der Anlage. Schön, dass sich die ganze Pfarre nun wieder am Klang der Glocken erfreuen kann. Die Goldhauben-Frauen mit ihren Faschingshauben. Von links: Nicole Niedermaier, Silvia Derntl, Anna Kiehas und Theresia Trauner. Im Hintergrund: Karoline Waser und Elfriede Hintersteininger Aktion Familienfasttag und Benefizsuppenessen Mit den Spenden in Höhe von € 3.626,- werden heuer vor allem Frauenprojekte in Nepal unterstützt. Die Partnerorganisatin der Katholischen Frauenbewegung NMBS ist die Frauenbewegung Nepals und wurde 1993 gegründet. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie Vertrauen, Glaube und Gemeinschaft für die Frauen in Nepal. Mädchen und Frauen in schwierigen Lebenssituationen finden eine Übergangswohnmöglichkeit. Die Unterstützung der Frauen in Not bezieht sich neben der Unterkunft vor allem auf Beratung, Bildung und medizinische Hilfe. Frauenwallfahrt am 3. Mai 2017 nach Vilshofen in Bayern. Dazu brauchen wir unbedingt einen Reisepass oder einen Personalausweis. Nähere Informationen werden noch bekanntgegeben. kfb spendet für soziale und pfarrliche Anliegen Mit einer großzügigen Spende von € 2.000,– unterstützte die kfb im Herbst 2016 den Zubau des Förderzentrums Waldhausen. Auch musste ein Teil unseres Kirchendachstuhls erneuert werden. Hier beteiligten wir uns ebenso mit einer Geldspende. Da Weihnachten fast vor der Tür stand, war die Idee »Nespresso-Engerl« zu basteln schnell geboren. Der Reinerlös in Höhe von € 1.250,– wurde Pfarrer Zauner bei der jährlichen Adventandacht übergeben.

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Pfarrblatt Naarn | St. Michael | Nr. 191 | Ostern | 2017 Gottesdienste in der Karwoche 15 Palmsonntag, 9. April Feier des Einzuges Christi in Jerusalem 7:30 Uhr Singmesse 9:15 Uhr Palmweihe beim Pfarrhof, Palmprozession 9:30 Uhr Pfarrgottesdienst Gründonnerstag, 13. April »Hoher Donnerstag« , Feier des letzten Abendmahles 15:00 Uhr Kindergottesdienst 19:00 Uhr Abendmahlfeier für die Pfarrgemeinde Karfreitag, 14. April Leiden und Sterben Jesu, Fast- und Abstinenztag 15:00 Uhr Karfreitagsfeier für die Kinder 19:00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben unseres Herrn Karsamstag, 15. April Tagsüber Zeit für stille Anbetung 15:00 Uhr Auferstehungsfeier für die Kinder mit Speisensegnung 20:00 Uhr Feier der Osternacht für die Pfarrgemeinde Ostersonntag, 16. April Hochfest der Auferstehung des Herrn 7:30 Uhr Singmesse 9:30 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde Ostermontag, 17. April 7:30 Uhr Messe in Maria Laab 9:30 Uhr Gottesdienst mit den Hochzeitsjubilaren Fr. 07.04., 19:00 Uhr Sa. 08.04., 14.00 Uhr Mo. 01.05. 05:30 Uhr Mi., 03.05. So. 21.05., 09:00 Uhr Fr. 26.05., 20:00 Uhr So. 28.05., 09:00 Uhr. Termine und Veranstaltungen Pfarrkirche: Bußfeier für die Pfarrgemeinde Pfarrkirche: Kranken- und Altengottesdienst Fußwallfahrt auf den Sonntagberg Weggang beim Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen KFB-Wallfahrt nach Vilshofen an der Donau in Niederbayern Feier der Erstkommunion Pfarrfest am Pfarrhofgelände: Tanz in der Arena Pfarrfest: Gottesdienst im Pfarrhofgarten mit anschl. Frühschoppen

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