Gemeindeblatt-Ausgabe51-April2017

 

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Bürgerinfoblatt

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Postwurfsendung an sämtliche Haushalte der Gemeinde Geiersthal Nr. 51 Mitteilungsblatt der Gemeinde Geiersthal April 2017 © Bayerische Vermessungsverwaltung Daß Churfrstl. Schloß und Breuhauß Linden, Michael Wening Gemeinde Geiersthal - Rathausstr. 5 - 94244 Geiersthal Telefon: (09923) 8415-0 Telefax: (09923) 8415-30 Internet: www.geiersthal.de E-Mail: poststelle@geiersthal.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr außerdem Montag und Donnerstag jeweils von 13.30 - 17.00 Uhr

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Wichtige Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten Gemeindebauhof Fernsdorfer Str. 1, 94244 Geiersthal Telefon: 09923/407710, Fax 407708 Mitarbeiter des Bauhofes: Englmeier Klaus, Bauhofleiter Stiglbauer Werner Hagengruber Karlheinz Meimer Franz Klunk Horst Deutsche Post AG – Poststelle Pointstr. 1a, 94244 Geiersthal (Container auf Parkplatz hinter dem Rathaus) Telefon: 0152/21587964 (zu den genannten Öffnungszeiten) Recyclinghof Geiersthal-Teisnach Berging, Im Gewerbegebiet 8 94244 Geiersthal Telefon: 09923/3669 oder Telefon: 09903/920-900 Montag bis Freitag Samstag 10.00– 12.00 Uhr 10.00 – 11.00 Uhr Mittwoch Freitag Samstag Sommer 13.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 14.00 Uhr Winter 13.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr Bauabfall-Recyclingzentrum Fernsdorf, Deponiestr. 1 94244 Geiersthal Tel.: 09923/3064 Montag-Donnerstag Freitag Sommer 7.00–17.00 Uhr 7.00–15.00 Uhr Winter Ab März wieder geöffnet. Auskünfte unter: 0991/289700-0, 0991/37130-18 oder 09942/9421-0 Müllabfuhr, Mülltonnenleerung: AWG Donau-Wald, Gerhard-Neumüller-Weg 1, 94532 Außernzell Tel.: 09903/920-0, Fax: 09903/920-950, E-Mail: info@awg.de, Internet: www.awg.de Stromversorgung Bayernwerk AG Technischer Kundenservice: 0941/28 00 33 11 Störungsnummer Strom: 0941/28 00 33 66 Störungsnummer Gas: 0941/28 00 33 55 Herausgeber: Gemeinde Geiersthal Rathausstr. 5, 94244 Geiersthal Tel.: 09923/8415-0 Fax: 09923/8415-30 Internet: www.geiersthal.de E-Mail: poststelle@geiersthal.de Impressum: V. i. S. d. P.: Anton Seidl Layout: Gemeinde Geiersthal Druck: Druckerei Schaffer, Regen „Unsere Gemeinde“ wird kostenlos an alle Haushalte im Gemeindegebiet Geiersthal verteilt. 2

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, nach dem extremen und langen Winter hoffen wir alle gemeinsam auf ein sonniges Jahr 2017. Auf den Gemeinderat wartet wieder viel Arbeit. Für heuer haben wir die Realisierung vieler Investitionen geplant, z. B. Hochwasserschutz in Höfing: Kosten: ca. 270.000 €, Dorfgemeinschaftshaus Altnußberg: ca. 220.000 €, Gehweg Hartmannsgrub-Linden: in Planung, Kauf eines neuen Feuerwehrautos für die FFW Altnußberg: ca. 400.000 €. Für diese großen Maßnahmen erwarten wir natürlich auch die zugesagten Zuschüsse. Darüber hinaus vergessen wir nicht, wieder ca. 60.000 € für die Sanierung unserer Gemeindestraßen in die Hand zu nehmen. Diese Vorgehensweise hat sich prima bewährt. Wenn der Haushaltsplan für heuer vom Gemeinderat beschlossen ist, werden Ihnen die wesentlichen Daten auch im nächsten Gemeindeblatt mitgeteilt. Die Sanierung der Wasserversorgung aus eigener Quelle und vom Tiefbrunnen (in Geiersthal Nord) wird uns ebenfalls heuer beschäftigen. Es liegen bereits Kostenschätzungen für mehrere Varianten vor. Der gesamte Gemeinderat wird sich diesbezüglich mit dem Fachbüro vergleichbare Anlagen in anderen Gemeinden ansehen, um eine gute Entscheidung treffen zu können. Einen gewaltigen Schritt nach vorne wollen wir auch mit der Änderung des Flächennutzungsplanes zur Ausweisung eines neuen Wohnbaugebietes machen. Die Gemeinde hat nur noch einen Bauplatz in ihrem Eigentum und dafür gibt es auch einen Kaufinteressenten. Zur Sicherung unserer Grundschule, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich in der Heimatgemeinde anzusiedeln und viele andere Argumente mehr, sprechen eindeutig dafür, diese große Aufgabe anzugehen und zu verwirklichen. Die Gemeinde will dadurch auch der negativen demographischen Entwicklung gegensteuern. Es ist uns bereits wieder gelungen, bei der Einwohnerzahl die 2.200er „Hürde“ zu überspringen (Stand 31.12.2016: 2.216 Einwohner mit Hauptwohnsitz in unserer Gemeinde). Auch die Firmen in der Region brauchen Fachkräfte, und je kürzer der Arbeitsweg ist, desto eher wollen die Mitarbeiter auch hier leben wollen. Große Sorgen bereitete uns der Breitbandausbau. Die Telekom kam mit der Fülle an Aufträgen in Bayern einfach nicht zurecht. Die Baufirmen sind mit Aufträgen voll eingedeckt und so musste man auf Sub- und Sub-Sub-Unternehmen zurückgreifen. Die Inbetriebnahme der ausgebauten Strecken wird sich um fast ein Jahr verzögern. Aber jetzt ist „Land“ in Sicht. Wir hoffen, um Ostern herum die 1. Ausbaustufe in Betrieb nehmen zu können. Wenn von der Regierung in Landshut die Freigabe und Zuschusszusage für die 2. Stufe kommt (evtl. im April), werden wir auch diese sogleich in Auftrag geben. Uns ist sehr daran gelegen, unseren Bürgern und Unternehmen einen schnellen Internetzugang zu ermöglichen. Auch in diesem Jahr ist wieder mindestens eine Bürgerversammlung vorgesehen. Ein erster Termin für Do., 27.04.2017 steht bereits fest. Ich freue mich auf gute Gespräche mit Ihnen! Bis zur Ausgabe des 2. Gemeindeblattes im Hochsommer diesen Jahres wünsche ich Ihnen allen angenehme Tage und Wochen sowie alles Gute. Das 50. Geiersthaler Wald- und Sportfest unseres SV Geiersthal wirft schon seine Schatten voraus. Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen mit Ihnen bei diesem Fest und mit den Senioren am Seniorennachmittag des Pfingstsamstages. Bitte besuchen Sie auch die Garten- und Dorffeste anderer gemeindlicher Vereine. Sie leisten Vorteilhaftes für das gute Zusammenleben in unserer Heimatgemeinde. Herzlichst Ihr Bürgermeister 3

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Wir gedenken in Ehrfurcht unserer verstorbenen Mitbürger Hof Hilda Altnußberg  05.12.2016, 90 Jahre Stadler Josef Kammersdorf  22.01.2017, 68 Jahre Gohlisch Anna Maria Kammersdorf  27.01.2017, 95 Jahre Kapfhammer Friedrich Kammersdorf  29.01.2017, 85 Jahre Heigl Josef Frankenried  13.02.2017, 63 Jahre König Elisabeth Linden  23.02.2017, 82 Jahre Arbinger Karolina Auhof  22.03.2017, 87 Jahre 4

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Geburten Hantke Mia, Geiersthal Eltern: Glockner Veronika und Hantke Thomas Gill Lorenz Valentin, Berging Eltern: Vogl Regina und Gill Günther Loibl Hannah, Fernsdorf Eltern: Loibl Veronika und Andreas Bei weiteren Geburten waren die Eltern nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Den glücklichen Eltern unseren herzlichen Glückwunsch! Bildquelle: Storch: Sebastian Spindler/pixelio.de Gewerbeanmeldungen Außensprechtage Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) (früher Versorgungsamt) in Deggendorf, Neues Rathaus (Mehrzweckraum II + III), jeden 3. Montag im Monat, jeweils von 10.00 – 15.00 Uhr Montag, 15.05.2017 Montag, 19.06.2017 Die Termine für Juli und August liegen leider noch nicht vor. Beratung über Elterngeld, Erziehungsgeld, Betreuungsgeld. Tel. Nr. des ZBFS: 0871/829-0 oder 829-237, Handy-Nr.: 0171/2131145 (diese Handy-Nummer ist nur an den Außensprechtagen erreichbar). Stöckle Pia, Madlholz: Kerzenherstellung und Verkauf Wittmann Susanne, Kammersdorf: Tierheilpraktikerin Enzmann Richard, Gumpenried: Stand-up-PaddelVerleih, Paddelbootverleih, Snowboardkurse Roßberger Daniel, Fernsdorf: Sonstige spezielle Reinigung von Gebäuden und Maschinen, Reinigung von Gegenständen durch Trockeneisstrahlen, An- und Verkauf von zu reinigenden Gegenständen Garhammer Paul, Geiersthal: Reparatur und Einzelhandel ohne Ladengeschäft mit Telekommunikationsendgeräten, Computerhard- und software mit Zubehör sowie Beratung in diesem Bereich Kroiß Laura, Frankenried: Mobile Köchin Bei weiteren Gewerbeanmeldungen waren die Gewerbetreibenden nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Rentensprechtage Jeden 2. Donnerstag (seit Januar 2017) befindet sich ein Rentensachbearbeiter der Deutschen Rentenversicherung am Landratsamt Regen. Termine können über die zentrale Hotline 0800-6789100 vereinbart werden. Sprechtage – Denkmalpflege Das Referat für praktische Denkmalpflege des Bayerischen Landesamtes führt Sprechstunden beim Landratsamt Regen durch. Diese finden jeweils ab 10.00 Uhr im Zimmer Nr. 242, 2. Stock, des Landratsamtes Regen, Poschetsrieder Str. 16, statt. Aktuelle Termine, Mai - Juni 2017 betreffend, finden statt am: 18.05.2017 22.06.2017 Die Termine für Juli und August liegen leider noch nicht vor. Bauwerber, deren Bauanträge auch unter dem Gesichtspunkt der Denkmalpflege überprüft werden müssen, haben an diesen Sprechtagen Gelegenheit, mit dem zuständigen Referenten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege über ihr Vorhaben zu sprechen. Das Ziel dieser Sprechstunden ist ein möglichst unbürokratischer und zeitsparender Verfahrensablauf bei einschlägigen Bauanträgen. Zur Vereinbarung eines Termins bitten wir um Kontakt mit der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Regen unter Tel. Nr.: 09921/601-244. Fundsachen Rufbusse im Landkreis Gefunden wurden in letzter Zeit folgende Gegenstände 1 Schlüsselanhänger mit 2 kleinen Schlüsseln (i. Gei.) 1 Damenhandtasche (i. Kamm.) 1 Autoschlüssel (i. Gei.) 1 Baby/Kindermütze (i. Gei.) 1 Handy älterer Bauart (bei Fernsd.) Nähere Auskünfte bei der Gemeindeverwaltung unter Tel. 09923/841516. Seit 01.01.2017 gibt es für Rufbusse neue Fahrpläne. Diese sind im Rathaus (Eingangsbereich) erhältlich. So funktioniert der Rufbus: Anrufen (Anmeldung unter Tel.: 09921/9499964 jeden Tag von Mo. – So. von 06.30 – 21.00 Uhr und bis spät. 60 Min. vor Abfahrt möglich) Einsteigen, Mitfahren Bitte denken Sie daran, bei der Gemeinde nachzufra- gen, wenn Ihnen etwas abhanden gekommen ist. 5

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Tausch- und Ausgleichsflächen gesucht Demenzsprechstunde Für die Umsetzung von Projekten werden immer wieder Tausch- und Ausgleichsflächen gesucht. Wer entsprechende Flächen anzubieten hat, kann sich gerne an Bürgermeister Anton Seidl (Tel.: 09923/8415-15) wenden. Poolbefüllung Bitte denken Sie daran, sich mit dem gemeindlichen Wasserwart, Herrn Englmeier in Verbindung zu setzen, wenn Sie beabsichtigen, ihren Pool neu zu befüllen. Rauchmelder retten Leben Seit Januar 2013 ist es in Bayern Pflicht, neu gebaute Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Nach einer Übergangsfrist bis Ende 2017 müssen auch alle bestehenden Wohnungen entsprechend nachgerüstet sein. Aus diesem Grund hat die Oberste Baubehörde im Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr das Faltblatt „Rauchmelder retten Leben – Alles schläft, einer wacht“ neu konzipiert und inhalt- lich an die neue Rechtslage angepasst. Bei Interesse erhalten Sie das Faltblatt im Eingangsbereich des Rathauses. Vorgeschrieben ist laut Gesetz mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer, in jedem Schlafzimmer und in jedem Flur, der eine Verbindung zu Aufenthaltsräumen hat. Für den Einbau der Rauchmelder sind die Eigentümer der Wohnungen zuständig. Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchmelder ist hingegen der Besitzer (Mieter) der Wohnung zuständig. Es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst. Für diesen Fall kann er die anfallenden Kosten im Rahmen der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen. Ein neues Beratungsangebot der Caritas-Sozialstation St. Elisabeth Die Caritas Sozialstation St.- Elisabeth hält ein umfassendes Angebot an Unterstützungs-und Entlastungsleistungen bereit, damit pflegebedürftige Menschen in den zu versorgenden Pfarrgebieten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können. Anita Dietze, Pflegedienstleitung der Einrichtung, berät zu allen Fragen rund um die häusliche Pflege. Demenz zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen sind die Demenzerkrankungen in hohem Maße belastend. Die geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern und Orientieren sind eingeschränkt, so dass die erkrankte Person ihren Alltag mit Fortschreiten der Krankheit nicht mehr eigenständig bewältigen kann. In dieser sehr schwierigen Lebenssituation fühlen sich die Betroffenen und Angehörigen oftmals überfordert und alleingelassen. Menschen, die mit dem Thema Demenz konfrontiert sind, suchen Informationen über die Krankheit und deren Auswirkungen. Ab April bietet nun die Einrichtung zusätzlich einmal monatlich eine „Demenzsprechstunde“ für Betroffene und/oder deren Angehörige an. Mit der Weiterbildungsschulung zur Geronthopsychiatrischen Fachkraft ist die Altenpflegerin Frau Barbara Muhr bestens für diese neue Aufgabe gerüstet. Sie gibt praktische Tipps zur Bewältigung des Alltags mit dem Erkrankten und zeigt Entlastungsmöglichkeiten und finanzielle Hilfen auf. Jeden ersten Mittwoch von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr steht sie als Ansprechpartnerin im Büro der Einrichtung in Böbrach zur Beratung zur Verfügung. Eine vorherige telefonische Anmeldung unter Tel. 09923-1230 ist erwünscht. Es können auch Beratungstermine außerhalb dieser Sprechstunde vereinbart werden. Weitere Informationen zum Leistungsangebot der CaritasSozialstation St. Elisabeth: Tel.: 09923/1230 info@ambulante-caritas.de www.ambulante-caritas.de Foto/Text: Caritas-Sozialstation 6

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Neues aus dem Rentenrecht -Flexirente- Neues zu Hinzuverdienst bei vorgezogener Altersrente sowie Erwerbsminderungsrente Sie erzielen neben Ihrer Rente Hinzuverdienst. Zum 1. Juli 2017 wird ein neues Hinzuverdienstrecht in Kraft treten. Hierzu geben wir Ihnen erste Informationen. Gegenüber dem bis zum 30. Juni 2017 geltenden Recht ändert sich nichts an den zu berücksichtigenden Einkommensarten. Änderungen gibt es bei der Höhe der Hinzuverdienstgrenzen und der Art und Weise, wie der Hinzuverdienst berücksichtigt wird. Wer Regelaltersrente bezieht kann unbegrenzt hinzuverdienen. Nach dem bis zum 30. Juni 2017 geltenden Hinzuverdienstrecht sind die Hinzuverdienstgrenzen monatlich zu prüfen. Das heißt, der im Kalendermonat erzielte Hinzuverdienst ist den monatlichen Hinzuverdienstgrenzen gegenüberzustellen. Die monatliche Hinzuverdienstgrenze für eine Altersrente als Vollrente und für eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe beträgt 450 EUR. Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung oder der Rente für Bergleute wird die monatliche Hinzuverdienstgrenze individuell errechnet. Ab dem 1. Juli 2017 wird sowohl der Hinzuverdienst als auch die Hinzuverdienstgrenze auf das Kalenderjahr bezogen. Die kalenderjährliche Hinzuverdienstgrenze beträgt bei Altersrenten und Renten wegen voller Erwerbsminderung 6.300 EUR. Bei der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung und der Rente für Bergleute wird die kalenderjährliche Hinzuverdienstgrenze individuell errechnet. Dieser Hinzuverdienstgrenze wird Ihr kalenderjährlicher Hinzuverdienst gegenübergestellt. Kalenderjährlicher Hinzuverdienst über der Hinzuverdienstgrenze vermindert Ihre Rente. Der Betrag über dieser Grenze wird durch 12 geteilt. 40 Prozent davon werden von Ihrer Monatsrente abgezogen. Damit aufgrund von Rente und Hinzuverdienst kein höheres Einkommen als vor dem Rentenbezug erzielt wird, gibt es eine Höchstgrenze: den Hinzuverdienstdeckel. Für die Berechnung Ihres Hinzuverdienstdeckels werden Ihre Einkommensverhältnisse in den letzten 15 Kalenderjahren vor dem Beginn Ihrer ersten Altersrente betrachtet. Von diesen 15 Jahren ist das Kalenderjahr mit den meisten Entgeltpunkten maßgebend. Wenn Ihre verminderte Monatsrente und ein Zwölftel des Hinzuverdienstes zusammen höher sind als der Hinzuverdienstdeckel, wird der darüber liegende Betrag vollständig von Ihrer Monatsrente abgezogen. Für die Höhe Ihrer Rente wird zunächst der kalenderjährliche Hinzuverdienst, den Sie voraussichtlich haben werden, berücksichtigt. In der Regel zum 1. Juli des Folgejahres wird dann vom Rentenversicherungsträger überprüft, ob dieser voraussichtliche Hinzuverdienst mit Ihrem tatsächlichen Hinzuverdienst übereinstimmt. Stimmen beide Beträge nicht überein, muss die Rente rückwirkend neu berechnet werden. Daraus kann sich eine Nachzahlung für Sie ergeben, zu viel gezahlte Beträge müssen Sie zurückzahlen. Im Juni 2017 wird sich Ihr Rentenversicherungsträger mit Ihnen zu den Neuregelungen in Verbindung setzen. Haben Sie Fragen zum neuen Hinzuverdienstrecht, so wenden Sie sich bitte an das kostenlose Servicetelefon (0800 1000 4800) oder eine der Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung . Anschriften und weitere Informationen finden Sie im Internet unter flexirente.drv.info und unter www.deutscherentenversicherung.de. Deutsche Rentenversicherung unterstützt bei Steuererklärung 2016 Bis zum 31. Mai 2017 sind wieder zahlreiche Rentnerinnen und Rentner verpflichtet, bei ihrem Finanzamt die Steuererklärung für das Jahr 2016 einzureichen. Die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern unterstützen sie dabei: Auf Wunsch wird die Höhe der Rente bescheinigt. Damit das Finanzamt den steuerpflichtigen Anteil der gesetzlichen Rente korrekt ermitteln kann, müssen die Rentnerinnen und Rentner ihrer Steuererklärung die ausgefüllten Steuervordrucke „Anlage R“ (Renten und andere Leistungen) und „Anlage Vorsorgeaufwand“ beifügen. Was muss bei der Steuererklärung eingetragen werden und an welcher Stelle? Aus der Bescheinigung über die Rentenhöhe kann man entnehmen, welche Beträge in den Steuerformularen eingetragen werden müssen. Rentenbeziehern, die schon einmal eine Rentenbezugsmitteilung bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt haben, wurde Anfang des Jahres eine Bescheinigung über die für das Kalenderjahr 2016 gemeldeten Daten automatisch zugesandt. Soweit eine Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt erstmalig benötigt wird, kann man sie im Internet unter www.deutsch-rentenversicherung.de unter Services/Online-Dienst oder über das kostenfreie Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung 0800 1000 48088 anfordern. Wer die Bescheinigung einmal beantragt hat, erhält sie fortan jährlich automatisch von der Rentenversicherung zugesandt. Weitere Informationen gibt es in der kostenlosen Broschüre „Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“. Diese und andere hilfreiche Broschüren können ebenfalls über Internetseite oder telefonisch angefordert werden. 7

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Jahresmeldung des Arbeitgebers Wichtige Daten für die Rente Bis Ende April sollten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern die Jahresmeldung zur Sozialversicherung für 2016 erhalten haben. Diese enthält Angaben über die Dauer der Beschäftigung und die Höhe des Bruttoarbeitsverdienstes. Die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern empfehlen, alle Angaben in der Jahresmeldung sorgfältig zu überprüfen und diese gut aufzubewahren. Aus diesen Daten wird die spätere Rente berechnet. Wer Fehler bei Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsnummer, Dauer der Beschäftigung oder Bruttoverdienst auf der Jahresmeldung entdeckt, sollte sich umgehend mit seinem Arbeitgeber oder seiner Krankenkasse in Verbindung setzen und die Meldung berichtigen lassen. Fehlerhafte Angaben können bei der Berechnung der späteren Rente eine zügige Bearbeitung erschweren und im Ernstfall sogar bares Geld kosten. Weitere Informationen gibt es in allen Auskunftsund Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 48088. Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Arbeitsgemeinschaft Bayern Repräsentative Wahlstatistik bei der Bundestagswahl Der Briefwahlbezirk in der Gemeinde Geiersthal wurde vom Bayerischen Landesamt für Statistik als Repräsentativwahlbezirk bestimmt. Das heißt, dass Statistiken über die Beteiligung an der Wahl nach Geschlecht, Geburtsjahresgruppen und Wahlvorschlägen erstellt werden. Konkret bedeutet das, dass an die Briefwähler ein Stimmzettel ausgegeben wird, der bestimmte Merkmale enthält, z.B. „Frau, geboren 1979 – 1989“. Die Stimmzettel werden am Wahlabend wie gewohnt bei der Gemeinde ausgezählt, die Auswertung für die Statistik erfolgt aber nicht durch die Gemeinde sondern beim Landesamt für Statistik, das nur die Stimmzettel aber kein Wählerverzeichnis erhält. Das Wahlgeheimnis bleibt somit absolut gewahrt, da keinerlei Rückschlüsse auf das Abstimmverhalten möglich sind. Bundestagswahl/Landratswahl Die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag sowie voraussichtlich auch die Landratswahl finden am 24. September 2017 statt. Hierzu werden auch immer wieder Wahlhelfer gesucht. Wer Interesse hat, bitte unter Tel.: 09923/8415-0 melden. Sprachpaten gesucht Im Landkreis Regen gibt es seit einiger Zeit das Projekt Sprachpaten, welches Kinder und Jugendliche unterstützt, die deutsche Sprache zu erlernen. Sprachpaten sind vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund besonders wichtig. Sprachpatenschaft – Was ist das? Das Projekt „Sprachpaten“ versteht sich als Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche, die eine Hilfestellung beim Erlernen der deutschen Sprache benötigen. Der ehrenamtliche Sprachpate hilft dabei, das Interesse und die Freude am Erwerb der deutschen Sprache umzusetzen und die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit des Kindes oder Jugendlichen im Deutschen zu verbessern und somit die Integrationschancen junger Menschen mit Migrationshintergrund deutlich zu erhöhen. Wie werde ich Sprachpate? - Sie werden in zwei bis drei Lerneinheiten von einem kompetenten Referenten kostenlos zum/r Sprachpaten/in ausgebildet. - Es muss eine Verschwiegenheitsverpflichtung vom Sprachpaten unterzeichnet werden und ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt werden. Dieses erweiterte Führungszeugnis wird für dieses Projekt kostenlos ausgestellt. Wo findet der „Unterricht“ statt? Die Ausübung der Sprachpatenschaft findet in der Regel in geeigneten Räumlichkeiten an der Schule oder im Kindergarten statt, an der der Schüler/das Kind untergebracht ist. Zwischen Sprachpaten und Schule/Kindergarten wird ein Kooperationsvertrag geschlossen, in dem Unterrichtszeit und Unterrichtsort bestimmt sind. Informationen erhalten Sie beim: Bürgerbüro Landratsamt Regen Poschetsrieder Str. 16 94209 Regen Tel.: 09921/601-0 Fax: 09921/601-100 E-Mail: ehrenamt@lra.landkreis-regen.de www.landkreis-regen.de 8

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Helfer für Beerdigungen gesucht Dieses Thema ist nach wie vor aktuell. Wie bereits im letzten Gemeindeblatt berichtet, hat der Markt Teisnach als Betreiber des Friedhofs in Teisnach schon seit längerer Zeit Schwierigkeiten, geeignete Personen zu finden, die bei Erdbestattungen mithelfen, den Sarg ins Grab zu legen und den Blumenschmuck zur Grabstelle zu transportieren. Zwei Personen haben sich inzwischen gefunden, wünschenswert bzw. nötig wäre jedoch ein „Pool“ aus mehr als vier Personen, denn nicht jeder hat immer Zeit. Im Jahr 2016 wurden im Teisnacher Friedhof 22 Verstorbene erdbestattet. Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie z.B. nur für weniger Einsätze bereit sind. Benötigt werden bei jeder Beerdigung vier Männer oder Frauen. Die Tätigkeit am Tag der Beerdigung läuft folgendermaßen ab: Der Sarg, der im Leichenhaus steht, wird normalerweise während des Gottesdienstes auf einem Rollwagen zur Grabstelle gebracht und ins Grab gelegt. Anschließend bringt man den Blumenschmuck dorthin. Nach diesen Tätigkeiten können die Helfer wieder gehen; wenn die Trauergäste zum Friedhof kommen, sind sie also schon wieder weg. Es braucht auch keine spezielle Kleidung getragen zu werden (z. B. schwarzer Umhang etc.). Immer anwesend ist dabei ein Bediensteter des Marktes Teisnach, der die Arbeiten anweist. Ohne solche Helfer können keine Verstorbenen mehr vernünftig bestattet werden, es ist also ein sehr wichtiger Dienst. Pro Beerdigung wird für jeden Helfer eine Entschädigung von 30 Euro gezahlt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Gemeindeverwaltung Geiersthal unter Tel.: 09923/84150. Statistische Zahlen 2016 Einwohnerstand zum 31.12.2016: 2.216 (Einwohner mit Hauptwohnsitz, einziger Wohnung) 20 Geburten 14 Eheschließungen 18 Sterbefälle 138 Zuzüge 127 Wegzüge 4 Ehescheidungen Übernachtungen 2016: Gästeankünfte 2016: 2 Bürgerversammlungen 40.352 11.640 Neue Reisepässe ab 01.03.2017 Seit Anfang März gibt es neue elektronische Reisepässe. Diese enthalten ein modernes Sicherheitsdesign und neue Sicherheitsmerkmale. Hier die wichtigsten Neuerungen: - Die Passdecke ist nun etwas kleiner und flexibler - Die Passkarte ist aus Polycarbonat mit personalisiertem Sicherheitsfaden, der die Seriennummer und den Namen des Passinhabers enthält. In die Passkarte ist ein durchsichtiger Bereich mit Linsenstruktur eingefügt. In diese Linsenstruktur sind personenbezogene Informationen sowie das Bild des Passinhabers integriert. - Die Passbuchinnenseiten sind aus hochwertigem Sicherheitspapier mit Wasserzeichen und weiteren Sicherheitsmerkmalen. Die Kosten: Reisepass für Personen über 24 Jahre (Gültigkeit 10 Jahre): Reisepass für Personen unter 24 Jahre (Gültigkeit 6 Jahre): 60,-- € 37,50 € Weitere Informationen zum neuen Reisepass finden Sie unter: www.bmi.bund.de Allgemeine Informationen zum Reisepass: Alle Ausweise und Pässe werden in der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Die bei uns beantragten Ausweispapiere werden elektronisch verschlüsselt an die Bundesdruckerei übermittelt und dort bearbeitet. Die Ausstellung dauert in etwa 2 – 3 Wochen. Für eilige Anträge besteht die Möglichkeit, einen Expresspass, der innerhalb von 3 Tagen geliefert wird zu beantragen. Die Zusatzgebühr beträgt 32,-- €. Sollte auch das zeitlich nicht mehr möglich sein, kann von der Gemeinde ein sog. Vorläufiger Reisepass ausgestellt werden. Dieser ist maximal 1 Jahr gültig und darf nur mit einem Nachweis der Eilbedürftigkeit (z.B. Flugticket) ausgestellt werden. Beseitigung von pflanzlichen Abfällen Seit 01.01.2017 gilt eine Änderung der Bayerischen Pflanzenabfall-Verordnung (PflAbfV). Deshalb besteht ab 01.01.2017 die Möglichkeit nicht mehr, dass die Gemeinde durch eine Verordnung das Verbrennen von holzigen Gartenabfällen auch innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile zulassen kann. Künftig dürfen nach den Änderungen nur noch pflanzliche Abfälle aus Privatgärten und Parkanlagen außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur auf den Grundstücken, auf denen sie angefallen sind, verbrannt werden. Diese Änderung wurde auch deshalb herbeigeführt, da seit 01.01.2015 die Möglichkeit besteht, Bioabfälle getrennt zu sammeln und auch ein flächendeckendes Netz für die Erfassung von Grüngut vorhanden ist.

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Personelles Seit 02.01.2017 verstärkt der gelernte Kfz-Mechaniker Franz Meimer aus Seigersdorf unser Bauhof-Team. Prämierungsfeier ARBERLAND REGioGmbH Am 27.01.2017 wurde von der ARBERLAND REGio GmbH zum dritten Mal das Herkunftssiegel „ARBERLAND Premium“ an Unternehmen aus dem Landkreis Regen verliehen. Von den 12 prämierten Unternehmen kamen 2 aus der Gemeinde Geiersthal und zwar der Fachgroßhandel Langer aus Berging und die Schreinerei Peter, Altnußberg. Die Urkunde und die ARBERLAND Premium-Plakette wurden von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Bernhard Schwab, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Landrat Michael Adam überreicht. Ehrenamtstag Schirmherr Staatsminister Dr. Markus Söder, MdL lädt zum Ehrenamtstag für Samstag, 22.04.2017 alle Inhaber einer Ehrenamtskarte ein. Die Inhaber können an diesem Tag die Linienschiffe auf dem Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee ganztägig nutzen. v. li.: Landrat Michael Adam, Dr. Bernhard Schwab, Stephan Peter und Helmut Brunner v. li.: Landrat Michael Adam, Bürgermeister Anton Seidl, Franz Birnbeck vom Fachgroßhandel Langer, Dr. Bernhard Schwab und Helmut Brunner Fotos: Landratsamt  Beschränkte Beförderungskapazität  Bitte auf Verlangen die gültige bayerische Ehrenamtskarte sowie einen Ausweis als Identitätsnachweis vorlegen. 10

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Verleihung der Ehrenzeichen Bereits am 28.10.2016 fand in Regen die Verleihung der Feuerwehrehrenzeichen statt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird verliehen als Ehrenzeichen in zwei Klassen für 25-jährige (Klasse 2 versilbert) und 40-jährige (Klasse 1 vergoldet) aktive Dienstzeit bei einer Freiwilligen Feuerwehr oder bei einer Werkfeuerwehr. Folgenden Personen wurde für 25-jährige aktive Dienstzeit das Ehrenzeichen in Silber ausgehändigt: Hauptmann Michael (FFW Altnußberg) Peter Helmut (FFW Altnußberg) Kastl Markus (FFW Linden) Preiß Karl (FFW Linden) Für 40-jährige aktive Dienstzeit erhielten folgende Personen das Ehrenzeichen in Gold: Bielmeier Franz (FFW Altnußberg) Kastl Alois (FFW Linden) Menzel Rudolf (FFW Linden) v. li.: Kreisbrandmeister Alexander Iglhaut, Kommandant der FFW Altnußberg Helmut Peter, Franz Bielmeier, Bgm. Anton Seidl v. li.: Kreisbrandmeister Alexander Iglhaut, Kommandant der FFW Altnußberg Helmut Peter, Michael Hauptmann, Bgm. Anton Seidl v. li.: Kommandant der FFW Linden Anton Zitzelsberger, Rudolf Menzel, Alois Kastl, Bgm. Anton Seidl Fotos: Landratsamt Den Kommandanten und den Geehrten gilt unser herzlicher Dank für Ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz! v. li.: Kommandant der FFW Linden Anton Zitzelsberger, Karl Preiß, Markus Kastl, Bgm. Anton Seidl Terminankündigung: Bürgerversammlung am Donnerstag, 27.04.2017 um 19.30 Uhr im Gasthaus Gierl, Hartmannsgrub 11

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Verleihung der Ehrenamtskarte Am 29.03.2017 wurde in der Aula der Realschule Regen an einige Personen aus unserer Gemeinde die Bayerische Ehrenamtskarte verliehen und zwar: Gold an Josef Süß aus Kammersdorf für seine 40jährige Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Teisnach. Blau an Lea Engl, Frank Feuerecker, Markus Höpfl, Christoph Medger, Steffi Medger, Andreas Pinzl, Tobias Plötz, Sebastian Raith und Arthur Zoglauer als Einsatzkräfte bei der Freiwilligen Feuerwehr Linden sowie Waltraut Niedermeier als Beisitzerin beim VdK Teisnach bzw. als Sammlerin. v. li.: Landrat Michael Adam, Frau Donnerbauer aus Teisnach, Waltraut Niedermeier, Josef Süß, Frank Feuerecker, Arthur Zoglauer, Lea Engl, Sebastian Raith, Andreas Pinzl und Bürgermeister Anton Seidl Foto: Landratsamt Die Ehrenamtskarte ist eine Möglichkeit, das ehrenamtliche Engagement zu würdigen. Die Inhaber der Ehrenamtskarten können bei sogenannten Akzeptanzpartnern Vorzüge, wie etwa Preisnachlässe, genießen. Zudem gibt es bayernweit Vergünstigungen, wie etwa Nachlässe bei Eintritten in staatliche Museen. Die Akzeptanzpartner dürfen im Gegenzug damit werben, dass sie das Ehrenamt unterstützen. Genauere Informationen zur Ehrenamtskarte gibt es auch unter : www.landkreis-regen.de Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Der Landkreis Regen hat unlängst beschlossen, ein Seniorenpolitisches Gesamtkonzept erarbeiten zu lassen. Dabei geht es letztlich darum, alle Lebensbereiche von Seniorinnen und Senioren so zu gestalten, dass möglichst lang ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben im eigenen Zuhause möglich ist. Gemeindebürger bzw. Landkreisbürger ab 65 Jahren erhalten möglicherweise demnächst einen vierseitigen Fragebogen, bei dem insbesondere Wünsche, Bedürfnisse u. a. berücksichtigt werden sollen. Dieser Bogen sollte ausgefüllt im ebenfalls beiliegenden Freikuvert zurückgeschickt werden. Selbstverständlich ist diese Befragung anonym und unterliegt den Bestimmungen des Datenschutzes. Bei dieser Befragung geht es darum, von den älteren Landkreisbürgerinnen und –bürgern zu erfahren, wo aktuelle Probleme/Defizite vorhanden sind, welche Bedarfssituationen und Wünsche bei den verschiedenen Altersgruppen bzw. Gemeinden vorliegen, aber auch, welche konkreten Lösungsvorschläge gemacht und Maßnahmen ergriffen werden sollen. Besonders wichtig ist bei der Erarbeitung und Ausgestaltung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts die Berücksichtigung regionaler und örtlicher Besonderheiten – und hierfür sind unsere Bürgerinnen und Bürger Experten. Die Meinung jedes Einzelnen ist uns sehr wichtig. Wir bitten deshalb darum, sich an dieser Befragung zu beteiligen und den Fragebogen auszufüllen und zurück zu senden. Der Aufwand ist nicht sehr groß, der Gewinn für die Ausgestaltung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts – und damit letztlich für jeden Einzelnen – aber hoch. Vielen herzlichen Dank für die wertvolle Mitarbeit! Termine für Senioren Projekt „Jung hilft Alt“ in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsbörse im Landratsamt. Die erfolgreichen Handyund PC-Kurse für Senioren an den Schulen gibt es auch in diesem Jahr wieder. Handykurse: Mittelschule Viechtach am 02.05. nachmittags Mittelschule Regen am 16.05. von 13.15 – 15.15 Uhr Mittelschule Zwiesel am 30.05. von 12.30 – 14.30 Uhr Für die PC-Kurse gibt es noch keine genauen Termine, diese werden aber zu gegebener Zeit in der Presse veröffentlicht. Außerdem werden im Mai kostenlose Kinonachmittage für Senioren angeboten und zwar: Filmtheater Zwiesel: 03.05. um 14.30 Uhr Kino-Center Regen: 11.05. um 14.30 Uhr Kino Neue Post-Lichtspiele Viechtach: 17.05. um 14.30 Uhr (Um genau planen zu können, wird um Anmeldung bis spät. 19.04. unter 09921/6010)gebeten) Das Kreis-Seniorenfest findet am 06.08. im Rahmen des Volksfestes statt.

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Kinder und Bildung Schule Mittagsbetreuung Unterrichtsgang zur Wasserversorgungsanlage Geiersthal-Nord Die 4. Klasse der Grundschule Geiersthal erkundete am 15.03. gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Jeworutzki die Wasserversorgungsanlage Geiersthal-Nord. Die Gemeinde verfügt über eine eigenständige Wasserversorgungsanlage mit einem Leitungsnetz von ca. 50 km Länge, an welches derzeit rund 635 Anwesen angeschlossen sind. Der zuständige Wasserwart und Bauhofleiter Nikolaus Englmeier führte die Kinder zum Tiefbrunnen, dem Hochbehälter und der Entsäuerungsanlage. Er erklärte alle Details ausführlich und kindgerecht und beantwortete geduldig sämtliche Fragen der Schülerinnen und Schüler. Diese waren sehr beeindruckt von den Ausmaßen der Anlage. Ein Fassungsvermögen von 150 000 l kann erst durch eine Besichtigung wirklich verstanden werden. Und so staunten die Kinder nicht schlecht, als sie die Wassermassen im Hochbehälter sahen. Die Anfrage, ob man denn im Sommer darin einmal baden dürfe, musste dann aber leider verneint werden. Auch die Länge des Leitungsnetzes rief ungläubige Blicke hervor. Herr Englmeier schilderte den Weg des Wassers von der Quelle bis ins heimische Bad der Kinder. Alle Schülerinnen und Schüler waren begeistert von dem Ausflug und haben nun bestimmt ein besseres Verständnis, woher das Wasser kommt, wenn sie beim Zähneputzen morgens den Wasserhahn aufdrehen. Corinna Bauer von der Mittagsbetreuung hatte die Idee, sich bei Playmobil um ein Spendenpaket zu bewerben. Nach einer Prüfung bzw. Rückfrage durch den Spielwarenhersteller kam nun im Februar 2017 ein tolles Paket der Fa. Playmobil bei der Mittagsbetreuung an. Die Kinder waren total begeistert. Von einem Bauernhof über Flugzeuge und viel Zubehör war alles dabei, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Natürlich wurden die Spielsachen im Anschluss gleich ausprobiert. Kinder der Mittagsbetreuung mit den Playmobil-Spielsachen Kindergarten Die Schüler mit Wasserwart Klaus Englmeier Foto/Text: Schule Gemeinsame, gesunde Brotzeit Jedes Jahr, wenn die Fastenzeit beginnt, starten wir im Kindergarten mit dem Projekt "Gemeinsame, Gesunde Brotzeit". Einmal in der Woche, immer am Mittwoch, wird für die Kinder im Haus die Brotzeit zubereitet. Die Kleinen freuen sich und sind neugierig auf das, was es gibt. Wir belegen Vollkornbrote oder -semmeln mit Butter, Käse, Schnittlauch, Honig und dergleichen, ebenso knabbern wir frisches Obst und Gemüse oder lassen uns ein Joghurt schmecken. Zur Freude des gesamten Kindergartens startet zu dem ab 01.Mai das Projekt "Schulobst" in Zusammenarbeit mit Edeka Kauer, welches vom Kultusministerium Bayern gesponsert wird. Ab diesem Zeitpunkt wird einmal wöchentlich, zusätzlich zur eigenen Brotzeit, kostenlos Obst und Gemüse geliefert, welches die Kinder genießen dürfen 13

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Kindergarten Bischofsbesuch in der Pfarrei Als Bischof Rudolf Voderholzer zu Besuch in der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf war, lud er alle Kinder zur Kindersegnung nach Patersdorf in die Pfarrkirche St. Martin ein. Etliche Kinder aus unserem Kindergarten St. Josef folgten dieser Einladung. Wir gaben unser Lied "Gottes Segen sei mit Dir" zum Besten und 3 mutige Vorschulkinder sprachen die Fürbitten. Dann holten wir uns den persönlichen Segen des Bischofs ab. Jedes Kind traute sich nach vorne zu gehen, sie waren sichtlich stolz. Zum Abschluss überreichten wir ihm gelbe und weiße Tulpen, welche der Bischof zu einem Strauß zusammenfasste. Waldtage im Kindergarten Mit Beginn der Frühlingszeit können wir wieder in den Wald gehen. Die Kinder lieben es, sich in der freien Natur aufzuhalten, zu bewegen, zu spielen und Picknick zu machen. Hier entstehen immer wieder besondere Spiel- und Lernsituationen, in denen die Kinder ihre Kreativität zeigen und entfalten können. Die Brotzeit auf der Picknickdecke schmeckt allen an der frischen Luft sehr gut. Dieser gemeinsame Erlebnistag dient auch einem positiven Gruppengefühl, deshalb freuen wir uns schon wieder auf den nächsten Ausflug in die Natur. Fotos/Text: Kindergarten 14

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Sozialkaufhaus „Mosaik“ Einkaufen, ohne immer auf den Preis schauen zu müssen, ist für viele Familien oft nicht mehr möglich. Bereits im September 2008 wurde das Kleiderkammerl eröffnet, um vielen Menschen eine Möglichkeit zu bieten, die ganze Familie günstig einzukleiden. Die Räumlichkeiten waren viel zu klein und so wurde aus dem Kleiderkammerl das „MOSAIK“. Seit 1 Jahr präsentiert sich das Sozialkaufhaus in der Adolf-Pfleiderer-Str. 3 in Teisnach in den neuen Räumen und wird sehr begeistert angenommen. Dekorativ und geschmackvoll zeigt sich das große Angebot bereits in den Schaufenstern. Dank der großzügigen Spenden kann immer eine große Auswahl gut erhaltener, sauberer und modisch aktueller Kleidung angeboten werden. Sozial – günstig – nachhaltig – umweltfreundlich – Rohstoff und Ressourcen schonend durch Wiederverwendung! Im „Mosaik“ darf „JEDER“ einkaufen. Die Einnahmen werden nach Abzug von Miet- und Nebenkosten für soziale Zwecke verwendet. Das ganze Team arbeitet seit Jahren unentgeltlich. Text: Gens Öffnungszeiten des Sozialkaufhauses: Montag 09.30 – 17.00 Uhr Mittwoch 09.30 – 16.00 Uhr Pfarr- und Gemeindebücherei Die Pfarr- und Gemeindebücherei Teisnach befindet sich im Rathaus in Teisnach. Öffnungszeiten: jeden Donnerstag von 15 – 18.00 Uhr und jeweils nach dem Sonntagsgottesdienst bis 11.45 Uhr. Aufruf an alle lesefreudigen Gemeindebürger: Die Bücherei bekam kürzlich Besuch von Frau Dipl. Bibl. Ursula Pusch vom Dachverband der Pfarr- und Gemeindebüchereien der Diözese Regensburg, die dem Büchereiteam beratend beisteht, aber auch abrechnungstechnisch bzw. fördermäßig Richtlinien vorgibt. Diese beinhalten auch Mindestanforderungen, an die die Zuschusshöhe geknüpft ist. Die volle Bezuschussung setzt voraus, dass die jährliche Ausleihezahl nicht kleiner ist als die Zahl der vorhandenen Bücher. (Eigentlich liegt die Vorgabe sogar beim 1,5fachen der Bücherzahl). Das heißt bei unserem Bücherbestand von ca. 4.000 Büchern müssten 4.000 – 6.000 Ausleihungen im Jahr nachgewiesen werden. Dies ist nur mit starkem Zuwachs des Bücherverleihes, eben durch regen Besuch und vielen neuen Benutzern zu erreichen. Deshalb die dringende Bitte an alle Leser: Nutzen Sie das überaus kostengünstige Angebot! Der umfangreiche, aktualisierte Lesestoff dürfte für alle Altersgruppen interessant sein. Außerdem wären weitere ehrenamtliche Mitarbeiter beim Team herzlich willkommen, weil dadurch das wöchentliche Öffnungsangebot noch erweitert werden könnte. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns. Vielen Dank. Ihr Büchereiteam Text: Büchereiteam 15

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