AUSBLICK 1/2017

 

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AUSBLICK 1/2017

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AUSBLICK Informationen für Mitglieder der WBG Laatzen l Ausgabe 01.2017 BaumaSSnahmen Die umfangreichen Baumaßnahmen der WBG in Hemmingen und Alt-Laatzen wurden planmäßig abgeschlossen. Wir stellen Ihnen die Projekte im AUSBLICK näher vor. Seite 1–4 Hausnotruf Die Johanniter Unfallhilfe unterstützt Senioren mit einem speziellen Hausnotrufdienst. WBG-Mieterin Rosemarie Krisch nutzt diesen Service, um trotz angeschlagener Gesundheit weiterhin in eigener Wohnung selbstständig leben zu können. Seite 6–7 Mülltrennung Was kommt in welchen Sack oder welche Tonne? Das deutsche System der Mülltrennung hat generell viele Befürworter. Doch die praktische Anwendung ist manchen WBG-Mietern nicht so richtig klar. So einiges landet in den Gelben Säcken, was dort eigentlich nicht hingehört. Im AUSBLICK erklären wir Ihnen, was beim Thema Müll zu beachten ist. Seite 12–13 Neubau und Modernisierung Wir bauen für Sie! Die Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen hat in diesem Frühjahr umfangreiche Bau- und Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen. Insgesamt 8,6 Mio Euro hat das Unternehmen in zwei Großprojekte in Hemmingen und Alt-Laatzen investiert. Im Alten Dorf in Hemmingen wurde für 5,1 Mio Euro eine alte Wohnanlage aus den 1960er Jahren in zwei Bauabschnitten aufwändig saniert und an moderne Standards angepasst. Auffällige Visitenkarte des neugestalteten Carrées ist die hochwertige massive Klinkerfassade (Foto oben). „Die Herausforderung bestand bei der Komplettsanierung der bewohnten Gebäude darin, die Mieter nicht allzu sehr zu strapazieren. Das ist uns gelungen“, so Architekt Volker Freese. Die Arbeiten in Hemmingen wurden Anfang April mit den letzten Arbeiten an den Außenanlagen planmäßig abgeschlossen. In der Gartenstraße in Alt-Laatzen setzt die WBG ab sofort mit einem modernen Neubau städtebauliche Akzente. Im März konnten die Mieter bereits ihre neuen Wohnungen be- ziehen. Der Abriss einer alten Immobilie der Wohnungsbaugenossenschaft machte die Baumaßnahme möglich. 3,5 Mio Euro beträgt hier das Investitionsvolumen. 21 Stellplätze wurden dabei von der WBG in der Gartenstraße neu geschaffen. Besonderheiten des Projekts: die geschlossene Bauweise – der Neubau schließt direkt an das angrenzende Gebäude Gartenstraße 9 an – und die Laubengangerschließung. Auch bei dieser Maßnahme kam eine klassische, hochwertige Klinkerfassade nach heutigen energetischen Standards zum Einsatz. Die WBG setzt im Rahmen ihrer Investitionstätigkeit verstärkt auf Bestandserhaltung durch geeignete Modernisierungen und erhält dadurch Wohnraum für Generationen. Weiter auf Seite 2–4

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Liebe Leserin, lieber Leser, wir hoffen, Sie haben Spaß an dieser Frühlingsausgabe unseres Mitgliedermagazins. Neben aktuellen WBG-Themen stellen wir immer auch Sie – die Mitglieder! – in den Mittelpunkt der Berichterstattung im AUSBLICK. Natürlich interessieren uns auch Ihre Meinungen und Anregungen als Leserinnen und Leser. Sie haben spezielle Themenwünsche oder vielleicht auch eine ganz tolle Geschichte auf Lager? Schreiben Sie uns, schicken Sie uns Ihre Ideen und Hinweise. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen: redaktion@wbg-laatzen.de oder per Post, Stichwort: AUSBLICK Ihnen ein friedliches, sonniges Osterfest! Der WBG-Vorstand Martin Stegen, Michael Reineke Mieterglück in der neuen Gartenstraße Die WBG wünscht Ihnen frohe und sonnige Osterfeiertage! Es ist ein trister, kühler Februarmorgen, als Helena Distelkamp ihre Sachen packt. Sie lässt ihr altes Zuhause im Schubertweg hinter sich. Fünfeinhalb Jahre hatte sie dort in LaatzenMitte gewohnt, jetzt wurde es Zeit für einen Neuanfang. „Ich möchte mein Leben ein wenig umkrempeln und einfach mal etwas Neues wagen“, erzählt die frühere Angestellte im Sozialministerium voller Tatendrang. Ihren langgehegten Traum von einem schönen großen Schlafzimmer mit einem Riesenkleiderschrank will sie jetzt in einer geräumigen Zwei-Zimmer-Wohnung im WBG-Neubau in der Gartenstraße erfüllen. 2

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Seit Anfang März sind die frisch fertiggestellten Wohneinheiten in der Gartenstraße von den neuen Mietern offiziell bezogen. Mit ihrem modernen Wohnkonzept verwirklicht die Wohnungsbaugenossenschaft in Alt-Laatzen ihre Vision von zeitgemäßer Architektur und einer entsprechenden Grundrissgestaltung. Der Neubau besticht durch seine edle und stilvolle Klinkerfassade mit einer klaren Formgebung und fügt sich dadurch perfekt ins Straßenbild ein. Als der Möbelwagen von Helena Distelkamp Ende Februar in der Gartenstraße vorfährt, sieht es dort noch ein wenig nach Baustelle aus. Eine Palette Pflastersteine wartet auf die Weiterverarbeitung – die Aufbereitung der Außenanlagen der modernen Wohnanlage steht an. Helena Distelkamp lässt sich die Vorfreude auf ihr neues Heim nicht nehmen. „Ach, mich stört das nicht die Bohne“, sagt die quirlige Frau lachend. „Ich bin einfach dankbar, dass das mit der schönen Wohnung hier geklappt hat.“ „Bei der Realisierung haben wir besonderen Wert auf energiesparendes und ökologisches Wohnen gelegt“, betont WBG-Vorstand Martin Stegen. Durch die massive Bauweise mit dem verklinkerten Verblendmauerwerk wurde eine optimale Wärmespeicherung erreicht. Die zusätzliche Versorgung des Gebäudes über ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk mit Energie und Wärme sowie eine behindertengerechte und barrierefreie Wohnraumplanung unterstreichen den Anspruch der Genossenschaft an Nachhaltigkeit. Für Helena Distelkamp sind das technische Randaspekte. „Ich bin einfach nur glücklich, morgens in meiner sonnigen Küche sitzen zu können und den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören“, schwärmt sie. Dabei hatte sie zunächst gar keine Wohnung für sich gesucht, sondern lediglich Sohn Alexander ins WBG-Vermietungsbüro begleitet. Ihm hatte sie vorgeschlagen, sich für die Gartenstraße zu bewerben. „Ich habe zunächst wirklich nur an meinen Sohn gedacht“, sagt Helena Distel- kamp fröhlich. Als dann eine WBG-Mitarbeiterin vorschlug, sich dort selber eine Wohnung zu nehmen, war sie im ersten Moment richtig perplex. „So ein Gebäude in dieser tollen Lage! Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass für mich noch etwas frei ist“, so die Neumieterin. „Außerdem ... Mutter und Sohn unter einem Dach – das könnte ein bisschen gluckenhaft wirken, schoss mir im ersten Augenblick durch den Kopf.“ Als der Filius aber sein Okay gab, war die Sache schnell geritzt. Für den Umzug der Mutter hat der 28-Jährige gleich ein paar Kumpels und den Transporter organisiert. Die jungen Männer kommen an diesem kühlen Februarmorgen auch gut ins Schwitzen; der Aufzug ist noch nicht in Betrieb. Helena Distelkamp ficht das nicht an. Sie malt sich unterdessen ihr Leben im neuen lichtdurchfluteten Zuhause aus. Das erste Einrichtungsprojekt – das steht für sie schon fest! – wird der riesige Kleiderschrank fürs neue Schlafzimmer. „mein neuer groSSer Sonnenbalkon ist ein echter Traum. Dieser weite, unverstellte Blick – einfach herrlich! Ich liebe Blumen und werde es mir hier richtig schön machen.“ WBG-Mieterin Helena Distelkamp bei ihrem Einzug in den WBG-Neubau in der Gartenstraße 3

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Das Ehepaar Brodhagen vor der noch unsanierten Dorfstraße freute sich 2015 auf „endlich warme Füße“. „Die Bauarbeiten waren schon heftig und haben uns Mieter auf eine echte Probe gestellt. Das Ergebnis kann sich aber wirklich sehen lassen!“ Isolde und Jürgen Brodhagen SHcehmmmuicnkgsetrück Die Sanierungsmaßnahmen der WBG im Alten Dorf in Hemmingen sind erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie die Bewohner finden. Isolde und Jürgen Brodhagen sind praktisch Mieter der ersten Stunde. Das Ehepaar wohnt seit rund 50 Jahren in der Dorfstraße. Die beiden Hemminger lieben die Lage und die schöne Umgebung, die sie häufig mit dem Fahrrad erkunden. Die Modernisierungsmaßnahmen waren für die Rentner nicht „ohne“, wie sie ehrlich zugeben. „Es ist eine Herausforderung, bei der Komplettsanierung bewohnter Gebäude die Mieter nicht zu sehr zu strapazieren“, sagt auch Architekt Volker Freese. Der Aufwand hat sich gelohnt: Der Wohnkomfort für die WBG-Mieter im Alten Dorf ist spürbar gestiegen. Die Mehrfamilienhäuser haben nun fast Passivhausstandard. So können sich Isolde und Jürgen Brodhagen auch in ihrer Parterrewohnung, die über einem unbeheizten Keller liegt, nun über die gute Wärmedämmung und „endlich warme Füße“ freuen. Kora Bittner wohnt erst seit Oktober in der sanierten Dorfstraße: „Wenn Freunde zu Besuch kommen, glauben die meist, dass das alles hier komplett neu gebaut wurde.“ „Die Anlage hier ist wirklich topmodern und Gepflegt. Der Spielplatz ist für die Kiddies auch super! kaum zu glauben, dass das mal alte Mehrfamilienhäuser aus den 1960er Jahren waren!“ WBG-Mieterin Kora Bittner 4

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Gegen Salz und Schmutz: Frühjahrskur fürs Auto Mit heiler Haut durch den Frühjahrsputz In vielen Haushalten steht jetzt der Frühjahrsputz an. Fenster werden gewienert, Fußböden auf Hochglanz gebracht. Oft passiert dies mit mehr oder weniger aggressiven Haushaltschemikalien, die versprechen, gleichzeitig Pilze, Viren, Fett und Kalk zu beseitigen. Die keimtötende Wirkung kann aber auch dem Menschen schaden und zu Atemwegsbeschwerden, Ekzemen oder Allergien führen. Dabei gibt es umwelt- und hautfreundliche Alternativen. Darauf weist die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH) hin. »Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda – fertig!« Viele Verschmutzungen lassen sich mit wenigen Mitteln beseitigen. Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda sind, kombiniert mit Mikrofasertuch oder Putzschwamm, wahre Putzwunder. Oft sind sie auch kostengünstiger als herkömmliche Reiniger. • Essig wirkt gegen Kalk. Mit Zitronen- oder Orangenschalen versetzt, entsteht eine wohlriechende Mischung, die sich für die Reinigung vieler Oberflächen eignet. • Zitronensäure wirkt ähnlich wie Essig, ist jedoch geruchsneutraler und weniger stark. lässt sich gut mit einer Sprühflasche verteilen. Das Fenster wird anschließend mit einem Tuch oder Zeitungspapier getrocknet. • Wasser mit Natron reinigt auch den Kühlschrank von Verschmutzungen. Dafür die Mischung auftragen, einige Minuten einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch wegwischen. • E ine Waschsoda-Wasser-Mischung sorgt schnell und schonend für das Verschwinden hartnäckiger Fettflecken. • S äurebeständige Böden und Arbeitsoberflächen lassen sich mit Essig-Wasser (Mischverhältnis 1:1) und etwas Natron reinigen. • Möbel lassen sich gut mit einer selbst hergestellten Möbelpolitur aus Essig und Öl pflegen. • Wasser, dem etwas Natron zugefügt wird, macht Fenster wieder sauber; die Mischung Tipp: Auch beim Öko-Putzen immer Handschuhe tragen Haushaltshandschuhe gehören auch beim Putzen mit natürlichen Mitteln zur Grundausstattung. Denn auch Essig, Zitronensäure und Natron können, obwohl eine nachhaltige Alternative, bei Kontakt Haut und Schleimhäute reizen. Streusalz, Splitt, Schneematsch und Schmutz machen dem Auto im Winter mächtig zu schaffen. Deshalb steht jetzt ein gründlicher Frühjahrsputz von innen und außen an. „Das sorgt für mehr Fahrsicherheit und dient gleichzeitig dem Werterhalt des Fahrzeugs“, erklärt Steffen Mißbach, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Besonderes Augenmerk gilt dem Rostbefall an der Bremsanlage. Den Bremsen-Check sollte jedoch besser eine Fachwerkstatt erledigen. Politur schützt vor aggressivem Vogeldreck Vor der Fahrt durch die Waschanlage Felgen, Radkästen, Seitenschweller und Unterboden mit dem Dampfstrahler sorgfältig reinigen. Dabei auf ausreichend Abstand achten, um den Lack nicht zu beschädigen. An Türfalzen und Karosserieritzen mit einem weichen Schwamm den Schmutz entfernen. Nach der Wäsche den Lack checken. Dabei Steinschlagschäden mit dem Lackstift ausbessern, damit sich dort keine Rostnester bilden. Eine Politur schützt die Autohaut zusätzlich gegen aggressiven Vogelkot oder Baumharz. Gründliches Lüften zieht die Winterfeuchtigkeit aus dem Innenraum. Das verhindert Korrosion. Auch alte Zeitungen unter den Fußmatten ziehen die Feuchtigkeit aus den Bodenteppichen. Kaffeepulver im Fußraum beseitigt muffige Gerüche im Wagen. Anschließend einfach absaugen. Mit einer alten Zahnbürste oder Wattestäbchen lassen sich schwer zugängliche Stellen und Lüftungsgitter wirkungsvoll reinigen. Belag auf der Windschutzscheibe entfernen Saubere Scheiben sorgen für bessere Sicht und damit mehr Sicherheit. Das lange Fahren mit Heizung und Gebläse hinterlässt einen schmierigen Belag auf dem Glas. Der kann bei tief stehender Sonne oder Nachtfahrten zu gefährlichen Reflexen führen. Deshalb die Fenster am besten mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger abwischen. „Wenn zudem die Scheibenwischer Schlieren auf der Windschutzscheibe hinterlassen, müssen sie unbedingt ersetzt werden“, sagt TÜV RheinlandFachmann Mißbach. Übrigens: Spritfresser wie Skiträger oder Dachboxen nicht länger als unbedingt notwendig benutzen, denn sie erhöhen den Kraftstoffverbrauch. 5

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„Wenn ich die nicht hätte …!“ Eine tolle Hausgemeinschaft und der Hausnotruf sichern Rosemarie Krisch ein leben im eigenen Zuhause 40 Jahre schon lebt Rosemarie Krisch in der kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung in der Laatzener Birkenstraße. Seit ihr Mann 2014 verstarb, tut sich die Seniorin etwas schwer mit den kleinen Dingen des Alltags. Einkäufe, Bankgeschäfte, Behördengänge – vieles hat zuvor ihr Ehemann Günther für die heute 83-Jährige erledigt. Als auch noch verstärkt schwere gesundheitliche Probleme hinzukamen, drohte das gewohnte selbstständige Leben der alten Dame in der eigenen Wohnung von einem auf den anderen Tag in Gefahr zu geraten. „Ich weiß es noch ganz genau, berichtet Rosemarie Krisch und mustert mit wachen Augen ihre Umgebung, „es war ein wunderschön sonniger Herbsttag, die Balkontür stand offen, ich saß beim Frühstück – und zack! – lag ich auf dem Boden. Einfach umgefallen!“ Aufmerksame Nachbarn hörten das Rufen der alten Dame durch die geöffnete Balkontür. „Das war mein Glück!“ Danach: Krankenhaus, Reha und die Unsicherheit, ob sie es noch einmal zu Hause alleine schaffen kann. Besorgte Bekannte rieten der Seniorin daraufhin, sich mit dem Thema Altenpflegeheim zu beschäftigen. „Anfangs kam ich schon ins Grübeln“, verrät Rosemarie Krisch nachdenklich. „Aber ich liebe meine Ungebundenheit und bin jetzt doch froh, zu Hause bleiben zu können. Das Glück der Laatzenerin: die tolle Hausgemeinschaft der zwölf Parteien in der Birkenstraße 10 und der Hausnotruf der Johanniter Unfallhilfe. Das Notrufsystem, bestehend aus Basisstation mit Lautsprecher, Mikrofon und Notruftaste sowie einem kleinen separaten Sender, den die Nutzer als Halskette oder um den Arm tragen können – es gibt der gesundheitlich angeschlagenen Seniorin die nötige Sicherheit für ein Leben in den eigenen vier Wänden. Sie weiß, im Notfall ist über den kleinen Signalknopf schnell Hilfe da. JohanniterKundenberater Michael Hasselkus nahm sich viel Zeit für die 83-Jährige und stellte Rosemarie Krisch das Notrufgerät in aller Ruhe vor. „Ich empfehle immer, den Sender als Armband zu tragen“, erklärt der Notrufexperte. „Ein Griff ans Handgelenk geht in der Regel schneller als umständlich unter die Bluse zu fassen.“ Für den Notfall ist Rosemarie Krisch nun bestens gerüstet. Für alles andere sorgt ein Betreuungsdienst, der zweimal täglich vorbeischaut – und vor allem die netten Nachbarn, die ständig nach dem Rechten sehen. Sie erledigen die Einkäufe, machen der Seniorin die Wäsche, kümmern sich um die lästigen Behördenschreiben und Bankgeschäfte. „Wir haben eine wirklich tolle Hausgemeinschaft“, betont Rosemarie Krisch. Sie weiß: „Wenn ich die nicht hätte … Ohne die Hilfe meiner Nachbarn wäre ich längst aufgeschmissen!“ Wo die Hilfe ihrer Nachbarn aufhört, da greift der Johanniter Hausnotruf, der der alten Dame ein sicheres und geborgenes Gefühl vermittelt. „Ich musste mich erst an das Ding gewöhnen“, gibt Rosemarie Krisch zu. „Aber ich möchte nicht weg aus meiner Wohnung und ohne geht‘s leider nicht mehr, das weiß ich.“ 6

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Unfall auf der Fahrt ins Büro Wo beginnt der Arbeitsweg? Dass bei Arbeitsunfällen die gesetzliche Unfallversicherung greift, wissen die meisten. Hierzu zählen Unfälle, die während der Arbeit sowie auf dem Weg dorthin oder von dort nach Hause geschehen. Freizeitunfälle hingegen werden nur durch eine private Unfallversicherung finanziell abgesichert. Doch wo beginnt der Weg zur Arbeit genau und wer übernimmt, wenn das Unglück auf einem Umweg geschieht? Kosten Hausnotruf Sonderkonditionen für WBG-Mieter Leistungspaket mit Schlüsselhinterlegung bei den Johannitern: 31,00 Euro pro Monat; keine Anschlussgebühr, im Anschluss­ monat keine Gebühren. Tipp Bei Bestehen eines Pflegegrades und nach Genehmigung gibt es von der Pflegeversicherung für das Hausnotrufgerät eine monatliche Zuzahlung in Höhe von 18,36 Euro. Für die Anschlusskosten erhalten Sie einmalig 10,49 Euro. Infos Das Johanniter-Infomobil auf dem Alt-LaatzenerWochenmarkt: 20.4./27.4./4.5./11.5. Kostenlose Hotline: 0800 0019214 Unfallversicherung: Wo beginnt der Arbeitsweg? (Foto: obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG) Nur wenige Umwege sind gesetzlich versichert: In der Regel ist nur der direkte Weg zwischen dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz gesetzlich versichert. Dieser beginnt, sobald der Arbeitnehmer die Außenhaustür seines Wohngebäudes durchschritten hat. Verlässt er jedoch seinen Weg, entfällt der gesetzliche Unfallschutz. „Bestimmte Umwege sind allerdings gedeckt – dazu zählen die Unterbringung von Kindern, Fahrgemeinschaften, Umleitungen und längere, aber verkehrsgünstigere Wege“, so Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Im Falle der Kinderbetreuung sollte man jedoch wissen, dass Arbeitnehmer zwar auf dem Weg dorthin versichert sind, nicht aber innerhalb des jeweiligen Gebäudes. Geschieht hier ein Unfall, greift die gesetzliche Versicherung nicht. Ebenfalls wichtig: Unterbrechen Arbeitnehmer ihren direkten Weg über zwei Stunden, um zum Beispiel private Besorgungen zu erledigen, sind sie auch danach nicht mehr gesetzlich versichert! Typische Zweifelsfälle: Auch der Versicherungsschutz auf der Toilette oder in der Mittagspause wirft immer wieder Fragen auf: Denn der Gang zum Toilettenraum ist gesetzlich abgesichert, der weitere Aufenthalt dort aber nicht. Ähnlich verhält es sich in der Mittagspause. In der Regel gilt, dass nur der Weg zum Ort der Nahrungsaufnahme in der Mittagspause gesetzlich versichert ist. Ob man seine Mahlzeit in der Kantine, zuhause oder in einem Restaurant zu sich nimmt, ist hierbei irrelevant. Der gesetzliche Unfallschutz endet mit Betreten der Lokalität. Das bedeutet zum Beispiel, dass Arbeitnehmer sogar in der betriebseigenen Kantine nicht gesetzlich versichert sind. Und der Weg zum Supermarkt ist nur dann versichert, wenn etwas zum Verzehr für die Mittagspause eingekauft wird. Spaziergänge und Raucherpausen gelten ebenfalls als Privatangelegenheit und sind somit nicht gesetzlich abgedeckt. Besser einen Rundumschutz wählen: Um tatsächlich gut abgesichert zu sein, empfehlen die DVAG-Experten eine private Unfallversicherung. Diese bietet umfangreichen Schutz und springt für eben jene Unfälle ein, die dem Privatbereich zuzuordnen sind. Meist gibt es dabei Zusatzleistungen wie das Krankenhaustagegeld oder die Übernahme von Folgekosten bei Invalidität. Rehakosten werden ebenfalls zum Teil erstattet und zusätzlich kann eine Unfallrente abgeschlossen werden. Diese übernimmt wiederkehrende Kosten – zum Beispiel die Ausgaben für eine Haushaltshilfe – und kann je nach Bedarf individuell gestaltet werden. 7

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Menschen vieler Nationen leben als Mieter unter dem Dach der Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen. Menschen wie Risto Ivanov. Der 64-Jährige kam 1973 aus Makedonien nach Deutschland. Eigentlich wollte er damals nur seine Schwester besuchen. „Doch dann habe ich meine spätere Frau getroffen und bin gleich hier geblieben“, verrät er schmunzelnd. Ein Stück Heimat! Prunkstück: Der Altarraum ist Mittelpunkt des Gemeindehauses der makedonisch-orthodoxen Kirche. Fußballverrückt: Risto Ivanov hielt jahrelang für den Laatzener Verein Ilinden als Libero die Knochen hin. Makedonischer Nationalheld: Spase Begalinoski (li.) und Risto Ivanov vor der Büste von Goce Delčev. Seit 1974 ist Risto Ivanov bereits WBG-Mitglied. Letzten Dezember feierte er mit anderen Ehrengästen sein rundes WBG-Jubiläum im Parkhotel Kronsberg. „Ich habe bislang nur gute Erfahrungen mit der Wohnungsbaugenossenschaft als Vermieter gemacht“, betont der gelernte Tischler, der nach Problemen mit der Halswirbelsäule und einer schweren Operation mittlerweile Frührentner ist. Seinem großen Hobby Fußball kann der frühere Libero daher nicht mehr nachgehen. Der aktive Mittsechziger engagiert sich dafür umso intensiver für die kleine makedonischorthodoxe Kirchengemeinde Sveti Spas (zu Deutsch: Christi Himmelfahrt). Das rege Kirchenengagement bestimmt sein Leben. Risto Ivanov greift Kirchenvorstand Spase Begalinoski dabei tatkräftig unter die Arme: „Meine Freizeit widme ich der Gemeinde“, erklärt der Alt-Laatzener, „es gibt hier für mich immer etwas zu tun.“ Rund 100 Gemeindemitglieder zählt Sveti Spas. Nicht wenige davon, so Ivanov, wohnen bei der WBG. 28 Jahre lang war Sveti Spas Untermieter der St. Mathilde Gemeinde in der Eichstraße. 2011 kam dann der Wendepunkt für die kleine orthodox-makedonische Kirche: die Übernahme des Kirchenkontaktzentrums der Laatzener Thomasgemeinde im Kiefernweg. Endlich ein eigenes Zuhause – Kirche und soziale Begegnungstätte unter einem Dach! In Eigenregie wurden die Räumlichkeiten umgebaut. Pfingsten 2012 war die feierliche Weihung des neuen Gotteshauses durch einen orthodoxen Bischof, der dafür extra aus Makedonien anreiste. Mittelpunkt der kirchlichen Einrichtung ist ein schöner Altarraum, den viele prächtige Ikonenrepliken verzieren. „Kirche spielt für uns eine sehr große Rolle“, erklärt Sveti Spas Vorstand Spase Begalinoski. „Sie bedeutet für uns ein Stück Heimat in der Fremde, eine soziale Anlaufstelle!“ Aber wie so häufig heutzutage – auch die kleine Gemeinde der Laatzener Auslandsmakedonier hat mit Nachwuchssorgen zu kämpfen. „Ja, leider“, bedauert Risto Ivanov. „Wie anderswo auch verbringt unsere Jugend mittlerweile ihre Freizeit lieber zu Hause vorm Computer.“ 8

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Gefahrenquelle Treppenhaus? Der erste Eindruck zählt: Treppenhäuser gelten gemeinhin als Visitenkarte eines Hauses. Dass dort achtlos abgestellte Gegenstände den Gesamteindruck einer Wohnanlage beeinträchtigen können, leuchtet ein. Das Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz. Das gilt auch für die gemeinsame Nutzung der öffentlichen Bereiche eines Mehrfamilienhauses wie Treppenhaus und Keller. Dass die Ansammlungen von Hausrat in den Gemeinschaftsbereichen eines Mehrfamilienhauses aber auch zur Gefahrenquelle werden können, zeigte jetzt ein schwerer Zwischenfall in der Nelkenstraße in Rethen. Dort geriet im Januar in einer WBG-Im- mobilie ein abgestellter Fahrradanhänger im Untergeschoss aus unbekannten Gründen in Brand. Nur der Aufmerksamkeit eines WBG- Mieters, der den dichten Qualm im Treppen- weise nicht zu Schaden. Allerdings musste das komplette Treppenhaus neu gestrichen werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass Mieter unberechtigt Gegenstände im Hausflur lagern. Mal wird dort ein Blumenkasten oder ein Fahrrad zwischengelagert, mal lehnt ein defektes Möbelstück am Treppengeländer. Denken Sie immer daran, die Lagerung von Gegenständen im Treppenhaus ist nicht ganz ungefährlich. Schließlich ist ein Treppenhaus auch ein wichtiger Fluchtweg. Wenn es brennt und die Mieter bei ausgefallenem Licht und im Qualm das Haus schnell verlassen müssen, können herumstehende Gegenstände schnell zur bösen Stolperfalle werden. Möbel gehören nicht ins Treppenhaus Grundsätzlich kann der Vermieter verlangen, Schränke, Garderoben und andere Möbel aus »Das Treppenhaus – im Notfall ein wichtiger Fluchtweg!« Schuhe und Fußmatten sind erlaubt Laut Deutscher Mieterbund (DMB) dürfen Mieter Fußmatten vor ihrer Haustür auslegen. Bei schlechtem Wetter können auch Schuhe hier vorübergehend abgestellt werden. Besondere Bedingungen für Kinderwagen, Gehhilfen und Rollstühle Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle können vorübergehend im Treppenhaus abgestellt werden, so lange die Größe des Treppenhauses dies zulässt. Das urteilte der Bundesgerichthof. Kinderwagen dürfen auch kurzzeitig vor den Briefkästen abgestellt werden. Allerdings muss es den anderen Mietern möglich sein, den Wagen beiseite zu schieben, damit sie ihre Post abholen können und es sollten natürlich auch in diesem Fall keinesfalls Fluchtw­ ege blockiert werden. haus bemerkte und sofort Alarm schlug, ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passierte. Die angerückte Ortsfeuerwehr Laatzen bekam den Brand schnell in den Griff. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten wegen der starken Rauchentwicklung während des Feuerwehreinsatzes aber in ihren Wohnungen ausharren. Personen kamen glücklicher- dem gemeinschaftlich genutzten Treppenhaus zu entfernen. Dabei ist es unerheblich, ob die abgestellten Möbel brennbar sind. Schließlich könnte jeder Einrichtungsgegenstand im Gefahrenfall ein Hindernis sein. 9

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Ti ppsfür kleine Leseratten Nicholas Gannon: „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt„ Buchhandlung Decius, Leine-Center Laatzen, 368 Seiten, ab 10 Jahre, 14,99 € Archers Großeltern sind Forscher, Entdecker und seit längerem verschwunden. Archer möchte sich auf die Suche begeben, doch seine Mutter läßt ihn kaum aus dem Haus, aus Angst er könnte ähnliche Neigungen zur Abenteuerlust entwickeln. Mit seinen zwei neuen Freunden plant er eine Expedition zur Arktis um seine Großeltern ausfindig zu machen. Mein persönliches Highlight 2016! Skurril, warmherzig, intelligent und lustig geschrieben. Allein für die hochwertige Gestaltung mit den wahnsinnig tollen Illustrationen lohnt sich der Kauf des Buches. Für alle Abenteuerlustigen! Ob Kinder oder Erwachsene. Aaron Blabey: „Böse Jungs“ Buchhandlung Decius, Leine-Center Laatzen, 140 Seiten, ab 8 Jahre, 10,00 € Böse Jungs, vier böse Jungs. Mr Wolf lädt Mr Snake, Mr Piranha und Mr Shark ein. Er will aus ihnen gute Jungs machen. Doch die sind noch nicht ganz so überzeugt davon. Ein witziger Comicroman! Aaron Blabey hat echt Humor. Das Buch ist für Jungs und Mädels perfekt und für alle, die gerne viel lachen. Kinderbuchexpertin und Leseratte Leonie Lier (7 Jahre) empfiehlt spannende Bücher für den Lesenachwuchs. 10 Zwei Vollblutmusiker in der Wiese Zwei Das hat Spaß gemacht in der Wiese Zwei: Das Duo „Pour l’amour“ zog mit ihrem Programm aus Chanson, Kabarett, Jazz und Comedy im alle Register. Sabine Roth und Kai Thomsen sind schon lange kein Geheimtipp mehr und präsentierten sich ihrem Publikum als ausgebuffte Bühnenprofis. Die beiden Vollblutmusiker lebten im WBG-Veranstaltungszentrum ihre Leidenschaft für UFA-Schlager und amerikanische Filmmusik der ersten Tonfilmjahrzehnte aus. Das Duo plauderte und flirtete charmant mit seinen begeisterten Gästen. RegelmäSSige Termine in der „Wiese Zwei“ Handarbeitsgruppe Montags, 14.30 Uhr Gedächtnistraining mit Martina Thiele Mittwochs, 14-tägig, 10.00–11.30 Uhr, bis 10.5., danach kurze Pause, weiter geht‘s dann ab 04.06. Romméspielen in gemütlicher Runde Jeden ersten Mittwoch im Monat, 14.30 Uhr Frühstück zu Marktzeit Jeden dritten Donnerstag im Monat, 9.00–11.00 Uhr „Locker mit dem Hocker“ – Gymnastik für Senioren Donnerstags, 11.30–12.30 Uhr, bis 27.04. wöchentlich, ab 4.05. 14-tägig Gänsehaut bei den Preisrätselgewinnern Gerda und Peter Loose machen regelmäßig mit bei den Gewinnspielen im Ausblick. Beim Weihnachtsrätsel räumten die WBG-Mieter endlich ab. Ihr Gewinn: ein Konzertabend im NDRFunkhaus. Für das Ehepaar aus Bemerode war es der erste Besuch eines Klassikkonzerts. „Eigentlich stehen wir eher auf Spielmannszüge, Feuerwehrkapellen und Dudelsackklänge“, verrät Peter Loose. Dieser Abend habe ihn aber richtig umgehauen. „Es gab Brahms, wir hatten Spitzenplätze und waren voll in der Musik drin“, pflichtet Gattin Gerda ihrem Mann begeistert bei. „Ein überraschend toller Abend wir hatten regelrecht Gänsehaut!“ Durch den Gewinn des Weihnachtsrätsels haben die Looses eine neue Leidenschaft für sich entdecken können. Denn weitere Klassikkonzertbesuche sind bereits in Planung. „Wir haben das NDR-Programmheft schon ausgiebig studiert“, sagt Gerda Loose. Gerda und Peter Loose sind in ihrer Freizeit sehr aktiv und unternehmen viel gemeinsam: Bewegung wird bei dem Ehepaar, das seit drei Jahren in einer WBG-Immobilie in der Ostlandstraße wohnt, großgeschrieben. Eindrucksvoll – ihre Sammlung an Stoffteddys, die die gemütliche Drei-Zimmer-Wohnung der beiden bestimmt. 200 Stoffbären tummeln sich in Regalen, auf Sesseln, Sofas und Bücherschränken. „Es waren sogar mal 600 Stück“, verrät Gerda Loose. Nach ihrem Umzug in die Ostlandstraße hat das Ehepaar ein paar hundert Stofftiere an Kindergärten in der Umgebung abgegeben. Die restlichen Exemplare wollten die Looses behalten als Andenken an die richtig bärigen Zeiten.

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Wiese Zwei: Neuer Nähtreff für Hobbyschneider Es geht ums gemeinsame Nähen und Klönen. Mit dem neuen Nähtreff, der seit Februar monatlich in der Wiese Zwei stattfindet, will Birthe Schadeck (Bild links) – Inhaberin des Ladengeschäfts „Stoffspatzen“ – Gleichgesinnte zusammenführen, die in netter Atmosphäre kreative Nähprojekte verwirklichen möchten. „In größerer Runde kann man sich gegenseitig helfen, da macht das Nähen einfach mehr Spaß. Zu Hause hat man meist einfach nicht den Platz für solche Gruppen“, so die Initiatorin des Nähtreffs. Wichtig: Mitgebracht werden müssen Stoffe, Schnittmuster und Nähmaschinen von den Teilnehmern selber. Viel Spaß mit Gleichgesinnten: Der neue Nähtreff setzt auf den regen Austausch unter den Kursteilnehmern. Anmeldung per E-Mail: info@stoffspatzen.de; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kompetente Leiterin des Nähtreffs: Birthe Schadeck, Inhaberin des Laatzener Stoffladens „Stoffspatzen“. Weitere Termine Immer montags – 10. April, 15. Mai, 19. Juni, 24. August, jeweils von 17.30 bis 20.00 Uhr Kreative Atmosphäre in der Wiese Zwei: Jeder Teilnehmer realisiert sein eigenes spannendes Nähprojekt. Tagesfahrt mit der WBG: Geest- und Marschenland gestern und heute Ziel der kommenden WBG-Tagesfahrt ist die Nordwolle Delmenhorst. Das nordwestdeutsche Museum für Industriekultur ist ein einzigartiges Dokument der Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte zwischen 1884 und 1981. Generationen von Frauen und Müttern träumten hier von einem besseren Leben. Die Teilnehmer der Tagesfahrt erhalten einen Einblick in die Wollverarbeitung, der nicht nur für Fans alter Maschinen und Industriegeschichte interessant sein dürfte. Nachmittags entspannen wir auf einer Fahrt durch bäuerliches Landleben mit urigen Fachwerkhäusern, heimeligen Bauerngärten und tuckernden Treckern. Genießen Sie den faszinierenden Garten Moorriem. Ein Traum von einem Bauerngarten! Wann?  Dienstag, 12.09.2017 • 8.00 Uhr – Abfahrt Parkplatz Wiesen­ straße 2, Alt-Laatzen • 8.15 Uhr – Abfahrt Parkplatz Fried­hof „Im Heidfeld“, Kastanienweg 1 • Rückfahrt: Ankunft in Laatzen gegen 20 Uhr Kosten: 35,00 Euro pro Person Anmeldung und Informationen Martina Krüger, Telefon: 0511/87897-19 E-Mail: info@wbg-laatzen.de 11

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GTheemwauMsülsltrtenwnuineg! Generell hat das deutsche System der Mülltrennung viele Befürworter. Eine Studie des GfK Vereins „Der Grüne Punkt“ aus dem Jahr 2015 zeigt: Drei von vier Deutschen halten die Abfalltrennung im Land für gut. Am häufigsten trennen sie Verpackungen aus Glas (91 Prozent), dicht gefolgt von Papierverpackungen und Zeitungen (90 Prozent) und Batterien (83 Prozent). Kunststoffverpackungen landen mit 81 Prozent auf Platz vier. Allerdings – und das verdeutlicht die Umfrage ebenfalls – landet auch so einiges in den Gelben Säcken, was dort eigentlich nicht hingehört. „Der Grüne Punkt“ – Auseinanderklaffen von Theorie und Praxis Ihr Wissen zum Grünen Punkt schätzen laut Studie die meisten Deutschen als gut ein: Über 90 Prozent geben an, zumindest in etwa zu wissen, welche Abfälle in den zugehörigen Gelben Sack oder die Gelbe Tonne gehören. Und immerhin 32 Prozent sagen, dass sie ganz genau wissen, was darüber entsorgt wird. Entsprechend stimmen auch rund vier von fünf Befragten der Aussage zu, dass es einfach zu verstehen ist, was man in den gelben Sack werfen darf. Nur fünf Prozent geben an, hier Probleme zu haben. In der praktischen Handhabung stellt sich die Situation allerdings etwas anders dar, denn es gelangen doch viele Dinge in die gelben Behälter, die dort nichts zu suchen haben. So entsorgen 63 Prozent der Befragten neben Kunststoffverpackungen auch andere Kunststoffgegenstände mit dem gelben Sack. Immerhin 44 Prozent werfen auch Plastikspielzeug hinein. In der Recyclingbranche bezeichnet man die Entsorgung dieser Gegenstände als „intelligente Fehlwürfe“: vom Material her richtig entsorgt, nur dass es sich hierbei um keine Verpackungen handelt und sie deshalb nicht in den gelben Sack gehören. Wenn auch Sie mitunter Probleme haben, sich für den richtigen Sack oder die richtige Tonne zu entscheiden, dann greifen wir Ihnen auf dieser Doppelseite unter die Arme. Sperrmüll und Wertstoffe Bitte entsorgen Sie Ihre Wertstoffe wie Glas, Textilien oder Schuhe auf den Wertstoffhöfen, Deponien und Wertstoffinseln. Für den Sperrmüll ist der Zweckverband Abfallwirtschaft der Region Hannover – kurz aha – zuständig. Die Abholung können Sie bei aha einfach und gebührenfrei vereinbaren. Ihre Sperrabfälle (außer Elektroschrott) werden dann bei Ihnen abgeholt. Den aha-Service erreichen sie kostenlos unter 0800/999 11 99 oder im Internet www.aha-region.de Geben Sie möglichst genau an, welche Gegenstände Sie entsorgen möchten. Sperrabfälle sind alle Gegenstände aus Privathaushalten, die selbst nach einer zumutbaren Zerkleinerung auf Grund Ihrer Sperrigkeit, ihres Gewichts oder ihrer Materialbeschaffenheit nicht in die Mülltonne passen. Kleinteile, Baustellenabfälle, Gegenstände, die schwerer sind als 75 kg, Fahrzeugteile, Autoreifen, Wertstoffe, Flüssigkeiten, Farbeimer und Sonderabfälle fallen nicht darunter. Stellen Sie angemeldeten Sperrmüll erst am Abfuhrtag bis 7 Uhr morgens am Fahrbahnrand bereit. Sperrige Metallteile (Fahrräder, Metallbettgestelle etc.) bitte gesondert abholen lassen. Sie können Ihre Sperrabfälle auch selber zu einem der Wertstoffhöfe bringen. Mit der kostenlosen aha-Smartphone-App keinen Abholtermin mehr verpassen! Der QR-Code führt Sie zu den jeweiligen App-Store-Links. 12

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Restabfalltonne Biosack/-tonne Blaue(r) Tonne/Sack Gelbe(r) Tonne/Sack Übersicht zur Abfallentsorgung – Was gehört wo rein? Leichtverpackungen (Wertstoffe): Getränke und Konservendosen Aluminiumschalen und -folien Kronkorken Schraubverschlüsse Joghurtbecher Tuben Pflege- und Reinigungsmittelflaschen Plastiktüten und -folien Milch- und Saftkartons Kaffeeverpackungen Papier und Pappe (Wertstoffe): Zeitungen und Zeitschriften Prospekte und Kataloge Schreibpapiere Schulhefte Eierpappen Verpackungen aus Pappe Papier oder Karton Wertstoffsäcke erhalten Sie in fast jedem Einzelhandelsgeschäft bzw. Supermarkt kostenlos (oft auf Anfrage an den Kassen) Bioabfälle: Obst- und Gemüsereste Tee- und Kaffeefilter Eierschalen Küchentücher aus Papier Blumen und Pflanzenreste Baum-, Strauch-, Hecken- und Rasenschnitt Laub und Unkraut Biosäcke erhalten Sie in fast jedem Einzelhandelsgeschäft bzw. Supermarkt Restabfälle: Essensreste Tierstreu Tapetenreste Staubsaugerbeutel defektes Spielzeug Fotos, Dias Hygieneartikel Windeln Scherben Kerzenreste 13

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Die HaselmausTierdesJahres2017 Sie ist extrem selten und viel zu scheu, um bei den Menschen großes Aufsehen zu erregen: die Haselmaus. Das winzige Wesen, mit Miniaturohren, dunklen Knopfaugen und einem Schwanz so lang wie der ganze Körper, schlummert jetzt dem Frühling entgegen. Was die Langschläfer nicht ahnen: Sie werden berühmt! Als Tier des Jahres 2017 soll die Haselmaus in die Schlagzeilen! „Die Deutsche Wildtier Stiftung hat sich gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild für dieses faszinierende Säugetier aus der Familie der Bilche entschieden. „Die Wahl zum Tier des Jahres 2017 soll auf die Probleme der Haselmaus hinweisen“, sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Denn der Nager ist bereits in mehreren Bundesländern gefährdet.“ Haben Sie Mut zur Wildnis? Dann wohnt vielleicht sogar eine Haselmaus in Ihrem Garten. Das scheue Tier bekommt man nur selten zu Gesicht. Aber wenn Sie eine ausgehöhlte Haselnuss finden, könnte es sein, dass eine Haselmaus zu Besuch war. Um an den fetthaltigen Kern zu gelangen, öffnet die Haselmaus mit ihren winzigen Nagezähnen die Schale, indem sie ein kreisrundes Loch hineinfrisst. Haselmäuse haben viele Probleme: Ausge- räumte Agrarlandschaften ohne artenreiche Hecken und Gehölze, strukturarme Waldränder und der Mangel an unterschiedlichen Baumfrüchten sind maßgeblich für den Rückgang der Population mitverantwortlich. Haselmäuse haben eine reichhaltige Speisekarte. Sie fressen im Frühjahr die Knospen und Blüten, vertilgen im Sommer auch mal Insekten. Im Herbst mögen sie am liebsten Nüsse - wie der Name verrät, bevorzugen sie Haselnüsse. Sie brauchen das Fett, um sich genügend Speck für den Winterschlaf anzufressen. Zum Überwintern bauen Haselmäuse dicht gewobene Nester in der Laubschicht am Boden. Ende März erwachen die Langschläfer aus ihrem halbjährigen Schlaf. Seit 1992 wählt die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild das Tier des Jahres. Bei der Auswahl spielt die Gefährdung eines Tieres, wie auch die Bedrohung von Lebensräumen eine wesentliche Rolle. Seit November 2016 ist die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild Teil der Deutschen Wildtier Stiftung. Helfen Sie die Natur zu Bewahren! www.deutschewildtierstiftung.de Fakten Alter: bis zu 6 Jahren Größe: 5 x 7 Zentimeter Gewicht: 15 bis 35 Gramm Nahrung: Insekten, Baumfrüchte, Nektar und Pollen, Samen und Kerne, Triebe, Knospen und Blätter 14

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Pflanzenrätsel 1 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3 45 6 7 9 können sie die einzelnen Pflanzen benennen? Setzen Sie die Namen in die kästchen ein, dann können Sie senkrecht die lösung lesen (grüne Kästchen). 8 3x ein Überraschungspaket von den Stoffspatzen Halten Sie die Augen offen und finden Sie alle gesuchten Wörter auf der Osterwiese (s.o.). Welchen Begriff ergeben die einzelnen Buchstaben? Sie wissen die Lösung? Dann spendieren wir Ihnen mit etwas Glück ein Überraschungs-Kombipaket „Stoff und Gutschein“ vom Näh-Shop „Stoffspatzen“ an der Hildesheimer Straße. Alles was Sie dafür tun müssen, ist, den Gewinncoupon ausfüllen. Unter allen richtigen Einsendungen ziehen wir die drei Gewinner. Gehören Sie zu den Glücklichen, werden Sie von uns benachrichtigt und können sich auf die kleinen Überraschungspräsente freuen. Schön wäre es, wenn wir Sie als Gewinner zur Veröffentlichung fotografieren dürften. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist auch per E-Mail möglich. Einsendungen bitte an redaktion@wbg-laatzen.de. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2017. Wie lautet die Lösung? 123456789 Bitte tragen Sie die Buchstaben aus den grünen Kästchen in die Felder ein und schreiben Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Adresse ins Adressfeld. Name: Anschrift: Telefon: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Coupon schicken Sie bitte bis 15. Mai an: Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen, Stichwort Bilderrätsel, Wiesenstraße 2, 30880 Laatzen. Gerne können Sie den Coupon auch persönlich vorbeibringen und beim Empfang abgeben. Wir wünschen Ihnen viel Glück! WBG-Mitarbeiter sind vom Gewinnspiel leider ausgeschlossen. 15

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