februar

 

Embed or link this publication

Description

februar

Popular Pages


p. 1

Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien Nr. 2/2017 Auflage: 65.000 Exemplare Gewaltprävention mit Kampfsportlern Jugendprojekt für MigrantInnen startet in unserem Bezirk Seite 11 live im Bierstock +' " #) #% & #% % ( ' " &' % %-&& " &$.' &' " # , % " " *" #( # # !#"&' %& % + %#' %& #$ '& "" % % "'% '' &' % " !#

[close]

p. 2

2 Unsere Jubilare Goldene Hochzeit (50 Ehejahre) Cech Peter und Aloisia Förster Heinz und Eveline Nadbath Viktor und Erna Polndorfer Helmut und Gertraud Riedl Josef und Gertraud Diamantene Hochzeit (60 Ehejahre) Bonito Andreas und Erika Himmelsbach Martin und Charlotte Klein Johann und Maria Lengyel Josef und Christine Eiserne Hochzeit (65 Ehejahre) Obweger Ernst und Therese Die dbz gratuliert herzlich! R. Hödl-Bau GmbH Baumeister N Dachdeckermeister 1220 Wien, Schillingstraße 7 N Sämtliche Baumeisterarbeiten N Rost- und Holzschutzanstriche N Fassaden aller Art N Eternitbeschichtungen N Terrassen und Gartenwege N Kamine N Holzriegel und Innenausbauten N Gartenzäune und Einfriedungen N Isolierungen N Dachdeckungen aller Art N Zu- und Umbauten N Spenglerarbeiten N Rigipsarbeiten N u.v.m. Rufen Sie uns an, unser Team ist für Sie da! Tel.: 20 20 777 Fax: 20 20 788 Verwirrung um Lobautunnel Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 Impressum: dbz Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Claudia Rois Redaktion: Mag.a Claudia Rois Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung Alle: 1220 Wien, Gemeindeaugasse 10 Tel. 282 71 34, Fax 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Internet: www.dbz-donaustadt.at Auflage: 60.500 Exemplare Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG, 1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16 Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“ oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Schlussredaktion: 20. Februar. Eventuell später eintreffende Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber zu 100 %: Mag.a Claudia Rois Unternehmensgegenstand: Herausgabe von Lokalmedien insbesondere der dbz – Donaustädter Bezirkszeitung Richtung: parteipolitisch unabhängige Lokalberichterstattung und Information Anzeigenannahme: 282 71 34 od. o680/ 317 85 01 Fax: 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Renate Gassler www.dbz-donaustadt.at Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9 bis 12 Uhr Die nächste dbz erscheint am 14. März Da dürften sich Gegner des geplanten Lobautunnels, wie etwa Vertreter der Umweltorganisation Virus, zu früh gefreut haben. Zwar fehlte im Anfang Februar vorgestellten Bauprogramm 2017 der Asfinag der Lobau-Tunnel, allerdings heißt das noch lange nicht das Aus für den Lobautunnel, so BV Nevrivy. Davon sei man ohnehin ausgegangen, zeigt sich der Bezirksvorsteher nicht überrascht, dass der Lobautunnel nicht in dem Papier enthalten ist: „Aufgrund der realistischen Einschätzung kann man davon ausgehen, dass 2017 mit den tatsächlichen Bauarbeiten nicht begonnen werde. Vom Tisch sei deshalb das Projekt aber sicher nicht. Wie die dbz berichtete, wurden erst vor wenigen Monaten Probebohrungen in der Lobau für den Tunnel vorgenommen. Zu diesem Zweck wurde eine eigene „Straße“ (Foto) angelegt. Ihr Elektriker im Bezirk! www.hlawatschek.at elektro.hlawatschek@aon.at

[close]

p. 3

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 3 Busbahnhof Groß-Enzersdorf wird umgestaltet 2018 soll Stadtbus mit kürzeren Intervallen kommen Sehr gemütlich ist es bei der Endstation des 26A in Groß Enzersdorf nicht. Nur wenige witterungsgeschützte Sitzplätze, Wartende stehen auch unter dem Vordach der Bank. Nun soll der Busbahnhof, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in GroßEnzersdorf, in Zusammenarbeit mit den Wr. Linien und VOR umund neugestaltet werden. Ab 2018 werden beim 26A extralange Busse eingesetzt. Daran muss auch die Haltestelle angepasst werden. Durch den Wegfall einer Haltespur wird Platz gewonnen, um den Gehsteig und auch die Mittelinsel zu verbreitern. Die Wartemöglichkeiten sollen großzügig ausgebaut werden und auch mehr Sitzplätze bieten. Elektronische Anzeigen für alle Busse werden angebracht. Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens kön- Das soll sich ändern - der Busbahnhof nen Ihre Wünsche und Ideen bestmöglich in die Planung einfließen. Für den Regionalverkehr von Groß-Enzersdorf in die umliegenden Katastralgemeinden ist in Zusammenarbeit mit dem VOR (Verkehrsverbund Ostregion) die Einführung eines Stadt- busses mit verdichtetem Takt geplant. „Das ist notwendig, denn was hat jemand davon, wenn er 5 km von der Stadtgrenze entfernt wohnt und nur einen Bus pro Stunde hat? Natürlich wird er wieder das Auto nehmen und weiter in die Donaustadt fahren”, ist Andres Vannek, Stadtrat für Klimaschutz und Mobilitätsplanung überzeugt. Parkplätze beim Busbahnhof sind rar und die von der Gemeinde gepachteten P + R Plätze auf dem ehemaligen Hofer Parkplatz schnell weg. Der Stadtbus soll den Umstieg auf öffentliche Verkehrmittel schon in Wohnnähe erleichtern. Bis Jahresende soll die Planung für den neuen Stadtbus abgeschlossen sein und im Frühjahr 2018 dann umgesetzt werden. NutzerInnen des 26A bemängeln, dass nicht jeder Bus bis Groß-Enzersdorf fährt. Teilweise wird diese Linienverkürzung („aufgrund der aktuellen Verkehrssituation“) kurzfristig im Bus angesagt. Laut Auskunft der Wr. Linien war diese Maßnahme vor Weihnachten vereinzelt notwendig, soll aber in Zukunft nicht mehr vorkommen. Wir haben für Sie umgebaut! Kommen Sie vorbei, schau´n Sie sich das an! Brillenaktion Beim Kauf einer Brille am Eröffnungstag bekommen Sie die Fassung GRATIS!* N9:E0U20 4–E.R20FÖ:e0F0bFUrNhurUadrNur2Gch0Sg1Te7hAeGnd: *Fassung aus unserem Aktionssortiment www.sehwerkstatt.at

[close]

p. 4

4 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 Die Radagenda22 – Quer durch die Donaustadt! Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster „In die Pedale, fertig, los!“ heißt es bald auf der Nord-Süd-Radroute in der Donaustadt. Im Sommer brauchen die BreitenleerInnen ihre Handtücher nur noch auf ihre Gepäcksträger packen und schon geht es zum Schwimmen auf die Donauinsel. Egal ob mit dem Mountainbike, mit einem ganz gewöhnlichen Stadtfahrrad oder mit dem E-Bike, die neue Nord-Süd-Radroute ist für alle da! Die Idee zur Nord-Süd-Radroute kommt von der Radagenda22. Genau vor einem Jahr hat die Agenda-Gruppe die Wettbewerbsjury des „Ideenwettbewerbs Seestadt nachhaltig mobil“ mit der neuen Radroute überzeugt. Die Jury sieht die Radverbindung als wichtige Verbesserung für die DonaustädterInnen, um angenehm in die Lobau und wieder zurück zu gelangen. Jetzt wird die Radroute Schritt für Schritt umgesetzt. Die Nord-Süd-Radroute verläuft vom Radweg Breitenleer Straße via Seestadt zur Donauinsel und bietet eine schnelle und attraktive und durchgängige Verbindung quer durch den Bezirk. Auch wenn es sich noch um keine offizielle Radroute handelt, ist sie aber mit der Eröffnung der Mayrederbrücke bereits durchgängig befahrbar. Im Frühjahr 2017 wird die für Rad- Routenverlauf der zukünftigen Nord-Süd Radroute durch die Donaustadt fahrerInnen und FußgängerInnen konzipierte Mayrederbrücke bei der U-Bahnstation Aspern Nord eröffnet und bietet neue Möglichkeiten für die Radroutengestaltung. Mit geringen Maßnahmen kann Schritt für Schritt eine durchgängige, qualitativ hochwertige Radroute entstehen. Wesentlich ist u.a. ein attraktiver Routenverlauf durch die Seestadt. Die Entwicklungsgesellschaft der Seestadt (wien3420 AG) signalisiert großes Interesse, diese Route schon während der mehrjährigen Bauphase zu implementieren. Im Herbst 2016 hat es dazu bereits einen gemeinsamen Lokalaugenschein der wien3420 AG und der Radagenda22 zum idealen Routenverlauf gegeben. „Die Radagenda22 ist seit mittlerweile 13 Jahren ein verlässlicher Partner, wenn es um Verkehrsfragen rund ums Radfahren geht. Unter Berücksichtigung der Interessen aller VerkehrsteilnehmerInnen bringt die Radagenda22 stets sehr gute und pragmatische Verbesserungsvorschläge ein, die in die Planungen des Bezirks einfließen und umgesetzt werden. Gemeinsam mit der Radagenda22 ist der Bezirk Donaustadt zu einem lebenswerten Radfahrbezirk geworden“, so Gemeinderat Joe Taucher (Agendabeauftragter Donaustadt). Neben der Umsetzung der Nord-Süd-Radroute arbeitet die Radagenda22 auch laufend an der Attraktivierung des restlichen Wegenetzes. 2017 sollen weitere Einbahnen für den Radverkehr geöffnet werden. In Zusammenarbeit mit dem Bezirk ist im Winter dazu eine Liste mit Einbahnen erstellt worden. Mehr Infos finden Sie auf der Homepage: https://rad22.at/ ! " " Lust auf Tapetenwechsel? % $ !# !" Tapeten – Vorhänge – Böden – Polstermöbel – Sonnenschutz

[close]

p. 5

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 Behutsames Wachstum mit Wohnqualität! 5 BV Ernst Nevrivy und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig Die Donaustadt ist der am schnellsten wachsende Bezirk Österreichs, der sich vielen Herausforderungen stellen muss, um die Lebensqualität von heute auch morgen noch zu sichern. Dem Wohnbau kommt hier eine wichtige Bedeutung zu. In der Donaustadt wollen Menschen stadt- und naturnahe zugleich wohnen. Daher achten wir auf ein Wachstum mit Augenmaß – behutsam und verantwortungsvoll. Die von Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig geplanten Vorhaben leben diese Haltung und bleiben trotz großzügiger Freiräume für Jungfamilien erschwinglich. Dazu zählen etwa Wohnprojekte, die einen Schwerpunkt auf kostengünstige SMART-Wohnungen legen. Auch am Kapellenweg oder in der Mühlgrundgasse entstehen gerade neue, leistbare Wohnungen. Weiters befinden sich auch Bauträgerwettbewerbe für die OASE 22 (mit 600 Wohnungen) und die Berresgasse (mit 3.000 Wohnungen) knapp vor dem Start. Besonderes Augenmerk gilt auch dem Generationen-Woh- nen, wo in Hirschstetten, in der Dittelgasse oder Kagran zeitgemäße Anforderungen für unsere Eltern und Großeltern erfüllt werden. Ebenso profitieren die alteingesessenen DonaustädterInnen von der umfassenden Stadterneuerung: Das neue Sanierungszielgebiet befindet sich bei uns vor allem entlang der Erzherzog Karl Straße an der Ecke zur Donaustadtstraße. Diese Großinvestitionen beleben Nahversorgung und Infrastruktur. Wichtig für das Zusammenleben sind auch Möglichkeiten des Austauschs und der Konfliktbeilegung, wenn es einmal nicht so rund mit den NachbarInnen läuft. Hier gibt es zahlreiche Aktivitäten der Wohnpartner, die in den Gemeindebauten zur Verfügung stehen und dort auch mit einem vielfältigen Programm, wie mit ihrem Lokal am Rennbahnweg, aufwarten. So bleibt die Donaustadt auch in Zukunft lebenswert! Ihr Ernst Nevrivy Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung findet am 8. März 2017 um 16 Uhr im Haus der Begegnung, Bernoullistraße 1, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 450 geförderte Wohnungen, davon 150 besonders kostengünstige in SMARTer Ausführung, werden am Kapellenweg in der Donaustadt bis Sommer 2019 umgesetzt

[close]

p. 6

6 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 Die Donaustädter Polizei informiert Alles rund um Ihren Vierbeiner Haustiere, insbesondere Hunde und Katzen benötigen nicht nur viel Liebe und Zuneigung. Mit deren Besitz sind auch wie bei vielen anderen Dingen Verpflichtungen verbunden. Aus diesem Grunde informiert Sie die Polizei gerne über die wichtigsten Bestimmungen des Wiener Tierhaltegesetzes. Kennzeichnung und Registrierung von Hunden Alle im Bundesgebiet gehaltenen Hunde sind mittels eines zifferncodierten, elektronisch ablesbaren Mikrochips auf Kosten des Halters von einem Tierarzt kennzeichnen zu lassen. Welpen sind spätestens mit einem Alter von drei Monaten, jedenfalls aber vor der ersten Weitergabe zu kennzeichnen. Die Polizeidiensthundeeinheit kann über ein Chip-Lesegerät die Daten abrufen und somit entlaufene Hunde ihren BesitzerInnen wieder ausfolgen. Haftpflichtversicherung ist Pflicht Für Hunde, die im Bundesland Wien gehalten werden und nach dem 1. Jänner 2006 geboren wurden, normiert das Wiener Tierhaltegesetz den Abschluss einer Haftpflichtversicherung über eine Summe von mindestens 725.000 Euro zur Deckung von Personen- oder Sachschäden. Für hundeführscheinpflichtige Hunde besteht die Verpflichtung zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung seit 1. Juli 2011 unabhängig vom Alter. Wo besteht Maulkorb- oder Leinenzwang An öffentlichen Orten (allgemein zugängliche Orte) müssen ©Wiener Linien Pflicht in den Öffis: Leine und Maulkorb Hunde entweder einen Maulkorb tragen oder so an der Leine geführt werden, dass eine jederzeitige Beherrschung des Tieres gewährleistet ist. Bissige Hunde müssen an öffentlichen Orten generell mit einem Maulkorb versehen sein. Als bissiger Hund gilt ein Hund, der schon einmal einen Menschen oder einen Artgenossen gebissen hat oder von dem auf Grund seiner Aggressivität eine Gefahr für die Sicherheit von Menschen oder anderen Hunden ausgeht. Maulkorbzwang An öffentlichen Orten, an denen üblicherweise größere Menschenansammlungen stattfinden (z.B. Restaurants, Gasthäuser, öffentliche Verkehrsmittel, Geschäftslokale oder Veranstaltungen), müssen Hunde jedenfalls mit einem Maulkorb versehen sein. Hunde, die der Hundeführscheinpflicht unterliegen, müssen bis zur positiven Absolvierung der Hundeführscheinprüfung an öffentlichen Orten mit einem Maulkorb versehen sein. Leinenzwang Hunde müssen in öffentlich zugänglichen Parkanlagen und auf gekennzeichneten Lagerwiesen an der Leine geführt werden. Die Donauinsel gilt nicht als Parkanlage, sondern als allgemeine öffentliche Fläche. Für Hunde gilt somit Maulkorb-, jedoch kein Leinenzwang. Ausnahmen gelten für bestimmte, besonders geschützte Bereiche, wie bspw Naturdenkmäler und Biotope. Maulkorb- und Leinenzwang In öffentlich zugänglichen Parkanlagen und auf gekennzeichneten Lagerwiesen gilt für bissige Hunde und hundeführscheinpflichtige Hunde bis zur positiven Absolvierung der Hundeführscheinprüfung Maulkorbund Leinenzwang. Hundezonen, Hundeverbote Durch Verordnung des Magistrats der Stadt Wien können Teile von öffentlich zugänglichen Parkanlagen zu „Hundezonen“ oder andere geeignete Grünflächen (z.B. Lagerwiesen) zu „Hundeauslaufplätzen“ erklärt werden. Maulkorb- bzw. Leinenzwang können für diese Bereiche aufgehoben werden. Letzteres gilt nicht für bissige Hunde. Hundebiss Hat ein Vierbeiner einmal zugebissen, hat das auch unangenehme Folgen für den Hundebesitzer. Nicht zu unterschätzen sind die nachfolgenden Untersuchungen, sowohl für das Tier als auch für die verletzte Person. Die Untersuchung des Tieres geht auf Kosten des Tierhalters. Dieser muss die erste Untersuchung unverzüglich, die zweite am 10. Tag nach der Verletzung durchführen lassen. Die Befunde sind danach jeweils so rasch wie möglich dem aktenführenden Polizeikommissariat zu überbringen bzw. übersenden. Die Untersuchungen können entweder durch einen Tierarzt oder im Tierspital der Tierärztlichen Hochschule vorgenommen werden. Falls der Tierbesitzer dies nicht zeitgerecht erfüllt, wird er wegen Nichtbefolgens einer behördlichen Anordnung dem Magistratischen Bezirksamt angezeigt. Zugleich wird die Veterinäramtsabteilung des Magistratischen Bezirksamtes verständigt, welche die Untersuchung des Tieres veranlasst. Obendrein muss der Hundehalter, sofern ihm fahrlässiges Verhalten z. B. in Form der Missachtung des Tierhaltegesetzes nachgewiesen werden kann, mit einer polizeilichen Anzeige rechnen. Kontrollen Von der Polizei werden Kontrollen durchgeführt. Gesetzesübertretungen können mit Abmahnungen, Organmandaten oder Anzeigen geahndet werden.

[close]

p. 7

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 7 Club Seestadt - Afterwork Vernetzungstreffen für UnternehmerInnen aus der Donaustadt Im Zuge der Business-Veranstaltung CLUB Seestadt lud die wien 3420 aspern development AG am 6. Februar kleine und große Unternehmen aus der Donaustadt zu einem Vernetzungsabend ein. Treffpunkt war das Technologiezentrum Seestadt. Während einer Führung durch das Aspern Smart City Research erfuhren die Unternehmer aus der Seestadt und aus der Donaustadt – unter ihnen KR Toni Stummer, Erich Stuhl und Mitarbeiter der Firmen da-ka und Autohaus Fischer – wie 111 Haushalte und drei Gebäude aus der Seestadt heute daran mitwirken, EnergieTechnologien von morgen zu entwickeln. Mit einer neuen App können diese BewohnerInnen seit kurzem ihren Stromverbrauch detailliert managen und verschiedene Haushaltsgeräte G. Schuster, Vorstand wien 3420 aspern development AG; G. Pammer, Geschäftsführer Apern Smart City Research; C. Spiess, Projektleitung Seestadt Aspern; KR A. Stummer, SWV-Vorsitzender; E. Stuhl, Obmann des Balls der Wirtschaftstreibenden Donaustadt; (v.l.n.r.) in ihren Wohnungen per Smartphone oder Tablet steuern. Da die Gebäude bereits den neuesten Energieeffizienz-Anforderungen entsprechen, wer- den keine großen finanziellen Einsparungenl möglich sein, der spielerische Zugang steht im Vordergrund. Von der Zukunft der Energie zur Zukunft der In- ©Luiza Puiu dustrie ging es mit einer Tour durch Österreichs erste digitale Pilotfabrik researchTUB weiter. Innovation aus einem ganz anderen Bereich brachte die Startup-Brauerei Brew Age mit. Die drei Gründer präsentierten den Gästen eine Variation an selbstgebrauten Craft-Beer-Sorten – die Affenkönig, Hopfenauflauf oder Dunkle Materie heißen. Natürlich durften die BesucherInnen auch kosten! Neues aus der Seestadt Im Jänner beschlossen 23 UnternehmerInnen aus der Seestadt die Gründung eines Vereins der Seestadt Unternehmen, der den künftigen gemeinsamen Auftritt in der Seestadt und in ganz Wien stärken soll. Aufatmen für die SeestädterInnen: die lang ersehnten Wartehäuschen für die Buslinie 84A kommen endlich! &- % "* "&*" (&) *( $" !&" *& %/ *0- '4%("* .+*!"-* 0 % %"&2"* 0*! "*/#"0 %/"* ' ** +)#+-/ 0*! " "*.,0 (&/3/ #4- ! . $ *2" %- DIE LEISEN MIT GARANTIE &*'(0.&1" +*/ $" 0*! /"0"-* 5 " &# " " # '"# $ "% "%! " #"

[close]

p. 8

8 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 Ölkatastrophen in der Lobau Der Austritt von Öl Anfang des Jahres war bei weitem nicht der erste - ein historischer Rückblick Auf den ersten Blick musste eine Umweltkastrophe befürchtet werden: Bei der Einlagerung von 25 Millionen Liter Diesel in einen Großtank platzte Mitte Jänner eine Leitung im Wiener Hafenbecken. Wegen der dicken Eisdecke wurde der Austritt nicht gleich entdeckt. Bis zu 160 Tonnen Diesel – so der offizielle Stand – sollen ungehindert ausgeflossen sein. Auch wenn die Ölspuren inzwischen beseitigt wurden, die Sorge vor nachhaltigen Schäden bleibt. Denn mittlerweile wurde das Grundwasserwerk in der Lobau gesperrt, die Feuerwehr saugt bis auf Weiteres (Stand 20. Februar) mindestens zweimal täglich Öl von der Wasseroberfläche ab. Darüber hinaus werden Erdbohrungen für Laborproben in der Umgebung durchgeführt. Wie lange soll das Grundwasserwerk gesperrt bleiben? Kann es nicht zu Komplikationen kommen, weil es sich hier um einen Kraftstoff handelt? „Das Trinkwasser ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen”, beruhigt Thomas Kozuh-Schneeberger von der MA 45, „weil man im Hafengebiet für solche Fälle sowieso gut vorbereitet ist und weil es Sperrmaßnahmen gibt.“ Abpump-Arbeiten im Hafenbecken. Ölkatastrophen haben in der Lobau Geschichte Leider hat sich damit nicht das erste Mal Öl in die Grünoase ergossen, seit im 2. Weltkrieg hier ein Ölhafen errichtet wurde. 300 Bomben schlugen von 1942 bis 1945 in das Areal des Zentraltanklagers ein - das blieb natürlich auch nicht ohne Folgen. peln (!) aus dem Anlasshahn eines Waggons. Die Folge: Die ganze Ladung „schwarzes Gold“ entleerte sich in das heutige Naturschutzgebiet. Was zu- der Donaustadt und Floridsdorf, die mit Wasser aus den Grundwasserwerken Lobau versorgt wurden. Nicht einmal ein Jahr später schaffte es das Tanklager wieder in die Medien. Diesmal flossen nach einem Unfall mit einem Tanklaster 20.000 Liter Benzin aus. Im August 1980 sickerten 200.000 Liter Heizöl - innerhalb einer Stunde - ins Erdreich. Der Grund war, wie auch beim aktuellen Unglück, ein Leck in der Heizöl-Pipeline. - Ein Umstand, der den Verantwortlichen vielleicht zu denken geben sollte. Dazu kamen zahlreiche Brände im Bereich des Tanklagers. 1984 kam es wieder zu einer großen Katastrophe „Schienenbruch! Vier Waggons eines Ölzu- Nach dem Krieg übernahm die SMV, die sowjetische Mineralölverwaltung, das Öllager. In dieser Zeit passierten folgenreiche „Hoppalas“, wie der Chronist von Groß Enzersdorf, Friedrich Heller, in einem seiner Bücher erzählt. So sprang einmal beim Verschub eines Tankzuges ein hölzerner Stöpsel nach Art von gewöhnlichen Waschtrogstop- Schlagzeile in der dbz 1984 erst ungewollt war, wurde bald zur Methode. Auch in den 70-er und frühen 80-er Jahren musste die Feuerwehr einige Male in die Lobau ausrücken, um gegen Umweltkatastrophen anzukämpfen. „Ölverseuchtes Trinkwasser in Wien“ titelte etwa am 26. April 1975 die Kronen Zeitung, nachdem bei Untersuchungen festgestellt worden war, dass Altölabfälle in das Grundwasser geraten waren. Betroffen waren damals 200.000 BewohnerInnen ges sind entgleist” titelte damals unsere Zeitung ). Ein Güterzug mit acht vollbeladenen Waggons mit der Fracht Öl und Benzin entgleiste im Bereich des Mühlwassers. Es blieb nicht der letzte Schaden, den das „schwarze Gold“ in der Lobau verursachte. Weitere Austritte – so gab es etwa um 2000 ein Leck im Tanklager und auch im Zuge des großen Hochwassers 2002 sickerte Öl in den Boden des Nationalparks.

[close]

p. 9

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 9 Zweiter Anlauf für Geothermie Seismische Messungen in der Donaustadt und im Osten von Wien Die LeserInnen der dbz können sich erinnern: 2012 hatte man große Pläne, die Energieversorgung der damals gerade entstehenden Seestadt durch ein Geothermie-Kraftwerk zu decken. Das heiße Wasser aus der Tiefe sollte die Seestadt heizen. Sogar von einer Therme in der Donaustadt war die Rede. Nach ersten Probebohrungen bis 4000 m Tiefe folgte Ernüchterung, es war nicht möglich, durch die unterirdischen Gesteinsschichten bis zu den vermuteten Heißwasservorkommen zu gelangen. Das Projekt wurde aufgegeben, die entstandenen Kosten beliefen sich auf mehr als 16 Millionen Euro, wie der Rechnungshof 2014 festellte. Doch Wien Energie gibt nicht auf. Derzeit läuft ein neues Forschungsprojekt GeoTief Wien, das den geologischen Untergrund im Bereich der Donaustadt und der Gemeinden GroßEnzersdorf und Raasdorf untersucht um, die Heißwasservorkommen in tiefen Erdschichten zu lokalisieren. Deren Nutzung, die Geothermie, soll das Fernwärmenetz effizienter und nachhaltiger machen. Mit 2D-Seismik-Messungen kann der Untergrund wie mit einem Echolot untersucht werden. Die Messfahrzeuge senden Schwin- ! " Eines der Mess-Fahrzeuge, die im Konvoi durch die Donaustadt fahren gungen bis in 5000 m Tiefe, die vom Untergrund reflektiert und von Sensoren aufgezeichnet werden. Im Februar und März 2017 werden auf zwei Fahrtrouten im 22. Bezirk sowie im Bereich von Raasdorf und Wittau Messungen durchgeführt. Um die Umwelt besonders zu schonen, wird ausschließlich in den Wintermonaten gemessen. Begonnen wird auf der Linie Rennweg, Breitenleerstraße, Bibernellweg, Karl Bednarsky-Straße, Aspern Nord, Seestadt, Telefonweg und Esslinger Hauptstr. bis Wittau (der Streckenverlauf kann sich noch ändern). Die genauen Termine, wann und wo die Messfahrzeuge unterwegs sind, finden sie täglich aktualisiert auf der Homepage www.geotiefwien.at. Gearbeitet wird Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr (max. 10 Stunden täglich). Ausnahme ist die Esslinger Hauptstraße, wo wegen des hohen Verkehrsaufkommens nach Bescheid der Behörde nur am Samstag und Sonntag, außerhalb der Hauptverkehrszeiten, gearbeitet werden kann. Ablauf der Messungen Das Gelände wird markiert und spezielle, sehr empfindliche Mikrophone werden an den Straßenrändern ausgelegt. Diese sind mit Kabeln untereinander sowie einer mobilen Registriereinheit verbunden, welche die im Untergrund reflektierten Signale aufzeichnet. Die Messfahrzeuge (mehrere hintereinander) fahren durch das Messgebiet und halten ca. alle 10-20 Meter an und erzeugen kurze Impulse und Vibrationen. Diese Schwingungen sind in einem engeren Umkreis zu spüren, vergleichbar mit einer vorbeifahrenden Straßenbahn. Die Sensoren nehmen die in den verschiedenen Erdschichten reflektierten Impulse auf. Es wird nur an der Oberfläche gemessen, Grabungsarbeiten, etc sind nicht nötig. Was bekommen die betroffe- nen Anrainerinnen davon mit? Ungefähr eine Stunde lang sind die Betriebsgeräusche der Erkundungsflotte zu hören, ähnlich wie das bei kleineren Bauprojekten vorkommen kann. Kurzfristige Verkehrsbehinderungen durch die Mess- und Begleitfahrzeuge sind möglich. Laut Auskunft von GeoTief Wien ist geplant, pro Tag eine Strecke von ca. 600 m zu vermessen. Zu den Verkehrsspitzenzeiten sind keine Messungen vorgesehen, um den Verkehr nicht zu behindern. In der letzten Woche fand eine Informationsveranstaltung in Groß-Enzersdorf und eine Demonstration der Messfahrzeuge in der Seestadt statt. Die Besu- Die ersten Vorbereitungsarbeiten sind schon überall sichtbar cherInnen hatten die Gelegenheit sich zu informieren und ihre Fragen von Fachleuten beantworten zu lassen. Wenn alles klappt, wird mit den Messungen ab 22. Februar im Gebiet der Seestadt Aspern begonnen. Pro Fahrtroute ist ein Zeitraum von 3-4 Wochen vorgesehen. Nach der Auswertung der gewonnenen Daten ist in weiterer Folge geplant im Winter 2017/18 eine 3D-Seismik-Messung durchzuführen, die noch genauere Ergebnisse bringen soll. AnrainerInnen und EigentümerInnen von Grundstücken, auf denen gemessen werden soll, werden von GeoTief Wien rechtzeitig informiert.

[close]

p. 10

10 Bezirksrundschau Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 der dbz BuchTipp! Kagran Raufhandel im Bezirksgericht Bei einer Verhandlungsunterbrechung eines Scheidungsverfahrens gerieten mehrere Personen im Bezirksgericht Donaustadt in einen Streit, der in gegenseitig gesetzten Tätlichkeiten gipfelte. Die Auseinandersetzung eskalierte zwischen dem Ehepaar sowie der Schwester und dem Vater der scheidungswilligen Frau. Unter anderem zog zuvor die Schwester der (Ex)-Frau den Schwager an den Haaren, dieser wiederum attackierte den Schwiegervater Insgesamt endete der Raufhandel mit vier Leichtverletzten. Zur Hilfe gerufene Polizisten beendeten schließlich den Streit. Insgesamt wurden vier Personen wurden leicht verletzt. Alle Beteiligte wurden angezeigt. Stadlau Umspannwerk modernisiert Nun ist die erste Phase zur Modernisierung des Energieknotenpunktes Stadlau t abgeschlossen. Acht Millionen Euro wurde in eine neue Mittelspannungsschaltanlage investiert, in nur vier Jahren wurde unser Bezikr auf den steigenden Energiebedarf der Region durch Wohnbau, Handel und öffentliche Verkehrsmittel vorbereitet. Nun beginnt die zweite Phase der Modernisierung des Energieknotenpunktes Stadlau mit dem Ausbau der Hochspannungsschaltanlage. Diese zweite Phase betrifft die Erneuerung und den Ausbau der Hochspannungsschaltanlage und soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein. Kagran Ladendiebe attackierten Polizisten Zwei Ladendiebe wurden am Samstag, dem 18. Februar im Donauzentrum in Kagran auf frischer Tat ertappt. Als Polizisten die beiden Männer festnehmen wollten, attackierte und bedrohte einer der beiden die Beamten. In der Wagramer Straße wurde gegen 10.30 Uhr von einem Detektiv in einem Bekleidungsgeschäft ein Ladendiebstahl beobachtet. Als die einschreitenden Polizisten die Festnahme gegenüber zwei Beschuldigten aussprach, attackierte und bedrohte einer der Männer die Beamten. Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer im Alter von 20 und 22 Jahren bereits mehrere ähnliche Taten begangen haben sollen. Sie befinden sich in Haft. Kalter Check-out der dbz -Buchtipp von Silvia Kobsik Eingeschneit in einem Hotel in den Tiroler Bergen. Weil Anna nicht loslassen kann. Das Hotel hat sie extra ausgesucht, weil es oft unzugänglich ist. Die Söhne sind erwachsen und wollen demnächst beide ausziehen. Daher die Hoffnung, das Familien-Urlaubswochenende mit Mann und Kindern durch Schnee zu verlängern. Annas Rechnung geht auf. Doch während sie die Tage genießt, brodelt es im Hotel unterschwellig. Das Hallenbad wird geschlossen. Das Essen wird knapp. Der Koch macht Schießübungen hinter dem Haus. Nur Marlies, die junge Rezeptionistin, ist immer freundlich. Sie scheint sich gerade zu verlieben. In Hannes, den stellvertretenden Chef, der ihr Avancen macht. Und dann ist da noch der Einzelzimmer-Gast, der ganz allein in dem Familienhotel ist. Er hat ein Verbrechen begangen und schreckliche Jahre hinter sich. Großes Lob für die Donaustädter Autorin Silvia Hlavin: Drei gekonnt miteinander verwobene Erzählstränge und glaubwürdige, stimmig handelnde Charaktere. Lesegenuss vom Feinsten! Silvia Hlavin Kalter Check-out Verlag Wortreich, 2017, 208 Seiten, € 19,90 ISBN: 978-3-903091-24-5 Lesung: Die Donaustädter Autorinnen Silvia Hlavin und Beate Maly lesen am 24.2.2017 um 19 Uhr in der Seeseiten Buchhandlung aus ihren aktuellen Büchern. Silvia Hlavin aus „Kalter Check-out“ und Beate Maly aus „Die Donauprinzessin und die Toten von Wien“. Seeseiten Buchhandlung, Janis-Joplin-Promenade 6, Seestadt Aspern. Anmelden unter www.seeseiten.at oder Tel. 01 253 15 20. Die Frau, die aufs Meer schaute ROTH-SILBERBERGER Claudia Die junge, beruflich erfolgreiche Erzählerin leidet unter der Trennung von ihrem Freund Mark. In der Enge ihrer Wohnung und in ihren Gedanken gefangen, beschließt sie zu verreisen. Planlos fährt sie los und landet in einem heruntergekommenen düsteren Küstenort. Eine rätselhafte Gestalt, die immer wieder bei Wind und Wetter wie verwurzelt am Pier steht und aufs Meer blickt, weckt ihre Neugier und veranlasst sie Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie bei den Dorfbewohnern auf Ablehnung, Misstrauen und Geheimniskrämerei… 210 Seiten, ISBN 978-3-99003-842-0 erhältlich unter www.novumpro.com u. www.amazon.de

[close]

p. 11

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 11 Gewaltprävention mit Kampfsportler Neues Jugendprojekt soll Radikalisierung mit Hilfe von Kampfsportlern verhindern Sie sind absolute Weltklasse und mit internationalen Sportstars wie David Alaba vergleichbar. Mairbek Taisumov – er hat über 200.000 Follower auf Instagramm – und Arbi Argujev sind Kampfsport-Superstars und für junge MigrantInnen echte Heros. So war es auch wenig überraschend, dass sich sofort Trauben von Fans um die beiden scharten, als sie am 16. Februar durch das Donauzentrum schlenderten. Der Besuch im Donauzentrum war nicht ohne Grund: Beide werben für ein neues Projekt „Street 2 Future“, das die klassische Jugendarbeit ergänzen soll. Und zwar, indem Kampfsport-Stars mit Vorbildwirkung mit den Jugendlichen gemeinsam trainieren. Denn es ist Fakt, dass gerade MigrantInnen vor Bei Ihrem Besuch im DZ waren die beiden KampfsportSuperstars sofort von Fans umringt. allem an Kampfsportarten jeglicher Art interessiert sind. Das Interesse besteht auch ohne Zutun, man kann es aber auch mit sozialarbeiterischen Ansätzen und den Stars als Zugpferde nutzen. Workshop zu Toleranz Als „Warm-up“ gibt es vor jeder Sporteinheit 45 Minuten lang einen Workshop zu Toleranz, Rol- lenbildern oder Zusammenleben. Es finden Partnertrainings und Zirkeltrainings statt – niemand lernt hier Boxen. Dabei geht es vor allem um Gewaltprävention allgemein, das Aufbrechen traditioneller Frauenbilder und Einstellungen rund um Nationalismus und letztlich darum, Jugendlichen Vorbilder zu geben, bevor es die Falschen tun. Dafür stehen die handverlesenen Sportler dieses Projektes. Entwickelt wurde das Projekt in Kooperation mit Jugendzentren, Grätzlpolizei, dem Donauzentrum und BV Ernst Nevrivy. Bezirksvorsteher Nevrivy ist der erste, der das Projekt umsetzt. Damit ist unser Bezirk absoluter Vorreiter! Schon jetzt zeichnet sich ein Erfolg ab: Bei dem Besuch im Donauzentrum konnten bereits die Kontaktdaten von über 40 Jugendliche gesammelt werden. Und sogar die ersten Auszeichnungen gibt es bereits: Die Initiatoren des Projekts wurden von der Tageszeitung Die Presse und dem ORF im Online Voting zu den Österreichern des Jahres 2016 (Humanitäres Engagement) gewählt, kürzlich wurde es auch mit dem Karl-BlechaPreis des ASKÖ ausgezeichnet Skulptur & Foto: Karl W.Löff KULTUR VERBINDET UND MACHT FREUDE ORPHEUM orpheum.at BÜHNE DONAUPARK kulturverein-donaustadt.at KUNSTFABRIK STADLAU www.kunstfabrikstadlau.at GRUAM gruam.at AUSSTELLUNG GARTENBAUMUSEUM wien.gv.at/umwelt/parks K1 KUNSTNETZ KAGRAN kunstnetz.wien KULTURFLECKERLESSLING www.kulturfleckerl.at Eine Entdeckungsreise ins bunte Angebot der Donaustadt lohnt! Bezahlte Anzeige www.donaustadt.wien.at

[close]

p. 12

dbz-Veranstaltungskalender Jubiläumsprogramm Matineen im Gartenbaumuseum Am 12. März um 10.30 Uhr und um 12 Uhr hören Sie das Paracelsus Trio mit Werken von Ludwig van Beethoven und Florian Deller. Voranmeldung unter Tel. 01 4000-8042 ist erforderlich, der Eintritt ist frei! Österr. Gartenbaumuseum, Siebeckstr. 14 Best of Peter & Tekal 20 Jahre ist es her, dass der Allgemeinmediziner Ronny Tekal (damals noch Teutscher) und sein Patient Norbert Peter (immer schon Peter) ihre „Doktorspiele“ präsentierten. Seitdem haben die beiden Medizinkabarettisten mehr als eine Viertel Million Menschen alleine von der Bühnenordination aus unterhalten und das Land damit auch ein Stückchen gesünder gemacht. Nun zieht das preisgekrönte Kabarettduo Peter & Tekal Bilanz. Dazu haben sie aus den kabarettistischen Bühnenwerken „Nebenwirkungen“, „Nachtdienst“, „Patientenflüsterer“, „Verarzten kann ich mich selber“ und „Echt krank“ eine rund zweistündige Best of-Essenz gewonnen. Alles ganz ohne e-card und Wartezeit in tristen Ambulanzen, dafür mit garantiertem Fun-Faktor. Die Premiere im Orpheum fand bereits statt, die nächste Möglichkeit das kongeniale Medizinkabarett in der Donaustadt zu sehen, haben Sie am 1. März und am 21. April. Karten reservieren Sie unter Tel. 01 48 11 717 oder www.orpheum.at 18. Wiener Halbmarathon am 26. März ab 8.30 Uhr starten die einzelnen Bewerbe des Laufs entlang der oberen Alten Donau. Start und Ziel sind beim Donauzentrum. Starten Sie fit in den Frühling! Für jeden Geschmack und jede Leistungsstärke ist etwas dabei: Halbmarathon (21,1 km) Staffel-Halbmarathon zusätzlich mit eigener Firmenwertung, Power Run (14 km), Fun Run (7 km), Nordic Walking (7 km) und Kinderläufe über verschiedene Distanzen. Anmeldung und Infos online unter www.halbmarathon.at Seniorentage im Donauzentrum vom 23. bis 25. März jeweils von 10-19 Uhr in der Arena; Die umfassende Informationsveranstaltung für die Zielgruppe 50 plus. An dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm wirken viele Organisationen mit ihren Präsentationen mit. Schwerpunkte sind der Gesundheitstag, der Sicherheitstag sowie der Reise-, Freizeit- und Kleingartentag. Ein buntes Rahmenprogramm und zahlreiche prominente Gäste unterhalten alle Junggebliebenen! Flohmarkt in der Pfarre Aspern am 4. März von 8-17 Uhr und am 5. März von 9-12 Uhr Pfarre Aspern, Asperner Helden platz 9 Stadlauer Bauernmarkt jeden Freitag von 8-13 Uhr abwechselnd im Stadlauer Park zwischen altem Bahnhof und Post und auf der Piazza Star22, dem Innenhof vor dem Merkur. Die nächsten Termine im Stadlauer Park sind der 24. Feber, der 10. März und der 24. März die Termine auf der Piazza sind der 3. März, der 17. März und der 31. März Der Kasperl kommt! Am 4. März um 10 Uhr in der Erzherzog Karl-Straße 169 (in der Nebenfahrbahn, beim Wok-Haus) Flohmarkt und Musik im Kulturfleckerl Essling am 26. Februar von 10-17 Uhr im Stadl. Musikalischer Saisonbeginn am 5. März um 19 Uhr mit der All Time Swing Band unter der Leitung von Franz Österreicher Die unsterblichen Songs von Elvis Presley hören Sie am 10. März um 19 Uhr mit Ricky Nagy & Band Steven Santoro 4tet am 17. März um 19 Uhr, der Jazz-Singer und Songwriter ist auf seiner Europatournee exklusiv im Stadl! Zählkarten für diese Veranstaltungen bestellen Sie bitte rechtzeitig unter Tel. 01/ 774 80 72 (Fr. Helbling, abends) oder unter reservierung@kulturfleckerl.at Roter Nelken Ball der Sektion 3 Aspern am 4. März ab 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr). Live-Musik mit „Michael J. Morgen“, Tombola und eine Mitternachtseinlage garantieren einen unterhaltsamen Abend. Karten- (Musikbeitrag  10,-) und Tischreservierungen direkt im Stranddomizil Stadlau, Tel. 282 32 11, Am Mühlwasser 6 Flohmarkt Hirschstetten am 4. März von 8 - 18 Uhr und am 5. März von 10 - 16 Uhr Pfarre Hirschstetten, Hirschstettnerstr. 91 Langer Tag der Bezirksmuseen am 19. März von 10-16 Uhr mit Eröffnung der Ausstellungen „Taschen als modische Accessoires“ und „Das Rote Wien und die Gemeindebauten in der Donaustadt“. Sollten Sie eine besondere Tasche (Hand-/Akten-/Reisetasche, etc.) ab 1950 haben und diese für die Ausstellung als Leihgabe zur verfügung stellen wollen, bringen Sie diese bitte im Museum vorbei. Geöffnet: Sonntag 10-12 Uhr und Mittwoch 17-19 Uhr Bezirksmuseum Donaustadt, Kagraner Platz 53+54

[close]

p. 13

dbz-Veranstaltungskalender Veranstaltungen in Groß Enzersdorf „ERHARDT, LORIOT & CO" am Rosenmontag, den 27. Februar um 19.30 Uhr. Es erwarten Sie Perlen des Sprachwitzes und viele andere Schelmereien von den großen Komikern Heinz Erhardt und Loriot. Unkostenbeitrag: 10 Euro. Käfer und Kanonenkugeln am 18. März um 14 Uhr, Treffpunkt beim Uferhaus Groß-Enzersdorf. Führung mit Hans Leitgeb in Uniform und Ausrüstung der kk Grenadiere von 1809 sowie Biologin Dr. Gabriele Hrauda vom Nationalpark Donauauen. „Auf den Spuren Napoleons und der Natur in der Lobau“, Unkostenbeitrag € 10,-. Harlequin's Glance im Kotter am 31. März um 19.30 Uhr Nach Ansicht vieler Kritiker und Fans eine der eigenständigsten und spannendsten Folkrock-Bands Österreichs. Unkostenbeitrag € 15,-. Auskunft und Reservierung unter: Tell. 0664/365 91 17 oder kultur-im-kotter@gmx.at Hausball des Blasmusikvereins St. Georg am 24. Februar um 20 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr, Ende um 3 Uhr früh. Das Motto ist „Wilder Westen“, Kostüme erwünscht aber nicht Pflicht, Musik mit Klingstown Express, Tombola, Maskenprämierung. Friedl´s Bierhaus, Breitenleerstr. 256 0-23 % !)" # % % ! ( "" %&(% ' 65 1220 # . . 01 , 663 26 47 # $ % %/ "*+ ( 0565,530 48 40 ! % + % %/ $#+ ( Seniorenjause im Café Keller Falk am 20. März ab 15 Uhr unterhalten verschiedene Künstler mit Wienerlied und Schlager aus der guten alten Zeit. Café Falk, Kagranerplatz Präventionsbus der Polizei am 24. Februar von 9-17 Uhr (zu diesem Zeitpunkt ist die Verteilung der dbz noch nicht abgeschlossen) wird der Präventionsbus in der Hirschstettner Straße 13 auf dem dortigen Spar-Parkplatz aufgestellt. Die Beamten beantworten Fragen und geben Informationen. Vor$tadtbei$l "z„ um Selit$ch“" Ecke Konstanziagasse/Gemeindeaugasse • Tel. 282 32 73• neue homepage: www.selitsch.at 1. März: Aschermittwoch ab 18 Uhr Unser warmes und kaltes Heringsschmausbuffet! (bitte um rechtzeitige Reservierung) 19. März: Die Stehaufmandln Einlass ab 16 Uhr, Beginn ca. 17.30 Uhr, Küche bis 18 Uhr Eintritt 23,- Euro pro Person 2. April: Die Weltpartie & Der lustige Hermann Einlass ab 16 Uhr, Beginn ca. 17.30 Uhr, Küche bis 18 Uhr Eintritt 22,- Euro pro Person Wir bitten um Reservierung unter Tel. 282 32 73•Einlass ab 18 Uhr, Buffeteröffnung ca. 18.30 Uhr Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, Sa:10-23 Uhr • Mi, So, Feiertage: 10-15 Uhr • Montag Ruhetag!

[close]

p. 14

14 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 Ende eines historischen Kleinodes Abriss der Flötzerstatt in Schönau Nur noch Schutt und Asche: Lokalhistoriker Robert Eichert vor den Resten der Flötzerstatt Und wieder gibt es ein geschichtsträchtiges Kleinod weniger. In einer „Nacht- und Nebelaktion“ wurde die historische „Flötzerstatt“ in Groß Enzersdorf in Schutt und Asche gelegt. Die 1719 errichtete Flötzerstatt diente als Umschlagplatz für die in der Lobau geschlägerten Bäume. Hier blühte der Handel der sogenannten „Holzversilberer“, Ein Ziegelstein des Hauses mit den Initialen der Stadt Groß Enzersdorf diejenigen, die Holz zu Geld machten. Der Flötzerstatt angeschlossen war eine Gaststube, das Flötzerstüberl. Um das Gebäude wurde das in der Au geschlagene Holz mit Flößen bis zur Donauüberfuhr (Urfahr) bei Schönau gebracht. Nun wurde das historische Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Denn es war zwar lange Zeit mit einer Gedenktafel versehen, unter Denkmalschutz stand das Gebäude aber leider nicht. Ein Schicksal, das es mit vielen anderen geschichtsträchtigen Bauwerken teilt, die trotz ihrer historischen Bedeutung nicht denkmalgeschützt waren. Diese Vorgangsweise könnte sich vielleicht zumindest in Groß-Enzersdorf ändern: „Das Schutzzonenkonzept, das die Stadtgemeinde plant, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, versichert der Groß-Enzersdorfer Kulturstadtrat Martin Sommerlechner. Sommerlechner bedauert den Abriss der Flötzerstatt: „Aus der Sicht der Kultur ist es immer ein Verlust, wenn historische Gebäude und Strukturen ökonomischer Maximierung zum Opfer fallen.“ Für ihn besteht die einzige Chance, um „Im Dilemma zwischen Schutzzonen, Denkmalschutz, Privatbesitz und dem Recht und der Pflicht von Gebietskörperschaften, den Ver- "( & $!+ )# '( & (& " $!% ) # " %# lust von Kultur zu vermeiden, vermehrt die Augen offen zu halten, wenn es sich um Gebäude handelt, die nicht primär denkmalgeschützt sind“. Und zwar, bevor es passiert. Nur dann könne man ohne Druck auf die BesitzerInnen zugehen und ein kleinstrukturiertes lokales Fördersystem andenken, das den Erhalt solcher Gebäude zum Ziel haben könne, die den Charakter einer Gegend bestimmen, ist der Kulturstadtrat überzeugt. „Dass wir dieses Mal zu spät gekommen sind, ist ein klassischer Weckruf, sich an der eigenen Nase zu nehmen und in dieser Causa tätiger zu werden“, stellt er fest. Die historische Flötzerstatt Auch Lokalhistoriker Robert Eichert bedauert den Abriss: „Schade, wieder ein kuturhistorisch interessantes Gebäude verschwunden. Sollte vielleicht noch jemand gute Fotos davon besitzen, dann diese bitte dem Heimatmuseum Groß Enzersdorf zukommen lassen.“ Die Not mit der Not(durft) Das eine ist geschlossen, das andere nicht als solches vorgesehen. LeserInnen beschweren sich, dass das WC am Bahnhof Stadlau /U6 Station Stadlau ständig geschlossen ist, obwohl es sich um einen Umsteigebahnhof handelt. Die dbz hat bei den Wiener Linien nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass Toilettenanlagen, die missbräuchlich verwendet werden und deren Sicherheit und Sauberkeit nicht garantiert werden kann, vorübergehend geschlossen werden. Bei der U1 Station Kagran Donauzentrum wird ein stiller Winkel als Toilette genutzt, obwohl nicht dafür vorgesehen. Das sorgt für Ärger bei PassantInnen und Geruchsbelästigung. Inzwischen wurde die Beleuchtung repariert und damit das Problem hoffentlich behoben! ) )( $ ) )$ # )( $ " )$ (& & ($ '*#(" $$ $ & ( $ && & & $' %$ '( $ * & " ' $" & & ( $ *)$ && '' $ " '( &)$ $

[close]

p. 15

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2017 15 Die „elektrische” Fahrschule Ist eine Fahrschulausbildung mit Verbrennungsmotoren in Zeiten, in denen mehrere Großstädte und Länder ein Verbot von Verbrennungsmotoren beschließen, noch der Zeit entsprechend? Dieser Frage ging die Fahrschule Easy Drivers – Skarabela aus Groß-Enzersdorf nach und ließ ihren Fuhrpark von den Energie Ingenieuren mit der electricfleet-Analyse auswerten. Insgesamt wurden 184 Ausbildungsfahrten im Zeitraum vom 27.12.2016 bis 09.01.2017 mit einer gesamten gefahrenen Strecke von 6.118 km und fünf Fahrzeugen aufgezeichnet. Die durchschnittliche Fahrtstrecke bei den Ausbildungsfahrten betrug unter 40 Kilometer, die durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit rund 35 km/h. Für E-Fahrzeuge der neuesten Generation mit größeren Batterien kein Problem. Die nötigen Ladestandorte sind bereits vorhanden. Juniorchef Nikolaus Skarabela tankt Ökostrom Das heißt, ohne die gesetzlichen Rahmenbedingungen wäre es möglich, den kompletten Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen und so nachhaltig und zukunftsorientiert auszubilden. Momentan führt die Absolvierung der Fahrprüfung mit einem reinen E-Fahrzeug zu einer gesetzlichen Einschränkung der Lenkerberechtigung auf automatikgetriebene Fahrzeuge. Für das Fahren mit Schaltgetriebefahrzeugen wäre eine neuerliche Praktische Prüfung abzulegen. Hier sollte nur eine Schulung als ausreichend vorgeschrieben werden. Nikolaus Skarabela, Fahrschulinhaber in vierter Generation, ist überzeugt „Auch die SchülerInnen würden von einer reinen E-Auto-Ausbildung profitieren, denn didaktisch überfordern wir die Kunden anfangs. Schalten, Schauen und Lenken gleichzeitig ist viel zu Beginn der Ausbildung. E-Fahrzeuge, die wie Automatik-Fahrzeuge sind, würden dies vereinfachen.“ Er lässt auch das Argument nicht gelten, dass dadurch ein wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt wegfällt. „Wenn ich mir die Unfallstatistik ansehe, so sind Ablenkung, falsche Geschwindigkeit, fehlende Abstände, uvm. die häufigsten Ursachen. Hier sollten wir künftig unseren Fokus setzen. Ob Schaltung oder Automatik ist da eher nebensächlich.“ Alfred Skarabela, Fahrschulinhaber in dritter Generation freut sich: „Es wäre an der Zeit, die Gesetze an aktuelle Fortschritte der Mobilität anzupassen. Dadurch könnten außerdem noch 50 Prozent der Kraftstoffkosten eingespart und zig Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.” werbung

[close]

Comments

no comments yet