ImmoZeitung Ausgabe Februar 2017

 

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ImmoZeitung Ausgabe Februar 2017

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THEMEN DIESER AUSGABE: I N FO R M I E R T AUSGABE Februar 2017 Ziel von 400.000 neuen Wohnungen nicht erreicht Kein Anspruch auf Fahrstuhl für altersgerechtes Wohnen TITELTHEMA: WIE STEHT’S MIT DEM IMMOBILIENMARKT 2017? Ende 2016 bekam der deutsche Immobilienmarkt nochmal ordentlich Schwung. Im dritten Quartal sorgten der Verkauf des Kernportfolios von Officefirst und die Megaübernahme der österreichischen Immobiliengesellschaft conwert durch Vonvonia für 3 Milliarden Euro für ordentlichen Zuwachs. Trotzdem reichen die Umsätze von 2016 noch lange nicht an das Boom-Jahr 2015 heran. Wurden 2015 noch 25 Milliarden Umsatz erreicht, scheint sich die Zahl Prognosen zufolge mehr als halbiert zu haben. Experten prognostizieren für das Jahr 2017 eher mäßige Umsätze. Eine nicht abreißende Nachfrage am Immobilienmarkt steht dem Mangel an lukrativen Angeboten gegenüber. Ausländische Investoren erkennen immer mehr das Potenzial sowie die Stabilität des deutschen Immobilienmarktes. Vor allem Geldgeber aus Asien investieren zunehmend horrende Summen in den deutschen Immobiliensektor. Dabei genießen Büroimmobilien größte Beliebtheit. Die folgenden Käufe belegen dies: 620 Millionen Euro zahlte ein Konsortium der Immobilieninvestmenttochter der Samsung Life Insurance Co. für den Commerzbank-Turm in Frankfurt. Die US-amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone erwarb für 3,3 Milliarden Euro das Kernportfolio der Büro-Sparte der börsennotierten IVG, nachdem der eigene Börsengang gescheitert war. Mit diesem Kauf gelang ihnen der größte Deal des Jahres auf dem deutschen Immobilienmarkt. Obwohl die Rendite der Gewerbeimmobilien gesunken ist, erfreuen sich Gewerbeobjekte weiterhin größter Beliebtheit, da mittel- und langfristig orientierte Anleger die Beständigkeit des europäischen bzw. insbesondere des deutschen Marktes schätzen. Anleger können für Einzelhandelsimmobilien in Kernlagen weiterhin 3,5 bis 4 Prozent Rendite erwarten. Lukrative Rendite versprechen außerdem Pflege- und Studentenwohnheime, von denen letztere 5 bis 6 Prozent erreichen. Dieser Sektor hat den Vorteil einer schnellen Wiederbesetzung und nahezu hundertprozentiger Nutzung. Anleger sehen sich in diesem Immobilienbereich jedoch einem begrenzten Angebot gegenüber. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Februar 2017

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GUT ZU WISSEN … ZIEL VON 400.000 NEUEN WOHNUNGEN NICHT ERREICHT Für die Wohnungsknappheit und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Mieter in deutschen Städten konnte auch 2016 keine Abhilfe geschaffen werden. Experten zufolge ist der Bau von 400.000 Neubauwohnungen pro Jahr die Mindestanforderung um dem Wohnungsmangel in beliebten Städten Abhilfe zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, sorgte auch der Bund mit speziellen Förderprogrammen für Anreize. Offizielle Fertigstellungszahlen für 2016 liegen derzeit noch nicht vor. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder tragen diese zusammen. Erfahrungsgemäß ist mit einer Fertigstellung und letztendlichen Veröffentlichung der Statistik im Frühling bzw. Anfang Sommer 2017 zu rechnen. Laut Ludwig Dorffmeister, Wohnungsbaufachmann des Münchener Ifo-Instituts, sei jedoch von etwa 300.000 Wohnungsfertigstellungen für 2016 auszugehen – davon 260.000 Einheiten in neu errichteten Wohngebäuden. Für 2017 rechnen die Wissenschaftler mit rund 325.000 Fertigstellungen, für 2018 mit etwa 335.000 Einheiten. Die zwei Bau-Spitzenverbände in Deutschland waren in ihrer im vergangenen Frühjahr veröffentlichten Prognose von insgesamt etwa 290.000 neuen Wohnungen im Jahr 2016 ausgegangen. Das Ziel von jährlich 400.000 Wohnungsfertigstellungen über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren halte er für „absolut unrealistisch“, sagte Dorffmeister. „Es kann sogar gut sein, dass wir in den kommenden Jahren nicht einmal die 350.000er-Marke erreichen werden.“ Die zurückliegenden sieben Jahre des Aufschwungs hätten gezeigt, wie schwierig sich eine rasche Ausweitung der Fertigstellungszahlen gestalte. Dorffmeister nennt mehrere Gründe: zu wenig geeignete Grundstücke, Bürokratie und die Auslastung der Handwerker: „Der Mangel an Bauflächen, die diversen, zumeist kostentreibenden Vorschriften – auch in Bezug auf die eigentlich gewünschte Nachverdichtung – aber ebenso die Kapazitätsengpässe im Ausbaugewerbe haben eine enorm bremsende Wirkung auf die Wohnungsbautätigkeit“, sagte der Wissenschaftler. Dennoch hat der Wohnungsbau in den vergangenen Jahren stark zugenommen – unter anderem wegen der Flüchtlingskrise. Die zwischenzeitliche Eskalation der Flüchtlingszuwanderung im Jahr 2015 habe aufseiten des Staates zu einem Umdenken geführt, sagte Dorffmeister. „So wurden die Anstrengungen, zusätzlichen (bezahlbaren) Wohnraum zu schaffen, seit damals wesentlich erhöht. Der jüngst erfolgte, extreme Anstieg der Baugenehmigungen im Mehrfamilienhausbau geht maßgeblich auf die öffentlichen Aktivitäten zurück.“ Jedoch schlussfolgert er, dass etliche Wohnungsbauvorhaben, die bis zum Frühjahr 2016 genehmigt worden sind, wohl nie umgesetzt würden. KEIN ANSPRUCH AUF FAHRSTUHL FÜR ALTERSGERECHTES WOHNEN Das neuste Urteil des Bundesgerichtshofes hat großen Einfluss auf das Thema altersgerechtes Wohnen. In dem vorliegenden Fall aus Cottbus (Az. V ZR 96/16) hatte ein 80-jähriger Eigentümer geklagt, der für seine Eigentumswohnung im 5. Stock einen Fahrstuhl nachrüsten wollte. Die Miteigentümer stimmten diesem Eingriff jedoch nicht zu. Daher zog der Eigentümer vor Gericht, um zu erwirken, dass er den Fahrstuhl ohne Einverständnis seiner Nachbarn auf eigene Kosten errichten dürfe – ohne Erfolg. Die Karlsruher Richter entschieden zugunsten der Miteigentümer. Die Nachrüstung eines Fahrstuhls sei so gravierend, dass es dafür der Zustimmung aller anderen Wohnungseigentümer braucht. Jedoch stünde es einem Gehbehinderten zu, eine Rampe oder einen Trep- penlift zur eigenen Wohnung zu errichten. Hierbei sei jedoch die Breite des Treppenhauses zu prüfen. Vorrang habe die reibungslose Nutzung des Treppenhauses für alle Eigentümer. „Wir sehen, dass er wahrscheinlich auf absehbare Zeit seine Wohnung im fünften Stock nicht mehr wird nutzen können“, so die Vorsitzende Richterin Christina Stresemann. Der Einbau eines Aufzugs sei aber mit derart großen Eingriffen verbunden, dass die Miteigentümer dies nicht hinnehmen müssten. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Februar 2017 ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Februar 2017

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ANGEBOT DES MONATS: AKTUELLE ANGEBOTE Geschäftsdoppelhaus von DaVinci in Frankenthal-Eppstein Baujahr: 2000 Wfl: 310 m2 WEITERE ANGEBOTE: V: 56,2 kWh Preis: 749.000 € Grd.: 720 m² Gas-Zentralheizung Luxus und Design – Bauprojekt in Morlautern Baujahr: 2016 Wfl.: ca. 200 m² Preis: 499.000 € Erstbezug. Energieausweis wird nach Fertigstellung erstellt. Repräsentatives Anwesen in KL Innenstadt Baujahr: 1979 Wfl.: 450 m² B: 122,9 kWh Preis: 499.000 € Grd.: 746 m² Gasheizung Naturlieber aufgepasst! EFH in KL Baujahr: 1969 Wfl.: 137 m² B: 242,5 kWh Preis: 249.000 € Grd.: 1.627 m² Gas-Zentralheizung Toprenoviertes Haus in der Altstadt Otterberg Baujahr: 1978 Wfl.: 214 m² B: 129,5 kWh Preis: 229.000 € Grd.: 170 m² Gas-Heizung V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Februar 2017

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