Stauferkrone. Das Magazin. Nummer2, 2017

 

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Stauferkrone. Das Magazin. Nummer2, 2017

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Nummer 2 2017 Kostenlos Das Magazin Schlagerwettbewerb 16 Finalisten aus 3 Ländern am 25. März 2017 in Göppingen Hansy Vogt moderiert die Show Radio Fips überträgt die Stauferkrone weltweit

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Confiserie Bosch GmbH Bahnhofstraße 11 73066 Uhingen PQRUEAMLIIUTÄMT Besuchen Sie unseren Werksverkauf Frische knusprige Wibele und viele andere Köstlichkeiten erhalten Sie in unserem Ladengeschäft. Verwöhnen Sie sich und Ihre Lieben. Probieren Sie doch mal unser Gold prämiertes Früchtebrot. Alle unsere Produkte sind handgefertigt – mit den besten Zutaten. Wir fertigen für Sie auch individuelle Geschenke. Gerne können Sie sich dazu von uns beraten lassen. Betriebsführungen nach Vereinbarung. Bei Interesse melden Sie sich bei der Verwaltung an: Telefon: + 49 7161 37117 · info@confiserie-bosch.de Werksverkauf / Ladenöffnungszeiten: Montag - Freitag 9 bis 12 und 14 bis 17.30 Uhr Samstag 9 bis 13 Uhr www.confiserie-bosch.de www.neuser.com - Büromaterial - Druckerzubehör - Kopierpapiere - Büromöbel - Spezial- und Korrespondenz-Papiere - Gruß- und Weihnachtskarten

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INHALT 02 Titelfoto Andy Borg: Günter Hofer INHALT Sieben prominente Juroren 04 Die 16 WettbewerbsTeilnehmer 05  - 12 Die vier Kooperationspartner 13 Interview mit Andy Borg 14 - 15 Andy Borg immer vor der Linse 16 - 17 Eine Dame vom Land 18 Das Herz schlägt für den Schlager 19 - 20 Überraschend besser 21 Göppingen setzt auf Erlebnis 22 Impressum 22 Weitere Infos unter: www.stauferkrone.de Zum zweiten Mal blickt die Schlagerwelt auf Göppingen. Am 25. März findet in der Stadthalle die »Stauferkrone« statt, der internationale Wettbewerb für Komponisten und Textdichter. Ihre Werke werden von 16 Interpreten aus drei Ländern vorgetragen. Neben der Jury- gibt es auch wieder eine Publikumswertung. Nach dem Deutschen Komponistenverband und der GEMA, die die »Stauferkrone« bereits 2015 als Kooperationspartner begleiteten, sind bei der Neuauflage auch der Deutsche Textdichterverband und der Deutsche Musikverlegerverband mit im Boot und unterstreichen die Bedeutung des Wettbewerbs, dessen künstlerische Leitung erneut der Heininger Komponist und Musikverleger Hans-Uli Pohl übernommen hat. Andy Borg, erfolgreicher Schlagersänger und langjähriger Moderator des Musikantenstadls, wird das einstündige Showprogramm bestreiten. Den Wettbewerb moderiert der TV-Entertainer Hansy Vogt. Vogt bringt auch einen prominenten Gast mit: Frau Wäber, Deutschlands bekannteste Landfrau. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das durch den »Schlagermarkt«, vor und nach dem Wettbewerb, sowie in der Pause, abgerundet wird. Der Göppinger Radiosender Fips, Medienpartner der »Stauferkrone«, wird am Veranstaltungstag zwölf Stunden live aus der Stadthalle berichten. Die »Stauferkrone« gilt nicht nur eine wichtige Veranstaltung für die Musikbranche im deutschsprachigen Raum, sondern ist auch ein nicht zu unterschätzenden Beitrag für das Standortmarketing und ein nachhaltiges Tourismusprojekt im Landkreis Göppingen. TICKETS Karten ab 21.85 Euro gibt es im Vorverkauf u.a. im i-Punkt im Rathaus Göppingen, im NWZVerlagshaus in Göppingen und in allen easy-Ticket-Verkaufsstellen, Ticket-Hotline: 0711/2555555 Online: www.easy-ticket.de/veranstaltung/stauferkrone-mit-andy-borg/63839 Eva & Sven Maier www.traum-fabrik.de EIN SCHÖNER TAG BEGINNT MIT EINER GUTEN NACHT schwäbische TRAUM-FABRIK Matratzen aus der Manufaktur - warum das richtige Schlafsystem die Grundlage für Ihr Wohlbefinden ist!  6 Monate Zufriedenheitsgarantie  kostenlose Lieferung ins Schlafzimmer (in unserem großen Liefergebiet)  kompetente Beratung Maiers Bettwarenfabrik GmbH & Co. KG · Reuteweg 1 · 73087 Bad Boll · Tel. (07164) 90 23 90 Die Bettwarenfabrik in meiner Region Traum-Fabrik 185x66 mm.indd 1 25.11.2016 12:02:58

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04 SIEBEN PROMINENTE JUROREN Auf ihr Votum setzen die 16 Teilnehmer beim Finale der »Stauferkrone« in der Göppinger Stadthalle: Die siebenköpfige Jury entscheidet am Ende über den Gewinner des internationalen Schlagerwettbewerbs. Wer sind die Experten, die über die einzelnen Beiträge urteilen? Sieben auf einen Streich Peter Seiler arbeitete bereits in den 1970er Jahren mit dem legendären Mini-Moog-Synthesizer, gründete die Klassik-Formation »tritonus« und wirkte als Musiker bei über 100 Schallplattenproduktionen mit. Neben seinen Solisten-CDs, bei denen er zugleich als Komponist, Arrangeur, Interpret und Produzent wirkt, ist Seiler auch als Filmmusik-Komponist aktiv, schrieb Musik für Fernsehserien für Werbespots. Seilers Musik ist nicht nur auf 18 Solo-Alben in 17 Ländern erschienen, sondern auch auf zahlreichen Samplern gekoppelt. Seit 2006 ist Seiler Gastdozent an der Popakademie Baden-Württemberg. Er ist Vorsitzender des Komponistenverbandes Baden-Württemberg. Renate Stautner gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen in der deutschen Schlagerszene. Mehr als 2500 Titel hat sie bereits veröffentlicht. Sie schrieb und schreibt für viele bekannte Interpreten, wie zum Beispiel Vico Torriani, Karel Gott, Audrey Landers, Stefan Mross, Maxi Arland, die Schürzenjäger oder die Kastelruther Spatzen. Ihre Lieder belegen erste Plätze in Hitparaden und Wettbewerben. Aber die bei Rosenheim lebende Autorin schreibt auch Musicals und Singspiele, ist Titelgeberin zahlreicher Fernsehsendungen. Ein Augenmerk ihrer Arbeit legt sie auf Lieder für Kinder. Stautner betreibt ihren eigenen Wendelstein-Musikverlag. Lydia Huber steht seit Jahrzehnten erfolgreich auf der Volksmusikbühne, wo sie sich einen Namen als Sängerin und Jodlerin gemacht hat. Als Kind erlernte sie das Zitherspielen und nahm nach Schulzeit und Ausbildung in München Gesangsunterricht. Dazu spielte sie im Bernauer Volkstheater kleinere Rollen. Schließlich nahm sie ihre erste Schallplatte auf, die sie in Wim Toelkes Sendung »3x9« einem Millionenpublikum vorstellte. Mit mehreren Titeln bewarb sie sich später beim Grand Prix der Volksmusik. Huber ist ein vielgefragter Gast bei Volksmusikveranstaltungen und arbeitet auch als Moderatorin bei verschiedenen Radiosendern. Regelmäßig moderiert sie zurzeit Sendungen beim Deutschen Musik-Fernsehen. Reiner Oliva ist ein Virtuose auf dem Schlagzeug. Der Eschenbacher ist musikalisch fast überall zu Hause. In zahlreichen Formationen gibt er den Rhythmus vor und ist deshalb auch einem großen Publikum bekannt. Im Landkreis Göppingen gehört er zur Stammbesetzung des »Kaos-plus-Duo«, mit dem er die Eigenarten der Schwaben auch als Autor (Musik und Text) aufs Korn nimmt. Oliva ist aber auch Taktgeber bei der Tanzband »Last Nuggets« oder bei verschiedenen Jazzbands in der Region. Sein Können vermittelt er auch an seine Schüler weiter, bei den Wettbewerben von »Jugend musiziert« sitzt Oliva in der Jury. Alexander Eissele ist ein Vollblutmusiker. Der hauptberuflich als stellvertretender Soloklarinettist bei den Lüneburger Sinfonikern beschäftigte Göppinger ist seit 1992 die treibende Kraft hinter der Göppinger Lumberjack-Big-Band. Die Formation entwickelte er zu einem semiprofessionellen Orchester, das sich inzwischen auch jenseits der Grenzen von Baden-Württemberg einen Namen gemacht hat. In seiner Heimatstadt spielten Eissele und seine Band mit vielen internationalen Jazzgrößen, aber auch immer wieder mit namhaften Künstlern aus dem Bereich Schlager und Pop. 2015 erhielt Eissele die Bürgermedaille der Stadt Göppingen. Hansi Berger Hansi Berger kommt aus dem oberbayrischen Ainring. Seit über zehn Jahren spielt er die Steiri- sche Harmonika, Piano und Gitarre. Das erste Mal war er mit vier Jahren im Fernsehen bei Carmen Nebel. Es folgten Auftritte bei »Wenn die Musi spielt«, Achims Hitparade und »Wernesgrüner Musikantenschenke«. Drei Mal war er bei Karl Moiks »Musikantenstadel« dabei. Sein Hobby, das Kochen, hat der inzwischen 23-Jährige zu seinem Beruf gemacht. Im elterlichen »Rupertihof« kocht und musiziert Hansi für seine Gäste. 2013 nahm er das Lied »Die Zeiten, die san anders word´n« auf. Ein Titel, der ihn drei Mal zu »Immer wieder Sonntags« führte. Thomas Ritter Hamburger und Jahrgang 1966, gründete 1987 sein erstes Label. Es folgten bis heute die Grün- dung drei weiterer Labels und 1997 des Elbe-Musikverlages. Zudem arbeitete Ritter als Künstlermanager, Tourmanager und im Handelsvertrieb für Tonträger. Außerdem saß Ritter sechs Jahre lang im Beirat der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und ist gewählter Delegierter der angeschlossenen und außerordentlichen Verleger der Gema. Der begeisterte Hobbymusiker und -komponist ist ausgebildeter Business- und Master-Coach. Sein Wissen gibt Ritter u.a. an der Business-Akademie für Medien, Event und Kultur (ebam) weiter.

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DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 05 UELI BODENMANN WÜRSTCHEN ALS ERSTE GAGE An seinen ersten Auftritt erinnert sich Ueli Bodenmann noch gut »Da war ich zwölf und spielte im Duo mit Sigi Hasler in einem Restaurant. Als Gage gab es für uns je ein Paar Frankfurter Würstchen.« Inzwischen spielt der Vollblutmusiker auch vor dem Fürsten von Liechtenstein oder dem thailändischen König. 2015, wenige Wochen nach der ersten »Stauferkrone«, belegte Ueli Bodenmann mit seinem damaligen Wettbewerbsbeitrag »Symphonie der Berge« beim Alpen-Grand-Prix in Meran den ersten Platz. Der Schweizer kommt aus einer musikalische Familie. Die Eltern und fast alle Verwandten machten Musik. Mit gerade mal acht Jahren spielte er das 1. Flügelhorn in einem Erwachsenen-Orchester. Doch bei aller Begeisterung zur Musik: Bodenmann besuchte erst einmal die Berufsschule und wurde Schreiner. Mit seinen Liedern ist Bodenmann äußerst erfolgreich. Mehrmals nahm er am Grand Prix der Volksmusik und beim Alpen Grand Prix teil, sang im Zürcher Hallenstadion, ist stolz auf die erste goldene Langspielplatte und auf die silberne Nadel der Volksmusik aus Österreich. Obwohl er oft unterwegs ist und ehrenamtlich noch musikalische Projekte mit Schulklassen betreut, kommt das Familienleben nicht zu kurz. »Ich lebe in einer tollen Partnerschaft«, erzählt Bodenmann. www.uelis-wunschkonzert.com KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Blau Lieblingstier Wolf Lieblingsblume Hauswurz Lieblingsgericht Alles mit Kartoffeln und Spaghetti Liebstes Urlaubsziel Ägypten Lieblingsbuch Stephen King Ich höre am liebsten Musik und Audiobooks Lieblingsmaler mein Schatz Mein Idol Udo Jürgens Ich habe Respekt vor… allem, was ehrlich ist Was ich gerne können würde… Klavier spielen GRAHAM BONNEY LIEBLING DER NATION Graham Bonney ist Sänger, Entertainer, Songschreiber, Produzent mit eigenem Tonstudio und Multitalent in einer Person. Die erste Band gründet er mit Schulkameraden. Als exzellenter Gitarrist und viel gefragter Musiker, hat er schon in den »Hot Sixties« zahlreiche Auftritte im legendären »Starclub« in Hamburg und spielt in Bands, deren Musiker später Pop-Geschichte schreiben. 1965 wird Barry Mason auf Graham Bonney aufmerksam. Sie komponieren den Titel »Supergirl«, der sich in den englischen Top Ten platziert und dem jungen Engländer eine außergewöhnliche Karriere ermöglicht. 1966 kommt Graham Bonney nach Deutschland. Auch hier stürmt der Titel die Hitparaden und verdrängt sogar die »Beatles« vom ersten Platz. Mit Hans Blum schreibt er die ersten deutschen Songs, die bis heute Hit-Qualität haben: »Siebenmeilenstiefel«, »Das Girl mit dem La-La-La«, »Wähle 3-3-3« und »99,9 Prozent«. Graham Bonney avanciert zum Liebling der Nation und weitere Erfolgstitel wie »Hey Little Lady”, »Du bist viel zu schön« oder »Rosemary and Company« sind Meilensteine seiner Karriere. Bis heute ist Graham Bonney ein gefragter Gast in Radiound Fernsehshows und tourt unermüdlich durchs Land. 2016 feiert er den 50. Geburtstag seines Hits »Supergirl«, der zum Jubiläum ein neues Lifting erhalten hat. www.grahambonney.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Blau Lieblingstier Hund Lieblingsblume Geranie Lieblingsgericht Lamm mit Knoblauch Liebstes Urlaubsziel Fidschi-Inseln Lieblingsbuch Railway-Magazines Ich höre am liebsten Rock’n Roll Lieblingsmaler Turner Mein Idol Grandfather Ich habe Respekt vor… Weiß-Helmen in Syrien, Was ich gerne können würde… einen Jumbo B747 fliegen Ob köstliche Obstsäfte, Liköre, Obstbrände oder Most aus eigener Herstellung – wir treffen bestimmt Ihren Geschmack. Auch führen wir eine kleine Auswahl an Mineralwasser, Limonade & Bier. Geiger Apfelsaft Direktsaft aus heimischem Streuobst Geiger Obstwein Gewonnen aus heimischem Streuobst EUR 5,50 6er Kiste EUR 5,50 6er Kiste Geiger GbR Fruchtsaftkellerei www.geigergbr.de Verkauf & Brennerei Turnhallenstr. 10 | 73114 Schlat | Tel. 07161 811744 Verkauf & Abfüllbetrieb Teckstr. 9 | 73084 Salach | direkt an der B10

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06 DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 KURZ GEFRAGT (ausgefüllt von Cordula) Lieblingsfarbe Pink Lieblingstier Schildkröte Lieblingsblume Pfingstrosen Lieblingsgericht Lasagne, Tartar Liebstes Urlaubsziel Italien im Sommer, die Berge im Winter Lieblingsbuch Highland-Saga von Biana Gabaldon Ich höre am liebsten Titel aus den Charts Lieblingsmaler Miro Fabineart Mein Idol Celine Dion Was ich gerne können würde…Gitarre spielen CORDULA & MARIO START BEI GEBURTSTAGSPARTY Eine Familienfeier führte Mario und seine Schwägerin Cordula musikalisch zusammen. Die Gäste der Geburtstagsparty, auf der die beiden ein Ständchen sangen, animierten das Duo weiterzumachen. Im Oktober belegten die beiden Schweizer den zweiten Platz beim Alpen Grand Prix in Meran. Dem volkstümlichen Schlager haben sich Cordula & Mario verschrieben. Mario Baur blickt auf eine lange Musikerkarriere als Amateur zurück. Als Sänger, Gitarrist und Saxofonist war der gelernte Elektromonteur und Kaufmann viele Jahre hobbymäßig unterwegs. Schon mit 13 hatte er mit der Ländlerkapelle seines Vaters den ersten Auftritt. Es folgten Engagements bei verschiedenen Schweizer Bands. 2012 bewarb sich der zweifache Familienvater zusammen mit seinem damaligen Musikpartner Markus Zemp für den internationalen Volksmusikwettbewerb in Südtirol und kam auf den zweiten Platz. Gesungen hat auch Cordula Stucki immer schon gerne. Die ausgebildete Kosmetikerin gehört seit 1986 zu den engagierten Mitgliedern des Kirchenchors in ihrer Heimatgemeinde Boswil. Auch wenn sie schon das ein oder andere Mal mit ihrem Schwager auf privaten Feiern aufgetreten war, das Showbusiness war Neuland für die dreifache Mutter. Inzwischen sind Cordula & Mario in Sachen Musik viel unterwegs. Neben vielen Auftritten sind die beiden immer wieder im Fernsehen zu sehen oder im Radio zu hören. www.cordula-mario.ch KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Orange und Gold Lieblingstier Hund Lieblingsblume Löwenzahn Lieblingsgericht Scampis mit Oliven, Paprika und Knoblauch Liebstes Urlaubsziel Spanien Lieblingsbuch »Aus eigener Kraft« Ich höre am liebsten Klavier- und Gitarrenkonzerte Lieblingsmaler Bruno Bruni Mein Idol Meine Mutter Ich habe Respekt vor… der Natur Was ich gerne können würde…alle Sprachen dieser Welt sprechen GITTI GÖTZ AUFTRITTE AUF DER GANZEN WELT Ihre ersten Auftritte hatte sie zusammen mit ihrer Schwester in Altenheimen, bei Sparkassenveranstaltungen und Talentwettbewerben. Das war Mitte der 1960er Jahre. Wenige Jahre später gewannen Gitti Götz und ihre Schwester Erika bei einem Wettbewerb in Augsburg einen Plattenvertrag mit dem damals schon sehr erfolgreichen Komponisten Christian Bruhn. Der katapultierte die singenden Schwestern mit »Heidi« und »Aus Böhmen kommt die Musik« an die Spitze der Hitparaden und in die großen Fernsehshows. Als »Gitti & Erika« hat das Duo fast auf der ganzen Welt gesungen, erhielt viele Auszeichnungen, goldene und Platin Schallplatten. Die Karriere hält bis heute an, wenngleich Gitti Götz seit einiger Zeit mit Schlagern, Chansons, Mystik und Balladen solistisch unterwegs ist. Musikalisch arbeitet sie zurzeit mit dem österreichischen Produzenten Walter Wessely zusammen. Künftig will sie auch verstärkt als Texterin und Komponistin von sich reden machen und ihr Buch vollenden. Das liegt aber vorerst weiter auf Eis, denn Tourneen durch die USA und Kanada stehen an, ebenso viele Live-Auftritte. Die verheiratete Künstlerin, die Malen, Schreiben und Gärtnern zu ihren Hobbys zählt, engagiert sich ehrenamtlich für die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), für das Kinderhilfswerk und für das Bayrische Rote Kreuz. www.gitti-goetz.de

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DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 07 REBECCA HART MIT EIGENER BAND UNTERWEGS Als Sechsjährige entwendete sie die Gitarre ihrer Schwester, um das erste Mal selbst Musik zu machen. Zuvor hörte sie Musik nur im Radio und das, was ihre Eltern auf den Plattenteller legten: »Dire Straits« und »Abba«. Das blieb nicht ohne Folgen, denn seither hat die Musik Rebeca Hart aus Backnang nicht mehr losgelassen. Die gelernte Erzieherin und zweifache Mutter, die sich in ihrer Freizeit als Vorlesepatin in einer Stadtbibliothek engagiert, lebt für die Musik. In der Kirchengemeinde und mit Jugendchören folgten die ersten Auftritte, die Wohnzimmerkonzerte bei Verwandten wurden die ersten musikalischen Erfolge. Ihr Mitwirken bei zwei großen Soulbands, darunter die eigene Akustik-Band, gehört zu den wichtigsten Stationen der lesebegeisterten und kunstbeflissenen Sängerin. Seit zehn Jahren arbeitet Rebecca Hart mit einem Komponisten zusammen. Bei den Auftritten ihrer Band »Rebecca Hart and Nodding Heads« stehen deshalb auch eigene Titel hoch im Kurs. Live-Auftritte sollen auch die musikalische Zukunft von Rebeca Hart prägen. Soul, Rock und Pop den Musikstil bestimmen. Da passen die Pläne, Konzerte mit der Soulband »Second Sun« und der Abba-Tribute-Band »Chiquitita« zu geben, ganz gut. www.rebecca-hart.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Magenta Lieblingstier Pferd Lieblingsblume Rose Lieblingsgericht Linsen mit Spätzle Liebstes Urlaubsziel Irland Lieblingsbuch Cleos Insel Ich höre am liebsten Bonny Raitt Lieblingsmaler Monet Mein Idol Meine große Schwester Ich habe Respekt vor… Leuten, die tun statt zu reden Was ich gerne können würde… Tauchen INES-MARIE JAEGER POWERFRAU MIT VIELEN TALENTEN Ines-Marie Jaeger ist eine Allroundkünstlerin. Die gebürtige Rheinländerin absolvierte eine umfassende Bühnenausbildung und kann auf viele Erfolge zurückblicken. So spielte sie u.a. in die »Westside-Story« an der Oper in Bonn, in »Sunset Boulevard, »Grease« oder »Der kleine Horrorladen«. Als Schauspielerin kennt man die heute in Hamburg lebende Künstlerin aus Serie wie »Für alle Fälle Stefanie«, »Weißblaue Geschichten«, »OP ruft Dr. Bruckner«, »Derrick« oder »Der Fahnder«. Musikalisch gilt Ines-Marie Jaeger als Powerfrau und als vielseitige Sängerin. Sie beherrscht viele Musik-Genres wie Schlager, Musicals, Swing, Latin, Pop, Chanson, Jazz, Bigband oder Filmmusik. 2014 veröffentlichte sie ihr Debut-Album. Alle Singleauskopplungen erschienen in den Chartlisten der bundesweiten Radio Airplay-Hits. Im Dezember 2015 wurde sie in der Kategorie Schlager sowie für das Album mit drei Auszeichnungen der deutschen RockPop-Stiftung geehrt. 2016 veröffentlichte die Künstlerin erstmals eine deutschsprachige Coverversion von »I Will Love Again« von Lara Fabian (Belgien). Ehrenamtlich engagiert sich Ines-Marie Jäger mit persönlichen Lesepatenschaften bei Mentor e.V.. Als Hobby betreibt sie gerne Mono-Wasserski, treibt gerne Rinder und fährt im Winter Ski. www.ines-marie-jaeger.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Blau Lieblingstier Seepferdchen Lieblingsblume Feigenbäume Lieblingsgericht Pasta und Soße mit Schuss Liebstes Urlaubsziel Inseln in der Karibik Lieblingsbuch »Zwischenleben« von Shirley MacLaine Ich höre am liebsten Zirpen der Grillen Lieblingsmaler Gustav Klingt Mein Idol Barbra Streisand Ich habe Respekt vor… Hochleistungssportlern MUSIK IST UNS WAS WERT www.gema.de

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08 DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Schwarz/Grün/Orange Lieblingstier Delfin Lieblingsblume Aloe Vera Lieblingsgericht Pizza Liebstes Urlaubsziel Am Meer Lieblingsbuch Bücher von Murakemi, Hesse und Ende Ich höre am liebsten Fink, Hidden Orchestra Lieblingsmaler Dali Mein Idol Sven Regner Ich habe Respekt vor… Menschen, die ihre Träume zu verwirklichen Was ich gerne können würde… mich verwandeln KEVIN KLANG ZWISCHEN POP UND SCHLAGER In seinen Liedern geht es um nicht mehr als um das Leben selbst. Geprägt von winterlicher Bodenseemelancholie und vom sommerlichen Treiben am Schwäbischen Meer spiegeln die Texte Erlebnisse, Gedanken und Gefühle des Musikers und Sänger Kevin Klang wider. In Göppingen, wo er von 1997 bis 2006 das Mörike-Gymnasium besucht, schreibt er im Alter von 15 Jahren seine ersten Songs, spielt in Punk-Rock-Bands mit Freunden, bevor es mit der Band »Ogurky« die ersten Auftritte auf privaten Festen und bei Rock im Dorf in Salach gibt. 2006, als er sein Abi baut, wechselt er von der E-Gitarre auf die akustische Gitarre, schreibt weiter Songs und feilt an seiner Stimme. Nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr als Erzieher in Frankreich beginnt der im rumänischen Arad geborene Künstler an der Berufsakademie sein Mathematik- und Philosophiestudium. Erst mit 26 steht Kevin Klang das erste Mal allein auf der Bühne. 2010 belegt seine Band bei einem Wettbewerb in Konstanz mit dem Lied »Eden« den zweiten Platz. Berufsbedingt lebt Kevin Klang heute in Zürich. Die Liebe zum Bodensee ist geblieben. Ebenso die Liebe zur Musik. Als Liedermacher, Singer und Songwriter setzt Kevin Klang seine musikalische Karriere fort. Pop und Schlager sollen es sein. Einige seiner Lieder hat er auf einer EP unter dem Titel »Vom Suchen und Finden« veröffentlicht. www.kevinklang.de KURZ GEFRAGT (ausgefüllt von Sänger Martin) Lieblingsfarbe Orange Lieblingstier Hund Lieblingsblume Edelweiß Lieblingsgericht Was auf den Tisch kommt Liebstes Urlaubsziel Zu Hause Lieblingsbuch Gebrauchsanleitungen und Kicker Ich höre am liebsten Lausbuam Lieblingsmaler Der mein Haus gestrichen hat Mein Idol Peter Cornelius, Bono Ich habe Respekt vor… der Meinung anderer Was ich gerne können würde… Gitarre und Bass spielen LAUSBUAM ALPENROCK IN BUNTEN LEDERHOSEN Die »Lausbuam« verstehen sich als Botschafter der voralpenländischen Kultur, mit allem was dazugehört. Mit ihrem einzigartigen Style spielen sie nur deutschsprachige Lieder, haben eine überregionale Besetzung aus dem Alpenvorland (Allgäu, Oberschwaben, Oberbayern und Niederbayern) und sorgen mit niveauvollem Alpenrock und einem losen Mundwerk für ordentlich Dampf und Stimmung. Martin, Moe, Joe, Flo und Markus arbeiten im richtigen Leben u.a. als Ingenieure und Polizisten. Schon früh kamen sie mit Musik in Berührung. Erst im Kinderchor, später im Musikverein und in der Schülerband legten sie den Grundstein für ihre Karriere. Rock und Jazz, sowie Hochzeitsmusik haben das Quintett musikalisch geprägt. Stolz ist die Gruppe auf die erste CD in ihrer Rock-Ära (1999) und auf eine Million Klicks auf ihr »Resi i hol di mit meim Traktor ab«-Video auf Youtube. Musikalisch neue Wege gehen die »Lausbuam«, seit sie mit ihrem Komponisten Schorsch Kugler zusammenarbeiten. Seither begeistern sie ihr Publikum: Beim Open-Air in Amberg genauso wie auf dem Cannstatter Wasen. Erkennungsmerkmal der »Lausbuam« auf der Bühne sind ihre fünf farbigen Lederhosen. Tracht ziehen die Jungs auch privat gerne an, wählen dann aber eine klassischere Variante. www.lausbuam.de BauerStudios_Anzeige_66x185_Druck.pdf 1 07.12.16 11:55 Das Tonstudio! Band- und Gesangsaufnahmen • Mischung und Mastering Analog Console und Röhrenmikrofone für den besten Sound! Bauer Studios GmbH, Ludwigsburg, 07141 2268-0, info@bauerstudios.de, www.bauerstudios.de

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DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 09 LUKAS MARTIN KEINE SCHEU VOR GROSSEN NAMEN Schon als Zwölfjähriger stand Lukas Martin bei einem Kindermusical in Esslingen auf der Bühne. Für den Jungen war das sehr aufregend. Nicht aber wegen der Zuschauer, sondern weil er in dem Stück einen Schlafanzug tragen sollte. Die Liebe zum Gesang war jedoch trotz der Rolle im Pyjama geweckt. Im Schulchor folgte die erste Gesangsausbildung, die er später für den Bereich Pop bei Rigo de Foullon und für den klassischen Bereich bei der Stuttgarter Opernsängerin Pauline Zippert fortsetzte. Als Teenager spielte Lukas Martin Trompete und Keyboards und sang in mehreren Bands, bevor er bei der New York City Dance School seine Tanzausbildung in HipHop und Jazz-Dance erhielt. 1998 setzte er sich mit seiner Band U.N.S. 5 gegen namhafte Acts wie die von Dieter Bohlen produzierte Band »Touché« durch und gewann den Diamanten des Bundesverbandes und Förderkreises Internationale Nachwuchskünstler in der Sparte Newcomer des Jahres. Nach Auflösung der Band arbeitete er auf Kreuzfahrtschiffen, wo er das Publikum mit Musical und Schlager unterhielt. Später gründete er die Jazzband »Days like This«. Heute tritt Lukas Martin als Schlagersänger auf. Auf der Karriereleiter erhält der Esslinger auch Unterstützung vom Komponisten Clou Simon und dem Textdichter Dieter Nickel. KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Grün Lieblingstier Erdmännchen Lieblingsblume Sonnenblume Lieblingsgericht Spaghetti Liebstes Urlaubsziel warm und Berge Lieblingsbuch Uhtred-Saga von Bernard Cornwell Am liebsten höre ich: Schlager, Punkrock Mein Idol: Boris Becker, Michael Jackson Ich habe Respekt vor… Menschen, die helfen Was ich gerne können würde… fliegen MOONLIGHT-STEFFI EINE SINGENDE GÄRTNERIN Sie ist mit Leib und Seele Gärtnerin, doch das Herz von Moonlight-Steffi schlägt für die Musik. Ihre Mutter hat ihr schon früh den Weg in die Notenwelt geebnet. Als Kind lernte Stefanie das Akkordeonspiel, sang im Kinder- und Jugendchor. Später dann gründete sie ihre Countryband »Sticks and Stones« und war mit ihr in Niedersachsen und Westfalen auf Tour. Später trat später sie auch als Duo mit Oldies und Country auf, seit 2001 ist sie als Solosängerin mit Schlager, Oldies, Pop und Rock unterwegs. 2013 brachte Stefanie ihren ersten eigenen Titel heraus: »Es ist einfach schön«. Mit den dann folgenden Liedern »Der Hammer« und »Du bist alles« stellten sich die ersten Erfolge ein. 2015 produzierte sie ihr erstes Musikvideo »Schau nach vorn«. Seit 2009 arbeitet die Sängerin mit ihrer Freundin Roswitha Dalek zusammen, die für sie die Texte ihrer Lieder schreibt und die sie auch mit dem Komponisten und Produzenten Jochen Hohmann aus Münster zusammenbrachte. Seit einigen Monaten komponiert auch Frank Schlüter aus Bad Salzuflen für Moonlight-Steffi. In der nächsten Zeit will sich die vielseitig interessierte Künstlerin nicht nur um ihre neugegründete Gartenpflegefirma kümmern, sondern sich auch musikalisch weiterbilden und ein neues Album in Angriff nehmen. www.moonlight-steffi.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Grün und Orange Lieblingstier Pferd Lieblingsblume Sonnenblumen Lieblingsgericht Salat Liebstes Urlaubsziel Das Meer Ich höre am liebsten Was mir gefällt Lieblingsbuch »Sorge dich nicht, lebe« von Dale Carnegie Lieblingsmaler Michelangelo, Mein Idol Ich möchte gerne ich selber sein Ich habe Respekt vor… dem Geschenk des Lebens Was ich gerne können würde… fliegen Janis Hiemesch Hochwiesenstraße 6 72555 Metzingen www.jalito.de

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10 DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Blau Lieblingstier Katze Lieblingsblume Rose Lieblingsgericht Zander gebraten Liebstes Urlaubsziel Italien Lieblingsbuch Hesse, Goethe Ich höre am liebsten Angel Voices, Barbra Streisand Lieblingsmaler Wilfried Seitz Mein Idol Barbra Streisand Ich habe Respekt vor… der Natur und großartigen Menschen Was ich gerne können würde… besser Klavier spielen GABI SEITZ AUSSERGEWÖHNLICHE STIMME Ihre Stimme gilt als außergewöhnlich, weshalb die Fachwelt sie auch schon mal als »Schwarzwälder Nachtigall« rühmt. Gabi Seitz ist Kopf der gleichnamigen singenden Schwarzwaldfamilie und unterstreicht ihre musikalische Vielseitigkeit bei der »Stauferkrone« mit einem Schlager. Mit der Musik kam Gabi Seitz schon früh in Berührung. Ihre Eltern, Johanna und Wendelin Seitz, stellten 1949 mit einem Radioauftritt in Freiburg die Weichen für die musikalische Familie. Die Kinder kamen nach und nach mit auf die Bühne. Gemeinsam ging es auf Tourneen, auch in die USA, und die Schwarzwaldfamilie Seitz war Gast in allen großen Fernsehshows. Mit »Meines Großvaters Uhr« verbuchten sie einen ihrer größten Erfolge. 1988, nach dem Tod des Vaters, löste sich die Formation zunächst auf. Gabi Seitz gründete mit ihrem späteren Mann Karlheinz Barbo das Gabi-Seitz-Ensemble. Seit 1999 gibt es die Schwarzwaldfamilie Seitz wieder – neben Gabi Seitz und ihrem Mann Karlheinz ist auch Gabis Schwester Manuela mit dabei. Die Formation unterhält aber nicht nur mit volkstümlicher Musik, sondern auch mit geistlichen Liedern, Swing, Klassik oder Schlagern. Dass Gabi Seitz nun als Solistin auftritt ist nicht so ungewöhnlich. Schon einige Male stellte sie Produktionen vor, bei denen nur ihre außergewöhnliche Stimme zu hören ist. www. schwarzwaldfamilie-seitz.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Rot Lieblingstier Panda Lieblingsblume Rose Lieblingsgericht Steak Liebstes Urlaubsziel Malediven, Australien Lieblingsmaler Leonardo Da Vinci Ich höre am liebsten quer Beet Mein Idol Frank Lars, Nik P., Jürgen Drews Ich habe Respekt vor… allen Menschen Was ich gerne können würde… Kochen MIKE VAN HYKE BEI SCHLAGER-TROPHY VORN DABEI Der dritte Platz im Finale der »Schlager Trophy« 2016 gehört bislang zu den größten Erfolgen von Mike van Hyke. Der aus Laichingen stammende Sänger, der im Hauptberuf als selbständiger Friseur und Meister-Stylist arbeitet, kam während der Schulzeit über seinen Lehrer und die Schülerband zur Musik. Zum ersten Mal hat er im Juli 2004 im »Roxy« in Ulm bei einem Konzert gesungen. Zu den wichtigsten Stationen seiner Karriere gehören die Auftritte in der Tanzmetropole Neustädtlein und im Dortmunder Schlagergarten. Die ersten Erfolge waren 2014 der Wettbewerb um das Goldene Mikrofon und eine Platzierung über neun Wochen unter den Top 15 in der NDR-Hitparade. Seit 2013 arbeitet Mike van Hyke mit dem Komponisten und Produzenten Frank Lars zusammen. Die beiden hatten sich beim Mike-van-Hyke-Fantreffen in Remscheid kennengelernt. Seither ist der Sänger im Bereich Pop-Schlager zu Hause. Mit einigen seiner Lieder erregte er auch beim Branchentreffen zur »Stauferkrone« 2015 für Aufsehen. Nach Auftritten im Deutschen Musikfernsehen, in Gute Laune TV und im Berliner Radiosender B 2 konzentriert sich Mike van Hye auf sein geplantes Debut-Album, sowie auf ein Musikvideo und auf bereits feststehende Auftritte in Deutschland, der Schweiz, Österreich und in Holland. www.mikevanhyke.de

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DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 11 CORNELIUS VON DER HEYDEN DOMSPATZ MIT STEILER KARRIERE Seine musikalische Ausbildung erhielt er bei den Regensburger Domspatzen unter Papstbruder Georg Ratzinger. Cornelius von der Heyden studierte Germanistik, Geographie und Gesang. In München unterrichtete er an der Abraxas Musical Akademie und belegte ab 2003 Hauptrollen in erfolgreichen Musicalproduktionen wie »Salzsaga« oder »Elisabeth«. Als Sänger trat er mit dem Orchester Klaus Ammann auf und begleitet zusammen mit Orazio Ragonesi u.a. Johannes Heesters und Hugo Strasser, zudem war er künstlerischer Leiter und Frontsänger der Formation »Die Bergkameraden«, die er auf Initiative von Renate Stautner 2007 gegründet hatte. Zusammen mit Oswald Sattler wurde die Gruppe beim Grand Prix der Volksmusik Zweite, 2010 kam sie auf den dritten Rang. Mit seiner Band »Red Roses« siegte von der Heyden im gleichen Jahr beim Alpen Grand Prix in Meran. Ausgezeichnet mit dem Herbert-Roth-Preis des MDR folgten Konzerte im In- und Ausland und mehr als 50 Auftritte in populären Fernsehshows. 2015 gab er sein Debüt als Singer und Songwriter. Konzerte bei großen Veranstaltungen in Deutschland, den Niederlanden und in den USA sowie Fernsehauftritte bestimmen den Terminkalender des Künstlers. www.corneliusvonderheyden.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Orange Lieblingstier Hase (»Wasi«) = Maskottchen Lieblingsblume Sonnenblume Lieblingsgericht bayrische Küche Lieblingsbuch Das »Buch des Lebens« das man selbst schreibt Lieblingsmaler Caspar David Friedrich Mein Idol Reinhold Messner Ich habe Respekt vor… Papst Benedikt Was ich gerne können würde…Showtanz im Ensemble CARO WEISS VON DER OPER AUF DIE SHOWBÜHNE Auf die Frage, wann sie mit dem Singen begonnen hat, bekommt man von der heute 20 jährigen Stuttgarterin lachend zur Antwort: »Seit ich reden kann!«. Caro Weiss begeisterte schon von klein auf mit ihrer klaren Stimme. Mit sieben Jahren wurde sie in den Kinderchor der Staatsoper Stuttgart aufgenommen, wo ihr Talent durch eine fundierte Stimmausbildung gefördert wurde. In über 13 Opern mit über 300 Aufführungen, darunter auch Soli als Hirte bei »Tosca« und als Brautjungfer im »Freischütz«, hat Caro Weiss mitgewirkt. Außerdem sang sie bei mehreren CD-Produktionen und diversen Konzerten mit. Um die Musik in ihrer Vielfalt auszuleben, nahm sie zusätzlich zum klassischen Gesangunterricht noch Gesangsunterricht in Pop/Jazz und lernte zudem Klavier und Gitarre spielen. Je nach Stimmungslage komponiert sie eigene Lieder und gründete mit 14 Jahren ihre eigene Band. Nach dem Realschulabschluss lernte sie in ihrer Ausbildung zur Musik- und Sounddesignerin das fürs Musikgeschäft wichtige technische »Knowhow«. 2015 begann sie eine Ausbildung zur Logopädin. Im Frühjahr 2016 kreuzte sich ihr Weg mit dem Komponisten und Texter Ulrich Voss. Die beiden Musiker waren sich auf Anhieb sympathisch und es begann eine kreative Zusammenarbeit. www.caro-weiss.de KURZ GEFRAGT Lieblingsfarbe Blau und Grün Lieblingstier Panda Lieblingsblume Kaktus und Enzian Lieblingsgericht Käspätzle Lieblings Urlaubsziel Die Berge Lieblingsbuch Harry Potter und Thriller Ich höre am liebsten alleine im Auto und singe mit Lieblingsmaler Kinderbuchillustratoren Mein Idol Kinder Ich habe Respekt vor Menschen, die trotz schweren Schicksalsschlägen immer wieder aufstehen

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12 DIE 16 WETTBEWERBSTEILNEHMER 2017 KSTURREZCGKEBFRRIEAFG(Tau(saguesgfüelflütllvtovnonHHeerbrbeerrttTTrraaiinnt) LLiieebblliinnggssffaarrbbee RRoott LLiieebblliinnggssttiieerr HHuunndd LLiieebb-lliinnggssbblluummee EEddeellwweeiißß LLiieebblliinnggssggeerriicchhtt WWiiee-nneerr SScchhnniittzzeell LLiieebbsstteess UUrrllaauubbsszziieell MMeeeerr LLiieebblliinnggssbbuucchh »»WWiiee mmaann FFrreeuunnddee ggeewwiinnnntt«« // DDaavvee CCaarrnneeggiiee AAmm lliieebbsstteenn hhöörree iicchh hhaannddggee-mmaacchhttee MMuussiikk,, HHöörrbbüücchheerr uunndd NNaacchhrriicchhtteenn LLiieebblliinnggssmmaalleerr KKeeiinneenn.. FFüürr mmiicchh iisstt wwiicchhttiigg,, ddaassss mmiicchh ddaass BBiilldd bbeerrüühhrrtt MMeeiinn IIddooll AAuuff-rriicchhttiiggee,, eehhrrlliicchhee MMeennsscchheenn XXL-STEIRER ZUM SCHUNKELN UND TANZEN Herbert Traint ist der unverwüstliche Frontmann der XXL-Steirer. Der Koblenzer mit östöesrtreerircehicishcihscehneWn uWrzuerlznelhnaht astchscohnoenineiigneigMe uMsiukspikropjreokjetektgeegsteasrttaertt.eDt.ieDiaekatuketullellFeoFrmoramtiaotnion besteht seit mehr als zehn Jahren, 2014 hat sich die Band aus urheberrechtlichen Gründen in XXL-Steirer umbenannt. Traint, in der Steiermark aufgewachsen, absolvierte eine Kaufmannslehre und kam durch die Familien seiner Eltern zur Musik. 1973, bei der Siegerehrung eines Skirennens in Österreich, stand Traint das erste Mal auf der Bühne und hat gesungen. Seither hat ihn die Musik nicht losgelassen. Mit verschiedenen Bands war er oft unterwegs, die ersten CDs wurden produziert und bald folgten Auftritte in Shows von Rundfunk und Fernsehen. Herbert Traint avancierte zum Berufsmusiker. Im Jahr 2000 stieg er um und engagierte sich im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgewerbe. 2007 startete Traint sein Unternehmen Musik-Event-Reisen (M-E-R) und kann sich seither auch wieder mehr der Musik und der Bühne widmen. Die XXL-Steirer, zu denen neben Traint auch Olli, Ron und Steffen gehören, machen Musik, die zum Feiern, Schunkeln, Tanzen und Party machen einlädt. Seit einiger Zeit arbeitet die Gruppe mit dem Schweizer Komponisten Ueli Bodenmann zusammen. www.xxl-steirer.com KSTURREZCGKBEFRRIEAFGT Lieblingsfarbe Rot Lieblingstier Schmetterling Lieblingsblume Rose Lieblingsgericht Kärtner Hausmannskost Liebstes Urlaubsziel Adria Lieblingsbuch »Mein zweites Leben« von Gottfried Würcher Ich höre am liebsten Musik, die mich inspiriert Lieblingsmaler Bilder meiner Familie Mein Idol Hans Dujmic Ich habe Respekt vor… Menschen, die mir Respekt entgegenbringen LAURA ZUBER MIT LIEDERN FREUDE SCHENKEN Aus dem romantischen Lavanttal in Kärnten kommt Laura Zuber. Die gelernte Einzelhandelskauffrau ssininggttuunnddttaannzzttininihihrreerrFFrreeizizeeititleleidideennsscchhaaffttlilcichhggeerrnnee..DDoocchhnnoocchhisisttddeerr Gesang für ssieieeeininHHoobbbbyy..InInihihrreerrJJuuggeennddsasnanggsiseieababuunnddananininddererBBananddihihrersesBBrurudderesrs Hans Zuber, später dann folgten gemeinsame Auftritte mit ihm bei Zeltfesten und Geburtstagsfeiern und verschiedenen Gastspielen. Mit seinem Quintett ist Hans Zuber weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt. Die Freude am Singen teilt Laura Zuber mit ihrem Lebensgefährten Siegfried Stojec. »Er unterstützt mich tatkräftig in jeder Situation«, erzählt die dreifache Mutter, die in den vergangenen Jahren auch mit Auftritten im Duett mit einem Sänger aus Niederösterreich begeisterte. Mit an ihrer Karriere basteln einige Freunde aus der Musikbranche. Mit ihren Titeln belegt Laura Zuber inzwischen vordere Plätze bei den Hitparaden und begeistert mit ihren Liedern das Publikum beim Live-Auftritten. Die könnten noch häufiger sein, doch lassen sich die Termine nicht immer mit ihrem beruflichen Pflichten in der Landesfachschule St. Andreä vereinbaren. Mit ddeeuuttsscchhsspprraacchhigigeemmSScchhlalaggeerrwwilillssieiennoocchhmmeehhrrMMeennsscchheenneerrreeicichheenn,, auch die Menschen in den Pflegeheimen, in denen sie ehrenamtlich auftritt, um Freude zu schenken.

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DIE VIER KOOPERATIONSPARTNER 13 Vier in einem Boot Die »Stauferkrone« findet immer mehr Gehör in der Musikbranche. Nach dem Deutschen Komponistenverband und der Gema, die bereits bei der ersten »Stauferkrone« Kooperationspartner des Wettbewerbs waren, unterstützen nun auch der Deutsche Textdichterverband und der Deutsche Musikverlegerverband offiziell das Projekt. Mit den beiden neuen Kooperationspartnern gehören nun alle Der 1954 gegründete Deutsche Komponistenverband (DKV) ver- großen Organisationen der Branche zu den Förderern der »Staufer- tritt die Interessen aller Komponisten in sämtlichen Sparten. Die Or- krone«. Der Deutsche Textdichterverband (DTV) mit Sitz in Mün- ganisation versteht sich als gewichtige Stimme der Musikschöpfer chen wahrt die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland. Da- gegenüber Politik und Wirtschaft und als starker Partner für Anlie- bei geht es in erster Linie um den Schutz von Nutzungsrechten, gen des globalen und nationalen Urheberrechts, sowie bei der Vertragsgestaltungen, Vergütungen und Verwertungen, aber gesetzlichen Ausgestaltung der sozialen Sicherheit der Urheber. auch um die Förderung der Wertschätzung des Berufsstan- Zudem will der Verband die Komponisten gegenüber Verhand- des, u.a. durch engagierte Öffentlichkeitsarbeit. lungspartnern Positionieren und setzt sich für die Musi- Vorsitzender des Verbandes ist derzeit der Lied- kautoren bei Fragen der Vergütung ein. texter und Musikproduzent Frank Dostal, der Ende der 1960er Jahr auch als Sänger der Der Verband bietet Beratungen an, sorgt Gruppe »Rattles« bekannt wurde. Der für den Informationsaustausch unter den gebürtige Flensburger machte als Tex- Mitgliedern und kann über verbandsei- ter für Vader Abraham (»Das Lied der gene Stiftungen in persönlichen Not- Schlümpfe«), Dieter Hallervorden und fällen helfen. Präsident des Verbandes Helga Feddersen (»Die Wanne ist ist derzeit Prof. Dr. Enjott Schneider voll«), Roberto Blanco, Nana Mous- (München). kouri, Mike Krüger oder die Goom- bay Dance Band von sich reden. Ge- Die GEMA, die Gesellschaft für meinsam mit dem Komponisten Rolf Gesellschaft für musikalische Auf- Soja zeichnete Dostal auch für den führungs- und mechanische Verviel- Erfolg von »Baccara« verantwortlich. fältigungsrechte, ist eine staatlich le- Der DTV verleiht in unregelmäßigen gitimierte Verwertungsgesellschaft, Abständen die »Goldene Feder« für die mit ihren Generaldirektionen in Berlin Mitglieder, die ein besonders erfolgreiches und München die Nutzungsrechte aus dem Schaffen aufzuweisen haben, zum anderen Urheberrecht von denjenigen Komponisten, die DTV-Plakette an Personen die sich um die Textdichtern und Verlegern von Musikwerken deutsche und deutschsprachige Musik verdient ge- wahrnimmt, die als Mitglied in ihr organisiert sind. Ge- macht haben, Peter Seiler, Vorsitzender gründet wurde die GEMA 1903, allerdings hatten ihre Vordes Landesbverbandes läuferorganisationen noch wechselnde Namen. Die Geschichte des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV) geht auf das Jahr 1829 zurück. Damals schlossen sich in Leipzig 16 deutsche Musikalienhändler zu einem Verein der Musikverleger gegen musikalischen Nachdruck zusammen. Heute zählen Baden-Württemberg des Deutschen Komponistenverbandes (links) überreicht der Gewinnerin der Stauferkrone 2015, Bianca Spiegel die Urkunde. Die Organisation vertritt heute etwa 3300 Komponisten, Textdichter und Musikverleger in Deutschland, 6400 Musikschaffende mit starkeingeschränkten Rechten und etwa 55000 Personen, die einen Berechtigungsvertrag mit umfassende Öffentlichkeitsarbeit, die Interessen- Foto: Günter Hofer der GEMA abgeschlossen haben, aber nicht die berufs- wahrnehmung der Mitglieder gegenüber Behörden ständischen Voraussetzung einer Mitgliedschaft erfüllen. und Verbänden sowie Organisationen im weltweiten Musikmarkt, Vorsitzender des GEMA-Aufsichtsrates ist der in Freiburg geborene Gesetzes-Initiativen oder Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und in München lebende Komponist Prof. Dr, Enjott Schneider. für den Berufsnachwuchs zum Aufgaben-Portfolio des Verbandes. Der 500 Mitgliedsverlage zählende DMV vergibt jährlich den Deut- Die Kooperationspartner werden sich in vielfältiger Form auf den schen Musikeditionspreis »Best Edition«, den Preis für das beste Veranstaltungen rund um die »Stauferkrone« präsentieren. Der Kom- Konzertprogramm«, sowie alle vier Jahre den »Deutschen Musik- ponistenverband hat über seinen Förderungs- und Hilfsfonds für den preis«. Präsident und Vorsitzender des Verbandes ist derzeit der Ber- Göppinger Wettbewerb einen mit 500 Euro dotierten Preis für die liner Musikverleger Prof. Dr. Rolf Budde. beste Komposition ausgeschrieben.

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14 INTERVIEW MIT ANDY BORG Andy Borg hat mit seinen Liedern, aber auch mit der Moderation im »Musikantenstadl« die Herzen der Menschen erobert. Das wurde vor allem in den sozialen Netzwerken deutlich, nachdem der Sänger von der beliebten Musiksendung Abschied nehmen musste. Bis heute hält der Sturm der Entrüstung über das Stadl-Aus von Andy Borg an, fordern seine Fans die Fernsehgewaltigen auf, ihr Idol in die Show zurückzuholen. Bislang ohne Erfolg. Die »Stauferkrone« in Göppingen bietet am 25. März allen Andy-Borg-Fansein Wiedersehen mit dem Künstler. Borg wird mit einem einstündigen Auftritt das Showprogramm gestalten und dabei seine Hits aber auch neue Lieder singen. Rüdiger Gramsch führte das Interview mit dem Stargast der »Stauferkrone«. »Das Publikum dürstet nach guten Musikshows« ANDY BORG ÜBER DAS STADL-AUS, MÄRKLIN UND DIE »STAUFERKRONE«

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INTERVIEW MIT ANDY BORG 15 Nach einer Konzertreise im März nach Dubai folgt der Auftritt bei der »Stauferkrone« in Göppingen. Welche Vorzüge hat für Sie das Schwabenland gegenüber dem Orient? Andy Borg: Das Schwäbische liegt mir rein geografisch schon mal deutlich näher, auch von der Landestracht her ;-))) Auf Stadlkreuzfahrt war ich schon mal in Dubai und bei der »Stauferkrone« noch nicht! Das wird für mich eine Premiere. Was bedeutet für Sie die Tour nach Dubai? Schließlich war dort auch schon Mal Karl Moik mit dem Musikantenstadl. Andy Borg: Das wird eine tolle Reise mit phantastischen Eindrücken und vielen netten Kolleginnen und Kollegen. Und einen Auftritt unterm höchsten Gebäude der Welt hat man ja auch nicht alle Tage. Welche Pläne/Projekte haben Sie für die kommenden Monate? Andy Borg: Das wichtigste im Jahr 2017 ist zweifelsohne mein neues Album »Cara mia«, das ich gerade fertig aufgenommen habe. Die Single, die genauso heißt wie die CD, läuft ja schon im Radio und kommt bei den Leuten erfreulich gut an. Die neuen Lieder werden mich 2017 bei meinen Auftritten begleiten, auf das direkte Feedback vom Publikum bin ich schon gespannt. Wären Sie mit dem Stadl auch noch mal in die Wüste gegangen? Andy Borg: ... den hat man ja nun leider in die Wüste geschickt. Dabei dürstet das Publikum nach guten Musikshows im Fernsehen. Das aktuelle Programmangebot ist vor allem für Freunde der volkstümlichen Unterhaltung kein Quell der Freude, denn die musikalischen Unterhaltungsoasen werden immer seltener. Ihre Fans lassen nicht locker mit dem Ruf an die Fernseh-Oberen, Sie wieder als Moderator für diese Sendung zu engagieren. Berührt Sie das? Andy Borg: Natürlich, sehr! Ich hätte ohne dieses Ende beim Stadl wahrscheinlich nie so intensiv erfahren, wie sehr mich viele Zuschauer mögen. Diese Erfahrung hat mir daher über diese schwierige Zeit hinaus persönlich viel gegeben. Ich bin ein positiv denkender Mensch und geh auch mit dieser Einstellung durchs Leben. Sie sind nach dem Musikantenstadl präsenter denn je. Wie schaffen Sie dieses Pensum? Andy Borg: Es macht mir einfach Spaß auf der Bühne zu stehen, zu sehen wie sich Menschen mit meinen Liedern an eine schöne Zeit erinnern, wie sie freudig mitklatschen und mitsingen. Natürlich mache ich viel, aber es hat noch nie geschadet, viel Freude zu geben und dabei selber auch zu haben. Was würde Sie beruflich reizen? Andy Borg: Wenn man sein Hobby zum Beruf machen und das mittlerweile über 34 Jahre leben durfte, hat man alles erreicht. Was verbinden Sie mit Göppingen? Andy Borg: Lange bevor ich wusste, wo Göppingen ist, habe ich mit meiner Märklin-Eisenbahn gespielt und meine Lieblings-Göppingerin ist Christa Behnke. Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach Wettbewerbe wie die »Stauferkrone«? Andy Borg: Für Künstler und das Publikum sind solche Angebote gleichermaßen von Bedeutung! Die Einen können nicht ohne die Anderen. Da es ja in den klassischen Medien leider wenig bis gar keine Förderung mehr im Schlager und volkstümlichen Bereich gibt, ist die Stauferkrone natürlich umso wichtiger. Dass wir dieses Interview führen, verdanke ich ja selber einem Wettbewerb! Denn so ging’s auch bei mir los. Wie verbringen Sie den Abend des 31. Dezember? Andy Borg: Uuups, das ist noch so lange hin. Daran denk‘ ich jetzt noch nicht, wie ich das neue Jahr beginnen werde. Aber mit wem, das weiß ich sicher: jedenfalls mit meiner Frau. Sie sind auch viel in den sozialen Netzwerken unterwegs. Ist das heute ein Muss? Andy Borg: Es ist ein zeitgemäßer Auftritt in der Öffentlichkeit. Das gehört heutzutage einfach dazu und man kann andere spontan daran teilhaben lassen, was einen gerade bewegt. Das find ich gut. Ob das ein lustiges Video ist, ein herzlicher Foto-Gruß oder ein besonders schöner Sonnenuntergang, solche Momente teil ich gern.

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