Jänner

 

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Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien Nr. 1/2017 Auflage: 65.000 Exemplare Seilbahn zwischen den Bezirken? Stadtseilbahn soll Verkehrsprobleme lösen Lesen Sie Seite 9 live im Bierstock $"#! ' !#& !" !% $ ! !% & # ! $# !! ##& #" ! #! ## ! " !#

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2 Unsere Jubilare Goldene Hochzeit (50 Ehejahre) Sommer Franz und Waltraud Springer Alfred und Elvira Stepanek Peter und Gerda Die dbz gratuliert herzlich! R. Hödl-Bau GmbH Baumeister N Dachdeckermeister 1220 Wien, Schillingstraße 7 N Sämtliche Baumeisterarbeiten N Rost- und Holzschutzanstriche N Fassaden aller Art N Eternitbeschichtungen N Terrassen und Gartenwege N Kamine N Holzriegel und Innenausbauten N Gartenzäune und Einfriedungen N Isolierungen N Dachdeckungen aller Art N Zu- und Umbauten N Spenglerarbeiten N Rigipsarbeiten N u.v.m. Rufen Sie uns an, unser Team ist für Sie da! Tel.: 20 20 777 Fax: 20 20 788 ©ASFINAG Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 Impressum: dbz Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Claudia Rois Redaktion: Mag.a Claudia Rois Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung Alle: 1220 Wien, Gemeindeaugasse 10 Tel. 282 71 34, Fax 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Internet: www.dbz-donaustadt.at Auflage: 65.000 Exemplare Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG, 1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16 Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“ oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Schlussredaktion: 23. Jänner . Eventuell später eintreffende Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Anzeigenannahme: 282 71 34 od. o680/ 317 85 01 Fax: 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Renate Gassler www.dbz-donaustadt.at Die nächste dbz erscheint am 21. Februar Trügerisches Eis Neue Tangenten-Baustelle Auf der Tangente Richtung Norden begannen Mitte Jänner die Bauarbeiten bei den Tunneln Stadlau und Hirschstetten. Saniert werden die Fahrbahnen, die Stützmauern und die Brücken. Die beiden Tunnel werden brandschutztechnisch auf den letzten Stand der Technik gebracht. „Der innovative Road Zipper sorgt für eine WIN-WIN-Situation“, sagt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „sein Einsatz behindert den Verkehr nicht und verkürzt die Bauzeit.“ Nächtliche Spursperren übernimmt der Roadzipper (s. Bild) ein Spezialgerät, das in zehn Minuten einen Kilometer tonnenschwerer Betonleitwände versetzen kann, ohne den Verkehr zu behindern. Es fährt im Verkehr mit und sperrt oder öffnet innerhalb kürzester Zeit Fahrspuren. Gearbeitet wird heuer auf der Richtungsfahrbahn Norden (Gänserndorf). Bis zum Sommer 2017 bleiben tagsüber zwei Fahrspuren offen. In den Nachtstunden zwischen 21 und 5 Uhr Früh wird eine Fahrspur gesperrt. Dafür wird der Road Zipper eingesetzt. Während der Sommermonate Juli und August werden die Tunnel Richtung Gänserndorf komplett gesperrt werden und der Verkehr wird jeweils einspurig durch die zweiten Tunnelröhren Richtung Süden geführt. Die AutofahrerInnen und PendlerInnen werden mit Verzögerungen rechnen müssen! In den letzten Jahren war das ein seltener Anblick: Die ungewöhnlich frostigen Temperaturen in diesem Winter haben dafür gesorgt, dass die Gewässer – und davon gibt es in unserem Bezirk so manche – von einer Eisschicht bedeckt sind. Doch wenn die Eisschicht noch so dick erscheint, Vorsicht ist auf jeden Fall geboten. Vor allem auf größeren Gewässern, wie es etwa die Alte Donau ist. Hier kann der Schein trügen. Gerade in der Alten Donau sorgen warme Strömungen im Wasser dafür, dass sich nur eine dünne Eisdecke bildet. Doch das Eis auf der Alten Donau ist tückisch und nicht überall gleich dick. Am 8. Jänner brach eine 69-jährige Frau auf der Seite der Lagerwiese durch das dünne Eis in das eiskalte Wasser ein. Sie hatte Glück im Unglück. Dank aufmerksamer Passanten , die der Frau zur Hilfe kamen, konnte sie noch rechtzeitig gerettet werden. In Wien sind deshalb keine Natureisflächen zum Eislaufen freigegeben. Auch wird nirgendwo die Eisstärke überprüft. Eislaufen auf Gewässern kann lebensgefährlich sein, warnt daher auch die MA 45.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 3 Obdachlose statt Flüchtlinge Unterstandslose Menschen ziehen in ehemaliges Flüchtlingsheim ein Wohnmöglichkeiten geschaffen. Derzeit sind 60 Männer in dem Winternotquartier in der Asperner Primavesigasse untergebracht. Bis zum 7. Februar wird das Gebäude den Obdachlosen offen stehen, dann wird man weitersehen, weiß BRin Sonja-Maria Halla. Benötigt werden jetzt dort Hauben und Schals für die Obdachlosen. Wer unterstützen und etwas spenden möchte kann das täglich ab 18 Uhr tun. Aber bitte nur Schals und Hauben in gutem Zustand abgeben! Obdachlose zogen in die ehemalige Flüchtlingsunterkunft am Rand der Lobau ein. Lange ist es nicht leer gestanden, nun findet das ehemalige Gebäude des Dampfkraftwerks eine neue – äußerst sinnvolle Nutzung: In die ehemalige Flüchtlingsunterkunft am Rand der Lobau zogen Obdachlose ein. Hier sollen sie Schutz vor der klirrenden Kälte finden. Das Leben auf der Straße birgt zahlreiche Gefahren. Mit den eisigen Temperaturen dieses Winters ist es aber noch um vieles gefährlicher geworden. Wer jetzt nicht ein warmes Plätzchen zum Schlafen hat, dem droht der Erfrierungstod. Da Unterkünfte wie die Gruft aus allen Nähten platzen, wurden zusätzlich vorübergehende Totaler Abverkauf! ! %$" ! ! # EEKKZZ SSiieebbeennbbüürrggeerr SSttrr..44//TToopp 77 11222200WWiieenn,,TTeell..0011//220022 0077 9999 Boutique Kathi

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4 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 Ein Paradiesgartl von und für NachbarInnen Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster @PlanSinn Joe Taucher (Gemeinderat), BewohnerInnen und die MA 49 packen's gemeinsam an! Wie soll das Paradiesgartl an der Heustadelgasse bald aussehen? Eines ist klar, naturnah soll es bleiben. BewohnerInnen der Neuen Lobau gestalten die über 5000 m2-Grünfläche zum Erholungsraum ihrer Vorstellungen um! Wie können nachhaltige Erholungsräume geschaffen werden? Ganz einfach: Hand in Hand mit den NutzerInnen, dem Forstamt (MA 49) und dem Bezirk Donaustadt, begleitet durch das Beteiligungsprojekt AgendaDonaustadt. Wie das Paradiesgartl in Zukunft aussehen wird, haben engagierte BewohnerInnen bereits im Mai und September 2016 festgelegt. Aber nicht nur bei der Planung, sondern nun auch bei der Umsetzung legen BewohnerInnen Hand an! Anfang November griffen etwa 20 BewohnerInnen zur Schaufel, pflanzten junge Obstbäume "( & $!+ )# '( & (& " $!% ) # " %# und Beerensträucher. Einige setzten die Bäume, andere wässerten sie. Wieder andere bepinselten die dünnen Stämme mit Farbe gegen Wildverbiss. Vom Kleinkind bis zur Oma, von Jugendlichen bis zum Gemeinderat – alle halfen zusammen, unter fachkundiger und tatkräftiger Unterstützung des MA 49Teams. Die MA 49 hat bereits zwei neue Zugänge zum Paradiesgartl freigelegt, die nun entlang der Obstbaumallee eine Querung durch das Paradiesgartl erlauben. FußgängerInnen bietet die Querung eine sichere und schöne Alternative zur Kreuzung Saltenstraße. Bäume pflanzen ist jedoch nicht alles, sie müssen auch gepflegt werden. Das Team der AgendaDonaustadt verteilte Kärtchen mit Baumpatenschaften, die bald alle vergeben waren. Ab nun kümmern sich Jung und Alt gemeinsam um die neuen „BewohnerInnen der Nachbarschaft“: die jungen Obstbäume im Paradiesgartl. Für 2017 stehen schon weitere Planungen an. Gemeinderat Joe Taucher (Agendabeauftragter Donaustadt) hat bereits erste Schritte eingeleitet: „Wichtig ist, das Paradiesgartl mit frischem Wiener Trinkwasser zu versorgen, damit sich BesucherInnen und BaumpatInnen im Frühling erfrischen und die neu gepflanzten Bäume und Naschbeerensträucher gießen können.“ Am 6. April um 17 Uhr ist bereits der nächste Bau-Tag im Paradiesgartl geplant. Gemeinsam mit der MA 49 wird Sitzmobiliar aufgestellt, werden Infoschilder montiert und die Obstbäume erhalten ihren ersten Erziehungsschnitt. Alle MithelferInnen sind eingeladen mitzuarbeiten. Bauen Sie Schritt für Schritt mit uns das Paradiesgartl – damit die Neue Lobau auch für Sie paradiesisch wird! ) )( $ ) )$ # )( $ " )$ (& & ($ '*#(" $$ $ & ( $ && & & $' %$ '( $ * & " ' $" & & ( $ *)$ && '' $ " '( &)$ $ ! " " Lust auf Tapetenwechsel? % $ !# !" Tapeten – Vorhänge – Böden – Polstermöbel – Sonnenschutz

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 Gesundheit: Spitzenmedizin sichern 5 Die Donaustadt ist der am schnellsten wachsende Bezirk Österreichs. Die Herausforderung lautet hier im Gesundheitsbereich den hohen Standard zu halten und weiter auszubauen. In der Spitalsreform ist vorgesehen, sechs Schwerpunktkrankenhäuser in Wien zu schaffen. Das ist prinzipiell sinnvoll, denn Medizin und Wissenschaft entwickelten in den letzten Jahren neue Behandlungsmethoden. Dazu bedarf es auch einer Adaptierung und Bündelung sowohl der Fachärzte als auch der medizinischen Abteilungen und ihrer hochspezialisierten Infrastruktur. Nur so bleibt Spitzenmedi- zin für Versicherte bei gesetzlichen Krankenkassen verfügbar. Die Spitzenmedizin ist in Wien für jeden leistbar. Ich sage: Sie muss auch für jeden erreichbar bleiben, und das auch im räumlichen Sinne. Im Hinblick auf die Pläne der Spitalsreform wurde hier angedacht, einige Abteilungen des Donauspitals (SMZ-Ost) zu versetzen oder zu schließen, wie etwa die Augenabteilung. Eine rund um die Uhr-Versorgung durch einen Augenmediziner muss hier aber auch in Zukunft erhalten bleiben, ebenso wie Ambulanz und Tagesklinik! Öffentliche Leistungen gehen an vielen Orten zurück. Die Wie- ner SPÖ, allen voran Bürgermeister Häupl hat jedoch klargestellt, dass wichtige Ressourcen wie etwa Strom und Wasser nicht privatisiert werden dürfen. Dies gilt auch für das Gesundheitssystem, wo öffentliche Leistungen so weit abgesichert sein müssen, um eine Zweiklassenmedizin zu verhindern. Vorschlägen zur Verbesserung unserer Spitäler stehe ich selbstverständlich offen gegenüber. Doch ist dabei auch an Lösungen zu arbeiten, die gemeinsam mit der Ärzteschaft, dem Personal und den PatientInnen zustandekommen. Gerade in der Augenabteilung wurden über 20.000 Unterschriften vom Team rund um Ruth Hufnagl gesammelt, die sich als Augenpatientin des Donauspitals für den Verbleib stark macht. Hier sehe ich mich im Verbund mit den DonaustädterInnen und werde mich weiterhin dafür einsetzen, die beste Gesundheitsversorgung für die Donaustadt zu sichern! Ihr Ernst Nevrivy # # // "" ''' $ "" ! -//. % *! ! -1. + Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung findet am 8. März 2017 um 16 Uhr im Haus der Begegnung, Bernoullistraße 1, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. ') ' 2 -3 ( ' 2 -/ '& 410 *.+- /2. -. .0 ( #& )0. ) & , //' ( """' //' ! "

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6 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 Fischsterben in der Lobau Ausstrocknung durch Arbeiten an einer Gasleitung Das ausgetrocknetes Lausgrundwasser, von Wildschweinen durchpflügt, die nach den immer seltener werdenden Muscheln graben, aber auch Schildkröten nicht verschmähen. Das Lausgrundwasser in der Lobau bietet zur Zeit einen traurigen Anblick: Wo sich sonst Fische und andere Wassertiere tummeln, liegen nur noch die Reste von Kadavern der Wasserbewohner am ausgetrockneten Grund. „Im Bereich der sogenannten „Eichert-Quelle“ ist es komplett trocken“, schlägt Lobau-Experte Robert Eichert Alarm. Der Grund: Seit einiger Zeit wird hier eine Gasleitung auf der gesamten Strecke erneuert. Dafür wurde die Quelle des Lausgrundwassers abgedreht um die Lobaugewässer künstlich für diese Arbeiten auf einen Niederwasserstand zu bekommen. „Außerdem wurde hier neben der Mühlleitner Furt der gesamte Schilfbestand weggebaggert und eine Straße mitten durch das Gewässerende des Mittelwassers aufgeschüttet. Später soll hier auch noch eine ca. fünfMeter tiefe Künette ausgehoben, um die Gasrohre zu verlegen. 1946 wurde die Untere Lobau den Österreichischen Bundesforsten überantwortet, mit der Auflage eines Teilnaturschutzgebietes. Trotzdem wurde hier bei Mühlleiten 1952 auf einer Länge von ca. drei Kilometern eine Gasleitung in der Erde durch die Lobau verlegt. “, zeigt sich der Lobau-Experte und Namensgeber für die Quelle empört. Eichert befürchtet auch, dass die schon lange geplante, immer wieder aufgeschobene „Durchspülung“ der Gewässer bei Hochwasser über Wehranlagen gegen die immer weiter fortschreitende Austrocknung der Unteren Lobau in Zukunft dann endgültig „gestorben“ sein könnte, wenn die Gasrohre durchs Mittelwasser nicht tief genug unter der Gewässersohle verlegt werden: „Erst durch die Umweltsünden der Vergangenheit ist es heute notwendig, dass solche umfangreichen umweltschädigenden Gasrohrerneuerungen mit schweren Naturbeeinträchtigungen überhaupt gemacht werden müssen. Aber Schneeglöckerl- und Bärlauchpflücken ist im Nationalparkgebiet der Lobau verboten!“ Schützenhilfe erhält er von Gewässerökologen und Angelfischern sowie von einem prominenten Naturschützer, dem bekannten Naturfilmer Manfred Christ, der den ersten Univer- sum-Film über den damals neuen Nationalpark Donauauen drehte: „Die Gewässer der Unteren Lobau haben so wenig Wasser wie seit ewiger Zeit nicht mehr. Im kleinen Eberschüttwasser kann man gehen, der Wasserstand im Kühwörther Wasser ist beängstigend, dazu kommt die dicke Eisdecke. Die Lobau wird insgesamt seit Jahrzehnten immer trockener. Wo früher wunderschöne Unterwasserwelten waren, wachsen heute Gräser und Sträucher. Es ist unannehmbar, dass diese, für die Fischbestände ohnehin schon kritische Situation, wegen des Verlegens einer Gasleitung noch auf die Spitze getrieben wird und deshalb im ausgetrockneten Lausgrundwasser schicksalshaft alle Fische sterben mussten," zeigt sich auch Christ besorgt. Verkehrsmaßnahmen durch S-Bahn-Ausbau In der Unteren Lobau bei Mühlleiten wurde eine Straße durch das teilweise künstlich trockengelegte Mittelwasser gebaut. Die Vorarbeiten für den Ausbau der S-Bahnstation Hirschstetten sind ja schon gut ersichtlich. Entlang der derzeitigen Gleise wurde eifrig gerodet. Auch wurde ein Technikgebäude, welches für den Streckenabschnitt und natürlich auch für die Haltestelle Hirschstetten benötigt wird, errichtet. Richtig ernst soll es dann mit Februar/März werden. Dann wird ein Ersatzgleis verlegt. Der Übergang Contiweg ist bereits jetzt gesperrt, einen Ersatzübergang wird es südlich vom bestehenden Übergang geben. Und auch die Emichgasse wird zur Sackgasse. Vorgesehen ist auch eine Teilsperre des Übergangs Hischtettner Straße. Allerdings soll, bis auf eine kurze Ausnahme (48 Stunden Ende Mai), immer einer der beiden Übergänge benutzbar sein. Außerdem werden am Contiweg die Haltestellen des Busses etwas verlegt und Haltestellencaps verbreitert. Und von der Hirschstettner Straße wird ein Geh- und Radweg zum Contiweg errichtet.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 Bürgerdienst wird Stadtservice 7 Alles neu mit Jahresbeginn Erst im Oktober wurde der Bezirksbügerdienst Leopoldstadt mit dem Bezirksbürgerdienst Donaustadt zu einem neuen Bezirksservicezentrum zusammengeschlossen (die dbz berichtete). “Auch wenn die Kommunikationswege sich geändert haben und die WienerInnen vermehrt E-Mail und Handy-Apps zur Kontaktaufnahme nutzen, bleiben die Türen der Bezirksbürgerdienste für ein persönliches Gespräch selbstverständlich offen”, hieß es damals vonseiten der Stadt Wien. Doch seit 1. Jänner ist wieder alles anders: Der Bürderdienst als zentraler Ansprechpartner der WienerInnen nennt sich jetzt Stadtservice Wien und wurde mit dem Büro für Sofortmaßnahmen zusammengelegt. Letzteres war zuletzt etwa bei Kontrollen auf Märkten oder in Wettbüros im Einsatz. Die Donaustädter Bezirksstelle am Schrödingerplatz und alle anderen wurden bereits geschlossen und es gibt nur mehr eine zentrale Anlaufstelle in der Ebendorferstraße 2, 2. Stock in der Nähe des Rathauses. Begründet wird das von Stadträtin Uli Sima damit, dass immer weniger BesucherInnen persönlich vorgesprochen hätten (in der Donaustadt waren es im letzten Jahr 192 BürgerInnen, die das Büro des Bürgerdienstes persönlich aufgesucht hatten) und meist den Weg über das Telefon oder E-Mail zur Kontaktaufnahme mit dem Bürgerdienst genutzt hätten. Mit der neuen Einsatzgruppe will Wien Anliegen oder Probleme ab sofort rascher behandeln. Hier wird vor allem auf mobile Bürgerbetreuung gesetzt. Diese mobilen Büros sind unter der Bezeichnung “Grätzl-Touren” in den einzelnen Bezirken unterwegs. In der Donaustadt fand bereits von 11. bis 13. Jänner die erste dieser Veranstaltungen statt. Über weitere Termine wird die dbz Sie informieren. Für die DonaustädterInnen besteht nach wie vor die Möglichkeit illegale Müllablagerungen, Schlaglöcher, schlechte oder nicht funktionierende Beleuchtungen, oder Ähnliches unter der bisherigen Telefonnummer 01 /55 255-22 zu melden. Persönliche Vorsprachen sind aber nur mehr in der Ebendorferstraße in der Zeit von Montag bis Freitag von 7.30 bis 17 Uhr möglich. Als weitere Kontaktmöglichkeit zur Stadt soll in Kürze auch eine neue App für Smartphones mit dem Titel “Sag´s Wien” veröffentlicht werden, die einen schnellen und unkomplizierten Draht zu Behörden herstellen soll. Damit kann von unterwegs, direkt und unmittelbar ein Anliegen, ein Gebrechen oder eine Störung übers Handy gemeldet werden. Rat und Hilfe Rund um die Uhr erreichbar im Trauerfall Telefon: (01) 501 95-0 www.bestattungwien.at Bei Todesfall - Aufnahme, Abholung und Besorgung der Sterbeurkunde • Überführungen im In- und Ausland • Trauerdrucksorten - Traueranzeigen - Partezettel •• Organisation der Trauerfeier Bewährt und verlässlich seit über 100 Jahren. Wir beraten Sie ausführlich und kostenlos, mit Kostenvoranschlag und Fixkosten. Planen Sie vor und organisieren Sie Ihren letzten Weg durch Lebzeitenauftrag oder Vorsorge beim Wiener Verein. Kundenservice Donaustadt 22, Donauzentrum (Ärztezentrum) Donaustadtstraße 1, 5. Stock Mo–Fr 8:00–16:00 Uhr Kundenservice Stadlau 22, Langobardenstraße U2 Station Donauspital Mo–Fr 8:00–16:00 Uhr Ihr Ansprechpartner Robert Huber: Telefon: (01) 501 95-28710 Ihr Ansprechpartner Christian Stipsits: Telefon: (01) 501 95-28720

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8 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 DAS BUDGET für die D O N A U S TA D T 2017 SCHWERPUNKTE UND VORHABEN DES BEZIRKS: Bessere Straßen und sichere Schulwege! 7,2 Millionen Euro für Verkehrssicherheit und Straßenbau. Beste Rahmenbedingungen für unsere Kinder und ihre Zukunft! 11,36 Millionen Euro für Sanierung und Ausbau von Schulen und Kindergärten. Engagement für unsere SeniorInnen! 483.000 Euro für Betreuung und Einrichtungen für unsere SeniorInnen. Die Jugend ist unsere Zukunft! 997.100 Euro für Jugendbetreuung und Jugendeinrichtungen. Information und bürgernahe Politik! 150.000 Euro für die Information der DonaustädterInnen. Lebendige Kultur in der Donaustadt! 262.500 Euro für Kunst und Kultur in der Donaustadt. Erholung und Freizeit im öffentlichen Raum! 1,9 Millionen Euro für Parks, Gartenanlagen und Spielplätze. Gegen die Verschmutzung des öffentlichen Raums! 1,9 Millionen Euro für eine saubere Donaustadt. Für das Jahr 2017 beträgt das Gesamtbudget der Donaustadt 25 Millionen Euro! Ernst Nevrivy Bezirksvorsteher „Wir stehen für geordnete Finanzen und arbeiten für eine gute Zukunft der Donaustadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger!“ Mag. Dr. Daniel Fleissner Vorsitzender des Finanzausschusses www.donaustadt.wien.at Bezahlte Anzeige

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 9 Seilbahn zwischen Donaustadt und Floridsdorf? Antrag der ÖVP auf Prüfung der Machbarkeit wurde einstimmig angenommen Mit einer ungewöhnlichen Idee ließen die Mandatare der Donaustädter ÖVP bei der letzten Bezirksvertretungssitzung Mitte Dezember aufhorchen. Um den akuten Verkehrsproblemen in unserem Bezirk entgegen zu wirken, regen sie den Bau einer Seilbahnverbindung zwischen der Donaustadt und Floridsdorf an. Konkret soll die Stadtseilbahn den Biberhaufenweg und das Strebersdorfer Industriezentrum verbinden, um dem täglichen Stau auf der Donaustadtbrücke und Umgebung entgegenzuwirken. „Eine solche Stadtseilbahn würde wichtige U-Bahnstationen der U1, U2, und U6, aber auch die Schnellbahnstationen Floridsdorf und Stadlau verbinden“, erklärt die ÖVP-Bezirksrätin Gerda Müller auf Anfrage der dbz. „Für diejenigen, die von ihrem Fahrzeug ©Doppelmayr/B.Schumann Längst schon keine Utopie mehr: Stadtseilbahnen gibt es, wie hier in Bolivien, überall auf der Welt. direkt in die Seilbahn umsteigen wollen, könnte man im Überschwemmungsgebiet geschotterte Parkmöglichkeiten einrichten,“ regt Müller weiter an. gibt es in London die Emirates Cable Car, und in der bolivianischen Hauptstadt La Paz gibt es sogar drei Stadtseilbahn-Linien, ein weiterer Ausbau ist geplant. Auch wenn die Idee auf den ersten Blick ein wenig utopisch scheint, so ungewöhnlich ist die Idee eigentlich gar nicht. Überall auf der Welt sind Stadtseilbahnen bereits eine echte Alternative zu herkömmlichen Öffis. So Die Vorteile liegen, so BRin Müller auf der Hand: Sie sind kostengünstig, brauchen wenig Platz, denn man benötigt keine großen Wartehallen und sie sind behindertengerecht. Und vor allem können sie in kurzer Zeit realisiert werden: Die Bauzeit beträgt nur drei bis sechs Monate und es gibt renommierte österreichische Unternehmen, die Erfahrung in diesem Bereich haben und damit beauftragt werden könnten. „Das wäre ein echtes Leuchtturmprojekt in der Donaustadt, die ohnehin in punkto Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln hundert Jahre nachhinkt.” Inzwischen können auch alle anderen Donaustädter Parteien dieser Idee etwas abgewinnen: Der Antrag der ÖVP auf Überprüfung der Machbarkeit wurde einstimmig angenommen. Detail am Rande: Ganz so neu ist diese Idee auch nicht. Schon vor 15 Jahren regte der ehemalige Gemeinderat und BV-Stv. Karl Dampier eine Cable-Car-Linie in unserem Bezirk an. eröffnet neue Filiale Am 23. Jänner öffnete die Filiale in der Wagramer-Straße 135 erstmals ihre Türen. Kunden dürfen sich auf ausgezeichnete Beratung und auf einen vollkommen barrierefreien Zugang freuen. Bis Ende März erhalten Kunden der Filiale die Chance einen Urlaub am Wörthersee zu gewinnen. „Als Regionalbank ist uns die Nähe zu unseren Kunden sehr wichtig. Auch wenn die Digitalisierung vieles im Bankgeschäft vereinfacht hat, ist eine fundierte Beratung nach wie vor das was zählt“, so Anton Seebacher, Leiter der BKS Bank-Direktion Wien- Niederösterreich-Burgenland, der die Schlüssel an das Team übergab. Michael Haupt übernimmt die Filialleitung. Das Angebot der BKS Bank umfasst alle klassischen Bankdienstleistungen und reicht von Konten und Sparprodukten über Finanzierungen bis hin zum Wertpapiergeschäft. Für die sichere Ver- Anton Seebacher wünscht dem Team der neuen BKS Bank-Filiale in der Wagramer Straße viel Erfolg. V.l.n.r.: Anton Seebacher, Leiter der BKS Bank-Direktion Wien-NiederösterreichBurgenland, Michael Haupt, Filialleiter, Kundenberater Sandra Baratto-Neruda, Alexander Wick und David Kainz. wahrung von Wertgegenständen werden Kundensafes angeboten. Besuchern stehen im Innenhof zwei Garagenplätze zur freien Verfügung. Erst im vorigen Jahr wurde die BKS Bank mehrfach für ihre qualitativ gute Beratungsleistung ausgezeichnet. Unter anderem ist die Bank Testsieger bei Immobilienfinanzierungen im Rahmen einer ÖGVS-Studie in Kooperation mit dem Magazin trend. Urlaub am Wörthersee zu gewinnen* Alle Kunden der neuen Filiale haben die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es einen Kurzaufent- halt im 4*S Parkhotel in Pörtschach am Wörthersee, im Wert von 500,- EUR. Die Gewinnkarten sind bis 31.03.2017 in der Filiale Wagramer Straße erhältlich. Filiale Wagramer Straße Wagramer Straße 135 1220 Wien Telefon: 01/9165607 Email: bks@bks.at www.bks.at *Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren, die bis 31.03.2017 eine vollständig ausgefüllte Teilnahmekarte zum Gewinnspiel abgeben. Mitarbeiter des BKS Bank Konzerns und deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden und berechtigt nicht zum Umtausch. Der Gewinner wird von uns verständigt und erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Fotos mit Namen einverstanden. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass die BKS Bank AG seine persönlichen Daten für Werbe- und Marketingzwecke - auch in Form von elektronischer Post - verwenden und verbreiten kann. Der Teilnehmer ist berechtigt, dieses Einverständnis jederzeit zu widerrufen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Näheres zu dem zu verlosenden Preis erfahren Sie in der BKS Bank Wien,Wagramer Straße 135, 1220 Wien. DVR 0063703 bezahlte Anzeige

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10 Bezirksrundschau Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 der dbz BuchTipp! Kagran Jugendliche überfallen Am 12. Jänner raubte eine Jugend-Bande vier Schüler der Hertha Firnberg Sschulen in Kagran aus, als diese gegen 13 Uhr die Wirtschafts- und Tourismusschule verließen. In der Wintzingerodestraße hinter dem Donauzentrum wurden die Schüler (16 und 17 Jahre) plötzlich von fünf Burschen (15 bis 20 Jahre) umzingelt, bedroht und ausgeraubt. Die Schule erstattete unverzüglich Anzeige bei der Polizei. Die Täter – zwei Tschetschenen, ein Afghane, ein Armenier und ein Österreicher – konnten rasch ausgeforscht und festgenommen werden. Hirschstetten wieder Überfall Einen weiteren Überfall gab es am frühen Abend des 16. Jänner in der Emichgasse. Vier Männer überfielen zwei Jugendliche im Alter von 18 und 15 Jahren. Die vier Burschen sprachen ihre Opfer laut Polizeisprecherin Irina Steirer gegen 19 Uhr an, weil sie angeblich Zigarettenpapier haben wollten. Dann würgten sie jedoch den 18-Jährigen und stahlen dem 15-Jährigen das Smartphone. Dananch flüchteten die vier Tatverdächtigen, wenig später konnten aber zwei der Beschuldigten im Bereich der Quadenstraße angehalten und verhaftet werden. Breitenlee Lichter für Stadlbreiten In Stadlbreiten soll nun – vorbehaltlich einer möglichen Finanzierung – die Straßenbeleuchtung in zwei Schritten im gesamten Verlauf ausgebaut werden. Erster Abschnitt wäre von Hausfeldstraße in Richtung Schukowitzgasse. Zweiter Abschnitt wäre von der Hausfeldstraße bis An der Neurisse. Details wie Kosten oder Zeitplan seien aber, laut Bezirksvorstehung, noch nicht bekannt. Aspern Billa-Filale bleibt In den sozialen Medien kursieren seit einiger Zeit Gerüchte, die Billa Filiale auf der Langobardenstraße / Ecke Kapellenweg soll ebenfalls – nach der am Hausgrundweg – geschlossen werden. Die dbz hat beim Rewe-Konzern nachgefragt. Dieser dementiert die Gerüchte: „An diesem Standort werden wir festhalten, eine Schließung können wir klar ausschließen“, heißt es aus der Rewe-Group. Weil ein Schwein nicht immer Glück bringt der dbz -Buchtipp von Silvia Kobsik Die in der Donaustadt lebende Autorin Rosemarie Eichinger hat was drauf. Davon zeugen mehrere Preise, die sie erhalten hat. 2013 wurde sie für „Essen Tote Erdbeerkuchen?“ mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Aber noch mehr als jeder Preis überzeugen natürlich ihre Texte. Das neue Buch für Kinder ab etwa acht Jahren ist auch für Erwachsene hinreißend zu lesen. Die Nachbarin des elfjährigen Daniel hat sich den Oberschenkelhals gebrochen. Und jetzt soll er auf ihr gut erzogenes Minischwein Penelope aufpassen. Was er gerne tut, denn schließlich will er seinen Eltern beweisen, dass er Verantwortung für ein Tier übernehmen kann. Aber leider muss er dringend aufs Klo, als er gerade mit Penelope Gassi geht. Kurzerhand bindet er sie an einem Gebüsch fest und saust rasch in die Wohnung. Diesen Moment nutzt der Hausmeister Malz, um Penelope zu entführen. Daniel bekommt das Minischwein nur zurück, wenn er und seine Freunde diverse Arbeiten bei den BewohnerInnen der Wohnhausanlage erledigen. So treffen Daniel, Sophie, Johanna und Christoph u.a. auf cupcakebackende Gruftis. Oder ein Ehepaar mit einem Kuckucksuhren-Tick. Und auch auf drei alte Damen, denen sie die Haare eindrehen sollen und die sich mit YouTube auskennen. Spannend, skurril, witzig – äußerst lesenswert! Rosemarie Eichinger Weil ein Schwein nicht immer Glück bringt Jungbrunnen Verlag, 2016, 128 Seiten, € 14,95,ISBN: 978-3-7026-5905-9 Die Frau, die aufs Meer schaute ROTH-SILBERBERGER Claudia Die junge, beruflich erfolgreiche Erzählerin leidet unter der Trennung von ihrem Freund Mark. In der Enge ihrer Wohnung und in ihren Gedanken gefangen, beschließt sie zu verreisen. Planlos fährt sie los und landet in einem heruntergekommenen düsteren Küstenort. Eine rätselhafte Gestalt, die immer wieder bei Wind und Wetter wie verwurzelt am Pier steht und aufs Meer blickt, weckt ihre Neugier und veranlasst sie Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie bei den Dorfbewohnern auf Ablehnung, Misstrauen und Geheimniskrämerei… 210 Seiten, ISBN 978-3-99003-842-0 erhältlich unter www.novumpro.com u. www.amazon.de

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 11 Gefahr von umstürzenden Eschen? Pilz gefährdet Bäume in den Auen Kurz nach Weihnachten erschien die Meldung, dass die Au bei Korneuburg für mindestens zwei Monate gesperrt werden muss. Der Grund: Ein Pilzbefall der Eschen lässt die Bäume ohne Vorwarnung umfallen. Für WaldbesucherInnen der DonauAuwälder in Korneuburg bestünde daher, warnen Verantwortliche, akute Lebensgefahr. Das Eschensterben auf Grund eines Pilzbefalls ist schon seit längerem ein bekanntes Problem. Zusätzlich dazu faulen nun aber auch die Wurzeln der Eschen unmittelbar am Stamm ab, sodass die betroffenen Bäume jeglichen Halt verlieren und plötzlich umfallen. Dazu braucht es keinen Sturm, das kann ohne jede Vorwarnung und bei Eschen aller Größen und jeden Alters, teil- weise auch bei noch belaubten Bäumen, passieren. Und was ist mit dem Nationalpark Donauauen? Die Esche zählt auch hierzu den verbreitetstesn Bäumen. Die dbz hat für Sie bei der MA 49 (Forstamt) nachgefragt: „Das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“ (Hymenoscyphus fraxineus) ist auch in der Lobau seit einigen Jahren anzufinden“, kennt man auch hier das Problem. „Die Krankheit schädigt die befallenen Eschen massiv und führt schließlich zum Absterben der Bäume.“ Im Inneren des Nationalparks sei das aber sicherheitstechnisch betrachtet kein Problem, beruhigt man bei der MA 49. „Für die bestmögliche Sicherheit der LobaubesucherInnen entlang der angebotenen Wege legen die ForstfacharbeiterInnen der MA 49 bei den Baumsicherheitsüberprüfungen besonderes Augenmerk auf von der Krankheit betroffene Bäume.“ Vorsicht ist aber dennoch geboten: „Da im Bestandesinneren der Lobau keine Sicherungsarbeiten durchgeführt werden, sollten BesucherInnen im Sinne der eigenen Sicherheit ausschließlich die angebotenen Wege in der Lobau benützen.“ Erreicht für unsere Familien! Ihre SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher » Kein Selbstbehalt für Kinder im Spital » 750 Millionen für Ausbau der Ganztagsschulen » Mehr Flexibilität durch neues Kindergeldkonto Entgeltliche Einschaltung klub.spoe.at facebook.com/spoeparlamentsklub

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dbz-Veranstaltungskalender Matineen im Gartenbaumuseum Am 12. Feber um 10.30 Uhr und um 12 Uhr hören Sie das Aseo Friesacher-Trio mit „In a sentimental Mood”, bezaubernde Klänge von einem jungen Jazzensemble! Voranmeldung unter Tel. 01 4000-8042 ist erforderlich, der Eintritt ist frei! Österr. Gartenbaumuseum, Siebeckstr. 14 ( ! !(" # )* & $ ( !%# )) ( !%% ( ) !% )) &$!* % 1 %% 2'+!%) $ ( !%% ( 30 30 ! % ( %)!%% $ ( (* % %+( 3 ( )*#!% #!, !% *& " ( + $ /(. !%% ( ! " Kinderfasching im Gasthaus Selitsch am 18. Februar von 13-16 Uhr, alle Kinder sind herzlich eingeladen. Für viel Spaß und Unterhaltung sorgen Tanzspiele, Maskenprämierung, eine Zaubershow mit Pierre Mardue und seiner Assistentin Cathiline und die Mizzi aus Kagran. Bei einer Tombola gibt es viele schöne Preise zu gewinnen. Der Unkostenbeitrag beträgt € 3,-/Kind. Um Anmeldung unter Tel. 01 282 3273 oder 0660 119 1957 wird gebeten! Ecke Konstanziagasse/ Gemeindeaugasse Feuerlöscher-Überprüfung Sa, 25. Februar von 8 bis 17 Uhr Sondergebühr pro Gerät: € 8,– inkl. Prüfgebühr, Prüfplakette, Dichtungen und Kleinmaterial für alle tragbaren Feuerlöscher. Es können auch Feuerlöscher gekauft werden! Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt! Im Feuerwehrhaus der FF Wien Breitenlee 1220 Wien, Breitenleerstr. 268 Stadlauer Bauernmarkt jeden Freitag von 8-13 Uhr abwechselnd im Stadlauer Park zwischen altem Bahnhof und Post und auf der Piazza Star22, dem Innenhof vor dem Merkur. Die nächsten Termine im Stadlauer Park sind der 27. Jänner, der 10. und der 24. Feber, die Termine auf der Piazza sind der 3. und der 17. Feber Flohmarkt im Kulturfleckerl Essling Zur Finanzierung des Startes in die neue Saison findet am 26. Februar von 10-17 Uhr ein Flohmarkt statt. Sachspenden werden noch gesucht, wer Dinge hat, die nicht mehr gebraucht werden, aber zu schade zum Wegwerfen sind, bitte unter Tel. 0699 180 646 40 melden! Musikalische Winterpause bis März! Eßlinger Hauptstraße 96 Faschingsfest beim SV Lobau am Samstag, 11. Februar ab 19 Uhr Livemusik mit dem Duo “Sound of Music” im Siedlervereinshaus. Reservierung und Speisenvorbestellung unter Tel. 0664/ 915 71 93. Ecke Waldviertlerweg 55/Biberhaufenweg 184 Kinder Kostümfest am 28. Jänner von 14-18 Uhr in der Esslinger Hauptstraße 77 mit dem Zauberer Pierre Mardue, veranstaltet von der SPÖ Essling Roter Nelken Ball der Sektion 3 Aspern am 4. März ab 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr). Live-Musik mit „Michael J. Morgen“, Tombola und eine Mitternachtseinlage garantieren einen unterhaltsamen Abend. Karten- (Musikbeitrag  10,-) und Tischreservierungen direkt im Stranddomizil Stadlau, Tel. 282 32 11, Am Mühlwasser 6 Seniorenjause im Café Keller Falk am 20. Februar ab 15 Uhr unterhalten verschiedene Künstler mit Wienerlied und Schlager aus der guten alten Zeit. Café Falk, Kagranerplatz Siedlerverein Neu Essling 31. Siedlervereinsball am 28. Jänner ab 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Livemusik mit der Oyo Band und Tombola, Tischreservierung ist unbedingt erforderlich (bei Ingrid Reiter 0680 4444 971 oder svneuessling@gmx.at) Faschingsfest für alle Kinder am 18. Februar ab 15 Uhr Beide Veranstaltungen finden im Siedlerveinshaus, Speikweg 4 statt.

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dbz-Veranstaltungskalender Veranstaltungen in Groß Enzersdorf Faschingsparty für alle ab 16 am 18. Februar ab 18 Uhr im Stadtsaal. Kostüm / Verkleidung erwünscht. Das beste Einzelkostüum und das beste Gruppenkostüm werden prämiert! Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (26A) wird empfohlen. Eintritt: 5€ (mit Kostüm / Verkleidung)/ 10€ (ohne Kostüm / Verkleidung) Einlass ab 16 Jahren und nur mit Lichtbildausweis Stadtsaal Groß-Enzersdorf, Hauptplatz 12 Lobau-Vortrag von Robert Eichert am 31. Jänner um 18 Uhr. „Eine Umweltgeschichte der Lobau in Bildern von 1800 bis heute“ - Wie sind die Menschen im Laufe der Geschichte mit ihrer „Umwelt Lobau“ umgegangen? Vortrag von dbz-Serienautor Robert Eichert. Wo: Österreichischer Naturschutzbund Wien, Museumsplatz 1, Stiege 13 (Museumsquartier), 1070 Wien. Eingang bei U3 Station Volkstheater, Ecke Burggasse, durch den Hof. Der Eintritt ist frei! „ERHARDT, LORIOT & CO" am Rosenmontag, den 27. Februar um 19.30 Uhr im Kotter. Die Narrenfreiheit 2017 steht unter dem Zeichen des deutschen Humors. Es erwarten Sie Perlen des Sprachwitzes und viele andere Schelmereien von den großen Komikern Heinz Erhardt und Loriot. Was sich hinter "Co" verbirgt - lassen Sie sich einfach von den Kotternarren Herbert Eigner, Herbert Slad, Martin Sommerlechner und Christian Stadler überraschen! Beitrag: 10 Euro. Auskunft und Reservierung: kultur-im-kotter@gmx.at oder Tel.: 0664/365 91 17 Tanzabend der Pfarre Stadlau Samstag, 18. Februar ab 20.30-3 Uhr in den Räumen der Mariahilfkirche, Erzherzog-Karl-Straße 176. Für beschwingte Unterhaltung sorgen "Tina WELL & Band" Telefonische Kartenreservierung ab sofort in der Pfarrkanzlei Tel. 282 22 44, Montag bis Freitag von 9-12 Uhr und Donnerstag 17- 18 Uhr Ball der Donaustädter Wirtschaftstreibenden am 18. Februar um 20.30 Uhr (Saalöffnung um 19.30 Uhr) im HdB. Der vom Wirtschaftsverband Donaustadt veranstaltete und unter dem Ehrenschutz von BV Nevrivy stehende Ball zählt zu den Highlights der Donaustädter Ballsaison. Für Stimmung sorgt das Tanzorchester „Eurodance“, die Eröffnung erfolgt durch dieTanzschule „Dance forFun“. Die Tombola und die Mitternachtseinlage sind fixer Bestandteil dieses Balles. Karten zum Preis von 25,- Euro und Platzreservierung bei KR Stummer unter Tel. 203 03 96, per Fax unter 202 54 54-4 oder per Mail an parfumerie.stummer@utanet.at. Ballobmann Erich Stuhl 0650 526 30 91 Haus der Begegnung, Bernoullistraße 1 Senioren-WG – Tag der offenen Tür am 14. Februar von 13-15.30 Uhr in der Senioren-WG des Samariterbundes in der Mühlgrundgasse 3, haben Sie Gelegenheit dieses Wohnmodell kennenzulernen.

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14 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 Was Knochen erzählen können Skelette von Soldaten der Schlacht von Aspern gefunden Bereits im Oktober wurden bei Bauarbeiten in der Umgebung der Seestadt Aspern zwei Skelette gefunden. Die Wiener Anthropologin Michaela Binder befasst sich seit 2009 mit Skeletten von Soldaten, die 1809 bei der Schlacht von Aspern gefallen waren. Ein bedeutendes historisches Ereignis, da es für Napoleon die erste große Niederlage in einer Landschlacht gegen die Habsburger Armee war. Mittlerweile wurden seit Beginn der Bauarbeiten an der U2-Verlängerung und der Seestadt Aspern 35 Skelette aus verschiedenen Gräbern am Asperner Schlachtfeld geborgen. Darunter waren auch zwei Massengräber mit einmal 10 und einmal 22 Gefallenen. Wie die Titelfigur der Fernsehserie “Bones” untersucht Frau Binder die Knochen auf jeden noch so kleinsten Hinweis auf Krankheiten und Verletzungen. Auch wenn anhand der Knochen nicht gesagt werden kann, ob es sich um französische oder österreichische Soldaten handelt, verraten sie der Spezialistin doch viel über den Alltag der Gestorbenen. In zeitgenössischen Berichten konnte man nachlesen, dass die Toten der Schlacht nur oberflächlich und ohne Beigabe bestattet wurden (LeserInnen der historische Serie des dbz-Historikers Robert Eichert erinnern sich). Die Knochen speichern zahlreiche Informationen über Ernährungszustand, Krankheiten und Verletzungen zu Lebzeiten. So konnten von Frau Binder beispielsweise an einem Viertel der Skelette deutliche Anzeichen von akuten chronischen Entzündungen im Bereich der Lunge, eventuell auch Tuberkulose, ten der Schlacht von Aspern wurde mit einem Preis ausgezeichnet. Seit Beginn der Bauarbeiten an der Seestadt und der damit verbundenen Verlängerung der U2 werden die Baumaßnahmen von der Stadtarchäologie Wien begleitet. Zu den Aufgaben der Stadtarchäologie zählen neben den Ausgrabungen auch die Aufarbeitung der Funde und die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Publikationen. Auch wenn das ehemalige- Skelett-Funde in der Seestadt Schlachtfeld nach und nach dem Bedarf der wachsenden Stadt weichen muss, sollen die damit festgestellt werden. Auch um mals 30 km zurückgelegt und verbundenen Schicksale und Ge- die Zahngesundheit der Männer beinahe direkt in die Schlacht schichten nicht völlig in Verges- war es trotz des geringen Ster- marschiert ... senheit geraten. bealters ausgesprochen schlecht bestellt. Kaum ein Ge- Man kann nachvollziehen, dass Nach der Untersuchung sollen biss wies keine Abszesse, hoch- das Soldatenleben nicht einfach die unbekannten Toten wieder gradig von Karies zerfressene war. Ein Aufsatz über die Solda- bestattet werden. oder bereits ausgefallene Zähne auf. Auch die starken körperlichen Kein Durchkommen wegen Anstrengungen der Feldzüge spiegeln sich an den Skeletten parkender Autos wider. Neben deutlichen, sehr früh auftretenden Abnutzungen der Gelenke litten vier Männer an sogenannten Marsch-Fraktu- ren. Das sind Brüche der Mittel- fußknochen, die durch eine Überbelastung entstehen. In al- len Fällen waren diese nicht voll- ständig verheilt, da an Ruhig- stellung – wie man das heute als Therapie durchführt – natürlich nicht zu denken war. Beim Ge- hen bereiteten diese den Soldaten mit hoher Wahrscheinlichkeit große Schmerzen. Man muss bedenken, dass die Soldaten oft 40 bis 50 km täglich marschierten, und das tagelang. Die Bayerische Division Wrede marschierte in diesem Feldzug vom 1. bis 4. Juli 1809 mitsamt vollem Gepäck von Linz in den Großraum Wien, eine Strecke von ca. 180 km. Von dort wurden noch- „An manchen Tagen gibt es hier kaum ein Durchkommen“, klagen AnrainerInnen der Wodiczkagasse in Breitenlee gegenüber der dbz. Der Grund: Die Fahrbahnen der verhältnismäßig schmalen Gasse werden ständig von parkenden Fahrzeugen blockiert. In der Donaustädter Bezirksverkehrskommission wurde nun, nachdem von den NEOS ein entsprechender Antrag im Bezirksparlament eingebracht wurde, eine Einbahnführung der Wodiczkagasse diskutiert. Sie soll von der Lackenjöchelgasse in Richtung Podhagskygasse führen. Schlussendlich wurde einstimmig beschlossen, die Situation durch die MA 46 vor Ort überprüfen zu lassen. Auf ein Ergebnis müssen die AnrainerInnen aber noch warten.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 1/2017 15 VHS Groß-Enzersdorf: neue Kurse Die VHS stockt Kurse für Kinder, Jugendliche und SeniorInnen auf Im März d.J. beginnt das Sommersemester für die VHS in Groß-Enzersdorf und das Programm enthält nun noch mehr Angebote für Kinder, Jugendliche und SeniorInnen. Diesmal wird beispielsweise bei den Sprachkursen Englisch nicht nur für die VolksschülerInnen mit „English is fun“ angeboten, sondern auch die SeniorInnen finden hier den für sie speziell auf ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmten Unterricht. Weiterhin werden auch die anderen Sprachkurse für Italienisch und Spanisch gut angenommen. Sie werden für Anfänger und Fortgeschrittene weiter geführt. Schließlich sind auch die A1-Deutsch Kurse sehr gut angenommen worden und die Prüfungen dazu können im Februar abgenommen werden, sodass im März der Aufbaulehr- gang angeboten werden kann. Mit dem Frühling gibt es wieder eine Kräuterwanderung im Programm sowie den Besuch eines Schaugartens, der mit Seifensieden und der Herstellung eigener Kosmetika einhergeht. Bei den Gesundheits- und Bewegungskursen sind smovey, Yoga, Pilates und Touch for Health besonders beliebt, sowie die Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen. Neu im Programm gibt es nun die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson für Entspannung-Suchende. Unter der Rubrik Ernährung und Kochen werden Green Smoothies gemacht und die Paleo-Ernährung vermittelt. Speziell für SeniorInnen und alle, die sich noch angesprochen fühlen, gibt es Gedächtnistrai- ning, einen Computerworkshop sowie einen Crashkurs für Android Smartphones und Tablets. Außerdem ein Schachtreff GroßEnzersdorf an Samstagen in der Polytechnischen Schule. Im Bereich Kunst und Kreativität unterstützt in der Schreibwerkstatt Leopold Hnidek seine KursteilnehmerInnen nicht nur beim Schreiben, sondern kann auch beim Publizieren behilflich sein. Desweiteren können botanische Illustrationen auch ohne Vorkenntnisse gezeichnet werden und generell Malinteressierte ihren Kurs buchen. Selbstverständlich sind bei den Kreativen Köpfen wieder Kinder insbesondere angesprochen. Für sie und für Erwachsene gibt es Theater-, Fotografie- und Schmiedekurse. Neu ist ein Bogenbaukurs, der in zwei Wo- chenenden einen eigenen Bogen entstehen lässt. Herr Ing. Gundacker wird dieses Sommersemester wieder sein Ahnenforschungsseminar anbieten und Herr Mag. Kovacic einen Vortrag zur Gründung von Groß-Enzersdorf bringen. Schließlich kann im Bereich Wirtschaft, Beruf und Bildungsabschlüsse der Europäische Wirtschaftsführerschein absolviert werden und in einem Kommunikationsseminar wird durch den Einsatz der Stimme ausdruckstarkes Sprechen gelernt und damit professionelles Auftreten vermittelt. Generell will Frau Dr. Hargassner-Delpos in der VHS Groß-Enzersdorf in Zukunft auch den Pflichtschulabschluss anbieten können und wird dafür die Zertifizierung in die Wege leiten. Damit sollen alle, die AusBildung suchen, sie auch vor Ort finden. Sie freut sich gemeinsam mit Herrn Mag. Christian Graf, auf die vielen TeilnehmerInnen, die die VHS schon mit ihren Kursen ansprechen konnte. 6 ,/1/7%# #/ 12+% 2+" #/08+)'!&(#'10#+14'!()2+% #02+"&#'1 2+" #4#%2+% 2+01 2+" /# 1'3'171 #0!&'!&1# '/10!& $1 2+" #/2$ $ !" ! ! (,--#,',*+(). $ ! %$ $ " &" &" 2!&#+ '# ,+)'+# 2+" #5 &)#+ '# #.2#* -#/ +('+% 444 3&0 %/,00#+5#/0",/$ 1

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